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Schweiz CH: Meldungen 25 - ab 1.1.2026

Die Schweizer sparen am FALSCHEN Ort: Zu tiefe Brücken, Stellwerke ohne Blitzableiter, Baustellen ohne Fussgängerstreifen-Warntafeln etc.

Und die satanistischen Organisationen sind immer noch da: Weltbank, UNO, GAVI, und seit Kurzem auch ein Kampfviren-Labor in Spiez...

5.11.2025: Kahlschlag seit 2024 in der Schweiz bei den Ergänzungsleistungen (EL) durch "neue Berechnungen" - kriminelle Martina Bircher (SVP) färbt ab
Die kriminelle Frau Martina Bircher (SVP) hetzt seit 10 Jahren (seit 2015ca.) gegen Arme, um sie noch ärmer zu machen - u.a. mit einer "Bircher Consulting". Folgen: Diskriminierung, Ausgrenzung, Hass, Folter, Menschenrechte verletzt, Nötigung, Depression, Flucht oder Verschuldung oder Schwarzarbeit, die Schweiz wird eine Bananenrepublik, Drittes Reich - aber die Reichen werden IMMER REICHER mit Billionen auf Schwarzkonten auf Geldinseln und in den Grossbanken!
Der Kahlschlag bei den Ergänzungsleistungen (EL) gegen Arme erfolgt seit 2024 mit immer "neuen Berechnungen" alle 6 Monate mit NEUEN KÜRZUNGEN (!). Damit werden immer NEUE PROBLEME geschaffen, Frau Bircher - und sie weiss das GANZ GENAU, dass die kriminellen schweizer Arbeitgeber ABSICHTLICH immer neue Leute ins Sozialsystem ABTREIBEN und Frau Bircher TUT NICHTS DAGEGEN! WO ist das Lohnmodell ab 50, Frau Bircher? 5.11.2025 - Link











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Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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https://de.rt.com/meinung/266382-brandkatastrophe-in-schweiz-systemversagen-statt-zufall/


Crans-Montana am 2.1.2026: ZAHLEN:
40 Tote -- 113 Verletzte identifiziert – davon 71 Schweizer
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-jetzt-informieren-walliser-behorden-uber-katastrophe-67081025


2.1.2026: Crans-Montana: Bar-Besitzerin ist Tochter von Feuerwehrmann
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-bar-besitzerin-ist-tochter-von-feuerwehrmann-67081053


2.1.2026: Crans-Montana mit der Bar "Le Constellation": Feuerpolizeiliche Vorschriften NIE eingehalten - Klagen werden kommen
https://t.me/standpunktgequake/221218

Feuerpolizei, Behörden der Baugenehmigung Feuerpolizeiliche Vorschriften ; erfüllt? Nein sicher nicht ! Aber alle haben daran eine goldene Nase verdient ! Und jetzt ermitteln die Kriminellen ihr eigenes kriminelles benehmen !! Hoffe das Euch die Familien der Opfer verklagen und euch vernichten !! Irgendwann kann man nicht mehr vertuschen und Lügen. Die ganze Disco war feuerpolizeilich illegal, aber den korrupten Behörden scheissegal !!


FALL Crans-Montana am 2.1.2026: Komische Daten: Synagogge - Staatsanwältin - lange lief alles unfallfrei - Sicherheitsskala 6,5 von 10
https://t.me/standpunktgequake/221285

Bei aller Trauer stellen sich einige Fragen die von offizieller Seite verschwiegen werden:
-- Der Club hat dieselbe Adresse wie die örtliche Synagoge von Crans-Montana.
-- die Staatsanwöltin schliesst einen Terroranschlag ohne die Beweise abzuwarten aus
-- die Bar war seit jeher für Parties bekannt warum geschah das Unglück erst jetzt.
-- warum wurde der Betrieb erlaubt trotz miserabler 6,5 auf der Sicherheitsskala (bis 10)

Fragen über Fragen und die Behörden stellen sich dumm


FALL Crans-Montana am 2.1.2026: Es offenbart sich eine jüdisch-zionistische Verbindung: "Spezialisten" für "die Identifizierung verkohlter Leichen"
https://t.me/standpunktgequake/221292

Und jetzt wird irgendwie kuros:
Israel schickt Spezialisten nach Brandkatastrophe in die Schweiz
Ein Spezialisten-Team aus Israel soll die Schweizer Behörden bei der Identifizierung der Brandopfer von Crans-Montana unterstützen. Israel bot der Schweiz der Bewältigung konkrete Hilfe an.
Das Team, welches zum israelischen roten Kreuz gehört, sei bereits am Donnerstag in Crans-Montana eingetroffen, meldete die italienische Nachrichtenagentur Adnkronos am Freitag. Die Einsatzkräfte seien auf die Identifizierung verkohlter Leichen spezialisiert.
Israels Präsident Isaac Herzog hob die Erfahrung des Landes auf dem Gebiet «der Lokalisierung und Identifizierung von Brandopfern sowie der Behandlung von Verbrennungsopfern bei Brandunfällen» hervor." QUELLE SRF LIVETICKER


These im FALL Crans-Montana am 2.1.2026: KEINE Wunderkerzen als Ursache - sondern eine jüdische Explosion gegen Christen?
https://t.me/standpunktgequake/221316

Ja klar Wunderkerzen lösen Brand aus - wers glaubt wie wenn in dem Club noch nie Wunderkerzen gebrannt hätten.

1 h nach Unglück befindet die Staatsanwältin ohne Beweise kein Terroranschlag. Echt jetzt?? Gut zu wissen im gleichen Gebäude befindet sich die jüdische Synagoge Cran Montanas... obendrein sendet Israel die TaskForce ihres Roten Kreuzes zwecks Identifizierung der Opfer - ein Tor wer die Lügen glaubt. Unsere Staatsanwältin ist mitsamt Regierung dreist genug zu denken wir wären zu dumm zu recherchieren!


Weiteres

Schweiz am 2.1.2026: Da stimmt etwas nicht in der Bundesverfassung
von Michael Palomino NIE IMPFEN

BUNDESVERFASSUNG erster Satz:

"Im Namen Gottes des Allmächtigen"

Dieser Satz ist religiöse 1-Gott-Diktatur. Da sollte etwas anderes Stehen, das für ALLE Menschen gilt.

Aber das ist nur meine Meinung.

Michael Palomino
www.relgaga.com
💪🔔☃️




Kriminelle Eierstöcke und ein krimineller DJ:
Inferno-Bar in Crans-Montana am 3.1.2026: 5 Minuten bis zum Vollbrand - eine Kellnerin mit Helm beging die BRANDSTIFTUNG - die Deckenverkleidung ist ENTFLAMMBAR - und der kriminelle DJ liess weitertanzen:
Vom Champagner-Feuerwerk bis zum Vollbrand: Das Video-Minuten-Protokoll der Tragödie von Crans-Montana
https://www.blick.ch/schweiz/vom-champagner-feuerwerk-bis-zum-vollbrand-das-video-minuten-protokoll-der-tragoedie-von-crans-montana-id21565850.html

Inferno-Bar
                        in Crans-Montana am 3.1.2026: 5 Minuten bis zum
                        Vollbrand - eine Kellnerin mit Helm beging die
                        Brandstiftung
Inferno-Bar in Crans-Montana am 3.1.2026: 5 Minuten bis zum Vollbrand - eine Kellnerin mit Helm beging die Brandstiftung [4]

Sebastian Babic -- Reporter Blick -- Der Brandbeginn in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana ist aussergewöhnlich gut dokumentiert. Anhand von Videos und Bildern rekonstruiert Blick ein Protokoll, das zeigt: Vom Ausbruch bis zum Vollbrand vergingen gerade einmal fünf Minuten.

Nur fünf Minuten dauerte es, bis die Bar «Le Constellation» in Crans-Montana VS in Vollbrand stand. Anhand von Videos und Bildern ist es möglich, die Zeit zwischen dem Ausbruch im Untergeschoss und Eskalation der Feuersbrunst minutengenau zu rekonstruieren. Das Video-Protokoll der verheerenden Silvesternacht.

Wunderkerzen verursachen wohl tragisches Silvester-Feuer
Die Stimmung ist ausgelassen. Hunderte Jugendliche drängen sich in der Bar Schulter an Schulter, um gemeinsam ins neue Jahr zu rutschen. Es wird getanzt und getrunken, der Champagner fliesst in Strömen. Dieser wird im «Le Constellation» mit sogenannten Partyfontänen serviert, wie ein älteres Werbevideo der Bar zeigt.

Sind das die brennenden Champagner-Flaschen?
Werbevideo «Le Constellation»: Haben diese Flaschen den Brand ausgelöst?
Um Punkt 1:26 Uhr hält eine Kellnerin mit Helm zwei solcher Flaschen zu nahe an die Decke der Bar. Dokumentiert ist dieser Zeitpunkt genau, weil das iPhone im Bild (unten) die Zeit anzeigt. Die Frau sitzt dabei auf der Schulter eines weiteren Kellners mit Guy-Fawkes-Maske. Die Decke ist mit Schaumstoff ausgekleidet. Dieser fängt sofort Feuer.

Hier setzt die Frau im schwarzen Helm wohl die Decke in Brand – die Uhr auf dem Handy zeigt 01:26 an.
Foto: Facebook

Inferno-Bar
                        in Crans-Montana am 3.1.2026: 5 Minuten bis zum
                        Vollbrand - eine Kellnerin mit Helm beging die
                        Brandstiftung
Inferno-Bar in Crans-Montana am 3.1.2026: 5 Minuten bis zum Vollbrand - eine Kellnerin mit Helm beging die Brandstiftung [5]

Das erste Video wird direkt danach, gegen 1:27 Uhr aufgenommen. Im Hintergrund läuft der Song «A.W.A.» des französischen Rappers Lacrime, welcher 2:42 Minuten lang ist. Zunächst ist der Brandherd noch vergleichsweise klein. Die Besucher sind weiterhin euphorisch, filmen das Feuer und singen dabei. Ein Jugendlicher versucht, den Brandherd mit einem weissen Tuch «auszupeitschen».

Video zeigt brennende Decke in der Bar
Feuer in Crans-Montana:Video zeigt brennende Decke in der Bar
In einem weiteren Video sieht man, dass sich der Brand bereits bedrohlich ausgebreitet hat. Den Jugendlichen, die noch immer filmen, ist die Todesgefahr, in der sie schweben, weiter nicht bewusst.

So rasant breitete sich das Feuer aus
Es tropft von der Decke:So rasant breitete sich das Feuer aus
Immer noch läuft der Song «A.W.A.», als die Ersten die Flucht ergreifen. Auf einem weiteren Video ist der Brand aus einer anderen Perspektive zu sehen. Eine Frauenstimme ist zu hören. Sie sagt «Sortie», also Ausgang. Mehrere Menschen begeben sich zur Treppe und wollen raus. Das Feuer breitet sich aus.

Video zeigt, wie Decke Feuer fängt
Brand in Crans-Montana:Video zeigt, wie Decke Feuer fängt
Um 1:30 Uhr alarmiert eine Drittperson den Notruf, weil Rauch aus der Beiz aufsteigt. Zwischen 1:30 und 1:32 Uhr steht der Keller bereits in Vollbrand, wie Videos zeigen. Die Flammen sind bis ins Erdgeschoss vorgedrungen. Menschenmassen versuchen, sich aus der Ausgangstür herauszuquetschen, schlagen Scheiben ein.

Video zeigt Eingang der Bar
Video zeigt Bar-Eingang: So versuchten Partygänger der Feuerhölle zu entkommen
Als diese Bilder aufgenommen werden, sind die Einsatzkräfte noch nicht vor Ort.

Video zeigt Feuer in Club in Crans-Montana VS
Augenzeuge filmt:Video zeigt Inferno in der «Le Constellation»-Bar
Diese treffen nach eigenen Angaben um 1:32 Uhr ein. Bald wird eine Grosslage ausgerufen. Insgesamt 70 Feuerwehrleute, 150 Sanitäter, 42 Ambulanzen und 13 Helikopter eilen zur Hilfe, unterstützt von 90 Polizeikräften. Die Feuerwehr bringt den Brand unter Kontrolle, die Sanitäter versorgen die Verwundeten. Um 4:14 Uhr wird eine Helpline eingerichtet, um 5 Uhr morgens sind nach Polizeiangaben alle Verletzten versorgt. Nach und nach wird danach das Ausmass der Feuerkatastrophe bekannt – und erschüttert die ganze Welt.


Zusammenfassung:
Sie haben ja das Feuer besungen, sie waren besoffen - und haben das Feuer nicht ernst genommen - klassische Unzurechnungsfähigkeit im Alkohol-Suff - und der DJ ist einer der Haupttäter: Er hat die Party nicht sofort abgebrochen!


EIN HAUPTTÄTER: Der DJ hat die Party NICHT abgebrochen!!!
Inferno-Bar in Crans-Montana 3.1.2026: Es brannte und sie tanzten weiter!
Die Alkoholiker wollten die Wahrheit nicht sehen - auch das Feuer nicht - und die Disco lief weiter - der DJ hat die Party NICHT gestoppt?!
Sie tanzten neben dem Feuer weiter – wieso reagierte niemand? -
Verstörende Bilder aus der Inferno-Bar – Psychologe erklärt das Phänomen
Video-Link: https://www.blick.ch/schweiz/verstoerende-bilder-aus-der-inferno-bar-psychologe-erklaert-das-phaenomen-sie-tanzten-neben-dem-feuer-weiter-wieso-reagierte-niemand-id21565068.html

Sie tanzten neben dem
                        Feuer weiter, bis sie eingeschlossen waren - und
                        der DJ brach die Party NICHT ab!!!!!
Sie tanzten neben dem Feuer weiter, bis sie eingeschlossen waren - und der DJ brach die Party NICHT ab!!!!! [3]

Videotext: Party trotz Flammen: Leute in der Bar tanzen und filmen statt zu flüchten

Der Artikel:

Sandro Zulian -- Reporter News -- Sie tanzen nur Meter neben dem Todesfeuer und werden von den Flammen eingeschlossen. Bilder aus dem Inneren der Inferno-Bar verstören. Haben die Gäste die Gefahr nicht erkannt?

Die Decke der Bar «Le Constellation» steht bereits in Flammen, die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Und trotzdem geht die Party zunächst weiter. Es sind verstörende Bilder, die sich in den sozialen Medien aus dem Inneren der Inferno-Bar verbreiten. Junge Menschen sind nur Meter von den Flammen entfernt. Und johlen, tanzen und hüpfen weiter, während sie rasend schnell vom Feuer eingeschlossen werden. Andere zücken ihre Handys, statt zu flüchten. Wie kann das sein?

Für den forensischen Psychologen Jérôme Endrass ist das Verhalten der Jungen nicht überraschend. «Menschen fällt es schwer, Risiken richtig einzuschätzen. Erschwert wird das noch durch die Gruppendynamik: Es wird gefeiert und getrunken. Es kommen hier mehrere Dinge zusammen. Das Verhalten in den Videos scheint mir eher der Normalzustand als eine Ausnahme zu sein».

Der Irrglaube, man hätte selbst besser reagiert
Genau wegen dieser Verhaltensweise sei es wichtig, sich auf Notfälle vorzubereiten, etwa, Notausgänge übergross anzuschreiben und hell zu beleuchten. Nur sehr wenige Menschen seien in der Lage, in Notfallsituationen direkt richtig zu reagieren. «Aus dem Grund sind üblicherweise Sicherheitshinweise so idiotensicher formuliert und werden gebetsmühlenartig repetiert, zum Beispiel beim Fliegen, weil man sich kein bisschen darauf verlassen kann, dass Menschen bei einer Katastrophe das Richtige tun».

Der Experte warnt davor, das Verhalten der Jungen aus der Ferne abzuurteilen. «Wir sollten innehalten. Vermutlich wäre es uns in der Situation nicht anders ergangen».

Das Gaffer-Phänomen
Was ebenfalls in den sozialen Medien für Empörung sorgt: Auf vielen Videos sind Menschen zu sehen, die filmen, anstatt zu helfen. Sie stehen vor der Bar, während die Schreie aus dem Inneren durch Mark und Bein gehen. Auch dieses Phänomen ist für den Psychologen nicht neu: «Etwas schon fast reflexartig mit dem Handy aufzuzeichnen, hat sich so stark in unserem Verhaltensrepertoire verankert, dass es wenig überrascht, wenn auch hier als Erstes die Kamera gezückt worden ist. Früher sprach man von den Gaffern – heute sind es die Filmer». Dabei könne es sich tatsächlich um eine empathische Reaktion handeln. «Man erschrickt, ist vom Geschehen massiv beeindruckt und tut halt das, was einem am nächsten ist – zu filmen oder zu starren».

Und weiter: «Schwierig wird es natürlich dann, wenn Gaffer oder Filmer die Ermittlungen erschweren – ob das hier der Fall war, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hilft das Filmmaterial sogar bei der Aufklärung».

Kommentar:
EIN HAUPTTÄTER: Der DJ hat die Party NICHT abgebrochen!!!



Gemeinde Crans-Montana 3.1.2026: verlegt Gedenkstätte um 100m an einen sicheren Ort:
Vor den Augen Trauernder: Crans-Montana fährt Gedenk-Blumen weg
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/vor-den-augen-trauernder-crans-montana-faehrt-gedenk-blumen-weg-id21565085.html

Vor der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana wimmelt es mittlerweile von Kerzen und Blumen. Während Trauernde neue Blumen niederlegen, werden sie umgehend von Gemeindemitarbeitern wieder weggebracht. Wieso das so ist, erfährst du im Video.



Inferno-Bar von Crans-Montana am 3.1.2026: Viele Opfer sind aus Italien - Malvini sagt etwas:
Italien-Vize Salvini rechnet mit Verantwortlichen von Crans-Montana ab: «In der Schweiz wird sich für viele das Gefängnis öffnen»
https://www.blick.ch/politik/italien-vize-salvini-rechnet-mit-verantwortlichen-von-crans-montana-ab-in-der-schweiz-wird-sich-fuer-viele-das-gefaengnis-oeffnen-id21564855.html

Sven Altermatt -- Co-Ressortleiter Politik -- Nach der Brandkatastrophe im Wallis zeigt sich Italien tief erschüttert. Matteo Salvini rechnet in einem Post ab – der Lega-Politiker fordert Gefängnisstrafen. Viele der Opfer kommen aus dem Nachbarland.

Zahlreiche Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS kommen aus Italien. Die Anteilnahme im Land ist gross. Am Freitag reiste Aussenminister Antonio Tajani (72) in den Skiort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Er wählte zurückhaltende Worte, dankte den Helferinnen und Helfern.

Doch aus der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (48) kommen auch andere Töne. Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini (52), der Chef der rechtspopulistischen Lega-Partei, fordert harte Konsequenzen für die Verantwortlichen der Tragödie.
Salvini holt zum Rundumschlag aus

In einem längeren Post in den sozialen Medien gedenkt Salvini ebenfalls den Opfern. Er äussert sein Unverständnis darüber, dass in Medien und sozialen Netzwerken Kritik an Jugendlichen geäussert würde, die sich während des Ausbruchs des Brands falsch oder zu zögerlich verhalten hätten. Dies während Familien «noch verzweifelt nach ihren Kindern suchen», so Salvini. Er spricht von «Kommentaren voller Oberflächlichkeit, Zynismus und Bosheit». Der Brand sei nicht deren Schuld.

Dann holt Salvini zu einem Rundumschlag aus. Er zählt auf, wer aus seiner Sicht die Verantwortung zu tragen hat. Dabei nimmt er sowohl Barbetreiber als auch Behörden ins Visier – und erhebt schwere Vorwürfe.

Im Wortlaut schreibt er: «Die einzigen Verantwortlichen, die einzigen mit einem schmutzigen Gewissen, die einzigen Verbrecher sind jene, die in diesem Kellerraum die Sicherheit nicht gewährleistet haben, jene, die nicht kontrolliert haben, jene, die Genehmigungen erteilt haben, jene, die aus Geldgier Hunderte von Jugendlichen in einem Untergeschoss zusammengepfercht haben – mit offenen Feuern und versagenden Notfallsystemen.»

Deswegen gehörten die Verantwortlichen ins Gefängnis, fordert der stellvertretende Regierungschef. Er schreibt wortwörtlich: «In der zivilisierten Schweiz werden sich für viele Menschen die Gefängnistüren öffnen müssen.»



Inferno-Bar von Crans-Montana am 3.1.2026: Die Hauptvorschrift missachtet:
Augenzeuge belastet Barbetreiber: «Es gab keine Notausgänge»
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/augenzeuge-belastet-barbetreiber-es-gab-keine-notausgaenge-id21564532.html

Nach dem Inferno in Crans Montana erhebt Ferdinand Du Beaudiez (19) aus Paris schwere Vorwürfe gegen die Barbetreiber. Sie seien zu hundert Prozent für die Tragödie verantwortlich, sagte er zu News Corp Australia.



3.1.2025: Inferno in Crans-Montana: Betreiber verschmälerte wohl die Treppe (?!):
Nach Inferno in «Le Constellation»: Strafuntersuchung gegen die beiden Bar-Betreiber eröffnet
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/inferno-in-crans-montana-betreiber-verschmaelerte-wohl-die-treppe-id21561097.html

Inferno-Bar in
                        Crans-Montana: Die AlkoholikerInnen tanzten zum
                        Feuer an der Decke statt zu flüchten
Inferno-Bar in Crans-Montana: Die AlkoholikerInnen tanzten zum Feuer an der Decke statt zu flüchten [1]

In der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana kam es an Silvester zu einem verheerenden Brand mit 40 Toten und 119 Verletzten. Das Feuer wurde von Chamapgner-Wunderkerzen ausgelöst. Blick berichtet im Ticker über die neusten Erkenntnisse.


Fototext: "Le Constellation"-Bar in Crans-Montana: Wie der Partyraum zur Falle wurde:
1. Gedränge beim Aufstieg über die Treppe zum Ausgang
2. Vermutlicher Auslöser des Feuers: Wunderkrzen auf Champagnerflaschen
3. Akustikabdeckung aus Schaumstoff an der Decke des Lokals entzündet sich
4. Holzverkleidung und schaumstoffgepolsterte Möbel könnten das Feuer verstärkt haben

Grafik: "Le
                        Constellation"-Bar in Crans-Montana: Wie
                        der Partyraum zur Falle wurde
Grafik: "Le Constellation"-Bar in Crans-Montana: Wie der Partyraum zur Falle wurde [2]

Die ersten Ermittlungsergebnisse im Zusammenhang mit dem tödlichen Brand in Crans-Montana VS haben zur Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen die beiden Betreiber des Lokals, Jacques (49) und Jessica Moretti (40), geführt. Dies teilt die Walliser Staatsanwaltschaft in einem Communiqué mit.

