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SBB Meldungen 06: Meldungen - ab 16.1.2026

Die pünktlichste Firma der Welt - aber ab 2023 hat die SBB die Spionagekrankheit! Und ab 2024 hat die SBB die QR-Krankheit!

Und viele SBB-Wagen haben immer noch eine Treppenkrankheit!

30.12.2025: Und viele neue SBB-Züge piepen beim Türenschliessen so laut wie ein Herzinfarkt - oder geben beim Türöffnen ein Krankenwagenhorn. -- Die SPINNEN, die SBB!


Und manche Billeteure der SBB sind einfach total asozial, wenn sie wegen 2 Minuten 100 Franken Busse verlangen! WO ist der abgestufte Bussenkatalog?

Die meist pünktliche SBB wird zur Pieper-SBB: Lärmbelästigung bei fast jeder Türe wenn sie auf- und zugeht, akustische Umweltverschmutzung, akustische Nötigung, nume no gruusig! (M.P. 2.4.2026)

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino


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16.1.2026: Kantone BS, BL, GE, TI, VD und VS wollen mehr Bahn:
Sechs Kantone fordern per Resolution Bahnausbau vom Bundesrat
https://www.nau.ch/news/schweiz/sechs-kantone-fordern-per-resolution-bahnausbau-vom-bundesrat-67084572

Keystone-SDA -- Basel -- Sechs Grenzkantone haben dem Bundesrat am Bahnkongress am Freitag in Basel eine Resolution überreicht. Darin fordern sie von der Landesregierung einen zügigen Bahnausbau, um der Überlastung der Knoten und Hauptachsen entgegenzuwirken, wie sie gemeinsam mitteilten.

Zu den Unterzeichnenden gehören die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Genf, Tessin, Waadt und Wallis. «Täglich pendeln Zehntausende, der Güterverkehr nimmt weiter zu. Schon heute ist das Netz überlastet», schreiben sie. Die Kantone befürchten, dass sich die Lage ohne Gegenmassnahmen weiter verschärft.

Laut ihrer Mitteilung stellen die Kantone drei zentrale Forderungen an den Bund. Erstens soll die Planung am Angebot ausgerichtet werden. Zweitens sollen 24 Milliarden Franken für den Bahnausbau bereitgestellt werden. Und drittens sollen die Ost-West- und Nord-Süd-Achsen ausgebaut, der Regionalverkehr gestärkt sowie internationale Bahnverbindungen gefördert werden.

Als konkrete regionale Projekte werden die Durchmesserlinie mit reduziertem Tiefenbahnhof Basel SBB, zusätzliche Kapazitäten am Bahnhof Genf-Flughafen, die Stärkung der Achse ins italienische Piemont über Locarno TI, eine zusätzliche Verbindung Lausanne-Genf und die Stärkung des internationalen Bahnverkehrs über die Lötschberg-Simplon-Achse aufgeführt.

Zudem fordert der Kanton Genf einen Ausbau der internationalen Linie nach Lyon in Frankreich, wie es weiter heisst. Der Kanton Tessin wolle grössere Kapazitäten und bessere Fahrzeiten nach Mailand und Waadt wolle generell besser an den Rest des Landes angebunden sein.



SBB am 19.1.2026: will zwischen Zürich und Winterthur einen 15-Minuten-Takt - die spinnen bei den SBB - da fahren schon genug Züge herum:
Beschwerden abgelehnt: Milliardenprojekt: SBB darf Nadelöhr Zürich–Winterthur ausbauen
https://www.20min.ch/story/beschwerden-abgelehnt-milliardenprojekt-sbb-darf-nadeloehr-zuerichwinterthur-ausbauen-103489064

Daniel Krähenbühl -- Das Bundesverwaltungsgericht hat die hängigen Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung für das Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben. Damit kann die SBB das definitive Bauprogramm festlegen.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat Beschwerden gegen das SBB-Projekt Zürich–Winterthur abgelehnt.
    Die SBB darf nun die Bahnstrecke zwischen Zürich und Winterthur auf vier Spuren ausbauen.
    Das Milliardenprojekt kostet 3,3 Milliarden Franken. Es soll den Viertelstundentakt ermöglichen.
    Die Bauarbeiten starten Anfang 2026 und dauern rund zehn Jahre.





Verkehrsminister Rösti am 28.1.2026: will 15-Minutentakt zwischen Bern und Zürich etc.:
So will Bundesrat Rösti Autobahn und Schiene ausbauen
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/live-so-will-bundesrat-rosti-autobahn-und-schiene-ausbauen-67088485

Matthias Bärlocher -- Bern -- Nach dem Nein des Stimmvolks zum Autobahnausbau präsentiert der Verkehrsminister nun, wo stattdessen gebaut werden soll.

Nach dem Nein des Stimmvolks im November 2024 gegen ein halbes Dutzend Autobahn-Ausbau-Projekte musste Verkehrsminister Albert Rösti über die Bücher. Er holte bei der ETH ein Gutachten ein, welche Verkehrsprojekte – Strasse und Schiene – wohl priorisiert werden müssten. Heute präsentiert er das weitere Vorgehen.

[...]

Bahnausbau für 3 Milliarden
Kurzfristig – bis 2030 – soll das Angebot auf der Strecke Biel – Lausanne/Genf verbessert werden. Mit Investitionen von rund 3 Milliarden Franken sollen bis 2035 zusätzliche Angebote geschaffen werden, darunter: der Viertelstundentakt zwischen Bern und Zürich, Halbstundentakte zwischen Bern und Luzern, Basel und Zürich. Im Mittelland sollen systematische Halbstundentakte im Regionalverkehr die Regel sein.

Geprüft werden ausserdem: der Ausbau des Regionalverkehrs im Raum Genf – Lausanne, eine Taktverdichtung zwischen Bellinzona und Locarno sowie längere Züge dank längeren Perrons in der Zürcher S-Bahn.

Bis 2045 sollen weitere Schlüsselprojekte realisiert werden: der Ausbau des Bahnhofs Basel SBB, der Zimmerberg-Basistunnel II, das vierte Gleis Zürich Stadelhofen und eine erste Etappe des Durchgangsbahnhofs Luzern. Die Kosten dafür belaufen sich auf mindestens 10 Milliarden Franken. Weiter Projekte im Umfang von sieben Milliarden Franken sollen dem Parlament erst 2031 vorgelegt werden.

Wermutstropfen für Basel: Das ursprünglich geplante Herzstück Basel sei in der heutigen Form weder innert nützlicher Frist noch zu angemessenen Kosten umsetzbar. Nun soll eine alternative Lösung gesucht werden.

Agglomerationsverkehr: Nur über 50 Millionen
Als Ergänzung zu Schiene und Strasse werden auch Agglomerationsprojekte ins Auge gefasst. Allerdings nur grosse, lies: Solche, die über 50 Millionen Franken kosten. Profitieren können demnach die Agglomerationen Genf, Lausanne – Morges, Zürich, Aareland und Burgdorf.

Der Bundesrat sei vom Nutzen dieser Projekte überzeugt. Rund 40 weitere, günstigere Projekte will der Bundesrat in der Vernehmlassung dem Parlament vorschlagen.

Finanzierung: Ziemlich sicher
Bezahlt werden sollen alle diese Ausbauschritte durch die in den jeweiligen Fonds vorhandenen Gelder. Das sind bei der Bahn der Bahninfrastrukturfonds (BIF) und bei der Strasse der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF).

Bei letzterem geht der Bundesrat davon aus, dass die Abgabe für Elektrofahrzeuge wie geplant im Jahr 2030 in Kraft tritt.

Bundesrat Rösti gibt zu bedenken: Der niedrigere Betrag für die Strasse könne nicht direkt mit demjenigen für die Schiene verglichen werden. Denn bei der Bahn sei der Bund alleinig zuständig, während die Nationalstrassen lediglich etwa drei Prozent des Netzes ausmachten.



SBB am 29.1.2026: hat scheinbar zu wenig Kontrollsysteme:
Als SBB-Abteilungsleiter rund 9 Millionen Franken abgezwackt: Warum flog Ueli T. (53) 17 Jahre lang nicht auf?
https://www.blick.ch/schweiz/mittelland/aargau/als-sbb-abteilungsleiter-rund-9-millionen-franken-abgezwackt-warum-flog-ueli-t-53-17-jahre-lang-nicht-auf-id21641710.html

Ralph Donghi -- Reporter News -- Ex-SBB-Abteilungsleiter Ueli T. (53) aus dem Aargau stahl zwischen 2007 und 2024 rund neun Millionen Franken. Trotz Kontrollmechanismen blieb der Betrug 17 Jahre unentdeckt. Nun drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Doch warum flog Ueli T. so lange nicht auf?

    Ex-SBB-Leiter Ueli T. veruntreute von 2007 bis 2024 neun Millionen Franken
    Führungspositionen stehen oft im Fokus bei Wirtschaftskriminalität, sagt Experte Otto Hostettler
    Ein Drittel der Grossfirmen sind betroffen, viele melden Delikte aus Reputationsgründen nicht

Die Geschichte um Ueli T.* (53) hat hohe Wellen geschlagen. 30 Jahre lang hatte er bei den SBB gearbeitet. Und zwischen 2007 und 2024 neun Millionen Franken abgezwackt – dies gab er gegenüber Blick zu. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Warum flog der Ex-Abteilungsleiter in 17 Jahren nicht auf?

«Es wundert mich nicht, dass es auch in diesem Fall um einen Mitarbeiter des Kaders ging», erklärt Otto Hostettler, der als Journalist seit Jahren für den «Beobachter» über Wirtschaftsdelikte recherchiert. Aus anderen grossen Betrugsfällen wisse man: Es sind meist Führungspersonen.

Oft SBB im Fokus
Vor allem SBB-Angestellte flogen immer wieder auf. So gab es im Jahr 2018 Untersuchungen zur Frage, ob bei der SBB-Transportpolizei unrechtmässig Subventionen erschlichen wurden. Oder im Jahr 2024, als der Ex-Chef der SBB-Gastronomietochter Elvetino angeklagt wurde, weil er sich grosszügig aus der Firmenkasse bedient haben soll. Oder zwischen 2022 und 2025: Da schleusten drei SBB-Baustellenverantwortliche zusammen mit Unternehmern über Jahre hinweg rund 3,2 Millionen Franken durch fiktive oder überhöhte Rechnungen aus dem Unternehmen.

Das Problem, so Hostettler: «Solche Angestellten sind meist charismatisch, gewinnend und zupackend. Das wird im Unternehmen geschätzt und ist in den allermeisten Fällen auch positiv.» Ab einer gewissen Karrierestufe würden solche Personen aber oft kaum mehr hinterfragt. «Es kommt zu einer Kultur des Wegschauens. Dann gibt es nur noch lückenhafte Kontrollprozesse, und Wirtschaftsbetrüger haben quasi freie Bahn.»

«White Collar Crime»
Bei Ueli T. hätten die Betrügereien begonnen, weil er «einen finanziellen Engpass» gehabt habe, erzählte er. Warum, das wollte er nicht sagen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen ihn: unter anderem wegen Betrug, Urkundenfälschung und Geldwäscherei. Zusammen mit weiteren Personen und Firmen soll er für die Begleichung von Rechnungen gesorgt haben, für die nie Leistung erbracht wurde. Teils soll er Rechnungen selbst erstellt haben.

Wenn Kaderleute das eigene Unternehmen betrügen, spricht man derweil von «White Collar Crime». Hostettler: «Gemeint sind eben nicht Delikte, die durch dubiose Gangster der Unterwelt verübt werden, sondern durch Führungspersonen im Anzug, also mit weissem Kragen.» Sie fälschen beispielsweise die Buchhaltung, nutzen Insiderwissen aus oder veruntreuen Geld.

