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Treuhänder des Reichs

6. Glänzende Geschäfte (es glänzt nach Raubgold)

Teil 2: Deutsches Raubgold für Devisen - umgetauscht in der Schweiz bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) -- Das Washingtoner Abkommen von 1946 -- Untersuchungen zum Raubgold im Jahre 1996 -- Die Alliierten schmelzen nach 1945 gefundene Goldsachen aus Thüringen um -- Goldtransaktionen durch schweizer Geschäftsbanken, v.a. SKA

Präsentation von Michael Palomino (2013)


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aus: Peter Balzli: Treuhänder des Reichs. Eine Spurensuche. Werd-Verlag, Zürich 1997

* Die mit * gekennzeichneten Namen wurden aus Gründen des Personenschutzes vom Verfasser geändert (S.15)

Buchempfehlung: Werner Rings: "Raubgold aus Deutschland"


[Deutsches Raubgold für Devisen - umgetauscht in der Schweiz bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB)]

[Die deutsche Wochenzeitschrift "Das Reich" schreibt über das "Goldland" Schweiz, der einzige Ort für den Devisenumtausch]

<Die meisten Hehler von Schmuck und Diamanten des Dritten Reiches blieben somit jahrzehntelang unentdeckt. Ganz im Gegensatz zum Geschäft mit den Goldbarren, die tonnenweise in die Schweiz geliefert wurden und mit der Schweizerischen Nationalbank eine prominente Abnehmerin fanden. Neben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) [in Basel] war sie als Käuferin von deutschem Raubgut kaum zu übersehen. Gegen Gold deckte sie dem Dritten Reich einen grossen Teil des entscheidenden Devisenbedarfs ab. Dass Hitler seine Kriegsmaschinerie ohne diese Goldübernahmen nicht lange hätte am Leben erhalten können und somit die Besetzung der Schweiz ein kapitaler Fehler gewesen wäre, zeigt eine streng vertrauliche Aktennotiz der Reichsbank vom 25. Juni 1943:

"In der deutschen Wochenzeitschrift 'Das Reich', Nr. 25 vom 20. Juni 1943, ist auf Seite 4 ein Artikel erschienen mit der Überschrift 'Das Goldland'. Dieser Artikel mokiert sich über die grossen Goldaufnahmen und Goldbestände der Schweiz. Von Seiten der Reichsbank ist dazu folgendes zu sagen:

Die Schweiz ist praktisch das einzige Land, durch dessen Vermittlung wir heute Devisen durch Gold beschaffen, d.h. noch Gold verkaufen könne. Die (S.148)

Schweiz hat sich in dieser Richtung bisher uns gegenüber stets in der entgegenkommendsten Weise verhalten und alles getan, um uns gegen Gold die nötigen Devisen für den Import [von Kriegsgütern] zur Verfügung zu stellen. Es geht deshalb nicht an, dass man sich in Zeitungsartikeln, besonders im Reich, über den Goldbestand der Schweiz, der grösstenteils von uns herrührt, mokiert. Es könnte dies dazu führen, dass die Schweiz zu unserem eigenen grössten Schaden sich in Zukunft gegen unsere dringend notwendige Goldausfuhr sperrt." Bei dem abgekauften Gold handelte es sich zu einem grossen Teil um geraubtes Notenbankgold aus den besetzten Gebieten. Eine Tatsache, die in der Chefetage der SNB bekannt war. [Gleichzeitig dürften die Chefs der SNB durch Firmengeschenke durch Arisierungen geschmiert gewesen sein].

[Die kriminellen, zionistischen Alliierten warnen scheinheilig die Schweiz vor weiterer Goldannahme vom Dritten Reich - Rückgang der Goldannahme ab 1944]

Die [kriminellen, zionistischen] Alliierten warnten während des Krieges die Schweiz und andere neutrale Staaten regelmässig vor der Übernahme von Raubgütern. Sie wussten, dass die Deutschen die besetzten Gebiet plünderten und das Gold mit der Zeit fast nur noch in der Schweiz absetzen konnten, denn Spanier und Portugiesen kauften ab 1942 fast nichts mehr direkt von den Deutschen. Diese Fakten kannten auch die Verantwortlichen der Nationalbank.

[Gleichzeitig unterstützte die "amerikanische" Rüstungsindustrie das Reich in wesentlichen Bereichen bis April 1945, Grossvater Prescott Bush liess seine Bank "UBC" für das Dritte Reich arbeiten und untergrub damit den Boykott, Jehova-Rassist und Zionist Eisenhower verlängerte in Absprache mit der Zionistenclique um Morgenthau und Roosevelt den Weltkrieg um zwei Jahre mit einer Tour durch Afrika, um in dieser Zeit alle deutschen Städte dem Erdboden gleichzumachen, und die gesamte Zionistenclique der kriminellen "USA" wartete auf die Atombombe gegen Deutschland, die aber "zu spät" kam. Und Stalins Gulag-Kommunismus erhielt von denselben kriminellen, zionistisch verseuchten "USA" mächtige Unterstützung mit Panzerlieferungen und mit Gebietsgewinnen...].


SNB-Direktor Victor Gautier kehrte im Oktober 1942 von einer Reise nach Madrid und Lissabon zurück, wo er Gespräche mit den zuständigen Notenbankiers geführt hatte. Seine vertrauliche Berichterstattung zuhanden der Direktionskollegen liess tief blicken. Unter anderem meldete er, dass Portugal "teils aus politischen Gründen und zweifellos teils aus Gründen juristischer Vorsicht" von der deutschen Reichsbank kein Gold mehr in Zahlung nehme. Gautier fügte hinzu: "Solche Einwände fallen weg, wenn das Gold durch unsere Hände geht. Darüber sollten wir nachdenken."

Die Notenbankiers erhielten die Wahrheit aber auch direkt ins Gesicht gesagt. Im August 1943 hielt sich Yves de Boisanger, der Gouverneur der Banque de France, für ein paar Tage in der Schweiz auf. Er informierte Nationalbankpräsident Ernst Weber über die Beschlagnahmung belgischen Goldes durch die Nazis und versuchte ihn dazu zu bringen, von den Deutschen kein Gold mehr zu übernehmen. Weber kümmerte das wenig. Er soll den Vizepräsidenten der Reichsbank, Emil Puhl, einzig einmal gefragt haben: "Sie schicken uns doch kein gestohlenes Gold?"