Den Barbetreibern werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.


Inferno-Bar in Crans-Montana am 3.1.2025: Kaum Kontrollen im Kanton Wallis - dann haftet das Kantonsparlament - unglaublich!
Brisante Aussage des «Le Constellation»-Chefs: Wurde Inferno-Bar wirklich nur dreimal in zehn Jahren kontrolliert?
https://www.blick.ch/politik/brisante-aussage-des-le-connstellation-chefs-wurde-inferno-bar-wirklich-nur-dreimal-in-zehn-jahren-kontrolliert-id21565373.html

Sven Altermatt und Céline Zahno -- Die Brandkatastrophe in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana VS wirft drängende Fragen auf: Wie gut wurden die Brandschutzvorschriften kontrolliert? Erste Aussagen des Bar-Betreibers stehen im Widerspruch zu den geltenden Regeln. Blick liefert den Überblick.

Die verheerende Brandkatastrophe in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana VS erschüttert weit über die Schweiz hinaus. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet eine leicht entzündliche Decken-Schaumdämmung durch Wunderkerzen in Brand.

Welche Brandschutzvorschriften gelten? Wie konsequent wurden sie vor Ort kontrolliert? Gab es zu wenig Notausgänge? Und weshalb wurde ein offenbar derart leicht entflammbares Deckenmaterial nicht als Gefahr eingestuft? Nun rücken Sicherheitsfragen in den Fokus – und Aussagen zeigen brisante Widersprüche. Blick liefert den Überblick.

Welche Vorschriften gelten im Wallis?
Wichtig zu wissen: Das Wallis verfolgt beim Brandschutz ein anderes System als die meisten Kantone. Verantwortlich sind an sich – wie sonst auch – die Eigentümer oder Betreiber. Auch inhaltlich entsprechen die Vorschriften jenen der übrigen Schweiz. Der Brandschutz liegt jedoch nicht beim Kanton, sondern bei den Gemeinden; der Kanton koordiniert und beaufsichtigt sie.

«Jede Gemeinde verfügt über einen Sicherheitsbeauftragten», erklärte Hugo Cina (70), der als Brandschutzexperte in der Walliser Gemeinde Salgesch tätig ist, gegenüber Blick. Dieser führe die Kontrollen entweder selbst durch oder delegiere sie an eine Brandschutzfachperson.
Wie oft wurde die Bar in Crans-Montana kontrolliert?

Klar ist: Auch Crans-Montana hat einen Brandschutzbeauftragten. Doch zur Frage, wann und wie oft die Bar «Le Constellation» kontrolliert wurde, haben sich die Behörden öffentlich bisher nicht näher geäussert. Gemeindepräsident Nicolas Féraud blieb dazu vage. Auf eine entsprechende Anfrage des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» hat er ungehalten reagiert und an die Kantonspolizei verwiesen.

Und die kantonalen Behörden? Der zuständige Staatsrat, Sicherheitsvorsteher Stéphane Ganzer (50, FDP), betonte am Samstag: Die Gemeinde Crans-Montana habe in der Bar Kontrollen durchgeführt. Man verfüge über keine Meldungen über Mängel.

Gegenüber SRF sagte Ganzer auch, er sehe ein «grosses Problem» beim in der Bar verbauten Material. Er stellte die Möglichkeit in den Raum, dass vielleicht nach einer Kontrolle neue Renovationen ausgeführt und neues Material installiert worden sei. «Etwas hat nicht funktioniert und jemand hat einen Fehler gemacht», sagte er. «Da bin ich sicher.»

Der Betreiber der Bar, Jacques Moretti (49), sagte gegenüber den Tamedia-Zeitungen, dass die Bar in den vergangenen zehn Jahren dreimal von den Behörden kontrolliert worden sei. Es sei «alles vorschriftsmässig abgelaufen». Am Samstag gab die Walliser Staatsanwaltschaft bekannt, dass sie eine Strafuntersuchung gegen die Bar-Betreiber eröffnet.

Wie oft müsste die Bar kontrolliert werden?
Trifft die unbestätigte Aussage Morettis zu, wäre dies delikat. Gemäss den Walliser Vorschriften sind «periodische Inspektionen» zur Brandverhütung Pflicht. Sie müssen «alljährlich für Gebäude, die der Öffentlichkeit zugänglich sind oder die besondere Gefahren aufweisen», durchgeführt werden. So steht es in der «Verordnung betreffend Brandverhütungsmassnahmen».

«Öffentlich zugängliche Gebäude wie die Bar ‹Le Constellation› sind jährlich zu kontrollieren», bestätigte Brandschutzexperte Cina. Die Kontrollen erfolgen in Absprache mit den Eigentümern – denn diese tragen ja grundsätzlich die Verantwortung für den Brandschutz.

Zusammengefasst: Die Bar müsste jährlich kontrolliert werden, nicht nur dreimal in zehn Jahren, wie es der Betreiber sagte.

Wie gut ist das Walliser System?
Das Walliser «Vor-Ort-System» bei den periodischen Kontrollen ist stark vertrauensbasiert und basiert auf Nähe. Befürworter sind überzeugt, dass die Beauftragten in den Gemeinden dank der feinmaschigen Struktur näher dran sind – und sich so ein besseres Bild machen können. Kritiker hingegen sehen genau darin das Problem: Wenn jeder jeden kennt, könne Abhängigkeit entstehen – und die nötige Distanz verloren gehen.

Wie konsequent werden die periodischen Kontrollen durchgeführt? «Das ist abhängig von den Gemeinden», so der langjährige Brandschutzexperte Cina. «Es gibt solche, die nehmen das topseriös. Kleinere Gemeinden sind mit der Brandschutz-Administration überfordert – das muss man ehrlich sagen.»

Gastronomen aus anderen Regionen reagieren mit Verwunderung. «In Zürich wäre so etwas nicht möglich», sagte der Zürcher Gastro-Grossunternehmer Michel Péclard (57) gegenüber Blick. «Hier herrschen extreme feuerpolizeiliche Kontrollen», dreimal jährlich würden die Behörden unangekündigt bei ihm vorbeikommen – oder noch öfter.


Inferno-Bar in Crans-Montana am 3.1.2026: 2 weibliche Jugendliche unter 16 werden vermisst:
Kinder im Club, offene Fragen bei den Behörden: kontrollierte jemand?
https://transition-news.org/kinder-im-club-offene-fragen-bei-den-behorden-kontrollierte-jemand
https://t.me/standpunktgequake/221434

Die Brandkatastrophe von Crans-Montana macht auch international Schlagzeilen. Viele Fernsehstationen senden ausführliche Berichte aus der Schweiz, zum Teil als Hauptbeitrag der Fernsehnachrichten.

Mit jeder Stunde verdichten sich nicht nur die Hinweise zum möglichen Auslöser des Feuers im Walliser Ferienort – sondern auch die unbequemen Fragen an Betreiber und Behörden. Besonders heikel: Unter den Vermissten befinden sich zwei Mädchen unter 16 Jahren.


Zusammenfassung: Die 3 wichtigsten Meldungen:

FALL Crans-Montana Bar "Le Constellation"
Eine betrunkene FRAU sitzt auf einem betrunkenem MANN+hat ZWEI Champagnerflaschen mit "Vulkanen" in der Hand und zündet so die Deckenverkleidung an - die BRANDSTIFTUNG - die Verkleidung ist ENTFLAMMBAR

Vom Champagner-Feuerwerk bis zum Vollbrand: Das Video-Minuten-Protokoll der Tragödie von Crans-Montana
https://www.blick.ch/schweiz/vom-champagner-feuerwerk-bis-zum-vollbrand-das-video-minuten-protokoll-der-tragoedie-von-crans-montana-id21565850.html

Inferno-Bar in Crans-Montana am
                            3.1.2026: 5 Minuten bis zum Vollbrand - eine
                            Kellnerin mit Helm beging die Brandstiftung
Inferno-Bar in Crans-Montana am 3.1.2026: 5 Minuten bis zum Vollbrand - eine Kellnerin mit Helm beging die Brandstiftung [5]


FALL Crans-Montana:
EIN HAUPTTÄTER: Der DJ hat die Party NICHT abgebrochen!!!
Inferno-Bar in Crans-Montana 3.1.2026: Es brannte und sie tanzten weiter!
Die Alkoholiker wollten die Wahrheit nicht sehen - auch die Gefahr des Feuers nicht - und die Disco lief weiter - der DJ hat die Party NICHT gestoppt?!
Sie tanzten neben dem Feuer weiter – wieso reagierte niemand? - Verstörende Bilder aus der Inferno-Bar – Psychologe erklärt das Phänomen
Video-Link: https://www.blick.ch/schweiz/verstoerende-bilder-aus-der-inferno-bar-psychologe-erklaert-das-phaenomen-sie-tanzten-neben-dem-feuer-weiter-wieso-reagierte-niemand-id21565068.html

Sie
                            tanzten neben dem Feuer weiter, bis sie
                            eingeschlossen waren - und der DJ brach die
                            Party NICHT ab!!!!!
Sie tanzten neben dem Feuer weiter, bis sie eingeschlossen waren - und der DJ brach die Party NICHT ab!!!!! [3]


FALL Crans-Montana:
Fototext: Inferno-Bar in Crans-Montana: Die AlkoholikerInnen tanzten zum Feuer an der Decke statt zu flüchten
Sie hatten 5 Minuten Zeit zur Flucht und gingen nicht!

3.1.2025: Inferno in Crans-Montana: Betreiber verschmälerte wohl die Treppe (?!):
Nach Inferno in «Le Constellation»: Strafuntersuchung gegen die beiden Bar-Betreiber eröffnet
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/inferno-in-crans-montana-betreiber-verschmaelerte-wohl-die-treppe-id21561097.html

Inferno-Bar in
                            Crans-Montana: Die AlkoholikerInnen tanzten
                            zum Feuer an der Decke statt zu flüchten
Inferno-Bar in Crans-Montana: Die AlkoholikerInnen tanzten zum Feuer an der Decke statt zu flüchten [1]


Weiter über das Crans-Montana-Feuer Link


Neue Leitlinien in der Schweiz am 4.1.2026:
Swisscom und Sunrise senden Al Jazeera Arabic nicht mehr
https://www.nau.ch/news/schweiz/swisscom-und-sunrise-senden-al-jazeera-arabic-nicht-mehr-67081344

Keystone-SDA -- Bern -- Wegen Propaganda-Vorwürfen senden die Schweizer Telecom-Anbieter Sunrise und Swisscom Al Jazeera Arabic nicht mehr.



4.1.2026: Neue Krankheit in der Schweiz: Die "Verbitterungsstörung" - und die kriminellen Feministinnen und die kriminelle Antifa, die die Gesellschaft systematisch spalten, werden NICHT erwähnt:
«Alle sind gegen mich»: So denken immer mehr Schweizer
https://www.nau.ch/news/schweiz/alle-sind-gegen-mich-so-denken-immer-mehr-schweizer-67050266

Rowena Goebel -- Zürich -- Wut, Rachegelüste und endlose «Was wäre, wenn ...»-Schlaufen: Viele Menschen fühlen sich ungerecht behandelt. Das Phänomen hat inzwischen gar einen Namen.

Das Thema Verbitterungsstörung ist in der Fachwelt derzeit in aller Munde.
Immer mehr Menschen klagen beim Arzt über andauernde Verbitterung.
Dafür gibt es verschiedene Gründe – Social Media und Corona spielen eine Rolle.

Alle sind gegen mich. Das Leben ist so ungerecht – und: Eines Tages werden sie das noch bereuen. Solche und ähnliche Glaubenssätze bekommen Ärztinnen und Ärzte immer häufiger zu hören.

Viele fühlen sich heute derart unfair behandelt, dass es dafür inzwischen einen Begriff gibt: Die sogenannte Posttraumatische Verbitterungsstörung.

Hanne Scheerer, Oberärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich PUK, sagt zu Nau.ch: «In Hausarztpraxen, Ambulatorien und Beratungsstellen nimmt die Gesprächshäufigkeit über anhaltende Verbitterung nach Unrechtserleben zu.»

Verbitterung erhält mehr Aufmerksamkeit
Über Verbitterung geklagt wird also häufiger – doch konkrete Zahlen fehlen. Ein Grund: Die Verbitterungsstörung ist keine offizielle Diagnose, sondern ein psychologisches Konzept.

Fachleute diagnostizieren Betroffenen laut Hanne Scheerer in der Regel eine Anpassungsstörung. Das ergänzende Konzept Verbitterungsstörung helfe, die Beschwerden genauer zu verstehen. So könnten sie besser behandelt werden.

Was ist eine Verbitterungsstörung?
Die typischen Merkmale:

1) ein klar benennbares Schlüsselerlebnis mit starkem Unrechtseindruck

2) dominierende Verbitterung mit Kränkung, Misstrauen und ausgeprägtem Gerechtigkeitsfokus

3) anhaltendes Grübeln («Was‑wäre‑wenn»-Schleifen), häufiges gedankliches Wiederaufrollen des Vorfalls sowie Reizbarkeit

4) aufdrängende Erinnerungen und situative Trigger (Jahrestage, Orte, Personen)

5) sozialer Rückzug und Verlust von Interesse an zuvor bedeutsamen Aktivitäten

6) körperliche Begleitsymptome wie Schlaf‑, Spannungs‑ oder Schmerzbeschwerden. Die Fähigkeit, andere Emotionen zu verspüren, bleibt oft erhalten; die Belastung ist thematisch eng auf das erlebte Unrecht fokussiert.

Die Expertin ordnet das Phänomen so ein: «Es ist denkbar, dass Schweizerinnen und Schweizer verbitterter geworden sind. Es ist aber auch möglich, dass es nur eine erhöhte Aufmerksamkeit für das Thema gibt.»

Also, dass mehr Menschen ihre Verbitterung überhaupt ansprechen und die Fachwelt öfter darüber spricht.

Die Ursachen: Behörden-Entscheid, Degradierung und Co.
Die Symptome: «Verbitterung, Grübeln und Rückzug halten nach einem als ungerecht empfundenen Ereignis wochen- bis monatelang an.»

Das Umfeld merke das beispielsweise, weil viele Betroffene «das als Unrecht Erlebte häufig wiedererzählen».

«Weitere Warnzeichen sind unter anderem Reizbarkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Leistungseinbruch.»

Spätestens wenn Beschwerden über Wochen bestehen oder der Alltag merklich leidet, rät die Expertin zu einer fachlichen Abklärung.

«Posttraumatisch» bezieht sich bei der Verbitterungsstörung nicht auf ein lebensbedrohliches Ereignis, wie das bei der posttraumatischen Belastungsstörung sein kann.

Der Begriff beschreibt laut Scheerer hier ein als massives Unrecht erlebtes Geschehen. Dieses Ereignis muss wichtig sein für die Identität der betroffenen Person und ihren Selbstwert erschüttern.

«Zum Beispiel eine Kündigung, eine Zurücksetzung im Job oder ein behördlicher Entscheid», sagt sie.

Sie berichtet über ein anonymisiertes Beispiel*, das ihr aus der Praxis bekannt ist: «Eine 48-jährige Fachperson verlor nach einem Organisationsumbau ihre Stelle. Sie erlebte das Vorgehen als ‹brüsk› und zutiefst unfair.»

Die Folge: «In den Monaten darauf dominierten Verbitterung, nächtliches Grübeln und sozialer Rückzug.»

Das hatte auch Auswirkungen auf das Berufsleben der betroffenen Person. «Versuche des Wiedereinstiegs scheiterten an der fixierten Beschäftigung mit dem Vorfall», erzählt Scheerer.

Soziale Medien verstärken Kränkungs-Gefühle
In diesem Fall war es also eine Kündigung, die die Störung auslöste. Doch warum scheinen immer mehr Menschen betroffen zu sein?

«Zum Eindruck einer Zunahme tragen verschiedene Faktoren bei», sagt die Expertin. «Die Menschen sind heute sensibilisierter, wenn es um Gerechtigkeits- und Würdefragen geht.»

Eine Rolle spielen dabei auch die sozialen Medien. «Sie verstärken Kränkungs-Narrative», erklärt Scheerer. Das Hauptproblem seien die bereits seit Jahren kritisierten Echokammern, auch Bubbles genannt.

«Im zwischenmenschlichen Kontakt sind wir stets anderen Perspektiven ausgesetzt», sagt die Expertin.

Anders sieht es im Netz aus: «Algorithmen in sozialen Medien neigen bekanntermassen dazu, mehr und intensiveres des Gleichen anzubieten. Dadurch werden wir weniger mit anderen Perspektiven konfrontiert.»

Das fühle sich oft angenehm an. Doch es hat eben auch Nachteile. Scheerer erklärt: «So kommen uns Fähigkeiten wie die Auseinandersetzung mit anderen Ansichten und Perspektivübernahme abhanden.»

Fähigkeiten, die eigentlich wichtig wären – gerade «im Umgang mit Ärger, Kränkung und Einsamkeit.»

Corona hat immer noch einen Einfluss
Doch auch die Pandemie beeinflusst das Phänomen, wie Hanne Scheerer sagt. «Konflikte und Überlastung wirken immer noch nach.»

Hinzu kommen wirtschaftliche Unsicherheiten und verdichtete Arbeits- und Organisationsprozesse. In vielen Betrieben muss mehr schneller gemacht werden – auch das birgt das Potenzial, dass sich Mitarbeitende unfair behandelt fühlen.

«Gleichzeitig führt bessere Früherkennung dazu, dass Betroffene früher Hilfe suchen», sagt Scheerer.

Wie Verbitterung Radikalisierung fördern kann
Sozialer Rückzug, ein grosses Ungerechtigkeits-Empfinden, Reizbarkeit – die Symptome der Verbitterungsstörung können unbehandelt noch weitreichendere Folgen haben.

Man denke an politische oder religiöse Radikalisierung. Auch diese Menschen haben meist eine grosse Wut auf eine bestimmte Gruppe von Menschen und schotten sich sozial ab.

Hanne Scheerer erklärt: «Theoretisch können Risikokonstellationen entstehen: Anhaltendes Kränkungserleben, starke Gerechtigkeits- und Sinnorientierung, sozialer Rückzug und Kontakt zu radikalisierenden Online-Gemeinschaften.»

Wenn sich Betroffene also im Netz nach Gleichgesinnten umschauen, die sich genauso ungerecht behandelt fühlen, kann es gefährlich werden.

Denn: Hier tummeln sich radikales Gedankengut und Gemeinschaften, die sich gegenseitig darin bestärken.

Frauenhass-Influencer und Co. bieten Gekränkten einfache Lösungen
In den letzten Jahren sorgten beispielsweise Frauenhass-Influencer immer wieder für Schlagzeilen.

Die Lösung, die sie gekränkten oder verunsicherten jungen Männern bieten: Die Botschaft, sie seien ganz grundsätzlich wertvoller als Frauen.

Scheerer gibt aber auch Entwarnung: «Ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen Verbitterungsstörung und Radikalisierung ist nicht belegt.» Die grosse Mehrheit driftet nicht ab.

Ob aus einer Verbitterungsstörung eine Radikalisierung wird, hänge schliesslich von vielen Faktoren ab. «Etwa, ob die Person ein gutes soziales Netz hat, Menschen, die dagegen reden und Zugang zu Hilfe.»

Heilversprechen gibt es nicht – Ziel ist Stabilisierung
Wichtig seien Prävention und frühe Erkennung.

«Ziel ist passgenaue Hilfe: Belastungen reduzieren, Handlungsfähigkeit zurückgewinnen und die Verbitterung schrittweise in den Hintergrund treten lassen.»

So konnte auch der Fachperson aus dem Beispiel geholfen werden, die nach ihrem Job-Verlust nicht aus dem Grübeln hinauskam.

In der Psychotherapie wurde mit ihr unter anderem besprochen, wie sie besser mit dem Grübeln umgehen kann. «Zudem wurden ihre starren Zuschreibungen überprüft», erzählt Scheerer.

Daneben wurde mit der Person ein Aktivierungs- und Schlafprogramm erarbeitet und ein Arzt beurteilte ihre Begleiterkrankungen.

«Innerhalb einiger Wochen stabilisierte sich der Alltag. Die Verbitterung trat schrittweise zurück, Entscheidungs- und Beziehungsfähigkeit nahmen wieder zu.»

Ein Heilversprechen gebe es jedoch nicht, gibt die Oberärztin an der Zürcher PUK zu bedenken. «Realistisch ist eine schrittweise Stabilisierung mit wachsender Handlungsfähigkeit.»

*Details zur Person verfremdet, um Anonymität zu wahren


Neues Problem in der Schweiz 4.1.2026: Schweiz mit zu viel Wild im Wald am 4.1.2026:
Zahl der Rehe und Hirsche nimmt zu – Schäden machen Probleme
https://www.nau.ch/news/schweiz/zahl-der-rehe-und-hirsche-nimmt-zu-schaden-machen-probleme-67057192

Rowena Goebel -- Stadt St. Gallen -- Die Zahl der Rehe und Hirsche in der Schweiz nimmt zu. Was für magische Begegnungen in der Natur sorgt, bringt aber auch Probleme im Wald.

In der Schweiz leben immer mehr Rehe und Rothirsche.
Das hat viele Vorteile – doch die Tiere sorgen auch für Ärger im Wald.
Wo es viele Hirsche gibt, klagen Bauern zudem unter anderem über Schäden auf Feldern.

Der Hirsch ist zurück in der Schweiz – und das im grossen Stil: Die Zahl der Tiere hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, wie die eidgenössische Jagdstatistik zeigt.

Schätzte das Bundesamt für Umwelt 2005 den Bestand auf rund 26'000 Tiere, waren es 2024 schätzungsweise 39'400.

Die meisten leben in den Kantonen Graubünden (rund 14'200), Tessin (7200), Wallis (5300), Bern (3000) und St. Gallen (2300).

Auch die Zahl der Rehe hat zugenommen, wenn auch weniger deutlich. 2005 schätzte der Bund den Bestand auf rund 126'000 Tiere schweizweit, 2024 auf 140'200.




Schweizer Regierungen am 5.1.2026: haben KEINE Ahnung von Feuer und Rettung:
Crans-Montana: Schweiz wollte Brandschutz lockern – wegen Tragödie gestoppt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-schweiz-stoppt-brandschutz-lockerung-nach-feuertragoedie-103480902

Jonas Bucher -- Nach der Katastrophe in Crans-Montana wird die geplante Revision der Brandschutzvorschriften vorerst gestoppt.




