Kriminelle Schweizer in
Strengelbach (Kanton Aargau) am 1.1.2026: UNbewohnbare
Wohnungen mit haufenweise Wasserschäden - Blenderwohnungen
- kann man kaufen! Aargauer Pfusch-Blöcke stehen zum Verkauf – für 5
Millionen! -- Wasser tropfte
aus Steckdosen
https://www.blick.ch/wirtschaft/wasser-tropfte-aus-steckdosen-aargauer-pfusch-bloecke-stehen-zum-verkauf-fuer-5-millionen-id21561341.html
Patrik Berger -- Redaktor Wirtschaft
-- In Strengelbach AG stehen zwei
Mehrfamilienhäuser, in denen die Mieter verzweifeln. Immer
wieder haben sie Probleme mit Wasserschäden im Neubau.
Jetzt verliert offenbar auch der Eigentümer der Immobilien
die Geduld. Er verkauft die Liegenschaft für 5 Millionen
Franken.
Die zwei Wohnblöcke an der Sägetstrasse 82 in Strengelbach
AG sind weit über den Kanton hinaus bekannt. Nicht weil sie
besonders schön, luxuriös oder günstig sind – sondern weil
die Mieter der Siedlung wegen verschiedener Baumängel Alarm
geschlagen haben. Immer wieder kam es in den Blöcken mit
Baujahr 2022 zu Wasserschäden. Warm duschen war unmöglich,
Wasser tropfte aus den Steckdosen und die Tiefgarage stand
zeitweise unter Wasser, wie frustrierte Mieterinnen und
Mieter Blick 2024 berichtet haben.
Weil die Wasserleitungen regelmässig abgestellt werden
mussten, wohnten sie wochenlang im Hotel. Die
Hausratversicherung übernahm die Kosten für den Aufenthalt
nur zum Teil. Der Vermieter habe zwar eine Entschädigung
versprochen, doch davon sahen die Mieter nie etwas.
«Lediglich eine Mietminderung erhielten wir», sagte ein
Mieter zu Blick. Um die Feuchtigkeit wieder aus den Böden zu
bekommen, mussten mehrere Löcher in die Böden gebohrt
werden. Auch die Küchenvorrichtung musste raus. «Dahinter
war alles verschimmelt», sagte er. «Wir hatten die
schlimmste Wohnung von allen.
«Eine absolute
Blenderwohnung»
Die Mieter
wollten nur eines: schnell wieder raus! Nach sechs Monaten
waren sie weg. Auch die Nachmieterin hatte nur Theater mit
der Wohnung. Und immer wieder Probleme mit Wasser. Schnell
war auch für sie klar: «Das ist eine absolute
Blenderwohnung», sagte sie zu Blick.
Jetzt hat offenbar auch der Eigentümer die Freude an den
Immobilien verloren. Die beiden Mehrfamilienhäuser in der
Nähe von Zofingen AG stehen zum Verkauf – für 5 Millionen
Franken. Auf der Plattform Immoscout24 werden sie als
«attraktives Renditeobjekt mit moderner Substanz»
feilgeboten. Und als «interessante Investitionsmöglichkeit
mit überzeugender Perspektive». Kurz zusammengefasst wird
das dann so: «Diese Immobilie eignet sich besonders für
Anleger, die auf langfristige Werthaltigkeit und ein
attraktives Wohnumfeld setzen.»
«Wohnungen generieren stabile Mieteinnahmen»
Die Liegenschaft umfasst insgesamt sechs Wohnungen, vier
4,5-Zimmer-Maisonettewohnungen sowie zwei
3,5-Zimmer-Wohnungen auf total 741 Quadratmetern Wohnfläche.
«Sie erfüllen zeitgemässe Anforderungen an Wohnkomfort und
Energieeffizienz», verspricht die Annonce. Und: «Alle
Wohnungen sind vermietet und generieren stabile
Mieteinnahmen.»
Was die Eigentümerschaft seit dem Blick-Artikel 2024 an den
beiden Häusern gemacht hat, ist nicht klar. Im Inserat
heisst es aber: «Technisch präsentiert sich das Objekt auf
aktuellem Stand.» Und weiter: «Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe,
eine Photovoltaikanlage sowie eine Entkalkungsanlage
gewährleisten eine nachhaltige und effiziente
Energieversorgung.» Zudem würden Hobbyräume, ein Lagerraum
und sieben Tiefgaragenplätze zur Verfügung stehen.
Der Informationskrieg gewinnt auch in der
Schweiz an Intensität. So will der Bundesrat
die Bevölkerung besser vor angeblichen
«Desinformationen» schützen. Zu diesem Zweck hat die
Regierung im Juni 2025 eine neue App angekündigt (wir
berichteten). «Bundesrat und Bundesverwaltung
sollen die Bevölkerung auch im Krisenfall sowie bei
Desinformations- und Beeinflussungskampagnen so
erreichen können», hieß es seinerzeit in der
Medienmitteilung.
Wie SRFberichtet, soll nun zusätzlich
im Rahmen dieser App eine «neue, interdepartementale
Arbeitsgruppe des Bundes gegen
Beeinflussungsaktivitäten und Desinformation» eingesetzt
werden. Ihr Ziel sei es, «koordiniert Narrative und
Netzwerke hinter Kampagnen aufspüren, sensibilisieren
und allenfalls Gegenmassnahmen vorschlagen». Ein
Prototyp der Bundesrats-App stehe.
Kritik kommt beispielsweise vom Solothurner
SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann. Die App
verleihe dem Bundesrat zu viel Informationsmacht. «Der
Bürger wird dann animiert, nur noch diese App
anzuschauen. Der Bundesrat entscheidet selektiv, was da
drauf ist, das ist einseitig», so Wyssmann.
Zustimmung erhält die App hingegen von
SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf. Sie sei
selbst zum Opfer von Desinformation geworden. Die
damalige Kommissionspräsidentin hatte einen
Stichentscheid zugunsten einer erleichterten
Wiederausfuhr von Waffen an die Ukraine gefällt.
Daraufhin hat das russische Nachrichtenportal Russia
Today laut Seiler Graf einen Beitrag veröffentlicht, dem
zufolge die Schweiz plane, russische Städte zu
bombardieren. Die Nationalrätin habe in der Folge
Todesdrohungen erhalten.
SRF merkt dabei an, dass Russia
Today in anderen Ländern verboten ist,
so beispielsweise in denen der EU.
«Desinformationsexperte» Jascha Heinen von der ETH
Zürich begrüßt den im internationalen Vergleich
zurückhaltenden Schweizer Ansatz. Einerseits sei
wissenschaftlich nicht eindeutig belegt, dass
Desinformation tatsächlich eine große Wirkung entfaltet.
Andererseits könne ein intensives Vorgehen gegen
Desinformation sogar gegenteilige Effekte haben: «Eine
zu starke Reaktion kann genau jenen Vertrauensverlust
und jene Einschränkung der Bürgerrechte hervorrufen, die
man nicht will.»
Laut Art. 22 des Schweizer Epidemiengesetzes
können die Kantone «Impfungen von gefährdeten
Bevölkerungsgruppen, von besonders
exponierten Personen und von Personen, die bestimmte
Tätigkeiten ausüben, für obligatorisch erklären, sofern
eine erhebliche Gefahr besteht».
Im Rahmen der Totalrevision des
Gesundheitsgesetzes sieht der Kanton St. Gallen im
neuen Gesetzentwurf nun
neuerdings eine Buße von 20.000 Franken vor, wenn jemand
gegen eine allfällige Impfpflicht verstößt. Darauf macht
der Präsident der Organisation «MASS-VOLL!», Nicolas
Rimoldi, aufmerksam.
IX. Schlussbestimmungen
Art. 141 Strafbestimmungen
1 MitBusse bis Fr. 1'000..- wird bestraft, wer
vorsätzlich oder fahrlässig:
a) als Inhaberin oder der Inhaber der elterlichen Sorge
nicht dafür sorgt, dass das Kind unter elterlicher Sorge
an den obligatorischen Vorsorgemassnahmen nach Art. 15
Abs. 1 dieses Erlasses teilnimmt;
b) gegen das Rauchverbor auf öffentlichen
Kinderspielplätzen nach Art. 21 Abs. 2 Bst. e dieses
Erlasses verstösst.
2 Mit Busse bis Fr. 20'000.- wird bestraft, wer
vorsätzlich oder fahrlässig:
a) sich entgegen einer Impfpflicht nach Art. 18 dieses
Erlasses nicht impfen lässt;
b) gegen die Überweisungspflicht nach Art. 119 dieses
Erlasses verstösst.
Quelle: Kanton St. Gallen, Entwurf
Gesundheitsgesetz
Rimoldi schreibt auch, der Kanton wolle «in
sein neues Gesundheitsgesetz eine Impfpflicht
schreiben». So steht dort unter Art. 18: «Die
Regierung kann im Rahmen von Art. 22 des eidgenössischen
Epidemiengesetzes vom September 2012 Impfungen durch
Verordnung für obligatorisch erklären.»
In der Tat ist dieser Artikel im gegenwärtigen
Gesetz nicht vorhanden.
Allerdings wiederholt der Kanton darin lediglich
sinngemäß Art. 22 des Schweizer Epidemiengesetzes.
Rechtlich ändert sich in dieser Hinsicht also nichts,
neu ist lediglich die Buße. Dennoch verheißt es nichts
Gutes, dass der Kanton eine mögliche Impfpflicht in
seinem Gesetzentwurf bekräftigt.
Der Gesetzentwurf ist bis zum 16. Januar 2026
in Vernehmlassung. Bis dahin können also
Stellungnahmen eingereicht werden.
Verdacht kriminelle Schweizer in Meilen am
7.1.2026: Abfallsünder entsorgen Klavier in Goldküsten-Wald
https://www.nau.ch/news/schweiz/abfallsunder-entsorgen-klavier-in-goldkusten-wald-67081855
Nico Leuthold, Nicolas Eggen, Vivian Balsiger --
Goldküste -- In Meilen ZH haben Unbekannte ein Klavier
illegal im Wald entsorgt. Abfallsünden kommen oft vor –
doch ein ganzes Klavier? Das ist «doch eher
aussergewöhnlich».
In Meilen ZH am Pfannenstil wurde ein Klavier zerschlagen
und zersägt im Wald deponiert.
Immer wieder kommt es zu illegalen Entsorgungen.
Aufgebrochene Tresore, Kühlschränke und sogar ganze
Badezimmer sind darunter.
Ein Klavierspiel kann etwas Wunderbares sein. Hier hat
jemand aber etwas gar fest «in die Tasten gehauen»: In der
Goldküsten-Gemeinde Meilen ZH am Pfannenstiel hat ein
Abfallsünder ein ganzes Klavier im Wald entsorgt.
Deshalb musste sogar die Polizei ausrücken: «Wir haben eine
Meldung erhalten, dass ein Klavier im Wald entsorgt wurde.
Das müssen wir selbstverständlich anschauen», sagt Martin
Schmäh, Polizeichef von Meilen, im Nau.ch-Video.
Es gebe immer wieder illegale Abfallentsorgung im Wald oder
ausserhalb des Siedlungsgebietes, berichtet Der Polizeichef.
«Das sind meistens Autopneus oder ein alter Fernseher, einen
Kühlschrank hatten wir schon oder verschrottete Möbel.»
Aber «ein Klavier ist doch eher aussergewöhnlich», sagt der
Polizeichef.
Landwirt: «Das Gröbste war ein aufgebrochener Tresor»
Von solchen illegalen Entsorgungen kann auch Adrian
Haggenmacher, Landwirt und Waldbesitzer aus Meilen, ein Lied
singen.
Er hat schon skurrile Dinge in seinem Waldstock gefunden,
wie er Nau.ch erzählt: «Das Gröbste, das wir erlebt haben,
ist ein Tresor.»
Der Tresor war laut dem Landwirt aufgebrochen, deshalb geht
er davon aus, dass er wohl von einem Einbruch stammt.
«Wir haben das damals der Polizei gemeldet. Von der Gemeinde
ist dann jemand gekommen, um ihn abzuholen», erzählt
Haggenmacher.
Entlang des Weges gebe es natürlich immer mal wieder diverse
Abfälle von Leuten, die dort entlangspazieren. Manche würden
beispielsweise die Bierbüchsen nicht mehr mit nach Hause
nehmen und sie einfach in den Wald werfen.
Illegal entsorgter Abfall, wie das Klavier, sorgt für viel
Ärger, Arbeit und natürlich auch für strafrechtliche
Konsequenzen.
«Im kantonalen Abfallgesetz geregelt»
«Die illegale Abfallentsorgung ist im kantonalen
Abfallgesetz geregelt», erklärt Polizeichef Schmäh.
Anschliessend werde es dem Statthalteramt rapportiert.
Falls eine Täterschaft bekannt sei, werde eine
Strafverfügung ausgestellt. «Dann kommen noch die
Entsorgungskosten dazu», sagt Schmäh.
Verantwortlich für die Entsorgung solcher illegalen Abfälle
ist dann die Gemeinde. Auch dort sorgt die
Klavier-Entsorgung für Aufsehen.
«Ein Klavier ist etwas, das wir bisher noch nie hatten. Sehr
speziell», berichtet Beat Frei, Leiter Unterhalt der
Gemeinde Meilen.
Er habe aber erlebt, dass auch «ganze Badezimmer im Wald
entsorgt wurden. Plättchen, Badwannen, WC-Schüsseln,
Brünneli ...» Das gebe es immer wieder einmal.
«Schauen, ob wir etwas herausfinden»
Wie sieht die Polizeiarbeit in diesem Fall weiter aus?
Polizeichef Schmäh erklärt: «Wir halten die ganze Geschichte
fotografisch fest und schauen, ob wir etwas herausfinden.»
Vielleicht gebe es Zeugen oder Spaziergänger, die etwas
gesehen haben. «Wir schauen, ob wir das verschrottete
Klavier zuordnen können. Das wird aber in diesem Fall
wahrscheinlich sehr schwierig sein», gibt er zu.
Wie im Video gut zu erkennen ist, haben sich die Personen,
die das Klavier deponiert haben, viel Mühe gegeben.
Das Klavier ist komplett zerschlagen und sogar zersägt
worden. Und dazu ist es auch noch schwer zu tragen, wie die
Gemeinde-Mitarbeiter feststellen müssen.
Kriminelle Alkoholiker-Fussballfans in St.
Gallen (Schweiz) am 9.1.2026: zerstören ganze
Eisenbahnwagen: St. Gallen: Wegen Vandalen-Ultras: Alle FCSG-Fans werden
gefilmt
https://www.20min.ch/story/st-gallen-wegen-vandalen-ultras-alle-fcsg-fans-werden-gefilmt-103482530
Fototext: So sah der Extrazug der FCSG-Ultras auf der Fahrt
zum Spiel St. Gallen – Thun aus. Der Sachschaden beträgt
rund 100'000 Franken, teilte die SBB mit.
Die Stadtpolizei St. Gallen kämpft gegen Eskalationen
von Ultras bei FCSG-Spielen an. Bei den nächsten beiden
Heimspielen werden Fans beim Einlass ins Stadion zur
Identifikation videoüberwacht.
KEIN
Sinn für gemeinsame Lösungen bei Baufirmen am
9.1.2026 in Wädenswil und anderswo: Knatsch um Mega-Baustelle: Zürcher Bäcker gibt
Laden frustriert auf – nach 20 Jahren!
https://www.blick.ch/wirtschaft/knatsch-um-mega-baustelle-zuercher-baecker-gibt-laden-frustriert-auf-nach-20-jahren-id21582590.html
Wegen einer grossen Baustelle vor dem Geschäft von
Urs Angehrn in Wädenswil ZH bleiben die Kunden aus.
Die Umsätze sind um 50 Prozent eingebrochen, jetzt
schliesst der Beck für immer. Kürzlich konnte er
dafür den Köllibeck in Thalwil ZH übernehmen.
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Patrik Berger
Redaktor Wirtschaft
Schon wieder schliesst eine traditionsreiche Bäckerei. Schon
wieder ist eine Baustelle schuld. Diesmal trifft es den
Live-Beck in Wädenswil ZH. Nach 20 Jahren ist Schluss.
Inhaber Urs Angehrn schliesst den Betrieb im Einkaufszentrum
«Di alt Fabrik» im Zentrum der Gemeinde am linken
Zürichseeufer. Das berichtet die «Zürichsee-Zeitung».
Grund sind die Bauarbeiten rund um das Gessner-Areal, die
dem Traditionsbetrieb massiv zusetzen. Auf dem Areal einer
ehemaligen Textilfabrik entstehen fünf Neubauten mit rund
100 Wohnungen, gleichzeitig verlegt die Stadt neue
Fernwärmeleitungen. Bis im August wird deshalb eine tiefe
Baugrube ausgehoben. Die Folge: Die Zufahrt ist erschwert,
es hat weniger Parkplätze, die Kundschaft ist verunsichert.
Das spürt Angehrn am Umsatz in seiner Bäckerei mit
angegliedertem Café. «Wegen der Bautätigkeiten ist unser
Weihnachtsgeschäft im November und Dezember um 50 Prozent
eingebrochen», sagt er der «Zürichsee-Zeitung». Für die
Bäckerei seien das existenzielle Einbussen. Und: «Die Lage
wird in den kommenden Monaten noch schwieriger, deshalb
haben wir uns für einen Auszug entschieden», so Angehrn.
Ende Januar schliesst er sein Geschäft für immer.
Kritik am Vermieter
Der Entscheid fällt ihm schwer. «Just in dem Moment, in dem
wir Geld verdienen könnten und den Betrieb amortisiert
haben, müssen wir gehen», ärgert er sich. Zwar hätte es die
Möglichkeit eines Provisoriums während der Bauzeit gegeben.
Das lehnte er aber ab. «Das Gewerbe wurde zu wenig mit
eingeplant», kritisiert Angehrn. Zudem hätte er erneut
investieren und später die Kundschaft wieder neu aufbauen
müssen.
Die Gessner AG, die das Areal überbaut, weist die Vorwürfe
zurück. Man habe frühzeitig informiert und viele Gespräche
geführt, heisst es im Bericht. Die Bäckerei sei immer fester
Bestandteil der Planung gewesen. Sogar eine
Absichtserklärung fürs Provisorium und den Neubau sei
unterzeichnet worden. Deshalb sei man überrascht, dass
trotzdem die Kündigung kam.
170'000 Franken Schaden wegen Baustelle
Angehrn bleibt trotz der Schliessung zuversichtlich. Die
Arbeitsplätze und Lehrstellen sind gesichert. Er betreibt
weiterhin den Feld-Beck etwas ausserhalb des Wädenswiler
Stadtzentrums. Zudem hat er kürzlich die Filiale vom
kultigen Köllibeck in Thalwil ZH übernommen. Nach sechs
Generationen im Betrieb und 190 Jahren hat dieser im Sommer
seine Pforten geschlossen. Und mit einer mobilen Bäckerei
fährt er auf Märkte. «Für unseren Verkaufswagen suchen wir
in Wädenswil noch einen Standort oder ein neues Ladenlokal»,
schreibt Angehrn auf seiner Homepage.
Immer wieder müssen landauf, landab Betriebe aufgeben, weil
vor ihrem Laden gebaut wird. So hat sich 2025 sogar das
Bundesgericht mit den Auswirkungen von Baustellen
beschäftigen müssen. Die Betreiber vom «Zopf-Beck» in Zürich
haben die Stadt wegen der Folgen einer Baustelle vor ihrer
Bäckerei an der Universitätsstrasse 88 verklagt. 27'000
Kundinnen und Kunden sollen sie deswegen verloren haben. Sie
wollten 170'000 Franken von der Stadt. Das Bundesgericht hat
die Klage abgewiesen.
Kriminelle Schweizer in der Schweiz am
9.1.2026: Mit KI kann man Identitäten kopieren und den
Opfern Taten unterstellen - Beispiel Ueli Schmezer - Täter
ist der "Kassensturz": Ueli Schmezer: «Hier klaut jemand meine Identität!»
https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/ueli-schmezer-hier-klaut-jemand-meine-identitat-67081890
Ueli Schmezer -- Bern -- Die Welt wird überflutet von
Fake News, KI-Videos und gefälschten Fotos. Dagegen
braucht es Gesetze. Und eine andere Haltung von uns allen,
sagt Ueli Schmezer.
Ueli Schmezer ist Nau.ch-Kolumnist, sein
Videoformat heisst «Auf den Punkt».
Er sagt: «Gegen die KI-Flut braucht es
Gesetze. Aber die allein reichen nicht.»
KI-Videos sind vielleicht lustig. Aber
sie sind ein ernsthaftes Problem.
In seiner neusten Video-Kolumne präsentiert Nau.ch-Kolumnist
Ueli Schmezer ein KI-Video, das ihn in der Sendung
Kassensturz in einem Interview mit Nationalrat und Banker
Thomas Matter zeigt.
Darin fragt das KI-Schmezer-Double den Banker, ob es stimme,
dass eine gewisse «Investitionsmöglichkeit» tatsächlich so
toll sei, wie manche Leute behaupten.
«Das ist kriminell»
«Man kann das amüsant finden und darüber staunen, was heute
technisch alles möglich ist», sagt Schmezer. Aber: «Das ist
kriminell. Das erfüllt den Straftatbestand des
Identitätsmissbrauchs.»
Da missbraucht jemand seine Identität als kritischer
Befrager, um den Leuten ein «mieses Abzockerprodukt»
anzudrehen.
Dagegen könne man eine Anzeige einreichen und klagen.
Was aber – wenn überhaupt – nur dann hilft, wenn sich die
Verantwortlichen finden lassen.
Daher betont der Kolumnist, es brauche jetzt das neue
«Gesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen»,
das noch bis Mitte Februar in der Vernehmlassung ist.
«Kann das überhaupt sein?»
Dieses Gesetz soll die Rechte von Nutzerinnen und Nutzern im
digitalen Raum stärken und die grossen
Kommunikationsplattformen bezüglich Fairness und Transparenz
in die Pflicht nehmen.
Zudem brauche es aber auch eine andere Haltung von uns
allen. «Wir alle müssen unseren Plausibilitätsfilter
einschalten und uns jeweils fragen: Kann das überhaupt
sein?»
Im Falle des KI-Kassensturz-Videos sei der
Plausibilitätscheck simpel, sagt Schmezer mit einem Grinsen.
Auch weil er schon lange nicht mehr dort arbeite.
Zur Person
Ueli Schmezer ist Journalist und Jurist – und er sitzt seit
März im Schweizer Nationalrat. Er hat bis 2022 für SRF
gearbeitet, zuletzt im «Kassensturz». Heute ist er
selbstständiger Auftrittscoach, Medientrainer und
SP-Mitglied. Seit über 20 Jahren steht Schmezer auch als
Musiker auf der Bühne.
GB mit neuen Reisewarnungen am 11.1.2026: Zu
viel Kriminelle auch in der Schweiz: Neue Reisewarnung: Schweiz kommt mit Italien, Kroatien,
Portugal, Deutschland auf die Liste
https://www.focus.de/reisen/neue-reisewarnung-schweiz-kommt-mit-italien-kroatien-portugal-deutschland-auf-die-liste_6b4fa0a2-6606-4485-8e4d-1f30436a24e2.html
Die Briten fühlen sich in der Schweiz nicht mehr richtig
sicher. Das Außenministerium hat das Lan
Gewaltbereite und kriminelle
Alkoholiker-Idioten im Fussballstadion am 12.1.2026: z.B.
in Luzern: Gewaltbereite Fussballfans: Luzerner Regierung will FCL
stärker in die Pflicht nehmen
https://www.blick.ch/schweiz/gewaltbereite-fussballfans-luzerner-regierung-will-fcl-staerker-in-die-pflicht-nehmen-id21589801.html
Keystone-SDA und Gian-Andri
Baumgartner -- Der Regierungsrat des
Kantons Luzern möchte das Polizeigesetz anpassen und so
den FC Luzern beim Kampf gegen Fangewalt stärker in die
Pflicht nehmen. Es ist der Gegenvorschlag zu einer
Volksinitiative der Mitte.
Der Kanton Luzern will bei der Fangewalt die Schrauben
anziehen: Der FC Luzern soll im Kampf gegen gewaltbereite
Fussball-Fans stärker in die Pflicht genommen werden, so die
Pläne des Luzerner Regierungsrats. Die Bewilligungen, Spiele
durchzuführen, werden demnach an die Erfüllung von
gesetzlichen Auflagen vonseiten des Vereins geknüpft.
So muss etwa der gesamte Publikumsbereich permanent mit
Videokameras überwacht werden. Diese Überwachung gehört
gemäss den Ausführungen des Regierungsrats bereits zum
Sicherheitsdispositiv der Clubs, sie werde nun aber ins
Recht übertragen.
Bewilligungen sollen ferner nur erteilt werden, wenn die
Sicherheit im Stadion mit baulichen Massnahmen gestärkt
wird. Alle Besucherinnen und Besucher sollen ein Spiel ohne
Gefährdung besuchen können, erklärte der Regierungsrat. Mit
der neuen Pflicht solle verhindert werden, dass die Klubs
sinnvolle Massnahmen nicht oder verspätet umsetzten. Zu den
Auflagen gehören ferner Konzepte für die An- und Rückreise
der Gästefans oder der Dialog und die Prävention.
Ursprüngliche Initiative für ungültig erklärt
Die Luzerner Regierung sieht vor, dass der Klub wie bisher
pro Spielrunde eine Rahmenbewilligung benötigt. Für
Risikospiele soll er eine Einzelbewilligung einholen müssen.
Bei diesen regeln die neuen Bestimmungen ausserdem die
Überwachung von Fanmärschen per Video durch die Luzerner
Polizei. Diese Überwachung soll sowohl mit stationären als
auch mit mobilen Geräten erfolgen können.
Eingebracht werden diese Anpassungen als Gegenvorschlag zur
Volksinitiative «Gegen Fan-Gewalt» der Luzerner Mitte.
Dieser wird in der Form von drei neuen Artikeln im
Polizeigesetz ins Hooligan-Konkordat eingebettet, welches
dem kantonalen Recht vorgeht. Geregelt werden damit Matches
der obersten Fussball- und Eishockeyligen der Männer im
Kanton Luzern – betroffen ist derzeit nur der FC Luzern.
Die Initiative, welche unter anderem eine ID-Pflicht für
Stadionbesucherinnen und -besucher und eine stärkere
Verantwortung der Fussballklubs in Bezug auf die An- und
Rückreise der Fans fordert, ist vom Luzerner Kantonsrat im
September teilweise für ungültig erklärt worden, weil
einzelne Bestimmungen übergeordnetem Recht widersprächen.
Die gültigen Bestandteile werden vom Regierungsrat
abgelehnt, gleichzeitig aber als Anstoss zum jetzt
veröffentlichten Gegenvorschlag genutzt.
Kriminelle Schweizer in Vitznau am Rigi am
12.1.2026: wegen Mondpreisen für Maniküre (240 Stutz) und
Massage (knapp 400 Stutz!!!): Parkhotel Vitznau: Influencerin rechnet mit Luxushotel
ab: Influencerin rechnet mit Schweizer
Luxushotel ab: «Irrenanstalt»
statt Luxus-Oase?
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/irrenanstalt-statt-luxus-oase-influencerin-rechnet-mit-schweizer-luxushotel-ab-id21591855.html
Jaray FofanaRedaktorin People -- Die
US-amerikanische Influencerin Audrey Peters, kritisiert
auf Tiktok das Luxushotel Park Vitznau und sorgt mit ihrem
Video für Diskussionen.
US-Influencerin Audrey Peters kritisiert
Park Hotel Vitznau in viralem Video
Maniküre kostete 240 Franken, Massage
knapp 400 Franken, enttäuschendes Ergebnis
Community diskutiert: Einige loben
Frühstück, andere empfehlen Bürgenstock Resort
Eigentlich gilt das Park Hotel Vitznau als Inbegriff von
diskretem Schweizer Luxus. Doch die US-Influencerin Audrey
Peters (28) sieht das ganz anders: In einem viralen Video
rechnet sie gnadenlos mit dem Nobelhaus am
Vierwaldstättersee ab. Die New Yorkerin, die auf Tiktok für
ihre spitze Zunge bekannt ist, und auf ihren sozialen
Kanälen über 1,2 Millionen Follower hat, will ihre Community
«de-influencen» und bezeichnet sich gar als «Opfer» der
perfekten Bilder ihrer Influencer-Kollegen.
Ihre Mängelliste ist lang: Die Hotelflure erinnerten sie an
eine «Irrenanstalt», die Stille im Haus empfand sie als
«unheimlich» und das Essen als «wirklich nicht gut».
Besonders der Spa-Bereich geriet unter Beschuss. Für eine
Maniküre zahlte sie rund 240 Franken, für eine Massage knapp
400 Franken – das Ergebnis sei ihrer Meinung nach jedoch
mangelhaft gewesen. Dass es während ihres Aufenthalts im
vergangenen Sommer zudem nur regnete, gab ihrer Laune den
Rest.
Gemischte Reaktionen der Community
Unter ihrem Video wird rege diskutiert. Denn die Community
ist sich uneinig, ob das Haus nun «Top oder Flop» ist.
Während einige das ehrliche «De-Influencing» feiern und ein
User witzelt, dass ihn seine «Armut mal wieder gerettet»
habe, nehmen andere das Hotel in Schutz. «Ich habe es
geliebt», schreibt eine Nutzerin und lobt explizit das
Frühstück sowie die Atmosphäre bei gutem Wetter. Als
Alternative wird Peters von anderen Usern das Bürgenstock
Resort empfohlen – wobei auch dort am Ende das Wetter
darüber entscheidet, ob der Luxus-Trip zum Erfolg wird oder
sprichwörtlich ins Wasser fällt.