Auch die besorgten Anfragen des Eidgenössischen Finanz- und Zolldepartements sowie der Abteilung für Auswärtige Angelegenheiten blockte die Nationalbank immer wieder ab. Laut Werner Rings, der in (S.149)

seinem Buch "Raubgold aus Deutschland" die Goldfrage erstmals umfassend untersucht hatte, erklärte die SNB den Beamten, dass dem Direktorium der Bank nie offiziell notifiziert worden sei, dass die Deutschen Gold "gestohlen" hätten. Im Übrigen könne man einem Goldbarren ohnehin nicht ansehen, wo er eigentlich herkomme. "Ferner ist von der höheren Gewalt des grossen Krieges die Rede, von der die Schweiz in die Rolle des ersten Finanzplatzes Europas ohne ihr Zutun hineingezwungen worden sei, indes nun die anderen genötigt würden, diesen einzigen, freien Gold- und Devisenmarkt Europas zu benutzen. Auch das Deutsche Reich habe sich schliesslich daran gewöhnt, hier für Gold Schweizer Franken einzukaufen", schreibt Rings.

Die Haltung der Schweizer änderte sich erst im Herbst 1943. Die Goldtransaktionen mit den Nazis sollten langsam gedrosselt werden. Dabei verschärfte sich die Tonart parallel mit der Schwächung der Deutschen im Kriegsgeschehen. Im Juni 1944 deklarierte die SNB die Geschäfte mit der Reichsbank als "nicht besonders erwünscht" und im Oktober bereits als "unerwünscht". Diese Deklarationen waren unter anderem das Ergebnis eines Berichtes der Rechtsabteilung der Nationalbank zum Goldhandel mit den Achsenmächten. Unter dem alliierten Druck hatten die SNB-Juristen 1944 empfohlen, die Transaktionen erheblich zu reduzieren, schriftliche Eigentumserklärungen von den Deutschen zu verlangen und nur Barren mit deutschem Stempel zu übernehmen. Dennoch gelangten noch Anfang 1945 deutsche Goldlieferungen in die Schweiz [denn die Gechäftspartner waren doch "Freunde" mit Arisierungsgeschenken ohne Ende...].


[Das Washingtoner Abkommen von 1946]

[Washingtoner Abkommen 1946 - nun behaupten die schweizer Vertreter, sie seien "neutral" gewesen - die deutschen Schulden und die "Ehrenhaftigkeit" - die Banken, die Gold entgegennahmen]

Bei den Verhandlungen zum Washingtoner Abkommen nach dem Krieg, wo es unter anderem um die Zahlung einer Kompensation für das deutsche Raubgold ging, rechtfertigten die mitgereisten SNB-Verantwortlichen immer wieder das enge Verhältnis zur Reichsbank und dessen Gold. Laut dem schweizer Historiker und heutigen [1997] EDA-Beamten [Eidgenössisches Departemente des Auswärtigen] Linus von Castelmur, der in seiner Dissertation die schweizerisch-alliierten Finanzbeziehungen im Übergang vom Zweiten Weltkrieg zum Kalten Krieg unter die Lupe nahm, versuchte Generaldirektor Alfred Hirs in einer vorbereitenden Sitzung des Goldausschusses die SNB reinzuwaschen. Dabei benützte er den Neutralitätsstatus der Schweiz immer wieder als Feigenblatt. Hirs argumentierte, dass man von den alliierten Zentralbanken das Doppelte der deutschen Lieferungen entgegengenommen habe. Zudem müssten die Goldübernahmen von (S.150)

Deutschland auch im Zusammenhang mit dem Clearing-Kredit gesehen werden [freier Kredit für Nazi-Deutschland, der von der schweizer Nazi-Regierung damals so beschlossen wurde], angesichts des schweizerischen Defizits im Clearing konnte die Schweiz nur schwerlich die deutschen Goldzessionen ablehnen. [Deutschland genoss in der Schweiz freien Kredit und konnte nur die Hälfte begleichen und zahlte in den 1950er Jahren dann noch die andere Hälfte seiner Schulden aus dem Krieg nach. Die Schweiz war eben noch nicht reich genug - und Deutschland in Ruinen schob das Geld der Schweiz in den Allerwertesten, weil die Schweiz in Zukunft vielleicht wieder wichtig sein würde...].

Alfred Hirs war sich keiner Schuld bewusst. Die Nationalbank habe bei der Übernahme des Goldes die nötige Vorsicht walten lassen. Sie habe nach den [zionistisch]-alliierten Goldwarnungen [Finanzminister der "USA" war der kriminelle Zionist Morgenthau mit seinem zionistischen Personal] von der Reichsbank eine ausdrückliche Erklärung verlangt, dass es sich bei dem nach der Schweiz gelieferten Gold um Vorkriegsbestände handle. Dies sei von verschiedenen Reichsbankdirektoren auch immer bestätigt worden. Man habe diesen Zusicherungen Glauben geschenkt, da es keinen Grund gegeben habe, die Ehrenhaftigkeit der Vertreter des deutschen Noteninstitutes in Zweifel zu ziehen. Dagegen habe sie die Warnungen des Gouverneurs der Banque de France, die Reichsbank verkaufe belgisches Gold, nicht als einleuchtend betrachtet. De Boisanger sei als notorischer Kollaborateur nicht glaubhaft gewesen, sagte Hirs.

Mit den Verhandlungen in Washington verfolgten die Alliierten in erster Linie das Ziel, definitiv festzustellen, wie viel Gold und vor allem wie viel Raubgold die schweizer Währungschefs von den Deutschen während des Krieges übernommen hatten. Nur mit einer konkreten Zahl konnten sie auch konkrete Forderungen stellen. Die Schätzungen der amerikanischen Behörden stützten sich auf die beschlagnahmten Bücher der Reichsbank. Darin war festgehalten, dass in der Zeit vom 30. Juni 1940 bis Mai 1945 320 Tonnen Gold im Gesamtwert von 391 Millionen Dollar oder rund 1,7 Milliarden Franken in die Schweiz gingen. Davon übernahmen

-- der Schweizerische Bankverein Gold im Wert von rund 32 Millionen Franken,
-- die Bank Leu & Co. rund 25 Millionen,
-- die Schweizerische Kreditanstalt rund 7 Millionen,
-- die Basler Handelsbank rund 4,4 Millionen
-- und andre Banken zusammen rund 12 Millionen.
-- Der Rest, also über 300 Tonnen, ging an die Schweizerische Nationalbank.

Laut der Rechnung der Alliierten übernahm sie [die Schweizerische Nationalbank] 1,2 Milliarden selber, wovon Gold im Wert von rund 800 Millionen Franken später an andere Zentralbanken, vor allem Portugal, weiterverkauft wurde. Der Rest von rund 400 Millionen blieb in den Berner Depots von Drittstaaten.