Bundesstrafgericht veröffentlichte Beschluss
Ueli T. soll unter anderem mit Geld aus seinen deliktischen Machenschaften einen Privatwagen gekauft haben. Das Bundesstrafgericht machte den Beschluss dazu letzte Woche öffentlich. Darin steht, dass Ueli T. durch ungetreue Amtsführung und weitere Delikte den Schaden von rund neun Millionen Franken verursacht haben soll.

Erschreckend ist: Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Drittel aller Grossfirmen davon betroffen sind. «Doch viele haben aus Reputationsgründen wenig Interesse, solche Delikte zur Anzeige zu bringen. Denn ein späteres Gerichtsverfahren könnte das öffentliche Interesse auf das Unternehmen lenken», sagt Hostettler. Deshalb regeln Unternehmen solche Fälle meist intern, auf arbeitsrechtlicher Basis.

Haben SBB aus diesem Fall gelernt?
Die SBB hatten Ueli T. hingegen selber bei der Bundesanwaltschaft angezeigt – zwei Monate später, am 20. November 2024, wurde er verhaftet und gleichzeitig von den SBB entlassen. Zu Blick sagt SBB-Sprecher Moritz Weisskopf: «Trotz aller Bemühungen und Vorkehrungen können bei rund 35’000 Mitarbeitenden Verstösse leider nie ganz ausgeschlossen werden. Dass jedoch ein derart gravierender Fall so lange unentdeckt blieb, ist auch für uns äusserst stossend.»

Weiter sagt Weisskopf: «Trotz vorhandener Kontrollmechanismen konnten diese durch eine ausreichende kriminelle Energie umgangen werden. Wir haben daraus gelernt und, wie üblich bei Verstössen, mögliche Schwachstellen geprüft und Verbesserungsmassnahmen eingeleitet – mit dem Ziel, dass ein solch gravierender Fall nicht mehr vorkommen kann.»

Irgendwann gibt es einen öffentlichen Gerichtsprozess – und dann kommt alles über Ueli T. ans Licht. André Kuhn, Fachanwalt Strafrecht aus Aarau, sagt: «Bei einer Verurteilung gehe ich davon aus, dass er mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen muss.»

* Name geändert




SBB und Nachtzüge am 12.2.2026: Newrest findet, schweizer Personal ist zu teuer:
Knall im Nachtzug-Geschäft: Ganzes Schweizer Personal entlassen

https://www.20min.ch/story/newrest-knall-im-nachtzug-geschaeft-ganzes-schweizer-personal-entlassen-103504232

Newrest zieht sich aus der Schweiz zurück und entlässt per Ende April bis zu 30 Mitarbeitende in Zürich. Künftig betreut Personal aus Österreich die Nachtzüge ab Zürich.

    Der Nachtzugbetreiber Newrest verlässt die Schweiz.
    Bis zu 30 Mitarbeitende in Zürich verlieren Ende April ihre Stelle.
    Zukünftig betreut Personal aus Österreich die Nachtzüge ab Zürich.

Der Personaldienstleister Newrest entlässt per Ende April bis zu 30 Mitarbeitende am Standort Zürich. Dabei handelt es sich um das gesamte Personal in der Schweiz. Künftig setzt das Unternehmen für die Nachtzüge ab Zürich Personal aus Österreich ein, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Dort liegt der Monatslohn bei knapp über 2000 Euro.

Die Gewerkschaft SEV spricht von «Managementversagen» und hat eine Abgangsentschädigung von anderthalb Monatsgehältern ausgehandelt. Newrest begründet die Schliessung mit «aktuellen wirtschaftlichen Anforderungen», wie die Zeitung das Unternehmen aus einem Brief an das Personal zitiert.
Löhne lagen bei unter 4000 Franken

Der Standort Zürich war erst im vergangenen Jahr aufgebaut worden. Die Löhne lagen bei unter 4000 Franken. Zur Einordnung: Die untersten zehn Prozent der Berufstätigen in der Schweiz erhalten laut Bundesamt für Statistik einen Monatslohn von weniger als 4635 Franken.

In den vergangenen Monaten wurde der Personalbestand bereits reduziert. Mehrere Nachtzuglinien der ÖBB, darunter Berlin–Paris, wurden mangels staatlicher Finanzierung eingestellt. Dadurch sank der Personalbedarf.
Umsteigebonus von zweimal 2000 Euro

In dem Brief ans Personal habe Newrest ausserdem geschrieben, man habe «alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten» geprüft. Weiter heisse es: «Wir bedauern, diesen wesentlichen Einschnitt durchführen zu müssen, und werden Sie bestmöglich unterstützen.» Zusätzlich sei ein Umsteigebonus von zweimal 2000 Euro vereinbart worden, falls Mitarbeitende nach Innsbruck wechseln. Dort gilt dann der österreichische Lohn.

SEV-Vizepräsidentin Barbara Keller sagt: «Was wir hier erleben, ist ein klassisches Managementversagen.» Strategische Fehlentscheide des Unternehmens würden nun auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen. Dieses unternehmerische Risiko dürfe nicht einfach auf das Personal abgeschoben werden. Newrest habe auf eine Anfrage des «Tages-Anzeigers» nicht reagiert.





13.2.2026: WIESO sind die Steckdosen beim Neigezug ICN oben+total unpraktisch?
von Informantin Pat (Ex-Elektroingenieurin bei der ABB)

-- der ICN wurde bei den ABB von einem Österreicher Herr Johannes Scheibengraf konzipiert
-- die Steckdosen im ICN sind deswegen total unpraktisch oben über den Fenstern, weil das Hauptziel war, Kabel zu sparen
-- die SBB haben das bewilligt (!)
-- heute ist Johannes Scheibengraf pensioniert und gibt Computerkurse.

Beobachtung:
-- Die SBB hat bis heute nicht den Grips, die Steckdosen im ICN in einer nützlichen Höhe zu platzieren. Die SBB will immer noch "Kabel sparen" !!!
-- Sparen am falschen Ort hat immer noch Tradition in der Schweiz !!!
Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR ZAHLEN - 13.2.2026


=====


Die neue NÖTIGUNG bei den SBB am 13.2.2026: WIESO sind die SBB seit 2 Jahren ein piepender Kindergarten?
von Informantin Pat (Ex-Elektroingenieurin bei der ABB)

Seit 2 Jahren nimmt die SBB neu auf folgende kleine Minderheiten Rücksicht und inszeniert an den Türen der Zugwagen einen piependen Kindergarten:
-- schwerhörige Leute müssen die Signale an den Türen hören, das Behindertengesetz fordert die Gleichstellung und deswegen muss man bei den SBB-Zügen den piependen Kindergarten installieren
-- die ABB muss auf Unfälle mit Eisenbahntüren reagieren, wo Leute eingeklemmt waren und dann starben - DESWEGEN - also wegen ca. EINEM Unfall alle 5 Jahre - wird nun an allen Türen von schweizer Eisenbahnwagen ein lauter, piepender Kindergarten installiert, den es früher NIE brauchte, [wobei der Kondükteur des Unfalls gemeldet am 8.8.2019 sicher NICHT schwerhörig war (!)]
-- WO ist denn die Vorschrift in den SBB-Paragraphen, dass die SBB-Wagen seit 2 Jahren so laut piepen müssen? Diese Frage wird nicht beantwortet.
-- der Oberchef der SBB ist ein "Herr König"

Schlussfolgerung:
-- die Schwerhörigen ohne Hörgerät sollen ihren eigenen Zug mit piependen Türen haben
-- die Schwerhörigen ohne Hörgerät sollen die 99,99% NICHT-Schwerhörigen und Schwerhörigen MIT Hörgerät IN RUHE LASSEN!
Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR ZAHLEN - 16.2.2026


Die Meldungen vom Unfall vom 8.8.2019:

Schweizer Zugbegleiter bleibt in Zug-Tür stecken und verunglückt tödlich
https://de.sputniknews.com/panorama/20190808325585923-schweizer-zugbegleiter-tod-unglueck/

<In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist wohl der größte Alptraum eines jeden ÖV-Nutzers wahr geworden: Ein Zugbegleiter wurde von der Tür eines Zuges eingeklemmt und mitgeschleift. Der 54-Jährige erlag daraufhin seinen Verletzungen.

ebenda:
Baden (Schweiz) 8.8.2019: Türe eines SBB-Wagens klemmte zu fest: Billeteur hatte keine Chance:
SBB-Zugbegleiter tödlich verunfallt: «Der Lokführer konnte ihn nicht sehen»

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/17039962

Philippe Thürler von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle sagt, der SBB-Zugbegleiter sei wegen eines Defektes [am Türmechanismus] eingeklemmt und mitgeschleift worden.



SBB in Renens und Lausanne am 19.2.2026: Papa will noch schnell die Skis aus dem Zug holen - da fährt der Zug ohne Kinder los:
Vater im Zug nach Lausanne gefangen, Kleinkinder allein am Perron - "Ich war in Panik"
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/genf/ich-war-in-panik-vater-im-zug-nach-lausanne-gefangen-kleinkinder-allein-am-perron-id21711605.html

Gina Grace Zurbrügg -- Redaktorin News -- Schock in Renens: Ein Vater steigt nochmal schnell in den Zug, um Skier zu holen – plötzlich fährt der Zug los. Seine Kinder, zwei und fünf Jahre alt, bleiben allein auf dem Gleis zurück. Ein Albtraum.

    Vater vergisst Skier im Zug in Renens, Kinder bleiben allein zurück.
    SBB bedauern Vorfall, sprechen von Missverständnis und unklarer Kommunikation.
    Zwei Passagierinnen kümmerten sich um die Kinder, beide wohlbehalten gefunden.

Er hatte nur seine Skier im Zug vergessen, doch am Ende blieben seine Kinder allein am Gleis zurück. 

Ein Mann war vor ein paar Tagen mit seinen zwei Kindern (zwei und fünf Jahre) im Intercity aus Yverdon VD unterwegs. In Renens VD stiegen sie aus. Der Vater merkte, dass er die Skier vergessen hat. «Ein dummer Moment und plötzlich kippt alles», sagt er zur Zeitung «24 Heures».

Er rannte zur Zugtür, sprach laut eigener Aussage mit drei Kondukteuren. Er erklärte, dass seine Kinder draussen warten würden und er nur rasch die vergessenen Skier holen wolle. «Einer der Schaffner nickte. Also bin ich eingestiegen.»

«In diesem Moment hatte ich kein Vertrauen mehr»

Doch der Zug fuhr los. Der Vater hat versucht, das Personal zu alarmieren und auf die Dringlichkeit hingewiesen. Er wollte die Notbremse ziehen. «Ich war in Panik.»

Schliesslich versicherte ihm ein Kondukteur, dass man den Bahnhof informiere. In Lausanne stieg er aus, nahm den nächsten Zug zurück nach Renens, aus Angst rief er sogar die Polizei. «In diesem Moment hatte ich kein Vertrauen mehr.» Als er endlich zurück im Bahnhof von Renens ankam, entdeckte er seine Kinder wohlbehalten: Zwei Passagierinnen hatten sich um sie gekümmert.
SBB sprechen von Missverständnis

Die SBB bedauern auf Anfrage von «24 Heures» den Vorfall. Man verstehe die Aufregung des Vaters. Allerdings sei keine klare Bitte geäussert worden, den Zug aufzuhalten. Sie vermuten ein Missverständnis. Laut SBB wurden die zuständigen Stellen informiert. Die Notbremse zu ziehen, wäre nicht die richtige Lösung gewesen. «In solchen Fällen ist es am besten, bis zum nächsten Bahnhof zu warten und umzukehren, wie es der Fahrgast getan hat. Die Notbremse sollte nur bei unmittelbarer Gefahr betätigt werden», erklärt der SBB-Sprecher.