So reagiert das Hotel
Das Park Hotel Vitznau reagiert auf die Vorwürfe. Gegenüber
«20 Minuten» bedauert das Luxushaus den enttäuschenden
Aufenthalt und erklärt, man nehme das Feedback ernst. «Wir
werden uns dazu direkt mit Audrey Peters in Verbindung
setzen», schreibt das Hotel.
Kriminelle in der Schweiz: WER ist der Uhrversteller am HB
Zürich?
Zürich am Hauptbahnhof Eingang Sihlpost am
14.1.2026: WER hat denn da die Uhr verstellt? - 3 Minuten
hinkt sie nach! Direkt vor dem HB Zürich: «Zug verpasst»: SBB-Uhr geht
bis zu drei Minuten nach
https://www.20min.ch/story/direkt-vor-dem-hb-zuerich-einfach-peinlich-sbb-uhr-bei-sihlpost-zeigt-falsche-zeit-an-103485602
Fototexte:
1. Die SBB-Uhr an der Zürcher Sihlpost geht seit Wochen
falsch.
2. Die Uhr geht circa drei Minuten nach.
3. Ein News-Scout berichtet, er habe deswegen bereits Züge
verpasst.
4. Die SBB beschreibt ihre Uhren als «beste Schweizer
Qualität und ein legendäres Stück Design».
Selina Keller -- Die
SBB-Uhr bei der Sihlpost geht seit einigen Wochen bis zu
drei Minuten nach. Die Uhr hängt ausgerechnet unmittelbar
in der Nähe des Hauptbahnhofs. Pendlerinnen und Pendler
ärgern sich.
Die Uhr hängt bei der Sihlpost in Zürich, direkt über dem
HB-Eingang Europaallee. Eigentlich ist sie ideal für
Pendlerinnen und Pendler, die auf dem Weg zum Zug schnell
einen Blick auf die Zeit werfen wollen – vorausgesetzt, sie
geht richtig. Genau das tut sie seit einigen Wochen nicht
mehr: Die Uhr geht drei Minuten nach.
«Einfach peinlich»
Wie ein News-Scout erzählt, sei ihm die falsche Zeit bereits
seit einigen Wochen aufgefallen. «Ich laufe jeden Tag nach
der Arbeit zum HB. Jedes Mal, wenn ich auf die Uhr bei der
Sihlpost schaue, denke ich, ich habe noch genügend Zeit –
doch das stimmt nicht», sagt er. Mehrfach habe er deshalb
bereits seinen Zug verpasst oder müsse jedes Mal rennen, um
den Zug zu erwischen.
«Dass eine Uhr ein oder zwei Tage nicht ganz genau läuft,
kann ja passieren», sagt der News-Scout. Doch die
Sihlpost-Uhr gehe seit Wochen rund drei Minuten nach. «Ich
finde das einfach peinlich für die Schweiz – vor allem, weil
die Uhr direkt vor dem grössten Bahnhof des Landes hängt.»
Die SBB bestätigt auf Anfrage, dass das Gebäude ihnen
gehört. In einer ersten Stellungnahme sagen sie: «Wir danken
für den Hinweis und kümmern uns darum.» Weitere Abklärungen
laufen.
«Man kann ja auf die Handyuhr schauen»
Eine Umfrage unter Pendlerinnen und Pendlern, die gerade an
der Uhr vorbeiliefen, zeigt: Vielen jungen Leuten ist die
Sihlpost-Uhr bisher nicht einmal aufgefallen. So sagt Enva
(19) aus Lenzburg, sie finde das «nicht so deep». Sie
orientiere sich ohnehin an der Uhrzeit auf ihrem Handy: «Man
kann ja einfach auf die Handyuhr schauen, wenn man sicher
gehen will.»
Auch Noah (23) hat die Sihlpost-Uhr bislang nicht bemerkt.
Dass sie jedoch nicht korrekt geht, findet er problematisch:
«Für die Leute, die sich daran orientieren, ist das nicht
okay.»
Filipo (66) zeigt sich hingegen empört. Er fordert eine
rasche Korrektur der Uhrzeit: «Da sollen heute zwei, drei
Mitarbeiter hochgehen und das regeln, damit sie wieder genau
ist.» Wegen dieser zwei Minuten könnten sonst viele Menschen
ihren Zug verpassen.
Auch Alex (32) aus Zürich meint: «Also wenn man weiss, die
Uhr geht zwei Minuten nach, sollte man sie so schnell wie
möglich wieder richtig stellen.» Wenn er auf die Uhr schauen
müsste, würde er davon ausgehen, dass sie stimmt.
Verdacht kriminelle Schweizer:
Sihlpost in Zürich am 15.1.2026: WER hat
denn da die Uhr verstellt? Sie ging wochenlang 2 Minuten nach: SBB repariert
Sihlpost-Uhr
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/sie-ging-wochenlang-2-minuten-nach-sbb-repariert-sihlpost-uhr/ar-AA1UbVkr
Die SBB-Uhr bei der Sihlpost geht seit einigen Wochen bis zu
drei Minuten nach. Die Uhr hängt ausgerechnet unmittelbar in
der Nähe des Hauptbahnhofs. Pendlerinnen und Pendler ärgern
sich.
Die Schweiz ist auch für ihre Präzision berühmt –
insbesondere bei Uhren. Zu den bekanntesten zählen dabei
auch die Bahnhofsuhren. Die SBB beschreibt ihre Uhren als
«beste Schweizer Qualität und ein legendäres Stück Design».
Umso mehr fällt es auf, wenn eine Uhr an einem SBB-Gebäude
seit Wochen falsch läuft.
Bei der Sihlpost-Uhr in Zürich, die von der SBB betrieben
wird, war dies wochenlang der Fall: Sie ging bis zu drei
Minuten nach. Ausgerechnet über dem HB-Eingang Europaallee
sorgte die falsche Zeit bei einigen Pendlerinnen und
Pendlern für Ärger. Nachdem 20 Minuten die SBB darauf
hingewiesen hatte, wurde die Uhr nur einen Tag später wieder
richtiggestellt.
In einer ersten Stellungnahme am Mittwoch sagen sie: «Wir
danken für den Hinweis und kümmern uns darum.» Ein Tag
danach funktioniert die Uhr wieder einwandfrei: «Die Uhr an
der Sihlpost konnte repariert werden und tickt nun wieder im
Gleichtakt mit den zahlreichen Uhren am Zürich HB – und mit
jenen auf den Handys der Reisenden.»
«Einfach peinlich»
Aufgefallen ist die falsche Uhrzeit einem News-Scout: «Ich
laufe seit Wochen jeden Tag nach der Arbeit zum HB. Jedes
Mal, wenn ich auf die Uhr bei der Sihlpost schaue, denke
ich, ich habe noch genügend Zeit – doch das stimmt nicht»,
sagt er. Mehrfach habe er deshalb bereits seinen Zug
verpasst oder müsse jedes Mal rennen, um den Zug zu
erwischen.
«Dass eine Uhr ein oder zwei Tage nicht ganz genau läuft,
kann ja passieren», sagt der News-Scout. Doch die
Sihlpost-Uhr gehe seit Wochen rund drei Minuten nach. «Ich
finde das einfach peinlich für die Schweiz – vor allem, weil
die Uhr direkt vor dem grössten Bahnhof des Landes hängt.»
«Man kann ja auf die Handyuhr schauen»
Eine Umfrage unter Pendlerinnen und Pendlern – noch bevor
die Uhr richtiggestellt wurde – zeigt: Vielen jungen Leuten
ist die Sihlpost-Uhr bisher nicht einmal aufgefallen. So
sagt Enva (19) aus Lenzburg, sie finde das «nicht so deep».
Sie orientiere sich ohnehin an der Uhrzeit auf ihrem Handy:
«Man kann ja einfach auf die Handyuhr schauen, wenn man
sicher gehen will.»
Auch Noah (23) hat die Sihlpost-Uhr bislang nicht bemerkt.
Dass sie jedoch nicht korrekt geht, findet er problematisch:
«Für die Leute, die sich daran orientieren, ist das nicht
okay.»
Filipo (66) zeigt sich hingegen empört. Er fordert eine
rasche Korrektur der Uhrzeit: «Da sollen heute zwei, drei
Mitarbeiter hochgehen und das regeln, damit sie wieder genau
ist.» Wegen dieser zwei Minuten könnten sonst viele Menschen
ihren Zug verpassen.
Auch Alex (32) aus Zürich meint: «Also wenn man weiss, die
Uhr geht zwei Minuten nach, sollte man sie so schnell wie
möglich wieder richtigstellen.» Wenn er auf die Uhr schauen
müsste, würde er davon ausgehen, dass sie stimmt.
Kriminelle
Schweizer am 15.1.2026: Im Spitalsystem werden neue
Tarife verlangt - aber die Software "fehlt noch" (??!!):
Tarifumstellung:
«Es fehlen 20 Mio. pro Monat»: Spitäler müssen
Kredite aufnehmen
https://www.20min.ch/story/tarifumstellung-es-fehlen-20-mio-pro-monat-spitaeler-muessen-kredite-aufnehmen-103486369
Fototexte:
-- Momentan seien vielerorts die Notfälle
besonders voll, da die Grippewelle grassiere –
Leistungen, die derzeit nicht vergütet werden.
-- Das Universitätsspital Zürich sei
weniger stark betroffen, da es vorsorgen konnte und mit
Übergangslösungen arbeitet.
Der Artikel:
Carolin Teufelberger -- Ein
neues Tarifsystem bringt Spitäler in finanzielle
Bedrängnis, weil die Software noch fehlt. Einige mussten
Kredite aufnehmen, um überhaupt Löhne zahlen zu können.
Ein neues Tarifsystem für ambulante
Leistungen bringt Spitäler in finanzielle Bedrängnis.
Die nötige Software zur Abrechnung ist
noch nicht überall verfügbar.
Viele Krankenkassen verweigern deshalb
Zahlungen, den Spitälern fehlen Millionen.
Einige Spitäler müssen Kredite aufnehmen,
um Löhne zu bezahlen. Ein Arzt erzählt, dass in seinem
Spital gar diskutiert worden sei, Löhne zu halbieren oder
Liegenschaften zu verkaufen, um liquide zu bleiben.
«Wir haben ernsthaft darüber diskutiert, höhere Löhne
vorübergehend zu halbieren.» Das sagt ein Arzt des Spital
Muri AG, der auch Mitglied der Spitalleitung ist. Auch
Lohnerhöhungen oder Boni auf später zu verschieben, stand im
Raum. Am Ende entschied der Stiftungsrat: Das Personal soll
die Situation nicht ausbaden. Bezahlt werden müssen die
Löhne trotzdem – auch wenn das Geld fehlt.
Grund für die Finanzlöcher bei grossen Schweizer Spitälern
ist das neue Tarifsystem Tardoc, das seit dem 1. Januar
schweizweit gilt (siehe unten). Weil die nötige Software
noch nicht überall bereit ist, können Spitäler ihre
ambulanten Leistungen nicht korrekt abrechnen. Viele
Krankenkassen verweigerten in dieser Übergangsphase die
Zahlungen.
Was ändert sich bei den ambulanten Arzttarifen?
Konkret sieht das etwa so aus: Ein Patient bricht sich den
Finger und geht ins Spital, wo die Verletzung ambulant
behandelt und der Finger geschient wird. Das Spital stellt
die Behandlung der Krankenkasse in Rechnung. Diese rechnet
zwar aus, wie hoch der Anteil ist, den der Patient selber
bezahlen muss, und was die Krankenkasse übernimmt. Weil das
Spital die Rechnung aber über die alte Software verschickt
hat, hält die Krankenkasse ihre Zahlung zurück. Dem Spital
fehlen so plötzlich Millionen.
Krankenkassen lehnen Akontozahlungen ab
Ein Grund für den Schlamassel ist aus Sicht der Spitäler der
späte Entscheid des Bundesrats. Dieser genehmigte die
definitive Version des neuen Tarifsystems erst im November
2025. Viele Softwarehersteller warteten diesen Entscheid ab,
bevor sie sich an die Umsetzung machten. «Die Softwarelösung
steht deshalb noch nicht bereit», so das Kantonsspital
Aarau.
Der Spitalverband H+ spricht von der grössten Umstellung im
Abrechnungssystem seit Jahren. Verzögerungen seien in einer
solchen Übergangsphase zu erwarten. Korrekt wäre aus Sicht
des Kantonsspitals Aarau eine flächendeckende Akonto-Lösung
gewesen, also Vorauszahlungen der Krankenkassen. Das sei
auch der Vorschlag des Verbands gewesen. «Doch dieser wurde
vom Krankenkassenverband Prio.Swiss abgelehnt – obwohl die
Krankenkassen unverändert die Prämien der Versicherten
einnehmen», so der Sprecher des Spitals.
«Diese Situation erhöht die Gesundheitskosten unnötig»
Die Folgen seien massiv. In Aarau fehlen monatlich über 20
Millionen Franken. «Ein Liquiditätsengpass könnte
grundsätzlich dazu führen, dass Löhne nicht ausbezahlt
werden können», sagt das Spital. Um das zu verhindern, nimmt
es Bankkredite auf. Je nach Dauer koste das einen
Millionenbetrag. «Diese Situation erhöht die
Gesundheitskosten unnötig.»
«Wir haben sogar diskutiert,
Liegenschaften zu verkaufen, um liquide zu bleiben. Unsere
Situation scheint niemanden zu interessieren, dann gibt es
im schlimmsten Fall halt ein Spital weniger.»
Arzt im Spital Muri AG
Ähnlich klingt es auch von der Kommunikationsabteilung des
Spitals Muri. Auch dort müssen sämtliche Kosten
vorfinanziert werden, während die Einnahmen ausbleiben. «Die
Zusatzfinanzierung führt zu Mehrkosten», heisst es.
Politische Unterstützung gebe es keine. Auch das
Universitätsspital Basel sagt: «Je länger die
Umstellungsphase dauert, umso höher ist das Risiko eines
Liquiditätsengpasses.»
Verschärft werde die Lage dadurch, dass vor einigen Jahren
politisch «ambulant vor stationär» durchgesetzt wurde,
wodurch sich der Anteil ambulanter Leistungen stark erhöht
habe. Dazu käme aktuell, dass die Grippewelle grassiere und
die Notfälle besonders voll seien – Leistungen, die derzeit
nicht vergütet werden. «Wir haben sogar diskutiert,
Liegenschaften zu verkaufen, um liquide zu bleiben», sagt
der Arzt aus dem Regionalspital. Kredite seien schwierig zu
bekommen, die Bedingungen schlecht. «Unsere Situation
scheint niemanden zu interessieren, dann gibt es im
schlimmsten Fall halt ein Spital weniger.»
Krankenkassenverband: «Spitäler hatten genug Zeit für
Umstellung»
Doch nicht alle Häuser sind gleich stark betroffen. Grosse
Universitätsspitäler wie Zürich oder das Inselspital Bern
konnten vorsorgen oder haben Zusicherungen für
Übergangslösungen. Andere rechnen damit, in den kommenden
Monaten schrittweise mit der Rechnungsstellung beginnen zu
können. Für den laufenden Betrieb sehen sie derzeit kein
Risiko. HOCH Health Ostschweiz, zu dem das Kantonsspital
St.Gallen gehört, hätten gar Zusicherungen für
Akonto-Zahlungen erhalten.
Denn, so der Krankenkassenverband Prio.Swiss, Abmachungen
zwischen einzelnen Spitälern und Krankenkassen seien Sache
dieser beiden Parteien. Heisst: Wenn eine Krankenkasse
Akonto-Zahlungen tätigen will, könne sie das. Ausserdem sei
der neue Tarif seit November 2024 bekannt gewesen, Spitäler
hätten mehr als ein Jahr Zeit zur Vorbereitung gehabt. «Wir
nahmen die Situation der Spitäler von Beginn ernst, uns
kommt jedoch keine Aufgabe in der Liquiditätssicherung von
Spitälern zu», so der Leiter Kommunikation. Zudem machten
ambulante Leistungen nur einen Teil des Spitalumsatzes aus,
stationär könne normal abgerechnet werden. Für
Prämienzahlerinnen und Prämienzahler habe die Situation
keine Auswirkungen.
Für Patientinnen und Patienten ändert sich tatsächlich
vorerst wenig. Behandlungen finden statt, Rechnungen werden
gestellt, die Krankenkassen fordern ihren Anteil wie gewohnt
ein. Nur: «Wie lange wir das auffangen können, hängt von der
Dauer der Umstellung ab – und wie teuer die Kredite werden»,
so der Arzt aus Muri.
Verdacht kriminelle Randalierer-Alkoholiker:
Kriminelle Schweizer an
der Anti-WEF-Demo in Zürich am 20.1.2026: Titel 1: "Verbogen: Demonstranten zerstören Tische von
Bäckerei"
Titel 2: Anti-WEF-Demo: Kaputte Kübel kosten Zürich bis
zu 30'000 Franken
https://www.nau.ch/news/schweiz/so-sieht-zurich-nach-der-anti-wef-demo-aus-67085379
Nico Leuthold und Etienne Sticher -- Bei der
Anti-WEF-Demo in Zürich kam es zu zahlreichen
Sachbeschädigungen. Mehrere Tische und Abfallbehälter sind
am Morgen danach kaputt.
Am Montagabend eskalierte eine
Anti-WEF-Demo in Zürich.
Scheiben wurden eingeschlagen, Gebäude
versprayt und Tische mitgeschleift.
Die SVP Stadt Zürich fordert nun eine
Aufstockung der Polizeikräfte.
Am Montagabend kam es in Zürich zu einer grossen
Anti-WEF-Demo mit weit über 1000 Teilnehmenden. Darunter
befanden sich auch zahlreiche Chaoten, die eine Schneise der
Verwüstung hinterliessen.
Vor allem auf dem Weg von der Bahnhofstrasse zum Stauffacher
gab es zahlreiche Schmierereien an Gebäudewänden und
Schaufenstern. Unzählige Scheiben wurden auch eingeschlagen,
unter anderem beim Cadillac-Showroom. Auch ein Bagger wurde
stark beschädigt.
In einer Medienmitteilung geben die Organisatoren die
Sachbeschädigungen offen zu. Man habe Banken, Nespresso und
das TX-Gebäude mit Farbe angegriffen. «Gründe dafür finden
sich viele», schreiben sie. Es seien alles Partner des WEF.
Der Angriff auf den Cadillac-Showroom wurde ebenfalls
begründet: Der US-Autohersteller produziert auch die Autos
von Donald Trump.
Im Anschluss an die Demonstration kam es zu einer Blockade
auf der Kasernenstrasse. Die Polizei kesselte die Chaoten
ein, die Feuerwerk und Steine auf die Einsatzkräfte warfen.
Tränengas, Gummischrot und ein Wasserwerfer kamen zum
Einsatz.
Beim Stauffacher wurden die Gleise mit Eimern sowie Tischen
und Stühlen von umliegenden Restaurants blockiert. Auch
mehrere Abfall-Container wurden in Brand gesetzt.
Zur Demonstration hatte die linke Organisation «Bewegung für
den Sozialismus» aufgerufen. Sie kritisiert, dass Donald
Trump zum WEF kommt. Unter ihm kehre die US-Aussenpolitik zu
einer Kanonenboot-Diplomatie zurück.
Kaputte Tische
Die Bäckerei Hug hat am Dienstagmorgen einen Termin mit der
Polizei. Das Personal meldet rund fünf kaputte Stahltische.
«Die Tische wurden mit Gewalt aus der Sicherung gelöst und
mitgeschleift», heisst es bei der Bäckerei auf Anfrage. «Sie
sind völlig verbogen und nicht mehr brauchbar.»
Die Verantwortlichen der Bäckerei rechnen mit einem Schaden
von mehreren hundert Franken.
Künftig werde man die Tische über Nacht nicht mehr draussen
lassen können, heisst es bei der Bäckerei. «Wir nehmen an,
dass wir sie reinnehmen.»
Auch die Stadt Zürich registriert Schäden.
«An der Haltestelle Stauffacher bei der Kirche St. Jakob
wurden 12 von 14 Recycling-Behältern beschädigt.» Dies teilt
Maria Colon, Mediensprecherin von Entsorgung + Recycling
Zürich Nau.ch mit.
Die Beschädigungen seien unterschiedlicher Art. «Zum
Beispiel zerkratzte Oberflächen, verzogene Rahmen oder
demolierte Türen.»
Acht der 12 beschädigten Behälter konnte die Stadt wieder
einsetzen. «Diese acht Behälter werden zu einem späteren
Zeitpunkt wieder vollständig in Stand gesetzt», sagt Maria
Colon. Die anderen vier Recycling-Behälter müssten durch
neue Behältnisse ersetzt werden.
Der Schaden sei zurzeit nicht genau bezifferbar. «Wir gehen
von 25'000 bis 30'000 Franken aus.»
Mehr Polizeikräfte gefordert
Die SVP der Stadt Zürich verurteilt die eskalierte Demo in
einer Medienmitteilung scharf. Die SVP fordere in ihrem
Wahlkampf seit Monaten «mehr Polizei für unsere Sicherheit».
Durch die «ungeheuren Vorkommnisse» vom Montagabend sehe sie
sich in dieser Haltung bestätigt.
Ueli Bamert ist Co-Präsident der Partei und kandidiert für
das Zürcher Stadtpräsidium. «Es braucht eine Aufstockung der
Polizeikräfte», fordert er. Auch brauche es bessere
Arbeitsbedingungen und «vor allem wieder mehr Wertschätzung
für unsere Polizistinnen und Polizisten».
Die Partei äussert sich «schockiert über das enorme
Gewaltpotenzial der linksradikalen Chaoten». Susanne Brunner
ist Co-Präsidentin. Sie forderten die Stadtregierung dazu
auf, die Ausschreitungen in aller Form und in der gebotenen
Schärfe zu verurteilen, sagt sie. Dies gelte insbesondere
für Stadtpräsidentin Corine Mauch und Polizeivorsteherin
Karin Rykart.
«Zunehmend instabil»
Auch von linker Seite gibt es Kritik.
«Sachbeschädigungen sind klar zu verurteilen», sagt
SP-Gemeinderätin Lisa Diggelmann zu Nau.ch. Sie schadeten
nicht nur den Betroffenen. «Sondern untergraben auch die
Legitimität berechtigter Anliegen und den friedlichen
Protest der grossen Mehrheit der Demonstrierenden.»
Wer Sachbeschädigung begeht, muss laut Diggelmann
selbstverständlich zur Verantwortung gezogen werden.
«Gleichzeitig ist es wichtig, nicht pauschal zu verurteilen
oder friedlichen Protest zu delegitimieren.»
Die Gemeinderätin appelliert daran, die Sorgen der
Bevölkerung ernst zu nehmen.
«Viele Menschen erleben die aktuelle weltpolitische
Entwicklung als zunehmend instabil und beängstigend.» Grund
dafür seien etwa autoritäre Tendenzen, geopolitische
Konflikte oder Figuren wie Donald Trump. «Die für
Unberechenbarkeit stehen. Diese Verunsicherung darf nicht
ignoriert oder delegitimiert werden.»
Es brauche Räume für friedlichen Protest, fordert
Diggelmann. Dies für politische Mitsprache und für eine
offene Debatte über die Zukunft unserer Demokratie und der
globalen Ordnung. «Wer aus Angst und Ohnmacht auf die
Strasse geht, verdient Gehör, nicht Pauschalisierung oder
Diffamierung.»
Krimineller Zürcher am 18.1.2026: Zürich: Zahnklinik verlangt 45 Stutz für Herausgabe von
Röntgenbild!
https://www.nau.ch/news/schweiz/zurcher-praxis-verlangt-45-franken-fur-herausgabe-von-rontgenbild-67080417
Kriminelle Schweizer am 19.1.2026: durch
Passivität im Zug - und die kriminellen Feministinnen
hetzen derart gegen alle Männer, so dass viele Männer den
Frauen NICHT MEHR HELFEN: Schweizer Influencerin rechnet mit feigen Zuggästen ab
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/ich-hatte-wirklich-angst-schweizer-influencerin-rechnet-mit-feigen-zuggaesten-ab-id21612808.html
Fototexte:
1. Enttäuscht von fehlender Zivilcourage in Schweizer Zügen:
Influencerin Wemmse.
2. Kürzlich erlebte sie eine unangenehme Szene.
3. Werbung
4. Ein Mann hätte eine Frau belästigt – und niemand griff
ein.
5. «Ist Zivilcourage ausgestorben?», fragt sich die
22-Jährige.
6. Wemmse, bürgerlich Emma, gehört zu den am schnellsten
wachsenden Schweizer Influencerinnen.
Fynn Müller -- People-Redaktor -- Die
Schweizer Influencerin Wemmse erzählt von einem
unangenehmen Vorfall im Zug. Ein Mann hätte eine junge
Frau belästigt – und niemand griff ein. Sie kritisierte
fehlende Zivilcourage in Schweizer Zügen.
-- Influencerin Wemmse (22) kritisiert mangelnde
Zivilcourage nach Vorfall im Zug
-- Ein Mann bedrängte eine Frau, Passagiere schauten weg,
Wemmse fühlte sich allein
-- Tiktok-Video löste Diskussion aus, erhielt zahlreiche
Kommentare und Reaktionen
Es ist ein Thema, das oft für Diskussionen sorgt:
Zivilcourage. Besonders im öffentlichen Verkehr kommt es
immer wieder zu Situationen, in denen Leute wegschauen,
statt einzugreifen. Von genau so einem Ereignis berichtet
jetzt die Schweizer Influencerin Wemmse, bürgerlich Emma
(22).
Auf Tiktok postet sie am 10. Januar ein Video und erzählt
von einer Situation, die sie jüngst erlebte. Eine
junge Frau sei von einem Mann bedrängt worden, während
die anderen Passagiere laut Wemmse weggesehen hatten.
«Warum hilft niemand? Wir waren im Zug eingesperrt, mit
einem offensichtlich schlimmen Mann», erklärt die
22-Jährige. Wemmse schildert, dass sie vor Angst am ganzen
Körper zitterte. «Warum bin ich, eine 1,60 Meter grosse,
22-Jährige, die Einzige, die hinschaut?», fragt sie sich. Wo
und was genau vorgefallen war, wird im Video nicht klar.
[Kriminelle Feministinnen terrorisieren die Schweiz seit
30 Jahren dermassen, dass niemand mehr den Frauen helfen
will]
Männer und Frauen melden sich zu Wort
Viele Nutzer kommentieren das Video, darunter auch Männer.
Ein User schreibt: «Früher habe ich Zivilcourage gezeigt.
Aber seit es einen solchen Männerhass gibt, mache ich gar
nichts mehr.» Eine Frau entgegnet: «Zivilcourage nicht
verstanden? Das hat nichts mit Feminismus zu tun.» Ein
weiterer Mann schreibt: «Aha – jetzt plötzlich ist der Mann
wieder der Beschützer, aber je nach Situation sind Frauen
stark und unabhängig, oder wie?»
Eine Nutzerin verteidigt Wemmse: «Sie hatte Angst und war am
Zittern. Sie hielt es für unverhältnismässig, dass sie als
1,60 Meter grosse Frau gegen einen Mann hätte antreten
müssen, und hätte sich lediglich gewünscht, dass ein Mann
eingegriffen hätte.» Auch Wemmse selbst meldet sich in den
Kommentaren zu Wort und betont, dass ihre Kritik sich auf
die konkrete Situation bezog: «In dieser Situation hatte es
nur Männer – und mich – rundherum. Wären es Frauen gewesen,
hätte ich dies ebenso erwähnt.»
Passagiere bekommen wegen Kopfhörer nichts mit
Ein User spricht einen neuen Aspekt an. «Ich bekomme oft
praktisch nichts davon mit, was um mich herum passiert, wenn
ich im Zug bin. Ich möchte dann meistens meine Ruhe haben
und trage deshalb immer Kopfhörer mit voller Lautstärke»,
schreibt er. Dabei schaue er Serien oder höre Musik, weil er
mit den anderen meist nichts zu tun haben möchte. «Wenn
direkt vor mir oder neben mir etwas passiert, reagiere ich
schon, aber alles andere bekomme ich nicht mit.»
Der Vorfall hat eine gesellschaftliche Diskussion über
Zivilcourage, feministische Themen und Geschlechterrollen
ausgelöst. «Männer gegen Frauen auszuspielen, finde ich
unnötig. Man sollte lieber zusammenarbeiten», kommentiert
ein Nutzer. Viele loben Wemmse: «Endlich sagt es mal jemand»
und «Finde dein Video so wichtig und richtig», heisst es.
Das sagen die SBB
Blick hat die SBB nach einem Statement zum Thema
Zivilcourage in Schweizer Zügen angefragt. Mediensprecherin
Mara Zenhäusern schreibt: «Wir verurteilen grundsätzlich
jegliche Gewalt und empfehlen unseren Kundinnen und Kunden,
wenn sie sich unwohl oder unsicher fühlen, oder
entsprechende Beobachtungen machen, sich an die
Transportpolizei unter 0800 117 117 oder an die örtliche
Polizei unter 117 zu wenden. Ist kein Telefon verfügbar,
empfehlen wir, sich an unser Personal zu wenden, welches die
Transportpolizei in Kenntnis setzen kann, damit Massnahmen
ergriffen werden können.»