Der Nachweis der Raubgoldmenge war bedeutend schwerer zu erbringen. Die [kriminellen, zionistischen] Amerikaner [der zionistischen Morgenthau-Clique] behalfen sich mit einem Indizienprozess. Drei Zahlen wurden verglichen:

Erstens die gestohlene Goldmenge, welche (S.151)

die Zentralbanken der ehemals besetzten Gebiete mit 579 Millionen Dollar respektive rund 2,32 Milliarden Franken angaben; zweitens der rechtmässig erworbene, deutsche Bestand vor dem Westfeldzug in der Höhe von 206 Millionen Dollar respektive rund 824 Millionen Franken und drittens der sichergestellte Bestand bei Kriegsende in der Höhe von 169 Millionen Dollar respektive 676 Millionen Franken. Aus diesen Eckdaten ergab sich, dass die Nationalbank im besten Fall das gesamte rechtmässig erworbene Gold übernommen und somit zusätzlich "nur" Raubgold im Wert von 740 Millionen Schweizer Franken erhalten hatte. Im schlechtesten Fall war das gesamte übernommene Gold Raubgold, folglich rund 1,5 Milliarden. Die Amerikaner entschieden sich für die Mitte und kamen somit zu dem Schluss, dass die Schweiz Raubgold im Wert von rund 1,1 Milliarden übernommen hatte.

[Wer hat vom belgischen Raubgold gewusst? - Puhl: Der zweite Mann hinter Weber]

Um die Eidgenossen während der Verhandlungen aus dem Konzept zu bringen, suchte die [kriminelle, zionistische] Siegermacht [der "U.S.A."] mittels brisanter Behauptungen auch immer wieder die Konfrontation. Als die schweizerische Delegation bezüglich der Frage des belgischen Goldes hart blieb und meinte, das müsse vor einem schweizerischen Gericht geklärt werden, spielte die Gegenpartei ihren grössten Joker. Sie legten Ausschnitte eines Verhörs mit Reichsbank-Vizechef Emil Puhl vom 10. August 1945 auf den Tisch. Auf die Frage, wer in der Schweiz von dem belgischen Raubgold wusste, hatte Puhl geantwortet:

"The second man after Weber. I will give the name later to you." [Der zweite Mann hinter Weber. Den Namen werde ich später nennen]. Obwohl Paul Rossy der Vizepräsident war, stotterte Alfred Hirs: "That's me" [Das bin ich]. Aus schweizer Sicht versagte der Generaldirektor in dieser Situation vollständig, denn in der Folge packte der verdatterte Hirs aus. Er fragte die Gegenseite, ob sie seine Bank mit der Einforderung "dieser 500 Millionen Schweizer Franken in Gold" ruinieren wolle. Das war ein krasser Fehler, denn die [kriminellen, zionistischen] Alliierten hatten zu diesem Zeitpunkt noch gar keine konkrete Forderung gestellt. Hirs musste sich wenig später wegen seines teuren Patzers schwere Vorwürfe aus Bern anhören. Auch seine eigenen Kollegen gingen mit ihm hart ins Gericht. In einer Sitzung des SNB-Bankenausschusses mit Bundesrat Ernst Nobs meinte Hirs, dass es ja Rossy gewesen sei, der das Gold gekauft habe. Rossy verlangte daraufhin eine Untersuchung.

In diesem Zusammenhang verteidigte sich die SNB immer wieder mit dem Argument, dass die Deutschen das Gold mit gefälschten Begleitscheinen geliefert hätten. Zudem seien vor allem die in Belgien gestohlenen (S.152)

Barren von den Deutschen umgeschmolzen und mit Vorkriegsstempeln versehen worden.

[Und da war noch Gold aus Holland, aus der CSSR, aus Österreich, aus Luxemburg, aus Norwegen, aus Frankreich, aus Polen, und aus Weissrussnald und aus der Ukraine auch noch. Hier sind ein paar Angaben über holländisches Gold]:

[Zahlung von 250 Millionen Franken - das war's - und 1947 kommt holländisches Gold zum Vorschein]

Trotz der Hirs-Panne kam die Schweiz in den Verhandlungen zum Washingtoner Abkommen am Ende fast glimpflich davon. Für den Preis von 250 Millionen Franken verpflichteten sich die [kriminellen, zionistischen] Alliierten, in Zukunft auf alle Ansprüche im Bereich Gold zu verzichten. Mit dieser Zahlung war das Thema offiziell erledigt, inoffiziell aber noch lange nicht. Bereits ein Jahr nach Unterzeichnung des Abkommens flackerte die Goldfrage wieder auf. Aufgrund von Dokumenten aus der russischen Besatzungszone erklärte [das kriminelle, zionistische] Washington Anfang 1947, dass die Deutschen holländisches Gold im Wert von fast 280 Millionen Franken in die Schweiz geschickt hätten. Einige der Barren seien nicht einmal umgeschmolzen worden und trügen immer noch den holländischen Stempel. Trotz der neuen Erkenntnisse war den Amerikanern klar, dass sei mit der Unterzeichnung des Washingtoner Abkommens alle Ansprüche abgetreten hatten. Aus diesem Grund überlegte man sich, zusammen mit [dem zionistisch dominierten] Frankreich und [dem kriminellen Empire]-Grossbritannien einen moralischen Appell [!!!] an die Schweizer zu richten.
 
Der Alpenstaat wusste jedoch nichts von solchen Grössenordnungen. Das Direktorium der SNB stellte im Februar 1947 fest, "dass sich unter den von der Reichsbank gelieferten Barren auch solche mit holländischem Stempel befanden. Die Nationalbank hat insgesamt 350 solcher Barren im Werte von 20.715.000 Franken ins Depot genommen. Hiervon hat sie (auf eigene Rechnung, d.Verf.) für 17.637.000 Franken Gold angekauft, und über den Rest hat die Reichsbank anders verfügt." Von einer Geste wollten die Schweizer nichts wissen. Für sie war klar, "dass die Alliierten das Abkommen von Washington auch im Namen der holländischen Regierung abgeschlossen haben. Infolgedessen könnten keinerlei weitere Ansprüche im Zusammenhang mit dem deutschen Gold anerkannt werden."

[Gleichzeitig missbrauchte die holländische, rassistische Regierung die Gelder des Marshall-Plans für den Krieg in Indonesien gegen die Unabhängigkeit von Indonesien...]


[Untersuchungen zum Raubgold im Jahre 1996]

[Raubgold mit Originalstempeln des beraubten Landes - die Bankiers in der Nationalbank wussten genau, woher das Raubgold stammte]

Die Nationalbankiers blieben auch in der Folge hart. Doch die Holländer gaben nicht auf. Im Dezember 1996 stellten sie erneut die Forderung, dass der genaue Verbleib ihres Goldes in der Schweiz untersucht werden solle.  Eine erste Reaktion kam prompt. Laut SNB hatte man während des Krieges 265 Goldbarren im damaligen Wert von rund 16 Millionen Franken gekauft. 50 Jahre zuvor waren es noch 17,64 Millionen Franken gewesen. Damit ist plötzlich Gold im Wert von rund 1,64 Millionen (S.153)

Franken spurlos verschwunden. Auch der Verbleib der restlichen holländischen Barren, über die "die Reichsbank anders verfügte", ist bis heute unklar. Sie wurden vermutlich weiterverkauft.

