Schweiz
CH: Meldungen 26 - ab 1.4.2026
Die Schweizer
sparen am FALSCHEN Ort: Zu tiefe Brücken,
Stellwerke ohne Blitzableiter, Baustellen ohne
Fussgängerstreifen-Warntafeln etc.
Und die satanistischen Organisationen sind immer
noch da: Weltbank, UNO, GAVI, und seit Kurzem
auch ein Kampfviren-Labor in Spiez...
5.11.2025: Kahlschlag
seit 2024 in der Schweiz bei den
Ergänzungsleistungen (EL) durch
"neue Berechnungen" - kriminelle
Martina Bircher (SVP) färbt ab
Die
kriminelle Frau Martina Bircher (SVP) hetzt
seit 10 Jahren (seit 2015ca.) gegen Arme, um
sie noch ärmer zu machen - u.a. mit einer
"Bircher Consulting". Folgen: Diskriminierung,
Ausgrenzung, Hass, Folter, Menschenrechte
verletzt, Nötigung, Depression, Flucht oder
Verschuldung oder Schwarzarbeit, die Schweiz
wird eine Bananenrepublik, Drittes Reich -
aber die Reichen werden IMMER REICHER mit
Billionen auf Schwarzkonten auf Geldinseln
und in den Grossbanken!
Der
Kahlschlag bei den Ergänzungsleistungen (EL)
gegen Arme erfolgt seit 2024 mit immer
"neuen Berechnungen" alle 6 Monate mit NEUEN
KÜRZUNGEN (!). Damit werden immer NEUE
PROBLEME geschaffen, Frau Bircher - und sie
weiss das GANZ GENAU, dass die kriminellen
schweizer Arbeitgeber ABSICHTLICH immer neue
Leute ins Sozialsystem ABTREIBEN und Frau
Bircher TUT NICHTS DAGEGEN! WO ist das
Lohnmodell ab 50, Frau Bircher? 5.11.2025 -
Link
SOS144-Rettungskarte:
Garantiert 0 Kosten bei Krankenwagen:
Für 60 Franken (Einzelpolice) / 90 Franken
(Familien-/Paarpolice) erhältlich. Mehr
Informationen unter www.sos144.ch oder
+41 31 914 41 44.
Reiseversicherung weltweit 1 Jahr: Europäische
Reiseversicherung ERV
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
2.4.2026: Bundesrat Jans lässt 1000e
Muslime in die Schweiz einreisen - im Wohnungsbau
macht er NICHTS! - aber verlangt nun von den
Konzernen die Menschenrechte:
Konzernverantwortung: Jans will Unternehmen zu
Achtung der Menschenrechte zwingen
https://www.20min.ch/story/konzernverantwortung-jans-will-unternehmen-zu-achtung-der-menschenrechte-zwingen-103538960
Fototext:
Justizminister Beat Jans stellte am Donnerstag den
Gegenvorschlag zur zweiten
Konzernverantwortungsinitiative in Bern vor.
Stefan Lanz
-- Christof Vuille -- Der
Bundesrat will dem zweiten Versuch der
Konzernverantwortungsinitiative mit einem
Gegenvorschlag begegnen. Dieser soll sich an den
kürzlich beschlossenen Regeln der EU orientieren.
ustizminister Beat Jans präsentiert
einen Gegenvorschlag zur
Konzernverantwortungsinitiative 2.0.
Dieser orientiert sich an den
EU-Regeln. Er geht nicht darüber hinaus.
Eine Abstimmung über die Initiative
könnte vielleicht vermieden werden.
Die Konzernverantwortungsinitiative ist 2020 knapp an
der Urne gescheitert. Das Volk sagte Ja, die Stände
aber Nein. In einem zweiten Versuch, von den
Initiatoren selbst «KVI 2.0» genannt, soll es nun
klappen.
Oder kommt es gar nicht zur Abstimmung? Justizminister
Beat Jans hat am Donnerstag in Bern den
bundesrätlichen Gegenentwurf vorgestellt. Sollte
dieser es durch das Parlament schaffen und die
Initianten dann ihre Initiative zurückziehen, hätte
die Schweiz ein Regelwerk für mehr
Konzernverantwortung, ohne dass eine Abstimmung
notwendig wäre.
«Die orangen Fahnen hängen wieder», mahnte Jans und
rief in Erinnerung, dass die erste Initiative nur am
Ständemehr scheiterte.
Das ist das Ziel des Gegenvorschlags
Bei der ersten Abstimmung warnten die Gegner mit
einigem Erfolg, dass die Schweiz verglichen mit dem
Ausland zu einem der strengsten Verantwortungsgesetze
Ja gesagt hätte. Unterdessen hat die EU aber Regeln
für mehr Verantwortung ihrer Grosskonzerne eingeführt.
Diese gelten für besonders grosse Unternehmen mit mehr
als 5000 Angestellten. Sie sollen spätestens 2028 von
den Mitgliedsländern umgesetzt sein.
Der Bundesrat sagt nun, die Schweizer Regeln sollen
nicht über die Bestimmungen der EU hinausgehen «sowie
anerkannte internationale Standards berücksichtigen».
Insgesamt soll erreicht werden, dass «grosse Schweizer
Unternehmen Menschenrechte einhalten und zur Umwelt
Sorge tragen», sagt Bundesrat Beat Jans am Donnerstag
vor den Medien in Bern.
Das sind die konkreten Massnahmen
Der Bundesrat will die Konzernverantwortung in einem
«Bundesgesetz über die nachhaltige
Unternehmensführung» regeln. Dieses sei «international
abgestimmt», so Jans. Neu sollen alle grossen
Schweizer Unternehmen «spezifische Sorgfaltspflichten
in den Bereichen Menschenrechte und Umwelt einhalten
müssen», sagt der Bundesrat. Kleine und mittlere
Unternehmen (KMU) seien von diesen Pflichten «nicht
direkt» betroffen.
FDP spricht von «Jobkiller»
Bei den Bürgerlichen kommt das Projekt des Bundesrats
nicht gut an. Die FDP spricht von einem «Jobkiller»,
der Arbeitsplätze und Löhne in der Schweiz bedrohe.
Sie kritisiert Jans’ Pläne scharf: «Statt Hürden
abzubauen und die Unternehmen zu entlasten, kommt er
den Initianten mit einem Gegenvorschlag entgegen.»
Dieser klinge zwar harmloser als die Initiative, führe
jedoch in dieselbe falsche Richtung. Die Freisinnigen
warnen vor « mehr Regulierung, höhere Kosten und einer
geringeren Wettbewerbsfähigkeit».
Auch der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse
schiesst scharf gegen den Gegenvorschlag: «Das neue
Gesetz ist ein Paradebeispiel für unnötige Bürokratie
und vorauseilenden Gehorsam, zu dem die Schweiz weder
in den bestehenden noch künftigen bilateralen
Beziehungen verpflichtet wäre.»
Konkret sollen die grossen Firmen Risiken systematisch
ermitteln und die notwendigen Massnahmen ergreifen
müssen. Von dieser Regelung seien rund 30
Grossunternehmen betroffen.
An der Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
will der Bundesrat festhalten. So sollen Schweizer
Unternehmen «weiterhin über die Risiken in den
Bereichen Umwelt, Sozial- und Arbeitnehmerbelange,
Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung berichten
müssen», sowie über die Massnahmen, die sie dagegen
ergreifen. Diese Berichte sollen neu extern überprüft
werden müssen. Dafür sind von der Pflicht wohl nur
noch rund 100, statt wie bisher 200 Unternehmen
betroffen. Auch hier seien KMU «nicht direkt»
betroffen.
Für die Einhaltung der neuen Vorschriften will der
Bundesrat eine neue Behörde gründen. Er schlägt vor,
diese Aufgabe einer «Eidgenössischen
Revisionsaufsichtsbehörde (RAB)» zu übertragen. Über
die finanziellen und personellen Mittel dieser
Aufsicht macht die Regierung in ihrer Mitteilung keine
Angaben.
Wie fest trifft es die KMU wirklich?
Der Bundesrat hat eine sogenannte
«Regulierungsfolgenabschätzung» von einem externen
Beratungsunternehmen durchführen lassen. Dessen Fazit:
Da die Lieferkette kontrolliert wird, sind zuliefernde
KMU von den geplanten Regelungen sehr wohl betroffen.
Allerdings ist dies auch schon bei den beschlossenen
EU-Regeln der Fall. «Insgesamt erwarten wir im
Szenario Gegenvorschlag keine nennenswerten negativen
Auswirkungen auf die Standortattraktivität der
Schweiz», lautet dann auch das Fazit der Berater. Jans
betonte, dass «Schutzmechanismen» für KMU eingebaut
seien.
Total gaga am
3.4.2026: Die "vegane Klimawurst" aus Zürich:
Teil-vegane «Klimawurst» spaltet Besucher im Zoo
Zürich
https://www.nau.ch/news/schweiz/teil-vegane-klimawurst-spaltet-besucher-im-zoo-zurich-67111702
Fototexte:
Die «Klimawurst» des Zoo Zürich
sorgt für Gesprächsstoff: Neu stecken rund 20
Prozent Erbsenprotein in der Kalbsbratwurst.
Frank (44) kritisiert die neue «Klimawurst»: Die
Menschen sollten frei entscheiden können – Fleisch
oder vegetarisch.
Vanessa (34) hat ihre Ernährung umgestellt: Für
sie kommen ohnehin vegetarische und vegane
Alternativen auf den Teller.
Max (72) kann der «Klimawurst» nichts abgewinnen –
probieren kommt für ihn gar nicht erst infrage.
Nur die achtjährige Serafina hat’s beim Probieren
sofort gemerkt: In der Wurst stecken Erbsen.
Der Artikel:
Nico Leuthold, Vivian Balsiger -- Zürich --
Plötzlich steckt Erbsenprotein drin! Die neue
«Klimawurst» im Zoo Zürich erhitzt die Gemüter –
obwohl sie immer noch zu 80 Prozent aus Fleisch
besteht.
bratwurst adé – jetzt kommt die «Klimawurst»!
Im Zoo Zürich schlagen die Wellen hoch: Die
klassische Bratwurst steht plötzlich auf der
Abschussliste.
Statt reinem Fleisch kommt neu eine Mischung auf den
Speiseplan – mit rund einem Viertel
Bio-Erbsenprotein. Für viele ein Schock, für andere
ein cleverer Schritt Richtung Zukunft.
Und es trifft nicht nur die Bratwurst: Auch
Cervelats, Wienerli und sogar das Hackfleisch im
Chili con Carne werden «umgerüstet».
Der Zoo macht Ernst mit seinen
Nachhaltigkeitszielen. «Naturschutz beginnt auf dem
Teller», heisst es vom Zoo.
Die Idee dahinter: Produkte mit Erbsenprotein kommen
geschmacklich erstaunlich nah an Fleisch heran. Und
haben damit das Potenzial, selbst eingefleischte
Fleischfans zu überzeugen.
«Ich will einfach normale Bratwurst essen»
In der Nau.ch-Umfrage vor Ort zeigt sich, wie sehr
die «Klimawurst» polarisiert:
Frank (44) zeigt sich kritisch: «Ich persönlich
finde es nicht so gut, weil man so alle Leute in die
vegetarische Richtung drängt», sagt er. Er findet,
jeder solle selbst entscheiden dürfen, ob er Fleisch
oder eine vegetarische Alternative isst.
Und Max (72) winkt gleich ganz ab. Probieren kommt
für ihn gar nicht erst infrage: «Nein danke. Ich
will einfach normale Bratwurst essen.»
Diejenigen, die die Wurst schon probiert haben,
zeigen sich positiv überrascht. Fabian war zunächst
skeptisch und dachte, er würde sofort einen
Unterschied rausschmecken: «Aber nein, ich habe
eigentlich keinen Unterschied geschmeckt», so der
75-Jährige.
Auch Vanessa (34) ist vollends begeistert und lobt
vor allem die Textur: «Es war knackig!» Nur das
Chili im Chili con Carne war ihr einen Tick zu
scharf.
Einzig die achtjährige Serafina ist überzeugt: Sie
hat die Erbsen sofort rausgeschmeckt!
Zoo kontert mit Zahlen
Der Zoo lässt sich von negativer Kritik nicht
beirren.
Und kontert mit Zahlen: Jede «Klimawurst» spart
nämlich rund 590 Gramm CO₂. Hochgerechnet sind das
60 Tonnen CO₂ pro Jahr auf 100'000 verkaufte Würste.
So viel wie 233 Autofahrten von Zürich nach Rom.
Dazu kommt: Der Klimafussabdruck sinkt um satte 45
Prozent.
Kanton Wallis am 11.4.2026: Erdspalt
250m lang unterhalb von Vissoie / Mayoux bedroht
Chippis - wächst um 4mm pro Tag:
Chippis VS: «Ich habe meine Sachen gepackt»: Katze
Zora muss zu Hause bleiben
https://www.20min.ch/story/chippis-vs-ich-habe-meine-sachen-gepackt-katze-zora-muss-zu-hause-bleiben-103543784
Fototexte:
Der Fluss La Navizence fliesst durch das Val
d'Anniviers.
Das Dorf Chippis kann durch den möglichen Felssturz
und die Blockierung des Flusses geflutet werden.
Der 250-Meter-Spalt unterhalb des Dorfes Mayoux
[Vissoie, Mayoux] ist aktuell zwischen 80 und 100
Zentimeter breit und gut sichtbar.
Der Fluss La Navizence fliesst durch das Val
d'Anniviers.20min/Fabienne Gnos
Elever Mehmetaj (67) sei durch die zweiwöchentlichen
Informationssitzungen der Gemeinde auf dem neuesten
Stand der Dinge.
Das Dorf Chippis liegt neben Sierre/Siders.
Jolanda Moos (71), die Schwester von Béatrice
Constantin, habe ihre Identitätskarte und die
wichtigsten Dokumente immer griffbereit.20min/Fabienne
Gnos
Diese Autobrücke, die direkte Verbindung zum Dorf,
wird im nächsten Monat abgebaut.
Dafür komme eine Fussgängerbrücke dorthin, welche bei
einer möglichen Überschwemmung mitgerissen wird.
Es wird an einer Umleitung gebaut, damit die
Bevölkerung auf jener Seite des Flusses auch weiterhin
mit dem Auto ins Dorf fahren kann.
Diese Autobrücke, die direkte Verbindung zum Dorf,
wird im nächsten Monat abgebaut.20min/Fabienne Gnos
Sie hat einen Vorrat an Katzenfutter angelegt, damit
die Katzen im Notfall genug zu essen haben.
Ein Necessaire, zwei Pullover und eine Trainerhose –
der Notfallrucksack von Béatrice liegt bereit.
Béatrice Constantin (68) nimmt ihren Hund Wifi mit –
ihre vier Katzen, Filou, Zora, Pirouette und
Cacahuète, müsse sie zu Hause lassen.20min/Fabienne
Gnos
Der Artikel:
Fabienne Gnos
-- Das Walliser Dorf
Chippis im [am Ausgang des] Val d'Anniviers ist von
einem 250-Meter-Erdspalt bedroht. Bewohnerinnen und
Bewohner haben sich auf eine Evakuierung vorbereitet
und ihre Sachen gepackt.
Im Val d'Anniviers VS bedroht ein
250-Meter-Erdspalt das Walliser Dorf Chippis.
Ein Felssturz könnte den Fluss La
Navizence blockieren. Das Dorf würde überschwemmt.
Bewohnende wie Béatrice Constantin
packen ihre Sachen. Sie bereiten sich auf eine
Evakuierung vor.
Béatrice muss ihre vier Katzen
zurücklassen – ihr Bernhardiner Wifi darf mit.
Auf dem Bett von Béatrice Constantin (68) in Chippis
im Kanton Wallis liegt ein Rucksack, daneben zwei
Pullover und eine Trainerhose sowie ein Necessaire mit
einem Reise-Duschgel und einer noch in Karton
eingepackten Zahnbürste. Sie ist auf den Alarm
gewappnet, der sie auffordert, ihr Haus zu verlassen
und sich in Sicherheit zu begeben, weg von ihrem
Zuhause.
Werbung
Im Val d'Anniviers bedroht ein 250-Meter-Erdspalt das
Walliser Dorf Chippis. Der Spalt wächst rasant und
kann zu einem Felssturz führen. Tritt dies ein, wird
der Fluss La Navizence blockiert und das Dorf wird
überschwemmt. Bewohnerinnen und Bewohner von Chippis
wurden aufgefordert, ihre Sachen zu packen.
Béatrice Constantin (68) nimmt ihren Hund Wifi mit –
ihre vier Katzen, Filou, Zora, Pirouette und
Cacahuète, müsse sie zu Hause lassen.
«Meine vier Katzen muss ich zurücklassen»
So auch Béatrice: «Es tut im Herzen weh», sagt sie.
Béatrice wohnt direkt neben dem Fluss, somit ist ihr
Zuhause äusserst gefährdet. «Ich habe vom
Auslösen des Alarms bis zu dem Moment, in dem ich in
der Turnhalle im Dorf eintreffen muss, 20 Minuten
Zeit», erklärt sie. Und sie weiss genau, was sie in
diesen 20 Minuten macht.
This is a modal window.
The media could not be loaded, either because the
server or network failed or because the format is not
supported.
Erdspalt in Chippis VS: 20-Minuten-Reporterin Fabienne
Gnos berichtet über die Lage. (10. April 2026)20min
«Ich werde kiloweise Katzenfutter auf dem Boden
verteilen», so Béatrice. Sie müsse ihre vier Katzen,
Filou, Zora, Pirouette und Cacahuète, zu Hause lassen.
Die Schränke sind voll mit Katzenfutter. Nur Wifi, ihr
Hund, wird mitkommen: «Den kann ich doch nicht
hierlassen», meint sie. Der 10 Monate alte
Bernhardiner sei ihr zu fest ans Herz gewachsen, um
ihn zurückzulassen.
Betonmauern, Blöcke und Brücken
Neben ihrem Haus läuft die Arbeit auf Hochtouren: «Wir
bauen Betonmauern und Blöcke zum Schutz und entnehmen
Steine aus dem Fluss, um ihn grösser und breiter zu
machen», erklärt ein Bauarbeiter. In einem Monat
werden sie die Autobrücke abbauen. «Diese würde das
Wasser und das Material des möglichen Felssturzes
blockieren», sagt Béatrice.
Werbung
Es komme eine Brücke für Fussgänger hin, welche bei
einer möglichen Überschwemmung mitgerissen wird. Seit
Béatrice denken kann, gibt es diese Autobrücke. Auf
dem Gitter der Brücke steht das Jahr 1885. «Jetzt
nehmen sie mir meine Brücke weg, eine direkte
Verbindung zum Dorf, da fängt mein Herz an zu weinen»,
meint sie. Aktuell wird an einer Umleitung gearbeitet,
damit die Bevölkerung auf jener Seite des Flusses auch
weiterhin mit dem Auto ins Dorf fahren kann.
Jolanda Moos (71), die Schwester von Béatrice
Constantin, habe ihre Identitätskarte und die
wichtigsten Dokumente immer griffbereit.
«Es ist nur eine Frage der Zeit»
Auch die Schwester von Béatrice, Jolanda Moos (71),
hat ihre Tasche gepackt: «Ich habe meine
Identitätskarte und die wichtigsten Dokumente immer
bei mir», sagt sie. Bewohner Elever Mehmetaj (67)
erklärt, dass die Bevölkerung laufend über den
aktuellen Stand informiert werde: «Wir haben alle zwei
Wochen in der Gemeinde eine Informationssitzung, bei
der wir die aktuelle Situation besprechen», sagt er.
Die Bewohnerinnen und Bewohner sind sich einig: «Der
Felssturz und die Überschwemmung werden kommen. Es ist
nur eine Frage der Zeit», sagt Jolanda. «Die Gemeinde
sagte, es könne Mitte Juni der Fall sein. Oder auch
morgen», fügt Béatrice hinzu. Morgen oder in zwei
Monaten – die Bevölkerung von Chippis ist vorbereitet,
ihr Zuhause aufzugeben. Ihre Sachen sind gepackt.
Spalt wächst bis zu vier Millimeter pro Tag
Der Erdspalt ist aktuell zwischen 80 und 100
Zentimeter breit und 250 Meter lang. Für geologische
Verhältnisse wachse die Spalte mit täglich zwei bis
vier Millimetern rasend schnell. Laut Swissinfo sei
die Situation nicht unmittelbar kritisch, doch sobald
die Schneeschmelze einsetzt, könne sich dies ändern.
Regen- und Schmelzwasser dringen dann in die Spalte
ein, wodurch der Hang geschwächt werde.
Werbung
Die Spalte befindet sich unterhalb des Dorfes Mayoux.
Im Gebiet befinden sich keine Wohnhäuser, ein
Wanderweg führt jedoch durch das Gebiet. Aktuell ist
dieser bis auf Weiteres gesperrt.
12.4.2026: Partei "Aufrecht" im Kanton
Zürich:
Aufrecht grosse Wahlsiegerin – gleich 3 Sitzgewinne
im Kanton Zürich!
https://t.me/aufrechtch/652
Das Wahlkampf-Team von Aufrecht Kloten unter der
Leitung unseres Präsidenten Remko Leimbach legte bei
den Gemeinderatswahlen vom 12. April 2026 in einer der
grössten Städte des Kantons Zürich mit 4,5% der
Wählerstimmen einen Erdrutschsieg bei den
Gemeinderatswahlen hin! Damit nimmt Remko Leimbach neu
Einsitz im 32-köpfigen Gemeinderat und wird die
konsequent freiheitliche Stimme im Parlament der Stadt
Kloten sein!
In der viergrössten Stadt des Kantons Zürich feiert
heute auch Claudia Günthart einen grossen Wahlerfolg!
Claudia konnte den von Patrick Jetzer «geerbten Sitz»
bei den Gesamterneuerungswahlen der Stadt Dübendorf
mit Bravour verteidigen.
Und in der Zürcher Gemeinde Dinhard wurde Wolfram
Schlebusch bereits am 8. März 2026 mit einem
hervorragenden Resultat in den Gemeinderat von Dinhard
gewählt.
Die Delegierten, die Vorstände aller Kantone und die
Vorstandskollegen von Aufrecht Schweiz gratulieren
Claudia Günthart, Remko Leimbach und Wolfram
Schlebusch ganz herzlich zum Wahlerfolg und wünschen
euch bei der Ausübung eurer Ämter als aufrechte, echte
Volksvertreter viel Ausdauer und Erfolg!
Zürichsee am 13.4.2026: Die
Grundstückpreise am linken Ufer sollen nun höher
sein als an der Goldküste - nun kommt "Platinküste":
Teurer als Goldküste: Zürcher Pfnüselküste heisst
jetzt Platinküste
https://www.nau.ch/news/schweiz/teurer-als-goldkuste-zurcher-pfnuselkuste-heisst-jetzt-platinkuste-67116794
Simon Binz -- Pfnüselküste -- Die linke Seite des
Zürichsees galt als zu schattig, zu günstig, zu
brav. Heute ist die einstige Pfnüselküste teurer als
die Goldküste und heisst Platinküste.
-
Die
Pfnüselküste hat die Goldküste als teuerstes
Pflaster am Zürichsee überholt.
-
Vier
von fünf Liegenschaften gingen 2025 an Expats
oder internationale Privatpersonen.
-
Laut
einem Experten sind Schweizer Käufer in diesem
Segment zur Minderheit geworden.
Wer heute
zwischen Kilchberg ZH und Horgen
ZH eine Immobilie kaufen will, zahlt bis zu
35'000 Franken
pro Quadratmeter. Das ist mehr als in Küsnacht ZH
an der Goldküste, wo «nur» 30'000 Franken
fällig werden.
Die Zahlen belegen:
Das
linke Zürichseeufer hat die Seite gewechselt.
Unter Immobilienmaklern hat sich deshalb längst ein
neuer Begriff etabliert: Die ehemalige Pfnüselküste
heisst neu Platinküste.
Die Folge für
Einheimische ist dramatisch. Luxusmakler Niki Thomet
bringt es gegenüber der «NZZ
am Sonntag» in Zahlen auf den Punkt: «Vier von
fünf Liegenschaften, die 2025 zwischen Kilchberg und
Horgen zum Verkauf
standen, gingen
an Expats und internationale Privatpersonen
mit mehreren Wohnsitzen.»
Schweizer Käufer
seien in diesem Segment zur Minderheit geworden.
Oberrieden ZH etwa sei mittlerweile zur «Schweizer
Enklave» am linken Seeufer geworden – so selten
sind Einheimische unter den Käufern. Laut Thomet
schätzen die wenigen Schweizer, die sich die Lage
noch leisten können, «einen heimischen
Dorfcharakter».
Immobilien werden teurer
– Einheimische müssen wegziehen
Wer seit
Jahrzehnten an der jetzt ehemaligen Pfnüselküste
lebt, profitiert zumindest auf dem Papier: Eine
100-Quadratmeter-Wohnung, die 2005 rund eine
Million Franken
kostete, ist heute 2,5 Millionen wert.
Doch wer zur Miete
wohnt oder eine eigene Immobilie sucht, hat
kaum noch eine Chance. «Viele müssen sich
umorientieren oder gar wegziehen», sagte UBS-Immobilienexperte
Claudio Saputelli bereits im vergangenen Jahr zu
Nau.ch.
Aufzuhalten sei die Entwicklung nicht. «Einen Erfolg
auszubremsen, macht ökonomisch keinen Sinn.»
Stattdessen schätzte der Experte politische Massnahmen
als realistisch ein, um das Miteinander in den
Gemeinden zu stärken.
«Man könnte sich besser organisieren, um soziale
Balance zu erhalten.»
Der beste Eishockeytrainer der Schweiz
am 13.4.2026: Herr Patrick Fischer fälschte die
"Coronaimpfung" und das Zertifikat - ist
UNgeimpft+GESUND:
Hier log Patrick Fischer 2021 die ganze Schweiz an
https://www.nau.ch/sport/eishockey/hier-log-patrick-fischer-2021-die-ganze-schweiz-an-67117144
Mathias Kainz -- Fribourg -- Das
Fälschungs-Geständnis von Hockey-Nati-Coach Patrick
Fischer schockt die Schweizer Hockey-Welt. Und: 2021
log er der ganzen Schweiz ins Gesicht.
-
Patrick
Fischer gesteht: Er fälschte für die
Olympischen Spiele 2022 eine Corona-Impfung.
-
Ungeimpft
und mit gefälschtem Zertifikat reiste der
heute 50-Jährige nach Peking.
-
In
einem grossen Interview belog Fischer damals
die ganze Schweiz.
Am Montagabend,
fast genau einen Monat vor dem Beginn der
Eishockey-WM in der Schweiz, platzt die Bombe:
Nationaltrainer Patrick Fischer gesteht, 2022 ein
Corona-Impfzertifikat gefälscht zu haben.
Damit reiste er an die Olympischen Spiele nach
Peking.
Er habe sich damals in einer «aussergewöhnlichen
persönlichen Notlage» befunden, so der erklärte
Impfgegner. Er habe seine Mannschaft nicht im Stich
lassen wollen – wollte sich aber auch nicht impfen
lassen.
Also fälschte Fischer das Impf-Zertifikat, reiste
unter falschen Angaben nach China. Dort scheiterte die
Schweizer Hockey-Nati bei Olympia 2022 im Viertelfinal
an Finnland.
Mehr als vier Jahre später nun das Geständnis – auch
für den Schweizer Hockey-Verband und Swiss OIympic
eine Überraschung. Die Swiss Ice Hockey Federation
stärkt dem scheidenden Nati-Trainer den Rücken. Man
schätze die Offenheit, so der Verband.
Patrick Fischer log die ganze Schweiz an
Ein Blick ins Archiv deckt auf: Im November 2021 log
Patrick Fischer der Schweizer Öffentlichkeit und der
Olympischen Gemeinschaft ins Gesicht. In einem
ausführlichen Interview mit dem Tagesanzeiger erklärte
er seine Impf-Bereitschaft.
«Ich werde am 12. Dezember vollständig geimpft worden
sein», versprach Fischer damals vollmundig. «Ich
dachte, ich würde bei Corona vielleicht mit Testen
durchkommen. Aber das geht nun nicht, also impfe ich.»
Fischer äusserte sich damals auch als erklärter
Impfgegner. «Ich impfe sonst nicht. Ich mache auch
keine Grippeimpfung, meine Kinder sind nicht geimpft.
Seit ich 18 war und mich bewusst entscheiden konnte,
habe ich keine Impfung mehr gemacht.»
Der heute 50-Jährige forderte damals auch, «man sollte
tolerant sein auf beide Seiten». «Meine Eltern liessen
sich von Anfang an gegen Corona impfen. Ich kam zu
einem anderen Schluss als sie, war etwas skeptisch.
Deshalb wartete ich noch ab.»
EU-Terror am 14.4.2026: Schweiz soll
weniger Stahl in die EU exportieren - der ist aber
eh schon so teuer, dass ihn kaum jemand kauft:
Schärfere EU-Regeln auf Stahlimporte betreffen die
Schweiz
https://www.nau.ch/politik/international/scharfere-eu-regeln-auf-stahlimporte-betreffen-die-schweiz-67117461
Keystone-SDA -- Belgien -- Die EU will zum Schutz
der europäischen Stahlindustrie ihre Einfuhrregeln
verschärfen. Drittstaaten wie die Schweiz sind davon
betroffen. Bern und Brüssel sollen nun laut der
Bundesverwaltung «demnächst» Verhandlungen für
Zollfreikontingente aufnehmen.
In der Nacht auf Dienstag einigten sich Vertreter der
Mitgliedsstaaten und des EU-Parlaments, die zollfreie
Einfuhrmenge für Stahl künftig auf 18,3 Millionen
Tonnen pro Jahr zu beschränken, wie die Gesetzgeber
der EU – der Rat und das Parlament – in entsprechenden
Mitteilungen schrieben. Das sind etwa 47 Prozent
weniger als bisher. Weitere Importe sollen dann mit
einem Strafzoll von 50 Prozent belegt werden, doppelt
so viel wie bisher.
Von der Massnahme sind gemäss Communiqué der
Europäischen Kommission einzig die Staaten des
Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) Norwegen, Island
und Liechtenstein ausgenommen. Die Schweiz erhielt
demnach keine Ausnahme. Die verschiedenen
Institutionen der EU waren sich in dieser Frage
bereits zuvor einig.
Die EU-Kommission will nun mit ihren Handelspartnern
neue Zollfreikontingente aushandeln. Solche Gespräche
hätten bereits bei der Erarbeitung der Massnahme
stattgefunden und würden fortgeführt werden, sagte ein
Sprecher der Brüsseler Behörde am Dienstag auf Anfrage
der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Aus Bern liess das Staatssekretariat für Wirtschaft
(Seco) auf Anfrage verlauten, dass die Verhandlungen
«demnächst» starten sollen. Sie würden im Rahmen der
Welthandelsorganisation (WTO) durchgeführt. Die
Schweiz setze sich dafür ein, dass die Massnahmen den
bilateralen Handel mit der EU nicht oder möglichst
wenig einschränken.
Bern hatte sich in den vergangenen Monaten vergeblich
um eine Ausnahme eingesetzt. Die Schweiz erhoffe sich
nun, die gleichen Kontingente zu erhalten wie bis
anhin, erfuhr Keystone-SDA Ende Januar.
Aus Sicht des Bundes trägt die Schweizer
Stahlproduktion nicht zur weltweiten Überkapazität
bei. Davor will sich die EU mit der Massnahme
schützen, wie es in der Mitteilung der EU-Kommission
hiess. Besonders aus China, Indien und der Türkei
exportierter günstiger Stahl macht den europäischen
Herstellern zu schaffen.
