Die geistige
Entwicklung in der Schweiz bis zum Widerstand gegen die
kriminelle Globalisierung
Die eigenständige Mentalität bewährt sich
Das Ausland sieht die Schweizer nicht - Schweizer sehen
das Ausland nicht - Ansätze zu menschlichen
Entwicklungen - Guisan bleibt Vorbild, Tabuthema Lohn -
Saisonniers Anfangs 1990-er Jahre ausgeschlossen -
Mafia-Connection und Bokassa-Marcos-Gelder fliegen auf -
die schweizer Justiz verfolgt die Verbrechen nicht
Das Ausland und die Touristen sehen kaum
etwas von der militärisch instrumentalisierten,
schweizerischen Gesellschaft, denn die Differenz zwischen
der Mentalität der "Unversehrtheit" zur Mentalität der
"Trümmer" und "Kriegsschicksale" ist zu gross. Banken und
Chemie sind im schweizer Schulunterricht ausser in
Handelsschulen kein Thema. Das diktierte Nicht-Wissen
dominiert. Schon die Weltkriege werden planmässig kaum
besprochen, sondern bis heute nur am Ende der Schulzeit in
3-4 Wochen, also 6-8 Lektionen, "abgehandelt". Damit wird
nicht nur Forschung, sondern auch die Vertiefung des
Themas, Menschlichkeit im
Umgang mit Nachbarn und das Erkennen der
Nachbarmentalitäten verhindert. Die Regio Basiliensis
setzt hier nur einen kleinen Kontrapunkt.
Ansätze einer
menschlicheren Entwicklung sind in den 1980-er/1990-er
Jahren die Diskussion um eine Schweiz ohne Armee, der
legalisierte schweizer Zivildienst oder Verbote bei der
giftigsten Chemikalien sowie die Abgasreinigungsanlagen.
Auch das Reduit wird nach dem Zerfall des Kommunismus
geschlossen, womit die "Höhlenmentalität" etwas an Kraft
verliert. Die Beton-Wohnsilos, ein grosser
wärmetechnischer Unsinn, werden inzwischen - statt sie
abzureissen - mit viel Aufwand zum Teil isoliert,
verstärkt, "verschönert" und gepflegt. Dasselbe gilt für
die energietechnisch unsinnigen Atomkraftwerke. Geld ist
vorhanden, der Schweizer Franken bleibt über der Deutschen
Mark, und die Industriellen pflegen ihre Profitsymbole.
Die Chefs in schweizer Firmen verhalten sich derweilen zum
Teil weiter herrisch mit General Guisan als Vorbild, und
gleicher Lohn für Mann und Frau ist trotz Volksentscheid
weiter meist ein Tabu.
Gleichzeitig hat
die Schweiz in der Wirtschaftskrise der grossen
Komputerumstellung Anfang der 1990-er Jahre ein brutales
Mittel, die Arbeitslosigkeit niedrig zu halten. Die
Saisonniers werden einfach nicht mehr gebraucht, Schweizer
für die "niedrigen Arbeiten" eingesetzt und somit die
Arbeitslosigkeit auf das umliegende Ausland verteilt. So
weist die Schweiz statistisch eine Arbeitslosigkeit von
nur 3-5 % auf. Europäische Statistiker bewundern ob der
niedrigen Zahl die Schweiz und merken den
diskriminierenden Zusammenhang nicht, dass fast alle
"Gastarbeiter" ausgesperrt sind.
Die
Banken-Mafia-Connection kommt durch die Verhaftung des
Zürcher Bankiers Heer ans Licht. Italien als betroffenes
Land hat jedoch nicht die Absicht, Rechtshilfe an die
Schweiz zu stellen, wohl weil die italienische Regierung
eben selbst in die Mafia integriert ist
und
ihr eigenes Volk als Sklaven verschachert hat, um von
mitteleuropäischen Geldern Zins zu sparen statt in
Süditalien die Strukturen zu verbessern. Schweizerische
Ermittlungen gegen die Begünstigung von Weltverbrechen
durch schweizer Banken finden nie statt.
Die
schweizerische Justiz - wichtigster Helfershelfer der
verbrecherischen Bankenpraxis - funktioniert nach ihren
"Unschulds"-Paragraphen und lässt alle rassistischen und
diskriminierenden Geldgeschäfte als legal erscheinen.
Bussen oder Strafen bezahlen die Banken für ihre
Blutgeschäfte bis 1995 nie. Die betroffenen Bevölkerungen
Süditaliens, des Kongo/Zaire (Diktator Bokassa), der
Philippinen (Marcos) oder Kolumbiens (Drogenkartelle)
können ihre Wut über schweizer Banken nur durch die
Fernsehkamera vermitteln, während die kantonalen
Justizanstalten die Rechtshilfe planmässig hinauszögern,
um die Betroffenen zu demoralisieren.