Krasse Widersprüche und Unklarheiten finden sich jedoch nicht nur in der holländischen Goldaffäre. Auch in anderen Bereichen entwickelten sich die Spekulationen über Zeitpunkt und Grad der Mitwisserschaft sowie den tatsächlichen Umfang des gekauften Goldes zu einer endlosen Geschichte. Bis heute [1997] kommen immer wieder skandalöse Anhaltspunkte für das skrupellose Verhalten der Nationalbankiers ans Tageslicht. Im Sommer 1996 sorgte beispielsweise die Veröffentlichung von englischen Geheimpapieren weltweit für Schlagzeilen. Unterstützt vom britischen Aussenministerium, behaupteten jüdische Kreise, dass die Schweiz damals viel mehr Gold als bisher bekannt gekauft habe. Die Alliierten seien nach dem Krieg bewusst getäuscht worden. Darauf forderte der [jüdisch-zionistische] US-Senator Alfonse D'Amato gar eine Neuverhandlung des Washingtoner Abkommens. [Nun, die "USA" haben das Dritte Reich seit 1933 aufgerüstet und bis April 1945 mit kriegswichtigen Gütern wie dem Antiklopfmittel unterstützt].

Zwar unterlief den Engländern in ihrer Enthüllung ein grober Schnitzer, indem sie die längst bekannte Aussage von Alfred Hirs zum belgischen Gold mit 500 Millionen Dollar statt mit 500 Millionen Schweizer Franken wiedergaben. Dennoch waren sie mit ihren Vorwürfen auf der richtigen Spur. Die Nationalbank-Chefs hatten tatsächlich alle getäuscht, nicht nur die [kriminellen, zionistischen] Alliierten.

Die SNB-Direktionsprotokolle Nr. 450 und Nr. 914 aus dem Jahre 1942 liefern den erdrückenden Beweis: Im Unterschied zu den bisher bekannten Tatsachen wussten alle Generaldirektoren schon sehr früh sehr viel über die deutschen Machenschaften. Weber, Hirs und Rossy waren keineswegs naiv, sondern übernahmen ganz bewusst enorme Mengen an Raubgold, das teilweise - wie im Fall Holland - gar nicht umgeschmolzen war, sondern mit den Originalstempeln der besetzten Gebiete eingeliefert wurde. Die Warnungen während des Krieges wurden vorsätzlich in den Wind geschlagen, die von der Reichsbank angeblich verlangten Zusicherungen waren eine reine Alibierklärung. Zudem war die Behauptung gegenüber Bern, dass man die Herkunft des Goldes nicht bestimmen könne, eine glatte Lüge. Das Direktorium wusste genau, woher die Barren stammten.

Am 18. Juni 1942 orientierte das II. Departement über die Zusammensetzung der vom Reichsbankdirektorium erhaltenen und der an den Banco de Portugal gelieferten Goldbarren. Es handelte sich um (S.154)

eine Lieferung von acht Tonnen. In der Sendung befanden sich neben einem Anteil amerikanischer Goldbarren auch Barren aus der Tschechoslowakei und Frankreich, "die den Stempel des Ursprungslandes wie auch den Stempel der deutschen Kontrollämter tragen. Rein deutsche Barren wurden nur sehr wenig geliefert."

Ein erster Teil dieser Lieferung war bereits nach Portugal weiterverschoben worden. Die dortige Zentralbank hatte das Gold wie immer anstandslos übernommen.

[Umschmelzung von Raubgold zur Vertuschung der Herkunft]

Doch die Schweizer trauten der Reibungslosigkeit nicht. Sie hatten Angst, dass ihre Machenschaften mit deutschem Raubgold eines Tages bei ihren Abnehmern zu Komplikationen führen könnten. Die Wahrscheinlichkeit war hoch, denn die Direktion ging davon aus, dass nicht nur die Schweiz, sondern auch die anderen Länder über ein- und Ausfuhr des Goldes exakt Buch führten und die einzelnen Barren-Nummern notierten. Herkunft und Bestimmungsort der Barren liessen sich jederzeit feststellen.

Damit war denkbar, "dass von Notenbanken, die sich der Besetzung durch Verlegung des Domizils entzogen haben, sogenannte Sperrlisten aufgestellt werden könnten, mit dem Resultat, dass diese Barren dann nicht mehr als gute Goldlieferungen gelten könnten." Ganz nach dem Vorbild der Nazis diskutierten die Chefs der SNB in der Folge einen teuflischen Plan, der schon seit Monaten in der Schublade lag. Die entscheidenden Spuren sollten beseitigt werden.

"Obschon die Gefahr, dass die Nationalbank hier zu Schaden käme nicht gross ist, so würde selbstredend eine Umschmelzung der Barren diese Gefahr vollständig beseitigen. Die Kosten der Umschmelzung betragen 1 Franken pro Barren. Die Umschmelzung der in Betracht kommenden Barren würde daher der Bank eine Auslage in der Höhe von ungefähr Fr. 60.000.- verursachen. Daneben geht durch den Schmelzprozess etwas Gold verloren, doch dürfte dieser Verlust kompensiert werden durch einen besseren Feingehalt der Barren." Im Klartext: Die Nationalbank plante die Vertuschung einer der grössten Raubzüge der Geschichte.

Mit der Umschmelzung der vom Dritten Reich gelieferten Goldbarren wollten die Bankiers die entscheidenden Beweise vernichten, um allfällige, zukünftige Forderungen der besetzten Länder nicht erfüllen zu müssen. Die Schmelzaffäre beweist zudem, das die SNB-Direktoren dem Reichsbank-Vizepräsidenten Puhl nicht ganz so blind vertrauten, wie sei immer behaupteten. Denn im Verhör mit den [kriminellen, zionistischen]  Amerikanern vom 10. August 1945 hatte Puhl nicht nur Alfred Hirs als Mitwisser bloss (S.155)

gestellt, sondern auch ausgesagt, dass er den Schweizern versprochen hatte,im schlimmsten Fall für Kompensationsforderungen von Staaten wie Frankreich oder Belgien aufzukommen. Wie der Umschmelzplan zeigt, hielten die Alpenbankiers offenbar nicht viel von diesem Versprechen. Sie wollten lieber auf Nummer sicher gehen und die kompromittierende Wahrheit in ihren Schmelztiegeln vernichten.