Die Schutzmassnahme der EU soll ab 1. Juli umgesetzt
werden und eine bestehende Massnahme ersetzen, die am
30. Juni ausläuft. Damit die neuen Regeln in Kraft
treten können, müssen die EU-Mitgliedsstaaten und die
-Parlamentarier noch formell zustimmen. Das gilt
jedoch als Formsache.
15.4.2026: Der CH-Franken wurde in der
Türkei in 1 Jahr um 28% aufgewertet - und weitere
Länder:
In diesen Ferienländern ist der Franken besonders
viel wert
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/in-diesen-ferienlandern-ist-der-franken-besonders-viel-wert-67114946
-- Türkei +28%
-- Indien +17%
-- Japan +14%
-- Saudi-Arabien +12%
-- Kanada +9%
-- China +8%
-- Schweden -6%
-- Namibia -1,1%
-- Albanien -0,8%
Zürich, 15.04.2026 - 04:05
Travelnews --
Der starke Franken macht Ferien für
Schweizer vielerorts günstiger. Eine neue Analyse
zeigt, wo Reisende aktuell besonders viel für ihr
Geld bekommen.
Der Schweizer Franken bleibt auf Reisen ein
verlässlicher Vorteil und gewinnt in vielen beliebten
Ferienländern weiter an Kaufkraft. Eine aktuelle
Analyse des Finanzdienstleisters Wise zeigt, wo
Schweizer 2026 besonders viel für ihr Geld erhalten.
Und wo der Franken an Stärke eingebüsst hat.
Grundlage ist ein Vergleich der Wechselkursentwicklung
in den wichtigsten Reisezielen ausserhalb der
Eurozone, mit Stichtag Mitte März 2026.
An der Spitze des Rankings steht die Türkei: Hier ist
der Franken im Vergleich zum Vorjahr rund 28 Prozent
mehr wert. Für Reisende macht sich das im Alltag
sofort bemerkbar, sei es im Restaurant, im Taxi oder
beim Einkauf.
Auch Indien (+17 Prozent) und Japan (+14 Prozent)
profitieren von einer deutlichen Aufwertung des
Frankens. In Indien kann man bereits für wenige
Franken essen kann. Das traditionell eher hochpreisige
Japan wird durch den Wechselkurs spürbar attraktiver.
Schweden ist teurer geworden
Neben den Top drei zeigen auch weitere Fernreiseziele
eine klare Tendenz: Unter anderem in Hongkong und
Saudi-Arabien hat der Franken jeweils um rund zwölf
Prozent zugelegt. Auch Kanada (+9 Prozent) und China
(+8 Prozent) schneiden im Vergleich gut ab.
China bleibt damit ein ausgesprochen preiswertes
Reiseziel. Singapur wiederum, oft als teuer
wahrgenommen, relativiert sich dank des stärkeren
Frankens zumindest teilweise.
Anders präsentiert sich die Situation im Norden
Europas. In Schweden hat der Franken seit dem Vorjahr
rund sechs Prozent an Wert verloren. Auch in Namibia
(-1,1 Prozent) und Albanien (-0,8 Prozent) zeigt sich
eine leichte Abschwächung.
Allerdings bleibt das Preisniveau in diesen Ländern im
Vergleich zur Schweiz weiterhin deutlich tiefer.
Reisen dorthin sind nach wie vor attraktiv. Für
Feriengäste lohnt sich in jedem Fall ein genauer Blick
auf Wechselkurse und Gebühren.
Wer Bargeld gezielt an Bankautomaten bezieht, grössere
Beträge seltener abhebt oder ein Multi-Währungskonto
nutzt, kann zusätzliche Kosten vermeiden. So lässt
sich der Vorteil des starken Frankens optimal
ausschöpfen und die Ferienkasse nachhaltig entlasten.
16.4.2026: Streit um Ticketpreise auf
dem Bodensee:
Schweizer Schiffe fahren nicht mehr nach Konstanz -
Konflikt am Bodensee eskaliert
https://www.blick.ch/politik/konflikt-am-bodensee-eskaliert-schweizer-schiffe-fahren-nicht-mehr-nach-konstanz-id21874324.html
Streit auf dem Bodensee: Schweizer Schiffe meiden
diese Saison den deutschen Hafen Konstanz. Uneinigkeit
über Ticketgelder und Tarife sorgt für Spannungen mit
den deutschen Bodensee-Schiffsbetrieben.
===
Schweiz mit Referenzinssatz von 1,25%
am 16.4.2026: Schweizer haben keine Lust zu klagen
Viele Mieter nutzen Chance auf Mietzinssenkung
nicht
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/viele-mieter-nutzen-chance-auf-mietzinssenkung-nicht-67118156
Fototexte:
Seit Herbst
befindet sich der Referenzzinssatz auf 1,25
Prozent, was vielen Mietern eine Reduktion des
Mietzinses ermöglicht.
In Anbetracht dessen haben jedoch nur
schätzungsweise 12 Prozent der berechtigten Mieter
eine Mietzinssenkung beantragt.
Laut der ZKB könne fast die Hälfte der Schweizer
Mieter eine Reduktion des Mietzinses beantragen.
Mögliche Gründe sieht die Bank in der Unsicherheit
vieler Mieter.
Andere scheuten wohl auch den Aufwand oder wüssten
schlicht nicht, ob sie dazu berechtigt seien.
Der Artikel:
Keystone-SDA -- Zürich -- Obwohl der
Referenzzinssatz seit Herbst auf dem Tiefstand von
1,25 Prozent ist, lassen viele Schweizer Mieter eine
mögliche Mietzinsreduktion ungenutzt.
Seit vergangenem Herbst liegt der
Referenzzinssatz auf dem Tiefststand von 1,25 Prozent.
Trotzdem haben laut der ZKB viele
Mieter noch keine Mietzinssenkung beantragt.
Lediglich 12 Prozent hätten die
Senkung laut Schätzungen der ZKB eingefordert.
Der Referenzzinssatz liegt seit Herbst vergangenen
Jahres wieder auf seinem Tiefststand von 1,25 Prozent.
Dennoch haben laut einer Studie der ZKB viele Mieter
noch nicht ihre Chance auf tiefere Mietzinsen genutzt.
So zeigten die neuesten Daten bei den
Altbestandsmieten zwar eine leichte Entspannung mit
einem Rückgang zum Vorquartal um 0,2 Prozent,
schreiben die Experten der Bank im aktuellen
Immobilienbarometer am Donnerstag.
Allerdings seien die meisten Mieter bislang nicht
aktiv geworden, um eine Mietzinssenkung von ihren
Vermietern einzufordern.
Fast die Hälfte der Schweizer Mieter könnte von der
letzten Senkung des Referenzzinssatzes profitieren,
allerdings hätten lediglich 12 Prozent der Mieter die
zweite Senkung eingefordert, schätzt die ZKB.
Mieter befürchten sogar eine Mietzinserhöhung
Mögliche Gründe sieht die Bank in der Unsicherheit
vieler Mieter. Womöglich würde aufgrund der Teuerung
und allgemeiner Kostensteigerung sogar eine
Mietzinserhöhung befürchtet.
Andere scheuten wohl auch den Aufwand oder wüssten
schlicht nicht, ob sie dazu berechtigt seien.
Die Hälfte derer, die zuletzt eine Senkung
einforderten, hätten gleich die zweite Senkung geltend
gemacht und so die Gelegenheit für einen «einmaligen
grösseren Wurf» genutzt, heisst es weiter. Dieses
Beispiel könne vielleicht in den nächsten Monaten noch
Nachahmer finden, vermutet die ZKB.
Milliarden mit F-35-Killer-Flugzeugen
verschwenden in der Schweiz am 25.4.2026: und neue
Lärmschutzfenster einbauen!
Emmen LU: Lauter Ami-Jet: Armee zahlt 180
Hausbesitzern neue Fenster
https://www.20min.ch/story/f-35-in-emmen-armee-zahlt-180-haeusern-spezial-fenster-103549273
-- Flugplatz Meiringen: ca. 180 betroffene Gebäude -
Anteil bereits ausgerüstete Gebäude: ca. 60%
-- Flugplatz Payerne: ca. 120 - ca. 75%
-- Flugplatz Emmen: ca. 200 - ca. 10%
Stefan Lanz
-- Der F-35 ist lauter als
die F/A-18. Deswegen muss die Luftwaffe den
Lärmschutz rund um die Flugplätze Payerne, Meiringen
und Emmen verbessern. Die Armee hat am Montag über
die geplanten Massnahmen informiert.
er F-35 ist lauter als die F/A-18.
Die Luftwaffe muss den Lärmschutz verbessern.
In Emmen werden wegen des Fluglärms
in mehr als 200 Gebäuden Schallschutzfenster
eingebaut.
Die Massnahmen in Emmen kosten über
25 Millionen Franken.
Ab 2027 fliegen die ersten Schweizer F-35 – und zwar
in den USA. Dort findet das Training der ersten
Piloten statt. Haben die sich dann genügend mit dem
Hightech-Jet «angefreundet», werden die ersten Flieger
in die Schweiz überflogen.
Weil der Jet teurer wird, plant die Schweiz, insgesamt
rund 30 Flugzeuge zu kaufen. Derzeit geht die Schweiz
halbwegs davon aus, dass diese wie abgemacht geliefert
werden, doch jüngst deckte 20 Minuten auf, dass die
USA womöglich «Eigenbedarf» anmelden und sich die
Lieferung dadurch verzögern könnte.
Sobald die Jets jedenfalls da sind, werden sie ab 2028
in Payerne stationiert, ab 2030 auch in Meiringen.
Zusätzlich wird es frühestens ab 2032 Flüge ab Emmen
geben.
Maximal plant die Luftwaffe 8200 «Flugbewegungen» pro
Jahr. Eine Flugbewegung ist ein Start, eine Landung
oder auch ein Durchstarten. Durchschnittlich sollen 52
Prozent, also 4200 Bewegungen, in Payerne stattfinden,
25 Prozent respektive 2040 in Meiringen und 13 Prozent
oder 1090 in Emmen. Die restlichen Bewegungen finden
im Ausland statt.
Wie das VBS an einem Medienanlass am Montagvormittag
in Bern betonte, wurde die Zahl der jährlichen Flüge
festgelegt, als die Schweiz noch 36 Flieger kaufen
wollte. Nun bleibt sie auch mit weniger Flugzeugen
bestehen, die einzelnen Maschinen werden also öfter in
der Luft sein.
Trotzdem sei es insgesamt eine Halbierung des
Flugbetriebs gegenüber der jetzigen Flotte, bestehend
aus der F/A-18 Hornet und dem F-5 Tiger. Dies unter
anderem, weil mit dem F-35 viel mehr im Simulator
geübt wird.
Zudem wird mit Einführung des F-35 auf Flüge zwischen
Freitagmittag und Montagmittag mit wenigen Ausnahmen
verzichtet. Nachtflüge soll es wie heute ab Payerne
und Meiringen im Winterhalbjahr jeweils zu Beginn der
Woche geben.
Wegen etwas über 1000 Starts bekommen 180 Häuser in
Emmen Schallschutzfenster
Aufhorchen lässt die Situation in Emmen. Dort sind die
wenigsten Starts und Landungen geplant – aber es
sollen am meisten Schallschutzfenster nachgerüstet
werden. Denn der F-35 ist nach den gesetzlichen
Messregeln nämlich drei Dezibel lauter als die
jetzigen Flugzeuge der Luftwaffe. Was nach wenig
klingt, macht rechtlich einen grossen Unterschied.
Denn mehr Gebiete gelten so als lärmbelastet. Das hat
Auswirkungen auf Bauzonen, Liegenschaftswerte, aber
auch auf die Bauten selbst. Denn der Lärmverursacher,
also die Armee, muss den Betroffenen
Schallschutzfenster bezahlen und einbauen.
30 Millionen Franken beantragt das VBS dafür beim
Parlament. 84 Prozent, oder 25,2 Millionen Franken,
kosten alleine die circa 200 Gebäude, die im
luzernischen Emmen neu mit Spezialfenstern ausgerüstet
werden müssen.
Die höchsten Kosten, die wenigsten Flugbewegungen: 20
Minuten wollte am Medienanlass wissen: Lohnt sich das?
Die Antwort von Oberst Marcel Mühlethaler, Chef
Einführung F-35A, war kurz. Es gehe darum, den Lärm
geografisch etwas zu verteilen und auch für den
Ernstfall bereit zu sein. Weiter ging er nicht auf die
Frage ein.
In den kommenden Tagen finden in Payerne, Meiringen
und Emmen Informationsveranstaltungen für die
Bevölkerung statt. Ursprünglich war für diese Woche
auch ein Hörvergleich in Meiringen geplant. Es sollte
neben einem Schweizer F/A-18 auch ein italienischer
F-35 starten, damit die Bevölkerung die Unterschiede
hautnah erleben kann. Weil Italien aber gerade kein
Flugzeug dafür übrig hat, soll der Test nun später
stattfinden.
: Kapo Bern lockert
Aufnahmeprüfung: «Suchen keine Astrophysiker»
https://www.20min.ch/story/personalmangel-kapo-bern-lockert-aufnahmepruefung-suchen-keine-astrophysiker-103550502
Fototext: Die
Kantonspolizei Bern ändert den Bewerbungsprozess
für neue Rekruten. (Symbolbild)
Flurin Pestalozzi -- Die Prüfungen für Französisch
und Allgemeinwissen entfallen beim Auswahlverfahren
der Kantonspolizei Bern. Ziel sei es, das Verfahren
ab April 2027 «effizienter» zu gestalten.
Die Kantonspolizei Bern streicht
Französisch- und Allgemeinwissenstests. Dies gilt für
Rekruten ab April 2027.
Die Polizei reagiert auf
Personalmangel. Sie will das Bewerbungsverfahren
attraktiver machen.
Die Qualität der Ausbildung soll
laut Kapo Bern gleich bleiben. Der Verband der
Polizeibeamten sieht dies ähnlich.
Ein ehemaliger Kommissar betont die
Wichtigkeit von Sprachkenntnissen und Kommunikation.
Diese seien im Polizeialltag entscheidend.
Die Kantonspolizei Bern streicht im Aufnahmeverfahren
für die Polizeischule in Hitzkirch LU die
Französischprüfung sowie den Allgemeinwissenstest. Die
Änderung gilt ab dem Lehrgang im April 2027.
Bewerbungen sind neu ganzjährig möglich, und es gibt
bis zu zehn Auswahlverfahren pro Jahr.
Das Bewerbungsverfahren soll so attraktiver gestaltet
werden, ohne dass das Anforderungsniveau sinkt,
schreibt die Kantonspolizei Bern in einer Mitteilung.
Hintergrund sind sinkende Bewerbungszahlen seit der
Pandemie, Personalmangel und höhere
Rekrutierungsziele.
Polizei: «Wir suchen nicht IQ von Astrophysikern»
«Die Konkurrenz um qualifiziertes Personal hat
zugenommen», sagt Marco Blaser, Fachbereichsleiter
Rekrutierung. Gleichzeitig müsse die Kantonspolizei
mehr Stellen besetzen als früher. Deshalb werde das
Auswahlverfahren angepasst.
Die Kantonspolizei Bern sei schweizweit eines der
letzten Korps gewesen, das Allgemeinwissen in dieser
Form geprüft habe. Schwache Ergebnisse hätten häufig
mit tieferen Resultaten im Intelligenztest und im Fach
Deutsch korreliert. Zudem sei das Allgemeinwissen im
Gesamtverfahren weniger stark gewichtet gewesen und
habe allein kaum über eine Aufnahme entschieden.
Mit Blick auf die Anforderungen betont Blaser: «Wir
suchen weder die Sprachfähigkeiten einer
Germanistikprofessorin noch den IQ eines
Astrophysikers. Wir freuen uns über alle Bewerbenden,
die sich einer neuen Herausforderung stellen möchten
und sich mit dem Berufsbild identifizieren können.»
«Sicherheit muss gewährleistet sein»
Markus Melzl, ehemaliger Kriminalkommissär und
Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt,
ordnet diese Änderung im Auswahlverfahren
folgendermassen ein: «Es muss eine Grundversorgung der
Sicherheit gewährleistet werden können», sagt er zu 20
Minuten. Da müsse man irgendwo Abstriche in Kauf
nehmen, wenn es zusätzlich noch einen Personalmangel
gibt: «Es ist nicht so wichtig, ob ein Polizist bei
einem Einbruch alle sieben Bundesräte aufzählen kann.»
Kritisch betrachtet Melzl hingegen den Wegfall der
Französischanforderungen. Er betont die zentrale Rolle
der Kommunikation im Alltag von Polizisten. Gerade in
einem zweisprachigen Kanton könnten Sprachbarrieren zu
Komplikationen führen: «In Krisensituationen, wie etwa
bei häuslicher Gewalt, muss man sich klar und deutlich
ausdrücken können», sagt er zu 20 Minuten.
«Allgemeinwissen bei Rekruten bereits vorhanden»
Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB)
unterstützt die Anpassung grundsätzlich: «Die Qualität
der Ausbildung bleibt gewährleistet, da das
Auswahlverfahren insgesamt bestehen bleibt», teilt
Generalsekretär Max Hofmann auf Anfrage mit.
Entscheidend sei nicht die konkrete Form der
Sprachprüfung, sondern dass sprachliche Kompetenzen
weiterhin vermittelt und überprüft werden.
Zudem handle es sich bei der Polizeiausbildung um eine
Zweitausbildung, weshalb die Aspirantinnen und
Aspiranten in der Regel bereits über ein solides
Allgemeinwissen verfügen. Dadurch könne der Fokus
stärker auf polizeispezifische Inhalte gelegt werden,
so Hofmann.
Projekt in Zürich "flicken statt
fortwerfen" am 24.4.2026: Ab Sommer 2026 übernimmt
die Stadt Zürich 50% der Kosten für Reparaturen -
mit knapp 4 Millionen Franken Steurgeld:
In der Stadt Zürich gibts Geld fürs Flicken
https://www.nau.ch/politik/regional/in-der-stadt-zurich-gibts-geld-furs-flicken-67121524
Keystone-SDA Regional -- Zürich -- Die Stadt Zürich
will der Wegwerfkultur den Kampf ansagen: Ab Sommer
2026 fördert die Stadt das Reparieren von
Alltagsgegenständen. Wer sie flicken lässt statt
wegwirft, erhält dafür Geld. Wie das Bonussystem
funktionieren soll – eine Übersicht.
Wieso macht die Stadt Zürich das?
Der Zugang zu Reparaturen soll so einfach wie möglich
gestaltet werden, damit defekte Gegenstände nicht
direkt im Abfall landen, sondern ein zweites Leben
erhalten.
Was kann repariert werden?
Zum Start des dreijährigen Pilotversuchs ist der
Reparatur-Bonus auf zwei Kategorien beschränkt, die
besonders häufig im Abfall landen: Elektrogeräte
wie Toaster oder Smartphones sowie Kleider und
Schuhe. Je nachdem, welche Erfahrungen die
Stadt in der ersten Phase sammelt, könnten die
Kategorien im Laufe des dreijährigen Pilotversuchs
angepasst werden.
Wie viel Geld gibt es?
Pro Reparatur will die Stadt Zürich maximal 50 Prozent
der Kosten übernehmen. Schlägt die Toaster-Reparatur
also mit 60 Franken zu Buche, zahlt die Stadt 30
Franken daran. Pro Person und Jahr ist ein Bonus von
maximal 100 Franken vorgesehen.
Wie läuft das konkret ab?
Über eine Online-Plattform können Stadtzürcherinnen
und Stadtzürcher einen individuellen Reparatur-Bonus
generieren. Dann kann auf der Plattform nach einem
geeigneten Reparatur-Betrieb gesucht werden. Vor Ort
wird dann direkt nur der reduzierte Preis bezahlt, der
Reparatur-Betrieb erhält den Bonus über die Plattform
rückerstattet.
Weshalb gibt es dieses Bonus-Programm?
Der Stadtrat reagierte mit dem Bonus-Programm auf den
Protest aus Bevölkerung und Politik, weil er die
Gratis-Coupons für Sperrgut abschaffte.
War das Projekt im Gemeinderat umstritten?
Das Pilotprojekt fand im Stadtparlament zwar eine
Mehrheit, die Fraktionen SVP, FDP und Mitte/EVP
wollten das Anliegen jedoch zurückweisen. Wie so oft
in der links-grün dominierten Stadt blieben sie aber
chancenlos. Wer etwas wegwerfen wolle, werde durch
einen Reparaturgutschein nicht davon abgehalten, sagte
etwa Benedikt Gerth (Mitte) in der Gemeinderatsdebatte
im Juni 2025. Sibylle Kauer (Grüne) sah hingegen die
Möglichkeit, dass die Bevölkerung dadurch ihr
Verhalten ändert. Für Stadträtin Simone Brander
(Grüne) ist Reparieren eine klimafreundliche
Alternative zum Entsorgen.
Wieviele Tonnen CO2 will die Stadt einsparen?
Das Zürcher Netto-Null-Ziel verlangt bis 2040 die
Reduktion der indirekten Treibhausgasemissionen um 30
Prozent gegenüber 1990. Um dieses Ziel zu erreichen,
ist gemäss Stadtregierung die Reduktion von Abfällen
durch Wiederaufbereiten, Reparieren, Wiederverwenden
und Teilen notwendig. Funktioniert das Programm,
könnten in der dreijährigen Projektlaufzeit rund 960
Tonnen CO2 eingespart werden.
Wie viel lässt sich die Stadt das Bonus-Programm
kosten?
Die Stadt Zürich rechnet für die dreijährige Laufzeit
des Pilotversuchs mit 40'000 Reparaturen, die mit
durchschnittlich 75 Franken unterstützt werden.
Insgesamt will sie das Reparieren mit knapp 4
Millionen Franken fördern.
Wo gibt es ähnliche Projekte?
In der Westschweiz gibt es bereits vereinzelte
Bonus-Systeme auf kommunaler Ebene. Die Gemeinde
Prilly bei Lausanne zahlt bis zu 50 Prozent (maximal
300 Franken) an die Reparatur von Möbeln, Velos,
Elektronik oder Kleidern. Auch Vevey kennt ein
Reparatur-Anreiz-System. Und Renens beispielsweise
fördert gezielt die Reparatur von kaputten
Mobiltelefonen mit pauschal 50 Franken pro Jahr.
Verlag Medien-Atelier
Suisse AG scheint pleite 24.4.2026: schuldet
einer Starköchin mit Zeitschrift "Kochen"
200.000 Stutz:
Meta Hiltebrands Magazin vor dem Aus: 200'000
Franken offen:
Meta Hiltebrand bricht ihr
Schweigen im Magazin-Chaos: «Ich warte auf
über 200’000 Franken»
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/meta-hiltebrand-bricht-ihr-schweigen-im-magazin-chaos-ich-warte-auf-ueber-200-000-franken-id21894455.html
Was vorher geschah: Meta
Hiltebrand übernimmt «Kochen» von Annemarie
Wildeisen
Meta Hiltebrand wehrt sich: Die Zürcher
Starköchin sieht sich als Opfer der Verlagspleite
von Medien-Atelier Suisse AG. Seit Monaten wartet
sie auf 200'000 Franken und hat rechtliche
Schritte eingeleitet.
Meta Hiltebrands Magazin pausiert
wegen Finanzproblemen beim Verlag Medien-Atelier
Suisse AG
Hiltebrand klagt über 200’000
Franken an offenen Rechnungen und böse Zuschriften
Verlag prüft Verkauf,
Entscheidung laut Hiltebrand bis Montagabend
erwartet
Patricia BroderRedaktorin People
Wirbel und Ärger um Starköchin Meta
Hiltebrand (43). Viele Abonnentinnen und
Abonnenten warten seit Wochen vergeblich auf ihre
Hefte von «Einfach Kochen by Meta Hiltebrand». Das
Märzheft erschien nur noch online, die April-Ausgabe
liegt ganz auf Eis. Hintergrund sind massive
Finanzprobleme beim Verlag Medien-Atelier Suisse
AG, zu dem auch Titel wie «Wir
Eltern», «Wohnrevue» und die Onlineplattform
Swissmom gehören. Laut dem
SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» arbeiten
Mitarbeitende teils seit Monaten ohne Lohn,
gleichzeitig wird fieberhaft nach Käufern oder
Investoren gesucht.
Nun bricht Meta Hiltebrand ihr Schweigen und wehrt
sich entschieden gegen den Verdacht, sie sei an der
Misere beteiligt. «Die Situation ist für mich
genauso unbefriedigend wie für alle Leserinnen und
Leser», sagt Hiltebrand zu Blick.
Magazin steht wegen Geldproblemen still
Dabei begann alles mit grossen Ambitionen: Vor genau
einem Jahr übernahm Meta Hiltebrand das Traditionsmagazin
«Kochen» von Annemarie Wildeisen (80).
Damals zeigte sie sich voller Vorfreude und wollte
das Heft neu positionieren. Der Verlag hatte den
Titel 2024 von CH Media übernommen und daraus später
«Einfach Kochen by Meta Hiltebrand» gemacht.
Nun die Ernüchterung. Grund für die aktuelle
Situation seien massive Geldprobleme beim Verleger
Fabio Schoch, sagt die Gastronomin, die über einen
mehrjährigen Vertrag mit dem Verlag Medien-Atelier
Suisse AG verbunden ist und für die Erstellung ihres
Magazins vier Mitarbeitende verpflichtet hat. «Das
Märzheft erschien nur noch online, weil das Geld für
Druck und Versand fehlte», sagt sie. Die
April-Ausgabe sei weitgehend fertig, könne aktuell
jedoch ebenfalls nicht produziert werden. «Wir haben
keinen Grafiker mehr, weil der ohne Bezahlung auch
nicht mehr arbeiten will. Also gibt es kein Layout
und keinen Druck.»
[Der Pleite-Verleger Herr Fabio Schoch bekommt
haufenweise Betreibungen]
Auch persönlich ist Meta Hiltebrand stark betroffen.
«Seit November habe ich fünf offene
Rechnungen – ich warte auf einen Betrag
im Wert von über 200’000 Franken.» Ob
und wann dieses Geld kommt, sei offen. Verleger
Fabio Schoch reagiert auf Anfrage von
Blick nicht auf die Vorwürfe.
Hiltebrand hat Betreibung eingeleitet
Aufgrund der hohen Summe hat Hiltebrand bereits
rechtliche Schritte gegen den Verleger eingeleitet.
«Vor sechs Wochen habe ich meine erste Betreibung
gegen Fabio Schoch eingeleitet. Und
ich bin nicht die Einzige», sagt sie.
«Ich bin überrascht, dass das Konkursamt noch kein
Verfahren eingeleitet hat.»
Für die Zürcherin ist das aktuelle Chaos um ihr Heft
ein herber Schlag. «Ich habe monatelang
praktisch gratis gearbeitet, obwohl ich
nicht fest angestellt bin, sondern mit einem Vertrag
arbeite.» Ihre Mitarbeitenden habe sie
teilweise selbst bezahlt. «Für dieses
aufwendige Magazin habe ich andere Aufträge
abgelehnt. Mein Team und ich haben Herz und Liebe in
dieses Blatt gesteckt.»
Abos aus eigener Tasche gezahlt
Um den Betrieb überhaupt aufrechtzuerhalten, sei sie
in Vorleistung gegangen – auch
gegenüber den Leserinnen. «Ich habe sogar Abos aus
eigener Tasche zurückgezahlt.» Besonders belastend:
Weil die Hefte in den letzten Wochen ausblieben,
richtet sich der Frust der Abonnentinnen gegen sie.
«Ich bekomme böse Mails. Viele glauben, ich stecke
dahinter.»
Trotz allem klingt bei Hiltebrand nicht nur Wut mit.
«Ich bin nicht stinksauer, eher enttäuscht, dass ich
Fabios wohlwollender Art geglaubt habe, dass ich
mich immer wieder habe vertrösten lassen», sagt sie.
«Ich habe weitergearbeitet, den Lesern und dem Team
zuliebe, und im Glauben, dass Fabio eine Lösung
angeht, wie er es mehrfach versprochen hat.»
Bis Montagabend sollen Angebote geprüft werden
Aktuell soll versucht werden, einzelne Magazintitel
zu verkaufen. «Bis Montagabend werden scheinbar
Angebote geprüft», verrät Hiltebrand.
Trotz des grossen Ärgers will die Gastronomin ihren
Traum vom eigenen Kochmagazin noch nicht ganz
abschreiben. «Wir wären bereit für neue Ausgaben.
Noch hoffen wir auf ein Happy End – auch den
Leserinnen und Lesern zuliebe.»
Kanton Zürich am 24.4.2026:
Staatsanwälte "light"+ KI sollen der Justiz helfen:
Esta soll entlasten: Die Fälle stauen sich – neue
Staatsanwälte «light» sollen helfen
https://www.20min.ch/story/zuercher-justiz-am-limit-esta-uebernimmt-einfache-faelle-103550459
Ann Guenter -- Die Justiz im Land ist am Limit. Im
schwer belasteten Kanton Zürich soll nun eine neue
Einheit einfache Verfahren schneller erledigen.
Der Kanton Zürich kämpft mit einem
grossen Fallstau: Über 12'000 Strafverfahren sind
pendent.
Eine neue
Entlastungsstaatsanwaltschaft (Esta) soll nun einfache
Massenfälle bearbeiten. Sie nutzt erfahrene
Assistenten und KI-Tools.
Dafür entstehen 55 neue Stellen –
und Gesamtkosten von über 28 Millionen.
Über 100'000 offene Fälle belasten die Schweizer
Justiz. Besonders Zürich steht unter Druck: Ende 2024
waren mehr als 12'000 Strafverfahren pendent – trotz
Beschleunigungsgebot, das dazu verpflichtet, Verfahren
zügig abzuschliessen.
Doch die Fallzahlen stiegen zwischen 2019 und 2025 um
11 statt der erwarteten 5 Prozent, unter anderem wegen
des Bevölkerungswachstums, wie der «Tages-Anzeiger»
schreibt. Bei den regionalen Staatsanwaltschaften
betreut jede Person rund 100 Fälle, verkraftbar wären
etwa 70.
Kapazitäten freisetzen
Seit Kurzem ist deswegen die bis Ende 2029 befristete
Entlastungsstaatsanwaltschaft (Esta) im Einsatz. Sie
übernimmt Massenfälle wie Verkehrsdelikte, Verstösse
gegen Ausländer- und Betäubungsmittelrecht oder
unerlaubte Einreisen.
Verfahren, die in ein bis zwei Tagen erledigt werden
können, sollen Kapazitäten für komplexe und alte Fälle
freisetzen. Ziel ist, dass die Ermittler etwa die
Hälfte ihrer Zeit für Altfälle nutzen.
Auch KI-Tools im Einsatz
Die Esta setzt auf erfahrene Verfahrensassistenzen mit
erweiterten Kompetenzen. Ergänzend kommen KI-Tools für
repetitive Aufgaben zum Einsatz. Besondere Beachtung
wird hierbei dem Datenschutz und dem Amtsgeheimnis
geschenkt.
Die Esta umfasst zwei Abteilungen: In der ersten
arbeiten kaufmännisch ausgebildete
Assistenzstaatsanwälte ohne Jurastudium. Dafür
entstehen 18 neue Stellen – je neun bis 2028 sowie von
2027 bis 2029. In der zweiten Abteilung kommen
«Joker»-Staatsanwälte zum Einsatz, die sonst bei
Ausfällen aushelfen.