Für den betroffenen Vater bleibt ein bitterer Nachgeschmack: «Wenn das schiefgegangen wäre, würden wir heute von einer Tragödie sprechen.»

* Name geändert





27.2.2026: 9 Millionen geklaut bei den SBB - die Anklage:
Gegen 5 Personen: Millionenbetrug bei der SBB – Bundesanwaltschaft erhebt Anklage
https://www.20min.ch/story/gegen-5-personen-millionenbetrug-bei-der-sbb-bundesanwaltschaft-erhebt-anklage-103514623

Justin Arber -- Ein Ex-Abteilungsleiter der SBB steht im Verdacht, über Jahre mit falschen Rechnungen rund neun Millionen Franken veruntreut zu haben. Nun hat die Bundesanwaltschaft mehrere Personen angeklagt.

    Ein Ex-Mitarbeiter der SBB muss sich wegen Millionenbetrugs vor Gericht verantworten.
    Ihm wird vorgeworfen, die SBB über Jahre hinweg geschädigt zu haben.
    Der Schaden durch falsche Rechnungen beträgt über fünf Millionen Franken.
    Vier weitere Personen sind wegen Beihilfe angeklagt.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der SBB insbesondere wegen gewerbsmässigen Betrugs, ungetreuer Amtsführung, schwerer Geldwäscherei und Urkundenfälschung eingereicht.

Sie wirft dem 54-Jährigen vor, die SBB während mehrerer Jahre und mithilfe von vier Mitbeschuldigten mittels Rechnungsstellungen für nicht erfolgte oder überteuerte Warenlieferungen um über fünf Millionen Franken betrogen zu haben. Die vier Mitbeschuldigten müssen sich wegen Gehilfenschaft zum mehrfachen (teilweise gewerbsmässigen) Betrug, teilweise Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsführung und teilweise schwerer Geldwäscherei vor Gericht verantworten.

Der Fall
Der Hauptbeschuldigte entwickelte gemäss Anklageschrift im Jahr 2007 mithilfe von zwei Mitbeschuldigten respektive deren Gesellschaften ein System, um die SBB zu betrügen: In seiner Funktion als Projekt- und später Abteilungsleiter soll der 54-Jährige Materialbestellungen im entsprechenden System der SBB erfasst haben.

In der Folge soll er über die Gesellschaften der beiden Mitbeschuldigten Rechnungen für Lieferungen gestellt haben, damit er nicht im eigenen Namen gegenüber der SBB in Erscheinung treten musste. In wenigen Fällen lieferte der Hauptbeschuldigte tatsächlich Waren, für welche die SBB jedoch keine Verwendung hatte und die dieser überteuert in Rechnung gestellt wurden. Mehrheitlich blieb eine Lieferung jedoch aus.

Das Geld floss gemäss Anklage zunächst von der SBB auf Konten der teilweise eigens für diesen Zweck gegründeten Gesellschaften der beiden Mitbeschuldigten. Diese leiteten die Zahlungen nach Abzug eines «Verbrecherlohnes» auf das Konto einer Gesellschaft weiter, für deren Gründung der Hauptbeschuldigte eine dritte Mitbeschuldigte einspannte. Einzelne Zahlungen flossen auf das Konto einer unbeteiligten Drittperson, auf deren Konto der Hauptbeschuldigte mittels Vollmacht Zugriff hatte. In der Folge transferierte der Hauptbeschuldigte die Gelder auf andere Konten weiter oder verbrauchte diese.

Vorwürfe teilweise verjährt
Die SBB erstattete Ende September 2024 Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft, die wenige Tage später ein Strafverfahren eröffnete. Im Zeitraum von 2007 bis 2024 soll die SBB im Umfang von insgesamt knapp 8,7 Millionen Franken geschädigt worden sein.

Die Strafverfolgung eines Teils dieser Vorwürfe ist aufgrund der Verjährungsfristen von 15 Jahren verjährt. Dies hat zur Folge, dass sich die den Beschuldigten insgesamt vorgeworfene deliktische Bereicherung zum Nachteil der SBB auf rund fünf Millionen Franken reduziert. Für alle Verfahrensbeteiligten gilt bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils die Unschuldsvermutung.




Schweizer Bahnhöfe und Pünktlichkeit am 9.3.2026: Nordschweiz und Zürich haben ein Problem:
An diesen zehn Bahnhöfen gibt es am häufigsten Verspätungen
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/an-diesen-zehn-bahnhofen-gibt-es-am-haufigsten-verspatungen-67101637

Travelnews -- Zürich -- Schweizer Züge bleiben international sehr pünktlich – eine neue Auswertung zeigt, an welchen Bahnhöfen Verspätungen am häufigsten auftreten.

[...] Grenzbahnhöfe mit tieferer Pünktlichkeit
Das Fazit schmeichelt der Schweiz – mit kleinen Ausnahmen. Auffällig ist, dass mehrere der weniger pünktlichen Bahnhöfe unmittelbar an der Landesgrenze liegen.

Schlusslicht ist St. Margrethen: Dort treffen über 40 Prozent der Züge verspätet ein, im Schnitt rund sieben Minuten zu spät. Auf Platz zwei folgt Schaffhausen mit knapp 25 Prozent unpünktlichen Ankünften, dahinter Buchs SG mit rund 15 Prozent.

Der internationale Vergleich relativiert diese Zahlen. Während in der Schweiz bereits Werte von über zehn Prozent Unpünktlichkeit auffallen, kämpfen Nachbarländer mit ganz anderen Dimensionen.

An diesen zehn Schweizer Bahnhöfen ist das Verspätungsrisiko am grössten:
1. St. Margrethen, 59,8 Prozent Pünktlichkeit.

2. Schaffhausen, 76,3 Prozent Pünktlichkeit.

3. Buchs SG, 84,6 Prozent Pünktlichkeit.

4. Vallorbe, 89,1 Prozent Pünktlichkeit.

5. Basel SBB, 89,6 Prozent Pünktlichkeit.

6. St. Gallen, 92 Prozent Pünktlichkeit.

7. Zürich HB, 94 Prozent Pünktlichkeit.

8. Winterthur, 94,1 Prozent Pünktlichkeit.

9. Liestal, 94,6 Prozent Pünktlichkeit.

10. Zürich-Flughafen, 94,8 Prozent Pünktlichkeit.




SBB am 11.3.2026: Monika Ribar:
Die SBB-Präsidentin geht in Rente – die Probleme nicht - Hoher Schuldenberg
https://www.blick.ch/wirtschaft/monika-ribar-geht-in-rente-diese-baustellen-hinterlaesst-die-sbb-praesidentin-id21772838.html


SBB am 11.3.2026: ist noch nicht effizient genug - meint eine "Medienmitteilung":
SBB verzeichnet Rekord an Zugreisenden - und will mehr Effizienz
https://www.20min.ch/story/schweiz-sbb-verzeichnet-rekord-an-zugreisenden-und-will-mehr-effizienz-103524144

Jonah Weibel -- 2025 waren täglich 1,43 Millionen Reisende mit der SBB unterwegs – so viele wie noch nie. Trotzdem müsse die SBB effizienter werden, um neues Rollmaterial aus eigener Kraft finanzieren zu können.

    Die SBB verzeichnete 2025 einen Rekord an Zugreisenden. Täglich waren 1,43 Millionen Menschen unterwegs.
    Das Jahresergebnis von 496 Millionen Franken ist nur scheinbar hoch. Die Hälfte davon sind Einmaleffekte.
    Die SBB muss effizienter werden. Sie will Investitionen wie neues Rollmaterial selbst finanzieren.

Im vergangenen Jahr waren so viele Menschen mit dem Zug unterwegs wie noch nie zuvor. Täglich haben 1,43 Millionen Reisende auf das Fortbewegungsmittel gesetzt. Den guten Passagierzahlen entsprechend stiegen auch die Erträge im Personenverkehr. Höhere Betriebs- und Instandhaltungskosten, ein höherer Energieaufwand sowie die rückläufigen Erträge im Güterverkehr sorgten aber dafür, dass das Jahresergebnis auf dem Niveau des Vorjahres blieb.

Vermeintlich gutes Jahresergebnis
Das Jahresergebnis falle mit 496 Millionen Franken (2024: 275 Millionen Franken) vermeintlich hoch aus. Rund die Hälfte dieses Betrags sei aber auf «Einmaleffekte» zurückzuführen – nämlich auf eine Reduktion der Vorsorgeverpflichtung aufgrund des geringeren Risikos einer künftigen Sanierung der Pensionskasse. Da diese Einmaleffekte keine Cashflows erzeugen, trügen sie nicht zur Reduktion der Verschuldung bei. Operativ liege die SBB somit auf Vorjahresniveau.

Die SBB muss effizienter werden
Die Schulden der SBB konnten im Jahr 2025 durch einen einmaligen Kapitalzuschuss des Bundes zur «teilweisen Kompensation der Corona-bedingten Ertragsausfälle im Fernverkehr» (850 Millionen Franken) und den «konsequenten Spar- und Effizienzmassnahmen der SBB» reduziert werden, heisst es in der Medienmitteilung. Sie betragen heute 11,3 Milliarden Franken (2024: 12,1 Milliarden Franken) – das sei zu viel.

Die Geschäftsleitung sei sich aber bewusst, dass man «angesichts steigender Kosten zu wenig erwirtschaftet [hat], um die notwendigen Investitionen – wie beispielsweise in Rollmaterial oder Energieanlagen – aus eigener Kraft zu finanzieren. Mittelfristig sei dafür ein jährlicher operativer Gewinn von rund 500 Millionen Franken notwendig. «Deshalb muss die SBB weiter sparen und effizienter werden».

Rekordwerte in Pünktlichkeit
Trotz über 20'000 Baustellen habe die SBB die Pünktlichkeit 2025 im Personenverkehr auf 94,1 Prozent weiter verbessern können (2024: 93,2 Prozent). «Der neue Fahrplan in der Westschweiz wirkte sich positiv auf die Pünktlichkeit aus, grosse Totalsperren wurden genutzt, um Bauarbeiten effizient zu bündeln», heisst es in der Medienmitteilung. Die SBB habe ihre Leistungsfähigkeit auch bei den zahlreichen Sonderverkehren gezeigt: «Rund 1600 Extrazüge wurden im Eventjahr 2025 eingesetzt».



SBB wollen mehr kontrollieren am 16.3.2026: wer das Easyride-Abo schon am Nachmittag nutzt:
Mehr Kontrollen im Zug: SBB intensivieren Jagd auf Easyride-Betrüger
https://www.bilanz.ch/unternehmen/sbb-jagen-easyride-betrueger-passagiere-werden-mehrfach-kontrolliert/gyssxjw

Michael Heim -- Handelszeitung -- Weil sich immer wieder Fahrgäste nach der Kontrolle aus der Ticket-App ausloggen, kontrollieren die Zugbegleiter jetzt mehrfach.