Der Vertuschungsplan der SNB-Direktoren liefert aber noch einen weiteren, spektakulären Hinweis. Eine einfache Rechnung zeigt, dass im Bunker der Nationalbank bereits im Sommer 1942 ein Vielfaches an Raubgold gelegen haben könnte, als offiziell während der gesamten Kriegszeit an die Schweiz geliefert wurde. Bei Umschmelzkosten pro "in Betracht kommenden" Barren von einem Franken und totalen Kosten von 60.000 Franken hätte die SNB folglich die Umwandlung von 60.000 Barren des Dritten Reiches in harmlose Barren der neutralen Schweiz geplant. Bei einem im Zentralbankenverkehr standardisierten Gewicht pro Barren von 12,5 Kilogramm ergäbe das eine totale Menge von 750 Tonnen - die Alliierten gingen noch von 320 Tonnen aus.

Für Experten wie Werner Rings sind diese Fakten völlig neu. "Die einzig mögliche und plausible Erklärung ist, dass es sich dabei um die bisher unbekannte Goldmenge handeln könnte, die die SNB an die Grossbanken weitergegeben hat", meint Rings. Nach heutiger Ansicht [1997] der Nationalbank sind solche Theorien und Dimensionen jedoch völlig absurd. Laut ihrer Lagerbuchhaltung befanden sich im Juni 1942 im Keller nur gerade 87 Tonnen Gold, die von den Deutschen geliefert worden waren. Das bedeutet, dass es sich beim Umschmelzpreis von einem Franken pro Barren schlicht um einen Druckfehler handelte. Laut SNB hätte es zehn Franken pro Barren heissen müssen. Damit bleibt aber immer noch die immense Menge von 75 Tonnen Raubgold, deren Spuren die Nationalbank vernichten wollte.

Die Umschmelzaktion wurde nicht gleich in die Tat umgesetzt. Laut Direktionsprotokoll Nr. 450 vom 18. Juni 1942 musste berücksichtigt werden, dass eine solche Aktion viele Mitwisser gehabt hätte.

"Der grösste Teil der von Deutschland erhaltenen Barren liegt in fremden Depots der fremden Notenbanken, denen die Nummern der ins Depot gelegten Stücke angegeben wurden. Eine Ersetzung durch andere Barren könnte wohl nicht ohne Zustimmung der betreffenden Notenbanken vorgenommen werden."

Trotzdem plädierte das III. Departement unter der Leitung von Fritz Schnorf für die Durchführung des vom (S.156)

II. Departements vorgeschlagenen Plans. Das I. Departement war jedoch dagegen. "Es wird schliesslich beschlossen, von einer Umschmelzung der Barren vorderhand, d.h. für so lange, als keine Beanstandungen sich ergeben, abzusehen", heisst es im Protokoll.

Sieben Monate später befasste sich das Direktorium wieder mit den deutschen Barren. Mitte Dezember 1942 versuchten die Nazis, ihrem Raubgold direkt in der Schweiz eine neue Identität zu verpasse.

"Von der deutschen Reichsbank sind wir durch einen ihrer Beamten angefragt worden, ob die Schweizerische Nationalbank allenfalls bereit wäre, in ihrer Münzstätte deutsche Goldbarren umzuschmelzen und mit dem Stempel der schweizerischen Münzstätte zu versehen", heisst es im Protokoll Nr. 914. "Wir haben geantwortet, dass unsere Münzstätte für längere Zeit voll beschäftigt sei und dass im übrigen die portugiesische Notenbank, an die wir die deutschen Barren hauptsächlich weitersenden, in letzter Zeit keinerlei Anstände mehr gemacht habe."

Die Antwort zeigt, dass selbst die Portugiesen den Schweizer Lieferungen zeitweilig nicht trauten. Zudem beweist das Dokument, wie eng der Kontakt der Deutschen zu den Schweizern gewesen sein muss. Selbst ein offensichtlich kriminelles Vorhaben der Nazis war für die Nationalbank völlig selbstverständlich und wurde lediglich aufgrund eines Kapazitätsengpasses nicht sofort durchgeführt.

[Die SNB hat jegliches Dokument zu Umschmelzaktionen verschwinden lassen - die Eidgenössische Münzstätte dagegen hat Dokumente aufbewahrt]

Laut den Direktionsprotokollen der Schweizerischen Nationalbank wurden weder das Vertuschungsmanöver noch die Aufträge der Deutschen je in die Tat umgesetzt. Von durchgeführten Umschmelzaktionen fehlt in diesen Dokumenten generell jede Spur. Immerhin eine erstaunliche Tatsache, denn in den Büchern der Eidgenössischen Münzstätte sieht die Wirklichkeit anders aus. Die Faktura-Kontrolle für Fremdaufträge zeigt, dass die Schweizerische Nationalbank ihr während des Krieges mehrere Aufträge erteilte. Mit Rechnung Nummer 19 vom 4. Mai 1943 verrechnete die Münzstätte der SNB für das "Umschmelzen von Goldbarren" einen Betrag von total 1522,90 Franken. Der Auftrag umfasste 184 Barren. Davon stammten 9 aus dem Besitz der Nationalbank und waren für die Dentalbranche bestimmt. Die restlichen 175 Barren waren ungarisches Gold, das die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) seit 1940 in ihrem Depot bei der SNB hatte. Ein Jahr später liessen die schweizer Währungshüter im Auftrag der BIZ nochmals acht Goldbarren umschmelzen.

Die letzte interessante Schmelzaktion ging erst ein paar Jahre nach (S.157)

dem Krieg über die Bühne. Im Frühling 1951 liess die SNB bei der Münzstätte mehrere Tonnen Goldbarren in sogenannte "gute Lieferungen" umschmelzen. Kein Wunder also, dass die Nationalbank heute behauptet, keine Barren mehr aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges zu besitzen. Was nicht an andere Zentralbanken weiterverkauft wurde, landete teilweise 1951 in den Schmelztiegeln der Münzstätte.

[Und die ehemals besetzten, europäischen Staaten bekamen neues Gold aus "Amerika"].

[Der Anteil an Zahngold bleibt umstritten - weil zum Teil die Holocaustdaten falsch sind - ein Lager mit Zahngold in Deutschland]

Die ganze Gold-Affäre bleibt jedoch mysteriös. Denn bis zum heutigen Tag [1997] herrscht Ungewissheit über den konkreten Anteil an Zahngold aus den KZs, der in den gesamten deutschen Lieferungen enthalten war. Zwar schafften es immer wieder ein paar Kilo deutsches Zahngold aus unbekannter Herkunft in die Schweiz. Gemäss Statistik der Nationalbank ging eine solche Lieferung im Dezember 1944 an die [Schmelze] Cendres et Métaux in Biel [im Kanton Bern]. Doch das kann nicht die Erklärung sein. Laut Aussagen des Reichswirtschaftsministers Walther Funk im Nürnberger Prozess wurden allein in Auschwitz pro Jahr rund 4,4 Tonnen Goldkronen aus den Gebissen der Toten herausgebrochen [dies dürfte eine Falschaussage auf Anweisung der kriminellen Alliierten sein, Stalin reinzuwaschen, der viel Juden übernommen hat, die mit heimlichen Deportationen von Auschwitz her kamen]. Hinzu kamen die enormen Mengen aus den restlichen KZs [und dies ist eine weitere zionistische Lüge gegen Deutschland, um Deutschland "fertigzumachen" - der Krieg nach dem Krieg]. Wo war dieses Gold geblieben?

