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Schweinz (Schweiz) CH: Lohn Meldungen
Lohn in der Schweiz 31.12.2023: von 3800 bis 10.220 Franken pro Jahr NETTO:
So viel verdienen Schweizer Köche, Ärztinnen und Co.
https://www.nau.ch/news/schweiz/so-viel-verdienen-schweizer-koche-arztinnen-und-co-66677453
Die Lohnliste von einigen Berufen in der Schweiz (Lohn netto)
-- Küchenhilfe 36J. alt: 3870
-- Polymechaniker Kanton Thurgau: 3940
-- SWISS-Flugbegleiter 33J. alt: netto 4280
-- Pöstler 36J. alt: 5240
-- Chauffeuse 25J. alt in Zürich: 5340
-- Hauswart 23J. alt in Zürich: 5750
-- Hebamme 25J. alt Kanton Zug: 5790
-- Primarlehrer 25 J. alt Kanton Zürich: netto 6360
-- Lokführerin 52J. alt Bern: 6900
-- Aldi-Filialleiter: 6980
-- Assistenzarzt Kanton Solothurn: 7000
-- Bauleiter Kanton Zürich: 7080
-- Gipser 30 J. alt Kanton Aargau: 7220
-- Primarlehrerin 40 J. alt Bern: 7900
-- Montageleiter 30 J. alt Kanton Graubünden: 8400
-- Chefkoch (Küchenchef) 38J. alt Kanton Bern: netto 8570
-- Pfleger (diplomierter Pflegefachmann) 23J. alt Kanton Basel-Stadt: 8830
-- Lidl-Filialleiter: ca. 9800 (fast 10.000)
-- Oberärztin 39J. alt Kanton Basel-Stadt: 10.220
Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie viel Lohn der Nachbar oder das Gegenüber im Zug hat? Ein Tiktok-Account liefert Antworten.
Auf Tiktok teilen viele Schweizer anonym ihre Lohnabrechnungen.
Darunter: Lehrpersonen, eine Oberärztin, ein Pöstler, ein Küchenchef und ein Gipser.
Die Videos gehen viral – einige wurden über 400'000 Mal geklickt.
Der Lohn war lange ein Tabu-Thema – doch heute spricht man offener darüber. Unter anderem dank Social Media: Dort teilen viele Nutzer, welcher Batzen bei ihnen Ende Monat aufs Konto kommt.
Kürzlich zum Beispiel ein Assistenzarzt der Solothurner Spitäler. Er verrät: «Als Assistenzarzt in der Medizin verdient man hier 7000 Franken im Monat bei einer 50-Stunden-Woche.»
Doch der junge Mann ist nicht der einzige, der seinen Lohn auf Tiktok ausplaudert. Inzwischen gibt es einen Account, der nur Videos von Lohnabrechnungen postet – um Transparenz zu schaffen, wie er schreibt.
Darunter: Abrechnungen aus den Schulen, Spitälern, vom Bau, aus Küchen, Büros und dem Detailhandel – praktisch alles ist dabei. Die Videos werden teilweise über 400'000 Mal geklickt.
Aldi-Filialleiter verdient mehr als Lehrer
Ein 25-jähriger Primarlehrer aus dem Kanton Zürich verdient demnach beispielsweise netto 6360 Franken im Monat. Eine 40-jährige Lehrerin aus Bern erhält 7900 Franken.
Mehr als der junge Lehrer verdient ein 29-jähriger Aldi-Filialleiter: Sein Zapfen beträgt laut der Tiktok-Lohnabrechnung 6980 Franken. In den Kommentaren zeigt man sich darüber wenig beeindruckt: Ein Nutzer schreibt, er kenne einen Lidl-Filialleiter, der fast 10'000 Stutz verdiene.
Wie viel verdienen Sie netto?
Vergleichsweise gut verdient man – wie erwartet – auf dem Bau. Ein Bauleiter aus dem Kanton Zürich verdient 7080 Franken. Ein ebenfalls 30-jähriger Aargauer Gipser erhält 7220 Franken im Monat, ein Bündner Montageleiter (auch 30) sogar 8400.
Oberärztin hat 10'220 Franken Lohn
Weniger gut verdient man bei der Post – zumindest als Briefträger. Ein 36-jähriger Pöstler mit 20 Jahren Erfahrung verdient netto 5240 Franken. Weitere Löhne: Eine Chauffeurin (25) aus Zürich verdient 5340 Franken und ein Zürcher Hauswart (23) 5750 Franken. Ein 20-jähriger Polymechaniker hat im Kanton Thurgau einen Lohn von 3940 Franken.
Laut den Kommentatoren «krass wenig» verdient ein Swiss-Flugbegleiter (33) – sein Nettolohn: 4280 Franken. Auch im öffentlichen Verkehr arbeitet eine 52-jährige Bernerin. Als Lokführerin verdient sie 6900 Franken. Und auch hier findet ein Nutzer: «Zu wenig für die Verantwortung und das Alter.»
Für Staunen sorgt dagegen ein 38-jähriger Küchenchef aus dem Kanton Bern mit einem Nettolohn von 8570 Franken. «Im Moment sind Köche gesucht», erklärt sich das eine Nutzerin. Anders sieht es bei einer 36-jährigen Küchenhilfe aus – sie hat 3870 Franken. «Finde es so krass, für welches Kleingeld einige aufstehen am Morgen», meint jemand dazu.
Und wie sieht es im Gesundheitswesen aus? Den 7000-Franken-Lohn eines Solothurner Assistenzarztes kennen wir bereits. Laut dem Tiktok-Account verdient eine Zuger Hebamme (25) netto 5790. Ein diplomierter Pflegefachmann (23) im Kanton Basel hat 8830 Franken Lohn, eine Oberärztin (39) gar 10'220 Franken.
Gewerkschaft lobt Tiktok-Account
Besonders gut gefällt der Tiktok-Account der Gewerkschaft Unia. Für Sprecher Hans Hartmann steht fest: «Wir finden es jedenfalls gut, dass offen über Löhne gesprochen wird.» Ein transparentes Lohnsystem müsste heute eine Selbstverständlichkeit sein – sei es aber nicht.
«Klar ist auch, dass es mehr Druck für Lohngerechtigkeit und -transparenz braucht.» Denn: Die gesetzlich vorgeschriebenen Lohngleichheitsanalysen greifen laut Hartmann nur in Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden.
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Lohn in der Schweiz am 6.10.2024: Beispiel einer Rente 10.450 pro Monat:
Blick ins Budget eines Rentners: «Ich habe 10'450 Franken im Monat»
https://www.blick.ch/wirtschaft/blick-ins-budget-eines-rentners-ich-habe-10-450-franken-im-monat-id20199375.html
Für unsere Serie legen Leute ihr Einkommen offen. Gerhard Wagner lebt gut nach seiner Pensionierung – seine Söhne sagen, er sei sparsam, aber nicht geizig.
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Lohn in der Schweiz am 11.10.2024: Mit 40% Arbeitszeit 5000 Franken pro Monat verdienen - mit Coworking-Konzept:
Unternehmerin Gina Karpf machts möglich: Coiffeuse Lina verdient 5000 Franken pro Monat im 40-Prozent-Pensum
https://www.blick.ch/wirtschaft/unternehmerin-gina-karpf-machts-moeglich-coiffeuse-lina-verdient-5000-franken-pro-monat-im-40-prozent-pensum-id20215307.html
Jean-Claude Raemy - Redaktor Wirtschaft - Im Beauty-Business scheitert der Schritt in die Selbständigkeit oft an Infrastrukturkosten. Jungunternehmerin Gina Karpf glaubt, ein Rezept dagegen gefunden zu haben. Der Coiffeur-Verband sieht dieses aber skeptisch.