Gesamtkosten von über 28 Millionen
Insgesamt werden 55 Stellen geschaffen, darunter 10
Staatsanwälte, 10 bis 19 Assistenzstaatsanwälte sowie
3 Assistenzstellen. Der Ausbau ist Teil eines
grösseren Personalpakets: 2024 kostet es rund 4,9
Millionen Franken, 2027 und 2028 jeweils etwa 8,7
Millionen, 2029 nochmals rund 6,2 Millionen. Insgesamt
ergibt das 28,4 Millionen Franken.
26.4.2026: Am Bodensee: Schweizer und
deutsche Schifffahrt einigen sich
https://www.nau.ch/news/schweiz/schweizer-und-deutsche-schifffahrt-einigen-sich-am-bodensee-67122130
Keystone-SDA -- Stadt St. Gallen -- Die
Schifffahrtsgesellschaften am Bodensee aus der
Schweiz und Deutschland kooperieren wieder. Ab
sofort gelten Tickets gegenseitig. Und ab 2027 fährt
die Schweizer Flotte wieder Konstanz an.
Die Einigung sei am Rande der 53. Internationalen
Flottensternfahrt in Romanshorn besiegelt worden,
teilte die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS)
am Sonntag mit. Die SBS spricht in der Mitteilung von
einer «Wiederannäherung» mit den deutschen
Bodensee-Schiffsbetrieben (BSB), die eine neue Phase
der Partnerschaft markiere.
Einige Teile der Vereinbarung traten bereits am
Samstagmorgen in Kraft. So akzeptiert die
Schweizerische Bodensee Schifffahrt wieder alle
Fahrgäste mit einem gültigen Ticket der deutschen BSB.
Im Gegenzug darf ein für Veranstaltungen genutztes
Schiff, die «KingKarla», den Hafen in Friedrichshafen
wieder regulär anlaufen.
Zudem wurden längerfristige Pläne festgelegt. Ab
dem Jahr 2027 wird die Schweizerische Bodensee
Schifffahrt die deutsche Stadt Konstanz wieder in
ihren Fahrplan aufnehmen. Damit solle ein
Signal für die Wiederannäherung im Linienverkehr
gesetzt werden.
Bis Ende Mai 2026 soll ausserdem das Thema einer einheitlichen
Tageskarte für den gesamten Bodensee
wieder aufgegriffen werden. Dies geschehe in
Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe der
Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK). Ziel sei ein
einfacheres Angebot für Gäste über die Ländergrenzen
hinweg.
Die Einigung betrifft auch den infrastrukturellen
Bereich. Die gemeinsame Nutzung der Werft in
Romanshorn wird wieder aufgenommen. Diese
war laut der Mitteilung seit über zehn Jahren nicht
mehr aktiv verfolgt worden.
Schweiz am 27.4.2026: Pleitewelle
heisst "Marktbereinigung":
Im ersten Quartal: Neues Gesetz treibt Konkurse um
106 Prozent in die Höhe
https://www.20min.ch/story/im-ersten-quartal-neues-gesetz-treibt-konkurse-um-106-prozent-in-die-hoehe-103553238
Fabian Pöschl -- In der Schweiz findet eine
Marktbereinigung statt. Noch nie verschwanden so
viele Firmen wie derzeit vom Markt. Gründe dafür
sind die Wirtschaftslage und ein neues Gesetz.
-- Im ersten Quartal 2026 meldeten in der Schweiz 3074
Unternehmen Insolvenz an – ein Anstieg um 106 Prozent
gegenüber dem Vorjahr.
-- Am stärksten betroffen sind die Kantone Thurgau,
Basel-Landschaft und Bern.
-- Gleichzeitig erreicht die Gründungsaktivität ein
historisches Niveau.
Der Güggeli-Express und Wonderwaffel sind nur zwei von
vielen in Konkurs gegangenen Firmen: Die Schweiz
erlebt derzeit eine Rekord-Pleitewelle bei Firmen. In
den ersten drei Monaten dieses Jahres haben sich die
Firmenkonkurse gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr
als verdoppelt. Insgesamt meldeten 3074 Unternehmen
Insolvenz an – ein Anstieg um 106 Prozent, wie die
Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet mitteilt.
Zuvor meldete die Konkurrenzfirma Crif noch einen
Anstieg von 80 Prozent im ersten Quartal.
Gleichzeitig erreicht die Gründungsaktivität ein
historisches Niveau. Diese gegenläufige Entwicklung
deute auf eine ausgeprägte Marktbereinigung hin. Die
Gründe dafür sieht das Unternehmen einerseits in der
schwächelnden Schweizer Wirtschaft. Andererseits habe
die Pleitewelle auch regulatorische Ursachen. Seit
2025 ist das Bundesgesetz über die Bekämpfung des
missbräuchlichen Konkurses in Kraft. Seither müssen
Ämter offene Forderungen bei Firmen über Konkurs
betreiben.
Im ersten Quartal des vergangenen Jahres zeigte sich
noch keine Zunahme der Konkurse wegen der
Gesetzesänderung. Einen möglichen Grund für den nun
deutlichen Anstieg sieht Nadine Sifrig von Dun &
Bradstreet Schweiz in der Umsetzung des Gesetzes. «Zu
Beginn deuteten die verfügbaren Daten darauf hin, dass
die neuen gesetzlichen Vorgaben von den Ämtern in
einigen Kantonen erst schrittweise in die Praxis
überführt wurden. Doch jetzt scheint es in den
Prozessen verankert zu sein», sagt Sifrig.
Für das Gesamtjahr rechnet sie deshalb damit, dass die
Insolvenzzahlen noch weiter steigen. Das neue Gesetz
deute auf eine intensive strukturelle Erneuerung der
Unternehmenslandschaft hin und weniger auf eine
klassische Konjunkturkrise, sagt Marianne Bregenzer,
Country Lead Schweiz bei Dun & Bradstreet. «Das
neue Gesetz fungiert als Katalysator: Es erhöht
kurzfristig die Zahl der Konkurse deutlich, stärkt
aber langfristig Disziplin, Transparenz und den
Gläubigerschutz im Markt», so Bregenzer.
Regional zeigt sich ein einheitliches Bild: Überall in
der Schweiz gab es deutlich mehr Konkursfälle. Die
stärksten Zuwächse verzeichnen die Kantone Thurgau
(238 Prozent), Basel-Landschaft (228 Prozent) und Bern
(196 Prozent). In absoluten Zahlen bleibt Zürich mit
527 Fällen (100 Prozent) der am stärksten betroffene
Kanton.
Ausbildungsdienste und das Baugewerbe besonders
betroffen
Auch auf Branchenebene steigen die Insolvenzzahlen
nahezu überall an. Besonders stark betroffen sind
Ausbildungsdienste (317 Prozent) und das Baugewerbe
(242 Prozent). In absoluten Zahlen verzeichnet das
Handwerk mit 473 Insolvenzen die meisten Fälle (61
Prozent).
Die Gründungsaktivität ist in vielen Bereichen
weiterhin robust, insbesondere im Versorgungswesen (41
Prozent) sowie bei der Herstellung von nicht haltbaren
(33 Prozent) und haltbaren Gütern (24 Prozent).
Rückläufig ist die Entwicklung hingegen im Grosshandel
(minus 45 Prozent) sowie in der Holz- und
Möbelindustrie (minus 11 Prozent).
Bundesrat Jans am 27.4.2026:
installiert Notfallnummer 142 gegen häusliche
Gewalt:
142: Häusliche Gewalt: Neue Notfallnummer und
schärferes Waffenrecht
https://www.20min.ch/story/142-haeusliche-gewalt-neue-notfallnummer-und-schaerferes-waffenrecht-103553274
Christina
Pirskanen -- Bundesrat
Beat Jans und die Kantone haben Bilanz über die
Zusammenarbeit in der Prävention von häuslicher und
sexueller Gewalt gezogen. Und bereits weitere
Massnahmen angekündigt.
Der Schutz vor häuslicher Gewalt in der Schweiz soll
auf mehreren Ebenen gestärkt werden.
Justizminister Beat Jans traf sich am Montag mit
Kantonsvertreterinnen und -vertretern.
Die Opferhilfenummer 142 wird am Freitag in Betrieb
genommen.
Bis Anfang 2027 soll eine Gesetzesvorlage folgen,
zudem will Jans das Waffenrecht revidieren.
Der
Bund arbeitet weiter an seiner Strategie
gegen häusliche und sexuelle Gewalt.
Justizminister Beat Jans traf sich am Montag mit
Vertreterinnen und Vertretern der Kantone.
Die
Bilanz zeige: Die Zusammenarbeit habe sich bewährt.
So sei etwa die zentrale
Opferhilfenummer 142, die am Freitag von den
Kantonen in Betrieb genommen wird, ein «wichtiger
Pfeiler» bei der Bekämpfung
häuslicher und sexueller Gewalt.
Kantone testen
elektronische Überwachungen
Die
Kantone hätten zudem einheitliche Qualitätsstandards
für das Bedrohungsmanagement festgelegt. Damit könne
ein potenzielles Gewaltrisiko einzelner Personen
frühzeitig erkannt und eingeschätzt werden, um dann
geeignete Massnahmen zu ergreifen.
Ausserdem
hätten Pilotprojekte in den Kantonen gezeigt, dass
mit der elektronischen Überwachung «wesentliche
Fortschritte» beim Opferschutz erzielt werden
konnten. Je nach Situation kämen unterschiedliche
Arten der elektronischen Überwachung zum Einsatz – etwa
Fussfesseln.
Revision des
Waffenrechts, Risikoprüfungen für familiäre Gewalt
Bund
und Kantone sind der Meinung, dass noch mehr gemacht
werden muss. Auch im Parlament gibt es Vorstösse,
die mehr Prävention und Opferschutz fordern.
Das
EJPD will zusätzlich bis Anfang 2027 eine
Gesetzesvorlage mit Massnahmen vorschlagen, um den
Schutz vor häuslicher Gewalt im Zivil- und
Zivilverfahrensrecht zu verbessern. So sollen die
Behörden das Risiko für Gewalt innerhalb einer
Familie «sorgfältiger prüfen» – insbesondere wenn es
um die Zuteilung der Obhut und der elterlichen Sorge
für ein Kind geht.
Nicht zuletzt will das EJPD auch das Waffenrecht
revidieren. Vorgesehen seien Anpassungen, um den
Schutz vor häuslicher Gewalt zu stärken. Die
Prüfarbeiten dazu seien derzeit im Gange, erklärte
Bundesrat Jans an einer Medienkonferenz am Montag.
Frust für Firma:
Arbeitslose tricksen mit Phantom-Mails
https://www.20min.ch/story/bewerbungen-frust-fuer-firma-arbeitslose-tricksen-mit-phantom-mails-103551322
Prämien-Streit: «Ermotti
bezahlt gleich viel wie eine Putzfrau»
https://www.20min.ch/story/srf-arena-praemien-streit-ermotti-bezahlt-gleich-viel-wie-eine-putzfrau-103556199
Jonas Bucher
-- Steigende
Gesundheitskosten, wachsende Prämien und Streit um
die Pflegeinitiative: In der SRF-«Arena» prallten
die Positionen von vier Bundespolitikern
aufeinander.
In der SRF-«Arena» stritten vier
Nationalräte über steigende Gesundheitskosten, Prämien
und die Umsetzung der Pflegeinitiative.
Die Gesundheitskosten könnten laut
Bund bald über 100 Milliarden Franken steigen, was die
Krankenkassenprämien weiter in die Höhe treibt.
Umstritten ist auch die Umsetzung
der 2021 mit 61 Prozent angenommenen Pflegeinitiative
– der Nationalrat hat die Vorschläge des Bundesrats
abgeschwächt.
In der SRF-«Arena» haben am Freitagabend Rémy Wyssmann
(SVP/SO), Sarah Wyss (SP/BS), Lorenz Hess (Mitte/BE)
und Patrick Hässig (GLP) über steigende
Gesundheitskosten, Prämien und die Umsetzung der
Pflegeinitiative gestritten. Die Gesundheitskosten
könnten laut Bund bald über 100 Milliarden Franken
steigen. Das lässt die Krankenkassenprämien weiter
steigen.
Patrick Hässig ordnet die Entwicklung so ein: «Die
steigenden Kosten sind ein Spiegel des medizinischen
Fortschritts». Trotzdem müsse man genauer hinschauen.
Er verwies auf die Spitalplanung. Der Nationalrat habe
diese Woche einen Vorstoss von ihm gutgeheissen. Bund
und Kantone sollen gemeinsam planen. Wenn sie sich
nicht einigen, soll der Bund eingreifen.
«Wir müssen in grossen Zügen denken»
Lorenz Hess sieht ebenfalls Handlungsbedarf: «Wir
müssen in grossen Zügen denken», sagte er. Er verwies
auf das elektronische Patientendossier und laufende
Reformen. Gleichzeitig wies er auf die steigende
Nachfrage hin. Immer mehr Menschen bezögen immer mehr
Leistungen.
Für Sarah Wyss stellte die Belastung durch die Prämien
in den Vordergrund und verriet ihr Rezept: «UBS-CEO
Sergio Ermotti bezahlt heute genau gleich viel Prämie
wie eine Putzfrau.» Sie fordert einen Systemwechsel
hin zu einkommensabhängigen Prämien. Zudem müsse mehr
in die Prävention investiert werden.
Rémy Wyssmann griff das System grundsätzlich an: «Wir
haben in Bern zu viele Lobbyisten, die von diesem
Selbstbedienungsladen profitieren.» Er kritisierte das
Krankenversicherungsgesetz und die politische
Einflussnahme. Sein Ziel ist ein Systemwechsel zurück
zu einer Ordnung, in der der Staat weniger eingreift.
«Ich habe das Gefühl, ich bin im falschen Film»
Ein grosser Teil der Diskussion drehte sich um die
Pflegeinitiative. Das Volk hat sie 2021 mit 61 Prozent
angenommen. Jetzt wird über die Umsetzung gestritten.
Der Bundesrat wollte unter anderem höhere Zuschläge
für Wochenendarbeit, kürzere Arbeitszeiten und
verlässlichere Dienstpläne. Der Nationalrat hat diese
Vorschläge abgeschwächt.
Sarah Wyss reagierte darauf empört: «Ich habe das
Gefühl, ich bin im falschen Film.» Sie bezeichnete die
Behandlung im Parlament als «himmeltraurig». Sie
warnte vor den Folgen für die Versorgung: «Wir müssen
Sorge tragen zu den Pflegenden. Heute sind sie die
Leidtragenden. Doch irgendwann sind wir alle
Leidtragende, wenn uns die Fachkräfte fehlen.»
Auch Patrick Hässig verwies auf den Volksentscheid:
«Das deutliche Ja zur Pflegeinitiative ist ein
unmissverständlicher Auftrag: Die Bevölkerung will
bessere Arbeitsbedingungen für die Pflegenden.» Als
Wyssmann seine Kritik vorbrachte, konterte Hässig: «So
viel komisches Zeug in einem Schnurz habe ich schon
lange nicht mehr gehört.»
«Damit gibt es noch mehr Burnouts»
Lorenz Hess stellte sich in dieser Frage teilweise auf
die Seite von Wyss. «Ich verstehe alle
Pflegefachleute, die nun enttäuscht sind.» Er betonte,
dass bessere Bedingungen nötig seien. Gleichzeitig
sagte er: «Im Gesundheitswesen haben wir andere Hebel,
wo wir sparen können.»
Wyssmann hielt dagegen: «Mit diesem Gesetz entstehen
zusätzlich 10'000 unbesetzte Stellen.» Schon heute
fehlten rund 14'000 Pflegefachkräfte. Die Vorlage
verschärfe das Problem. Er warnte: «Damit gibt es noch
mehr Burnouts, noch mehr Depressionen, noch mehr
Rückenschäden.» Staatliche Eingriffe lehnt er ab: «Ich
bin grundsätzlich gegen Planwirtschaft und
Zentralisierung.»
Kanton Luzern am 7.5.2026: senkt die
Unternehmenssteuern unter die Marke vom Kanton Zug:
Kantonsvergleich: Zug ist nicht mehr das grösste
Steuerparadies für Firmen
https://www.20min.ch/story/kantonsvergleich-zug-ist-nicht-mehr-das-groesste-steuerparadies-fuer-firmen-103558883
Fabian Pöschl
-- Der Kanton Luzern hat
die Unternehmenssteuern deutlich gesenkt. Damit
überholt Luzern sogar den Kanton Zug, der ebenfalls
tiefere Steuern hat.
Luzern hat Zug als steuergünstigsten Kanton für
Unternehmen abgelöst, wie eine PwC-Analyse zeigt.
Luzern senkte den Firmensteuersatz von 11,91 auf 11,66
Prozent – Zug folgte mit einer kleineren Senkung auf
11,71 Prozent.
Am teuersten ist Bern mit 20,54 Prozent – fast doppelt
so hoch wie Luzern.
Der neu steuerlich attraktivste Kanton für Unternehmen
ist Luzern. Der Kanton hat den Firmen-Steuersatz in
diesem Jahr von 11,91 auf 11,66 Prozent gesenkt. Auch
Zug senkte den ohnehin niedrigen Steuersatz, aber
nicht so stark wie Luzern von 11,85 auf 11,71 Prozent.
Insgesamt bleibt die Zentralschweiz also
steuertechnisch attraktiv für Firmen.
Diese Kantone haben die höchsten
Unternehmenssteuern
Am anderen Ende des Spektrums befinden sich Bern und
Zürich, die zu den Kantonen mit den höchsten
Steuersätzen der Schweiz zählen. Der Kanton Bern
erhebt beispielsweise einen effektiven Steuersatz von
20,54 Prozent – fast doppelt so hoch wie jener in
Luzern, was ihn zu einem der weniger
wettbewerbsfähigen Kantone in Bezug auf die
Unternehmensbesteuerung macht.
Der Kanton Zürich mit der zweithöchsten
Steuerbelastung für Unternehmen hat den Steuersatz
dieses Jahr von 19,61 Prozent auf 19,47 Prozent leicht
gesenkt.
Nur ein EU-Land hat tiefere Steuern
Selbst die Kantone mit den höchsten Steuersätzen wie
Bern und Zürich rangieren im internationalen Vergleich
im Mittelfeld. Auch im Vergleich zu den EU-Ländern
befinden sich die Schweizer Kantone mit den
niedrigsten Steuersätzen ganz oben im
Steuerwettbewerb. So gibt es in der EU zum Beispiel
nur einen Staat, der Unternehmen niedriger besteuert
als Luzern, nämlich Ungarn mit 9
Prozent.
Rolf Röllin, Partner, Corporate Tax bei PwC Schweiz,
sagt: «Die Schweiz behauptet sich trotz globaler
Steuerreformen als attraktiver Standort für
internationale Unternehmen, dank moderater Steuersätze
und eines stabilen wirtschaftlichen Umfelds.»
7.5.2026: Der König der Schweiz mit
"herrenlosen Grundstücken": Jonas Lauwiner
reklamiert 148 Grundstücke für sich:
Selbsternannter „König“ sorgt in der Schweiz für
Ärger
Video-Link: https://t.me/viel_los/31913
Jonas Lauwiner (31) hat sich selbst zum „König der
Schweiz“ erklärt – und sich mithilfe einer
Gesetzeslücke große Flächen Land gesichert, ohne viel
Geld dafür ausgegeben zu haben. Der IT-Projektleiter
begann bereits vor Jahren damit, herrenlose
Grundstücke zu übernehmen.
Inzwischen umfasst Lauwiners „Königreich“ etwa 100.000
Quadratmeter in mehreren Kantonen, darunter auch
Straßenabschnitte. Für deren Nutzung verlangt er
teilweise Gebühren, etwa für Durchfahrt oder
Bauprojekte. Formal bewegt er sich dabei im Rahmen des
Gesetzes, was Behörden vor Probleme stellt. Sie
arbeiten bereits daran, die rechtlichen Schlupflöcher
zu schließen.
Video:
-- Jonas Lauwiner hat sich mit 24 zum König der
Schweiz ausrufen lassen
-- er hat sich 148 "herrenlose Grundstücke" unter den
Nagel gerissen, vom Kanton Neuenburg bis zum
Zürichsee, ca. 117.000 m2
-- 83 Strassenabschnitte, da bestimmt er teilweise
gnadenlos die Zugangsrechte, er verlangt nun z.T.
sogar Gebühren und hat Einnahmen
-- in Burgdorf kandidierte er im Jahr 2024 als
Gemeindepräsidentskandidat "Für ein freies Burgdorf"
-- er hat ein "Spezialkommando des Lauwiner Reichs"
-- die Behörden sind nun daran, die Schlupflöcher im
schweizer Gesetz zu schliessen.
12.5.2026: E-Mail an Tourismus
Basel-Land mit Verbesserungsvorschlägen für den
Kanton Basel-Land:
Es fehlt die Buslinie von Oberdorf
nach Reigoldswil bis Bretzwil
von Michael Palomino - 12.5.2026
Hallo Tourismus Basel-Land,
Sehr geehrter Herr Kumli,
ich habe ein paar Bemerkungen zum Artikel vom 7.Mai
2026 in der "Volksstimme":
-- Basel-Stadt hat KEINE Strahlkraft - sondern ist ein
Bier-Drogen-Zentrum mit der "Muttenzer Kurve" mit
Gewaltverherrlichung ohne Ende an jedem zweiten
Laternenpfosten - siehe die 30 Fotos im Anhang - und
das ist nur das, was ich gesehen (und teilweise
entfernt) habe - da die Polizei BS kriminelle Leute
NIE in U-Haft nimmt (aus Angst vor Rache durch
Spionage), geht es mit BS immer mehr abwärts - und mit
BL entsprechend aufwärts, aber es könnte noch besser
kommen:
-- seit Januar 2026 bin ich in Oberdorf BL, kurz vor
dem Wandermagnet Waldenburg-Langenbruck. Hier stimmt
einiges nicht:
-- das Waldenburgerli fährt nun alle 15 Minuten - aber
das Postauto von Waldenburg nach Langenbruck nur alle
30 Minuten, und am Sonntag, wenn viele WanderInnen
kommen, fährt das Postauto NUR 1x pro STUNDE - das ist
wirklich zu wenig...
-- die Buslinie von Oberdorf nach Reigoldswil FEHLT
KOMPLETT, und die Busverbindung von Reigoldswil nach
Bretzwil-Laufen FEHLT KOMPLETT
-- man könnte auch einfach die Postautolinie von
Balstal bis Reigoldswil-Bretzwil verlängern
->> so könnte man von Waldenburg nach
Reigoldswil und Laufen fahren, ohne über das
Alk-Drogen-Basel fahren zu müssen
->> kulturelle Ereignisse in Reigoldswil wären
nicht mehr isoliert
->> der Kinderchor der Musikschule beider
Frenkentäler, in Waldenburg könnte auch Mitglieder aus
Reigoldswil haben
->> KlavierlehrerInnen der Musikschule beider
Frenkentäler, die bisher nur in Reigoldswil
unterrichten, könnten auch in Oberdorf unterrichten
und umgekehrt
->> das Kinderbrocki in Oberdorf wäre auch
schnell für Reigoldswiler erreichbar - und das Brocki
in Reigoldswil auch für die Region Waldenburg bis
Hölstein schnell erreichbar
->> SCHULREISEN nach Reigoldswil-Wasserfallen
wären für die Region Laufen und
Waldenburg-Oberdorf-Hölstein ohne Problem in 20
Minuten möglich
->> SCHULBESUCHE von SekundarschülerInnen
zwischen Oberdorf und Reigoldswil werden von den
Gemeinden MIT TAXIS BEZAHLT, statt dass ein
regelmässiger Busbetrieb vorhanden wäre (!) - wie
pervers ist denn das (!)
Der Landrat in Liestal VERWEIGERT SEIT JAHREN nur
schon die Busverbindung von Oberdorf nach Reigoldswil
mit dem Argument "zu teuer" - "zu wenig genutzt
worden", aber
1. In den Alpen ist ein Postauto mit einem
Höhenunterschied von 100m bis 150m KEIN Problem
2. Der Landrat in Liestal macht mit seiner Blockade
das soziale Leben zwischen
Waldenburg-Oberdorf-Hölstein und Reigoldswil kaputt -
blockiert die Verbindung zwischen Waldenburg und
Laufen - und umgekehrt lässt der Landrat Reigoldswil
ISOLIERT einfach so liegen.
Appell
-- man kann den on-Demand-Bus zumindest einmal bis
Reigoldswil+Bretzwil verlängern
-- man kann die Postautolinie Balsthal-Waldenburg bis
Reigoldswil-Bretzwil weiterziehen oder
-- eine eigene Poschi-Linien von Waldenburg bis
Bretzwil installieren.
Von den kulturellen Gegebenheiten her wäre genug
Bedarf da, wenn man nur ein bisschen Werbung macht.
Aber dem Landrat gefällt immer noch das
Alki-Drogen-Basel? und gefallen 4spurige Autobahnen
ohne Überdachung an der Ergolz? und ist noch nie GA
gefahren? Da sollte doch mal ein Umdenken stattfinden.
Vielleicht kann Basel-Land-Tourismus hier Druck auf
diese Busverbindung machen, die vielen Leuten im
Oberbaselbiet gelegen käme.
Im Anhang sind 30 Fotos vom Alki-Drogen-Haufen aus
Basel, der "Muttenzer Kurve" heisst. Die Glanzzeit von
Basel ist schon lang vorbei.
Freundliche Grüsse
Michael Palomino NIE IMPFEN
Geschichte - Soziologie - Naturmedizin
10 Millionen braucht es nicht:
15.5.2026: Volksinitiative "Keine
10-Millionen-Schweiz"
Link der kr. Freimaurer-Regierung der Schweiz: https://www.admin.ch/de/nachhaltigkeitsinitiative
Link der Initiative: https://nachhaltigkeitsinitiative.ch/
Link zum Shop, wo man Flyers bestellen kann: https://nachhaltigkeitsinitiative.ch/shop/
Flyer bestellen:
KEINE 10-Millionen-Schweiz
info@nachhaltigkeitsinitiative.ch
Es kommen einfach zu viele Analphabeten ins Land, die
den SchweizerInnen dann die einfachen Jobs wegnehmen.
Nur: Über die Analphabeten-Massen, die da kommen, darf
man nicht sprechen, oder die Politiker haben nicht den
Mut, diese Wahrheit zu sagen, dass ein IQ-Test an der
Grenze notwendig wäre!
Das Wort "Kalergiplan" wird offiziell auch immer noch
verschwiegen. Man muss es an die Wände schreiben!
Gruss, 💪🔔☃️
10-MILLIONEN-SCHWEIZ am 15.5.2026:
Muslime importieren ist ein uraltes Rezept der kr.
Sozis
von Michael Palomino NIE IMPFEN - 15.5.2026
Es ist seit Jahrzehnten die Taktik der SOZIS, ihre
Wähler aus dem Ausland zu importieren. Das Verbrechen
an der europäischen Bevölkerung ist systematisch.
In Basel ganz extrem: Die Wähler aus dem Ausland
importieren, damit Basel eine Sozi-Stadt bleibt - und
gute SchweizerInnen in den Kanton BL vertreiben -
systematisch passiert das so mit Polit-Manövern der
untersten Schublade (Rufmorde, Agenten bezahlen,
Randalierer gegenüber bestimmten Wohnungen
installieren, Wohnungen demolieren usw.).
Der Import von muslimischen Leuten nach Europa hat in
Deutschland ab 1964 mit Türken angefangen - ein
Kuhhandel für deutsch-türkische
Wirtschaftsbeziehungen. Und seither geht der Kuhhandel
immer weiter und wird auf viele Länder ausgedehnt.
Und in der Schweiz machen die Gewählten der FDP und
der Mitte einfach mit. Sie haben ihre Hüsli und wohnen
unbeschwert.
Die 10-Mio.-Abstimmung ist ein Signal, dass sich etwas
grundlegend ändern muss. Und kann Vorbild für andere
Länder sein.
Michael Palomino NIE IMPFEN,
www.hist-chron.com
💪🔔☃️
Schweiz ist NICHT SICHER am 17.5.2026:
China warnt Touris vor Schweizer Kriminalität: «Seien Sie
wachsam»
https://www.nau.ch/news/china/seien-sie-wachsam-china-warnt-touris-vor-schweizer-kriminalitat-67129244
TikTok ist auch ein Zensurist am
23.5.2026: gegen Videos gegen die
10-Millionen-Initiative:
Polit-Influencer fassungslos: Tiktok sperrt Videos
zur 10-Millionen-Initiative – ohne Begründung
https://www.blick.ch/politik/polit-influencer-flavien-gousset-fassungslos-tiktok-sperrt-videos-zu-10-millionen-initiative-ohne-begruendung-id21971756.html
Simone
Steiner -- Bundeshausredaktorin -- Die
Videos von Flavien Gousset werden von Zehntausenden
geschaut – normalerweise. Diesmal machte Tiktok dem
Influencer einen Strich durch die Rechnung. Er ist
damit nicht alleine.
Polit-Influencer Flavien Gousset fassungslos
Tiktok sperrt Videos zu 10-Millionen-Initiative – ohne
Begründung
Die Videos von Flavien Gousset werden von
Zehntausenden geschaut – normalerweise. Diesmal machte
Tiktok dem Influencer einen Strich durch die Rechnung.
Er ist damit nicht alleine.
Flavien Gousset (29) veröffentlichte sein Video zur
10-Millionen-Initiative am letzten Sonntag auf allen
grossen Social-Media-Plattformen. Innert kürzester
Zeit wurde der Inhalt von Zehntausenden Nutzern
gesehen, gelikt und geteilt. Gousset freute sich über
den grossen Zuspruch. Doch dann kam der Schock: Tiktok
sperrte das Video ohne Begründung.
Statt seines Inhalts war plötzlich nur noch ein
schwarzer Hintergrund zu sehen. In dünnen weissen
Lettern teilte Tiktok ihm mit, dass er gegen die
Community-Richtlinien verstossen habe. «Warum?!»,
fragte sich Gousset irritiert.
Das Video des Social-Media-Stars wirkt unverdächtig:
Er sitzt am Küchentisch, trinkt Holundersirup und
erklärt, weshalb die 10-Millionen-Initiative der SVP
abzulehnen sei. Das Aufsuchen der Tiktok-Richtlinien
half auch nicht weiter. Sexualisierte Inhalte, Mobbing
und Gewalt werden dort als mögliche Verstösse
aufgeführt.
Keine Möglichkeit, gegen Sperrung vorzugehen
Gousset war fassungslos. Sein Video nahm gerade Fahrt
auf, und jetzt war es einfach verschwunden. Auch seine
Community zeigte sich enttäuscht. Eine Userin schrieb
etwa: «Ich wollte das Video in den Familien-Chat
schicken – und nun ist es weg!»
Für den Influencer war die Situation ärgerlich.
«Hinter dem Video stecken über 50 Stunden Arbeit»,
sagt er. Den Zeitpunkt der Veröffentlichung habe er
bewusst gewählt, da nun die Abstimmungscouverts
verschickt würden. Seine Community finanziere die
Videos über Kleinspenden. Die Followerinnen und
Follower hätten auf die Publikation gewartet.
Doch nun kam ihm Tiktok in die Quere, und er hatte
keine Möglichkeit, etwas dagegen zu tun. Der
vielversprechende Button «Einzelheiten anzeigen», der
unter dem gesperrten Video angezeigt wurde, führte ins
Nichts. Nach dem Klick erschien lediglich ein grauer
Screen mit einem Ufo und der Meldung: «Es ist etwas
schiefgelaufen.»