20.3.2026: Die SBB erfasst der Reservierungswahn:
Fast alle Fernzüge
: SBB: Neu kannst du deinen Wunsch-Sitzplatz reservieren

https://www.20min.ch/story/fast-alle-fernzuege-sbb-fuer-5-franken-kannst-du-deinen-wunsch-sitzplatz-reservieren-103530394




SBB-Billete am 27.3.2026: kann man seit dem 15.9.2025 auf den Swisspass laden - die ausgedruckte Quittung ist dann KEIN Ticket, sondern "Zur Fahrt ungültig":
Neues Feature: Passagier verwirrt: SBB-Automat spuckt ungültiges «Billett» aus
https://www.20min.ch/story/sbb-automat-sorgt-fuer-verwirrung-ungueltiges-billett-swisspass-neues-feature-103533189

Fabian Pöschl -- Ein Passagier erhielt ein vermeintlich ungültiges Ticket von einem SBB-Automaten. Die SBB erklärt, warum alles korrekt ablief.

    Ein SBB-Passagier erhielt einen Ausdruck mit dem Vermerk «Zur Fahrt ungültig».
    Er war verunsichert und befürchtete, ohne gültiges Ticket zu reisen.
    Die SBB erklärt: Das Billett ist auf dem Swisspass gespeichert. Der Ausdruck dient nur als Quittung.

«Ich erhielt ein Billett, auf dem stand: ‹Zur Fahrt ungültig›. Wofür soll das gut sein?» News-Scout F. wollte letzten Sonntagabend nach einem Ausflug in Unterterzen SG den Zug zurück nach Zürich nehmen. Weil der Akku seines Handys leer war, kaufte er ein Billett am Automaten.

Doch statt eines regulären Fahrscheins habe er ein vermeintliches Billett mit einem «Ungültig»-Stempel und eine Quittung erhalten, erzählt er gegenüber 20 Minuten. Ungewöhnlich sei gewesen, dass der Automat nach seiner Swisspass-Nummer gefragt habe. Bemerkt habe er den Aufdruck «Zur Fahrt ungültig» erst im Zug.

Daraufhin habe er ein mulmiges Gefühl bekommen, da er nicht gewusst habe, ob er jetzt schwarz fahre oder trotz des Vermerks doch über ein gültiges Ticket verfüge. «Zum Glück wurde mein Ticket während der Reise nicht kontrolliert, denn ich hätte beim besten Willen nicht gewusst, wie ich mich in dieser Situation verhalten oder diese erklären soll», sagt F.

Die SBB klärt auf
20 Minuten fragte bei der SBB nach, was es mit dem Ungültig-Aufdruck auf sich hat. Sprecherin Carmen Hefti erklärt, der Kunde habe alles korrekt gemacht. «Kundinnen und Kunden haben seit dem 15. September 2025 die Möglichkeit, an den Billettautomaten der SBB Einzelbillette direkt auf den Swisspass zu laden.»

Genau das habe der News-Scout wohl gemacht. Das eigentliche Billett werde nicht gedruckt, sondern sei direkt auf dem Swisspass-Kundenkonto hinterlegt. Anschliessend habe sich der Passagier die Kaufquittung und die Quittung der Zahlkarte ausdrucken lassen.

Bei einer Kontrolle müsse der Kunde dann nur seinen Swisspass zeigen, statt auch noch das Billett, sagt Hefti. Der Kondukteur oder die Kondukteurin sähen dann das gültige Billett auf dem Kontrollgerät. «Es ist somit alles richtig abgelaufen und der Automat in Unterterzen funktioniert absolut korrekt.


Idioten-BLS:
Brutale BLS am 27.3.2026: Zug bumsvoll - und falscher Stehplatz wird auch gebüsst:
BLS: Pendler steht am falschen Ort – 75 Stutz Busse!
https://www.nau.ch/news/schweiz/bls-pendler-steht-am-falschen-ort-75-stutz-busse-67104842

Stephan Felder -- Bern -- Ein Nau.ch-Leser steht kurz im falschen Abteil und wird gebüsst: Die Bahngesellschaft BLS weist auch Stehplätze einer Klasse zu.

    Wer mit einem 2.-Klasse-Ticket in der 1. Klasse stehen bleibt, riskiert eine Busse.
    Auch Stehbereiche zählen zur jeweiligen Klasse – nicht nur Sitzplätze.
    Kulanz ist möglich, bleibt aber die Ausnahme und wird individuell entschieden.

Nau.ch-Leser David B.* hat Feierabend. Wie immer nimmt er die S-Bahn in Richtung Bern.
Es ist Pendelzeit, die Leute stehen dicht gedrängt auf dem Perron. Der einfahrende Zug der regionalen Bahngesellschaft BLS ist bereits gut belegt, entsprechend eng ist es in den Abteilen.
Also stellt sich David zwischen zwei Abteilen der 1. Klasse hin. Dort findet er immerhin einen Stehplatz. Genug für die zwei Stationen, die David in diesem Zug bleiben muss.

Pendler ärgert sich
Kurz vor der Endstation: Ticketkontrolle. Drei Kontrolleurinnen der BLS wollen die Fahrausweise der Passagiere sehen.
Kein Problem, denkt sich David B. und zeigt sein Generalabonnement vor.
Dann der Schock: Das Ticket sei nicht gültig, bescheidet eine Kontrolleurin in herrischem Ton.
Mit einem GA der 2. Klasse dürfe man sich nicht zwischen zwei Abteilen der 1. Klasse hinstellen.

[UNfreundliche Kontrolleurin]
David fällt aus allen Wolken. Er ist seit 20 Jahren GA-Besitzer. Die 75 Franken (!) Busse, die er für sein «Vergehen» aufgebrummt bekommt, ärgern ihn.
Noch mehr nervt ihn aber das wenig kooperative und unfreundliche Verhalten der BLS-Kontrolleurin.
Nau.ch fragt bei der BLS nach. Hat die Kontrolleurin richtig entschieden – gibt es in solchen Fällen wirklich eine Busse?
Die kurze Antwort: Ja. Die BLS stellt sich hinter die Busse.
«Der Fahrausweis gilt für den gesamten Waggon der entsprechenden Klasse. Er richtet sich nicht etwa nach Steh- oder Sitzplatz», sagt Mediensprecher Colin Cuvit.
Heisst konkret: Wer sich in einem Bereich der 1. Klasse aufhält, braucht auch ein entsprechendes Ticket. Unabhängig davon, ob er sitzt oder steht.

Auch Gänge und Vorräume zählen zur jeweiligen Klasse
Die Regel ist dabei kein BLS-Spezialfall, sondern schweizweit gültig. Die Tarifbestimmungen werden von der Branchenorganisation Alliance Swisspass festgelegt und gelten für alle Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr.
Die Sache ist klar geregelt: Auch Gänge, Vorräume und Einstiegsbereiche zählen zur jeweiligen Klasse.
Befindet sich ein Bereich also zwischen oder vor 1.-Klasse-Abteilen, gilt er ebenfalls als 1. Klasse. Selbst dann, wenn dort gar keine Sitzplätze vorhanden sind.
Eine kleine Ausnahme gibt es: Wer mit einem 2.-Klasse-Ticket in der 1. Klasse einsteigt, darf sich kurz dort aufhalten.

BLS meldet Zunahme
Allerdings nur, wenn er sich «klar erkennbar» in Richtung 2. Klasse bewegt. Wer stehen bleibt, riskiert eine Busse.
Genau das dürfte David zum Verhängnis geworden sein.
Bei der BLS gibt man zu, dass solche Fälle zwar nicht häufig sind, aber durchaus vorkommen. «Wir verzeichnen auf tiefem Niveau eine leichte Zunahme», so Cuvit. Auch bei der SBB gehen «vereinzelt» Rückmeldungen zu diesem Thema ein.
Kulanz? Die gibt es – aber nicht automatisch. Es liege im Ermessen des Kontrollpersonals, in Einzelfällen auf eine Busse zu verzichten. Das sei jedoch «situationsabhängig» und bleibe die Ausnahme.
Wer sich ungerecht behandelt fühlt, kann den Fall im Nachgang vom Kundendienst prüfen lassen.
Zur unfreundlichen Behandlung durch das Kontrollpersonal gegenüber David B. will sich die BLS nicht äussern.
* Name von der Redaktion geändert




Wie in einem Entwicklungsland:

SBB am 4.4.2026: fährt auch mal ohne Trittbrett:
Sehbehinderte Passagierin
: «Schock»: Trittbrett fehlt – Frau stürzt zwischen Zug und Perron

https://www.20min.ch/story/sehbehinderte-passagierin-schock-trittbrett-fehlt-frau-faellt-zwischen-zug-und-perron-103540512



Siemens gegen Stadler am 6.4.2026:
Bahnstreit endet: Stadler zieht Beschwerde gegen SBB-Vergabe zurück
https://www.20min.ch/story/bahnstreit-endet-stadler-zieht-beschwerde-gegen-sbb-vergabe-zurueck-103541688





7.4.2026: SBB-Kontrolleur gegen tummen Alkoholiker war ein Bully Boy:
SBB-Kontrolleur verprügelte Passagier – fristlose Kündigung gültig
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-kontrolleur-verprugelte-passagier-fristlose-kundigung-gultig-67114666

Keystone-SDA -- Luzern -- Nach einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem Mann wurde einem Mitarbeiter der SBB fristlos gekündigt. Das war zulässig, bestätigt nun das Gericht.

Im Herbst 2024 stiess ein SBB-Mitarbeiter einen alkoholisierten Mann zu Boden.
Anschliessend verpasste er ihm mehrere Fausthiebe.
Nun hat das Bundesverwaltungsgericht die fristlose Kündigung des Mitarbeiters bestätigt.

Die fristlose Kündigung eines SBB-Mitarbeiters nach einer physischen Auseinandersetzung mit einem Fahrgast im Bahnhof Luzern war zulässig. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Videos des Vorfalls gingen damals durch die Medien.

Ein alkoholisierter Mann wollte im Herbst 2024 in einen abfahrbereiten Zug einsteigen. Der Gekündigte war damals als Kundenbegleiter und Zugführer vor Ort. Er stiess den Mann mehrmals von der Tür zurück auf den Bahnsteig.

Der Fahrgast schlug den ausgestreckten Arm des SBB-Mitarbeiters weg und beschimpfte den Angestellten.

Daraufhin stürzte der Kundenbegleiter auf den Mann los und verpasste ihm mehrere Fausthiebe. Er hörte nicht auf, auch als der Mann bereits auf dem Boden lag. Im Anschluss kam es zu weiteren Faustschlägen. Das geht aus dem am Dienstag publizierten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor.

Verhaltenskodex verletzt
Durch das aggressive und gewalttätige Vorgehen hat der SBB-Mitarbeiter schwer gegen seine Treuepflichten verstossen, hält das Gericht fest.

Die fristlose Kündigung sei somit zulässig gewesen. Die Arbeitgeberin habe bei ihrem Entscheid den Beschimpfungen und Drohungen des Fahrgastes Rechnung getragen.

Aufgrund des Videomaterials der Transportpolizei lasse sich der Ablauf der Ereignisse klar nachvollziehen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers habe sich dieser nicht lediglich verteidigt.

Er habe gegen den Verhaltenskodex der Mitarbeiter verstossen. Ins Gewicht falle zudem, dass er Zugführer gewesen und ein Lehrling vor Ort gewesen sei.





NIE mehr rechnen - bargeldlos immer dümmer werden!
SBB mit dem System "Bibo" am 13.4.2026: Die App am Handy ist das Ticket - Einstieg und Ausstieg werden automatisch erkannt+die Strecke am Ende automatisch berechnet+vom Konto auf dem Handy abgebucht:
Einsteigen ohne Billett: Test für Ticket-Revolution im ÖV startet – das musst du wissen
https://www.blick.ch/wirtschaft/einsteigen-ohne-billett-test-fuer-ticket-revolution-im-oev-startet-das-musst-du-wissen-id21866677.html

Der ÖV-Branchenverbund Alliance Swisspass testet ein neues Ticketing-System. Dabei können Fahrgäste ohne Billett in den Bus oder den Zug einsteigen, die App übernimmt alles. Blick erklärt dir das «Be-in, Be-out»-Konzept.