Bei diesem Lohn dürften ihre früheren Kolleginnen mächtig staunen! Lina M.* (27) arbeitet seit März 2024 in einem 40-Prozent-Pensum als Coiffeuse. Und verdient eigenen Angaben zufolge genauso viel wie Berufskolleginnen im 100-Prozent-Pensum. «Bei zwei Tagen Arbeit pro Woche komme ich monatlich auf gut 5000 Franken netto», sagt die 27-Jährige zu Blick. Sie möchte ihren vollen Namen nicht öffentlich machen, weil sie Angst vor Neid-Kommentaren auf Social Media hat.
Hochgerechnet auf ein 100-Prozent-Pensum beträgt ihr Monatslohn über 10'000 Franken!
Dieser Superlohn wirft Fragen auf. Der Coiffeur-Beruf ist zwar beliebt, aber finanziell meist wenig attraktiv. Ein Blick in das «Lohnbuch Schweiz 2024» zeigt: Für den Beruf Coiffeur EFZ beträgt der Vollzeit-Medianlohn 4190 Franken ab dem dritten Berufsjahr. Das bedeutet, dass eine Hälfte mehr als diesen Mittelwert verdient, die andere weniger.
[Der Trick ist das Coworking-Konzept].
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In Bern wird massiv Geld verschwendet am 30.10.2024:
Amherds Beraterin verdient 1140 Franken – pro Tag!
https://www.blick.ch/politik/eigentlich-waere-sie-pensioniert-amherds-beraterin-verdient-1140-franken-pro-tag-id20270259.html
ebenda:
30.10.2024: Unglaublich: Bundesratsberaterin verdient mehr als US-Präsident.
Video-Link: https://t.me/Ungeimpfte_Schweiz_kennenlernen/83036
Schweizer Regierung ist nicht sehr gebildet - und braucht "Berater" für 180 Millionen Fr. pro Jahr:
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/nicht-nur-amherd-bund-gibt-180-millionen-pro-jahr-fur-berater-aus-66855189
Nicht nur Amherd: Bund gibt 180 Millionen pro Jahr für Berater aus
Der Lohn von Bauern in der Schweiz am 19.11.2024: Hof+Hofläden+Ferien auf dem Hof+Biogasverkauf:
Was Schweizer Bäuerinnen und Bauern wirklich verdienen
https://www.blick.ch/wirtschaft/lohnt-sich-der-harte-job-ueberhaupt-was-schweizer-baeuerinnen-und-bauern-wirklich-verdienen-id20335336.html
Patrik Berger - Redaktor Wirtschaft - Harte Arbeitszeiten, schwankende Einkommen: Schweizer Bauern haben einen harten Job. Neue Zahlen zeigen grosse Lohnunterschiede zwischen Regionen und Betriebsarten. Nebenjobs werden für viele Landwirte zur finanziellen Notwendigkeit.
Sie haben einen harten Job, die Tausenden Bäuerinnen und Bauern in der Schweiz. Sie sind von früh bis spät auf den Beinen, bei Wind und Wetter. Sie arbeiten mit 49,2 Stunden pro Woche von allen Berufsgruppen am längsten. Ihre Einnahmen können sie nur bedingt planen, weil sie den Launen der Natur ausgesetzt sind – und sind abhängig davon, was sie für ihre Produkte bekommen. Bei den Ausgaben sind sie den Mechanismen des Marktes ausgesetzt, etwa der Teuerung.
Kurz: Der moderne Bauer muss schon fast ein Ökonom sein. Doch was bleibt am Ende des Tages im Portemonnaie? Blick hat sich die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik genau angeschaut.
1
SO VIEL VERDIENT EIN BAUERNBETRIEB
Das landwirtschaftliche Einkommen liegt 2023 bei durchschnittlich 79'900 Franken pro Betrieb. Das ist praktisch gleich viel, wie im Vorjahr. Der Betrag setzt sich zusammen aus landwirtschaftlichen Tätigkeiten inklusive den Einnahmen aus Hofläden. Dazugerechnet werden auch landwirtschaftsnahe Tätigkeiten, wie etwa der Agrotourismus oder die Biogasproduktion.
2
SO VIEL VERDIENT EINE FAMILIENARBEITSKRAFT
Auf den meisten Bauernhöfen der Schweiz arbeitet mehr als eine Person. Oft hilft die ganze Familie auf dem Hof mit. 2023 waren in einem Betrieb durchschnittlich 1,35 familieneigene Arbeitskräfte tätig. Dazu zählen unter anderem der Betriebsleiter und allfällige auf dem Betrieb arbeitende Verwandte wie Ehepartnerin, Eltern oder Kinder im Erwerbsalter.
Der Arbeitsverdienst sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 54'800 Franken pro Familienarbeitskraft. Das sind durchschnittlich 4567 Franken im Monat. Doch längst nicht überall im Land verdienen Bäuerinnen und Bauern so viel. Die regionalen Unterschiede sind gross. Im Tal ist der Verdienst mit 71'700 Franken am höchsten. In Hügelregionen sind es noch 48'500 Franken. In den Bergen gar nur noch 39'100 Franken – oder 3258 Franken im Monat.
3
GROSSE UNTERSCHIEDE JE NACH ART DES BETRIEBS
Bauer ist nicht Bauer. Je nach Betriebsart unterscheiden sich die Einkommen beträchtlich. Ein schwieriges Jahr hatten 2023 Landwirte im Pflanzenbau. Vor allem wegen des nassen Frühlings und den Hitzewellen im Juli und August. Das spüren sie auf dem Konto: Die höheren Produzentenpreise reichten nicht aus, die gesamten wetterbedingten Ernteeinbussen zu kompensieren. Weinbauern bilden die Ausnahme: Der warme und mehrheitlich trockene Sommer führte zu einer sowohl quantitativ als auch qualitativ überdurchschnittlichen Weinernte.
Besser sieht es bei Bauern aus, die Tiere halten. Sie haben besser verdient. Milchbauern profitierten von höheren Preisen und davon, dass sie mehr Tiere auf ihren Höfen hatten als im Vorjahr. Auch die grösser werdenden Betriebe führen zu höheren Einkünften. Doch auch bei den Tierhaltern herrscht nicht nur eitel Sonnenschein: Die Nachfrage nach Rindfleisch ist gesunken, was die Preise ins Rutschen brachte.
4
NEBENEINKÜNFTE WERDEN IMMER WICHTIGER
Viele Bäuerinnen und Bauern arbeiten nicht nur auf dem Hof. Sie haben auch noch einen externen Job, damit Ende Monat die Rechnung aufgeht. Dieser Effort zahlte sich 2023 aus. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen aus landwirtschaftlicher und nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeit stieg um 1,5 Prozent auf 112'200 Franken. Die Arbeit weg vom Hof hat so richtig eingeschenkt: Die sogenannten ausserlandwirtschaftlichen Einkommen sind um 5,5 Prozent gestiegen.
Hoher Lohn als Berater bei der schweizer Regierung am 22.11.2024: 1800 Franken PRO TAG (!!!):
Während Corona: Berater kassiert vom Bund mehr als Spitzenbeamte
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/wahrend-corona-berater-kassiert-vom-bund-mehr-als-spitzenbeamte-66866749
Viola Amherds VBS vertraute während Corona auf die Expertise eines Ex-Berufsoffiziers. Beim Honorar wurde zweimal ein vereinbartes Kostendach überschritten.
Während Corona stand die Schweizer Armee im Einsatz. Ein Ex-Berufsoffizier wurde nicht eingezogen, verdiente sich aber ein goldenes Näschen.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Berater im VBS kassierte mehr als Spitzenbeamte.
Nun wird publik: Während Corona überschritt er das Kostendach zweimal.
Ein Anwalt hat nun Anzeige eingereicht.
Schon wieder sorgt ein Berater-Honorar im Verteidigungsdepartement (VBS) von Bundesrätin Viola Amherd für Aufsehen.