SVP kennt Problem ebenfalls
Gousset fühlt sich dem chinesischen Techkonzern
ausgeliefert. Um seinem Ärger Luft zu machen,
berichtete er auf Instagram über den Fall. Dabei zeigt
sich, dass er mit dem Problem nicht allein ist. Das
10-Millionen-Video des Influencers Raphaël Battandier
(20) wurde ebenfalls gesperrt. Wie Gousset
argumentierte er gegen das SVP-Begehren.
Doch Tiktok scheint keine politischen Präferenzen zu
haben. Denn auch auf dem Kanal der
Nachhaltigkeitsinitiative wurde ein Video gesperrt,
wie Blick auf Anfrage erfährt. Es handelte sich um
eine Umfrage an einer SVP-Delegiertenversammlung. Die
chinesische Plattform begründete die Sperrung
ebenfalls nicht.
Tiktok: «Es kommt gelegentlich zu Fehlern»
Auf Anfrage von Blick erklärt Tiktok die Situation wie
folgt: «Wir setzen eine Kombination aus Technologien
und Moderationsteams ein, um Inhalte oder Konten, die
gegen unsere Community-Richtlinien verstossen, zu
identifizieren.» Der Konzern gesteht: «Bei der
Moderation von Inhalten in dieser Grössenordnung
unterlaufen uns gelegentlich Fehler.»
Dann unterstreicht das Unternehmen, dass die
Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit hätten,
Sperrungen in der App anzufechten. Bei Gousset und
Battandier war das – wie Screenshots zeigen – nicht
der Fall. Auf diese Tatsache geht das Techunternehmen
nicht ein.
Nach der Anfrage von Blick wurde das Video von Gousset
wieder entsperrt. Die Inhalte von Battandier und das
von der SVP-Versammlung blieben in der Korrespondenz
unerwähnt. Bis heute fehlt von ihnen jede Spur.
Algorithmen bleiben Rätsel
Der Verein AlgorithmWatch CH beschäftigt sich mit der
Regulierung von Online-Plattformen. Geschäftsführerin
Angela Müller sagt zu Blick: «Tiktok hat sich zu einer
wichtigen Plattform für politische Inhalte
entwickelt.» Damit habe die Plattform einen grossen
Einfluss auf die demokratische Debatte und potenziell
auch auf die Meinungsbildung.
Es gebe Hinweise darauf, dass Tiktok sehr viel lösche
und sperre. Dadurch könne es zu «Overblocking» kommen.
Gleichzeitig existiere das Phänomen des «Shadow
Banning». Dabei würden Inhalte nicht gelöscht, sondern
weniger prominent angezeigt. Leider wisse niemand
genau, wie das System von Tiktok funktioniere. «Die
Moderationsalgorithmen sind sehr intransparent.»
Fabrizio Gilardi, Politikwissenschaftler an der
Universität Zürich, befasst sich mit dem Zusammenspiel
von Politik und sozialen Medien. Er sagt: «Tiktok
verarbeitet eine riesige Menge an Inhalten.» Die
Moderationsregeln liessen oft
Interpretationsspielraum. Eine gewisse Fehlerquote sei
darum systembedingt.
Bei politischen Inhalten dürfte es besonders oft zu
irrtümlichen Sperrungen kommen, da diese an den
Schnittstellen verschiedener Regelbereiche lägen.
Möglicherweise seien die Videos zur
10-Millionen-Initiative wegen bestimmter Schlagworte
wie etwa «Zuwanderung» gesperrt worden.
Der Forscher betont, dass man sich des Trade-offs bei
der Moderation bewusst sein muss: Wird zu lasch
moderiert, besteht die Gefahr, dass viele toxische
Inhalte publiziert werden – wie das auf der Plattform
X von Elon Musk der Fall sei. Wird hingegen zu streng
moderiert, werden auch harmlose oder wertvolle Inhalte
gesperrt. Man dürfe diese Abwägung nicht aus den Augen
verlieren.
Gousset dürfte die Sperrung verschmerzt haben:
Plattformübergreifend wurde sein Video inzwischen mehr
als eine Million Mal aufgerufen. Einen faden
Beigeschmack hinterlässt die Geschichte dennoch.
«Hätte der Blick nicht nachgefragt, wäre das Video
wohl noch immer gesperrt», sagt er.
28.5.2026: Bundesrat Jans ist ein
Lugimaa:
Lukas Reimann: Falschmeldungen (Fake-News) des
Herrn Jans durch Zahlen, Daten und Fakten widerlegt!
https://youtu.be/YpTu5OEEdro
https://t.me/standpunktgequake/234909
Informationsabend: Keine 10-Millionen-Schweiz! - Warum
braucht es ein Ja zur Nachhaltigkeits-Initiative?
: SRG-Sparhammer:
Turm wird an Rolex-Eigentümerin verkauft
https://www.20min.ch/story/genf-srg-sparhammer-turm-wird-an-rolex-eigentuemerin-verkauft-103573068
WARNUNG von Kinderarzt Patrick Hetzel:
Asoziale Schweiz mit Hitzewelle im Mai
am 29.5.2026: Hitzefrei soll es nie mehr geben - und
Glace auf dem Pausenhof auch nicht (!) - wie geizig
ist diese Schweiz gegenüber Kindern geworden?
«Wird unterschätzt»: Warum gibt es kein hitzefrei
mehr an Schulen?
https://www.nau.ch/news/schweiz/wird-unterschatzt-warum-gibt-es-kein-hitzefrei-mehr-an-schulen-67132499
Fototexte:
In der Schweiz
wird der Unterricht grundsätzlich unabhängig von
der Hitze durchgeführt.
Dabei sind Kinder schneller von der Belastung
betroffen als gesunde Erwachsene.
Denn mit der zunehmenden Hitze steigt auch der
Blutdruck, der Körper gerät unter Stress.
Fürs Lernen wären Temperaturen von 22 oder 23 Grad
optimal.
Der Artikel:
Elena Hatebur -- Basel -- Die zunehmenden Hitzetage
sorgen für schier unerträgliche Temperaturen im
Klassenzimmer. Ein Kinderarzt warnt davor, das
Problem zu unterschätzen.
Im Sommer herrschen in den Klassenzimmern oftmals
unerträgliche Temperaturen.
Das hat Auswirkungen auf die Lernfähigkeit von Kindern
und jungen Erwachsenen.
Die Schulen seien darauf baulich und organisatorisch
nicht vorbereitet, so ein Kinderarzt.
Hitzefrei gibts nicht mehr – und es wäre heute auch
kaum noch möglich.
Die Sonne brennt durchs Fenster, die Luft im
Schulzimmer ist stickig. Draussen kratzt das
Thermometer an der 30-Grad-Marke. Trotzdem sollen
drinnen Matheaufgaben gelöst und Prüfungen geschrieben
werden.
Für viele Kinder wird die zunehmende Hitze in den
Klassenzimmern zum Problem. Sie ist nicht nur
unangenehm, sondern kann auch gesundheitliche Folgen
haben.
Der Kinderarzt Patrick Hetzel warnt
gegenüber Nau.ch: Die Hitze in den Schulzimmern wird
noch immer unterschätzt.
«Kinder sind grundsätzlich schneller von der Belastung
betroffen als gesunde Erwachsene», sagt Hetzel.
Der Mediziner leitet die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit
bei Kinderärzte Schweiz, dem Berufsverband der Kinder-
und Jugendärztinnen in der Praxis. Zudem war Hitzel am
Projekt «Hitze und Schule» im Kanton Basel-Stadt
massgeblich beteiligt.
Der Grund für die Belastung: Kinder schwitzen weniger
als Erwachsene und können überschüssige Wärme deshalb
schlechter abgeben. Besonders betroffen seien
chronisch kranke Kinder, etwa mit Asthma oder
Diabetes.
«Die Lernleistung lässt bei 28 Grad extrem nach»
Ab welcher Temperatur die Hitze für Kinder
problematisch wird, lasse sich zwar nicht pauschal
festlegen. Klar sei aber, dass der Körper zunehmend
unter Stress gerät.
«Da der Blutfluss in die ‹Klimaanlage› Haut steigt,
muss der Körper bei anderen Organen sparen», erklärt
Hetzel. Gerade für Kinder mit Vorerkrankungen könne
das zur zusätzlichen Belastung werden.
Denn bei den hohen Temperaturen, die oftmals im
Klassenzimmer herrschen, lässt die Lernfähigkeit
extrem nach.
Denn bei den hohen Temperaturen, die oftmals im
Klassenzimmer herrschen, lässt die Lernfähigkeit
extrem nach. - keystone
«Die Optimaltemperatur zum Lernen liegt bei 22 oder 23
Grad», erklärt der Kinderarzt. Bereits wenige Grad
darüber würden sich bemerkbar machen. «Die
Lernleistung lässt bei 28 Grad extrem nach.»
Einen Vergleich findet Hetzel besonders
aufschlussreich: «Auch Schwangere dürfen bei solchen
Temperaturen nicht mehr arbeiten.»
Schulen sind auf Hitzetage nicht vorbereitet
Das eigentliche Problem sieht der Kinderarzt jedoch
bei den Schulen. Diese seien «baulich und
organisatorisch nicht vorbereitet auf zunehmende
Hitzetage», sagt Hetzel.
Viele Gebäude seien schlecht isoliert, häufig betreffe
dies auch die Dächer. Die Folge: In manchen
Klassenzimmern würden im Sommer Temperaturen erreicht,
die weder gesund noch lernfördernd seien.
Wie schnell die Situation eskalieren kann, zeigt ein
Blick nach Frankreich: Im Ort Soustons wurden in
Schulzimmern Temperaturen von 53 Grad gemessen, bevor
der Unterricht für Donnerstag und Freitag eingestellt
wurde.
«Das Problem wird unterschätzt»
«Man denkt, man lüftet einfach mal. Aber das Problem
wird unterschätzt», sagt Hetzel. Dabei sei längst
klar, dass Hitzewellen häufiger und intensiver werden.
Trotzdem werde die Thematik vielerorts noch immer
behandelt wie ein kurzfristiges Sommerproblem.
In diesen Zeiten findet auch das Konzept «hitzefrei»
vermehrt wieder in die Diskussionen. 2023 forderte
beispielsweise die Juso hitzefrei ab 30 Grad, sowohl
an den Schulen als auch für Arbeitnehmende.
Das Konzept gibt es an Schweizer Schulen nicht mehr.
Als letzter Deutschschweizer Kanton schaffte
Basel-Stadt die sogenannten Hitzeferien im Frühling
2003 ab.
Ausgerechnet in jenem Jahr ging der Sommer wegen
seiner aussergewöhnlichen Hitzewelle als
«Jahrhundertsommer» in die Geschichte ein.
Betreuung statt Unterricht ab 28 Grad
Dass es heute praktisch kein hitzefrei mehr gibt, hat
laut Hetzel auch gesellschaftliche Gründe.
«Gerade in der Primarstufe kann man die Kinder nicht
einfach nach Hause schicken.» Viele Eltern seien
berufstätig. Zudem unterliege die Schule der
gesetzlichen Betreuungs- und Aufsichtspflicht.
Deshalb plädiert der Kinderarzt für einen Mittelweg.
«Es ist medizinisch sinnvoll, den Unterricht ab einer
gewissen Temperatur einzustellen.»
Hitzefrei
Hitzefrei wurde in der Schweiz bereits vor über 20
Jahren abgeschafft. Die Schulen unterliegen der
gesetzlichen Betreuungs- und Aufsichtspflicht. -
keystone
Auch der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz
fordert Bund und Kantone zum Handeln auf. Konkret
schlägt der Verband in einem Positionspapier vor,
einen verbindlichen Grenzwert von 26 Grad Celsius
festzulegen.
«Ideal wäre ab beispielsweise 28 Grad eine Betreuung
statt Unterricht», sagt Hetzel. «Das wäre aus Lern-
und Gesundheitsperspektive am sinnvollsten.»
«Man muss aktiv etwas dagegen tun»
Langfristig brauche es aber vor allem bauliche
Lösungen.
«Die Schulzimmer müssen kühler werden», fordert
Hetzel. Als mögliche Lösungen nennt er Begrünung,
Beschattung oder technische Kühlsysteme.
Bei neueren Schulhäusern werde bereits umgedacht. Dort
gebe es teilweise automatische Nachtlüftungen oder
Erdkühlungen. Viele bestehende Schulgebäude stammen
jedoch aus einer Zeit, in der anders gebaut wurde.
Für Hetzel ist deshalb klar: «Man muss das Problem auf
allen Ebenen anschauen: Information, Management der
Hitzetage und langfristige Massnahmen.»
https://uncutnews.ch/der-niedergang-der-nzz-von-der-neuen-zuercher-zeitung-zur-neuen-berliner-propagandaroehre/
Kinderfeindliche Schweiz am 3.6.2026:
25% der Befragten sind psychisch krank - Kinder
erziehen ist "grosse Herausforderung" in der
Schweiz:
Belastung: Von wegen Job oder Geld: Was Schweizer
am allermeisten stresst
https://www.20min.ch/story/schweiz-von-wegen-job-oder-geld-was-schweizer-am-allermeisten-stresst-103576284
Daniela Wyler
-- Eine neue Studie zeigt:
Im Gegensatz zu anderen Ländern belastet das
Elternsein die Psyche in der Schweiz besonders
stark.
- Laut neuer AXA-Studie leidet jeder vierte
Erwachsene in der Schweiz an einer psychischen
Erkrankung.
- Als grösste Belastung nennen die Befragten
Herausforderungen bei der Kindererziehung.
- Viele junge Menschen sehen zudem einen negativen
Einfluss ihrer Bildschirmzeit auf Schlaf,
Konzentration und Stimmung.
eder vierte Erwachsene in der Schweiz leidet laut
einer neuen AXA-Studie an
einer psychischen Erkrankung, wie der «Tages-Anzeiger»
berichtet. Auffällig dabei: Anders als in vielen
anderen Ländern gilt hierzulande nicht die Angst vor
Jobverlust oder finanziellen Problemen als grösster
Stressfaktor – sondern das Elternsein.
45 Prozent der Befragten nannten Herausforderungen bei
der Kindererziehung als wichtigsten negativen Einfluss
auf ihre psychische Gesundheit. Erst dahinter folgen
Zukunftsängste (43 Prozent) sowie Sorgen um Finanzen
und Arbeit (42 Prozent). In Ländern wie Frankreich
oder Italien stehen dagegen Geldsorgen und
Zukunftsängste an erster Stelle, in China sorgt vor
allem der Job für Stress und belastet die Psyche.
Bildschirmzeit schlägt Jungen auf die Stimmung
Besonders betroffen sind junge Erwachsene. In der
Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen geben 39 Prozent
an, unter psychischen Problemen zu leiden. Zudem sehen
93 Prozent der jungen Befragten einen negativen
Einfluss der Bildschirmzeit auf ihr Leben. Am
häufigsten genannt werden in diesem Zusammenhang
schlechter Schlaf, Konzentrationsprobleme und eine
gedrückte Stimmung.
Die Folgen zeigen sich auch bei den
Sozialversicherungen. Laut AXA stieg die Zahl der
Invaliditätsfälle aufgrund psychischer Erkrankungen
zwischen 2021 und 2025 um 78 Prozent. Mittlerweile
entfällt fast die Hälfte der Rückstellungen für neue
IV-Fälle auf psychisch bedingte Erkrankungen.
Werbung
Die Studie macht deutlich: Psychische Belastungen
bleiben ein wachsendes Problem – und in der Schweiz
scheint insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und
Alltag viele Menschen an ihre Grenzen zu bringen.
Am falschen Ort gespart in Pratteln am
6.6.2026: Unterführung zu klein gebaut - Lkw bleibt
stecken:
Missgeschick in Pratteln BL: Spanischer Lastwagen
steckt in Unterführung fest
https://www.blick.ch/schweiz/basel-landschaft/missgeschick-in-pratteln-bl-spanischer-lastwagen-steckt-in-unterfuehrung-fest-id22006165.html
Mattia
Jutzeler -- Redaktor News -- Ein
spanischer Lastwagen bleibt am Freitagnachmittag in
einer Unterführung in Pratteln BL stecken. Die
Polizei leitet den Verkehr um. Verletzt wurde
niemand, Spezialisten arbeiten noch an der Bergung.
Lastwagen mit spanischem Kennzeichen steckt in
Pratteln BL Unterführung fest
Keine Verletzten, Spezialisten manövrieren den LKW aus
der Unterführung
Einsatz sorgt für Verkehrsbehinderungen am
Freitagnachmittag in Pratteln
Da hat ein Lastwagenfahrer wohl die Grösse seines
Fahrzeugs unterschätzt. In Pratteln BL steckt ein LKW
mit spanischem Kennzeichen in der Unterführung fest.
Ein Foto eines Leserreporters zeigt, wie es für den
Lastwagen weder vor noch zurückgeht. «Polizei und
Ambulanz sind bereits vor Ort», schreibt der Leser.
Die Polizei Basel-Land bestätigt den Einsatz gegenüber
Blick am Telefon. «Der LKW wollte wohl Richtung
Pratteln-Dorf fahren und blieb dann in der
Unterführung stecken», erklärt ein Sprecher. Verletzt
hat sich bei dem Missgeschick nach aktuellen
Informationen niemand.
Der LKW wird aktuell von mehreren Spezialisten aus der
Unterführung manövriert. Der Verkehr werde für die
Dauer des Einsatzes umgeleitet. In Pratteln ist am
Freitagnachmittag deshalb mit leichten
Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Genf am 10.6.2026: Jean Ziegler mit
92 gestorben:
Kämpfer gegen Profitgier: Jean Ziegler ist tot
https://der-farang.com/de/pages/kaempfer-gegen-profitgier-jean-ziegler-ist-tot
Die Daten chronologisch:
-- Ziegler war ein Kämpfer gegen Ungerechtigkeiten
auf der Welt - er meinte: Besser kämpfen und wenig
erreichen als gar nicht kämpfen, dann hat man schon
verloren
--
Ziegler flüchtete von Thun nach Paris, wurde
dort Marxist, war dort in der Szene mit Simone
de Beauvoir und Jean-Paul Sartre
-- in Paris wurde er von Simone de Beauvoir
umgetauft von Hans Ziegler in Jean Ziegler
-- 1964 traf er Che Guevara aus Kuba in Genf
bei einer "Zuckerkonferenz", der ihm vom Kampf
auf Kuba abriet: Ziegler solle den Kopf der
Schlange in Genf bekämpfen
-- Ziegler konnte die
reiche und gierige Elite mit seinen Fakten immer
wieder in Schockstarre versetzen, mehr aber nicht,
das System änderte sich nicht
-- Che Guevara auf Kuba war ein Vorbild
-- Ziegler wusste über den weissen Rasssmus
Bescheid, wusste über die weisse Ausbeutung Afrikas,
die Mechanismen der "Globalisierung", die unendliche
Profitgier der "Elite" und erwähnte immer wieder
"die verlogene Herrschaftsschicht"
-- sein Wohnort war Russin bei Genf
-- Ziegler war Fürsprecher von unterdrückten Leuten
bei der UNO
-- seine Artikel zeigten viele reiche Elite-Täter
auf
-- 1967 bis 1999 im Nationalrat für die SP
-- an der Uni Genf war er Soziologie-Professor
--
Ziegler war auch UN-Berater
-- Ziegler war gegen Biotreibstoff, der die
Nahrungsproduktion einschränkte
-- Ziegler war für Flüchtlingsrechte aus
Hungerländern
-- Ziegler forderte einen Verhaltenskodex für
internationale Konzerne [und war somit der
Ideengeber für Max Havelaar und andere
Konzerne]
Bücher von Ziegler
-- seine Bücher hatten Wirkung, aber nicht genug
-- das Buch von 1976 "Eine Schweiz, über jeden
Verdacht erhaben" machte Furore mit der
Beschreibung, wie die schweizer Grosskonzerne mit
den Ärmsten ihre Profite machen
-- 1990 kam das Buch "Die Schweiz wäscht weisser"
mit der Analyse der Schweiz als internationale
Finanzdrehscheibe
-- 1997 kam die Schweiz mit dem Nazigold und
Judengold dran mti dem Buch "Die Schweiz, das Gold
und die Toten" [das Rätsel gelöst hat er aber nicht:
Juden haben ab 1945 fast alle ihre Namen gewechselt
und die Banken konnten die jüdischen Kunden nicht
mehr finden]
-- die Elite-Zeitungen der Schweiz beschimpften ihn
dann als "Nestbeschmutzer" oder "Landesverräter"
-- wegen Verleumdungsprozessen verlor er 100.000e
Franken, gewann aber an Prozessen auch wiederum neue
Gönner
-- Ziegler war in manchen Analysen blind und war
unkritisch gegenüber Pol Pot, Gaddafi, Hugo Chávez
und Kuba
-- im
April 2024 meinte er an seinem 90. Geburtstag,
er sei selber "privilegiert", weil er in der
Schweiz geboren worden sei -- die Elite-Medien
bezeichneten ihn als "Enfant terrible"
-- die
junge Generation leistet genug Widerstand,
meinte er, um mehr Gerechtigkeit auf der Welt zu
schaffen [Irrtum - der Profit der Globalisierung
wird NICHT verteilt].
ebenda:
10.6.2026: Jean Ziegler mit 92
gestorben:
Jean Ziegler (†92) ist tot: «Das Leben ist so
gopferteckel kurz»
https://www.blick.ch/politik/im-alter-von-92-jahren-jean-ziegler-ist-verstorben-id22017082.html
Daniel
Ballmer -- Redaktor Politik -- Jean
Ziegler ist tot. Der Soziologe und ehemalige
Nationalrat starb am Mittwoch in Genf im Alter von
92 Jahren an den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung.
Mit ihm verliert die Schweiz einen ihrer
bekanntesten und streitbarsten Intellektuellen.
-- Jean Ziegler, Soziologe und Ex-Nationalrat, stirbt
mit 92 Jahren in der Schweiz
-- Er war Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf
Nahrung von 2000–2008
-- Ziegler litt laut RTS an Parkinson
Die Schweizer Linke verliert eine ihrer prägenden
Stimmen: Jean Ziegler ist tot. Der Soziologe und
ehemalige Nationalrat wurde 92 Jahre alt. Er starb an
den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung. Das berichtete
zuerst RTS.
Ziegler war eine der führenden intellektuellen Figuren
der Linken und war 2000 bis 2008
Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.
«Hans, das ist doch kein Name»
Ziegler war nicht immer Jean, sondern wurde 1934 als
Hans Ziegler in Thun BE geboren, wo er auch aufwuchs.
Zu seinem Vornamen Jean kam er erst später – nicht
während seines Rechtsstudiums in Genf und auch nicht
während des anschliessenden Soziologiestudiums in
Paris.
Simone de Beauvoir (1908–1986) war es, die ihn zum
Jean brachte: «Hans, das ist doch kein Name», soll die
berühmte französische Feministin gesagt haben, als sie
einen seiner ersten Artikel redigierte. Sie war nicht
die einzige Ikone des letzten Jahrhunderts, mit der
Ziegler verbunden war: Auch mit Jean-Paul Sartre
(1905–1980) pflegte er eine Freundschaft, ebenso mit
Che Guevara (1928–1967).
Vorkämpfer gegen Globalisierung und Kapitalismus
Den Helden der kubanischen Revolution begleitete
Ziegler 1964 an eine UN-Konferenz in Genf. Eigentlich
habe er Guevara nach Kuba folgen wollen, erzählte
Ziegler später selbst. Dieser habe aber aus dem
Fenster auf die Leuchtreklamen der Banker und
Juweliere in Genf gezeigt und gesagt: «Da musst du
kämpfen, da ist das Gehirn des Monsters.»
Ziegler lehrte Soziologie an der Uni Genf und ging in
die Politik: Von 1967 bis zu seiner Abwahl 1983 und
von 1987 bis 1999 sass er für die SP im Nationalrat.
1990 veröffentlichte Jean Ziegler das Sachbuch «Die
Schweiz wäscht weisser», in dem er die Schweiz als
Finanzdrehscheibe des internationalen Verbrechens
anprangerte. Es schlug ein wie eine Bombe. Und Ziegler
wurde zu einem der Vorkämpfer gegen Globalisierung und
Kapitalismus.
Mit seinen Büchern wurde Ziegler weit über die
Landesgrenzen hinaus bekannt. Während er im Ausland
als scharfsinniger Kritiker von Hunger, Ausbeutung und
den Machtstrukturen der globalisierten Wirtschaft
gefeiert wurde, polarisierte er in der Schweiz
häufiger. Seine Gegner warfen ihm Einseitigkeit vor,
seine Anhänger sahen in ihm eine unbequeme Stimme
gegen die Mächtigen.
«Das Leben ist so gopferdeckel kurz»
Bis ins hohe Alter blieb Ziegler ein unbequemer
Mahner. In einem seiner letzten grossen Interviews mit
Blick im Jahr 2017 geisselte er die
«Finanzoligarchie», warnte vor wachsender Ungleichheit
und zeigte sich enttäuscht von der Sozialdemokratie.
Die SP sei «das Rote Kreuz des Kapitalismus», sagte er
damals. «Wir pflegen ein wenig die Verwundeten und
klagen die schlimmsten Ungerechtigkeiten an.»
Trotz seines hohen Alters dachte Jean Ziegler auch da
nicht ans Aufhören. «Das Leben ist so gopferteckel
kurz – ich muss mit den Waffen, die ich habe, das
Maximale für diejenigen tun, die zugrunde gehen»,
erklärte er im Interview. Auf die Frage, wie ein
Revolutionär altern könne, antwortete er mit einem
Satz, der heute besonders nachhallt: «Ich möchte
lebend sterben!»
Muslime in der Schweiz am 13.6.2026:
sollen auch ein Verkupplungsportal haben:
«Nasib» ist die erste islamische Dating-Plattform
der Schweiz - Start am 1. August
https://www.blick.ch/gesellschaft/start-am-1-august-nasib-ist-die-erste-islamische-dating-plattform-der-schweiz-id22002359.html
Abstimmung Schweiz am 14.6.2026: NEIN
zur Beschränkung auf 10 Millionen:
Abstimmungsergebnis: SVP-Anliegen versenkt: Volk
schickt 10-Millionen-Schweiz bachab
https://www.20min.ch/story/abstimmung-schweiz-10-millionen-schweiz-deutlich-verworfen-103576845
Christina
Pirskanen -- Zoé Stoller -- Am
Sonntag stimmte die Schweiz über zwei nationale
Vorlagen ab. Die Stimmberechtigten sagten Nein zur
«Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative der SVP.
Am Sonntag stimmte die Schweiz über
die «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative der SVP
ab.
Diese forderte, dass die ständige
Wohnbevölkerung in der Schweiz bis 2050 nicht die
Marke von zehn Millionen Menschen überschreitet.
Die Stimmbürgerinnen und
Stimmbürger lehnten die Vorlage mit 54,8 Prozent
ab.
Die Umfragen deuteten im Vorfeld auf ein enges Rennen
hin – doch am Abstimmungssonntag kam alles anders:
Schon früh war klar, dass die SVP-Initiative «Keine
10-Millionen-Schweiz» deutlich abgelehnt wird.
Letztlich schickte das Volk das Anliegen mit 54,8
Prozent Nein bachab.
Befürworter: «Schlechtes Resultat für die Schweiz»
SVP-Präsident Marcel Dettling zeigte sich kurz nach
den ersten Hochrechnungen noch optimistisch:
«Abgerechnet wird erst am Abend. Aber wenn es wirklich
so bleibt, ist das ein schlechtes Resultat für die
Schweiz.»
SVP-Dettling lässt trotz Niederlage den Kopf nicht
hängen und sagt: «Wir werden für die Freiheit
kämpfen.»20 Minuten
Nach der Niederlage werde man nun die Gründe für das
Nein sorgfältig analysieren. Die Probleme der
steigenden Bevölkerungsdichte seien aber nicht vom
Tisch. «Die Gegner haben keine Lösung. Ich habe Angst,
dass am Schluss linke Rezepte durchkommen.» Jetzt
fokussiere man sich auf den «grossen Kampf mit der
EU», wo es auch wieder um die Zuwanderungsfrage gehe.
SVP-Nationalrat Thomas Matter sieht die Niederlage
nicht als «klares Nein»: «Rund 45 Prozent haben Ja
gestimmt. Das heisst, dass fast die Hälfte der
Schweizer Bevölkerung die Nase voll hat.» Durch das
Nein werde nun nichts gegen die wachsende Bevölkerung
unternommen.
Nationalrat Thomas Matter ist nach dem Nein zur
10-Millionen-Schweiz enttäuscht.20 Minuten
Die Politik dürfe das Thema aber nicht ignorieren.
Matter verlangt jetzt von Bundesbern: «Unsere
Forderung ist es, dass man endlich im Asylbereich
aufräumt», sagt er im Interview. Die meisten
Asylsuchenden würden das Land nicht mehr verlassen,
sondern als «Sozialflüchtlinge» in der Schweiz
bleiben. Dafür fehle aber das Geld. «Da muss man jetzt
etwas machen.»
Gegner: «Es ist eine enorme Erleichterung»
SP-Co-Präsident Cédric Wermuth freut sich über das
Nein zur Initiative zur 10-Millionen-Schweiz. Die
vergangenen Wochen seien sehr intensiv gewesen. «Diese
Abstimmung ging mir persönlich sehr nahe. Ich habe
selten so viel Hass und Wut erlebt», sagt er. Die
«Spaltung des Landes», die von den Befürwortern
erzeugt worden sei, habe ihn sehr geschmerzt. Durch
das deutliche Nein falle nun viel Druck ab.
Cédric Wermuth ist über das Nein zur
10-Millionen-Schweiz erleichtert.20 Minuten
Migrantinnen und Migranten seien als Sündenböcke für
viele Probleme in der Schweiz gemacht worden. Mit
diesem Resultat habe die Stimmbevölkerung aber klar
entschieden, diese Probleme auf eine andere Art und
Weise zu lösen.
Susanne Vincenz-Stauffacher, Co-Parteipräsidentin der
FDP, ist über das Endergebnis zufrieden. «Das ist die
Konsequenz von der Arbeit, die man geleistet hat.»
«Die Personenfreizügigkeit wurde heute einmal mehr
bestätigt», sagt FDP-Co-Präsidentin Susanne
Vincenz-Stauffacher.20 Minuten
Gleichzeitig will Vincenz-Stauffer der grossen
Minderheit, die Ja gestimmt hat, Rechnung tragen. Sie
habe etwa eine grosse Unzufriedenheit mit Asylsystem
wahrgenommen. Die Initiative hätte diese Probleme aber
nicht gelöst, sagt sie: «Mit dem Wegfall von
Schengen-Dublin wäre die Schweiz zum Asylmekka
geworden.»
Beim Asyl will auch Vincenz-Stauffacher die Schrauben
anziehen, wobei sie auf zig hängige Vorstösse
verweist. Noch am Sonntag kündigte FDP-Ständerat
Damian Müller einen Vorstoss an, wonach die Schweiz
das restriktive dänische Modell einführen soll.
Deshalb scheiterte die Vorlage
Die Abstimmung über die 10-Millionen-Schweiz
offenbarte einen tiefen Stadt-Land-Graben. Ein Blick
auf die Schweizer Karte zeigt zudem einen deutlich
ausgeprägten Röstigraben. Politologin Cloé Jans, die
für 20 Minuten die Abstimmungsresultate analysiert
hat, nennt drei Gründe für das Scheitern der
Initiative.
Expertin Cloé Jans zu Gast bei 20 Minuten am
Abstimmungssonntag.