[Die Wahrheit ist: Die Opferzahlen in den deutschen KZs sind viel kleiner als von den kriminellen Zionisten propagiert und die Zahlen des Roten Kreuzes stimmen und entsprechend wurde kaum Zahngold aus den deutschen Konzentrationslagern geliefert. Die Hitchcock-Filme über deutsche Konzentrationslager sind eine totale Fälschung und zeigen oft die "amerikanischen" Rheinwiesenlager mit ausgehungerten Deutschen und toten Deutschen - die dann vom Filmefälscher Hitchcock als "Juden" bezeichnet werden - hier ist eine Analyse eines solchen falschen Hitchcock-Films].

Mehrere Dutzend Tonnen konnten nach dem Krieg von der [kriminellen, zionistischen] US-Armee in einem Bergwerk in Thüringen sichergestellt werden. Für den Rest gibt es nebst den schweizer Importen von "unbearbeitetem Gold" noch andere Theorien. Eine davon besagt, dass das Zahngold in Barren geschmolzen wurde und somit in den deutschen Lieferungen an die Nationalbank enthalten war. Laut SNB gibt es dafür bis heute [1997] keine Beweise.

[Generell gilt einfach dies: Die deutschen Konzentrationslager waren meistens kriegswichtig, waren gut geführt, und die Häftlinge erhielten in diesen Fällen sogar oft mehr zu Essen als die Zivilbevölkerung. Auschwitz war eine klassische Waffenproduktionsstätte und war kriegswichtig. Deutsche Konzentrationslager für Juden wurden durch das Rote Kreuz UND durch die Zionisten kontrolliert. Die Opferzahlen des Roten Kreuzes stimmen, und sind etwa um den Faktor 100 tiefer als behauptet (im Falle von Auschwitz statt 4 Millionen ca. 50.000). Entsprechend kann die Lieferung von Zahngold verstorbener Häftlinge nicht so hoch wie behauptet gewesen sein. Die zionistischen Lügen und Erpressungen mit Giftgas-Granulat durch Duschköpfe und Millionenmord in kleinen Krematorien und gefälschte Hitchcock-Filme mit deutschen Opfern in grauen Wehrmachts-Mänteln aus den Rheinwiesenlagern funktionieren alle NICHT. Sondern ein Grossteil der Deportierten wurde nicht nach Auschwitz, sondern viel weiter in den Gulag deportiert, wo dann Stalin ab 1946 den Eisernen Vorhang zumachte und die Juden russifizieren liess, als Israel 1948 mit dem kriminellen, zionistischen CIA gegen alle Muslims den Krieg erklärte - und Russland schützte dann die Muslims].

[Goldmünzen mit falschem Datum geprägt - Angaben von Léon Nicole]

Eine zweite Theorie sorgte - unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit - ein Jahr nach der Kapitulation der Deutschen in einer kleinen Gemeinde in der Romandie für Aufruhr. Anlass war eine öffentliche Politversammlung am 19. Mai 1946 in Château-d'Oex. Léon Nicole, damaliger Chef der [kommunistisch orientierten] Partei der Arbeit (PdA), nahm die Gelegenheit wahr und verkündete der Dorfbevölkerung, dass die Eidgenössische Münzstätte im Jahre 1942 Goldstücke mit dem Jahrgang 1935 geprägt habe, um auf diese Weise das von den Deutschen in den Konzentrationslagern gestohlene und nach der Schweiz verschobene Gold zu verheimlichen.

Der Gemeindepräsident von Château-d'OEx denunzierte daraufhin den gefürchteten Kommunisten und Bankenkritiker Nicole umgehend bei der Münzstätte, welche die Meldung an die Nationalbank weiter (S.158)

gab. Diese dankte am 23. Mai 1946 dem Gemeindepräsidenten für den Bericht und teilte mit, "dass die Eidg. Münzstätte im Jahre 1942 keine Goldmünzen geprägt hat. Für die seit 1945 geprägten Goldmünzen wurden ausschliesslich Barren verwendet, die nachgewiesenermassen bereits vor Kriegsausbruch im Besitze der Nationalbank waren." Doch die Bankiers der Nation hatten die Wahrheit wieder einmal zurechtgebogen.

Zwar stellte die Eidgenössische Finanzkontrolle im Juli 1946 offiziell fest, dass die Nationalbank für ihre Münzprägungen im Umfang von mehreren Millionen Stück seit Anfang 1945 nur Barren verwendet hatte, die vor dem Ausbruch des Krieges in ihrem Besitz waren. Zudem liess die SNB während des Krieges laut den Büchern der Münzstätte keine Goldstücke prägen. Der Kern der Behauptung von Léon Nicole war damit allerdings nicht widerlegt. Laut seiner Anklage wurden Goldmünzen mit falschen Daten versehen - und er hatte recht. Die SNB liess im grossen Stil Münzen mit falschen Jahreszahlen prägen.

Die Bestätigung liefert eine Sitzung des Direktoriums vom 6. Juni 1946. Diskussionsthema war anfänglich die von Bundesrat Eduard von Steiger verlangte und später durchgeführte Revision des für die Nachkriegsprägungen verwendeten Goldes. Im Verlauf des Gesprächs machte der ebenfalls anwesende Bankratspräsident Gottlieb Bachmann seinem Unwohlsein Luft. Laut Protokoll Nr. 630 erinnerte er daran, "dass er sich mit der Ausprägung von Goldmünzen nie recht befreunden konnte, namentlich auch deshalb nicht, weil Münzen mit einem unrichtigen Datum geprägt worden sind und noch geprägt werden."

Die Bemerkung von Bachmann blieb unwidersprochen. Grund für das vom Bundesrat abgesegnete Vorgehen war das geltende Münzgesetz von 1931, welches aufgrund der veränderten Golddeckung des Schweizer Frankens nicht mehr eingehalten werden konnte.