Ein ehemaliger Berufsoffizier erhielt ein Tageshonorar von 1800 Franken. Zwischen März 2020 und Mai 2021 – während Corona – stellte er dem VBS insgesamt satte 412'300 Franken in Rechnung. Exklusive Mehrwertsteuer. Dieser Fall, der inzwischen die Justiz beschäftigt, hat der «Tages-Anzeiger» ans Licht gebracht.
Damit verdiente er mehr als Spitzenbeamte! Konkret sind das 58 Prozent mehr, als Brigitte Hauser-Süess verdient – eine persönliche Mitarbeiterin von Verteidigungsministerin Amherd.
Kürzlich machte die «NZZ» publik, dass sie trotz Erreichen des Alterslimits von 70 Jahren ihre Arbeit bis Ende 2024 fortsetzt. Mit einem Trick: Hauser-Süess ist nun als externe Beraterin tätig und erhält ein Tageshonorar von 1140 Franken.
Kostendach zweimal überschritten
Zurück zum Fall des Ex-Berufsoffiziers: Mit dem VBS vereinbarte er ein sechsmonatiges Mandat mit einem Tageshonorar von 1800 Franken inklusive Spesen und Sozialversicherungen. Laut dem VBS eine übliche Grössenordnung in der Bundesverwaltung.
Wie bei externen Beschaffungen üblich, wurde ein Kostendach (108'000 Franken) vereinbart.
Nach Ablauf der sechs Monate stellte sich jedoch heraus, dass die Kosten aus dem Ruder gelaufen waren: Der Berater stellte im August 2020 172'900 Franken in Rechnung – deutlich mehr als das vereinbarte Kostendach!
Trotzdem: Das Mandat wurde im September 2020 erneut verlängert. Diesmal bis Juli 2021 und mit einem neuen Kostendach von 216'000 Franken. Doch auch diese Grenze wurde vorzeitig überschritten.
Grösserer Aufwand während Corona
In dieser Krisensituation suchte die Armeeapotheke nach externer Hilfe und fand sie in einem ehemaligen Angestellten: dem Berufsoffizier, der zwischen 2000 und 2009 im Bereich Logistik für die Schweizer Armee tätig gewesen war.
«Sein Leistungsausweis prädestinierte ihn für den Einsatz während der Krise», sagt Armeesprecher Stefan Hofer gegenüber dem «Tages-Anzeiger».
Und er rechtfertigt die Überschreitungen des Kostendachs mit dem hohen Beschaffungs-Aufwand während Corona. «Die Lage war sehr volatil und schnell wechselnd.» Zudem habe man dem Berater zusätzliche Aufträge gegeben.
Anwalt reicht Anzeige ein
Der Luzerner Unternehmensjurist Loris Fabrizio Mainardi hat die Maskenbeschaffung des Bundes während Corona kritisch unter die Lupe genommen. Er ist zum Schluss gekommen, dass die Rechtfertigungen der Armee einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten, heisst es im Bericht weiter.
Denn: Man hätte den Oberstleutnant zum Militärdienst verpflichten können und ihn für den Covid-Assistenzdienst einberufen können. Die Armee entgegnet, es habe eine entsprechende Bewilligung gefehlt.
Er hat daher Ende August dieses Jahres bei der Bundesanwaltschaft eine entsprechende Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.
Die Bundesanwaltschaft bestätigt den Eingang der Strafanzeige. Sie sagt, dass sie gemäss dem üblichen Vorgehen geprüft wird. Die Armee will zur Strafanzeige derzeit keine Stellung nehmen.
Lohn der schweizer Krankenkassenbosse am 1.12.2024: bis 955.000 Franken pro Jahr:
Prämien steigen – die Löhne der Krankenkassen-Manager auch: Bis zu 955’000 Franken
https://www.blick.ch/wirtschaft/bis-zu-955-000-franken-die-praemien-steigen-die-loehne-der-krankenkassen-manager-auch-id20371023.html
Otto Hostettler - Beobachter - Neue Rekorde bei den Löhnen der Krankenkassen-Chefs: «Profitgier», sagt ein SP-Ständerat – und tritt den Kampf an.
Es ist wie bei den Prämien – jedes Jahr ein bisschen mehr: Die Löhne der Krankenkassen-Chefs erreichen neue Höchststände. 2023 erhielten die CEO von sieben der zehn grössten Krankenkassen einen Lohn von über 700’000 Franken. Das höchste Gehalt bezahlt derzeit die Sanitas; CEO Andreas Schönenberger kommt 2023 auf ein Jahresgehalt von 955’176 Franken.
Artikel aus dem «Beobachter»
Das ist ein Beitrag aus dem «Beobachter». Das Magazin berichtet ohne Scheuklappen – und hilft Ihnen, Zeit, Geld und Nerven zu sparen.
Innerhalb von sechs Jahren hat sich sein Lohn praktisch verdoppelt. 2017 lag das Gehalt des Sanitas-CEO noch auf Rang neun. Spitzenreiterin war damals die CSS, deren Chefin Philomena Colatrella verdiente 743’766 Franken. Sie war seinerzeit die einzige Krankenkassen-CEO mit einem Lohn von über 700’000 Franken. Heute kommt sie auf knapp 800’000 Franken und liegt auf Platz zwei.
Schlusslicht mit stolzen 339’000 Franken
Das tiefste Gehalt ist immer noch ansehnlich: Atupri-Chef Christof Zürcher lässt sich 339’417 Franken auszahlen. Viel – aber fast dreimal weniger als Spitzenverdiener Schönenberger von der Sanitas. Auch bei den Spitzen der Verwaltungsräte wird nicht geknausert: Helsana-Präsident Thomas D. Szucs lag schon 2017 an der Spitze. Damals kassierte er 308’270 Franken, nun sank der Betrag auf 289’300 Franken.
Weniger ausbezahlt wurden auch den Verwaltungsratspräsidenten von KPT, Concordia, Sanitas und Assura. Die Atupri-Präsidentin Sandra Thoma Hauser liegt mit 66’000 Franken Jahresgehalt weit abgeschlagen an letzter Stelle.
Jahrzehntelange Diskussion
Die Löhne der Krankenkassen-Chefs sorgen im Bundeshaus seit über 20 Jahren für Diskussionen. 1998 kritisierte etwa der damalige SP-Nationalrat Jean Ziegler: «Manche kassieren ein Jahresgehalt von 400’000 Franken.» Das sei «schlicht und einfach skandalös gegenüber den Versicherten». Die Antwort des Bundesrats: Man sehe keine Möglichkeit, in die Lohnstrukturen der Krankenversicherer einzugreifen, «solange das allgemein übliche Mass nicht überschritten wird».
Etliche Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben sich am Thema bereits die Zähne ausgebissen – ohne Erfolg. Immerhin: Seit 2016 müssen die Krankenkassen die Gehälter ihrer Führungsorgane offenlegen.
Bald eine gesetzliche Grenze?
Inzwischen hat die Debatte aber eine neue Dynamik angenommen: Eine parlamentarische Initiative des Neuenburger Ständerats Baptiste Hurni (SP) schaffte sowohl in der vorberatenden Kommission des Nationalrats als auch in derjenigen des Ständerats eine Mehrheit.
Der Prämienticker schaut Lobbyisten und Profiteuren des Gesundheitswesens auf die Finger, deckt Missstände auf und sammelt Erfahrungen von Patienten, die unnötige Ausgaben vermeiden konnten.
Damit wird nun direkt ein Gesetz ausgearbeitet. Der Nationalrat wird voraussichtlich schon im Sommer 2025 darüber diskutieren können.
Dem Neuenburger Ständerat schwebt vor, dass die Managergehälter bei Krankenkassen einen vom Bundesrat definierten Höchstbetrag nicht übersteigen dürfen. Gleichzeitig würde dieser Höchstbetrag nur dann steigen, wenn die Prämien der Versicherten sinken. Und im Gegenzug sinken, wenn die Prämien steigen.