WAS IST NEU?
Alliance Swisspass, die Branchenorganisation des öffentlichen Verkehrs, arbeitet an einem neuen Ticketsystem: 3000 Personen testen in den nächsten zwei Monaten das Konzept «Be-in, Be-out» (Bibo). Dieses soll die bisherige Easyride-Funktion erweitern, bei der mit nur einem Wisch die Reise ein- und ausgecheckt wird. Im Nachgang ermittelt die App die gefahrene Strecke und berechnet den günstigsten Preis.

Bei Bibo fällt neu auch das Ein- und Auschecken weg. Die App erkennt von allein, wenn ein Nutzer in Bus, Tram oder Zug ein- und wieder aussteigt. Das soll es für die Fahrgäste noch einfacher machen. Hinter der Lösung steht das Schweizer Unternehmen Fairtiq. Dieses spricht bei Bibo von «GA-Komfort für alle». Soll heissen: Man braucht sich keine Gedanken mehr über das Lösen von Tickets zu machen. Solange man sein Smartphone dabei hat, übernimmt die App den Rest.

WAS SIND DIE VORTEILE GEGENÜBER EASYRIDE?

Die Anwendung Easyride führt immer wieder zu Diskussionen. Wer die Fahrt nur wenige Sekunden zu spät startet, erhält eine Busse. Nutzerinnen und Nutzer berichteten auch wiederholt von Fällen, in denen die App während der Fahrt abstürzte oder bei denen sie den Check-out vergessen hatten. Ein weiteres Problem: Gewisse Fahrgäste missbrauchten das System, um Geld zu sparen. Wer auf einer längeren Zugstrecke nach der Billettkontrolle die Fahrt auf der App beendet, kann darauf spekulieren, dass der Kontrolleur kein zweites Mal vorbeikommt – um so den letzten Teil der Reise schwarzzufahren. Um diesen Easyride-Betrügern auf die Schliche zu kommen, kontrollieren die SBB neu dieselben Fahrgäste mehrfach. Alle diese Probleme sollen mit Bibo neu wegfallen.

WIE FUNKTIONIERT DAS BIBO-SYSTEM?

Damit die Transportunternehmen wissen, wann und wo die Gäste ein- und aussteigen, sind alle Fahrzeuge mit einem Bluetooth-Sender – einem sogenannten Beacon – ausgestattet. Dieser kommuniziert direkt mit der Ticket-App. Die Fahrgäste müssen dafür ihr Smartphone dabei und die Bluetooth-Funktion eingeschaltet haben. Zusätzlich müssen auch die Benachrichtigungen aktiviert sein, damit die App darauf hinweisen kann, falls Geräteeinstellungen die Erfassung von Daten verhindern.

Für die Verkehrsbetriebe ändert sich nichts. Ihre Verkehrsmittel sind bereits seit 2023 mit den kleinen Bluetooth-Sendern ausgestattet. Diese kommen schon heute bei Easyride zur Anwendung, wenn – wie im Falle von Tiefbahnhöfen – kein GPS-Signal empfangen werden kann. Auch an Stellen, wo mehrere Bus- oder Bahnlinien parallel verlaufen, wird bereits heute auf Bluetooth gesetzt, um die Einnahmen korrekt unter den verschiedenen Betrieben aufteilen zu können.



WIE LÄUFT DER BIBO-TEST AB?

Bereits seit zwei Jahren läuft mit Myride ein grossangelegter Test zu einem neuen Preissystem. 3000 ausgewählte Personen testen seither eine Tarifberechnung über die zurückgelegte Distanz und nicht – wie heute – über festgelegte Tarife und Zonen. Der Test von Bibo ist Teil des Myride-Feldversuchs. Das bedeutet: Nur diese 3000 Personen können in den nächsten zwei Monaten das neue System testen.


MUSS ICH BEI BIBO MITMACHEN?

Nein. Die Mediensprecherin von Alliance Swisspass, Michaela Ruoss, betont gegenüber Blick, dass die Kunden – wenn Bibo im ÖV eingeführt wird – nach wie vor die Möglichkeit haben, Billetts auf den alten Wegen zu kaufen. Sei dies in der App, am Automaten oder am Schalter. Auch die Funktion mit dem «Ein- und Auschecken» wie bei Easyride bleibe erhalten. Bibo ist deshalb nur eine Ergänzung zum bestehenden Angebot.

WIE SIEHT ES MIT DEM DATENSCHUTZ AUS?

Alliance Swisspass betont auf Blick-Anfrage, dass der Datenschutz gewährleistet ist. Gegenüber SRF teilte der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte mit, man stehe mit der Alliance Swisspass betreffend die Einführung des neuen Systems in Kontakt und begleite das Projekt – um allenfalls «beratend oder aufsichtsrechtlich tätig werden» zu können.

WIE GEHT ES NACH DEM TEST WEITER?

Einen genauen Fahrplan, wie es nach dem Bibo-Test weitergeht, gibt es laut Alliance-Swisspass-Sprecherin Ruoss noch nicht. Beim jetzigen Versuch werde getestet, wie zuverlässig die automatische Reiseerfassung heute funktioniert, wie genau die Preise berechnet werden und wie Reisende das neue System annehmen. Aus diesen Erkenntnissen leite man dann das weitere Vorgehen ab. Ein genaues Datum für den Launch gebe es deshalb noch nicht. Sicher sei nur: Bibo kommt irgendwann für die ganze Schweiz.





SBB in Bern am 14.4.2026: Gleis 49 für den Zug nach Biel ist eine SCHIKANE!
Nach Bauarbeiten: Hat der Gleis-49-Fluch für die Bieler ein Ende?
https://www.nau.ch/news/schweiz/nach-bauarbeiten-hat-der-gleis-49-fluch-fur-die-bieler-ein-ende-67112127

Luna Gerber -- Bern -- Das abgelegene Gleis 49 im Bahnhof Bern sorgt für Frust bei Bieler Pendlern – und dürfte sie auch nach den aktuellen Bauarbeiten weiter auf die Probe stellen.

    Seit 2019 sorgt Gleis 49 für einen stabilen und erweiterten Bahnbetrieb im Bahnhof Bern.
    Dort fährt der Zug nach Biel – doch die abgelegene Lage steht schon lange in der Kritik.
    Nau.ch fragte für die Bieler nach: Wie geht es nach den aktuellen Bauarbeiten weiter?

Die Bielerin Lina G* hat einen neuen Arbeitsort in der Bundesstadt. Deshalb muss sie seit einigen Monaten täglich nach Bern pendeln.

Für einen Sitzplatz reichte es noch nie. Wie jeden Morgen steht sie Schulter an Schulter mit anderen Pendlern. Und auch noch solchen, denen die Dusche ein Fremdwort sein dürfte.

Wenn der Zug um 6:18 Uhr endlich sein Ziel in Bern erreicht, geht der Trubel erst richtig los: Die junge Frau muss rennen, damit sie ihr Tram in Richtung Arbeitsplatz noch erwischt.

Der Übeltäter in Linas Geschichte heisst Gleis 49. Dort verkehrt nämlich halbstündlich der Schnellzug von Bern nach Biel und umgekehrt. Es handelt sich um eine Verlängerung der regulären Gleise 9 und 10, die zu einem mehrminütigen Fussmarsch zwingt.

Mit dem Gleis wurde Lina nie warm: «Man muss viel zu weit vom Gleis bis Bahnhofsausgang laufen», so die Nau.ch-Leserin.

Sie verstehe nicht, warum die Verbindung zwischen zweitgrösster und grösster Stadt des Kantons Bern auf einem «so abgeschotteten Gleis» verkehre.

Und wenn Lina dann endlich Feierabend hat? «Wieder genau das gleiche Spiel mit der Zeit.»

Alle Hoffnung aufgegeben hat die Bielerin jedoch noch nicht. Denn die gross angelegten Bauarbeiten im Rahmen des Projektes ZBB (Zukunft Bahnhof Bern) enden spätestens 2031.

Bei dieser Adresse hat Nau.ch nachgefragt, wie es nach den Bauarbeiten mit dem Gleis 49 stehen dürfte. Doch die Aussichten für Lina und Co. scheinen ernüchternd.

Dauerhafte Bewilligung ist geplant
Sabrina Schellenberg, SBB-Mediensprecherin, erklärt gegenüber Nau.ch: «Um auch künftig und nach Abschluss dieser Bauprojekte einen stabilen Bahnhofs-Betrieb sicherstellen zu können, wird das Gleis längerfristig notwendig sein.»

Die Gleise 49 und 50 am Bahnhof Bern wurden erst 2019 in Betrieb genommen. Sinn und Zweck der zusätzlichen Gleise waren betriebliche Flexibilität und das Aufrechterhalten der Bauarbeiten.

Jedoch, so Schellenberg, wurde nun «eine dauerhafte Bewilligung des Perron Gleis 49/50 beantragt». Die entsprechende Bestätigung stehe noch aus. Pendler müssen also wohl auch künftig mehrere Minuten zu ihrem Gleis laufen.

Den Antrag bewilligen muss das Bundesamt für Verkehr (BAV). Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, kann das BAV auf Anfrage von Nau.ch keine weiteren Details preisgeben.

Gleis 49 goes international
Auch Reddit-User gingen bereits auf Tuchfühlung mit dem Gleis – und machen auf der Plattform ihrem Ärger Luft.

So schreibt ein User mit einem bebilderten Post: «Wenn du zu weit gelaufen bist und dich verlaufen hast, bist du in der Nähe von Gleis 49/50.»

Damit wurde wohl ein wunder Punkt getroffen. Es hagelt Zuspruch: «Verpasste Gelegenheit, um es Gleis 9 3/4 zu nennen», witzelt einer. Mit Anspielung auf das verflixte Gleis aus der weltbekannten Buchreihe Harry Potter.

Die Aussage? Gleis 49 sei – genau wie in den Harry-Potter-Büchern – schwer zugänglich und nur für «Eingeweihte» sichtbar.

Doch Letzteres dürfte nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Auch die waschechten Bieler haben ihr Hühnchen zu rupfen mit dem Gleis: «Bin ein halbes Jahr nach Bern gependelt. Nie wieder», hält ein User fest.





SBB am 17.4.2026: Irgendwann kommt der grosse Gong, wenn das Bahnnetz repariert werden muss:
Unterhaltsstau der SBB wächst auf 9,5 Milliarden Franken
https://www.nau.ch/news/schweiz/unterhaltsstau-der-sbb-wachst-auf-95-milliarden-franken-67118830

Keystone-SDA -- Bern -- Der Unterhaltsrückstand beim SBB-Bahnnetz ist im vergangenen Jahr auf 9,5 Milliarden Franken angewachsen. Trotzdem beurteilen die SBB den Zustand ihrer Anlagen weiterhin als «gut bis ausreichend».

Der Unterhaltsrückstand beim SBB-Bahnnetz ist im vergangenen Jahr auf 9,5 Milliarden Franken angewachsen.

Der Unterhaltsrückstand beim Bahnnetz sei 2025 um zwölf Prozent gestiegen, teilten die SBB am Freitag in ihrem jährlichen Netzzustandsbericht mit. Trotz dieses wachsenden Sanierungsbedarfs bewerteten die SBB den Gesamtzustand ihrer Anlagen mit der Note 2,8 auf einer Fünferskala als «gut bis ausreichend». Der Wert blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Die hohe Verfügbarkeit der Infrastruktur stellten die SBB laut eigenen Angaben durch eine Umschichtung von finanziellen Mitteln sicher. Geld, das für präventive und geplante Erneuerungen vorgesehen war, floss stattdessen in kurzfristige und ungeplante Unterhaltsmassnahmen.

