Schweiz
CH: Das Crans-Montana-Feuer 03 - ab 18.2.2026
HaupttäterInnen: 1 Frau als Brandstifterin -- 1 DJ
als tödlicher Irreführer in den Massenmord
Die kriminelle Antifa warnte seit ca. 3 Jahren immer
wieder mit dem Wort "Inferno" - es fand in
Crans-Montana statt...
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
Crans-Montana am 18.2.2026: 12
Stunden langes Verhör gegen den Feuerwehrchef - er
spielt den "Blinden":
Crans-Feuerwehrchef: «Befinde mich in einem
Albtraum»
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-feuerwehrchef-befinde-mich-in-einem-albtraum-67096045
Die Grausamkeit der Sachlichkeit: "Seine Aufgabe sei es, die
Zugänge für die Feuerwehr zu überprüfen,
nicht, die Sicherheit der Betriebe zu
gewährleisten"
Die Grausamkeit der Sachlichkeit: "Es sei nicht seine Aufgabe
gewesen, Materialien zu kontrollieren"
Elena Hatebur -- Crans-Montana -- Der Feuerwehrchef
von Crans-Montana VS wurde am Montag zwölf Stunden
lang einvernommen. Seit dem Brand lebe er wie «in
einem Albtraum», erzählt er.
Diesen Montag wurde der amtierende Feuerwehrchef von
Crans-Montana befragt.
Er war bei den Kontrollen 2018 anwesend, hat den
Akustik-Schaum jedoch nicht beanstandet.
Der Kommandant zeigt sich erschüttert, die Befragung
sei «sehr, sehr hart» gewesen.
«Ich weiss seit nun vierzig Tagen nicht mehr, ob ich
mich in einem Traum oder in einem Albtraum befinde.
Und jetzt befinde ich mich in einem Albtraum, und ich
hoffe wirklich, dass wir da eines Tages rauskommen.»
Die Worte des Feuerwehrchefs von Crans-Montana VS,
David Vocat, hallen nach. Am Montag wurde er von 8.30
bis 21 Uhr als Zeuge einvernommen. Eine zwölfstündige,
emotional belastende Anhörung.
«Es war wirklich sehr, sehr hart», sagt Vocat
sichtlich mitgenommen gegenüber RTS.
Feuerwehrchef hat Akustik-Schaum nicht überprüft –
Er erklärt sich
Der amtierende Feuerwehrchef soll bei Kontrollen in
der Bar «Le Constellation» im Jahr 2018 anwesend
gewesen sein. Zum Akustik-Schaumstoff, der in der
Silvesternacht das Feuer ausgelöst haben soll, hatte
er sich aber damals offenbar nicht geäussert.
Vocat verteidigt sich: Seine Aufgabe sei es, die
Zugänge für die Feuerwehr zu überprüfen, nicht,
die Sicherheit der Betriebe zu gewährleisten.
«Als ich dieses Gebäude überprüfte, ging es um diesen
Feuerwehraspekt.»
Es sei nicht seine Aufgabe gewesen, Materialien
zu kontrollieren. «Wenn es mein Job
gewesen wäre, hätte ich es überprüft, ich hätte es
gesagt.»
Der Fokus seiner Arbeit habe vor allem auf neuen
Technologien und deren Risiken für Einsatzkräfte
gelegen. «Aber nicht auf der Ebene brennbarer
Materialien im Innern von Gebäuden», so Vocat.
«Für die Familien»
Der Kommandant zeigt sich tief erschüttert. Er äussere
sich «für die Familien, damit sie Antworten bekommen».
Ein solches Drama dürfe sich auf keinen Fall
wiederholen. «Ich könnte es nicht mehr ertragen», sagt
er bestimmt.
Zum Schluss richtet er sich direkt an die Betroffenen:
«Ich wünsche mir, dass alle Menschen, die am Leben
sind, es bleiben, und es ihnen so gut wie möglich
geht.»
Die Brandkatastrophe forderte neben 41 Toten auch über
100 Verletzte. Dutzende befinden sich noch immer im
Spital.
=====
Achtung Befangenheit in Crans-Montana
am 18.2.2026: Der Weinorden "de la Channe" wird
plötzlich wichtig - oder ist doch nicht so wichtig?
Crans-Montana: Ermittlerin Pilloud in Bruderschaft
mit Gemeindepräsident Féraud
https://www.20min.ch/story/weinorden-de-la-channe-naehe-wirft-fragen-auf-103508385
Karin
Leuthold -- Die Walliser
Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud gehört einem
Weinorden an – ebenso der Gemeindepräsident von
Crans-Montana. Kritik wird laut.
- Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice
Pilloud leitet die Brand-Ermittlungen in
Crans-Montana.
- Sie ist Mitglied eines Weinordens, dem auch
Gemeindepräsident Nicolas Féraud angehört.
- Diese Verbindung wirft Fragen zur
Unparteilichkeit der Ermittlungen auf.
Die
Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud, die
die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in der
Silvesternacht in Crans-Montana leitet, ist Mitglied
einer Bruderschaft, der auch Personen angehören, gegen
die sie unter Umständen ermitteln muss. Das
berichtete die «NZZ» am
Dienstagabend. Besonders brisant: Auch der Gemeindepräsident
von Crans-Montana, Nicolas Féraud, ist
Mitglied des Ordens.
Pilloud
gehört dem Weinorden «de la Channe» an, der kürzlich
eine Einladung an seine Mitglieder verschickte, wie
es im Bericht weiter heisst. Für die nächste
Generalversammlung Ende März – inklusive
anschliessender Gala – war ausgerechnet Pilloud als
Schirmherrin vorgesehen.
Beatrice Pilloud muss Vertreter des Kantons
befragen
Der Ordensvorsitzende Patrick Bérod erklärt, Pilloud
sei seit «einigen Jahren» Mitglied. Über ihre
Schirmherrschaft, die sie gemeinsam mit einem
Unternehmer übernehmen solle, sei bereits im Dezember
entschieden worden. Zudem seien «praktisch alle
Regierungsräte» des Kantons ebenfalls Mitglieder des
Ordens.
Im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe hat die
Staatsanwaltschaft bislang zwei Gemeindevertreter
einvernommen: den amtierenden sowie einen ehemaligen
Sicherheitsbeauftragten – beide als Beschuldigte.
Vertreter des Kantons wurden bisher nicht befragt,
obwohl dieser seiner Aufsichtspflicht im Bereich
Brandschutz offenbar nur unzureichend nachgekommen
ist. Das Walliser Kantonsgericht verpflichtete die
Ermittlungsbehörden zudem, die mögliche Verantwortung
des Kantons vertieft zu untersuchen.
Mitgliedschaft ist «problematisch»
Der Anwalt der Opferfamilien, Christophe de Galembert,
zeigt sich überrascht über die mögliche gemeinsame
Mitgliedschaft von Pilloud und Féraud in der
Weinbruderschaft. Eine solche Verbindung könne die
Unparteilichkeit der Walliser Staatsanwaltschaft
infrage stellen. Auch die geplante Teilnahme der
Generalstaatsanwältin an einer festlichen Gala
erscheine unglücklich, während in Crans-Montana
weiterhin Trauer herrsche.
Pilloud selbst betrachtete ihre vorgesehene
Schirmherrschaft zunächst als private Angelegenheit
und reagierte auf eine Nachfrage der «NZZ» irritiert.
Von der Mitgliedschaft Férauds habe sie nichts
gewusst, das sei für sie «problematisch», erklärte
sie. Stunden später teilte sie der Zeitung mit, sie
werde nicht an der Gala-Veranstaltung teilnehmen.
Kriminelle Katholiken-Freimaurer im
Wallis am 19.2.2026: wollen ein Schweigen
organisieren - Bericht von Grossrätin Frau Schöpfer
im CH-TV:
Risse in der
Mauer des Schweigens: Walliser
Parteien wollten TV-Auftritt von Kritikerin
verhindern
https://www.blick.ch/politik/risse-in-der-mauer-des-schweigens-walliser-parteien-wollten-tv-auftritt-von-kritikerin-verhindern-id21707802.html
Céline Zahno -- Redaktorin Politik -- Nach
der Brandtragödie von Crans-Montana herrscht im
Wallis politische Funkstille. Bei einem TV-Auftritt
hat sich eine Grossrätin nun ausführlich geäussert.
Die Parteien versuchten in einer Absprache, die
Politikerin zurückzuhalten.
Walliser Parteien einigten sich
nach der Tragödie auf einen politischen Stillstand
Grossrätin Schöpfer trat im
SRF-«Club» auf
Nervosität um öffentlichen Auftritt
vor der März-Session
Nach der Brandtragödie in Crans-Montana steht das
Wallis im Kreuzfeuer der Kritik. Die Anwälte der
Opferfamilien attackieren Kanton und Gemeinde. Italien
tobt über die Walliser Justiz – und zog sogar seinen
Botschafter aus der Schweiz ab. Und auch aus
Frankreich werden Stimmen laut, die die Ermittlungen
kritisieren.
Nur aus dem Bergkanton selbst ist wenig zu hören.
Seine sonst so streitlustigen Parlamentarier üben sich
in Zurückhaltung. Auf Anfrage wollte sich in den
letzten Wochen kaum jemand öffentlich äussern. Die
französischsprachigen Parteien im Wallis haben sich
gar auf eine Art politischen Waffenstillstand
geeinigt.
Nun bilden sich allerdings Risse in der Mauer des
Schweigens – und das sorgt für ordentlich Nervosität
hinter den Kulissen, wie Blick weiss.
Auftritt mit Opferfamilien
Was ist passiert? Vergangene Woche nahm die Walliser
Grossrätin Marie-Claude Schöpfer (48) von der
Mittepartei Neo an der SRF-Sendung «Club» zur
Brandkatastrophe teil. In der Runde trat unter anderem
auch Laetitia Brodard-Sitre (42) auf, die ihren
16-jährigen Sohn in Crans-Montana verloren hat.
Bis das SRF auf der Suche nach einem Politgast endlich
fündig wurde, musste der Sender verschiedenste
Politiker und Politikerinnen kontaktieren. Blick
weiss: Schon für die erste «Club»-Sendung zu
Crans-Montana im Januar hat es unter den
Fraktionschefs der Parteien eine Absprache gegeben,
dass sie nicht an der Sendung teilnehmen.
Unter den Walliser Parteien löste nun auch die zweite
SRF-Anfrage Nervosität aus. Gemäss Blick-Informationen
wurde sie wieder auf Ebene der Fraktionschefs
thematisiert. Dem Vernehmen nach war man sich einig,
dass es besser wäre, wenn niemand an der Sendung
teilnehmen würde. Lieber schweigen, lautet die Devise
im Wallis!
Die Argumente für die Zurückhaltung verlaufen entlang
der bekannten Walliser Linien: Die politische
Aufarbeitung könne erst beginnen, wenn alle Fakten auf
dem Tisch liegen. Weiter wurde die Situation mit zwei
anwesenden Opferfamilien offenbar als zu heikel
befunden.
Neo-Fraktionspräsident Martin Kalbermatter (63) bat
schliesslich die frühere Parteipräsidentin
Marie-Claude Schöpfer darum, ihren Auftritt zu
überdenken. Er teilte ihr mit, dass sich der
SP-Politiker Sebastian Werlen (33), der ursprünglich
ebenfalls für die Sendung eingeladen war, zurückziehen
werde, wenn sie es auch täte.
«Sebastian Werlen und ich traten in der Folge in
Kontakt und befanden, dass wir die Haltung der
Fraktionspräsidien nicht teilen», so Schöpfer zu
Blick. Die Begründungen für eine Nichtteilnahme hätten
sie nicht überzeugt, «weshalb ich mich entschied, wie
geplant ins Leutschenbach zu fahren». Letztlich habe
sie die Meinung vertreten, dass eine fehlende
Repräsentation der Walliser Politik in der Sendung
«sehr negativ für unseren Kanton wäre». Unabhängig
davon hatte sich das SRF währenddessen entschieden,
nur Schöpfer in den «Club» einzuladen.
Und Fraktionschef Kalbermatter, der am Auftritt wenig
Freude hatte? «Zum Zeitpunkt der Anfrage waren
Mitglieder des Büros zufällig zusammen», sagt er auf
Anfrage. Im Büro des Grossrats sind neben den
Fraktionsspitzen auch die Ratspräsidenten vertreten.
Die Mitglieder seien nicht vollzählig gewesen. Er
bestätigt: «Ich habe Frau Schöpfer mitgeteilt, dass
ich finde, sie soll die Teilnahme an der Sendung
überdenken.»
Es habe allerdings kein Verbot gegeben. Es sei an
jeder Person selbst, zu entscheiden. Nach ihrer
Antwort mit den Gründen für eine Teilnahme – und dem
Hinweis, dass diese mit dem Parteipräsidenten ad
interim abgesprochen sei – sei das Thema für ihn
beendet gewesen, und er habe ihr schriftlich viel
Erfolg für die Sendung gewünscht.
Was ist im Parlament zu erwarten?
Kurz vor der anstehenden Parlamentssession im März –
der ersten nach der Brandtragödie – sind die Parteien
nervös über ihren Auftritt. Unklar ist, wie weit sie
sich während der Session aus dem Fenster lehnen
werden. Vor allem im Ausland sind die Erwartungen an
eine politische Reaktion gross. Gerade die
Unterwalliser Sektionen vertraten bislang allerdings
die Position, dass es erst Forderungen geben soll,
wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.
Weiter bleibt abzuwarten, welche Möglichkeiten es für
eine ausführliche Debatte während der Session gibt. Um
einen Vorstoss zu diskutieren, muss er vom Büro als
dringlich erklärt werden. «Unter dem Argument, dass
zuerst die Untersuchung der Staatsanwaltschaft
abgeschlossen sein muss, kann man theoretisch jedes
Dringlichkeitsgesuch abschmettern», sagt eine mit der
Angelegenheit vertraute Person.
Dabei rückt der Kanton nun immer stärker in den Fokus
der Ermittlungen – denn auch beim Kanton wusste man
offenbar, dass die Kontrollen nicht vollständig
umgesetzt wurden. Das Thema sei wiederholt an Kursen
des kantonalen Amts für Brandschutz diskutiert worden.
Der ehemalige Sicherheitschef sagte in seiner
Einvernahme: «Alle wussten Bescheid.»
Link:
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/staatsanwaltschaft-stellt-immer-mehr-unbequeme-fragen-jetzt-zieht-sich-die-schlinge-um-die-behoerden-zu-id21689147.html
Auch gesellschaftlicher Prozess sei nötig
Auch die Oberwalliser Parteien hätten ursprünglich am
Schweige-Abkommen der Unterwalliser teilnehmen sollen,
wie Martin Kalbermatter auf Anfrage bestätigt. Man
habe allerdings befunden, dass das Ereignis eine
politische Aufarbeitung benötige, so Kalbermatter.
«Einfach erst aufgrund von Fakten und nicht vorher.»
Anderer Ansicht war offenbar Schöpfer: Parallel zum
Gerichtsprozess müsse auch ein gesellschaftlicher
Prozess stattfinden, um die Tragödie aufzuarbeiten,
wie sie im «Club» sagte. «Ich bin heute Abend hier, um
zu zeigen, dass ich bereit bin, das anzustossen», so
Schöpfer.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
20.2.2026: Befragung von Überlebenden: Alle
Notausgänge waren GESCHLOSSEN - es gab KEINE
Anweisungen - Feuerlöscher wurden NICHT benutzt:
Crans-Montana: Opfer berichten von geschlossenen
Ausgängen
https://www.suedtirolnews.it/chronik/crans-montana-opfer-berichten-von-geschlossenen-ausgaengen
Von: apa -- Die römischen Staatsanwälte, die zu dem
Brandinferno im Schweizer Skiort Crans-Montana mit
41 Todesopfern ermitteln, haben mit der Befragung
der italienischen Verletzten begonnen. Unter den
Todesopfern waren auch sechs Italiener. Die
Überlebenden berichteten den Ermittlern, dass alle
Notausgänge im Lokal “Le Costellation” geschlossen
gewesen seien, niemand Anweisungen nach Ausbruch der
Flammen gegeben habe und Feuerlöscher nicht genutzt
wurden.
“Das Feuer breitete sich in wenigen Minuten aus, es
gab kein feuerfestes Material. Bareigentümerin Jessica
Moretti? Sie ist geflohen”, heißt es in den
Protokollen der ersten Befragungen, wie die
italienische Nachrichtenagentur ANSA am Freitag
berichtete.
Einlass trotz Überfüllung bei Getränkekauf
Zeugen berichteten außerdem, dass der Club trotz
maximaler Kapazität gegen Bezahlung von Getränken
betreten werden konnte. Bis zu 270 Euro wurde für eine
Flasche Champagner gezahlt, es gab keine
Alterskontrolle in Sachen Alkoholkonsum, so die
Aussagen.
Nach einem sechsstündigen Treffen im Bundesamt für
Justiz in Bern vereinbarten die Staatsanwaltschaften
aus Rom und Sion am Donnerstag eine “verstärkte
Zusammenarbeit”. Diese sei an die Souveränität der
Strafverfahren und die Vorgaben des Schweizer
Strafprozessrechts gebunden, wie Generalstaatsanwältin
des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, betonte. Eine
gemeinsame Ermittlungsgruppe, wie von der
italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni
gefordert, wird vorerst nicht gebildet.
Künftig können italienische Ermittler regelmäßig nach
Sion reisen, um ausgewählte Akten einzusehen und zu
übernehmen, hieß es aus Ermittlerkreisen in Rom. Im
Gegenzug werden Ergebnisse der italienischen
Untersuchungen – unter anderem Autopsien der in
Italien verstorbenen Jugendlichen und Befragungen der
Verletzten – den Schweizer Kollegen zur Verfügung
gestellt. Am Freitag soll zudem eine umfassende
forensische Begutachtung der medizinischen Unterlagen
der italienischen Opfer erfolgen.
Valentin (16) am 21.2.2026: Er filmte
den Brand, statt sofort zu flüchten:
Crans-Montana VS: Valentin (16) filmte den Brand –
jetzt läuft er erstmals wieder
https://www.20min.ch/story/crans-montana-vs-valentin-16-filmte-den-brand-jetzt-laeuft-er-erstmals-wieder-103510712
Justin
Arber -- Seine Videos
gingen um die Welt. Sie zeigen den Moment nach dem
Brandausbruch im Le Constellation in Crans-Montana.