Hurni will damit Krankenkassen belohnen, die nicht nur gut wirtschaften, sondern dadurch auch die Prämien der Versicherten senken können. Und andererseits will Hurni verhindern, dass Kassen trotz steigender Prämien ihre Managergehälter erhöhen können.
«Profitgier ist der Grund»
Gegenüber dem Beobachter nimmt Hurni kein Blatt vor den Mund: «Profitgier ist der Grund für die exzessiven Erhöhungen. So einfach ist das.» Die Zunahme der Managersaläre sei «nicht zu rechtfertigen und unannehmbar».
Gerne hätte der Beobachter von der Sanitas erfahren, wie sie die Verdoppelung des Managerlohns rechtfertigt und wo sie die Obergrenze für den Lohn einer Krankenkasse sieht. Doch die Anfrage blieb unbeantwortet.
Schweizer Löhne am 16.12.2024: Reiche werden immer reicher - manche immer ärmer: Gesundheitswesen, Detailhandel, Gastronomie:
Lohnrunde 2025: Trotz guter Wirtschaft: Reallöhne steigen seit zehn Jahren nicht
https://www.20min.ch/story/lohnrunde-2025-trotz-guter-wirtschaft-realloehne-wachsen-seit-zehn-jahren-nicht-mehr-103241044
Die Bilanz der Lohnverhandlungen 2025 ist durchzogen. Die Reallöhne steigen trotz wirtschaftlichem Aufschwung nicht.
Lohnrunde 2025: Darum gehts
Hohe Mieten und stark steigende Krankenkassenprämien: Vielen Arbeitnehmenden bleibt am Ende des Monats nur wenig Geld übrig.
Auch die Lohnrunde 2025 verbessert die Situation für die meisten Arbeitnehmenden nicht.
Der Nachholbedarf bei den Löhnen bleibe gross, so Travail Suisse.
Die Reallöhne sind in den letzten drei Jahren gesunken. Daran ändert auch die Lohnrunde 2025 wenig, wie Travail Suisse am 16. Dezember in Bern verkündet hat: Die Bilanz der Lohnverhandlungen sei durchzogen und die Erholung der Löhne ungenügend, so die Gewerkschafts-Dachorganisation.
Kein Reallohnwachstum in den letzten zehn Jahren
Ende dieses Jahres liegen die Reallöhne auf dem Niveau von 2015. «Viele sehen sich mit einem wirtschaftlichen Aufschwung bei gleichzeitig sinkender Kaufkraft konfrontiert», sagte Thomas Bauer, Leiter Wirtschaftspolitik von Travail Suisse. Das sei inakzeptabel, es brauche Gegensteuer. Wer denke, dass der wirtschaftliche Aufschwung zu höheren Löhnen führe, werde einmal mehr eines Besseren belehrt.
Diese drei Branchen haben Nachholbedarf
Nur in den Branchen mit Gesamtarbeitsverträgen und gewerkschaftlicher Vertretung sehe es etwas besser aus. Der Nachholbedarf bei den Löhnen sei also gross. Vor allem im Gesundheitswesen, Detailhandel und der Gastronomie habe sich seit 2021 ein grosser Lohnrückstand aufgebaut.
Befriedigende bis gute Lohnverhandlungen habe es im Bauhaupt- und Baunebengewerbe, etwa bei den Schreinern, Malern und Gipsern sowie den Gerüstbauern gegeben. «Vor allem in den handwerklichen Berufen konnten wir die Reallöhne erneut sichern und teilweise sogar real leicht erhöhen», sagt Yvonne Feri, Präsidentin der Gewerkschaft Syna.
Öffentlicher Verkehr sichert Kaufkraft
«Die Arbeitnehmenden arbeiten bis zum Anschlag und haben gleichzeitig immer weniger Geld in der Tasche», so Feri. Durchzogen falle die Bilanz auch für die Angestellten im Service Public aus. Im öffentlichen Verkehr habe man in schwierigen Verhandlungen immerhin die Kaufkraft sichern können. Reallohnzuwächse blieben aber weitgehend aus.
29.12.2024: Neue Zuschläge bei der Postfinance ab 1.1.2025:
Flüge, Löhne, Strom: Das ändert sich im Januar in der Schweiz: HÖHERE ZUSCHLÄGE FÜR POST-MITARBEITENDE
https://www.blick.ch/wirtschaft/fluege-loehne-strom-das-aendert-sich-im-januar-in-der-schweiz-id20439784.html
[...]
Mitarbeitende der Post und von Postfinance erhalten per 1. Januar 2025 höhere Zuschläge für Pikett-, Abend-, Nacht- und Sonntagseinsätze. Die Post hat sich mit den Sozialpartnern im September in neuen Gesamtarbeitsverträgen (GAV) darauf geeinigt. Für Piketteinsätze zahlt die Post künftig 6 Franken pro Stunde – statt wie bisher 5 Franken. Der Zuschlag für Abend- und Nachteinsätze steigt ebenfalls um einen Franken auf 8 Franken pro Stunde. Für Sonntagseinsätze gibt es 12.50 Franken pro Stunde – statt wie bisher 11 Franken.
Die Treueprämie für fünf Jahre Treue zum Unternehmen steigt ausserdem von 1500 Franken auf 1650 Franken. Zudem gelten bei der Post künftig schweizweit zehn statt neun Feiertage.
Die neuen GAV gelten mindestens drei Jahre und betreffen rund 30'000 Mitarbeitende. Ausgenommen sind Mitarbeitende von Postauto, Postlogistics, Post Immobilien und Management Service, Presto Presse Vertrieb und notime. [...]
Bauernhof im Kanton Bern (Schweiz) am 4.1.2025: Lohn 18 Franken pro Stunde - total 78'027 Franken für über 4000 Stunden:Bäuerin Gabi Schürch aus Kirchberg BE legt ihr Hofeinkommen offen: «Ich zahle meinem Mann 18 Franken pro Stunde aus»
https://www.blick.ch/wirtschaft/baeuerin-gabi-schuerch-aus-kirchberg-be-legt-ihr-hofeinkommen-offen-ich-zahle-meinem-mann-18-franken-pro-stunde-aus-id20462610.html
"2023 verdienten Gabi und ihr Mann Beat mit ihrer Arbeit auf dem Hof zusammen 78'027 Franken für über 4000 Stunden. «Ich kann meinem Mann und mir 18 Franken pro Stunde auszahlen», so die Bäuerin. Manche Bauern verdienen mehr, manchen geht es schlechter - die Schürchs liegen irgendwo dazwischen."
Der Artikel:
Milena Kälin und Philippe Rossier - Gabi Schürch-Wyss betreibt den Bauernhof im Kanton Bern mit ihrer Familie bereits in vierter Generation. Obwohl die finanzielle Situation nicht einfach ist, steht der Nachwuchs bereit.
35 Milchkühe, 33 Hektar Nutzfläche und 19 Hektar Wald. Hinzu kommen noch einige Hektare zur Futterproduktion sowie Ackerfläche. Das ist der Hof von Gabi Schürch-Wyss (52) in Kirchberg BE, wie er sich beim Besuch von Blick präsentiert. Vor zwei Jahrzehnten übernahm sie gemeinsam mit ihrem Mann den Landwirtschaftsbetrieb von ihren Eltern. Die fünfte Generation steht mit Sohn Florian (21) bereits in den Startlöchern.
«Wir bauern leidenschaftlich gern und haben Freude daran, mit Tier und Natur zu arbeiten», sagt Schürch. Für eine Medienkonferenz des Schweizer Bauernverbands legt sie die Finanzen ihres Hofs offen. Dabei handelt es sich um einen typischen, durchschnittlichen Bio-Hof mit Tierhaltung, Pflanzenbau und Wald.