COOP Schweiz am 7.1.2026:
Geschäftsjahr 2025: 35,4 Milliarden Franken: Coop verzeichnet Umsatzrekord
https://www.20min.ch/story/geschaeftsjahr-2025-354-milliarden-franken-coop-verzeichnet-umsatzrekord-103481151

Florian Osterwalder -- Coop erreichte im vergangenen Geschäftsjahr erstmals einen Umsatz von über 35 Milliarden Franken.




KI-Betrug mit imitierter Stimme am Telefon in Schwyz (Schweiz) am 19.1.2026: CEO wird zu Millionenzahlung nach Asien manipuliert:
Mit KI: Millionen weg: Schwyzer Firma fällt auf CEO-Betrug rein
https://www.20min.ch/story/mit-ki-millionen-weg-schwyzer-firma-faellt-auf-ceo-betrug-rein-103489245

Daniel Krähenbühl -- Eine Schwyzer Firma ist Opfer eines sogenannten CEO-Frauds geworden. Unbekannte Täter erbeuteten mehrere Millionen Franken.

    Eine Schwyzer Firma wurde Opfer eines CEO-Frauds.
    Unbekannte Täter erbeuteten dabei mehrere Millionen Franken.
    Sie nutzten eine KI-manipulierte Stimme, um einen Geschäftspartner nachzuahmen.
    Der Firmeninhaber wurde zu Überweisungen auf ein Konto in Asien verleitet.

Millionenbetrug im Kanton Schwyz: Wie die Schwyzer Polizei am Montag mitteilt, fiel eine Firma kriminellen Betrügern zum Opfer. Der Modus Operandi war folgender: Die Täterschaft nahm zunächst telefonischen Kontakt mit dem Inhaber des geschädigten Unternehmens auf und gab sich glaubhaft als bekannter Geschäftspartner aus. Dabei kam eine mithilfe künstlicher Intelligenz manipulierte Stimme zum Einsatz.

Durch diese Täuschung gelang es den Tätern, das Vertrauen des Inhabers zu gewinnen. Unter dem Vorwand eines angeblich vertraulichen internationalen Geschäfts wurde der Inhaber des geschädigten Unternehmens dazu verleitet, mehrere Geldtransaktionen im Gesamtwert von mehreren Millionen Franken auszuführen.

Bankkonto in Asien
Die Überweisungen erfolgten auf ein Bankkonto in Asien. Erst nach Abschluss der Zahlungen wurde der Betrug erkannt. Die Täterschaft ist bislang unbekannt. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat die Kantonspolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Präventionshinweise der Kantonspolizei an Unternehmensleitungen:

    Seien Sie besonders vorsichtig bei Zahlungsaufforderungen per Telefon oder Sprachnachricht, auch wenn die Stimme vertraut klingt.
    Beachten Sie, dass Stimmen mithilfe künstlicher Intelligenz täuschend echt nachgeahmt werden können.
    Verifizieren Sie ausserordentliche oder dringliche Zahlungsanweisungen stets über einen zweiten, unabhängigen Kommunikationsweg.
    Setzen Sie konsequent das Vier-Augen-Prinzip sowie klare Freigabeprozesse bei hohen Geldbeträgen um.
    Tätigen Sie keine Auslandsüberweisungen ohne überprüfte und dokumentierte Genehmigung.
    Melden Sie verdächtige Vorfälle umgehend Ihrer Bank und der Polizei.




Zürich am 20.1.2026: Bezirksgericht erklärt Sugus-Wohnungskündigungen für ungültig

https://www.20min.ch/story/zuerich-bezirksgericht-erklaert-sugus-wohnungskuendigungen-fuer-ungueltig-103489550




Es wird behauptet am 22.1.2026: Evakuierung von Brienz GR wird am Montag aufgehoben
https://www.nau.ch/news/schweiz/evakuierung-von-brienz-gr-wird-am-montag-aufgehoben-67086336

Keystone-SDA -- Thusis -- Das Bündner Bergdorf Brienz kann ab kommendem Montag wieder normal bewohnt und betreten werden.



22.1.2026: Aldi Schweiz reduziert das Filialnetz - 260 Filialen sind genug:
Aldi macht gleich mehrere Filialen in der schweiz dicht: Auch Auszug aus dem Glattzentrum
https://www.blick.ch/wirtschaft/gleich-mehrere-filialen-gehen-zu-aldi-zieht-aus-dem-glattzentrum-aus-id21620399.html

Nathalie Benn -- Redaktorin Wirtschaft -- Zwei Standorte in Bern, einer im Aargau und im Zürcher Glattzentrum gehen zu. Zu den genauen Gründen schweigt Aldi, die Decke der Filialzahl ist laut dem CEO aber erreicht. In einer Stadt sucht der Discounter nach einer Ersatzfiliale.

-- Aldi schliesst per Ende Januar und Anfang Februar vier Filialen in der Deutschschweiz
-- In der Stadt Bern und im Glattzentrum in Wallisellen ZH sind keine Ersatzfilialen geplant
-- In Baden AG sucht der Discounter nach einem neuen Standort

Aldi Schweiz setzt gleich bei mehreren Filialen in der Deutschschweiz den Rotstift an: Per Ende Januar macht der Discounter seine Filialen am Bahnhof Baden AG und in der Stadt Bern beim Zytgloggenturm dicht, wie das «Badener Tagblatt» und die «Berner Zeitung» berichten. Per 2. Februar folgt der Standort im Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen ZH, wie der «Zürcher Unterländer» schreibt. Und im Frühling dann der Laden in Wabern BE. Was ist da los?

Der Discounter macht zu den spezifischen Gründen für die Schliessungen stets keine Angaben. Vonseiten der Medienstelle heisst es jedes Mal, dass sie «das Resultat einer sorgfältigen unternehmensinternen Prüfung» seien. Die Entscheidung basiere «auf einer Vielzahl von Kriterien wie Frequenz, Kundennachfrage, Mietverhältnissen und langfristiger Standortentwicklung».

Die Aargauer Lokalpresse spekuliert derweil, dass der Discounter dem Konkurrenzdruck am Badener Bahnhof nicht standhalten konnte. Neben Aldi sind nämlich auch Lidl, Migros und Coop im Bahnhofsgebäude eingemietet. «Erlag Aldi dem Wettbewerbsdruck?», fragt darum das «Badener Tagblatt». Der Discounter will aber offenbar an der Stadt festhalten. Jedoch habe man bis anhin noch keinen spruchreifen Ersatzstandort gefunden.

Aldi will nicht gross weiter expandieren
Anders sieht es bei den Filialen im Glattzentrum und in Bern aus: Der Konzern gibt an, dass aktuell keine Ersatzfilialen in den betroffenen Regionen geplant seien. Ein Blick auf die landesweiten Aldi-Standorte zeigt: Das Filialnetz in Wallisellen ZH und Bern ist auch deutlich dichter als in Baden.

Mit der Schliessung im Glatt bleiben Besucherinnen und Besuchern nur noch zwei weitere Einkaufsmöglichkeiten im selben Preissegment. Aber was ist dann das Problem? Aldi-Schweiz-Chef Jérôme Meyer (45) liess vergangenen Oktober durchblicken: Gross expandieren will er nicht mehr. Vielmehr sei die Decke bei künftig 260 Filialen erreicht. Und jetzt wird optimiert: «Statt schnell zu wachsen, konzentrieren wir uns auf eine nachhaltige Expansion und Optimierung bestehender Filialen», sagte die Pressestelle damals zu Blick.

Wer übernimmt?
Wer neu am Bahnhof Baden einziehen wird, ist unklar. Ein weiterer Detailhändler wird es wohl nicht sein. In der Stadt Bern wird derweil gemunkelt, dass die deutsche Drogeriekette Rossmann nachrücken könnte. Diese steckt hierzulande mitten in einer grossen Expansionsoffensive. Bern sei für Rossmann grundsätzlich ein sehr attraktiver Markt, so die Aldi-Medienstelle gegenüber der «Berner Zeitung».

Und wie siehts im Glattzentrum aus? Schnappt sich Grossverteiler Coop die leere 830 Quadratmeter grosse Ladenfläche? Eher unwahrscheinlich. Selten teilen sich die zwei grössten Schweizer Detailhändler einen Shoppingtempel. Holt der orange Riese vielleicht seine Tochter Denner mit dazu? Ebenfalls Fehlanzeige. Es gibt nämlich neben der Migros bereits einen Denner im Glattzentrum.

Das Glattzentrum lässt sich nicht in die Karten blicken. «Aktuell können wir noch keine Angaben zu einem möglichen Nachmieter machen. Wir gehen aber davon aus, dass die Fläche in Kürze wieder vermietet sein wird», schreibt das Einkaufszentrum. Die Mietflächen seien nämlich «sehr begehrt». Vielleicht wagt sich ja Lidl in eines der umsatzstärksten Einkaufszentren des Landes.




Kanton Graubünden am 23.1.2026: Ins Bergdorf Brienz GR kehrt das Leben zurück
https://www.nau.ch/news/schweiz/ins-bergdorf-brienz-gr-kehrt-das-leben-zuruck-67086902





NEUE ZAHLEN "USA"-Schweiz-Handel am 25.1.2026:
8,8 Milliarden: Handelsdefizit mit den USA dreht plötzlich um
https://www.nau.ch/news/schweiz/88-milliarden-plus-handelsdefizit-mit-den-usa-dreht-plotzlich-um-67086687

Laurin Zaugg -- Prättigau -- Das Handelsdefizit der USA gegenüber der Schweiz hat sich in den letzten Monaten in einen Überschuss verwandelt. Das schwächt Trumps wichtigstes Argument.


Neue Hetze in der Schweiz am 25.1.2026: damit die kriminelle Tendenz-Justiz immer neue Arbeit hat:
«Verletzend»: Rassismus-Sprachpolizei warnt vor dem Begriff «Bünzli»
https://www.nau.ch/news/schweiz/verletzend-rassismus-sprachpolizei-warnt-vor-dem-begriff-bunzli-67085077

Riccardo Schmidlin -- Zürich -- Früher ein Familienname, heute oft Synonym für Spiessigkeit: «Bünzli» sorgt für Diskussionen. Lustiger Insiderwitz oder Beleidigung – wo hört der Spass auf?


Neue Kriminalität in der Schweiz am 25.1.2026: Briefemarkenkrieg:
https://www.20min.ch/story/post-geht-gegen-gefaelschte-briefmarken-aus-china-vor-103492289



Es wird behauptet am 25.1.2026: China verkauft schweizer Briefmarken für 1/3 des Preises:
Strafanzeige: Schweizer Billig-Briefmarken aus China: Post belangt auch Käufer
https://www.20min.ch/story/post-geht-gegen-gefaelschte-briefmarken-aus-china-vor-103492289

Fabian Pöschl -- Die Post ist nach einem Bericht von 20 Minuten über Billig-Briefmarken aufgeschreckt. Sie reicht Strafanzeige gegen Käufer und Verkäufer von Fälschungen ein.

100 Schweizer A-Post-Briefmarken kosten beim China-Shop Aliexpress knapp 40 Franken, ein Drittel des regulären Preises, wie 20 Minuten im vergangenen August berichtete. Ob es sich dabei um Fälschungen handelt, ist unklar.

Ein Briefmarkenexperte verglich die Marken aus China mit seiner Sammlung und war überzeugt: «Sie sind echt.» Ein mit einer solchen Marke verschickter Brief kam ohne Beanstandung an. Der Post war ein solcher Fall noch nicht bekannt, wie es auf Anfrage hiess. Doch im September reichte sie Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft ein.

Die Straffahnder sollen «Fälschungen von hoher Qualität» ahnden, die über Aliexpress zum Verkauf angeboten werden. Die Anzeige richtet sich gegen eine unbekannte Täterschaft, wie das Finanznews-Portal «Inside-Paradeplatz» unter Berufung auf die Strafanzeige schreibt. Das Angebot bei Aliexpress ist nun verschwunden.

Anzeige gegen Einfuhr und Verwendung von gefälschten Briefmarken

Post-Sprecherin Silvana Grellmann bestätigt die Anzeige. Fälschungen gebe es immer wieder, doch auf das Verkaufsangebot auf Aliexpress sei die Post durch die Anfrage von 20 Minuten aufmerksam geworden. «Seither erfolgten und erfolgen laufend weitere Strafanzeigen», sagt Grellmann.

Wer eine Fälschung kauft, soll dafür belangt werden. «Zur Anzeige gebracht wird die Einfuhr, der Weiterverkauf sowie auch die Verwendung von gefälschten Briefmarken», sagt Grellmann. Es drohen Geldstrafen und sogar Freiheitsstrafen.

Wer in der Schweiz lebt, hätte zumindest davon ausgehen müssen, dass es sich bei den auf Aliexpress gehandelten Briefmarken mit hoher Wahrscheinlichkeit um Fälschungen handelt, heisst es in der Strafanzeige. «Insofern wäre mindestens von einem Eventualvorsatz auszugehen.»

Post: Briefmarken nur in der Schweiz kaufen

Die Post empfehle dringend, Briefmarken in den offiziellen Verkaufsstellen oder im Onlineshop der Post zu erwerben und keine Briefmarken über Drittanbieter zu beziehen. «Vorsicht ist insbesondere bei Angeboten unter Frankaturwert und bei Angeboten aus dem Ausland geboten.»




WIESO brennt es in Zürich am 26.1.2026?
Grossbrand in Zürich: Zentrum der Freimaurer in Flammen
https://t.me/samisallerlei/2692




Killangen (Schweiz) 31.1.2026: Wieder eine Unterführung zu niedrig gebaut:
Augenmass des Chauffeurs Zweifel-haft! Chips-Lieferwagen steckt in A1-Unterführung fest – gleich neben Fabrik
https://www.blick.ch/schweiz/augenmass-des-chauffeurs-zweifel-haft-chips-lieferwagen-steckt-in-a1-unterfuehrung-fest-gleich-neben-fabrik-id21651001.html

Angela Rosser -- Journalistin News -- Ein Lieferwagenfahrer der Firma Zweifel hatte am Mittwoch im Aargau grosses Pech. Der Laderaum seines Lieferwagens war zu hoch für eine Unterführung. Er krachte in die Decke und blieb stecken. Laut der Firma wurde der Mini-LKW privat genutzt.

Bei einer Unterführung unter der A1 in Killwangen im Kanton Aargau hat es diese Woche gekracht. Ein Fahrer eines Lieferwagens hat sich am Mittwoch wohl mit der Höhe seines Lieferwagens verschätzt. Auf einem Video, das auf Tiktok kursiert, ist zu sehen, wie ein Iveco Daily des Chipsherstellers Zweifel in der Unterführung feststeckt.

Kurios: Eigentlich sollten die Zweifel-Leute sich hier auskennen – nur gut einen Kilometer entfernt befindet sich die Pommes-Chips-Fabrik in Spreitenbach AG.




Projekt Grimseltunnel am 1.2.2026: Eisenbahn+Strohmtunnel:
800-Millionen-Projekt
: Benedikt Weibel über Grimseltunnel: «Nutzen ein absolutes Rätsel»

https://www.20min.ch/story/800-millionen-projekt-benedikt-weibel-ueber-grimseltunnel-nutzen-ein-absolutes-raetsel-103497890
  • Der Bundesrat treibt den Bau des 800 Millionen Franken teuren Grimseltunnels voran.
  • Kritiker sprechen von einem teuren Irrsinn, dem es an wirtschaftlichem Nutzen mangelt.
  • Befürworter sehen Chancen für abgelegene Alpenregionen.

Am vergangenen Mittwoch hat Bundesrat Albert Rösti die Eckwerte für den weiteren Ausbau der Schweizer Verkehrsinfrastruktur bis 2045 beschlossen. Neben der Weiterentwicklung der Nationalstrassen und einem Ausbau der Bahn sticht unter den weiteren Projekten eines heraus: der Grimseltunnel, der zukünftig das Oberhasli im Kanton Bern mit dem Walliser Goms verbinden soll.

Ex-SBB-CEO Weibel kritisiert Grossprojekt

Die Kosten für das Grossprojekt werden mittlerweile auf 800 Millionen Franken geschätzt. Zuvor war von 250, dann von 600 Millionen Franken die Rede. Und bereits gibt es grosse Kritik an der Sinnhaftigkeit: Der ehemalige SBB-CEO Benedikt Weibel sagt zur NZZ (Bezahlartikel), ihm sei der verkehrspolitische Nutzen des Tunnels «ein absolutes Rätsel». Der Grund: In der betreffenden Region gebe es keine grossen Verkehrsströme.

Dass der Tunnel trotz hoher Kosten und umstrittenen Nutzens diskutiert wird, hängt auch mit dessen prominenten Unterstützern zusammen. Im Verwaltungsrat der Grimselbahn finden sich etwa die Berner SVP-Nationalrätin Nadja Umbricht, die als politische Freundin von Bundesrat Rösti gilt. Weiter sitzen Mitte-Ständerat Beat Rieder und FDP-Ständerat Hans Wicki, Verwaltungsratspräsident und lautester Befürworter des Projekts, im Gremium.

Swissgrid will Stromtunnel neben Eisenbahntunnel bauen

Wicki sieht «ein riesiges Potenzial» in der Strecke. Er gehe bei einer guten Vermarktung davon aus, dass das «visionäre» Projekt sehr viele Passagiere anlocken und die Region beleben wird. Es könne gemäss Wicki zudem besonders kostengünstig umgesetzt werden, da die nationale Netzgesellschaft Swissgrid einen Stromtunnel neben dem Eisenbahntunnel realisieren will – die Baukosten können geteilt werden.

FDP-Ständerat Hans Wicki, der auch Verwaltungsratspräsident der Grimselbahn ist, geht bei einer guten Vermarktung davon aus, dass das «visionäre» Projekt sehr viele Passagiere anlocken wird.20min/Matthias Spicher

Doch auch Peter Füglistaler, der bis August 2024 Direktor des Bundesamtes für Verkehr war und das Schienennetz der Schweiz besonders gut kennt, stehen aufgrund des Projekts «die Haare zu Berge», wie er zur NZZ sagt. «Praktisch null Nutzen» sehe er darin, es werde «immer hoch defizitär» bleiben.

Nachhaltigkeit fiel beim Bund klar durch

Auch der Bund selbst gab dem Grimseltunnel einst einen Nachhaltigkeitsscore von 0,7, wobei Projekte mit einem Wert von unter 1 normalerweise nicht umgesetzt werden. Und inzwischen sind die geschätzten Kosten sogar von damals 250 Millionen auf 800 Millionen emporgeschnellt.

Doch auf der anderen Seite gibt es die sogenannte Weidemann-Studie, welche den Bundesrat stark beeinflusste: Eine Studie der ETH, welche alle Verkehrsprojekte des Bundes nochmals prüfen sollte. Das Gutachten von Professor Ulrich Weidmann kam zum Schluss, dass das Projekt ein grosser Gewinn für die Region wäre. Ganze sieben Kantone würden davon profitieren. Für die Lobbyisten des Tunnels ist die Studie nun ein Segen.

In einer Studie der ETH Zürich kam man zum Schluss, dass der Grimseltunnel der Region grossen Nutzen bringt und wirtschaftliche Vorteile für mehrere Kantone schafft.ETH Zürich/Alessandro Della Bella

Einwände prallen an Bundesrat Rösti ab

Peter Füglistaler widerspricht dieser Einschätzung klar: «Die Aussagen des Weidmann-Berichts zum Grimseltunnel halten einer kritischen Überprüfung nicht stand», sagt er zur NZZ. Diese Kritik wollte Weidmann gegenüber der NZZ nicht kommentieren.

Derweil zeigt sich Bundesrat Rösti unbeeindruckt von den Einwänden. Die Kritik am Bauwerk greife zu kurz, heisst es von seinem Departement. Trotz explodierender Kosten möchte man nichts davon wissen, dass das Projekt besonders wohlwollend behandelt werde. Gleichzeitig munkeln gewisse Parteikollegen Röstis, dieser wolle sich mit dem Grimseltunnel ein Denkmal bauen – ähnlich wie seinerzeit Adolf Ogi, der als politischer Vater des Lötschberg-Basistunnels gilt. Ogi, ein guter Freund Röstis, ist übrigens ebenfalls ein Unterstützer der neuen Röhre.




2.2.2026: Aldi zieht sich aus Stadtzentren zurück - weil die Migros nun plötzlich die Preise senkt:
Was läuft bei Aldi Suisse schief? Bern-Zytglogge - Einkaufszentrum Glatt - Bahnhofstrasse Baden AG - Wabern E - Sihlstrasse Zürich - Basel SBB wird nicht realisiert:
Aldi Suisse macht Filialen wegen Druck dicht
https://www.nau.ch/news/schweiz/aldi-suisse-macht-filialen-wegen-druck-dicht-67089225

Ricardo Schmidlin
  • Aldi Suisse schliesst gleich mehrere Filialen.
  • Der Discounter spart bei den Fixkosten, besonders bei Mieten in urbanen Zentren.
  • Aldi setzt wieder auf ein bewährtes Modell: Filialen am Stadtrand.
  • Die Tiefpreisstrategie der Migros setzt den deutschen Discounter unter Druck.

Der Discounter schliesst per heute Samstag gleich mehrere Filialen – und das an prominenten Standorten.

Betroffen sind die Läden in der Zytglogge-Passage, im Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen ZH sowie an der Bahnhofsstrasse in Baden AG.

Die Filialen in Wabern BE und an der Sihlstrasse in Zürich machen im Frühling dicht.


Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Aldi Suisse eine geplante Filiale mitten im Bahnhof Basel SBB doch nicht realisiert.

Erik Neumann von der Hochschule für Wirtschaft Zürich ordnet ein. «Die Schliessungen sind eine direkte Folge des internationalen wirtschaftlichen Drucks», sagt er im Gespräch mit Nau.ch.

Mietkosten im urbanen Zentrum werden Aldi zu teuer
Dieser Druck verändere das Konsumverhalten spürbar. «Die Konsumentinnen und Konsumenten kaufen ihre Lebensmittel vermehrt dort, wo sie am günstigsten sind», erklärt er.

Aldi Suisse bestätigt gegenüber Nau.ch: «Wir spüren, dass unsere Kundschaft massiv auf das Portemonnaie schauen muss. Viele Kunden wechseln die Einkaufsstätte und suchen den Weg zum Discount.»