Valentin (16) wurde schwer verletzt und kämpft sich
zurück ins Leben.
Valentin (16) wurde bei einem
Barbrand in Crans-Montana schwer verletzt.
Nach langer Zeit im Koma kann er
noch nicht sprechen, schreibt aber seine ersten Worte
und hat seine ersten Schritte gemacht.
Sein Bruder Ferdinand (19) half den
Opfern. Die Familie erlebt nach der Tragödie grosse
Solidarität.
«Er redet nicht, aber er versucht zu reden, man hört
halt nichts. Er schreibt», sagt die Mutter des
16-jährigen Valentin. Zusammen mit seinem grossen
Bruder Ferdinand (19) feierte er in der Nacht zum 1.
Januar 2026 in der Bar Le Constellation in
Crans-Montana. Als das Feuer ausbrach, erlitt der
Teenager schwere Verbrennungen.
In der ARD-Sendung «Weltspiegel» spricht seine Mutter
über die herausfordernde Zeit, die die Familie seither
durchmacht. Mit ihrem Mann fuhr sie noch in der Nacht
der Tragödie acht Stunden lang von Frankreich nach
Crans-Montana, um ihren Söhnen zu helfen.
Valentin schreibt auf Tafel
Gezeigt wird auch ein für die Angehörigen emotionaler
Moment: Valentin hat vor wenigen Tagen wieder seine
ersten Schritte gemacht – nach 23 Tagen in künstlichem
Schlaf. Behandelt wird er in Lyon. Die Familie selbst
wohnt in Paris. Aktuell leben Valentins Angehörige bei
Freunden.
Weil Valentin noch nicht sprechen kann, hat das
Pflegepersonal ihm eine Tafel gegeben, auf der die
Buchstaben wieder ausgewischt werden können. Seine
Mutter erzählt, seine ersten geschriebenen Worte seien
«Je vous aime» (Ich liebe euch) gewesen. «Dann hat er
auf mich und meinen Mann gezeigt, damit wir auch ja
verstehen, wen er meint.» Eine Träne sei ihm dabei aus
dem Auge gelaufen. «Das war wirklich unglaublich.»
Inzwischen konnte bei ihm auch der Beatmungsschlauch
entfernt werden. Und er hat zahlreiche
Hauttransplantationen am Oberkörper hinter sich.
Bruder rettete Opfer
Die Mutter erzählt, langsam würden seine Erinnerungen
an die Nacht der Tragödie zurückkehren. «Das ist
schwer für ihn», sagt sie zum «Weltspiegel».
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Die Macht auf dem Dorf am 21.2.2026:
Demokratie eher nicht vorhanden:
Von Crans-Montana bis Ilanz: Die
unheimliche Macht der Dorfkönige
https://www.blick.ch/politik/von-crans-montana-bis-ilanz-die-unheimliche-macht-der-dorfkoenige-id21714302.html
In manchen Gemeinden regieren Präsidenten fast ohne
Gegenwehr. Kaum Konkurrenz, wenig Kontrolle, viel
Einfluss. Aktuelle Beispiele: Ilanz, Crans-Montana.
Über die stille Macht der Dorfkönige – und warum
Wegschauen keine Option ist. Der Wochenkommentar.
Gemeindepräsidenten in Graubünden
und Wallis missachten demokratische Standards und
Verantwortung
41 Tote nach
Brandschutzversäumnissen in Crans-Montana erschüttern
Vertrauen
Stimmbeteiligung bei Ilanz-Wahl
2025 nur 25 Prozent, Lohn 166'000 Franken
Rolf CavalliChefredaktor Blick
Wer kontrolliert eigentlich die Gemeindepräsidenten?
In der Schweiz braucht es kein Schloss, keine Krone
und keinen Hofstaat, um Macht zu konzentrieren. Ein
Gemeindehaus genügt.
Der Zampano von Ilanz
Eine Petition ist das harmloseste Instrument unserer
direkten Demokratie. Mehr als eine Bittschrift ist sie
nicht. Doch Marcus Beer (64), Gemeindepräsident von
Ilanz GR, behandelte die Senioren, die bargeldlose
Parkuhren kritisierten, wie lästige Untertanen.
Nachdem Blick die Sache publik machte, entschuldigte
sich Beer – und drehte den Spiess um. Er stellte die
Vertrauensfrage. Doch das lokale Mini-Parlament musste
passen: Ein
Misstrauensvotum und eine damit verbundene
Abwahl kennt die Gemeindeverfassung nicht. Der
Dorfkönig zog gestärkt davon.
Ilanz/Glion im Bündner Oberland zählt rund 5000
Einwohner. Die meisten Unterländer steigen hier nur
um – nach Brigels, Obersaxen, Flims. Wer hier lebt,
ist froh, wenn überhaupt jemand den
Gemeindepräsidenten macht. Beer wurde 2025 ohne
Gegenkandidaten wiedergewählt. Stimmbeteiligung:
magere 25 Prozent.
Für sein 80-Prozent-Amt erhält er gemäss lokalem
Entschädigungsgesetz und kantonalen Lohnklassen
166’000 Franken im Jahr. Ein paar Hundert Stimmen
bei den Wahlen mobilisieren reicht – und man regiert
für Jahre.
Neben ihm arbeitet ein professioneller
Gemeindeschreiber. Die Gemeinderäte sind Milizler.
Wer wie Beer Vollprofi ist unter Nebenamtlichen,
bestimmt die Spielregeln.
Der Kapitän von Crans-Montana
Noch krasser zeigt sich das Machtgefälle in
Crans-Montana VS. Nach der Inferno-Tragödie in der
Bar Le Constellation kam ans Licht: Jahrelang gab es
keine Brandschutzkontrollen – obwohl sie
vorgeschrieben sind.
Gemeindepräsident Nicolas Féraud (55) räumte ein,
man habe die Kontrollen schleifen lassen. Später kam
aus: Der Brandschutz-Zuständige verlangte mehr
Mittel – der
Gemeinderat wies ihn ab.
41 Menschen starben. Politische Verantwortung
bleibt ein Fremdwort. In jedem Unternehmen wäre ein
CEO nach solchen Versäumnissen weg. Féraud bleibt im
Amt.
Er weiss, wie es läuft. Seit über 13 Jahren ist er
Gemeindepräsident, seit 2017 führt er die
Fusionsgemeinde Crans-Montana. Er
nennt sich «Kapitän», den die neue
Grossgemeinde brauche. Jahressalär gemäss
«Nouvelliste» 180’000 Franken. In
Crans-Montana ist Macht kein Amt, sie ist ein
Netzwerk. Wer den Gemeindepräsidenten angreift, legt
sich mit einem ganzen Geflecht an.
Milizsystem: Stärke und blinder Fleck
Starke Gemeindepräsidenten sind nicht per se ein
Problem. Wer eine Gemeinde führt, braucht Rückgrat,
Zeit und Kompetenz. Ein guter Lohn ist kein Skandal.
Er ist die Voraussetzung, wenn man fähige Leute will
– und keine Feierabendpolitiker.
Doch das Fundament bröckelt. Die Bindung mit der
Wohngemeinde schwindet. Man wohnt dort, wo die Miete
bezahlbar ist – nicht unbedingt dort, wo man sich
zugehörig fühlt.
Die Folge: Es wird immer schwerer, Menschen für ein
lokales Milizamt zu gewinnen. In Wassen UR wurde ein
Bauer
gegen seinen Willen gewählt. Amtszwang statt
Ambition. Wo nur wenige Verantwortung tragen, wächst
der Dorfkönig.
Einmischen, mitreden, abstimmen
Unser Milizsystem ist eine Stärke. Lokalpolitik ist
das Fundament der Schweiz. Doch sie funktioniert
nicht von selbst. Wer keine Dorfkönige will, muss
sich einmischen. Abstimmen. Zur Gemeindeversammlung
gehen. Mitreden. Nachfragen.
Ein Gemeindepräsident ist kein Monarch auf Zeit. Er
arbeitet im Auftrag der Bürger. Wer wegschaut, darf
sich nicht wundern, wenn im Gemeindehaus einer sitzt,
der sich für unersetzlich hält.
Anders gesagt: Jedes Dorf bekommt den
Gemeindepräsidenten, den es verdient.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
23.2.2026: Und sie steckte das heisse Stäbchen der
"Wunderkerze" (ca.300 Grad heiss) in die
Schaumisolation:
Crans-Montana-Inferno: Video zeigt erstmals
Brandausbruch: Staatsanwaltschaft veröffentlicht
neues Video
https://www.blick.ch/schweiz/mutter-von-brandopfer-achille-16-ich-wollte-nicht-dass-er-dorthin-geht-id21589870.html
Von Marian
Nadler, Redaktor am Newsdesk
Die verheerende Brandkatastrophe in der Bar Le
Constellation forderte 41 Todesopfer
Das Barbetreiberpaar Jacques und Jessica Moretti wurde
befragt
Das Feuer wurde durch Sprühkerzen an
Champagnerflaschen ausgelöst
Gegen die Morettis wird wegen wegen fahrlässiger
Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger
Brandstiftung ermittelt
Erneut macht ein neues Video aus der Brandnacht die
Runde. Wie «Corriere della Sera» am Montag berichtete,
hat die Staatsanwaltschaft Sitten ein neues Video aus
der Bar Le Constellation veröffentlicht. Die Aufnahmen
zeigen deutlich, wie das Feuer ausgelöst wurde.
Die Kellnerin Cyane Panine (†24) ist in dem neuen Clip
mit zwei Champagnerflaschen zu sehen. An beiden
Flaschen sind Partyfontänen befestigt. Sie sitzt in
dem Video auf den Schultern eines Kollegen, während
die Funken der Fontänen die leicht entzündlichen
Schallschutzmatten aus Schaustoff streifen. Dann gerät
ein erstes Element in Brand.
In einer ersten Befragung hatte das Betreiberehepaar
Moretti angegeben, dass die Kellner die Idee zur
Sprühkerzen-Show gehabt haben sollen. Eine Zeugin gab
jedoch an, dass Jessica Moretti die Aktion persönlich
angeordnet hatte.
Der Helm, den Panine während der Show trug, dürfte
ihre Sicht stark eingeschränkt haben. Eine
Brandschutzschulung hat die Saisonkraft laut ihren
Eltern nie erhalten.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
24.2.2026: Ex-Bundesrätin wird eingespannt:
Doris Leuthard wird Präsidentin der
Crans-Montana-Stiftung: Unterstützung für Opfer
https://www.blick.ch/politik/unterstuetzung-fuer-opfer-doris-leuthard-wird-praesidentin-der-crans-montana-stiftung-id21724365.html
https://www.20min.ch/story/solidaritaet-crans-montana-bundesrat-zahlt-allen-brandopfern-50-000-franken-103513385
[Der Artikel VERSCHWEIGT, woher das Geld kommt].
: Security blieb,
Jessica Moretti floh: «Dachte, er tue das
Nötige»
https://www.20min.ch/story/brand-im-constellation-security-blieb-jessica-moretti-floh-dachte-er-tue-das-noetige-103514184
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
27.2.2026: Anwälte der kriminellen Morettis
behaupten, alles sei nur ein "Unfall" gewesen:
Crans-Montana:
Moretti-Anwälte prangern «Lynchjustiz» und
Falschinformationen an
https://www.20min.ch/story/crans-montana-moretti-anwaelte-prangern-lynchjustiz-und-falschinformationen-an-103514568
Simon Misteli
-- In einem Interview
kritisieren die Anwälte der Morettis, dass neben
«parteiischen Leaks» auch offensichtliche
Falschinformationen in Umlauf geraten sind.
Die Anwälte der Morettis wehren
sich gegen «parteiische Leaks» und
«Falschinformationen».
Diese hätten zu einer «Lynchjustiz»
gegen ihre Mandanten beigetragen.
Sie erinnern daran, dass niemand
diese Tragödie gewollt habe.
Crans-Montana-Effekt am 3.3.2026:
Nachfrage nach Nothelferkursen bei Firmenchefs:
"Crans-Montana-Effekt spürbar": Firmenchefs wollen
Nothelferkurse
aus: BLICK 3.3.2026
Der Brand in Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100
Personen wurden zudem verletzt. Hier findest du alle
News.
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist bei
vielen schweizer Firmen das INterese an Schulungen für
das Personal gross. Die schreibt das
Nothelferkurszentrum der Schweiz in einer
Medienmitteilung. Es kommt demnach zu einem
regelrechten "Crans-Montana-Effekt": Im Vergleich zum
Vorjahr sei die Anzahl Buchungen im Firmenbereich um
rund 50% gestiegen, schreibt Geschäftsführer Jérôme
Fricker.
Herr Moretti meint am 5.3.2026: Er ist
der "Chef"? Er ist ein SKLAVENTREIBER!
Crans-Montana«Jacques Moretti sagte: ‹Halt den
Mund, ich bin der Chef!›»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-alt-bundesraetin-doris-leuthard-wird-stifungsratspraesidentin-103478718
Die Tamedia-Zeitungen berichten am Donnerstag über
gravierende arbeitsrechtliche Missstände bei den
Barbetreibern Moretti. So soll Cyane Panine, die
mutmasslich mit ihrer Sprühkerze den verheerenden
Brand verursacht hatte, am verhängnisvollen Abend
krank gewesen sein. Gemäss der Familienanwältin soll
sie auf Anweisung von Jessica Moretti trotzdem zur
Arbeit erschienen sein.
Dem Bericht zufolge kam es auch zu mindestens drei
Fällen, in denen die kantonale Schlichtungsbehörde
hinzugezogen wurde. Die Daten sind in den Unterlagen
für das Strafverfahren zu finden. Panine wandte sich
demnach bereits rund ein Jahr vor der Silvesternacht
an die Behörde, um ein Arbeitszeugnis und eine
korrekte Lohnabrechnung zu erhalten. Im zweiten Fall
ging es um Lohnzahlungen. Der dritte Fall betrifft
einen jungen Franzosen. Er erzählt: «Ich arbeitete im
Schnitt von 9 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts, mit nur
einer Pause von 15 bis 15.30 Uhr. Ich war ganz allein,
es wurde niemand eingestellt, man sagte uns: ‹Das
kommt noch›, also dachte ich mir: Ich halte durch.»
Verdient hatte er knapp 2000 Franken netto, Mietkosten
für ein Studio abgezogen.
Der 22-Jährige ergänzt: «Jacques Moretti hat schlecht
mit mir gesprochen. Er sagte Dinge wie: ‹Halt den
Mund, ich bin der Chef, bleib an deinem Platz!›» Zudem
sei von ihm verlangt worden, zahlreiche Überstunden zu
leisten. Im August 2025 waren es gemäss
Tamedia-Zeitungen 90 Stunden pro Woche. Einen Monat
später wurde der Franzose für 45 Tage wegen einer
Angst-Depressions-Störung krankgeschrieben. Seine
Aussagen werden von mindestens fünf Personen, darunter
Arbeitskollegen, bestätigt. Die Anwälte des Ehepaars
haben sich zu den Vorwürfen nicht geäussert. (jar)
Es wird behauptet von der INFERNOBAR
in Crans-Montana am 6.3.2026: "Patriot" (18)
überlebte und klaute Sachen von seinem verstorbenen
Kollegen:
Pully VD: Politiker (18) soll Opfer von
Crans-Montana bestohlen haben
https://www.20min.ch/story/pully-vd-politiker-18-soll-opfer-von-crans-montana-bestohlen-haben-103520544
Alessia Rambaldi -- Ein 18-jähriges Mitglied des
Rassemblement Romand Patriote soll nach dem
Neujahrsbrand in Crans-Montana persönliche
Gegenstände seines verstorbenen Kollegen entwendet
haben. Er bestreitet die Vorwürfe.
Ein RRP-Kandidat in Pully VD steht
vor den Wahlen unter Diebstahlsvorwürfen.
Die Familie eines Brandopfers von
Crans-Montana wirft ihm vor, Gegenstände des Toten
gestohlen zu haben.
Der Beschuldigte bestreitet die
Vorwürfe und fühlt sich verraten.
Wenige Tage vor den Kommunalwahlen in Pully VD ist ein
Rechtsstreit zwischen den Angehörigen eines
Todesopfers der Brandkatastrophe von Crans-Montana und
einem Kandidaten der rechtsextremen Partei
Rassemblement Romand Patriote (RRP) entbrannt.
Die Familie wirft dem 18-jährigen RRP-Mitglied vor,
nach der Neujahrstragödie mehrere persönliche
Gegenstände seines verstorbenen Kollegen enwendet zu
haben. Der Vater des Opfers ist zudem der Ansicht,
dass die Totenruhe gestört worden sei.
Plötzlich fehlten Markenhemden und Schuhe
Die Anzeige, die «24heures» vorliegt, ist datiert auf
den 2. März 2026. In den Tagen nach dem verheerenden
Brand in der Bar Le Constellation sollen sich laut dem
Dokument mehrere Bekannte des Opfers – darunter auch
der Beschuldigte – am Wohnsitz seiner Mutter getroffen
haben. Der 18-Jährige soll daraufhin vorgeschlagen
haben, noch einige Tage dort zu bleiben, um gemeinsam
mit der Familie zu trauern. Schliesslich habe er die
Wohnung auf «ausdrücklichen Wunsch des Vaters» am 12.
Januar 2026 verlassen.
Gemäss Anzeige habe die Familie am Tag nach seiner
Abreise festgestellt, dass «eine Vielzahl persönlicher
Gegenstände» des Verstorbenen verschwunden sei:
Markenhemden, zwei Jacken, eine Reisetasche sowie ein
Paar Schuhe. Der Vater wirft dem RRP-Kandidaten nun
vor, die Gegenstände vor dem Verlassen der Wohnung
oder sogar noch vor der Beerdigung gestohlen zu haben.
«Ich bin empört, dass man mir so etwas vorwirft»
Gegenüber «24heures» erklärte der Beschuldigte, er
kenne den genauen Inhalt der Anzeige nicht. Er
bestreitet die Vorwürfe des Diebstahls und der Störung
der Totenruhe – es handle sich um «haltlose»
Anschuldigungen. «Ich empfinde das als einen echten
Verrat. Dieser Freund stand mir nahe, und ich bin
empört, dass man mir so etwas vorwirft», sagt er.