Moderne Züge würden ausserdem über Notfallknöpfe verfügen,
welche sich unter anderem im Eingangsbereich der Wagons
befinden. «Durch Betätigen des Notfallknopfs wird eine
direkte Verbindung zur Einsatzleitzentrale der
Transportpolizei aufgebaut.»
Die Sicherheit der Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden
stehe für die SBB an erster Stelle. «Die Menschen sollen
sich in Bahnhöfen und Zügen sicher und wohl fühlen. Die
Sicherheit in den Zügen wird von den Reisenden grundsätzlich
als hoch eingestuft. Trotzdem kann es im Reisealltag zu
Vorfällen kommen, die eine negative Auswirkung auf das
Sicherheitsgefühl haben.»
Politische Kündigung in der Schweiz wird normal:
Fristlose Entlassung in Kerzers (Kanton
Fribourg, Schweiz) am 19.1.2026: geht nicht - auch wenn da
wegen Social Media "rechtsextrem" behauptet wird: Zuständiges Amt entscheidet: Gemeinde entlässt
rechtsextreme Mitarbeiterin fristlos – nun bekommt sie
Entschädigung
https://www.blick.ch/schweiz/freiburg/zustaendiges-amt-entscheidet-gemeinde-entlaesst-rechtsextreme-mitarbeiterin-fristlos-nun-bekommt-sie-entschaedigung-id21613481.html
Keystone-SDA -- Die Schweizer Nachrichtenagentur -- Die
Gemeinde Kerzers FR hat eine rechtsextreme Mitarbeiterin
im Sommer 2025 zu Unrecht fristlos entlassen. Nun muss die
Gemeinde der Frau eine Entschädigung zahlen.
-- Kerzers FR entliess rechtsextreme Mitarbeiterin 2025,
fristlose Kündigung war unzulässig
-- Oberamt fordert Entschädigung, ordentliche Kündigung
jedoch rechtmässig
-- Mitarbeiterin verbreitete rechtsextremes Gedankengut auf
Social Media
Die Gemeinde Kerzers FR hat eine rechtsextreme Mitarbeiterin
im vergangenen Sommer zu Unrecht fristlos entlassen. Zu
diesem Schluss kommt das Oberamt des Seebezirks des Kantons
Freiburg, wie es am Montag mitteilte.
Hingegen war die ordentliche Kündigung des
Arbeitsverhältnisses durch die Gemeinde rechtmässig, wie das
Oberamt in einer Mitteilung schrieb. Dieses verpflichtete
Kerzers, der betroffenen Person eine Entschädigung zu
bezahlen. Die Gemeinde kann den Entscheid noch beim
Kantonsgericht Freiburg anfechten.
So argumentiert das zuständige Amt
Eine fristlose Kündigung stelle das schärfste
arbeitsrechtliche Mittel dar und sei nur zulässig, wenn eine
Weiterbeschäftigung selbst bis zum Ablauf der ordentlichen
Kündigungsfrist objektiv unzumutbar sei, schrieb das Oberamt
weiter. Diese hohe Schwelle sei im konkreten Fall nicht
erreicht worden.
Die Gemeinde Kerzers hatte die Mitarbeiterin im vergangenen
Sommer fristlos entlassen. Sie soll in der Kinderbetreuung
der Gemeinde gearbeitet und auf Social Media
wiederholt rechtsextremes Gedankengut verbreitet
haben, wie «CH Media» im vergangenen März berichtete.
[Und natürlich wird NICHT berichtet, was die Frau effektiv
geschrieben hat. DAS ist die feige Taktik des Mossad und der
Antifa].
Verdacht krimineller Schweizer bei den SBB
am 21.1.2026: Rechnungen ERFUNDEN, Steuergelder
missbraucht, Privatauto damit gekauft usw.: Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäscherei:
SBB-Mitarbeiter soll neun Millionen Franken abgezwackt
haben
https://www.blick.ch/wirtschaft/betrug-urkundenfaelschung-geldwaescherei-sbb-mitarbeiter-soll-neun-millionen-franken-abgezwackt-haben-id21618496.html
Robin Wegmüller und Keystone-SDA -- Dem
Mann wird unter anderem Betrug, Urkundenfälschung und
Geldwäscherei vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft führt
aktuell eine Strafuntersuchung gegen den ehemaligen
Mitarbeiter.
Die Bundesanwaltschaft führt aktuell eine Strafuntersuchung
gegen einen SBB-Angestellten. Dieser soll durch ungetreue
Amtsführung und weitere Delikte einen Schaden von rund neun
Millionen Franken verursacht haben. Das geht aus einem
Beschluss des Bundesstrafgerichts hervor.
Der Mann wurde im November 2024 festgenommen. Die SBB hatten
gut zwei Monate zuvor eine Strafanzeige bei der
Bundesanwaltschaft eingereicht. Die Delikte fallen in den
Zeitraum von 2007 bis zur Festnahme des Beschuldigten. Dies
schreibt die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts in
einem Beschluss vom November, der am Mittwoch veröffentlicht
wurde.
Verschiedene Vorwürfe
Die Bundesanwaltschaft wirft dem früher als Abteilungsleiter
tätigen Mann auch Betrug, Urkundenfälschung,
Geldwäscherei und Widerhandlung gegen das Waffengesetz
vor. Zusammen mit weiteren Personen und Firmen soll er für
die Begleichung von Rechnungen gesorgt haben, für die nie
eine Leistung erbracht wurde. Teilweise soll er die
Rechnungen selbst erstellt haben, schreibt das
Bundesstrafgericht.
Im konkreten Beschluss wies die Kammer eine Beschwerde gegen
die Beschlagnahme eines Privatfahrzeugs ab. Dieses soll mit
Geldern bezahlt worden sein, die aus den deliktischen
Machenschaften des früheren Abteilungsleiters stammen.
Der kriminelle Geldgott im Kanton Zug am
23.1.2026: Restaurant muss schliessen wegen Mieterhöhung: Mega-Miete bricht Zuger Gault-Millau-Beizern das Genick:
Aus nach nur zwei Jahren
https://www.blick.ch/wirtschaft/aus-nach-nur-zwei-jahren-mega-miete-bricht-zuger-gault-millau-beizern-das-genick-id21626243.html
Der kriminelle Geldgott in den Skigebieten
der Schweiz am 23.1.2026: Wenn die Sonne scheint, kostet
das Ticket mehr: Leser zu Skiticket-Aufschlägen: «Dynamischer Preis heisst
einzig Nachteile für den Kunden»
https://www.blick.ch/community/leser-zu-skiticket-aufschlaegen-dynamischer-preis-heisst-einzig-nachteile-fuer-den-kunden-id21626101.html
Werden wir von den Skigebieten abgezockt? Der
Konsumentenschutz vermutet schon lange, dass hinter den
dynamischen Ticketpreisen eine Strategie der zur
Einnahmensteigerung steckt. Auch viele Leserinnen und Leser
sprechen sich dagegen aus.
Alessandro_Kälin_Praktikant
Community_Blick_1-Bearbeitet.jpg
Alessandro KälinRedaktor Community
Wer dieses Jahr auf die Skier will, sollte gut auf die
Ticketpreise achten. Mittlerweile sind die in vielen
Schweizer Skigebiete dynamisch. Preise für eine Tageskarte
können massiv variieren und sind teils vom
Buchungszeitpunkt, der Nachfrage, dem Wochentag oder auch
der Saisonzeit abhängig.
Dem Konsumentenschutz geht das gegen den Strich. Laut
Konsumentenschützerin Sara Stalder (59) habe man schon oft
vermutet, dass die Gebiete dynamischen Preise für versteckte
Preiserhöhungen nutzen. Wir haben nachgefragt, wie unsere
Leser dazu stehen.
So steht die Leserschaft zur fehlenden Transparenz
In einer nicht repräsentativen Umfrage mit über 1'700
Teilnehmern stimmt die Mehrheit dem Konsumentenschutz zu. 84
Prozent der Teilnehmer sehen dynamische Preise als Abzocke.
Sie fühlen sich unfair behandelt.
Während 9 Prozent die schwankenden Preise mit der richtigen
Kommunikation akzeptabel finden, sehen darin nur knapp 7
Prozent ein gutes System.
«Dynamischer Preis heisst einzig Nachteile für den Kunden»
Auch in den Kommentaren werden die Skigebiete ordentlich für
ihre fehlende Transparenz kritisiert. «Natürlich haben
dynamische Preise nur ein einziges Ziel: Mehreinnahmen!»,
schreibt Andy Meier. Michael Görlitz schliesst sich an:
«Dynamischer Preis heisst einzig Nachteile für den Kunden.»
Karin Sutter kommentiert: «Diese dynamischen Preise bringen
der Gesellschaft rein gar nichts. Die Einzigen, die davon
profitieren, sind Unternehmen, deren Eigentümer, und die
Banken.» Linus Sennrich vergleicht: «Mit dynamischen Preisen
ist es wie im Kasino. Die Bank gewinnt immer!»
Nicht wenige haben die Ski wegen solcher klammheimlicher
Preiserhöhungen bereits an den Nagel gehängt. Markus Semmler
ist einer davon: «Ich habe dem Skifahren abgeschworen. Die
Gier der Liftbetreiber ist unendlich. So wie ich denken
viele.» Auch Markus Hunziker kritisiert: «Die Preise in den
Skigebieten finde ich eine Frechheit. Mir ist das schon
lange zu blöd.»
«Die Nachfrage bestimmt den Preis»
Trotzdem gibt es noch Leserinnen und Leser, die sich von
solchen Preisstrategien nicht irritieren lassen. So schreibt
Thierry Steiner: «Solange genug Kunden diese Preise bezahlen
und es freiwillig ist, ist ja alles in Ordnung.» Christoph
Buettiker fügt hinzu: «Das sind Privatunternehmen und sie
können ihre Preise so gestalten, wie sie wollen.» Ueli
Baltensperger kommentiert kurz und knapp: «Die Nachfrage
bestimmt den Preis.»
«Ich bin begeisterter Skifahrer und spreche ab und zu mit
Mitarbeitern», berichtet Kurt Frei von sich selbst. Er führt
aus: «Alle, die von Abzocke sprechen, sollen doch mal die
Zuständigen fragen, wie viel Aufwand jeden Tag gemacht wird,
dass wir so tolle Pisten haben.» Den Leuten sei es
heutzutage zu wichtig, spontan und unverbindlich unterwegs
zu sein. «Spontanität hat halt seinen Preis», so Frei.
Kriminelle Schweizer im Kanton Aargau am
24.1.2026: müssen lernen: Ausländer, die am
Wirtschaftsleben teilnehmen, sind mit den Verhältnissen
vertraut und kann man einbürgern: Einbürgerung: Kosovare gewinnt vor
Gericht – folgt nun der Ansturm?
https://www.nau.ch/news/schweiz/einburgerung-kosovare-gewinnt-vor-gericht-folgt-nun-der-ansturm-67084520
Simon Ulrich -- Brugg -- Eine Juristin sieht im Aargauer
Entscheid keine Revolution, aber ein klares Signal. Das
kantonale Regelwerk dürfte nun angepasst werden müssen.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Kosovare wurde trotz bestandener Tests von seiner
Gemeinde nicht eingebürgert.
Das Aargauer Verwaltungsgericht rügte das Verfahren als
willkürlich und unzulässig.
Das Urteil sei kein Präzedenzfall, habe aber eine gewisse
Signalwirkung, so eine Juristin.
Der Kanton prüft nun eine Anpassung seines
Einbürgerungshandbuchs.
Ein Kosovare aus dem Kanton Aargau hat einen besonders
beschwerlichen Weg hinter sich, um den Schweizer Pass zu
erhalten.
Der Mann wurde in der Schweiz geboren und lebt seit 1997 in
derselben Gemeinde. Nachdem er den kantonalen
Einbürgerungstest bestanden hatte, scheiterte er allerdings
an seiner Gemeinde.
Diese befand, er sei mit den hiesigen Lebensverhältnissen
nicht genügend vertraut und verweigerte ihm das Bürgerrecht.
Der Regierungsrat stützte diesen Entscheid.
Verwaltungsgericht rügt willkürliches Verfahren
Doch: Der Einbürgerungswillige zog den Fall vor das Aargauer
Verwaltungsgericht – und erhielt Recht. Die Richter rügten
das Verfahren als willkürlich und beanstandeten unzulässige
Fragen im Einbürgerungsgespräch, formale Mängel bei
Protokollierung und Bewertung.
Das Gericht stellte ausserdem klar: Bei hier aufgewachsenen
Personen, die am Wirtschaftsleben teilnehmen, sei
grundsätzlich davon auszugehen, dass sie mit den hiesigen
Lebensverhältnissen vertraut sind.
Der Entscheid zwingt die Gemeinde nun, dem Mann das
Gemeindebürgerrecht zuzusichern. Zugleich wirft er die Frage
auf, ob und wie stark sich die Einbürgerungspraxis im Aargau
und darüber hinaus verändern wird.
Präzedenzfall nein, Signalwirkung ja
Die Juristin und Bürgerrechtsspezialistin Barbara von Rütte
bremst diesbezüglich allzu hohe Erwartungen. «Im Prinzip
handelt es sich um eine Einzelfallkorrektur eines kantonalen
Entscheids», sagt sie gegenüber Nau.ch.
Von einem Präzedenzfall könne man folglich nicht sprechen.
Auch deshalb nicht, weil das Urteil «für die Gerichte in
anderen Kantonen und auf Bundesebene nicht direkt bindend»
sei.
Eine Signalwirkung sieht von Rütte hingegen in der
Argumentation des Gerichts, wonach bei in der Schweiz
aufgewachsenen Menschen die Vertrautheit mit den hiesigen
Lebensverhältnissen und der Kontakt zur einheimischen
Bevölkerung vermutet werden könne.
Diese Idee sei zwar nicht grundlegend neu, räumt von Rütte
ein. Aber: «So deutlich hat das bisher noch kein Gericht
formuliert.»
Behörden stehen unter Druck
Könnte das Urteil dazu führen, dass künftig mehr abgewiesene
Gesuchsteller den Rechtsweg beschreiten? «Nein, damit rechne
ich grundsätzlich nicht», sagt die Staatsrechtlerin.
Die Hürden, einen Einbürgerungsentscheid anzufechten, seien
hoch: Man lege sich schliesslich mit jener Behörde an, die
einen später noch einbürgern soll. Hinzu komme das
Kostenrisiko.
Von Rütte rechnet jedoch damit, dass Beschwerdeführer
künftig ähnliche Argumente vorbringen und sich dabei auf den
Aargauer Entscheid berufen. Ob dies Erfolg haben werde,
lasse sich nur schwer abschätzen. «Es kommt auf den
jeweiligen Kanton und den konkreten Fall an», so von Rütte.
Vor Bundesgericht könne eine ähnliche Argumentation aber
durchaus Erfolg haben, weil sie mit der bisherigen
Rechtsprechung im Einklang stehe.
Klar ist für von Rütte vor allem eines: Die Behörden stehen
nun selbst stärker unter Druck. Die Anforderungen gelten
nicht nur für Gesuchsteller, sondern auch für die Gemeinden.
Diese dürften nicht «beliebig eine Einbürgerung verweigern,
wenn die gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen erfüllt
sind».
Ganz konkrete Folgen erwartet sie im Aargau beim Regelwerk
selbst: «Das Gericht hält fest, dass die im
Einbürgerungshandbuch des Kantons aufgelisteten Fragen
unzulässig sind. Hier erwarte ich, dass der Kanton sein
Handbuch entsprechend korrigiert und auch darüber hinaus an
das neue Urteil anpasst.»
«Anpassung des Handbuchs nicht ausgeschlossen»
Und was sagt der Kanton Aargau zur juristischen Ohrfeige?
Das Urteil des Verwaltungsgerichts habe man zur Kenntnis
genommen, schreibt das Departement Volkswirtschaft und
Inneres auf Anfrage von Nau.ch.
«Der Regierungsrat ist in seinem ursprünglichen Entscheid –
insbesondere auch aufgrund der gesetzlich eingeschränkten
Überprüfungsbefugnis – zu einem anderen Entscheid gekommen»,
hält Sprecherin Sandra Olar fest.
Nun wolle man das Urteil sorgfältig analysieren und
anschliessend die nächsten Schritte festlegen. «Auch eine
Anpassung des Handbuchs ist nicht ausgeschlossen», so die
Sprecherin.
Zu klären seien vor allem die Folgen für die
Einbürgerungsgespräche in den Gemeinden. Dabei gelte es auch
abzuwarten, bis das Urteil des Verwaltungsgerichts
rechtskräftig sei.
Verdacht krimineller Schweizer in Gossau
(SG) am 24.1.2026: Bankangestellter klaut 16.000 Franken,
um Kokain zu bezahlen: Acrevis-Jungbanker (21) erleichtert Gossauer
Weihnachtslauf um 16'000 Franken: Mit Geld
aus der Vereinskasse finanzierte er seinen Kokainkonsum https://www.blick.ch/schweiz/ostschweiz/st-gallen/acrevis-jungbanker-21-erleichtert-gossauer-weihnachtslauf-um-16000-franken-mit-geld-aus-der-vereinskasse-finanzierte-er-seinen-kokainkonsum-id21626362.html
Sandro Zulian -- Reporter News -- Er
war zwei Jahre lang Kassier für den Weihnachtslauf in
Gossau SG. Doch statt das Konto zu führen, bediente sich
Jungbanker Mirco N.* (21) ungeniert daran. Über 16'000
Franken stahl er gemäss Strafbefehl der St. Galler
Staatsanwaltschaft.
Der Griff in die Kasse war zu verlockend: Jungbanker Mirco
N.* (21) war seit 2023 Kassier des Weihnachtslaufs in Gossau
SG. Sein Arbeitgeber, die Regionalbank Acrevis, ist
Hauptsponsor des Sportanlasses und stellt traditionsgemäss
den Kassier. Doch was weder die Acrevis noch die
Verantwortlichen des Gossauer Volkslaufs wussten: Mirco N.
wurde im Frühjahr 2025 straffällig – und begann, sich aus
der Kasse zu bedienen!
31 Mal bediente er sich am Konto des Weihnachtslaufs
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen schreibt im
mittlerweile rechtskräftigen Entscheid: «Der Beschuldigte
tätigte in seiner Funktion als Kassier des Vereins Gossauer
Weihnachtslauf im Zeitraum vom 06.01.2025 bis zum 20.02.2025
unrechtmässig folgende Barabhebungen und Überweisungen vom
ihm anvertrauten Vereinskonto.»
Dann folgt eine Liste von Banküberweisungen und
Bargeldbezügen – meist auf das Privatkonto des jungen
Bankers. Insgesamt geht es um über 16'531 Franken, die der
Kassier abgezweigt haben soll. Und nicht nur das: Auch die
Einnahmen eines Panflötenkonzerts in Gossau von 440 Franken
verschwanden in seiner Tasche.
31 Mal vergriff er sich am ihm anvertrauten Vereinskonto. Er
brauchte das Geld gemäss Staatsanwaltschaft «um sich seinen
Betäubungsmittelkonsum zu finanzieren und Schulden zu
tilgen». Der junge Mann ging dabei nicht sonderlich
vorsichtig vor. Er überwies das Geld auf sein Privatkonto,
teilweise sandte er Tranchen von bis zu 2000 Franken direkt
an eine Gläubigerin.
Warum tut ein junger Mann so etwas? Im Strafbefehl findet
sich eine mögliche Erklärung: Dem jungen Mann wird über das
Bedienen am Vereinskonto hinaus noch Kokainkonsum,
Schnapsdiebstahl und Verstoss gegen ein Hausverbot
angelastet.
Hohe Busse für Lehrabgänger
Die Liste der Verfehlungen von Mirco N. ist lang: Mehrfache
qualifizierte Veruntreuung, einfacher Diebstahl, mehrfache
geringfügige Vermögensdelikte, mehrfacher Hausfriedensbruch
und mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes.
Für Mirco N. hat das nun Folgen: Er erhält eine bedingte
Geldstrafe von 8000 Franken, die Probezeit beträgt zwei
Jahre. Der Mann, der seine Lehre erst vor ein paar Jahren
abschloss, muss trotzdem viel Geld in die Hand nehmen.
Die Staatsanwaltschaft brummt ihm eine Busse in der Höhe von
1940 Franken auf. Die Schlussrechnung, die er direkt zu
bezahlen hat, inklusive Auslagen für Staatsanwaltschaft und
Polizei, beläuft sich auf 3040 Franken. Nicht wenig für
einen 21-Jährigen.
«Wir bedauern den Vorfall» – Das sagen Verein und Acrevis
Gegenüber Blick wollte sich Mirco N. nicht zum Strafbefehl
äussern. Beim Vorstand des Weihnachtslaufs in Gossau gibt
man sich ebenso wortkarg. Der Vereinspräsident schreibt auf
Anfrage von Blick: «Der Sachverhalt wurde aufgearbeitet, der
entstandene Schaden vollständig beglichen, und der Verein
ist schadlos gestellt. Weitere Auskünfte kann ich dazu nicht
erteilen.»
Auch die Ostschweizer Acrevis-Bank gibt sich eher
schmallippig. Auf Anfrage von Blick heisst es von Stefan
Hauser, Leiter Content Marketing und Mitglied des
Führungskaders: «Der genannte Mitarbeitende arbeitet nicht
mehr bei Acrevis. Wir bedauern den Vorfall. Zum vorliegenden
Sachverhalt können wir uns aus Gründen des
Persönlichkeitsschutzes nicht weiter äussern.»
Klarer Verdacht
kriminelle Antifa in Basel (Schweiz) am 24.1.2026:
AUFGEBROCHEN+AUSGERAUBT: Kiosk am Bundesplatz im
Schützenmattpark in Basel
von Michael Palomino NIE IMPFEN - 24.1.2026
Klarer Verdacht kriminelle Antifa in Basel (Schweiz) am
24.1.2026: AUFGEBROCHEN+AUSGERAUBT: Kiosk am Bundesplatz
im Schützenmattpark in Basel 1,2,3 [5,6,7]
Heute morgen 24.1.2026 um ca. 10 Uhr:
Der Kiosk am Bundesplatz im Schützenmattpark in Basel war
aufgebrochen+ausgeraubt - und: Die Läden lagen am Boden
extra und provokativ. Das macht so KEIN normaler Räuber.
Ist ja wohl klar, wer das war: Schlägertypen von der
Muttenzer Kurve, auch Antifa genannt, die von der Stawa
Basel GESCHÜTZT werden+als Manöver missbraucht werden.
Es gibt dort nicht nur Alkis beim kr. FCB im Stadion,
sondern auch Alkis mit Kampfsportausbildung, die KEINE
Grenzen kennen. Meist IV-Menschen mit 1em Schaden. Und von
DENEN wird Basel laufend terrorisiert und
— die Polizei macht nichts ausser notieren,
— die UPK therapiert nicht, weil die Alkis schon 20 oder
älter sind etc.
— und dem kriminellen FCB - also der steinreichen
Freimaurer-Führung des FCB - denen ist eh alles egal.
Irgendwann ist es dann aber nicht mehr egal... wenn dem
FCBasel endlich das Publikum wegbleibt - BOYKOTTIEREN
DIESEN KRIMINELLEN CLUB!
Es gibt noch genügend andere Sportarten!
Michael Palomino NIE IMPFEN
💪🔔☃
Kriminelle Schweizer am 26.1.2026: Bei Coop
kostet 1 Gipfeli 150 Franken+2 Jahre Hausverbot - absolut
UNverhältnismässig: Schweizerin kassiert zwei Jahre Hausverbot bei Coop!
https://www.nau.ch/news/schweiz/schweizerin-kassiert-zwei-jahre-hausverbot-bei-coop-67087695
Etienne Sticher -- Zürich -- Eine Schweizerin vergass beim
175-Franken-Einkauf, ein Gipfeli einzutippen. Deswegen
musste sie 150 Franken bezahlen und erhielt zwei Jahre
Hausverbot bei Coop.
Erstfeld (Schweiz) am 28.1.2026:
Fussballclub ESC Erstfeld hat einen Dieb als Kassierñ, der
gerne Porno und Onlyfans schaut: Kassier verprasst 173’000 Stutz aus Fussballclub-Kässeli!
https://www.nau.ch/sport/fussball/kassier-verprasst-173000-stutz-aus-fussballclub-kasseli-67088361
Yannick Zimmermann -- Uri -- Der Kassier des ESC Erstfeld
hat 173’000 Franken aus dem Club-Kässeli für persönliche
Zwecke abgezweigt.
Dem ESC Erstfeld sind über 173’000 Franken aus dem
Club-Kässeli abhanden gekommen.
Der Kassier hat das Geld unrechtmässig für persönliche
Zwecke abgezweigt.
Mittlerweile hat er eine Rückzahlungsvereinbarung
unterzeichnet.
Ein unerwarteter finanzieller Schlag traf den ESC Erstfeld
am 19. November 2025. Dies geht aus einer Medienmitteilung
des Clubs hervor.
Der Vorstand entdeckte ungewöhnliche Transaktionen auf den
Vereinskonten, die nicht mit dem normalen Betrieb des
Vereins in Verbindung gebracht werden konnten. Sofort wurden
Massnahmen ergriffen, um das Vermögen des ESC Erstfeld vor
weiterem Schaden zu schützen.
Mit Hilfe von Experten wurde der Sachverhalt untersucht und
aufgearbeitet. Die Untersuchung ergab nun schockierende
Ergebnisse: Der Kassier hatte zwischen Januar 2024 und
November 2025 unrechtmässig 173'296 Franken vom Verein für
persönliche Zwecke abgezweigt.
«Er hat das Geld für Onlyfans und Pornoseiten
hinterzogen», sagt ein Informant gegenüber dem «Blick». Ob
dies stimmt, ist unklar.
Klar ist: Nachdem der Kassier von seinen Aufgaben entbunden
wurde, zeigte er sich kooperativ.
Er gab sein Fehlverhalten gegenüber dem Verein zu und
unterzeichnete eine Rückzahlungsvereinbarung. Darin
verpflichtete er sich, den zweckentfremdeten Betrag
vollständig zurückzuzahlen und so den Verein langfristig
schadlos zu halten.
Die Rückzahlungsvereinbarung wurde an einer
ausserordentlichen Generalversammlung diese Woche
angenommen.
Bisher keine Anzeige
Trotz des hohen Betrags, der zweckentfremdet wurde, sind die
laufenden Ausgaben des Vereins durch das verbleibende
Vermögen gedeckt. «Der Vereinsbetrieb ist weiterhin
gewährleistet und nicht gefährdet», stellt der Fussballclub
in der Medienmitteilung klar.
Zu einer Anzeige des Kassiers ist es bisher nicht gekommen.
Laut «Blick» ist bei der Kantonspolizei Uri und bei der
Staatsanwaltschaft Uri keine Strafanzeige eingegangen.
KRIMINELLE Schweizer:
"Dritte Welt" in Aarau
(Schweiz) am 29.1.2026: Seniorenzentrum Auf Walthersburg
ist Bankrott - die Kantine ist zu -- wie kann das
passieren? Kein Essen mehr für Bewohner –
Kantine ist dicht!
https://www.blick.ch/schweiz/puff-im-aarauer-seniorenheim-kein-essen-mehr-fuer-bewohner-kantine-ist-dicht-id21641429.html
Fototexte:
Die Betriebsgenossenschaft, die das Seniorenzentrum Auf
Walthersberg betrieben hat, ist konkurs. -- Das hat auch
Auswirkungen auf die Bewohnenden und ihre Angehörigen. --
So erzählt Verena Bütschli, dass sie die Verpflegung ihrer
Mutter nun selber organisieren muss. -- Ihre Mutter ist 89
Jahre alt und auf einen Rollstuhl angewiesen. -- Die
Kommunikation der Stadt und der Genossenschaft empfindet
sie als «unzumutbar»
Der Artikel:
Angela Rosser -- Journalistin News
-- Mit dem Konkurs des Seniorenzentrums Auf
Walthersburg kommen für die Bewohnenden und die
Angehörigen grosse Probleme auf. Nicht mehr unterhalten
wird nämlich auch die Kantine. Um Verpflegung müssen
sich nun die Angehörigen und ein externer Pflegedienst
kümmern.
Wenn Seniorinnen und Senioren nicht mehr in ihren eigenen
Wohnungen und Häusern leben können und sie andere
Betreuung benötigen, ziehen viele von ihnen in
Seniorenzentren um. So auch Verena Bütschli-Guggisberg
(89), die Mutter von Verena Bütschli (53). Sie lebt seit
letztem Sommer im Seniorenzentrum Auf Walthersburg in
Aarau.
Geführt wird das Zentrum von einer Betriebsgenossenschaft.
Oder besser gesagt, wurde. Die Genossenschaft hat den
Betrieb eingestellt. Gemäss Bütschli per sofort. Dies hat
zur Folge, dass auch die Kantine nicht mehr betrieben
wird.
Damit die Bewohnerinnen und Bewohner trotzdem Frühstück,
Mittag- und Abendessen erhalten und auch sonst verpflegt
werden, muss nun ein externer Pflegedienst anrücken. Dass
die Genossenschaft Probleme hatte, habe sie anfänglich
nicht gewusst, sagt Bütschli gegenüber Blick.