Expertin Cloé Jans zu Gast bei 20 Minuten am
Abstimmungssonntag.20min/Taddeo Cerletti
1. Die Bevölkerung sieht das Problem, wollte aber die
Risiken einer strikten Begrenzung nicht eingehen.
Ausschlaggebend waren wirtschaftliche und
gesellschaftliche Bedenken.
2. Die SVP dominierte zwar die Debatte, konnte aber zu
wenig zusätzliche Wähler mobilisieren. Das Nein-Lager
lenkte den Fokus erfolgreich auf die Risiken einer
Annahme.
3. Angesichts der globalen Unsicherheiten wollten
viele Stimmberechtigte keinen Bruch mit der EU
riskieren. Sie zogen den bekannten Status quo einem
ungewissen Kurswechsel vor.
14.6.2026: Schweizer Karte mit der
Abstimmung über die 10-Millionen-Schweiz: Bezirke
und Kantone:
So hat deine Gemeinde abgestimmt
https://www.20min.ch/story/sso-stimmte-deine-gemeinde-ueber-die-10-millionen-schweiz-ab-103576842
So hat deine Gemeinde abgestimmt
Christina
Pirskanen -- Am Sonntag
stimmte die Schweizer Stimmbevölkerung über zwei
nationale Vorlagen ab. Auf unserer Karte siehst du,
wie das Abstimmungsresultat in deiner Gemeinde
ausgefallen ist.

14.6.2026: Schweizer Karte mit der Abstimmung über
die 10-Millionen-Schweiz: Bezirke [1]

14.6.2026: Schweizer Karte mit der Abstimmung über
die 10-Millionen-Schweiz: Kantone [2]
Neue Idee gegen Asylanten in der
Schweiz am 15.6.2026: Schmuck beschlagnahmen:
FDP prescht vor: Schmuckentzug und Abschreckung:
Dänisches Asylsystem als Vorbild?
https://www.20min.ch/story/asylsystem-schmuckentzug-und-ausreisezentren-daenemark-als-vorbild-103583460
- FDP-Ständerat Damian Müller lanciert nach der
Ablehnung der 10-Millionen-Initiative einen neuen
Vorstoss zur Verschärfung der Schweizer
Asylpolitik.
- Als Vorbild dient das dänische Modell:
temporärer Schutz statt Integration, erschwerter
Familiennachzug und tiefere Sozialleistungen.
- Dänemark konnte die Zahl der Asylgesuche seit
2010 um 65 Prozent senken – in der Schweiz stieg
sie im gleichen Zeitraum um 42 Prozent.
Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Mit einem
neuen Vorstoss will FDP-Ständerat Damian Müller die
Schweizer Asylpolitik verschärfen. Inspiration dafür
findet er in Skandinavien.
Thomas Leu
Temporärer Schutz statt Integration
Der Kern des dänischen Modells ist der sogenannte
Paradigmenwechsel: Asyl wird stärker als zeitlich
befristeter Aufenthalt verstanden. Der
Aufenthaltstitel wird regelmässig überprüft und kann
entzogen oder nicht verlängert werden, wenn sich die
Lage im Herkunftsland verbessert hat. Integration
rückt dabei in den Hintergrund.
Erschwerter Familiennachzug
Ein besonders umstrittener Punkt ist der
Familiennachzug. Zwar umfasst dieser sowohl in der
Schweiz als auch in Dänemark meist nur die
Kernfamilie, also Ehegatten und minderjährige Kinder.
Dänemark zieht die Hürden aber höher: Personen mit
temporärem Schutzstatus können erst nach Ablauf einer
Wartefrist von zwei Jahren einen entsprechenden Antrag
stellen.
Gegenteil von Willkommenskultur
Dänemark will nicht nur abgewiesene Asylsuchende
schneller zur Rückkehr bewegen, sondern sich generell
als Zielland weniger attraktiv machen. Das soll
hauptsächlich durch tiefe Sozialleistungen erreicht
werden. Besonders umstritten ist dabei der sogenannte
Schmuckparagraph, der es den Behörden erlaubt,
Bargeld und Wertsachen (wie etwa teuren Schmuck)
von Asylsuchenden oberhalb einer Freigrenze zur
Finanzierung ihres Aufenthalts einzuziehen.
Abgelehnte Asylsuchende, die das Land nicht freiwillig
verlassen, werden in speziellen Ausreisezentren
untergebracht.
Auslagerung in Drittstaaten
Dänemark hat die gesetzlichen Grundlagen geschaffen,
um Asylverfahren in Drittstaaten verlagern zu können.
Praktisch umgesetzt wurde dieses Modell bisher aber
nicht. Auch andere Länder zeigen, wie schwierig solche
Pläne sind: Grossbritannien etwa scheiterte mit seinem
Ruanda-Plan nach jahrelangem Verfahren und politischem
Streit. Italiens Zentren in Albanien sind zwar
geöffnet, bleiben aber ebenfalls hoch umstritten.
Kritik am dänischen Modell
Kritiker werfen dem dänischen Modell vor,
Schutzsuchende bewusst abzuschrecken und somit das
Recht auf Asyl auszuhöhlen. Der Fokus auf temporären
Aufenthalt, die Wartefrist für den Familiennachzug
sowie die regelmässige Überprüfung des
Aufenthaltstitels schaffe Unsicherheit, erschwere
Integration und könne Familien über Jahre trennen.
Müller: «Modell steht im Einklang mit Gesetz»
Für Damian Müller ist klar: Die Schweiz muss die
Anzahl Asylgesuche massiv senken. «Alles andere ist
für Gesellschaft und Gemeinwesen nicht tragbar.» Die
Kritik am dänischen Modell relativiert er derweil:
«Dänemark hat all diese Massnahmen als EU-Mitglied
eingeführt». Das bedeute, dass diese auch der Schweiz
im Einklang mit den Bilateralen und Schengen/Dublin
zur Verfügung stünden.
Es wird behauptet am 18.6.2026:
Straftäter-EU-Leute müssen ihre Vorstrafen
offenlegen, wenn sie in der Schweiz leben wollen:
Unglaublich!
https://www.facebook.com/photo/?fbid=1543915650428002
In Graubünden haben sich Mafiosi aus Italien
niedergelassen. Die Schweizer Behörden wussten nichts.
Warum? Die EU verbietet uns, die Vorstrafen von
EU-Zuwanderern zu überprüfen. So verlangt es das
EU-Personenfreizügigkeitsabkommen.
In Crans Montana konnte Jacques Moretti eine tödliche
Bar betreiben. In Frankreich war er vorbestraft und
durfte darum kein Unternehmen führen. Also geht der
Franzose in die Schweiz. Hier ist dem Bundesrat die
Einhaltung der EU-Personenfreizügigkeit wichtiger als
die Sicherheit der eigenen Bevölkerung. Am Silvester
kamen 41 junge Menschen ums Leben.
👉🏻 SVP-Ständerat Marco Chiesa: «Das
EU-Personenfreizügigkeitsabkommen darf kein Freibrief
für Straftäter sein.»
Nationalrat und Ständerat haben dem Vorstoss der SVP
zugestimmt✅. EU-Zuwanderer müssen neu Vorstrafen
offenlegen. Gegen den Willen der EU-Bundesräte Cassis
(FDP) und Jans (SP).
Selbstbestimmung🇨🇭 statt EU-Gehorsam! Ver menos
Die
NATO-Schweiz verliert den diplomatischen Status in
der Welt am 19.6.2026:
Relativierung der Neutralität hat Folgen: Schweiz
verliert diplomatische Spitzenrolle – Türkei und
Pakistan füllen das Vakuum
Die Absage der Iran–USA-Gespräche auf dem
Bürgenstock zeigt: Mit der Annäherung an die NATO
wird die Schweizer Neutralität international
zunehmend unglaubwürdig. Von Daniel Funk
https://transition-news.org/relativierung-der-neutralitat-hat-folgen-schweiz-verliert-diplomatische
Armut in der Schweiz am 23.6.2026:
isst billig, fühlt sich eher krank, weiss weniger
über Naturmedizin und geht somit mehr zum Arzt - und
lässt sich eher zu Operationen überschnure:
Einkommensschwache verursachen massiv höhere
Gesundheitskosten -- Neuer Report alarmiert – krasse
Unterschiede zwischen Lohnklassen
https://www.blick.ch/wirtschaft/neuer-report-alarmiert-krasse-unterschiede-zwischen-lohnklassen-einkommensschwache-verursachen-massiv-hoehere-gesundheitskosten-id22053500.html
Nathalie Benn
-- Redaktorin Wirtschaft -- Wer
wenig verdient, landet häufiger im Spitalbett und
verursacht höhere Gesundheitskosten. Zu diesem
Schluss kommt eine neue Helsana-Studie. Der
Versicherungsriese stellt aus den Befunden konkrete
Forderungen an das Gesundheitssystem – etwa eine
höhere Mindestfranchise.
Studie zeigt: Einkommen entscheidet
über Arztbesuche, chronische Krankheiten und
verursachte Gesundheitskosten
Depressionen treten bei
Einkommensschwachen dreimal häufiger auf
Bei tiefen Einkommen belaufen sich
jährliche Gesundheitskosten auf 4764 Franken, 31
Prozent mehr als bei Gutverdienern
Diese neue Helsana-Studie hat politische Sprengkraft:
Menschen in der Schweiz mit einem niedrigen Einkommen
leiden öfter an chronischen Krankheiten, gehen
häufiger zum Arzt – und verursachen deutlich höhere
Gesundheitskosten. Das geht aus dem Report des
Schweizer Versicherungsriesen in Zusammenarbeit mit
der Uni Basel hervor.
Wie stark das Einkommen das Risiko einer chronischen
Krankheit voraussagt, überrascht. Besonders krass ist
der Unterschied bei Depressionen: Der Anteil
betroffener Personen in der tiefsten
Einkommenskategorie (bis 2000 Franken
Haushaltseinkommen pro Monat) ist rund dreimal so hoch
wie in der höchsten (über 8000 Franken
Haushaltseinkommen pro Monat). Bei
Schilddrüsenerkrankungen beträgt der Unterschied 37
Prozent, bei einem hohen Cholesterinspiegel gar 74
Prozent.
31 Prozent höhere jährliche Gesundheitskosten
Personen, die weniger verdienen, beanspruchen das
Gesundheitssystem demnach deutlich stärker. Sie gehen
laut dem Report häufiger zum Arzt und halten sich
länger in Spitälern auf. Das kostet: Konkret liegen
die verursachten Gesundheitskosten laut Studie bei
Personen mit einem Haushaltseinkommen von bis zu 2000
Franken bei rund 4764 Franken pro Jahr. Bei Personen
mit mehr als 8000 Franken Einkommen betragen sie mit
rund 3279 Franken 31 Prozent weniger.
Ausserdem zeigt der Report, dass Menschen mit einem
niedrigen Lohn signifikant häufiger an chronischen
Schmerzen leiden. Auch hier war der Anteil Betroffener
in der tiefsten Einkommenskategorie 2023 mehr als
dreimal so hoch wie in der höchsten. Gegen die
Beschwerden bekommen einkommensschwache Personen auch
deutlich häufiger starke Schmerzmittel (Opioide)
verschrieben – ebenfalls rund dreimal häufiger als
Gutverdiener.
Vor diesem Hintergrund machen die häufigeren Arzt- und
Spitalbesuche auch Sinn, würde man meinen. Aber:
Selbst wenn der Gesundheitszustand statistisch
herausgerechnet wird, gehen einkommensschwächere
Personen öfter zum Arzt. Wie gesund – oder krank – sie
sind, erklärt die höhere Inanspruchnahme also nur
bedingt. Aber was erklärt diesen Befund dann?
Helsana will höhere Mindestfranchise
Die Studie liefert dafür keine eindeutige Ursache.
Über die Gründe könne man nur spekulieren, sagt einer
der Studienautoren gegenüber dem «Tages-Anzeiger».
Menschen mit niedrigem Einkommen hätten wohl eher
Berufe, die krank machen, oder sie leiden unter
Geldstress.
Ein Faktor, der die regelmässigeren Besuche beim
Doktor auch erklären könnte, sind präventive
Vorsorgeleistungen. Man denke dabei an
Krebs-Screenings, Frauenarztbesuche oder
Darmspiegelungen. Personen mit einem tiefen Einkommen
nehmen diese tendenziell seltener in Anspruch. Dies
ist auch in Kantonen der Fall, in denen gewisse
Vorsorgeuntersuchungen kostenfrei angeboten werden.
Helsana fordert deshalb, dass die Gesundheitskompetenz
der Bevölkerung gestärkt wird – insbesondere bei
einkommensschwächeren Gruppen. Ausserdem weibelt der
Versicherer im Report für eine höhere
Mindestfranchise. Seit rund 20 Jahren liegt diese
unverändert bei 300 Franken. Der Bundesrat plant, sie
um 100 Franken anzuheben. Dagegen stellt sich der
Konsumentenschutz. Dieser bezeichnet eine Erhöhung als
inakzeptabel – und wehrt sich gegen «das Manöver der
Gesundheitslobby» mit einer Petition.
Zürich am 25.6.2026: darf ab sofort
überteuerte Mieten für Touristen verbieten:
Airbnb-Verbot in Zürich: Bundesgericht stützt
Regelung für Temporärwohnungen
https://www.20min.ch/story/bundesgericht-zuerich-darf-business-apartments-und-airbnbs-kuenftig-verbieten-103590373
Bundesgericht: Zürich darf Business Apartments und
Airbnbs künftig verbieten.
Daniel
Krähenbühl -- Die Stadt
Zürich erhält vor Bundesgericht recht. Ab Herbst
dürfen Temporärwohnungen in Wohngebieten verboten
und bestehende Angebote zurückgeführt werden.
- Das Bundesgericht bestätigt das Stadtzürcher
Verbot von Business Apartments und professionellen
Airbnbs in Wohngebieten.
- Die neue Regelung tritt im Herbst 2026 in Kraft;
bestehende Temporärwohnungen sollen zu
Langfristwohnungen umgerüstet werden.
- Ende 2025 gab es 5320 Business Apartments auf
Stadtgebiet – ob Rekurse folgen, ist noch offen.
Schlappe
für Airbnb- und Business Apartment-Profis: Sie
sind mit wiederholten Rekursen gegen das
Stadtzürcher Verbot von Business Apartments und
professionellen Airbnbs im Wohnanteil gescheitert.
Zunächst vor dem Baurekursgericht, dann vor dem
Verwaltungsgericht – und nun auch vor dem
Bundesgericht, wie das zuständige Hochbaudepartment
am Donnerstag mitteilt.
Die
vier klagenden Unternehmen, die selbst Hunderte
von möblierten Wohnungen zur Kurzzeitmiete
ausschreiben, beklagten die Verletzung der
Wirtschaftsfreiheit, der Eigentumsgarantie und des
Diskriminierungsverbots. Das Bundesgericht befand
aber, dass ein hohes öffentliches Interesse besteht,
«das Bedürfnis der ortsansässigen Bevölkerung an
einem genügenden Angebot von Mietwohnungen zu
befriedigen», schreibt der «Tages-Anzeiger».
Langenegger: «Wir sind
sehr froh»
Neo-Stadtrat
Tobias Langenegger, Vorsteher des
Hochbaudepartements, freut sich: «Wir sind sehr
froh, dass das Urteil nun vorliegt und alle
Gerichtsinstanzen unser Vorgehen stützen.» Die neue
Regelung soll im Herbst 2026 in Kraft treten. Dann
dürfen die meisten Wohnungen nicht mehr in temporär
vermietete Apartments umgewandelt werden. Und bei
der Einreichung eines Baugesuchs muss künftig die
Art der Wohnnutzung angegeben werden.
Zudem
müssen Eigentümerinnen und Eigentümer auch für
Nutzungsänderungen, wie dies die Umnutzung einer
Wohnung in ein Business Apartment darstellt, auch
dann ein Baugesuch einreichen, wenn keine baulichen
Massnahmen erfolgen. Die Baubehörde will aufgrund
«konkreter Hinweise» überprüfen, ob die neue
Regelung eingehalten wird.
Mehrere tausend
Wohnungen betroffen
Ende
2025 gab es 5320 Business Apartments auf
Stadtgebiet. Was mit den mehreren Tausend
Temporärwohnungen passiert, die im Wohnanteil
liegen, ist noch unklar. Das Hochbaudepartement
will, dass diese wieder zu Langfristwohnungen
umgerüstet werden müssen. Ob dagegen erneut Rekurse
eingehen, ist offen.
Für
Betreiber von professionellen Airbnbs und Business
Apartments ziehen bereits neue Wolken auf: Eine
Initiative der SP und AL fordert, dass Wohnungen
nur noch maximal 90 Tage im Jahr kurzfristig
vermietet werden dürfen. Wie das Hochbaudepartement
schreibt, arbeitet der Stadtrat aktuell einen
Gegenvorschlag zur Initiative aus. Dieser soll auf
die neue Business-Apartment-Regel inhaltlich
und rechtlich abgestimmt sein.
KI und die Folgen im Kanton Zug
(Schweiz) am 26.6.2026: Spitzenpersonal reicher
Firmen wird arbeitslos - maximales Arbeitslosengeld
von 9880 Franken pro Monat:
Jetzt gehen Spitzenverdiener in Zug stempeln – und
kassieren ab
https://www.nau.ch/news/schweiz/jetzt-gehen-spitzenverdiener-in-zug-stempeln-und-kassieren-ab-67142844
Fototexte:
Der Hauptsitz von Glencore, dem wohl bekanntesten
Rohstoffhändler im Kanton Zug.
Der Kanton Zug ist bekannt für seine hohen Löhne und
seine tiefen Steuern.
Aufgrund der sich ändernden Wirtschaftslage melden
sich in Zug nun aber immer mehr Spitzenverdiener
arbeitslos.
Der Artikel:
Stephan Felder -- Region Zug -- Im Kanton Zug
melden sich vermehrt Führungskräfte und hoch
qualifizierte Fachkräfte arbeitslos. Das treibt die
Kosten der Arbeitslosenversicherung in die Höhe.
Das Wichtigste in Kürze
In Zug verlieren zunehmend
Kaderleute und gut qualifizierte Fachkräfte ihre
Stelle.
Betroffene erhalten oft die
maximale Arbeitslosenentschädigung von 9880 Franken
pro Monat.
Als Gründe gelten unter anderem Firmenumbauten
[aufgrund von KI] und die schwächere Konjunktur.
Zug gilt seit Jahren als Hochburg für Toplöhne und
tiefe Steuern.
Doch nun zeigt sich am Arbeitsmarkt eine neue
Entwicklung: Immer häufiger landen ausgerechnet gut
bezahlte Fach- und Führungskräfte bei der
Arbeitslosenversicherung.
Der Wirtschaftsstandort Zug beherbergt zahlreiche
internationale Unternehmen aus den Bereichen Finanzen,
Rohstoffhandel, Pharma und Technologie.
Löhne von über 20'000 Franken pro Monat
Entsprechend hoch sind die Einkommen vieler
Beschäftigter. Ein überdurchschnittlich grosser Teil
der Erwerbstätigen verdient monatlich mehr als 20'000
Franken.
Doch: Auch in diesem Umfeld sind Stellen nicht mehr
garantiert. Die Zuger Behörden stellen fest, dass
zunehmend hoch qualifizierte Arbeitskräfte auf
Stellensuche sind.
Auffällig ist dabei die Zahl von Personen aus dem
höheren Kader, die sich arbeitslos melden. Besonders
betroffen sind Beschäftigte aus Branchen wie Banken,
Pharma oder dem Rohstoffhandel.
Einen einzelnen Wirtschaftszweig, der für die
Entwicklung verantwortlich wäre, sehen die Behörden
allerdings nicht. Darüber berichtet der «Blick» unter
Berufung auf Angaben der Zuger Arbeitslosenkasse.
Für die Arbeitslosenversicherung hat das direkte
Folgen. Wer seine Stelle verliert, erhält
grundsätzlich während einer begrenzten Zeit 70 bis 80
Prozent des versicherten Lohnes.
Knapp 10'000 Franken Entschädigung für einen
Arbeitslosen
Allerdings ist dieser nach oben gedeckelt. Der maximal
versicherte Monatslohn beträgt 12'350 Franken, was zu
einer maximalen Entschädigung von rund 9880 Franken
pro Monat führt. Gerade in Zug erreicht diese
Obergrenze viele Betroffene.
Warum verlieren ausgerechnet Topverdiener ihre Jobs?
Häufig begründen Unternehmen Stellenstreichungen mit
Reorganisationen. Dahinter stehen oft
Umstrukturierungen oder Sparprogramme.
Hinzu kommen schwierigere wirtschaftliche
Rahmenbedingungen.
Die starke internationale Ausrichtung des Kantons
macht ihn anfällig für geopolitische Spannungen,
Handelskonflikte und eine schwächere Weltkonjunktur.
Diese Faktoren wirkten sich zunehmend auf den lokalen
Arbeitsmarkt aus.
Auch für Akademiker und hoch qualifizierte Fachkräfte
hat sich die Lage verschlechtert. Nach Jahren mit sehr
tiefer Arbeitslosigkeit gestaltet sich die
Stellensuche anspruchsvoller.
Unternehmen agieren bei Neueinstellungen
zurückhaltender, während gleichzeitig immer mehr
Hochschulabsolventen auf den Arbeitsmarkt drängen.
Veränderungen werden in Zug besonders schnell sichtbar
Zusätzlichen Druck erzeugt die rasante Entwicklung der
künstlichen Intelligenz. Eine Studie der
Konjunkturforschungsstelle KOF zeigt eine
Verschlechterung der Lage in bestimmten Berufsfeldern.
Betroffen sind insbesondere Tätigkeiten, die stark vom
Einsatz künstlicher Intelligenz beeinflusst werden.
Dazu zählen etwa Informatik- oder Marketingberufe.
Gerade diese wissensintensiven Tätigkeiten sind im
Kanton Zug besonders stark vertreten. Entsprechend
werden die Veränderungen dort früher und deutlicher
sichtbar als in anderen Regionen der Schweiz.
Hitzewelle durch
HAARP am 27.6.2026: Bei Migros Schweiz fallen
einige Kühlregale aus??!!
In mehreren Filialen: «Kauften im Coop ein»:
Hitzewelle legt Migros-Kühlregale lahm
https://www.20min.ch/story/in-mehreren-filialen-kauften-im-coop-ein-hitzewelle-legt-migros-kuehlregale-lahm-103591623
Benedikt Hollenstein -- Die
extrem hohen Temperaturen machen auch dem Handel
Probleme: Weil die Kühlung nicht mehr
gewährleistet werden kann, sind Regale in mehreren
Filialen der Migros-Genossenschaft Aare derzeit
leer.
In mehreren Filialen der
Genossenschaft Migros Aare sind die Kühlregale wegen
der Hitzewelle teilweise leer.
Die hohen Aussentemperaturen
beeinträchtigen die Kühlanlagen – rund 50 Prozent
mussten abgeschaltet werden.
Betroffen sind Filialen in
Egerkingen, Wildegg und Buchs; ab Montag soll sich
die Lage normalisieren.
Beim Einkauf im Gäupark in Egerkingen SO bot sich
News-Scout Amir am Samstag ein ungewöhnliches Bild:
«Grosse Teile der Kühlregale sind komplett leer.»
Betroffen sind unter anderem Bereiche mit
Milchprodukten, Käse, Joghurts und weiteren
gekühlten Lebensmitteln, wie der Leser berichtet.
Kundinnen und Kunden könnten deshalb zahlreiche
Frischprodukte derzeit nicht kaufen.
Werbung
«Wir hatten eigentlich geplant, am Wochenende einen
Grillnachmittag zu machen. Als wir vor den fast
vollständig leeren Kühlregalen standen, waren wir
ziemlich überrascht», berichtet er. Daraufhin hätten
sie kurzfristig umgeplant und ihre Besorgungen im
Coop erledigt. «Dass auf dem Schild von einem
‹ausserordentlichen Ereignis› die Rede war, hat uns
schon etwas verunsichert», so der Leser weiter.
Migros: Zu hohe Aussentemperaturen
Die Genossenschaft Migros Aare bestätigt auf
Anfrage, dass es in der Filiale im Gäupark seit
Freitagnachmittag zu Einschränkungen bei
Kühlprodukten kommt. «Grund dafür ist die aktuell
sehr hohe Aussentemperatur: Diese beeinträchtigt die
Leistungsfähigkeit der Kühlanlagen, da die
notwendige Abluftkühlung nicht mehr vollständig
gewährleistet werden kann», schreibt Neda Golafchan,
Mediensprecherin der Genossenschaft.
Betroffen sind demnach diverse gekühlte
Frischprodukte aus den Bereichen Molkerei, Fleisch
und Convenience, aber auch Tiefkühlprodukte. Da die
Lebensmittelsicherheit oberste Priorität habe, habe
man sich gezwungen gesehen, rund 50 Prozent der
Kühlanlagen zu entlasten beziehungsweise
abzuschalten. Die Kühltemperaturen in den noch
laufenden Anlagen würden stetig überwacht.
Diese Filialen sind ebenfalls betroffen
Auch in zwei weiteren Filialen der Genossenschaft
Aare machte die Hitze Probleme: In Wildegg AG
mussten diverse Tiefkühlprodukte aus den Regalen
geräumt werden. Wenn sich die Temperaturen der
Anlagen stabilisieren, sollen sie wieder bestückt
werden. In der Filiale Buchs AG wurden einzelne
Produkte wie Glace vorläufig in mobile Kühllösungen
umgelagert.
Werbung
«Im Gäupark Egerkingen wird derzeit davon
ausgegangen, dass die Einschränkungen bis
Samstagabend andauern. Spätestens zu Wochenbeginn
sollte das Sortiment wieder vollständig verfügbar
sein», so Golafchan. Voraussetzung dafür sei eine
Entspannung der Aussentemperaturen, wodurch die
Kühlanlagen wieder ihre volle Leistung erbringen
können – diese dürfte ab Montag auch tatsächlich
eintreten.
===
Klimaerwärmung
durch HAARP in Zürich am 27.6.2026: Klimaanlagen
fallen aus - z.B. im Schokoladenladen in Örlikon:
Zürich Oerlikon: Klimaanlage kaputt: In
Sprüngli-Filiale schmolz die Schoggi davon
https://www.20min.ch/story/zuerich-oerlikon-klimaanlage-kaputt-in-spruengli-filiale-schmolz-die-schoggi-davon-103589427
Lisa Arnold -- Am Montag stiegen die Temperaturen
in der Sprüngli-Filiale in Oerlikon stark an.
Einen Teil der Schokolade mussten die
Sprüngli-Mitarbeitenden wegwerfen.
In der Sprüngli-Filiale am
Bahnhof Oerlikon ZH fiel am Montag die Klimaanlage
aus – das Thermostat zeigte 38 Grad an.
Wegen der Hitze musste ein Teil
der ausgestellten Schokolade entsorgt werden.
Luxemburgerli, Pralinés und
Frischartikel blieben verschont, da die
Vitrinenkühlung funktionierte.
Die aktuelle Hitzewelle setzt nicht nur Menschen und
Tieren zu: Auch die Sprüngli-Filiale in Oerlikon ZH
hatte am Montag mit den hohen Temperaturen zu
kämpfen. Nachdem die Klimaanlage ausgefallen war,
zeigte das Thermostat im Laden ganze 38 Grad an –
was dazu führte, dass die Schokolade wegschmolz.
Ein News-Scout war am Vormittag im Geschäft. «Die
Angestellten ärgerten sich ziemlich», sagt die
Kundin. Nicht nur, weil sie selbst stark geschwitzt
hätten. «Sie sagten, sie müssten jetzt grosse Teile
der in den Regalen ausgestellten Schokolade
wegwerfen.»
Stellungnahme von Sprüngli
Verantwortlich für die hohen Temperaturen im Laden
sei die SBB gewesen, teilt Katharina-Viktoria
Drexler, Abteilungsleiterin Kommunikation, auf
Anfrage mit. «Aufgrund von Bauarbeiten der SBB ist
in der Nacht von Sonntag auf Montag in unserer
Filiale am Bahnhof Oerlikon die Raumkühlung
ausgefallen.»
Werbung
Während die Ladenbetreiber aufgrund der Hitze einen
Teil der Schokolade entsorgen mussten, blieben die
berühmten Luxemburgerli verschont: «Da die
Vitrinenkühlung von dem Ausfall glücklicherweise
nicht betroffen war, konnten Luxemburgerli, Pralinés
und alle Frischartikel regulär verkauft werden», so
Drexler.
Der Vorfall konnte laut Sprüngli bereits am
Vormittag wieder behoben werden. «Glücklicherweise
mussten fast keine Produkte entsorgt werden, da wir
in den Regalen bei diesem Wetter auch mit Attrappen
arbeiten.» Da das Problem der SBB bereits am selben
Vormittag gelöst werden konnte, habe es auch keine
weiteren Folgen gegeben.
===
Jedes Jahr Tote am Mythen (Kanton
Schwyz) am 27.6.2026: Wieso fehlen da Seile und
Geländer???
Schwyz: Kleiner
Mythen: 20-Jährige verunglückt bei Aufstieg tödlich
https://www.20min.ch/story/schwyz-kleiner-mythen-20-jaehrige-wanderin-toedlich-verunglueckt-103590835
Fototext: Die geübte Berggängerin erlitt bei dem Sturz
tödliche Verletzungen.
Florian
Osterwalder -- Beim
Aufstieg vom Vorgipfel zum Hauptgipfel stürzte die
20-jährige Frau aus bislang ungeklärten Gründen in
die Tiefe.
Eine Berggängerin
ist am Donnerstagabend kurz vor 20 Uhr am
kleinen Mythen tödlich verunglückt. Beim
Aufstieg vom Vorgipfel zum Hauptgipfel stürzte
die 20-jährige Frau aus bislang ungeklärten
Gründen in die Tiefe, wie die Kantonspolizei
Schwyz mitteilt.
Die geübte Berggängerin erlitt dabei tödliche
Verletzungen. Die Verunglückte konnte mit
einem Helikopter in unwegsamem Gelände
lokalisiert und anschliessend geborgen werden.
Die Kantonspolizei Schwyz und die
Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz haben
die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang
aufgenommen.
KOMMENTAR:
27.6.2026: Mythen: WIESO fehlen da Seile und
Geländer???
Michael Palomino -- michael.palomino@yandex.com
an: Ztg. CH 20minuten Redaktion und an BLICK Redaktion
Jedes Jahr Tote am Mythen (Kanton
Schwyz) am 27.6.2026: Wieso fehlen da Seile und
Geländer???
Schwyz: Kleiner Mythen: 20-Jährige verunglückt bei
Aufstieg tödlich
https://www.20min.ch/story/schwyz-kleiner-mythen-20-jaehrige-wanderin-toedlich-verunglueckt-103590835
WIESO fehlen da Seile und Geländer???
Ist es nicht ABSICHT, den Weg dort tödlich zu
gestalten, um zu sehen, wer es schafft und wer nicht?
Die Schweiz ist ein ARMES Land:
-- es fehlen Bänkli an vielen Punkten
-- es fehlen Brunnen an entscheidenden Punkten
-- und es fehlen Seile und Geländer an entscheidenden
Punkten.
Vielleicht kann man das mal zum Thema machen, wie ARM
die Schweiz mit ihren Milliardären ist, die ihre
Profite der Globalisierung in der Karibik lagern.
Es fehlen auch Robinsonspielplätze und therapeutische
Bauernhöfe.
Und in Einkaufszentren fehlen Spielplätze, so dass man
die Kinder dort lassen kann, wenn man einkaufen geht.