2023 verdienten Gabi und ihr Mann Beat mit ihrer Arbeit auf dem Hof zusammen 78'027 Franken für über 4000 Stunden. «Ich kann meinem Mann und mir 18 Franken pro Stunde auszahlen», so die Bäuerin. Manche Bauern verdienen mehr, manchen geht es schlechter - die Schürchs liegen irgendwo dazwischen.
Dabei arbeitet das Paar deutlich mehr als der Durchschnitt: Ehemann Beat arbeitet Vollzeit auf dem Hof – 365 Tage im Jahr. Täglich chrampft er 10 Stunden am Tag – bis zu 75 Stunden in der Woche. Ehefrau Schürch selbst arbeitet pro Woche 35 Stunden auf dem Hof. «Dabei ist es auf einem Bauernhof extrem schwer, Arbeits- und Freizeit abzugrenzen», so die Bäuerin. Sie arbeitet nebenbei noch als Vizepräsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen und Landfrauenverband und verdient sich so noch etwas dazu.
Am meisten verdienen Schürchs mit dem Verkauf ihrer eigenen Milch. Dank ihrer Biogasanlage können sie zudem Strom absetzen. «Der Arbeit auf dem Hof mit Tier und Natur ist spannend – aber auch herausfordernd und arbeitsintensiv», sagt sie.
[Bio lohnt sich nicht immer]
Seit 2018 gilt der Hof als Bio-Bauernhof. Ob man im Bio-Betrieb mehr oder weniger verdient, konnte Schürch so nicht beantworten. Einerseits ist der Ertrag höher, da man an der Milch mehr verdient. Aber auch der Arbeitsaufwand ist bis zu 15 Prozent höher. Dazu kommen noch die Futterzukäufe. «Die Umstellung sollte sowieso nicht aus einem reinen Umsatzdenken erfolgen», so die Bäuerin.
Investitionen als Herausforderung
«Mit einem Stundenlohn von 18 Franken lassen sich keine grossen Sprünge machen», so Schürch. Insgesamt wohnt die Familie zu sechst. Drei der vier Kinder im Alter zwischen 15 und 23 Jahren haben bereits eine eigene Arbeitsstelle ausserhalb des Hofs, davon sind zwei noch in der Lehre.
Neben ihrem eigenen Lebensunterhalt muss die Familie auch Gebäude wie das Wohnhaus oder die Ställe unterhalten. Miete bezahlt sie zwar keine – doch das denkmalgeschützte Bauernhaus muss instandgehalten werden. Hypotheken müssen abbezahlt und der Hof muss für die Zukunft fit gemacht werden. Auch fürs Alter sorgt das Paar bereits vor: Zusammen investieren Gabi und Beat Schürch jährlich 26'500 Franken in ihre Vorsorge. «Das ist vor allem auch wichtig für meinen Mann, da ich Alleinbesitzerin des Hofs bin», so die Bäuerin. Beat Schürch findet sich in der Position wieder, in der sonst meistens die Bauernfrau ist.
Doch die finanzielle Situation spitzt sich zu. Unter anderem muss die Melkmaschine bald erneuert werden. «Investitionen stellen zunehmend eine Herausforderung dar. Wir müssen schauen, dass wir uns nicht übernehmen», so Schürch.
Ferien zur Prävention
Das Bauernleben ist intensiv: Pro Jahr versuchen sich die beiden, «wenn irgend möglich», ein bis zwei Wochen Ferien zu gönnen. Das ist eine Herausforderung: Die Kühe müssen sieben Tage die Woche morgens und abends gemolken werden. In Abwesenheit der Schürchs übernehmen das ein Landwirt in Ausbildung sowie eine weitere 40-prozentige Arbeitskraft, die das Paar auf dem Hof beschäftigt. Auch der Vater der Landwirtin, dem der Hof ursprünglich gehört hat, hilft aus. «Eine Auszeit vom Betrieb ist ganz wichtig. Das gibt uns eine gewisse Distanz – und ist eine Burnout-Profilaxe», so Schürch. An einem Sonntag im Monat gönnt sich die Familie deshalb einen freien Tag.
Trotz Herausforderungen steht der Nachwuchs bereit: Florian (21), der zweitälteste Sohn, möchte den Hof übernehmen. «Seit ich klein bin, konnte ich mir nichts anderes vorstellen», sagt er. Seine Leidenschaft ist dem jungen Berner anzumerken. Wenn sich jetzt noch die finanzielle Situation für den Bauernberuf verbessere, sei das noch «die Kirsche auf der Torte».
Bauern-Stundenlohn in der Schweiz am 9.1.2025: im Schnitt 18 Franken pro Stunde - weil viele Kosten anfallen:
Darum verdient Bäuerin Gabi nur 18 Fr. pro Stunde
https://www.nau.ch/news/schweiz/darum-verdient-bauerin-gabi-nur-18-fr-pro-stunde-66890993
Simon Binz - Unteres Emmental - Bäuerin Gabi soll nur 18 Franken pro Stunde verdienen. Wie kommt die Vizepräsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands auf diese Summe?
Das Wichtigste in Kürze
Eine Schweizer Bio-Bäuerin hat ihren Lohn offengelegt.
Gabi Schürch sagte, dass ihr Mann und sie einen Stundenlohn von 18 Franken haben.
Wie kommt diese Rechnung für ein Einkommen von 78'000 Franken pro Jahr zustande?
An der Jahresmedienkonferenz des Bauernverbands legte Gabi Schürch offen, wie viel sie und ihr Mann im Jahr verdienen. Umgerechnet kommen die beiden demnach auf einen Stundenlohn von 18 Franken.
Bauernpräsident Markus Ritter erwähnte dazu: Im schweizweiten Vergleich sei das sehr wenig, liege jedoch leicht über dem Durchschnitt der Familienarbeitskräfte in der Landwirtschaft. Dieser liegt laut einer komplexen Rechnung von Agroscope, einem Forschungszentrum des Bundes, bei 17 Franken.
Sollten die Bauern mehr Direktzahlungen erhalten?
In den Kommentarspalten viele Medien zeigten die meisten Leser aber kaum Verständnis für Bäuerin Gabi und ihre Familie. Sie reagierten eher mit Hohn und Wut, wie die «Tamedia»-Zeitungen schreiben. Der Tenor: Bei den hohen Subventionen für die Landwirtschaft könne es doch gar nicht sein, dass die Bauern so wenig verdienten.
Der Bund schüttete 2023 insgesamt 2,8 Milliarden Franken Direktzahlungen an die Schweizer Bauern aus. Trotzdem warnt Ritter vor dem Ende der Familienbetriebe, wenn die Löhne nicht steigen. Viele wollen dies offenbar kaum glauben und sprechen gar von «falscher Propaganda des Bauernverbandes. Und: Die Bauern seien sowieso «ewige Jammeris», heisst es.
Wie wird der Stundenlohn der Bauern ermittelt?
Agroscope bemühte sich, die Stundenlöhne der Landwirtinnen und Landwirte möglichst mit jenen anderer Branchen vergleichbar zu machen. Das ist nicht ganz einfach: Anders als andere Berufstätige leben Bäuerinnen und Bauern direkt an ihrem Arbeitsplatz, konsumieren Eier, Fleisch und Milch aus eigener Produktion und führen den Haushalt oft nahtlos mit der Hofarbeit zusammen. Hinzu kommen spezielle steuerliche Regelungen.
Für ihre Berechnung nahmen die Forscher vereinfacht gesagt das gesamte Einkommen eines Bauernhofs, einschliesslich der Einnahmen aus Verkäufen und staatlicher Direktzahlungen. Davon wurden sämtliche Ausgaben abgezogen, wie etwa die Löhne für externe Mitarbeitende und Materialkosten. Auch der Wert aller selbstgenutzten Produkte wurde berücksichtigt.