Geschlossene Cafeteria und spontane Infoveranstaltung
Im Januar sei zwar von dem Geschäftsführer informiert
worden, dass die Bilanz deponiert wurde und man warten
müsse. Weiter sei dann aber nichts mehr geschehen. Am
Montag war Bütschli noch bei ihrer Mutter zu Besuch. Ihr
fiel ein Schild bei der Cafeteria auf, dass diese
geschlossen sei.
Bei ihrem Mami fand sie dann den Brief mit der Ankündigung
zur Infoveranstaltung am nächsten Morgen. «Wäre ich am
Montag nicht bei ihr gewesen, hätte ich davon gar nichts
erfahren», sagt die 53-Jährige zu Blick.
«Das rechne ich denen hoch an»
Sie sagt auch, dass die Sache wohl recht komplex sei, da
der Wohnraum von der Stadt gestellt werde. Der Rest aber
nicht. «Die Stadt hat uns mitgeteilt, dass die Wohnungen
weiter verfügbar bleiben.»
Der Vertrag beinhalte aber Wohnung und Verpflegung. Das
letzte Zmittag von den Angestellten habe ihre Mutter am
Dienstag erhalten. Zwei Serviceangestellte und eine Köchin
blieben freiwillig noch, um ein letztes Mal für die
Seniorinnen und Senioren zu kochen. Dann war Schluss. «Zum
Glück springt die Spitex24 spontan ein. Das rechne ich
denen hoch an», betont Bütschli.
Unzumutbare Kommunikation
Um die Verpflegung müssen sich jetzt alle separat kümmern.
Auch dass die Cafeteria geschlossen und nicht mehr
zugänglich ist, kritisiert Bütschli. «Nur schon dazusitzen
und den Austausch mit anderen Bewohnenden zu haben, ist
doch wichtig.» Dort hätten diese zum Beispiel auch die
Chance, eine Pizza zu bestellen und wenigstens gemeinsam
zu essen, sagt sie.
Nicht nur die Cafeteria, sondern auch ein Raum, den die
Spitex vorher nutzen durfte, wurde geschlossen. «Da fand
das wöchentliche Altersturnen statt. Da hatte meine Mami
immer grosse Freude dran. Auch das fällt weg», sagt die
Tochter sichtlich enttäuscht.
Wie es nun weitergehen soll und kann, weiss sie noch
nicht. Damit sich die Angehörigen der Bewohnenden
austauschen könnten, müsste man auch erst mal deren
Kontakte haben. «Die Kommunikation ist meines Erachtens
unzumutbar und wir fühlen uns einfach im Stich gelassen»,
sagt Bütschli deutlich. Stadt äussert sich zur Situation
Die zuständige Stadträtin Petra Ohnsorg sagt auf Anfrage
von Blick: «Die Verpflegung der Bewohnerinnen und Bewohner
wird derzeit durch einen privaten Anbieter sichergestellt.
Der Stadt ist es ein Anliegen, dass sämtliche Bewohnenden
des Seniorenzentrums auch künftig in ihren Wohnungen
bleiben können, und arbeitet deshalb im Rahmen einer
Taskforce intensiv an einer entsprechenden Lösung.»
Weitere Informationen sollen zu gegebener Zeit
kommuniziert werden.
Verdacht kriminelle Schweizer:
BLACKOUT
SCHWEIZ seit 1.1.2026 wird kein
Arbeitslosengeld mehr ausgezahlt - wegen einem
komischen "Update"!!!!! Kein Geld wegen
IT-Chaos bei Arbeitslosenkassen – Betroffene
verzweifelt «Wie soll ich all die anstehenden
Rechnungen bezahlen?»
https://www.blick.ch/schweiz/kein-geld-wegen-it-chaos-bei-arbeitslosenkassen-betroffene-verzweifelt-wie-soll-ich-all-die-anstehenden-rechnungen-bezahlen-id21644500.html
Es könnte ABSICHT sein: Mit Blackout die Armen foltern,
die sich eh keinen Anwalt leisten können!!!!!
Fototexte:
Muriel M.* (41) tut es leid, dass sie das monatliche
Ritual mit Tochter Giulia (3, rechts) wegen des
fehlenden Geldes verschieben musste. -- Die arbeitslose
Mutter am Donnerstag im Gespräch mit Blick. --
Normalerweise hat Muriel M. zu diesem Zeitpunkt die
Arbeitslosenentschädigung erhalten – doch ihr Bankkonto
ist im Minus. -- Fabian Maienfisch vom SECO sagt zu
Blick, dass bereits neun von zehn Fehlern behoben werden
konnten. -- Schwierige finanzielle Zeiten für Muriel M.
und ihren Mann (links), der Töchterchen Giulia auf dem
Armen trägt. Sie hoffen, dass das Arbeitslosengeld bald
überwiesen wird.
Der Artikel:
Ralph Donghi --
Reporter News -- Arbeitslose
in der Schweiz kämpfen seit Jahresbeginn mit massiven
Problemen bei der Auszahlung ihres Taggelds. Ein neues
IT-System der Arbeitslosenkassen führt zu
Verzögerungen. Manche Betroffene stehen vor
finanziellen Engpässen – so etwa Muriel M. (41).
Für Arbeitslose in der Schweiz ist es bereits
herausfordernd, finanziell über die Runden zu kommen.
Doch jetzt hat sich ihre schwierige Situation
zugespitzt. Denn: Die Arbeitslosenkassen haben seit
Anfang Jahr ein neues IT-System, das zu massiven
technischen Problemen – etwa bei Auszahlungen – geführt
hat. Das Resultat: Arbeitslose haben ihr Geld teils
immer noch nicht erhalten.
Eine von ihnen: Muriel M.* (41). Die gelernte
Versicherungsfachfrau wohnt mit ihrem Ehemann (43) und
dem gemeinsamen Töchterchen Giulia (3) im Kanton
Basel-Landschaft. Sie ist arbeitslos und braucht das
Taggeld der Kasse dringend. «Es ist eine Katastrophe.
Die Situation ist sehr prekär», sagt sie im Gespräch mit
Blick. «Mein Bankkonto ist bereits im Minus. Wie soll
ich all die anstehenden Rechnungen bezahlen?»
Konto im Minus
Muriel M. zeigt Blick am Donnerstag um 10.30 Uhr ihren
Kontostand: 1498.51 Franken im Minus. Bezahlen müsste
sie die Wohnungsmiete von 1770 Franken, die Krankenkasse
für ihre kleine Familie von über 1000 Franken, weitere
Rechnungen und einen Teil der Steuern. «Aber wie?»,
fragt sie. «Dafür haben wir das Geld nicht.»
Sie berichtet, dass sie im Schnitt 4500 Franken
Arbeitslosengeld pro Monat erhält und ihr Mann im
Gastrobereich für einen 70-Prozent-Job etwa 2700 Franken
verdient. Zusammen kommt das Paar auf etwas über 7000
Franken. «Wir leben gut und kommen durch. Aber sparen
können wir nur für die Steuern», sagt Muriel M. Gerade
deshalb sei sie auf die Auszahlung angewiesen – «wie
viele andere auch!»
Was die Mutter am meisten ärgert: «Ich habe alle meine
Angaben eingereicht, wie immer.» Normalerweise gehe es
dann schnell, bis das Arbeitslosengeld auf dem Konto
sei. Doch es tue sich nichts. Dabei müsse sie auch die
Bezahlfristen einhalten. «Ich habe auch schon mehrmals
beim Amt angerufen. Doch ich wurde jedes Mal
vertröstet», berichtet Muriel M. «Es kann mir kein
Mensch sagen, wann das Taggeld ausbezahlt wird.»
Unglaublich sei auch: «Man hat mir gesagt: Wenn das
System nicht läuft, dann läuft es nicht.»
Ihr grösster Wunsch: «Dass die Ausgleichskassen
vorwärtsmachen! Es kann nicht sein, dass wir in der
Schweiz ein solches Problem haben und Arbeitslose, die
sonst schon in einer schwierigen Situation sind,
bestraft werden.» Wenn man sich an die Pflichten halte,
müsse auch das Arbeitslosengeld hereinkommen. Oder: «Man
hätte diese Menschen zumindest vorwarnen müssen – und
zwar früh genug! Dann hätte man allenfalls eine Lösung
finden können», findet Muriel M.
SECO «Tag und Nacht» an der Behebung dran
Fabian Maienfisch vom Staatssekretariat für Wirtschaft
(SECO) sagt zu Blick: «Seit der Einführung des neuen,
schweizweiten Programms am 6. Januar 2025 traten zehn
grosse Fehler auf – neun davon konnten bereits behoben
werden.» Die SECO-Fachpersonen seien Tag und Nacht an
der Behebung der noch bestehenden Störungen dran.
Wie viele Personen von einer verspäteten Auszahlung
betroffen sind, könne aktuell nicht abgeschätzt werden.
«Die Auszahlungen laufen weiter, und offene Fälle werden
schrittweise abgearbeitet», sagt Maienfisch.
Das SECO sei sich «sehr bewusst», dass Verzögerungen bei
den Auszahlungen bei Einzelnen zu finanziellen Engpässen
führen können. Die Arbeitslosenentschädigung sei jedoch
«gesetzlich garantiert» und könne «bis drei Monate nach
dem Ende einer Kontrollperiode geltend gemacht» werden.
Muriel M. sucht dringend einen Job
Doch das nützt Muriel M. nichts. Für sie bleibt die
Situation «sehr bedrückend». Sie wäre froh, wenn sie
einen Job im kaufmännischen Bereich finden könnte. Doch
sie weiss: «Im Moment ist dort der Arbeitsmarkt sehr
ausgelastet.»
Sie habe ihren letzten Job im September 2024 aus
wirtschaftlichen Gründen verloren und bis Ende Oktober
2025 temporär gestempelt und gearbeitet – seit Anfang
November sei sie voll arbeitslos. «Ich würde auch einen
längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen. Und ich kann vier
Sprachen», sagt Muriel M. fast verzweifelt. Sie würde
sogar ihre Tochter, die wegen der Job-Suche eh schon zu
einer Tagesmutter gehe, vermehrt dorthin schicken –
«auch, wenn da wieder mehr Kosten auf uns zukommen
würden».
Die 41-Jährige möchte vor allem eines: «Nicht mehr
abhängig von diesem Arbeitslosensystem sein. Von einer
Kasse, die nicht funktioniert.» Die Situation sei für
sie und ihren Mann belastend, doch das Paar versucht,
Tochter Giulia zu schützen. «Wir schotten sie von der
Problematik ab und schauen, dass sie alles hat, was sie
braucht.»
Trotzdem merke die Familie das Fehlen des Geldes schon
bei kleineren Dingen – so etwa bei ihrem monatlichen
Ritual: «Immer, wenn ich das Arbeitslosengeld bekomme,
gehen wir zusammen in den McDonald's.» Doch diesmal habe
sie Tochter Giulia vertrösten müssen, so Muriel M. «Bei
uns zählt im Moment jeder Franken.»
* Name bekannt
=====
Kriminelle Zwangsimpfungs-Gesetze in der
Schweiz am 29.1.2026: Terror-Geldbussen ohne
Verhältnismässigkeit: Impfobligatorien auf dem Prüfstand - Alarmierende
Resultate juristischer Analyse
zu unserer juristischen Analyse der kantonalen
Impfobligatorien
https://abfschweiz.ch/wp-content/uploads/Impfobligatorien-Schweiz-29.01.26.pdf
gestützt auf EpG 22 und Strafbestimmungen dazu
Die Ergebnisse sind alarmierend: In mehreren Kantonen drohen
nicht nur
▪️hohe Bussen und Strafandrohungen,
▪️sondern wie im Kanton Zug sogar die Möglichkeit einer
Einweisung in eine geeignete Anstalt.
▪️In einzelnen Kantonen können Impfobligatorien für ganze
Bevölkerungen oder gesamte Kantonsgebiete angeordnet werden.
▪️Im Wallis sind Bussen bis 100'000 Franken oder Haft
vorgesehen.
⚠️Die Grundsätze der Verhältnismässigkeit werden damit
massiv verletzt.
⚠️Vor diesem Hintergrund fordert ABF Schweiz entschieden:
-Es darf keinen auch indirekten Zwang für Impfungen geben,
insbesondere nicht für experimentelle Injektionen wie bei
der modRNA-Gentherapie, die nicht mit einer traditionellen
und bewährten Impfung zu vergleichen ist und erhebliche
Gesundheitsrisiken birgt;
-Die Impfobligatorien sind zu überprüfen;
-Das Legalitätsprinzip und das Bestimmtheitsgebot sind zu
achten;
-Das verfassungsmässige Grundrecht auf körperliche
Unversehrtheit (Art. 10 Bundesverfassung) darf nicht ausser
Kraft gesetzt werden.
🔺Unterstützen Sie unsere Online-Petition und setzen Sie
sich für eine evidenzbasierte Aufarbeitung ein, bevor die
Massnahmen im (https://abfschweiz.ch/nein-zum-epg/)
Epidemiengesetz zementiert werden!🔺
(https://abfschweiz.ch/nein-zum-epg/)
Kriminelle Schweizer beim Self Checkout am
30.1.2026: Wegen 1 Gipfeli Strafe zahlen und Hausverbot -
so geht es einfach nicht: Coop und Co. in Kritik: «Bei kleinsten Fehlern» gibts
Strafverfahren
https://www.nau.ch/news/schweiz/coop-und-co-in-kritik-bei-kleinsten-fehlern-gibts-strafverfahren-67087792
Elena Hatebur -- Luzern, -- Ein kleiner Fehler beim
Self-Checkout – und schon drohe ein Strafverfahren: Der
Konsumentenschutz kritisiert das Vorgehen der
Detailhändler scharf.
Weil sie ein Gipfeli beim Scanning vergass, erteilt Coop
einer Kundin 2 Jahre Hausverbot.
Der Konsumentenschutz kritisiert das Vorgehen scharf.
Bereits bei kleinen Fehlern werde teilweise sogar ein
Strafverfahren eingeleitet.
Bei Schweizer Detailhändlern gelten strenge Regeln an den
Self-Checkout-Kassen. Das zeigt ein kürzlich bekannt
gewordener Fall der Luzerner Comedienne Julia Steiner. Bei
einem 175-Franken-Einkauf bei Coop vergass sie, ein Gipfeli
einzuscannen.
Der Fehler kommt die junge Frau teuer zu stehen: Coop brummt
ihr prompt ein zweijähriges Hausverbot sowie eine Busse von
150 Franken auf. Doch Steiner ist kein Einzelfall.
So musste im Frühsommer 2025 auch eine Kundin bei Aldi tief
in die Tasche greifen. Sie hatte beim Einkauf das Gebäck
nicht eingescannt.
Am Ende beliefen sich Umtriebsentschädigung, Busse und
Strafbefehlsgebühr auf insgesamt 600 Franken.
Einschätzung von Coop «kaum nachvollziehbar»
Der Konsumentenschutz kritisiert die Praxis deutlich.
Auf Anfrage von Nau.ch erklärt Konsumentenschützer Jan
Liechti, dass Hausverbote zwar erlaubt seien. «In der Praxis
erleben wir aber, dass teils sehr schnell zu diesem Mittel
gegriffen wird», so Liechti.
Besonders brisant: «Es werden teilweise bei kleinsten
Fehlern, etwa einer vergessenen Dose, Strafverfahren
eingeleitet.» Teilweise werde die Kundschaft zudem nahezu
bei jedem Einkauf kontrolliert.
Im konkreten Fall von Julia Steiner zeigt Liechti wenig
Verständnis. «Es ist kaum nachvollziehbar, dass jemand bei
einem Grosseinkauf vorsätzlich ein einzelnes Gipfeli nicht
einscannt.»
Detailhändler sollen Kunden als Partner sehen
Grundsätzlich wünsche sich der Konsumentenschutz von den
Detailhändlern mehr Fingerspitzengefühl.
Self-Checkout-Kassen böten sowohl der Kundschaft als auch
den Unternehmen Vorteile.
«Dabei ist aber entscheidend, dass Kundinnen und Kunden als
Partner und nicht als Risiko behandelt werden», betont
Liechti.
Sei das Hausverbot nach einem Versehen ausgesprochen worden,
empfiehlt der Konsumentenschutz, schriftlich Stellung zu
nehmen. Zudem solle man eine Überprüfung verlangen.
Das sagen Coop, Migros und Co. zur Kritik
Der im Gipfeli-Fall betroffene Detailhändler Coop äussert
sich nur knapp zu der Kritik. Man beurteile jeden Fall
individuell, zu Details sicherheitsrelevanter Aspekte
äussere man sich nicht.
Eine pauschale Aussage zu Hausverboten sei nicht möglich und
deshalb auch nicht angebracht. «Der Self-Checkout ist fair
und verhältnismässig gestaltet. Kontrollen dienen der
Gleichbehandlung aller Kunden und der
Missbrauchsprävention», heisst es weiter.
«Wenn es Hinweise auf ein Vergehen gibt, wird der Einzelfall
geprüft und entsprechend kundenorientiert gehandelt.»
Auch Konkurrentin Migros hält sich bedeckt. Zu
Sicherheitsvorkehrungen und internen Massnahmen mache man
keine Angaben. «Unsere Kundinnen und Kunden sind ehrlich und
bezahlen ihre Einkäufe», teilt Migros auf Anfrage mit.
Lidl: «Hausverbot ist für uns das letzte Mittel»
Lidl lässt verlauten: «Ein Hausverbot ist für uns das letzte
Mittel.» Es werde nur in eindeutigen, schwerwiegenden oder
Wiederholungs-Fällen ausgesprochen.
«Wir beurteilen jeden Fall individuell und nach dem
Verhältnismässigkeitsprinzip», schreibt die Medienstelle. In
der Regel werde ein Hausverbot für die Dauer von zwei Jahren
ausgesprochen.
Man unterscheide aber zwischen offensichtlichen und
vermuteten Ladendiebstählen. «Sollte beispielsweise an einer
Selbstbedienungskasse ein Artikel versehentlich nicht
gescannt worden sein, klärt unser Personal dies im direkten
Gespräch.»
Und: «Wir setzen auf ein partnerschaftliches Verhältnis und
das gegenseitige Vertrauen – insbesondere bei der Nutzung
von Self-Checkout-Kassen.»
Bei offensichtlichen Diebstählen fordere man die Bezahlung
oder Rückgabe der Ware auf. Zudem erhebe man eine
Aufwandsentschädigung von 100 Franken. Je nach Schweregrad
erfolge eine Verwarnung oder ein Hausverbot sowie der Beizug
der Polizei.
Aldi zieht Polizei hinzu
Auch Aldi zieht in der Regel die Polizei hinzu, wenn es sich
«effektiv um einen Diebstahl» handle. Die Medienstelle
schreibt auf Anfrage: «Dann erheben wir eine
Umtriebsentschädigung und können ein Hausverbot für unsere
Filialen aussprechen.»
Die überwiegende Mehrheit der Kundschaft verhalte sich
ehrlich.
KRIMINELLE DEUTSCHE + SCHWEIZER
ANTIFA-STUDENTEN am 2.2.2026: Der Anarchie-Gedanke erlaubt
es ihnen, in Mensen Geschirr+Besteck zu klauen: Schweizer Studis klauen «täglich» Geschirr und Besteck
https://www.nau.ch/news/schweiz/schweizer-studis-klauen-taglich-geschirr-und-besteck-67087790
Riccardo Schmidlin -- Zürich -- In Schweizer Uni-Mensen
verschwindet täglich Besteck. Mensen setzen auf
Ehrlichkeit und Hausdienste.
Studis klauen Geschirr aus Uni-Mensen,
auch in der Schweiz.
In Deutschland verschwinden massenhaft
Kuchenteller und Pommes-Schalen.
In der Schweiz verschwindet vor allem
Besteck.
In
Uni-Mensen wird täglich Geschirr und Besteck geklaut.
Während einige Studis das Besteck nur kurz ausleihen und
zurückbringen, landet es bei anderen gleich dauerhaft in
der WG-Küche.
In
Deutschland hat das Mitgehenlassen ein krasses Ausmass
angenommen: In Mainz verschwanden innerhalb eines Jahres
fast alle Kuchenteller und 1490 Pommes-Schalen. Die
Mensa musste den beliebten Frittier-Klassikerzeitweise vom Menü streichen.
[Schweizer
StudentInnen klaufen ebenso]
Ganz so schlimm ist es hierzulande zwar nicht. Doch: «Wir
verzeichnen täglich Geschirr und Besteck, das fehlt»,
bestätigt Cornelia Magnin, Sprecherinder ZFV-Genossenschaft.
Die
Unternehmung betreibt unter anderem die Mensen an den
Universitäten Zürich, Bern und Luzern sowie an der ZHAW.
Besonders Besteck verschwindet
Besonders
betroffen seien Gabeln, Messer und Löffel, Teller etwas
weniger häufig. Wo genau die Hotspots liegen, kann
Magnin nicht sagen. Konkrete Zahlen für einzelne
Standorte kommuniziere man nicht.
Trotz
der täglichen Verlusteblieben Pommesund
andere Klassiker im Angebot.
«Manchmal
wird Besteck oder Geschirr auch wieder zurückgebracht.
Dies von selbstverpflegenden Gästen, die es sich
ausgeliehen und an den Lern-/Arbeitsplatz mitgenommen
haben», erklärt Magnin.
Um
den Schwund einzudämmen, sensibilisieren die
ZFV-Betriebe gemeinsam mit den Ausbildungsstätten ihre
Gäste.
«Eine
punktuelle Massnahme kann zum Beispiel sein, dass das
Besteck bei der Kasse platziert ist. So dass nur
Personen Besteck holen, die auch in der Mensa essen. Und
natürlich appellieren wir an die Ehrlichkeit.»
Hausdienst hilft beim Aufspüren
mit
Zudem
unterstütze das Facility Management der Hochschulen und
Unis «beim Suchen und Finden von Geschirr in Räumen
ausserhalb der Mensen».
Heisst:
Der Hausdienst spürt verschollenes Geschirr und Besteck
in den Räumen auf – und bringt es zurück in die Mensa.
Die
SV Group, Betreiberin zahlreicher Mensen in der Schweiz,
hält sich zu Zahlen bedeckt: «Zu entwendetem Geschirr
oder Besteck führen wir weder standortbezogene noch
aggregierte Statistiken», heisst es auf Anfrage.
Die dokumentierten Fälle zeigen kein Zufallsbild, sondern
ein Muster. Das SRF berichtet selektiv, moralisiert
politische Themen und blendet unbequeme Fakten aus.
Durch Framing, Weglassen und Gewichtung entsteht
Meinungslenkung statt sachgerechter Information.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk genießt in der Schweiz
einen besonderen Vertrauensvorschuss. Gebührenfinanziert,
staatsfern organisiert, dem Sachgerechtigkeitsgebot
verpflichtet.
Gerade deshalb wiegt es schwer, wenn sich über Jahre hinweg
ein anderes Bild verfestigt. Nicht durch einen einzelnen
Fehltritt, sondern durch ein Muster aus Auslassungen,
Verzerrungen, Moralisierungen und politischer Schlagseite.
Die SRF-Berichterstattung der letzten Jahre liefert dafür
reichlich Anschauungsmaterial.
Ein Blick auf die dokumentierten Fälle seit 2023 zeigt kein
zufälliges Aneinanderreihen redaktioneller Pannen, sondern
eine systematische Abweichung von journalistischen
Grundsätzen.
Besonders auffällig ist dabei die wiederkehrende Asymmetrie:
Bestimmte Themen werden emotional aufgeladen, andere
konsequent relativiert oder ganz ignoriert. Politische
Akteure werden je nach ideologischer Nähe kritisch seziert
oder wohlwollend begleitet.
Beginnen wir mit dem Ukraine-Krieg
Das SRF inszenierte früh einzelne ukrainische Kämpfer als
Heldenfiguren, ohne deren biografische Hintergründe kritisch
zu prüfen. Problematische Vorgeschichten blieben unerwähnt,
abweichende Einschätzungen wurden kaum zugelassen. Die Folge
war eine Berichterstattung, die mehr mobilisierte als
informierte.
Ein ähnliches Muster zeigt sich bei den sogenannten
RKI-Protokollen.
Während internationale Medien und selbst deutsche Gerichte
deren Relevanz betonten, entschied sich das SRF über Monate
hinweg für Schweigen.
Die Begründung, es handle sich um ein deutsches Thema ohne
Schweiz-Bezug, erwies sich später als nicht haltbar. Sowohl
die Ombudsstelle als auch die Unabhängige Beschwerdeinstanz
erklärten das Unterlassen der Berichterstattung als
programmrechtswidrig. Dass das SRF stattdessen ein
Corona-Quiz publizierte, wirkte weniger wie journalistische
Prioritätensetzung als wie Themenvermeidung.
Besonders augenfällig ist die politische Einordnung
missliebiger Parteien und Akteure. Die AfD wurde wiederholt
pauschal als rechtsextrem bezeichnet, teilweise mit
historischen Analogien zur NSDAP.
Ombudsstellen rügten einzelne Beiträge, doch die
redaktionelle Linie blieb bestehen. Gleichzeitig wurden
linke oder grüne Akteure auffallend schonend behandelt.
Studien zur Gästestruktur politischer Sendungen belegen eine
klare Übervertretung bestimmter Parteien.
Die wählerstärkste Kraft der Schweiz, die SVP, fehlte
mehrfach in zentralen Diskussionsformaten zu Themen, die sie
unmittelbar betrafen.
Auch Donald Trump dient als Konstante dieser Entwicklung.
Das SRF illustriert Beiträge mit Bildern, die ihn bewusst in
Nähe totalitärer Symbolik rücken. Aussagen werden verkürzt,
entlastende Kontexte weggeschnitten, politische Gewalt
indirekt relativiert, wenn sie sich gegen Akteure aus dem
falschen Lager richtet. Selbst nach Ombudsrügen werden
problematische Darstellungsweisen häufig verteidigt statt
korrigiert.
Hinzu kommt eine zunehmende Vermischung von Journalismus und
Aktivismus. Gendergerechte Sprache wird nicht nur verwendet,
sondern aktiv propagiert, obwohl Umfragen eine klare
Ablehnung im Publikum zeigen. Religiöse Formate mutieren zu
politischen Kommentaren.
Wissenschaftliche Sendungen erklären Klimaskepsis zum
psychologischen Defizit und müssen später mangels Belegen
korrigiert werden. Wetterprognosen werden systematisch
dramatisiert, was selbst interne Kritiker als problematisch
bezeichnen.
Besonders heikel ist der Umgang mit Statistik und Begriffen.
Nettozuwanderung, Kriminalität, Asylzahlen oder
Umfrageergebnisse werden selektiv präsentiert oder falsch
eingeordnet. Korrekturen erfolgen spät, leise oder unter
öffentlichem Druck. Der erste Eindruck bleibt, die
öffentliche Meinungsbildung ist bereits beeinflusst.
All dies wäre einzeln betrachtet erklärbar. Redaktionen
arbeiten unter Zeitdruck, Fehler passieren. Doch die schiere
Menge an Fällen, die in dieselbe Richtung weisen, lässt
diese Erklärung nicht mehr zu. Wer über Jahre hinweg
ähnliche Verzerrungen produziert, folgt keiner Zufälligkeit,
sondern einer Haltung.
Der Kern des Problems liegt nicht in offener Lüge, sondern
in struktureller Voreingenommenheit. Fake-News im
klassischen Sinn sind selten. Stattdessen entsteht eine
Realität durch Weglassen, Framing und moralische Gewichtung.
Genau diese Form der Meinungslenkung ist gefährlicher als
plumpe Desinformation, weil sie sich im Gewand der
Seriosität präsentiert.
Für einen gebührenfinanzierten Sender ist das kein
Nebenschauplatz, sondern ein Legitimationsproblem. Vertrauen
basiert auf Ausgewogenheit, nicht auf der moralischen
Gewissheit der Redaktion. Wer glaubt, im Besitz der
richtigen Haltung zu sein, verliert schnell den Blick für
die Pflicht zur Distanz.
Die Bilanz der letzten Jahre zeigt: Das SRF berichtet nicht
nur über gesellschaftliche Konflikte. Der Sender ist Teil
davon geworden. Und genau darin liegt das eigentliche Risiko
für die mediale Öffentlichkeit in der Schweiz.
=====
Krimineller Ausländer in Basel am 5.2.2026:
"Novartis: Chef verdient jetzt 300 Mal mehr als Du!"
https://www.nau.ch/news/schweiz/novartis-chef-verdient-jetzt-300-mal-mehr-als-du-67091352
Andrea Schüpbach -- Basel -- Novartis schreibt einen
fetten Gewinn. CEO Vas Narasimhan kassiert nun 25
Millionen Franken Lohn. Der Aufschrei ist gross.
Novartis macht im Geschäftsjahr 2017
einen Gewinn von 17,4 Milliarden US-Dollar.
Bedeutet auch: CEO Narasimhan freut sich
auf eine krasse Lohn-Erhöhung.
Dafür gibt es Kritik von der
Aktionärsgesellschaft.
Grund
zur Freude hat auch CEO Vas Narasimhan. Sein Grund-Salär
erhöht sich zwar nur minim auf 1,9 MillionenFranken.Der Amerikanererhält
für das letzte Jahr aber eine Gesamtvergütung von24,9 Millionen Franken.
Kritik: «Verdient an einem Tag, was Schweizer in einem
Jahr verdienen»
Ein Blick zurück zeigt: Der Lohn von Vas Narasimhan ist auch
schon gesunken, in den letzten Jahren aber stark
angestiegen.