Seine Darstellung der Ereignisse unterscheidet sich
von jener in der Anzeige. Der Verstorbene sei auch
Mitglied der RRP gewesen. «Er war mein Wahlkampfleiter
für die Gemeinde», erklärt er. Er habe bereits vor der
Katastrophe bei seinem Parteikollegen gewohnt, um die
Strategie auszuarbeiten. Nach dem Unglück habe ihn
dann die Mutter gebeten, noch einige Tage zu bleiben.
Beschuldigter prüft rechtliche Schritte
Nach den Diebstahlvorwürfen sei die Situation
eskaliert. Der 18-Jährige habe versucht, sich zu
erklären, doch der Vater habe nichts davon hören
wollen und sich sehr aufgebracht gezeigt. Nun erwägt
der RRP-Kandidat auch rechtliche Schritte. Der Anwalt
des Klägers wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht
zur Angelegenheit äussern.
Der 18-Jährige kandidiert aktuell für die
Kommunalwahlen der Gemeinde Pully. Er vermutet, das
Geschehene werde keine Auswirkungen auf seinen
Wahlkampf haben. «Die Bevölkerung von Pully kennt mich
gut. Sie weiss, wer ich bin und warum ich kandidiere»,
erklärt er.
INFERNOBAR in Crans-Montana am
9.3.2026: Gegen die 41-fache "fahrlässige Tötung"
wird endlich ermittelt: Herr Féraud:
Crans-Montana: Fahrlässige Tötung: Gegen
Gemeindepräsident Féraud wird ermittelt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-alt-bundesraetin-doris-leuthard-wird-stifungsratspraesidentin-103478718
Nicolas Féraud,
Gemeindepräsident von Crans-Montana, ist einer von
fünf neuen Beschuldigten.
20 Minuten --
Newsdesk -- Der Brand in
Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen
wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.
Ermittlungen gegen Gemeindepräsident
Die Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe in
Crans-Montana wird auf Nicolas Féraud,
Gemeindepräsident von Crans-Montana, ausgeweitet. Wie
«24heures» am Montag berichtet, hat die Walliser
Staatsanwaltschaft dies am Freitag verfügt.
Neben dem Gemeindepräsidenten wurde die Untersuchung
am selben Tag auch auf vier weitere Personen
ausgeweitet: den ehemaligen Gemeinderat, der zwischen
2021 und 2024 für die öffentliche Sicherheit zuständig
war, den früheren Verantwortlichen für den Brandschutz
sowie dessen Stellvertreter (2020–2024) und ein
Mitglied des aktuellen Teams für öffentliche
Sicherheit. Ihnen allen werden fahrlässige
Brandstiftung, fahrlässige Tötung sowie schwere
fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.
Insgesamt werden nun neun Personen im Verfahren als
Beschuldigte geführt:
Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung bis
zu einem rechtskräftigen Schuldspruch.
Die Morettis in Crans-Montana am
9.3.2026: Luxusuhren und Pistole bei Moretti
gefunden:
Crans-Montana:
Fahrlässige Tötung: Gegen Gemeindepräsident
Féraud wird ermittelt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-alt-bundesraetin-doris-leuthard-wird-stifungsratspraesidentin-103478718
Das Rätsel um die Herkunft der Akustikpanels, die
vermutlich zur verheerenden Brandkatastrophe
beigetragen haben, scheint gelöst. Wie «24heures» am
Montag schreibt, reichte Jacques Moretti Ende Februar
Belege zum Kauf ein. 1360 Stück im Gesamtwert von
13'464 Euro sollen im September 2015 bei einem
Unternehmen in Ostdeutschland gekauft worden sein.
Die Schweizer Justiz hat bei den deutschen Behörden
Hilfe erbeten, um weitere Details zu Verkäufer und des
Produkts zu erlangen.
«24heures» schreibt, in einer archivierten
Online-Beschreibung wurde der Akustikschaum als «nicht
entflammbar» und «selbstlöschend» bezeichnet, sollte
also beim Kontakt mit einer Hitzequelle höchstens für
einige Momente brennen. Das Material sei geeignet für
«Kindertagesstätten, Schulen, Restaurants und Bars».
Die Behörden haben auch das Grundstück der Morettis in
Lens VS durchsucht. Dabei wurden unter anderem sechs
Luxusuhren der Marken Rolex, Hublot und Audemars
Piguet sichergestellt sowie verschiedene Dokumente. In
einem Koffer befand sich zudem eine Pistole vom Typ
Glock 19 mit einem 14-Patronen-Magazin und einem
leeren Magazin. Ob er die Waffe rechtmässig besessen
hat, ist nicht klar.
Die Funde werden von einem Opferanwalt kritisiert,
schreibt «24heures». Dies, weil Moretti bei einer
ersten Einvernahme angegeben hatte, keine
Wertgegenstände zu besitzen. Diese Aussage bildete die
Grundlage für die Festsetzung der Kautionshöhe. (jar)
9.3.2026: Schweiz: Ab 1. April 2026
gilt ein Pyroverbot für öffentliche Räume
https://www.20min.ch/story/schweiz-pyroverbot-fuer-oeffentliche-raeume-gilt-ab-1-april-103520458
Reto Bollmann
-- Ab dem 1. April dürfen
in öffentlich zugänglichen Räumen keine Pyros mehr
gezündet werden, wie das IOTH entschieden hat.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
9.3.2026: Nun wackelt der Gemeindepräsident M.
Nicolas Féraud:
Ermittlungen gegen Gemeindepräsident von
Crans-Montana: Wie sich die Schlinge um den Hals von
Nicolas Féraud (55) immer weiter zuzog
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/ermittlungen-gegen-gemeindepraesident-von-crans-montana-wie-sich-die-schlinge-um-nicolas-ferauds-hals-55-immer-weiter-zuzog-id21764839.html
Daniel Macher
-- Redaktor News -- Lange
hatte Gemeindepräsident Nicolas Féraud nach der
Brandkatastrophe versucht, die Verantwortung
abzuschieben, nun wird wegen fahrlässiger Tötung
gegen ihn ermittelt. Vom PK-Desaster bis zur
Schlinge um den Hals der Walliser Exekutive – das
Protokoll des Versagens.
Gemeindepräsident Nicolas Féraud wird nach
Brandkatastrophe in Crans-Montana beschuldigt
Vorwürfe: Fahrlässige Tötung, fahrlässige
Körperverletzung und Verletzung von Amtspflichten
41 Tote, über 100 Verletzte, Sicherheitskontrollen
jahrelang nicht durchgeführt
Zuerst brannte eine Bar – am Ende stand ein ganzes
System in Flammen. Mehr als zwei Monate nach der
Brandkatastrophe von Crans-Montana richten sich die
Ermittlungen der Walliser Staatsanwaltschaft nicht
länger nur gegen die Betreiber des Le Constellation.
Neu steht auch der Gemeindepräsident Nicolas Féraud
(55) im Fokus. Das berichtet der «Corriere della
Sera».
Dem Mann, der sich bei der ersten Pressekonferenz nach
der Tragödie noch hinter Floskeln und routinierter
Betroffenheitsrhetorik verbarg, macht die Justiz nun
schwere Vorwürfe: fahrlässige Tötung, fahrlässige
Körperverletzung, Brandstiftung sowie Verletzung von
Amtspflichten.
Was wie ein überraschender Kurswechsel wirkt, ist in
Wirklichkeit das Ergebnis eines viel zu langen
Prozesses – eines Prozesses, der nun weitere
Verantwortliche ins strafrechtliche Visier rückt.
DIE KATASTROPHE
In der Neujahrsnacht bricht in der Lounge-Bar Le
Constellation ein Feuer aus. Insgesamt sterben 41
Menschen, über hundert werden verletzt. Noch in
derselben Nacht nimmt die Walliser Staatsanwaltschaft
Ermittlungen auf – formal richten sie sich zuerst
gegen die Bar-Betreiber Jessica (40) und Jacques
Moretti (49), nicht gegen die Behörden.
Im Gegenteil: Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud
und Féraud zeigen sich in den darauf folgenden Tagen
mehrfach Seite an Seite, stehen am 3. Januar
beispielsweise zusammen am Gedenkort vor der
Todes-Bar.
DAS PK-DESASTER
Zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderats tritt
Gemeindepräsident Nicolas Féraud erstmals vor die
Medien. Er zeigt sich betroffen, spricht jedoch
gleichzeitig davon, dass die Gemeinde als Geschädigte
am meisten betroffen sei, «vor allen anderen» – eine
klare Entschuldigung gegenüber den Angehörigen bleibt
aus. Kommunikationsfachleute sprechen von einem
«Super-GAU»: Statt Verantwortung zu übernehmen, klingt
Féraud wie ein Tourismusdirektor, der um das Image des
Ortes fürchtet.
Das Einzige, was er unter öffentlichem Druck einräumt:
Dass der Club seit Jahren nicht mehr
brandschutztechnisch kontrolliert wurde. Er spricht
von «bedauerlichen Versäumnissen», bleibt aber die
entscheidende Antwort schuldig: Wer in der Gemeinde
dafür hätte sorgen müssen, dass diese Kontrollen
stattfinden – und warum das niemand tat.
DIE AKTEN
Nach und nach werden interne Listen und Unterlagen
publik: Sie zeigen, dass nicht nur der Club, sondern
zahlreiche Betriebe und Gebäude in Crans-Montana ohne
aktuelle Sicherheitskontrollen dastanden. Hotels,
Bars, zum Teil auch öffentliche Gebäude: Ein ganzes
Kontrollsystem, das über Jahre nicht funktioniert hat
– unter den Augen von Gemeinderat und -präsident.
DIE VERANTWORTUNG
Die Staatsanwaltschaft nimmt erste Gemeindefunktionäre
mit Sicherheitsdossier und frühere
Brandschutzverantwortliche ins Visier. Juristen weisen
darauf hin: Wenn Angestellte schlecht instruiert,
nicht kontrolliert oder systematisch überlastet
werden, endet die Verantwortung nicht bei ihnen –
sondern weiter oben, bei der politischen Führung der
Gemeinde.
FÉRAUDS DOPPELBOTSCHAFT
In Interviews gibt sich Féraud zerknirscht, spricht
von «Fehlern», die man analysieren müsse. Gleichzeitig
betont er, er sei von der Staatsanwaltschaft noch
nicht einmal einvernommen worden und habe vieles erst
aus den Akten erfahren. Für Angehörige wirkt das wie
eine Schutzbehauptung: Der Gemeindepräsident
präsentiert sich als erstaunter Beobachter – obwohl
die Versäumnisse in seiner Amtszeit passiert sind.
DAS SYSTEM DES WEGSCHAUENS
Während sich die Strafverfolger weiterhin vor allem
auf die Betreiber konzentrieren, zeichnen Medien das
Bild eines Behördenapparats, der jahrelang wegschaut:
fehlende Kontrollen, unvollständige Dossiers,
Verantwortlichkeiten, die zwischen Verwaltung,
Sicherheitskommission und Gemeinderat hin- und
hergeschoben werden. In der Mitte dieses Systems: Ein
Präsident, der sich auf «Zuständigkeiten» beruft,
statt Führung zu übernehmen.
Am 9. Februar kommt es bei einer Anhörung zu weiteren
brisanten Aussagen: Der aktuelle Sicherheitschef von
Crans-Montana erklärt in seiner Einvernahme, dass für
die angesetzten Kontrollen die nötigen Ressourcen
fehlten. Der frühere Sicherheitschef hatte das bei
seiner Einvernahme am Vortag ebenfalls ausgesagt.
Wegen Personalmangels sei es unmöglich gewesen, die
gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. In seinen Berichten
habe er wiederholt auf den Mangel hingewiesen. Der
aktuelle Sicherheitschef sagt zudem, er habe das
Problem direkt mit dem zuständigen Gemeinderat
besprochen.
FÉRAUD WIRD ZUM BESCHULDIGTEN
Mehr als zwei Monate nach dem Brand leitet die
Staatsanwaltschaft offiziell eine Strafuntersuchung
gegen Gemeindepräsident Nicolas Féraud ein. Es soll
ermittelt werden, ob er seine Pflicht zur Durchsetzung
der Sicherheitsvorschriften verletzt – und damit zu
einer Situation beigetragen hat, in der der Club zur
Todesfalle werden konnte.
Die Vorwürfe gegen die Behörden wiegen schwer. «Es
gibt hinreichende Gründe für die Annahme, dass die
Gemeinde ihrer Pflicht zur Durchsetzung der
Vorschriften nicht nachgekommen ist, um das Leben der
Besucher der Bar Le Constellation zu schützen», heisst
es in den Ermittlungsdokumenten.
Neben Féraud stehen auch fünf weitere Personen im
Fokus der Ermittlungen, darunter Kévin Barras (36),
ehemaliger Sicherheitsverantwortlicher und derzeit
Abgeordneter im Kantonsrat. Während seiner Amtszeit
von 2021 bis 2024 wurde in der Bar Le Constellation
kein einziges Mal eine Brandschutzkontrolle
durchgeführt.
Das erste Mal seit der Brandkatastrophe tagte am
Montagmorgen der Walliser Grosse Rat. Patricia
Constantin (54), Präsidentin des Kantonsparlaments,
versicherte: «Der Kanton wird seine Arbeit fortsetzen,
um die Verantwortlichen zu identifizieren und zur
Rechenschaft zu ziehen.»
10.3.2026:
«Neues Gesicht akzeptieren»: Crans-Montana-Opfer
Mélanie (32) fordert Wiedergutmachung
https://www.blick.ch/schweiz/ermittlungen-gegen-feraud-jetzt-reagiert-der-gemeindepraesident-id21589870.html
10.3.2026:
Gegen ihn wird ermittelt: Nicolas Féraud gibt
Inferno-Dossier ab!
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/anklage-zur-kenntnis-genommen-nicolas-feraud-bleibt-vorerst-gemeindepraesident-von-crans-montana-id21767437.html
Crans-Montana am 10.3.2026: Der
Gemeindepräsident muss eine Pause machen:
Nicolas Féraud: Er bleibt Gemeindepräsident, tritt
aber in den Ausstand
https://www.20min.ch/story/crans-montana-morettis-geloeschte-facebookkonten-sollen-wiederhergestellt-werden-103478718
11.3.2026:
Feuer, Geld und ein tödliches Netzwerk: Das
rätselhafte Geschäftsmodell der Morettis
Mehrere Brände, dubiose Geldflüsse und
Verbindungen zu vermögenden Investoren: Die
Schweizer Bundespolizei vermutet hinter den
Barbetreibern von Crans-Montana ein kriminelles
Finanzsystem – mit fatalen Folgen.
https://transition-news.org/feuer-geld-und-ein-todliches-netzwerk-das-ratselhafte-geschaftsmodell-der
ZAHLEN
zur INFERNO-Bar in Crans-Montana am 11.3.2026:
164 Personen waren in Unglücksbar - nur 8
blieben unverletzt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-morettis-geloeschte-facebookkonten-sollen-wiederhergestellt-werden-103478718
Von den 164
zum Unglückszeitpunkt anwesenden Personen
befanden sich 132 im Untergeschoss der Bar
– erlaubt wären 100 gewesen.
164 Personen waren in Unglücksbar – nur 8
blieben unverletzt
Neue Zahlen bestätigen das Ausmass der
Brandkatastrophe von Crans-Montana: Zum Zeitpunkt,
als sich die Flammen in der Bar Le Constellation
ausbreiteten, waren 164 Personen anwesend. Dies
teilte die Walliser Staatsanwaltschaft am Mittwoch
gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit
und bestätigte damit Informationen der Zeitung «Le
Temps».
Von den 164 Personen befanden sich 132 im
Untergeschoss. Laut dem Sicherheitsbericht der
Gemeinde vom Juni 2019 war die Bar berechtigt, 100
Personen im Untergeschoss und 50 im Obergeschoss
zu empfangen.
Wie bekannt, kamen von den 164 anwesenden Personen
41 ums Leben und 115 wurden verletzt. Das
bedeutet, dass nur acht Personen das Lokal
unverletzt verlassen konnten.
Laut den Ermittlungen vergingen von den ersten
Flammen bis zum «Flashover» – also dem plötzlichen
und heftigen Ausbruch des Brandes – etwas mehr als
eine Minute und 30 Sekunden. (bre)
14.3.2026:
Charles (15) überlebte Inferno: «Er hat acht von
zehn Fingern verloren»
https://www.blick.ch/schweiz/charles-15-ueberlebte-inferno-er-hat-acht-von-zehn-fingern-verloren-id21589870.html
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
15.3.2026: Neuer Täter Jean-Marc Gabrielli: soll
mitverantwortlich sein, dass eine Tür verschlossen
war:
Strafanzeige gegen Morettis Stiefsohn Jean-Marc
Gabrielli
https://www.nau.ch/news/schweiz/strafanzeige-gegen-morettis-stiefsohn-jean-marc-gabrielli-67106020
Laurin Zaugg -- Crans-Montana -- Jacques Morettis
Stiefsohn, Jean-Marc Gabrielli, soll
mitverantwortlich sein, dass eine Servicetür in der
Unglücksnacht geschlossen war. Nun wurde er
angezeigt.
Bei der Brandkatastrophe in der
Neujahrsnacht in Crans-Montana gab es nur einen
Fluchtweg.
Eine Servicetür soll unter anderem
wegen Jean-Marc Gabrielli geschlossen gewesen sein.
Gegen den Stiefsohn des
Barbetreibers wurde deshalb Strafanzeige eingereicht.
Hat Jean-Marc Gabrielli, der Stiefsohn von Jacques
Moretti, in der Neujahrsnacht in der Katastrophen-Bar
gearbeitet? Diese Frage versucht die Walliser
Staatsanwaltschaft aktuell zu beantworten.
Die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in der Bar «Le
Constellation», die 41 Todesopfer und über 100
Verletzte forderte, dauern an.
Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, hat der Vater des
jüngsten Todesopfers nun Strafanzeige gegen den
Stiefsohn von Barbetreiber Jacques Moretti
eingereicht. Ausschlaggebend für die Anzeige ist eine
Servicetür im hinteren Bereich der Bar.
Betreffend dieser Servicetür unterscheiden sich
Aussagen des Barbetreibers Moretti und einem
Sicherheitsmann, der in der Unglücksnacht in der Bar
arbeitete.