Nicoles Theorie dürfte somit falsch sein. In schweizer Goldmünzen steckt höchstwahrscheinlich kein KZ-Gold. Dubiose Umschmelzaktionen im Münzbereich fanden einzig im Auftrag der BIZ statt. Die Bücher der staatlichen Schmelze verzeichnen für die Kriegszeit zwei Aufträge der Nationalbank. Am 6. November 1940 verrechnete die Münzstätte für das Umschmelzen von Goldstücken in Barren 739,75 Franken. Dabei handelte es sich um 954 Kilo - höchstwahrscheinlich geraubte - französische Napoléon-Goldmünzen aus dem Reichsbankdepot (S.159)

der BIZ, die vom Schweizerischen Bankverein in Le Locle [Kanton Neuenburg] angeliefert worden waren. Im April 1943 liess die SNB im Auftrag der BIZ nochmals rund 100 Kilo Goldmünzen einschmelzen.

Aus eigenem Besitz liess die Nationalbank erst zwei Jahre nach Kriegsende Münzen umschmelzen. Ende Januar 1947 beschloss das Direktorium, "die im Besitze der Nationalbank befindlichen Goldmünzen deutschen Gepräges sukzessive durch die Eidg. Münzstätte einschmelzen zu lassen und das Gold für die Prägung von 20-Fr.-Goldstücken zu verwenden."


[Die Alliierten schmelzen nach 1945 gefundene Goldsachen aus Thüringen um]

Die Schweizerische Nationalbank, die durch ihre goldigen Kriegsgeschäfte mit den Deutschen einen Gewinn von mindestens 20 Millionen Franken einstrich, erfüllte den Nazis viele Wünsche. Trotz aller Komplizenschaft der SNB und der restlichen schweizer Hehler schafften es die Deutschen jedoch nicht, ihre gesamte Beute zu verwerten. Zwar betrug allein das Vermögen des Kriegsbeutefonds der deutschen Wehrmacht am Ende des Krieges 280.000.000 Reichsmark, aber den Alliierten fielen - wie bereits erwähnt - nach der Kapitulation neben Goldbarren immer noch mehrere Dutzend Tonnen jüdisches Gold in Form von Zähnen, Uhren und Schmuck in die Hände. Dieser in der Reichsbank in Frankfurt und in einem Bergwerk in Thüringen gelagerte Schatz wurde den von Alliierten teilweise eingeschmolzen.


Anhaltspunkt [für den grossen Profit] ist ein Communiqué des europäischen Büros der Vereinten Nationen, welches am 9. September 1947 an die Presse abgegeben wurde. Darin wurde bekanntgegeben, dass der Kommandant der amerikanischen Truppen in Europa [der kriminelle Zionist Eisenhower] der vorbereitenden Kommission der internationalen Flüchtlingsorganisation sogenanntes nichtmonetäres Gold im Wert von einer Million Dollar übergeben habe. Es handle sich um den ersten offiziellen Transfer dieser Art, weitere würden wahrscheinlich folgen. Die Vereinten Nationen gaben noch weitere Einzelheiten bekannt. Dieses nicht-monetäre Gold bestehe aus Zähnen, Uhren und Schmuck, welche die Nazis ihren Opfern abgenommen hätte. All diese Objekte seien nicht mehr zu identifizieren. Der Verkaufserlös werde für die Wiedereingliederung nicht-heimzuführender Nazi-Opfer verwendet. Die vorbereitende Kommission treffe derzeit Arrangements, um die Objekte auf dem Markt zu einem bestmöglichen Preis zu verkaufen und damit einer grösstmöglichen Zahl von Personen zu helfen (S.160).


Im Zusammenhang mit dieser humanitär ausgerichteten Verwertungsaktion kam auch die Nationalbank wieder ins Spiel. Die Alliierten wollten ausgerechnet die Schweizer mit dem Einschmelzen des übriggebliebenen Zahngoldes beauftragen. Auf eine mündliche Anfrage für eine Einfuhrbewilligung reagierte die SNB aber mit einer frostigen Antwort. "Es wurde der anfragenden amerikanischen Stelle der Rat erteilt, sie möchte sich an eine Scheideanstalt in Paris wenden, da die Schweiz mit diesem Gold weder direkt noch indirekt etwas zu tun haben möchte", heisst es im Direktionsprotokoll Nr. 1208 vom 17. September 1947. Die Schweizer waren vorsichtig geworden.


[Goldtransaktionen durch schweizer Geschäftsbanken, v.a. SKA]

In der Gold- und Schmuckconnection zwischen dem Dritten Reich und der Schweiz spielten aber nicht nur die Nationalbank und die Schweizer Händler eine tragende Rolle. Auch die Geschäftsbanken machten kräftig mit. Bei den bereits erwähnten Käufen in der offiziellen Höhe von total rund 80 Millionen Franken, die laut Werner Rings womöglich deutlich grösser gewesen sein könnten, stellt sich natürlich ebenfalls die Frage, wie hoch der geraubte Anteil war. Auf den ersten Blick scheint der Bankverein als der mit Abstand grösste Käufer eine zweifelhafte Rolle gespielt zu haben. Immer wieder lieferte Berlin heisse Ware an die Schmelzstätten des SBV [Schweizerischer Bankverein] in Neuenburg. Doch bei einer Analyse der Goldimporte ab Ende 1942 zeigt sich, dass eine andere Grossbank ebenfalls tief in die Machenschaften der Deutschen verwickelt gewesen sein musste.

In den ersten drei Kriegsjahren herrschte auf dem schweizer Goldmarkt ein völlig liberales System. Jeder konnte kaufen und verkaufen,jeder konnte importieren und exportieren. Es gab fast keine Regeln. Erst Ende 1942 legte der Bundesrat dem Regime ein Korsett an, um vor allem über den Grenzverkehr eine bessere Kontrolle zu haben. In der Sitzung vom 7. Dezember [von 1942] beschloss er die Überwachung des Handels mit Gold sowie dessen Ein- und Ausfuhr. In der Folge brauchten die Händler eine Konzession und mussten ihre geplanten Geschäfte mit dem Ausland im Voraus bewilligen lassen. Das letzte Wort hatte die Nationalbank.

Obwohl von vornherein klar war, dass die Kontrolle aufgrund des diplomatischen Schieberverkehrs grosse Lücken aufwies, lieferten die Gesuchslisten aufschlussreiche Hinweise bezüglich der bevorzugten Deals von schweizer Banken und Händlern.

[Viele Goldlieferungen für die SKA]

Während sich die meisten (S.161) Gesuchsteller mit der Ausfuhr von kleinen Mengen an Feingold beschäftigten, fiel die Schweizerische Kreditanstalt [SKA, heute CS] regelmässig mit Importen im grossen Stil auf. Bankverein und Bankgesellschaft [heute fusioniert zur UBS AG] beantragten hingegen in dieser heiklen Phase des Krieges fast nie eine Bewilligung. [Vielleicht brauchten sie auch keine!]