Das sorgt für massive Kritik – etwa durch den
Aktionärs-Vertreter Vincent Kaufmann. Die fast 25 Millionen
seien viel zu hoch, sagt der Direktor der Anlage-Stiftung
«Ethos» in der «SRF Tagesschau».
«Das ist fast dreihundert Mal der Schweizer Median-Lohn. Der
CEO von Novartis bekommt also an einem Tag, was Schweizer
und Schweizerinnen in einem Jahr verdienen. Das stimmt
nicht.»
Zum Vergleich: Auch Roche blickt auf ein gutes Jahr zurück.
Allerdings verdient dort CEO Thomas Schinecker mit zehn
Millionen Franken nur leicht mehr als im Vorjahr.
Wohl auch, weil der Novartis-Konkurrent hier viel stärker
verankert ist und sich der politischen Sprengkraft mehr
bewusst ist. Gerade in Zeiten, wo Medikamentepreise erhöht
werden sollen.
Novartis blickt auf Löhne in den USA
Novartis erklärt, Der Lohn sei leistungsorientiert. Das
dürfte aber nicht der einzige Grund sein.
Novartis vergleicht sich mit den USA – über den Gewinn
sprach Narasimhan etwa nur in amerikanischen Medien. In
Übersee sind Löhne von über 20 Millionen längst die Regel.
Verdacht kriminelle Schweizer in Zureich am
5.2.2026: Der Goldhändler: Kantonspolizei Zürich: Etliche Verstösse bei Goldhändlern
- Blick Polizei stellt etliche Verstösse
bei Edelmetallhändlern fest: Bei 10 von 14 Betrieben.
Etliche Verstösse bei Zürcher Edelmetall-Händlern
festgestellt
https://www.blick.ch/schweiz/bei-10-von-14-betrieben-etliche-verstoesse-bei-zuercher-edelmetall-haendlern-festgestellt-id21663711.html
Angela Rosser -- Journalistin News --
Mehrere Edelmetallhändler in der Stadt
Zürich wurden gestern durch die Polizei kontrolliert. Die
Bilanz schockiert: Bei 10 von 14 Betrieben wurden
Verstösse festgestellt.
Gemeinsam mit anderen Partnerorganisationen hat die
Kantonspolizei Zürich am Mittwoch mehrere Edelmetallhänder
in der Stadt kontrolliert. Wie die Polizei in einer
Mitteilung schreibt, stellten die Einsatzkräfte bei 10 von
14 kontrollierten Betrieben Verstösse fest.
Unter anderem verstiessen die Händler gegen
Sorgfalts- und Dokumentationspflichten, es fehlten
Bewilligungen für den Ankauf von Edelmetallen und es
wurden ungeeichte Waagen entdeckt.
200 Gramm Gold ohne Marke
Weiter werden in der Medienmitteilung Mängel bei der
Preisangabe sowie Verletzungen des
Mehrwertsteuergesetzes erwähnt. In einem
Geschäft fanden die Kontrolleure rund 200 Gramm
Goldschmuck ohne Verantwortlichkeitsmarke oder
Feinheitsangabe. Der Schmuck wurde
sichergestellt und der Händler bei der Staatsanwaltschaft
angezeigt.
Bereits im November informierte die Kantonspolizei Zürich
über 13 kontrollierte Betriebe, von denen bei 6 Verstösse
registriert wurden.
Empfehlungen der Polizei
Die Polizei empfiehlt Gold, Schmuck und andere
Wertgegenständ nur an autorisierte und vertrauenswürdige
Händler zu verkaufen. Händler müssen für den Ankauf von
Edelmetallen bei der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle
registriert sein.
Es sollten auch mehrere Angebote eingeholt werden, um zu
vermeiden, dass man sein Gold unter Wert verkauft. «Lassen
Sie sich beim Verkauf nicht unter Druck setzen und verlangen
Sie eine Quittung. So können Sie sich besser vor Betrug
schützen», schreibt die Polizei.
Ein Hauptargument der Gegner der SRG-Initiative
«200
Fr. sind genug!», durch die die
Zwangsgebühren von 335 Franken jährlich auf 200 gesenkt
und auf Haushalte beschränkt werden sollen, lautet: Die
SRG könnte bei einer Annahme ihren Auftrag nicht mehr
erfüllen. Ins selbe Horn bläst auch die
SRG-Generaldirektorin Susanne Wille. In einem Interview
mit dem Sonntagsblick erklärte sie
beispielsweise, dass die Halbierung der SRG «das Ende
der SRG, wie wir sie heute kennen» wäre.
«Von einem Sparprogramm zu sprechen, ist eine
Verharmlosung. Die Initiative will die SRG kaputt
machen. (…) Zu behaupten, man kann mit der Hälfte des
Geldes das Gleiche machen, ist unredlich», bekräftigte
Wille.
Nun deckte die Weltwoche
allerdings auf, dass sich die
SRG-Generaldirektorin hinter verschlossenen Türen ganz
anders äußerte. So habe sie im Rahmen einer geplanten
Anleiheemission gegenüber Investoren genau das Gegenteil
behauptet. In der entsprechenden Präsentation stehe
nämlich:
«Die Annahme [der Initiative] würde eine strategische
Anpassung erfordern – die SRG könnte ihren Auftrag
aber weiter erfüllen. (…) Bei einer Annahme der
Halbierungsinitiative kann die SRG ihrer Meinung nach
mit substanziellen Kostensenkungsmaßnahmen und einem
halbierten Budget ihren verfassungsrechtlichen Auftrag
im Rahmen der Konzession weiterhin erfüllen.»
In der an der Konferenz gezeigten Präsentation
steht laut der Weltwoche «nichts
von einer Notwendigkeit einer neuen Konzession, nichts
von Kaputtmachen, nichts von Zerstörung und Chaos». Die
Zeitschrift weiter:
«Vielmehr wird explizit und in aller Seelenruhe die
Beständigkeit und Kontinuität der SRG angepriesen,
ganz unabhängig von den direktdemokratischen
Unwegsamkeiten, dem anstehenden Volksentscheid vom 8.
März. Egal, ob die SRG-Initiative durchkommt oder
nicht, so die Botschaft an die Investoren, die SRG
bleibe eine ‹attraktive Anlageoption›.»
Wie die Weltwoche erläutert, besteht
beim Geldsammeln bei Investoren eine gesetzliche
Verpflichtung zu wahrheitsgemäßen
Informationen. So warne die SRG in einem Prospekt für
Investoren zwar vor «besonderen Risiken» bei einem Ja.
Kleingedruckt werde auch darauf hingewiesen, dass die
SRG-Konzession in dem Fall mit einem eingeschränkten
Leistungsauftrag angepasst werden müsste. Beobachtern
zufolge handle es sich dabei aber um einen
handelsüblichen Disclaimer. Im Prospekt werde dann auch
vor Risiken im Zusammenhang mit technologischen oder
unternehmerischen Veränderungen gewarnt. Die Weltwoche
kommentiert:
«Politisch ist die Kommunikation der SRG indes höchst
fragwürdig. Den Investoren bietet Wille den Staatsfunk
als beständige, resiliente Anlagemöglichkeit an, den
Gebührenzahlern gegenüber propagiert sie die gleiche
SRG als fragile Institution, die vor dem Untergang
steht.»
Auf Anfrage der Zeitschrift schreibe die
Medienstelle der SRG, man habe die
Auswirkungen einer möglichen Annahme der Initiative
gegenüber den interessierten Investoren «eingeordnet».
Man habe klargemacht, dass das Gesetz dann vom Parlament
revidiert werden müsse. Danach müsse der Bundesrat die
Verordnung anpassen und eine neue Konzession erteilen.
«Die Aussage, dass die SRG ihren
verfassungsrechtlichen Auftrag weiterhin erfüllen
kann, ist unter dieser Bedingung zu sehen», so die
Medienstelle der SRG.
«Unbestritten» sei aus Sicht der SRG:
Wie man immer kommuniziert habe, könne der Auftrag der
geltenden Konzession mit gekürztem Budget nicht mehr
erfüllt werden. Die Weltwoche ordnet ihrerseits
ein:
«Die offizielle SRG-Präsentation an der
Investorenkonferenz vom vergangenen August spricht
derweil eine andere Sprache. Wille und Co. wollen
freiwillige Geldgeber beruhigen, dass bei einem Ja
alles beim Alten bleibt. Den ‹gebundenen› Geldgebern,
den Zahlern der Zwangsgebühren, droht man, dass sie
die SRG zerstörten, wenn sie ihre ‹Investition› kürzen
sollten. Zwei alternative Narrative an der Spitze des
vermeintlichen Qualitätsmediums – die Direktorin
erzählt den Gebührenzahlern etwas komplett anderes als
den Investoren.»
Die rechtliche Lage gibt der Zeitschrift
zufolge einen Hinweis darauf, was nun gelte:
Was als sachgemäße Information durchgehe, sei am
Finanzmarkt «an glasklare Kriterien geknüpft». Bei
Zuwiderhandlung mache man sich strafbar. «Das wird auch
Susanne Wille wissen. Schließlich wird sie in dieser
Sache von Profis der UBS, der ZKB und der Raiffeisenbank
beraten», stellt die Weltwoche fest. Im
Abstimmungskampf werde hingegen «großzügig ausgelegt»,
was als sachgemässe Information durchgeht.
Was den Auftrag der SRG betrifft, ist
hinzuzufügen: Laut kritischen Zuschauern
erfüllt die SRG diesen insbesondere bezüglich der
Informationen gegenwärtig nicht. In der bundesrätlichen
Konzession heißt es nämlich:
«Die SRG sorgt in ihren Informationsangeboten für
eine umfassende, vielfältige und sachgerechte
Berichterstattung.»
Zum Beispiel bezüglich Kriege, Klima, Migration
und der «Pandemie» ist das jedoch nicht der
Fall. Die häufigste journalistische Sünde ist dabei die
Omission. Am Geld kann die Erfüllung dieses Auftrages
also nicht liegen. Und würde das Geld sinnvoller
eingesetzt, könnten auch mit 200 Franken Gebühren alle
Sprach- und Randregionen weiterhin problemlos bedient
werden.
Eiertätsch an einer Mohammed-Fantasie-Moschee-Türe in
Zürich-Örlikon:
Verdacht kriminelle Schweizer in Zürich am
6.2.2026: haben mit Eiern gegen eine
Mohammed-Fantasie-Moschee gespielt: «Es reicht jetzt!»: Eier-Angriff auf
Zürcher Moschee
https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/es-reicht-jetzt-eier-angriff-auf-zuercher-moschee-id21667836.html
Janine Enderli -- Redaktorin News -- Bei
einer Moschee in Zürich-Oerlikon kam es vergangene Woche
zu einem Eierangriff. Betroffene sind schockiert und
fordern: «Es reicht jetzt!»
Angriff auf die türkische Moschee Mimar Sinan in
Zürich-Oerlikon: Am vergangenen Donnerstag wurde ein Gebäude
der Moschee mit rohen Eiern beworfen. Das meldet ein
Leserreporter. Bilder vom Eingang des Hauses zeigen, wie
wohl eine ganze Schachtel rohe Eier gegen die Tür geworfen
wurde.
In den sozialen Medien hat der Vorfall ebenfalls
Aufmerksamkeit erregt. «Es reicht», schreibt die
SP-Politikerin und regelmässige Besucherin der Moschee, Vera
Çelik (20), in einem Instagram-Beitrag. Solche Aktionen
seien kein «Jungenstreich», sondern «Hass», der sie
schmerze. «Ich wünsche mir, dass solche Aktionen ernst
genommen werden», schreibt Çelik.
«Kein Randphänomen»
Sie stellt klar: «Wir gehören auch zu dieser Stadt.» Unter
dem Post tummeln sich viele Kommentare, die die Tat
verurteilen. Laut der 20-Jährigen sei es auch in den
Strassen rund um die Moschee zu Eierwürfen gekommen. «Es ist
kein Randphänomen», betont sie.
Kein Sachschaden
«Der Vorfall wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet. Die
Fachstelle Brückenbauer steht in Kontakt mit den
Verantwortlichen der Moschee. Da kein Sachschaden entstanden
ist, wurde vonseiten der Moscheeverantwortlichen keine
offizielle Anzeige erstattet», erklärt Mediensprecher Pascal
Siegenthaler.
Die Fachstelle Brückenbauer setzt sich für ein respektvolles
Miteinander zwischen Menschen verschiedener Kulturen ein,
heisst es auf der Website der Stadt Zürich. Eine ihrer
Aufgaben ist es, verschiedene Gemeinschaften und Vereine bei
interkulturellen Herausforderungen zu beraten.
Kriminelle Schweizer am 6.2.2026: Firma ohne
Ausstiegsklausel aus dem Vertrag: Wie ein Fitnessabo für eine Kundin zum
rechtlichen Albtraum wurde -- Jetzt
droht die Betreibung
https://www.blick.ch/schweiz/jetzt-droht-die-betreibung-wie-ein-fitnessabo-fuer-eine-kundin-zum-rechtlichen-albtraum-wurde-id21668230.html
Maria-Rahel Cano -- Beobachter -- Hannah Baier
bucht für 4300 Franken ein sechsmonatiges Onlinecoaching,
doch dann kommt sie mit der App nicht klar. Vorzeitig
kündigen ist unmöglich – jetzt droht die Betreibung.
Ein Onlinequiz, ein Telefonat, ein charismatischer Verkäufer
– und am Ende ein Vertrag über mehrere Tausend Franken, der
sich nicht vorzeitig kündigen lässt. So schildern mehrere
Frauen das Vorgehen der Firma Fit on Time. Das Unternehmen
bietet Online-Fitnesscoachings mit individueller Betreuung
in den Bereichen Training, Ernährung und mentaler Gesundheit
an.
«Es ging alles so schnell», sagt Hannah Baier (Name
geändert) später gegenüber dem Beobachter. Angelockt durch
Onlinewerbung, liess sie sich am Telefon von einem Verkäufer
zu einem Vertragsabschluss überreden. Noch am selben Tag
buchte sie mit nur einem Klick das sechsmonatige
Coachingpaket für 4300 Franken.
Doch die
Ernüchterung folgte prompt: Das Programm basiert fast
ausschliesslich auf einer App. Baier, digital wenig
versiert und körperlich eingeschränkt, scheiterte an der
Umsetzung. Knapp zwei Wochen später bat sie um die
Vertragsauflösung. Die Firma lehnte jedoch ab. Laut den
allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sei eine Kündigung
nur aus «wichtigem Grund» möglich. Dass Baier mit der App
nicht zurechtkam, zählte für die Firma nicht als solcher.
Fit on Time
verspricht persönliche Betreuung
Gegenüber dem
Beobachter betont man bei Fit on Time, dass man die
technische Versiertheit der Kundinnen und Kunden aktiv
prüfe und sie vorab umfassend über das Angebot aufkläre.
Bei technischer Überforderung im Onboarding-Prozess biete
die Firma auch analoge Alternativen an.
Die hohen Kosten
erklärt das Unternehmen mit dem Aufwand für die intensive
Betreuung, derüber ein klassisches Fitnessabo hinausgehe:
«Vergleichbar ist unser Angebot mit der Betreuung durch
einen Personal Trainer sowie persönlicher Ernährungs- und
Gesundheitsberatung.»
Auflösung des
Vertrags nur gegen Stornogebühr
Im Fall Baier
bot das Unternehmen als «Kulanzmassnahme» eine
Vertragsauflösung gegen 800 Franken an, später stieg die
Forderung auf 1400 Franken. Baier weigerte sich zu zahlen,
da sie sich auf den Standpunkt stellte, keine Leistungen
in dieser Höhe bezogen zu haben. Kurz darauferhielt sie eine Betreibung über 5000
Franken.
=====
Randalierer=meistens Alkoholiker:
Verdacht krimineller schweizer Alkoholiker
in Como (Italien) am 6.2.2026: Anzeige in Como: Schweizer (47) randaliert auf Strasse
und zerstört Autos
https://www.blick.ch/ausland/anzeige-in-como-schweizer-47-randaliert-auf-strasse-und-zerstoert-autos-id21668049.html
Janine Enderli -- Redaktorin News -- Ein
Schweizer wurde am Donnerstag in Como von der Polizei
abgeführt. Der Grund: Er hatte mehrere Autos im
Stadtzentrum beschädigt.
Randale in Como (I): Am Donnerstagnachmittag zeigte die
Polizei in der norditalienischen Stadt einen 47-jährigen
Schweizer an, der im Stadtzentrum mehrere Autos beschädigt
haben soll.
Der Einsatz begann um 13.30 Uhr, nachdem ein Notruf von
mehreren Anwohnern eingegangen war. Offenbar hatte der Mann
es vor allem auf die Scheibenwischer der Autos abgesehen,
die teilweise verbogen oder abgerissen waren.
Spitzige Nagelfeile dabei
Nach kurzer Zeit konnten die Polizisten den Mann ausfindig
machen. Laut dem Nachrichtenportal Varese News ist er nicht
vorbestraft und verfügt über keinen Wohnsitz in Italien. Er
konnte sich offenbar nur auf Französisch verständigen. Weil
er keine Ausweispapiere dabei hatte, wurde er zunächst auf
eine Polizeiwache verbracht.
Der Mann wurde kontrolliert und schliesslich angezeigt. Bei
der Durchsuchung fanden die Polizisten in seinem Rucksack
ein Küchenmesser und in der Tasche seines Sweatshirts eine
Nagelfeile mit spitzer Spitze.
Ostschweiz am 9.2.2026: Schweizer
Audi-Fahrer will das Benzin immer gratis haben - bis er
auffliegt: Audi-Fahrer (21) tankt 26-mal ohne zu zahlen
https://www.nau.ch/news/schweiz/audi-fahrer-21-tankt-26-mal-ohne-zu-zahlen-67092652
Vivian Balsiger -- Frauenfeld -- Für 2500 Franken
«gratis» getankt: 26-mal machte sich ein 21-Jähriger im
Thurgau und in St. Gallen nach dem Tanken aus dem Staub –
nun wird es teuer für ihn.
Während 100 Tagen tankte ein 21-Jähriger
26-mal gratis – für rund 2500 Franken.
Vor Gericht in Frauenfeld musste er sich
noch für weitere Tatbestände verantworten.
Der Schweizer wurde zu einer Gesamtstrafe
von 4710 Franken verurteilt.
Zwischen
dem 19. April und dem 27. Juli 2025 hat ein 21-Jähriger
seinenAudiganze 26-mal
getankt,ohne zu bezahlen.
Dabei
hatte der mittlerweile verurteilte Straftäter einen
beachtlichen Benzin-Verschleiss. Über genau 100 Tage
tankte er 1231 Liter. Genug für rund 15'000 Kilometer
bei einem durchschnittlichen Verbrauch von acht Litern
pro 100 Kilometer.
Doch
der 21-Jährige hat noch mehr auf dem Kerbholz. VorGerichtim Thurgau
musste er sich noch für weitere Tatbestände
verantworten.
Tankstellen-Sünder klaute auch
noch bei Coop
Bei
dem hohen Benzinverbrauch liessen auch seine Reifen zu
wünschen übrig: Bei Kontrollen waren zwei Reifen so
abgefahren, dass bereits das Grundgerüst zu sehen war.
Tatbestand: Führen eines nicht betriebssicheren
Fahrzeugs.
Mal
nicht mit demAudi, sondern einemSeat, verursachte er in der Nacht vom 8.
August in Münchwilen TG Lärm. VorGerichtlautete der
Tatbestand auf «Einfache Verkehrsregelverletzung».
Vor
seinen Gratis-Tank-Besuchen klaute er auch beiCoop, so das «Tagblatt». Gemeinsam mit
einer Komplizin stahl er Ware im Wertvon 400 Franken ausder
Filiale im Einkaufszentrum Rickenbach ZH.
21-Jähriger muss jetzt über 7000
Franken blechen
Das
daraufhin verhängte schriftliche Hausverbot schien ihn
wenig abzuschrecken: Ein paar Monate später stahl er imCoopin Uzwil SG
erneut Ware im Wert von 42 Franken.
Auch
dies führte zu einem weiteren Tatbestand vorGericht: Diebstahl und
Hausfriedensbruch.
Die
Frauenfelder Staatsanwaltschaft sprach den 21-Jährigen
in allen Tatbeständen schuldig. Für die Vergehen wurde
er mit einer Geldstrafe von zehn Tagessätzen à 30
Franken belegt. Eine Busse von 2000 Franken kommt noch
obendrauf.
Mit
den Verfahrenskosten beläuft sich die Gesamtsumme auf
4710 Franken.
Den
Tankstellen schuldet der Verurteilte 2593 Franken. Diese
Summe müssen die Betreiber zivilrechtlich von ihm
einfordern.
=====
Lügen-TV der Schweiz am 9.2.2026: berichtet
tendenziös gegen JEDE Neutralität - soll verduften! Stinkhässig nach SRF-Doku: Baufirma-Chef spendet 100'000
Franken für Halbierungs-Initiative
https://www.blick.ch/wirtschaft/stinkhaessig-nach-srf-doku-baufirma-chef-spendet-100000-franken-fuer-halbierungs-initiative-id21677405.html
Robin Wegmüller --
Redaktor Wirtschaft -- Unternehmer Balz Halter
unterstützt die Kampagne gegen die SRG mit 100'000
Franken. Kürzlich war er Protagonist in einem
SRF-Beitrag, den er als «tendenziös» einstuft.
Damit haben die Unterstützer der Halbierungs-Initiative
nicht mehr gerechnet. Kurz vor Meldeschluss erhalten sie
nochmals 100'000 Franken aufs Konto. Spender ist die BFG
Halter KLG mit Sitz in Schlieren ZH. Sie gehört mehreren
Mitgliedern der Familie Halter – ein grosser Brocken in der
Immobilienbranche. Das Paradoxe daran: Auslöser war ein
Dok-Beitrag von SRF, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.
In der Sendung «Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly»
tritt Balz Halter, Verwaltungsratspräsident der Halter
Gruppe und in der Leitung der KLG, als einer der
Hauptprotagonisten auf. Er führt über 500 Mitarbeitende und
ist für Projekte in der ganzen Schweiz verantwortlich. Das
Problem: Der Dokfilm ist für Halter zu «tendenziös», wie es
im Bericht heisst. SRF anderer Meinung
Der VR-Präsident ist der einzige Vertreter der
Immobilienindustrie im Beitrag. Die Filmemacherin setzte den
Fokus auf Themen wie Profitgier, Leerkündigungen und die
explodierenden Mietpreise. «Wie ist es, wenn man Hunderte
von Leuten verdrängt?», lautete die erste Frage an Halter.
Bürgerliche Meinungen kamen wenige vor – zu wenige für den
Bauunternehmer. Im TV zu sehen war die Sendung am 22.
Januar. Die Familie Halter tätigte die Spende am 2. Februar.
«Das hat tatsächlich den Ausschlag gegeben», erklärt Halter
gegenüber der Zeitung. Er habe die Initiative schon vorher
unterstützt. Am SRF-Bericht lässt er im Artikel kein gutes
Haar: «Der Film hatte einzig zum Zweck, die
Immobilienbranche zu diskreditieren», sagt Halter. Darum hat
sich die Familie zur Spende entschieden.
Das SRF will von einer tendenziösen Berichterstattung nichts
wissen. «Die Ausgewogenheit ergibt sich aus der Gesamtschau
der vertretenen Positionen», so SRF gegenüber der «Aargauer
Zeitung». Man stehe weiterhin hinter dem Beitrag.
Es wird behauptet am 10.1.2026: Schweiz
fällt im Korruptions-Ranking zurück
https://www.nau.ch/news/schweiz/schweiz-fallt-im-korruptions-ranking-zuruck-67093079
Keystone-SDA, Nicolas Eggen -- Die Schweiz hat
Rückschritte gemacht bei der Bekämpfung von Korruption im
öffentlichen Sektor. Das geht aus dem Bericht einer
Transparenz-Organisation hervor.
Die Schweiz hat Rückschritte gemacht bei der
Korruptionsbekämpfung.
Laut der NGO deutet der Rückgang für eine gestiegene
Bereitschaft zur Korruption hin.
Den 6. Rang im Index teilt sich die Schweiz mit Schweden.
Kein gutes Zeugnis für die Schweiz: Wir haben Rückschritte
bei der Korruptionsbekämpfung gemacht.
In der Rangliste von Transparency International fiel die
Schweiz im internationalen Vergleich um einen Platz auf Den
6. Rang zurück.
Der Schweizer Ableger der Anti-Korruptions-Organisation
Transparency International sieht einen klaren Abwärtstrend.
Sie fordert in einer Mitteilung vom Dienstag Bund, Kantone
und Gemeinden zum Handeln auf.
In dem am Dienstag veröffentlichten
Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) 2025 der Organisation
Transparency International erreicht die Schweiz 80 von 100
möglichen Punkten. Das ist ein Punkt weniger als im Vorjahr.
Laut der Organisation deutet der Rückgang auf eine
gestiegene Bereitschaft zur Korruption hin.
Schweizer Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung unzureichend
Transparency International kritisiert die bestehenden
Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung in der Schweiz als
unzureichend.
Die neue Anti-Korruptionsstrategie des Bundes sei zwar ein
wichtiges Instrument, weise aber Lücken auf.
So fehle etwa die Förderung der Transparenz im Lobbying auf
Verwaltungsebene. Auch für Wartefristen beim Wechsel von
Führungspersonen aus der Verwaltung in die Privatwirtschaft
formuliere die Strategie keine Ziele.
Zudem gebe es keine eigentliche Antikorruptionsbehörde,
sondern nur eine interdepartementale Arbeitsgruppe ohne
Durchsetzungsbefugnisse.
Fototexte:
Fast gänzlich fehlen laut der Organisation Strategien zur
Korruptionsbekämpfung in den Kantonen und Gemeinden.
(Symbolbild)
Transparency International kritisiert die bestehenden
Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung in der Schweiz als
unzureichend. (Symbolbild)
Dieser Trend deute darauf hin, dass das Risiko der
Korruption im öffentlichen Sektor der Schweiz insgesamt
steige, so die Organisation. (Symbolbild)
Fast gänzlich fehlen laut der Organisation Strategien zur
Korruptionsbekämpfung in den Kantonen und Gemeinden.
Dies sei problematisch, da die Kantone 43 Prozent und die
Gemeinden 24 Prozent der öffentlichen Ausgaben der Schweiz
verantworten. Entsprechend hoch sei dort das Potenzial für
Vetternwirtschaft und Interessenkonflikte.
Jüngster Punktverlust ist Teil einer längerfristigen
negativen Entwicklung
Laut Transparency International ist der jüngste
Punkteverlust der Schweiz Teil einer längerfristigen
negativen Entwicklung. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat
die Schweiz insgesamt sechs Punkte eingebüsst.
Im gleichen Zeitraum betrug der durchschnittliche Rückgang
in den westeuropäischen Ländern zwei Punkte.
Dieser Trend deute darauf hin, dass das Risiko der
Korruption im öffentlichen Sektor der Schweiz insgesamt
steige, so die Organisation.
Urs Thalmann, Geschäftsführer von Transparency International
Schweiz, verweist in der Mitteilung auf Studien: Demnach sei
der Anteil an Schweizer Geschäftsleuten, die Bestechung von
Amtsträgern als üblich bezeichnen, stark angestiegen.
Gleichzeitig zeige eine andere Studie eine Schwächung der
korruptionshemmenden Institutionen. Der Rückgang im CPI lege
nahe, dass die Bereitschaft zur Korruption gestiegen sei.
Der Index wird seit 1995 erhoben. Er ist ein
zusammengesetztes Verzeichnis, das auf verschiedenen
Erhebungen und Einschätzungen von unabhängigen Institutionen
basiert.
Den 6. Rang im Index teilt sich die Schweiz mit Schweden.
Bessere Werte als die Schweiz erreichten: Dänemark (Rang 1),
Finnland (Rang 2), Singapur (Rang 3), Neuseeland und
Norwegen (beide Rang 4).
Kriminelles Lügen-TV der Schweiz am
12.2.2026: in sozialen Netzwerken mit 150 Kanälen: Instagram 44 -- YouTube 40 -- Facebook 39
-- TickTock 21 -- WhatsApp 6: Volksabstimmung: SRG betreibt immer
noch 150 Kanäle in den sozialen Medien
https://www.20min.ch/story/volksabstimmung-srg-nach-wie-vor-mit-150-kanaelen-in-den-sozialen-medien-103503242
Stefan Lanz -- Christina Pirskanen --
Taddeo Cerletti -- Die SRG verbreitet die
Inhalte ihrer Sender nach wie vor sehr breit in den
sozialen Medien. Eine Zählung von 20 Minuten ergibt 150
Kanäle – mindestens.
Die SRG verbreitet ihre Inhalte über mindestens 150
Social-Media-Kanäle.
Dies ergab eine aktuelle Zählung von 20 Minuten.
Kritiker sehen darin eine Abweichung vom
Service-public-Auftrag.
Die SRG nutze die Kanäle, um junge Menschen zu
erreichen.
Die
Sender der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft
(SRG) verbreiten
ihre Programme – anders, als es der Name vermuten
lässt – längst nicht nur auf den klassischen Radio- und
TV-Kanälen wie SRF, RTS oder RSI. Auch online sind die
Angebote stark präsent.
Das ist
seit Jahren ein Politikum. Im Abstimmungskampf zur
SRG-Initiative nutzen die Initianten die vielen
Kanäle als Argument für ein Ja. Sie fordern: Die SRG
solle sich auf den «zentralen Auftrag des Service public
konzentrieren».