Angestellter habe die Tür verschlossen
Moretti behauptet, ein Angestellter seines anderen
Lokals, dem «Vieux Chalet», habe Eiswürfel in die Bar
gebracht und die Tür verriegelt. «Ohne dass man
versteht, warum», so Moretti. Der Mann sei am Morgen
nach dem Brand abgereist.
Gemäss der Strafanzeige gegen Morettis Stiefsohn Jean
Marc-Gabrielli war die Tür jedoch aus einem anderen
Grund geschlossen. Sicherheitsmann Predrag J. meint,
die zusätzlichen Ausgänge der Bar seien verriegelt
worden, um zu verhindern, dass jemand, ohne zu
bezahlen, rauskönne.
Moretti-Stiefsohn laut Sicherheitsmann
mitverantwortlich
Laut Predrag J. war dies ein Entschluss von Jessica
Moretti, Jean-Marc Gabrielli und seiner Freundin, der
Barmitarbeiterin Cyane Panine. «Jean-Marc Gabrielli
arbeitete ebenfalls im Constellation an diesem Abend»,
so der Sicherheitsmann bei der Kantonspolizei.
Gabrielli selbst bestritt dies, so die Zeitung. Er sei
nur dort gewesen, da er seiner Freundin Cyane, die
dort arbeitete, ein «gutes neues Jahr wünschen»
wollte.
Videoaufnahmen bestärken den Vorwurf
Videoaufnahmen, die von der Kantonspolizei ausgewertet
wurden, scheinen jedoch die Aussagen des
Sicherheitsmannes zu belegen. Das Protokoll, das dem
«Tagesanzeiger» vorliegt, zeigt, dass Gabrielli
gemeinsam mit Predrag J. und Cyane Panine
Zutrittskontrollen durchführte.
Der Entscheid, wer nun recht hat und ob ein
Strafverfahren gegen Jean-Marc Gabrielli eröffnet
wird, liegt bei der Walliser Staatsanwaltschaft. Nach
wie vor gilt Gabrielli deshalb nicht als
Beschuldigter, sondern als Zeuge, bzw.
Auskunftsperson.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
17.2.2026: Jacken holen vor der Flucht, bis es zu
spät war:
Gäste holten zuerst Jacken, statt zu flüchten
https://www.nau.ch/news/schweiz/gaste-holten-zuerst-jacken-statt-zu-fluchten-67107043
Redaktion -- Crans-Montana -- Neue Videos zeigen:
Mehrere Gäste holten ihre Jacken im hinteren Teil
der Bar, anstatt zu fliehen, und gingen dabei an
einem blockierten Notausgang vorbei.
Gäste holten nach dem Brandausbruch
zuerst ihre Jacken, statt zu flüchten.
Dabei liefen sie an einem
blockierten Notausgang vorbei.
Das zeigen neue Videoaufnahmen der
Überwachungskameras der Bar.
Neue Aufnahmen aus Überwachungskameras der Bar «Le
Constellation» in Crans-Montana zeigen schwerwiegende
Fehlentscheidungen in der Nacht des Unglücks.
Beim Brand an Silvester kamen 41 Menschen ums Leben,
115 weitere wurden verletzt.
Anstatt das Gebäude umgehend zu verlassen, bewegten
sich einige Gäste in Richtung eines hinteren Raums,
der als «Bar Clandestin» bekannt ist, um Jacken und
persönliche Gegenstände zu holen.
Dieser Bereich wurde offenbar als provisorische
Garderobe genutzt, befand sich jedoch auf der
gegenüberliegenden Seite des Hauptausgangs, wie «24
Heures» berichtet.
Notausgang war durch Barhocker blockiert
Ein Bericht der Walliser Polizei, der der Zeitung
vorliegt, zeige, dass mehrere Personen dabei zweimal
an einem Notausgang vorbeigingen, ohne ihn zu benutzen
– offenbar, weil ein Barhocker den Zugang versperrte.
Dies hatte gravierende Folgen: Nur jene, die den Raum
in den ersten Momenten verliessen, konnten sich retten
oder schwere Verletzungen vermeiden.
Der Waadtländer Brandschutzexperte Olivier Burnier
erklärt gegenüber «24 Heures», dass ein solches
Verhalten bei Fluchtreaktionen nicht ungewöhnlich sei.
Häufig werde unterschätzt, wie schnell sich ein Feuer
ausbreitet, da viele davon ausgehen, dass sich Flammen
gleichmässig entwickeln. In Wirklichkeit beschleunigt
sich die Ausbreitung nach einer anfänglichen Phase
jedoch stark.
Zudem versuchten Menschen oft, noch persönliche
Gegenstände mitzunehmen, und liessen sich durch
vermeintlich kleine Hindernisse vor Notausgängen
abschrecken. «Ein Hindernis bedeutet für viele
schlicht: nicht zugänglich. Also kehren sie um und
nehmen den Weg zurück, den sie gekommen sind», so
Burnier.
Sein Fazit fällt klar aus: Wäre der zweite Ausgang
frei zugänglich gewesen und genutzt worden, hätten
vermutlich mehr Menschen überlebt.
Beim Brand in der Bar «Le Constellation» in
Crans-Montana haben sich laut «24 Heures» und «Tribune
de Genève» 132 Personen im Untergeschoss aufgehalten.
Ein erster Polizeibericht vom 23. Februar halte fest,
dass sich insgesamt 164 Personen in dem Lokal befunden
hätten.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
18.3.2026: Sie wollten ihre Jacken retten statt sich
selbst:
Videoaufnahmen zeigen: Gäste holten Jacken, statt
sich zu retten
https://www.20min.ch/story/brand-crans-montana-videoaufnahmen-zeigen-gaeste-holten-jacken-statt-sich-zu-retten-103528592
Reto
Bollmann -- Gäste gingen
zur Garderobe, statt zu fliehen, und verpassten
einen blockierten Notausgang. Videoaufnahmen
offenbaren neue Details zum tödlichen Brand.
Neue Videoaufnahmen, die in der tragischen Nacht in
der Bar Le Constellation in Crans-Montana durch
Überwachungskameras aufgezeichnet wurden, zeigen
dramatische Fehler. Beim Feuer an Silvester verloren
41 Menschen ihr Leben, 115 wurden verletzt.
Statt sofort zu fliehen, verloren einige Gäste im
Untergeschoss wertvolle Zeit: Sie liefen in Richtung
eines hinteren Raums, genannt Bar Clandestin, um ihre
Jacken und persönlichen Gegenstände zu holen. Dieser
Bereich diente offenbar als improvisierte Garderobe,
lag jedoch genau entgegengesetzt zum Hauptausgang, wie
«24 Heures» berichtet.
Hocker schreckte flüchtende Personen ab
Gemäss einem Bericht der Walliser Polizei passierten
mehrere Personen dabei gleich zweimal einen
Notausgang, ohne ihn zu nutzen. Der Grund: Ein
Barhocker blockierte offenbar den Zugang. Die Folgen
davon waren fatal, denn nur jene, die den Raum in den
ersten Sekunden verliessen, konnten sich retten oder
schwerste Verletzungen vermeiden.
Die Aufnahmen zeigen hektische Szenen: Gäste rennen
durcheinander, stossen zusammen und suchen ihre
Kleidung. Wenige Sekunden später füllt dichter Rauch
den Raum. Einige bewegen sich gebückt oder kriechend,
um überhaupt noch Luft zu bekommen.
Notausgang wurde offenbar nicht genutzt
Den versperrten Notausgang erwähnte auch eine
16-jährige Überlebende in ihrer Strafanzeige. Ihre
Gruppe sei umgekehrt, nachdem sie den blockierten
Durchgang gesehen habe, und habe versucht, über die
Haupttreppe zu fliehen. Auf dieser herrschte bereits
Panik. Die 16-Jährige überlebte schwer verletzt.
Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass jemand den
erwähnten Notausgang tatsächlich benutzte. Erst später
drang ein Feuerwehrmann von aussen durch diese Tür
ein.
Impuls, persönliche Gegenstände zu retten, ist
verbreitet
Der Waadtländer Brandschutzexperte Olivier Burnier
erklärt gegenüber «24 Heures», dass das Verhalten der
flüchtenden Menschen leider typisch gewesen sei. Oft
werde die Geschwindigkeit, mit der sich Feuer
ausbreitet, unterschätzt. Man gehe fälschlicherweise
davon aus, dass sich die Flammen linear ausbreiten
würden. Tatsächlich nehme jedoch die
Ausbreitungsgeschwindigkeit nach einer langsamen
Startphase rasch zu.
Zudem werde oft versucht, noch persönliche Gegenstände
zu retten. Auch sei die Wirkung von scheinbar
harmlosen Hindernissen vor Notausgängen oft sehr
gross. «Ein Hindernis bedeutet für viele schlicht:
nicht zugänglich. Also kehren sie um und nehmen den
Weg zurück, den sie gekommen sind», so Burnier. Das
Fazit des Experten ist deutlich: Wäre der zweite
Ausgang frei gewesen und genutzt worden, hätten wohl
mehr Menschen überlebt.
INFERNO-Bar Crans-Montana am
19.3.2026:
Ermittler konnten Video-Aufnahmen retten - Angehörige
erhalten Einsicht
https://www.blick.ch/schweiz/entscheidung-kostete-zeit-videoaufnahmen-enthuellen-weitere-tragische-details-id21589870.html
: Jessica Moretti
kassierte Mutterschaftsversicherung doppelt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-jessica-moretti-kassierte-mutterschaftsversicherung-doppelt-103531399
Totale Spinner in einer Krisensituation:
Identitäten gefälscht in Crans-Montana
am 28.3.2026: Leute gaben sich als Angehörige aus,
ohne es zu sein:
Brandkatastrophe: Unbeteiligte gaben sich als
Freunde von Crans-Todesopfern aus
https://www.20min.ch/story/brandkatastrophe-unbeteiligte-gaben-sich-als-freunde-von-crans-todesopfern-aus-103532432
Céline
Trachsel -- Im engsten
Umfeld der trauernden Familien der Tragödie von
Crans-Montana befanden sich Personen, die die
verstorbenen Töchter und Söhne nie kannten – aber
vorgaben, mit ihnen befreundet gewesen zu sein. Zwei
von ihnen gaben Interviews, einer entschuldigte
sich.
Fremde gaben vor, Freunde von
Todesopfern der Crans-Montana-Tragödie zu sein.
Sie schlossen sich den trauernden
Familien an. Sie gaben Interviews und posteten in
sozialen Medien.
Einer der falschen Freunde
entschuldigte sich später.
Die Familien reagierten
unterschiedlich auf die Unterstützung dieser
Unbeteiligten: Manche schätzten sie, manche fanden das
suspekt.
«Ich muss mich bei euch entschuldigen wegen der
Geschichten über Crans», schreibt ein junger Mann in
der Whatsapp-Gruppe, in der sich rund 80 junge
Angehörige von Verstorbenen der Brandkatastrophe in
Crans-Montana austauschen. Brüder, Schwestern sowie
Freundinnen und Freunde der Todesopfer schreiben in
der Whatsapp-Gruppe regelmässig – auch der junge Mann.
«Ich hatte nichts mit dem Le Constellation zu tun»,
schreibt er weiter. Er sei eigentlich nur ein
Feuerwehrmann aus einem anderen Kanton.
Der 20-Jährige hatte sich den Trauernden angeschlossen
und mehrfach vorgegeben, auch einen Freund bei der
Tragödie verloren zu haben. Dies wiederholte er in
mehreren Interviews. Zudem war er überall mit dabei,
wenn die Trauerfamilien zusammenkamen: Beerdigungen,
Trauermärsche oder die Moretti-Eskalation in Sitten.
Er trat als «Unterstützer» von Trauernden auf
Als die Eltern eines Todesopfers im Zug zur
Moretti-Befragung reisten, sass der angebliche Freund
ihres Sohnes mit im Abteil. Zu einer Tageszeitung
sagte er, er sei seit der Tragödie «zum Unterstützer
der trauernden Familie geworden» – er habe sich gar
den 1.1.2026 auf den Unterarm tätowiert. Auch zu 20
Minuten sagte er in einem Videointerview mit trauriger
Miene: «Ich habe einen Freund verloren.» Aber alles
war gar nicht wahr, wie er nun selbst zugab: Er kannte
keines der Todesopfer.
Um die Trauerfamilien haben sich noch weitere
Nicht-Betroffene geschart, die sich als trauernde
Freunde ausgaben. So lud eine angebliche Freundin von
Trystan 20 Minuten gar zu sich nach Hause ein. Die
15-Jährige gab an, Trystan online kennengelernt zu
haben und sich mit ihm regelmässig in Lausanne
getroffen zu haben. Sie vermisse nun seine «lustigen
Videos». Als Beweis für die Freundschaft zeigte die
Jugendliche ein selbst gebasteltes Perlenarmband, auf
dem «T.R.Y.S.T.A.N.» stand. Aufgrund der starken
Zweifel an der Richtigkeit ihrer Angaben publizierte
20 Minuten das Interview nie.
Auf eine konfrontative Nachricht antwortete die
angebliche Trystan-Freundin nie. Der junge Mann
hingegen schon: «Ich habe inzwischen Abstand genommen.
Zudem befinde ich mich nun in medizinischer
Behandlung», gab er an. Er habe niemandem Böses
gewollt, im Gegenteil, er sei für die Trauernden da
gewesen – und habe sich bei mehreren Betroffenen über
die Whatsapp-Nachricht hinaus noch persönlich
entschuldigt.
Ein Papa schätzte das Engagement, eine Mutter fand es
suspekt
Der Vater eines Verstorbenen findet dennoch nur gute
Worte für diese «Unbeteiligten»: «Ja, manche Personen
kannten Trystan, Arthur, Cyane oder die anderen nicht.
Und sie waren auch nicht in Crans-Montana an diesem
Abend. Aber sie waren danach da, als uns nur noch
Stille, Leere und Tränen blieben. Sie sind gekommen,
haben Blumen auf die Gräber gelegt und Hände gehalten.
Für viele waren sie ein Rettungsanker.»
Die Unterstützung sei von vielen Trauerfamilien
geschätzt worden – die Legitimität ihrer Trauer würde
der Vater deshalb nicht bewerten wollen. «Es gab
andere, die sagten, gewisse Eltern seien zu präsent in
den Medien, zu zurechtgemacht, zu geschminkt. Sie
haben Familien verurteilt, weil sie Geld haben – als
hätte Trauer ein Bankkonto. Sie haben die Eltern
verantwortlich gemacht, weil die Jugendlichen zu jung
seien, um in dieser Bar zu feiern. Diese Menschen
haben alles kommentiert, aber nichts getan. Und dann
gab es Menschen wie den jungen Mann, die keinen
speziellen Grund hatten, sich zu engagieren, aber
wirklich da waren – vom ersten Tag an.» Er hätte sich
gewünscht, dass «diejenigen, die kritisieren,
wenigstens die Hälfte der Menschlichkeit, des Mutes
und der Präsenz besessen hätten wie diejenigen, die
sich unseren Schmerz vielleicht nur ‹ausgeliehen›
haben».
«Der Typ war mir immer suspekt»
Er sagt: «Die Grossen redeten viel Unsinn in den
Medien. Sie versprachen, kündigten an, gaben
Erklärungen ab – danach Stille. Es waren am Ende die
einfachen Leute, die die Ärmel hochkrempelten.»
Die Mutter einer verstorbenen jungen Frau sieht die
Sache dagegen anders: «Der Typ war mir immer suspekt.
Und wenn ich versuchte, herauszufinden, zu welcher
Familie er gehört, sagte er mal, er sei in der
Brandnacht in Crans-Montana gewesen, mal sagte er, er
sei ein Freund eines Verstorbenen gewesen, mal war er
Feuerwehrmann. Auch seine Herkunft blieb unklar, er
sagte, er sei Walliser, dann Waadtländer, dann
Freiburger – ich merkte schnell, dass man ihm nicht
glauben kann. Am Ende konnte er mir nicht mehr in die
Augen blicken.»
Pully (Schweiz) am 1.4.2026: Zwei
Opfer der INFERNOBAR wurden "falsch" begraben:
Pully VD: «Traumatisch»: Zwei Crans-Montana-Opfer
werden exhumiert
https://www.20min.ch/story/pully-vd-traumatisch-zwei-crans-montana-opfer-werden-exhumiert-103538826
Céline Trachsel -- Weil ihre Söhne im falschen Grab
liegen, müssen zwei Familien die Opfer der
Crans-Montana-Tragödie auf dem Friedhof in Pully
umbetten lassen. Den Irrtum entdeckte die Mutter von
Trystan erst diese Woche.
ie Familien zweier
Crans-Montana-Opfer müssen ihre Söhne umbetten lassen.
Die Leichen liegen auf dem Friedhof
von Pully VD in einem Reihen- statt in einem
Konzessions-Grab.
Die Gemeinde lehnt eine Umzonung
der heutigen Gräber ab, wo die beiden 17-Jährigen
bereits zur Ruhe gebettet wurden.
Deshalb müssen die beiden Leichen
exhumiert und an einem anderen Ort auf dem Friedhof
neu bestattet werden.
Die Leidensgeschichte der Eltern der beiden besten
Freunde und Brandopfer der Silvester-Katastophe in
Crans-Montana, Trystan und Guillaume, geht weiter.
Zuerst wurden die Familien am Vorabend der geplanten
Beerdigung im Januar von der Staatsanwaltschaft
informiert, dass die Leichen zur Obduktion abgeholt
werden. Die Beerdigung musste kurzfristig abgesagt
werden – denn die Leichen wurden für mehrere Tage
weggebracht. Doch obwohl die beiden Freunde nun
nebeneinander auf dem Friedhof von Pully beerdigt
liegen, haben sie ihre letzte Ruhe immer noch nicht
gefunden. Ihre Körper müssen nämlich exhumiert werden.
«Ich will irgendwann neben meinem Sohn liegen»
Am Dienstag entdeckte die Mutter von Trystan nämlich,
dass direkt vor dem Grab ihres ältesten Sohnes ein
Loch gegraben wurde – eine ihr unbekannte Person wird
dort demnächst beerdigt. Sie dachte, die Zone sei für
ihre Familie reserviert. «Ich will doch irgendwann
neben meinem Sohn liegen», sagt Vinciane Stucky zu 20
Minuten.
