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Kriminelle in der Schweiz: Meldungen 06 (ab 1.1.2026)

Kriminelle Firmen in der Schweiz:

-- ACHTUNG: Inkassofirma Arvato Infoscore aus Schlieren (ZH) wird schon aktiv, bevor überhaupt eine Mahnung verschickt wurde (!)


Meldungen

präsentiert
von Michael Palomino
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Kriminelle Schweizer in Strengelbach (Kanton Aargau) am 1.1.2026: UNbewohnbare Wohnungen mit haufenweise Wasserschäden - Blenderwohnungen - kann man kaufen!
Aargauer Pfusch-Blöcke stehen zum Verkauf – für 5 Millionen! -- Wasser tropfte aus Steckdosen
https://www.blick.ch/wirtschaft/wasser-tropfte-aus-steckdosen-aargauer-pfusch-bloecke-stehen-zum-verkauf-fuer-5-millionen-id21561341.html

Bericht 2024:
https://www.blick.ch/wirtschaft/massiver-baupfusch-in-mehrfamilienhaus-in-strengelbach-ag-tiefgarage-ueberflutet-das-wasser-lief-aus-den-steckdosen-id19640728.html

Patrik Berger -- Redaktor Wirtschaft -- In Strengelbach AG stehen zwei Mehrfamilienhäuser, in denen die Mieter verzweifeln. Immer wieder haben sie Probleme mit Wasserschäden im Neubau. Jetzt verliert offenbar auch der Eigentümer der Immobilien die Geduld. Er verkauft die Liegenschaft für 5 Millionen Franken.

Die zwei Wohnblöcke an der Sägetstrasse 82 in Strengelbach AG sind weit über den Kanton hinaus bekannt. Nicht weil sie besonders schön, luxuriös oder günstig sind – sondern weil die Mieter der Siedlung wegen verschiedener Baumängel Alarm geschlagen haben. Immer wieder kam es in den Blöcken mit Baujahr 2022 zu Wasserschäden. Warm duschen war unmöglich, Wasser tropfte aus den Steckdosen und die Tiefgarage stand zeitweise unter Wasser, wie frustrierte Mieterinnen und Mieter Blick 2024 berichtet haben.

Weil die Wasserleitungen regelmässig abgestellt werden mussten, wohnten sie wochenlang im Hotel. Die Hausratversicherung übernahm die Kosten für den Aufenthalt nur zum Teil. Der Vermieter habe zwar eine Entschädigung versprochen, doch davon sahen die Mieter nie etwas. «Lediglich eine Mietminderung erhielten wir», sagte ein Mieter zu Blick. Um die Feuchtigkeit wieder aus den Böden zu bekommen, mussten mehrere Löcher in die Böden gebohrt werden. Auch die Küchenvorrichtung musste raus. «Dahinter war alles verschimmelt», sagte er. «Wir hatten die schlimmste Wohnung von allen.

«Eine absolute Blenderwohnung»

Die Mieter wollten nur eines: schnell wieder raus! Nach sechs Monaten waren sie weg. Auch die Nachmieterin hatte nur Theater mit der Wohnung. Und immer wieder Probleme mit Wasser. Schnell war auch für sie klar: «Das ist eine absolute Blenderwohnung», sagte sie zu Blick.


Jetzt hat offenbar auch der Eigentümer die Freude an den Immobilien verloren. Die beiden Mehrfamilienhäuser in der Nähe von Zofingen AG stehen zum Verkauf – für 5 Millionen Franken. Auf der Plattform Immoscout24 werden sie als «attraktives Renditeobjekt mit moderner Substanz» feilgeboten. Und als «interessante Investitionsmöglichkeit mit überzeugender Perspektive». Kurz zusammengefasst wird das dann so: «Diese Immobilie eignet sich besonders für Anleger, die auf langfristige Werthaltigkeit und ein attraktives Wohnumfeld setzen.»

«Wohnungen generieren stabile Mieteinnahmen»
Die Liegenschaft umfasst insgesamt sechs Wohnungen, vier 4,5-Zimmer-Maisonettewohnungen sowie zwei 3,5-Zimmer-Wohnungen auf total 741 Quadratmetern Wohnfläche. «Sie erfüllen zeitgemässe Anforderungen an Wohnkomfort und Energieeffizienz», verspricht die Annonce. Und: «Alle Wohnungen sind vermietet und generieren stabile Mieteinnahmen.»

Was die Eigentümerschaft seit dem Blick-Artikel 2024 an den beiden Häusern gemacht hat, ist nicht klar. Im Inserat heisst es aber: «Technisch präsentiert sich das Objekt auf aktuellem Stand.» Und weiter: «Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage sowie eine Entkalkungsanlage gewährleisten eine nachhaltige und effiziente Energieversorgung.» Zudem würden Hobbyräume, ein Lagerraum und sieben Tiefgaragenplätze zur Verfügung stehen.




Stalinismus kommt in der Schweiz am 7.1.2026: Bundesrat will Zensur gegen freie Logik-Information - mit einer "Arbeitsgruppe":
Info-Krieg in der Schweiz: Interdepartementale Arbeitsgruppe des Bundes gegen «Desinformation»

Die neue Arbeitsgruppe wird im Rahmen einer im Juni angekündigten Bundesrats-App tätig sein, durch die gegen «Desinformations- und Beeinflussungskampagnen» vorgegangen werden soll.

https://transition-news.org/info-krieg-in-der-schweiz-interdepartementale-arbeitsgruppe-des-bundes-gegen

Der Informationskrieg gewinnt auch in der Schweiz an Intensität. So will der Bundesrat die Bevölkerung besser vor angeblichen «Desinformationen» schützen. Zu diesem Zweck hat die Regierung im Juni 2025 eine neue App angekündigt (wir berichteten). «Bundesrat und Bundesverwaltung sollen die Bevölkerung auch im Krisenfall sowie bei Desinformations- und Beeinflussungskampagnen so erreichen können», hieß es seinerzeit in der Medienmitteilung.

Wie SRF berichtet, soll nun zusätzlich im Rahmen dieser App eine «neue, interdepartementale Arbeitsgruppe des Bundes gegen Beeinflussungsaktivitäten und Desinformation» eingesetzt werden. Ihr Ziel sei es, «koordiniert Narrative und Netzwerke hinter Kampagnen aufspüren, sensibilisieren und allenfalls Gegenmassnahmen vorschlagen». Ein Prototyp der Bundesrats-App stehe.

Kritik kommt beispielsweise vom Solothurner SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann. Die App verleihe dem Bundesrat zu viel Informationsmacht. «Der Bürger wird dann animiert, nur noch diese App anzuschauen. Der Bundesrat entscheidet selektiv, was da drauf ist, das ist einseitig», so Wyssmann.

Zustimmung erhält die App hingegen von SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf. Sie sei selbst zum Opfer von Desinformation geworden. Die damalige Kommissionspräsidentin hatte einen Stichentscheid zugunsten einer erleichterten Wiederausfuhr von Waffen an die Ukraine gefällt. Daraufhin hat das russische Nachrichtenportal Russia Today laut Seiler Graf einen Beitrag veröffentlicht, dem zufolge die Schweiz plane, russische Städte zu bombardieren. Die Nationalrätin habe in der Folge Todesdrohungen erhalten.

SRF merkt dabei an, dass Russia Today in anderen Ländern verboten ist, so beispielsweise in denen der EU. «Desinformationsexperte» Jascha Heinen von der ETH Zürich begrüßt den im internationalen Vergleich zurückhaltenden Schweizer Ansatz. Einerseits sei wissenschaftlich nicht eindeutig belegt, dass Desinformation tatsächlich eine große Wirkung entfaltet. Andererseits könne ein intensives Vorgehen gegen Desinformation sogar gegenteilige Effekte haben: «Eine zu starke Reaktion kann genau jenen Vertrauensverlust und jene Einschränkung der Bürgerrechte hervorrufen, die man nicht will.»

Quelle:

SRF: Krisensichere App: Bundesrat geht gegen digitale Angriffe vor - 7. Januar 2026

Schweizerische Eidgenossenschaft: Bundesrats-App geht in Realisierung - 25. Juni 2025



Achtung Frau Impfmonsterin Levy hat noch nicht fertig am 7.1.2026: Sie will scheinbar ihre Pharma-Aktien verteidigen:
Gesetzentwurf: Kanton St. Gallen will Verstöße gegen allfällige Impfpflicht mit 20.000 Franken büßen

Stellungnahmen zu diesem Gesetzentwurf können bis zum 16. Januar eingereicht werden, da er bis dahin in Vernehmlassung ist.

https://transition-news.org/gesetzesentwurf-kanton-st-gallen-will-verstosse-gegen-allfallige-impfpflicht

Laut Art. 22 des Schweizer Epidemiengesetzes können die Kantone «Impfungen von gefährdeten Bevölkerungsgruppen, von besonders exponierten Personen und von Personen, die bestimmte Tätigkeiten ausüben, für obligatorisch erklären, sofern eine erhebliche Gefahr besteht».

Im Rahmen der Totalrevision des Gesundheitsgesetzes sieht der Kanton St. Gallen im neuen Gesetzentwurf nun neuerdings eine Buße von 20.000 Franken vor, wenn jemand gegen eine allfällige Impfpflicht verstößt. Darauf macht der Präsident der Organisation «MASS-VOLL!», Nicolas Rimoldi, aufmerksam.


IX. Schlussbestimmungen

Art. 141 Strafbestimmungen

1 MitBusse bis Fr. 1'000..- wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig:
a) als Inhaberin oder der Inhaber der elterlichen Sorge nicht dafür sorgt, dass das Kind unter elterlicher Sorge an den obligatorischen Vorsorgemassnahmen nach Art. 15 Abs. 1 dieses Erlasses teilnimmt;
b) gegen das Rauchverbor auf öffentlichen Kinderspielplätzen nach Art. 21 Abs. 2 Bst. e dieses Erlasses verstösst.

2 Mit Busse bis Fr. 20'000.- wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig:
a) sich entgegen einer Impfpflicht nach Art. 18 dieses Erlasses nicht impfen lässt;
b) gegen die Überweisungspflicht nach Art. 119 dieses Erlasses verstösst.

Quelle: Kanton St. Gallen, Entwurf Gesundheitsgesetz

Rimoldi schreibt auch, der Kanton wolle «in sein neues Gesundheitsgesetz eine Impfpflicht schreiben». So steht dort unter Art. 18: «Die Regierung kann im Rahmen von Art. 22 des eidgenössischen Epidemiengesetzes vom September 2012 Impfungen durch Verordnung für obligatorisch erklären.»

In der Tat ist dieser Artikel im gegenwärtigen Gesetz nicht vorhanden. Allerdings wiederholt der Kanton darin lediglich sinngemäß Art. 22 des Schweizer Epidemiengesetzes. Rechtlich ändert sich in dieser Hinsicht also nichts, neu ist lediglich die Buße. Dennoch verheißt es nichts Gutes, dass der Kanton eine mögliche Impfpflicht in seinem Gesetzentwurf bekräftigt.

Der Gesetzentwurf ist bis zum 16. Januar 2026 in Vernehmlassung. Bis dahin können also Stellungnahmen eingereicht werden.

Quelle:

Kanton St. Gallen, Entwurf Gesundheitsgesetz - 4. September 2025

Nicolas Rimoldi/X - 6. Januar 2026




Verdacht kriminelle Schweizer in Meilen am 7.1.2026:
Abfallsünder entsorgen Klavier in Goldküsten-Wald
https://www.nau.ch/news/schweiz/abfallsunder-entsorgen-klavier-in-goldkusten-wald-67081855

Nico Leuthold, Nicolas Eggen, Vivian Balsiger -- Goldküste -- In Meilen ZH haben Unbekannte ein Klavier illegal im Wald entsorgt. Abfallsünden kommen oft vor – doch ein ganzes Klavier? Das ist «doch eher aussergewöhnlich».
In Meilen ZH am Pfannenstil wurde ein Klavier zerschlagen und zersägt im Wald deponiert.
Immer wieder kommt es zu illegalen Entsorgungen.
Aufgebrochene Tresore, Kühlschränke und sogar ganze Badezimmer sind darunter.
Ein Klavierspiel kann etwas Wunderbares sein. Hier hat jemand aber etwas gar fest «in die Tasten gehauen»: In der Goldküsten-Gemeinde Meilen ZH am Pfannenstiel hat ein Abfallsünder ein ganzes Klavier im Wald entsorgt.
Deshalb musste sogar die Polizei ausrücken: «Wir haben eine Meldung erhalten, dass ein Klavier im Wald entsorgt wurde. Das müssen wir selbstverständlich anschauen», sagt Martin Schmäh, Polizeichef von Meilen, im Nau.ch-Video.
Es gebe immer wieder illegale Abfallentsorgung im Wald oder ausserhalb des Siedlungsgebietes, berichtet Der Polizeichef.
«Das sind meistens Autopneus oder ein alter Fernseher, einen Kühlschrank hatten wir schon oder verschrottete Möbel.»
Aber «ein Klavier ist doch eher aussergewöhnlich», sagt der Polizeichef.

Landwirt: «Das Gröbste war ein aufgebrochener Tresor»
Von solchen illegalen Entsorgungen kann auch Adrian Haggenmacher, Landwirt und Waldbesitzer aus Meilen, ein Lied singen.
Er hat schon skurrile Dinge in seinem Waldstock gefunden, wie er Nau.ch erzählt: «Das Gröbste, das wir erlebt haben, ist ein Tresor.»
Der Tresor war laut dem Landwirt aufgebrochen, deshalb geht er davon aus, dass er wohl von einem Einbruch stammt.
«Wir haben das damals der Polizei gemeldet. Von der Gemeinde ist dann jemand gekommen, um ihn abzuholen», erzählt Haggenmacher.
Entlang des Weges gebe es natürlich immer mal wieder diverse Abfälle von Leuten, die dort entlangspazieren. Manche würden beispielsweise die Bierbüchsen nicht mehr mit nach Hause nehmen und sie einfach in den Wald werfen.
Illegal entsorgter Abfall, wie das Klavier, sorgt für viel Ärger, Arbeit und natürlich auch für strafrechtliche Konsequenzen.

«Im kantonalen Abfallgesetz geregelt»
«Die illegale Abfallentsorgung ist im kantonalen Abfallgesetz geregelt», erklärt Polizeichef Schmäh. Anschliessend werde es dem Statthalteramt rapportiert.
Falls eine Täterschaft bekannt sei, werde eine Strafverfügung ausgestellt. «Dann kommen noch die Entsorgungskosten dazu», sagt Schmäh.
Verantwortlich für die Entsorgung solcher illegalen Abfälle ist dann die Gemeinde. Auch dort sorgt die Klavier-Entsorgung für Aufsehen.
«Ein Klavier ist etwas, das wir bisher noch nie hatten. Sehr speziell», berichtet Beat Frei, Leiter Unterhalt der Gemeinde Meilen.
Er habe aber erlebt, dass auch «ganze Badezimmer im Wald entsorgt wurden. Plättchen, Badwannen, WC-Schüsseln, Brünneli ...» Das gebe es immer wieder einmal.

«Schauen, ob wir etwas herausfinden»
Wie sieht die Polizeiarbeit in diesem Fall weiter aus? Polizeichef Schmäh erklärt: «Wir halten die ganze Geschichte fotografisch fest und schauen, ob wir etwas herausfinden.»
Vielleicht gebe es Zeugen oder Spaziergänger, die etwas gesehen haben. «Wir schauen, ob wir das verschrottete Klavier zuordnen können. Das wird aber in diesem Fall wahrscheinlich sehr schwierig sein», gibt er zu.
Wie im Video gut zu erkennen ist, haben sich die Personen, die das Klavier deponiert haben, viel Mühe gegeben.
Das Klavier ist komplett zerschlagen und sogar zersägt worden. Und dazu ist es auch noch schwer zu tragen, wie die Gemeinde-Mitarbeiter feststellen müssen.



Kriminelle Alkoholiker-Fussballfans in St. Gallen (Schweiz) am 9.1.2026: zerstören ganze Eisenbahnwagen:
St. Gallen: Wegen Vandalen-Ultras: Alle FCSG-Fans werden gefilmt
https://www.20min.ch/story/st-gallen-wegen-vandalen-ultras-alle-fcsg-fans-werden-gefilmt-103482530

Fototext: So sah der Extrazug der FCSG-Ultras auf der Fahrt zum Spiel St. Gallen – Thun aus. Der Sachschaden beträgt rund 100'000 Franken, teilte die SBB mit.

Die Stadtpolizei St. Gallen kämpft gegen Eskalationen von Ultras bei FCSG-Spielen an. Bei den nächsten beiden Heimspielen werden Fans beim Einlass ins Stadion zur Identifikation videoüberwacht.


KEIN Sinn für gemeinsame Lösungen bei Baufirmen am 9.1.2026 in Wädenswil und anderswo:
Knatsch um Mega-Baustelle: Zürcher Bäcker gibt Laden frustriert auf – nach 20 Jahren!
https://www.blick.ch/wirtschaft/knatsch-um-mega-baustelle-zuercher-baecker-gibt-laden-frustriert-auf-nach-20-jahren-id21582590.html

Wegen einer grossen Baustelle vor dem Geschäft von Urs Angehrn in Wädenswil ZH bleiben die Kunden aus. Die Umsätze sind um 50 Prozent eingebrochen, jetzt schliesst der Beck für immer. Kürzlich konnte er dafür den Köllibeck in Thalwil ZH übernehmen.

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Patrik Berger
Redaktor Wirtschaft
Schon wieder schliesst eine traditionsreiche Bäckerei. Schon wieder ist eine Baustelle schuld. Diesmal trifft es den Live-Beck in Wädenswil ZH. Nach 20 Jahren ist Schluss. Inhaber Urs Angehrn schliesst den Betrieb im Einkaufszentrum «Di alt Fabrik» im Zentrum der Gemeinde am linken Zürichseeufer. Das berichtet die «Zürichsee-Zeitung».

Grund sind die Bauarbeiten rund um das Gessner-Areal, die dem Traditionsbetrieb massiv zusetzen. Auf dem Areal einer ehemaligen Textilfabrik entstehen fünf Neubauten mit rund 100 Wohnungen, gleichzeitig verlegt die Stadt neue Fernwärmeleitungen. Bis im August wird deshalb eine tiefe Baugrube ausgehoben. Die Folge: Die Zufahrt ist erschwert, es hat weniger Parkplätze, die Kundschaft ist verunsichert.

Das spürt Angehrn am Umsatz in seiner Bäckerei mit angegliedertem Café. «Wegen der Bautätigkeiten ist unser Weihnachtsgeschäft im November und Dezember um 50 Prozent eingebrochen», sagt er der «Zürichsee-Zeitung». Für die Bäckerei seien das existenzielle Einbussen. Und: «Die Lage wird in den kommenden Monaten noch schwieriger, deshalb haben wir uns für einen Auszug entschieden», so Angehrn. Ende Januar schliesst er sein Geschäft für immer.

Kritik am Vermieter
Der Entscheid fällt ihm schwer. «Just in dem Moment, in dem wir Geld verdienen könnten und den Betrieb amortisiert haben, müssen wir gehen», ärgert er sich. Zwar hätte es die Möglichkeit eines Provisoriums während der Bauzeit gegeben. Das lehnte er aber ab. «Das Gewerbe wurde zu wenig mit eingeplant», kritisiert Angehrn. Zudem hätte er erneut investieren und später die Kundschaft wieder neu aufbauen müssen.

Die Gessner AG, die das Areal überbaut, weist die Vorwürfe zurück. Man habe frühzeitig informiert und viele Gespräche geführt, heisst es im Bericht. Die Bäckerei sei immer fester Bestandteil der Planung gewesen. Sogar eine Absichtserklärung fürs Provisorium und den Neubau sei unterzeichnet worden. Deshalb sei man überrascht, dass trotzdem die Kündigung kam.

170'000 Franken Schaden wegen Baustelle
Angehrn bleibt trotz der Schliessung zuversichtlich. Die Arbeitsplätze und Lehrstellen sind gesichert. Er betreibt weiterhin den Feld-Beck etwas ausserhalb des Wädenswiler Stadtzentrums. Zudem hat er kürzlich die Filiale vom kultigen Köllibeck in Thalwil ZH übernommen. Nach sechs Generationen im Betrieb und 190 Jahren hat dieser im Sommer seine Pforten geschlossen. Und mit einer mobilen Bäckerei fährt er auf Märkte. «Für unseren Verkaufswagen suchen wir in Wädenswil noch einen Standort oder ein neues Ladenlokal», schreibt Angehrn auf seiner Homepage.

Immer wieder müssen landauf, landab Betriebe aufgeben, weil vor ihrem Laden gebaut wird. So hat sich 2025 sogar das Bundesgericht mit den Auswirkungen von Baustellen beschäftigen müssen. Die Betreiber vom «Zopf-Beck» in Zürich haben die Stadt wegen der Folgen einer Baustelle vor ihrer Bäckerei an der Universitätsstrasse 88 verklagt. 27'000 Kundinnen und Kunden sollen sie deswegen verloren haben. Sie wollten 170'000 Franken von der Stadt. Das Bundesgericht hat die Klage abgewiesen.


Kriminelle Schweizer in der Schweiz am 9.1.2026: Mit KI kann man Identitäten kopieren und den Opfern Taten unterstellen - Beispiel Ueli Schmezer - Täter ist der "Kassensturz":
Ueli Schmezer: «Hier klaut jemand meine Identität!»
https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/ueli-schmezer-hier-klaut-jemand-meine-identitat-67081890

Ueli Schmezer -- Bern -- Die Welt wird überflutet von Fake News, KI-Videos und gefälschten Fotos. Dagegen braucht es Gesetze. Und eine andere Haltung von uns allen, sagt Ueli Schmezer.

    Ueli Schmezer ist Nau.ch-Kolumnist, sein Videoformat heisst «Auf den Punkt».
    Er sagt: «Gegen die KI-Flut braucht es Gesetze. Aber die allein reichen nicht.»
    KI-Videos sind vielleicht lustig. Aber sie sind ein ernsthaftes Problem.

In seiner neusten Video-Kolumne präsentiert Nau.ch-Kolumnist Ueli Schmezer ein KI-Video, das ihn in der Sendung Kassensturz in einem Interview mit Nationalrat und Banker Thomas Matter zeigt.

Darin fragt das KI-Schmezer-Double den Banker, ob es stimme, dass eine gewisse «Investitionsmöglichkeit» tatsächlich so toll sei, wie manche Leute behaupten.

«Das ist kriminell»
«Man kann das amüsant finden und darüber staunen, was heute technisch alles möglich ist», sagt Schmezer. Aber: «Das ist kriminell. Das erfüllt den Straftatbestand des Identitätsmissbrauchs.»

Da missbraucht jemand seine Identität als kritischer Befrager, um den Leuten ein «mieses Abzockerprodukt» anzudrehen.

Dagegen könne man eine Anzeige einreichen und klagen.

Was aber – wenn überhaupt – nur dann hilft, wenn sich die Verantwortlichen finden lassen.

Daher betont der Kolumnist, es brauche jetzt das neue «Gesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen», das noch bis Mitte Februar in der Vernehmlassung ist.

«Kann das überhaupt sein?»
Dieses Gesetz soll die Rechte von Nutzerinnen und Nutzern im digitalen Raum stärken und die grossen Kommunikationsplattformen bezüglich Fairness und Transparenz in die Pflicht nehmen.

Zudem brauche es aber auch eine andere Haltung von uns allen. «Wir alle müssen unseren Plausibilitätsfilter einschalten und uns jeweils fragen: Kann das überhaupt sein?»

Im Falle des KI-Kassensturz-Videos sei der Plausibilitätscheck simpel, sagt Schmezer mit einem Grinsen. Auch weil er schon lange nicht mehr dort arbeite.

Zur Person
Ueli Schmezer ist Journalist und Jurist – und er sitzt seit März im Schweizer Nationalrat. Er hat bis 2022 für SRF gearbeitet, zuletzt im «Kassensturz». Heute ist er selbstständiger Auftrittscoach, Medientrainer und SP-Mitglied. Seit über 20 Jahren steht Schmezer auch als Musiker auf der Bühne.




GB mit neuen Reisewarnungen am 11.1.2026: Zu viel Kriminelle auch in der Schweiz:
Neue Reisewarnung: Schweiz kommt mit Italien, Kroatien, Portugal, Deutschland auf die Liste
https://www.focus.de/reisen/neue-reisewarnung-schweiz-kommt-mit-italien-kroatien-portugal-deutschland-auf-die-liste_6b4fa0a2-6606-4485-8e4d-1f30436a24e2.html

Die Briten fühlen sich in der Schweiz nicht mehr richtig sicher. Das Außenministerium hat das Lan



Gewaltbereite und kriminelle Alkoholiker-Idioten im Fussballstadion am 12.1.2026: z.B. in Luzern:
Gewaltbereite Fussballfans: Luzerner Regierung will FCL stärker in die Pflicht nehmen
https://www.blick.ch/schweiz/gewaltbereite-fussballfans-luzerner-regierung-will-fcl-staerker-in-die-pflicht-nehmen-id21589801.html

Keystone-SDA und Gian-Andri Baumgartner -- Der Regierungsrat des Kantons Luzern möchte das Polizeigesetz anpassen und so den FC Luzern beim Kampf gegen Fangewalt stärker in die Pflicht nehmen. Es ist der Gegenvorschlag zu einer Volksinitiative der Mitte.

Der Kanton Luzern will bei der Fangewalt die Schrauben anziehen: Der FC Luzern soll im Kampf gegen gewaltbereite Fussball-Fans stärker in die Pflicht genommen werden, so die Pläne des Luzerner Regierungsrats. Die Bewilligungen, Spiele durchzuführen, werden demnach an die Erfüllung von gesetzlichen Auflagen vonseiten des Vereins geknüpft.

So muss etwa der gesamte Publikumsbereich permanent mit Videokameras überwacht werden. Diese Überwachung gehört gemäss den Ausführungen des Regierungsrats bereits zum Sicherheitsdispositiv der Clubs, sie werde nun aber ins Recht übertragen.

Bewilligungen sollen ferner nur erteilt werden, wenn die Sicherheit im Stadion mit baulichen Massnahmen gestärkt wird. Alle Besucherinnen und Besucher sollen ein Spiel ohne Gefährdung besuchen können, erklärte der Regierungsrat. Mit der neuen Pflicht solle verhindert werden, dass die Klubs sinnvolle Massnahmen nicht oder verspätet umsetzten. Zu den Auflagen gehören ferner Konzepte für die An- und Rückreise der Gästefans oder der Dialog und die Prävention.
Ursprüngliche Initiative für ungültig erklärt

Die Luzerner Regierung sieht vor, dass der Klub wie bisher pro Spielrunde eine Rahmenbewilligung benötigt. Für Risikospiele soll er eine Einzelbewilligung einholen müssen. Bei diesen regeln die neuen Bestimmungen ausserdem die Überwachung von Fanmärschen per Video durch die Luzerner Polizei. Diese Überwachung soll sowohl mit stationären als auch mit mobilen Geräten erfolgen können.

Eingebracht werden diese Anpassungen als Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Gegen Fan-Gewalt» der Luzerner Mitte. Dieser wird in der Form von drei neuen Artikeln im Polizeigesetz ins Hooligan-Konkordat eingebettet, welches dem kantonalen Recht vorgeht. Geregelt werden damit Matches der obersten Fussball- und Eishockeyligen der Männer im Kanton Luzern – betroffen ist derzeit nur der FC Luzern.

Die Initiative, welche unter anderem eine ID-Pflicht für Stadionbesucherinnen und -besucher und eine stärkere Verantwortung der Fussballklubs in Bezug auf die An- und Rückreise der Fans fordert, ist vom Luzerner Kantonsrat im September teilweise für ungültig erklärt worden, weil einzelne Bestimmungen übergeordnetem Recht widersprächen. Die gültigen Bestandteile werden vom Regierungsrat abgelehnt, gleichzeitig aber als Anstoss zum jetzt veröffentlichten Gegenvorschlag genutzt.


Kriminelle Schweizer in Vitznau am Rigi am 12.1.2026: wegen Mondpreisen für Maniküre (240 Stutz) und Massage (knapp 400 Stutz!!!):
Parkhotel Vitznau: Influencerin rechnet mit Luxushotel ab:
Influencerin rechnet mit Schweizer Luxushotel ab: «Irrenanstalt» statt Luxus-Oase?
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/irrenanstalt-statt-luxus-oase-influencerin-rechnet-mit-schweizer-luxushotel-ab-id21591855.html

Jaray FofanaRedaktorin People -- Die US-amerikanische Influencerin Audrey Peters, kritisiert auf Tiktok das Luxushotel Park Vitznau und sorgt mit ihrem Video für Diskussionen.

    US-Influencerin Audrey Peters kritisiert Park Hotel Vitznau in viralem Video
    Maniküre kostete 240 Franken, Massage knapp 400 Franken, enttäuschendes Ergebnis
    Community diskutiert: Einige loben Frühstück, andere empfehlen Bürgenstock Resort

Eigentlich gilt das Park Hotel Vitznau als Inbegriff von diskretem Schweizer Luxus. Doch die US-Influencerin Audrey Peters (28) sieht das ganz anders: In einem viralen Video rechnet sie gnadenlos mit dem Nobelhaus am Vierwaldstättersee ab. Die New Yorkerin, die auf Tiktok für ihre spitze Zunge bekannt ist, und auf ihren sozialen Kanälen über 1,2 Millionen Follower hat, will ihre Community «de-influencen» und bezeichnet sich gar als «Opfer» der perfekten Bilder ihrer Influencer-Kollegen.