Hm hm hm. Die Schweiz ist ein ARMES und ASOZALES LAND.
Die Milliardäre haben KEIN Geld!
Freundliche Grüsse
Michael Palomino NIE IMPFEN
Säntis-Seilbahn (Kanton St. Gallen,
Schweiz) am 2.7.2026: Halbtax ist vorbei!
Säntisbahn streicht Halbtax-Rabatt – Einheimische
hässig - Bis zu 72 Prozent teurer!
https://www.blick.ch/wirtschaft/bis-zu-72-prozent-teurer-saentisbahn-streicht-halbtax-rabatt-einheimische-haessig-id22077290.html
Nathalie Benn
-- Redaktorin Wirtschaft -- Die
Betreiber der Säntis-Schwebebahn sorgen mit einer
neuen Preispolitik für rote Köpfe: Der
Halbtax-Rabatt für Billette fällt weg, bald müssen
alle gleich viel zahlen. Geschäftsführer Jakob
Gülünay nimmt die Kritik in Kauf.
Die Säntisbahn streicht ab Herbst 2026 den
Halbtax-Rabatt komplett
Preise für Halbtax-Besitzer steigen um bis zu 72
Prozent
Möglichen Gästerückgang wie bei der Seilbahn Hoher
Kasten nimmt Geschäftsführer in Kauf
Der Säntis ist mit seinen 2502 Metern nicht nur der
höchste Berg im Alpstein, er gehört auch zu den
beliebtesten Ausflugszielen des Landes. Wer ihn nicht
zu Fuss erklimmen will oder kann, nimmt einfach das
Bähnli: Die Säntis-Schwebebahn führt von der Schwägalp
direkt hinauf zur Gipfelstation. Und wer ein
Halbtax-Abo besitzt, fährt zum halben Preis – bis
jetzt.
Bislang zahlten Erwachsene mit dem Halbtax oder mit
dem Generalabonnement (GA) für eine einfache Fahrt 19
statt 38 Franken, für beide Wege waren es 29 statt 58
Franken. Das ist nun passé: Die Bergbahnbetreiber
steigen aus dem Schweizer Tarifverbund Alliance Swiss
Pass aus, wie das «St. Galler Tagblatt» zuerst
berichtete. Dies haben die Verantwortlichen an der
Generalversammlung vergangenen Sonntag beschlossen.
Heisst: Ab Spätherbst 2026, wenn die Bahn nach
Erneuerungsarbeiten voraussichtlich wieder öffnet,
fällt der Halbtax-Rabatt weg. Dafür senken die Bahnen
die Preise. Erwachsene Halbtax- und GA-Besitzer zahlen
trotzdem deutlich mehr: Die einfache Fahrt kostet sie
58 Prozent mehr, das Ticket für beide Wege ist für sie
gar 72 Prozent teurer.
Warum der Ausstieg aus dem Tarifverbund? Blick hakt
bei Jakob Gülünay (52), Geschäftsführer der Säntis
Schwebebahn AG, nach: «Das Alliance Swiss Pass System
wurde für den öffentlichen Verkehr konzipiert, nicht
für Betriebe wie unseren», sagt der Bergbahn-Chef. Und
weiter: «Wenn der öffentliche Verkehr seine Tarife
anpasst, zieht das automatisch Konsequenzen für uns
mit, ohne dass wir darauf Einfluss haben.» Mit
Letzterem meint Gülünay das System hinter Alliance
Swiss Pass.
Verbund entschädigt Bergbahnen nur bedingt
So entschädigt der Schweizer Tarifverbund seine
Mitglieder zwar für die vergünstigten
Halbtax-Billette. Aber nicht vollumfänglich, wie das
«St. Galler Tagblatt» schreibt. Demnach zahlt der
Verbund etwa 30 bis 40 Prozent der Preisdifferenz
zurück. Die Bahnen, die dem Tarifverbund angehören,
nehmen mit dem Verkauf eines Halbtax-Tickets also
weniger ein als mit einem Vollpreis-Ticket.
Was Selenski kann, können andere auch: Neues hohes
Verbrechen in der Schweiz in
Dietikon (ZH, Schweiz) am 3.7.2026: Zu
viele Dönerbuden, Barbershops, Nagelstudios,
Shishalokale: Zu viele fremde Kulturen im
Stadtzentrum geht nicht - und manche neuen Betriebe
sind mit der hohen Kriminalität mit
Steuerhinterziehung und Geldwäsche verbunden:
Dietikon hat genug von Barbershops und Co
https://www.srf.ch/audio/regionaljournal-zuerich-schaffhausen/dietikon-hat-genug-von-barbershops-und-co?id=AUDI20260703_NR_0037
Die Stadt Dietikon will die Ausbreitung von
Barbershops, Nagelstudios und Shisha-Lokalen
eindämmen. Der Stadtrat sorgt sich um die
Attraktivität des Stadtzentrums, hat aber auch
Bedenken wegen möglicher illegaler Geschäftspraktiken.
Regionaljournal Protokoll:
Reporter: Kebab-Buden, Barber-Shops, Nagelstudios,
Shisha-Bars -- so geht die Attraktivität des Zentrums
verloren und es besteht der Verdacht auf "illegale
Geschäftspraktiken" [Geldwäsche]
Dietikons
Stadtpräsident Roger Bachmann:
-- die Mischung stimmt einfach nicht mehr,
traditionelle Geschäfte sind verschwunden und machten
dem "Spezialgewerbe" Platz (58'') -- es fehlt an
Qualität und Handwerkern (1'16'')
-- Sprecher: Roger Bacmann begleitete die Polizei auf
Kontrollgängen und sah selber gewisse Missstände: --
die Mehrwertsteuer wird nicht sauber abgerechnet --
die Buchhaltung ist nicht korrekt -- die
Produktedeklaration ist nicht sauber, z.B. in den
Barbershops (1'45'')
-- Sprecher: Ähnliche Probleme existieren in Zürich
und Winti (1'50'')
-- Sprecher: Einige Fälle machen
Steuerhinterziehung und Geldwäscherei
(1'55'') -- das passiert häufig in Barbershops und in
Nagelstudios, weil dort Bargeldzahlung noch üblich sei
[jetzt soll das Bargeld schuld sein?] (2'5'') -- das
Geld kann zurückverfolgt werden, manchmal bis in das
"organisierte Verbrechen" (2'10'')
-- Bachmann: Die GrundeigentümerInnen werden
informiert, was es mit diesen Betrieben wirklich auf
sich hat, die GrundeigentümerInnen tragen eine
Mitverantwortung (2'52'') -- Sprecher: Bachmann will
die Polizeikontrollen weiterführen und allenfalls noch
verstärken (3'3'')
Grenzverkehr Schweiz-Deutschland am
6.7.2026: Neue Spionage-App für den Abzug der
Mehrwertsteuer: Die Zoll-App - damit die
Mossad-Geheimdienste wissen, wo du was in D
einkaufst:
Händler fordern Reaktion: Stempeln vorbei:
Deutscher Zoll erleichtert Schweizern Shopping
https://www.20min.ch/story/haendler-fordern-reaktion-kein-stempeln-mehr-deutscher-zoll-erleichtert-einkaufstourismus-103597564
Fabian Pöschl
-- Deutschland lanciert
eine App, die den
Mehrwertsteuer-Rückerstattungsprozess digitalisiert.
Der Schweizer Detailhandel fordert nun eine weitere
Senkung der Wertfreigrenze.
Der deutsche Zoll hat eine neue App namens dAKZ
entwickelt.
Sie soll das Grenzshopping für Schweizerinnen und
Schweizer erleichtern.
Die App digitalisiert den Kassenzettel und erkennt per
Standort-Tracking den Grenzübertritt – ein Abstempeln
am Zoll entfällt damit.
Der Detailhandelsverband Swiss Retail Federation
fordert als Reaktion eine weitere Senkung der
Wertfreigrenze auf 50 Franken.
Die Menschen in der Schweiz lassen sich nicht vom
Einkaufstourismus abhalten. Trotz der Anfang 2025
halbierten Wertfreigrenze von 300 auf 150 Franken
kaufen mehr im nahen Ausland ein. Jetzt soll eine neue
Zoll-App das Grenzshopping erleichtern, wie SRF
berichtet.
So funktioniert die neue Zoll-App
Der deutsche Zoll entwickelte die App dAKZ (digitaler
Ausfuhrkassenzettel) für den nichtkommerziellen
Reiseverkehr an der Landesgrenze zur Schweiz.
Die App zeigt einen Barcode, den Nutzerinnen und
Nutzer an der Kasse scannen lassen müssen. Dadurch
wird der Kassenzettel digitalisiert. Anschliessend
erkennt die App mittels Standort-Tracking, wenn die
Ware über den Zoll ausgeführt wird, und erstellt
automatisch einen Ausfuhrschein.
Werbung
Ein Abstempeln des Kassenzettels beim Zoll ist damit
nicht mehr nötig, um später die Mehrwertsteuer beim
Händler zurückverlangen zu können. Nutzerinnen und
Nutzer der App müssen sich dafür registrieren und
mindestens 18 Jahre alt sein.
Der deutsche Zoll verspricht sich damit weniger
Personalaufwand. Antje Bendel, Sprecherin des
Hauptzollamts Lörrach, sagt zu «SRF News»: «Wir setzen
etwa 200 Beschäftigte entlang der Schweizer Grenze
ein, die ausschliesslich Ausfuhrbelege stempeln.»
Die App befindet sich noch in einer Pilotphase und hat
laut Bericht noch Kinderkrankheiten. Der SRF-Reporter
berichtet, dass die App erst nach mehreren Versuchen
den Grenzübergang erkannt hat.
Detailhändler fordern tiefere Zollfreigrenze
Dem Detailhandelsverband Swiss Retail Federation sind
die Einkäufe im Ausland ein Dorn im Auge.
Verbandsdirektor Patrick Erny fordert nach der
Reduktion der Wertfreigrenze im vergangenen Jahr eine
weitere Senkung auf 50 Franken. «Damit wird die Lücke
geschlossen von all jenen, die in Deutschland für über
50 Euro einkaufen, aber unter den 150 Franken bleiben
und somit weder in der Schweiz noch im Ausland
Mehrwertsteuer bezahlen», sagt er in dem
«SRF»-Beitrag.
So funktioniert die Wertfreigrenze
Seit 2025 gilt die halbierte Wertfreigrenze von 150
statt 300 Franken:
Wenn eine Person mit ihrem
Privateinkauf den Wertfreibetrag von 150 Franken
übersteigt, ist der gesamte Einkauf
mehrwertsteuerpflichtig.
Bei zwei Personen verdoppelt sich
der Wertfreibetrag auf 300 Franken, bei drei Personen
auf 450 Franken und so weiter. Aber Vorsicht: Das gilt
nur für Einkäufe, die sich aufteilen lassen. Einzelne
Gegenstände wie ein Fernseher oder ein Paar Schuhe im
Wert von über 150 Franken sind immer
mehrwertsteuerpflichtig, unabhängig von der Anzahl der
Personen.
Die Wertfreigrenze kann pro Person
und pro Tag nur einmal in Anspruch genommen werden.
Sie gilt auch für Kinder.
Massgebend ist der Wert nach Abzug
der ausländischen Mehrwertsteuer, sofern diese auf der
Quittung ausgewiesen ist – also der Nettobetrag.
Wer seine Einkäufe über der
Wertfreigrenze nicht angibt und erwischt wird, muss
zur Mehrwertsteuer auch eine Busse bezahlen.
Asoziale
Schweiz am 8.7.2026: ist nur noch für die
Reichen gut -- und der Rest muss flüchten:
Wirtschaftsprofessor im Interview: «Wir
verabschieden uns von dem Modell, das uns
Wohlstand gebracht hat»
https://www.bilanz.ch/unternehmen/christoph-schaltegger-der-schweiz-droht-ein-wohlstandsverlust/kh5n9lq
Markus Diem Meier -- Christoph Schaltegger
ist Gründer des Instituts für Schweizer
Wirtschaftspolitik und erklärt, warum wir
uns künftig nicht mehr darauf verlassen
können, dass der Wohlstand automatisch
zunimmt.
Kann die Politik in der Schweiz mit den wachsenden
internationalen und inländischen Herausforderungen
umgehen? Wie tauglich sind unsere Institutionen,
welche Rolle spielt der Staat und welche soll er
spielen? Vor allem in Wirtschaftskreisen sind die
Sorgen gross.
Der Luzerner Wirtschaftsprofessor Christoph
Schaltegger und das von ihm gegründete Institut für
Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) befassen sich
intensiv mit diesen Themen. Geliebt wird er dafür
nicht von allen. Wir haben mit ihm über die Lage der
Schweiz gesprochen, über seine Rezepte und auch über
die Kritik an seiner Arbeit.
[Für diesen Artikel müssen Sie ein Abo haben].
Schweiz
und Krankenkassen am 24.7.2026: Ärzte verdienen
genug:
Beschlossen
und beschwichtigt: Der neue Abrechnungsdeckel
könnte jeden Patienten treffen
Der neue Schweizer Tarifdeckel für Ärzte ist
politisch beschlossen. Während die Verbindung der
Schweizer Ärztinnen und Ärzte beschwichtigt,
warnen Fachärzte vor Versorgungsengpässen – und
die Empörung an der Basis wächst. Von Daniel Funk
https://transition-news.org/beschlossen-und-beschwichtigt-der-neue-abrechnungsdeckel-konnte-jeden-patienten
Über den Tarifdeckel-Entscheid wurde von
den großen Schweizer Leitmedien nicht
sehr ausführlich berichtet. Dabei betrifft er
praktisch jeden Menschen in der Schweiz, der
künftig einen Arzttermin benötigt. Mit der
geplanten Einführung einer Höchstgrenze für
ärztliche Leistungen im ambulanten Tarif TARDOC
erhält die Politik erstmals ein Instrument, das
die verrechenbare ärztliche Tätigkeit begrenzt.
Die Umsetzung soll Anfang 2027 erfolgen.
Konkret sollen pro Ärztin oder Arzt im
Monatsdurchschnitt maximal 1.577 Taxpunkte
ärztlicher Leistung pro Arbeitstag zulasten der
obligatorischen Krankenpflegeversicherung
verrechnet werden. Ausgenommen bleiben unter
anderem Notfälle, Gutachten und ambulante
Pauschalen.
Zwei Ärzteorganisationen – zwei
völlig unterschiedliche Tonlagen
Der Dachverband der chirurgisch und
invasiv tätigen Ärztinnen und Ärzte
der Schweiz (FMCH) schlägt scharfe Töne an. Die
FMCH lehnt starre
Obergrenzen ausdrücklich ab. Der Verband warnt
davor, dass medizinisch notwendige und effizient
organisierte Versorgung administrativ begrenzt
werden könnte. Bevor eine solche Regel eingeführt
werde, brauche es fachgebietsspezifische
Folgenabschätzungen, den Einbezug der
Fachgesellschaften sowie einen verbindlichen
Revisions- und Korrekturmechanismus für den Fall
unerwünschter Auswirkungen.
Die Verbindung der Schweizer Ärztinnen
und Ärzte (FMH) um Präsidentin Yvonne
Gilli verfolgt dagegen einen anderen Kurs. Zwar
betont sie mehrfach, die Obergrenze im Parlament
bekämpft zu haben, argumentiert jedoch, nach dem
politischen Entscheid sei nur noch die Frage
geblieben, wie die Vorgabe umgesetzt werde. Ohne
tarifpartnerschaftliche Lösung hätte der Bundesrat
eine starre Verordnung erlassen können. Deshalb
habe man sich an der Ausarbeitung beteiligt.
Yvonne Gilli setzt auf Beruhigung
In einem Interview
verteidigt Gilli dieses Vorgehen. Sie
erklärt, niemand habe Interesse daran, dass
Arztpraxen verschwinden oder Patienten schlechter
versorgt würden. Man solle keine
Katastrophenszenarien entwerfen, bevor belastbare
Daten vorlägen. Zudem gehe die FMH nach heutigem
Wissensstand davon aus, dass die Mehrheit der
Ärztinnen und Ärzte die Limitierung gar nicht
erreichen werde.
Diese Einschätzung steht allerdings in
deutlichem Kontrast zur Kritik aus
Teilen der Ärzteschaft. Dass Gilli nun erneut vor
allem beschwichtigt, wird von Kritikern auch
politisch eingeordnet. Bereits während der
Corona-«Pandemie» wurde der FMH-Führung von
verschiedenen Seiten vorgeworfen,
gesundheitspolitisch kaum öffentlich wahrnehmbar
gewesen zu sein. Gilli war vor 2020 als
Impfskeptikerin bekannt. Trotzdem wurde sie 2017
FMH-Präsidentin. In der Corona-Zeit war sie dann
aber ein Totalausfall: verkniffenes Schweigen von
der obersten Schweizer Ärztin. Nun sehen
zahlreiche Mitglieder erneut eine zurückhaltende
Verbandsführung in einer zentralen
gesundheitspolitischen Frage. In den
Kommentarspalten entlädt sich der Frust und die
Empörung der Ärzteschaft ungefiltert.
Während die öffentliche Berichterstattung
vergleichsweise verhalten ausfällt,
sind die Reaktionen der Ärzteschaft ausgesprochen
heftig und die Empörung wächst. Mehrere Ärzte
werfen der FMH vor, die Mitglieder zu spät
informiert und einer Regelung zugestimmt zu haben,
die sie öffentlich gleichzeitig ablehne. Andere
sprechen von einem Vertrauensverlust gegenüber der
eigenen Standesorganisation. Besonders häufig
wiederholen sich drei Vorwürfe:
- Die FMH habe die Umsetzung mitgetragen,
obwohl sie den Deckel offiziell ablehne.
- Die Auswirkungen seien vor der Einreichung
nie seriös simuliert worden.
- Betroffene Fachgesellschaften und Mitglieder
seien ungenügend einbezogen worden.
Andere Kommentatoren gehen noch weiter.
Sie sprechen von einer schleichenden Einführung
eines Globalbudgets, befürchten wirtschaftliche
Schwierigkeiten für Praxen oder sehen die
ambulante Versorgung langfristig gefährdet. Wieder
andere fordern Urabstimmungen innerhalb der
Ärzteschaft oder sogar personelle Konsequenzen an
der Verbandsspitze. Wenn Yvonne Gilli versucht
hat, mit diesem Interview die Wogen zu glätten,
ist das nicht gelungen.
Was bedeutet der Deckel für
Patienten?
Ob die Grenze tatsächlich zum großen
Problem wird, lässt sich derzeit noch
nicht abschließend beurteilen. Selbst die FMH
räumt ein, dass wesentliche Fragen zur praktischen
Umsetzung noch offen sind. Unklar ist
insbesondere, wie Überschreitungen künftig
behandelt werden und welche Fachrichtungen
tatsächlich betroffen sein werden.
Fest steht jedoch: Der Mechanismus
schafft erstmals eine tarifliche
Obergrenze für die ärztliche Arbeitsleistung
innerhalb der Grundversicherung. Sollte sich
zeigen, dass besonders produktive Praxen oder
bestimmte Fachrichtungen regelmäßig an diese
Grenze gelangen, könnten sich verschiedene Folgen
ergeben:
- längere Wartezeiten auf Arzttermine
- geringere Kapazitäten in stark ausgelasteten
Praxen
- wirtschaftlicher Druck auf ambulante Betriebe
- Verlagerung von Leistungen in den
Spitalbereich oder in nicht versicherte Angebote
Ob dieses Szenario tatsächlich eintritt,
hängt wesentlich davon ab, wie flexibel die
spätere Umsetzung ausgestaltet wird.
Wie sich Fehlentwicklungen
korrigieren ließen
Gerade deshalb wirkt die Forderung der
FMCH nach einem klar definierten
Korrekturmechanismus bemerkenswert. Sie verlangt,
dass Auswirkungen laufend datenbasiert überprüft
werden und Fehlentwicklungen rasch korrigiert
werden können. Sinnvolle Korrekturen könnten
insbesondere darin bestehen,
- die Auswirkungen fachgebietsspezifisch statt
pauschal zu beurteilen
- unterschiedliche Praxisformen und
Teilzeitmodelle realitätsnah abzubilden
- transparente Simulationen vor verbindlichen
Entscheidungen vorzulegen
- nachweislich problematische Abrechnungsmuster
gezielt zu kontrollieren, anstatt generelle
Obergrenzen für alle einzuführen
- automatische Revisionen vorzusehen, sobald
Versorgungsengpässe oder wirtschaftliche
Fehlanreize entstehen
Gerade der letzte Punkt dürfte
entscheidend sein. Denn selbst die
FMH betont, dass die Versorgung der Patientinnen
und Patienten nicht beeinträchtigt werden dürfe
und die Tarifpflege jährlich Anpassungen
ermöglichen müsse.
Allerdings sind damit viele
Fehlentwicklungen der letzten Jahre und
Jahrzehnte nicht korrigiert. In de
1980er Jahren hatte man von der «Ärzteschwemme»
gesprochen; jeder Arzt würde sich seine eigene
Nachfrage schaffen. Deshalb müsse man deren Zahl
begrenzen. Daraus entstand der Numerus Clausus,
die Begrenzung der Studienplätze an den ärztlichen
Fakultäten in der Schweiz.
Die Realität hielt sich allerdings nicht
an dieses Schema und die Schweiz ist
seither gezwungen, in großer Zahl Mediziner aus
dem Ausland anzustellen. In den 1980er Jahren
waren die Krankenkassen bessere
Abrechnungsstellen. Mit dem
Krankenkassenobligatorium Mitte der 1990er Jahre
begannen sie aber, Gesundheitspolitik zu machen.
Mit verheerendem Resultat. Bürokratisierung und
Dokumentationspflicht verschlingen heute etwa 20
Prozent der Ressourcen eines Arztes – ohne
erkennbaren Wert. Das schwedische
Gesundheitssystem ist zum Beispiel den umgekehrten
Weg gegangen und bedeutend weniger bürokratisch.
Der erste schweizweite TARMED wurde 2004
als einheitlicher Einzelleistungstarif für
ambulante ärztliche Leistungen eingeführt. Seither
ist viel daran herumgeschraubt worden, aber ein
Geburtsfehler wurde nie beseitigt. Hausärztliche
Leistungen werden deutlich schlechter bezahlt als
Spezialärzte. Das führt dazu, dass Hausärzte
bereits Renditeprobleme mit ihren Praxen haben.
Einen Hausarzt zu finden, ist deshalb in
einigen Regionen schon sehr, sehr
schwierig. Spezialärzte gibt es aber in der Regel
genug. Anstatt das Problem durch eine starke
Tarifanpassung auszugleichen – man könnte auch in
Regionen mit Mangel besser vergüten – gilt ein
starrer Tarif, der Spezialärzte bevorzugt. Der
neue Deckel löst also keine Probleme, sondern
schafft neue.
Ob die neue Regelung tatsächlich nur
wenige Ärzte betrifft – wie die FMH
erwartet – oder ob sie sich als tiefgreifender
Eingriff in die ambulante Versorgung erweist,
dürfte sich deshalb erst nach ihrer Einführung
zeigen. Dass die Diskussion darüber bisher vor
allem innerhalb der Ärzteschaft geführt wird und
kaum in der breiten Öffentlichkeit, erscheint
angesichts der möglichen Auswirkungen auf
Millionen Patienten bemerkenswert. Kann es
wirklich nur durch eine Volksinitiative gelingen,
das Schweizer Gesundheitswesen wieder in die Spur
zu kriegen?
Quelle:
Medinside - 4. Juli 2026
========
Westschweiz am 24.7.2026: Post stellt
Herrn Taverney wieder ein im Sortierzentrum
Daillens:
Jean-Daniel Taverney: Kündigung sorgte für
Entrüstung: Päckli-Pöstler wieder angestellt
https://www.20min.ch/story/jean-daniel-taverney-kuendigung-sorgte-fuer-entruestung-paeckli-poestler-wieder-angestellt-103608340
Karin Leuthold -- Nach seiner umstrittenen Entlassung
kehrt Jean-Daniel Taverney zur Post zurück. Ab August
arbeitet der Waadtländer im Sortierzentrum Daillens.
Der Waadtländer Pöstler Jean-Daniel
Taverney wird nach seiner umstrittenen Entlassung
durch die Schweizerische Post wieder eingestellt.
Ab August arbeitet er im
Sortierzentrum Daillens, wo er beschädigte Pakete
bearbeitet.
Das geplante
Arbeitsgerichtsverfahren ist damit vom Tisch – beide
Parteien haben eine Vereinbarung unterzeichnet.
Das Leben des Waadtländer Pöstlers Jean-Daniel
Taverney nimmt erneut eine überraschende Wende:
Nachdem die Schweizerische Post den Briefträger nach
42 Dienstjahren entlassen hatte, kündigte sie an,
seinen Fall nochmals zu überprüfen. Wie die
Waadtländer Postangestellten gegenüber «24 Heures»
bestätigten, wurde Taverney inzwischen wieder
eingestellt. Ab August soll er im Sortierzentrum
Daillens beschädigte Pakete bearbeiten.
Das war doch vorhersehbar in der
Schweiz am 25.7.2026: Der Friede von Gorbatschow
hält nicht - alte Bunker kann man wieder nutzen:
Schweizer Armee: Angespannte Sicherheitslage: Bund
will alte Bunker reaktivieren
https://www.20min.ch/story/schweizer-armee-angespannte-sicherheitslage-bund-will-alte-bunker-reaktivieren-103608495
Jonas Bucher
-- Die Schweiz prüft die
Reaktivierung stillgelegter Militärbunker.
Angesichts der angespannten Sicherheitslage sollen
sie künftig wieder als geschützte Lager oder
Produktionsstandorte dienen.
Angesichts
der verschärften
Sicherheitslage in Europa will der Bund
stillgelegte Militärbunker wieder nutzbar machen.
Wie die Armee gegenüber «Blick» bestätigt,
wird derzeit umfassend geprüft, ob unterirdische
Anlagen in der ganzen Schweiz wieder in Betrieb
genommen werden können.
Verteidigungsminister
Martin Pfister warnt seit Monaten, die Schweiz müsse
sich besser auf mögliche Bedrohungen vorbereiten. Im
Fokus stehen dabei auch Angriffe
auf kritische Infrastrukturen.
Vollständige Sanierung
nicht vorgesehen
Der
Bund hat deshalb eine Studie ausgeschrieben. Sie
soll aufzeigen, wie sich ehemalige Militäranlagen
möglichst kostengünstig und zweckmässig reaktivieren
lassen. Eine vollständige Sanierung sei dabei nicht
vorgesehen. Stattdessen sollen die bestehenden
Anlagen mit möglichst geringem Aufwand wieder
nutzbar gemacht werden.
Vorgesehen
seien die Bunker vor allem als geschützte
Lagerflächen. Dort könnten unter anderem
Ersatzteile, Verbrauchsmaterial, Medikamente,
elektronische Geräte, Gefahrgut oder Munition sicher
gelagert werden. Denkbar sei auch, kritische Güter
unterirdisch zu produzieren oder zu montieren.
Sicherheitspolitische
Kehrtwende
Wie
viele Anlagen konkret infrage kommen, gibt die Armee
aus Sicherheitsgründen nicht bekannt.
Mit
dem Ende
des Kalten Kriegs wurden zahlreiche dieser
Anlagen stillgelegt, verkauft oder zurückgebaut. Die
nun geplante Prüfung markiert deshalb eine
sicherheitspolitische Kehrtwende.
Verdacht HAARP gegen Europa am
28.7.2026:
Bodensee trocknet aus – jetzt stinkts auch noch:
«Saison ist gelaufen»
https://www.nau.ch/news/schweiz/bodensee-trocknet-aus-jetzt-stinkt-es-auch-noch-67152685
Schweizer Eigenschaft am 28.7.2026:
Viele schweizer Männer starren endlos und
bewegungslos - [das kommt vielleicht vom vielen
Spionieren, in dem Schweizer Weltmeister sind]:
Schweizer
Phänomen: «Sie starren und lächeln nie»: Wie
schlimm ist der Swiss Stare?
https://www.20min.ch/story/schweizer-phaenomen-sie-starren-und-laecheln-nie-wie-schlimm-ist-der-swiss-stare-103607738
Carolina
Lermann -- Oft diskutiert,
wissenschaftlich kaum erforscht: Auf Social Media
berichten Touristen und Expats immer wieder von den
langen Blicken der Schweizer und Schweizerinnen. Das
steckt hinter dem Swiss Stare.
Es gibt viele Eigenschaften, die man Schweizerinnen
und Schweizern nachsagt. Wir sind höflich, aber
distanziert. Immer pünktlich. Und in der Freizeit am
liebsten in Funktionskleidung unterwegs. Glaubt man
Touristen und Expats, haben Schweizerinnen und
Schweizer aber noch eine weitere Eigenheit, die ihnen
selbst oft gar nicht auffällt: das Starren.
Der sogenannte Swiss Stare wird im Internet heiss
diskutiert. Er soll eindringlich und lang sein, häufig
auch unangenehm. Sein natürliches Territorium? Der
öffentliche Raum, etwa an der Kasse, im ÖV, Café oder
Restaurant.
Wenn Blickkontakt zum Kulturschock wird
«Sie starren, lächeln nie und sagen auch nicht .
Unheimlich», heisst es in einem Reddit-Forum. Jemand
erklärt, warum sich das für viele Nicht-Einheimische
ungewohnt anfühlt: «In den USA oder Kanada würde man
den Blickkontakt bewusst abbrechen. Hier scheint das
keine grosse Sache zu sein.»
Auch die US-Influencerin Falasha, die seit elf Jahren
in der Schweiz lebt, kennt das Phänomen. «Man gewöhnt
sich nicht daran. Es fühlt sich schwer an, sich
ständig beobachtet zu fühlen. Aber man nimmt das
Starren weniger persönlich», sagt sie zu 20 Minuten.
Seit sie Mutter ist, nehme sie die oft wertend
wirkenden Blicke auf Kinder und Verhalten sogar noch
stärker wahr.
Man gewöhnt sich nicht daran. Aber
man nimmt das Starren weniger persönlich. Falasha,
Influencerin
Expats kennen das Starren, Schweizer wundern sich
nur
In einem Tiktok-Video erklärt Falasha, warum der Blick
für viele Ausländer so irritierend wirkt. Besonders
ungewohnt sei, dass Schweizerinnen und Schweizer ihren
Blick oft nicht abwendeten, wenn man sie dabei
ertappe. Gleichzeitig betont sie, dass sie den Swiss
Stare nicht als Zeichen von Feindseligkeit verstehe.
Ihrer Erfahrung nach könne praktisch jede und jeder
angestarrt werden. Es handle sich vielmehr um eine
kulturelle Eigenheit.
Knapp eine Million Menschen haben sich den Clip
mittlerweile angeschaut. In den Kommentaren stimmen
viele Expats zu, Schweizerinnen und Schweizer
reagieren aber oft überrascht. «Machen wir das
wirklich?», fragt jemand. Jemand meint: «Ich glaube
nicht, dass Schweizer das überhaupt wahrnehmen.»
Kulturelle Norm, keine böse Absicht
Genau das überrascht Elianne Albath, Sozialpsychologin
an der Universität Basel, nicht. «Wir erleben unsere
eigene Norm nicht als Norm, sondern schlicht als
normal», sagt sie. Menschen, die mit anderen
Blickgewohnheiten aufgewachsen seien, bemerkten
Abweichungen deshalb viel schneller. Wer selbst mit
kürzerem oder weniger direktem Blickkontakt
sozialisiert worden sei, empfinde einen längeren Blick
daher eher als ungewöhnlich. Für Schweizerinnen und
Schweizer falle dasselbe Verhalten dagegen oft gar
nicht auf.