Auch die "USA"
werden in der Schweiz nie vorstellig, obwohl diese selbst
in Kolumbien ganze Landstriche wegen Drogenanbau mit
Pestiziden vergiften. Die schweizer Banken bereichern sich
somit planmässig an den Ärmsten der Welt: an den Kindern,
die auf Müllhalden ihr Essen suchen müssen bzw. an Hunger
sterben wie auch an der Weltbank, die die
Entwicklungsgelder verteilt hat. Stützaktionen wie für die
Stadt New York Anfang der 1980-er Jahre wiegen das
milliardenschwere Schmarotzertum keineswegs auf.
Volks-Nein
zu Europa - Österreich in der EU - Jüdische Vermögen als
Auslöser neuer Diskussion 1997: Gegenargumente zu
Forderungen - Gegenbewegung zur kriminellen
"Globalisierung"
Ein Beitritt zu
einem ersten Vertrag mit der EU, zum Europäischen
Wirtschaftsraum (EWR), wird in einer Volksabstimmung von
der deutschschweizerischen Mehrheit derart abgelehnt, dass
die Nein-Stimmen die Ja-Mehrheiten der französischen
Schweiz dominieren. Erfolgreich gelingt es
Rechtspopulisten wie Christoph Blocher, in der schweizer
Bevölkerung mit einseitig präsentierten Geschichtsdaten
dahingehend Ängste schüren, dass die EU mit einem
"vereinten Europa" genau dasselbe wolle, wie es Hitler
schon gewollt habe. Jede Differenzierung wird ausgeblendet
und so eine indiskutable und kriminell anmutende Parallele
zum 3.Reich schaffen. Dass die EU ihre Effizienzprobleme
hat, ist unbestritten. Eine Diktatur ist sie deswegen aber
bei weitem nicht. Demonstranten der französischen Schweiz
ziehen nach dem Volksentscheid auf der Brücke bei Thielle
bei Neuenburg und ziehen mit Farbe eine symbolische Grenze
zwischen den beiden verschiedenen Mentalitäten der
deutschen und der französischen Schweiz.
Gleichzeitig
werden gegen die EU immer weitere stichhaltige Argumente
ins Feld geführt. So wird in der Schweiz der Klimaschutz
sehr ernst genommen. Umweltschutzrichtlinien werden
durchgesetzt und mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ein
optimal organisierter öffentlicher Verkehr geschaffen.
Während die südeuropäischen Staaten nur durch Vorschriften
aus Brüssel zu Denkanstössen zu Umweltschutz zu bewegen
sind - wer einmal die offenen Müllhalden um Murcia gesehen
hat, der weiss, von welchen Zuständen die Rede ist -
vollbringt die Schweiz durch Volksabstimmungen
beschlossene Leistungen, die weltweit an der Spitze
stehen. In Sachen Bankenkriminalität ebenso an der Spitze
zu stehen, ist für den Bundesrat aber weiter kein Grund
einzugreifen.
Österreich wird
EU-Mitglied, womit das EFTA-Bündnis mit der Schweiz
wegfällt. Für die Schweiz beginnt eine spannende
Beobachtungsphase, wie Österreich die EU "verkraftet". Das
Hauptargument der rechtsgerichteten Kräfte gegen die EU
ist dabei immer, dass Österreich mehr einbezahlt als es
herausbekommt, und dass es als kleines Land wohl nichts zu
sagen haben werde. Das Gegenteil ist der Fall.
Österreichische Vertreter können sich im Zweifelsfall mit
Vertretern anderer Kleinstaaten zusammentun und sich sogar
gegen die inhaltlich armselige Hetze der deutschen und
französischen Regierung wehren,
die durch die Regierungsbeteiligung der Haider-Partei
verursacht wird. Auch wenn unbestrittenermassen Haider ein
indiskutables Geschichtsbild hat, so rechtfertigt das die
Kriminalisierung einer ganzen Landesbevölkerung und
Boykottdrohungen nicht.
Der Skandal um
die jüdischen Vermögen 1997 erschüttert in der Schweiz die
Mentalität der "Unschuld". Historische Werke über die
Bankenkollaboration mit dem NS-Regime, die jahrzehntelang
nicht gelesen oder verdrängt worden waren, stehen endlich
im Mittelpunkt der bisherigen Schweige-Medien. Ausser
einer "Sorgfaltspflicht" für den Zahlungsverkehr der
Finanzinstitute ändert sich aber kaum etwas.
Gegenargumente, die moralische "Schuld" der schweizer
Oberschicht im Zweiten Weltkrieg auf "andere" abzuwälzen,
fehlen nicht: Zum einen kann die schweizer Presse immer
auf das Ausland und sogar auf jüdische Banken in Israel
selbst verweisen, wo ebenfalls geraubte jüdische Vermögen
liegen. Zum anderen ist es nicht von der Hand zu weisen,
dass einige amerikanische Anwälte sich am Schicksal der
Klienten bereichern, so dass die Einstellung aufkommt, es
habe sich ja auch für die Betroffenen kaum etwas geändert.