Die Transaktionen der SKA beschränkten sich zur Hauptsache auf grosse Mengen an Goldbarren und Goldmünzen aus Deutschland. Die Nationalbank, die in ihren eigenen Geschäften mit den Nazis kaum Fragen stellte, nahm bei den Geschäftsbanken eine erstaunliche Haltung ein. Sie schöpfte bei der SKA schnell Verdacht. Nachdem sie zwei Importe von je 50 Kilogramm Feingold kommentarlos bewilligt hatte, machte sie bereits beim dritten Gesuch gewisse Vorbehalte. Den am 25. März 1943 beantragten Import von 49 Kilogramm Feingold legte sie vorerst auf Eis. "Das Direktorium beschliesst, zu diesem Gesuche erst Stellung zu nehmen, wenn über die Natur des Geschäftes nähere Angaben vorliegen", heisst es im entsprechenden Protokoll. Die SKA liess nicht locker und versuchte es wenige Tage später noch einmal Allerdings war der Absender plötzlich nicht mehr Deutschland, sondern Wien. Die Nationalbank lehnte auch dieses Gesuch "in Ermangelung näherer Angaben" ab.

Im Mai 1943 kam es zum nächsten Vorfall. Die SKA beantragte den Import von 4000 Napoléon-Münzen und 5000 Goldstücken aus dem Deutschen Reich. Zwar wurde das Gesuch bewilligt, aber die SNB war der Meinung, "dass das eingeführte Gold, das bei der Schweizerischen Kreditanstalt ins Depot gelegt werden soll, etwas überwacht werden soll."

Die Importe aus Deutschland und den besetzten Gebieten gingen jedoch weiter:
-- 50 Kilogramm Goldbarren aus Deutschland am 20. Mai 1943 für die SKA Zürich;
-- mehrere Kilogramm Goldmünzen aus Deutschland am 20. Mai 1943 für die SKA St. Gallen;
-- 21,6 Kilogramm Goldbarren aus Frankreich am 2. Juni 1943 für die SKA Zürich;
-- holländische Goldmünzen im Wert von 33.000 Gulden aus Deutschland am 15. Juli 1943 für die SKA Zürich;
-- 6000 holländische Goldmünzen aus Deutschland am 22. Juli 1943 für die SKA Zürich und so weiter.


[Deutsche Gold und Goldmünzen für die SKA - Mittelsmann Weidtmann aus Istanbul darf nicht einreisen - die SKA schweigt - Aufklärung kommt erst durch "amerikanische" Untersuchungen nach 1945:
Deutsche Bank Istanbul mit SKA]

Spätestens am 5. August 1943 dämmerte der SNB langsam, wer hinter diesen Deals steckte. Anlass war die Einfuhr von weiteren 6640 holländischen Goldmünzen. "Was das Einfuhrgesuch No. 24 anbelangt, so ist die Schweizerische Kreditanstalt um Auskunft über (S.162)

Zweck und Charakter dieser Importe holländischer Münzen für Rechnung der Deutschen Bank zu ersuchen. Es soll damit auch die Frage verbunden werden, ob die Kreditanstalt gegen diese sich wiederholenden Importe für deutsche Rechnung keine Bedenken habe."

Die SKA hatte keine Bedenken. Auf der Gesuchsliste Nummer 35 vom 23. September 1943 war sie einmal mehr als einzige Importeurin aufgeführt. Das Geschäft zeigte diesmal noch deutlicher, wer der tatsächliche Drahtzieher war. Für das SKA-Depot der Filiale der Deutschen Bank in Istanbul sollten holländische Goldstücke im Wert von 13.000 Gulden und französische Goldstücke im Wert von 27.000 Franken importiert werden. Die SNB forderte daraufhin von der SKA eine "nähere Begründung". Das Nachhaken war kein Zufall. Denn der Direktor der Istanbuler Filiale war der berüchtigte Hans Weidtmann. In den ersten Kriegsjahren pflegte er regelmässig im Zürcher "Hotel Baur au Lac" abzusteigen und dort geheime Goldtransaktionen einzufädeln. Die schweizer Behörden verweigerten ihm in der Folge die Einreise. So auch am 16. April 1943.

"Die eidgenössische Fremdenpolizei teilt mit, dass Herr Hans Weidtmann, Direktor der Deutschen Bank in Istanbul, wiederum ein Einreisegesuch gestellt hat. Da es sich hier um eine Persönlichkeit handelt, die sich früher schon wegen unerwünschten Goldgeschäften bemerkbar gemacht hat, beschliesst das Direktorium, der Fremdenpolizei Ablehnung des Gesuches zu empfehlen", meinte die SNB.

Die wahren Dimensionen der Goldgeschäfte zwischen SKA und Deutscher Bank förderten erst die [kriminellen, zionistischen] Amerikaner nach dem Krieg zutage. Die Finanzabteilung der Militärregierung in Deutschland (OMGUS) stellte in ihrer Untersuchung gegen die Deutsche Bank fest, dass die Zweigstelle in Istanbul beinahe ihre gesamten Auslandsaktivitäten auf die SKA konzentriert hatte. Für die laufenden Goldgeschäfte bestand ein Kontokorrent mit einem durchschnittlichen Vermögen von 500.000 Schweizer Franken. Zudem soll ein Sonderkonto existiert haben, dessen Stand um 250.000 Schweizer Franken schwankte. Laut Aussagen der ehemaligen Verantwortlichen der türkischen Filiale unterhielten sie bei der SKA noch ein gesondertes Depositenkonto für Gold, das als Eigentum der Berliner Zentrale geführt wurde. Der Kontostand dürfte sich gemäss OMGUS im Jahr 1944  auf bis zu 1,15 Millionen Franken belaufen haben. Zudem sollen bei der SKA Zürich 311 Kilogramm Gold und bei der SKA Interlaken 310 Kilogramm deponiert gewesen sein. (S.163)

Das Beispiel SKA lässt wenig Zweifel daran, dass neben der Nationalbank auch schweizer Banken von den Nazis geraubtes Gold kauften. Insbesondere die entsprechenden Münzen dürften ein Teil der Beute deutscher Devisenschutzkommandos gewesen sein. Dass die Geschäftsbanken solches Gold direkt ab Konzentrationslager geliefert bekamen, kann bis heute nicht bewiesen werden. Tatsache ist jedoch, dass sie zusammen mit der Nationalbank in einem anderen Bereich der Vermarktung des Holocaust eine entscheidende Rolle spielten. Denn aus den besetzten Gebieten und den Höllen hinter Stacheldraht kamen nicht nur Schmuck, Uhren und Zahngold. Als Profiteure der Verfolgung agierten schweizer Bankiers vor allem als Hitlers willige Wertpapierverkäufer. (S.164)

 
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