Zudem flossen Vorteile wie die reduzierte Mehrwertsteuer auf Vieh, Futtermittel oder Saatgut sowie die Rückerstattung der Mineralölsteuer beim Kraftstoffkauf in die Berechnungen des landwirtschaftlichen Einkommens ein.
Familie Schürch kommt auf ein Einkommen von knapp 78'000 Franken
Bei der Familie Schürch, die in Kirchberg BE einen Biohof mit 35 Milchkühen führt, bleibt bei einer solchen Betriebsrechnung laut den «Tamedia»-Zeitungen am Schluss ein Einkommen von 78'027 Franken. Diese Zahl ergibt sich aus den Gesamteinnahmen von 291'659 Franken (Direktzahlungen, Verkauf von Produkten, landwirtschaftliche Arbeiten für Dritte und Mietzinseinnahmen) minus den Ausgaben von 213'632 Franken.
Das auf diese Weise ermittelte landwirtschaftliche Einkommen wird durch die Arbeitsstunden der Bäuerinnen und Bauern geteilt, um den Stundenlohn zu berechnen. Ein Schweizer Landwirt arbeitet durchschnittlich mehr als 50 Stunden pro Woche – bei Beat Schürch sind es sogar 60 bis 70 Stunden.
Bauernverband Schürch
Die Konferenz des Bauernverbandes fand auf dem Biohof der Schürchs in Kirchberg BE statt. - Facebook
Der Arbeitstag des Berner Bauern beginnt um 5:45 Uhr mit dem Melken und Misten und endet um 18 Uhr mit dem Beschicken der Biogasanlage und dem Füttern der Tiere. Gabi Schürch schätzt, dass sie etwa 35 Stunden pro Woche auf dem Hof arbeitet. Zusammen gelten sie als 1,4 Arbeitskräfte auf dem Betrieb und kommen so jährlich auf rund 4150 Arbeitsstunden. Daraus entsteht schliesslich der Stundenlohn von etwas über 18 Franken für die Schürchs.
«Besonders viel übrig bleibt nicht»
Für die Bauernfamilie sind die rund 78'000 Franken aber nicht einfach Sackgeld, wie manche Kommentarschreiben vermuten. Gabi Schürch betont, dass sie, «wie alle anderen», mit dem Geld auch ihre Steuern und die Krankenkasse bezahlen müssten: «Jeweils rund 15’000 Franken und 16’000 Franken für die ganze Familie.»
Auch den Eigenmietwert ihres Wohnbereichs müssen die Schürchs versteuern – allerdings liegt dieser für landwirtschaftliches Wohneigentum etwas niedriger als für die übrige Bevölkerung. Entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben können sie die Autokosten ebenfalls nur zur Hälfte über den Betrieb abrechnen. Hinzu kommen alle weiteren alltäglichen Ausgaben. «Besonders viel übrig bleibt so nicht», sagt Gabi Schürch.
Bauernverband Schürch
Rund 90 Prozent der Schweizer Bauern haben ein Nebeneinkommen. Gabi Schürch zum Beispiel arbeitet nebenzu als Vizepräsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands - Facebook
Unter anderem aus diesem Grund arbeitet die Bäuerin zusätzlich ausserhalb des eigenen Hofs. Schürch ist Vizepräsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands, was einem Arbeitspensum von etwa 40 Prozent entspricht. Rund 90 Prozent der Schweizer Bauern haben ein Nebeneinkommen, das insgesamt etwa ein Drittel des gesamten bäuerlichen Einkommens ausmacht. Diese ausserbetrieblichen Einkünfte fliessen jedoch nicht in die Lohnberechnungen von Agroscope ein.
Lohn in der Schweiz am 22.3.2025: Personalberater hat 11.833,85 Franken pro Monat x13:
11'833.85 Franken Gehalt im Monat - Armend Mustafa (29) stellt vertrauliche Daten auf Linkedin - Personalberater bricht Lohntabu
https://www.blick.ch/wirtschaft/11833-85-franken-gehalt-im-monat-armend-mustafa-29-stellt-vertrauliche-daten-auf-linkedin-und-was-verdienst-du-personalberater-bricht-lohntabu-id20705587.html
Fototexte:
1. Armend Mustafa postet auf Linkedin anonymisierte Lohnabrechnungen und löst damit Diskussionen aus.
2. Mustafas erster Post liegt drei Monate zurück.
3. Werbung
4. Mustafa ist Geschäftsführer der Meron AG, einer Personalberatung, und will das Lohntabu brechen.
5. Viele Arbeitgeber machen nach wie vor ein Geheimnis um die Löhne. Oft zum Nachteil der Angestellten, so Mustafa.
6. Mittlerweile hat er 41 anonymisierte Lohnabrechnungen gepostet.
7. Die letzte ist von einer Expertin Intensivpflege, die in einem 50-Prozent-Pensum arbeitet.
8. Seine Linkedin-Posts mit Lohnabrechnungen kommen nicht bei allen gut an. «Ich habe einige böse Nachrichten erhalten», sagt Mustafa.
Der Artikel:
Martin Schmidt - Redaktor Wirtschaft - Der Schweizer Personalberater Armend Mustafa sorgt mit Lohnabrechnungen für Aufsehen auf Linkedin. Und fährt damit einen Haufen Ärger ein. Seine Aktion zeigt, wie kontrovers das Thema Lohntransparenz in der Schweiz noch immer ist.
Und wie viel verdienst du? Bei vielen Leuten in der Schweiz löst diese Frage nach wie vor grosses Unbehagen aus. Gerade ältere Arbeitskräfte empfinden Diskussionen über ihr Salär als Eingriff in die Privatsphäre. Das kriegt auch Armend Mustafa (29) zu spüren. Der Geschäftsführer der Meron AG betreibt in Aarau eine Personalberatung und postet seit knapp drei Monaten anonymisierte Lohnabrechnungen auf der Jobnetzwerk-Plattform Linkedin. «Ich will das Lohntabu brechen», sagt er beim Treffen mit Blick.
Die erste Lohnabrechnung, die er ins Netz stellte: Personalberater für wichtige Kunden in der Region Zürich, 34-jährig, mit elf Jahren Berufserfahrung und einem Abschluss an einer höheren Fachschule, keine Personalführung. Diese Person verdient 11'833.35 Franken brutto im Monat (mal zwölf).
Mustafa erhält böse Nachrichten
Die negativen Reaktionen unter den Posts folgen prompt: Es sei nutzlos, solche Daten zu teilen. Es sei denn, man verfolge das Ziel, dass am Ende alle gleich viel verdienen. «Was soll der Mist?», fragt einer. Ein anderer wirft Mustafa Populismus vor. Also, dass er damit nur Leute gegeneinander aufbringt. «Ich verstehe nicht ganz, was diese Aktion soll? Für Transparenz sorgt sie jedenfalls nicht», kritisiert jemand.
«Ich habe einige böse Nachrichten erhalten», sagt der Personalberater Mustafa. Doch er habe mit emotionalen Reaktionen gerechnet und nimmt es sportlich. «Für viele Menschen in der Schweiz ist nach wie vor klar, dass man nicht über den Lohn und Geld spricht.»
Hunderte Kommentare
Die Beiträge werden teilweise hundertfach kommentiert. Und auch immer wieder bei Linkedin angeprangert und gemeldet. So hat das Netzwerk-Jobportal gleich mehrere der mittlerweile über 40 anonymisierten und von Mustafa online gestellten Lohnabrechnungen vorübergehend vom Netz genommen – zwei sogar dauerhaft. «Im einen Fall hatte der Arbeitgeber wenig Freude an der Transparenz», sagt er mit einem Augenzwinkern.
Lohntransparenz ist bei vielen Firmen noch immer ein Tabuthema. «Und darunter leiden vor allem die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Viele wissen nicht, was sie wert sind und wo sie sich punkto Lohn einordnen können», erklärt Mustafa seine Lohnabrechnung-Aktionen.