Auch die jüdische 6-Millionen-Opferzahl ist Element der
Diskussion. Dass diese Zahl in Deutschland seit den
1960-er Jahren von den dortigen Massenmedien hemmungslos und ohne Kritik ausposaunt wird,
fördert die Abneigung vieler Schweizer zu Deutschland,
weil diese Zahl jede Logik ausgeblendet und die
historischen Vorgänge verfälscht.
Der Grossteil
der ausgewanderten Juden und alle Juden, die ab 1945 unter
neuen Namen in den Statistiken nicht mehr auftauchen,
wurden nicht ermordet, wie auch diejenigen Juden, die
unter Stalin in den Gulag verschleppt wurden oder in der
Roten Armee gestorben sind. Der Vorgang der
6-Millionen-Zahl ist eine kleine Parallele zur
schweizerischen "Höhlenmentalität" , in deren Folge 1987
Historiker angeklagt werden.
Schliesslich
lässt der deutsche Geheimdienst die internationale
Finanzsammelstelle Liechtenstein auffliegen. Die
Konsequenzen sind für das "Ländle" verheerend, jedoch kaum
für die Kundschaft. Die Schwarzkonten der deutschen CDU
bringen zuletzt jedem europäisch wachen Bürger zum
Bewusstsein, was für eine unmögliche Finanzpolitik von der
Schweiz gegenüber Europa jahrzehntelang betrieben wurde.
Angesichts der
kriminellen und mörderischen "Globalisierung" scheint eine
"geistige Öffnung" der Schweiz vielen Schweizern jedoch
nicht mehr sinnvoll. Im Gegenteil: Die "Verharmlosung" des
von der Weltbank, von Industriellen der "USA" und der
europäischen Industriestaaten betriebenen heutigen
Hunger-Holocaust von 40.000 Menschen täglich - so das
ZDF-Heutejournal vom 16.Februar 2001, also 14,6 Millionen
Menschen jährlich (!), davon ¾ Kinder - ist tägliche, von
den Industriestaaten gesteuerte, Realität. Dabei fehlen
vernünftige Bevölkerungsprogramme, und die Kriminalität
globalisiert sich ebenfalls.
Die Schweiz
rehabilitiert sich dadurch stückweise, weil nun die
Mafia-Organisationen auch in Florida oder in der Karibik
ihre schwarzen Konten plazieren. An diesen Verbrechen
nicht teilzunehmen ist Ziel vieler Schweizer, so dass
diese die Weltwirtschaft weitmöglichst ablehnen und die
Integration in grosse politische Strukturen weiterhin
ablehnen.
Schlussfolgerungen
Der
"Wehrwille" konkurriert mit Unglaubwürdigkeit -
Massnahmenvorschläge zur inneren Menschlichkeit - Banken
und Solidarität nach aussen
Der Bumerang der
Aufklärung kann also nicht nur jene treffen, die in der
Vergangenheit Verbrechen und Kollaboration begangen haben,
sondern auch solche, die heute noch am Werke sind. Die
Geschichte zeigt, dass sich der Wille der schweizer
Bevölkerung dem Willen der entscheidenden schweizer
Oberschichten der Industrie und Politik oft widerspricht.
Die grosse
Mehrheit der schweizer Bevölkerung wollte 1939 überhaupt
nie in irgendwelche kriegsmässigen Handlungen verwickelt
werden. Sie nannte die deutschen Soldaten ab Oktober 1939
"Sau-Schwob" und lehnte jede rechtsradikale Tendenz in der
Regierung ab, bestritt sogar noch 1940 und 1941
Volksabstimmungen mit Mehrheiten gegen die Militarisierung
der Gesellschaft und zu einer Vergrösserung des
Bundesrats. Die Bevölkerung war also nie träge und
mehrheitlich gegen die Anpasserpolitik der Industriellen
und schweizer Politiker in Berlin.
Nach 1945 liess
sich das schweizer Volk mehrheitlich durch den Reichtum
der Oberschichten zum gesellschaftlichen "Aufstieg"
anstacheln und wurde so Kollaborateur an den Verbrechen
der schweizer Regierung im Krieg. Statt eines Umsturzes
durften rechtextreme Bundesräte, Industrielle und Richter
in ihren Ämtern bleiben. Das "Wirtschaftswunder", das in
der Schweiz eigentlich bereits 1940 begonnen hatte, kehrte
ab den 1960-er Jahren in eine destruktive pervertierte
Praxis, zur Zerstörung eines erheblichen Teils der
Bausubstanz, zum Höhlensyndrom und zur Kollaboration mit
ausländischen kriminellen Regierungen.