Doch genau das werde für Aldi zum Problem, warnt der Experte. «Ein Discounter, der für seine tiefen Preise bekannt ist, muss im Preiskampf mithalten können. Das kostet.»

Aldi spare deshalb wo immer möglich. Doch die Spielräume seien begrenzt.

«Bei den Personalkosten kann Aldi nicht weiter sparen, da durchschnittlich nur maximal 2,5 Mitarbeiter gleichzeitig auf der Verkaufsfläche tätig sind. Auch das Sparpotenzial in der Logistik ist soweit möglich ausgeschöpft, die Margen bei den Lebensmitteln sind ausgeschöpft.»

Übrig bleibe nur ein Hebel: Die Fixkosten, insbesondere bei den Mieten.

Kein Zufall also, dass es ausgerechnet urbane Standorte trifft. «An diesen Standorten sind nicht nur die Mieten höher. Oft muss ein Laden auch einen Teil seines Umsatzes an die Vermieter abdrücken.»

Aldi Suisse bestätigt auf Anfrage: «Wir fokussieren uns auf effiziente Prozesse und Kostenstrukturen. So schaffen wir es, unseren Kundinnen und Kunden das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Schweiz anzubieten.»

Als Discounter setze man auf Einfachheit, auch beim Filialnetz: «Nur so können wir Kosten einsparen und Vorteile an unsere Kundschaft weitergeben.» Man konzentriere sich auf Standorte, «die zu uns passen und zieht dort Konsequenzen, wo dies nicht mehr der Fall ist».

Aldi Suisse setzt wieder verstärkt auf Filialen am Stadtrand
Trotz der Schliessungen rechnet Neumann nicht mit einem Rückzug von Aldi Suisse. Der Discounter werde sich vielmehr wieder auf ein bewährtes Modell konzentrieren: «Nur mit Filialen am Stadtrand, wie beim Schweizer Markteintritt 2005.»

Auch die Aldi-Medienstelle bestätigt: «An unserem mittelfristigen Ziel von 260 Filialen ändert sich nichts.» Per Anfang Februar betreibt der Discounter 244 Filialen in der Schweiz.

Der Rückzug aus den urbanen Zentren überrascht dennoch: Kürzlich hatte Aldi noch angekündigt, vermehrt auf kleinere Standorte an Knotenpunkten wie Bahnhöfen zu setzen.

Doch strategische Kurswechsel seien für Aldi einfacher als für die Konkurrenz. Genossenschaftliche Strukturen – insbesondere bei der Migros – machten schnelle Anpassungen schwieriger.

«Die grundlegenden Strategien bei Aldi stammen aus der Zentrale in Deutschland», ist Neumann überzeugt.

Der aggressive Preiskampf sei Teil der Aldi-DNA – und müsse nun neu entfacht werden. «Die Schweizerinnen und Schweizer waren anfänglich noch skeptisch gegenüber den deutschen Discountern. Mit der Zeit bröckelte die anfängliche Loyalität gegenüber Migros und Coop.»

Die Discounter konnten ihre Marktanteile also dank tieferer Preise steigern.

Migros-Tiefpreisstrategie «setzt Aldi unter Druck»
Heute wird das Umfeld jedoch härter. «Weil die Supermärkte unter Druck kommen, steigen auch diese vermehrt in den Preiskampf ein», sagt Neumann.

Ein Beispiel dafür ist die Tiefpreisstrategie der Migros. «Das setzt auch Aldi unter Druck, da er um seine Rolle als Preisführer kämpfen muss. Entscheidend ist dabei nicht nur der tatsächliche Preis, sondern der Eindruck, der bei den Kundinnen und Kunden hängenbleibt.»

Profitieren könnten Migros und Coop dabei von der Loyalität ihrer Kundschaft.

«Auch wenn Kundinnen und Kunden zwischenzeitlich allein wegen des Preises zur Konkurrenz wechselten. Viele bleiben in ihrer Identität ein Migros- oder Coop-Kind – wenn die Preisdifferenz abnimmt, kommt die Kundenloyalität wieder zum Tragen.»

Aldi Suisse muss preisaggressiv sein
Entscheidend sei, dass die Preisstrategie zum Image passe. «Aldi muss preisaggressiv auftreten, Migros muss lediglich preisattraktiv bleiben.»

Konkret heisst das: «Beim Preiskampf ums Brot muss ein Supermarkt mithalten können. Und bei vielen Produkten müssen die Preise merklich sinken.»

Aber nicht um jeden Preis. «Ein Supermarkt muss im Gegensatz zum Discounter nicht überall am günstigsten sein. Er punktet auch mit der Qualität und Produkten, die es bei den Discountern nicht gibt», so Neumann.

Aldi Suisse rühmt sich damit, mit dem Markteintritt das Preisniveau in der Schweiz massgeblich beeinflusst zu haben. Auch künftig wolle man die Kosten tief halten, um so die «besten Preise» an die Kundschaft weitergeben zu können.

Das zahlt sich offenbar aus: «Wir verzeichnen ein anhaltend starkes Kundenwachstum im zweistelligen Prozentbereich», sagt der Discounter.




ZAHLEN zur schweizer Milch und schweizer Schokolade am 2.2.2026: 18% der Milch für die CH-Schoggi kommt aus dem Ausland - 70% der schweizer Schokolade wird exportiert:
Jedes 6. Kilo Milch für Schweizer Schoggi stammt aus dem Ausland
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/jedes-6-kilo-milch-fur-schweizer-schoggi-stammt-aus-dem-ausland-67090049

Antun Boskovic -- Bern -- Schweizer Bauern haben derzeit einen Überschuss an Milch. Nun fordern sie, dass die Schokolade-Produzenten aktuell nur noch Schweizer Milch verwenden dürfen.

Milch von Schweizer Kühen gibt es derzeit im Überschuss. Sie muss teils vernichtet werden.
Deswegen fordern Bauern, dass Schoggi-Hersteller nur Schweizer Milch verwenden dürfen.
Denn fast jedes sechste Kilo Milch, das zu Schoggi verarbeitet wird, ist aus dem Ausland.

In der Schweiz gibt es derzeit einen Überschuss an heimischer Milch. Die Folge: Sie muss zum Teil vernichtet werden.

«Über die Feiertage mussten wir bis zu zehn LKWs Magermilch pro Woche entsorgen. Und auch jetzt im Januar ist dies weiterhin der Fall.» Das erklärte vor kurzem die Genossenschaft «Mooh» gegenüber Nau.ch.

Zur Veranschaulichung: Typische Milchsammel-LKWs in der Schweiz transportieren 12 bis 17 Tonnen Milch pro Fahrt. Zu der Genossenschaft gehören 3600 Schweizer Milchproduzenten.

Schoggi-Produzenten setzen immer mehr auf ausländische Milch
Nun fordern Schweizer Bauern Solidarität von den hiesigen Schokolade-Produzenten, wie die «NZZ» berichtet. Denn diese benutzen bei der Schoggi-Herstellung immer häufiger Rohstoffe aus dem Ausland – insbesondere Milch.

Laut der Handelsstatistik des Bundes importierten Schweizer Schokolade-Hersteller 2019 rund 1000 Tonnen Vollmilchpulver. 2024 stieg der Import schon auf knapp 5000 Tonnen an.

Laut der Zeitung seien in dem Jahr mit der importierten Butter zusammen 62 Millionen Kilogramm ausländische Milch in der Schweiz verarbeitet worden. Heisst: Fast jedes sechste Kilo Milch, das hierzulande zur Schoggi-Verarbeitung benutzt wird, stammt aus dem Ausland.

2025 sei der Anteil zwar zurückgegangen, aber auf hohem Niveau verblieben. Dass die Einfuhr seit 2019 stark zugenommen hat, ist kein Wunder.

Sogenannter Veredelungsverkehr
Denn bis 2019 benötigten die Schokoladen-Hersteller für den Import eine Bewilligung des Bundes. Seither dürfen sie über den sogenannten Veredelungsverkehr ausländische Milchgrundstoffe zollfrei importieren. Dies unter der Bedingung, diese später in verarbeiteter Form zu exportieren.

Dabei wird exportorientierten Unternehmen die Preisdifferenz beim Kauf von Schweizer Milch von der Branchenorganisation Milch (BO Milch) zu drei Vierteln ausgeglichen. Dies soll verhindern, dass die hiesige Milch im internationalen Wettbewerb benachteiligt wird.

Dafür gibt es einen speziellen Fonds. Dennoch setzen viele Schokolade-Produzenten lieber auf die billigere Milch aus der EU.

«Es kann nicht sein, dass ausländisches Milchpulver vergünstigt in die Schweiz gelangt und die Bauern stattdessen auf ihrer Milch sitzenbleiben.» Das sagt Martin Hübscher, Präsident der Produzentenorganisation Mooh und SVP-Nationalrat, gegenüber der Zeitung.

Zusammen mit zwei weiteren SVPlern hat er einen offenen Brief an Landwirtschaftsminister Guy Parmelin verfasst. Sie fordern einen Import-Stopp für ausländische Milch.

Chocosuisse: «Können Übermengen im Milchmarkt kurzfristig nicht auffangen»
Doch so einfach ist das laut dem Verband Chocosuisse nicht. «Wir können strukturelle Übermengen im Milchmarkt kurzfristig nicht auffangen», sagt Sprecherin Lydia Toth der Zeitung.

Schliesslich werden 70 Prozent der Schweizer Schokolade exportiert. Die Konkurrenz aus dem Ausland könnte die Rohstoffe zu deutlich niedrigeren Preisen beziehen.

«Ein Importstopp oder zusätzliche Einschränkungen beim Bezug von Vorprodukten würden diesen Wettbewerbsnachteil weiter verschärfen – mit dem Risiko, dass Wertschöpfung aus der Schweiz abwandert.» Laut Chocosuisse ist das weder im Interesse der Industrie noch der Milchproduzenten.

Auch Parmelins Landwirtschaftsdepartement stellt klar: Eine Aussetzung der Milchpulver-Importe stehe derzeit nicht zur Diskussion.

Mit einem Stopp des Imports würde man Handelsabkommen verletzen. Die bisherige Regelung habe sich zudem bewährt.

«Mooh» erklärte gegenüber Nau.ch schon letzte Woche zur Milch-Krise: «Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich der Detailhandel und der Schweizer Konsument in der für die Bauern sehr schwierigen Situation noch etwas mehr als sonst für Schweizer Milchprodukte entscheiden würde.»




3.2.2026: Manchmal hat Deutschland höhere Preise als die Schweiz:
Hohe Preise in Deutschland: Die Schweiz ist nicht immer am teuersten – wo sich der Grenztourismus umgekehrt lohnt
https://www.blick.ch/politik/hohe-preise-in-deutschland-die-schweiz-ist-nicht-immer-am-teuersten-wo-sich-der-grenztourismus-umgekehrt-lohnt-id21656401.html

Viele Deutsche spüren bei ihrem Wocheneinkauf, wie die Preise in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Manche Produkte, etwa Kaffee, sind in der Schweiz überraschenderweise günstiger. Lohnt sich der Einkauf an der Grenze?

Das gilt
-- für den hyperschädlichen Kaffee




Ganz einfach am 5.2.2026: DORT, wo in der Schweiz viele Muslime wohnen, bleibt der Wert der Immobilien erhalten - und in den anderen Kantonen versinken die Werte: TI, BE, NE, JU, AR, NW, OW, GR, GL, SH:
In diesen zehn Kantonen verlieren Immobilien besonders stark an Wert
https://www.bilanz.ch/invest/immobilien/in-diesen-zehn-kantonen-verlieren-immobilien-besonders-stark-an-wert-906032

Der Schweizer Immobilienmarkt dürfte den demografischen Wandel in den nächsten Jahren immer deutlicher zu spüren bekommen.

[...] Diese neue Immo-Studie hat politische Sprengkraft: Selbst beim Erreichen einer 10-Millionen-Schweiz wird die Nachfrage nach Wohnraum in bestimmten Schweizer Kantonen künftig stark rückläufig sein. Das prognostizieren Immobilienexperten des Vergleichsportals Moneypark in einer neuen Analyse.

Bei den aktuellen Entwicklungen auf dem Schweizer Immobilienmarkt ist das kaum vorstellbar. Wohnraum ist hierzulande heiss begehrt – und wird immer rarer: Die Anzahl leerstehender Wohnungen und Häuser sinkt seit fünf Jahren ununterbrochen. Dies bestätigt auch Moneypark: «Die Schweiz hat in den vergangenen Jahren landesweit von einem robusten Bevölkerungswachstum – primär getrieben durch die Zuwanderung – und einer damit verbundenen hohen Nachfrage nach Wohneigentum profitiert» heisst es weiter.

Demografischer Wandel wird für diese «Verlierer-Kantone» zum Problem
Doch die sinkende Geburtenrate und die fortschreitende Alterung der Gesellschaft wird auch der Immomarkt in den nächsten Jahren zu spüren bekommen, sind sich die Experten einig. Der demografische Wandel dürfte für bestimmte Regionen punkto Wohnraum zum Problem werden, ja sogar Immobilienwerte bedrohen, so die Experten.

Besonders deutlich zeige sich das bei zehn «Verlierer-Kantonen», so die Studie. In diesen gibt es die «grössten demografischen Risiken». Gleichzeitig vereinen die Kantone 23 Prozent, also rund ein Viertel, des gesamten Hypothekarvolumens der Schweiz auf sich.

Zu den Verlierern zählen das Tessin, Bern, Neuenburg, Jura, Appenzell Ausserrhoden, Nidwalden, Obwalden, Graubünden, Glarus und Schaffhausen. In diesen Kantonen zeige sich bereits heute eine stagnierende oder sogar rückläufige Wohnraumnachfrage, die sich in Zukunft weiter verschärfen dürfte.

Der Kern des Problems liegt in der Altersstruktur: Das Bevölkerungswachstum in den Gebieten findet laut Studie fast ausschliesslich in der Gruppe der über 65-Jährigen statt. «Diese Bevölkerungsgruppe zieht nur selten um und fragt kaum neuen Wohnraum nach», erklärt Moneypark-Chef Lukas Vogt. Gleichzeitig schrumpfe die Zahl der Menschen im erwerbstätigen Alter.

Somit sinke auch die Zahl potenzieller Käufer und Mieter, was die Transaktionszahlen drücke und die Preisentwicklung bremse. In mehreren Kantonen – etwa im Tessin, in Graubünden oder im Jura – sei diese Entwicklung bereits heute sichtbar. Die Nachfrage nach Wohneigentum sei schwach, die Verkaufsdauer steige und Preisabschläge würden häufiger werden.





Terror-Schweiz am 6.2.2026: stellt die kriminellen Gay-pädophilen FAKE-Religionen immer noch unter besonderen Schutz:
Junge Grünliberale fordern Abschaffung von Blasphemieverbot
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/junge-grunliberale-fordern-abschaffung-von-blasphemieverbot-67092092

Keystone-SDA -- Bern -- Nach der Verurteilung von Sanija Ameti für Schüsse auf ein Marienbild fordern die Jungen Grünliberalen die Abschaffung des Blasphemieverbots. Das Kritisieren und Verspotten von Religionen müsse in einer liberalen Demokratie möglich sein.

Der entsprechende Strafrechtsartikel sei aus der Zeit gefallen, schrieben die Jungen Grünliberalen (JGLP) in einer Mitteilung vom Freitag. Eine starke Demokratie müsse Provokationen wie das Schiessen auf Marienbilder, das Verbrennen von Koranen oder Mohammed-Karikaturen aushalten, ohne diese unter Strafe zu stellen.

Die ehemalige GLP-Politikerin Ameti hatte vor rund eineinhalb Jahren auf ein Marienbild geschossen. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte sie Ende Januar zu einer bedingten Geldstrafe.

Stand heute besteht in der Schweiz gemäss dem ersten Teilsatz von Artikel 261 des Strafgesetzbuches ein Verbot für die Herabwürdigung, Verspottung oder Beschimpfung einer Religion. Dieser Artikel soll laut der JGLP aufgehoben werden.

Religiöse Organisationen und Autoritätsfiguren hätten darauf verzichtet, von diesem Rechtsinstrument Gebrauch zu machen. Der Prozess zeige aber, dass das Verbot von Extremisten für politische Zwecke missbraucht werde.

Die Partei betont, dass persönliche Angriffe, Drohungen sowie Hass und Hetze gegen religiöse Gruppen weiterhin strafbar bleiben müssten. Entsprechende Taten würden aber durch andere Straftatbestände abgedeckt und in keiner Weise verharmlost.




Winterolympiade in Norditalien am 11.2.2026: Ein schweizer Skiraser holt 3 Goldmdaillen - EINMALIG:
Von Allmen schreibt mit Gold-Hattrick Geschichte
https://www.blick.ch/#bid=21684454



13. AHV-Rente am 14.2.2026: Je nach "Berechnung" darf man sie ganz behalten oder nicht ganz behalten:
Wer die 13. AHV-Rente bekommt, darf nicht alles behalten
https://www.blick.ch/politik/warum-denn-das-wer-die-13-ahv-rente-bekommt-darf-nicht-alles-behalten-id21694267.html

Reto Zanettin -- Cash -- Ein Teil der 13. AHV-Rente fliesst wieder an den Staat zurück. Ob man diesen Anteil als irrelevant, angemessen oder als zu viel taxiert, ist ausschlaggebend.

Fest steht: Alle, die im nächsten Dezember eine Altersrente bekommen, erhalten zum ersten Mal auch die 13. AHV. Eine Mehrheit von Volk und Kantonen hatten sich im Frühjahr 2024 für die «Dreizehnte» ausgesprochen – entgegen der Haltung von Bundesrat und Parlament.

Wie hoch die zusätzliche Rente sein wird, kann die zuständige Stelle in Bern noch nicht sagen. Erst im Dezember werde die genaue Berechnung möglich sein, da sich die Rente im Laufe des Jahres ändern könne, heisst es. Wie viel die Rentnerinnen und Rentner von dem erhaltenen Geld effektiv behalten können, hängt zudem von den Steuern ab. Dazu ist schon heute abschätzbar, wie viel über Einkommens- und Mehrwertsteuer an den Staat zurückfliessen wird.

Der Kanton Zürich beispielsweise rechnet mit einem jährlichen Einkommenssteuerertrag aufgrund der 13. AHV-Rente von rund 37 Millionen Franken, was 0,8 Prozent des gesamten Einkommenssteuerertrags ausmache, schreibt die Regierung. Den Angaben zufolge verteilen sich die Abgaben auf rund 190'000 Personen - womit pro Person und Jahr durchschnittlich knapp 200 Franken an die Kantonskasse zurückgehen.

Allerdings wird es tiefere und höhere Beträge geben, wie UBS-Ökonomin Elisabeth Beusch auf Anfrage von cash.ch sagt: «Bei den zusätzlichen Einkommenssteuern wird der persönliche Grenzsteuersatz ausschlaggebend sein. Dieser bestimmt, wie viel man von der zusätzlichen Rente an Steuern abgeben muss, hängt jedoch stark von der persönlichen Situation ab - insbesondere vom Zivilstand, dem Wohnort, der Höhe des Haushaltseinkommens und der Konfession.»

Beusch gibt ein Beispiel: Eine alleinstehende Rentnerin mit der laut offizieller Statistik durchschnittlichen monatlichen AHV-Rente von 1923 Franken und einer Pensionskassenrente von 1858 Franken hat ein Jahreseinkommen samt 13. AHV-Rente von rund 47'300 Franken. Damit beträgt ihr Grenzsteuersatz für die direkte Bundessteuer 2,64 Prozent.

Ist sie in der Stadt Zürich wohnhaft, so beträgt der Grenzsteuersatz 5 Prozent. In Genf liegt dieser Grenzsteuersatz bei 12,8 Prozent. Addiert man die Einkommenssteuern zusammen und multipliziert mit den jeweiligen Steuerfüssen des Bundes und in den Kantonen, so resultiert ein Grenzsteuersatz von über 15 Prozent für Zürich und über 27 Prozent für Genf. In Genf wird die 13. AHV-Rente durch die Einkommenssteuer also stärker reduziert als in Zürich.

Finanzierung über Mehrwertsteuer bindet auch die Rentnerinnen und Rentner ein
Die Volksinitiative, die im März 2024 angenommen wurde, hat die Finanzierung der neuen AHV-Rente offen gelassen. Woher das Geld genau stammen soll, ist bis dato auch noch nicht bestimmt; das Parlament arbeitet daran. Der zuletzt diskutierte Vorschlag ist eine Mehrwertsteuererhöhung, wobei der Normalsatz um 0,7 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent, der Sondersatz für die Hotellerie um 0,4 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent und der reduzierte Satz für Waren des täglichen Bedarfs um 0,2 auf 2,8 Prozent steigen sollen.

Kommt es zu dieser Mehrwertsteueranhebung, so «wären die Effekte für die einzelnen Rentner eher limitiert», sagt UBS-Ökonomin Beusch. Ausgehend von Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) schätzt sie, dass die Beispielrentnerin mit einem Jahreseinkommen - samt 13. AHV-Rente - von zirka 47'300 Franken rund 7 bis 10 Franken pro Monat respektive 84 bis 120 Franken pro Jahr mehr für ihren bisherigen Konsum ausgeben würde.

«Gibt sie zusätzlich einen Teil der Rente für Güter aus, die sie zuvor nicht konsumiert hat, dann ist der jeweilige Mehrwertsteuertarif ausschlaggebend. Kauft sie zum Beispiel Lebensmittel, so wären es keine 0,7 Prozent, die sie zusätzlich abgeben würde, sondern zusätzlich nur 0,2 Prozent, wegen der reduzierten Mehrwertsteuersätzen», so Beusch.

Wer allerdings öfter Waren und Dienstleistungen kauft, die zum Normalsatz besteuert werden, wird tiefer in die Tasche greifen müssen. Beispiele solcher Güter sind Uhren, Schmuck, Kleider, Möbel, Computer, Fernsehgeräte, Kameras, Autos, Essen und Trinken im Restaurant sowie das Haareschneiden beim Coiffeur.

Geringer wäre der Effekt auf die Netto-Einkommen der Rentnerinnen und Rentner, wenn die 13. AHV auch über höhere Lohnbeiträge liefe. Denn diese werden von den Erwerbstätigen und den Arbeitgebern geleistet. Ende Januar wollte zuständige Kommission des Ständerates den Vorschlag, die Mehrwertsteuer und die Lohnbeiträge anzuheben, weiter prüfen lassen und später nochmals über das Konzept befinden.