«Vielverdiener haben Angst vor Neid»
Wie Mustafa scheint auch vielen anderen Leuten im Land mehr Transparenz ein grosses Anliegen zu sein. In drei Monaten hat er rund 300 Lohnabrechnungen erhalten, die er posten darf. Die meisten liegen zwischen 4500 Franken und 14'000 Franken pro Monat. «Einige schicken ihre Abrechnungen, damit sie anhand der Reaktionen sehen, wo sie stehen.» Und das wird auch rege gemacht: In vielen Linkedin-Kommentaren tauschen sich die Nutzerinnen und Nutzer darüber aus, ob die publizierten Löhne zu niedrig, fair oder gar zu hoch sind.
Beispielsweise bei einem Projektleiter: Er ist 32-jährig, arbeitet bei einem Anlagebauer in St. Gallen, verfügt über vier Jahre Erfahrung, führt ein Team von 4 bis 6 Leuten, der höchste Abschluss ist technischer Kaufmann. Bei ihm schreiben gleich mehrere Personen, dass die 7030 Franken brutto mal 13 Monate inklusive Kinderzulagen zu wenig sind.
Mustafa erlebt in seinem Berufsalltag beide Extreme: «Es gibt Bewerberinnen und Bewerber, die exorbitant hohe oder viel zu tiefe Lohnvorstellungen haben. Und dann gibt es Arbeitgeber, die bei einem zu tiefen Vorschlag des Bewerbers einfach einschlagen, weil sie dann eine günstige Arbeitskraft kriegen», erzählt er.
Sind die Bewerber besser informiert, und herrscht in einer Firma mehr Lohntransparenz, würde die Bezahlung im Schnitt «fairer» ausfallen. Mit seinen Posts will Mustafa weiterhin dazu beitragen.
Lügner Berset und seine Lügengruppe am 23.11.2025: Sie kassieren Steuergelder 100.000e von Franken:
Berset-Mitarbeiter kassierten bei seinem Abgang 750'000 Franken - Abgangsentschädigung
https://www.20min.ch/story/abgangsentschaedigung-berset-mitarbeiter-kassierten-bei-seinem-abgang-750-000-franken-103455949
Justin Arber - Dokumente zeigen, dass die engsten Mitarbeitenden von Alt-Bundesrat Alain Berset insgesamt 750'000 Franken Abgangsentschädigung erhalten haben – selbst wer nur kurze Zeit angestellt war.
Der Bund zahlte über 750'000 Franken an ehemalige Mitarbeiter von Alain Berset.
Lukas Gresch, Bersets ehemaliger Generalsekretär, erhielt mit 366'665 Franken die höchste Einzelzahlung.
Die Abgangsentschädigungen sind in der Bundespersonalverordnung geregelt, derzeit prüft das Parlament eine Anpassung.
Als Alain Berset vor zwei Jahren sein Amt als Bundesrat abgegeben hat, haben davon auch seine engsten Mitarbeitenden profitiert. Selbst wer nur kurz für den SP-Politiker gearbeitet hatte. Insgesamt 750'000 Franken hat der Bund an sie ausbezahlt. Der «Sonntagsblick» hatte Einsicht in entsprechende Dokumente.
Demnach hat Bersets Generalsekretär Lukas Gresch mit 366'665 Franken die höchste Summe kassiert. Stefan Honegger, zwischen 2020 und 2023 persönlicher Mitarbeiter von Berset, erhielt 153'207 Franken. Michael Brändle, persönlicher Mitarbeiter von Berset in den Jahren 2012 bis 2023, erhielt 133'728 Franken. Weil er später Präsident der Kulturstiftung Pro Helvetia wurde, wurde sein Lohn von der Abgangsentschädigung abgezogen.
Auch Kurzzeit-Mitarbeiter profitieren
Selbst wer nur knapp ein Jahr für Berset gearbeitet hatte, erhielt mehrere Zehntausend Franken bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. So etwa Rémy Lüthy, stellvertretender Generalsekretär zwischen 2023 und 2024: Er erhielt 53'759 Franken. Gianna Blum, von 2022 bis Ende 2023 Co-Leiterin Kommunikation, erhielt 44'311 Franken.
Die Regeln
Die Abgangsentschädigungen sind in der Bundespersonalverordnung verankert. Demnach erhalten unter anderem Staatssekretäre, Amtsdirektoren, höhere Stabsoffiziere und Generalsekretäre eine Abgangsentschädigung. Sie haben Anspruch auf diese, wenn sie nach ihrem Einsatz nicht in einer internationalen Organisation in derselben oder in einer anderen ihnen zumutbaren Funktion eingesetzt werden können. Sie erhalten dann eine Entschädigung in der Höhe von bis zu einem Jahreslohn.
Abgangsentschädigungen können rückgefordert werden, wenn die betroffene Person im Jahr, das der Auflösung ihres Dienstverhältnisses folgt, eine andere Stelle innerhalb der Bundesverwaltung antritt.
Politikum
Die Abgangsentschädigungen des Bundes sind inzwischen auch zum Politikum geworden. Im vergangenen Jahr hat der Ständerat einer parlamentarischen Initiative von Ständerat Thomas Minder zugestimmt. Der parteilose Politiker forderte, dass künftig die Spitzenkader der Bundesverwaltung oder von bundesnahen Betrieben prinzipiell keine Abgangsentschädigungen mehr erhalten.
Minder argumentierte, die Löhne dieser Leute seien so hoch, dass es einer Abgangsentschädigung im Fall eines Abgangs nicht bedürfe. Teilweise verdienten diese Personen mehr als ein Bundesrat. Es brauche eine Anpassung des Bundespersonalgesetzes. Ein Entscheid liegt noch nicht vor.
Mossad-TV in der Schweiz am 7.12.2025: Die Lügen sind einfach ZU TEUER!
Susanne Wille: Rechte und Linke wollen SRG-Chefin den Lohn kürzen
https://www.nau.ch/news/schweiz/susanne-wille-rechte-und-linke-wollen-srg-chefin-den-lohn-kurzen-67071463
Bettina Zanni -- Bern -- Die Teppichetage der SRG von Susanne Wille bekommt fürstliche Löhne. Ein SVP-Nationalrat und eine Gewerkschaft halten diese für überrissen.
Lohn bei den Chefs der Spitex am 22.1.2026:
Zürich: Bis zu 644’000 Franken: Kritik an Mega-Lohn für Spitex-Chefs
https://www.20min.ch/story/zuerich-bis-zu-644-000-franken-kritik-an-mega-lohn-fuer-spitex-chefs-103491010
Josephine Schertenleib -- Private Spitex-Firmen boomen – und kosten die Gemeinden immer mehr. Doch laut der Zürcher Gesundheitskonferenz gibt es «gravierende Mängel» bei den Abrechnungen.
- Private Spitex-Firmen im Kanton Zürich verursachen hohe Kosten für die Gemeinden.
- Eine Analyse der Gesundheitskonferenz des Kantons Zürich zeigt: 80 Prozent der untersuchten Firmen haben 2023 die Rechnungslegung nicht eingehalten.
- Jahreslöhne von bis zu 644'000 Franken für Chefs stehen im Fokus.
- Die Gesundheitsdirektion will die Kostentransparenz nun verbessern.
Zürcher Gemeinden zahlten 2024 rund 71 Millionen Franken an private Spitex-Firmen – so viel wie noch nie. Laut Bundesamt für Statistik (BFS) entspricht das einem Plus von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und vor vier Jahren waren es erst 28 Millionen Franken.
Im Kanton Zürich sind 184 private Spitex-Firmen tätig. 64 davon nahm die Zürcher Gesundheitskonferenz jetzt genauer unter die Lupe. Was auffällt: Über 60 Prozent der Geschäftsleitungen verdienen 2023 mehr als 150'000 Franken brutto pro Jahr, rund 20 Prozent sogar über 300'000 Franken. Das bestbezahlteste Geschäftsleitungsmitglied erhielt gar einen Jahreslohn von 644'000 Franken, wie «SRF» berichtet.