Der Grund: Niemand erkläre einem Kind, wie lange man
jemandem in die Augen schauen dürfe. «Stattdessen
beobachten Kinder ihr Umfeld und übernehmen dieses
Verhalten mit der Zeit ganz selbstverständlich.»
Deshalb erscheine diese Art des Blickkontakts später
schlicht als normal. «Das macht es auch schwierig,
eine solche Norm zu erklären oder zu verteidigen, wenn
sie von aussen infrage gestellt wird.»
Warum schauen wir einander überhaupt an?
Dabei erfüllt Blickkontakt laut Alexandra Hoffmann von
der Universität Innsbruck gleich mehrere Funktionen:
Wir schauen andere Menschen an, um Interesse zu
zeigen, Emotionen abzulesen oder herauszufinden,
worauf ihre Aufmerksamkeit gerichtet ist. Ab wann ein
Blick als unangenehm gewertet wird, lasse sich nicht
pauschal beantworten. «Das hängt von der Situation
oder dem Kontext ab und davon, ob der Blickkontakt auf
Gegenseitigkeit beruht oder nicht.»
Dass Blickkontakt durchaus Wirkung haben kann, zeigt
eine Dating-Studie von Hoffmann. Mit jeder Minute
geteilten Blickkontakts stieg die Wahrscheinlichkeit
für eine positive Partnerwahl beinahe auf das
Dreifache. «Allerdings gab es auch Paare, die sich
überhaupt nicht in die Augen schauten.» Entscheidend
sei deshalb immer die Dynamik zwischen zwei Menschen.
Den Swiss Stare selbst hat die Wissenschaft bisher
nicht untersucht. Zwar gibt es Studien zu kulturellen
Unterschieden beim Blickkontakt, etwa zwischen
westlichen und ostasiatischen Kulturen. Ob Schweizer
tatsächlich länger schauen als andere, ist aber nicht
belegt.
Vor allem Menschen aus den USA wundern sich über
Schweizer
Lucja Bernhart berät Expats beim Ankommen in der
Schweiz und kennt das Phänomen. Vor allem Menschen aus
den USA würden sich über die Schweizer wundern. «Es
ist einfach eine andere Art, wie man sich begegnet»,
sagt sie. Ihr Rat: Das Ganze nicht persönlich nehmen.
Ganz ähnlich sieht das Falasha. Auch sie würde
niemandem wegen des Swiss Stare von einem Umzug oder
einer Reise abraten. «Seid offen für andere kulturelle
Normen. Nicht alles, was sich ungewohnt anfühlt, ist
auch unfreundlich.»
=====
Noch ein Landesverrat am 2.7.2026:
Schweizer Polizisten flüchten aus Basel wegen dem
kriminellen FCBasel - nun rücken deutsche Polizisten
nach:
Basel: Wegen Personalmangels: Basler Polizei stellt
Deutsche ein
https://www.20min.ch/story/basel-wegen-personalmangels-basler-polizei-stellt-deutsche-ein-103609877
Pina Olivia Wiemer -- Weil es ihr an neuen Leuten
fehlt, startet die Kantonspolizei Basel-Stadt einen
Pilotversuch: Künftig können sich auch Ausländer mit
einer B-Bewilligung für die Polizeischule bewerben.
Wieder eine Pleite in der Schweiz am
28.7.2026: Einfach zu hohe Preise!
Sanierung gescheitert – Berner Hofladenkette Rüedu
ist pleite - Alle 19 Standorte zu
https://www.blick.ch/wirtschaft/alle-19-standorte-zu-sanierung-gescheitert-berner-hofladenkette-rueedu-ist-pleite-id22140170.html
Seit 2024 kämpfte das Start-up Rüedu mit Sitz in Bern
ums Überleben. Jetzt ist die Hofladenkette des
ehemaligen Bernexpo-Chefs Tom Winter gescheitert.
Gutscheine und Bestellungen verfallen, Lieferanten
bleiben auf ihren Waren sitzen.
Kleidung für harte Bergtouren am
30.7.2026: China kauft in der Schweiz den Mammut
ein:
Lenzburg/London: Outdoormarke Mammut erhält neuen
Besitzer aus China
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/outdoormarke-mammut-erhalt-neuen-besitzer-aus-china-67153560
2.8.2026:
Die SRG wird ab Herbst wieder über UKW senden
https://www.nau.ch/politik/international/die-srg-wird-ab-herbst-wieder-uber-ukw-senden-67154322
Keystone-SDA -- Bern -- Die SRG wird ab Mitte Herbst
wieder Radiosendungen über UKW verbreiten. Das
Bundesamt für Kommunikation (Bakom) wird ihr die
UKW-Funkkonzession voraussichtlich im August erteilen.
Schweiz am 9.8.2026: hat nun einen
"Neutralitätsrat" - aber es wird VERSCHWIEGEN, wer
da teilnimmt (!):
Neutralitätsrat will der Schweiz eine unabhängige
Stimme für das Völkerrecht geben
https://transition-news.org/neutralitatsrat-will-der-schweiz-eine-unabhangige-stimme-fur-das-volkerrecht
Zwölf Persönlichkeiten aus Diplomatie,
Wissenschaft, Militär und Recht haben den
Neutralitätsrat gegründet. Das neue Gremium will
Verstöße gegen das Völkerrecht unabhängig beurteilen
und die Neutralität stärken.
Mit der Gründung des Neutralitätsrates
erhält die Debatte über die Schweizer
Neutralität und das Völkerrecht eine neue
Plattform. Zwölf Persönlichkeiten aus
Diplomatie, Militär, Wissenschaft und Recht
haben sich zusammengeschlossen, um Entwicklungen
im internationalen Recht unabhängig zu analysieren
und Empfehlungen für die Schweizer
Neutralitätspolitik zu erarbeiten. Ziel des
Gremiums ist es gemäß einer am Freitag
verschickten Medienmitteilung, Verstöße
gegen das Völkerrecht unabhängig von den
beteiligten Akteuren zu benennen und damit
einen Beitrag zu einer sachlichen öffentlichen
Diskussion zu leisten.
Die Initianten vertreten die Auffassung,
dass die Sicherheit der Schweiz
langfristig nicht allein auf militärischer Stärke,
sondern auf einer funktionierenden internationalen
Rechtsordnung beruhe. Neutralität bedeute deshalb
nicht Schweigen gegenüber Rechtsverletzungen,
sondern eine unparteiische Anwendung des
Völkerrechts. Entsprechend bekennt sich der
Neutralitätsrat zur UN-Charta, zum
Selbstbestimmungsrecht der Völker sowie zu einer
konsequenten Orientierung an den Genfer
Konventionen.
Seine erste Veröffentlichung widmet das
Gremium dem sogenannten
Heimtückeverbot nach Artikel 37 des
Zusatzprotokolls I zu den Genfer Konventionen.
Darin wird untersucht, unter welchen
Voraussetzungen militärische Handlungen während
laufender Friedens- oder
Waffenstillstandsverhandlungen gegen das
Völkerrecht verstoßen können. Anhand mehrerer
internationaler Beispiele argumentiert der Rat,
dass das Prinzip von Treu und Glauben in
Friedensgesprächen zunehmend unter Druck gerate
und deshalb stärker geschützt werden müsse.
Aus dieser Analyse leitet der
Neutralitätsrat mehrere Empfehlungen
an die Schweiz ab. So solle sich das Land als
Depositarstaat der Genfer Konventionen verstärkt
für den Schutz von Vermittlungsdelegationen
einsetzen und mutmaßliche Verstöße gegen das
Völkerrecht klar benennen – unabhängig davon,
welche Konfliktpartei betroffen ist.
Der Neutralitätsrat wird logistisch und
finanziell von der Bewegung für Neutralität
unterstützt, versteht sich jedoch als unabhängiges
Expertengremium. Künftig sollen regelmäßig
Analysen zu aktuellen Fragen des Völkerrechts und
der Schweizer Neutralitätspolitik veröffentlicht
werden.
Die vollständige Medienmitteilung
sowie der erste Bericht des Neutralitätsrates zum
Heimtückeverbot nach Artikel 37 des
Zusatzprotokolls I der Genfer Konventionen stehen
auf der Website des Neutralitätsrates zur
Verfügung.
Quelle:
Neutralitätsrat - 7. August 2026
Kriminelle Schweiz mit immer höheren
Preisen am 9.8.2026: AutofahrerInnen sind am Limit -
und wollen auch mal eine Füllung gratis - der
"Wegfahrer": vor allem in den Kantonen St. Gallen,
Thurgau und Aargau:
Tanken und davonfahren nimmt in mehreren Kantonen
zu - Ohne bezahlen
https://www.nau.ch/news/schweiz/tanken-und-davonfahren-nimmt-in-mehreren-kantonen-zu-67153729
Fototext:
-- Tanken bleibt in der Schweiz vorerst teuer. Das
könnte mit einem Grund sein, warum manche Kantone mehr
Drive-offs verzeichnen.
-- Socar verzeichnet in diesem Jahr eine «moderate
Zunahme» von Kundinnen und Kunden, die nach dem Tanken
ohne Bezahlung wegfahren.
-- Die Osterwalder Gruppe, die mehr als 100
AVIA-Tankstellen betreibt, beobachtet während der
Sommerferien generell mehr sogenannte Schwarztanker.
Bern -- Simon Ulrich -- In Teilen der Schweiz
häufen sich unbezahlte Tankfüllungen. Die Branche
sieht bisher aber keinen schweizweiten Trend.
In mehreren Kantonen häufen sich
Drive-offs an Schweizer Tankstellen.
Aargau, St. Gallen und Thurgau
melden deutlich mehr Wegfahrer als 2025.
Die Branche sieht bisher aber
keinen schweizweiten Benzinklau-Boom.
Tanken und davonfahren, ohne zu bezahlen: In mehreren
Schweizer Kantonen häufen sich in diesem Jahr
sogenannte Drive-offs an Tankstellen.
Die Kantonspolizei Aargau verzeichnete bis Ende Juli
41 Wegfahrer, wie sie auf Anfrage von Nau.ch mitteilt.
Im gleichen Zeitraum 2025 waren es nur knapp 20.
Die Zahl hat sich damit mehr als verdoppelt. Auch die
Zahl der Treibstoffdiebstähle insgesamt erhöhte sich
von 39 auf 54.
Die Auswertung zeige, dass die Fälle «mutmasslich als
Folge der stark gestiegenen Treibstoffpreise»
zugenommen hätten, sagt Sprecher Bernhard Graser.
Deutlicher Anstieg in drei Kantonen
Auch St. Gallen registriert mehr Fälle. Von Januar bis
Mitte Juli zählte die Kantonspolizei rund 40
Wegfahrer. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 30.
Im benachbarten Thurgau wuchs die Zahl gar von 10 auf
25 Fälle. Bei rund der Hälfte handelt es sich laut
Polizei um Gelegenheitstaten. «Die andere Hälfte wurde
von Wiederholungstätern begangen», erklärt Sprecher
Ralf Frei.
Ob die höheren Treibstoffpreise zu mehr Drive-offs
geführt haben, lassen St. Gallen und der Thurgau
offen. Die Thurgauer Polizei verweist zudem auf die
kleinen und schwankenden Fallzahlen.
Andere Kantone melden keine vergleichbare Entwicklung.
Basel-Landschaft registrierte im ersten Halbjahr 43
Treibstoffdiebstähle. Im Vorjahreszeitraum waren es
45.
Im Kanton Bern zeigt sich laut Polizei sogar eine eher
rückläufige Tendenz. Zu berücksichtigen sei jedoch,
dass nicht alle Vorfälle polizeilich gemeldet oder als
Diebstahl angezeigt würden.
Branche sieht keinen landesweiten Trend
Auch die Tankstellenbranche erkennt bislang keinen
schweizweiten Benzinklau-Boom.
Der Verband der Tankstellenshop-Betreiber der Schweiz,
kurz VTSS, spricht von unveränderten Fallzahlen.
Migrol, Coop Pronto sowie mehrere Betreiber von
Agrola- und Avia-Tankstellen stellen ebenfalls keine
generelle Zunahme fest.
Eine Ausnahme ist Socar. Das Unternehmen verzeichnet
nach eigenen Angaben einen «moderaten Anstieg», nennt
aber keine Zahlen. Sogenannte Drive-offs seien «mit
Abstand die grösste Form des Benzindiebstahls».
Zusätzliche Sicherheitsmassnahmen plant Socar derzeit
nicht.
Klassische Wegfahrt dominiert
Auch laut VTSS ist das Wegfahren ohne Zahlungsversuch
die klar häufigste Form. Sie macht rund 85 Prozent
aller Fälle aus.
Andere Vorgehensweisen spielen eine kleinere Rolle.
Falsche Kontrollschilder kommen laut Kapo St. Gallen
in Kombination mit Tankbetrug zwar vor, aber selten.
Im Thurgau wurden dieses Jahr zudem drei
Treibstoffdiebstähle auf Baustellen registriert.
Im Kanton Bern fallen laut Polizei immer wieder
Fahrzeuge mit ausländischen Kontrollschildern auf. Sie
werden auf der Durchreise betankt, ohne dass der
Treibstoff danach bezahlt wird.
Die Osterwalder Gruppe, die mehr als 100
AVIA-Tankstellen betreibt, beobachtet während der
Sommerferien generell mehr sogenannte Schwarztanker.
«Das hat vor allem mit Durchfahrten ausländischer
Autofahrer zu tun», sagt auch Lukas Christen, Leiter
Verkauf und Kundendienst. Dieses Phänomen wiederhole
sich jedes Jahr. Einen Zusammenhang mit den höheren
Spritpreisen sieht das Unternehmen nicht.
Nicht immer steckt Absicht dahinter
Nicht bei jeder unbezahlten Tankfüllung muss es sich
gleich um vorsätzlichen Diebstahl handeln.
Migrol zufolge gehen Kundinnen und Kunden mitunter
irrtümlich davon aus, bereits bezahlt zu haben. Andere
seien mit den Bezahlmöglichkeiten vor Ort nicht
vertraut.
«Die meisten dieser Fälle können im Nachgang
unkompliziert geklärt werden», sagt Sprecherin Diana
Eisenberg.
Ähnliches berichtet die Landi Frila, die sieben
Agrola-Tankstellen betreibt. Eigentlicher
Benzindiebstahl mit betrügerischer Absicht komme dort
sehr selten vor.
Der stellvertretende Geschäftsführer Hans-Jürg Fischer
hält gegenüber Nau.ch fest: «In den allermeisten
Fällen sind unbezahlte Tankungen auf Abgelenktheit
oder Nicht-Erwähnen des erfolgten Tankens an der Kasse
zurückzuführen.»
Die Landi Zola, Betreiberin von neun
Agrola-Tankstellen, registriert rund 35 Fälle pro
Monat. Die Zahl liege auf Vorjahresniveau, erklärt
Marius Zuber, Leiter Energie.
Kameras überführen viele Wegfahrer
Ohnehin haben es Treibstoffdiebe an Schweizer
Tankstellen schwer – die meisten sind videoüberwacht.
Dadurch lassen sich Fahrzeuge, Kontrollschilder und
Personen häufig identifizieren.
So wurden im Thurgau dieses Jahr bereits 23 von 25
Fällen aufgeklärt. Auch in St. Gallen können Wegfahrer
laut Polizei meist ermittelt werden. «Oftmals werden
die Strafanträge seitens der Tankstellenbetreiber
zurückgezogen, sobald der Treibstoff bezahlt wird»,
sagt Kapo-Sprecherin Martina Brassel.
Schwieriger sind die Ermittlungen, wenn keine
brauchbaren Aufnahmen oder Hinweise vorliegen. Darauf
weist die Kantonspolizei Aargau hin.
Im Schnitt fehlen 58 Franken
Pro Vorfall geht es meist um einen überschaubaren
Betrag. Laut VTSS blieben 2025 im Durchschnitt 56
Franken unbezahlt. Dieses Jahr sind es 58 Franken. Der
Verband stuft die Differenz als unwesentlich ein.
Bei der Landi Zola liegt der durchschnittliche Schaden
bei rund 45 Franken. Der administrative Aufwand ist
nicht mitgerechnet.
Ein landesweiter Anstieg lässt sich aus den
vorliegenden Angaben also nicht ableiten. Doch die
Zahlen aus dem Aargau, St. Gallen und dem Thurgau
zeigen: In mehreren Regionen fahren dieses Jahr
deutlich mehr Menschen nach dem Tanken davon, ohne zu
bezahlen.
Hitzesommer 2026 am 10.8.2026:
St. Gallen finanziert Baumpflanzungen auf privaten
Grundstücken!
https://www.nau.ch/news/schweiz/st-gallen-finanziert-baumpflanzungen-auf-privaten-grundstucken-67157564
Marino Walser, Franz Welte -- Stadt St. Gallen --
St. Gallen finanziert Baumpflanzungen auf privaten
Grundstücken gegen die Hitze. Die Kostenübernahme
durch die Stadt sorgt auch für Kritik.
Mit zusätzlichen Bäumen will die Stadt St. Gallen die
Folgen zunehmender Hitzeperioden im Siedlungsgebiet
abmildern. Seit zwei Jahren unterstützt sie deshalb
auch Baumpflanzungen auf privaten Grundstücken.
Damit sollen mehr schattige Flächen entstehen, die
Hitzebelastung gesenkt und Grünflächen erhalten
beziehungsweise ersetzt werden.
Etwa 170 Bäume gepflanzt
Das Angebot richtet sich an private
Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, Unternehmen
und Institutionen. Wer einen Baum pflanzen möchte,
erhält Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten
Art und eines passenden Standorts.
Stadtgrün übernimmt anschliessend die Kosten für den
Baum sowie für die Pflanzung durch eine beauftragte
Gartenbauunternehmung. Im ersten Jahr nach Einführung
des Programms wurden rund 100 Bäume auf privatem Grund
gepflanzt.
Im zweiten Jahr kamen etwa 70 weitere dazu. Das geht
aus einem Artikel von «SRF» hervor. Genutzt wurde das
Angebot vor allem von Besitzerinnen und Besitzern von
Einfamilienhäusern.
Auch Baugenossenschaften, eine Kirche und ein
Unternehmen beteiligten sich an der Aktion.
Finanzierung bereits bewilligt
Die Stadt verfolgt mit dem Programm kein festgelegtes
Mengenziel. Im Vordergrund stehe, dass der Baumbestand
tatsächlich wachse, sagt Adrian Stolz, Leiter der
Dienststelle Stadtgrün gegenüber «SRF».
Neue Pflanzungen sollen unter anderem Bäume ersetzen,
die wegen Neubauten oder Erweiterungen entfernt
wurden. Gleichzeitig soll der Anteil an Grünflächen in
der Stadt erhöht werden.
Die Stadt begründet die Unterstützung auf privatem
Grund mit dem Nutzen für die Allgemeinheit. Bäume
tragen nach Angaben von Stadtgrün zur Verbesserung des
Stadtklimas bei, filtern Feinstaub, produzieren
Sauerstoff und können an heissen Tagen für tiefere
Temperaturen sorgen.
Die Finanzierung erfolgt über bereits bewilligte
Mittel aus der städtischen Biodiversitätsstrategie.
Neben der Baumpflanzungsaktion stellt die Stadt
während Hitzeperioden weitere Informationen zur
Verfügung.
Digitale Karten zeigen besonders stark erwärmte
Gebiete sowie Brunnen und kühlere Aufenthaltsorte.
Damit sollen sich Einwohnerinnen und Einwohner während
Hitzewellen besser orientieren können.
Kritik für städtisches Vorgehen
Die Förderung von Bäumen auf privaten Grundstücken
wird jedoch auch kritisch hinterfragt. Die St. Galler
FDP-Stadtparlamentarierin Corina Saxer hält in einer
Einfachen Anfrage an den Stadtrat fest, dass die
Förderung des Baumbestandes grundsätzlich zu begrüssen
sei.
Bäume würden das Stadtklima verbessern, zur
Biodiversität und zur Lebensqualität beitragen.
Gleichzeitig stellt sich für Saxer die Frage, ob die
öffentliche Hand private Investitionen auf privatem
Grund vollständig finanzieren soll.
Angesichts der angespannten Finanzlage und notwendiger
Sparanstrengungen müssten staatliche Leistungen auf
ihre Notwendigkeit, Verhältnismässigkeit und
Wirksamkeit überprüft werden. Aus liberaler Sicht
solle der Staat private Verantwortung ergänzen und
nicht ersetzen.
Stadt soll Kosten offenlegen
Die dauerhafte Vollfinanzierung privater
Baumpflanzungen sei deshalb hinsichtlich
Rechtsgrundlage, Mitteleinsatz und Prioritätensetzung
kritisch zu prüfen.
Der St. Galler Stadtrat soll unter anderem darlegen,
wie hoch die jährlichen Kosten des Programms sind, auf
welcher gesetzlichen Grundlage es basiert und wie der
öffentliche Nutzen sowie die Kosteneffizienz beurteilt
werden.
Eine Antwort des Stadtrates steht noch aus. Zusätzlich
zur Förderung neuer Bäume bleibt die Zahl der
Fällungen ein Thema.
2025 wurden 93 Fällgesuche von Privaten von der Stadt
bewilligt. Auf öffentlichem Grund musste die Stadt
2024 aus Sicherheitsgründen 72 Bäume entfernen, im
vergangenen Jahr weitere 34.
https://de.news-front.su/2026/08/12/die-schweiz-will-die-mehrwertsteuer-fur-12-jahre-erhohen-um-die-armee-neu-auszurusten-20-minutes/
Hitzesommer am 15.8.2026:
Trockenheit: Wasserstand am Bodensee erreicht
historischen Tiefstand
https://www.nau.ch/news/europa/wasserstand-am-bodensee-erreicht-historischen-tiefstand-67161025
Hitzesommer und tiefer Seepegel am
Zürichsee am 17.8.2026: Fähre Meilen-Horgen für
Lastwagen gesperrt, weil die Rampe zu steil wird:
Zürichsee-Fähre zu: Viele LKW-Chauffeure müssen
umkehren
https://www.nau.ch/news/schweiz/zurichsee-fahre-zu-viele-lkw-chauffeure-mussen-umkehren-67161841
Nico Leuthold -- Goldküste -- Schwere und kurze
Lastwagen können – trotz Regen – aufgrund des tiefen
Wasserpegels nicht mehr auf die Zürichsee-Fähre.
Obwohl der langersehnte Regen einsetzt, kommt der
Wetter-Umschwung für die Zürichsee-Fähre zwischen
Horgen und Meilen zu spät.
«Aufgrund des tiefen Wasserstands können wir keine
schweren (kurzen) Lastwagen mehr transportieren!»,
teilt der Betreiber am Montagvormittag auf Instagram
mit.
Für LKWs mit weniger Gewicht und kürzerem Radstand ist
die bei tiefem Pegel steilere Auffahrrampe noch
befahrbar. Sie können die Fähre deshalb weiterhin
benutzen.
Ein betroffener LKW-Fahrer findet erst im Gespräch mit
Nau.ch heraus, dass er nun um den See fahren muss.
Früher am Tag konnte sein gelbes Fahrzeug noch auf die
Fähre – nun muss es wenden und einen Zeitverlust von
30 Minuten in Kauf nehmen.
Ein betroffener Lastwagenfahrer in Meilen ist auch
Christian (45). «Durch Zürich fahren ist blöd, dann
muss ich jetzt nach Rapperswil», sagt er zu Nau.ch.
«Man kann es nicht ändern.»
Kurz darauf muss schon der nächste Lastwagen wenden.
Auch für ihn bedeutet der Umweg über den Seedamm bei
Rapperswil 30 zusätzliche Minuten.
Schweiz-China am 20.8.2026: Uhren,
Gift-Pillen, Käse etc.:
Bundesbern-Ticker: Schweizer Firmen dürfen künftig
zollfrei nach China exportieren
https://www.20min.ch/story/bundesbern-ticker-dank-besserer-budget-prognose-nun-gibts-mehr-geld-fuer-die-armee-103051526
Delia
Bachmann -- Uhren, Pharma
und Co: Schweizer Firmen dürfen künftig zollfrei
nach China exportieren
Künftig sollen 99,8 Prozent der Schweizer Exporte
zollfrei auf den chinesischen Markt gelangen. So sieht
es das «optimierte» Freihandelsabkommen zwischen China
und der Schweiz vor.
Am Donnerstag gaben Bundespräsident Guy Parmelin und
Handelsminister Wang Wentao den Abschluss der
Verhandlungen bekannt. Das neue Abkommen soll jenes
von 2014 ersetzen. Die Unterzeichnung soll noch in
diesem Jahr stattfinden.
Sparpotenzial von rund 244 Millionen
Es beseitigt bestehende Ungleichheiten: Während
chinesische Firmen schon fast alles zollfrei in die
Schweiz exportieren können, ist das umgekehrt in nur
rund der Hälfte der Exporte der Fall. «Die Schweiz hat
ihre Verhandlungsziele erreicht», teilt Parmelins
Wirtschaftsdepartement entsprechend zufrieden mit.
Das Departement schätzt das Potenzial für
Zolleinsparungen auf rund 244 Millionen Franken.
Besonders profitieren dürfte die Uhrenindustrie, aber
auch die Pharma- und Maschinenbranche.
Konzessionen im Agrarbereich
Konzessionen dürfte die Schweiz bei den Agrarprodukten
gemacht haben. Laut dem Wirtschaftsdepartement deckt
das optimierte Abkommen 97,3 Prozent der chinesischen
Ausfuhren im Agrarbereich ab, 80,1 Prozent davon
zollfrei.
Laut einem Factsheet wurde bei «den für die Schweiz
sensibleren Produkte» eine Reduktion oder Beseitigung
von Zöllen innerhalb der bestehenden
WTO-Zollkontingente unter Berücksichtigung von
saisonalen Einschränkungen vereinbart.
Weiter sichert das Abkommen laut dem
Wirtschaftsdepartement das Freihandelsabkommen den
Zugang von Schweizer Investoren zum chinesischen
Markt. Bestimmungen zu Umweltfragen und Arbeitsrechten
seien ausgebaut und gestärkt worden.
Ebenfalls von der «Optimierung» betroffen seien die
Ursprungsregeln, die Handelserleichterungen, der
Dienstleistungshandel, der digitale Handel, der
Wettbewerb sowie die wirtschaftliche und technische
Zusammenarbeit.
ebenda:
20.8.2026: Die Schweiz wird de facto
chinesisch - der Zollidiot und Killer Trump hat
verloren:
Freihandel: Schweiz und China schaffen fast alle
Zölle auf Exporte ab
https://www.nau.ch/news/schweiz/fast-alle-zolle-auf-schweizer-exporten-nach-china-werden-fallen-67163803
Keystone-SDA -- Bern -- Uhren, Maschinen und
Pharma: Schweizer Firmen sollen beim Export nach
China deutlich weniger bezahlen.
China schafft auf fast allen Schweizer Exporten die
Zölle ab.
Mittelfristig sollen 99,8 Prozent der Exporte zollfrei
werden.
Die Wirtschaft könnte dadurch rund 244 Millionen
Franken sparen.
Besonders profitieren Uhren, Maschinen und die
Pharmabranche.
Bundespräsident Guy Parmelin und der chinesische
Handelsminister Wang Wentao verkündeten am Donnerstag
in Bern den Abschluss der Verhandlungen zur
Optimierung des Freihandelsabkommens.
«Die Schweiz hat ihre Verhandlungsziele erreicht»,
teilte das Wirtschaftsdepartement mit.
99,8 Prozent der Exporte sollen zollfrei werden
Die Zahlen sind deutlich: Mittelfristig sollen 99,8
Prozent der heutigen Schweizer Exporte zollfrei auf
den chinesischen Markt gelangen.
Bereits mit dem Inkrafttreten des aktualisierten
Abkommens sollen es 77,5 Prozent sein. Bislang konnte
nur rund die Hälfte der Schweizer Exporte zollfrei
nach China eingeführt werden.
Das Wirtschaftsdepartement rechnet mit möglichen
Zolleinsparungen von rund 244 Millionen Franken.
Besonders profitieren sollen die Uhren- und
Maschinenindustrie sowie die Pharmabranche.
Auch Schweizer Lebensmittelproduzenten erhalten
bessere Bedingungen. Für Röstkaffee und Käse sollen
die Zölle allerdings erst nach einer Übergangsfrist
von zehn Jahren vollständig wegfallen.
China ist wichtiger Handelspartner
China gehört zu den wichtigsten Absatzmärkten für
Schweizer Unternehmen. Nach der EU und den USA ist die
Volksrepublik der drittwichtigste Handelspartner der
Schweiz.
2025 exportierte die Schweiz Waren im Wert von rund
15,2 Milliarden Franken nach China. Die Importe aus
China beliefen sich auf rund 18,3 Milliarden Franken.
Die Schweiz und China hatten 2024 vereinbart, ihr
bestehendes Freihandelsabkommen zu modernisieren. Die
eigentlichen Verhandlungen liefen seit 2025.
Für die Schweizer Exportwirtschaft kommt der Abschluss
zu einem brisanten Zeitpunkt. Wegen der angespannten
Handelspolitik der USA bemüht sich die Schweiz
verstärkt darum, ihre Absatzmärkte breiter
abzustützen.
US-Präsident Donald Trump hatte der Schweiz erst am
Mittwoch erneut mit einem harten Vorgehen gedroht. Vor
diesem Hintergrund gewinnt der verbesserte Zugang zum
chinesischen Markt zusätzlich an Bedeutung.
Verkauf in der Schweiz am 16.8.2026:
Seit dem Selft-Checkout und seit der
10-Millionen-Abstimmung verrohen die Sitten bei
manchen KundInnen:
Frust im Detailhandel: Filialleiterin (32) packt
aus: «Uns vergeht die Lust am Arbeiten»
https://www.20min.ch/story/frust-im-detailhandel-filialleiterin-32-packt-aus-uns-vergeht-die-lust-am-arbeiten-103618153
Martine Anastasiou -- Eine Filialleiterin eines
grossen Schweizer Detailhändlers erzählt von
zunehmenden Beschimpfungen, Streit und fehlendem
Respekt von Kunden. Selbst motivierten
Mitarbeitenden vergehe die Freude am Beruf.
-- Eine Filialleiterin eines grossen Schweizer
Detailhändlers berichtet von zunehmender
Respektlosigkeit und Beschimpfungen durch Kunden.
-- Sie schildert Vorfälle wie rassistische
Beleidigungen, Kirschen, die gegen eine Scheibe
geworfen werden, und negative Google-Bewertungen nach
einer Diebstahlkontrolle.
-- In diesem Jahr hat sie bereits drei Hausverbote
ausgesprochen – zweimal musste die Polizei eingreifen.
Sie arbeitet seit 13 Jahren für einen grossen
Schweizer Detailhändler, hat dort ihre Lehre gemacht
und sich bis zur Filialleiterin hochgearbeitet.
Schwierige Kundinnen und Kunden gehören für die
32-Jährige zum Alltag. Doch was sie heute in ihrer
Filiale erlebt, habe eine andere Dimension angenommen.
«Meine Mitarbeiter sind demotiviert»
«Es wird immer schlimmer. Es wird zu einem Problem.
Meine Leute sind demotiviert», sagt sie. Ihren Namen
und ihren Arbeitsort möchte sie nicht öffentlich
machen, da Anfeindungen zur Regel geworden sind.