Doch als sie nachfragt, entdeckt sie einen fatalen
Irrtum: Trystan und Guillaume liegen nämlich in einem
normalen Reihen-Grab. Dort werden die Verstorbenen aus
der Gemeinde Pully einer nach dem anderen in der
Reihenfolge ihres Hinscheidens bestattet. Diese
kostengünstigen Gräber werden nach 20 bis 25 Jahren
aufgehoben. «Das ist untragbar, das wollten wir nie»,
sagt sie.
«Wir konnten das Grab nie auswählen»
Die Mutter von Trystan kritisiert, dass die
Friedhofsverwaltung sie nie aufgeklärt habe. «Wir
konnten den Ort auch gar nicht wählen, während andere
Familien offenbar über den Friedhof geführt wurden und
einen schönen Platz aussuchen konnten.» Vor der
Beerdigung seien ohnehin alle Angehörigen völlig durch
den Wind gewesen – in diesen schweren Tagen
konzentrierte sich die Mutter von Trystan darauf, für
ihren Sohn einen blauen Sarg zu besorgen, wie er es
sich gewünscht hatte.
An die Art der Grabstätte und dass es Unterschiede
geben könnte, dachten weder die Eltern von Trystan
noch die Eltern von Guillaume zu dieser Zeit. Geld sei
kein Thema – ein konzessioniertes Grab bezahlen sowohl
Trystans wie auch Guillaumes Eltern gerne. Ein solches
sollen sie nun bekommen – nur ist eben eine Umbettung
nötig.
Gemeinde bleibt stur: Umzonung nicht möglich
Am Mittwochmorgen trafen sich die Eltern deshalb mit
Vertretern der Gemeinde, unter anderem waren zwei
Gemeinderätinnen und acht Polizisten dabei. Die Bitte
der Familie: «Zont doch einfach die bestehenden
Grabstellen unserer Söhne um.»
Da sich hinter Guillaume und Trystan ohnehin
Konzessions-Gräber befinden und die beiden besten
Freunde das Ende der Reihe bilden, hätte im Zonenplan
nur eine Ecke hinzugefügt werden müssen. Guillaumes
Papa kritisiert: «Statt einfach diese Änderung
unbürokratisch vorzunehmen, bevorzugen es die
Gemeindevertreter, unsere Kinder wieder auszugraben.
So wenig Respekt hat man in der Schweiz vor den
Toten.»
Obwohl die Behördenvertreter beim Treffen offenbar
eine Eskalation erwartet hatten und deshalb die
Polizei aufboten sowie 20 Minuten des Platzes
verwiesen, blieb die Situation ruhig: Die Beteiligten
einigten sich darauf, dass auf dem Friedhof ein neuer
Platz für die zwei Verstorbenen gefunden werden müsse.
Drei Stellen wurden besichtigt – in unmittelbarer Nähe
zu weiteren Todesopfern von Crans-Montana, die ebenso
aus Pully stammen. «Aber es ist traumatisch für uns,
es ist einfach eine untragbare Situation. Statt dass
wir endlich trauern und unsere toten Kinder Ruhe
finden könnten, kommt immer wieder etwas dazu», sagt
Vinciane Stucky.
Am Geburtstag soll Trystan in letzter Ruhestätte
liegen
Auf einen definitiven Platz haben sich die
Trauerfamilien noch nicht geeinigt – die Mutter von
Guillaume muss die drei möglichen Ruhestätten noch
besichtigen. Diese Woche wollen sie sich aber
entscheiden. Die Mutter von Trystan und der Vater von
Guillaume sind sich einig: Bis Ende April soll die
Exhumierung und neue Beerdigung ihrer Söhne vollzogen
sein – am 30. April wäre Trystan nämlich 18 geworden.
«Ich möchte, dass er an seinem Geburtstag in seiner
letzten Ruhestätte liegt», sagt Vinciane Stucky. «Und
ich brauche die Unterstützung unsers Priesters.» Für
die Sturheit der Gemeinde hat dennoch kein Elternteil
Verständnis. «Respektlos» findet es der Vater von
Guillaume. Als «Gewalt» bezeichnet es sogar Trystans
Vater. «Können wir diese Kinder nicht endlich in
Frieden ruhen lassen?», fragt er. «Unsere Kinder sind
keine bürokratischen Objekte. Sie sind keine Akten,
die man hin- und herschiebt.»
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Die vor Ort anwesenden Gemeindevertreter wollten
gegenüber 20 Minuten keine Stellung nehmen. Eine
schriftliche Anfrage bei der Gemeinde Pully ist
hängig.
Moretti am 2.4.2026: hat nun plötzlich
Erinnerungslücken wegen dem Schaumstoff - von wo kam
er?
Hornbach oder doch nicht Hornbach? Rätsel um
Inferno-Schaum von Crans-Montana – Erinnerungslücke
bei Moretti
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/hornbach-oder-doch-nicht-hornbach-raetsel-um-inferno-schaum-von-crans-montana-erinnerungsluecke-bei-moretti-id21838528.html
Martin Meul
-- Reporter News -- Neue Wendung
im Fall der Brandkatastrophe in der Bar Le
Constellation: Betreiber Jacques Moretti hat falsche
Angaben zur Herkunft des gefährlichen Schaumstoffs
gemacht. Nun stehen Ermittler wieder vor einem
Rätsel.
rennender Akustikschaumstoff
verursachte am 1. Januar die Katastrophe in der Bar Le
Constellation
Moretti legte falsche Rechnungen
vor
Woher der Schaumstoff stammt,
bleibt unklar
Brennender Akustikschaumstoff hat am 1. Januar die
Katastrophe in der Bar Le Constellation ausgelöst.
Deshalb stehen das Material und seine Herkunft im
Zentrum der Ermittlungen. Die Frage nach der Herkunft
ist für die Ermittlungen zentral. Sie könnte
Aufschluss darüber geben, ob Betreiber Jacques Moretti
(49) beim Kauf wusste, dass der Schaumstoff nicht den
Brandschutzvorschriften entspricht.
Zunächst hiess es, Moretti habe den Schaumstoff 2015
für den Umbau des «Le Constellation» beim Baumarkt
Hornbach gekauft. Doch diese Aussage entpuppte sich
als falsch.
Kurz darauf reichte Moretti bei den Behörden eine
Rechnung des deutschen Onlinehändlers Fortis ein. In
einem Schreiben von Morettis Anwalt Patrick Michod an
die Walliser Staatsanwaltschaft, das Blick vorliegt,
schreibt dieser: «So fand mein Mandant eine Rechnung
von 2015 auf den Namen Fortis und übermittelte sie den
Ermittlern in der Überzeugung, dass diese Rechnung dem
Kauf der Schaumstoffe entsprach, die sich an der Decke
der Bar Le Constellation befanden.»
Doch auch das stimmt offenbar nicht!
Ein anderer Händler
Nachdem der Name Fortis bekannt geworden war, hatten
Medien die vom Händler 2015 verkauften Schaumstoffe
genauer unter die Lupe genommen. Morettis Anwalt
schreibt: «Mein Mandant stellte daraufhin fest, dass
die Schaumstoffe, die damals auf der Seite abgebildet
waren und der Beschreibung der Rechnung entsprachen,
die er am 20. Februar übermittelt hatte, nicht das
gleiche Aussehen hatten wie jene, an deren Anbringung
im Jahr 2015 im Betrieb er sich erinnert.»
Heisst: Moretti ist eingefallen, dass er doch nicht
bei Fortis gekauft hat. «Die gefundene und
eingereichte Rechnung entspricht möglicherweise nicht
einer Bestellung, die bei Fortis abgeschlossen wurde»,
schreibt der Anwalt.
Moretti ist nun der Überzeugung, dass die
Akustikschaumstoffe in Wirklichkeit bei einem anderen
Lieferanten erworben worden waren. «Wobei festzuhalten
ist, dass mein Mandant weiterhin davon überzeugt ist,
diese Schaumstoffe im Internet bei einem Lieferanten
in Deutschland nach seinem Besuch bei Hornbach
erworben zu haben», so sein Anwalt.
Mehr weiss Moretti nicht
Wo genau Moretti die Akustikschaumstoffe gekauft hat,
ist unklar. «Mein Mandant ist zum jetzigen Zeitpunkt
nicht in der Lage, Antworten zu diesem Thema zu
geben», schreibt der Anwalt.
Sein Mandant sei in jedem Fall aber überzeugt, dass
die verschiedenen während der Hausdurchsuchung
mitgenommenen Dokumente es ermöglichen werden, klare
Antworten zur Herkunft dieser Schaumstoffe zu liefern.
Die Ermittler müssen nun wieder über die Bücher.
Als Grund für die neuerliche Wendung in der Frage nach
der Herkunft des Schaumstoffs nennt der Anwalt den
enormen Druck, der auf Jacques Moretti lastet. «Dieser
hat ihn wahrscheinlich dazu veranlasst, um jeden Preis
Informationen geben zu wollen, was ihn offensichtlich
dazu bringt, sich zu übereilen und zu irren.»
OPFERFAMILIE der INFRNO-Bar am
3.4.2026: Da werden Millionensummen genannt:
56 Millionen
Schadenersatz allein für eine Familie: Crans-Montana
könnte Milliarden kosten – der Fall von Familie I.
zeigt, warum
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/crans-montana-koennte-milliarden-kosten-der-fall-von-familie-i-zeigt-warum-56-millionen-schadenersatz-allein-fuer-eine-familie-id21841997.html
Martin Meul
-- Reporter News -- 56
Millionen Franken fordert die Familie I. nach dem
tragischen Barbrand in Crans-Montana. Die
Geschwister Fabienne (18) und Gilles I. (25)
überlebten schwer verletzt und leiden seither an
physischen und psychischen Folgeschäden.
Geschwister fordern 56 Mio. CHF Schadenersatz für
Brandverletzungen in Crans-Montana
Fabienne erlitt Verbrennungen an 10 Prozent, Gilles an
30 Prozent des Körpers
Insgesamt über 1 Milliarde CHF
Schadensersatzforderungen gegen mutmasslich
Verantwortliche erwartet
Die Geschwister Fabienne I.* (18) und Gilles I.* (25)
aus dem Kanton Waadt erleben am Neujahrstag Schlimmes.
Gegen 00.30 Uhr treffen die beiden mit einer Kollegin
im «Le Constellation» in Crans-Montana ein. Nur eine
Stunde später werden beide schwer verletzt und auf dem
Weg ins Spital sein.
Für die traumatischen Erlebnisse und die Verletzungen,
die die beiden erleben mussten, fordern sie nun
Schadensersatz. Fabienne und Gilles wollen je 25
Millionen Franken. Die Forderung zeigt: Neben den
Schicksalen und der juristischen Aufarbeitung geht es
beim Inferno von Crans-Montana auch um Geld – um sehr
viel Geld.
Gedränge auf der Treppe
Berichte, die Blick einsehen konnte, zeigen, was
Fabienne und Gilles I. im «Le Constellation»
widerfahren ist. Sekunden vor der Katastrophe
beobachtete Fabienne einen Aufzug von Kellnern, die
Champagnerflaschen bringen, an deren Hälsen brennende
Wunderkerzen befestigt sind. Diese Show findet direkt
an ihrem Tisch und dem Nachbartisch statt, die für
diesen Zweck zusammengeschoben werden.
Plötzlich hört die junge Frau ein Geräusch, dreht sich
zur Bar um und sieht das Feuer an der Decke. Die
Flammen breiten sich extrem schnell aus. Fabienne I.
schreit mehrmals: «Es brennt!».
Ihr Bruder Gilles schiebt sie in Richtung der Treppe,
um ins Freie zu gelangen. Als sie die Treppe
erreichen, lodert das Feuer bereits über ihnen an der
Decke, die Luft ist brennend heiss.
Auf der Treppe vom Keller nach oben staut sich eine
Menschenmenge. Fabienne ist in der Masse gefangen,
kann sich nicht mehr bewegen und sieht nur noch
oranges Licht. In diesem Moment glaubt sie, sterben zu
müssen. Sie beschreibt, wie sie plötzlich von einer
«Feuerwalze» überrollt wird und spürt, wie das Feuer
ihren Körper durchdringt.
Gerettet vom Bruder
Kurz darauf spürt Fabienne die frische Luft. Wie sie
es aus der Bar geschafft hat, kann sie nicht erklären.
Erst draussen bemerkt sie, dass ein Teil ihrer Haare
verbrannt ist.
Ihre Rettung verdankt Fabienne ihrem Bruder. Gemäss
seinen Aussagen schiebt er sie durch das Gedränge auf
der Treppe. Dabei erleidet er schwere Verbrennungen im
Nacken, am Rücken und an den Händen.
Im Erdgeschoss bricht Gilles zusammen, wird
ohnmächtig. Er kommt erst draussen vor dem «Le
Constellation» wieder zu sich.
In einer nahe gelegenen Bar trifft er später wieder
auf seine Schwester. Von dort kommen die beiden ins
Spital.
Fabienne I. fordert 25 Millionen Franken
Für das erlebte Martyrium fordern die Familie I. von
den mutmasslich verantwortlichen Personen nun
Schadenersatz. Gemeint sind damit alle, gegen die
derzeit eine Strafuntersuchung läuft. Also Jacques
(49) und Jessica Moretti (40), aber auch der
Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud,
sowie verschiedene aktuelle und ehemalige Beamte.
Fabienne I. fordert 25 Millionen Franken. Die
Begründung: Sie erlitt schwere Verbrennungen an 10
Prozent des Körpers und musste mehrfach operiert
werden.
Als Schülerin im Abschlussjahr muss sie aufgrund
ihrer Verletzungen das Schuljahr wiederholen.
Die Forderung begründet sich zudem durch das Erleben
von Todesangst während des Brandes und den Verlust
enger Freunde. «Seitdem leide ich unter
sehr präsenten Erinnerungen an diese Nacht, unter
starken Ängsten und grossen Schwierigkeiten, wieder
ein normales soziales Leben aufzunehmen», erklärt die
junge Frau.
Insgesamt 56 Millionen Franken
Auch ihr Bruder Gilles fordert 25 Millionen
Franken. Er erlitt Verbrennungen an 30 Prozent des
Körpers. «Bei meiner Ankunft im Spital
musste ich sofort intubiert und für mehrere Tage in
ein künstliches Koma versetzt werden, während mein
Leben ernsthaft in Gefahr war. Anschliessend wurde ich
nacheinander nach Zürich, Luzern und ins Unispital
Lausanne verlegt, um mehrere chirurgische Eingriffe
sowie Hauttransplantationen zu erhalten, fern von
meiner Familie und meinen Angehörigen, die im Kanton
Waadt leben», so Gilles I.
Er ist zu 100 Prozent arbeitsunfähig und auf
ständige Reha angewiesen. Die
Forderung umfasst auch physische Schmerzen,
psychische Traumata sowie berufliche und
persönliche Einbussen. «Die Schäden, die
ich erlitten habe, stehen in direktem Zusammenhang mit
dem Brand. Was ich erlebt habe, verfolgt mich bis
heute.»
Die Mutter und der Vater fordern jeweils 2,5 Millionen
Franken. Wegen der psychischen Belastung für die
Familie, die Reisekosten und die beruflichen Ausfälle.
Auch der Bruder fordert eine Million Franken – wegen
der Auswirkungen des Infernos auf die Familie und sein
Studium.
Aberhunderte Millionen Franken
Zusammengefasst fordert allein die Familie I. 56
Millionen Franken und macht klar: Die mutmasslich
Verantwortlichen sollen nicht nur juristisch bestraft,
sondern auch finanziell massiv zur Rechenschaft
gezogen werden.
Die Frage nach den finanziellen Folgen des Infernos
dürften in den kommenden Wochen und Monaten, neben den
strafrechtlichen Untersuchungen, zunehmend in den
Fokus rücken und gewaltige Dimensionen erreichen.
Opferanwalt Sebastien Fanti erklärte gegenüber Blick
schon Anfang Februar: «Wir sprechen hier von Hunderten
Millionen Franken.» Geld, das Fanti und andere
Opferanwälte für die Opfer erkämpfen wollen. Fanti
erklärt: «Wir hoffen, dass das schnell passiert, wenn
möglich aussergerichtlich. Wir werden aber sicher alle
Möglichkeiten ausschöpfen, auch internationale.»
Andere Schätzungen gehen von über einer Milliarde
Franken aus, die an die Opfer gezahlt werden müssen.
Staatsrechtsexperten gehen davon aus, dass eine
Staatshaftungsklage gegen die Gemeinde Crans-Montana
aussichtsreich sein könnte. «Feuerpolizeiliche Normen
sind elementare Verpflichtungen von Gemeinwesen, um
für eine gewisse Sicherheit zu sorgen», sagte Felix
Uhlmann, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht
gegenüber «SRF».
* Namen geändert
https://orf.at/stories/3426033/
Mehr als drei Monate nach der Brandkatastrophe
im Schweizer Skiort Crans-Montana mit über 40
Todesopfern haben die örtlichen Rettungsdienste
wegen der Veröffentlichung von Notrufen die
Justiz eingeschaltet. Wie die Nachrichtenagentur
AFP heute von der Kantonalen Walliser
Rettungsorganisation (KWRO) erfuhr, wurde
„Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht“.
Grund dafür sei die „unrechtmäßige Weitergabe
interner Dokumente“. Die KWRO arbeite mit den
Ermittlern zusammen und werde keinen weiteren
Kommentar abgeben.
Laut Berichterstattung der Schweizer
„Sonntagszeitung“ bezieht sich die Strafanzeige
auf den Vorwurf des Verstoßes gegen das Berufs-
und Amtsgeheimnis sowie das Datenschutzgesetz.
Demzufolge seien jegliche Audioaufzeichnungen
der Notrufe aus der Unglücksnacht an die ins
Verfahren involvierten Anwälte, Ermittler, sowie
die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden,
darunter auch solche, die keinen Bezug zu dem
Unglück in Crans-Montana hatten. Inhalte der
Notrufe seien anschließend von
französischsprachigen Nachrichtenseiten und
später von weiteren Medien veröffentlicht
worden.