Ihre Mängelliste ist lang: Die Hotelflure erinnerten sie an eine «Irrenanstalt», die Stille im Haus empfand sie als «unheimlich» und das Essen als «wirklich nicht gut». Besonders der Spa-Bereich geriet unter Beschuss. Für eine Maniküre zahlte sie rund 240 Franken, für eine Massage knapp 400 Franken – das Ergebnis sei ihrer Meinung nach jedoch mangelhaft gewesen. Dass es während ihres Aufenthalts im vergangenen Sommer zudem nur regnete, gab ihrer Laune den Rest.

Gemischte Reaktionen der Community
Unter ihrem Video wird rege diskutiert. Denn die Community ist sich uneinig, ob das Haus nun «Top oder Flop» ist. Während einige das ehrliche «De-Influencing» feiern und ein User witzelt, dass ihn seine «Armut mal wieder gerettet» habe, nehmen andere das Hotel in Schutz. «Ich habe es geliebt», schreibt eine Nutzerin und lobt explizit das Frühstück sowie die Atmosphäre bei gutem Wetter. Als Alternative wird Peters von anderen Usern das Bürgenstock Resort empfohlen – wobei auch dort am Ende das Wetter darüber entscheidet, ob der Luxus-Trip zum Erfolg wird oder sprichwörtlich ins Wasser fällt.

So reagiert das Hotel
Das Park Hotel Vitznau reagiert auf die Vorwürfe. Gegenüber «20 Minuten» bedauert das Luxushaus den enttäuschenden Aufenthalt und erklärt, man nehme das Feedback ernst. «Wir werden uns dazu direkt mit Audrey Peters in Verbindung setzen», schreibt das Hotel.




Kriminelle in der Schweiz: WER ist der Uhrversteller am HB Zürich?
Zürich am Hauptbahnhof Eingang Sihlpost am 14.1.2026: WER hat denn da die Uhr verstellt? - 3 Minuten hinkt sie nach!
Direkt vor dem HB Zürich: «Zug verpasst»: SBB-Uhr geht bis zu drei Minuten nach
https://www.20min.ch/story/direkt-vor-dem-hb-zuerich-einfach-peinlich-sbb-uhr-bei-sihlpost-zeigt-falsche-zeit-an-103485602

Fototexte:
1. Die SBB-Uhr an der Zürcher Sihlpost geht seit Wochen falsch.
2. Die Uhr geht circa drei Minuten nach.
3. Ein News-Scout berichtet, er habe deswegen bereits Züge verpasst.
4. Die SBB beschreibt ihre Uhren als «beste Schweizer Qualität und ein legendäres Stück Design».

Selina Keller -- Die SBB-Uhr bei der Sihlpost geht seit einigen Wochen bis zu drei Minuten nach. Die Uhr hängt ausgerechnet unmittelbar in der Nähe des Hauptbahnhofs. Pendlerinnen und Pendler ärgern sich.

Die Uhr hängt bei der Sihlpost in Zürich, direkt über dem HB-Eingang Europaallee. Eigentlich ist sie ideal für Pendlerinnen und Pendler, die auf dem Weg zum Zug schnell einen Blick auf die Zeit werfen wollen – vorausgesetzt, sie geht richtig. Genau das tut sie seit einigen Wochen nicht mehr: Die Uhr geht drei Minuten nach.
«Einfach peinlich»

Wie ein News-Scout erzählt, sei ihm die falsche Zeit bereits seit einigen Wochen aufgefallen. «Ich laufe jeden Tag nach der Arbeit zum HB. Jedes Mal, wenn ich auf die Uhr bei der Sihlpost schaue, denke ich, ich habe noch genügend Zeit – doch das stimmt nicht», sagt er. Mehrfach habe er deshalb bereits seinen Zug verpasst oder müsse jedes Mal rennen, um den Zug zu erwischen.

«Dass eine Uhr ein oder zwei Tage nicht ganz genau läuft, kann ja passieren», sagt der News-Scout. Doch die Sihlpost-Uhr gehe seit Wochen rund drei Minuten nach. «Ich finde das einfach peinlich für die Schweiz – vor allem, weil die Uhr direkt vor dem grössten Bahnhof des Landes hängt.»

Die SBB bestätigt auf Anfrage, dass das Gebäude ihnen gehört. In einer ersten Stellungnahme sagen sie: «Wir danken für den Hinweis und kümmern uns darum.» Weitere Abklärungen laufen.
«Man kann ja auf die Handyuhr schauen»

Eine Umfrage unter Pendlerinnen und Pendlern, die gerade an der Uhr vorbeiliefen, zeigt: Vielen jungen Leuten ist die Sihlpost-Uhr bisher nicht einmal aufgefallen. So sagt Enva (19) aus Lenzburg, sie finde das «nicht so deep». Sie orientiere sich ohnehin an der Uhrzeit auf ihrem Handy: «Man kann ja einfach auf die Handyuhr schauen, wenn man sicher gehen will.»

Auch Noah (23) hat die Sihlpost-Uhr bislang nicht bemerkt. Dass sie jedoch nicht korrekt geht, findet er problematisch: «Für die Leute, die sich daran orientieren, ist das nicht okay.»

Filipo (66) zeigt sich hingegen empört. Er fordert eine rasche Korrektur der Uhrzeit: «Da sollen heute zwei, drei Mitarbeiter hochgehen und das regeln, damit sie wieder genau ist.» Wegen dieser zwei Minuten könnten sonst viele Menschen ihren Zug verpassen.

Auch Alex (32) aus Zürich meint: «Also wenn man weiss, die Uhr geht zwei Minuten nach, sollte man sie so schnell wie möglich wieder richtig stellen.» Wenn er auf die Uhr schauen müsste, würde er davon ausgehen, dass sie stimmt.




Verdacht kriminelle Schweizer:
Sihlpost in Zürich am 15.1.2026: WER hat denn da die Uhr verstellt?
Sie ging wochenlang 2 Minuten nach: SBB repariert Sihlpost-Uhr
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/sie-ging-wochenlang-2-minuten-nach-sbb-repariert-sihlpost-uhr/ar-AA1UbVkr

Die SBB-Uhr bei der Sihlpost geht seit einigen Wochen bis zu drei Minuten nach. Die Uhr hängt ausgerechnet unmittelbar in der Nähe des Hauptbahnhofs. Pendlerinnen und Pendler ärgern sich.

Die Schweiz ist auch für ihre Präzision berühmt – insbesondere bei Uhren. Zu den bekanntesten zählen dabei auch die Bahnhofsuhren. Die SBB beschreibt ihre Uhren als «beste Schweizer Qualität und ein legendäres Stück Design». Umso mehr fällt es auf, wenn eine Uhr an einem SBB-Gebäude seit Wochen falsch läuft.

Bei der Sihlpost-Uhr in Zürich, die von der SBB betrieben wird, war dies wochenlang der Fall: Sie ging bis zu drei Minuten nach. Ausgerechnet über dem HB-Eingang Europaallee sorgte die falsche Zeit bei einigen Pendlerinnen und Pendlern für Ärger. Nachdem 20 Minuten die SBB darauf hingewiesen hatte, wurde die Uhr nur einen Tag später wieder richtiggestellt.

In einer ersten Stellungnahme am Mittwoch sagen sie: «Wir danken für den Hinweis und kümmern uns darum.» Ein Tag danach funktioniert die Uhr wieder einwandfrei: «Die Uhr an der Sihlpost konnte repariert werden und tickt nun wieder im Gleichtakt mit den zahlreichen Uhren am Zürich HB – und mit jenen auf den Handys der Reisenden.»

«Einfach peinlich»
Aufgefallen ist die falsche Uhrzeit einem News-Scout: «Ich laufe seit Wochen jeden Tag nach der Arbeit zum HB. Jedes Mal, wenn ich auf die Uhr bei der Sihlpost schaue, denke ich, ich habe noch genügend Zeit – doch das stimmt nicht», sagt er. Mehrfach habe er deshalb bereits seinen Zug verpasst oder müsse jedes Mal rennen, um den Zug zu erwischen.

«Dass eine Uhr ein oder zwei Tage nicht ganz genau läuft, kann ja passieren», sagt der News-Scout. Doch die Sihlpost-Uhr gehe seit Wochen rund drei Minuten nach. «Ich finde das einfach peinlich für die Schweiz – vor allem, weil die Uhr direkt vor dem grössten Bahnhof des Landes hängt.»

«Man kann ja auf die Handyuhr schauen»
Eine Umfrage unter Pendlerinnen und Pendlern – noch bevor die Uhr richtiggestellt wurde – zeigt: Vielen jungen Leuten ist die Sihlpost-Uhr bisher nicht einmal aufgefallen. So sagt Enva (19) aus Lenzburg, sie finde das «nicht so deep». Sie orientiere sich ohnehin an der Uhrzeit auf ihrem Handy: «Man kann ja einfach auf die Handyuhr schauen, wenn man sicher gehen will.»

Auch Noah (23) hat die Sihlpost-Uhr bislang nicht bemerkt. Dass sie jedoch nicht korrekt geht, findet er problematisch: «Für die Leute, die sich daran orientieren, ist das nicht okay.»

Filipo (66) zeigt sich hingegen empört. Er fordert eine rasche Korrektur der Uhrzeit: «Da sollen heute zwei, drei Mitarbeiter hochgehen und das regeln, damit sie wieder genau ist.» Wegen dieser zwei Minuten könnten sonst viele Menschen ihren Zug verpassen.

Auch Alex (32) aus Zürich meint: «Also wenn man weiss, die Uhr geht zwei Minuten nach, sollte man sie so schnell wie möglich wieder richtigstellen.» Wenn er auf die Uhr schauen müsste, würde er davon ausgehen, dass sie stimmt.



Kriminelle Schweizer am 15.1.2026: Im Spitalsystem werden neue Tarife verlangt - aber die Software "fehlt noch" (??!!):
Tarifumstellung: «Es fehlen 20 Mio. pro Monat»: Spitäler müssen Kredite aufnehmen
https://www.20min.ch/story/tarifumstellung-es-fehlen-20-mio-pro-monat-spitaeler-muessen-kredite-aufnehmen-103486369


Fototexte:
-- Momentan seien vielerorts die Notfälle besonders voll, da die Grippewelle grassiere  – Leistungen, die derzeit nicht vergütet werden.
-- Das Universitätsspital Zürich sei weniger stark betroffen, da es vorsorgen konnte und mit Übergangslösungen arbeitet.

Der Artikel:

Carolin Teufelberger -- Ein neues Tarifsystem bringt Spitäler in finanzielle Bedrängnis, weil die Software noch fehlt. Einige mussten Kredite aufnehmen, um überhaupt Löhne zahlen zu können.

    Ein neues Tarifsystem für ambulante Leistungen bringt Spitäler in finanzielle Bedrängnis.
    Die nötige Software zur Abrechnung ist noch nicht überall verfügbar.
    Viele Krankenkassen verweigern deshalb Zahlungen, den Spitälern fehlen Millionen.
    Einige Spitäler müssen Kredite aufnehmen, um Löhne zu bezahlen. Ein Arzt erzählt, dass in seinem Spital gar diskutiert worden sei, Löhne zu halbieren oder Liegenschaften zu verkaufen, um liquide zu bleiben.

«Wir haben ernsthaft darüber diskutiert, höhere Löhne vorübergehend zu halbieren.» Das sagt ein Arzt des Spital Muri AG, der auch Mitglied der Spitalleitung ist. Auch Lohnerhöhungen oder Boni auf später zu verschieben, stand im Raum. Am Ende entschied der Stiftungsrat: Das Personal soll die Situation nicht ausbaden. Bezahlt werden müssen die Löhne trotzdem – auch wenn das Geld fehlt.

Grund für die Finanzlöcher bei grossen Schweizer Spitälern ist das neue Tarifsystem Tardoc, das seit dem 1. Januar schweizweit gilt (siehe unten). Weil die nötige Software noch nicht überall bereit ist, können Spitäler ihre ambulanten Leistungen nicht korrekt abrechnen. Viele Krankenkassen verweigerten in dieser Übergangsphase die Zahlungen.

Was ändert sich bei den ambulanten Arzttarifen?
Konkret sieht das etwa so aus: Ein Patient bricht sich den Finger und geht ins Spital, wo die Verletzung ambulant behandelt und der Finger geschient wird. Das Spital stellt die Behandlung der Krankenkasse in Rechnung. Diese rechnet zwar aus, wie hoch der Anteil ist, den der Patient selber bezahlen muss, und was die Krankenkasse übernimmt. Weil das Spital die Rechnung aber über die alte Software verschickt hat, hält die Krankenkasse ihre Zahlung zurück. Dem Spital fehlen so plötzlich Millionen.

Krankenkassen lehnen Akontozahlungen ab
Ein Grund für den Schlamassel ist aus Sicht der Spitäler der späte Entscheid des Bundesrats. Dieser genehmigte die definitive Version des neuen Tarifsystems erst im November 2025. Viele Softwarehersteller warteten diesen Entscheid ab, bevor sie sich an die Umsetzung machten. «Die Softwarelösung steht deshalb noch nicht bereit», so das Kantonsspital Aarau.

Der Spitalverband H+ spricht von der grössten Umstellung im Abrechnungssystem seit Jahren. Verzögerungen seien in einer solchen Übergangsphase zu erwarten. Korrekt wäre aus Sicht des Kantonsspitals Aarau eine flächendeckende Akonto-Lösung gewesen, also Vorauszahlungen der Krankenkassen. Das sei auch der Vorschlag des Verbands gewesen. «Doch dieser wurde vom Krankenkassenverband Prio.Swiss abgelehnt – obwohl die Krankenkassen unverändert die Prämien der Versicherten einnehmen», so der Sprecher des Spitals.

«Diese Situation erhöht die Gesundheitskosten unnötig»
Die Folgen seien massiv. In Aarau fehlen monatlich über 20 Millionen Franken. «Ein Liquiditätsengpass könnte grundsätzlich dazu führen, dass Löhne nicht ausbezahlt werden können», sagt das Spital. Um das zu verhindern, nimmt es Bankkredite auf. Je nach Dauer koste das einen Millionenbetrag. «Diese Situation erhöht die Gesundheitskosten unnötig.»

    «Wir haben sogar diskutiert, Liegenschaften zu verkaufen, um liquide zu bleiben. Unsere Situation scheint niemanden zu interessieren, dann gibt es im schlimmsten Fall halt ein Spital weniger.»

Arzt im Spital Muri AG
Ähnlich klingt es auch von der Kommunikationsabteilung des Spitals Muri. Auch dort müssen sämtliche Kosten vorfinanziert werden, während die Einnahmen ausbleiben. «Die Zusatzfinanzierung führt zu Mehrkosten», heisst es. Politische Unterstützung gebe es keine. Auch das Universitätsspital Basel sagt: «Je länger die Umstellungsphase dauert, umso höher ist das Risiko eines Liquiditätsengpasses.»

Verschärft werde die Lage dadurch, dass vor einigen Jahren politisch «ambulant vor stationär» durchgesetzt wurde, wodurch sich der Anteil ambulanter Leistungen stark erhöht habe. Dazu käme aktuell, dass die Grippewelle grassiere und die Notfälle besonders voll seien – Leistungen, die derzeit nicht vergütet werden. «Wir haben sogar diskutiert, Liegenschaften zu verkaufen, um liquide zu bleiben», sagt der Arzt aus dem Regionalspital. Kredite seien schwierig zu bekommen, die Bedingungen schlecht. «Unsere Situation scheint niemanden zu interessieren, dann gibt es im schlimmsten Fall halt ein Spital weniger.»

Krankenkassenverband: «Spitäler hatten genug Zeit für Umstellung»
Doch nicht alle Häuser sind gleich stark betroffen. Grosse Universitätsspitäler wie Zürich oder das Inselspital Bern konnten vorsorgen oder haben Zusicherungen für Übergangslösungen. Andere rechnen damit, in den kommenden Monaten schrittweise mit der Rechnungsstellung beginnen zu können. Für den laufenden Betrieb sehen sie derzeit kein Risiko. HOCH Health Ostschweiz, zu dem das Kantonsspital St.Gallen gehört, hätten gar Zusicherungen für Akonto-Zahlungen erhalten.

Denn, so der Krankenkassenverband Prio.Swiss, Abmachungen zwischen einzelnen Spitälern und Krankenkassen seien Sache dieser beiden Parteien. Heisst: Wenn eine Krankenkasse Akonto-Zahlungen tätigen will, könne sie das. Ausserdem sei der neue Tarif seit November 2024 bekannt gewesen, Spitäler hätten mehr als ein Jahr Zeit zur Vorbereitung gehabt. «Wir nahmen die Situation der Spitäler von Beginn ernst, uns kommt jedoch keine Aufgabe in der Liquiditätssicherung von Spitälern zu», so der Leiter Kommunikation. Zudem machten ambulante Leistungen nur einen Teil des Spitalumsatzes aus, stationär könne normal abgerechnet werden. Für Prämienzahlerinnen und Prämienzahler habe die Situation keine Auswirkungen.

Für Patientinnen und Patienten ändert sich tatsächlich vorerst wenig. Behandlungen finden statt, Rechnungen werden gestellt, die Krankenkassen fordern ihren Anteil wie gewohnt ein. Nur: «Wie lange wir das auffangen können, hängt von der Dauer der Umstellung ab – und wie teuer die Kredite werden», so der Arzt aus Muri.




Verdacht kriminelle Randalierer-Alkoholiker:
Kriminelle Schweizer an der Anti-WEF-Demo in Zürich am 20.1.2026:
Titel 1: "Verbogen: Demonstranten zerstören Tische von Bäckerei"
Titel 2: Anti-WEF-Demo: Kaputte Kübel kosten Zürich bis zu 30'000 Franken

https://www.nau.ch/news/schweiz/so-sieht-zurich-nach-der-anti-wef-demo-aus-67085379

Nico Leuthold und Etienne Sticher -- Bei der Anti-WEF-Demo in Zürich kam es zu zahlreichen Sachbeschädigungen. Mehrere Tische und Abfallbehälter sind am Morgen danach kaputt.

    Am Montagabend eskalierte eine Anti-WEF-Demo in Zürich.
    Scheiben wurden eingeschlagen, Gebäude versprayt und Tische mitgeschleift.
    Die SVP Stadt Zürich fordert nun eine Aufstockung der Polizeikräfte.

Am Montagabend kam es in Zürich zu einer grossen Anti-WEF-Demo mit weit über 1000 Teilnehmenden. Darunter befanden sich auch zahlreiche Chaoten, die eine Schneise der Verwüstung hinterliessen.

Vor allem auf dem Weg von der Bahnhofstrasse zum Stauffacher gab es zahlreiche Schmierereien an Gebäudewänden und Schaufenstern. Unzählige Scheiben wurden auch eingeschlagen, unter anderem beim Cadillac-Showroom. Auch ein Bagger wurde stark beschädigt.

In einer Medienmitteilung geben die Organisatoren die Sachbeschädigungen offen zu. Man habe Banken, Nespresso und das TX-Gebäude mit Farbe angegriffen. «Gründe dafür finden sich viele», schreiben sie. Es seien alles Partner des WEF.

Der Angriff auf den Cadillac-Showroom wurde ebenfalls begründet: Der US-Autohersteller produziert auch die Autos von Donald Trump.

Im Anschluss an die Demonstration kam es zu einer Blockade auf der Kasernenstrasse. Die Polizei kesselte die Chaoten ein, die Feuerwerk und Steine auf die Einsatzkräfte warfen. Tränengas, Gummischrot und ein Wasserwerfer kamen zum Einsatz.

Beim Stauffacher wurden die Gleise mit Eimern sowie Tischen und Stühlen von umliegenden Restaurants blockiert. Auch mehrere Abfall-Container wurden in Brand gesetzt.

Zur Demonstration hatte die linke Organisation «Bewegung für den Sozialismus» aufgerufen. Sie kritisiert, dass Donald Trump zum WEF kommt. Unter ihm kehre die US-Aussenpolitik zu einer Kanonenboot-Diplomatie zurück.

Kaputte Tische
Die Bäckerei Hug hat am Dienstagmorgen einen Termin mit der Polizei. Das Personal meldet rund fünf kaputte Stahltische. «Die Tische wurden mit Gewalt aus der Sicherung gelöst und mitgeschleift», heisst es bei der Bäckerei auf Anfrage. «Sie sind völlig verbogen und nicht mehr brauchbar.»

Die Verantwortlichen der Bäckerei rechnen mit einem Schaden von mehreren hundert Franken.

Künftig werde man die Tische über Nacht nicht mehr draussen lassen können, heisst es bei der Bäckerei. «Wir nehmen an, dass wir sie reinnehmen.»

Auch die Stadt Zürich registriert Schäden.

«An der Haltestelle Stauffacher bei der Kirche St. Jakob wurden 12 von 14 Recycling-Behältern beschädigt.» Dies teilt Maria Colon, Mediensprecherin von Entsorgung + Recycling Zürich Nau.ch mit.

Die Beschädigungen seien unterschiedlicher Art. «Zum Beispiel zerkratzte Oberflächen, verzogene Rahmen oder demolierte Türen.»

Acht der 12 beschädigten Behälter konnte die Stadt wieder einsetzen. «Diese acht Behälter werden zu einem späteren Zeitpunkt wieder vollständig in Stand gesetzt», sagt Maria Colon. Die anderen vier Recycling-Behälter müssten durch neue Behältnisse ersetzt werden.

Der Schaden sei zurzeit nicht genau bezifferbar. «Wir gehen von 25'000 bis 30'000 Franken aus.»
Mehr Polizeikräfte gefordert

Die SVP der Stadt Zürich verurteilt die eskalierte Demo in einer Medienmitteilung scharf. Die SVP fordere in ihrem Wahlkampf seit Monaten «mehr Polizei für unsere Sicherheit». Durch die «ungeheuren Vorkommnisse» vom Montagabend sehe sie sich in dieser Haltung bestätigt.

Ueli Bamert ist Co-Präsident der Partei und kandidiert für das Zürcher Stadtpräsidium. «Es braucht eine Aufstockung der Polizeikräfte», fordert er. Auch brauche es bessere Arbeitsbedingungen und «vor allem wieder mehr Wertschätzung für unsere Polizistinnen und Polizisten».

Die Partei äussert sich «schockiert über das enorme Gewaltpotenzial der linksradikalen Chaoten». Susanne Brunner ist Co-Präsidentin. Sie forderten die Stadtregierung dazu auf, die Ausschreitungen in aller Form und in der gebotenen Schärfe zu verurteilen, sagt sie. Dies gelte insbesondere für Stadtpräsidentin Corine Mauch und Polizeivorsteherin Karin Rykart.

«Zunehmend instabil»
Auch von linker Seite gibt es Kritik.

«Sachbeschädigungen sind klar zu verurteilen», sagt SP-Gemeinderätin Lisa Diggelmann zu Nau.ch. Sie schadeten nicht nur den Betroffenen. «Sondern untergraben auch die Legitimität berechtigter Anliegen und den friedlichen Protest der grossen Mehrheit der Demonstrierenden.»

Wer Sachbeschädigung begeht, muss laut Diggelmann selbstverständlich zur Verantwortung gezogen werden. «Gleichzeitig ist es wichtig, nicht pauschal zu verurteilen oder friedlichen Protest zu delegitimieren.»

Die Gemeinderätin appelliert daran, die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen.

«Viele Menschen erleben die aktuelle weltpolitische Entwicklung als zunehmend instabil und beängstigend.» Grund dafür seien etwa autoritäre Tendenzen, geopolitische Konflikte oder Figuren wie Donald Trump. «Die für Unberechenbarkeit stehen. Diese Verunsicherung darf nicht ignoriert oder delegitimiert werden.»

Es brauche Räume für friedlichen Protest, fordert Diggelmann. Dies für politische Mitsprache und für eine offene Debatte über die Zukunft unserer Demokratie und der globalen Ordnung. «Wer aus Angst und Ohnmacht auf die Strasse geht, verdient Gehör, nicht Pauschalisierung oder Diffamierung.»




Krimineller Zürcher am 18.1.2026:
Zürich: Zahnklinik verlangt 45 Stutz für Herausgabe von Röntgenbild!
https://www.nau.ch/news/schweiz/zurcher-praxis-verlangt-45-franken-fur-herausgabe-von-rontgenbild-67080417





Kriminelle Schweizer am 19.1.2026: durch Passivität im Zug - und die kriminellen Feministinnen hetzen derart gegen alle Männer, so dass viele Männer den Frauen NICHT MEHR HELFEN:
Schweizer Influencerin rechnet mit feigen Zuggästen ab
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/ich-hatte-wirklich-angst-schweizer-influencerin-rechnet-mit-feigen-zuggaesten-ab-id21612808.html

Fototexte:
1. Enttäuscht von fehlender Zivilcourage in Schweizer Zügen: Influencerin Wemmse.
2. Kürzlich erlebte sie eine unangenehme Szene.
3. Werbung
4. Ein Mann hätte eine Frau belästigt – und niemand griff ein.
5. «Ist Zivilcourage ausgestorben?», fragt sich die 22-Jährige.
6. Wemmse, bürgerlich Emma, gehört zu den am schnellsten wachsenden Schweizer Influencerinnen.


Fynn Müller -- People-Redaktor -- Die Schweizer Influencerin Wemmse erzählt von einem unangenehmen Vorfall im Zug. Ein Mann hätte eine junge Frau belästigt – und niemand griff ein. Sie kritisierte fehlende Zivilcourage in Schweizer Zügen.

-- Influencerin Wemmse (22) kritisiert mangelnde Zivilcourage nach Vorfall im Zug
-- Ein Mann bedrängte eine Frau, Passagiere schauten weg, Wemmse fühlte sich allein
-- Tiktok-Video löste Diskussion aus, erhielt zahlreiche Kommentare und Reaktionen

Es ist ein Thema, das oft für Diskussionen sorgt: Zivilcourage. Besonders im öffentlichen Verkehr kommt es immer wieder zu Situationen, in denen Leute wegschauen, statt einzugreifen. Von genau so einem Ereignis berichtet jetzt die Schweizer Influencerin Wemmse, bürgerlich Emma (22).

Auf Tiktok postet sie am 10. Januar ein Video und erzählt von einer Situation, die sie jüngst erlebte. Eine junge Frau sei von einem Mann bedrängt worden, während die anderen Passagiere laut Wemmse weggesehen hatten. «Warum hilft niemand? Wir waren im Zug eingesperrt, mit einem offensichtlich schlimmen Mann», erklärt die 22-Jährige. Wemmse schildert, dass sie vor Angst am ganzen Körper zitterte. «Warum bin ich, eine 1,60 Meter grosse, 22-Jährige, die Einzige, die hinschaut?», fragt sie sich. Wo und was genau vorgefallen war, wird im Video nicht klar.

[Kriminelle Feministinnen terrorisieren die Schweiz seit 30 Jahren dermassen, dass niemand mehr den Frauen helfen will]

Männer und Frauen melden sich zu Wort
Viele Nutzer kommentieren das Video, darunter auch Männer. Ein User schreibt: «Früher habe ich Zivilcourage gezeigt. Aber seit es einen solchen Männerhass gibt, mache ich gar nichts mehr.» Eine Frau entgegnet: «Zivilcourage nicht verstanden? Das hat nichts mit Feminismus zu tun.» Ein weiterer Mann schreibt: «Aha – jetzt plötzlich ist der Mann wieder der Beschützer, aber je nach Situation sind Frauen stark und unabhängig, oder wie?»

Eine Nutzerin verteidigt Wemmse: «Sie hatte Angst und war am Zittern. Sie hielt es für unverhältnismässig, dass sie als 1,60 Meter grosse Frau gegen einen Mann hätte antreten müssen, und hätte sich lediglich gewünscht, dass ein Mann eingegriffen hätte.» Auch Wemmse selbst meldet sich in den Kommentaren zu Wort und betont, dass ihre Kritik sich auf die konkrete Situation bezog: «In dieser Situation hatte es nur Männer – und mich – rundherum. Wären es Frauen gewesen, hätte ich dies ebenso erwähnt.»

Passagiere bekommen wegen Kopfhörer nichts mit
Ein User spricht einen neuen Aspekt an. «Ich bekomme oft praktisch nichts davon mit, was um mich herum passiert, wenn ich im Zug bin. Ich möchte dann meistens meine Ruhe haben und trage deshalb immer Kopfhörer mit voller Lautstärke», schreibt er. Dabei schaue er Serien oder höre Musik, weil er mit den anderen meist nichts zu tun haben möchte. «Wenn direkt vor mir oder neben mir etwas passiert, reagiere ich schon, aber alles andere bekomme ich nicht mit.»

Der Vorfall hat eine gesellschaftliche Diskussion über Zivilcourage, feministische Themen und Geschlechterrollen ausgelöst. «Männer gegen Frauen auszuspielen, finde ich unnötig. Man sollte lieber zusammenarbeiten», kommentiert ein Nutzer. Viele loben Wemmse: «Endlich sagt es mal jemand» und «Finde dein Video so wichtig und richtig», heisst es.