Auch
seitens der privaten Medien ertönte Kritik: Diese fühlten
sich durch die gebührenfinanzierten
Angebote konkurrenziert. Die SRG und die Gegner der
Initiative argumentieren hingegen, dass sie im Netz die
junge, aber auch andere Zielgruppen erreiche, die das
klassische lineare TV- und Radioprogramm nicht nutzten.
20 Minuten hat nachgezählt
– 150 Kanäle
Im
Sommer 2023 prüfte
20 Minuten ein erstes Mal, wie viele Kanäle die SRG
in den grössten sozialen Netzwerken besitzt. Ergebnis:
insgesamt mindestens 169 auf den Plattformen Instagram,
Youtube, Facebook und Tiktok.
Nun hat
20 Minuten erneut nachgezählt. Neu kommt die Plattform
Whatsapp hinzu: Die Funktion, dort über «Kanäle» zu
kommunizieren, existierte im Juli 2023 noch nicht.
Ergebnis: Im Februar 2026 bespielt die SRG mindestens 150
Kanäle in mehreren Sprachen in den sozialen Medien.
Eine Liste mit all ihren Onlinekanälen wollte die SRG trotz
Anfrage nicht zur Verfügung stellen. Somit bleibt ungewiss,
ob die 20-Minuten-Recherche alle SRG-Konten ans Licht
gebracht hat – sie erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit.
Tiktok – der grösste Ausbau
Bei der ersten Zählung vor zweieinhalb Jahren sendeten die
Anstalten der SRG auf 12 Tiktok-Kanälen. Jetzt sind es
mindestens 21. Zwei Konten verschwanden, zehn neue kamen
hinzu. Ein Kanal blieb während der Recherche 2023
unentdeckt.
Facebook – der grösste Abbau
Am meisten Kanäle gestrichen hat die SRG auf Facebook.
Im Netzwerk, das gerade beim jungen Zielpublikum etwas aus
der Mode gekommen ist, sendet die SRG noch auf mindestens 39
Konten regelmässig, ganze 23 weniger als noch vor
zweieinhalb Jahren. Neue Konten liessen sich keine finden.
Youtube – Kanäle reduziert
Ihre aktiven Youtube-Kanäle hat die SRG auf 40 reduziert.
Bei der letzten Zählung von 20 Minuten waren es noch 48 –
allerdings zeigte die aktuelle Recherche, dass damals drei
Kanäle unentdeckt blieben. 2023 wären es also eigentlich 51
gewesen.
Weniger Konten bedeuten ausserdem nicht unbedingt einen
Rückgang an Präsenz. So sind im Kanal «SRF Dokus &
Reportagen» unter anderem die Formate «Dok», «Mona
mittendrin» und «rec.» zusammengefasst.
Instagram – unterdessen Kanal-Leader
Nach der Einstellung vieler Kanäle auf Facebook ist die
ebenfalls zum Meta-Konzern gehörende Plattform Instagram nun
das soziale Medium mit den meisten SRG-Konten. 44 Stück sind
es heute – vor zweieinhalb Jahren waren es 48 Profile,
inklusive zweier Konten, welche die erste Recherche vor
zweieinhalb Jahren nicht ans Licht brachte. Das bedeutet:
ein Rückgang um vier Konten seit 2023.
Whatsapp – der neue Kanal
Im September 2023, also nur wenige Monate nach der ersten
20-Minuten-Zählung, stellte Whatsapp die neue Funktion der
«Kanäle» vor. Die SRG hat auch auf dieser Meta-Plattform
Konten erstellt – sie ist aktuell mit mindestens sechs auf
dem Messaging-Dienst präsent.
Das sagt die SRG
Die SRG selbst bestätigt auf Anfrage die Konzentration auf
weniger Social-Media-Kanäle: Dies sei «Teil der
Unternehmensstrategie» und noch nicht abgeschlossen. Die
Auftritte auf Drittplattformen seien zuletzt «überall stark
reduziert» worden, meint die SRG. Nach Zählung von 20
Minuten sind seit 2023 insgesamt 19 Kanäle weniger online
oder aktiv. Zur Erinnerung: Damals zählte 20 Minuten
mindestens 169. Eine eigene Zählung der Kanäle will die SRG
«zu gegebenem Zeitpunkt» kommunizieren.
Auf die Frage, wie viele Mitarbeitende oder Stellenprozente
die Bewirtschaftung der sozialen Medien bindet, sagt das
Unternehmen, dass diese Aufgabe in den «trimedialen
Redaktionen» meist neben anderen Aufgaben erledigt werde –
deshalb lasse sich keine Anzahl nennen. Die Bewirtschaftung
der Plattformen mache oft nur einen kleinen Teil der
Aufgaben aus.
Ob neue Kanäle in den sozialen Medien geplant sind, will die
SRG nicht genau sagen. Es heisst lediglich: «Der Fokus liegt
bei eigenen digitalen Kanälen.» Damit gemeint sind unter
anderem etwa Apps wie Play SRF.
Nach der Publikation des Artikels weist ein Sprecher der SRG
darauf hin, dass die Kanäle der regionalen
SRG-Trägerschaften, von diesen Organisationen selbst
verwaltet werden.
=====
Kanton Basel-Land am 12.2.2026: Krimineller
Schweizer ERFINDET Rechnungen für über 1,3 Mio. Franken -
knapp 10% bezahlen - 120.000 Stutz ergaunert: Anklage erhoben: 20-Jähriger ergaunert mit
Fake-Rechnungen 120'000 Franken
https://www.20min.ch/story/anklage-erhoben-20-jaehriger-ergaunert-mit-fake-rechnungen-120-000-franken-103504878
Daniel Krähenbühl -- Die
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat Anklage gegen
einen 20-Jährigen erhoben. Er hatte Scheinrechnungen im
Wert von mindestens 1,3 Millionen Franken verschickt.
Ein 20-Jähriger muss sich wegen Betrugs vor Gericht
verantworten.
Er verschickte Scheinrechnungen im Wert von 1,3
Millionen Franken.
Damit verdiente er über 120'000 Franken.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat Anklage
erhoben.
Wer in
der Schweiz eine Firma gründet und diese im
Handelsregister eintragen will, muss zwischen 80 und 700
Franken zahlen. Kriminelle versuchen aber, mit offiziell
anmutenden Rechnungen Unternehmensgründer dazu zu bewegen,
Gelder für nutzlose Eintragungen in private Firmenregister
zu zahlen. Die kantonalen Handelsregister und die Polizei
warnen seit Jahren vor diesem sogenannten
«Adressbuchschwindel» (siehe Box).
Der Kanton Basel-Stadt
warnt vor solchen gefälschten Rechnungen.Kanton Basel-Stadt
Auch in
Baselland trieb ein solcher Schwindler sein Unwesen. Die
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat nun Ermittlungen
gegen einen heute 20-jährigen Schweizer abgeschlossen und
am Strafgericht Basel-Landschaft Anklage wegen
gewerbsmässigen Betrugs und unlauteren Wettbewerbs
erhoben, wie sie heute mitteilt.
So sieht eine echte
Rechnung des Basler Handelsregisteramts aus.Kanton Basel-Stadt
75'000 Franken
beschlagnahmt
Die
Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, durch
dieses mutmassliche Betrugssystem Zahlungen an ihn in der
Höhe von über 120'000 Franken verdient und dabei mehrere
Hundert Personen geschädigt zu haben.
Im Zuge
des Verfahrens hat die Staatsanwaltschaft am 4. März 2025
eine Webseite sperren lassen und Vermögenswerte in der
Höhe von rund 75'000 Franken beschlagnahmt.
Wann
die Hauptverhandlung am Strafgericht Basel-Landschaft
stattfinden wird, steht derzeit noch nicht fest. Für den
Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Was ist
«Adressbuchschwindel»?
Bei sogenanntem
Adressbuchschwindel oder Registerbetrug durchforsten
die Tatpersonen typischerweise systematisch amtliche
Register (beispielsweise das Handelsregister oder das
Markenregister) nach Neueinträgen und verschicken den
gefundenen Firmen anschliessend Rechnungen für neue
Registereinträge oder Mutationen.
Die verschickten
Rechnungen muten aufgrund der gewählten Sprache und
des Layouts amtlich und offiziell an. Dass es sich
dabei jedoch um nutzlose Einträge in private Register
handelt, wird in der Regel geschickt getarnt. Die
Täterschaft spekuliert typischerweise darauf, dass
Rechnungen mit kleineren Beträgen im dreistelligen
Bereich in vielen Firmen wenig auffallen und nicht
eingehend kontrolliert werden.
Gründer
sollten Rechnungen genau prüfen
Oft werden die
Rechnungen zudem mit einer kurzen Zahlungsfrist von
wenigen Tagen versehen. Die Staatsanwaltschaft
Basel-Landschaft warnt daher Personen, die
Neueintragungen oder Mutationen in einem amtlichen
Register vornehmen lassen, vor dieser Betrugsmasche.
Kriminelle Schweizer: Die Mossad-Propaganda-Maschine von
20minuten hetzt wieder mit dem Wort "rechtsradikal" - der
Krieg gegen Wahrheitswisser geht schon wieder los:
Verdacht
kriminelle Antifa in Lyon am 14.2.2026: MORD gegen
Nemesis-Mitglied: Rechtsradikaler
Aktivist zusammengeschlagen – tot
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/rechtsradikaler-aktivist-zusammengeschlagen-tot/ar-AA1WmizL?ocid=BingNewsVerp
In Lyon wurde am Donnerstag ein Aktivist der
identitären Gruppe Nemesis von Unbekannten
zusammengeschlagen. Am Samstag erlag er seinen
Verletzungen.
Ein 23-jähriger, identitärer Aktivist wurde am
Donnerstag in Lyon angegriffen. Am Samstag ist er
seinen Verletzungen erlegen, wie die
Staatsanwaltschaft mitteilte.
Der Mann war laut der identitären, feministischen
Gruppe Nemesis Teil ihres Sicherheitsteams, dass die
Aktivisten bei einer Demonstration schützen sollte.
Waren Täter Linksextreme?
Nemesis macht auf Social Media linksextreme Aktivisten
verantwortlich für den Angriff. Demnach identifizierte
Nemesis Mitglieder der Jeune Garde, einer
antifaschistischen Gruppe, die laut «Le Monde» im Juni
2025 aufgelöst wurde.
Die Polizei hat noch keine Täter identifiziert. «Die
Ermittlungen dauern an und werden nun neben der
schweren Körperverletzung unter drei Umständen auch
wegen Totschlags geführt», teilte die
Staatsanwaltschaft am Samstag mit.
Der Verstorbene erhielt mehrere Schläge gegen den
Kopf, wie «Le Monde» erfuhr. Er wurde schwer verletzt
ins Spital eingeliefert und dort in ein künstliches
Koma versetzt, ehe er infolge einer
Gehirnerschütterung verstarb.
Macron meldet sich zu Wort
Der französiche Präsident Emmanuel Macron verurteilte
in den sozialen Medien einen «beispiellosen
Gewaltausbruch» und rief zu «Ruhe, Zurückhaltung und
Respekt » auf . «Seiner Familie und seinen Angehörigen
spreche ich mein Beileid und die Unterstützung der
Nation aus », erklärte er und fügte hinzu: «Keine
Sache, keine Ideologie kann jemals das Töten
rechtfertigen.»
Kriminelle Schweizer vom Mossad-SVP-BLICK am
15.2.2026: hetzen gegen Beziehungen, die in der Statistik
auffallen - immerzu der kriminelle SVP-BLICK mit seiner
Spionage-Scheisse: Tatsächlich Liebe? -- Ex-Google-CEO Schmidt (70) und
Model Burkandt (27) sollen ein Paar sein
https://www.blick.ch/gesellschaft/ex-google-ceo-schmidt-70-und-model-burkandt-27-sollen-ein-paar-sein-tatsaechlich-liebe-id21691832.html
Er tut es erneut: Stolz zeigt sich Ex-Google-CEO Eric
Schmidt (70) mit Gloria-Sophie Burkandt, gerade mal 27
Jahre alt, Model, Influencerin und Politikertochter. Angst
vor dem Altern trifft auf Vaterkomplex? Oder steckt mehr
dahinter?
Sandra Casalini
Eins vorweg: Ausgeschlossen ist Liebe auch bei 43 Jahren
Altersunterschied nicht. «Bei Liebespaaren herrscht stets
ein Geben und ein Nehmen. Wenn Unähnlichkeiten auftauchen,
werden diese durch andere Ressourcen ausgeglichen», sagt
Psychologieprofessor Guy Bodenmann, Autor des Ratgebers «Was
Paare stark macht», in einem Gespräch mit dem «Beobachter».
Will heissen: Es gibt Paare, die auf irgendeiner Ebene – sei
es emotional, intellektuell oder auch sexuell – so gleich
ticken, dass der Altersunterschied nur noch eine
untergeordnete Rolle spielt.
Kommentar:
WANN wird die kriminelle Scheiss-SVP aufhören, im BLICK mit
Spionagedaten gegen Beziehungen zu hetzen?
Kriminelle Schweizer am Thunersee (Kanton
Bern, Schweiz) am 16.2.2026: Altersheim entlässt
Praktikantin, die eine sexuelle Belästigung meldete (!): Bewohner belästigt Catia Martins (25) - Altersheim
entlässt sie: "Er fasste mir an die Brust"
https://www.blick.ch/schweiz/bern/bewohner-belaestigt-catia-martins-25-waehrend-der-arbeit-altersheim-wirft-ihr-vor-zu-luegen-mir-liefen-traenen-uebers-gesicht-und-ich-zitterte-id21697360.html
Karin Frautschi -- Reporterin Blick --
Catia Martins (25) aus Merligen BE wurde sexuell
belästigt – an ihrem Arbeitsplatz. Passiert ist der
Vorfall in einem Altersheim am Thunersee, während ihrer
Probezeit. Anstatt Unterstützung erhielt sie von ihren
Vorgesetzten üble Vorwürfe.
Catia Martins (25) erlebt sexuelle
Belästigung am Arbeitsplatz
Heimleitung wirft Martins vor, Vorfall
erfunden zu haben
Martins plant Umschulung, prüft mit RAV
Büroarbeit als neuen Karrierezweig
«Ich habe meine Arbeit mit Freude gemacht», sagt Catia
Martins (25) aus Merligen BE. Doch ein Vorfall am 24. Januar
trübt diese Freude.
Martins ist stellvertretende Leiterin der Hauswirtschaft im
Wohn- und Pflegezentrum der Oertlimatt Stiftung in Krattigen
BE. Sie ist noch in der Probezeit. An jenem Samstag serviert
sie den Bewohnerinnen und Bewohnern das Frühstück. «Es gab
frische Brötli, Konfitüre und Butter», erzählt sie.
Bewohner fasst sie an
Als sie bei einem älteren Bewohner, der alleine an einem
Tisch sitzt, den leeren Teller abräumen will, streicht er
ihr langsam über den rechten Arm. Martins sagt nichts,
arbeitet weiter.
Als derselbe Bewohner den Frühstücksraum verlassen will,
steht Martins in einem schmalen Gang. Damit der Bewohner an
ihr vorbeigehen kann, macht sie ihm Platz und stellt sich
mit dem Rücken an die Wand.
Der alte Mann kommt auf sie zu und macht ihr ein Kompliment
für ihre «schönen Haare». Dann passiert es: «Er fasste mir
an die Brust – und lächelte dabei. Mit flacher Hand, mehrere
Sekunden lang.»
Die 25-Jährige ist perplex. Erst als der Bewohner weg ist,
begreift sie, was der Mann gemacht hat. Sie gerät in Panik,
Tränen kullern über ihre Wangen. Sie lässt alles stehen und
liegen, verlässt den Raum und ruft ihren Freund an. Dieser
macht sich auf den Weg zum Altersheim, um sie abzuholen.
«Sie bezeichnete mich als Mimose»
In der Wartezeit informiert Catia Martins ihre
Arbeitskollegen. Sie ruft ihre Stellvertreterin an,
schildert den Vorfall – und stösst auf Unverständnis: «Sie
spielte es herunter und meinte, ich sollte den Tag einfach
durchziehen.» Nächste Anlaufstelle ist der Pflegeleiter vor
Ort. «Er hatte Verständnis und sagte, ich solle nach Hause
gehen», so Martins.
Als ihr Freund mit dem Auto vor dem Ausgang wartet, wird
Martins von einer anderen Mitarbeiterin aufgehalten. Martins
erzählt ihr vom Vorfall: «Sie bezeichnete mich als Mimose.
Das war hart.»
Per Whatsapp informiert sie auch ihre Vorgesetzte. Der
Chatverlauf liegt Blick vor. Die Chefin antwortet, dass sie
mit dem Heimleiter gesprochen habe und sie diesen Vorfall
ernst nehmen würden. «Aber für uns ist es kein Grund, die
Arbeit zu verlassen», schreibt die Chefin und fügt an,
Martins hätte Distanz nehmen oder Nein sagen können.
«Ich war in diesem Moment so schockiert, ich konnte nichts
sagen oder machen», sagt Martins zu Blick und erwähnt, dass
sie bereits in ihrer Vergangenheit sexuelle Belästigung
erlebt habe. Dieser neue Vorfall habe sie in diese Zeit
zurückgeworfen.
«Es hat mich belastet. Ich hatte schlaflose Nächte, konnte
zwei Tage lang niemanden in meine Nähe lassen», so die
25-Jährige. Sie begibt sich in psychologische Betreuung und
wird krankgeschrieben.
«Das Gespräch eskalierte»
Martins wünscht ein Gespräch mit ihrer Chefin und dem
Heimleiter, das drei Tage nach dem Vorfall stattfindet. «Das
Gespräch eskalierte», sagt Martins Freund Wilhelm Klockmann
(24), der sie zum Treffen begleitet hat.
Der Heimleiter sei aggressiv und laut geworden. Er habe
Catia Martins vorgeworfen, alles nur erfunden zu haben,
damit sie am Samstag nicht arbeiten müsse. «Ich konnte nicht
glauben, was er sagte. Mir liefen Tränen übers Gesicht, und
ich zitterte», sagt sie.
Nach 20 Minuten brechen sie und ihr Freund das Gespräch ab.
Später versuchen sie, die Kommunikation schriftlich
weiterzuführen. Erfolglos. «Die Chefin hat mich im Whatsapp
blockiert und meine Stelle wurde direkt wieder
ausgeschrieben», so Martins.
Kündigung in der Probezeit
Die Kündigung erhält sie erst Mitte Februar per
eingeschriebenen Post. Im Brief des Geschäftsleiters steht,
dass die Auflösung des Arbeitsverhältnisses nicht im
Zusammenhang mit dem Vorfall vom 24. Januar stehe. Er
schildert Gründe, die unter anderem die Arbeitsqualität oder
eine fehlende Vorbildfunktion betreffen.
Das macht Catia Martins wütend. Sie höre zum ersten Mal von
solchen Vorwürfen, sagt sie zu Blick. Gegen die Kündigung
will sie rechtlich vorgehen.
Auf Blick-Anfrage bestätigt Stephan Sigg, Präsident der
Oertlimatt Stiftung, Kenntnis vom Fall zu haben. Konkret
dazu äussern, will er sich nicht. Im Allgemeinen betont er:
«Vorwürfe sexueller Belästigung nehmen wir als
Pflegeinstitution sehr ernst. Der Schutz und die persönliche
Integrität unserer Mitarbeitenden haben für uns oberste
Priorität.»
Umschulung ins Büro
Catia Martins ist verzweifelt: «Es schockiert mich, dass
Betriebe heutzutage noch auf diese Weise mit solchen
Situationen umgehen.»
Von ihrem gelernten Beruf, Fachfrau Hauswirtschaft, brauche
sie Abstand. Zu gross ist ihre Angst, bei einem anderen
Arbeitgeber nochmals in eine solche Situation zu geraten.
Mit dem RAV prüft sie Umschulungsmöglichkeiten. «Ich will
einen beruflichen Neuanfang. Am liebsten im Büro.»
Mobbing in der Schweiz gegen Ausländer - ganz normale
Diskriminierung:
Amis in der Schweiz am
17.2.2026: nicht immer sehr beliebt - und
schweizer Nachbarn scheinen von kriminellen
Pfarrern oder Parteibonzen manipuliert: Thurgau: US-Amerikanerin weint: «Warum hassen
mich die Schweizer?»
https://www.20min.ch/story/thurgau-us-amerikanerin-weint-warum-hassen-mich-die-schweizer-103508238
Deborah
Gonzalez -- Die
US-Amerikanerin Adri klagt in einem viralen
Tiktok-Video über Ablehnung im Thurgau. In den
Kommentaren entbrennt eine Debatte über
Integration und Sprache. Wie stehst du dazu? Melde
dich.
Eine US-Amerikanerin im Thurgau
klagt in einem viralen Tiktok-Video über Ablehnung
in der Schweiz.
Sie berichtet von ignorierenden
Nachbarn und fühlt sich wegen ihrer Herkunft
ausgegrenzt.
In den Kommentaren diskutieren
User und Userinnen über Integration, Sprache und
unterschiedliche Erfahrungen von Ausländern.
Laut dem Bundesamt für Statistik
hängt Integration stark vom Alltag und dem Umfeld
ab.
«Was habe ich denn gemacht – ausser in einem anderen
Land geboren zu sein?» Unter Tränen richtet sich die
US-Amerikanerin Adri in einem viralen Tiktok-Video
an ihre Zuschauer. Die Userin lebt seit rund einem
Jahr im Thurgau – und sagt offen, sie fühle sich
hier nicht wohl.
Der Clip wurde bereits über 328’000-mal aufgerufen
und mehr als 15’600-mal kommentiert. Darin erzählt
sie, sie könne nicht verstehen, wie Menschen
jemanden hassen könnten, «nur weil er aus einem
anderen Land kommt». Die Schweiz sei «theoretisch
ein grossartiger Ort», doch sie erlebe im Alltag
viel Ablehnung.
«Es gibt aber auch viele freundliche Personen»
Besonders ihre Nachbarschaft belaste sie: Sie grüsse
regelmässig, werde aber stets ignoriert. Eine
Nachbarin schaue sie jedes Mal an, «als wäre ich das
Schlimmste, was sie je gesehen hat». Sie habe diesen
Menschen nie etwas getan – ausser hierhergezogen zu
sein, wie sie weiter erzählt. Zwar gebe es auch
viele freundliche Personen, betont sie. Trotzdem
habe sie nirgendwo sonst so viel Ablehnung erlebt.
Ein Jahr in der Schweiz sei für sie härter gewesen
als sechs Jahre in den Niederlanden zusammen.
In den Kommentaren wird über ihre Aussagen
diskutiert. Einige User und Userinnen relativieren:
«Wir Europäer machen kaum Smalltalk – du siehst aus
wie wir, wir wissen gar nicht, dass du Ausländerin
bist», schreibt eine. Andere sehen die Integration
als Problem: Ein Geflüchteter berichtet, er habe
erst grosse Mühe gehabt, schnell die Sprache zu
lernen und sich anpassen zu müssen. Und weiter:
«Heute kommen viele Expats, lernen die Sprache nicht
und erwarten, dass sich alle anderen anpassen.»
Einer fragt direkt: «Hast du versucht, die Sprache
zu lernen?»
Eine Userin widerspricht Adri und schreibt: «Ich
lebe in der Schweiz und bin auch Ausländerin. Die
Leute sind nett hier.» Eine andere hingegen meint:
«Ich bin jetzt seit zwei Jahren hier und die
einzigen Freunde, die ich gefunden habe, sind andere
Einwanderer – ich sehe es also genauso wie du.»
Integration hängt stark vom Alltag ab
Migration beschäftigt die Schweiz stark. Rund 2,3
Millionen Menschen – etwa ein Viertel der
Bevölkerung – besitzen keinen Schweizer Pass.
Rechnet man Eingebürgerte hinzu, hat deutlich über
ein Drittel der Bevölkerung einen
Migrationshintergrund. Viele kommen wegen Arbeit
oder besserer Lebensbedingungen – genau jene Gründe,
die auch die Tiktok-Userin in ihrem Video nennt.
Studien des Bundesamtes für Statistik zeigen, dass
Integration stark vom Alltag abhängt: Nachbarschaft,
Arbeitsplatz oder Vereine entscheiden oft darüber,
ob sich Zugewanderte willkommen fühlen. Gleichzeitig
berichten Betroffene häufig von subtiler Ablehnung –
etwa Ignorieren, abweisenden Blicken oder
abschätzigen Bemerkungen.
Thema ist aktuell politisch präsent
Dass solche Erfahrungen nicht nur online vorkommen,
zeigte bereits die Geschichte einer Deutschen, die
wegen eines Jobs in die Schweiz gezogen war. Sie
wurde beim Spazieren von einem Mann als «Scheiss
Ausländerin» beschimpft und zu Boden gestossen. Der
Täter wurde verurteilt, die Frau zog kurz darauf
weg, weil sie sich nicht mehr sicher fühlte.
Auch politisch ist das Thema präsent. Das neue
Vertragspaket mit der EU (Bilaterale III) sieht vor,
dass rund 690’000 EU-Bürger langfristig ein
gefestigtes Aufenthaltsrecht erhalten könnten – das
hat die Debatte über Zuwanderung neu angeheizt. In
Gesprächen mit 20 Minuten schilderten Zugewanderte
sehr unterschiedliche Erfahrungen – von «gut
aufgenommen» bis zu regelmässigen Beschimpfungen.
Wie sieht es bei dir aus? Wie erlebst du das im
Alltag? Hast du selbst schon ähnliche Situationen
erlebt – oder ganz andere Erfahrungen gemacht?
Erzähl es uns unten im Formular.
Kriminelle Taxifahrer in Zürich am
21.2.2026: Es sind ABZOCKER-ARSCHLÖCHER! Zürich: 62 Franken für 3 km –
Taxiverbände kämpfen gegen Wucherpreise
https://www.20min.ch/story/zuerich-62-franken-fuer-3-km-taxiverbaende-kaempfen-gegen-wucherpreise-103510774
Selina Keller -- Die
Zürcher Taxiverbände fordern einen Höchsttarif, um gegen
Wuchertarife und starke Preiserhöhungen vorzugehen.
Aufgrund der hohen Preise würden immer mehr Kunden zu Uber
oder Bolt übergehen.
Zürcher Taxiverbände fordern einen
Höchsttarif für Taxifahrten.
Sie reagieren damit auf sogenannte
Wuchertarife und massive Preiserhöhungen.
Ein neues Gesetz hob Anfang 2024 die
bisherigen Höchsttarife auf.
Kunden beschweren sich über hohe Preise
und wechseln zu Uber oder Bolt.
In der Taxibranche in Zürich tobt ein Streit: Normalerweise
klagen Uber, Bolt oder Taxiangestellte über zu tiefe Preise
für ihre Fahrten. Nun fordern die Zürcher Taxiverbände auch
einen Höchsttarif. Damit wollen sie auf die zunehmende Zahl
von sogenannten «Wuchertarifen» reagieren. Am 19. Februar
reichten sie bei der Vorsteherin der
Volkswirtschaftsdirektion, Carmen Walker-Späh, einen Antrag
zur Einführung eines kantonalen Höchsttarifs für Taxifahrten
ein.
«Das ist dringend notwendig», erklärt Rudolf Raemy,
Präsident der Taxi Sektion Zürich. Anlass dafür sei das am
1. Januar 2024 in Kraft getretene kantonale Taxi- und
Limousinengesetz (PTLG). Dieses hob die bisherigen
Höchsttarife auf und senkte die Mindeststandards. Für die
Zürcher Taxibranche habe das eine «regelrechte Explosion der
zugelassenen Taxi- und Limousinenfahrer» zur Folge gehabt.
Taxifahrer schlagen Preise bewusst in die Höhe
Seit Einführung des Gesetzes seien rund dreimal mehr
Taxifahrerinnen und -fahrer unterwegs, erklärt Raemy – «bei
einem gleich gross bleibenden Kuchen». Der zunehmende
Konkurrenzkampf habe dazu geführt, dass ein Teil der
Fahrenden zu Plattformdiensten wie Uber oder Bolt gewechselt
sei, wo die Preise tiefer und die Nachfrage höher seien.
Andere Taxifahrer hingegen hätten ihre Preise massiv erhöht.
Raemy spricht von «Wucherpreisen» und «Missbräuchen».
Besonders am Zürcher Hauptbahnhof würden einzelne Fahrer vom
Wegfall der Höchsttarife profitieren. Kundinnen und Kunden
seien dort oft auf ein schnelles Taxi angewiesen. «Die
Fahrer wissen das genau und schlagen ihre Preise bewusst in
die Höhe», kritisiert Raemy. Dies sei rufschädigend und
führe dazu, dass immer mehr Kundinnen und Kunden zu Uber
oder Bolt abwanderten.
62 Franken für Taxifahrt in Stadt
Regelmässig gingen bei den Verbänden Beschwerdebriefe von
Kundinnen und Kunden ein. So habe sich Anfang Februar ein
Fahrgast gemeldet, der für eine Taxifahrt vom Hauptbahnhof
zum Hive Klub – eine Strecke von rund 3,3 Kilometern – 62
Franken bezahlt habe. Für eine innerstädtische Kurzstrecke
stehe das in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zur Distanz
oder Fahrzeit, so der Kunde.
Bereits nach rund 200 Metern, auf Höhe der Sihlpost, habe
der Taxameter über 20 Franken angezeigt. Auf Nachfrage habe
der Fahrer erklärt, darin sei bereits seine «Wartezeit am
Taxistand» enthalten. Solche Erlebnisse seien laut dem
Kunden der Hauptgrund dafür, weshalb sich immer mehr
Fahrgäste konsequent von klassischen Taxis abwendeten.