Mehrere Ermittlungsverfahren
In Crans-Montana waren in der Silvesternacht 41
Menschen bei einem Brand im Untergeschoß der Bar
Le Constellation ums Leben gekommen. Den
Ermittlern zufolge wurde die Brandkatastrophe
wahrscheinlich durch an Flaschen befestigte
Feuerwerksfontänen ausgelöst, die zu nahe an die
mit Schaum verkleidete Decke gehalten wurden.
Gegen die Betreiber der Bar sowie gegen den
ehemaligen und den aktuellen
Sicherheitsbeauftragten der Gemeinde
Crans-Montana wird bereits seit Wochen wegen
fahrlässiger Tötung, fahrlässiger
Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung
ermittelt.

[Natron und Apfelessig ist unbekannt?]
https://www.20min.ch/story/friends-star-lisa-kudrow-nur-10-tage-nach-geburt-zurueck-ans-set-103543470
Simon
Misteli -- Céline Trachsel --
Ein Franzose erlitt in der
Brandnacht von Crans-Montana eine Rauchvergiftung.
Seither kann er nicht mehr arbeiten. Nothilfe von
der Schweiz erhält er nicht.
Célim rettete in der Silvesternacht
Menschen aus dem Brand in Crans-Montana.
Er erlitt dabei Lungenschäden und
kann nicht mehr arbeiten.
Trotzdem erhält er offenbar keine
Nothilfe aus der Schweiz.
Sélim wurde zum Helden, als sich in der Silvesternacht
die Flammen in der Bar Le Constellation ausbreiteten.
Der 30-jährige Franzose konnte sich und seine Freundin
Camille aus dem Inferno retten, kehrte jedoch wieder
zurück, um anderen zu helfen.
Wie «Le Parisien» berichtet, eilte der Bauunternehmer
mehrmals zurück in die Bar. Nun sei seine Lunge so
schwer verletzt, dass er nicht mehr arbeiten könne.
Trotzdem erhalte er keine Hilfe aus der Schweiz.
Wie aus seiner einsehbaren Zeugenaussage gegenüber der
Polizei vom 2. Januar zu entnehmen ist, hat es Sélim
nicht geschafft, ganz in die Bar zu gelangen. «Ich
schaffte es fast hinein, aber schliesslich nicht. ...
Wir schnappten uns ein paar Kleidungsstücke, um sie
uns über die Gesichter zu legen, aber wir konnten
nicht in den Rauch gelangen. Die Hitze und der Rauch
... es war unerträglich. Danach rannte ich zur
Feuerwache (1900), wir holten Wasser, Laken und
Handtücher und halfen dann den Feuerwehrleuten, alle
herauszuholen.»
«Spuren des Feuers» in der Lunge
Camille habe Verbrennungen an der Hand erlitten, Sélim
eine Lungenschädigung durch eine Rauchvergiftung.
«Meine Bronchien sind betroffen», erzählt Sélim. Einen
Monat nach dem Unglück seien in seiner Lunge noch
«Spuren des Feuers» gefunden worden. Er müsse
weiterhin Medikamente einnehmen, um frei atmen zu
können.
Auch psychisch sei das Paar seit dem Vorfall
angeschlagen. Beide gingen in Therapie. Auch Camille
könne nicht mehr arbeiten. «Wir haben viele Freunde
verloren», erzählt Sélim weiter. Darunter auch die
beste Freundin von Camille. Er könne kaum noch
schlafen. «Alle zwei Stunden wache ich auf», sagt er.
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Die Rechnungen häuften sich, erzählt Sélim weiter, und
ihre Möglichkeiten, sie zu bezahlen, schwinden. Die
Nothilfe aus der Schweiz in der Höhe von 10'000 bis
50'000 Franken stehe dem Paar nicht zu, wie Sélim
weiter ausführt. Lediglich Patienten, die mindestens
eine Nacht stationär im Spital verbracht haben, hätten
Anspruch auf die Hilfe. Dies treffe nicht auf Sélim
und Camille zu.
Täter Moretti am 10.4.2026: simuliert
"Depression" - renoviert aber ein Lokal:
Crans-Montana: Befragungspause wegen Depression –
derweil baut Moretti Lokal um
https://www.20min.ch/story/crans-montana-24-millionen-franken-spendegeld-stiftung-beloved-gegruendet-103478718
Jacques Moretti baut sein Lokal in Lens um
Jacques Moretti baut derzeit offenbar sein Lokal Le
Vieux Chalet in Lens VS in der Nähe seines Wohnsitzes
um, berichtet der italienische Fernsehsender RAI 1 HD.
Er ist derzeit von den Befragungen suspendiert, gibt
sein Anwalt bekannt. Laut ärztlichem Befund leidet er
an einem depressiven Zustand mit starkem psychischem
Stress und geistiger Verwirrung, begleitet von
erheblichem Gewichtsverlust.
Der Anwalt habe beantragt, dass sein Mandant nicht
verhört wird.
Die Staatsanwaltschaft habe beschlossen, die
Vernehmung auf unbestimmte Zeit zu verschieben.
ebenda:
Täter Moretti am 10.4.2026: simuliert
"Depression" - repariert aber Dach von seinem
Restaurant in Lens (Kanton Wallis):
Gerichtstermine verpasst: Jacques Moretti bei
Dacharbeiten erwischt
https://www.nau.ch/news/schweiz/gerichtstermine-verpasst-jacques-moretti-bei-dacharbeiten-erwischt-67115816
Fototexte:
Das Betreiberpaar der Bar «Le Constellation» Jacques
und Jessica Moretti: Jacques verpasste die letzten
drei Gerichtstermine krankheitsbedingt.
Einen Tag nach der für diesen Dienstag vorgesehenen
Einvernahme wurde er von italienischen Reporten bei
Dacharbeiten gefilmt.
Er führte dabei Arbeiten an seinem Restaurant in Lens
VS aus.
Laut dem Arztzeugnis, das Morettis Anwalt
präsentierte, leidet er an Depressionen mit starkem
psychischem Stress und geistiger Verwirrung. Dies
begleitet von starker Gewichtsabnahme.
Als ihn die Reporterin befragt, will Moretti keine
Erklärung abgeben. Stattdessen verweist er auf seinen
Anwalt. - Screenshot www.raiplay.it
Der Artikel:
Antun Boskovic, Keystone-SDA -- Crans-Montana --
Jacques Moretti verpasste mehrere geplante
Einvernahmen krankheitsbedingt – so auch diese
Woche. Nun wurde er bei Dacharbeiten an seinem
Restaurant gefilmt.
-
Am
Dienstag verpasste Jacques Moretti
krankheitsbedingt einen Gerichtstermin.
-
Eine
italienische Reporterin erwischte ihn einen
Tag später bei Dacharbeiten in Lens VS.
-
Laut
Arztzeugnis leidet er an Depressionen mit
starkem psychischem Stress.
Diesen Dienstag
wäre die nächste Einvernahme
des Barbetreibers Jacques Moretti im Zusammenhang
mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS
vorgesehen gewesen. Doch der Besitzer der
Unglücksbar «Le Constellation» wurde dispensiert –
einmal mehr.
Sein Anwalt hatte
zwei Arztzeugnisse eingereicht, diese wurden
akzeptiert. Damit hat Moretti schon drei geplante
Gerichtstermine krankheitsbedingt verpasst.
In einem ersten, auf den 18. März datierten Attest
hiess es, dass der Barbetreiber «unter einer reaktiven
Depression» leide. Ein neuer Termin für die Anhörung
von Jacques Moretti steht noch nicht fest.
Italiener spotten über Morettis Krankschreibung
Doch nur einen Tag nach der am Dienstag verpassten
Anhörung arbeitete er an seinem Restaurant «Le Vieux
Chalet» in Lens VS. Ein italienisches Reporter-Team
von «Rai» filmte ihn bei Arbeiten auf dem Dach des
Betriebs.
Bruno Vespa, Moderator der Sendung «Porta a Porta»,
kündigt den Beitrag dazu spöttisch mit folgenden
Worten an: «Der arme Kerl konnte wegen Depressionen
nicht befragt werden – und musste in seinem Lokal
arbeiten.»
Gemäss der italienischen Reporterin liess er auch den
Gerichtstermin diese Woche wegen Depressionen sausen.
Laut dem Arztzeugnis, das Morettis Anwalt vorlegte,
leidet er an Depressionen mit starkem psychischem
Stress und geistiger Verwirrung. Begleitet wird dies
von starker Gewichtsabnahme.
Als ihn die Reporterin befragt, will Moretti keine
Erklärung abgeben. Stattdessen verweist er auf seinen
Anwalt.
Brandkatastrophe ist grosses Thema in Italien
Der verheerende Brand in der Silvesternacht in
Morettis Bar «Le Constellation» kostete 41 Menschen
das Leben. Über 115 Personen erlitten zudem
Verletzungen.
Unter den 41 Todesopfern der Katastrophe befinden sich
sechs italienische Staatsbürger, zudem wurden rund
zehn weitere verletzt. Deshalb berichten auch
italienische Medien immer wieder darüber.
Zwischenzeitlich wurde sogar der italienische
Botschafter in der Schweiz nach Rom zurückbeordert:
Wegen der Kritik an den Ermittlungen.
Dieser ist aber mittlerweile zurückgekehrt. Zudem
arbeiten die italienischen mit den Schweizer Behörden
zusammen.
Insgesamt neun Personen unter Verdacht
Jacques Morettis letzte Vernehmung fand am 11. Februar
statt. Insgesamt stehen neun Personen unter Verdacht.
Diese müssen sich wegen fahrlässiger Tötung,
fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger
Brandstiftung verantworten.
Drei Einvernahmen stehen noch an: Jene eines Mitglieds
des aktuellen Teams der öffentlichen Sicherheit am
Freitag, jene des Gemeindepräsidenten von
Crans-Montana, Nicolas Féraud, am kommenden Montag
sowie jene des früheren Gemeinderats für öffentliche
Sicherheit von 2021 bis 2024 am darauffolgenden
Mittwoch.
Täter Moretti am 11.4.2026:
Schaumstoff bei Hornbach gekauft, wo er nicht im
Sortiment war - Schaumstoff in Hoyerswerda gekauft
mit FAKE-Rechnung:
Crans-Montana: Jacques Moretti verstrickt sich beim
Schaumstoff in Widersprüche
https://www.20min.ch/story/crans-montana-24-millionen-franken-spendegeld-stiftung-beloved-gegruendet-103478718
20 Minuten --
Newsdesk -- Der Brand in
Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen
wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.
Bei den Ermittlungen zur Brandkatastrophe in
Crans-Montana widerspricht sich der Barbetreiber
Jacques Moretti zur Herkunft des verbauten
Schaumstoffs. Das Material gilt als möglicher
Brandbeschleuniger.
Moretti hatte zunächst angegeben, den Schaumstoff
2015 bei Hornbach in Riddes gekauft zu haben.
Dort habe man ihn beraten und ihm die Eignung für eine
Bar bestätigt. Auch seine Frau stützte diese
Darstellung. Der Baumarkt widersprach jedoch: Das
entsprechende Produkt sei damals nicht im
Sortiment gewesen.
Daraufhin änderte Moretti seine Version, wie die
«SonntagsZeitung» schreibt. Neu will er den Schaumstoff
in Ostdeutschland, bei einer Firma in Hoyerswerda,
gekauft haben. Als Beleg übergab er der
Polizei nachträglich eine Rechnung.
Doch das Dokument wirft Fragen auf: Es ist auf
ein Unternehmen ausgestellt, das zum angegebenen
Zeitpunkt noch nicht existierte, enthält
widersprüchliche Angaben und weist formale Mängel auf,
schreibt die Zeitung weiter.
Selbst Morettis Anwälte räumen inzwischen ein, dass
die Rechnung möglicherweise keiner tatsächlichen
Bestellung entspricht. Woher der Schaumstoff
tatsächlich stammt, bleibt damit ungeklärt.
INFERNOBAR in Crans-Montana am
13.4.2026: Befragung von Herrn Féraud: "nichts
gewusst":
Crans-Montana: Gemeindepräsident Féraud wurde in
Sitten erstmals befragt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-24-millionen-franken-spendegeld-stiftung-beloved-gegruendet-103478718
Gemeindepräsident von Crans-Montana in Sitten befragt
Heute fand in Sitten, in einem Hörsaal der
Ingenieurschule, die Befragung von Nicolas Féraud, dem
Gemeindepräsident von Crans-Montana, statt. Ihm wirft
die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis fahrlässige
Brandstiftung, Körperverletzung und fahrlässige Tötung
vor, im Zusammenhang mit unterlassenen Kontrollen im
Lokal. Der Bürgermeister betrat das Gebäude durch
einen Nebeneingang, um den Journalisten auszuweichen,
wie Rai News berichtet.
Der Gemeindepräsident beantwortete die Fragen der
Ermittler zur Organisation der Sicherheitskontrollen
in den Lokalen durch die Gemeinde.
Féraud gab an, nichts vom Ausmass der Probleme
gewusst zu haben: «Ich wusste nicht, dass
es Probleme bei den Sicherheitskontrollen der Lokale
gab, aufgrund von Personalmangel. Niemand hatte mich
vor der Tragödie darüber informiert.» Damit liefert
der Gemeindepräsident eine Version, die völlig von
jener seiner bereits von den Staatsanwälten befragten
Gemeindebeamten abweicht.
Diese hatten sich mit einem chronischen Mangel an
Personal und Ressourcen gerechtfertigt, der die
Einhaltung der Fristen unmöglich machte. Der
Gemeindepräsident – dessen Handy erst heute
beschlagnahmt wurde – erklärte: «Wir waren überzeugt,
dass alles gut funktionierte. Wir waren immer stolz
auf unseren Sicherheitsdienst, der im Kanton sogar als
Beispiel genannt wurde.»
An der Anhörung, die als einer der entscheidenden
Momente der Ermittlungen gilt, nahmen neben der
stellvertretenden Generalstaatsanwältin Catherine
Seppey, die den Fall leitet, auch rund siebzig Anwälte
der Zivilparteien teil. Nicht anwesend waren Jacques
und Jessica Moretti, die Eigentümer des Lokals, in dem
sich die Neujahrstragödie ereignete, und die wegen
derselben Delikte untersucht werden. Ihre Anwälte
waren jedoch anwesend.(bre)
INFERNOBAR in Crans-Montana am
13.4.2026: Morettis Vermögen in Frankreich bleibt -
weil die CH nicht EU ist:
Französische Justiz weigert sich, Vermögenswerte
der Morettis zu beschlagnahmen
https://www.20min.ch/story/crans-montana-24-millionen-franken-spendegeld-stiftung-beloved-gegruendet-103478718
Die französische Justiz hat es abgelehnt, ein
internationales Rechtshilfeersuchen der Schweiz
auszuführen, das die Beschlagnahmung von
Vermögenswerten der Eigentümer der Bar im Skiort
Crans-Montana verlangte, deren Brand in der
Neujahrsnacht 41 Tote und 115 Verletzte forderte. Dies
geht aus einer von AFP eingesehenen Entscheidung
hervor, über die der «Blick» berichtet.
Der leitende Untersuchungsrichter des Gerichts von
Grasse (Alpes-Maritimes) lehnte «die Ausführung des
Rechtshilfeersuchens der schweizerischen
Justizbehörden vom 14. Januar 2026 betreffend Jacques
Moretti und Jessica Maric, Ehefrau Moretti» ab, wie
aus der am 27. Februar datierten und von AFP
eingesehenen Verfügung hervorgeht.
Der Richter präzisiert, dass «internationale
Rechtshilfeersuchen, die sich auf Vermögenswerte
beziehen, die weder direkt noch indirekt mit der
Straftat in Verbindung stehen, in Frankreich auf
Antrag von Behörden ausserhalb der Europäischen Union
grundsätzlich nicht möglich sind, sofern kein
entsprechendes internationales Abkommen dies
ausdrücklich vorsieht, und daher abgelehnt werden
müssen».
INFERNOBAR in Crans-Montana am
13.4.2026: Herr Nicolas Féraud soll endlich mal was
sagen:
Gemeindepräsident muss nach Brand-Tragödie erstmals
aussagen
https://www.nau.ch/news/schweiz/gemeindeprasident-sagt-zu-katastrophe-von-crans-montana-aus-67116883
Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Nach der
Brandkatastrophe mit 41 Toten wird Nicolas Féraud
befragt. Für die Opferfamilien kommt die Einvernahme
des Gemeindepräsidenten erst sehr spät.
Nicolas Féraud wird als achter von
neun Beschuldigten erstmals angehört.
Ihm werden fahrlässige Tötung,
Verletzung und Brandstiftung vorgeworfen.
Die Opferfamilien verlangen
Antworten und klare Verantwortung nach der
Katastrophe.
Der Gemeindepräsident von Crans-Montana VS, Nicolas
Féraud, wird am Montag erstmals im Zusammenhang mit
der Brandkatastrophe vom 1. Januar von der
Staatsanwaltschaft angehört. Er ist der achte von
insgesamt neun Beschuldigten, die in diesem Fall
befragt werden.
«Diese Anhörung bedeutet, dass es drei Monate und zehn
Tage gedauert hat, bis der Gemeindepräsident als
Beschuldigter einvernommen wurde, obwohl er bereits am
6. Januar schwerwiegende Versäumnisse eingeräumt
hatte», sagte Opferanwalt Sébastien Fanti zur
Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Für die Familien ist
das Wort, das sich aufdrängt, 'endlich'.»
Auftritt unter grossem Medieninteresse
Féraud traf gegen 8.30 Uhr in Begleitung seines
Anwalts Christian Delaloye ein. Der FDP-Politiker
wurde von zahlreichen Journalisten, Fotografen und
Kamerateams erwartet. Er entschied sich, über einen
der Seiteneingänge zur Aula des Campus Energypolis in
Sitten – dem Ort der Anhörung – einzutreten.
Wie die anderen Beschuldigten wird Féraud der
fahrlässigen Tötung, fahrlässigen Körperverletzung und
fahrlässigen Brandstiftung beschuldigt. Beim Brand in
der Bar «Le Constellation» waren in der Silvesternacht
41 Menschen ums Leben gekommen und 115 verletzt
worden. 38 befanden sich zunächst weiterhin im Spital.
Fünf Tage nach der Tragödie hatte die Gemeinde
Crans-Montana über ihren Präsidenten an einer
Medienkonferenz eingeräumt, dass die Bar «Le
Constellation» seit 2019 nicht mehr kontrolliert
worden war. «Wir können uns nicht erklären, warum
diese Kontrollen nicht durchgeführt wurden», hatte
Féraud damals erklärt.