Das sagen die SBB
Blick hat die SBB nach einem Statement zum Thema Zivilcourage in Schweizer Zügen angefragt. Mediensprecherin Mara Zenhäusern schreibt: «Wir verurteilen grundsätzlich jegliche Gewalt und empfehlen unseren Kundinnen und Kunden, wenn sie sich unwohl oder unsicher fühlen, oder entsprechende Beobachtungen machen, sich an die Transportpolizei unter 0800 117 117 oder an die örtliche Polizei unter 117 zu wenden. Ist kein Telefon verfügbar, empfehlen wir, sich an unser Personal zu wenden, welches die Transportpolizei in Kenntnis setzen kann, damit Massnahmen ergriffen werden können.»

Moderne Züge würden ausserdem über Notfallknöpfe verfügen, welche sich unter anderem im Eingangsbereich der Wagons befinden. «Durch Betätigen des Notfallknopfs wird eine direkte Verbindung zur Einsatzleitzentrale der Transportpolizei aufgebaut.»

Die Sicherheit der Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden stehe für die SBB an erster Stelle. «Die Menschen sollen sich in Bahnhöfen und Zügen sicher und wohl fühlen. Die Sicherheit in den Zügen wird von den Reisenden grundsätzlich als hoch eingestuft. Trotzdem kann es im Reisealltag zu Vorfällen kommen, die eine negative Auswirkung auf das Sicherheitsgefühl haben.»




Politische Kündigung in der Schweiz wird normal:
Fristlose Entlassung in Kerzers (Kanton Fribourg, Schweiz) am 19.1.2026: geht nicht - auch wenn da wegen Social Media "rechtsextrem" behauptet wird:
Zuständiges Amt entscheidet: Gemeinde entlässt rechtsextreme Mitarbeiterin fristlos – nun bekommt sie Entschädigung
https://www.blick.ch/schweiz/freiburg/zustaendiges-amt-entscheidet-gemeinde-entlaesst-rechtsextreme-mitarbeiterin-fristlos-nun-bekommt-sie-entschaedigung-id21613481.html

Keystone-SDA -- Die Schweizer Nachrichtenagentur -- Die Gemeinde Kerzers FR hat eine rechtsextreme Mitarbeiterin im Sommer 2025 zu Unrecht fristlos entlassen. Nun muss die Gemeinde der Frau eine Entschädigung zahlen.

-- Kerzers FR entliess rechtsextreme Mitarbeiterin 2025, fristlose Kündigung war unzulässig
-- Oberamt fordert Entschädigung, ordentliche Kündigung jedoch rechtmässig
-- Mitarbeiterin verbreitete rechtsextremes Gedankengut auf Social Media

Die Gemeinde Kerzers FR hat eine rechtsextreme Mitarbeiterin im vergangenen Sommer zu Unrecht fristlos entlassen. Zu diesem Schluss kommt das Oberamt des Seebezirks des Kantons Freiburg, wie es am Montag mitteilte.

Hingegen war die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Gemeinde rechtmässig, wie das Oberamt in einer Mitteilung schrieb. Dieses verpflichtete Kerzers, der betroffenen Person eine Entschädigung zu bezahlen. Die Gemeinde kann den Entscheid noch beim Kantonsgericht Freiburg anfechten.

So argumentiert das zuständige Amt
Eine fristlose Kündigung stelle das schärfste arbeitsrechtliche Mittel dar und sei nur zulässig, wenn eine Weiterbeschäftigung selbst bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist objektiv unzumutbar sei, schrieb das Oberamt weiter. Diese hohe Schwelle sei im konkreten Fall nicht erreicht worden.

Die Gemeinde Kerzers hatte die Mitarbeiterin im vergangenen Sommer fristlos entlassen. Sie soll in der Kinderbetreuung der Gemeinde gearbeitet und auf Social Media wiederholt rechtsextremes Gedankengut verbreitet haben, wie «CH Media» im vergangenen März berichtete.

[Und natürlich wird NICHT berichtet, was die Frau effektiv geschrieben hat. DAS ist die feige Taktik des Mossad und der Antifa].




Verdacht krimineller Schweizer bei den SBB am 21.1.2026: Rechnungen ERFUNDEN, Steuergelder missbraucht, Privatauto damit gekauft usw.:
Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäscherei: SBB-Mitarbeiter soll neun Millionen Franken abgezwackt haben
https://www.blick.ch/wirtschaft/betrug-urkundenfaelschung-geldwaescherei-sbb-mitarbeiter-soll-neun-millionen-franken-abgezwackt-haben-id21618496.html

Robin Wegmüller und Keystone-SDA -- Dem Mann wird unter anderem Betrug, Urkundenfälschung und Geldwäscherei vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft führt aktuell eine Strafuntersuchung gegen den ehemaligen Mitarbeiter.

Die Bundesanwaltschaft führt aktuell eine Strafuntersuchung gegen einen SBB-Angestellten. Dieser soll durch ungetreue Amtsführung und weitere Delikte einen Schaden von rund neun Millionen Franken verursacht haben. Das geht aus einem Beschluss des Bundesstrafgerichts hervor.

Der Mann wurde im November 2024 festgenommen. Die SBB hatten gut zwei Monate zuvor eine Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft eingereicht. Die Delikte fallen in den Zeitraum von 2007 bis zur Festnahme des Beschuldigten. Dies schreibt die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts in einem Beschluss vom November, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Verschiedene Vorwürfe
Die Bundesanwaltschaft wirft dem früher als Abteilungsleiter tätigen Mann auch Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäscherei und Widerhandlung gegen das Waffengesetz vor. Zusammen mit weiteren Personen und Firmen soll er für die Begleichung von Rechnungen gesorgt haben, für die nie eine Leistung erbracht wurde. Teilweise soll er die Rechnungen selbst erstellt haben, schreibt das Bundesstrafgericht.

Im konkreten Beschluss wies die Kammer eine Beschwerde gegen die Beschlagnahme eines Privatfahrzeugs ab. Dieses soll mit Geldern bezahlt worden sein, die aus den deliktischen Machenschaften des früheren Abteilungsleiters stammen.




21.1.2026:
Faschismus Schweiz 2026
https://t.me/standpunktgequake/223592

Impfen ⟶ Obligatorisch.
Freiheit ⟶ Rechtsextrem.
Bargeld ⟶ Verbot.
Meinung ⟶ Zensur.
Rechtsstaat ⟶ Ausgesetzt.




Der kriminelle Geldgott im Kanton Zug am 23.1.2026: Restaurant muss schliessen wegen Mieterhöhung:
Mega-Miete bricht Zuger Gault-Millau-Beizern das Genick: Aus nach nur zwei Jahren
https://www.blick.ch/wirtschaft/aus-nach-nur-zwei-jahren-mega-miete-bricht-zuger-gault-millau-beizern-das-genick-id21626243.html


Der kriminelle Geldgott in den Skigebieten der Schweiz am 23.1.2026: Wenn die Sonne scheint, kostet das Ticket mehr:
Leser zu Skiticket-Aufschlägen: «Dynamischer Preis heisst einzig Nachteile für den Kunden»
https://www.blick.ch/community/leser-zu-skiticket-aufschlaegen-dynamischer-preis-heisst-einzig-nachteile-fuer-den-kunden-id21626101.html

Werden wir von den Skigebieten abgezockt? Der Konsumentenschutz vermutet schon lange, dass hinter den dynamischen Ticketpreisen eine Strategie der zur Einnahmensteigerung steckt. Auch viele Leserinnen und Leser sprechen sich dagegen aus.

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Alessandro KälinRedaktor Community

Wer dieses Jahr auf die Skier will, sollte gut auf die Ticketpreise achten. Mittlerweile sind die in vielen Schweizer Skigebiete dynamisch. Preise für eine Tageskarte können massiv variieren und sind teils vom Buchungszeitpunkt, der Nachfrage, dem Wochentag oder auch der Saisonzeit abhängig.

Dem Konsumentenschutz geht das gegen den Strich. Laut Konsumentenschützerin Sara Stalder (59) habe man schon oft vermutet, dass die Gebiete dynamischen Preise für versteckte Preiserhöhungen nutzen. Wir haben nachgefragt, wie unsere Leser dazu stehen.
So steht die Leserschaft zur fehlenden Transparenz

In einer nicht repräsentativen Umfrage mit über 1'700 Teilnehmern stimmt die Mehrheit dem Konsumentenschutz zu. 84 Prozent der Teilnehmer sehen dynamische Preise als Abzocke. Sie fühlen sich unfair behandelt.

Während 9 Prozent die schwankenden Preise mit der richtigen Kommunikation akzeptabel finden, sehen darin nur knapp 7 Prozent ein gutes System.
«Dynamischer Preis heisst einzig Nachteile für den Kunden»

Auch in den Kommentaren werden die Skigebiete ordentlich für ihre fehlende Transparenz kritisiert. «Natürlich haben dynamische Preise nur ein einziges Ziel: Mehreinnahmen!», schreibt Andy Meier. Michael Görlitz schliesst sich an: «Dynamischer Preis heisst einzig Nachteile für den Kunden.»

Karin Sutter kommentiert: «Diese dynamischen Preise bringen der Gesellschaft rein gar nichts. Die Einzigen, die davon profitieren, sind Unternehmen, deren Eigentümer, und die Banken.» Linus Sennrich vergleicht: «Mit dynamischen Preisen ist es wie im Kasino. Die Bank gewinnt immer!»

Nicht wenige haben die Ski wegen solcher klammheimlicher Preiserhöhungen bereits an den Nagel gehängt. Markus Semmler ist einer davon: «Ich habe dem Skifahren abgeschworen. Die Gier der Liftbetreiber ist unendlich. So wie ich denken viele.» Auch Markus Hunziker kritisiert: «Die Preise in den Skigebieten finde ich eine Frechheit. Mir ist das schon lange zu blöd.»
«Die Nachfrage bestimmt den Preis»

Trotzdem gibt es noch Leserinnen und Leser, die sich von solchen Preisstrategien nicht irritieren lassen. So schreibt Thierry Steiner: «Solange genug Kunden diese Preise bezahlen und es freiwillig ist, ist ja alles in Ordnung.» Christoph Buettiker fügt hinzu: «Das sind Privatunternehmen und sie können ihre Preise so gestalten, wie sie wollen.» Ueli Baltensperger kommentiert kurz und knapp: «Die Nachfrage bestimmt den Preis.»

«Ich bin begeisterter Skifahrer und spreche ab und zu mit Mitarbeitern», berichtet Kurt Frei von sich selbst. Er führt aus: «Alle, die von Abzocke sprechen, sollen doch mal die Zuständigen fragen, wie viel Aufwand jeden Tag gemacht wird, dass wir so tolle Pisten haben.» Den Leuten sei es heutzutage zu wichtig, spontan und unverbindlich unterwegs zu sein. «Spontanität hat halt seinen Preis», so Frei.





Kriminelle Schweizer im Kanton Aargau am 24.1.2026: müssen lernen: Ausländer, die am Wirtschaftsleben teilnehmen, sind mit den Verhältnissen vertraut und kann man einbürgern:
Einbürgerung: Kosovare gewinnt vor Gericht – folgt nun der Ansturm?
https://www.nau.ch/news/schweiz/einburgerung-kosovare-gewinnt-vor-gericht-folgt-nun-der-ansturm-67084520

Simon Ulrich -- Brugg -- Eine Juristin sieht im Aargauer Entscheid keine Revolution, aber ein klares Signal. Das kantonale Regelwerk dürfte nun angepasst werden müssen.

Das Wichtigste in Kürze
Ein Kosovare wurde trotz bestandener Tests von seiner Gemeinde nicht eingebürgert.
Das Aargauer Verwaltungsgericht rügte das Verfahren als willkürlich und unzulässig.
Das Urteil sei kein Präzedenzfall, habe aber eine gewisse Signalwirkung, so eine Juristin.
Der Kanton prüft nun eine Anpassung seines Einbürgerungshandbuchs.
Ein Kosovare aus dem Kanton Aargau hat einen besonders beschwerlichen Weg hinter sich, um den Schweizer Pass zu erhalten.

Der Mann wurde in der Schweiz geboren und lebt seit 1997 in derselben Gemeinde. Nachdem er den kantonalen Einbürgerungstest bestanden hatte, scheiterte er allerdings an seiner Gemeinde.

Diese befand, er sei mit den hiesigen Lebensverhältnissen nicht genügend vertraut und verweigerte ihm das Bürgerrecht. Der Regierungsrat stützte diesen Entscheid.

Verwaltungsgericht rügt willkürliches Verfahren
Doch: Der Einbürgerungswillige zog den Fall vor das Aargauer Verwaltungsgericht – und erhielt Recht. Die Richter rügten das Verfahren als willkürlich und beanstandeten unzulässige Fragen im Einbürgerungsgespräch, formale Mängel bei Protokollierung und Bewertung.

Das Gericht stellte ausserdem klar: Bei hier aufgewachsenen Personen, die am Wirtschaftsleben teilnehmen, sei grundsätzlich davon auszugehen, dass sie mit den hiesigen Lebensverhältnissen vertraut sind.

Der Entscheid zwingt die Gemeinde nun, dem Mann das Gemeindebürgerrecht zuzusichern. Zugleich wirft er die Frage auf, ob und wie stark sich die Einbürgerungspraxis im Aargau und darüber hinaus verändern wird.

Präzedenzfall nein, Signalwirkung ja
Die Juristin und Bürgerrechtsspezialistin Barbara von Rütte bremst diesbezüglich allzu hohe Erwartungen. «Im Prinzip handelt es sich um eine Einzelfallkorrektur eines kantonalen Entscheids», sagt sie gegenüber Nau.ch.

Von einem Präzedenzfall könne man folglich nicht sprechen. Auch deshalb nicht, weil das Urteil «für die Gerichte in anderen Kantonen und auf Bundesebene nicht direkt bindend» sei.

Eine Signalwirkung sieht von Rütte hingegen in der Argumentation des Gerichts, wonach bei in der Schweiz aufgewachsenen Menschen die Vertrautheit mit den hiesigen Lebensverhältnissen und der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung vermutet werden könne.

Diese Idee sei zwar nicht grundlegend neu, räumt von Rütte ein. Aber: «So deutlich hat das bisher noch kein Gericht formuliert.»

Behörden stehen unter Druck
Könnte das Urteil dazu führen, dass künftig mehr abgewiesene Gesuchsteller den Rechtsweg beschreiten? «Nein, damit rechne ich grundsätzlich nicht», sagt die Staatsrechtlerin.

Die Hürden, einen Einbürgerungsentscheid anzufechten, seien hoch: Man lege sich schliesslich mit jener Behörde an, die einen später noch einbürgern soll. Hinzu komme das Kostenrisiko.


Von Rütte rechnet jedoch damit, dass Beschwerdeführer künftig ähnliche Argumente vorbringen und sich dabei auf den Aargauer Entscheid berufen. Ob dies Erfolg haben werde, lasse sich nur schwer abschätzen. «Es kommt auf den jeweiligen Kanton und den konkreten Fall an», so von Rütte.

Vor Bundesgericht könne eine ähnliche Argumentation aber durchaus Erfolg haben, weil sie mit der bisherigen Rechtsprechung im Einklang stehe.

Klar ist für von Rütte vor allem eines: Die Behörden stehen nun selbst stärker unter Druck. Die Anforderungen gelten nicht nur für Gesuchsteller, sondern auch für die Gemeinden. Diese dürften nicht «beliebig eine Einbürgerung verweigern, wenn die gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen erfüllt sind».

Ganz konkrete Folgen erwartet sie im Aargau beim Regelwerk selbst: «Das Gericht hält fest, dass die im Einbürgerungshandbuch des Kantons aufgelisteten Fragen unzulässig sind. Hier erwarte ich, dass der Kanton sein Handbuch entsprechend korrigiert und auch darüber hinaus an das neue Urteil anpasst.»

«Anpassung des Handbuchs nicht ausgeschlossen»
Und was sagt der Kanton Aargau zur juristischen Ohrfeige? Das Urteil des Verwaltungsgerichts habe man zur Kenntnis genommen, schreibt das Departement Volkswirtschaft und Inneres auf Anfrage von Nau.ch.

«Der Regierungsrat ist in seinem ursprünglichen Entscheid – insbesondere auch aufgrund der gesetzlich eingeschränkten Überprüfungsbefugnis – zu einem anderen Entscheid gekommen», hält Sprecherin Sandra Olar fest.

Nun wolle man das Urteil sorgfältig analysieren und anschliessend die nächsten Schritte festlegen. «Auch eine Anpassung des Handbuchs ist nicht ausgeschlossen», so die Sprecherin.

Zu klären seien vor allem die Folgen für die Einbürgerungsgespräche in den Gemeinden. Dabei gelte es auch abzuwarten, bis das Urteil des Verwaltungsgerichts rechtskräftig sei.



Verdacht krimineller Schweizer in Gossau (SG) am 24.1.2026: Bankangestellter klaut 16.000 Franken, um Kokain zu bezahlen:
Acrevis-Jungbanker (21) erleichtert Gossauer Weihnachtslauf um 16'000 Franken: Mit Geld aus der Vereinskasse finanzierte er seinen Kokainkonsum
https://www.blick.ch/schweiz/ostschweiz/st-gallen/acrevis-jungbanker-21-erleichtert-gossauer-weihnachtslauf-um-16000-franken-mit-geld-aus-der-vereinskasse-finanzierte-er-seinen-kokainkonsum-id21626362.html

Sandro Zulian -- Reporter News -- Er war zwei Jahre lang Kassier für den Weihnachtslauf in Gossau SG. Doch statt das Konto zu führen, bediente sich Jungbanker Mirco N.* (21) ungeniert daran. Über 16'000 Franken stahl er gemäss Strafbefehl der St. Galler Staatsanwaltschaft.

Der Griff in die Kasse war zu verlockend: Jungbanker Mirco N.* (21) war seit 2023 Kassier des Weihnachtslaufs in Gossau SG. Sein Arbeitgeber, die Regionalbank Acrevis, ist Hauptsponsor des Sportanlasses und stellt traditionsgemäss den Kassier. Doch was weder die Acrevis noch die Verantwortlichen des Gossauer Volkslaufs wussten: Mirco N. wurde im Frühjahr 2025 straffällig – und begann, sich aus der Kasse zu bedienen!

31 Mal bediente er sich am Konto des Weihnachtslaufs
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen schreibt im mittlerweile rechtskräftigen Entscheid: «Der Beschuldigte tätigte in seiner Funktion als Kassier des Vereins Gossauer Weihnachtslauf im Zeitraum vom 06.01.2025 bis zum 20.02.2025 unrechtmässig folgende Barabhebungen und Überweisungen vom ihm anvertrauten Vereinskonto.»

Dann folgt eine Liste von Banküberweisungen und Bargeldbezügen – meist auf das Privatkonto des jungen Bankers. Insgesamt geht es um über 16'531 Franken, die der Kassier abgezweigt haben soll. Und nicht nur das: Auch die Einnahmen eines Panflötenkonzerts in Gossau von 440 Franken verschwanden in seiner Tasche.

31 Mal vergriff er sich am ihm anvertrauten Vereinskonto. Er brauchte das Geld gemäss Staatsanwaltschaft «um sich seinen Betäubungsmittelkonsum zu finanzieren und Schulden zu tilgen». Der junge Mann ging dabei nicht sonderlich vorsichtig vor. Er überwies das Geld auf sein Privatkonto, teilweise sandte er Tranchen von bis zu 2000 Franken direkt an eine Gläubigerin.

Warum tut ein junger Mann so etwas? Im Strafbefehl findet sich eine mögliche Erklärung: Dem jungen Mann wird über das Bedienen am Vereinskonto hinaus noch Kokainkonsum, Schnapsdiebstahl und Verstoss gegen ein Hausverbot angelastet.

Hohe Busse für Lehrabgänger
Die Liste der Verfehlungen von Mirco N. ist lang: Mehrfache qualifizierte Veruntreuung, einfacher Diebstahl, mehrfache geringfügige Vermögensdelikte, mehrfacher Hausfriedensbruch und mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes.

Für Mirco N. hat das nun Folgen: Er erhält eine bedingte Geldstrafe von 8000 Franken, die Probezeit beträgt zwei Jahre. Der Mann, der seine Lehre erst vor ein paar Jahren abschloss, muss trotzdem viel Geld in die Hand nehmen.

Die Staatsanwaltschaft brummt ihm eine Busse in der Höhe von 1940 Franken auf. Die Schlussrechnung, die er direkt zu bezahlen hat, inklusive Auslagen für Staatsanwaltschaft und Polizei, beläuft sich auf 3040 Franken. Nicht wenig für einen 21-Jährigen.

«Wir bedauern den Vorfall» – Das sagen Verein und Acrevis
Gegenüber Blick wollte sich Mirco N. nicht zum Strafbefehl äussern. Beim Vorstand des Weihnachtslaufs in Gossau gibt man sich ebenso wortkarg. Der Vereinspräsident schreibt auf Anfrage von Blick: «Der Sachverhalt wurde aufgearbeitet, der entstandene Schaden vollständig beglichen, und der Verein ist schadlos gestellt. Weitere Auskünfte kann ich dazu nicht erteilen.»

Auch die Ostschweizer Acrevis-Bank gibt sich eher schmallippig. Auf Anfrage von Blick heisst es von Stefan Hauser, Leiter Content Marketing und Mitglied des Führungskaders: «Der genannte Mitarbeitende arbeitet nicht mehr bei Acrevis. Wir bedauern den Vorfall. Zum vorliegenden Sachverhalt können wir uns aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht weiter äussern.»






Klarer Verdacht kriminelle Antifa in Basel (Schweiz) am 24.1.2026:
AUFGEBROCHEN+AUSGERAUBT: Kiosk am Bundesplatz im Schützenmattpark in Basel

von Michael Palomino NIE IMPFEN - 24.1.2026

Klarer Verdacht kriminelle Antifa in Basel
                    (Schweiz) am 24.1.2026: AUFGEBROCHEN+AUSGERAUBT:
                    Kiosk am Bundesplatz im Schützenmattpark in Basel
                    01   Klarer Verdacht kriminelle Antifa in Basel
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                    Kiosk am Bundesplatz im Schützenmattpark in Basel
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                    (Schweiz) am 24.1.2026: AUFGEBROCHEN+AUSGERAUBT:
                    Kiosk am Bundesplatz im Schützenmattpark in Basel
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Klarer Verdacht kriminelle Antifa in Basel (Schweiz) am 24.1.2026: AUFGEBROCHEN+AUSGERAUBT: Kiosk am Bundesplatz im Schützenmattpark in Basel  1,2,3 [5,6,7]

Heute morgen 24.1.2026 um ca. 10 Uhr:
Der Kiosk am Bundesplatz im Schützenmattpark in Basel war aufgebrochen+ausgeraubt - und: Die Läden lagen am Boden extra und provokativ. Das macht so KEIN normaler Räuber.
Ist ja wohl klar, wer das war: Schlägertypen von der Muttenzer Kurve, auch Antifa genannt, die von der Stawa Basel GESCHÜTZT werden+als Manöver missbraucht werden.

Es gibt dort nicht nur Alkis beim kr. FCB im Stadion, sondern auch Alkis mit Kampfsportausbildung, die KEINE Grenzen kennen. Meist IV-Menschen mit 1em Schaden. Und von DENEN wird Basel laufend terrorisiert und
— die Polizei macht nichts ausser notieren,
— die UPK therapiert nicht, weil die Alkis schon 20 oder älter sind etc.
— und dem kriminellen FCB - also der steinreichen Freimaurer-Führung des FCB - denen ist eh alles egal.

Irgendwann ist es dann aber nicht mehr egal... wenn dem FCBasel endlich das Publikum wegbleibt - BOYKOTTIEREN DIESEN KRIMINELLEN CLUB!

Es gibt noch genügend andere Sportarten!

Michael Palomino NIE IMPFEN
💪🔔☃




Kriminelle Schweizer am 26.1.2026: Bei Coop kostet 1 Gipfeli 150 Franken+2 Jahre Hausverbot - absolut UNverhältnismässig:
Schweizerin kassiert zwei Jahre Hausverbot bei Coop!
https://www.nau.ch/news/schweiz/schweizerin-kassiert-zwei-jahre-hausverbot-bei-coop-67087695

Etienne Sticher -- Zürich -- Eine Schweizerin vergass beim 175-Franken-Einkauf, ein Gipfeli einzutippen. Deswegen musste sie 150 Franken bezahlen und erhielt zwei Jahre Hausverbot bei Coop.




Erstfeld (Schweiz) am 28.1.2026: Fussballclub ESC Erstfeld hat einen Dieb als Kassierñ, der gerne Porno und Onlyfans schaut:
Kassier verprasst 173’000 Stutz aus Fussballclub-Kässeli!
https://www.nau.ch/sport/fussball/kassier-verprasst-173000-stutz-aus-fussballclub-kasseli-67088361

Yannick Zimmermann -- Uri -- Der Kassier des ESC Erstfeld hat 173’000 Franken aus dem Club-Kässeli für persönliche Zwecke abgezweigt.

Dem ESC Erstfeld sind über 173’000 Franken aus dem Club-Kässeli abhanden gekommen.
Der Kassier hat das Geld unrechtmässig für persönliche Zwecke abgezweigt.
Mittlerweile hat er eine Rückzahlungsvereinbarung unterzeichnet.
Ein unerwarteter finanzieller Schlag traf den ESC Erstfeld am 19. November 2025. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Clubs hervor.

Der Vorstand entdeckte ungewöhnliche Transaktionen auf den Vereinskonten, die nicht mit dem normalen Betrieb des Vereins in Verbindung gebracht werden konnten. Sofort wurden Massnahmen ergriffen, um das Vermögen des ESC Erstfeld vor weiterem Schaden zu schützen.

Mit Hilfe von Experten wurde der Sachverhalt untersucht und aufgearbeitet. Die Untersuchung ergab nun schockierende Ergebnisse: Der Kassier hatte zwischen Januar 2024 und November 2025 unrechtmässig 173'296 Franken vom Verein für persönliche Zwecke abgezweigt.

«Er hat das Geld für Onlyfans und Pornoseiten hinterzogen», sagt ein Informant gegenüber dem «Blick». Ob dies stimmt, ist unklar.

Klar ist: Nachdem der Kassier von seinen Aufgaben entbunden wurde, zeigte er sich kooperativ.

Er gab sein Fehlverhalten gegenüber dem Verein zu und unterzeichnete eine Rückzahlungsvereinbarung. Darin verpflichtete er sich, den zweckentfremdeten Betrag vollständig zurückzuzahlen und so den Verein langfristig schadlos zu halten.

Die Rückzahlungsvereinbarung wurde an einer ausserordentlichen Generalversammlung diese Woche angenommen.

Bisher keine Anzeige
Trotz des hohen Betrags, der zweckentfremdet wurde, sind die laufenden Ausgaben des Vereins durch das verbleibende Vermögen gedeckt. «Der Vereinsbetrieb ist weiterhin gewährleistet und nicht gefährdet», stellt der Fussballclub in der Medienmitteilung klar.

Zu einer Anzeige des Kassiers ist es bisher nicht gekommen. Laut «Blick» ist bei der Kantonspolizei Uri und bei der Staatsanwaltschaft Uri keine Strafanzeige eingegangen.




KRIMINELLE Schweizer:
"Dritte Welt" in Aarau (Schweiz) am 29.1.2026: Seniorenzentrum Auf Walthersburg ist Bankrott - die Kantine ist zu -- wie kann das passieren?
Kein Essen mehr für Bewohner – Kantine ist dicht!
https://www.blick.ch/schweiz/puff-im-aarauer-seniorenheim-kein-essen-mehr-fuer-bewohner-kantine-ist-dicht-id21641429.html

Fototexte:
Die Betriebsgenossenschaft, die das Seniorenzentrum Auf Walthersberg betrieben hat, ist konkurs. -- Das hat auch Auswirkungen auf die Bewohnenden und ihre Angehörigen. -- So erzählt Verena Bütschli, dass sie die Verpflegung ihrer Mutter nun selber organisieren muss. -- Ihre Mutter ist 89 Jahre alt und auf einen Rollstuhl angewiesen. -- Die Kommunikation der Stadt und der Genossenschaft empfindet sie als «unzumutbar»

Der Artikel:

Angela Rosser -- Journalistin News -- Mit dem Konkurs des Seniorenzentrums Auf Walthersburg kommen für die Bewohnenden und die Angehörigen grosse Probleme auf. Nicht mehr unterhalten wird nämlich auch die Kantine. Um Verpflegung müssen sich nun die Angehörigen und ein externer Pflegedienst kümmern.

Wenn Seniorinnen und Senioren nicht mehr in ihren eigenen Wohnungen und Häusern leben können und sie andere Betreuung benötigen, ziehen viele von ihnen in Seniorenzentren um. So auch Verena Bütschli-Guggisberg (89), die Mutter von Verena Bütschli (53). Sie lebt seit letztem Sommer im Seniorenzentrum Auf Walthersburg in Aarau.