Kaufkraft aller Haushalte sinkt
Freilich wird eine höhere Mehrwertsteuer nicht nur die Pensionierten, sondern grundsätzlich alle Konsumentinnen und Konsumenten betreffen, wenn auch je unterschiedlich. Offizielle Zahlen des Bundes gehen bei einer Anhebung der Mehrwertsteuersätze um 0,7 beziehungsweise 0,4 und 0,2 Prozentpunkten von einem Effekt zwischen 135 und 633 Franken je Haushalt und Jahr aus. Die Kaufkraft werde daher um 0,26 Prozent beim Fünftel der Haushalte mit den höchsten Einkommen und von 0,37 bis 0,42 Prozent beim Fünftel der Haushalte mit den tiefsten Einkommen abnehmen.

Längerfristig gesehen sollen die Sätze der Schweizer Konsumsteuer mehrfach angehoben werden. Einst lag der Satz bei 6,5 Prozent. Mit der Finanzierung der 13. AHV kann er auf 8,8 Prozent steigen. Eine weitere Anhebung zugunsten der Armee steht im Raum.

Nun: Der Effekt, den die Finanzierung der neuen AHV-Rente auslöst, macht einige hundert Franken pro Jahr aus. Ob man das als viel oder als wenig taxieren soll, hängt auch von der persönlichen Einschätzung ab. Sie wird aber mitunter ausschlaggebend sein. Denn die Mehrwertsteuererhöhung untersteht einer obligatorischen Abstimmung; Volk und Kantone müssen zustimmen.

Laut einer am Dienstag erschienen Umfrage des Blick und der Meinungsforscher von Sotomo spricht sich eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger allerdings gegen eine Anhebung der Steuersätze aus: 66 Prozent sind «klar dagegen» oder «eher dagegen». Konkret: Die 13. AHV-Rente soll nicht durch eine um 0,7 Prozentpunkte höhere Mehrwertsteuer finanziert werden.

Gründe dafür werden in den schon bestehenden Aufwendungen liegen: Wohl sehen die meisten der befragten Menschen in einer «eher guten» oder «sehr guten» finanziellen Situation. Eine Mehrheit der Leute sagt aber, dass sich ihre Lebenshaltungskosten in den letzten zwei Jahren erhöht haben; 43 Prozent sorgen sich zudem wegen höher werdender Steuern und Abgaben, und wiederum 63 Prozent geben an, dass sie den Konsum aufgrund steigender Kosten schon eingeschränkt haben.




Schweiz am 16.2.2026: Die Katastrophe ist da: KI reduziert Stellenangebot v.a. bei IT, Marketing und Finanzwesen - auch beim Jus übernimmt KI die Einsteigerjobs - Praktika+Einsteigerjobs werden KOSTEN:
Wegen KI: Studienabgänger müssen für Jobs künftig zahlen!
https://www.nau.ch/news/schweiz/wegen-ki-studienabganger-mussen-fur-jobs-kunftig-zahlen-67087419

Bettina Zanni -- Zürich -- KI ersetzt viele Jobs – Studienabgänger müssen bei der Stellensuche kämpfen. Um in der Arbeitswelt Fuss fassen zu können, dürfte es teuer werden.

Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen ist um rund ein Drittel gesunken.
Studienabgängerinnen und -abgänger klagen über lauter Absagen.
Es blieben nur Jobs für erfahrene Spitzenkräfte, sagt ein Professor für Bildungsökonomie.
Simona Coppola hat bald ihren Jus-Abschluss in der Tasche. Zurzeit studiert sie an der Universität Zürich im letzten Semester Rechtswissenschaften. Die Influencerin alias «Simsallagym» ist gerade aber etwas «scared» (dt.: verängstigt).

«Man sagte: ‹Studiere, mach einen Bachelor, mach einen Master, und du bekommst safe einen Job›.» So klagt die 24-Jährige in einem Video auf Instagram (siehe oben). «Und jetzt höre ich von so vielen Leuten, dass sie sich so oft bewerben und so viele Absagen bekommen.»

Zu hören bekämen sie, dass es die Stelle wegen KI nicht mehr gebe, sagt Coppola. «Oder dass sie zu wenig Berufserfahrung haben, obwohl sie gar keine Chance hatten, in diesem Gebiet Berufserfahrung zu holen.»

Die Influencerin hat über 35'000 Follower. Viele darunter seien Studierende, sagt Simona Coppola zu Nau.ch. «Momentan fragen mich viele Follower nach Tipps bei der Jobsuche, weil sie verzweifelt sind.»

Was ihre eigenen Jobaussichten betreffe, sehe sie die Situation «nicht so dramatisch», betont sie. Das Video habe sie gepostet, weil sie so viele Nachrichten erhalten habe.

IT und Finanzen: Weniger Jobs
Tatsächlich sieht es für Studienabsolventinnen und -absolventen auf dem Arbeitsmarkt nicht rosig aus.

Seit dem Höchststand 2022 ist die Zahl der ausgeschriebenen Jobs um rund ein Drittel gesunken. Vor allem in der IT, im Marketing und in den Finanzdienstleistungen sind weniger Jobs ausgeschrieben. Dies zeigt der Arbeitsmarktdatenanbieter «x28».

Aktuelle Daten aus dem Adecco Group Swiss Job Market Index bestätigen den Trend. Im ersten Halbjahr 2025 ist die Zahl der ausgeschriebenen Jobs um 24 Prozent gesunken.

Betroffen sind kaufmännische, administrative und betriebswirtschaftliche Berufe. Als Vergleich dient das erste Halbjahr 2024.

Auch der Innovationsverband Schweizer Arbeitsmarkt (ISA) spürt den Trend bei den Jobs.

Der Verband entwickelt seit 2024 Lösungen für Spezialisten, Unternehmen und Verwaltungen. «Als wir starteten, gab es noch zwei offene Stellen auf eine stellensuchende Person mit Finanzhintergrund.» Dies sagt Christina Kehl, Geschäftsführerin des ISA. «Heute liegt dieses Verhältnis noch bei 1:1.»

Erwartungen seien gestiegen
Ein Abschluss an der renommierten Hochschule St. Gallen (HSG) verspricht nicht weniger Mühe auf dem Stellenmarkt. «Der Berufseinstieg ist für Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen in den letzten Jahren insgesamt anspruchsvoller geworden», sagt Gerd Winandi-Martin. Er ist Leiter Career und Corporate Services der HSG.

Eine gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung führe dazu, dass Unternehmen vorsichtiger rekrutierten und Erwartungen an Berufseinsteigende stiegen, sagt Winandi-Martin. «Gleichzeitig verändert der Einsatz von künstlicher Intelligenz viele Berufsfelder grundlegend und beeinflusst Aufgabenprofile und Kompetenzanforderungen

KI erleichtert laut Winandi-Martin Routinearbeiten. «Sodass Einsteiger vor allem Fähigkeiten in Analyse, Beratung und Projektarbeit zeigen sollten.» Arbeitgeber legten mehr Wert auf Problemlösungskompetenz, kritisches Denken und Teamarbeit.

«Quasi aus der Hand gerissen» [KI übernimmt im Jus-Bereich die Einsteigerjobs]
Auch für Jus-Absolventinnen und -Absolventen ist die Jobsuche kein Spaziergang mehr.

«Noch vor einigen Jahren wurden uns die Absolventinnen und Absolventen quasi aus der Hand gerissen.» Dies stellt Thomas Gächter fest, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Zürich. Selbst bei den Bezirksgerichten gebe es mittlerweile Wartelisten.

KI übernehme die Papierarbeit der Juristinnen und Juristen, sagt Gächter. «Damit sind repetitive Arbeiten gemeint, die im Wesentlichen den Tag füllen.»

Eine gut gefütterte KI könne deshalb die Arbeit von Einsteigerjobs problemlos übernehmen. «Umso wichtiger wird die Klientenarbeit.»

Für diese Arbeit ist jedoch bereits viel Berufserfahrung gefragt. Solche zu sammeln, wird zunehmend zum Stolperstein.

«Für Unternehmen wird es immer schwieriger, Lehrabsolventen und Studienabsolventinnen in Entry-Positionen zu platzieren», sagt ISA-Geschäftsführerin Christina Kehl. Grund dafür sei, dass diese Aufgaben zunehmend wegfielen respektive automatisiert würden.

Mehr Arbeitslose nach Studium
Seit 2010 ist die Zahl arbeitsloser Uni-Masterabsolventen um 70 Prozent gestiegen.

Wer die Universität verlässt, steht im Vergleich zu einem Lehrabschluss häufig später vor dem Übergang in die Praxis. Diese Phase dauert länger und reagiert auf konjunkturelle Schwankungen empfindlicher. Zudem wächst das Angebot an Hochschulabsolventinnen und -absolventen schneller als die Nachfrage nach akademisch geschultem Personal.

Möglich ist, dass die Schere zwischen Bildungsoutput und Arbeitsmarktrealität bereits auf erste u trifft. Zu diesem Schluss kommt der Schweizerische Arbeitgeberverband in einer Analyse.

Es treffe immer zuerst die Neuen - [KI ersetzt die Einsteigerjobs - Praktikanten werden zu "Bremsklötzen"]
Stefan C. Wolter, Professor für Bildungsökonomie an der Universität Bern, bestätigt, dass KI Jobs für Einsteiger zunehmend ersetzt. Sobald sich durch KI Kosten senken liessen, würden Stellen abgebaut, sagt er.

«Müssen Firmen oder Verwaltungen sparen, trifft es immer zuerst diejenigen, die neu auf dem Markt sind.» Unter diesen Umständen werde die Talent-Pipeline nicht mehr gefüllt, sagt Wolter.

«Da wegen KI Routinearbeiten wegfallen, bleiben nur noch Jobs für die erfahrenen Spitzenkräfte.» Praktikanten würden dagegen als Bremsklötze angesehen. Der Bildungsökonom rechnet deshalb damit, dass sich die unbezahlte Ausbildungszeit verlängert.

[Die Drohung: Praktika und Einsteigerjobs werden KOSTEN]

«Künftig werden Studienabgänger für Praktika oder Einsteigerjobs zahlen müssen», sagt Wolter. Denn: Ein Angestellter, der nur lerne, aber nichts produziert, sei nicht lukrativ.

«Denkbar ist, dass eine Firma zum Beispiel für ein zweijähriges Praktikum einen bestimmten Betrag verlangt», sagt Wolter. Je nach Beruf könnten es 1000 Franken im Monat sein. «Das ist aber sehr spekulativ.»

Komplettes Neuland würde die Schweiz damit nicht betreten. Im 19. Jahrhundert mussten Lernende in Handwerksbetrieben für ihre Ausbildung Lehrgeld bezahlen.




Keine Kreativität und Überlebenssinn in der Schweiz:
Reitnau (Kanton Aargau) mit ca. 1500 EinwohnerInnen am 17.2.2026: Der letzte Dorfladen samt Poststelle schliesst:
SVP-Nationalrat Burgherr muss Dorfladen schliessen -- «Habe Verlust selbst ausgeglichen»
https://www.blick.ch/politik/habe-verlust-selbst-ausgeglichen-svp-nationalrat-burgherr-muss-dorfladen-schliessen-id21703268.html

Patrick Gerber -- Redaktor Politik -- In der Aargauer Gemeinde Reitnau schliesst der letzte Dorfladen mitsamt Poststelle. SVP-Nationalrat Thomas Burgherr hatte lange darum gekämpft. Doch der Schuldenberg wurde schliesslich zu gross.

SVP-Nationalrat Thomas Burgherr (62) hat die letzten «Dorfladen-News» verschickt. «Am Samstag, 28. März, um 12.15 Uhr, schliesst sich unsere Ladentür für immer», heisst es im Schreiben. Für die Bevölkerung der Aargauer Gemeinde Reitnau bedeutet das: Sie muss künftig ohne Lädeli auskommen – und damit auch ohne Poststelle.

Für das Dorf ist es ein herber Verlust. «Wir hatten einen Spar-Laden, und ausser Kleider hatten wir fast alles im Sortiment», sagt Burgherr gegenüber Blick. Lange habe er nach Lösungen gesucht. «Mehrfach haben wir Sie informiert, dass unser Lädeli nicht kostendeckend ist, und Sie um Kaufunterstützung gebeten», schreibt Burgherr denn auch an die Einwohner. Auch mit der Gemeinde habe man in den vergangenen Jahren intensiv nach Lösungen gesucht – ohne Erfolg. Ein geplantes Projekt habe sich letztlich nicht realisieren lassen.

«Für ältere Leute tut es mir leid»
Der Schritt fällt ihm nicht leicht. «Der Laden ist mir sehr wichtig gewesen, obwohl er nie rentiert hat und ich den Verlust ausgeglichen habe», sagt Burgherr. «Gerade für die älteren Leute, die hier ihren Wocheneinkauf machen, tut es mir sehr leid.» Mit der Schliessung gehe auch ein Stück Dorfkultur verloren: Früher gab es in Reitnau sechs Läden – bald gibt es keinen mehr.

Am Ende blieb jedoch kein anderer Ausweg. Der Schuldenberg, den die Burgherr Holding tragen muss, habe inzwischen ein Ausmass erreicht, das nicht länger zu verantworten war. Man bedauere es, dass die Bevölkerung künftig auf eine Einkaufsmöglichkeit mit Poststelle im Dorf verzichten müsse, heisst es im Schreiben an die Einwohner.

Ganz ohne Grundversorgung soll Reitnau aber nicht bleiben. Der Gemeinderat hat zusammen mit der Post entschieden, dass die Post künftig zu den Menschen nach Hause kommen soll, wie die «Aargauer Zeitung» berichtete. Zudem steht neu die Postagentur im Volg der Nachbargemeinde für sämtliche Postgeschäfte zur Verfügung.


Die Regierung will, dass die ganze Bevölkerung OHNE BARGELD in den Schulden VERSINKT:
Kr. Alkoholiker-Elite der Schweiz gegen Bargeld am 17.2.2026: Ökonom Binswanger für das Bargeld:
Professor spricht Klarext: «Der Staat hat ein Interesse daran, Bargeld zurückzudrängen»
https://www.blick.ch/politik/professor-spricht-klarext-der-staat-hat-ein-interesse-daran-bargeld-zurueckzudraengen-id21700459.html

Anna Clara Kohler -- Redaktorin Politik -- Bargeld sichere die Anonymität, digitale Zahlungen lassen sich hingegen nachverfolgen. Ökonom Binswanger spricht von einer «unheiligen Allianz» zwischen Staat, Banken und Unternehmen.

    Schweiz stimmt am 8. März über Verankerung von Bargeld ab
    Bargeld sichert Anonymität, digitale Zahlungen ermöglichen Nachverfolgung von Bewegungen
    Bankomaten werden abgebaut, immer mehr Banken nehmen kein Bargeld mehr an

Soll Bargeld in der Verfassung verankert werden? Darüber stimmt die Schweiz am 8. März ab. Die Bargeld-Initiative wirft grundsätzliche Fragen auf: Welche Rolle spielen Noten und Münzen noch in einer Welt von Kreditkarten, Apple Pay und Twint? Antworten liefert Mathias Binswanger (64). Der bekannte Ökonom ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Er bezieht auch politisch klar Stellung.

Herr Binswanger, zahlen Sie bar oder mit Karte?
Mathias Binswanger: Karte und bar. Nicht «oder», sondern «und». Weil ich nicht überall mit Karte zahlen will. Denn alles, was mit Kartenzahlung zu tun hat, kann nachverfolgt werden. Die einzige Möglichkeit, wirklich anonym zu bleiben, ist Bargeld.

Ist die Angst, ein «gläserner Bürger» zu sein, berechtigt?
Absolut. Nicht nur wegen des Zahlungsverhaltens. Man kann das Zahlungsverhalten mit anderen Daten kombinieren, die verfügbar sind. Also beispielsweise mit Bewegungsdaten vom Handy. Es ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum gläsernen Bürger. So lässt sich schnell herausfinden, wer was wo wann macht.

Muss es mich beängstigen, dass der Staat meine Daten hat?
Oft hört man den Satz: «Der Staat kann ruhig wissen, was ich mache.» Dahinter steckt wohl auch, dass wir uns in den vergangenen Jahren an politische Stabilität gewöhnt haben. Vielen fällt es schwer, sich vorzustellen, was es bedeuten würde, wenn man wegen bestimmter Handlungen oder Ansichten plötzlich ins Visier gerät oder zur Rechenschaft gezogen wird.

Warum besteht Interesse daran, das Bargeld abzuschaffen?
Es ist eine «unheilige Allianz» zwischen Staat, Banken und Unternehmen. Der Staat hat ein Interesse daran, Bargeld zurückzudrängen, weil sich Geldflüsse digital leichter kontrollieren und Steuern konsequenter einziehen lassen. Für Banken ist Bargeld vor allem mit Aufwand und Kosten verbunden, während sie an Kartenzahlungen mitverdienen. Und Unternehmen profitieren davon, wenn sich Konsumverhalten präzise nachverfolgen und auswerten lässt. Alle sind daran interessiert, uns das Bezahlen mit Bargeld möglichst zu verleiden.

Es gibt Banken, die kein Münz mehr entgegennehmen.
Die Verdrängung von Münzen und Noten geschieht schleichend. Der Zugang zu Bargeld wird eingeschränkt, Bankomaten werden abgebaut. Auch deshalb zahlen immer mehr Menschen mit Karte. Das wird dann als Beleg gewertet: Offenbar will die Bevölkerung gar nicht mehr bar bezahlen. In der Folge verschwinden weitere Bankomaten, erste Banken akzeptieren kein Bargeld mehr – und der Kreislauf setzt sich fort. Am Ende entsteht so eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Was würde passieren, wenn es von morgen an keine Münzen und Noten mehr gäbe?
In der Schweiz wäre eine direkte Abschaffung vorerst gar nicht möglich. Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel, dafür bräuchte es zunächst eine Gesetzesänderung. Doch wie Beispiele aus anderen Ländern zeigen, kann die Barzahlung Schritt für Schritt erschwert werden. Man muss das Bargeld nicht formell verbieten – es verliert dann von selbst nach und nach an Bedeutung.

Wäre es denkbar, dass ein Supermarkt entscheidet, kein Bargeld mehr entgegenzunehmen?
Derzeit noch nicht. Doch im Alltag wird es spürbar komplizierter. In vielen Supermärkten lässt sich an Self-Checkout-Kassen nicht mehr überall bar bezahlen. Gleichzeitig nimmt die Zahl der klassischen Kassen ab, an denen Noten und Münzen selbstverständlich akzeptiert werden. So wird Bargeld zwar nicht verboten – aber schrittweise an den Rand gedrängt.

Digitale Zahlungsmittel fördern das Schuldenmachen, sagt das Initiativkomitee.
Wer bar bezahlt, spürt den «Trennungsschmerz» unmittelbarer, als wenn der Betrag still im Hintergrund vom Konto abgebucht wird. Mit der Karte fällt es leichter, den Überblick zu verlieren – und Schulden zu machen. In den USA hat diese Entwicklung zu einer markanten Zunahme der Verschuldung privater Haushalte geführt. In der Schweiz ist die Konsumverschuldung vergleichsweise tief. Zwar sind die Haushalte wegen Hypotheken hoch verschuldet, doch das ist eine andere Kategorie.

Wie blicken Sie persönlich auf die Bargeld-Abstimmung vom 8. März?
Es ist gut, wenn es ein Ja gibt – egal ob für den Gegenvorschlag oder die Initiative selbst. Wichtig ist, dass es in der Verfassung steht. Was in der Verfassung niedergeschrieben ist, lässt sich schwer ändern. Das gibt eine gewisse Garantie, dass in der Schweiz auch in Zukunft mit Bargeld bezahlt werden kann.




Klimawandel retour in Saas Fee (Schweiz) am 18.2.2026: Neuschnee blockiert den Ort - Lebensmittel kommen mit dem Heli:
So transportiert Coop Lebensmittel nach Saas-Fee
https://www.nau.ch/news/schweiz/so-transportiert-coop-lebensmittel-nach-saas-fee-67096379

Sina Barnert, Simon Binz, Elena Hatebur -- Oberwallis -- Die Lawinengefahr ist schweizweit weiterhin hoch. Der Detailhändler Coop liefert Lebensmittel deshalb per Helikopter. Alle Entwicklungen im Ticker.

    Im Wallis ist an einigen Orten innert zwei Tagen über 1,5 Meter Schnee gefallen.
    Die Schneefälle sorgten für Verkehrsbehinderungen und zeitweise sehr grosse Lawinengefahr.
    Der Detailhändler Coop lieferte seine Lebensmittel deshalb sogar via Helikopter.
    Alle Entwicklungen gibt es hier im Liveticker.

Kräftige Schneefälle haben in den Schweizer Alpen seit Sonntag für grosse Neuschneemengen gesorgt. Vielerorts fielen 50 bis 100 Zentimeter Schnee, lokal sogar noch mehr.

Die Folge: Strassen müssen gesperrt werden, Touristen sitzen fest. Es kommt zu Zugausfällen und Verspätungen. Am Dienstag wurde die Lawinengefahr zeitweise sogar auf die höchste Stufe angehoben. Am Mittwoch bleibt sie hoch.

So transportiert Coop Lebensmittel nach Saas-Fee

18.45: Der Detailhändler Coop hat seine Waren aufgrund der geschlossenen Strasse ins Saastal auf dem Luftweg transportiert.

Via Helikopter wurden die frischen Lebensmittel verladen, nach Saas-Fee geflogen und anschliessend in die Filiale eingeräumt.

So könnten die Filialen in Saas-Grund und Saas-Fee wieder mit Frischprodukten beliefert werden, heisst es.




Eigenartig am 19.2.2026:
Thurgauer bürgern aus Versehen einen Toten ein
https://www.nau.ch/news/schweiz/thurgauer-burgern-aus-versehen-einen-toten-ein-67096380

Etienne Sticher -- Frauenfeld -- Der Thurgauer Grosse Rat bürgert eine Person ein, die seit einem Monat tot ist. In anderen Fällen schauen die Parlamentarier ganz genau hin.

  • Der Kanton Thurgau gewährte 140 Personen das Bürgerrecht – auch einer toten.
  • Der 77-Jährige war vor mehr als einem Monat verstorben.
  • In anderen Fällen schaut das Parlament ganz genau hin und kämpft vor Gericht.

140 Personen gewährte der Thurgauer Grosse Rat am Donnerstag das Kantonsbürgerrecht.

Das Parlament stimmte dabei über die gesamte Liste ab, nicht über einzelne Kandidatinnen und Kandidaten. Und wohl deshalb wurde auch eine Person eingebürgert, die gar nicht mehr lebt.

Wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet, verstarb der 77-jährige Einbürgerungskandidat am 9. Januar, mehr als ein Monat vor seiner Einbürgerung. Den Parlamentarierinnen und Parlamentariern des Kantons war dies nicht aufgefallen.

Und das, obwohl der Tod im Amtsblatt vermeldet worden war.



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Bernina Nähmaschinen in Steckborn (TG) am 19.2.2026: crasht wegen "US"-Zöllen und produziert bald komplett in Thailand:
Nähmaschinenhersteller: Jetzt ist es fix: Bernina schliesst letztes Werk in der Schweiz
https://www.20min.ch/story/naehmaschinenhersteller-bernina-schliesst-letztes-schweizer-werk-40-stellen-betroffen-103509752

Benedikt Hollenstein -- Justin Arber -- Der Nähmaschinenhersteller verlagert die Produktion komplett nach Thailand, wie das Unternehmen nach Abschluss des Konsultationsverfahrens bekanntgab. 25 Personen wird gekündigt.
  • Der Nähmaschinenhersteller Bernina schliesst sein letztes Schweizer Werk.
  • Die Produktion soll vollständig nach Thailand verlagert werden.
  • Wirtschaftlicher Druck und hohe US-Zölle sind die Hauptgründe.

Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens ist klar, dass die Bernina International AG die Produktion vom Standort Steckborn TG in das firmeneigene Werk in Thailand verlagert.

Betroffen sind 27 Personen, schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung am Mittwoch. «Steckborn bleibt mit mehr als 300 Mitarbeitern Hauptsitz und alleiniger Entwicklungsstandort von Bernina», heisst es weiter. Prototypenbau sowie das Logistik­zentrum für Zubehör und Ersatzteile verbleiben in Steckborn.

Bis zu 40 Arbeitsplätze waren bedroht

Weltweit beschäftigt die Bernina Gruppe mehr als 1200 Personen. Am 12. Januar hatte Bernina kommuniziert, dass die Verlagerung der Fertigung maximal 40 Personen betreffen würde. Für zwei der betroffenen Personen bestehen interne Anschlusslösungen. Die anderen 25 Personen werden bei der Stellensuche begleitet und unterstützt, teilt das Unternehmen mit.

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19.2.2026: Günstige Schweiz-Ferien mit vielen kantonalen Abos:
So verreist du überraschend günstig - sogar in der Schweiz - Von wegen Hochpreisinsel
https://www.blick.ch/life/reisen/ch/ausflug/von-wegen-hochpreisinsel-so-verreist-du-ueberraschend-guenstig-sogar-in-der-schweiz-id21680795.html

Ferien in der Schweiz müssen nicht teuer sein. Wer die Tipps und Kniffe kennt, findet gute und günstige Angebote – von der Anreise über die Erlebnisse bis hin zur Übernachtung.

Die Schweiz hat den Ruf, ein teures Reiseland zu sein. Doch wer weiss, wo man suchen muss, findet zahlreiche Möglichkeiten, das Land auch mit einem kleineren Budget zu erkunden. Das beginnt bereits bei der Anreise. So lohnt sich zum Beispiel der Swiss Travel Pass, der 3 bis 15 Tage gültig ist und freie Fahrt mit Bahn, Bus und Schiff sowie Eintritte in viele Museen bietet. Wer flexibler unterwegs sein möchte, fährt mit Tageskarten oder Spartickets der SBB günstig.

Einen weiteren Spartipp gibt es in Sachen Übernachtungen: Die HotelCard ist eine Art «Halbtax» für Hotels, mit der man in der ganzen Schweiz bis zu 50 Prozent Rabatt bei 500 Hotels erhält – ob bei einfachen Gasthäusern oder stilvollen Stadthotels (mehr dazu im Interview und in der Box).

Auch Gästekarten schonen das Portemonnaie: Viele touristische Regionen bieten sie ihren Gästen ab einer Übernachtung an – mit Vergünstigungen auf Erlebnisse und den öffentlichen Verkehr. So lassen sich Bergabenteuer, Museen oder Sehenswürdigkeiten preiswert entdecken, wie die unten stehende Übersicht für vier beliebte Ferienziele zeigt.

Tessin

Von wegen Hochpreisinsel
So verreist du überraschend günstig – sogar in der Schweiz

Ferien in der Schweiz müssen nicht teuer sein. Wer die Tipps und Kniffe kennt, findet gute und günstige Angebote – von der Anreise über die Erlebnisse bis hin zur Übernachtung.
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von HotelCard

Die Schweiz hat den Ruf, ein teures Reiseland zu sein. Doch wer weiss, wo man suchen muss, findet zahlreiche Möglichkeiten, das Land auch mit einem kleineren Budget zu erkunden. Das beginnt bereits bei der Anreise. So lohnt sich zum Beispiel der Swiss Travel Pass, der 3 bis 15 Tage gültig ist und freie Fahrt mit Bahn, Bus und Schiff sowie Eintritte in viele Museen bietet. Wer flexibler unterwegs sein möchte, fährt mit Tageskarten oder Spartickets der SBB günstig.

Einen weiteren Spartipp gibt es in Sachen Übernachtungen: Die HotelCard ist eine Art «Halbtax» für Hotels, mit der man in der ganzen Schweiz bis zu 50 Prozent Rabatt bei 500 Hotels erhält – ob bei einfachen Gasthäusern oder stilvollen Stadthotels (mehr dazu im Interview und in der Box).

Auch Gästekarten schonen das Portemonnaie: Viele touristische Regionen bieten sie ihren Gästen ab einer Übernachtung an – mit Vergünstigungen auf Erlebnisse und den öffentlichen Verkehr. So lassen sich Bergabenteuer, Museen oder Sehenswürdigkeiten preiswert entdecken, wie die unten stehende Übersicht für vier beliebte Ferienziele zeigt.

Tessin [das Ticino Ticket]

Das Tessin gehört zu den beliebtesten Ferienregionen der Schweiz. In der sogenannten Sonnenstube sorgt das Ticino Ticket ab einer Übernachtung für viele Vergünstigungen: Unter anderem fahren Feriengäste gratis Bus und Zug, bei Bergbahnen und Museen gibts Rabatt. Die Fahrt zum beliebten Ausflugsziel Monte Brè zum Beispiel kostet damit gut 11 statt 16 Franken. Oben bietet sich ein toller Blick auf den Luganersee – besonders schön bei Sonnenuntergang!

Sehenswürdigkeiten wie Swissminiatur oder die Rodelbahn in Bosco Gurin kann man zu einem um 20 Prozent vergünstigten Preis besuchen. Gar gratis ist der Eintritt in die Castelli di Bellinzona – zumindest in den Innenhof und für den Spaziergang über die Mauern. Wer ins Museum will, kommt dank Gästekarte mit 30 Prozent Ermässigung rein.

Nur 8 Franken kostet mit Gästekarte der Eintritt für die Brissago-Inseln. Aufgrund des milden, subtropischen Klimas am Lago Maggiore gedeihen hier rund 1700 Pflanzenarten aus allen Kontinenten. Gratis ist mit dem Ticino Ticket der Zutritt zum Parco Scherrer, einem kleinen verwunschenen Paradies mit Teichen, Brunnen, Skulpturen, Palmen, Kamelien und Zypressen in Morcote.

Hoteltipp: Das Villa Sassa Hotel in Lugano verfügt über eine 3000 Quadratmeter grosse Wellnessanlage mitsamt Infinity-Pool – und serviert im «Ai Giardini di Sassi» mediterrane Gerichte mit bester Sicht auf den Luganersee. Mit der HotelCard kostet eine Nacht oftmals bis zu 50 Prozent weniger (ab 136.50 statt 273 Franken).

Wallis [Saastal Card]

Im Wallis hat jede Feriendestination ihre Gästekarte. Je nach Ferienziel lohnt es sich also, zu prüfen, was mit dem entsprechenden Angebot alles vergünstigt oder inklusive ist. In der Region Sion etwa ist es der See St-Léonard: Mit 12 Franken bietet die Bootsfahrt auf dem grössten unterirdischen See Europas ein besonderes und nicht teures Erlebnis. Die Gästekarte in Crans-Montana wiederum ermöglicht viele Freizeitaktivitäten wie Tennis, Minigolf oder Hallenbad gratis, das Gleiche gilt für Bergbahnen.

Ähnliches bietet die Saastal Card für die ganze Region Saas-Fee. Beispielsweise gibt es das Sommer- respektive Herbstskifahren um 22 Prozent vergünstigt, und der Eintritt ins Badezentrum Aqua Allalin kostet noch 10 Franken. Gar kostenlos sind mit der Gästekarte im Sommer und Herbst sämtliche Bergbahnen (ausser Metro Alpin) und der öffentliche Verkehr. Damit sind tolle Ausflüge wie der «Weg der 18 Viertausender» möglich – ein eindrücklicher Panoramarundweg mit Blick auf nicht weniger als 18 Viertausender ab der Bergstation Hohsaas.

Hoteltipp: Walliserhof Grand-Hotel & Spa in Saas-Fee VS. Das Fünfsternehotel trumpft mit exzellentem Essen und einem 2100 Quadratmeter grossen Spa-Bereich auf. Vergünstigter Preis mit der HotelCard: ab 209 statt 418 Franken pro Zimmer und Nacht.

Basel-Stadt [BaselCard]

n Basel kommen vor allem Kulturinteressierte auf ihre Kosten. Im doppelten Sinn: In einigen Museen sind die Sammlungen zu gewissen Öffnungszeiten oder gar an ganzen Tagen gratis zugänglich. Im Kunstmuseum Basel beispielsweise am ersten Sonntag im Monat, dazu dienstags, donnerstags und freitags von 17 bis 18 Uhr und mittwochs von 17 bis 20 Uhr. Mit der BaselCard geniesst man weitere Vorteile – zum Beispiel die kostenlose Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und 25 Prozent Ermässigung im Zoo Basel oder in den Basler Museen.

Idealerweise leiht man sich für den Stadtbummel ein E-Bike, das es mit der Gästekarte zum vergünstigten Preis von 25 Franken gibt. Oder man fährt Tram und Bus – beides ist für Karteninhaber kostenlos. Eine besonders schöne Option ist die Panoramarundfahrt mit der Linie 16, die verschiedene Stadtteile und Sehenswürdigkeiten abdeckt. Die Rundfahrt dauert etwa 50 Minuten und ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang möglich. Man kann an den Haltestellen Schifflände, Marktplatz oder Barfüsserplatz einsteigen. Alternativ: Die Fahrt im Sightseeing-Bus gibt es mit der BaselCard mit einem Rabatt von 25 Prozent. Vorteil: Diese Tour vermittelt zugleich wertvolle Hintergrundinformationen.

Hoteltipp: Das Hotel Victoria liegt im Herzen der Stadt, bietet urbanen Lifestyle und das Restaurant Bar&Bistro mit feinen Gerichten. Die Nacht gibt es mit der HotelCard ab 133 statt 266 Franken pro Zimmer.


Engadin [Oberengadin mit Hotel-Regel: ab 2 Nächten sind alle Bahnen gratis]

Im Bündnerland bieten die einzelnen Ferienregionen oder Destinationen ähnlich wie im Wallis entsprechende Gästekarten an. Gerade im Engadin lohnt es sich im Sommer und Herbst, etwas länger zu verweilen. In St. Moritz und im Oberengadin können Feriengäste ab zwei Übernachtungen sämtliche Bergbahnen und den öffentlichen Verkehr gratis benutzen. Das gilt auch, wenn Bikes und Hunde dabei sind. So fährt man etwa kostenlos auf die Diavolezza – und geniesst einen atemberaubenden Blick auf die imposanten Gletscher und die Gipfel des Bernina-Massivs. Kletterfans können hier zudem gratis die Klettersteige benutzen.

[Unterengadin mit Gästekarte PLUS: ÖV gratis ab 1 Übernachtung]

Die Gästekarte PLUS für die Region Unterengadin um Scuol und Zernez bietet ab einer Übernachtung Gratisfahrten mit ÖV und Bergbahnen an, von 20 Prozent Rabatt profitiert man zudem beim Eintritt ins beliebte Thermalbad in Scuol. Einen Ausflug ist in dieser Ferienregion natürlich auch der Nationalpark wert: Er ist als Ausflugsgebiet gratis, Zutritt ins Besucherzentrum erhält man mit der Gästekarte für 8 Franken. Hier taucht man in die Welt des Nationalparks ein, bevor man ihn auf eigene Faust erkundet.

Hoteltipp: Das «Nira Alpina» in Silvaplana liegt direkt an der Corvatsch-Bahn. Ski-in Ski-out im Winter, Wander- und Bikewege auf 1870 Meter über Meer im Sommer. Nach einem aktiven Tag laden hier das Shanti Spa und drei stilvolle Restaurants zum Entspannen ein. Mit der HotelCard ist es oft 50 Prozent günstiger – ab 225 statt 450 Franken.


[Die schweizer HotelCard: Ein "Halbtax" für eine Liste mit Hotels]

Claudio Grisch, CEO HotelCard: «Die Idee entstand am Küchentisch»

Wie kam das Konzept HotelCard zustande?

Die Idee dazu entstand vor rund 15 Jahren am Küchentisch eines familiengeführten Hotels in Zernez. Das Hotel kämpfte ausserhalb der Hauptsaison mit Gästemangel. Mit einer Art «Halbtax» für Hotels sollten auch unter der Woche und in der Nebensaison wieder mehr Gäste ins Engadin kommen. Das Konzept funktionierte: Heute machen über 500 Hotels bei HotelCard mit – von kleinen, familiengeführten Hotels über Stadthotels bis hin zu Luxushotels in Zermatt oder Andermatt.

Was ist der Unterschied zu anderen Buchungsanbietern?
Im Unterschied zu anderen Buchungsportalen erhebt HotelCard keine Buchungsgebühren oder Kommissionen von den Hotels. So können wir hunderte Hotels in der Schweiz unterstützen und deren Auslastung steigern. Kundinnen und Kunden profitieren im Gegenzug in allen Partnerhotels von einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Und finden zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel.

Wie funktioniert das System konkret?
HotelCard-Kunden kaufen ein Abo (für 99 Franken pro Jahr) und erhalten Zugang zu 500 ausgewählten Hotels in der Schweiz und dem nahen Ausland. Die Rabatte betragen je nach Hotel und Saison oft 30 Prozent, häufig sogar 50 Prozent. Je flexibler das Reisedatum, desto höher sind meist die Rabatte. Gebucht wird online auf HotelCard, bezahlt wird vor Ort. Die Ersparnis pro Übernachtung liegt im Schnitt bei 100 Franken. Damit hat sich das Abo oft schon nach der ersten Buchung gelohnt.



EINMALIG HERZLOS im Kanton Graubünden am 21.2.2026: So ist die Schweiz: OHNE Hilfe, alle müssen 1,5 Stunden laufen:
Bus bleibt im Schnee stecken: Skifahrer müssen ins Tal laufen
https://www.20min.ch/story/obersaxen-gr-bus-bleibt-im-schnee-stecken-muessen-mit-ski-ins-tal-laufen-103510747

In Obersaxen GR steckte ein Bus im Schnee fest. Rund 30 Passagiere mussten mit Ski und Koffern ins Tal laufen.



"USA"-Schweiz am 22.2.2026: "US"-Studenten zieht es in die Schweiz zum Studieren: vor allem nach Genf und nach Zürich:
US-Studis überschwemmen Schweizer Hochschulen - Wegen Trump?
https://www.nau.ch/news/schweiz/us-studis-uberschwemmen-schweizer-hochschulen-wegen-trump-67097572

Fototexte:
Am Geneva Graduate Institute ist der Andrang gross: US-Bewerbungen nahmen um 80 Prozent zu. (Archivbild) - keystone
Ein Grund dafür sind die hohen Studiengebühren in den USA. «Ich spare Geld und bekomme erst noch eine bessere Bildung», meint ein US-Student.
Ein anderer Einflussfaktor ist Donald Trumps Politik.

Laurin Zaugg -- Zürich -- Die renommierten Schweizer Hochschulen verzeichnen derzeit einen grossen Anstieg an Bewerbern aus den USA. Ist Donald Trumps Politik dafür verantwortlich?

    Immer mehr US-Studierende wollen an Schweizer Hochschulen studieren.
    Teilweise stieg die Anzahl US-Bewerbern um 80 Prozent.
    Nebst den hohen Studiengebühren in den USA hat auch Donald Trumps Politik einen Einfluss.

Egal ob in Zürich, Lausanne oder Genf: Renommierte Schweizer Universitäten spüren aktuell einen grossen Anstieg an US-Studierenden.

Nebst den Studierenden zieht es auch US-Akademiker, darunter Nobelpreisträger in die Schweiz.

Die Hochschul-Landschaft scheint hierzulande attraktiv zu sein. Oder liegt es an Donald Trump?

Alleine an der ETH Zürich bewarben sich 680 US-Amerikaner für einen Masterstudienplatz. Dies entspricht einer Zunahme von 46 Prozent. Auch die Anzahl Personen, die tatsächlich auch einen Masterstudiengang angetreten sind, stieg stark von 53 auf 123 im vergangenen Herbst.

Bei der EPFL in Lausanne stieg die Zahl der US-Bewerber für Masterstudiengänge gar um 60 Prozent an. Auch bei den Doktoratsstellen war ein Anstieg von 31 Prozent zu verzeichnen.

Das Geneva Graduate Institut erlebt den höchsten Anstieg an US-Bewerbungen. Er beträgt 80 Prozent, wie die Direktorin, Marie-Laure Salles bei «Le Temps» sagte.

Die «SonntagsZeitung» hat bei zwei Studierenden der Universität in Genf nachgefragt, warum immer mehr US-Studierende in die Schweiz kommen.
«Ich spare Geld und bekomme dafür erst noch eine bessere Bildung»

Einen grossen Einfluss habe das Geld. «Ich spare mit einem Studium in Genf Geld und bekomme dafür erst noch eine bessere Bildung», so Andrew Travis. Er und seine Mitstudentin Gabrielle Shell studieren Entwicklungszusammenarbeit.

Shell berichtet über US-Studiengebühren von rund 90'000 US-Dollar jährlich. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, das US-Studierende durchschnittlich 38'000 Dollar Schulden durch Studiengebühren haben.

Was hat Donald Trump damit zu tun?
Aber auch Donald Trump habe einen Einfluss. Gerade im Studienbereich von Travis und Shell seien die Aussichten in den USA nicht gut: «Die politische Situation in den USA bringt viele Studenten dazu, überhaupt über ein Studium ausserhalb der USA nachzudenken», so Travis.

Die Schweizer Hochschulen sehen dies als Chance. Michael Hengartner ist Chef des ETH-Tats und der eidgenössischen Hochschulen. Das Businessmodell der Schweizer Hochschulen basiert laut Hengartner nicht darauf, mit ausländischen Studenten möglichst viel Geld zu machen.

«Wir wollen in erster Linie für die Schweizer Wirtschaft ausbilden. Da helfen uns die besten Talente aus dem Ausland, insbesondere den USA mit ihren Topuniversitäten», sagt er gegenüber der Zeitung.

Selbst Nobelpreisträger kommen in die Schweiz
Auch für Akademiker scheint die US-Hochschullandschaft nicht sehr attraktiv zu sein. Über die Hälfte der im Dezember neu ernannten ETH-Professorinnen und Professoren stammten aus den USA. Die Universität Zürich konnte sogar zwei Nobelpreisträger für sich gewinnen.



Bad Säckingen mit Radarblitzer am 24.2.2026: 3 stationäre und 41 mobile "Messungen" vermiesen schweizer Autofahrern den Einkauf - Einzahlung auf CH-Konto:
Deutsche Grenzstadt macht Kasse mit Schweizern: Reihenweise geblitzt
https://www.blick.ch/ausland/reihenweise-geblitzt-deutsche-grenzstadt-macht-kasse-mit-schweizern-id21725203.html

Die Blitzer in Bad Säckingen erwischen viele Schweizer: 163 von 460 Verstössen im Januar 2026 entfielen auf Fahrzeuge mit Schweizer Kontrollschildern.

    Schweizer Autofahrer sorgen für viele Tempoverstösse im deutschen Bad Säckingen
    163 von 460 registrierten Verstössen in Bad Säckingen im Januar 2026 durch Schweizer Kennzeichen
    Umgerechnet 592'600 CHF Einnahmen aus Blitzern in Bad Säckingen im Jahr 2025

Marian Nadler -- Redaktor News -- Kurz zum Einkaufen über die Grenze – und zack – geblitzt. Das passierte in letzter Zeit Dutzenden Schweizern im deutschen Bad Säckingen, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.

Die Stadtkasse klingelte im vergangenen Jahr so richtig. «Umgerechnet 592'600 Schweizer Franken nahm die deutsche Grenzstadt mit ihren drei stationären Blitzern und 41 mobilen Messungen ein», fasst die «AZ» die Berichterstattung der «Badener Zeitung» ennet der Grenze zusammen. Und der Geldregen hat noch kein Ende.

Erstaunliche Zahlen

Rund 35 Prozent – 163 von 460 Verstössen – entfielen im Januar 2026 auf Schweizer Kontrollschilder, rechnet Muriel Schwerdtner, Sachgebietsleiterin Recht und Ordnung, für die «Aargauer Zeitung» vor. Bleibt die Quote in etwa so hoch, könnte am Jahresende etwa jeder dritte registrierte Tempoverstoss auf ein Schweizer Kennzeichen entfallen.

Schwerdtner erklärt, dass die verhängten Bussen überwiegend zuverlässig beglichen würden. Für Betroffene aus der Schweiz unterhält die Stadtkasse eigens ein Konto bei einer Schweizer Bank. Das sei einfacher und kostengünstiger.

Auch Konstanz will Kasse machen

Auch die bei Einkaufstouristen beliebte Grossstadt Konstanz erhofft sich künftig einen Geldregen. Im Herbst 2025 installierte man «Panzerblitzer Toni», der ein Fahrverbot für Privatautos überwacht. Mit dem Fahrverbot will Konstanz den Verkehr rund um den Bahnhof beruhigen und den Platz sicherer machen.

In Deutschland ist es erlaubt, sich vor der Fahrt über Blitzer an der Route zu informieren. Das gefällt nicht jedem. Die Politik will die Blitzer-Apps jetzt verbieten.