Diese Tarife schlagen sie vor
In ihrem Schreiben an die Regierungsrätin fordern die Taxi
Sektion Zürich und der Taxiverband Zürich, kantonale
Höchsttarife festzulegen. Als Richtwert schlagen sie «den
grössten gemeinsamen Nenner» vor – eine Kombination aus den
bisherigen Empfehlungen des Kantons und den gängigen Tarifen
der Taxizentralen.
Gemäss der Verordnung über den Personentransport mit Taxis
und Limousinen könnten die Höchsttarife wie folgt aussehen:
ein Grundtarif von 7 Franken pro Fahrauftrag, ein Wegtarif
von 4.40 Franken pro Kilometer sowie ein Zeittarif von 1.30
Franken pro Minute.
Kriminelle Schweizer am 22.2.2026: IT-Update
bei der Arbeitslosenkasse ist behoben, aber die
geschuldeten Gelder sind noch lange nicht alle ausbezahlt:
Abbau von Rückständen bei Arbeitslosengeldern zieht sich
noch hin
https://www.nau.ch/politik/international/abbau-von-ruckstanden-bei-arbeitslosengeldern-zieht-sich-noch-hin-67097663
Keystone-SDA -- Bern -- Der schrittweise Abbau von
Rückständen bei der Auszahlung von Arbeitslosengeldern
wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Ausbezahlt
wurden die Gelder bisher vor allem an Arbeitslose, welche
die erforderlichen Unterlagen eingereicht hätten, wie das
Staatssekretariat für Wirtschaft am Sonntag auf Anfrage
mitteilte.
Bislang seien über 600 Millionen Franken mit dem neuen
IT-System ausbezahlt worden, sagte die Direktorin des
Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), Helene Budliger
Artieda, in einem Interview im «SonntagsBlick». Die Probleme
mit dem neuen IT-System der Arbeitslosenkassen seien noch
nicht behoben. Aber Tag für Tag werde die Performance
besser, so die Staatssekretärin mit Berufung auf Gespräche
mit Regierungsräten aus den Kantonen.
Um den zum Teil existenziellen Probleme der betroffenen
Arbeitslosen begegnen zu können, hätten die
Arbeitslosenkassen einen grösseren Spielraum bei der
Dossierprüfung erhalten, sagte Budliger Artieda weiter.
Dadurch werde eine raschere Prüfung von Neuanmeldungen
möglich.
Neue Anträge würden laufend geprüft, um den Rückstand vom
Januar schrittweise abzubauen, teilte das Seco auf Anfrage
der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Dies werde noch
mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Am 6. Januar hatte das Seco ein neues IT-System
aufgeschaltet. Dabei wurde der Release von erheblichen
technischen Problemen begleitet. Das hatte zur Folge, dass
viele Arbeitslosengelder nur verspätet oder noch gar nicht
ausbezahlt werden konnten. Betroffen sind in erster Linie
neu angemeldete Arbeitslose, für die der Anspruch auf
Arbeitslosengelder noch abgeklärt werden muss.
Kriminelle Schweizer am 28.2.2026:
Arbeitslosenkasse spielt "IT-Panne" - Arbeitslose ohne
Reserven geraten ins Minus - Konto gesperrt (!): Baselbieter (43): Warten aufs Arbeitslosengeld: «Ich
dachte, ich verliere alles»
https://www.20min.ch/story/baselbieter-43-warten-aufs-arbeitslosengeld-ich-dachte-ich-verliere-alles-103510861
Carolin Teufelberger -- Wochenlang
wartete M. M. (43) auf sein Arbeitslosengeld und
fürchtete, Wohnung und Existenz zu verlieren. Nach
unzähligen schlaflosen Nächten und einem gesperrten Konto
ist nun erstmals eine Zahlung eingetroffen – und mit ihr
die Erleichterung.
Silvan (Anfang 40) wartete wochenlang auf sein
Arbeitslosengeld.
Für die Verzögerungen seien unter anderem Probleme
aufgrund eines Systemwechsels bei den
Arbeitslosenkassen verantwortlich gewesen.
Er fürchtete den Verlust seiner Wohnung. Sein Konto
wurde gesperrt.
Die erste Zahlung ist nun da. Silvan kann die
wichtigsten Rechnungen begleichen.
«Ich
konnte nicht mehr schlafen», sagt Silvan*. «Ich habe mir
das Schlimmste ausgemalt, dass ich meine
Wohnung verliere und meine Kinder nicht mehr
ernähren kann.»
Dann,
nach Wochen des Wartens, sei die
erste Monatszahlung der Arbeitslosenkasse endlich
eingegangen. «Ich bin so erleichtert», sagt der gelernte
Restaurationsfachmann aus dem Baselbiet. Er könne nun
wenigstens die
allerwichtigsten Rechnungen bezahlen, bevor es zu
Betreibungen komme.
«Ich fühlte mich im Stich
gelassen»
Seit
dem 27. November sei er arbeitslos gemeldet, erzählt der
Anfang-Vierzig-Jährige. «Ich habe kurz davor einen neuen
Job angetreten und wurde nach zwei Monaten gekündigt.» Es
habe nicht gepasst, sagt Silvan selbst. Bereits davor sei
er einmal kurz beim RAV gewesen, eine Zahlung habe er
damals schnell erhalten. Dieses Mal jedoch habe sich alles
hingezogen.
Zwischen dem 19. Dezember und dem 6. Januar führte das Seco
schweizweit ein neues Auszahlungssystem ein. Dafür wurden
sämtliche Systeme vorübergehend unterbrochen – seither komme
es zu Verzögerungen bei Abklärungen und Auszahlungen, wie
die öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland auf ihrer
Webseite schreibt. Davon sei auch Silvan betroffen gewesen.
«Mein Konto wurde gesperrt»
Woche für Woche habe sich seine finanzielle Lage dramatisch
verschärft. «Ich konnte bald weder Miete noch Krankenkasse
bezahlen.» Auch die Kreditkartenabrechnung von über 2000
Franken habe er nicht bezahlen können, sein Konto sei
inzwischen gesperrt. «Zuletzt waren noch elf Rappen drauf.
Rücklagen habe ich längst keine mehr.»
Seine Partnerin habe ihn aufgefangen, so gut es gehe. Sie
übernehme alle Fixkosten, auch jetzt noch. «Und sie gibt mir
ein bisschen Bargeld, wenn ich mit den Kindern unterwegs
bin.» Ohne sie, sagt er, hätte er ein riesiges Problem. Doch
auch ihre Möglichkeiten seien begrenzt; lange hätte sie ihn
nicht mehr mittragen können. «Und natürlich muss ich ihr das
Geld später zurückzahlen, ich habe Schulden bei ihr
angehäuft.»
«Ich weiss nicht, was ich ohne meine Kinder getan hätte»
Besonders schwer habe für ihn die Verantwortung für seine
beiden kleinen Kinder gewogen. Täglich habe er sich gefragt,
was es für sie bedeute, wenn das Geld nicht mehr reiche. Die
Situation habe ihn psychisch stark belastet – und zugleich
sei genau diese Verantwortung auch sein Halt gewesen. «Ich
weiss nicht, was gewesen wäre, wenn ich meine Kinder und
meine Partnerin nicht hätte.»
Mit der nun eingetroffenen Monatszahlung – berechnet auf
seinem letzten Lohn von rund 4700 Franken – könne er
zumindest die dringendsten Rechnungen begleichen. «Obwohl
ich nicht viel mehr als das Existenzminimum bekomme, ist es
ein Anfang.» Die Rückstände würden ihn noch Monate
beschäftigen, aber er sei nicht mehr im akuten
Ausnahmezustand.
Zum ersten Mal seit Langem könne er wieder etwas durchatmen
und nach vorne schauen, sagt Silvan.
* Name von der Redaktion geändert.
Wie kriminell ist denn das?
Die VOLKSVERDUMMUNG schreitet voran in der
CH am 23.2.2026: Beispiel Giftloch Basel: Studis müssen nicht mehr an PH – rasseln öfter durch
Prüfungen
https://www.nau.ch/news/schweiz/studis-mussen-nicht-mehr-an-ph-rasseln-ofter-durch-prufungen-67097799
Riccardo Schmidlin -- Muttenz -- Mehr Flexibilität,
höhere Durchfallquote: Die Abschaffung der Präsenzpflicht
an der PH Nordwestschweiz hat auch ihre Schattenseiten.
Die Durchfallquote an der PH Nordwestschweiz steigt ohne
Präsenzpflicht.
Kritik aus der Politik wird wegen leerer Hörsäle und
Durchfallquoten laut.
Studierende verteidigen die höhere Flexibilität durch die
Abschaffung der Präsenzpflicht.
An der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz (PH FHNW)
müssen Studierende seit einem Semester nicht mehr zwingend
in die Vorlesungen. Das zeigt Wirkung: Die Durchfallquote
bei Prüfungen steigt, wie «CH Media» berichtet.
Dozierende schlagen Alarm: Weniger Studierende bestehen
seither die Prüfungen. Die Medienstelle der PH bestätigt den
Trend.
Genaue Zahlen fürs ganze Semester fehlen zwar noch –
Stichproben zeigen aber eine klare Entwicklung.
Früher lagen die Bestehensquoten bei über 95 Prozent. Jetzt
sind es nur noch etwas über 90 Prozent. Heisst: Jede zehnte
Person fällt durch.
Einen Zusammenhang mit der aufgehobenen Präsenzpflicht
schliesst die Hochschule nicht aus.
Hörsäle bleiben leer – Politik kritisiert
Gleichzeitig bleiben immer mehr Plätze in den Hörsälen leer.
In einzelnen Kursen fehlen laut «CH Media» bis zu 30 Prozent
mehr der Studierenden. Andere Veranstaltungen sind weiterhin
gut besucht.
Die Präsenzpflicht wurde nach den Sommerferien 2024
abgeschafft.
Die PH FHNW mit Standorten in Brugg-Windisch AG, Solothurn
und Muttenz BL setzt damit auf mehr Flexibilität.
Studierende entscheiden seither selbst, ob sie vor Ort
erscheinen. Die Leistungsanforderungen bleiben aber gleich.
Kritik kommt aus der Politik: Der Baselbieter SP-Landrat
Roman Brunner spricht in einer Interpellation von
unzuverlässigen Studierenden und davon, dass der Unterricht
nun leide.
Zudem beanstandet er frustrierte Dozierende und warnt, dass
gute Lehrpersonen die Hochschule verlassen könnten.
Studi-Vertreter verteidigt Abschaffung der Präsenzpflicht
Die Studierenden wehren sich.
Omar Wady von der Studierendenorganisation widerspricht
gegenüber «CH Media»: «Wir distanzieren uns ausdrücklich von
solchen Vorwürfen.» Die Realität vieler Studierender sei
komplexer.
Viele starteten nicht direkt nach der Matura ins Studium, so
Wady. Sie seien oft älter und auf ein Einkommen angewiesen.
«Die gewonnene Flexibilität hilft, Studium und Privatleben
besser zu vereinen.»
Zudem bezweifelt Wady, dass Präsenzpflicht automatisch mehr
Engagement bringt. Wer heute fehle, habe früher vielleicht
nur in der hintersten Reihe gesessen.
Für ihn greift die Erklärung: Fehlende Präsenz = mehr
Durchfälle daher zu kurz.
Hochschule appelliert an Eigenverantwortung
Auch die PH FHNW betont die Eigenverantwortung der
Studierenden. «Studierende steuern ihren Lernerfolg
wesentlich mit, indem sie die von der Hochschule
bereitgestellten Angebote durch ihre aktive Beteiligung
mitgestalten.»
Die Rückmeldungen der Dozierenden fallen gemischt aus:
Einige setzen erfolgreich auf digitale Formate. Andere
stören sich daran, dass sie oft nicht wissen, wie viele
Studierende tatsächlich erscheinen. Gerade bei interaktiven
Kursen wird die Planung schwierig, wenn Abmeldungen
ausbleiben.
Eine umfassende Auswertung des ersten Semesters ohne
Präsenzpflicht steht noch aus. Hochschule und Studierende
wollen die Entwicklung weiter beobachten – und bei Bedarf
nachjustieren.
Besonders Frauen kämpfen mit fehlenden sozialen Kontakten
Seit der Corona-Pandemie haben Schweizer Hochschulen und
Universitäten die Angebote, um Vorlesungen von zu Hause aus
schauen zu können, ausgebaut.
Die Folge: Viele Studis erscheinen nicht mehr im Unterricht
und setzen auf die aufgezeichneten Vorlesungen via Podcasts.
Das kann zu schlechteren Leistungen führen, wie Nau.ch im
Oktober berichtete. Besonders Frauen kämpfen mit fehlenden
sozialen Kontakten, geringer Motivation und sinkendem
Lernerfolg.
Schon ein kleiner Anstieg des Online-Anteils kann den
Notenschnitt spürbar verschlechtern. Das zeigte eine Studie
der Universität Zürich und der National University of
Singapore auf.
Online-Unterricht kann sogar zu besseren Noten führen
Die Erfahrungen an den Schweizer Unis bestätigen diese
Resultate aber nur teilweise. An der Universität Bern
beispielsweise zeigt eine Analyse, dass sich Noten mit oder
ohne Podcast kaum unterscheiden.
Rückmeldungen von Studierenden und Dozierenden sind
überwiegend positiv, Podcasts werden geschätzt und die
Infrastruktur wird stetig ausgebaut.
An der Universität Zürich betonen Lehrende, dass Podcasts
vor allem als Lernhilfe dienen, um Inhalte zu wiederholen.
Oder um sie zeitlich flexibel nachzuholen. Der direkte
Austausch zwischen Studierenden und Dozierenden geht dabei
jedoch verloren.
An der Universität Luzern hingegen profitieren einige
Fakultäten, wie die Theologische Fakultät, sogar von
digitalen Angeboten: Fernstudierende erzielten dort bessere
Noten als Präsenzstudierende.
Auch an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät dienen
Podcasts vor allem zur Nachbereitung und zur besseren
Vereinbarkeit von Studium und Alltag.
=====
Verdacht kriminelle
Antifa Schweiz am 23.2.2026: 3 "junge Sprayer" waren in
Stäfa am Sprayen und Fassade versauen: Stäfa ZH: Zwei Sprayer und Fluchtfahrer verhaftet
https://www.nau.ch/ort/stafa/stafa-zh-zwei-sprayer-nach-flucht-verhaftet-67098106
Kantonspolizei Zürich -- Stäfa -- Die Kantonspolizei
Zürich hat in der Nacht auf Samstag in Stäfa ZH zwei
junge Sprayer sowie einen weiteren Tatverdächtigen
festgenommen.
Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Kommunalpolizei
Stäfa, der Transportpolizei der SBB und der Kantonspolizei
Zürich gegen Sprayer, beobachteten die Polizeikräfte in
der Nacht auf Samstag zwei junge Männer, die eine Fassade
einer Scheune besprayten.
Als sich die Einsatzkräfte näherten, ergriffen die Männer
die Flucht, konnten jedoch kurz darauf eingeholt und
verhaftet werden.
Ein weiterer Tatverdächtiger, welcher in der Nähe der
Festgenommenen in einem abfahrbereiten Auto sass, wurde
ebenfalls festgenommen. Der entstandene Sachschaden
beträgt mehrere tausend Franken.
Die Kantonspolizei stellte Sprayerutensilien sicher
Bei den von der Staatsanwaltschaft See/Oberland
angeordneten Hausdurchsuchungen konnten diverse
Sprayerutensilien sichergestellt werden.
Zurzeit wird geprüft, ob die Festgenommenen weitere in der
Region festgestellte Sprayereien begangen haben.
Die drei Schweizer im Alter von 18, 20 und 23 Jahren
wurden nach den polizeilichen Befragungen der
Staatsanwaltschaft zugeführt.
Region Hinwil am 23.2.2026: Krimineller
Vater schlägt+schüttelt 2 Babys: Rippenbrüche und
Hirnverletzung - statt dass er Hilfe geholt hätte: Gerichtsprozess in Hinwil ZH: Vater soll Babys brutal
misshandelt haben
https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/gerichtsprozess-in-hinwil-zh-vater-soll-babys-brutal-misshandelt-haben-id21721556.html
Keystone-SDA -- Die Schweizer
Nachrichtenagentur -- Am Dienstag steht
ein Schweizer vor dem Bezirksgericht Hinwil. Er soll seine
Zwillingsmädchen so brutal misshandelt haben, dass sie
Rippenbrüche erlitten. Ein Baby überlebte nur dank einer
Notoperation.
Vor Bezirksgericht Hinwil ZH: Schweizer wegen schwerer
Misshandlung von Zwillingen angeklagt
Eines der Babys erlitt lebensgefährliche Hirnverletzung
durch Gewaltanwendung
Beide Eltern wegen Misshandlungen und
Fürsorgepflicht-Verletzung vor Gericht
Vor dem Bezirksgericht Hinwil muss sich am Dienstag ein
mutmasslicher «Baby-Schüttler» verantworten. Der Mann soll
seine Zwillingsmädchen derart misshandelt haben, dass bei
beiden mehrere Rippen brachen und eines von ihnen eine
Hirnverletzung erlitt.
Der Beschuldigte aus dem Oberland war schon nach wenigen
Tagen Kinderbetreuung überfordert und gereizt. Um die
kleinen Zwillinge endlich ruhigzustellen, soll der Mann, den
die Staatsanwaltschaft als «impulsiv» bezeichnet,
schliesslich Gewalt angewendet haben.
Ärzte retteten Baby das Leben
Gemäss Anklageschrift packte er die Säuglinge übermässig
grob, so dass bei beiden gleich mehrere Rippen brachen.
Eines der Zwillingsmädchen schüttelte er zudem so heftig,
dass es eine Blutung zwischen zwei Hirnhäuten erlitt. Ohne
ärztliche Versorgung wäre das Mädchen wohl an den Folgen der
Blutung gestorben.
Der Schweizer muss sich nun wegen schwerer Körperverletzung
und mehrfacher einfacher Körperverletzung verantworten.
Welche Strafen die Staatsanwaltschaft verlangt, ist noch
offen.
Verletzte Mutter Fürsorgepflicht?
Allenfalls wird zuerst noch ein psychiatrisches Gutachten
über den Mann erstellt, denn möglicherweise war der
IV-Rentner zum Zeitpunkt der Taten nicht schuldfähig.
Vor Gericht steht am Dienstag auch die Ehefrau. Gemäss
Staatsanwaltschaft hätte sie die Misshandlungen verhindern
können – und habe nichts unternommen. Sie habe doch
voraussehen können, dass ihr Ehemann mit den Kindern
überfordert sei. Auch seinen «übermässig groben Umgang»
hätte sie gemäss Anklage erkennen müssen. Mit ihrer
Untätigkeit soll sie ihre ihre Fürsorgepflicht verletzt
haben.
CH: Schon wieder was Neues vom Lügen-TV der
Schweiz am 23.2.2026: Lüge soll "Demokratie" sein: Warum die SRG uns allen nützt: Demokratie!
https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/warum-die-srg-uns-allen-nutzt-demokratie-67097918
Philipp Schori -- Bern -- «Die SRG nützt selbst jenen,
die ihr Angebot kaum oder gar nicht nutzen. Das mag
widersprüchlich klingen, ist es aber nicht», schreibt
Philipp Schori.
Philipp Schori (43) ist der Präsident der
SRG Bern Freiburg Wallis.
Auf Nau.ch schreibt er einen Gastbeitrag
über die SRG-Halbierungsinitiative.
Am 8. März 2026 stimmen die Schweizer
Stimmberechtigten darüber ab.
Wer weder Radio SRF hört noch TV schaut oder digitale
SRG-Angebote konsumiert, profitiert zwar nicht direkt von
sorgfältigem Politjournalismus und
Hintergrundberichterstattung – indirekt jedoch sehr wohl.
Gerade unsere halbdirekte Demokratie ist
darauf angewiesen, dass möglichst viele Bürgerinnen und
Bürger gut informiert sind.
Nur so entstehen politische Entscheide, die auf Fakten,
Einordnung und Vernunft beruhen. Diese Entscheide gelten am
Ende für uns alle.
Gesamte Gesellschaft profitiert
Die SRG leistet dazu einen entscheidenden Beitrag: Als
öffentliches Medienhaus ist sie nicht käuflich; wir können
uns darum sicher sein, dass die Journalistinnen und
Journalisten der SRG unabhängig von politischer und
wirtschaftlicher Einflussnahme arbeiten können.
Auf dieser Grundlage stellt die SRG verlässliche
Informationen bereit, ordnet ein und schafft eine gemeinsame
Wissensbasis. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.
Mit Blick auf die Halbierungsinitiative, über die wir am 8.
März abstimmen, lässt sich ganz plakativ sagen: Mit rund 80
Rappen pro Tag investiere ich in politische Entscheide, die
auf Sachlichkeit und Fakten beruhen.
Das ist kein Luxus, sondern liegt im ureigenen Interesse von
uns allen.
Kriminelle Schweizer am 24.2.2026: haben
Millionenvermögen und beziehen Ergänzungsleistungen: Zürcher Millionärspaar betrügt Staat um Hunderttausende
Franken
https://www.nau.ch/news/schweiz/zurcher-millionarspaar-betrugt-staat-um-hunderttausende-franken-67098218
Fototexte:
Rund 280'000 Franken hat das Ehepaar unrechtmässig vom
Staat bezogen.
Jetzt wurden die beiden verurteilt.
Die Gesamtkosten für das Ehepaar belaufen sich auf rund
12'900 Franken.
Valentin Köpfli -- Zürich -- Ein wohlhabendes Rentnerpaar
hat Hunderttausende Franken erschlichen. Durch eine
Selbstanzeige flog der Betrug auf.
Ein Ehepaar hat Ergänzungsleistungen zur AHV/IV erschlichen.
Die beiden besitzen mehr als eine Million Franken.
Sie haben sich selbst angezeigt. Die Strafbefehle sind
rechtskräftig.
Ergänzungsleistungen kommen eigentlich Personen mit tiefem
Einkommen zugute. Damit sie fürs Essen, Wohnen oder
Medikamente bezahlen können.
Doch ein Millionärs-Ehepaar aus Zürich hat das System
ausgenutzt. Das Vermögen der beiden umfasst rund eine
Million Franken. Und trotzdem bezogen sie während zehn
Jahren Ergänzungsleistungen zur AHV/IV. Darüber berichtet
die «NZZ».
Sie hatten den Behörden nur ein Vermögen von rund 71'000
Franken deklariert. Zudem gaben sie an, monatlich nur die
AHV-Rente von 1419 Franken zu verdienen.
280'000 Franken einkassiert
Der Schwindel flog nur auf, weil mindestens ein Ehepartner
Gewissensbisse bekam. Auch bei den Steuern hatten die beiden
Schweizer jahrelang falsche Angaben gemacht. Eine
Steueramnestie motivierte sie schliesslich zur
Selbstanzeige, wie die Zeitung schreibt.
Eine Steueramnestie bedeutet, dass Personen Vermögen oder
Einkommen, das sie vorher versteckt hatten, straffrei
nachmelden kann.
Die erschlichenen Ergänzungsleistungen gehörten jedoch nicht
zu dieser Steueramnestie. Deshalb leitete die
Staatsanwaltschaft eine Untersuchung ein. Das Ehepaar hatte
zu diesem Zeitpunkt bereits alle unrechtmässig bezogenen
Gelder zurückgezahlt.
Insgesamt geht es um rund 280'000 Franken, die die beiden
zwischen April 2015 und November 2024 unrechtmässig
einkassiert hatten.
Hohe Bussen für Rentnerpaar
Beide Ehepartner erhielten nun separate Strafbefehle wegen
gewerbsmässigen Betrugs. Die Geldstrafen betragen je 180
Tagessätze à 80 Franken, also je 14'400 Franken. Diese
werden bei einer Probezeit von zwei Jahren bedingt
aufgeschoben.
Zusätzlich müssen beide je 3600 Franken Busse zahlen. Die
Gebühren für das Vorverfahren kosten je 1000 Franken. Auch
die amtlichen Verteidiger müssen sie selbst finanzieren, was
weitere 3700 Franken kostet.
Die Gesamtkosten für das Ehepaar belaufen sich auf rund
12'900 Franken. Die Strafbefehle sind rechtskräftig.
Désirée Pomper -- Die
SRG-Chefin gewährte dem meistgelesenen Newsportal der
Schweiz keinen Interviewtermin vor der Abstimmung vom 8.
März. Das sind die Fragen, die 20 Minuten Susanne Wille
stellen wollte.
Am 8. März stimmt die Schweiz über die
SRG-Initiative ab.
Um seinen Leserinnen und Lesern eine
fundierte Informationsgrundlage zu bieten, hätte 20 Minuten
gerne ein Interview mit der Generaldirektorin geführt.
Ein solches lehnt die SRG ab.
Sie stelle sich «jedem kritischen Interview», sagte
SRG-Direktorin Susanne Wille kürzlich zum Branchenmagazin
«Persönlich». Auch 20 Minuten stellte Anfang Jahr eine
Interviewanfrage, im Februar dann eine zweite. Beide wurden
abgelehnt.
Die Begründung der SRG-Medienstelle: Interviews müssten
sorgfältig ausgewählt werden, da Susanne Wille sehr viele
Anfragen erreichten. Auch eine schriftliche Beantwortung der
Fragen wurde abgelehnt. Die Kommunikationsabteilung erlaubte
einzig ein Kurzinterview zu einem vorgefassten Thema,
während die grossen Fragen unbeantwortet blieben.
20 Minuten bedauert diesen Entscheid. Mit mehr als vier
Millionen Besuchen pro Tag ist 20 Minuten, das in drei
Landessprachen erscheint, das führende Newsportal der
Schweiz. 20 Minuten sieht es als Anspruch und seine
Verantwortung, vor Abstimmungen alle relevanten Positionen
von links bis rechts ausgewogen abzubilden und insbesondere
die Direktbetroffenen zu Wort kommen zu lassen. Das Ziel ist
es, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine fundierte
Informationsgrundlage zu bieten, damit sie sich eine eigene,
unabhängige Meinung bilden können.
Fehlen wesentliche Stimmen, erschwert dies eine vollständige
und differenzierte Darstellung der unterschiedlichen
Standpunkte. Um unser Bemühen um Transparenz und
Ausgewogenheit offenzulegen, hat sich 20 Minuten
entschieden, die schriftlich gestellten Fragen zu
veröffentlichen.
20 Fragen an SRG-Direktorin Susanne Wille
1. Susanne Wille, seit einigen Monaten sind die Augen der
ganzen Nation auf Sie gerichtet. Wie gehen Sie mit diesem
gigantischen Druck um?
2. Die SRG berichtet in vier Sprachen für eine Bevölkerung
von rund 9 Millionen Personen. Rechtfertigt das den Umstand,
dass die Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich am
höchsten sind – auch kaufkraftbereinigt?
3. Am 8. März stimmt die Schweiz über die Volksinitiative
«200 Franken sind genug» ab. Welche Sendungen, Sender und
Angebote fielen mit einem Ja zur Initiative weg? Wie viele
Stellen müssten Sie streichen?
4. Die Gegner der Initiative, darunter Bundesrat und
Kantone, warnen vor einer Schwächung der Demokratie. Wie
genau würde die Demokratie geschwächt?
5. Bei einem Ja zur Initiative stünden der SRG rund 630
Millionen Franken an Gebührengeldern zur Verfügung. Zusammen
mit den jährlich bis zu 200 Millionen Franken aus
kommerziellen Einnahmen wäre das Budget vergleichbar mit dem
Medienumsatz von CH Media und Tamedia zusammen, die zusammen
rund 60 Medienmarken betreiben (Print, Online, TV und
Radio). Warum reicht dieses Geld nicht, um die Bevölkerung
verlässlich zu informieren?
6. Die «Tagesschau», das Informationsflaggschiff von SRF,
belastet das SRG-Budget mit 1,3 Prozent. Kann man vor diesem
Hintergrund sagen, dass eine verlässliche Information der
Bevölkerung nicht mehr möglich wäre?
7. «Gute Nacht, verlässliche Informationen», warnen die
Gegner. Sind private Medien nicht in der Lage, verlässliche
Informationen zu liefern?
8. «Gute Nacht, Lauberhorn», warnen die Gegner. Warum würde
ausgerechnet das Lauberhorn-Rennen, das mit 1,11 Millionen
Zuschauern ein Quotenerfolg ist und einen Marktanteil von
84,8 Prozent aufweist, bei einer Annahme nicht mehr gezeigt?
9. Die Gegner warnen vor einem Kahlschlag bei der regionalen
Berichterstattung. Die Befürworter entgegnen, die SRG könne
trotz Annahme die ganze Schweiz in allen vier Landessprachen
verlässlich informieren – es sei eine Frage der
Prioritätensetzung in der Programmgestaltung. Was entgegnen
Sie dem Ja-Lager?
10. Gemäss den Initianten würden private Medien von einer
kleineren SRG profitieren. Gegner warnen, dass Private
vielleicht in lukrative Sport- oder Unterhaltungsformate
investieren würden, aber nicht in relevanten
Investigativ-Journalismus oder in die
Regionalberichterstattung, weil sich diese finanziell nicht
lohnten. Was ist Ihre Prognose?