Geführt wird das Zentrum von einer Betriebsgenossenschaft. Oder besser gesagt, wurde. Die Genossenschaft hat den Betrieb eingestellt. Gemäss Bütschli per sofort. Dies hat zur Folge, dass auch die Kantine nicht mehr betrieben wird.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner trotzdem Frühstück, Mittag- und Abendessen erhalten und auch sonst verpflegt werden, muss nun ein externer Pflegedienst anrücken. Dass die Genossenschaft Probleme hatte, habe sie anfänglich nicht gewusst, sagt Bütschli gegenüber Blick.

Geschlossene Cafeteria und spontane Infoveranstaltung
Im Januar sei zwar von dem Geschäftsführer informiert worden, dass die Bilanz deponiert wurde und man warten müsse. Weiter sei dann aber nichts mehr geschehen. Am Montag war Bütschli noch bei ihrer Mutter zu Besuch. Ihr fiel ein Schild bei der Cafeteria auf, dass diese geschlossen sei.

Bei ihrem Mami fand sie dann den Brief mit der Ankündigung zur Infoveranstaltung am nächsten Morgen. «Wäre ich am Montag nicht bei ihr gewesen, hätte ich davon gar nichts erfahren», sagt die 53-Jährige zu Blick.

«Das rechne ich denen hoch an»
Sie sagt auch, dass die Sache wohl recht komplex sei, da der Wohnraum von der Stadt gestellt werde. Der Rest aber nicht. «Die Stadt hat uns mitgeteilt, dass die Wohnungen weiter verfügbar bleiben.»

Der Vertrag beinhalte aber Wohnung und Verpflegung. Das letzte Zmittag von den Angestellten habe ihre Mutter am Dienstag erhalten. Zwei Serviceangestellte und eine Köchin blieben freiwillig noch, um ein letztes Mal für die Seniorinnen und Senioren zu kochen. Dann war Schluss. «Zum Glück springt die Spitex24 spontan ein. Das rechne ich denen hoch an», betont Bütschli.

Unzumutbare Kommunikation
Um die Verpflegung müssen sich jetzt alle separat kümmern. Auch dass die Cafeteria geschlossen und nicht mehr zugänglich ist, kritisiert Bütschli. «Nur schon dazusitzen und den Austausch mit anderen Bewohnenden zu haben, ist doch wichtig.» Dort hätten diese zum Beispiel auch die Chance, eine Pizza zu bestellen und wenigstens gemeinsam zu essen, sagt sie.

Nicht nur die Cafeteria, sondern auch ein Raum, den die Spitex vorher nutzen durfte, wurde geschlossen. «Da fand das wöchentliche Altersturnen statt. Da hatte meine Mami immer grosse Freude dran. Auch das fällt weg», sagt die Tochter sichtlich enttäuscht.

Wie es nun weitergehen soll und kann, weiss sie noch nicht. Damit sich die Angehörigen der Bewohnenden austauschen könnten, müsste man auch erst mal deren Kontakte haben. «Die Kommunikation ist meines Erachtens unzumutbar und wir fühlen uns einfach im Stich gelassen», sagt Bütschli deutlich.

Stadt äussert sich zur Situation
Die zuständige Stadträtin Petra Ohnsorg sagt auf Anfrage von Blick: «Die Verpflegung der Bewohnerinnen und Bewohner wird derzeit durch einen privaten Anbieter sichergestellt. Der Stadt ist es ein Anliegen, dass sämtliche Bewohnenden des Seniorenzentrums auch künftig in ihren Wohnungen bleiben können, und arbeitet deshalb im Rahmen einer Taskforce intensiv an einer entsprechenden Lösung.» Weitere Informationen sollen zu gegebener Zeit kommuniziert werden.


Verdacht kriminelle Schweizer:
BLACKOUT SCHWEIZ seit 1.1.2026 wird kein Arbeitslosengeld mehr ausgezahlt - wegen einem komischen "Update"!!!!!
Kein Geld wegen IT-Chaos bei Arbeitslosenkassen – Betroffene verzweifelt «Wie soll ich all die anstehenden Rechnungen bezahlen?»
https://www.blick.ch/schweiz/kein-geld-wegen-it-chaos-bei-arbeitslosenkassen-betroffene-verzweifelt-wie-soll-ich-all-die-anstehenden-rechnungen-bezahlen-id21644500.html

Es könnte ABSICHT sein: Mit Blackout die Armen foltern, die sich eh keinen Anwalt leisten können!!!!!

Fototexte:
Muriel M.* (41) tut es leid, dass sie das monatliche Ritual mit Tochter Giulia (3, rechts) wegen des fehlenden Geldes verschieben musste. -- Die arbeitslose Mutter am Donnerstag im Gespräch mit Blick. -- Normalerweise hat Muriel M. zu diesem Zeitpunkt die Arbeitslosenentschädigung erhalten – doch ihr Bankkonto ist im Minus. -- Fabian Maienfisch vom SECO sagt zu Blick, dass bereits neun von zehn Fehlern behoben werden konnten. -- Schwierige finanzielle Zeiten für Muriel M. und ihren Mann (links), der Töchterchen Giulia auf dem Armen trägt. Sie hoffen, dass das Arbeitslosengeld bald überwiesen wird.

Der Artikel:

Ralph Donghi -- Reporter News -- Arbeitslose in der Schweiz kämpfen seit Jahresbeginn mit massiven Problemen bei der Auszahlung ihres Taggelds. Ein neues IT-System der Arbeitslosenkassen führt zu Verzögerungen. Manche Betroffene stehen vor finanziellen Engpässen – so etwa Muriel M. (41).

Für Arbeitslose in der Schweiz ist es bereits herausfordernd, finanziell über die Runden zu kommen. Doch jetzt hat sich ihre schwierige Situation zugespitzt. Denn: Die Arbeitslosenkassen haben seit Anfang Jahr ein neues IT-System, das zu massiven technischen Problemen – etwa bei Auszahlungen – geführt hat. Das Resultat: Arbeitslose haben ihr Geld teils immer noch nicht erhalten.

Eine von ihnen: Muriel M.* (41). Die gelernte Versicherungsfachfrau wohnt mit ihrem Ehemann (43) und dem gemeinsamen Töchterchen Giulia (3) im Kanton Basel-Landschaft. Sie ist arbeitslos und braucht das Taggeld der Kasse dringend. «Es ist eine Katastrophe. Die Situation ist sehr prekär», sagt sie im Gespräch mit Blick. «Mein Bankkonto ist bereits im Minus. Wie soll ich all die anstehenden Rechnungen bezahlen?»

Konto im Minus
Muriel M. zeigt Blick am Donnerstag um 10.30 Uhr ihren Kontostand: 1498.51 Franken im Minus. Bezahlen müsste sie die Wohnungsmiete von 1770 Franken, die Krankenkasse für ihre kleine Familie von über 1000 Franken, weitere Rechnungen und einen Teil der Steuern. «Aber wie?», fragt sie. «Dafür haben wir das Geld nicht.»

Sie berichtet, dass sie im Schnitt 4500 Franken Arbeitslosengeld pro Monat erhält und ihr Mann im Gastrobereich für einen 70-Prozent-Job etwa 2700 Franken verdient. Zusammen kommt das Paar auf etwas über 7000 Franken. «Wir leben gut und kommen durch. Aber sparen können wir nur für die Steuern», sagt Muriel M. Gerade deshalb sei sie auf die Auszahlung angewiesen – «wie viele andere auch!»

Was die Mutter am meisten ärgert: «Ich habe alle meine Angaben eingereicht, wie immer.» Normalerweise gehe es dann schnell, bis das Arbeitslosengeld auf dem Konto sei. Doch es tue sich nichts. Dabei müsse sie auch die Bezahlfristen einhalten. «Ich habe auch schon mehrmals beim Amt angerufen. Doch ich wurde jedes Mal vertröstet», berichtet Muriel M. «Es kann mir kein Mensch sagen, wann das Taggeld ausbezahlt wird.» Unglaublich sei auch: «Man hat mir gesagt: Wenn das System nicht läuft, dann läuft es nicht.»

Ihr grösster Wunsch: «Dass die Ausgleichskassen vorwärtsmachen! Es kann nicht sein, dass wir in der Schweiz ein solches Problem haben und Arbeitslose, die sonst schon in einer schwierigen Situation sind, bestraft werden.» Wenn man sich an die Pflichten halte, müsse auch das Arbeitslosengeld hereinkommen. Oder: «Man hätte diese Menschen zumindest vorwarnen müssen – und zwar früh genug! Dann hätte man allenfalls eine Lösung finden können», findet Muriel M.

SECO «Tag und Nacht» an der Behebung dran
Fabian Maienfisch vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) sagt zu Blick: «Seit der Einführung des neuen, schweizweiten Programms am 6. Januar 2025 traten zehn grosse Fehler auf – neun davon konnten bereits behoben werden.» Die SECO-Fachpersonen seien Tag und Nacht an der Behebung der noch bestehenden Störungen dran.

Wie viele Personen von einer verspäteten Auszahlung betroffen sind, könne aktuell nicht abgeschätzt werden. «Die Auszahlungen laufen weiter, und offene Fälle werden schrittweise abgearbeitet», sagt Maienfisch.

Das SECO sei sich «sehr bewusst», dass Verzögerungen bei den Auszahlungen bei Einzelnen zu finanziellen Engpässen führen können. Die Arbeitslosenentschädigung sei jedoch «gesetzlich garantiert» und könne «bis drei Monate nach dem Ende einer Kontrollperiode geltend gemacht» werden.

Muriel M. sucht dringend einen Job
Doch das nützt Muriel M. nichts. Für sie bleibt die Situation «sehr bedrückend». Sie wäre froh, wenn sie einen Job im kaufmännischen Bereich finden könnte. Doch sie weiss: «Im Moment ist dort der Arbeitsmarkt sehr ausgelastet.»

Sie habe ihren letzten Job im September 2024 aus wirtschaftlichen Gründen verloren und bis Ende Oktober 2025 temporär gestempelt und gearbeitet – seit Anfang November sei sie voll arbeitslos. «Ich würde auch einen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen. Und ich kann vier Sprachen», sagt Muriel M. fast verzweifelt. Sie würde sogar ihre Tochter, die wegen der Job-Suche eh schon zu einer Tagesmutter gehe, vermehrt dorthin schicken – «auch, wenn da wieder mehr Kosten auf uns zukommen würden».

Die 41-Jährige möchte vor allem eines: «Nicht mehr abhängig von diesem Arbeitslosensystem sein. Von einer Kasse, die nicht funktioniert.» Die Situation sei für sie und ihren Mann belastend, doch das Paar versucht, Tochter Giulia zu schützen. «Wir schotten sie von der Problematik ab und schauen, dass sie alles hat, was sie braucht.»

Trotzdem merke die Familie das Fehlen des Geldes schon bei kleineren Dingen – so etwa bei ihrem monatlichen Ritual: «Immer, wenn ich das Arbeitslosengeld bekomme, gehen wir zusammen in den McDonald's.» Doch diesmal habe sie Tochter Giulia vertrösten müssen, so Muriel M. «Bei uns zählt im Moment jeder Franken.»

* Name bekannt

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Kriminelle Zwangsimpfungs-Gesetze in der Schweiz am 29.1.2026: Terror-Geldbussen ohne Verhältnismässigkeit:
Impfobligatorien auf dem Prüfstand - Alarmierende Resultate juristischer Analyse

https://abfschweiz.ch/nein-zum-epg/)Medienmitteilung (https://abfschweiz.ch/wp-content/uploads/Medienmitteilung-28.01.26_indd-.pdf

zu unserer juristischen Analyse der kantonalen Impfobligatorien
https://abfschweiz.ch/wp-content/uploads/Impfobligatorien-Schweiz-29.01.26.pdf

gestützt auf EpG 22 und Strafbestimmungen dazu
 
Die Ergebnisse sind alarmierend: In mehreren Kantonen drohen nicht nur
▪️hohe Bussen und Strafandrohungen,
▪️sondern wie im Kanton Zug sogar die Möglichkeit einer Einweisung in eine geeignete Anstalt.
▪️In einzelnen Kantonen können Impfobligatorien für ganze Bevölkerungen oder gesamte Kantonsgebiete angeordnet werden.
▪️Im Wallis sind Bussen bis 100'000 Franken oder Haft vorgesehen.

⚠️Die Grundsätze der Verhältnismässigkeit werden damit massiv verletzt.
 
⚠️Vor diesem Hintergrund fordert ABF Schweiz entschieden:
-Es darf keinen auch indirekten Zwang für Impfungen geben, insbesondere nicht für experimentelle Injektionen wie bei der modRNA-Gentherapie, die nicht mit einer traditionellen und bewährten Impfung zu vergleichen ist und erhebliche Gesundheitsrisiken birgt;
 
-Die Impfobligatorien sind zu überprüfen;
 
-Das Legalitätsprinzip und das Bestimmtheitsgebot sind zu achten;
 
-Das verfassungsmässige Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 10 Bundesverfassung) darf nicht ausser Kraft gesetzt werden.
 
🔺Unterstützen Sie unsere Online-Petition und setzen Sie sich für eine evidenzbasierte Aufarbeitung ein, bevor die Massnahmen im (https://abfschweiz.ch/nein-zum-epg/) Epidemiengesetz zementiert werden!🔺 (https://abfschweiz.ch/nein-zum-epg/)






Kriminelle Schweizer beim Self Checkout am 30.1.2026: Wegen 1 Gipfeli Strafe zahlen und Hausverbot - so geht es einfach nicht:
Coop und Co. in Kritik: «Bei kleinsten Fehlern» gibts Strafverfahren
https://www.nau.ch/news/schweiz/coop-und-co-in-kritik-bei-kleinsten-fehlern-gibts-strafverfahren-67087792

Elena Hatebur -- Luzern, -- Ein kleiner Fehler beim Self-Checkout – und schon drohe ein Strafverfahren: Der Konsumentenschutz kritisiert das Vorgehen der Detailhändler scharf.

Weil sie ein Gipfeli beim Scanning vergass, erteilt Coop einer Kundin 2 Jahre Hausverbot.
Der Konsumentenschutz kritisiert das Vorgehen scharf.
Bereits bei kleinen Fehlern werde teilweise sogar ein Strafverfahren eingeleitet.
Bei Schweizer Detailhändlern gelten strenge Regeln an den Self-Checkout-Kassen. Das zeigt ein kürzlich bekannt gewordener Fall der Luzerner Comedienne Julia Steiner. Bei einem 175-Franken-Einkauf bei Coop vergass sie, ein Gipfeli einzuscannen.

Der Fehler kommt die junge Frau teuer zu stehen: Coop brummt ihr prompt ein zweijähriges Hausverbot sowie eine Busse von 150 Franken auf. Doch Steiner ist kein Einzelfall.

So musste im Frühsommer 2025 auch eine Kundin bei Aldi tief in die Tasche greifen. Sie hatte beim Einkauf das Gebäck nicht eingescannt.

Am Ende beliefen sich Umtriebsentschädigung, Busse und Strafbefehlsgebühr auf insgesamt 600 Franken.

Einschätzung von Coop «kaum nachvollziehbar»
Der Konsumentenschutz kritisiert die Praxis deutlich.

Auf Anfrage von Nau.ch erklärt Konsumentenschützer Jan Liechti, dass Hausverbote zwar erlaubt seien. «In der Praxis erleben wir aber, dass teils sehr schnell zu diesem Mittel gegriffen wird», so Liechti.

Besonders brisant: «Es werden teilweise bei kleinsten Fehlern, etwa einer vergessenen Dose, Strafverfahren eingeleitet.» Teilweise werde die Kundschaft zudem nahezu bei jedem Einkauf kontrolliert.

Im konkreten Fall von Julia Steiner zeigt Liechti wenig Verständnis. «Es ist kaum nachvollziehbar, dass jemand bei einem Grosseinkauf vorsätzlich ein einzelnes Gipfeli nicht einscannt.»

Detailhändler sollen Kunden als Partner sehen
Grundsätzlich wünsche sich der Konsumentenschutz von den Detailhändlern mehr Fingerspitzengefühl. Self-Checkout-Kassen böten sowohl der Kundschaft als auch den Unternehmen Vorteile.

«Dabei ist aber entscheidend, dass Kundinnen und Kunden als Partner und nicht als Risiko behandelt werden», betont Liechti.

Sei das Hausverbot nach einem Versehen ausgesprochen worden, empfiehlt der Konsumentenschutz, schriftlich Stellung zu nehmen. Zudem solle man eine Überprüfung verlangen.


Das sagen Coop, Migros und Co. zur Kritik
Der im Gipfeli-Fall betroffene Detailhändler Coop äussert sich nur knapp zu der Kritik. Man beurteile jeden Fall individuell, zu Details sicherheitsrelevanter Aspekte äussere man sich nicht.

Eine pauschale Aussage zu Hausverboten sei nicht möglich und deshalb auch nicht angebracht. «Der Self-Checkout ist fair und verhältnismässig gestaltet. Kontrollen dienen der Gleichbehandlung aller Kunden und der Missbrauchsprävention», heisst es weiter.

«Wenn es Hinweise auf ein Vergehen gibt, wird der Einzelfall geprüft und entsprechend kundenorientiert gehandelt.»

Auch Konkurrentin Migros hält sich bedeckt. Zu Sicherheitsvorkehrungen und internen Massnahmen mache man keine Angaben. «Unsere Kundinnen und Kunden sind ehrlich und bezahlen ihre Einkäufe», teilt Migros auf Anfrage mit.

Lidl: «Hausverbot ist für uns das letzte Mittel»
Lidl lässt verlauten: «Ein Hausverbot ist für uns das letzte Mittel.» Es werde nur in eindeutigen, schwerwiegenden oder Wiederholungs-Fällen ausgesprochen.

«Wir beurteilen jeden Fall individuell und nach dem Verhältnismässigkeitsprinzip», schreibt die Medienstelle. In der Regel werde ein Hausverbot für die Dauer von zwei Jahren ausgesprochen.

Man unterscheide aber zwischen offensichtlichen und vermuteten Ladendiebstählen. «Sollte beispielsweise an einer Selbstbedienungskasse ein Artikel versehentlich nicht gescannt worden sein, klärt unser Personal dies im direkten Gespräch.»

Und: «Wir setzen auf ein partnerschaftliches Verhältnis und das gegenseitige Vertrauen – insbesondere bei der Nutzung von Self-Checkout-Kassen.»

Bei offensichtlichen Diebstählen fordere man die Bezahlung oder Rückgabe der Ware auf. Zudem erhebe man eine Aufwandsentschädigung von 100 Franken. Je nach Schweregrad erfolge eine Verwarnung oder ein Hausverbot sowie der Beizug der Polizei.

Aldi zieht Polizei hinzu
Auch Aldi zieht in der Regel die Polizei hinzu, wenn es sich «effektiv um einen Diebstahl» handle. Die Medienstelle schreibt auf Anfrage: «Dann erheben wir eine Umtriebsentschädigung und können ein Hausverbot für unsere Filialen aussprechen.»

Die überwiegende Mehrheit der Kundschaft verhalte sich ehrlich.




KRIMINELLE DEUTSCHE + SCHWEIZER ANTIFA-STUDENTEN am 2.2.2026: Der Anarchie-Gedanke erlaubt es ihnen, in Mensen Geschirr+Besteck zu klauen:
Schweizer Studis klauen «täglich» Geschirr und Besteck
https://www.nau.ch/news/schweiz/schweizer-studis-klauen-taglich-geschirr-und-besteck-67087790

Riccardo Schmidlin -- Zürich -- In Schweizer Uni-Mensen verschwindet täglich Besteck. Mensen setzen auf Ehrlichkeit und Hausdienste.

  • Studis klauen Geschirr aus Uni-Mensen, auch in der Schweiz.
  • In Deutschland verschwinden massenhaft Kuchenteller und Pommes-Schalen.
  • In der Schweiz verschwindet vor allem Besteck.

In Uni-Mensen wird täglich Geschirr und Besteck geklaut. Während einige Studis das Besteck nur kurz ausleihen und zurückbringen, landet es bei anderen gleich dauerhaft in der WG-Küche.

In Deutschland hat das Mitgehenlassen ein krasses Ausmass angenommen: In Mainz verschwanden innerhalb eines Jahres fast alle Kuchenteller und 1490 Pommes-Schalen. Die Mensa musste den beliebten Frittier-Klassiker zeitweise vom Menü streichen.


[Schweizer StudentInnen klaufen ebenso]
Ganz so schlimm ist es hierzulande zwar nicht. Doch: «Wir verzeichnen täglich Geschirr und Besteck, das fehlt», bestätigt Cornelia Magnin, Sprecherin der ZFV-Genossenschaft.

Die Unternehmung betreibt unter anderem die Mensen an den Universitäten Zürich, Bern und Luzern sowie an der ZHAW.


Besonders Besteck verschwindet

Besonders betroffen seien Gabeln, Messer und Löffel, Teller etwas weniger häufig. Wo genau die Hotspots liegen, kann Magnin nicht sagen. Konkrete Zahlen für einzelne Standorte kommuniziere man nicht.

Trotz der täglichen Verluste blieben Pommes und andere Klassiker im Angebot.

«Manchmal wird Besteck oder Geschirr auch wieder zurückgebracht. Dies von selbstverpflegenden Gästen, die es sich ausgeliehen und an den Lern-/Arbeitsplatz mitgenommen haben», erklärt Magnin.


Um den Schwund einzudämmen, sensibilisieren die ZFV-Betriebe gemeinsam mit den Ausbildungsstätten ihre Gäste.

«Eine punktuelle Massnahme kann zum Beispiel sein, dass das Besteck bei der Kasse platziert ist. So dass nur Personen Besteck holen, die auch in der Mensa essen. Und natürlich appellieren wir an die Ehrlichkeit.»

Hausdienst hilft beim Aufspüren mit

Zudem unterstütze das Facility Management der Hochschulen und Unis «beim Suchen und Finden von Geschirr in Räumen ausserhalb der Mensen».

Heisst: Der Hausdienst spürt verschollenes Geschirr und Besteck in den Räumen auf – und bringt es zurück in die Mensa.

Die SV Group, Betreiberin zahlreicher Mensen in der Schweiz, hält sich zu Zahlen bedeckt: «Zu entwendetem Geschirr oder Besteck führen wir weder standortbezogene noch aggregierte Statistiken», heisst es auf Anfrage.





SF DRS am 5.2.2026: ist die totale Verarschung durch WEGLASSEN von wichtiger Information:
Wie der Schweizer ÖRR die Bevölkerung gezielt manipuliert

https://uncutnews.ch/wie-der-schweizer-oerr-die-bevoelkerung-gezielt-manipuliert/
https://de.rt.com/meinung/268993-oeffentlich-finanziert-politisch-gefaerbt-wie/

Die dokumentierten Fälle zeigen kein Zufallsbild, sondern ein Muster. Das SRF berichtet selektiv, moralisiert politische Themen und blendet unbequeme Fakten aus. Durch Framing, Weglassen und Gewichtung entsteht Meinungslenkung statt sachgerechter Information.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk genießt in der Schweiz einen besonderen Vertrauensvorschuss. Gebührenfinanziert, staatsfern organisiert, dem Sachgerechtigkeitsgebot verpflichtet.

Gerade deshalb wiegt es schwer, wenn sich über Jahre hinweg ein anderes Bild verfestigt. Nicht durch einen einzelnen Fehltritt, sondern durch ein Muster aus Auslassungen, Verzerrungen, Moralisierungen und politischer Schlagseite. Die SRF-Berichterstattung der letzten Jahre liefert dafür reichlich Anschauungsmaterial.

Ein Blick auf die dokumentierten Fälle seit 2023 zeigt kein zufälliges Aneinanderreihen redaktioneller Pannen, sondern eine systematische Abweichung von journalistischen Grundsätzen.

Besonders auffällig ist dabei die wiederkehrende Asymmetrie: Bestimmte Themen werden emotional aufgeladen, andere konsequent relativiert oder ganz ignoriert. Politische Akteure werden je nach ideologischer Nähe kritisch seziert oder wohlwollend begleitet.

Beginnen wir mit dem Ukraine-Krieg

Das SRF inszenierte früh einzelne ukrainische Kämpfer als Heldenfiguren, ohne deren biografische Hintergründe kritisch zu prüfen. Problematische Vorgeschichten blieben unerwähnt, abweichende Einschätzungen wurden kaum zugelassen. Die Folge war eine Berichterstattung, die mehr mobilisierte als informierte.

Ein ähnliches Muster zeigt sich bei den sogenannten RKI-Protokollen.

Während internationale Medien und selbst deutsche Gerichte deren Relevanz betonten, entschied sich das SRF über Monate hinweg für Schweigen.

Die Begründung, es handle sich um ein deutsches Thema ohne Schweiz-Bezug, erwies sich später als nicht haltbar. Sowohl die Ombudsstelle als auch die Unabhängige Beschwerdeinstanz erklärten das Unterlassen der Berichterstattung als programmrechtswidrig. Dass das SRF stattdessen ein Corona-Quiz publizierte, wirkte weniger wie journalistische Prioritätensetzung als wie Themenvermeidung.

Besonders augenfällig ist die politische Einordnung missliebiger Parteien und Akteure. Die AfD wurde wiederholt pauschal als rechtsextrem bezeichnet, teilweise mit historischen Analogien zur NSDAP.

Ombudsstellen rügten einzelne Beiträge, doch die redaktionelle Linie blieb bestehen. Gleichzeitig wurden linke oder grüne Akteure auffallend schonend behandelt. Studien zur Gästestruktur politischer Sendungen belegen eine klare Übervertretung bestimmter Parteien.

Die wählerstärkste Kraft der Schweiz, die SVP, fehlte mehrfach in zentralen Diskussionsformaten zu Themen, die sie unmittelbar betrafen.

Auch Donald Trump dient als Konstante dieser Entwicklung. Das SRF illustriert Beiträge mit Bildern, die ihn bewusst in Nähe totalitärer Symbolik rücken. Aussagen werden verkürzt, entlastende Kontexte weggeschnitten, politische Gewalt indirekt relativiert, wenn sie sich gegen Akteure aus dem falschen Lager richtet. Selbst nach Ombudsrügen werden problematische Darstellungsweisen häufig verteidigt statt korrigiert.

Hinzu kommt eine zunehmende Vermischung von Journalismus und Aktivismus. Gendergerechte Sprache wird nicht nur verwendet, sondern aktiv propagiert, obwohl Umfragen eine klare Ablehnung im Publikum zeigen. Religiöse Formate mutieren zu politischen Kommentaren.

Wissenschaftliche Sendungen erklären Klimaskepsis zum psychologischen Defizit und müssen später mangels Belegen korrigiert werden. Wetterprognosen werden systematisch dramatisiert, was selbst interne Kritiker als problematisch bezeichnen.

Besonders heikel ist der Umgang mit Statistik und Begriffen. Nettozuwanderung, Kriminalität, Asylzahlen oder Umfrageergebnisse werden selektiv präsentiert oder falsch eingeordnet. Korrekturen erfolgen spät, leise oder unter öffentlichem Druck. Der erste Eindruck bleibt, die öffentliche Meinungsbildung ist bereits beeinflusst.

All dies wäre einzeln betrachtet erklärbar. Redaktionen arbeiten unter Zeitdruck, Fehler passieren. Doch die schiere Menge an Fällen, die in dieselbe Richtung weisen, lässt diese Erklärung nicht mehr zu. Wer über Jahre hinweg ähnliche Verzerrungen produziert, folgt keiner Zufälligkeit, sondern einer Haltung.

Der Kern des Problems liegt nicht in offener Lüge, sondern in struktureller Voreingenommenheit. Fake-News im klassischen Sinn sind selten. Stattdessen entsteht eine Realität durch Weglassen, Framing und moralische Gewichtung. Genau diese Form der Meinungslenkung ist gefährlicher als plumpe Desinformation, weil sie sich im Gewand der Seriosität präsentiert.

Für einen gebührenfinanzierten Sender ist das kein Nebenschauplatz, sondern ein Legitimationsproblem. Vertrauen basiert auf Ausgewogenheit, nicht auf der moralischen Gewissheit der Redaktion. Wer glaubt, im Besitz der richtigen Haltung zu sein, verliert schnell den Blick für die Pflicht zur Distanz.

Die Bilanz der letzten Jahre zeigt: Das SRF berichtet nicht nur über gesellschaftliche Konflikte. Der Sender ist Teil davon geworden. Und genau darin liegt das eigentliche Risiko für die mediale Öffentlichkeit in der Schweiz.

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Krimineller Ausländer in Basel am 5.2.2026: "Novartis: Chef verdient jetzt 300 Mal mehr als Du!"
https://www.nau.ch/news/schweiz/novartis-chef-verdient-jetzt-300-mal-mehr-als-du-67091352

Andrea Schüpbach -- Basel -- Novartis schreibt einen fetten Gewinn. CEO Vas Narasimhan kassiert nun 25 Millionen Franken Lohn. Der Aufschrei ist gross.

  • Novartis macht im Geschäftsjahr 2017 einen Gewinn von 17,4 Milliarden US-Dollar.
  • Bedeutet auch: CEO Narasimhan freut sich auf eine krasse Lohn-Erhöhung.
  • Dafür gibt es Kritik von der Aktionärsgesellschaft.