Es seien nicht nur die grossen Eskalationen, die das
Personal belasten. Oft gehe es um alltägliche
Situationen: ein «Grüezi», das ignoriert wird,
Ungeduld, wenn es an der Kasse länger dauert, oder
Wut, weil ein Produkt nicht verfügbar ist.
Eskalationen beginnen oft mit Kleinigkeiten
Wie sich das im Alltag zeigt, erzählt sie anhand
mehrerer Situationen:
Keine Einkaufswagen-Jetons mehr – Mitarbeiter ist
schuld
Situation: Ein Kunde steht an der Kasse und beschwert
sich lautstark darüber, dass die Filiale keine Jetons
für die Einkaufswagen hat. Die Filialleiterin kommt
dazu und erklärt ihm, dass die Mitarbeitenden vor Ort
daran nichts ändern können. Er könne seine Kritik aber
per Mail beim Unternehmen anbringen. Der Kunde winkt
ab. Das sei nicht seine Aufgabe. Dann werde er künftig
eben woanders einkaufen.
Kundin begeht Diebstahl – dann folgen schlechte
Google-Bewertungen
Situation: Eine Mitarbeiterin beobachtet am
Self-Checkout, wie eine Kundin zwei Artikel nicht
scannt. Als die Filialleiterin den Einkauf
kontrolliert, fehlen genau diese beiden Produkte auf
dem Kassenbon. Die Kundin reagiert laut Aussage der
Filialleiterin wütend. Es sei lediglich ein Versehen
gewesen, sie werde hier zu Unrecht des Diebstahls
beschuldigt. Anschliessend habe die Kundin Bekannte
dazu gebracht, mehrere negative Google-Bewertungen
über die Filiale zu schreiben.
Beschimpfungen wie «Scheiss-Ausländer»
Situation: Ein Mitarbeiter begrüsst einen Kunden an
der Kasse mit «Grüezi». Der Mann reagiert zunächst
nicht darauf. Später wirft er dem Mitarbeiter vor,
arrogant zu sein und ihn abzuzocken. Die Abrechnung
sei jedoch korrekt gewesen, sagt die Filialleiterin.
Trotzdem eskaliert die Situation. Am Ende beschimpft
der Kunde den Mitarbeiter als «Scheiss-Ausländer».
Kirschen fliegen gegen die Scheibe
Situation: Ein Kunde ist mit gekauften Kirschen
unzufrieden. Das Personal bietet ihm an, das Geld
zurückzuerstatten. Eigentlich wäre das Problem damit
gelöst. Doch der Mann nimmt die Kirschen und wirft sie
laut der Filialleiterin gegen eine Scheibe.
Streit wegen Kindes im Einkaufswagen
Situation: Eine Kundin lässt ihr Kind mit einem
Kinder-Einkaufswagen durch den Laden fahren. Das Kind
prallt damit gegen die Glasvitrine der
Fleischabteilung. Die Filialleiterin sagt laut «Nein».
Als das Kind ein zweites Mal gegen die Vitrine fährt,
wird sie deutlicher und bittet die Mutter, auf ihr
Kind aufzupassen. Das Kind beginnt zu weinen.
Daraufhin wird die Filialleiterin von der Mutter
angeschnauzt: So dürfe sie nicht mit ihrem Kind reden.
Aufgerissene Packungen und Ware am falschen Ort
Situation: Die Filialleiterin ärgert sich auch
darüber, wie mit Waren umgegangen wird. Immer wieder
würden geschlossene Verpackungen aufgerissen – etwa
Batterien, um nachzusehen, wie gross eine AA- oder
AAA-Batterie ist. Danach könne die Ware nicht mehr
regulär verkauft werden. Hinzu kommen Produkte, die
irgendwo im Laden zurückgelassen werden. Gekühlte
Pizza liegt plötzlich ausserhalb der Kühlung,
Frischfleisch landet im Tiefkühler. Je nach Produkt
bedeutet das: Es kann nicht mehr verkauft werden.
«Spätestens nach dem vierten Kunden vergeht die
Lust»
Für die Filialleiterin sind solche Szenen typisch.
«Die Leute wollen oft gar nichts klären. Sie wollen
einfach ihren Frust rauslassen.» Für die
Filialleiterin ist damit eine klare Grenze
überschritten. Kritik sei legitim, persönliche
Angriffe und Beschimpfungen nicht.
Besonders belastend sei es für die Mitarbeitenden an
der Kasse. «Sie sind häufig die ersten Personen, bei
denen sich aufgestauter Ärger entlädt – obwohl sie
beispielsweise nichts dafür könnten, dass ein
bestimmtes Produkt nicht verfügbar ist. Wir können
noch so motiviert zur Arbeit kommen – spätestens nach
dem dritten oder vierten unfreundlichen Kunden vergeht
es uns schon wieder», sagt sie. Das spüre sie
besonders bei jungen Mitarbeitenden und Lernenden.
Hausverbote nehmen zu
Manchmal bleibt es nicht bei schlechter Stimmung. In
diesem Jahr habe sie bereits drei Hausverbote
ausgesprochen, erzählt die Filialleiterin. In zwei
Fällen hätten die betroffenen Personen das Hausverbot
nicht akzeptiert, sodass die Polizei kommen musste.
«Ich finde es unnötig, wenn die Polizei für solchen
Kindergarten kommen muss», sagt sie. Die Situationen
seien auch ihr unangenehm.
«Seit Corona sind die Leute negativer geworden»
Die Filialleiterin glaubt, dass sich der Umgang seit
der Corona-Pandemie spürbar verändert hat. «Seit
Corona sind die Leute negativer geworden.»
Sie versucht allerdings, die andere Seite zu
verstehen. Das Leben sei schwieriger und teurer
geworden und Inflation sowie steigende Kosten
belasteten viele Menschen. Dadurch würden Kundinnen
und Kunden schneller aneinandergeraten. Was aus ihrer
Sicht zunehmend fehle, sei Geduld.
«Ich würde nicht mehr im Detailhandel arbeiten»
Bei der Filialleiterin selbst hat dieser Prozess
bereits Spuren hinterlassen. Nach 13 Jahren im
Detailhandel kann sie sich vorstellen, irgendwann
aufzuhören. «Mit Leuten im Verkauf würde ich, glaube
ich, nicht mehr arbeiten wollen», sagt sie. «Das fällt
mir schwer.»
Trotz allem betont sie, dass es auch viele andere
Begegnungen gebe: Stammkunden, freundliche Gespräche,
Menschen, die Verständnis zeigen und die Arbeit des
Personals wertschätzen. «Wir bedanken uns bei den
tollen Kunden, die uns verstehen und uns immer wieder
zeigen, dass sich Freundlichkeit eigentlich lohnt.»
Genau deshalb wünscht sie sich keine Sonderbehandlung
für Verkäuferinnen und Verkäufer, sondern einen
respektvollen Umgang miteinander. «Wenn man sich über
alles aufregt, soll man nicht in den Laden. Für solche
Leute ist der Onlineshop perfekt», meint sie.
Schweiz-China-Abkommen am 21.8.2026:
China wird schweizerischer - Schweiz wird
chinesischer - Risiko: Die Chinesen kopieren gerne
illegal Produkte:
Zürich: China-Abkommen bringt mehr als tiefere
Zölle
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/china-abkommen-bringt-mehr-als-tiefere-zolle-67164307
Keystone-SDA -- Zürich -- Der Nutzen des
erweiterten Freihandelsabkommens zwischen der
Schweiz und China geht laut Wirtschaftsverbänden und
Ökonomen weit über die reine Zollersparnis hinaus.
Die Schweizer Wirtschaft werde dadurch
wettbewerbsfähiger, auch wenn es Risiken gebe.
Wirtschaftsverbände und Ökonomen begrüssen durch die
Bank den Ausbau des Freihandelsabkommens zwischen der
Schweiz und ihrem drittwichtigsten Handelspartner
China. «In einer Welt mit zunehmenden
Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen stärkt
die Schweiz damit ihren Zugang zu einem ihrer
wichtigsten Absatzmärkten», schreibt etwa der
Wirtschaftsverband Economiesuisse.
Von den geplanten Zollbefreiungen fast aller
Exportgüter werden laut der Migros Bank vor allem die
Branchen Maschinenbau, Automation und
Präzisionstechnik, Pharma, Chemie und Medtech, Uhren
und Luxusgüter, Premium-Nahrungsmittel wie auch
Dienstleistungen profitieren. Darunter seien
insbesondere Firmen, die schon «etablierte
Absatzkanäle nach China» haben. Als konkrete Beispiele
nennt die Bank ABB, Bühler, Georg Fischer, Roche,
Novartis, Straumann, Swatch Group oder Richemont.
Jedoch werden kaum Unternehmen mit «austauschbaren
Massenwaren» profitieren. Auf der Gewinnerseite werden
eher «Firmen, die Präzision, Vertrauen und
technologisches Know-how exportieren» sein, heisst es
bei der Migros Bank weiter.
Unterstützung kommt auch von der Pharmabranche. So
verschaffe das Abkommen laut dem Branchenverband
Interpharma der Schweiz einen Wettbewerbsvorteil
gegenüber Ländern, die keine entsprechende
Vereinbarung haben. Wichtig sei primär der Schutz des
geistigen Eigentums, der jedoch auch schon im
vorherigen Abkommen geregelt wurde.
Auch wenn es bisher kaum Zölle für Pharmaprodukte gab,
stelle das neue Abkommen eine «Verbesserung und
Klärung» dar. «Insbesondere, da China kein Teilnehmer
des WTO-Pharma-Nullzollabkommens ist», so Interpharma
weiter. «Auch die modernisierten Ursprungsregeln und
Handelserleichterungen sind für unsere international
stark verflochtene Industrie von grosser Bedeutung»,
ergänzte der Verband Scienceindustries.
Das Abkommen mit China stammt noch aus dem Jahr 2014
und ist laut Rudolf Minsch, Leiter Wirtschaftspolitik
& Aussenwirtschaft bei Economiesuisse, «etwas in
die Jahre gekommen». Ein Facelift sei daher nötig
gewesen und mit dem Ergebnis zeigte er sich sehr
zufrieden.
Insgesamt sei «das Abkommen ein wichtiger
Verhandlungserfolg für die Schweiz», sagte Minsch
weiter. Es sei auch ein Zeichen dafür, dass die
Schweiz international Handelspartner sucht.
Die konkreten Zolleinsparungen für die Schweizer
Wirtschaft werden auf rund 244 Millionen Franken
geschätzt. Daher dürfte der «unmittelbare BIP-Effekt
begrenzt bleiben», so die Migros Bank. «Die Bedeutung
des Abkommens liegt vielmehr in seiner strategischen
Dimension.» So diversifiziert die Schweiz ihre
Absatzmärkte weiter und macht sich etwas unabhängiger
von «zunehmend unsicheren Handelsbeziehungen» mit den
USA und Europa.
Auch Minsch teilt diese Meinung. Das Abkommen sorge
für eine stärkere «Diversifikation» des Schweizer
Wirtschaftsstandorts. Gerade in Anbetracht der
aktuellen weltweiten Handelsverwerfungen sei das
Abkommen daher auch ein wichtiges Signal an die
Handelspartner.
Ein «Konjunkturwunder» ist laut der Migros Bank jedoch
nicht zu erwarten. «Es sorgt letztlich dafür, dass
Schweizer Innovation nicht an der Zollschranke hängen
bleibt.»
Obwohl die Zölle fast vollständig verschwinden, bleibt
laut der Migros Bank das «China-Risiko». Anspruchsvoll
blieben daher insbesondere Marktzugang, Schutz
geistigen Eigentums, Datenvorgaben und geopolitische
Konflikte. Ebenfalls besteht die Gefahr, dass
Schweizer Unternehmen bei wieder aufflammenden
Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China
«zwischen die Fronten geraten».
Scienceindustries hebt hervor, dass «China ein
anspruchsvoller Markt mit hohen Anforderungen und
einem intensiven Wettbewerbsumfeld» bleibe. Zudem
würden nicht in «allen Bereichen sämtliche Zölle
unmittelbar wegfallen». Es sei daher nun entscheidend,
dass die Rahmenbedingungen schnell umgesetzt werden.
Minsch betonte auch, dass der chinesische Markt hoch
kompetitiv ist und damit sehr herausfordernd für
Schweizer Unternehmen sei, was auch ein gewisses
Risiko berge. Jedoch würde die Schweiz auch ohne das
Handelsabkommen vor dieser Herausforderung stehen,
sagte er weiter.
========
Stadt Zürich am 21.8.2026: Boote
dürfen in der Nacht nicht mehr Strom laden:
Rotgrün zieht Züri-Bootsbesitzern den Stecker –
Inside Paradeplatz
https://insideparadeplatz.ch/2026/08/21/rotgruen-zieht-zueri-bootsbesitzern-den-stecker/
https://www.europesays.com/ch-de/260531/
Foto der Hafenanlagen der Stadt Zürich:
https://insideparadeplatz.ch/wp-content/uploads/2026/08/Bildschirmfoto-2026-08-21-um-06.44.58.png
Ein wunderschöner, lauer Sommermorgen am Zürichsee.
Die Möwen kreischen, das Wasser liegt spiegelglatt da,
die Sonne blinzelt über die Berge.
Perfektes Wetter für eine frühe Ausfahrt.
Also runter zum Hafen, Leinen los und raus auf den
See. So der Plan.
Am Steg folgt die Überraschung. Das Stromkabel hängt
nicht mehr dort, wo es hingehört. Der Stecker ist
draussen.
Nicht nur beim eigenen Boot. Auch bei anderen Schiffen
dasselbe Bild.
Willkommen im Zürcher Boots-Sommer 2026. Die Stadt
Zürich hat beschlossen, beim Strombezug in ihren Häfen
durchzugreifen.
Das kann unangenehme Folgen haben. Statt Sonnenaufgang
auf dem See gibt es zuerst einmal Kaffee am Steg.
„Für uns ist das ein echtes organisatorisches
Problem“, sagt ein verärgerter Zürcher Bootskapitän zu
diesem Medium.
„Wenn wir nicht mehr über Nacht laden dürfen, müssen
wir morgens bis zu einer Stunde früher zum Boot,
einstecken und warten, bis die Batterien genügend
geladen sind.“
Damit nicht genug: Nach dem Laden muss auch das Kabel
weg. Am Steg liegen lassen, fix verlegen oder
befestigen – alles verboten.
Seit Anfang Jahr macht die Stadt ernst:
Hafenverwaltung und Wasserschutzpolizei informierten
die Bootsbesitzer über die neue Gangart.
Züri Rule The Waves (Zürich)
Laut dem Schreiben drohen bei Verstössen Bussen und
die Einziehung der Ladeinfrastruktur. Im
Wiederholungsfall wird es richtig ungemütlich: Dann
kann sogar der Schiffsstandplatz entzogen werden.
Das zuständige Departement hat diesem Medium ein
öffentlich nicht einsehbares Infoblatt vom 28. Januar
2026 zugestellt.
Als Grund für das Durchgreifen nennt die Stadt
wiederholte Missbräuche. Das städtische Stromwerk EWZ
habe zahlreiche ungeeignete, falsche oder defekte
Kabel und Stecker festgestellt.
Diese könnten Schutzschalter auslösen und ganze
Hafenbereiche vom Strom nehmen. Zudem habe sich die
Situation trotz einer ersten Warnung im Jahr 2022
nicht verbessert, sondern verschlechtert.
Die Konsequenz bekommen alle zu spüren. Nach den
Autofahrern kommen die Böötler dran. Zürich entdeckt
den See als nächste verkehrspolitische Spielwiese.
Die Schweiz ist ein NATO-Land OHNE
garantierte Sonne am 22.8.2026: und DAS macht die
Schweiz UNattraktiv:
SteuerflüchtlingeImmer mehr Millionäre zieht es
nach Italien statt in die Schweiz
https://www.20min.ch/story/steuerfluechtlinge-immer-mehr-millionaere-zieht-es-nach-italien-statt-in-die-schweiz-103620903
Jasmin
Steiger -- Die Schweiz
bleibt bei Vermögenden beliebt. Aber dieses Jahr
dürften nur noch 1800 Millionäre zuziehen – nach
3000 im Vorjahr.
Die Schweiz zieht 2025 laut New
World Wealth noch rund 1800 Millionäre an – nach 3000
im Vorjahr.
Der Rückgang von 40 Prozent ist
laut Experten auch auf die wachsende Konkurrenz
Italiens zurückzuführen.
Reiche aus Grossbritannien und
Frankreich wählen zunehmend Länder wie Italien, Monaco
oder die Vereinigten Arabischen Emirate.
Die Schweiz zieht weiterhin Reiche aus aller Welt an.
Der Zustrom schwächt sich aber offenbar deutlich ab,
wie eine unveröffentlichte Hochrechnung von New World
Wealth zeigt, die «Schweiz heute» vorliegt. Für das
laufende Jahr rechnet New World Wealth noch mit rund
1800 Millionären, die in die Schweiz ziehen. 2025
waren es 3000. Der Nettozuzug würde damit um 40
Prozent sinken.
Werbung
Einer der Gründe liegt gleich hinter der südlichen
Grenze: Italien macht der Schweiz zunehmend
Konkurrenz. Das Land bietet Vermögenden eine
Pauschalbesteuerung ihrer Einkünfte aus dem Ausland.
Laut Andrew Amoils, Forschungschef von New World
Wealth, entscheiden sich insbesondere Reiche aus
Grossbritannien und Frankreich mittlerweile häufiger
für Italien.
Schweiz ist nicht plötzlich unattraktiv geworden
«Die Schweiz ist aus steuerlicher Sicht nicht mehr so
attraktiv wie früher», sagt Amoils gegenüber «Schweiz
heute». Vermögende würden sich verstärkt an anderen
Niedrigsteuerstandorten wie Monaco, Montenegro, Panama
oder den Cayman Islands orientieren.
Dabei sei die Schweiz nicht plötzlich unattraktiv
geworden. Die Steuern wurden nicht erhöht und die
Juso-Initiative für eine Erbschaftssteuer scheiterte
letzten November. Andere Länder hätten aber ihre
Bedingungen für Vermögende verbessert. Bereits 2025
gehörte Italien zusammen mit den USA und den
Vereinigten Arabischen Emiraten zu den beliebtesten
Zielen für Millionäre.
Vermögenssteuer kann in der Schweiz teuer werden
Auch PwC Schweiz nehme Italien zunehmend als
Konkurrenz wahr. Besonders für Unternehmer könne die
Vermögenssteuer hierzulande teuer werden. Teilweise
müssten sie Dividenden aus ihren Unternehmen beziehen,
um die Steuer bezahlen zu können. Laut PwC prüfen
deshalb vermehrt Unternehmer einen Umzug nach Italien.
Werbung
Innerhalb der Schweiz gibt es allerdings grosse
Unterschiede. Zug, Schwyz, Luzern, Nidwalden und
Obwalden bleiben bei reichen Zuzügern besonders
gefragt.
Ein weiteres Argument für die Schweiz ist die
Sicherheit. Aber in der Genferseeregion kam es zuletzt
zu mehreren Überfällen auf Villen von wohlhabenden
Bewohner. Unter den Opfern war auch Formel-1-Legende
Alain Prost. Bei einer Umfrage unter Unternehmen
hätten zudem 70 Prozent angegeben, dass sich die
Sicherheitslage in den vergangenen drei Jahren aus
ihrer Sicht verschlechtert habe, wie die Zeitung
schreibt.
========
Gaga-Zürich
in der Dolder-Badi am 22.8.2026: Gaga-Champagner
im Schwimmbad verschwindet - und eine neue
Wellenmaschine kostet 380.000 Franken:
Stadt Zürich: Nach Kritik verschwindet die
Luxus-Lounge aus der Dolder-Badi
https://www.20min.ch/story/stadt-zuerich-nach-kritik-verschwindet-die-luxus-lounge-aus-der-dolder-badi-103620918
Ammar
Jusufi -- Nach Kritik
am exklusiven Angebot wird die
Moët-&-Chandon-Lounge abgebaut. Auch im
Sommer 2027 soll es in der Dolder-Badi keine
ähnliche Lounge geben.
Die Moët-&-Chandon-Lounge
in der Dolder-Badi in Zürich wird nach Kritik bis
Ende August abgebaut.
Die Lounge hatte für Empörung
gesorgt, weil die Stadt die sanierte Badi mit rund
20 Millionen Franken finanziert hat.
Auch 2027 soll es kein
ähnliches Angebot mehr geben – die Wellen kehren
aber ebenfalls erst dann zurück.
Die Champagner-Lounge in der Dolder-Badi ist bald
Geschichte. Wie die «NZZ» berichtet, wird der
exklusive Bereich bis Ende August wieder abgebaut.
Auch im nächsten Sommer soll es kein ähnliches
Angebot mehr geben.
Die Moët-&-Chandon-Lounge hatte kurz nach der
Wiedereröffnung der sanierten Badi für rote Köpfe
gesorgt. Dort konnten Gäste für 16 Franken ein
Glas Champagner trinken, dazu gab es einen
Liegestuhl, Sonnenschirm und das Gefühl von
Exklusivität. Eine Flasche Champagner kostete bis
zu 108 Franken.
Stadt war offenbar überrascht
Brisant war das Angebot vor allem, weil die Stadt
Zürich die Sanierung der Dolder-Badi mit rund 20
Millionen Franken bezahlt hat. Viele fragten sich
deshalb: Passt eine Champagner-Lounge in eine
Badi, die eigentlich für alle da sein soll?
Die Idee für die Lounge kam laut «NZZ» nicht von
der Stadt, sondern vom Betreiber – dem
Fünfsternehotel Dolder Grand. Das Hotel ist für
das Gastronomieangebot verantwortlich und
eröffnete die Lounge offenbar in Eigenregie. Nach
der Kritik kündigte das Sportamt an, mit dem
Betreiber über das Angebot zu sprechen. Dieses
Gespräch hat inzwischen stattgefunden. Das
Resultat: Die Lounge wird vor Saisonende abgebaut.
Spezieller Deal mit dem Dolder
Hinter der Badi steht ein spezielles Konstrukt.
Die Stadt hat das Dolderbad für 30 Jahre im
Baurecht übernommen. Das bedeutet: Sie darf die
Anlage sanieren und nutzen, das Land bleibt aber
beim Dolder.
Betrieben wird die Badi weiterhin vom Dolder. Auch
das Restaurant, Openair-Kino, Barbecue und
Konzerte liegen in dessen Verantwortung. Die
Eintrittspreise konnte die Stadt hingegen
mitbestimmen. Erwachsene zahlen acht Franken –
gleich viel wie in anderen städtischen Freibädern.
Wellen kommen erst nächstes Jahr zurück
Nicht nur die Champagner-Lounge sorgt für
Diskussionen. Auch die Wellen fehlen weiterhin.
Das Dolderbad war eine der ersten Badis der
Schweiz mit künstlichen Wellen. Die alte Maschine
war seit 2006 kaputt und sollte im Zuge der
Sanierung wieder instand gesetzt werden.
Dann zeigte sich aber: Der Zustand war schlechter
als erwartet. Die Stadt musste eine neue
Wellenmaschine bestellen. Das führte zu Mehrkosten
von 380’000 Franken und Verzögerungen.
Das Wellenbad soll nun erst im Sommer 2027
zurückkehren.
Stadt zahlt jährlich über zwei Millionen
Gar nicht mehr zurück kommt das Sprungbrett. Bei
der Sanierung zeigte sich, dass das Becken dafür
nicht tief genug ist. Auch deswegen gingen bei der
Stadt Beschwerden ein. Trotz Kritik zieht das
Sportamt eine positive Zwischenbilanz. Man erhalte
viele gute Rückmeldungen. Zudem werde das
Dolderbad seit der Wiedereröffnung stärker besucht
als zuvor.
Ganz billig ist die Badi für die Stadt aber nicht.
Neben den rund 20 Millionen Franken
Sanierungskosten zahlt Zürich jährlich 550’000
Franken an das Dolder für den Betrieb der Badi und
der daneben liegenden Kunsteisbahn. Dazu kommen
laut «NZZ» jährliche Folgekosten von 1,57
Millionen Franken.
23.8.2026:
Krieg ist eine Krankheit.
Neutralität ist wichtig.
Zur Abstimmung über die Neutralität:
Analyse, wieso die Neutralität für viele Leute nicht
mehr attraktiv ist
von Michael Palomino NIE IMPFEN - 23.8.2026
Die Neutralität der Schweiz war der Schutz gegen
Kriege.
Wenn aber die Schweiz heute (2026 - also schon seit
ca. 20 Jahren schon!) so desorganisiert ist,
-- dass 1/3 der Menschen in hohen Schulden leben muss
(Krankenkasse und Steuern nicht mehr bezahlen kann)
-- dass viele Leute nur über die Runden kommen, wenn
sie in der EU einkaufen
-- dass pro Jahr 30.000 Leute die Schweiz verlassen,
weil man diese hohen Preise, Mieten und
Krankenkassenprämien einfach nicht mehr bezahlen kann
-- dass die schweizer Regierung die NATO mit einem
Büro ins Land lässt
-- dass die schweizer Regierung die EU-Sanktionen
gegen Russland kopiert
-- dass ganze Schulsysteme und Uni-Systeme gegen die
Grundwerte der Schweiz manipulieren werden (Täter sind
Mossad mit Alki-Antifa und Feministinnen wie Agota
Lavoyer ohne jede Ausbildung)
->> dann ist die Neutralität nicht mehr
vermittelbar
->> der Herr Blocher hat es selbst verschuldet,
dass die Neutralität für viele Leute in der Schweiz
nicht mehr attraktiv ist, weil er diese Probleme NICHT
SIEHT und ihm die hohen, für viele Leute UNbezahlbaren
Preise und Prämien einfach SEIT 20 JAHREN EGAL sind
->> denn der Milliardär Blocher ist einer von
der "Elite" der Schweiz, der NIE finanzielle Probleme
hat
->> und viele andere von der schweizer "Elite"
sind oft schon seit 30 Jahren KORRUPT mit der
Kriegs-EU verbunden und spekulieren auf gewisse
Aktienkurse und Goldkurse, wenn der Krieg in Europa
weiter eskaliert - die schweizer Bevölkerung ist ihnen
EGAL... (Einstellung: Maximaler Profit ist gut, und
die Schweiz trifft es schon nicht)
->> die schweizer "Elite" organisiert hier also
ihren eigenen UNTERGANG oder findet es sogar SPANNEND,
die Schweiz mit Bombentreffern zu erleben
->> dabei hätte die schweizer Elite es in der
Hand, die Schweiz so zu organisieren, dass das Leben
wieder bezahlbar wird (bei den Krankenkassen einfach
mal die Naturmedizin als ERSTE Priorität einführen,
oder bei den SBB wieder Holzklasse einführen)
->> und die schweizer "Elite" hätte es in der
Hand, die Kriege in dieser Welt zu stoppen, wenn man
die BIZ in Basel stoppt und ihr klare Bedingungen
stellt, keine Kriegsstaaten mehr zu begünstigen!
Es gilt klar:
Krieg ist eine Krankheit.
Neutralität ist wichtig.
Wenn aber die Schulden-Armut bei 33% der Bevölkerung
dominiert, sind die Leute von anderen Problemen
dermassen "absorbiert", dass ihnen politische Probleme
nicht mehr wichtig sind. Die schweizer "Elite" WILL
das so, auch der BloBlo WILL das so. Warnungen gab es
GENUG.
Die schweizer Bevölkerung wartet seit 20 Jahren
1. auf eine schweizer Krankenkasse, wo die günstige
NATURMEDIZIN die ERSTE Priorität hat und
2. auf Mieten, die BEZAHLBAR sind und
3. auf Lebensmittelpreise, die BEZAHLBAR sind.
So würde die Neutralität der Schweiz wieder attraktiv.
Aber die schweizer "Elite" schafft das einfach nicht?
Seit 20 Jahren nicht?
Und Abstimmungsresultate werden laufend "umgedreht"?
Es ist alles arrangiert...
Michael Palomino NIE IMPFEN
Geschichte - Soziologie - Naturmedizin
www.hist-chron.com --
www.med-etc.com
23.8.2026
========
Es wird behauptet am 23.8.2026:
EU-Bürger in der EU sollen in Drittstaaten kein
Konto mehr haben dürfen:
Es wird
immer gruseliger: Auslandskonten in der Schweiz
und Großbritannien für EU-Ansässige jetzt
faktisch unmöglich
https://journalistenwatch.com/2026/08/23/es-wird-immer-gruseliger-auslandskonten-fuer-eu-ansaessige-jetzt-faktisch-unmoeglich/
Die Brüsseler Eurokraten ziehen die Daumenschrauben
immer enger: Für Menschen mit Wohnsitz in der EU
wird die Eröffnung eines Bankkontos außerhalb des
Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) – etwa in der
Schweiz oder in London – praktisch unmöglich. Schuld
ist die Capital Requirements Directive VI (CRD VI,
Richtlinie (EU) 2024/1619). Artikel 21c der
Richtlinie schreibt vor: Unternehmen aus
Drittstaaten dürfen Kernbankdienstleistungen wie die
Annahme von Einlagen (Giro-, Spar- oder
Festgeldkonten) für EU-Ansässige nur noch erbringen,
wenn sie eine zugelassene Zweigstelle genau im
Mitgliedstaat des Kunden unterhalten. Eine Filiale
in Frankfurt gilt nur für Deutschland – Passporting
in andere Länder gibt es nicht.
Die Schweiz und das Vereinigte Königreich zählen
als Drittstaaten. Schweizer und britische Banken
müssten in jedem betroffenen EU-Land teure
Zulassungen beantragen und strenge Kapital-,
Liquiditäts- und Governance-Anforderungen erfüllen.
Für die meisten Institute, besonders kleinere
Privatbanken, lohnt sich das nicht. Großbanken
könnten Kunden auf EU-Töchter umbuchen – doch dann
liegt das Geld unter europäischer Aufsicht und
Abwicklungsregeln.
Vor verschlossenen Türen
Das Portal “Freedom Banking
Plus“ erläutert in einem umfangreichen Beitrag
zum Thema: Entscheidend ist der Wohnsitz, nicht die
Staatsangehörigkeit. Ein Deutscher in Paraguay
bleibt frei, ein Brasilianer in Berlin fällt unter
die Regel. Banken prüfen Adressnachweise und
steuerliche Ansässigkeit. Die Frist für
Bestandsschutz neuer Verträge endete am 11. Juli
2026. Ab dem 11. Januar 2027 ist die Fortführung
ohne Zweigstelle verboten. Schon jetzt lehnen viele
Banken EU-Adressen beim Onboarding ab – aus
Kostengründen und Haftungsrisiken. Reverse
Solicitation (der Kunde kontaktiert die Bank selbst)
bleibt theoretisch möglich, ist in der Praxis aber
kaum durchsetzbar.
Bestehende Konten können gekündigt oder umgezogen
werden. Wer jetzt noch eröffnen will, stößt auf
geschlossene Türen. EWR-Banken wie in Liechtenstein
bleiben erreichbar, Depots unter MiFID II sind nicht
betroffen. Wer ein echtes Drittland-Konto behalten
will, braucht künftig einen Wohnsitz außerhalb der
EU. Die Regelung verschiebt Vermögen physisch in die
Union und schließt Aufsichtslücken nach dem Brexit.
Für EU-Ansässige bedeutet das: Auslandskonten
in der Schweiz oder London gehören der Vergangenheit
an – nicht per Verbot für den Bürger, sondern weil
die Banken nicht mehr dürfen. Man darf getrost davon
ausgehen, dass auch dies nur eine Zwischenetappe bei
der völligen finanziellen und wirtschaftlichen
Entmündigung der Bürger sein wird… (TPL)