«Die hohen Löhne sind nicht gerechtfertigt»
Für Mark Wisskirchen, Präsident der Gesundheitskonferenz der Zürcher Gemeinden (GeKoZH) ein Affront: «Das ist nicht gerechtfertigt», findet er. «Diese Löhne werden teilweise mit Steuergeldern finanziert und verfälschen auch die wahren Kosten der Pflegeleistungen», sagt er zu SRF.
Die Gesundheitskonferenz bemängelt im Bericht zudem, dass sich 80 Prozent der privaten Spitexorganisationen nicht an die Vorschriften zur Rechnungslegung hielten. Das Handbuch zum Rechnungswesen von Spitex Schweiz ist seit dem 1. Januar 2021 im Kanton Zürich verbindlich.
«In zahlreichen Fällen werden nicht betriebliche Aufwände wie beispielsweise Steueraufwände, Bonuszahlungen oder ausserordentliche Aufwände ebenfalls in die Vollkostenberechnung mit einbezogen», schreibt die Gesundheitskonferenz im Bericht. «Diese Mängel führen dazu, dass die ausgewiesenen Vollkosten höher als die effektiven, betrieblichen Pflegekosten sind.»
«Interpretationsspielraum» bei Abrechnungen
Während rund 120 Zürcher Gemeinden und Zürcher Gesundheitspolitiker nun Massnahmen von der Gesundheitsdirektion fordern, kritisiert der Verband der privaten Spitex-Organisationen die Analyse. Katharina Hadorn vom nationalen Verband der privaten Spitex-Firmen (ASPS) kritisiert den Bericht zudem als einseitig und bemängelt die geringe Auswahl an Betrieben sowie den fehlenden Vergleich mit der öffentlichen Spitex. Ausserdem lasse das Finanzmanual «Interpretationsspielraum».
Bei den höchsten Löhnen handelt es sich Hadorn zufolge um Ausnahmen. Löhne im Bereich von 200'000 und 300'000 Franken seien im Kanton Zürich jedoch «absolut gerechtfertigt», je nach Grösse des Betriebs und Verantwortung.
Kanton will reagieren
Auch der Spitex Verband Kanton Zürich äussert sich am Donnerstag in einer Mitteilung und betont, dass er die gestellten Forderungen bereits erfülle. Die Anwendung des Qualitäts- und des Finanzmanuals von Spitex Schweiz sei für seine Mitglieder obligatorisch, ebenso die Einhaltung der administrativen Vorgaben. Zudem unterstütze der Verband seine Mitglieder mit Schulungen und Austausch im Finanzbereich.
Die Gesundheitsdirektion bestätigt Mängel bei der Kostentransparenz und der Einhaltung der Vorgaben. Das zuständige Amt für Gesundheit prüft nun Massnahmen, um Gemeinden besser zu unterstützen und sicherzustellen, dass Normkosten künftig korrekt und transparent berechnet werden.
Bern am 18.2.2026: Ständerat will hohe Abgangsentschädigungen kürzen:
Klarer Entscheid: Ständeräte wollen goldene Fallschirme für Topbeamte verbieten
https://www.20min.ch/story/klarer-entscheid-staenderaete-wollen-goldene-fallschirme-fuer-topbeamte-verbieten-103508757
Christof Vuille -- Mit hohen Abgangsentschädigungen für Top-Beamte soll Schluss sein. Das hat die zuständige Ständeratskommission ohne Gegenstimme entschieden.
- Die Ständeratskommission will hohe Abgangsentschädigungen für Topbeamte verbieten.
- Diese sogenannten «goldenen Fallschirme» sollen für Bundespersonal nicht mehr erlaubt sein.
- Der Entscheid fiel mit 10 zu 0 Stimmen sehr deutlich aus.
- Fälle wie die Fedpol-Chefin sorgten zuletzt für Kritik.
Mit Abgangsentschädigungen, sogenannten «goldenen Fallschirmen», soll für Bundesbeamte Schluss sein. Die zuständige Staatspolitische Kommission des Ständerats hat entschieden, das Bundespersonalrecht entsprechend anzupassen.
Der Entscheid fiel mit 10 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung deutlich und geht auf einen Vorstoss des ehemaligen Ständerats und «Abzocker-Schrecks» Thomas Minder zurück. Vom Verbot ausgenommen sein sollen unverschuldete Kündigungen, die etwa aufgrund einer Reorganisation erfolgen.
Abgänge bei Fedpol und Zoll sorgten für Ärger
Zuletzt gaben unter anderem die Abgangsentschädigungen von Fedpol-Chefin Nicoletta della Valle oder Zoll-Boss Christian Bock zu reden. Beide erhielten nach dem Abgang über 300’000 Franken.
Mit der Änderung finde eine «Angleichung der bundespersonalrechtlichen Regelungen an das Obligationenrecht« statt, findet die Kommission. Das Geschäft dürfte bereits im Sommer ins Parlament kommen.
Neuer Mindestlohn bei der Post Schweiz am 19.2.2026: 4644,83 Franken pro Monat:
Post erhöht Mindestlohn: Lohnrunde: 55'738 Franken pro Jahr
https://www.20min.ch/story/lohnrunde-55-738-franken-pro-jahr-post-erhoeht-mindestlohn-103509529
Justin Arber -- 25'000 Postangestellte erhalten ab April 2026 einen Mindestlohn von 55'738 Franken pro Jahr. Insbesondere Mitarbeitende mit tieferen Einkommen profitieren.
Die Post erhöht die Löhne für ihre GAV-Mitarbeitenden.
Der jährliche Mindestlohn steigt auf 55'738 Franken.
Die Spesenregelungen für die Zustellung werden zudem bis 2027 vereinheitlicht.
Die Post hat sich mit ihren Sozialpartnern syndicom und transfair auf die Erhöhung des Mindestlohns auf 55'738 Franken pro Jahr geeinigt. Das teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Davon profitieren etwa 25'000 Angestellte, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind. Gemäss syndicom waren die Verhandlungen von «schwierigen Rahmenbedingungen» begleitet. Man werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Erwartungen aller Angestellten erfüllt werden.
Die Lohnmassnahmen werden mit der Auszahlung des Aprillohns umgesetzt. «In den Lohnverhandlungen orientieren sich die Sozialpartner an der wirtschaftlichen Situation der Post, an der Entwicklung der Produktivität, am Vergleich mit Konkurrenzunternehmen sowie an der Entwicklung der Lebenshaltungskosten», schreibt die Post.
Einheitliche Spesenregelungen
Weiter hat die Post mit ihren Sozialpartnern erreicht, dass die unterschiedlichen Spesenregelungen für Brief- und Paketzustellung sowie die gemischte Zustellung beseitigt werden. Dies bis zum Jahr 2027. Ein erster Schritt hin zur Harmonisierung tritt per 1. April 2026 in Kraft. Damit profitieren künftig alle Mitarbeitenden in der Zustellung von der gleichen Spesenregelung.
Carole Rentsch, Leiterin Personal und Mitglied der Post-Konzernleitung, sagt: «Von den Lohnmassnahmen profitieren insbesondere Mitarbeitende im Betrieb und mit tieferen Löhnen. Sie sind im Alltag besonders gefordert und täglich für unsere Kundinnen und Kunden im Einsatz.»
Separate Lohnverhandlungen führen PostFinance AG, Post Immobilien Management und Services AG, Swiss Post Cargo CH AG sowie PostAuto AG.
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Fotoquellen
[1] 1.6.2021: Schema: Die Satanisten beherrschen CH-Zeitungen: https://t.me/maskenfrei_Zuerich/31371
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