Novartis verkündet am Mittwoch einen fetten Gewinn von 17,4 Milliarden US-Dollar (rund 13,5 Milliarden Franken).

Grund zur Freude hat auch CEO Vas Narasimhan. Sein Grund-Salär erhöht sich zwar nur minim auf 1,9 Millionen Franken. Der Amerikaner erhält für das letzte Jahr aber eine Gesamtvergütung von 24,9 Millionen Franken.



Kritik: «Verdient an einem Tag, was Schweizer in einem Jahr verdienen»
Ein Blick zurück zeigt: Der Lohn von Vas Narasimhan ist auch schon gesunken, in den letzten Jahren aber stark angestiegen.

Das sorgt für massive Kritik – etwa durch den Aktionärs-Vertreter Vincent Kaufmann. Die fast 25 Millionen seien viel zu hoch, sagt der Direktor der Anlage-Stiftung «Ethos» in der «SRF Tagesschau».

«Das ist fast dreihundert Mal der Schweizer Median-Lohn. Der CEO von Novartis bekommt also an einem Tag, was Schweizer und Schweizerinnen in einem Jahr verdienen. Das stimmt nicht.»

Zum Vergleich: Auch Roche blickt auf ein gutes Jahr zurück. Allerdings verdient dort CEO Thomas Schinecker mit zehn Millionen Franken nur leicht mehr als im Vorjahr.

Wohl auch, weil der Novartis-Konkurrent hier viel stärker verankert ist und sich der politischen Sprengkraft mehr bewusst ist. Gerade in Zeiten, wo Medikamentepreise erhöht werden sollen.

Novartis blickt auf Löhne in den USA
Novartis erklärt, Der Lohn sei leistungsorientiert. Das dürfte aber nicht der einzige Grund sein.

Novartis vergleicht sich mit den USA – über den Gewinn sprach Narasimhan etwa nur in amerikanischen Medien. In Übersee sind Löhne von über 20 Millionen längst die Regel.


Verdacht kriminelle Schweizer in Zureich am 5.2.2026: Der Goldhändler:
Kantonspolizei Zürich: Etliche Verstösse bei Goldhändlern - Blick
Polizei stellt etliche Verstösse bei Edelmetallhändlern fest:
Bei 10 von 14 Betrieben. Etliche Verstösse bei Zürcher Edelmetall-Händlern festgestellt
https://www.blick.ch/schweiz/bei-10-von-14-betrieben-etliche-verstoesse-bei-zuercher-edelmetall-haendlern-festgestellt-id21663711.html

Angela Rosser -- Journalistin News -- Mehrere Edelmetallhändler in der Stadt Zürich wurden gestern durch die Polizei kontrolliert. Die Bilanz schockiert: Bei 10 von 14 Betrieben wurden Verstösse festgestellt.

Gemeinsam mit anderen Partnerorganisationen hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwoch mehrere Edelmetallhänder in der Stadt kontrolliert. Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, stellten die Einsatzkräfte bei 10 von 14 kontrollierten Betrieben Verstösse fest.

Unter anderem verstiessen die Händler gegen Sorgfalts- und Dokumentationspflichten, es fehlten Bewilligungen für den Ankauf von Edelmetallen und es wurden ungeeichte Waagen entdeckt.

200 Gramm Gold ohne Marke
Weiter werden in der Medienmitteilung Mängel bei der Preisangabe sowie Verletzungen des Mehrwertsteuergesetzes erwähnt. In einem Geschäft fanden die Kontrolleure rund 200 Gramm Goldschmuck ohne Verantwortlichkeitsmarke oder Feinheitsangabe. Der Schmuck wurde sichergestellt und der Händler bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Bereits im November informierte die Kantonspolizei Zürich über 13 kontrollierte Betriebe, von denen bei 6 Verstösse registriert wurden.
Empfehlungen der Polizei

Die Polizei empfiehlt Gold, Schmuck und andere Wertgegenständ nur an autorisierte und vertrauenswürdige Händler zu verkaufen. Händler müssen für den Ankauf von Edelmetallen bei der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle registriert sein.

Es sollten auch mehrere Angebote eingeholt werden, um zu vermeiden, dass man sein Gold unter Wert verkauft. «Lassen Sie sich beim Verkauf nicht unter Druck setzen und verlangen Sie eine Quittung. So können Sie sich besser vor Betrug schützen», schreibt die Polizei.




Das Lügen-TV der Schweiz am 6.2.2026: kann auch mit nur 50% der Knete weiterlügen:
SRG-Generaldirektorin gegenüber Investoren: SRG könnte Auftrag mit halbem Budget weiterhin erfüllen

Die «Weltwoche» deckte auf, dass Susanne Wille bezüglich der SRG-Initiative «200 Fr. sind genug!» hinter verschlossenen Türen das Gegenteil sagte als gegenüber der Öffentlichkeit.

https://transition-news.org/srg-generaldirektorin-gegenuber-investoren-srg-konnte-auftrag-mit-halbem-budget

Ein Hauptargument der Gegner der SRG-Initiative «200 Fr. sind genug!», durch die die Zwangsgebühren von 335 Franken jährlich auf 200 gesenkt und auf Haushalte beschränkt werden sollen, lautet: Die SRG könnte bei einer Annahme ihren Auftrag nicht mehr erfüllen. Ins selbe Horn bläst auch die SRG-Generaldirektorin Susanne Wille. In einem Interview mit dem Sonntagsblick erklärte sie beispielsweise, dass die Halbierung der SRG «das Ende der SRG, wie wir sie heute kennen» wäre.

«Von einem Sparprogramm zu sprechen, ist eine Verharmlosung. Die Initiative will die SRG kaputt machen. (…) Zu behaupten, man kann mit der Hälfte des Geldes das Gleiche machen, ist unredlich», bekräftigte Wille.

Nun deckte die Weltwoche allerdings auf, dass sich die SRG-Generaldirektorin hinter verschlossenen Türen ganz anders äußerte. So habe sie im Rahmen einer geplanten Anleiheemission gegenüber Investoren genau das Gegenteil behauptet. In der entsprechenden Präsentation stehe nämlich:

«Die Annahme [der Initiative] würde eine strategische Anpassung erfordern – die SRG könnte ihren Auftrag aber weiter erfüllen. (…) Bei einer Annahme der Halbierungsinitiative kann die SRG ihrer Meinung nach mit substanziellen Kostensenkungsmaßnahmen und einem halbierten Budget ihren verfassungsrechtlichen Auftrag im Rahmen der Konzession weiterhin erfüllen.»

In der an der Konferenz gezeigten Präsentation steht laut der Weltwoche «nichts von einer Notwendigkeit einer neuen Konzession, nichts von Kaputtmachen, nichts von Zerstörung und Chaos». Die Zeitschrift weiter:

«Vielmehr wird explizit und in aller Seelenruhe die Beständigkeit und Kontinuität der SRG angepriesen, ganz unabhängig von den direktdemokratischen Unwegsamkeiten, dem anstehenden Volksentscheid vom 8. März. Egal, ob die SRG-Initiative durchkommt oder nicht, so die Botschaft an die Investoren, die SRG bleibe eine ‹attraktive Anlageoption›.»

Wie die Weltwoche erläutert, besteht beim Geldsammeln bei Investoren eine gesetzliche Verpflichtung zu wahrheitsgemäßen Informationen. So warne die SRG in einem Prospekt für Investoren zwar vor «besonderen Risiken» bei einem Ja. Kleingedruckt werde auch darauf hingewiesen, dass die SRG-Konzession in dem Fall mit einem eingeschränkten Leistungsauftrag angepasst werden müsste. Beobachtern zufolge handle es sich dabei aber um einen handelsüblichen Disclaimer. Im Prospekt werde dann auch vor Risiken im Zusammenhang mit technologischen oder unternehmerischen Veränderungen gewarnt. Die Weltwoche kommentiert:

«Politisch ist die Kommunikation der SRG indes höchst fragwürdig. Den Investoren bietet Wille den Staatsfunk als beständige, resiliente Anlagemöglichkeit an, den Gebührenzahlern gegenüber propagiert sie die gleiche SRG als fragile Institution, die vor dem Untergang steht.»

Auf Anfrage der Zeitschrift schreibe die Medienstelle der SRG, man habe die Auswirkungen einer möglichen Annahme der Initiative gegenüber den interessierten Investoren «eingeordnet». Man habe klargemacht, dass das Gesetz dann vom Parlament revidiert werden müsse. Danach müsse der Bundesrat die Verordnung anpassen und eine neue Konzession erteilen.

«Die Aussage, dass die SRG ihren verfassungsrechtlichen Auftrag weiterhin erfüllen kann, ist unter dieser Bedingung zu sehen», so die Medienstelle der SRG.

«Unbestritten» sei aus Sicht der SRG: Wie man immer kommuniziert habe, könne der Auftrag der geltenden Konzession mit gekürztem Budget nicht mehr erfüllt werden. Die Weltwoche ordnet ihrerseits ein:

«Die offizielle SRG-Präsentation an der Investorenkonferenz vom vergangenen August spricht derweil eine andere Sprache. Wille und Co. wollen freiwillige Geldgeber beruhigen, dass bei einem Ja alles beim Alten bleibt. Den ‹gebundenen› Geldgebern, den Zahlern der Zwangsgebühren, droht man, dass sie die SRG zerstörten, wenn sie ihre ‹Investition› kürzen sollten. Zwei alternative Narrative an der Spitze des vermeintlichen Qualitätsmediums – die Direktorin erzählt den Gebührenzahlern etwas komplett anderes als den Investoren.»

Die rechtliche Lage gibt der Zeitschrift zufolge einen Hinweis darauf, was nun gelte: Was als sachgemäße Information durchgehe, sei am Finanzmarkt «an glasklare Kriterien geknüpft». Bei Zuwiderhandlung mache man sich strafbar. «Das wird auch Susanne Wille wissen. Schließlich wird sie in dieser Sache von Profis der UBS, der ZKB und der Raiffeisenbank beraten», stellt die Weltwoche fest. Im Abstimmungskampf werde hingegen «großzügig ausgelegt», was als sachgemässe Information durchgeht.

Was den Auftrag der SRG betrifft, ist hinzuzufügen: Laut kritischen Zuschauern erfüllt die SRG diesen insbesondere bezüglich der Informationen gegenwärtig nicht. In der bundesrätlichen Konzession heißt es nämlich: 

«Die SRG sorgt in ihren Informationsangeboten für eine umfassende, vielfältige und sachgerechte Berichterstattung.»

Zum Beispiel bezüglich Kriege, Klima, Migration und der «Pandemie» ist das jedoch nicht der Fall. Die häufigste journalistische Sünde ist dabei die Omission. Am Geld kann die Erfüllung dieses Auftrages also nicht liegen. Und würde das Geld sinnvoller eingesetzt, könnten auch mit 200 Franken Gebühren alle Sprach- und Randregionen weiterhin problemlos bedient werden.

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Mehr zum Thema:

«Medien mit Zukunft» wie «Infosperber» lehnen SRG-Halbierungsinitiative ab – SRG-Qualität steht außer Frage

Gebührenstaat mit Meinungsmacht – warum 200 Franken genug sind

Quelle:

Weltwoche: «Die SRG kann mit einem halbierten Budget ihren Auftrag weiterhin erfüllen» - 4. Februar 2026


Eiertätsch an einer Mohammed-Fantasie-Moschee-Türe in Zürich-Örlikon:
Verdacht kriminelle Schweizer in Zürich am 6.2.2026: haben mit Eiern gegen eine Mohammed-Fantasie-Moschee gespielt:
«Es reicht jetzt!»: Eier-Angriff auf Zürcher Moschee
https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/es-reicht-jetzt-eier-angriff-auf-zuercher-moschee-id21667836.html

Janine Enderli -- Redaktorin News -- Bei einer Moschee in Zürich-Oerlikon kam es vergangene Woche zu einem Eierangriff. Betroffene sind schockiert und fordern: «Es reicht jetzt!»

Angriff auf die türkische Moschee Mimar Sinan in Zürich-Oerlikon: Am vergangenen Donnerstag wurde ein Gebäude der Moschee mit rohen Eiern beworfen. Das meldet ein Leserreporter. Bilder vom Eingang des Hauses zeigen, wie wohl eine ganze Schachtel rohe Eier gegen die Tür geworfen wurde.

In den sozialen Medien hat der Vorfall ebenfalls Aufmerksamkeit erregt. «Es reicht», schreibt die SP-Politikerin und regelmässige Besucherin der Moschee, Vera Çelik (20), in einem Instagram-Beitrag. Solche Aktionen seien kein «Jungenstreich», sondern «Hass», der sie schmerze. «Ich wünsche mir, dass solche Aktionen ernst genommen werden», schreibt Çelik.

«Kein Randphänomen»
Sie stellt klar: «Wir gehören auch zu dieser Stadt.» Unter dem Post tummeln sich viele Kommentare, die die Tat verurteilen. Laut der 20-Jährigen sei es auch in den Strassen rund um die Moschee zu Eierwürfen gekommen. «Es ist kein Randphänomen», betont sie.

Kein Sachschaden
«Der Vorfall wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet. Die Fachstelle Brückenbauer steht in Kontakt mit den Verantwortlichen der Moschee. Da kein Sachschaden entstanden ist, wurde vonseiten der Moscheeverantwortlichen keine offizielle Anzeige erstattet», erklärt Mediensprecher Pascal Siegenthaler.

Die Fachstelle Brückenbauer setzt sich für ein respektvolles Miteinander zwischen Menschen verschiedener Kulturen ein, heisst es auf der Website der Stadt Zürich. Eine ihrer Aufgaben ist es, verschiedene Gemeinschaften und Vereine bei interkulturellen Herausforderungen zu beraten.


Kriminelle Schweizer am 6.2.2026: Firma ohne Ausstiegsklausel aus dem Vertrag:
Wie ein Fitnessabo für eine Kundin zum rechtlichen Albtraum wurde -- Jetzt droht die Betreibung
https://www.blick.ch/schweiz/jetzt-droht-die-betreibung-wie-ein-fitnessabo-fuer-eine-kundin-zum-rechtlichen-albtraum-wurde-id21668230.html

Maria-Rahel Cano -- Beobachter -- Hannah Baier bucht für 4300 Franken ein sechsmonatiges Onlinecoaching, doch dann kommt sie mit der App nicht klar. Vorzeitig kündigen ist unmöglich – jetzt droht die Betreibung.

Ein Onlinequiz, ein Telefonat, ein charismatischer Verkäufer – und am Ende ein Vertrag über mehrere Tausend Franken, der sich nicht vorzeitig kündigen lässt. So schildern mehrere Frauen das Vorgehen der Firma Fit on Time. Das Unternehmen bietet Online-Fitnesscoachings mit individueller Betreuung in den Bereichen Training, Ernährung und mentaler Gesundheit an.

«Es ging alles so schnell», sagt Hannah Baier (Name geändert) später gegenüber dem Beobachter. Angelockt durch Onlinewerbung, liess sie sich am Telefon von einem Verkäufer zu einem Vertragsabschluss überreden. Noch am selben Tag buchte sie mit nur einem Klick das sechsmonatige Coachingpaket für 4300 Franken.

Doch die Ernüchterung folgte prompt: Das Programm basiert fast ausschliesslich auf einer App. Baier, digital wenig versiert und körperlich eingeschränkt, scheiterte an der Umsetzung. Knapp zwei Wochen später bat sie um die Vertragsauflösung. Die Firma lehnte jedoch ab. Laut den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sei eine Kündigung nur aus «wichtigem Grund» möglich. Dass Baier mit der App nicht zurechtkam, zählte für die Firma nicht als solcher.

Fit on Time verspricht persönliche Betreuung

Gegenüber dem Beobachter betont man bei Fit on Time, dass man die technische Versiertheit der Kundinnen und Kunden aktiv prüfe und sie vorab umfassend über das Angebot aufkläre. Bei technischer Überforderung im Onboarding-Prozess biete die Firma auch analoge Alternativen an.

Die hohen Kosten erklärt das Unternehmen mit dem Aufwand für die intensive Betreuung, der über ein klassisches Fitnessabo hinausgehe: «Vergleichbar ist unser Angebot mit der Betreuung durch einen Personal Trainer sowie persönlicher Ernährungs- und Gesundheitsberatung.»

Auflösung des Vertrags nur gegen Stornogebühr

Im Fall Baier bot das Unternehmen als «Kulanzmassnahme» eine Vertragsauflösung gegen 800 Franken an, später stieg die Forderung auf 1400 Franken. Baier weigerte sich zu zahlen, da sie sich auf den Standpunkt stellte, keine Leistungen in dieser Höhe bezogen zu haben. Kurz darauf erhielt sie eine Betreibung über 5000 Franken.



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Randalierer=meistens Alkoholiker:
Verdacht krimineller schweizer Alkoholiker in Como (Italien) am 6.2.2026:
Anzeige in Como: Schweizer (47) randaliert auf Strasse und zerstört Autos
https://www.blick.ch/ausland/anzeige-in-como-schweizer-47-randaliert-auf-strasse-und-zerstoert-autos-id21668049.html

Janine Enderli -- Redaktorin News -- Ein Schweizer wurde am Donnerstag in Como von der Polizei abgeführt. Der Grund: Er hatte mehrere Autos im Stadtzentrum beschädigt.

Randale in Como (I): Am Donnerstagnachmittag zeigte die Polizei in der norditalienischen Stadt einen 47-jährigen Schweizer an, der im Stadtzentrum mehrere Autos beschädigt haben soll.

Der Einsatz begann um 13.30 Uhr, nachdem ein Notruf von mehreren Anwohnern eingegangen war. Offenbar hatte der Mann es vor allem auf die Scheibenwischer der Autos abgesehen, die teilweise verbogen oder abgerissen waren.

Spitzige Nagelfeile dabei
Nach kurzer Zeit konnten die Polizisten den Mann ausfindig machen. Laut dem Nachrichtenportal Varese News ist er nicht vorbestraft und verfügt über keinen Wohnsitz in Italien. Er konnte sich offenbar nur auf Französisch verständigen. Weil er keine Ausweispapiere dabei hatte, wurde er zunächst auf eine Polizeiwache verbracht.

Der Mann wurde kontrolliert und schliesslich angezeigt. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten in seinem Rucksack ein Küchenmesser und in der Tasche seines Sweatshirts eine Nagelfeile mit spitzer Spitze.




Ostschweiz am 9.2.2026: Schweizer Audi-Fahrer will das Benzin immer gratis haben - bis er auffliegt:
Audi-Fahrer (21) tankt 26-mal ohne zu zahlen
https://www.nau.ch/news/schweiz/audi-fahrer-21-tankt-26-mal-ohne-zu-zahlen-67092652

Vivian Balsiger -- Frauenfeld -- Für 2500 Franken «gratis» getankt: 26-mal machte sich ein 21-Jähriger im Thurgau und in St. Gallen nach dem Tanken aus dem Staub – nun wird es teuer für ihn.
  • Während 100 Tagen tankte ein 21-Jähriger 26-mal gratis – für rund 2500 Franken.
  • Vor Gericht in Frauenfeld musste er sich noch für weitere Tatbestände verantworten.
  • Der Schweizer wurde zu einer Gesamtstrafe von 4710 Franken verurteilt.

Zwischen dem 19. April und dem 27. Juli 2025 hat ein 21-Jähriger seinen Audi ganze 26-mal getankt, ohne zu bezahlen.

An sechs verschiedenen Tankstellen im Thurgau und in St. Gallen ergaunerte er so Benzin im Wert von rund 2500 Franken. Immer mit demselben Auto, demselben Nummernschild und teils mehrfach an derselben Tankstelle, wie das «Tagblatt» berichtet.


Dabei hatte der mittlerweile verurteilte Straftäter einen beachtlichen Benzin-Verschleiss. Über genau 100 Tage tankte er 1231 Liter. Genug für rund 15'000 Kilometer bei einem durchschnittlichen Verbrauch von acht Litern pro 100 Kilometer.

Doch der 21-Jährige hat noch mehr auf dem Kerbholz. Vor Gericht im Thurgau musste er sich noch für weitere Tatbestände verantworten.


Tankstellen-Sünder klaute auch noch bei Coop

Bei dem hohen Benzinverbrauch liessen auch seine Reifen zu wünschen übrig: Bei Kontrollen waren zwei Reifen so abgefahren, dass bereits das Grundgerüst zu sehen war. Tatbestand: Führen eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs.

Mal nicht mit dem Audi, sondern einem Seat, verursachte er in der Nacht vom 8. August in Münchwilen TG Lärm. Vor Gericht lautete der Tatbestand auf «Einfache Verkehrsregelverletzung».

Vor seinen Gratis-Tank-Besuchen klaute er auch bei Coop, so das «Tagblatt». Gemeinsam mit einer Komplizin stahl er Ware im Wert von 400 Franken aus der Filiale im Einkaufszentrum Rickenbach ZH.

21-Jähriger muss jetzt über 7000 Franken blechen

Das daraufhin verhängte schriftliche Hausverbot schien ihn wenig abzuschrecken: Ein paar Monate später stahl er im Coop in Uzwil SG erneut Ware im Wert von 42 Franken.

Auch dies führte zu einem weiteren Tatbestand vor Gericht: Diebstahl und Hausfriedensbruch.


Die Frauenfelder Staatsanwaltschaft sprach den 21-Jährigen in allen Tatbeständen schuldig. Für die Vergehen wurde er mit einer Geldstrafe von zehn Tagessätzen à 30 Franken belegt. Eine Busse von 2000 Franken kommt noch obendrauf.

Mit den Verfahrenskosten beläuft sich die Gesamtsumme auf 4710 Franken.

Den Tankstellen schuldet der Verurteilte 2593 Franken. Diese Summe müssen die Betreiber zivilrechtlich von ihm einfordern.




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Lügen-TV der Schweiz am 9.2.2026: berichtet tendenziös gegen JEDE Neutralität - soll verduften!
Stinkhässig nach SRF-Doku: Baufirma-Chef spendet 100'000 Franken für Halbierungs-Initiative
https://www.blick.ch/wirtschaft/stinkhaessig-nach-srf-doku-baufirma-chef-spendet-100000-franken-fuer-halbierungs-initiative-id21677405.html

Robin Wegmüller -- Redaktor Wirtschaft -- Unternehmer Balz Halter unterstützt die Kampagne gegen die SRG mit 100'000 Franken. Kürzlich war er Protagonist in einem SRF-Beitrag, den er als «tendenziös» einstuft.

Damit haben die Unterstützer der Halbierungs-Initiative nicht mehr gerechnet. Kurz vor Meldeschluss erhalten sie nochmals 100'000 Franken aufs Konto. Spender ist die BFG Halter KLG mit Sitz in Schlieren ZH. Sie gehört mehreren Mitgliedern der Familie Halter – ein grosser Brocken in der Immobilienbranche. Das Paradoxe daran: Auslöser war ein Dok-Beitrag von SRF, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.

In der Sendung «Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly» tritt Balz Halter, Verwaltungsratspräsident der Halter Gruppe und in der Leitung der KLG, als einer der Hauptprotagonisten auf. Er führt über 500 Mitarbeitende und ist für Projekte in der ganzen Schweiz verantwortlich. Das Problem: Der Dokfilm ist für Halter zu «tendenziös», wie es im Bericht heisst.

SRF anderer Meinung
Der VR-Präsident ist der einzige Vertreter der Immobilienindustrie im Beitrag. Die Filmemacherin setzte den Fokus auf Themen wie Profitgier, Leerkündigungen und die explodierenden Mietpreise. «Wie ist es, wenn man Hunderte von Leuten verdrängt?», lautete die erste Frage an Halter. Bürgerliche Meinungen kamen wenige vor – zu wenige für den Bauunternehmer. Im TV zu sehen war die Sendung am 22. Januar. Die Familie Halter tätigte die Spende am 2. Februar.

«Das hat tatsächlich den Ausschlag gegeben», erklärt Halter gegenüber der Zeitung. Er habe die Initiative schon vorher unterstützt. Am SRF-Bericht lässt er im Artikel kein gutes Haar: «Der Film hatte einzig zum Zweck, die Immobilienbranche zu diskreditieren», sagt Halter. Darum hat sich die Familie zur Spende entschieden.

Das SRF will von einer tendenziösen Berichterstattung nichts wissen. «Die Ausgewogenheit ergibt sich aus der Gesamtschau der vertretenen Positionen», so SRF gegenüber der «Aargauer Zeitung». Man stehe weiterhin hinter dem Beitrag.




Es wird behauptet am 10.1.2026: Schweiz fällt im Korruptions-Ranking zurück
https://www.nau.ch/news/schweiz/schweiz-fallt-im-korruptions-ranking-zuruck-67093079

Keystone-SDA, Nicolas Eggen -- Die Schweiz hat Rückschritte gemacht bei der Bekämpfung von Korruption im öffentlichen Sektor. Das geht aus dem Bericht einer Transparenz-Organisation hervor.

Die Schweiz hat Rückschritte gemacht bei der Korruptionsbekämpfung.
Laut der NGO deutet der Rückgang für eine gestiegene Bereitschaft zur Korruption hin.
Den 6. Rang im Index teilt sich die Schweiz mit Schweden.
Kein gutes Zeugnis für die Schweiz: Wir haben Rückschritte bei der Korruptionsbekämpfung gemacht.

In der Rangliste von Transparency International fiel die Schweiz im internationalen Vergleich um einen Platz auf Den 6. Rang zurück.

Der Schweizer Ableger der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International sieht einen klaren Abwärtstrend. Sie fordert in einer Mitteilung vom Dienstag Bund, Kantone und Gemeinden zum Handeln auf.

In dem am Dienstag veröffentlichten Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) 2025 der Organisation Transparency International erreicht die Schweiz 80 von 100 möglichen Punkten. Das ist ein Punkt weniger als im Vorjahr.

Laut der Organisation deutet der Rückgang auf eine gestiegene Bereitschaft zur Korruption hin.

Schweizer Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung unzureichend
Transparency International kritisiert die bestehenden Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung in der Schweiz als unzureichend.

Die neue Anti-Korruptionsstrategie des Bundes sei zwar ein wichtiges Instrument, weise aber Lücken auf.

So fehle etwa die Förderung der Transparenz im Lobbying auf Verwaltungsebene. Auch für Wartefristen beim Wechsel von Führungspersonen aus der Verwaltung in die Privatwirtschaft formuliere die Strategie keine Ziele.

Zudem gebe es keine eigentliche Antikorruptionsbehörde, sondern nur eine interdepartementale Arbeitsgruppe ohne Durchsetzungsbefugnisse.

Fototexte:
Fast gänzlich fehlen laut der Organisation Strategien zur Korruptionsbekämpfung in den Kantonen und Gemeinden. (Symbolbild)
Transparency International kritisiert die bestehenden Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung in der Schweiz als unzureichend. (Symbolbild)
Dieser Trend deute darauf hin, dass das Risiko der Korruption im öffentlichen Sektor der Schweiz insgesamt steige, so die Organisation. (Symbolbild)

Fast gänzlich fehlen laut der Organisation Strategien zur Korruptionsbekämpfung in den Kantonen und Gemeinden.

Dies sei problematisch, da die Kantone 43 Prozent und die Gemeinden 24 Prozent der öffentlichen Ausgaben der Schweiz verantworten. Entsprechend hoch sei dort das Potenzial für Vetternwirtschaft und Interessenkonflikte.

Jüngster Punktverlust ist Teil einer längerfristigen negativen Entwicklung
Laut Transparency International ist der jüngste Punkteverlust der Schweiz Teil einer längerfristigen negativen Entwicklung. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat die Schweiz insgesamt sechs Punkte eingebüsst.

Im gleichen Zeitraum betrug der durchschnittliche Rückgang in den westeuropäischen Ländern zwei Punkte.

Dieser Trend deute darauf hin, dass das Risiko der Korruption im öffentlichen Sektor der Schweiz insgesamt steige, so die Organisation.

Urs Thalmann, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, verweist in der Mitteilung auf Studien: Demnach sei der Anteil an Schweizer Geschäftsleuten, die Bestechung von Amtsträgern als üblich bezeichnen, stark angestiegen.

Gleichzeitig zeige eine andere Studie eine Schwächung der korruptionshemmenden Institutionen. Der Rückgang im CPI lege nahe, dass die Bereitschaft zur Korruption gestiegen sei.

Der Index wird seit 1995 erhoben. Er ist ein zusammengesetztes Verzeichnis, das auf verschiedenen Erhebungen und Einschätzungen von unabhängigen Institutionen basiert.

Den 6. Rang im Index teilt sich die Schweiz mit Schweden. Bessere Werte als die Schweiz erreichten: Dänemark (Rang 1), Finnland (Rang 2), Singapur (Rang 3), Neuseeland und Norwegen (beide Rang 4).




Kriminelles Lügen-TV der Schweiz am 12.2.2026: in sozialen Netzwerken mit 150 Kanälen: Instagram 44 -- YouTube 40 -- Facebook 39 -- TickTock 21 -- WhatsApp 6:
Volksabstimmung: SRG betreibt immer noch 150 Kanäle in den sozialen Medien
https://www.20min.ch/story/volksabstimmung-srg-nach-wie-vor-mit-150-kanaelen-in-den-sozialen-medien-103503242

Stefan Lanz -- Christina Pirskanen -- Taddeo Cerletti -- Die SRG verbreitet die Inhalte ihrer Sender nach wie vor sehr breit in den sozialen Medien. Eine Zählung von 20 Minuten ergibt 150 Kanäle – mindestens.
  • Die SRG verbreitet ihre Inhalte über mindestens 150 Social-Media-Kanäle.
  • Dies ergab eine aktuelle Zählung von 20 Minuten.
  • Kritiker sehen darin eine Abweichung vom Service-public-Auftrag.
  • Die SRG nutze die Kanäle, um junge Menschen zu erreichen.