Die
Kollaboration des Volkes ging in den 1980-er Jahren so
weit, das Bankgeheimnis gegen alle Hinweise der Linken zu
"verteidigen". Die EWR-Abstimmung in den 1990-er Jahren
wurde zu einem Trauerspiel, in dem rechte Politiker die EU
mit Hitler-Europa verglichen, gegen jegliches besseres
Wissen. Gleichzeitig vollbrachte das schweizer Volk aber
die umweltpolitische und soziale Wende durch eine vom Volk
gewollte weltweit führende Umweltpolitik,
weltweit wegweisende Optimierung und Ausbau des
öffentlichen Verkehrs und neue Sozialgesetze. Der
Bundesrat und die Abgeordneten getrauten sich nur an das
"heisse Eisen" Bankengeschäfte nicht heran.
Nach dem
Paukenschlag von 1997 um jüdische Konten mit neuen
amerikanischen Dokumenten werden
die amerikanischen Anwälte nun aber selbst unglaubwürdig,
weil Frieden mit Kapitalforderungen nicht gefördert bzw.
bereinigt werden. Die Unglaubwürdigkeit des
kapitalistischen Weltsystems nimmt damit
weiter ihren Lauf, und der "Wehrwille" lebt - wenn
auch vermindert - ebenso weiter, so wie die Statue vom
Sommer 1939 heute noch an der Stampfenbachstrasse in
Zürich steht.
Das scheint
besser, als in die Fänge der drei stärksten Armeen der
Welt zu geraten: die amerikanische, die jüdisch-
israelische, und die russische Armee, die alle drei gegen
den Islam Kriege führen, dessen Extremistengruppen zum
Teil wieder westliche Waffen tragen. Zumindest ein
Beitritt in die NATO ist für die grosse Mehrheit der
schweizer Bevölkerung nicht vorstellbar, die mit der
Auflösung des Ost-West-Konflikts jegliche Legitimation
verloren hat.
Politisch ist
die Schweiz somit seit 1945 einen "Sonderweg" gegangen,
der auf Isolation, auf kriminellem Bankier-Verhalten
und
einem blutigen Franken beruht, wie es nirgendwo sonst
der Fall ist. Auch der "Kantönligeist" bleibt bis heute
erhalten und zeigt sich darin, dass das Stimmvolk im
Kanton Zürich im Jahr 2000 beschlossen hat, entgegen
allen anderen Kantonen Englisch als erste Fremdsprache
einzuführen, womit eine Familie mit Kindern kaum mehr
den Kanton wechseln kann. Grotesker kann ein Kleinstaat
wohl keine Politik betreiben, der Deutsch, Französisch,
Italienisch und Romanisch als Landessprachen hat.
Seit
Jahren
ist bekannt, dass Bankiers und Bankangestellte zwischen
Zürich und Genf lieber in Englisch kommunizieren, statt
Französisch bzw. Deutsch zu lernen... Zumindest mehr
innerer Friede wäre der Schweiz zu wünschen, zumindest
ohne Lehrer-Militärs, mit einer eidgenössischen
Koordinierung des Sprachunterrichts in den Schulen und
ohne Sturmgewehr und Munition in den Kleiderschränken.
Das Ende der schweizer Bankenkriminalität aber scheint
tatsächlich erst mit einem EU-Beitritt vollzogen werden
zu können.
Gleichzeitig
erweist
sich der hohe Frankenkurs als innenpolitisch
preistreibend und für
schweizer Exportfirmen und den internationalen Handel
als äusserst destruktiv. Die schweizer Industrie sieht
sich in dieser Sache beinahe unmöglichen Aufgaben
gegenüber. Aussenpolitisch wäre zu wünschen, dass sich
die Banken mit ihren Milliardenprofiten endlich für die
Beseitigung der wachsenden weltweiten Armut einsetzen,
die ansonsten, wenn nichts passiert, sich in Form von
Krankheiten, Epidemien oder durch die Durchdringung mit Mafiaorganisationen bald
gegen Europa wenden könnte. Ebola-Fälle scheinen nur
erste Vorboten zu sein.
Mit
Bekämpfung
der Armut im Ausland würden auch die derzeitigen
Völkerwanderungen zum Stoppen gebracht. Solidarität nach
aussen wäre gefragt, um der
"Insel" Schweiz die Angst vor dem Ausland und dem
hungernden Ausland die Angst vor dem Überlebenskampf zu
nehmen. Die schweizer Banken sind aber nicht einmal für
grossflächig-solidarische Aufbauarbeit in den vom
Kommunismus beraubten osteuropäischen Staaten im Stande,
so dass die Völkerwanderungen und der internationale
Frauenhandel weitergeht.