Dieser teurere, kurative Unterhalt habe zwar den Betrieb stabilisiert, trage aber zur Vergrösserung des langfristigen Sanierungsstaus bei. Ohne Gegenmassnahmen drohten mittelfristig Verhältnisse wie in anderen Ländern.

Als Hauptgründe für den wachsenden Rückstand nannten die SBB die hohe Belastung des Netzes und unzureichende Mittel für die Erneuerung. Die Nutzung der Schieneninfrastruktur hat sich seit den 1980er-Jahren verdoppelt. Um den Rückstand abzubauen, müssten jährlich mindestens 230 Kilometer Fahrbahn erneuert werden.

Im vergangenen Jahr konnten jedoch nur 186 Kilometer saniert werden. Zudem verursachten auch neue Ausbauprojekte jährliche Folgekosten von rund drei Prozent für den Substanzerhalt. Die SBB haben sich zum Ziel gesetzt, den Rückstand bis 2040 zu stabilisieren.

Die Sicherheit der Anlagen sei jederzeit gewährleistet gewesen und die Zielvorgaben aus der Leistungsvereinbarung mit dem Bund seien mehrheitlich erreicht worden.

Trotz des Sanierungsstaus verursachten die Infrastrukturanlagen 2025 so wenige Verspätungen wie noch nie seit Beginn der Messungen. Die durch Anlagen verursachten Reisendenverspätungsminuten sanken um 30 Prozent auf 7,9 Millionen.

Dies sei auf den intensiven kurativen Unterhalt und günstige Witterungsbedingungen zurückzuführen. Insgesamt war die SBB-Infrastruktur für einen Fünftel aller Reisendenverspätungsminuten verantwortlich, was 22,7 Millionen Minuten entspricht.


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Schweiz am 17.4.2026: Güterzüge werden sicherer - der EU passt das nicht:
Nach Gotthard-Unfall: Strenge Schweizer Regeln für Güterzüge sind EU Dorn im Auge
https://www.20min.ch/story/milliardenkosten-drohen-streit-um-gueterzuege-nach-gotthard-unfall-103547787

Jonah Weibel -- Das Bundesamt für Verkehr erlässt strengere Regeln für Güterwagen, die die Schweiz passieren wollen. Die EU drängt auf eine gemeinsame Lösung, weil dies den gesamten Verkehrsfluss behindere.

    Die neuen Auflagen könnten jährlich bis zu eine Milliarde Franken kosten. Die Schweizerisch-Europäische Taskforce arbeitet an einer gemeinsamen Lösung.

Das Parlament berät derzeit über das neue bilaterale Paket zwischen der EU und der Schweiz. «Für bestehende und künftige Marktzugangsabkommen sollen verbindliche Spielregeln gelten, wenn die Schweiz EU-Recht übernimmt und sich die beiden Parteien nicht einigen können», fasst die NZZ (Bezahlartikel) zusammen. Um was für Streitfälle es sich handeln könnte, war bislang Gegenstand von Spekulationen – jetzt gibt es ein Anschauungsbeispiel.
Bei dem Eisenbahnunfall im Gotthard-Basistunnel entgleiste am 10. August 2023 ein Güterzug von DB Cargo und SBB Cargo aufgrund eines Radbruchs im Gotthard-Basistunnel.
Bei dem Eisenbahnunfall im Gotthard-Basistunnel entgleiste am 10. August 2023 ein Güterzug von DB Cargo und SBB Cargo aufgrund eines Radbruchs im Gotthard-Basistunnel.SBB
Schweiz erlässt strengere Regeln für Züge

Der aktuelle Fall betrifft das Landverkehrsabkommen, also einen der fünf bestehenden Verträge, die vom neuen Paket tangiert sind. Nach dem schweren Unglück im Gotthard-Basistunnel verschärfte das Bundesamt für Verkehr (BAV) letztes Jahr die Sicherheitsregeln für Güterwagen. Die Massnahmen gelten für alle Züge, die durch die Schweiz fahren, also auch für viele aus der EU.
Mit neuen Regulatorien für Güterzüge droht die Schweiz den Güterverkehr im Alpenraum zu lähmen. Sowohl EU-Politiker als auch der Schweizer Branchenverband der Verlader und Wagenlader warnen vor den Folgen.
Mit neuen Regulatorien für Güterzüge droht die Schweiz den Güterverkehr im Alpenraum zu lähmen. Sowohl EU-Politiker als auch der Schweizer Branchenverband der Verlader und Wagenlader warnen vor den Folgen.Urs Jaudas

Bei den Nachbarländern komme das Vorpreschen der Schweiz schlecht an, analysiert die NZZ. Die verschärften Regeln seien vergangene Woche im Ausschuss für Verkehr und Tourismus des EU-Parlaments besprochen worden. Diese gefährdeten das bilaterale Landverkehrsabkommen, soll etwa die Vorsitzende des Ausschusses, Eliza Vozemberg, gesagt haben. Der Wettbewerb sowie der Verkehrsfluss in der Alpenregion würden gestört. Der italienische Europapolitiker Carlo Ciccioli soll nachgedoppelt haben: Sein Land könne nicht akzeptieren, dass der Import- und Exportverkehr behindert werde.
Mehrkosten von bis zu einer Milliarde durch neue Regulatorien?

«Es ist normal, dass man nach einem Unfall Massnahmen ergreift», sagt Kristian Schmidt, Direktor für Landverkehr bei der EU. Er weist aber darauf hin, dass mit den neuen Regulatorien enorme Mehrkosten verbunden sind, und verwies dabei auf Dänemark, das 2019 nationale Regeln erliess, nachdem es zu einem Zugunglück auf der Brücke über den Grossen Belt gekommen war.
Die neuen Regulatorien sollen bis zu eine Milliarde pro Jahr kosten. (Symbolbild)
Die neuen Regulatorien sollen bis zu eine Milliarde pro Jahr kosten. (Symbolbild)Urs Jaudas

Eine Folgenabschätzung bezifferte die Mehrkosten der Schweiz durch die neuen Massnahmen auf zwischen 150 Millionen und 1 Milliarde Franken im Jahr, schreibt die NZZ. «Das Letzte, was der Sektor braucht, sind nationale Regeln und Hindernisse für den grenzüberschreitenden Verkehr», mahnt Schmidt. Es dürfe nicht passieren, dass ein einzelnes Land Massnahmen ergreife, die einen Dominoeffekt auf das gesamte Bahnsystem hätten. Er wolle das Thema im Juni an der Sitzung des Gemischten Ausschusses zwischen der Schweiz und der EU ansprechen.
Es dürfe nicht passieren, dass ein einzelnes Land Massnahmen ergreife, die einen Dominoeffekt auf das gesamte Bahnsystem hätten, sagt Kristian Schmidt, Direktor für Landverkehr bei der EU.
Es dürfe nicht passieren, dass ein einzelnes Land Massnahmen ergreife, die einen Dominoeffekt auf das gesamte Bahnsystem hätten, sagt Kristian Schmidt, Direktor für Landverkehr bei der EU.Urs Jaudas
BAV warnt vor systematischen Schäden

Das BAV bestreitet gegenüber der NZZ nicht, dass die neuen Auflagen zu Mehrkosten führen. Es beklagt jedoch, dass es europaweit noch keine Auflagen gebe, die die Gefahr defekter Zugräder «zeitnah beseitigen». Man müsse die anfallenden Kosten zudem in Relation zu den Schäden setzen, die bei einem Unfall anfallen. Allein die Entgleisung des DB-Zugs im Gotthard-Basistunnel habe einen Sachschaden von 150 Millionen Franken verursacht.
Allein die Entgleisung im Gotthard-Basistunnel habe 150 Millionen Franken Sachschäden verursacht.
Allein die Entgleisung im Gotthard-Basistunnel habe 150 Millionen Franken Sachschäden verursacht.SBB

Das BAV ist zuversichtlich, dass die Arbeit in der Schweizerisch-Europäischen Taskforce gut laufen wird. Man setze sich weiterhin für eine wirksame Lösung auf gesamteuropäischer Ebene ein, sagt BAV-Sprecher Michael Müller gegenüber der NZZ. Gibt es keinen Konsens zwischen der Schweiz und der EU, bleiben die Differenzen ungelöst. Mit dem angepassten Landverkehrsabkommen würden ungelöste Differenzen, die einen der Verträge betreffen, künftig juristisch geklärt werden.



SBB am 24.4.2026: mit Thomas Thurnheer als Lockiführer:
SRF-Legende Beni Thurnheer verrät: Darum wurde sein Sohn Lokführer
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/darum-wurde-sein-sohn-lokfuehrer-srf-legende-beni-thurnheer-packt-ueber-seine-familie-aus-id21896003.html

Silja Anders -- Redaktorin People -- Beni Thurnheer war im Podcast «Spaghetti mit Ketchup und Chäs» zu Gast. Dort spricht die Moderatorenlegende nicht nur über seinen lebenslang einzigen Arbeitgeber, sondern erklärt auch, wie es dazu kam, dass sein Sohn für die SBB statt die SRG arbeitet.

Beni Thurnheer prägte Schweizer Medien, Sohn Thomas ging zu den SBB
Thomas Thurnheer hört oft: «Du tönst wie dein Vater!»
Vater Thurnheer arbeitete jahrzehntelang ausschliesslich für die SRG

Wer kennt den Spruch nicht: «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!» Auch im Fall von Beni Thurnheer (76) und seinem Sohn Thomas Thurnheer (42) scheint dies zuzutreffen – sehr zum Missfallen des Sprösslings.

Beni Thurnheer ist in der Medienlandschaft eine wahre Legende. Seit Jahrzehnten arbeitete er für einen einzigen Arbeitgeber: die SRG. Über sein Leben, seine Karriere und seine Familie spricht das SRF-Urgestein in der neuesten Folge des Podcasts «Spaghetti mit Ketchup und Chäs» mit Host Jonathan «Jontsch» Schächter (44).

Radikaler Karrierewechsel nach ständigem Vergleich
Heute kennt nicht nur jeder das Gesicht von Beni Thurnheer, sondern vor allem auch seine Stimme. Genau das wurde seinem Sohn Thomas zum Verhängnis. Thomas Thurnheer schlug zunächst den gleichen Karriereweg wie sein Vater ein. In einem Interview mit der einstigen SRF-Sendung «Oops!» verriet der damals 18-Jährige, dass es eigentlich nie sein Plan gewesen sei, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten – doch der soll scherzhaft gesagt haben: «Hör zu, Sohn, das kannst du gar nicht anders, das muss irgendwie so sein.»

Thomas Thurnheer begann also, selbst beim Radio zu arbeiten, zunächst bei Radio Top – als eingefleischter Winterthurer lag das wohl nahe. Später wechselte er zu Radio Zürichsee und SRF. Es sollte aber nicht zu einer Karriere wie derjenigen seines Vaters kommen. Daran schuld ist Beni Thurnheer indirekt selbst, wie er im Podcast nun verrät. Denn laut der Sportmoderatoren-Ikone soll Thomas Thurnheer ständig vor allem ein Kompliment bekommen haben: «Du tönst wie dein Vater!» Für eine eigenständige Moderationskarriere war dieser Satz aber wohl eher hinderlich. Die SRF-Legende erklärt: «Das ist natürlich so etwas von nicht sexy für einen Jungen».