Die Sender der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) verbreiten ihre Programme – anders, als es der Name vermuten lässt – längst nicht nur auf den klassischen Radio- und TV-Kanälen wie SRF, RTS oder RSI. Auch online sind die Angebote stark präsent.

Das ist seit Jahren ein Politikum. Im Abstimmungskampf zur SRG-Initiative nutzen die Initianten die vielen Kanäle als Argument für ein Ja. Sie fordern: Die SRG solle sich auf den «zentralen Auftrag des Service public konzentrieren».

Auch seitens der privaten Medien ertönte Kritik: Diese fühlten sich durch die gebührenfinanzierten Angebote konkurrenziert. Die SRG und die Gegner der Initiative argumentieren hingegen, dass sie im Netz die junge, aber auch andere Zielgruppen erreiche, die das klassische lineare TV- und Radioprogramm nicht nutzten.

20 Minuten hat nachgezählt – 150 Kanäle

Im Sommer 2023 prüfte 20 Minuten ein erstes Mal, wie viele Kanäle die SRG in den grössten sozialen Netzwerken besitzt. Ergebnis: insgesamt mindestens 169 auf den Plattformen Instagram, Youtube, Facebook und Tiktok.

Nun hat 20 Minuten erneut nachgezählt. Neu kommt die Plattform Whatsapp hinzu: Die Funktion, dort über «Kanäle» zu kommunizieren, existierte im Juli 2023 noch nicht. Ergebnis: Im Februar 2026 bespielt die SRG mindestens 150 Kanäle in mehreren Sprachen in den sozialen Medien.

Eine Liste mit all ihren Onlinekanälen wollte die SRG trotz Anfrage nicht zur Verfügung stellen. Somit bleibt ungewiss, ob die 20-Minuten-Recherche alle SRG-Konten ans Licht gebracht hat – sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Tiktok – der grösste Ausbau

Bei der ersten Zählung vor zweieinhalb Jahren sendeten die Anstalten der SRG auf 12 Tiktok-Kanälen. Jetzt sind es mindestens 21. Zwei Konten verschwanden, zehn neue kamen hinzu. Ein Kanal blieb während der Recherche 2023 unentdeckt.

Facebook – der grösste Abbau

Am meisten Kanäle gestrichen hat die SRG auf Facebook.

Im Netzwerk, das gerade beim jungen Zielpublikum etwas aus der Mode gekommen ist, sendet die SRG noch auf mindestens 39 Konten regelmässig, ganze 23 weniger als noch vor zweieinhalb Jahren. Neue Konten liessen sich keine finden.

Youtube – Kanäle reduziert

Ihre aktiven Youtube-Kanäle hat die SRG auf 40 reduziert. Bei der letzten Zählung von 20 Minuten waren es noch 48 – allerdings zeigte die aktuelle Recherche, dass damals drei Kanäle unentdeckt blieben. 2023 wären es also eigentlich 51 gewesen.

Weniger Konten bedeuten ausserdem nicht unbedingt einen Rückgang an Präsenz. So sind im Kanal «SRF Dokus & Reportagen» unter anderem die Formate «Dok», «Mona mittendrin» und «rec.» zusammengefasst.
Instagram – unterdessen Kanal-Leader

Nach der Einstellung vieler Kanäle auf Facebook ist die ebenfalls zum Meta-Konzern gehörende Plattform Instagram nun das soziale Medium mit den meisten SRG-Konten. 44 Stück sind es heute – vor zweieinhalb Jahren waren es 48 Profile, inklusive zweier Konten, welche die erste Recherche vor zweieinhalb Jahren nicht ans Licht brachte. Das bedeutet: ein Rückgang um vier Konten seit 2023.

Whatsapp – der neue Kanal

Im September 2023, also nur wenige Monate nach der ersten 20-Minuten-Zählung, stellte Whatsapp die neue Funktion der «Kanäle» vor. Die SRG hat auch auf dieser Meta-Plattform Konten erstellt – sie ist aktuell mit mindestens sechs auf dem Messaging-Dienst präsent.

Das sagt die SRG

Die SRG selbst bestätigt auf Anfrage die Konzentration auf weniger Social-Media-Kanäle: Dies sei «Teil der Unternehmensstrategie» und noch nicht abgeschlossen. Die Auftritte auf Drittplattformen seien zuletzt «überall stark reduziert» worden, meint die SRG. Nach Zählung von 20 Minuten sind seit 2023 insgesamt 19 Kanäle weniger online oder aktiv. Zur Erinnerung: Damals zählte 20 Minuten mindestens 169. Eine eigene Zählung der Kanäle will die SRG «zu gegebenem Zeitpunkt» kommunizieren.

Auf die Frage, wie viele Mitarbeitende oder Stellenprozente die Bewirtschaftung der sozialen Medien bindet, sagt das Unternehmen, dass diese Aufgabe in den «trimedialen Redaktionen» meist neben anderen Aufgaben erledigt werde – deshalb lasse sich keine Anzahl nennen. Die Bewirtschaftung der Plattformen mache oft nur einen kleinen Teil der Aufgaben aus.

Ob neue Kanäle in den sozialen Medien geplant sind, will die SRG nicht genau sagen. Es heisst lediglich: «Der Fokus liegt bei eigenen digitalen Kanälen.» Damit gemeint sind unter anderem etwa Apps wie Play SRF.

Nach der Publikation des Artikels weist ein Sprecher der SRG darauf hin, dass die Kanäle der regionalen SRG-Trägerschaften, von diesen Organisationen selbst verwaltet werden.


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Kanton Basel-Land am 12.2.2026: Krimineller Schweizer ERFINDET Rechnungen für über 1,3 Mio. Franken - knapp 10% bezahlen - 120.000 Stutz ergaunert:
Anklage erhoben: 20-Jähriger ergaunert mit Fake-Rechnungen 120'000 Franken
https://www.20min.ch/story/anklage-erhoben-20-jaehriger-ergaunert-mit-fake-rechnungen-120-000-franken-103504878

Daniel Krähenbühl -- Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat Anklage gegen einen 20-Jährigen erhoben. Er hatte Scheinrechnungen im Wert von mindestens 1,3 Millionen Franken verschickt.

  • Ein 20-Jähriger muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten.
  • Er verschickte Scheinrechnungen im Wert von 1,3 Millionen Franken.
  • Damit verdiente er über 120'000 Franken.
  • Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat Anklage erhoben.

Wer in der Schweiz eine Firma gründet und diese im Handelsregister eintragen will, muss zwischen 80 und 700 Franken zahlen. Kriminelle versuchen aber, mit offiziell anmutenden Rechnungen Unternehmensgründer dazu zu bewegen, Gelder für nutzlose Eintragungen in private Firmenregister zu zahlen. Die kantonalen Handelsregister und die Polizei warnen seit Jahren vor diesem sogenannten «Adressbuchschwindel» (siehe Box).

Der Kanton Basel-Stadt warnt vor solchen gefälschten Rechnungen.Kanton Basel-Stadt

Auch in Baselland trieb ein solcher Schwindler sein Unwesen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat nun Ermittlungen gegen einen heute 20-jährigen Schweizer abgeschlossen und am Strafgericht Basel-Landschaft Anklage wegen gewerbsmässigen Betrugs und unlauteren Wettbewerbs erhoben, wie sie heute mitteilt.

Rechnungen an 10'000 Personen verschickt

Gestützt auf die Ergebnisse der Strafuntersuchung geht die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft davon aus, dass der Beschuldigte im Zeitraum vom 26. November 2024 bis zum 28. Februar 2025 unter dem erfundenen Namen «Schweizerisches Händler- und Firmenregister» Scheinrechnungen im Gegenwert von insgesamt mindestens 1,3 Millionen Franken an insgesamt knapp 10'000 Personen verschickt hat.

So sieht eine echte Rechnung des Basler Handelsregisteramts aus.Kanton Basel-Stadt

75'000 Franken beschlagnahmt

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, durch dieses mutmassliche Betrugssystem Zahlungen an ihn in der Höhe von über 120'000 Franken verdient und dabei mehrere Hundert Personen geschädigt zu haben.

Im Zuge des Verfahrens hat die Staatsanwaltschaft am 4. März 2025 eine Webseite sperren lassen und Vermögenswerte in der Höhe von rund 75'000 Franken beschlagnahmt.

Wann die Hauptverhandlung am Strafgericht Basel-Landschaft stattfinden wird, steht derzeit noch nicht fest. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Was ist «Adressbuchschwindel»?

Bei sogenanntem Adressbuchschwindel oder Registerbetrug durchforsten die Tatpersonen typischerweise systematisch amtliche Register (beispielsweise das Handelsregister oder das Markenregister) nach Neueinträgen und verschicken den gefundenen Firmen anschliessend Rechnungen für neue Registereinträge oder Mutationen.

Die verschickten Rechnungen muten aufgrund der gewählten Sprache und des Layouts amtlich und offiziell an. Dass es sich dabei jedoch um nutzlose Einträge in private Register handelt, wird in der Regel geschickt getarnt. Die Täterschaft spekuliert typischerweise darauf, dass Rechnungen mit kleineren Beträgen im dreistelligen Bereich in vielen Firmen wenig auffallen und nicht eingehend kontrolliert werden.

Gründer sollten Rechnungen genau prüfen
Oft werden die Rechnungen zudem mit einer kurzen Zahlungsfrist von wenigen Tagen versehen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft warnt daher Personen, die Neueintragungen oder Mutationen in einem amtlichen Register vornehmen lassen, vor dieser Betrugsmasche.
Es wird empfohlen, eingehende Rechnungen für Registergebühren genau zu kontrollieren, bevor eine Zahlung durchgeführt wird. Weitere Informationen zum Phänomen sind auf der Website des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO sowie in dessen Broschüre «Vorsicht vor Adressbuchschwindlern!» erhältlich.





Kriminelle Schweizer: Die Mossad-Propaganda-Maschine von 20minuten hetzt wieder mit dem Wort "rechtsradikal" - der Krieg gegen Wahrheitswisser geht schon wieder los:

Verdacht kriminelle Antifa in Lyon am 14.2.2026: MORD gegen Nemesis-Mitglied:
Rechtsradikaler Aktivist zusammengeschlagen – tot
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/rechtsradikaler-aktivist-zusammengeschlagen-tot/ar-AA1WmizL?ocid=BingNewsVerp

In Lyon wurde am Donnerstag ein Aktivist der identitären Gruppe Nemesis von Unbekannten zusammengeschlagen. Am Samstag erlag er seinen Verletzungen.

Ein 23-jähriger, identitärer Aktivist wurde am Donnerstag in Lyon angegriffen. Am Samstag ist er seinen Verletzungen erlegen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Mann war laut der identitären, feministischen Gruppe Nemesis Teil ihres Sicherheitsteams, dass die Aktivisten bei einer Demonstration schützen sollte.

Waren Täter Linksextreme?

Nemesis macht auf Social Media linksextreme Aktivisten verantwortlich für den Angriff. Demnach identifizierte Nemesis Mitglieder der Jeune Garde, einer antifaschistischen Gruppe, die laut «Le Monde» im Juni 2025 aufgelöst wurde.
Die Polizei hat noch keine Täter identifiziert. «Die Ermittlungen dauern an und werden nun neben der schweren Körperverletzung unter drei Umständen auch wegen Totschlags geführt», teilte die Staatsanwaltschaft am Samstag mit.

Der Verstorbene erhielt mehrere Schläge gegen den Kopf, wie «Le Monde» erfuhr. Er wurde schwer verletzt ins Spital eingeliefert und dort in ein künstliches Koma versetzt, ehe er infolge einer Gehirnerschütterung verstarb.

Macron meldet sich zu Wort

Der französiche Präsident Emmanuel Macron verurteilte in den sozialen Medien einen «beispiellosen Gewaltausbruch» und rief zu «Ruhe, Zurückhaltung und Respekt » auf . «Seiner Familie und seinen Angehörigen spreche ich mein Beileid und die Unterstützung der Nation aus », erklärte er und fügte hinzu: «Keine Sache, keine Ideologie kann jemals das Töten rechtfertigen.»




Kriminelle Schweizer vom Mossad-SVP-BLICK am 15.2.2026: hetzen gegen Beziehungen, die in der Statistik auffallen - immerzu der kriminelle SVP-BLICK mit seiner Spionage-Scheisse:
Tatsächlich Liebe? -- Ex-Google-CEO Schmidt (70) und Model Burkandt (27) sollen ein Paar sein
https://www.blick.ch/gesellschaft/ex-google-ceo-schmidt-70-und-model-burkandt-27-sollen-ein-paar-sein-tatsaechlich-liebe-id21691832.html

Er tut es erneut: Stolz zeigt sich Ex-Google-CEO Eric Schmidt (70) mit Gloria-Sophie Burkandt, gerade mal 27 Jahre alt, Model, Influencerin und Politikertochter. Angst vor dem Altern trifft auf Vaterkomplex? Oder steckt mehr dahinter?

Sandra Casalini

Eins vorweg: Ausgeschlossen ist Liebe auch bei 43 Jahren Altersunterschied nicht. «Bei Liebespaaren herrscht stets ein Geben und ein Nehmen. Wenn Unähnlichkeiten auftauchen, werden diese durch andere Ressourcen ausgeglichen», sagt Psychologieprofessor Guy Bodenmann, Autor des Ratgebers «Was Paare stark macht», in einem Gespräch mit dem «Beobachter». Will heissen: Es gibt Paare, die auf irgendeiner Ebene – sei es emotional, intellektuell oder auch sexuell – so gleich ticken, dass der Altersunterschied nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

Kommentar:

WANN wird die kriminelle Scheiss-SVP aufhören, im BLICK mit Spionagedaten gegen Beziehungen zu hetzen?




Kriminelle Schweizer am Thunersee (Kanton Bern, Schweiz) am 16.2.2026: Altersheim entlässt Praktikantin, die eine sexuelle Belästigung meldete (!):
Bewohner belästigt Catia Martins (25) - Altersheim entlässt sie: "Er fasste mir an die Brust"
https://www.blick.ch/schweiz/bern/bewohner-belaestigt-catia-martins-25-waehrend-der-arbeit-altersheim-wirft-ihr-vor-zu-luegen-mir-liefen-traenen-uebers-gesicht-und-ich-zitterte-id21697360.html

Karin Frautschi -- Reporterin Blick -- Catia Martins (25) aus Merligen BE wurde sexuell belästigt – an ihrem Arbeitsplatz. Passiert ist der Vorfall in einem Altersheim am Thunersee, während ihrer Probezeit. Anstatt Unterstützung erhielt sie von ihren Vorgesetzten üble Vorwürfe.

    Catia Martins (25) erlebt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
    Heimleitung wirft Martins vor, Vorfall erfunden zu haben
    Martins plant Umschulung, prüft mit RAV Büroarbeit als neuen Karrierezweig

«Ich habe meine Arbeit mit Freude gemacht», sagt Catia Martins (25) aus Merligen BE. Doch ein Vorfall am 24. Januar trübt diese Freude.

Martins ist stellvertretende Leiterin der Hauswirtschaft im Wohn- und Pflegezentrum der Oertlimatt Stiftung in Krattigen BE. Sie ist noch in der Probezeit. An jenem Samstag serviert sie den Bewohnerinnen und Bewohnern das Frühstück. «Es gab frische Brötli, Konfitüre und Butter», erzählt sie.

Bewohner fasst sie an
Als sie bei einem älteren Bewohner, der alleine an einem Tisch sitzt, den leeren Teller abräumen will, streicht er ihr langsam über den rechten Arm. Martins sagt nichts, arbeitet weiter.

Als derselbe Bewohner den Frühstücksraum verlassen will, steht Martins in einem schmalen Gang. Damit der Bewohner an ihr vorbeigehen kann, macht sie ihm Platz und stellt sich mit dem Rücken an die Wand.

Der alte Mann kommt auf sie zu und macht ihr ein Kompliment für ihre «schönen Haare». Dann passiert es: «Er fasste mir an die Brust – und lächelte dabei. Mit flacher Hand, mehrere Sekunden lang.»

Die 25-Jährige ist perplex. Erst als der Bewohner weg ist, begreift sie, was der Mann gemacht hat. Sie gerät in Panik, Tränen kullern über ihre Wangen. Sie lässt alles stehen und liegen, verlässt den Raum und ruft ihren Freund an. Dieser macht sich auf den Weg zum Altersheim, um sie abzuholen.

«Sie bezeichnete mich als Mimose»
In der Wartezeit informiert Catia Martins ihre Arbeitskollegen. Sie ruft ihre Stellvertreterin an, schildert den Vorfall – und stösst auf Unverständnis: «Sie spielte es herunter und meinte, ich sollte den Tag einfach durchziehen.» Nächste Anlaufstelle ist der Pflegeleiter vor Ort. «Er hatte Verständnis und sagte, ich solle nach Hause gehen», so Martins.

Als ihr Freund mit dem Auto vor dem Ausgang wartet, wird Martins von einer anderen Mitarbeiterin aufgehalten. Martins erzählt ihr vom Vorfall: «Sie bezeichnete mich als Mimose. Das war hart.»

Per Whatsapp informiert sie auch ihre Vorgesetzte. Der Chatverlauf liegt Blick vor. Die Chefin antwortet, dass sie mit dem Heimleiter gesprochen habe und sie diesen Vorfall ernst nehmen würden. «Aber für uns ist es kein Grund, die Arbeit zu verlassen», schreibt die Chefin und fügt an, Martins hätte Distanz nehmen oder Nein sagen können.

«Ich war in diesem Moment so schockiert, ich konnte nichts sagen oder machen», sagt Martins zu Blick und erwähnt, dass sie bereits in ihrer Vergangenheit sexuelle Belästigung erlebt habe. Dieser neue Vorfall habe sie in diese Zeit zurückgeworfen.

«Es hat mich belastet. Ich hatte schlaflose Nächte, konnte zwei Tage lang niemanden in meine Nähe lassen», so die 25-Jährige. Sie begibt sich in psychologische Betreuung und wird krankgeschrieben.

«Das Gespräch eskalierte»
Martins wünscht ein Gespräch mit ihrer Chefin und dem Heimleiter, das drei Tage nach dem Vorfall stattfindet. «Das Gespräch eskalierte», sagt Martins Freund Wilhelm Klockmann (24), der sie zum Treffen begleitet hat.

Der Heimleiter sei aggressiv und laut geworden. Er habe Catia Martins vorgeworfen, alles nur erfunden zu haben, damit sie am Samstag nicht arbeiten müsse. «Ich konnte nicht glauben, was er sagte. Mir liefen Tränen übers Gesicht, und ich zitterte», sagt sie.

Nach 20 Minuten brechen sie und ihr Freund das Gespräch ab. Später versuchen sie, die Kommunikation schriftlich weiterzuführen. Erfolglos. «Die Chefin hat mich im Whatsapp blockiert und meine Stelle wurde direkt wieder ausgeschrieben», so Martins.

Kündigung in der Probezeit
Die Kündigung erhält sie erst Mitte Februar per eingeschriebenen Post. Im Brief des Geschäftsleiters steht, dass die Auflösung des Arbeitsverhältnisses nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 24. Januar stehe. Er schildert Gründe, die unter anderem die Arbeitsqualität oder eine fehlende Vorbildfunktion betreffen.

Das macht Catia Martins wütend. Sie höre zum ersten Mal von solchen Vorwürfen, sagt sie zu Blick. Gegen die Kündigung will sie rechtlich vorgehen.

Auf Blick-Anfrage bestätigt Stephan Sigg, Präsident der Oertlimatt Stiftung, Kenntnis vom Fall zu haben. Konkret dazu äussern, will er sich nicht. Im Allgemeinen betont er: «Vorwürfe sexueller Belästigung nehmen wir als Pflegeinstitution sehr ernst. Der Schutz und die persönliche Integrität unserer Mitarbeitenden haben für uns oberste Priorität.»

Umschulung ins Büro
Catia Martins ist verzweifelt: «Es schockiert mich, dass Betriebe heutzutage noch auf diese Weise mit solchen Situationen umgehen.»

Von ihrem gelernten Beruf, Fachfrau Hauswirtschaft, brauche sie Abstand. Zu gross ist ihre Angst, bei einem anderen Arbeitgeber nochmals in eine solche Situation zu geraten. Mit dem RAV prüft sie Umschulungsmöglichkeiten. «Ich will einen beruflichen Neuanfang. Am liebsten im Büro.»



Mobbing in der Schweiz gegen Ausländer - ganz normale Diskriminierung:
Amis in der Schweiz am 17.2.2026: nicht immer sehr beliebt - und schweizer Nachbarn scheinen von kriminellen Pfarrern oder Parteibonzen manipuliert:
Thurgau: US-Amerikanerin weint: «Warum hassen mich die Schweizer?»
https://www.20min.ch/story/thurgau-us-amerikanerin-weint-warum-hassen-mich-die-schweizer-103508238

Deborah Gonzalez -- Die US-Amerikanerin Adri klagt in einem viralen Tiktok-Video über Ablehnung im Thurgau. In den Kommentaren entbrennt eine Debatte über Integration und Sprache. Wie stehst du dazu? Melde dich.

    Eine US-Amerikanerin im Thurgau klagt in einem viralen Tiktok-Video über Ablehnung in der Schweiz.
    Sie berichtet von ignorierenden Nachbarn und fühlt sich wegen ihrer Herkunft ausgegrenzt.
    In den Kommentaren diskutieren User und Userinnen über Integration, Sprache und unterschiedliche Erfahrungen von Ausländern.
    Laut dem Bundesamt für Statistik hängt Integration stark vom Alltag und dem Umfeld ab.

«Was habe ich denn gemacht – ausser in einem anderen Land geboren zu sein?» Unter Tränen richtet sich die US-Amerikanerin Adri in einem viralen Tiktok-Video an ihre Zuschauer. Die Userin lebt seit rund einem Jahr im Thurgau – und sagt offen, sie fühle sich hier nicht wohl.

Der Clip wurde bereits über 328’000-mal aufgerufen und mehr als 15’600-mal kommentiert. Darin erzählt sie, sie könne nicht verstehen, wie Menschen jemanden hassen könnten, «nur weil er aus einem anderen Land kommt». Die Schweiz sei «theoretisch ein grossartiger Ort», doch sie erlebe im Alltag viel Ablehnung.

«Es gibt aber auch viele freundliche Personen»

Besonders ihre Nachbarschaft belaste sie: Sie grüsse regelmässig, werde aber stets ignoriert. Eine Nachbarin schaue sie jedes Mal an, «als wäre ich das Schlimmste, was sie je gesehen hat». Sie habe diesen Menschen nie etwas getan – ausser hierhergezogen zu sein, wie sie weiter erzählt. Zwar gebe es auch viele freundliche Personen, betont sie. Trotzdem habe sie nirgendwo sonst so viel Ablehnung erlebt. Ein Jahr in der Schweiz sei für sie härter gewesen als sechs Jahre in den Niederlanden zusammen.

In den Kommentaren wird über ihre Aussagen diskutiert. Einige User und Userinnen relativieren: «Wir Europäer machen kaum Smalltalk – du siehst aus wie wir, wir wissen gar nicht, dass du Ausländerin bist», schreibt eine. Andere sehen die Integration als Problem: Ein Geflüchteter berichtet, er habe erst grosse Mühe gehabt, schnell die Sprache zu lernen und sich anpassen zu müssen. Und weiter: «Heute kommen viele Expats, lernen die Sprache nicht und erwarten, dass sich alle anderen anpassen.» Einer fragt direkt: «Hast du versucht, die Sprache zu lernen?»

Eine Userin widerspricht Adri und schreibt: «Ich lebe in der Schweiz und bin auch Ausländerin. Die Leute sind nett hier.» Eine andere hingegen meint: «Ich bin jetzt seit zwei Jahren hier und die einzigen Freunde, die ich gefunden habe, sind andere Einwanderer – ich sehe es also genauso wie du.»
Integration hängt stark vom Alltag ab

Migration beschäftigt die Schweiz stark. Rund 2,3 Millionen Menschen – etwa ein Viertel der Bevölkerung – besitzen keinen Schweizer Pass. Rechnet man Eingebürgerte hinzu, hat deutlich über ein Drittel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Viele kommen wegen Arbeit oder besserer Lebensbedingungen – genau jene Gründe, die auch die Tiktok-Userin in ihrem Video nennt.

Studien des Bundesamtes für Statistik zeigen, dass Integration stark vom Alltag abhängt: Nachbarschaft, Arbeitsplatz oder Vereine entscheiden oft darüber, ob sich Zugewanderte willkommen fühlen. Gleichzeitig berichten Betroffene häufig von subtiler Ablehnung – etwa Ignorieren, abweisenden Blicken oder abschätzigen Bemerkungen.
Thema ist aktuell politisch präsent

Dass solche Erfahrungen nicht nur online vorkommen, zeigte bereits die Geschichte einer Deutschen, die wegen eines Jobs in die Schweiz gezogen war. Sie wurde beim Spazieren von einem Mann als «Scheiss Ausländerin» beschimpft und zu Boden gestossen. Der Täter wurde verurteilt, die Frau zog kurz darauf weg, weil sie sich nicht mehr sicher fühlte.

Auch politisch ist das Thema präsent. Das neue Vertragspaket mit der EU (Bilaterale III) sieht vor, dass rund 690’000 EU-Bürger langfristig ein gefestigtes Aufenthaltsrecht erhalten könnten – das hat die Debatte über Zuwanderung neu angeheizt. In Gesprächen mit 20 Minuten schilderten Zugewanderte sehr unterschiedliche Erfahrungen – von «gut aufgenommen» bis zu regelmässigen Beschimpfungen.

Wie sieht es bei dir aus? Wie erlebst du das im Alltag? Hast du selbst schon ähnliche Situationen erlebt – oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Erzähl es uns unten im Formular.




Kriminelle Taxifahrer in Zürich am 21.2.2026: Es sind ABZOCKER-ARSCHLÖCHER!
Zürich: 62 Franken für 3 km – Taxiverbände kämpfen gegen Wucherpreise
https://www.20min.ch/story/zuerich-62-franken-fuer-3-km-taxiverbaende-kaempfen-gegen-wucherpreise-103510774

Selina Keller -- Die Zürcher Taxiverbände fordern einen Höchsttarif, um gegen Wuchertarife und starke Preiserhöhungen vorzugehen. Aufgrund der hohen Preise würden immer mehr Kunden zu Uber oder Bolt übergehen.

    Zürcher Taxiverbände fordern einen Höchsttarif für Taxifahrten.
    Sie reagieren damit auf sogenannte Wuchertarife und massive Preiserhöhungen.
    Ein neues Gesetz hob Anfang 2024 die bisherigen Höchsttarife auf.
    Kunden beschweren sich über hohe Preise und wechseln zu Uber oder Bolt.

In der Taxibranche in Zürich tobt ein Streit: Normalerweise klagen Uber, Bolt oder Taxiangestellte über zu tiefe Preise für ihre Fahrten. Nun fordern die Zürcher Taxiverbände auch einen Höchsttarif. Damit wollen sie auf die zunehmende Zahl von sogenannten «Wuchertarifen» reagieren. Am 19. Februar reichten sie bei der Vorsteherin der Volkswirtschaftsdirektion, Carmen Walker-Späh, einen Antrag zur Einführung eines kantonalen Höchsttarifs für Taxifahrten ein.

«Das ist dringend notwendig», erklärt Rudolf Raemy, Präsident der Taxi Sektion Zürich. Anlass dafür sei das am 1. Januar 2024 in Kraft getretene kantonale Taxi- und Limousinengesetz (PTLG). Dieses hob die bisherigen Höchsttarife auf und senkte die Mindeststandards. Für die Zürcher Taxibranche habe das eine «regelrechte Explosion der zugelassenen Taxi- und Limousinenfahrer» zur Folge gehabt.

Taxifahrer schlagen Preise bewusst in die Höhe
Seit Einführung des Gesetzes seien rund dreimal mehr Taxifahrerinnen und -fahrer unterwegs, erklärt Raemy – «bei einem gleich gross bleibenden Kuchen». Der zunehmende Konkurrenzkampf habe dazu geführt, dass ein Teil der Fahrenden zu Plattformdiensten wie Uber oder Bolt gewechselt sei, wo die Preise tiefer und die Nachfrage höher seien. Andere Taxifahrer hingegen hätten ihre Preise massiv erhöht. Raemy spricht von «Wucherpreisen» und «Missbräuchen».

Besonders am Zürcher Hauptbahnhof würden einzelne Fahrer vom Wegfall der Höchsttarife profitieren. Kundinnen und Kunden seien dort oft auf ein schnelles Taxi angewiesen. «Die Fahrer wissen das genau und schlagen ihre Preise bewusst in die Höhe», kritisiert Raemy. Dies sei rufschädigend und führe dazu, dass immer mehr Kundinnen und Kunden zu Uber oder Bolt abwanderten.