Schweizer Politik:
Lohn in der Schweiz am 25.2.2026: ist auch mit Sprachen verbunden: perfekt D in F-CH +23% Lohn, perfekt F in D-CH +15% Lohn:
Deutsch ist für Romands der wahre Lohn-Booster:
Diese Sprache bringt im Job das grosse Lohn-Plus: Bis zu 23% mehr auf dem Konto

https://www.blick.ch/politik/bis-zu-23-prozent-mehr-auf-konto-diese-sprache-bringt-im-job-das-grosse-lohn-plus-id21728719.html

Patrick Gerber -- Redaktor Politik -- Bei vielen Kindern ist der Fremdsprachenunterricht nicht besonders beliebt. Doch dieser kann sich finanziell auszahlen – und ist auch für die Wirtschaft wichtig. Romands können mit guten Deutschkenntnissen bis zu 23 Prozent mehr verdienen.

    Deutschkenntnisse bringen in der Romandie bis zu 23 Prozent mehr Lohn
    Englisch hingegen ist eine «erwartbare Kompetenz»
    Die «Kombination Französisch-Englisch-Deutsch» verspreche am meisten Erfolg

Vielen Kindern graut es vor dem Fremdsprachenunterricht in der Schule. Doch dieser kann sich später auszahlen – gerade in der mehrsprachigen Schweiz und besonders für Romands. Dabei zeigt sich, dass Deutsch und Französisch neben Englisch noch immer einen grossen Stellenwert haben.

François Grin (66), Professor an der Universität Genf, untersucht den Wert der Mehrsprachigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Sein Befund: Zweisprachige Personen verdienen tendenziell mehr. Gegenüber SRF erklärte er einmal: «Die Einkommensunterschiede bewegen sich zwischen 10 und 20 Prozent.» Bereits zur Jahrtausendwende veröffentlichte er eine Studie, die dies belegt.

Wer in der Westschweiz «gut bis sehr gut» Deutsch spreche, könne bis zu 23 Prozent mehr verdienen. Spreche hingegen jemand in der Deutschschweiz auf vergleichbarem Niveau Französisch, könne das den Lohn um bis zu 15 Prozent erhöhen.

Interessant: Während in der Studie von 1999 noch von 25 Prozent «Bonus» für «gute bis sehr gute» Englischkenntnisse ausgegangen wurde, beziffert die «Tribune de Genève» diesen Wert mit Blick auf die aktuelle Forschung nur noch auf 12 Prozent. Englisch sei eine «erwartbare Kompetenz» und werde daher finanziell weniger geschätzt als Deutsch.

Lukrativ, aber unter Druck
Englisch sei zwar die Sprache der Technik, aber Deutsch bleibe die Sprache der zwischenmenschlichen Beziehung und der Entscheidungsfindung auf 70 Prozent des Staatsgebiets, wie Thomas Portenseigne, Marketingleiter bei Manpower in Zürich, der Zeitung sagte. Dabei seien die Anforderungen hoch: Deutschkenntnisse unter dem Niveau B2 seien im Lebenslauf nahezu irrelevant.

Trotz der Bedeutung der Sprache Goethes sehen viele Westschweizer Schüler vor allem Englisch als «nützlichen Türöffner». Das zeigt eine nicht repräsentative Befragung von RTS an der Berufs- und Ausbildungsmesse in Lausanne. Doch auch für Deutschschweizer lohnt es sich, Französisch zu können. In mehr als einem Drittel der Stellenanzeigen in der Schweiz werden zwei oder mehr Sprachen verlangt.

Ein möglicher Grund: Gemäss den Studien von François Grin bringt die Mehrsprachigkeit für die Schweizer Ökonomie einen Mehrwert von rund 50 Milliarden Franken, wie er 2008 sagte.

Schulen müssen sich anpassen
Dennoch gerät das Frühfranzösisch in der Deutschschweiz zunehmend unter Druck. So hegte etwa 2025 das Zürcher Parlament die Absicht, dass Französisch erst ab der Sekundarstufe II unterrichtet werden soll. Auf dieser Schulstufe könne man die grammatikalisch schwierige Sprache schneller und effizienter lernen, meinen die Befürworter. Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider (62, SP) hält den Entscheid hingegen im Hinblick auf den Zusammenhalt des Landes für «ein beunruhigendes Signal».

Klar ist: In Zeiten von künstlicher Intelligenz muss auch der Sprachunterricht neu gedacht werden. Yolanda Kernen, Deutschlehrerin beim Migros-Unternehmen Miduca, sagt gegenüber «Tribune de Genève», dass ihre Schüler heute keine langen Grammatiktabellen mehr auswendig lernen wollten. Heute würden feste, gebrauchsfertige Ausdrücke bevorzugt, die eine effektive Kommunikation im beruflichen Kontext ermöglichten. Vor allem mündliche Kenntnisse seien wertvoll. Besonders in der fragmentierten, aber vernetzten Schweizer Wirtschaft sei die «Kombination Französisch-Englisch-Deutsch» der Schlüssel zu den interessantesten Stellen.


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Neues Steuerabkommen zwischen Schweiz+Italien am 25.2.2026: Italiener sollen nun 2x Steuern zahlen:
Kommen sie jetzt nicht mehr? Steuerschock für Italo-Grenzgänger
https://www.blick.ch/politik/kommen-sie-jetzt-nicht-mehr-steuerschock-fuer-italo-grenzgaenger-id21721808.html

Joschka Schaffner -- Redaktor Politik -- Seit 2024 droht Italiens Grenzgängern in der Schweiz ein Gehaltsschock: Durch das neue Steuerabkommen zahlen sie massiv mehr. Droht nun ein Fachkräftemangel?

    Italienische Grenzgänger zahlen seit 2024 in beiden Ländern Steuern.
    Ein neuer Grenzgänger musste 2025 rund 30'000 Franken Steuern zahlen.
    5500 Grenzgänger arbeiten im Wallis, doppelt so viele wie 2016.

Die Schweiz ist ein lukrativer Arbeitsort für Grenzgänger aus allen Nachbarländern. Das lohnt sich für beide Seiten: Die ausländischen Arbeiterinnen und Arbeiter profitieren von guten Löhnen und attraktiver Besteuerung und die hiesigen Unternehmen von günstigen Fachkräften, die im eigenen Land fehlen.

Der Arbeitsverkehr aus Italien erlebt aktuell jedoch einen heftigen Dämpfer: Bisher wurden Gastarbeiter nur in der Schweiz quellenbesteuert – in Italien gar nicht. Als Ausgleich zahlte und zahlt die Schweiz den italienischen Gemeinden einen Anteil aus diesen Steuereinnahmen. Doch seit 2024 gilt die Sonderregelung für neue Grenzgänger nicht mehr. Bleiben die Italiener also der Schweiz bald fern?

Massive Unterschiede zwischen den Grenzgängern
Wie der «Walliser Bote» aufzeigt, haben neue Gastarbeiter mit dem neuen Grenzgängerabkommen zwischen der Schweiz und Italien zu Jahresende deutlich weniger Geld im Portemonnaie. Besonders hart trifft es die sogenannten Frontalieri mit Ehepartnerin oder Ehepartner: Sie werden in beiden Ländern automatisch als Zweiverdiener besteuert.

Die Unterschiede verdeutlichen sich in einem Beispiel: Die Gastarbeiter Domenico* und Carlo* verdienen hierzulande beide knapp über 80’000 Franken brutto inklusive Feriengeld, 13. Monatslohn, Gratifikation, Kinderzulagen und Feiertagsentschädigungen.

Doch weil Domenico neuer Grenzgänger ist und zudem seine Frau in Italien arbeitet, musste er letztes Jahr rund 30'000 Franken Steuern bezahlen. Bloss 5731 Franken davon fielen in der Schweiz als Quellensteuer an.

Franzosen zahlen nur einmal Steuern
Zum Vergleich: Der «alte» Grenzgänger Carlo, der in derselben familiären Situation wie Domenico ist, musste 2025 bloss 2617 Franken abgeben – alles davon in der Schweiz. Auch für Carlo wird es aber nicht dabei bleiben: Ab 2033 fallen auch die bisherigen Grenzgänger unter das neue Regime.

Mit dieser Doppelbesteuerung steht Italien nicht alleine da: Auch ihre Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland werden sowohl in ihrer Heimat als auch hierzulande besteuert. Im Wallis sind jedoch vor allem auch französische Gastarbeiter im Fokus: Sie zahlen nur in ihrem Heimatland. Die Kantone erhalten im Gegenzug einen Anteil ausbezahlt.

Nur der Kanton Genf handhabt es umgekehrt: Dort fällt – wie bis anhin auch für Italienerinnen und Italiener – eine Quellensteuer in der Schweiz an. Der Grenzkanton muss im Gegenzug 3,5 Prozent der jährlichen Bruttolohnsumme der Grenzgänger an die französischen Nachbarn abdrücken. 2025 erreichte die Summe einen neuen Rekordstand.

Gewerkschaft zeigt sich optimistisch
Im Wallis drückt sich der Wegfall des italienischen Sonderstatus bereits aus: Während die Anzahl Grenzgängerinnen und Grenzgänger in den letzten zwei Jahren zwar weiter fleissig anstieg, stagnierte sie laut Zahlen von Travailsuisse bei den Italienerinnen und Italienern.

Grund zur Sorge? Die Gewerkschaft Unia wiegelt ab: Die Schweiz bleibe für die Italienerinnen und Italiener trotz der Doppelbesteuerung attraktiv – unter anderem aufgrund der höheren Renten und den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.

*Name geändert




Schweiz und die "Nationalbank" am 2.3.2026: Jahresgewinn von 2025 "nur" noch 26,1 Milliarden Franken:
SNB schreibt einen Jahresgewinn von 26,1 Milliarden Franken - Über 50 Mrd weniger
https://www.blick.ch/wirtschaft/ueber-50-milliarden-weniger-als-letztes-jahr-snb-schreibt-einen-jahresgewinn-von-nur-26-1-milliarden-franken-id21741383.html


Kriminell teures Zürich am 2.3.2026: ist NICHT MEHR ATTRAKTIV mit seiner ewigen Wohnungsnot -- FY Blocher!!!
Talente springen ab: In Zürich beklagen selbst Firmen die Wohnungsnot
https://www.swissinfo.ch/ger/schweizer-politik/talente-springen-ab-in-zürich-beklagen-selbst-firmen-die-wohnungsnot/90995241

Marc Leutenegger -- Weil sie keine Bleibe finden, laufen den Zürcher Firmen die Bewerber davon. Die Wohnungsnot steht auf dem Sorgenbarometer der Unternehmen auf Platz 1 – in Metropolen ein global zunehmendes Phänomen.

Licht und Schatten liegen in Zürich nah beieinander. Während die grösste Stadt der Schweiz in internationalen Rankings oft als eine der lebenswertesten auf dem Planeten bewertet wird, wandelt sie sich immer mehr zu einem Privatclub, dessen Mitgliedschaft sich viele nicht mehr leisten können.

Die hohen Mietkosten und tiefen Leerstände sind berüchtigt. Laut der städtischen Bevölkerungsumfrage aus dem letzten Jahr ist Wohnen die grösste Sorge der Zürcherinnen und Zürcher. Nun schlagen auch die Arbeitgeber Alarm.

In der jüngsten Firmenbefragung Externer Linkfiel die Einschätzung der Attraktivität Zürichs so negativ aus wie noch nie. Ein wesentlicher Treiber dabei: die Wohnungssituation. Sie bekam von den Unternehmen eine 2,4 von 6 – die schlechteste Note überhaupt seit Einführung der Befragung im Jahr 2008.

Wohnungsnot als Wachstumsbremse
In Zürich akzentuiert sich damit eine Entwicklung, die andere Standorte schon länger beschäftigt. Im Frühling 2024 warnte die spanische ZentralbankExterner Link, die hohen Mieten in Zentren wie Madrid und Barcelona verhinderten, dass Arbeitskräfte dorthin ziehen können. Dies führe zu einem Mangel an Fachkräften in diesen Regionen und bremse das Wachstum.

In einer Umfrage der Londoner Handelskammer gaben 2023 50 Prozent der Unternehmen an, die hohen Häuser- und Mietpreise hätten einen negativen Einfluss auf die Rekrutierung neuen Personals. Fast 60 Prozent forderten, bezahlbaren Wohnraum zu einer Top-Priorität der kommunalen Politik zu machen.

Lokales Gewerbe doppelt betroffen
In Zürich sagt Nicole Barandun, die Präsidentin des lokalen Gewerbeverbands: Der Mangel an günstigem Wohnraum betreffe die Unternehmen doppelt. Einerseits fände eine Verdrängung statt, viele Mitarbeitende könnten sich Wohnraum nur noch in der Agglomeration leisten und würden zum Pendeln gezwungen. Andererseits steige der Druck auf die Umnutzung von Gewerbeflächen für Wohnbauten, was zu einer Verknappung und steigenden Preisen führe.

In der Firmenbefragung wurden die Mietkosten für Büro-, Produktions- und Ladenflächen durchgehend mit einer Note unter 3 bewertet. Auch in der offenen Frage nach Schwächen des Standorts nannten die Unternehmen «Immobilien» am häufigsten (30 Prozent), noch vor dem Verkehr (23 Prozent) und dem generell hohen Preisniveau (22 Prozent).

«Für Büros und Dienstleistungsbranchen und für den hohen Anteil an Arztpraxen und Medizinaldienstleistern mag Zürich weiterhin sehr attraktiv sein», sagt Barandun. «Für Bau, Handwerk, Produktion und Gewerbe ist das Bild deutlich trüber.»

Grosskonzerne merken wenig
An anderes Bild zeichnen die grossen internationalen Konzerne. So räumen etwa Google und der Sportartikelhersteller On auf Nachfrage ein, dass der Immobilienmarkt angespannt sei. Sie fangen das aber mit Unterstützungsleistungen bei der Umsiedlung sowie mit dem Standort entsprechenden, hohen Löhnen auf.

Der Technologiekonzern ABB schreibt auf Anfrage: «Derzeit spüren wir bei der Rekrutierung von Talenten für diesen Standort keine negativen Auswirkungen.» Am Hauptsitz in Zürich gebe es kaum Junior-Stellen. Zudem biete ABB Homeoffice-Möglichkeiten an. «Es hat sich gezeigt, dass sich unsere Mitarbeitenden bei der Wohnortwahl nicht auf Zürich beschränken.»

Zürich greift zur Millionen-Bazooka
Die Wohnungsnot bleibt in Zürich derweil ganz oben auf der politischen Agenda. Das hat die Stadtregierung im Januar an einer Pressekonferenz erneut bekräftigtExterner Link. Die sozialdemokratische Zürcher Stadtpräsidentin Corinne MauchExterner Link beklagte vor den Medien, das Wohnangebot wachse einseitig im oberen Segment.

Die Stadt will deshalb noch stärker als bisher in den Wohnungsmarkt eingreifen: Jährlich sollen bis zu 600 Millionen Franken für den Kauf von Land und Immobilien investiert werden – über doppelt so viel wie bisher.

Unverändertes Ziel ist, dass ein Drittel der Wohnungen in Zürich gemeinnützig vermietet werden. Aktuell liegt dieser Anteil bei 27 Prozent.






WAS macht Zürich falsch? 5.3.2026:
Zürich: Anstieg von 10 Prozent: Im Zürcher ÖV kracht es immer häufiger
https://www.20min.ch/story/zuerich-anstieg-von-10-prozent-im-zuercher-oev-kracht-es-immer-haeufiger-103519523



SCHLUSS mit "USA"-Reisen am 7.3.2026: Der Irankrieg und die Spionage in Social Media ist für viele SchweizerInnen die Rote Linie:
Schweizer buchen keine USA-Ferien mehr - Reisende boykottieren Trump:
Massiver Einbruch – Schweizer buchen keine USA-Ferien mehr
https://www.blick.ch/wirtschaft/reisende-boykottieren-trump-land-massiver-einbruch-schweizer-buchen-keine-usa-ferien-mehr-id21759437.html

Robin Wegmüller -- Redaktor Wirtschaft -- Ferien in den USA? Nein danke. Hiesige Reiseveranstalter verzeichnen massive Rückgange bei Buchungen ins Land von Donald Trump. Schweizer boykottieren die USA dabei aktiv – auch wegen den Einreisebestimmungen.

    USA-Buchungen von Schweizern massiv eingebrochen, 80 Prozent der Reiseveranstalter bestätigen Rückgang
    Hauptgründe: Zwei Drittel boykottieren, 27 Prozent haben Sicherheitsbedenken
    Globetrotter Group verlor 6 Millionen Franken, Buchungen 2025 um 25 Prozent gesunken

Jahrelang galten die USA als eines der üblichen Fernziele Schweizer Reisender. Doch jetzt hat niemand mehr Lust auf Ferien im Land von Donald Trump (79), wie eine Umfrage in der neusten Ausgabe des Fachmagazins «Travel Inside» zeigt. 80 Prozent der befragten Reiseveranstalter bestätigen: USA-Buchungen sind massiv eingebrochen. Weitere 15 Prozent beobachten einen leichten Rückgang. Nur gerade 5 Prozent geben an, dass die Nachfrage unverändert sei.

Das Interesse an der Übersee-Destination hat massiv abgenommen. Gefragt nach den Hauptargumenten von Herrn und Frau Schweizer erklären die Reiseprofis, dass zwei Drittel die USA aktiv boykottieren würden. Zudem berichten 27 Prozent von Sicherheitsbedenken. Vor allem die verschärften Einreisekontrollen [und die Willkür, wegen Social Media-Profilen als kriminell behandelt zu werden und die Einreise verweigert zu bekommen] bereiten den Reisenden Sorgen.

Ab Mitte 2026 sollen Touristen beim elektronischen Reiseantrag Esta nämlich deutlich mehr persönliche Informationen preisgeben müssen. Diskutiert werden unter anderem die Offenlegung von Informationen zur Social-Media-Präsenz der vergangenen fünf Jahre sowie zusätzliche Kontakt- und Familiendaten. Die USA arbeiten aktuell an den genauen Regeln.

Reiseprofis mit Umsatzeinbussen
Die Umfrageergebnisse von «Travel Inside» senden ein deutliches Signal. Bereits im letzten Jahr spürten die hiesigen Reiseveranstalter die USA-Zurückhaltung. Die Globetrotter Group musste in ihrem US-Geschäft einen Einbruch von 6 Millionen Franken verdauen. Gegenüber 2024 sind die USA-Buchungen bei Globetrotter im letzten Jahr um 25 Prozent eingebrochen.

Für dieses Jahr rechnete Globetrotter allerdings mit einer Entspannung bei den US-Reisen. Die Hoffnung dürfte etwa auf dem König Fussball ruhen. Im Sommer findet die WM in Kanada, Mexiko und eben den USA statt. Die Schweizer Nati spielt zwei ihrer drei WM-Gruppenspiele in den Vereinigten Staaten – am 13. Juni in San Francisco am 18. Juni in Los Angeles. Ob sich Schweizer Reisende darum zu USA-Ferien hinreissen lassen, wird sich zeigen.



Abstimmungen am 8.3.2026

Kantonale Abstimmungen
https://www.20min.ch/story/blitzerabzocke-aargau-sagt-ja-zu-initiative-gegen-blitzerabzocke-103521896



9.3.2026

https://www.20min.ch/story/junge-gegen-initiative-umfrage-nur-svpler-und-regierungskritiker-stimmten-gegen-die-srg-103522427




Domat/Ems (Schweiz) am 13.3.2026: Einheimische bekommen eine freie Strasse, wenn die Touristen auf der Autobahn Stau provozieren:
Stau nur für Touris: Bündner öffnen Extrastrasse für Einheimische
https://www.nau.ch/news/schweiz/stau-nur-fur-touris-bundner-offnen-extrastrasse-fur-einheimische-67104819

Simon Ulrich -- Thusis -- In Domat/Ems dürfen Einwohner künftig eine spezielle Ausweichroute nutzen. Die «Blue Line» soll sie am Ausweichverkehr der Touristen vorbeiführen.

    Domat/Ems führt mit der «Blue Line» eine Stau-Ausweichroute ein.
    Diese darf nur von Einwohnern, Wochenaufenthaltern, Postauto und Rettung genutzt werden.
    Grund ist starker Ausweichverkehr von der nahegelegenen Autobahn.

Ab Ostern dürfen Einwohnerinnen und Einwohner von Domat/Ems bei Stau an Touristen vorbeifahren. Die Gemeinde führt dafür eine spezielle Ausweichroute ein – die sogenannte «Blue Line», wie die «Südostschweiz» berichtet.

Die Strecke darf nur von Personen genutzt werden, die ihren Hauptwohnsitz oder Wochenaufenthalt in Domat/Ems haben. Auch Postauto und Rettungsfahrzeuge dürfen sie benutzen. Für alle anderen bleibt die Strasse gesperrt.



KI gegen Ladendiebe am Self-Checkout am 16.3.2026: Eine schweizer Firma hat's erfunden: "ExpertVision AI AG":
Klauen beim Self-Checkout: «Diebstähle sind explodiert»: Neue KI jagt Ladendiebe
https://www.20min.ch/story/klauen-beim-self-checkout-diebstaehle-sind-explodiert-neue-ki-jagt-ladendiebe-103522857

Melissa Greiter -- Ob Ware nicht gescannt oder unauffällig eingepackt wird: Eine Schweizer KI will die steigende Zahl an Ladendiebstählen senken – und das, ohne auf Hautfarbe oder Geschlecht zu schauen.
  • Eine Schweizer Firma hat eine KI gegen Ladendiebstahl entwickelt.
  • Die Technologie analysiert Kamerabilder und erkennt verdächtige Vorgänge.
  • Am Ende muss jedoch immer ein Mensch entscheiden, ob es sich tatsächlich um Diebstahl handelt.
  • Die KI arbeitet ohne äusserliche Vorurteile und speichert keine Kundendaten.

Langsam und unauffällig wandert die Mascara nicht in den Einkaufswagen, sondern in die Handtasche. Und an der Kasse wird dann statt zwei Weinflaschen nur eine gescannt. In der Schweiz passieren täglich rund 85 Ladendiebstähle – 2024 wurden insgesamt etwa 26'000 Fälle registriert. Das zeigen die Zahlen des Bundesamts für Statistik. Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch deutlich höher liegen. Die Schweizer Firma ExpertVision AI AG hat solchen Ladendiebstählen nun den Kampf angesagt – und zwar mit einer künstlicher Intelligenz.