Opferanwälte fordern Antworten und Verantwortung
«Meine Mandanten brauchen Antworten, jemanden, der
ihre Fragen beantwortet und Verantwortung übernimmt»,
sagte der Genfer Anwalt mehrerer Opferfamilien, Romain
Jordan.
«Warum gab es keine Kontrollen? Warum erfolgte keine
Nachverfolgung der 2019 festgestellten Abweichungen?
Warum wurden Hilferufe einzelner Mitarbeitender wegen
fehlender Mittel nicht ernst genommen?»
In einem Interview mit Keystone-SDA hatte Féraud Ende
Januar erstmals ein Schuldeingeständnis formuliert.
«Ich werde Verantwortung übernehmen für das, was ich
zu verantworten habe, falls ich angeklagt werde»,
erklärte er damals.
«Es geht nun nicht mehr nur um Kommunikation, sondern
darum, präzise zu klären, welche Entscheidungen unter
welchen Bedingungen getroffen wurden und welche
Verantwortlichkeiten auf Gemeindeebene und in den
betroffenen Bereichen wahrgenommen wurden – auch bei
der Abwägung zwischen Sicherheitsanforderungen,
touristischer Entwicklung sowie den von der Gemeinde
eingesetzten Ressourcen», sagte der Waadtländer Anwalt
mehrerer Familien, Gilles-Antoine Hofstetter.
Weitere Einvernahmen bereits erfolgt
In der vergangenen Woche standen vier Anhörungen auf
dem Programm: Barbetreiber Jacques Moretti war aus
medizinischen Gründen nicht anwesend.
Weiter wurde der ehemalige Verantwortliche für den
Brandschutz der Gemeinde Chermignon befragt, der laut
seinem Anwalt mangels Akteneinsicht keine Fragen
beantwortete.
Zudem hörte die Staatsanwaltschaft den
stellvertretenden Leiter des
Gemeindesicherheitsdienstes (2020 – 2024) und ein
aktuelles Mitglied des Teams für öffentliche
Sicherheit der Gemeinde Crans-Montana an.
Brutale Schweiz am 17.4.2026: "Spital
Wallis" schickt Rechnung an INFERNO-Opfer von 70.000
Franken:
Crans-Montana: Meloni tobt wegen 70’000 Franken
Spitalrechnung
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-brandopfer-16-kassiert-70000-fr-spital-rechnung-67119759
Nach der Brand-Katastrophe von
Crans-Montana VS erhält ein italienisches
Brandopfer (16) eine Spital-Rechnung von 70'000
Franken. Die Familie ist geschockt.
Die Familie eines
Montana-Brandopfers erhielt eine
70'000-Franken-Spital-Rechnung.
Der Kanton Wallis nennt den Versand
einen Fehler – es müsse nichts bezahlt werden.
Der italienische Botschafter für
die Schweiz hat sich derweil erneut eingeschaltet.
Der 16-jährige Manfredi Marcucci gehört zu den 19
italienischen Schwerverletzten der Brandkatastrophe
von Crans-Montana VS. Nur wenige Stunden verbrachte
der Teenager auf der Intensivstation in Sitten. Dann
fuhr ihn sein Vater Umberto zusammen mit zwei weiteren
schwer Verbrannten ins Mailänder Spital Niguarda.
Auch eine junge Italienerin und ein französischer
Jugendlicher sassen im Auto. Bei der Katastrophe
verlor Manfredi seinen Freund Riccardo Minghetti. Der
junge Römer war eines von sechs italienischen
Todesopfern des Brandes.
Umso grösser war das Entsetzen in der Familie, als
dieser Tage ein Brief aus Sitten eintraf. Darin: Eine
Rechnung über umgerechnet 75'000 Euro – rund 70'000
Franken.
Im Schreiben stand zwar, dass es sich um eine reine
Informationsmitteilung handle und der Betrag nicht
bezahlt werden müsse. Doch allein der Erhalt des
Dokuments sorgte für Unverständnis.
«Wir waren sehr überrascht»
«Wir waren sehr überrascht. Mein Sohn wurde dort nur
stabilisiert, bevor wir ihn verlegt haben», erklärt
Umberto Marcucci gegenüber dem «Corriere della Sera».
Bei der Übergabe der Krankenakten sei der Familie
versichert worden, dass der Kanton Wallis sämtliche
Kosten trage.
«Das ist eine absurde Forderung. Wir stehen mit
unserer Botschaft in Kontakt und möchten eine
schriftliche Bestätigung, dass wir nichts zu bezahlen
haben – alles andere wäre paradox nach dem, was unsere
Kinder durchgemacht haben. Auch diese Angelegenheit
lässt uns die Qualität des öffentlichen
Gesundheitssystems in Italien noch mehr schätzen.»
Nun schaltete sich auch Italiens Ministerpräsidentin
Giorgia Meloni ein. In einem Facebook-Post nannte sie
den Irrtum «eine Beleidigung und zugleich einen Hohn,
wie ihn nur unmenschliche Bürokratie hervorbringen
kann».
Meloni erklärte, sie habe wie die betroffene Familie
den italienischen Botschafter in Bern kontaktiert.
Dieser habe bestätigt, dass die Rechnung auf einem
Fehler der Schweizer Behörden beruhe.
Meloni sagte weiter: «Ich bat den Botschafter jedoch,
dieser Angelegenheit weiterhin grösste Aufmerksamkeit
zu widmen, da es unerträglich wäre, wenn solche Kosten
den Opfern oder Italien aufgebürdet würden.»
Laut Medienbericht könnten auch andere Familien der 19
italienischen Schwerverletzten ähnliche Schreiben
erhalten haben. Unmittelbar nach der Tragödie hatten
die Behörden zugesichert, der Kanton Wallis übernehme
sämtliche Spitalkosten.
Botschafter schaltet sich ein
Italiens Botschafter Gian Lorenzo Cornado griff
umgehend ein. Der Diplomat ist erst kürzlich in die
Schweiz zurückgekehrt. Die italienische Regierung
hatte ihn im Januar aus Protest abgezogen.
Gründe waren die aus italienischer Sicht mangelnde
Kooperation der Schweizer Behörden bei den
Ermittlungen sowie die Freilassung des Bar-Besitzers
Jacques Moretti und seiner Lebensgefährtin Jessica
Maric.
Am Montagnachmittag führte Cornado ein erstes Gespräch
mit dem Walliser Staatsratspräsidenten Mathias
Reynard. Dieser versicherte, dass der Versand der
Rechnung ein Fehler gewesen sei. Die Familien der
verletzten Jugendlichen schuldeten absolut nichts, so
Reynard gemäss dem Botschafter.
Laut Reynard sei den Angehörigen in den vergangenen
Wochen bereits ein Informationsschreiben zugestellt
worden – mit Hinweisen, wie im Fall einer fälschlich
eingetroffenen Rechnung zu verfahren sei. Sämtliche
Kosten trage der Kanton Wallis. Vom italienischen
Staat oder den italienischen Regionen werde nichts als
Rückerstattung verlangt. So sähen es die bestehenden
Abkommen zwischen beiden Ländern vor.
Vater Marcucci kontert allerdings: «Uns ist keine
vorgängige Mitteilung über den Versand der Rechnung
zugekommen und auch kein Link.»
Treffen am Freitag
Für den Botschafter ist die Sache damit nicht
erledigt. Am Freitag trifft er Staatsratspräsident
Reynard persönlich. Auf dem Tisch liegen nicht nur die
Rechnungsfrage, sondern auch die versprochenen
Hilfsgelder für die Familien der Opfer.
Zunächst war von 10'000 Schweizer Franken pro Familie
die Rede. Später wurde die Summe auf 50'000 und
schliesslich auf 60'000 Franken erhöht. Das Schweizer
Parlament hat den Betrag laut Bericht bereits
beschlossen. Ausbezahlt ist er bis heute nicht.
Verdacht Satanisten-Elite in Crans-Montana:
INFERNOBAR in Crans-Montana am
19.4.2026: Der kriminell-katholische Filz hat Akten
geschwärzt:
Crans-Montana-Akten geschwärzt an
Staatsanwaltschaft übergeben
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-akten-geschwarzt-an-staatsanwaltschaft-ubergeben-67119277
Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Geschwärzte Akten
im Fall des tödlichen Brandes von Crans-Montana
sorgen für Wirbel. Und werfen neue Fragen zur
Aufklärung der Tragödie auf.
Teile der Akten von Crans-Montana
zur Brandkatastrophe wurden geschwärzt übergeben.
Die Zahl der Beschuldigten ist auf
13 gestiegen.
Bei der Tragödiekamen 41 Menschen
ums Leben, über 100 wurden verletzt.
Ein Teil der Dokumente im Zusammenhang mit der
Brandkatastrophe von Crans-Montana ist von der
Gemeinde geschwärzt an die Staatsanwältinnen übergeben
worden.
Die Walliser Staatsanwaltschaft bestätigte am Sonntag
eine entsprechende Information der «Sonntagzeitung».
Insbesondere Vor- und Nachnamen seien in den Akten
unleserlich gemacht worden, hiess es auf Anfrage der
Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Die Staatsanwaltschaft müsse nun klären, ob diese «mit
schwarzem Filzstift geschwärzten Passagen» in direktem
Zusammenhang mit dem Fall stehen. Oder ob sie für die
Untersuchung der Tragödie vom 1. Januar nicht von
Belang sind.
Die Manipulation der Unterlagen kam während der
Einvernahme von Nicolas Féraud, dem
Gemeindepräsidenten von Crans-Montana, am vergangenen
Montag ans Licht.
Laut einer mit dem Fall vertrauten Quelle wurden die
Schwärzungen aber nicht von Nicolas Féraud selbst
vorgenommen.
Wiederaufnahme der Einvernahmen am 11. Mai
Seit vergangenem Donnerstag ist die Liste der
Beschuldigten von neun auf dreizehn Personen
angewachsen.
Sie alle müssen sich wegen fahrlässiger Tötung,
fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger
Brandstiftung verantworten.
Die Einvernahmen werden am 11. Mai mit jener des für
Sicherheit zuständigen Gemeinderats von Crans-Montana,
Patrick Clivaz, wieder aufgenommen.
Bei dem Brand in der Bar «Le Constellation» in der
Neujahrsnacht waren 41 Menschen ums Leben gekommen und
115 verletzt worden. 38 Personen befinden sich noch im
Spital.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
22.4.2026: "Spital Wallis" stellt einfach Rechnungen
aus ohne Vorwarnung - geschmacklos:
Crans-Montana: Opfer müssen hohe Spitalrechnungen
nicht zahlen
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-opfer-mussen-hohe-spitalrechnungen-nicht-zahlen-67120204
Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Nach der
Verunsicherung um hohe Spitalrechnungen für
italienische Opfer der Brandkatastrophe von
Crans-Montana beschwichtigt der Kanton Wallis.
-
Das
Spital Wallis stellte italienischen
Brandopfern Rechnungen für die Behandlung zu.
-
Der
Kanton stellt klar: Die Familien müssen die
medizinischen Kosten nicht selbst tragen.
-
Wallis-Staatsratspräsident
Reynard trifft am Freitag den italienischen
Botschafter.
Das Spital Wallis
hatte vergangene Woche drei italienischen Familien
Kopien von Spitalrechnungen zugestellt. Die
Beträge für die Behandlung von drei Verletzten am
1. Januar liegen
zwischen 17'000 und 66'800 Franken. Sie
sorgten bei den Betroffenen für grosse
Verunsicherung.
Nun beschwichtigt
der Kanton Wallis und stellt klar, dass die betroffenen
Familien die Kosten nicht selbst tragen
müssen. «Die im Spital Wallis erbrachten Leistungen
gehen nicht zulasten der Familien», teilte die
Dienststelle für Gesundheitswesen am Dienstag der
Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. Sie
bestätigte damit frühere Angaben der italienischen
Nachrichtenagentur Ansa.
Die Familien seien
bereits Ende Februar bis Anfang März schriftlich
über das Vorgehen informiert worden, falls sie
entsprechende, für sie nicht zahlungspflichtige
Rechnungen erhalten, hiess es weiter.
«Familien haben keine
medizinischen Rechnungen zu bezahlen»
Konkret wurden die
drei Rechnungen demnach an die Gemeinsame
Einrichtung KVG weitergeleitet. Diese klärt zusammen
mit den italienischen Versicherungen
und den zuständigen Verbindungsstellen ab, welche
Kosten von welcher Versicherung übernommen werden.
Sollte ein Restbetrag offenbleiben, übernehmen ihn die
Opferhilfestellen gemäss Opferhilfegesetz. «In jedem
Fall haben die Familien keine medizinischen Rechnungen
zu bezahlen», bekräftigte der Staat Wallis, um weitere
Missverständnisse zwischen Italien und der Schweiz im
Zusammenhang mit der Brandkatastrophe zu vermeiden.
Spital Wallis: «Alles regelkonform»
Alle Rechnungen im Zusammenhang mit dem Ereignis von
Crans-Montana seien gemäss den geltenden Abkommen
weitergeleitet worden, erklärt das Spital Wallis
derweil.
Für in der Schweiz wohnhafte Patientinnen und
Patienten gingen sie an die jeweiligen Versicherer,
für europäische Patienten an die gemeinsame
Einrichtung der Krankenversicherung. Die Rechnungen
entsprächen den tariflichen Vorgaben.
Zudem handle es sich bei den zugestellten Dokumenten
lediglich um Kopien zur Information der Betroffenen –
ein in der Schweiz übliches Vorgehen gemäss
Krankenversicherungsgesetz.
Regierungspräsident trifft Botschafter
Um die Lage weiter zu klären, telefonierte der
Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard (SP) am
Montagabend mit dem italienischen Botschafter in der
Schweiz, Gian Lorenzo Cornado. Ein Treffen ist für
Freitag im Wallis geplant, um offene Fragen zu klären
und Missverständnisse – insbesondere rund um den
Versand der Rechnungen – auszuräumen.
Auch Italiens
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni äusserte sich in
sozialen Medien. Sie habe ihren Botschafter
in Bern angewiesen, «wachsam zu bleiben». Es wäre
«inakzeptabel», wenn solche Kosten von den Familien
oder vom italienischen Staat
getragen werden müssten.
Der Kanton Wallis
übernimmt im Auftrag des Bundes zunächst die
Auszahlung der von National- und Ständerat
beschlossenen Soforthilfe
von 50’000 Franken pro Brandopfer. Diese
Unterstützung ist für die bei der Neujahrsnacht in
Crans-Montana verstorbenen oder hospitalisierten
Personen vorgesehen.
Wie der Kanton
gegenüber Keystone-SDA mitteilte, werden die Kosten
– wie geplant – zunächst vom Kanton vorfinanziert
und anschliessend vom Bund zurückerstattet.
Bereits zuvor hatte der Kanton eine eigene Soforthilfe
von 10’000 Franken an die Opfer und deren Angehörige
ausgerichtet. Die Kontaktaufnahme mit den Betroffenen
und ihren Familien hat in dieser Woche begonnen.
Alle Anspruchsberechtigten sollen für die
administrativen Schritte kontaktiert werden,
insbesondere um ihr Einverständnis für die Auszahlung
einzuholen und die Begünstigten zu bestimmen. Sobald
diese Informationen vorliegen, können die
entsprechenden Entscheide gefällt werden.
Die katholische Mafia-Regierung von Kanton Wallis ist
nume no pervers:
Die ARME Schweiz am 24.4.2026: hat zu
wenig Brandkontrolleure (!) und will Schäden aus der
CH dem Ausland aufbürden (!):
Vater von Brandopfer enttäuscht über die Schweiz: «Absolut
unangemessen»
https://www.blick.ch/schweiz/krankenakte-von-brandopfer-steckt-am-schweizer-zoll-fest-id21589870.html
Von Sandra
Marschner, Redaktorin am Newsdesk -- «Die
Schweizer Behörden begegnen dieser Angelegenheit mit
passiver Akzeptanz»
Manfredi M.* (16) erlitt in der Silvesternacht im Le
Constellation schwere Brandverletzungen. Wenige
Stunden lag der Teenager auf der Intensivstation in
Sitten. Dann fuhr ihn sein Vater Umberto M.* zusammen
mit zwei weiteren Schwerverletzten ins Mailänder
Spital Niguarda. Umso mehr ist Manfredis Familie
schockiert, dass sie eine Rechnung über rund 70'000
Franken vom Sittener Spital erhielt.
Grund dafür: Der Kanton Wallis soll keine rechtlichen
Möglichkeiten haben, die Kosten für die Behandlung
dreier italienischer Brandopfer im Spital Sitten zu
decken. Stattdessen soll nun Italien zahlen. Die
italienische Ministerpräsidentin Georgia Meloni und
der italienische Botschafter in der Schweiz, Gian
Lorenzo Cornado, reagierten bereits mit Entrüstung und
betonten: Italien werde nicht zahlen.
Nun hat sich Umberto M. im Interview mit «Corriere
della Sera» zu den Spitalkosten geäussert. «Diese
Erstattungsproblematik ist unglaublich traurig. Wir
haben immer noch Kinder im Spital, die dort leider
lange bleiben müssen. Anstatt über sie zu
sprechen, sind wir gezwungen, mit der Schweiz über
Geld zu streiten. Das finde ich absolut
unangemessen», so der Vater.
Er zeigte sich enttäuscht über die Haltung der
Schweiz: «Mir scheint, die Schweizer Behörden begegnen
dieser Angelegenheit mit einer Art passiver Akzeptanz
dessen, was geschehen ist und was getan werden muss,
sodass wir wie Fremde wirken. Dabei fordern wir doch
nur legitime Dinge. Ich würde sogar sagen: banale.»
* Name bekannt
INFERNOBAR am 25.4.2026: Italien muss
die Spitalrechnungen sicher NICHT zahlen:
Meloni droht der Schweiz erneut: «Italien wird
nicht zahlen»
https://www.watson.ch/schweiz/italien/138256662-meloni-droht-der-schweiz-erneut-italien-wird-nicht-zahlen
Nach den Rechnungskopien an italienische Brandopfer
von Crans-Montana eskaliert der Streit weiter.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigt
an, dass ihr Land überhaupt keine Rechnungen
bezahlen werde.