11. Im Frühling startet die Doku-Serie «Shaolin Challenge»
in einem südkoreanischen Tempel: Promis wie Melanie Winiger
oder Tamy Glauser sollen unter Anleitung eines
Shaolin-Meisters «zu sich selbst und zu ihrer inneren
Stärke» finden. Eine Folge kostet 96’000 Franken. Sind
Gebührengelder im Sinne des Service public hier richtig
eingesetzt?
12. Würde SRF News sein Online-Angebot zurückfahren,
profitierten laut einer Studie der Universität Freiburg
kostenlose private Medienangebote. Verzerrt die SRG heute
den Medienmarkt?
13. 20-Minuten- und Tamedia-Verleger Pietro Supino schlägt
vor, dass die SRG ihre Mittel auf Angebote konzentriert,
welche die Privaten nicht leisten, und ihre audiovisuellen
Inhalte in einer Mediathek zur Verfügung stellt, anstatt die
News-Websites und Apps der Privaten mit öffentlichem Geld zu
konkurrenzieren. Was denken Sie darüber und was wären aus
Ihrer Sicht die Konsequenzen für das Publikum?
14. Die SRG betreibt gemäss einer Recherche von 20 Minuten
aktuell mindestens 150 Kanäle auf Social Media. Warum?
15. Mit den Social-Media-Kanälen liefert die SRG den
globalen Techfirmen gebührenfinanzierte Inhalte zu. Die
dadurch generierte Aufmerksamkeit der Schweizer Nutzerinnen
und Nutzer auf Social Media vergolden die Techfirmen mit
ihrer Werbung. Ist das richtig?
16. Werbegelder fliessen weiterhin in ungebrochenem Tempo
ins Silicon Valley ab statt in Schweizer Medien. Der Abfluss
von Schweizer Werbegeldern zu den Big-Tech-Firmen betrug
2024 2,2 Milliarden Franken. Noch 176 Mio. Franken flossen
zu Schweizer Newssites. Was denken Sie über diese
Entwicklung?
17. Sie waren letztes Jahr zusammen mit bekannten
SRG-Gesichtern auf «Beizentour». Das Initiativkomitee warf
der SRG vor, faktisch eine Kampagne in eigener Sache zu
machen, obwohl sie diese als gebührenfinanziertes
Unternehmen «in dieser Form nicht führen dürfte». Die SRG
wies die Kritik entschieden zurück. Warum?
18. Es fliessen Millionen in den Abstimmungskampf. Dabei
fällt auf: Gegner der SRG-Initiative investieren doppelt so
viel. Über 800 Professoren und Professorinnen setzen sich
gegen die Initiative ein, wie auch wichtige Exponenten aus
Sport und Kultur. Was sind die Gründe für den grossen
Support?
19. Was ist Ihre Vision für den Medienplatz Schweiz im Jahr
2030?
20. Wie feiern Sie, wenn die Initiative abgelehnt wird?
Demo gegen kriminelle Schweizer in
Bellinzona 24.2.2026: Bereits 5 Frauenmorde in der Schweiz
- 2 davon im katholisch-kr. Tessin: Kundgebung in Bellinzona nach zwei mutmasslichen
Femiziden
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/kundgebung-in-bellinzona-nach-zwei-mutmasslichen-femiziden-67098570
Keystone-SDA -- Bellinzona -- Rund 200 Personen haben am
Dienstagabend an einer Kundgebung in Bellinzona gegen
Gewalt an Frauen teilgenommen. Zwei der bisher fünf in
diesem Jahr verzeichneten Femizide haben sich im Südkanton
ereignet.
An der Kundgebung des feministischen Kollektivs «Io L'8 Ogni
Giorno» sprach auch die Tochter der kürzlich im Tessin
ermordeten Frau.
Zahlreiche Frauen, aber auch Männer und Tessiner
Grossrätinnen und Grossräte nahmen an der Kundgebung des
feministischen Tessiner Kollektivs «Io l'8 ogni giorno» –
«Ich kämpfe jeden Tag» – gegen Gewalt gegen Frauen auf der
Piazza Governo in Bellinzona teil. Der Anlass fand am Rande
der monatlichen Sitzung des Tessiner Grossen Rates statt.
129 Daten, Ortschaften und Altersangaben lasen die
Organisatorinnen vor. 129 Femizide – so viele werden seit
Anfang 2020 schweizweit gezählt. Seither bestehe hierzulande
offenbar ein Bewusstsein für diese geschlechtsspezifische
Gewalt, so die Organisatorinnen. Genau so viele Femizide
zählt auch die überregionale Internetseite «Stopfemizid.ch».
Die Gesellschaft habe Mühe mit der Tatsache, dass Frauen
selbstbestimmt leben möchten, sagte eine der Rednerinnen.
Sie appellierte nicht nur an die Politik, mitzuhelfen, die
Gewalt an Frauen zu stoppen, sondern auch an die
Journalisten. Denn die in diesem Jahr verübten zwei Femizide
im Tessin hätten gezeigt, dass Medienschaffende Mühe
bekundeten, die Dinge beim Namen zu nennen.
Von einer «Bluttat» sei die Rede gewesen, als am 13. Februar
publik wurde, dass ein Ehepaar ums Leben kam und die Frau
zuerst starb. Alles beginne damit, die Sprache zu ändern,
sagte das Mitglied von «Io l'8 ogni giorno».
An der Kundgebung am Rande der monatlichen Tessiner
Grossratssitzung ergriff auch die Tochter der vor 11 Tagen
ermordeten Frau das Wort. Ihre Mutter habe nicht an den
Feminismus geglaubt, sagte sie. Ihre Mutter habe «das
Monster» geheiratet und gehofft, damit das Richtige zu tun.
Die junge Frau kritisierte die Erziehung, insbesondere auch
in der Schule. Man müsse den Mädchen konsequent beibringen,
dass sie einen Wert hätten, auch ohne eine gesellschaftliche
Funktion zu erfüllen. Denn bevor eine Frau eine Frau sei,
sei sie immer zuerst eine Mutter oder eine Liebhaberin oder
eine Ehefrau. Das habe man auch an den Olympischen
Winterspielen Mailand Cortina gesehen: Die Gewinnerinnen
seien «gewinnende Mütter» oder «gewinnende Ehefrauen»,
kritisierte sie.
Auch den Gemeinderat von Bellinzona beschäftigen die beiden
sich kürzlich ereigneten Tötungsdelikte auf Stadtgebiet. Die
kommunale Politik könne nicht tatenlos zuschauen, schreibt
eine Bellenzer Gemeinderätin von der «Unità di Sinistra» in
einer Anfrage an den Stadtrat.
Unter anderem will die Politikerin wissen, ob es spezifische
Protokolle für den Umgang mit Verdachtsfällen oder
nachgewiesener häuslicher Gewalt gebe und ob das
Gemeindepersonal und die sozialen Dienste in Bezug auf
geschlechtsspezifische Gewalt und die Erkennung von
Risikosignalen geschult würden.
Als Femizid wird die Tötung einer Frau aufgrund ihres
Geschlechts bezeichnet. Gemeint sind Frauentötungen, die
durch hierarchische Geschlechterverhältnisse motiviert sind.
Oft werden diese in (Ex-)Partnerschaften ausgeübt, sie
können aber auch ausserhalb stattfinden.
Kanton Basel-Land am 25.2.2026: Kr.
Katholikin der Partei CVP 54 Jahre alt hatte lange Finger
für knapp 400.000 Franken - dann zurückbezahlt - muss 6
Monate sitzen: Ex-Finanzchefin der CVP Baselbiet muss ins Gefängnis: 400'000 Franken veruntreut
400'000 Franken veruntreut: Eine Ex-Kassiererin aus
Grellingen BL wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt. Das
Bundesgericht wies ihre Beschwerde ab.
Keystone-SDA -- Die Schweizer
Nachrichtenagentur -- Heike G.* (54),
Ex-Kassiererin der römisch-katholischen Kirchgemeinde
Grellingen BL muss sechs der 30 Monate Freiheitsstrafe
verbüssen. Das Bundesgericht hat ihre Beschwerde in den
wesentlichen Punkten abgewiesen. Die Frau hatte 400'000
Franken abgezweigt, später aber zurückgezahlt.
Ex-Kassiererin aus Grellingen BL
verurteilt, muss 6 Monate absitzen
400'000 Franken veruntreut, später
zurückgezahlt, Urteil seit 2023 rechtskräftig
Über 300'000 Franken für private
Ausgaben, 90'000 Franken von CVP-Konto
Heike G.* (54), Ex-Kassiererin der römisch-katholischen
Kirchgemeinde Grellingen BL muss sechs der 30 Monate
Freiheitsstrafe verbüssen. Das Bundesgericht hat ihre
Beschwerde in den wesentlichen Punkten abgewiesen. Die
Frau hatte 400'000 Franken abgezweigt, später aber
zurückgezahlt.
Das Kantonsgericht Basel-Landschaft sprach die Frau im
Januar 2023 wegen mehrfacher, teilweise qualifizierter
Veruntreuung, mehrfacher Urkundenfälschung und falscher
Anschuldigung schuldig. Es verurteilte sie zu einer
teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Dieser
Schuldspruch ist mit dem am Mittwoch publizierten Urteil des
Bundesgerichts rechtskräftig.
Fast 400'000 Franken veruntreut
Die Verurteilte hatte in den Jahren 2017/18 vom Konto
der Kirchgemeinde über 300'000 Franken auf ihr eigenes
Konto überwiesen und damit private Ausgaben
beglichen. Auch in ihrer Funktion als Kassiererin der CVP
Basel-Landschaft (heute Die Mitte), zweigte sie 90'000
Franken ab. Die Transaktionen vertuschte sie mit falschen
Belegen und fälschte dafür auch ein
Protokoll der Kirchgemeinde.
Sämtliche Gelder zahlte sie sowohl der Partei als auch der
Kirchgemeinde zurück. Vor Bundesgericht verlangte sie einen
Freispruch. Das höchste Schweizer Gericht hat die Rügen der
Beschwerdeführerin zu den einzelnen Tatbeständen und dem
Strafmass jedoch abgewiesen.
Lediglich die Beschwerden der Ex-Kassiererin zu den
Schadenersatzforderungen der Kirchgemeinde und der
politischen Partei von total rund 50'000 Franken plus Zins
hat das Gericht gutgeheissen. Die Forderungen wurden von der
Vorinstanz nicht ausreichend geprüft. Sie müssen nun auf dem
Zivilweg geltend gemacht werden.
[* keine Angabe!]
====
Kriminelle Schweiz in Zürich am 25.2.2026:
zum Beispiel die Mondpreise für ein Taxi: Einsteigen kostet in Zürcher Taxis bis zu 15 Franken
https://www.nau.ch/news/schweiz/einsteigen-kostet-in-zurcher-taxis-bis-zu-15-franken-67098587
Fototext:
-- Seit der Aufhebung der Höchsttarife 2024 können Zürcher
Taxi-Anbieter ihre Preise frei festlegen
-- «Leider gibt es bereits zahlreiche Taxifahrer, die eine
regelrechte Abzocke betreiben», kritisieren die Zürcher
Taxiverbände.
Simon Binz -- Zürich -- Wer in Zürich ein Taxi nimmt,
erlebt mitunter eine böse Überraschung: Seit der Aufhebung
der Höchsttarife schnellen die Preise teilweise massiv in
die Höhe.
Seit
2024 gibt es in Zürich keine Taxi-Höchsttarife mehr.
Einzelne
Anbieter verlangen seither bis zu 15 Franken allein
fürs Einsteigen.
Jetzt
fordert die Taxi-Branche eine neue Regulierung.
Was als Liberalisierung gedacht war,
sorgt nun innerhalb der Branche für heftigen Streit.
Am Hauptbahnhof berichten Fahrer von
drastischen Entwicklungen. «Wir warten oft fünf Stunden
auf einen einzigen Kunden», sagt Chauffeur Sami Badawi
gegenüber den «Tamedia»-Zeitungen.
Badawi fährt schon seit über
dreissig Jahren Taxi
– sein Kollege Ali Ibrahim ist seit zehn Jahren im
Geschäft. Beide betonten, so schlimm wie jetzt, sei die
Lage noch nie gewesen.
Grund für den Ärger sind Anbieter, die
die neue
Tarifautonomie voll ausreizen. Bei einzelnen
Fahrzeugen wird bereits für kurze Fahrten eine Grundtaxe
von 15 Franken verlangt – allein fürs Einsteigen. Dazu
kommen Wegtarife von rund 8 Franken pro Kilometer sowie
1.44 Franken.
Damit liegen die Preise teils
deutlich über den früher zulässigen Höchstwerten:
Grundtaxe von bis zu 8 Franken, dazu maximal 5 Franken
pro Kilometer und 1.33 Franken Wartezeittarif pro
Minute, wenn das Auto im Stau steckt.
175 Franken vom
Hotel Savoy zum Flughafen
Ab dem 1. Januar 2024 entfiel diese
Obergrenze – «das hat das Geschäft völlig kaputt
gemacht«, sagt Badawi. Kollege Ibrahim ergänzt: «Das ist
für mich wie ein Diebstahl am Kunden.» Solche
Erfahrungen würden das Vertrauen zerstören – «wer so
eine Fahrt erlebt, steigt
nicht mehr in ein Taxi.»
Tatsächlich kursieren immer mehr
Beispiele für extrem teure Kurzstrecken. Es gibt Berichte
von einer drei Kilometer langen Fahrt, für die 62 Franken
berechnet wurden. Ibrahim erzählt von einem Fahrgast, der
für die Strecke vom Hotel Savoy zum Flughafen
rund 175 Franken bezahlt haben soll.
Branchenverbände schlagen deshalb
Alarm. «Für uns ist das extrem rufschädigend», sagt Rudolf
Raemy, Präsident der Taxisektion Zürich.
Einzelne Anbieter würden die
Tariffreiheit ausnutzen und versuchten, sinkende Umsätze
mit hohen Preisen zu kompensieren. «Aber das kann nicht
die Lösung sein.»
Die Verbände haben beim Kanton einen
Antrag eingereicht, wieder verbindliche Höchsttarife
einzuführen. Vorgeschlagen werden unter anderem eine
maximale Grundtaxe von 7 Franken sowie klar begrenzte
Kilometer- und Zeittarife.
Regierung sieht keine Hinweise auf
Missbräuche
Die Volkswirtschaftsdirektion
bestätigt gegenüber den «Tamedia»-Zeitungen,
dass der Regierungsrat rechtlich eingreifen könnte, um
Missbräuche zu verhindern. Derzeit lägen jedoch «keine
konkreten Hinweise auf entsprechende Missbräuche» vor.
Der Antrag werde geprüft.
Für viele Fahrer kommt diese
Zurückhaltung schwer nachvollziehbar daher. Einige
wünschen sich sogar einen Einheitstarif für klassische
Taxis und Plattformanbieter wie Uber oder Bolt.
Ein Modell, das früher existierte, aber aus
wettbewerbsrechtlichen Gründen aufgehoben wurde.
Ob die Politik tatsächlich eingreift, ist offen. In der
Branche wächst jedoch die Sorge, dass überrissene Preise
nicht nur Kunden vertreiben, sondern das Taxigewerbe
langfristig beschädigen.
Kriminelle Verhältnisse in der
Arbeitslosenkasse Schweiz am 27.2.2026: IT-System arbeitet
nun, aber viel zu langsam - im Kanton Wallis wird mit
Sicherheitskräften und Minimierung der Schalterzeiten
"gearbeitet": Nach IT-Panne: Sicherheitspersonal schützt
Arbeitslosenkassen
https://www.blick.ch/politik/nach-it-panne-sicherheitspersonal-schuetzt-arbeitslosenkassen-id21733431.html
Daniel Ballmer -- Redaktor Politik --
Schweizweit kämpfen die Arbeitslosenkassen mit den
Folgen einer IT-Panne. Die Auszahlungen an Arbeitslose
verzögern sich. Für Angestellte wurden deshalb
Sicherheitsmassnahmen getroffen.
Seit Januar erhalten 140'000 Arbeitslose
Taggelder verspätet wegen IT-Problemen
Sicherheitskräfte in Wallis wegen Sorge
vor emotionalen Reaktionen im Einsatz
Seco: Technische Störungen behoben,
System erreicht gewünschte Geschwindigkeit noch nicht
Es ist ein Debakel. Und es trifft ausgerechnet die sozial
Schwächsten. Nach über zehn Jahren Entwicklung hat die
Schweizer Arbeitslosenversicherung Anfang Jahr ein neues
IT-System eingeführt. Es soll die Effizienz steigern bei der
Abwicklung und Auszahlung von Leistungen und gleichzeitig
Fehlerquoten reduzieren. Passiert ist das Gegenteil.
Wegen der IT-Panne erhalten rund 140’000 Arbeitslose ihre
Taggelder verspätet. Viele bangen um ihre Existenz. Auch bei
den Arbeitslosenkassen herrscht offenbar Ausnahmezustand: Im
Wallis stünden bei den Gewerkschaften Syna, Unia
und an allen Standorten der öffentlichen Arbeitslosenkassen
Sicherheitskräfte im Einsatz, berichtet der «Walliser Bote».
Aus Sorge vor emotionalen Reaktionen Betroffener.
Direkter Kundenkontakt wird minimiert
Damit sich Mitarbeitende auf Dossiers und Auszahlungen
konzentrieren könnten, seien die Schalteröffnungszeiten
deutlich reduziert. Der Telefondienst sei eingestellt.
Arbeitslose könnten ihre Anliegen nur noch per Post
einreichen, Dokumente online übermitteln. Der direkte
Kundenkontakt werde minimiert – aus Angst vor
Übergriffen.
Auch bei der Gewerkschaft Syna sei die Situation angespannt.
Bis heute aber habe es keine bedrohliche Situation gegeben.
Weder Polizeieinsätze noch Anzeigen oder Hausverbote seien
nötig gewesen. Beim Securitas-Einsatz handle es sich um eine
präventive Massnahme, um mögliche Risiken für Mitarbeitende
zu reduzieren. Das Sicherheitspersonal diene auch bei den
öffentlichen Kassen vorab dazu, den Andrang an den Schaltern
zu koordinieren, damit sich die Mitarbeitenden auf ihre
Arbeit konzentrieren könnten.
«Verstärkte Häufung emotionaler Reaktionen»
Das zuständige Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco)
arbeite ständig daran, die IT-Probleme zu beheben. Noch aber
bestünden weiterhin Rückstände, die zu verzögerten
Auszahlungen führten. «Angesichts der aktuellen Situation
ist eine verstärkte Häufung emotionaler Reaktionen
seitens der versicherten Personen bemerkbar»,
wird die Syna Oberwallis zitiert.
Laut Seco sind die technischen Störungen mittlerweile
behoben. Das System habe aber noch nicht
die gewünschte Geschwindigkeit erreicht.
Verbesserungen würden in den kommenden Monaten fortgesetzt.
Wie die Kantonsbehörde zitiert wird, könnten Personen mit
Existenzängsten einen Antrag auf Sozialhilfe
stellen. Allerdings dauere die Bearbeitung eines solchen
Antrags bis zu 30 Tagen. Bis dahin dürften viele Betroffene
ihre Arbeitslosenentschädigung bereits erhalten haben. Für
viele Arbeitslose bleibe deshalb eigentlich nur eines:
abwarten.
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Laufen (Schweiz) am 27.2.2026: Pensionierter
Polizist hat ein Hobby: Geld verdienen mit Klauen -
538.557 Franken in fast 20 Jahren: Baselbieter Polizist klaut halbe Million aus Parkuhren
https://www.nau.ch/news/schweiz/baselbieter-polizist-klaut-halbe-million-aus-parkuhren-67099551
Gerry Reinhardt -- Basel -- Er sollte für Ordnung sorgen,
jetzt steht er selbst im Fokus der Justiz: Ein
pensionierter Stadtpolizist aus Laufen BL soll Geld aus
Parkuhren abgezweigt haben.
-- Ein Ex-Stadtpolizist soll Parkuhr-Münzen in Laufen BL
über Jahre abgezweigt haben.
-- Der Schaden beläuft sich auf 538'557 Franken.
-- Laut Anklage floss das Geld in Casinos im Jura und in
Basel statt aufs Stadtkonto.
Er kontrollierte Parkplätze und hätte das Geld aus den
Parkkassen abliefern müssen. Stattdessen soll er über Jahre
die Parkuhren geplündert haben.
Wie die «Basler Zeitung» berichtet, soll ein
Ex-Stadtpolizist aus Laufen BL Münzgeld aus einer Parkuhr
abgezweigt haben. Die Stadt macht einen Schaden von 538’557
Franken geltend. Fast 20 Jahre lang soll niemand gefragt haben
Laut Anklageschrift begann das mutmassliche System womöglich
schon ab 2003.
Er soll das Parkuhr-Geld vom Amtshausplatz in Laufen BL
nicht vollständig an die Stadt abgeliefert haben.
Der Stadtpolizist habe gemerkt, dass niemand nach dem Geld
fragte, und soll genau das ausgenutzt haben.
Brisant ist auch der Zugang. Als Stadtpolizist soll der
Beamte als Einziger an den Münzbehälter gekommen sein.
Anfangs habe er nur einen Teil einbehalten. Ab 2013 soll er,
mit einer Ausnahme im Jahr 2015, gar kein Geld mehr
eingezahlt haben.
Handschellen und Haft, jetzt kommt der Prozess
Für den früheren Chef der Laufner Stadtpolizei endete die
Karriere im Dezember 2021.
Mit dem Ruhestand begann auch das Strafverfahren gegen den
heute 68-Jährigen.
Am 25. März muss er sich nun vor dem Baselbieter
Strafgericht verantworten. Angeklagt ist er wegen
qualifizierter Veruntreuung und gewerbsmässigen Diebstahls.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Münzgeld landete im Casino
Das mutmasslich abgezweigte Geld soll der Ex-Polizist in
Casinos im Jura und in Basel verspielt haben.
In der Anklageschrift steht, er sei «aufgrund des
dargelegten Verhaltens» gegen Ende seiner strafbaren
Handlungen zeitweise nicht mehr einsatzfähig gewesen.
Frühste Taten sind verjährt
Vor Gericht muss sich der Beschuldigte nur für Taten ab 2010
verantworten.
Ältere Fälle sind verjährt. Für 2010 bis 2021 rechnet die
Staatsanwaltschaft mit 487’128 Franken, belegt sind
mindestens 82’000 Franken.
Wie genau die Differenz zur Zivilforderung der Stadt Laufen
zustande kommt, ist aus der Anklageschrift nicht
ersichtlich.
Ähnliche Fälle gab es auch anderswo. 2019 musste der
ehemalige Polizeichef von Richterswil ZH vor Gericht, weil
er 144’000 Franken aus Parkuhren gestohlen hatte. Er erhielt
eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren.
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Kriminelle Arbeitsverhältnisse in der
Schweiz am 27.2.2026: 15 Jahre ohne Ferien gearbeitet -
oder 17 Jahre ohne Ferien gearbeitet: Mike (33): «Ich arbeitete 15 Jahre lang fast jeden Tag» -
Auf Bau und in Bars
https://www.20min.ch/story/auf-bau-und-in-bars-mike-33-ich-arbeitete-15-jahre-lang-fast-jeden-tag-103514873
Carolin Teufelberger -- Shirin Camenisch -- Ein Zürcher
Arzt arbeitete 17 Jahre ohne Pause – bis er starb. Auch
viele Leserinnen und Leser haben Erfahrungen mit langen
Arbeitszeiten und Dauerstress. Fünf von ihnen erzählen.
Ein Zürcher Arzt arbeitete 17 Jahre ohne Unterbruch
und starb. Sein Fall schockiert viele Menschen.
Leser der 20-Minuten-Community berichten von
ähnlichen Erfahrungen. Sie kennen Überstunden und
Stress.
Sie erzählen von Burnouts, Schlafproblemen und
familiären Konflikten.
Die Betroffenen lernen aus ihren Erlebnissen. Sie
passen ihr Arbeitspensum an.
Mike
(33) arbeitete über 15 Jahre beinahe täglich. Neben seinem
100-Prozent-Job auf dem Bau stand er abends an Events
hinter der Bar oder übernahm Einsätze im
Sicherheitsdienst. «Ich hatte immer Angst, zu wenig zu
leisten oder dass das Geld nicht reicht», sagt er. Die
Arbeit habe ihm Spass gemacht, das Team sei gut gewesen,
das zusätzliche Einkommen beruhigend.
Dann
kam Corona, die Nebenjobs fielen weg. In seiner neuen
Position übernahm er mehr Verantwortung, führte eine
Grossbaustelle mit bis zu 45 Mitarbeitenden.
14-Stunden-Tage waren keine Seltenheit, dazu am Wochenende
freiwilliger Pikettdienst.
Im
Frühling 2024 trennte er sich nach 15 Jahren von seiner
Partnerin. Danach habe er noch mehr gearbeitet, sagt er –
zu Hause habe niemand mehr gewartet. «Ich habe komplett
das Gefühl dafür verloren, was gesund ist.» Wenige Monate
später kam es zu ersten Panikattacken. Es folgten mehrere
stationäre Aufenthalte. Die Diagnosen lauteten unter
anderem Burnout, Depression und Angststörung. Heute,
eineinhalb Jahre später, arbeitet er in reduziertem
Pensum. «Ich stand beruflich gut da, hatte viel erreicht –
und dann ging innert 24 Stunden nichts mehr. Das tat weh.
Aber ich habe das gebraucht, um daraus zu lernen.»
«Habe Reibereien mit meiner
Frau wegen meiner Überstunden»
Auch I.
(43), technischer Leiter in einem KMU, leistet Monat für
Monat 80 bis 110 Überstunden. «Es fehlt an Personal, also
bin ich neben der Büroarbeit trotzdem weiter als
Mechaniker unterwegs.» Er betont, dass ihn niemand zu
einem solchen Pensum zwinge. «Ich muss immer was zu tun
haben, sonst wird mir langweilig.» Obwohl er gerne so viel
arbeite, spüre er die Folgen. «Ich schlafe schlechter und
bin häufiger krank. Und mit meiner Frau habe ich auch
immer mal wieder Reibereien deswegen.» Am Ende aber
besänftige der hohe Lohn seine Familie. «Früher sind wir
finanziell auf dem Zahnfleisch gelaufen, heute können wir
uns mehrmals pro Jahr Ferien leisten.»
«Schlafprobleme, Herzrasen
und Erschöpfung»
S. (30)
hingegen handelte nicht aus Freiwilligkeit. «Nach einem
grösseren Stellenabbau und einer Reorganisation gab es
plötzlich Feriensperren und obligatorische
Wochenendarbeit.» Die Überstunden hätten sich gehäuft, der
Ton sei rauer geworden. «Wir Mitarbeitenden haben
ausgebadet, was strukturell schieflief.» Mehrere
Kolleginnen und Kollegen seien mit Burnout ausgefallen,
auch bei S. seien Schlafprobleme, Herzrasen und
Erschöpfung die Folge gewesen. Nach fast zwei Jahren habe
sie die Reissleine gezogen. «Zu spät», wie sie heute sagt.
Aktuell sei sie noch nicht arbeitsfähig und in Therapie.
«Selbst eine Einladung
bedeutete für mich Stress»
Andreas
(46) sei nie ein klassischer Workaholic gewesen. «Aber
wenn ich einen Job gerne mache, bin ich bereit, viel zu
geben.» Als er bei seiner früheren Firma Abteilungsleiter
wurde und plötzlich 80 Mitarbeitende führte, sei das
anspruchsvoll gewesen. Als später eine zweite, gleich
grosse Abteilung dazukam, sei der Druck zu gross geworden.
Die Firma habe hohe Erreichbarkeit verlangt, zusätzlich
habe er viele operative Aufgaben übernommen, für die ein
Abteilungsleiter eigentlich nicht zuständig sei. Trotz
mehrfacher Bitten um Unterstützung habe sich nichts
geändert.
Die
vielen Überstunden und der Dauerstress hätten ihn
zunehmend erschöpft, auch sein Umfeld habe seine
Gereiztheit bemerkt. «Selbst eine Einladung zum Abendessen
bedeutete für mich nur noch Stress.» Nach einem
geringfügigen verbalen Fehltritt habe er seine Stelle
verloren. Ein Arzt diagnostizierte daraufhin eine
Anpassungsstörung, Andreas wurde krankgeschrieben und ist
seither in psychologischer Behandlung. «In Zukunft werde
ich mehr Rücksicht auf meine Gesundheit nehmen.
Überlastung wird oft erst dann ernst genommen, wenn
Menschen bereits krank sind.»
«Arbeit gibt dem Leben
einen Sinn»
«Arbeit
hält jung und gesund» – mit diesem Motto ist Vanessa (31)
aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Portugal in die Schweiz
gekommen, hatten hier ein Restaurant aufgebaut. «Sie
arbeiteten von früh bis spät. Nach der Schule ass ich im
Restaurant mit ihnen, danach war ich allein zu Hause.» Den
Eltern sei wichtig gewesen, ihren Kindern alles zu
ermöglichen. «Ich ging auf Privatschulen und als ich ein
Klavier wollte, musste ich nur fragen.»
Heute
sieht Vanessa die Kehrseite. «Es wäre schöner gewesen,
wenn meine Mutter mehr zu Hause gewesen wäre.» Wenn sie
das anspreche, werde ihre Mutter emotional. An der
Grundhaltung der Eltern habe sich jedoch nichts geändert.
Und auch Vanessa selbst findet: «Arbeit gibt dem Leben
einen Sinn. Aber so viel wie meine Eltern würde ich nicht
arbeiten.»