Alejandro Garcia and Mate Varga, Gründer von ExpertVision AI, wollen mit ihrer KI gegen Ladendiebstahl vorgehen.ExpertVision Ai Ltd

«Seit es Self-Checkouts gibt, sind solche Diebstähle regelrecht explodiert», sagt Alejandro Garcia, Gründer von ExpertVision AI, gegenüber 20 Minuten. Tatsächlich haben sich die registrierten Fälle seit 2014 mehr als verdoppelt. Garcia arbeitete sieben Jahre lang im Bereich Computer Vision und KI für Kassensysteme, bevor er diese Marktlücke erkannte. «Je mehr gestohlen wird, desto grösser wird der Druck, die Preise zu erhöhen. Eine KI kann hier effizient helfen.»

Das sagen die Detailhändler

20 Minuten hat bei den grossen Schweizer Detailhändlern nachgefragt, wie sie zu einer KI-Lösung gegen Ladendiebstahl stehen. Migros und Coop betonen beide, dass sie ihre Sicherheitssysteme laufend weiterentwickeln und grundsätzlich offen für neue Technologien sind. Ob sie konkret mit ExpertVision AI in Kontakt stehen, wollten sie aus sicherheitstechnischen Gründen nicht kommentieren. Aldi hingegen verneint auf Anfrage, dass der Einsatz KI-basierter Videoüberwachung in ihren Filialen geplant sei.
Zudem wollte 20 Minuten wissen, ob Ladendiebstähle langfristig Auswirkungen auf die Preisgestaltung haben. Coop erklärt, dass Warenverluste grundsätzlich Kosten verursachen, die in die Gesamtkosten des Unternehmens einfliessen. Migros betont hingegen, dass Ladendiebstähle derzeit keinen Einfluss auf die Preise haben.

KI überwacht – am Ende entscheidet ein Mensch

Das System analysiere ganz einfach die Videoaufnahmen der bereits vorhandenen Ladenkameras. Die Technologie erkenne dann, wenn beispielsweise Waren in private Taschen gesteckt oder Artikel am Self-Checkout nicht gescannt würden. Registriere die KI einen verdächtigen Vorgang, werde ein Alarm an den Filialleiter gesendet. «So kann sofort reagiert werden – die endgültige Entscheidung, ob es sich tatsächlich um Ladendiebstahl handelt, trifft aber immer ein Mensch», betont Garcia.

Diese Arten von Diebstahl erkennt die KI:

  • Wenn Kundinnen und Kunden Waren in Handtaschen oder Rucksäcke stecken
  • Wenn an Self-Checkouts nicht alle Artikel gescannt werden
  • Wenn Personen mit Waren durch den Eingang statt durch den Ausgang gehen
  • Wenn viele hochwertige Produkte in kurzer Zeit aus den Regalen genommen werden

Laut Garcia lassen sich mit der Technologie Verluste durch Diebstähle im überwachten Bereich um über 70 Prozent reduzieren. «In einem margenschwachen Umfeld kann das den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust ausmachen.»

Gerade bei Kosmetik oder Alkohol wird laut Garcia gern geklaut.IMAGO/C3 Pictures

«KI schaut weder auf Hautfarbe noch Geschlecht»

Bei der Entwicklung sei es ihm und seinem Team besonders wichtig gewesen, Vorurteile zu vermeiden: «Die Technologie schaut weder auf die Hautfarbe noch auf das Geschlecht. Sie ordnet lediglich Waren Personen zu», sagt Garcia. Auch der Datenschutz habe hohe Priorität: «Es werden keine Kundendaten gespeichert. Zudem ist die Technologie direkt beim Händler installiert.»

Aktuell wird die KI in mehreren Schweizer Filialen getestet. Verbesserungspotenzial sieht der Entwickler an unterschiedlichen Stellen: «Ziel ist es, den Energieverbrauch weiter zu senken und die KI so zu trainieren, dass sie noch andere Arten von Diebstählen, aber auch Gewalt oder Missbrauch unter Kunden oder Angestellten erkennen kann.» Garcia führt nach eigenen Angaben Gespräche mit den meisten grossen Schweizer Detailhändlern. Ziel sei es jedoch, mithilfe der KI bald Ladendieben in ganz Europa den Kampf anzusagen.

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Die Alphütten erzählen am 16.3.2026: von Leuten, die reservieren, aber nicht kommen: Die "No-Shows":
Schweizer Alpen: «Sie buchen verschiedene Hütten und entscheiden dann spontan»
https://www.20min.ch/story/schweizer-alpen-reservieren-dann-nicht-auftauchen-huetten-kaempfen-mit-no-shows-103527359

Fototext: Das Ehepaar Streiff von der Etzlihütte erzählt in «Winterhüttengeschichten» von Gästen, die nicht auftauchen.

Justin Arber -- Ein Phänomen, das von Restaurants bekannt ist, betrifft auch immer wieder Berghütten. Gäste reservieren, erscheinen dann aber nicht. «No-Shows» bereiten Hüttenwarten Probleme.

    Berghütten kämpfen mit sogenannten No-Shows.
    Gäste reservieren Plätze, erscheinen aber nicht.
    Dies führt zu finanziellen Verlusten und Essensverschwendung.
    Die Etzlihütte verlangt eine No-Show-Gebühr von 60 Franken pro Person.

«Zehn Prozent unseres Einkommens sind No-Show-Gebühren», sagt Res Streiff in «Winterhüttengeschichten», einer Serie beim SRF. Zusammen mit seiner Frau betreibt er die Etzlihütte im Kanton Uri.

«No-Show» heisst, die Personen haben vorgängig reserviert, sind dann aber doch nicht aufgetaucht.
Die Gründe

Andrea Strohmeier, Präsidentin des Vereins Schweizer Hütten, sagt gegenüber Nau.ch: «Wir hören immer wieder, dass Hüttenwarte wegen No-Shows auf leeren Plätzen sitzen bleiben.»

Als einen Grund nennt sie: «Sie buchen in verschiedenen Hütten und gehen am Schluss dorthin, wo sie gerade Lust haben.» Auch fehlende Vorbereitung wie defektes Material oder eine falsche Routenplanung komme immer wieder vor, so Strohmeier. «Andere sagen ab, weil sie den Zug verpasst haben oder gerade noch spontan eine spannendere Aktivität dazwischengekommen ist.»

Die Probleme
Im langjährigen Mittel bewege sich der No-Show-Anteil bei etwa zwei Prozent der Übernachtungen, sagt Streiff in Bezug auf seine Etzlihütte gegenüber Nau.ch.

Neben finanziellen Einbussen bergen «No-Shows» ein weiteres Problem: Die Hüttenwarte kochen jeweils gemäss der erwarteten Anzahl an Gästen das Essen vor. Tauchen sie nicht auf, müssen sie im schlimmsten Fall Essen wegwerfen.

Die Massnahmen
Die Etzlihütte geht mit einer No-Show-Gebühr gegen die Poblematik vor. 60 Franken pro Person und Übernachtung kostet sie. Doch nicht in jedem Fall fordern die Streiffs diesen Betrag auch ein. Verzichten würden sie beispielsweise, wenn sich das Wetter plötzlich verschlechtert und die Gruppe deshalb umkehren muss.

Auch wer zwar weniger als 48 Stunden im Voraus absagt, dafür aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Etzlihütte kommt, wird von der Gebühr verschont.

Andere Hütten, die privat betrieben werden, fordern eine Anzahlung, um die Verbindlichkeit zu erhöhen. SAC-Hütten können dieses System nicht einführen. «Grund dafür ist, dass Reservationsgebühren oder Anzahlungen für kleinere Gruppen nicht im Hüttenreglement des SAC verankert sind», sagt Andrea Strohmeier.





Schweiz am 27.3.2026: Weniger Asylgesuche - weniger Asylbeamte:
Wegen rückläufiger Gesuche: Jans stellt Asylbeamte vor die Tür
https://www.blick.ch/politik/wegen-rueclaeufiger-gesuche-jans-stellt-asylbeamte-vor-die-tuer-id21821802.html

Bundesrat Beat Jans hat die Zahl der hängigen Asylgesuche um 45 Prozent gedrückt. Nun baut das SEM massiv an Personal ab – obwohl Jans selbst in der Vergangenheit davor warnte, in ruhigen Zeiten zu viele Stellen zu streichen.




Miete in der Schweiz am 31.3.2026: Vermieter zocken immer mehr ab - bei 40% ist die Miete über 30% des Lohnes - und die schweizer Regierung schläft:
Mieter-Barometer schockt: Schweizer zahlen Rekordmieten – und schweigen aus Angst
https://www.blick.ch/politik/verband-ist-alarmiert-so-unzufrieden-sind-die-schweizer-mieter-id21831733.html

Joschka Schaffner -- Redaktor Politik -- Der Schweizer Mieterinnen- und Mieterverband warnt: 70 Prozent berichten von Problemen mit Vermietern – doch nur wenige wehren sich. Besonders beim Anfangsmietzins bleiben trotz grosser Erfolgschancen viele untätig.

Der Mieterinnen- und Mieterverband warnt: Wohnkosten in der Schweiz explodieren
Bei fast zwei von fünf Haushalten gehen mehr als 30 Prozent drauf
Umfrage: Grosser Rückhalt für die Mietpreis-Initiative

Der Schweizer Mieterinnen- und Mieterverband (MV) schlägt Alarm: Die Wohnkosten explodieren – und viele trauen sich nicht, ihre Rechte einzufordern! So zeigt es jedenfalls das Miet-Barometer, für das der Verband in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Sotomo 34'441 Mieterinnen und Mieter befragt hat.

Demnach gehen bei zwei von fünf Haushalten mehr als 30 Prozent des Einkommens für die Wohnung drauf. Das sei weit über den Empfehlungen der Budgetberatung Schweiz, warnt der MV. Besonders alarmierend: Jede zwanzigste Person zahlt sogar über die Hälfte ihres Einkommens für Wohnkosten. Die grundsätzlich hohe Belastung gilt dabei für alle Regionen der Schweiz gleich stark – egal ob in der Stadt, auf dem Land oder in den unterschiedlichen Sprachregionen.

VIELE PROBLEME, WENIG GEGENWEHR
Auch sonst präsentiert der nationale Verband besorgniserregende Zahlen: Laut der Umfrage berichten satte 70 Prozent von Problemen mit ihrer Vermieterschaft. Besonders häufig passiert dies bei Mängeln, Unterhalt und bei der Nebenkostenabrechnung. Doch die Mehrheit davon wehrt sich nicht.

Besonders zeigt sich dies beim Geld: Nur fünf Prozent der befragten Mieterschaft hätten jemals ihren Anfangsmietzins angefochten. Dabei wäre Letzteres in den meisten Fällen aussichtsreich, so der Verband: Drei Viertel der getätigten Anfechtungen enden in einem vollen oder zumindest teilweisen Erfolg. Ebenfalls forderte fast die Hälfte keine Mietzinssenkung, obwohl der Referenzzinssatz letzten September gesunken ist.

ANGST VOR KONSEQUENZEN IST HOCH
Die Angst vor Konsequenzen ist grundsätzlich gross, so der MV: Ein Drittel der Befragten, die keine Mietzinssenkung anforderten, befürchtete, dass sie es sich dadurch mit der Vermieterin oder dem Vermieter verscherzen würden. Besonders zaghaft zeigen sich dabei die Mieterinnen und Mieter in der französisch- und italienischsprachigen Schweiz.

Zudem hat jede vierte Person Angst, ihre Wohnung in den kommenden zwei Jahren zu verlieren – oft durch Kündigungen im Rahmen von Sanierungen. Diese Praxis wird laut dem MV häufig genutzt, um Mietzinserhöhungen durchzusetzen. Und sollte es danach auf die Suche nach einer neuen Bleibe gehen, sehen ebenfalls einige schwarz: Mehr als zwei Drittel fanden ihre letzte Wohnungssuche schwierig oder eher schwierig.

VIEL RÜCKHALT FÜR DIE MIETPREIS-INITIATIVE
Sowieso sieht eine Mehrheit von 58 Prozent die Vermietenden im aktuellen Mietrecht im Vorteil. Der Umstand ist jedoch wenig verwunderlich: Rund 72 Prozent der Befragten sind selbst Mitglied des Mieterinnen- und Mieterverbands. Und da die Resultate nicht anhand demografischer Merkmale gewichtet wurden, haben die Kantone mit besonders teilnahmefreudiger Mieterschaft in der Umfrage grundsätzlich mehr Einfluss.

Die Resultate sollen daher vor allem auch als Zündstoff für die vom Verband im letzten Sommer lancierte Mietpreis-Initiative gelten. Diese soll sicherstellen, dass Mieten regelmässig überprüft und angepasst werden – ohne dass Einzelne aktiv werden müssen.

Zumindest in der Umfrage findet die Forderung bereits deutlichen Rückhalt: Fast neun von zehn Befragten finden, dass Mietzinssenkungen automatisch weitergegeben werden und die Mietpreise wirksamer kontrolliert werden sollten.



2.4.2026: Bundesrat Jans lässt 1000e Muslime in die Schweiz einreisen - im Wohnungsbau macht er NICHTS! - aber verlangt nun von den Konzernen die Menschenrechte:
Konzernverantwortung: Jans will Unternehmen zu Achtung der Menschenrechte zwingen
https://www.20min.ch/story/konzernverantwortung-jans-will-unternehmen-zu-achtung-der-menschenrechte-zwingen-103538960

Fototext: Justizminister Beat Jans stellte am Donnerstag den Gegenvorschlag zur zweiten Konzernverantwortungsinitiative in Bern vor.

Stefan Lanz -- Christof Vuille -- Der Bundesrat will dem zweiten Versuch der Konzernverantwortungsinitiative mit einem Gegenvorschlag begegnen. Dieser soll sich an den kürzlich beschlossenen Regeln der EU orientieren.

    ustizminister Beat Jans präsentiert einen Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative 2.0.
    Dieser orientiert sich an den EU-Regeln. Er geht nicht darüber hinaus.
    Eine Abstimmung über die Initiative könnte vielleicht vermieden werden.

Die Konzernverantwortungsinitiative ist 2020 knapp an der Urne gescheitert. Das Volk sagte Ja, die Stände aber Nein. In einem zweiten Versuch, von den Initiatoren selbst «KVI 2.0» genannt, soll es nun klappen.

Oder kommt es gar nicht zur Abstimmung? Justizminister Beat Jans hat am Donnerstag in Bern den bundesrätlichen Gegenentwurf vorgestellt.  Sollte dieser es durch das Parlament schaffen und die Initianten dann ihre Initiative zurückziehen, hätte die Schweiz ein Regelwerk für mehr Konzernverantwortung, ohne dass eine Abstimmung notwendig wäre.

«Die orangen Fahnen hängen wieder», mahnte Jans und rief in Erinnerung, dass die erste Initiative nur am Ständemehr scheiterte.
Das ist das Ziel des Gegenvorschlags

Bei der ersten Abstimmung warnten die Gegner mit einigem Erfolg, dass die Schweiz verglichen mit dem Ausland zu einem der strengsten Verantwortungsgesetze Ja gesagt hätte. Unterdessen hat die EU aber Regeln für mehr Verantwortung ihrer Grosskonzerne eingeführt. Diese gelten für besonders grosse Unternehmen mit mehr als 5000 Angestellten. Sie sollen spätestens 2028 von den Mitgliedsländern umgesetzt sein.

Der Bundesrat sagt nun, die Schweizer Regeln sollen nicht über die Bestimmungen der EU hinausgehen «sowie anerkannte internationale Standards berücksichtigen». Insgesamt soll erreicht werden, dass «grosse Schweizer Unternehmen Menschenrechte einhalten und zur Umwelt Sorge tragen», sagt Bundesrat Beat Jans am Donnerstag vor den Medien in Bern.

Das sind die konkreten Massnahmen
Der Bundesrat will die Konzernverantwortung in einem «Bundesgesetz über die nachhaltige Unternehmensführung» regeln. Dieses sei «international abgestimmt», so Jans. Neu sollen alle grossen Schweizer Unternehmen «spezifische Sorgfaltspflichten in den Bereichen Menschenrechte und Umwelt einhalten müssen», sagt der Bundesrat. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) seien von diesen Pflichten «nicht direkt» betroffen.

FDP spricht von «Jobkiller»
Bei den Bürgerlichen kommt das Projekt des Bundesrats nicht gut an. Die FDP spricht von einem «Jobkiller», der Arbeitsplätze und Löhne in der Schweiz bedrohe. Sie kritisiert Jans’ Pläne scharf: «Statt Hürden abzubauen und die Unternehmen zu entlasten, kommt er den Initianten mit einem Gegenvorschlag entgegen.» Dieser klinge zwar harmloser als die Initiative, führe jedoch in dieselbe falsche Richtung. Die Freisinnigen warnen vor « mehr Regulierung, höhere Kosten und einer geringeren Wettbewerbsfähigkeit».
Auch der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse schiesst scharf gegen den Gegenvorschlag: «Das neue Gesetz ist ein Paradebeispiel für unnötige Bürokratie und vorauseilenden Gehorsam, zu dem die Schweiz weder in den bestehenden noch künftigen bilateralen Beziehungen verpflichtet wäre.»

Konkret sollen die grossen Firmen Risiken systematisch ermitteln und die notwendigen Massnahmen ergreifen müssen. Von dieser Regelung seien rund 30 Grossunternehmen betroffen.

An der Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung will der Bundesrat festhalten. So sollen Schweizer Unternehmen «weiterhin über die Risiken in den Bereichen Umwelt, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung berichten müssen», sowie über die Massnahmen, die sie dagegen ergreifen. Diese Berichte sollen neu extern überprüft werden müssen. Dafür sind von der Pflicht wohl nur noch rund 100, statt wie bisher 200 Unternehmen betroffen. Auch hier seien KMU «nicht direkt» betroffen.

Für die Einhaltung der neuen Vorschriften will der Bundesrat eine neue Behörde gründen. Er schlägt vor, diese Aufgabe einer «Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde (RAB)» zu übertragen. Über die finanziellen und personellen Mittel dieser Aufsicht macht die Regierung in ihrer Mitteilung keine Angaben.

Wie fest trifft es die KMU wirklich?
Der Bundesrat hat eine sogenannte «Regulierungsfolgenabschätzung» von einem externen Beratungsunternehmen durchführen lassen. Dessen Fazit: Da die Lieferkette kontrolliert wird, sind zuliefernde KMU von den geplanten Regelungen sehr wohl betroffen.

Allerdings ist dies auch schon bei den beschlossenen EU-Regeln der Fall. «Insgesamt erwarten wir im Szenario Gegenvorschlag keine nennenswerten negativen Auswirkungen auf die Standortattraktivität der Schweiz», lautet dann auch das Fazit der Berater. Jans betonte, dass «Schutzmechanismen» für KMU eingebaut seien.



Total gaga am 3.4.2026: Die "vegane Klimawurst" aus Zürich:
Teil-vegane «Klimawurst» spaltet Besucher im Zoo Zürich
https://www.nau.ch/news/schweiz/teil-vegane-klimawurst-spaltet-besucher-im-zoo-zurich-67111702

Fototexte:
Die «Klimawurst» des Zoo Zürich sorgt für Gesprächsstoff: Neu stecken rund 20 Prozent Erbsenprotein in der Kalbsbratwurst.
Frank (44) kritisiert die neue «Klimawurst»: Die Menschen sollten frei entscheiden können – Fleisch oder vegetarisch.
Vanessa (34) hat ihre Ernährung umgestellt: Für sie kommen ohnehin vegetarische und vegane Alternativen auf den Teller.
Max (72) kann der «Klimawurst» nichts abgewinnen – probieren kommt für ihn gar nicht erst infrage.
Nur die achtjährige Serafina hat’s beim Probieren sofort gemerkt: In der Wurst stecken Erbsen.


Der Artikel:

Nico Leuthold, Vivian Balsiger -- Zürich -- Plötzlich steckt Erbsenprotein drin! Die neue «Klimawurst» im Zoo Zürich erhitzt die Gemüter – obwohl sie immer noch zu 80 Prozent aus Fleisch besteht.

bratwurst adé – jetzt kommt die «Klimawurst»!

Im Zoo Zürich schlagen die Wellen hoch: Die klassische Bratwurst steht plötzlich auf der Abschussliste.

Statt reinem Fleisch kommt neu eine Mischung auf den Speiseplan – mit rund einem Viertel Bio-Erbsenprotein. Für viele ein Schock, für andere ein cleverer Schritt Richtung Zukunft.

Und es trifft nicht nur die Bratwurst: Auch Cervelats, Wienerli und sogar das Hackfleisch im Chili con Carne werden «umgerüstet».

Der Zoo macht Ernst mit seinen Nachhaltigkeitszielen. «Naturschutz beginnt auf dem Teller», heisst es vom Zoo.

Die Idee dahinter: Produkte mit Erbsenprotein kommen geschmacklich erstaunlich nah an Fleisch heran. Und haben damit das Potenzial, selbst eingefleischte Fleischfans zu überzeugen.

«Ich will einfach normale Bratwurst essen»
In der Nau.ch-Umfrage vor Ort zeigt sich, wie sehr die «Klimawurst» polarisiert:

Frank (44) zeigt sich kritisch: «Ich persönlich finde es nicht so gut, weil man so alle Leute in die vegetarische Richtung drängt», sagt er. Er findet, jeder solle selbst entscheiden dürfen, ob er Fleisch oder eine vegetarische Alternative isst.

Und Max (72) winkt gleich ganz ab. Probieren kommt für ihn gar nicht erst infrage: «Nein danke. Ich will einfach normale Bratwurst essen.»

Diejenigen, die die Wurst schon probiert haben, zeigen sich positiv überrascht. Fabian war zunächst skeptisch und dachte, er würde sofort einen Unterschied rausschmecken: «Aber nein, ich habe eigentlich keinen Unterschied geschmeckt», so der 75-Jährige.

Auch Vanessa (34) ist vollends begeistert und lobt vor allem die Textur: «Es war knackig!» Nur das Chili im Chili con Carne war ihr einen Tick zu scharf.

Einzig die achtjährige Serafina ist überzeugt: Sie hat die Erbsen sofort rausgeschmeckt!

Zoo kontert mit Zahlen
Der Zoo lässt sich von negativer Kritik nicht beirren.

Und kontert mit Zahlen: Jede «Klimawurst» spart nämlich rund 590 Gramm CO₂. Hochgerechnet sind das 60 Tonnen CO₂ pro Jahr auf 100'000 verkaufte Würste. So viel wie 233 Autofahrten von Zürich nach Rom.

Dazu kommt: Der Klimafussabdruck sinkt um satte 45 Prozent.




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