Der Spross der TV-Legende zog also eine radikale Konsequenz und wechselte das Berufsfeld komplett. Vom einen grossen Unternehmen mit drei Buchstaben, der SRG, ging es zum anderen grossen Unternehmen mit drei Buchstaben: der SBB. Richtig, Thomas Thurnheer wurde Lokführer bei den Schweizerischen Bundesbahnen. Das ist nun 22 Jahre her.

Thurnheer kennt nur einen Arbeitgeber
Beni Thurnheer, eigentlich studierter Jurist, änderte seine Karriere nicht mehr, seit er Moderator wurde. Sogar der Arbeitgeber blieb seit eh und je der gleiche. Ihm sei durchaus bewusst, dass so eine Luxussituation heutzutage undenkbar ist, erklärt Thurnheer. Jetzt geniesst der einstige «Benissimo»-Moderator seinen Ruhestand und hat vor allem einen Wunsch: «Ich bin froh, wenn alles so bleibt wie jetzt.»




SBB am 25.4.2026: überwachen die Perrons gegen kriminelle Luftverpester-Raucher nicht - E-Zigaretten und Vaper dampfen Nichtraucher ein:
Vaper qalmen ungestört - 500 Franken Busse gefordert
https://www.nau.ch/news/schweiz/vaper-qualmen-ungestort-500-franken-busse-gefordert-67117228

Bettina Zanni -- Zürich -- Weder Rauchen noch Vapen erlaubt die SBB ausserhalb bestimmter Zonen. Insbesondere Vaperinnen und Vaper pfeifen darauf – ohne Konsequenzen.

    Vaper halten sich schlechter an das Rauchverbot auf Perrons als Zigi-Raucher.
    Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention fordert bei einem Verstoss 500 Franken Busse.
    Die SBB sieht jedoch keinen Handlungsbedarf.

Bis die S-Bahn in Richtung Zürich kommt, lassen die beiden jungen Männer richtig Dampf ab. Eine grosse, weisse Dampfwolke bläst der eine in die Luft.

Daneben sitzt sein Kumpel auf dem Bänkchen und qualmt. Gemütlich dampfen und plaudern sie frühmorgens – und das mitten auf dem Perron.

Mit der gleichen Selbstverständlichkeit zücken Pendlerinnen und Pendler an Schweizer Bahnhöfen regelmässig Vapes. Ob Menthol oder Wassermelone – die Passanten dahinter bekommen einen Schwaden davon ab.

Dabei ist Rauchen auf den Perrons ausserhalb von Raucherzonen verboten. Darauf machen Tafeln aufmerksam. Diese zeigen Piktogramme mit durchgestrichenen Zigaretten.

Auch Vaper haben keine Ausrede. Die Bahnhofordnung stellt klar, dass Rauchen, «einschliesslich E-Zigaretten und Verdampfern», ausserhalb der gekennzeichneten Raucherbereiche nicht gestattet ist.

Falsche Wahrnehmung bestehe
Der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (AT) Schweiz sind die Vaper auf den Perrons schon lange ein Dorn im Auge.

«Konsumierende von E-Zigaretten halten sich generell weniger konsequent an Rauchverbote als klassische Raucherinnen und Raucher.» Dies bestätigt Geschäftsführer Luciano Ruggia zu Nau.ch.

Die AT erhält laut Ruggia zudem regelmässig Meldungen von Personen, die sich über Vaping in Zügen beklagen.

Bei Konsumierenden von E-Zigaretten bestehe häufig die falsche Wahrnehmung, dass diese Produkte weniger oder gar nicht gesundheitsschädlich seien. «Und daher weniger stark unter Rauchverbote fallen.»

E-Passivrauchen und Risiken

E-Zigaretten erzeugen oft weniger sichtbaren Aerosol als klassische Zigaretten. «Auch werden sie als ‹weniger störend› wahrgenommen», sagt Luciano Ruggia.

Daraus entstehe bei manchen Nutzenden der Eindruck, das Konsumieren sei in bestimmten Situationen tolerierbar. «Selbst dort, wo klare Rauchverbote gelten.»

Tatsächlich gibt es aber auch beim Passivrauchen von E-Zigaretten gesundheitliche Risiken. Dies belegen laut Luciano Ruggia neuere wissenschaftliche Studien.

Um mehr Druck gegen Passivrauchen aufzubauen, hat die AT kürzlich die Plattform «Passivesmoke.ch» lanciert. Diese bietet auch ein Meldetool, in dem Passivrauchende belastbare Situationen erfassen können. Die AT plant, auf dieser Grundlage, künftig einmal jährlich einen Bericht über das tatsächliche Ausmass des Passivrauchens zu veröffentlichen.

Piktogramme mit E-Zigis
Wer auf einem Perron beim Rauchen oder Vapen erwischt wird, muss mit keiner Busse rechnen. Die SBB macht auf Anfrage pauschal auf die Konsequenzen bei Verstössen gegen die Bahnhofordnung aufmerksam.

Solche könnten zu Wegweisungen, Schadenersatzforderungen und respektive oder Strafverfolgungen führen. Es könnten auch Umtriebsentschädigungen von mindestens 25 Franken erhoben werden.

Die AT stellt der SBB klare Forderungen. «Aus unserer Sicht wären 500 Franken Busse bei Verstössen gegen das Rauchverbot sinnvoll und gerechtfertigt», sagt Luciano Ruggia.

Auch fordert die AT eine klare Signalisation der Rauchverbote. Demnach sollen die Piktogramme nicht nur die klassische Zigarette, sondern auch Vapes abbilden. In Frankreich seien die Beschilderungsnormen bereits angepasst worden.

Zudem fordert man entsprechende Bodenmarkierungen auf den Perrons. «Ansonsten halten sich Rauchende kaum oder nur ungenügend an das Verbot», sagt Ruggia.

Wöchentliche Rückmeldungen bei SBB
Die SBB schätzt die Situation anders ein. «Grossmehrheitlich halten sich die Rauchenden an die Spielregeln», sagt Mediensprecher Moritz Weisskopf. Wo es Regeln gebe, gebe es jedoch immer auch Personen, die diese missachteten. «Unsere Mitarbeitenden vor Ort beobachten und kontrollieren die Einhaltung der Regelung.»

Schweizweit erhalte die SBB pro Woche rund drei bis vier Kundenrückmeldungen zum Thema Rauchen an Bahnhöfen, sagt Weisskopf. «Eine separate Erfassung ausschliesslich zum Konsum von E‑Zigaretten erfolgt nicht.»

Wenn nötig, reagiert die SBB mit weiteren Massnahmen wie auch der Signalisation vor Ort. «Aktuell ist diesbezüglich nichts in Umsetzung.» Das Piktogramm stehe stellvertretend für alle Rauchwaren. «Im Text neben dem Piktogramm sind E-Zigaretten zudem explizit erwähnt.»



SBB mit Güterzügen am 11.5.2026:
Rangierbahnhof Muttenz
: SBB-Bremsen überschreiten nachts Lärmgrenzwerte massiv

https://www.20min.ch/story/rangierbahnhof-muttenz-sbb-bremsen-ueberschreiten-nachts-laermgrenzwerte-massiv-103560645



UNverhältnismässig!
SBB kriminell am 11.5.2026: Wegen 17 Sekunden werden 130 Franken Busse fällig:
Billet 17 Sekunden zu spät gelöst - SBB verlangt 130 Franken Busse:
ÖV-Betrieb verärgert Passagiere: «So vergrault man Kunden»

https://www.blick.ch/politik/oev-betrieb-veraergert-passagiere-so-vergrault-man-kunden-id21937874.html

Lucien Fluri -- Co-Ressortleiter Politik -- Marco Wyss wurde gebüsst, weil er sein Bahnticket erst 17 Sekunden nach Abfahrt des Zugs gelöst hatte. Fälle wie dieser sorgen immer wieder für Ärger bei Passagieren – doch die ÖV-Branche kennt keine Gnade.

assagier kaufte Billett 17 Sekunden nach Abfahrt und bekam happige Busse
ÖV-Branche rechtfertigt strikte Regeln, Ombudsstelle empfiehlt mehr Kulanz
200 Millionen Franken Einnahmeverluste durch Schwarzfahrer laut ÖV-Branche geschätzt

Es war knapp, reichte aber gerade noch. Marco Wyss (32) war mit seiner Freundin in Solothurn auf den Regionalzug nach Bern gerannt. In letzter Sekunde schafften sie es in den Waggon. Ihr Billett lösten sie, als sich der Zug in Bewegung setzte. 17, respektive 32 Sekunden nach der Abfahrt.

Alles bezahlt. Alles gut? Überhaupt nicht. SBB und Co. kennen keine Gnade, wenn ein Billett zu spät gelöst wird. Knapp sieben Minuten und zwei Stationen später betraten die Kontrolleure des Regionalverkehrs Bern–Solothurn den Zug. Die paar Sekunden Verspätung sorgten für saftige Bussen – trotz gelösten Tickets. 130 Franken musste Wyss berappen, 90 seine Freundin. Für sie gab es dann noch 60 Franken Kulanz, er war schon einmal bei Easy Ride in die Sekundenfalle getappt, weshalb es keine Gnade gab.

Die Bussen ärgern Wyss. Dass er zu spät gelöst hat, bestreitet er nicht. Er fragt sich aber, warum er eine Busse erhält, wenn offensichtlich ist, dass kein Versuch des Schwarzfahrens vorlag. Doch seine Mail-Interventionen bei den zuständigen Stellen brachten nichts. Die Inkassostelle schrieb ihm: «Wir verstehen, dass die Situation frustrierend ist, insbesondere da die Tickets nur Sekunden nach Abfahrt gelöst wurden.» Das änderte aber nichts mehr.

«Wenig kundenfreundlich»
Das Problem ist bekannt. Medienberichte über vergleichbare Fälle gab es immer wieder. Wyss, der als Projektmanager in der Mobilitätsbranche arbeitet und für die Grünen politisiert, sorgt sich, dass durch das «wenig kundenfreundliche» Vorgehen der ÖV-Betreiber Leute vom Fahren mit Zug und Bus abgeschreckt werden. «Wenn wir wollen, dass die Leute den ÖV nützen, muss er attraktiv sein. Mit solchen Erlebnissen vergrault man Leute», sagt er zu Blick.

Nachfrage beim Regionalverkehr Bern–Solothurn. Dort hält man fest: «Für zu spät gelöste Tickets gilt eine schweizweite Regelung, die für alle Transportunternehmen verbindlich ist.» Kontrolleure liessen sich «grundsätzlich nicht auf Diskussionen ein». Das Kontrolldienstpersonal dürfe nicht beurteilen, ob Kundinnen oder Kunden «die Wahrheit sagen – das wäre willkürlich».

Bei der Ombudsstelle des öffentlichen Verkehrs gehören «Konflikte im Zusammenhang mit Reisen ohne gültigen Fahrausweis» zu den häufigsten Beschwerdegründen. Viele ÖV-Betriebe zeigten Kulanz, hält die Stelle gegenüber Blick fest. «Dieses Entgegenkommen begrüssen wir sehr. Eine vollständige Stornierung erwarten wir in der Regel nicht, da die nachträgliche Bearbeitung Aufwand verursacht.»

Die Ombudsstelle hält auch fest: Für das Zugpersonal sei es oft schwierig, abzuschätzen, ob ein Ticket schon gelöst wurde, bevor die Kontrolle sichtbar gewesen sei. Dies ist gerade in Innenstädten der Fall. Der Ombudsmann hat sich aber mehrfach dafür ausgesprochen, «im Fernverkehr wie Intercity oder Interregio zu prüfen, ob eine kurze zeitliche Toleranz sinnvoll wäre». Die ÖV-Branche ihrerseits rechnet mit Einnahmeverlusten von 200 Millionen Franken durch Schwarzfahrer.