Giorgia Meloni attackiert die Schweiz auf dem
Kurznachrichtendienst X erneut: Sie habe aus
Medienberichten erfahren, dass Schweizer Behörden
beabsichtigten, Italien die «horrenden medizinischen
Kosten» in Rechnung zu stellen, die das Spital Sitten
für verletzte italienische Jugendliche getragen habe,
schrieb Italiens Ministerpräsidentin.
Sollte diese «schändliche Forderung» umgesetzt werden,
werde Italien sie «an den Absender zurückschicken» und
ihr keinerlei Folge leisten.
Hintergrund ist ein Streit um Rechnungskopien, die das
Spital Wallis letzte Woche an italienische Familien
verschickt hatte. Sie sorgten bei den Betroffenen für
Verunsicherung und in Italien für Empörung.
Keinen Spielraum
Der Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard
bekräftigte am Freitag nach einem Treffen mit dem
italienischen Botschafter Gian Lorenzo Cornado, dass
die italienischen Patienten selbst nichts bezahlen
müssten. Die Rechnungen wurden laut an die «Gemeinsame
Einrichtung KVG» weitergeleitet.
Diese Schweizer Koordinationsstelle klärt bei
grenzüberschreitenden Behandlungen mit ausländischen
Versicherungen und Verbindungsstellen, wer die Kosten
übernimmt. Reynard sagte laut italienischen Medien
zudem, der Kanton Wallis habe unter den geltenden
rechtlichen Rahmenbedingungen keinen Spielraum, die
Beträge selbst zu begleichen. Genau daran entzündet
sich nun der Streit: Italien will eine mögliche
Forderung nicht akzeptieren.
Die Angelegenheit ist nicht die erste Verstimmung
zwischen der Schweiz und Italien nach der
Brandkatastrophe. Rom hatte seinen Botschafter Ende
Januar zeitweise aus Bern zurückgerufen, aus Protest
gegen die Ermittlungen der Walliser Behörden. Bei dem
Brand in der Bar «Le Constellation» starben 41
Menschen, 115 wurden teils schwer verletzt. Sechs
Todesopfer und zehn Verletzte stammen aus Italien.
(kma/sda)
INFERNOBAR in Crans-Montana: Es scheint alles
arrangiert - ein satanistisches Opferritual, wenn die
Chefin nicht Alarm schlägt!
: «Jessica Moretti drängte
sich durch Menge und floh ohne Alarm»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-brand-ticker-entwicklungen-zur-katastrophe-103478718
Jessica Moretti soll Wunderkerzen entzündet haben
Neue Videoaufzeichnungen zum Brandunglück in
Crans-Montana setzen die Betreiberin des Lokals
erheblich unter Druck: Die mehr als 100 Tage lang
zurückgehaltenen Bilder einer Überwachungskamera legen
nach Angaben der Anwälte der Opferfamilien nahe, dass
Inhaberin Jessica Moretti offenbar selbst die
Wunderkerzen an Champagnerflaschen entzündet hat, die
als Auslöser des Feuers gelten.
Darüber hinaus halten die Aufnahmen aus der Bar
tumultartige Szenen unmittelbar nach dem Brandausbruch
fest. Demnach verliess Jessica Moretti das
Lokal über eine Treppe, während sich zahlreiche
Gäste in dichtem Gedränge befanden.
Aussagen von Angehörigen und deren juristischen
Vertretern zufolge habe sie dabei keinen Alarm
ausgelöst, sondern sich stattdessen
schnell in Sicherheit gebracht.
Jessica Moretti drängt sich durch die Menge
junger Menschen, die sich zwischen DJ-Pult und Bar
stauen. Sie eilt die Treppe hinauf und bringt sich
in Sicherheit – ohne Rücksicht auf die anderen,
schreibt «Il Messaggero». Sie versperrt ihnen sogar
den Weg.
Die Sperrfrist für die Videos wurde gestern um 14 Uhr
in Sitten aufgehoben. Zu den ersten Personen, die von
der Polizei vorgeladen wurden, um diese Aufnahmen zu
sichten, gehörte der Anwalt der Familie des
verstorbenen Trystan Pidoux (17) aus Lausanne.
«Sie flieht, während die Kinder nicht erfassen, was
geschieht: Obwohl sie erkennt, dass sich etwas
Schreckliches anbahnt, löst sie keinen Alarm aus.
Stattdessen ergreift sie die Flucht – ja, sie läuft
davon. Sie hat zwar nicht die Kasse mit den Einnahmen
bei sich, doch ihr Handeln zeigt, dass sie allein an
ihr eigenes Überleben denkt. Nicht an das ihrer Gäste
– Kinder, allesamt sehr jung –, die sie zurücklässt
und in ihrer Situation zusätzlich behindert», sagen
Trystans Eltern zur italienischen Zeitung.
https://www.20min.ch/story/crans-montana-fuer-seinen-bruder-lief-er-ins-inferno-das-wird-ihm-zum-nachteil-103560216
Jonah Weibel -- Ein Jugendlicher rettete seinen
Bruder aus dem brennenden Le Constellation. Trotzdem
verweigert ihm die Staatsanwaltschaft volle
Opferrechte.
Vier Monate nach dem Brand im Le
Constellation in Crans-Montana prüfen Staatsanwälte,
wer als Opfer oder Angehöriger anerkannt wird.
Der Status entscheidet über die
Rechte im Strafverfahren – wer nicht anerkannt wird,
hat beschränkte Möglichkeiten beim Schadenersatz.
Ein Belgier, der ins brennende
Gebäude zurückkehrte, um seinen Bruder zu retten, soll
laut Staatsanwaltschaft nur als indirektes Opfer
gelten.
Ein Jugendlicher, der ins brennende Le Constellation
zurückeilte, um seinen Bruder zu retten, wird von der
Staatsanwaltschaft Wallis nicht als direktes Opfer
anerkannt. Dadurch kann er möglicherweise nicht als
Kläger beim Strafverfahren auftreten. Das erschwert
den Zugang zu Schadenersatz, wie CH Media berichtet.
Beschränkte Rechte für den helfenden Bruder
Vier Monate nach der Tragödie in Crans-Montana prüfen
die Staatsanwälte, wer im Strafverfahren gegen die
Beschuldigten zugelassen wird. Es geht darum,
herauszufinden, wer als direktes Opfer und wer als
Angehöriger eines direkten Opfers anerkannt wird. Für
die Betroffenen kann der Status einen grossen
Unterschied machen: Wer nicht als Angehöriger oder als
Opfer anerkannt wird, hat beschränkte Rechte, was das
Klagen und den Schadenersatz angeht.
Er eilte in das brennende Gebäude zurück, um seinen
Bruder zu retten.
Er eilte in das brennende Gebäude zurück, um seinen
Bruder zu retten.Screenshot/BFMTV
Die beiden Brüder aus Belgien waren zum Zeitpunkt des
Brandes im Le Constellation. Der eine bemerkte, als er
dem Gedränge entkam, dass sich sein Bruder noch im
Gebäude befindet. Er eilte zurück, um ihn zu retten,
und zog sich dabei Verbrennungen zweiten Grades
zu. Als direktes Opfer will ihn die
Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis nicht
anerkennen. Der Grund: Er sei «freiwillig»
in die Bar zurückgeeilt.
Entfernte Verwandte haben kein Anrecht auf
Schadenersatz
Anwalt Loïc Parein, der sechs Opferfamilien vertritt,
sagte gegenüber CH Media: «Wir sprechen nicht von
einem Feuerwehrmann, für den andere Grundsätze gelten,
sondern von einem Jugendlichen, der selbst als Opfer
mitten im Geschehen stand.» Sein Mandant müsse
zwingend als direktes Opfer anerkannt werden, um die
vollen Opferrechte wahrnehmen zu können.
In den übrigen Prozessen gehe es um die Anerkennung
von Angehörigen der direkten Opfer. Wenn Eltern ihr
Kind verlieren, können sie Schadenersatz geltend
machen und als Kläger auftreten. Die Anwaltschaft muss
aber ermitteln, welcher Angehörige dem Opfer wie
nahestand. Entfernte Tanten könnten beispielsweise
kaum Opferrechte wahrnehmen. Entscheidend für die
Einstufung seien die Häufigkeit des Kontaktes und die
Intensität der Beziehung. Bei einigen Geschwistern von
verstorbenen Brandopfern bezweifelte die
Staatsanwaltschaft, dass die Kriterien erfüllt sind,
was für Kontroversen sorgte.
INFERNOBAR Crans-Montana am 10.5.2026:
Die Regierung im Wallis will nicht alle Dokumente
zeigen - Argument: Schockwelle möglich:
Nach Silvester-Tragödie: Kanton Wallis verweigert
Freigabe von Akten zu Crans-Montana
https://www.20min.ch/story/nach-silvester-tragoedie-kanton-wallis-verweigert-freigabe-von-akten-zu-crans-montana-103560440
Simon Misteli -- Die Verantwortlichen
argumentieren, dass die darauffolgende
Medienberichterstattung die Entscheidungsfindung der
Behörden beeinflussen könnte.
Der Kanton Wallis verweigert die Herausgabe von Akten
zum Brand in Crans-Montana.
Neue Dokumente könnten einen «Medienhype» auslösen und
den Entscheidungsprozess der Staatsanwaltschaft
belasten, so das Argument.
Kritiker warnen vor einem «problematichen
Präzedenzfall».
Die
«Sonntagszeitung»
erhielt Einsicht in ein Schreiben, das im Rahmen
eines Mediationsverfahrens vom Dienst für zivile
Sicherheit und Militär eingereicht wurde. Darin
argumentiert der Kanton: «Die Veröffentlichung
könnte die öffentliche Kritik weiter anheizen und
die Staatsanwaltschaft unter zusätzlichen Druck
setzen.»
269 Medienartikel über
Crans-Montana vorgelegt
Artikel
15 des Öffentlichkeitsprinzips beschreibt Ausnahmen,
bei denen bestimmte Dokumente nicht herausgegeben
werden müssen. Absatz 2, Buchstabe C erlaubt eine Verweigerung
der Herausgabe, wenn diese den
Entscheidungsprozess einer Behörde beeinträchtigen
könnte. Genau damit argumentiert der Kanton.
Um
das Argument zu unterstreichen legte der Kanton dem
Datenschutzbeauftragten offenbar 269 Medienartikel
mit detaillierten Analysen vor. Dabei werden unter
anderem Forderungen nach ausserordentlichen
Ermittlern, internationale Kritik (aus Italien) und
ein persönlicher Druck auf die Walliser
Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud
hervorgehoben.
Der
Kanton schreibt offenbar, die Herausgabe neuer
Dokumente würde «einen neuen Medienhype auslösen,
neue Kritik provozieren und könnte den
Entscheidungsprozess der Staatsanwaltschaft weiter
belasten».
Ein «problematischer
Präzedenzfall»?
Kritiker
sehen in der Argumentation einen problematischen
Präzedenzfall. «Je grösser das öffentliche Interesse
und die Kritik, desto einfacher könnten Behörden
künftig Transparenz verweigern», sagt etwa der
Opferanwalt Sébastien Fanti. Er arbeitete früher als
Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter des
Kantons.
Mehrere Opferanwälte verlangen eine Hausdurchsuchung
beim kantonalen Feueramt, weil es die Herausgabe der
Akten verweigert, obwohl diese von der
Staatsanwaltschaft explizit angeordnet wurde. Gegen
mehrere Verantwortliche des Dienstes sind bereits
Strafanzeigen eingereicht worden.
Nicht Kritik problematisch sondern der Druck
Am 1. Juni soll eine Mediationssitzung stattfinden.
Sollte dort keine Lösung gefunden werden, könnte der
Streit um die Akten-Herausgabe vor Gericht kommen.
Dort könnte er sich zu einem Grundsatzfall über die
Grenzen des Öffentlichkeitsprinzips entwickeln.
Problematisch sei nicht die Angst vor medialer Kritik,
welche die Veröffentlichung der verlangten Dokumente
hervorrufen könnte, sondern der Druck, den diese
Kritik auf den Entscheidungsprozess der
Staatsanwaltschaft ausüben könnte, erklärt André
Mudry, Informationschef des Wallis, gegenüber der
«Sonntagszeitung».
17.5.026: Moretti wollte über
Brandschutz nix lernen:
Jacques Moretti: Bei Wirteprüfung: Jacques Moretti
scheiterte bei Brandschutz-Modul
https://www.nau.ch/news/schweiz/skandal-wirt-jacques-moretti-scheiterte-bei-brandschutz-modul-67129155
18.5.2026:
Crans-Montana: Vater der toten Alice (15) zieht als
Erster vor Bundesgericht
https://www.20min.ch/story/crans-montana-vater-der-toten-alice-15-zieht-als-erster-vor-bundesgericht-103565584
Jonas Bucher
-- Antonis Kallergis, der
in Crans-Montana seine 15-jährige Tochter verlor,
zieht den Fall vor das Bundesgericht.
Die Morettis scheinen kriminelle
Freimaurer am 31.5.2026: Bankkarte von "Revolut"
ohne Limit bei Frau Moretti:
Geheimes Konto von Jessica Moretti aufgetaucht - Karte ohne
Geldlimit
https://www.blick.ch/schweiz/karte-ohne-geldlimit-geheimes-konto-von-jessica-moretti-aufgetaucht-id21990947.html
Mattia
Jutzeler -- Redaktor News -- Neue
Enthüllungen um Jessica Moretti: Eine Informantin
berichtete von einem geheimen Bankkonto und einer Revolut-Bankkarte
ohne Limit. Am Freitag wird das Ehepaar in
Sitten VS verhört.
Jessica und Jacques Moretti werden am Freitag in
Sitten befragt
Jessica Moretti soll ein geheimes Revolut-Konto ohne
Geldlimit besitzen
Ermittlungen: Verdacht auf Geldwäsche und
verschleierte Schulden in Millionenhöhe
Am Freitag muss sich das Ehepaar Jessica und Jacques
Moretti in Sitten VS einer Doppelbefragung stellen.
Die erneute Vernehmung der Le-Constellation-Betreiber
wird mit grosser Spannung erwartet. Die beiden werden
gleichzeitig von der Justiz befragt, um
widersprüchliche Aussagen zu vermeiden.
Die Ermittler wollen dabei vor allem klären, wer dafür
verantwortlich war, dass die Notausgänge in der
Brandnacht verschlossen oder blockiert waren. Gegen
die Morettis wird aber nicht nur wegen der
Brandkatastrophe in Crans-Montana VS ermittelt,
sondern auch wegen mutmasslicher Geldwäscherei.
Diesbezüglich ist nun ein neuer Hinweis aufgetaucht.
Wie die «SonntagsZeitung» berichtet, erzählte eine
Informantin aus Frankreich der Walliser
Staatsanwaltschaft von einem geheimen Bankkonto von
Jessica Moretti.
Laut der Informantin habe Jessica Moretti von einer
unbekannten Person eine Revolut-Bankkarte erhalten.
Weil die Karte kein Geldlimit haben soll, hätte die
Informantin mögliche Geldwäscherei vermutet. Dieser
Hinweis deckt sich mit einem Bericht, den die
Geldwäscherei-Meldestelle MROS verfasst hat. Demnach
soll Jessica Moretti regelmässig Geld zwischen ihren
Betrieben hin- und hergeschoben haben.
Die Ehefrau von Jacques Moretti war Geschäftsführerin
der drei Gastrobetriebe, die dem Paar gehörten. Aus
diesen Transaktionen sei ein Geflecht von Schulden
entstanden. Die Ermittler beschreiben die
Moretti-Firmen als «leere Hüllen», deren Liquidität
durch ein komplexes System von Hin- und
Herüberweisungen vorgetäuscht werde.
Zudem bestehe laut dem MROS-Bericht der Verdacht, dass
gewisse Gelder der Morettis nicht versteuert oder
deklariert worden seien. In dem Bericht ist ausserdem
bereits von einem Revolut-Konto die Rede.
INFERNOBAR in Crans-Montana am
5.6.2026: Frau Moretti soll eine Rechnung für die
brennbaren Schall-Paneele gefälscht haben - warum
bloss?
Crans-Montana: Hat Jessica Moretti die
Schaumstoff-Rechnung gefälscht?
https://www.20min.ch/story/crans-montana-jessica-moretti-nun-auch-wegen-urkundenfaelschung-angeklagt-103478718
20 Minuten
Newsdesk -- Der Brand in
Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen
wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.
In einer Bar in Crans-Montana VS ist am frühen
Neujahrsmorgen ein Brand ausgebrochen.
41 Menschen sind gestorben, 115 Menschen wurden zum
Teil schwer verletzt.
Die Barbetreiber Jacques und Jessica Moretti sind
unter Auflagen auf freiem Fuss.
05.06.2026
Fr 13:42
Staatsanwaltschaft wirft Jessica Moretti
Urkundenfälschung vor
Laut RTS wurden am Freitag neue Vorwürfe gegen Jessica
Moretti erhoben. Mehreren Quellen zufolge wird der
Französin nun auch Urkundenfälschung vorgeworfen.
Dieser neuer Vorwurf steht offenbar im Zusammenhang
mit der Vorlage einer gefälschten Rechnung für
den berüchtigten Schaum, der am 1. Januar
Feuer fing.
Morettis Ehemann Jacques hatte lange behauptet, den
Schaumstoff in einem Baumarkt im Wallis
gekauft zu haben. Im Februar dann übergab er der
Polizei eine angebliche Rechnung von einem
ostdeutschen Lieferanten.
04.06.2026
Do 16:18
Morettis müssen am Freitag für erneute Befragung
antraben
Jacques Moretti, der Betreiber des Le Constellation,
muss am Freitag erneut vor den Ermittlern aussagen.
Dies berichtet «Ouest France». Der Termin ist demnach
Ersatz für die eigentlich für den 7. April geplante
Anhörung, die verschoben wurde, nachdem Morettis
Anwälte ärztliche Atteste eingereicht hatten.
Das Moretti-Ehepaar im Januar 2026, wenige Tage nach
der Brandkatastrophe.
Das Moretti-Ehepaar im Januar 2026, wenige Tage nach
der Brandkatastrophe.AFP
Wie die Zeitung weiter schreibt, werde auch seine
Ehefrau Jessica Moretti am 5. Juni in Sion vor den
Ermittlern zu den Geschehnissen in der Brandnacht
aussagen. (bho)