62 Franken für Taxifahrt in Stadt
Regelmässig gingen bei den Verbänden Beschwerdebriefe von Kundinnen und Kunden ein. So habe sich Anfang Februar ein Fahrgast gemeldet, der für eine Taxifahrt vom Hauptbahnhof zum Hive Klub – eine Strecke von rund 3,3 Kilometern – 62 Franken bezahlt habe. Für eine innerstädtische Kurzstrecke stehe das in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zur Distanz oder Fahrzeit, so der Kunde.

Bereits nach rund 200 Metern, auf Höhe der Sihlpost, habe der Taxameter über 20 Franken angezeigt. Auf Nachfrage habe der Fahrer erklärt, darin sei bereits seine «Wartezeit am Taxistand» enthalten. Solche Erlebnisse seien laut dem Kunden der Hauptgrund dafür, weshalb sich immer mehr Fahrgäste konsequent von klassischen Taxis abwendeten.

Diese Tarife schlagen sie vor
In ihrem Schreiben an die Regierungsrätin fordern die Taxi Sektion Zürich und der Taxiverband Zürich, kantonale Höchsttarife festzulegen. Als Richtwert schlagen sie «den grössten gemeinsamen Nenner» vor – eine Kombination aus den bisherigen Empfehlungen des Kantons und den gängigen Tarifen der Taxizentralen.

Gemäss der Verordnung über den Personentransport mit Taxis und Limousinen könnten die Höchsttarife wie folgt aussehen: ein Grundtarif von 7 Franken pro Fahrauftrag, ein Wegtarif von 4.40 Franken pro Kilometer sowie ein Zeittarif von 1.30 Franken pro Minute.





Kriminelle Schweizer am 22.2.2026: IT-Update bei der Arbeitslosenkasse ist behoben, aber die geschuldeten Gelder sind noch lange nicht alle ausbezahlt:
Abbau von Rückständen bei Arbeitslosengeldern zieht sich noch hin
https://www.nau.ch/politik/international/abbau-von-ruckstanden-bei-arbeitslosengeldern-zieht-sich-noch-hin-67097663

Keystone-SDA -- Bern -- Der schrittweise Abbau von Rückständen bei der Auszahlung von Arbeitslosengeldern wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Ausbezahlt wurden die Gelder bisher vor allem an Arbeitslose, welche die erforderlichen Unterlagen eingereicht hätten, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft am Sonntag auf Anfrage mitteilte.

Bislang seien über 600 Millionen Franken mit dem neuen IT-System ausbezahlt worden, sagte die Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), Helene Budliger Artieda, in einem Interview im «SonntagsBlick». Die Probleme mit dem neuen IT-System der Arbeitslosenkassen seien noch nicht behoben. Aber Tag für Tag werde die Performance besser, so die Staatssekretärin mit Berufung auf Gespräche mit Regierungsräten aus den Kantonen.

Um den zum Teil existenziellen Probleme der betroffenen Arbeitslosen begegnen zu können, hätten die Arbeitslosenkassen einen grösseren Spielraum bei der Dossierprüfung erhalten, sagte Budliger Artieda weiter. Dadurch werde eine raschere Prüfung von Neuanmeldungen möglich.

Neue Anträge würden laufend geprüft, um den Rückstand vom Januar schrittweise abzubauen, teilte das Seco auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Dies werde noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Am 6. Januar hatte das Seco ein neues IT-System aufgeschaltet. Dabei wurde der Release von erheblichen technischen Problemen begleitet. Das hatte zur Folge, dass viele Arbeitslosengelder nur verspätet oder noch gar nicht ausbezahlt werden konnten. Betroffen sind in erster Linie neu angemeldete Arbeitslose, für die der Anspruch auf Arbeitslosengelder noch abgeklärt werden muss.



Kriminelle Schweizer am 28.2.2026: Arbeitslosenkasse spielt "IT-Panne" - Arbeitslose ohne Reserven geraten ins Minus - Konto gesperrt (!):
Baselbieter (43): Warten aufs Arbeitslosengeld: «Ich dachte, ich verliere alles»
https://www.20min.ch/story/baselbieter-43-warten-aufs-arbeitslosengeld-ich-dachte-ich-verliere-alles-103510861

Carolin Teufelberger -- Wochenlang wartete M. M. (43) auf sein Arbeitslosengeld und fürchtete, Wohnung und Existenz zu verlieren. Nach unzähligen schlaflosen Nächten und einem gesperrten Konto ist nun erstmals eine Zahlung eingetroffen – und mit ihr die Erleichterung.
  • Silvan (Anfang 40) wartete wochenlang auf sein Arbeitslosengeld.
  • Für die Verzögerungen seien unter anderem Probleme aufgrund eines Systemwechsels bei den Arbeitslosenkassen verantwortlich gewesen.
  • Er fürchtete den Verlust seiner Wohnung. Sein Konto wurde gesperrt.
  • Die erste Zahlung ist nun da. Silvan kann die wichtigsten Rechnungen begleichen.

«Ich konnte nicht mehr schlafen», sagt Silvan*. «Ich habe mir das Schlimmste ausgemalt, dass ich meine Wohnung verliere und meine Kinder nicht mehr ernähren kann.»

Dann, nach Wochen des Wartens, sei die erste Monatszahlung der Arbeitslosenkasse endlich eingegangen. «Ich bin so erleichtert», sagt der gelernte Restaurationsfachmann aus dem Baselbiet. Er könne nun wenigstens die allerwichtigsten Rechnungen bezahlen, bevor es zu Betreibungen komme.

«Ich fühlte mich im Stich gelassen»

Seit dem 27. November sei er arbeitslos gemeldet, erzählt der Anfang-Vierzig-Jährige. «Ich habe kurz davor einen neuen Job angetreten und wurde nach zwei Monaten gekündigt.» Es habe nicht gepasst, sagt Silvan selbst. Bereits davor sei er einmal kurz beim RAV gewesen, eine Zahlung habe er damals schnell erhalten. Dieses Mal jedoch habe sich alles hingezogen.

Zwischen dem 19. Dezember und dem 6. Januar führte das Seco schweizweit ein neues Auszahlungssystem ein. Dafür wurden sämtliche Systeme vorübergehend unterbrochen – seither komme es zu Verzögerungen bei Abklärungen und Auszahlungen, wie die öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland auf ihrer Webseite schreibt. Davon sei auch Silvan betroffen gewesen.
«Mein Konto wurde gesperrt»

Woche für Woche habe sich seine finanzielle Lage dramatisch verschärft. «Ich konnte bald weder Miete noch Krankenkasse bezahlen.» Auch die Kreditkartenabrechnung von über 2000 Franken habe er nicht bezahlen können, sein Konto sei inzwischen gesperrt. «Zuletzt waren noch elf Rappen drauf. Rücklagen habe ich längst keine mehr.»

Seine Partnerin habe ihn aufgefangen, so gut es gehe. Sie übernehme alle Fixkosten, auch jetzt noch. «Und sie gibt mir ein bisschen Bargeld, wenn ich mit den Kindern unterwegs bin.» Ohne sie, sagt er, hätte er ein riesiges Problem. Doch auch ihre Möglichkeiten seien begrenzt; lange hätte sie ihn nicht mehr mittragen können. «Und natürlich muss ich ihr das Geld später zurückzahlen, ich habe Schulden bei ihr angehäuft.»
«Ich weiss nicht, was ich ohne meine Kinder getan hätte»

Besonders schwer habe für ihn die Verantwortung für seine beiden kleinen Kinder gewogen. Täglich habe er sich gefragt, was es für sie bedeute, wenn das Geld nicht mehr reiche. Die Situation habe ihn psychisch stark belastet – und zugleich sei genau diese Verantwortung auch sein Halt gewesen. «Ich weiss nicht, was gewesen wäre, wenn ich meine Kinder und meine Partnerin nicht hätte.»

Mit der nun eingetroffenen Monatszahlung – berechnet auf seinem letzten Lohn von rund 4700 Franken – könne er zumindest die dringendsten Rechnungen begleichen. «Obwohl ich nicht viel mehr als das Existenzminimum bekomme, ist es ein Anfang.» Die Rückstände würden ihn noch Monate beschäftigen, aber er sei nicht mehr im akuten Ausnahmezustand.

Zum ersten Mal seit Langem könne er wieder etwas durchatmen und nach vorne schauen, sagt Silvan.

* Name von der Redaktion geändert.




Wie kriminell ist denn das?
Die VOLKSVERDUMMUNG schreitet voran in der CH am 23.2.2026: Beispiel Giftloch Basel:
Studis müssen nicht mehr an PH – rasseln öfter durch Prüfungen
https://www.nau.ch/news/schweiz/studis-mussen-nicht-mehr-an-ph-rasseln-ofter-durch-prufungen-67097799

Riccardo Schmidlin -- Muttenz -- Mehr Flexibilität, höhere Durchfallquote: Die Abschaffung der Präsenzpflicht an der PH Nordwestschweiz hat auch ihre Schattenseiten.

Die Durchfallquote an der PH Nordwestschweiz steigt ohne Präsenzpflicht.
Kritik aus der Politik wird wegen leerer Hörsäle und Durchfallquoten laut.
Studierende verteidigen die höhere Flexibilität durch die Abschaffung der Präsenzpflicht.

An der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz (PH FHNW) müssen Studierende seit einem Semester nicht mehr zwingend in die Vorlesungen. Das zeigt Wirkung: Die Durchfallquote bei Prüfungen steigt, wie «CH Media» berichtet.

Dozierende schlagen Alarm: Weniger Studierende bestehen seither die Prüfungen. Die Medienstelle der PH bestätigt den Trend.

Genaue Zahlen fürs ganze Semester fehlen zwar noch – Stichproben zeigen aber eine klare Entwicklung.

Früher lagen die Bestehensquoten bei über 95 Prozent. Jetzt sind es nur noch etwas über 90 Prozent. Heisst: Jede zehnte Person fällt durch.

Einen Zusammenhang mit der aufgehobenen Präsenzpflicht schliesst die Hochschule nicht aus.

Hörsäle bleiben leer – Politik kritisiert
Gleichzeitig bleiben immer mehr Plätze in den Hörsälen leer. In einzelnen Kursen fehlen laut «CH Media» bis zu 30 Prozent mehr der Studierenden. Andere Veranstaltungen sind weiterhin gut besucht.

Die Präsenzpflicht wurde nach den Sommerferien 2024 abgeschafft.

Die PH FHNW mit Standorten in Brugg-Windisch AG, Solothurn und Muttenz BL setzt damit auf mehr Flexibilität. Studierende entscheiden seither selbst, ob sie vor Ort erscheinen. Die Leistungsanforderungen bleiben aber gleich.

Kritik kommt aus der Politik: Der Baselbieter SP-Landrat Roman Brunner spricht in einer Interpellation von unzuverlässigen Studierenden und davon, dass der Unterricht nun leide.

Zudem beanstandet er frustrierte Dozierende und warnt, dass gute Lehrpersonen die Hochschule verlassen könnten.

Studi-Vertreter verteidigt Abschaffung der Präsenzpflicht

Die Studierenden wehren sich.
Omar Wady von der Studierendenorganisation widerspricht gegenüber «CH Media»: «Wir distanzieren uns ausdrücklich von solchen Vorwürfen.» Die Realität vieler Studierender sei komplexer.

Viele starteten nicht direkt nach der Matura ins Studium, so Wady. Sie seien oft älter und auf ein Einkommen angewiesen. «Die gewonnene Flexibilität hilft, Studium und Privatleben besser zu vereinen.»

Zudem bezweifelt Wady, dass Präsenzpflicht automatisch mehr Engagement bringt. Wer heute fehle, habe früher vielleicht nur in der hintersten Reihe gesessen.

Für ihn greift die Erklärung: Fehlende Präsenz = mehr Durchfälle daher zu kurz.

Hochschule appelliert an Eigenverantwortung
Auch die PH FHNW betont die Eigenverantwortung der Studierenden. «Studierende steuern ihren Lernerfolg wesentlich mit, indem sie die von der Hochschule bereitgestellten Angebote durch ihre aktive Beteiligung mitgestalten.»

Die Rückmeldungen der Dozierenden fallen gemischt aus: Einige setzen erfolgreich auf digitale Formate. Andere stören sich daran, dass sie oft nicht wissen, wie viele Studierende tatsächlich erscheinen. Gerade bei interaktiven Kursen wird die Planung schwierig, wenn Abmeldungen ausbleiben.

Eine umfassende Auswertung des ersten Semesters ohne Präsenzpflicht steht noch aus. Hochschule und Studierende wollen die Entwicklung weiter beobachten – und bei Bedarf nachjustieren.

Besonders Frauen kämpfen mit fehlenden sozialen Kontakten
Seit der Corona-Pandemie haben Schweizer Hochschulen und Universitäten die Angebote, um Vorlesungen von zu Hause aus schauen zu können, ausgebaut.

Die Folge: Viele Studis erscheinen nicht mehr im Unterricht und setzen auf die aufgezeichneten Vorlesungen via Podcasts.

Das kann zu schlechteren Leistungen führen, wie Nau.ch im Oktober berichtete. Besonders Frauen kämpfen mit fehlenden sozialen Kontakten, geringer Motivation und sinkendem Lernerfolg.

Schon ein kleiner Anstieg des Online-Anteils kann den Notenschnitt spürbar verschlechtern. Das zeigte eine Studie der Universität Zürich und der National University of Singapore auf.

Online-Unterricht kann sogar zu besseren Noten führen
Die Erfahrungen an den Schweizer Unis bestätigen diese Resultate aber nur teilweise. An der Universität Bern beispielsweise zeigt eine Analyse, dass sich Noten mit oder ohne Podcast kaum unterscheiden.

Rückmeldungen von Studierenden und Dozierenden sind überwiegend positiv, Podcasts werden geschätzt und die Infrastruktur wird stetig ausgebaut.

An der Universität Zürich betonen Lehrende, dass Podcasts vor allem als Lernhilfe dienen, um Inhalte zu wiederholen. Oder um sie zeitlich flexibel nachzuholen. Der direkte Austausch zwischen Studierenden und Dozierenden geht dabei jedoch verloren.

An der Universität Luzern hingegen profitieren einige Fakultäten, wie die Theologische Fakultät, sogar von digitalen Angeboten: Fernstudierende erzielten dort bessere Noten als Präsenzstudierende.

Auch an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät dienen Podcasts vor allem zur Nachbereitung und zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Alltag.


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Verdacht kriminelle Antifa Schweiz am 23.2.2026: 3 "junge Sprayer" waren in Stäfa am Sprayen und Fassade versauen:
Stäfa ZH: Zwei Sprayer und Fluchtfahrer verhaftet
https://www.nau.ch/ort/stafa/stafa-zh-zwei-sprayer-nach-flucht-verhaftet-67098106

Kantonspolizei Zürich -- Stäfa -- Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Samstag in Stäfa ZH zwei junge Sprayer sowie einen weiteren Tatverdächtigen festgenommen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Kommunalpolizei Stäfa, der Transportpolizei der SBB und der Kantonspolizei Zürich gegen Sprayer, beobachteten die Polizeikräfte in der Nacht auf Samstag zwei junge Männer, die eine Fassade einer Scheune besprayten.

Als sich die Einsatzkräfte näherten, ergriffen die Männer die Flucht, konnten jedoch kurz darauf eingeholt und verhaftet werden.

Ein weiterer Tatverdächtiger, welcher in der Nähe der Festgenommenen in einem abfahrbereiten Auto sass, wurde ebenfalls festgenommen. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Die Kantonspolizei stellte Sprayerutensilien sicher
Bei den von der Staatsanwaltschaft See/Oberland angeordneten Hausdurchsuchungen konnten diverse Sprayerutensilien sichergestellt werden.

Zurzeit wird geprüft, ob die Festgenommenen weitere in der Region festgestellte Sprayereien begangen haben.

Die drei Schweizer im Alter von 18, 20 und 23 Jahren wurden nach den polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft zugeführt.




Region Hinwil am 23.2.2026: Krimineller Vater schlägt+schüttelt 2 Babys: Rippenbrüche und Hirnverletzung - statt dass er Hilfe geholt hätte:
Gerichtsprozess in Hinwil ZH: Vater soll Babys brutal misshandelt haben
https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/gerichtsprozess-in-hinwil-zh-vater-soll-babys-brutal-misshandelt-haben-id21721556.html

Keystone-SDA -- Die Schweizer Nachrichtenagentur -- Am Dienstag steht ein Schweizer vor dem Bezirksgericht Hinwil. Er soll seine Zwillingsmädchen so brutal misshandelt haben, dass sie Rippenbrüche erlitten. Ein Baby überlebte nur dank einer Notoperation.

Vor Bezirksgericht Hinwil ZH: Schweizer wegen schwerer Misshandlung von Zwillingen angeklagt
Eines der Babys erlitt lebensgefährliche Hirnverletzung durch Gewaltanwendung
Beide Eltern wegen Misshandlungen und Fürsorgepflicht-Verletzung vor Gericht

Vor dem Bezirksgericht Hinwil muss sich am Dienstag ein mutmasslicher «Baby-Schüttler» verantworten. Der Mann soll seine Zwillingsmädchen derart misshandelt haben, dass bei beiden mehrere Rippen brachen und eines von ihnen eine Hirnverletzung erlitt.

Der Beschuldigte aus dem Oberland war schon nach wenigen Tagen Kinderbetreuung überfordert und gereizt. Um die kleinen Zwillinge endlich ruhigzustellen, soll der Mann, den die Staatsanwaltschaft als «impulsiv» bezeichnet, schliesslich Gewalt angewendet haben.

Ärzte retteten Baby das Leben
Gemäss Anklageschrift packte er die Säuglinge übermässig grob, so dass bei beiden gleich mehrere Rippen brachen. Eines der Zwillingsmädchen schüttelte er zudem so heftig, dass es eine Blutung zwischen zwei Hirnhäuten erlitt. Ohne ärztliche Versorgung wäre das Mädchen wohl an den Folgen der Blutung gestorben.

Der Schweizer muss sich nun wegen schwerer Körperverletzung und mehrfacher einfacher Körperverletzung verantworten. Welche Strafen die Staatsanwaltschaft verlangt, ist noch offen.

Verletzte Mutter Fürsorgepflicht?
Allenfalls wird zuerst noch ein psychiatrisches Gutachten über den Mann erstellt, denn möglicherweise war der IV-Rentner zum Zeitpunkt der Taten nicht schuldfähig.

Vor Gericht steht am Dienstag auch die Ehefrau. Gemäss Staatsanwaltschaft hätte sie die Misshandlungen verhindern können – und habe nichts unternommen. Sie habe doch voraussehen können, dass ihr Ehemann mit den Kindern überfordert sei. Auch seinen «übermässig groben Umgang» hätte sie gemäss Anklage erkennen müssen. Mit ihrer Untätigkeit soll sie ihre ihre Fürsorgepflicht verletzt haben.



CH: Schon wieder was Neues vom Lügen-TV der Schweiz am 23.2.2026: Lüge soll "Demokratie" sein:
Warum die SRG uns allen nützt: Demokratie!
https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/warum-die-srg-uns-allen-nutzt-demokratie-67097918

Philipp Schori -- Bern -- «Die SRG nützt selbst jenen, die ihr Angebot kaum oder gar nicht nutzen. Das mag widersprüchlich klingen, ist es aber nicht», schreibt Philipp Schori.

    Philipp Schori (43) ist der Präsident der SRG Bern Freiburg Wallis.
    Auf Nau.ch schreibt er einen Gastbeitrag über die SRG-Halbierungsinitiative.
    Am 8. März 2026 stimmen die Schweizer Stimmberechtigten darüber ab.

Wer weder Radio SRF hört noch TV schaut oder digitale SRG-Angebote konsumiert, profitiert zwar nicht direkt von sorgfältigem Politjournalismus und Hintergrundberichterstattung – indirekt jedoch sehr wohl.

Gerade unsere halbdirekte Demokratie ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gut informiert sind.

Nur so entstehen politische Entscheide, die auf Fakten, Einordnung und Vernunft beruhen. Diese Entscheide gelten am Ende für uns alle.

Gesamte Gesellschaft profitiert

Die SRG leistet dazu einen entscheidenden Beitrag: Als öffentliches Medienhaus ist sie nicht käuflich; wir können uns darum sicher sein, dass die Journalistinnen und Journalisten der SRG unabhängig von politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme arbeiten können.

Auf dieser Grundlage stellt die SRG verlässliche Informationen bereit, ordnet ein und schafft eine gemeinsame Wissensbasis. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.

Mit Blick auf die Halbierungsinitiative, über die wir am 8. März abstimmen, lässt sich ganz plakativ sagen: Mit rund 80 Rappen pro Tag investiere ich in politische Entscheide, die auf Sachlichkeit und Fakten beruhen.

Das ist kein Luxus, sondern liegt im ureigenen Interesse von uns allen.




Kriminelle Schweizer am 24.2.2026: haben Millionenvermögen und beziehen Ergänzungsleistungen:
Zürcher Millionärspaar betrügt Staat um Hunderttausende Franken
https://www.nau.ch/news/schweiz/zurcher-millionarspaar-betrugt-staat-um-hunderttausende-franken-67098218

Fototexte:
Rund 280'000 Franken hat das Ehepaar unrechtmässig vom Staat bezogen.
Jetzt wurden die beiden verurteilt.
Die Gesamtkosten für das Ehepaar belaufen sich auf rund 12'900 Franken.


Valentin Köpfli -- Zürich -- Ein wohlhabendes Rentnerpaar hat Hunderttausende Franken erschlichen. Durch eine Selbstanzeige flog der Betrug auf.

Ein Ehepaar hat Ergänzungsleistungen zur AHV/IV erschlichen.
Die beiden besitzen mehr als eine Million Franken.
Sie haben sich selbst angezeigt. Die Strafbefehle sind rechtskräftig.
Ergänzungsleistungen kommen eigentlich Personen mit tiefem Einkommen zugute. Damit sie fürs Essen, Wohnen oder Medikamente bezahlen können.

Doch ein Millionärs-Ehepaar aus Zürich hat das System ausgenutzt. Das Vermögen der beiden umfasst rund eine Million Franken. Und trotzdem bezogen sie während zehn Jahren Ergänzungsleistungen zur AHV/IV. Darüber berichtet die «NZZ».

Sie hatten den Behörden nur ein Vermögen von rund 71'000 Franken deklariert. Zudem gaben sie an, monatlich nur die AHV-Rente von 1419 Franken zu verdienen.

280'000 Franken einkassiert
Der Schwindel flog nur auf, weil mindestens ein Ehepartner Gewissensbisse bekam. Auch bei den Steuern hatten die beiden Schweizer jahrelang falsche Angaben gemacht. Eine Steueramnestie motivierte sie schliesslich zur Selbstanzeige, wie die Zeitung schreibt.

Eine Steueramnestie bedeutet, dass Personen Vermögen oder Einkommen, das sie vorher versteckt hatten, straffrei nachmelden kann.

Die erschlichenen Ergänzungsleistungen gehörten jedoch nicht zu dieser Steueramnestie. Deshalb leitete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung ein. Das Ehepaar hatte zu diesem Zeitpunkt bereits alle unrechtmässig bezogenen Gelder zurückgezahlt.

Insgesamt geht es um rund 280'000 Franken, die die beiden zwischen April 2015 und November 2024 unrechtmässig einkassiert hatten.

Hohe Bussen für Rentnerpaar
Beide Ehepartner erhielten nun separate Strafbefehle wegen gewerbsmässigen Betrugs. Die Geldstrafen betragen je 180 Tagessätze à 80 Franken, also je 14'400 Franken. Diese werden bei einer Probezeit von zwei Jahren bedingt aufgeschoben.

Zusätzlich müssen beide je 3600 Franken Busse zahlen. Die Gebühren für das Vorverfahren kosten je 1000 Franken. Auch die amtlichen Verteidiger müssen sie selbst finanzieren, was weitere 3700 Franken kostet.

Die Gesamtkosten für das Ehepaar belaufen sich auf rund 12'900 Franken. Die Strafbefehle sind rechtskräftig.


https://www.20min.ch/story/srg-direktorin-20-fragen-die-susanne-wille-nicht-beantworten-will-103512017

Désirée Pomper -- Die SRG-Chefin gewährte dem meistgelesenen Newsportal der Schweiz keinen Interviewtermin vor der Abstimmung vom 8. März. Das sind die Fragen, die 20 Minuten Susanne Wille stellen wollte.

    Am 8. März stimmt die Schweiz über die SRG-Initiative ab.
    Um seinen Leserinnen und Lesern eine fundierte Informationsgrundlage zu bieten, hätte 20 Minuten gerne ein Interview mit der Generaldirektorin geführt.
    Ein solches lehnt die SRG ab.

Sie stelle sich «jedem kritischen Interview», sagte SRG-Direktorin Susanne Wille kürzlich zum Branchenmagazin «Persönlich». Auch 20 Minuten stellte Anfang Jahr eine Interviewanfrage, im Februar dann eine zweite. Beide wurden abgelehnt.

Die Begründung der SRG-Medienstelle: Interviews müssten sorgfältig ausgewählt werden, da Susanne Wille sehr viele Anfragen erreichten. Auch eine schriftliche Beantwortung der Fragen wurde abgelehnt. Die Kommunikationsabteilung erlaubte einzig ein Kurzinterview zu einem vorgefassten Thema, während die grossen Fragen unbeantwortet blieben.

20 Minuten bedauert diesen Entscheid. Mit mehr als vier Millionen Besuchen pro Tag ist 20 Minuten, das in drei Landessprachen erscheint, das führende Newsportal der Schweiz. 20 Minuten sieht es als Anspruch und seine Verantwortung, vor Abstimmungen alle relevanten Positionen von links bis rechts ausgewogen abzubilden und insbesondere die Direktbetroffenen zu Wort kommen zu lassen. Das Ziel ist es, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine fundierte Informationsgrundlage zu bieten, damit sie sich eine eigene, unabhängige Meinung bilden können.

Fehlen wesentliche Stimmen, erschwert dies eine vollständige und differenzierte Darstellung der unterschiedlichen Standpunkte. Um unser Bemühen um Transparenz und Ausgewogenheit offenzulegen, hat sich 20 Minuten entschieden, die schriftlich gestellten Fragen zu veröffentlichen.

20 Fragen an SRG-Direktorin Susanne Wille

1. Susanne Wille, seit einigen Monaten sind die Augen der ganzen Nation auf Sie gerichtet. Wie gehen Sie mit diesem gigantischen Druck um?

2. Die SRG berichtet in vier Sprachen für eine Bevölkerung von rund 9 Millionen Personen. Rechtfertigt das den Umstand, dass die Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich am höchsten sind – auch kaufkraftbereinigt?

3. Am 8. März stimmt die Schweiz über die Volksinitiative «200 Franken sind genug» ab. Welche Sendungen, Sender und Angebote fielen mit einem Ja zur Initiative weg? Wie viele Stellen müssten Sie streichen?

4. Die Gegner der Initiative, darunter Bundesrat und Kantone, warnen vor einer Schwächung der Demokratie. Wie genau würde die Demokratie geschwächt?

5. Bei einem Ja zur Initiative stünden der SRG rund 630 Millionen Franken an Gebührengeldern zur Verfügung. Zusammen mit den jährlich bis zu 200 Millionen Franken aus kommerziellen Einnahmen wäre das Budget vergleichbar mit dem Medienumsatz von CH Media und Tamedia zusammen, die zusammen rund 60 Medienmarken betreiben (Print, Online, TV und Radio). Warum reicht dieses Geld nicht, um die Bevölkerung verlässlich zu informieren?

6. Die «Tagesschau», das Informationsflaggschiff von SRF, belastet das SRG-Budget mit 1,3 Prozent. Kann man vor diesem Hintergrund sagen, dass eine verlässliche Information der Bevölkerung nicht mehr möglich wäre?

7. «Gute Nacht, verlässliche Informationen», warnen die Gegner. Sind private Medien nicht in der Lage, verlässliche Informationen zu liefern?

8. «Gute Nacht, Lauberhorn», warnen die Gegner. Warum würde ausgerechnet das Lauberhorn-Rennen, das mit 1,11 Millionen Zuschauern ein Quotenerfolg ist und einen Marktanteil von 84,8 Prozent aufweist, bei einer Annahme nicht mehr gezeigt?

9. Die Gegner warnen vor einem Kahlschlag bei der regionalen Berichterstattung. Die Befürworter entgegnen, die SRG könne trotz Annahme die ganze Schweiz in allen vier Landessprachen verlässlich informieren – es sei eine Frage der Prioritätensetzung in der Programmgestaltung. Was entgegnen Sie dem Ja-Lager?

10. Gemäss den Initianten würden private Medien von einer kleineren SRG profitieren. Gegner warnen, dass Private vielleicht in lukrative Sport- oder Unterhaltungsformate investieren würden, aber nicht in relevanten Investigativ-Journalismus oder in die Regionalberichterstattung, weil sich diese finanziell nicht lohnten. Was ist Ihre Prognose?