Bund fordert keine Verbesserung mehr
Das Bundesamt für Verkehr hatte Anfang 2024 bezüglich der Sekundenfalle Veränderungen gefordert. Gegenüber dem «Beobachter» hielt man fest, es sei nicht mehr zeitgemäss, jeder Person eine Busse auszustellen, wenn sie nur wenige Sekunden zu spät das Ticket gelöst hat.

Heute ist von solchen Bemühungen nicht mehr viel zu spüren. Denn man habe im Mai 2024 ein Massnahmenpaket geschnürt, teilt der Bund mit. Seither sei die Anzahl der beim Bundesamt für Verkehr eingehenden Beschwerden zurückgegangen. Zum Paket gehörten technische Verbesserungen in den Apps und eine Informationskampagne.

Inwieweit diese griffen, lässt sich nicht eruieren. Bei Marco Wyss zeigte sich, dass man das ungültige Billett auch nach der Abfahrt des Zuges nach wie vor lösen kann. Die App liess ihn im Glauben, ein gültiges Ticket gekauft zu haben. Trotz des Frusts will der 32-Jährige weiterhin regelmässig Zug fahren. «Ich bin ein absoluter ÖV-Befürworter», sagt er.




SBB mit Gotthardtunnel-Unfall von 2023 am 13.5.2026: 8 Alarme wurden nicht beachtet - das scheint planmässig!
Entgleisung 2023: 8 Alarme im Gotthardtunnel – trotzdem stoppte niemand den Zug
https://www.20min.ch/story/gotthard-unfall-2023-gutachten-belastet-die-sbb-103562149

Justin Arber -- Vor bald drei Jahren entgleiste ein Zug im Gotthard-Basistunnel. In der Folge war die Strecke für über ein Jahr blockiert. Ein Gutachten kommt zum Schluss: Die SBB hätte Schlimmeres verhindern können.

    Ein Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Tessin kommt zum Schluss, dass der Gotthardtunnel-Unfall von 2023 hätte verhindert werden können.
    Nach dem Radbruch am elften Güterwaggon erschienen acht Störungsmeldungen in der Überwachungszentrale – doch niemand reagierte.
    Die SBB weist die Kritik zurück: Die Systeme überwachten die Infrastruktur, nicht, ob ein Zug entgleise.

Hätte der verheerende Unfall im Gotthardtunnel im Jahr 2023 verhindert werden können? Ein Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Tessin bejaht dies. Das Dokument liegt der SRF-«Rundschau» vor.

Demnach erschienen auf den Bildschirmen der Überwachungszentrale insgesamt acht verschiedene Störungsmeldungen, nachdem das Rad am elften Güterwaggon gebrochen war. Darunter eine Achszählerstörung, weil das herunterhängende Rad der kaputten Achse alle Kabel durchtrennt hatte.

Kritik am Vorgehen
Ein Grund, weshalb niemand reagierte, könnte dem Umstand zugeschrieben werden, dass dieselben Meldungen bereits zuvor seit mehreren Wochen permanent in zwei anderen Abschnitten angezeigt wurden. Gemäss der «Rundschau» waren die Achszähler defekt, eine Gefahr entstand dadurch nicht.

Josef Dittli, Präsident des Branchenverbandes der Güterwagenhalter und FDP-Ständerat, kritisiert die Untätigkeit: «Wenn ein Zug kilometerlang in den Tunnel hineinfahren kann und eine Spur von Fehlermeldungen auf den Bildschirmen erscheint – wenn es in der Zentrale rot aufleuchtet und niemand interveniert, dann stimmt doch etwas am System nicht mehr», sagt er der «Rundschau». Philipp Hadorn, Gewerkschaftssekretär des Bahnpersonals, ergänzt: «Die Notbremsung wäre die logische Folge gewesen. Ich kann nicht verstehen, dass das nicht passiert ist.»

Das sagt die SBB
In einer Stellungnahme an die Medien weist die SBB die Vorwürfe im Gutachten sehr klar zurück. «Die Darstellung ist falsch und verzerrt den fachlichen Kontext des Ereignisses», heisst es dazu. Sie werde von keiner weiteren Stelle geteilt – «weder von der zuständigen unabhängigen Untersuchungsstelle, der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST), noch vom Bundesamt für Verkehr (BAV), noch von einem unabhängigen Bahnexperten, der im Beitrag ebenfalls zu Wort kommt».

Die Betriebsführung habe jederzeit korrekt gehandelt, alle Systeme hätten einwandfrei funktioniert. Die Systeme in der Betriebszentrale seien für die Sicherheit zentral, sie überwachten aber die Infrastruktur, nicht den technischen Zustand der Züge. «Daher können sie keine Entgleisung erkennen, sondern verhindern Fahrten für Züge, wenn die Infrastruktur nicht störungsfrei ist. Genau das ist bei der Entgleisung im Gotthard-Basistunnel passiert: Weil die Infrastruktur beschädigt war, konnten keine weiteren Züge in den Tunnel einfahren.»

Die SBB kontrolliert inzwischen Güterwagen intensiver, hat Entgleisungsdetektoren an neuralgischen Stellen vor dem Gotthard-Basistunnel eingebaut und erfolgreich in Betrieb genommen und konnte im Gegenzug die temporäre Geschwindigkeitsreduktion im Portalbereich wieder aufheben.




SBB ist übervoll am 24.5.2026: Familie muss auf der Treppe sitzen - und die kriminelle Kontrolleurin hilft nicht!
Mutter hat Zoff mit SBB:
«Sie wollte uns rausschmeissen, weil wir auf der Treppe sassen»

https://www.20min.ch/story/zoff-mit-sbb-sie-wollte-mich-rausschmeissen-weil-ich-auf-der-treppe-sass-103566881

Michelle Brazerol -- Sarah (33) setzte sich in einem überfüllten Zug von Zürich nach Altstätten SG mit ihren Kindern (3 und 5) auf die Treppe. Eine Kontrolleurin drohte mit Rausschmiss.

    Sarah (33) fand mit ihren zwei Kleinkindern im überfüllten SBB-Zug von Zürich nach Altstätten SG keinen Sitzplatz und setzte sich auf die Treppe.
    Eine Kontrolleurin drohte ihr mit Rausschmiss, weil Treppen als Fluchtwege freigehalten werden müssen.
    Es kam zum Streit – erst als später drei Plätze frei wurden, konnte die Familie sitzen.
    Sarah überlegt sich, künftig nicht mehr mit der SBB zu fahren.
    Die SBB weist darauf hin, dass die Treppen aus Sicherheitsgründen frei bleiben müssen.

Am Samstagabend reiste Sarah (33) gemeinsam mit ihren beiden Kindern im Alter von drei und fünf Jahren von Zürich nach Altstätten SG. Doch bereits beim Einsteigen war klar: Einen Sitzplatz würde die Familie kaum finden.

«Der Zug war komplett überfüllt», erzählt Sarah. Weil sie mit zwei kleinen Kindern samt Kinderwagen unterwegs gewesen sei, habe sie sich nicht einfach auf einzelne freie Plätze verteilen können. Deshalb setzte sie sich mit den Kindern auf die Treppe im Eingangsbereich des Zuges. «Wenn jemand vorbeilaufen musste, gingen wir natürlich direkt zur Seite.»

«Sie blockieren den Fluchtweg»
Kurz darauf erschien laut Sarah die Kontrolleurin zur Ticketkontrolle. Nachdem die Mutter ihr gültiges Ticket gezeigt hatte, wurde sie direkt aufgefordert, den Platz zu verlassen. «Sie sagte nur: ‹Sie dürfen hier nicht sitzen – Sie müssen woanders sitzen›», so Sarah.

Die Kontrolleurin begründete dies damit, dass der Bereich als Fluchtweg freigehalten werden müsse.

«Wenn Sie nicht weggehen, schmeisse ich Sie raus»
Für Sarah war die Situation jedoch schwierig. «Ich kann meine drei- und fünfjährigen Kinder ja nicht allein irgendwohin setzen – zudem sind sie im Kinderwagen eingeschlafen», sagt sie. Sarah hat fast 100 Franken für das Billett bezahlt, und sie entschied sich, sitzen zu bleiben.

Die Kontrolleurin kontrollierte zuerst weitere Passagiere und kam später erneut zurück. Laut Sarah spitzte sich der Ton dabei deutlich zu. «Ich habe Sie bereits verwarnt. Wenn Sie jetzt nicht sofort weggehen, schmeisse ich Sie raus.»

Situation eskalierte
Für die Mutter eskalierte die Situation damit unnötig. Sie entschied sich, das nicht auf sich sitzen zu lassen, und weigerte sich weiterhin. «Dann fing die Kontrolleurin an, herumzuschreien», berichtet Sarah. Die 33-Jährige habe daraufhin verlangt, mit einer vorgesetzten Person zu sprechen. Darauf sei die Kontrolleurin jedoch nicht eingegangen. Im Abteil kam es schliesslich zu einem lautstarken Streit, und auch die anderen Passagiere wurden darauf aufmerksam.

Schliesslich wurden drei Sitzplätze frei, sodass sich die Familie hinsetzen konnte. «Andere Passagiere hätten daraufhin nachgefragt, was passiert ist, und konnten das Verhalten der Kontrolleurin auch nicht nachvollziehen», erzählt sie. Für Sarah bleibt ein solcher Umgang unverständlich. «Ich hatte ja ein gültiges Ticket.»

«Ich überlege es mir zweimal, ob ich wieder mit der SBB fahren werde»

Die Erfahrung hat sie nachhaltig beschäftigt, wie sie sagt. «So lasse ich mich nicht behandeln», sagt die 33-Jährige. Sie finde es einfach schade, dass man so miteinander umgehe. «In Zukunft werde ich mir zweimal überlegen, ob ich nochmals mit der SBB fahren werde.»
SBB: Auf der Treppe sitzen ist aus Sicherheitsgründen keine Lösung

Die SBB zeigt teilweise Verständnis für den Ärger der Passagierin, weist aber gleichzeitig auf Sicherheitsaspekte hin. «An den Auffahrtstagen sind viele Züge bekanntlich sehr gut besucht. Wir verstehen gut, dass das Reisen mit Kindern und einem Veloanhänger letztes Wochenende bei engen Platzverhältnissen keine idealen Voraussetzungen bot», teilt die SBB mit. Ebenso könne man nachvollziehen, dass eine Familie möglichst beisammensitzen will. «Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass der Sitzplatz auf der Treppe aus Sicherheitsgründen leider keine geeignete Lösung war.»
Das Zugpersonal kann Reisende, die auf Treppen sitzen oder Türbereiche blockieren, bitten, den Platz freizugeben. (Symbolbild)
Das Zugpersonal kann Reisende, die auf Treppen sitzen oder Türbereiche blockieren, bitten, den Platz freizugeben. (Symbolbild)20min

Es gelte Folgendes: Die Bereiche vor den Türen und in Durchgängen sollen grundsätzlich freigehalten werden, damit Ein- und Aussteigen, Durchgang und Evakuierung jederzeit möglich sind. «Unser Zugpersonal übernimmt hierbei eine wichtige Aufgabe und achtet darauf, dass alle Reisenden im Notfall sicher aus dem Zug gelangen können», so die SBB. Aus Sicherheits- und Betriebsgründen sei deshalb das Sitzen auf Treppen oder in Türbereichen nicht erwünscht und könne untersagt werden.
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«Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und das Einhalten der Sicherheitsregeln können wir gewährleisten, dass Züge auch an stark frequentierten Tagen sicher und pünktlich verkehren», so die SBB. Man setze auf das Verständnis der Reisenden und das Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten.



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