11. Im Frühling startet die Doku-Serie «Shaolin Challenge» in einem südkoreanischen Tempel: Promis wie Melanie Winiger oder Tamy Glauser sollen unter Anleitung eines Shaolin-Meisters «zu sich selbst und zu ihrer inneren Stärke» finden. Eine Folge kostet 96’000 Franken. Sind Gebührengelder im Sinne des Service public hier richtig eingesetzt?

12. Würde SRF News sein Online-Angebot zurückfahren, profitierten laut einer Studie der Universität Freiburg kostenlose private Medienangebote. Verzerrt die SRG heute den Medienmarkt?

13. 20-Minuten- und Tamedia-Verleger Pietro Supino schlägt vor, dass die SRG ihre Mittel auf Angebote konzentriert, welche die Privaten nicht leisten, und ihre audiovisuellen Inhalte in einer Mediathek zur Verfügung stellt, anstatt die News-Websites und Apps der Privaten mit öffentlichem Geld zu konkurrenzieren. Was denken Sie darüber und was wären aus Ihrer Sicht die Konsequenzen für das Publikum?

14. Die SRG betreibt gemäss einer Recherche von 20 Minuten aktuell mindestens 150 Kanäle auf Social Media. Warum?

15. Mit den Social-Media-Kanälen liefert die SRG den globalen Techfirmen gebührenfinanzierte Inhalte zu. Die dadurch generierte Aufmerksamkeit der Schweizer Nutzerinnen und Nutzer auf Social Media vergolden die Techfirmen mit ihrer Werbung. Ist das richtig?

16. Werbegelder fliessen weiterhin in ungebrochenem Tempo ins Silicon Valley ab statt in Schweizer Medien. Der Abfluss von Schweizer Werbegeldern zu den Big-Tech-Firmen betrug 2024 2,2 Milliarden Franken. Noch 176 Mio. Franken flossen zu Schweizer Newssites. Was denken Sie über diese Entwicklung?

17. Sie waren letztes Jahr zusammen mit bekannten SRG-Gesichtern auf «Beizentour». Das Initiativkomitee warf der SRG vor, faktisch eine Kampagne in eigener Sache zu machen, obwohl sie diese als gebührenfinanziertes Unternehmen «in dieser Form nicht führen dürfte». Die SRG wies die Kritik entschieden zurück. Warum?

18. Es fliessen Millionen in den Abstimmungskampf. Dabei fällt auf: Gegner der SRG-Initiative investieren doppelt so viel. Über 800 Professoren und Professorinnen setzen sich gegen die Initiative ein, wie auch wichtige Exponenten aus Sport und Kultur. Was sind die Gründe für den grossen Support?

19. Was ist Ihre Vision für den Medienplatz Schweiz im Jahr 2030?

20. Wie feiern Sie, wenn die Initiative abgelehnt wird?



Demo gegen kriminelle Schweizer in Bellinzona 24.2.2026: Bereits 5 Frauenmorde in der Schweiz - 2 davon im katholisch-kr. Tessin:
Kundgebung in Bellinzona nach zwei mutmasslichen Femiziden
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/kundgebung-in-bellinzona-nach-zwei-mutmasslichen-femiziden-67098570

Keystone-SDA -- Bellinzona -- Rund 200 Personen haben am Dienstagabend an einer Kundgebung in Bellinzona gegen Gewalt an Frauen teilgenommen. Zwei der bisher fünf in diesem Jahr verzeichneten Femizide haben sich im Südkanton ereignet.

An der Kundgebung des feministischen Kollektivs «Io L'8 Ogni Giorno» sprach auch die Tochter der kürzlich im Tessin ermordeten Frau.

Zahlreiche Frauen, aber auch Männer und Tessiner Grossrätinnen und Grossräte nahmen an der Kundgebung des feministischen Tessiner Kollektivs «Io l'8 ogni giorno» – «Ich kämpfe jeden Tag» – gegen Gewalt gegen Frauen auf der Piazza Governo in Bellinzona teil. Der Anlass fand am Rande der monatlichen Sitzung des Tessiner Grossen Rates statt.

129 Daten, Ortschaften und Altersangaben lasen die Organisatorinnen vor. 129 Femizide – so viele werden seit Anfang 2020 schweizweit gezählt. Seither bestehe hierzulande offenbar ein Bewusstsein für diese geschlechtsspezifische Gewalt, so die Organisatorinnen. Genau so viele Femizide zählt auch die überregionale Internetseite «Stopfemizid.ch».

Die Gesellschaft habe Mühe mit der Tatsache, dass Frauen selbstbestimmt leben möchten, sagte eine der Rednerinnen. Sie appellierte nicht nur an die Politik, mitzuhelfen, die Gewalt an Frauen zu stoppen, sondern auch an die Journalisten. Denn die in diesem Jahr verübten zwei Femizide im Tessin hätten gezeigt, dass Medienschaffende Mühe bekundeten, die Dinge beim Namen zu nennen.

Von einer «Bluttat» sei die Rede gewesen, als am 13. Februar publik wurde, dass ein Ehepaar ums Leben kam und die Frau zuerst starb. Alles beginne damit, die Sprache zu ändern, sagte das Mitglied von «Io l'8 ogni giorno».

An der Kundgebung am Rande der monatlichen Tessiner Grossratssitzung ergriff auch die Tochter der vor 11 Tagen ermordeten Frau das Wort. Ihre Mutter habe nicht an den Feminismus geglaubt, sagte sie. Ihre Mutter habe «das Monster» geheiratet und gehofft, damit das Richtige zu tun.

Die junge Frau kritisierte die Erziehung, insbesondere auch in der Schule. Man müsse den Mädchen konsequent beibringen, dass sie einen Wert hätten, auch ohne eine gesellschaftliche Funktion zu erfüllen. Denn bevor eine Frau eine Frau sei, sei sie immer zuerst eine Mutter oder eine Liebhaberin oder eine Ehefrau. Das habe man auch an den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina gesehen: Die Gewinnerinnen seien «gewinnende Mütter» oder «gewinnende Ehefrauen», kritisierte sie.

Auch den Gemeinderat von Bellinzona beschäftigen die beiden sich kürzlich ereigneten Tötungsdelikte auf Stadtgebiet. Die kommunale Politik könne nicht tatenlos zuschauen, schreibt eine Bellenzer Gemeinderätin von der «Unità di Sinistra» in einer Anfrage an den Stadtrat.

Unter anderem will die Politikerin wissen, ob es spezifische Protokolle für den Umgang mit Verdachtsfällen oder nachgewiesener häuslicher Gewalt gebe und ob das Gemeindepersonal und die sozialen Dienste in Bezug auf geschlechtsspezifische Gewalt und die Erkennung von Risikosignalen geschult würden.

Als Femizid wird die Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Gemeint sind Frauentötungen, die durch hierarchische Geschlechterverhältnisse motiviert sind. Oft werden diese in (Ex-)Partnerschaften ausgeübt, sie können aber auch ausserhalb stattfinden.




Kanton Basel-Land am 25.2.2026: Kr. Katholikin der Partei CVP 54 Jahre alt hatte lange Finger für knapp 400.000 Franken - dann zurückbezahlt - muss 6 Monate sitzen:
Ex-Finanzchefin der CVP Baselbiet muss ins Gefängnis: 400'000 Franken veruntreut
400'000 Franken veruntreut: Eine Ex-Kassiererin aus Grellingen BL wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt. Das Bundesgericht wies ihre Beschwerde ab.

Keystone-SDA -- Die Schweizer Nachrichtenagentur -- Heike G.* (54), Ex-Kassiererin der römisch-katholischen Kirchgemeinde Grellingen BL muss sechs der 30 Monate Freiheitsstrafe verbüssen. Das Bundesgericht hat ihre Beschwerde in den wesentlichen Punkten abgewiesen. Die Frau hatte 400'000 Franken abgezweigt, später aber zurückgezahlt.

    Ex-Kassiererin aus Grellingen BL verurteilt, muss 6 Monate absitzen
    400'000 Franken veruntreut, später zurückgezahlt, Urteil seit 2023 rechtskräftig
    Über 300'000 Franken für private Ausgaben, 90'000 Franken von CVP-Konto

Heike G.* (54), Ex-Kassiererin der römisch-katholischen Kirchgemeinde Grellingen BL muss sechs der 30 Monate Freiheitsstrafe verbüssen. Das Bundesgericht hat ihre Beschwerde in den wesentlichen Punkten abgewiesen. Die Frau hatte 400'000 Franken abgezweigt, später aber zurückgezahlt.

Das Kantonsgericht Basel-Landschaft sprach die Frau im Januar 2023 wegen mehrfacher, teilweise qualifizierter Veruntreuung, mehrfacher Urkundenfälschung und falscher Anschuldigung schuldig. Es verurteilte sie zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Dieser Schuldspruch ist mit dem am Mittwoch publizierten Urteil des Bundesgerichts rechtskräftig.

Fast 400'000 Franken veruntreut
Die Verurteilte hatte in den Jahren 2017/18 vom Konto der Kirchgemeinde über 300'000 Franken auf ihr eigenes Konto überwiesen und damit private Ausgaben beglichen. Auch in ihrer Funktion als Kassiererin der CVP Basel-Landschaft (heute Die Mitte), zweigte sie 90'000 Franken ab. Die Transaktionen vertuschte sie mit falschen Belegen und fälschte dafür auch ein Protokoll der Kirchgemeinde.

Sämtliche Gelder zahlte sie sowohl der Partei als auch der Kirchgemeinde zurück. Vor Bundesgericht verlangte sie einen Freispruch. Das höchste Schweizer Gericht hat die Rügen der Beschwerdeführerin zu den einzelnen Tatbeständen und dem Strafmass jedoch abgewiesen.

Lediglich die Beschwerden der Ex-Kassiererin zu den Schadenersatzforderungen der Kirchgemeinde und der politischen Partei von total rund 50'000 Franken plus Zins hat das Gericht gutgeheissen. Die Forderungen wurden von der Vorinstanz nicht ausreichend geprüft. Sie müssen nun auf dem Zivilweg geltend gemacht werden.

[* keine Angabe!]

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Kriminelle Schweiz in Zürich am 25.2.2026: zum Beispiel die Mondpreise für ein Taxi:
Einsteigen kostet in Zürcher Taxis bis zu 15 Franken
https://www.nau.ch/news/schweiz/einsteigen-kostet-in-zurcher-taxis-bis-zu-15-franken-67098587

Fototext:
-- Seit der Aufhebung der Höchsttarife 2024 können Zürcher Taxi-Anbieter ihre Preise frei festlegen
-- «Leider gibt es bereits zahlreiche Taxifahrer, die eine regelrechte Abzocke betreiben», kritisieren die Zürcher Taxiverbände.

Simon Binz -- Zürich -- Wer in Zürich ein Taxi nimmt, erlebt mitunter eine böse Überraschung: Seit der Aufhebung der Höchsttarife schnellen die Preise teilweise massiv in die Höhe.

  • Seit 2024 gibt es in Zürich keine Taxi-Höchsttarife mehr.
  • Einzelne Anbieter verlangen seither bis zu 15 Franken allein fürs Einsteigen.
  • Jetzt fordert die Taxi-Branche eine neue Regulierung.

Seit Anfang 2024 können Taxi-Anbieter in der Stadt Zürich ihre Tarife frei festlegen. Mit dem neuen kantonalen Taxi- und Limousinengesetz (PTLG) entfiel die bisherige Preisobergrenze.

Was als Liberalisierung gedacht war, sorgt nun innerhalb der Branche für heftigen Streit.

Am Hauptbahnhof berichten Fahrer von drastischen Entwicklungen. «Wir warten oft fünf Stunden auf einen einzigen Kunden», sagt Chauffeur Sami Badawi gegenüber den «Tamedia»-Zeitungen.

Badawi fährt schon seit über dreissig Jahren Taxi – sein Kollege Ali Ibrahim ist seit zehn Jahren im Geschäft. Beide betonten, so schlimm wie jetzt, sei die Lage noch nie gewesen.

Grund für den Ärger sind Anbieter, die die neue Tarifautonomie voll ausreizen. Bei einzelnen Fahrzeugen wird bereits für kurze Fahrten eine Grundtaxe von 15 Franken verlangt – allein fürs Einsteigen. Dazu kommen Wegtarife von rund 8 Franken pro Kilometer sowie 1.44 Franken.

Damit liegen die Preise teils deutlich über den früher zulässigen Höchstwerten: Grundtaxe von bis zu 8 Franken, dazu maximal 5 Franken pro Kilometer und 1.33 Franken Wartezeittarif pro Minute, wenn das Auto im Stau steckt.

175 Franken vom Hotel Savoy zum Flughafen

Ab dem 1. Januar 2024 entfiel diese Obergrenze – «das hat das Geschäft völlig kaputt gemacht«, sagt Badawi. Kollege Ibrahim ergänzt: «Das ist für mich wie ein Diebstahl am Kunden.» Solche Erfahrungen würden das Vertrauen zerstören – «wer so eine Fahrt erlebt, steigt nicht mehr in ein Taxi.»

Tatsächlich kursieren immer mehr Beispiele für extrem teure Kurzstrecken. Es gibt Berichte von einer drei Kilometer langen Fahrt, für die 62 Franken berechnet wurden. Ibrahim erzählt von einem Fahrgast, der für die Strecke vom Hotel Savoy zum Flughafen rund 175 Franken bezahlt haben soll.


Branchenverbände schlagen deshalb Alarm. «Für uns ist das extrem rufschädigend», sagt Rudolf Raemy, Präsident der Taxisektion Zürich.

Einzelne Anbieter würden die Tariffreiheit ausnutzen und versuchten, sinkende Umsätze mit hohen Preisen zu kompensieren. «Aber das kann nicht die Lösung sein.»

Die Verbände haben beim Kanton einen Antrag eingereicht, wieder verbindliche Höchsttarife einzuführen. Vorgeschlagen werden unter anderem eine maximale Grundtaxe von 7 Franken sowie klar begrenzte Kilometer- und Zeittarife.

Regierung sieht keine Hinweise auf Missbräuche

Die Volkswirtschaftsdirektion bestätigt gegenüber den «Tamedia»-Zeitungen, dass der Regierungsrat rechtlich eingreifen könnte, um Missbräuche zu verhindern. Derzeit lägen jedoch «keine konkreten Hinweise auf entsprechende Missbräuche» vor. Der Antrag werde geprüft.

Für viele Fahrer kommt diese Zurückhaltung schwer nachvollziehbar daher. Einige wünschen sich sogar einen Einheitstarif für klassische Taxis und Plattformanbieter wie Uber oder Bolt. Ein Modell, das früher existierte, aber aus wettbewerbsrechtlichen Gründen aufgehoben wurde.

Ob die Politik tatsächlich eingreift, ist offen. In der Branche wächst jedoch die Sorge, dass überrissene Preise nicht nur Kunden vertreiben, sondern das Taxigewerbe langfristig beschädigen.







Kriminelle Verhältnisse in der Arbeitslosenkasse Schweiz am 27.2.2026: IT-System arbeitet nun, aber viel zu langsam - im Kanton Wallis wird mit Sicherheitskräften und Minimierung der Schalterzeiten "gearbeitet":
Nach IT-Panne: Sicherheitspersonal schützt Arbeitslosenkassen
https://www.blick.ch/politik/nach-it-panne-sicherheitspersonal-schuetzt-arbeitslosenkassen-id21733431.html

Daniel Ballmer -- Redaktor Politik -- Schweizweit kämpfen die Arbeitslosenkassen mit den Folgen einer IT-Panne. Die Auszahlungen an Arbeitslose verzögern sich. Für Angestellte wurden deshalb Sicherheitsmassnahmen getroffen.

    Seit Januar erhalten 140'000 Arbeitslose Taggelder verspätet wegen IT-Problemen
    Sicherheitskräfte in Wallis wegen Sorge vor emotionalen Reaktionen im Einsatz
    Seco: Technische Störungen behoben, System erreicht gewünschte Geschwindigkeit noch nicht

Es ist ein Debakel. Und es trifft ausgerechnet die sozial Schwächsten. Nach über zehn Jahren Entwicklung hat die Schweizer Arbeitslosenversicherung Anfang Jahr ein neues IT-System eingeführt. Es soll die Effizienz steigern bei der Abwicklung und Auszahlung von Leistungen und gleichzeitig Fehlerquoten reduzieren. Passiert ist das Gegenteil.

Wegen der IT-Panne erhalten rund 140’000 Arbeitslose ihre Taggelder verspätet. Viele bangen um ihre Existenz. Auch bei den Arbeitslosenkassen herrscht offenbar Ausnahmezustand: Im Wallis stünden bei den Gewerkschaften Syna, Unia und an allen Standorten der öffentlichen Arbeitslosenkassen Sicherheitskräfte im Einsatz, berichtet der «Walliser Bote». Aus Sorge vor emotionalen Reaktionen Betroffener.

Direkter Kundenkontakt wird minimiert

Damit sich Mitarbeitende auf Dossiers und Auszahlungen konzentrieren könnten, seien die Schalteröffnungszeiten deutlich reduziert. Der Telefondienst sei eingestellt. Arbeitslose könnten ihre Anliegen nur noch per Post einreichen, Dokumente online übermitteln. Der direkte Kundenkontakt werde minimiert – aus Angst vor Übergriffen.

Auch bei der Gewerkschaft Syna sei die Situation angespannt. Bis heute aber habe es keine bedrohliche Situation gegeben. Weder Polizeieinsätze noch Anzeigen oder Hausverbote seien nötig gewesen. Beim Securitas-Einsatz handle es sich um eine präventive Massnahme, um mögliche Risiken für Mitarbeitende zu reduzieren. Das Sicherheitspersonal diene auch bei den öffentlichen Kassen vorab dazu, den Andrang an den Schaltern zu koordinieren, damit sich die Mitarbeitenden auf ihre Arbeit konzentrieren könnten.
«Verstärkte Häufung emotionaler Reaktionen»

Das zuständige Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) arbeite ständig daran, die IT-Probleme zu beheben. Noch aber bestünden weiterhin Rückstände, die zu verzögerten Auszahlungen führten. «Angesichts der aktuellen Situation ist eine verstärkte Häufung emotionaler Reaktionen seitens der versicherten Personen bemerkbar», wird die Syna Oberwallis zitiert.

Laut Seco sind die technischen Störungen mittlerweile behoben. Das System habe aber noch nicht die gewünschte Geschwindigkeit erreicht. Verbesserungen würden in den kommenden Monaten fortgesetzt.

Wie die Kantonsbehörde zitiert wird, könnten Personen mit Existenzängsten einen Antrag auf Sozialhilfe stellen. Allerdings dauere die Bearbeitung eines solchen Antrags bis zu 30 Tagen. Bis dahin dürften viele Betroffene ihre Arbeitslosenentschädigung bereits erhalten haben. Für viele Arbeitslose bleibe deshalb eigentlich nur eines: abwarten.

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Laufen (Schweiz) am 27.2.2026: Pensionierter Polizist hat ein Hobby: Geld verdienen mit Klauen - 538.557 Franken in fast 20 Jahren:
Baselbieter Polizist klaut halbe Million aus Parkuhren
https://www.nau.ch/news/schweiz/baselbieter-polizist-klaut-halbe-million-aus-parkuhren-67099551

Gerry Reinhardt -- Basel -- Er sollte für Ordnung sorgen, jetzt steht er selbst im Fokus der Justiz: Ein pensionierter Stadtpolizist aus Laufen BL soll Geld aus Parkuhren abgezweigt haben.

-- Ein Ex-Stadtpolizist soll Parkuhr-Münzen in Laufen BL über Jahre abgezweigt haben.
-- Der Schaden beläuft sich auf 538'557 Franken.
-- Laut Anklage floss das Geld in Casinos im Jura und in Basel statt aufs Stadtkonto.

Er kontrollierte Parkplätze und hätte das Geld aus den Parkkassen abliefern müssen. Stattdessen soll er über Jahre die Parkuhren geplündert haben.

Wie die «Basler Zeitung» berichtet, soll ein Ex-Stadtpolizist aus Laufen BL Münzgeld aus einer Parkuhr abgezweigt haben. Die Stadt macht einen Schaden von 538’557 Franken geltend.

Fast 20 Jahre lang soll niemand gefragt haben
Laut Anklageschrift begann das mutmassliche System womöglich schon ab 2003.

Er soll das Parkuhr-Geld vom Amtshausplatz in Laufen BL nicht vollständig an die Stadt abgeliefert haben.

Der Stadtpolizist habe gemerkt, dass niemand nach dem Geld fragte, und soll genau das ausgenutzt haben.

Brisant ist auch der Zugang. Als Stadtpolizist soll der Beamte als Einziger an den Münzbehälter gekommen sein. Anfangs habe er nur einen Teil einbehalten. Ab 2013 soll er, mit einer Ausnahme im Jahr 2015, gar kein Geld mehr eingezahlt haben.

Handschellen und Haft, jetzt kommt der Prozess
Für den früheren Chef der Laufner Stadtpolizei endete die Karriere im Dezember 2021.

Mit dem Ruhestand begann auch das Strafverfahren gegen den heute 68-Jährigen.

Am 25. März muss er sich nun vor dem Baselbieter Strafgericht verantworten. Angeklagt ist er wegen qualifizierter Veruntreuung und gewerbsmässigen Diebstahls. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Münzgeld landete im Casino
Das mutmasslich abgezweigte Geld soll der Ex-Polizist in Casinos im Jura und in Basel verspielt haben.

In der Anklageschrift steht, er sei «aufgrund des dargelegten Verhaltens» gegen Ende seiner strafbaren Handlungen zeitweise nicht mehr einsatzfähig gewesen.

Frühste Taten sind verjährt
Vor Gericht muss sich der Beschuldigte nur für Taten ab 2010 verantworten.

Ältere Fälle sind verjährt. Für 2010 bis 2021 rechnet die Staatsanwaltschaft mit 487’128 Franken, belegt sind mindestens 82’000 Franken.

Wie genau die Differenz zur Zivilforderung der Stadt Laufen zustande kommt, ist aus der Anklageschrift nicht ersichtlich.

Ähnliche Fälle gab es auch anderswo. 2019 musste der ehemalige Polizeichef von Richterswil ZH vor Gericht, weil er 144’000 Franken aus Parkuhren gestohlen hatte. Er erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren.


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Kriminelle Arbeitsverhältnisse in der Schweiz am 27.2.2026: 15 Jahre ohne Ferien gearbeitet - oder 17 Jahre ohne Ferien gearbeitet:
Mike (33): «Ich arbeitete 15 Jahre lang fast jeden Tag» - Auf Bau und in Bars
https://www.20min.ch/story/auf-bau-und-in-bars-mike-33-ich-arbeitete-15-jahre-lang-fast-jeden-tag-103514873

Carolin Teufelberger -- Shirin Camenisch -- Ein Zürcher Arzt arbeitete 17 Jahre ohne Pause – bis er starb. Auch viele Leserinnen und Leser haben Erfahrungen mit langen Arbeitszeiten und Dauerstress. Fünf von ihnen erzählen.

  • Ein Zürcher Arzt arbeitete 17 Jahre ohne Unterbruch und starb. Sein Fall schockiert viele Menschen.
  • Leser der 20-Minuten-Community berichten von ähnlichen Erfahrungen. Sie kennen Überstunden und Stress.
  • Sie erzählen von Burnouts, Schlafproblemen und familiären Konflikten.
  • Die Betroffenen lernen aus ihren Erlebnissen. Sie passen ihr Arbeitspensum an.

17 Jahre lang arbeitete der Zürcher Arzt Urs Schwarz durch – ohne Unterbruch, ohne Ferien, stets erreichbar. 2021 starb er mit 64 Jahren. Sein Fall erschüttert und löst Diskussionen über Arbeitsbelastung, Verantwortung und persönliche Grenzen aus. Auch die 20-Minuten-Community erzählt von massenhaft Überstunden, wenig Schlaf und Zusammenbrüchen.

«Habe das Burnout gebraucht, um zu lernen»

Mike (33) arbeitete über 15 Jahre beinahe täglich. Neben seinem 100-Prozent-Job auf dem Bau stand er abends an Events hinter der Bar oder übernahm Einsätze im Sicherheitsdienst. «Ich hatte immer Angst, zu wenig zu leisten oder dass das Geld nicht reicht», sagt er. Die Arbeit habe ihm Spass gemacht, das Team sei gut gewesen, das zusätzliche Einkommen beruhigend.

Dann kam Corona, die Nebenjobs fielen weg. In seiner neuen Position übernahm er mehr Verantwortung, führte eine Grossbaustelle mit bis zu 45 Mitarbeitenden. 14-Stunden-Tage waren keine Seltenheit, dazu am Wochenende freiwilliger Pikettdienst.

Im Frühling 2024 trennte er sich nach 15 Jahren von seiner Partnerin. Danach habe er noch mehr gearbeitet, sagt er – zu Hause habe niemand mehr gewartet. «Ich habe komplett das Gefühl dafür verloren, was gesund ist.» Wenige Monate später kam es zu ersten Panikattacken. Es folgten mehrere stationäre Aufenthalte. Die Diagnosen lauteten unter anderem Burnout, Depression und Angststörung. Heute, eineinhalb Jahre später, arbeitet er in reduziertem Pensum. «Ich stand beruflich gut da, hatte viel erreicht – und dann ging innert 24 Stunden nichts mehr. Das tat weh. Aber ich habe das gebraucht, um daraus zu lernen.»

«Habe Reibereien mit meiner Frau wegen meiner Überstunden»

Auch I. (43), technischer Leiter in einem KMU, leistet Monat für Monat 80 bis 110 Überstunden. «Es fehlt an Personal, also bin ich neben der Büroarbeit trotzdem weiter als Mechaniker unterwegs.» Er betont, dass ihn niemand zu einem solchen Pensum zwinge. «Ich muss immer was zu tun haben, sonst wird mir langweilig.» Obwohl er gerne so viel arbeite, spüre er die Folgen. «Ich schlafe schlechter und bin häufiger krank. Und mit meiner Frau habe ich auch immer mal wieder Reibereien deswegen.» Am Ende aber besänftige der hohe Lohn seine Familie. «Früher sind wir finanziell auf dem Zahnfleisch gelaufen, heute können wir uns mehrmals pro Jahr Ferien leisten.»

«Schlafprobleme, Herzrasen und Erschöpfung»

S. (30) hingegen handelte nicht aus Freiwilligkeit. «Nach einem grösseren Stellenabbau und einer Reorganisation gab es plötzlich Feriensperren und obligatorische Wochenendarbeit.» Die Überstunden hätten sich gehäuft, der Ton sei rauer geworden. «Wir Mitarbeitenden haben ausgebadet, was strukturell schieflief.» Mehrere Kolleginnen und Kollegen seien mit Burnout ausgefallen, auch bei S. seien Schlafprobleme, Herzrasen und Erschöpfung die Folge gewesen. Nach fast zwei Jahren habe sie die Reissleine gezogen. «Zu spät», wie sie heute sagt. Aktuell sei sie noch nicht arbeitsfähig und in Therapie.

«Selbst eine Einladung bedeutete für mich Stress»

Andreas (46) sei nie ein klassischer Workaholic gewesen. «Aber wenn ich einen Job gerne mache, bin ich bereit, viel zu geben.» Als er bei seiner früheren Firma Abteilungsleiter wurde und plötzlich 80 Mitarbeitende führte, sei das anspruchsvoll gewesen. Als später eine zweite, gleich grosse Abteilung dazukam, sei der Druck zu gross geworden. Die Firma habe hohe Erreichbarkeit verlangt, zusätzlich habe er viele operative Aufgaben übernommen, für die ein Abteilungsleiter eigentlich nicht zuständig sei. Trotz mehrfacher Bitten um Unterstützung habe sich nichts geändert.

Die vielen Überstunden und der Dauerstress hätten ihn zunehmend erschöpft, auch sein Umfeld habe seine Gereiztheit bemerkt. «Selbst eine Einladung zum Abendessen bedeutete für mich nur noch Stress.» Nach einem geringfügigen verbalen Fehltritt habe er seine Stelle verloren. Ein Arzt diagnostizierte daraufhin eine Anpassungsstörung, Andreas wurde krankgeschrieben und ist seither in psychologischer Behandlung. «In Zukunft werde ich mehr Rücksicht auf meine Gesundheit nehmen. Überlastung wird oft erst dann ernst genommen, wenn Menschen bereits krank sind.»

«Arbeit gibt dem Leben einen Sinn»

«Arbeit hält jung und gesund» – mit diesem Motto ist Vanessa (31) aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Portugal in die Schweiz gekommen, hatten hier ein Restaurant aufgebaut. «Sie arbeiteten von früh bis spät. Nach der Schule ass ich im Restaurant mit ihnen, danach war ich allein zu Hause.» Den Eltern sei wichtig gewesen, ihren Kindern alles zu ermöglichen. «Ich ging auf Privatschulen und als ich ein Klavier wollte, musste ich nur fragen.»

Heute sieht Vanessa die Kehrseite. «Es wäre schöner gewesen, wenn meine Mutter mehr zu Hause gewesen wäre.» Wenn sie das anspreche, werde ihre Mutter emotional. An der Grundhaltung der Eltern habe sich jedoch nichts geändert. Und auch Vanessa selbst findet: «Arbeit gibt dem Leben einen Sinn. Aber so viel wie meine Eltern würde ich nicht arbeiten.»







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