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Schweiz CH: Das Crans-Montana-Feuer 03 - ab 18.2.2026

HaupttäterInnen: 1 Frau als Brandstifterin -- 1 DJ als tödlicher Irreführer in den Massenmord

Die kriminelle Antifa warnte seit ca. 3 Jahren immer wieder mit dem Wort "Inferno" - es fand in Crans-Montana statt...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Crans-Montana am 18.2.2026: 12 Stunden langes Verhör gegen den Feuerwehrchef - er spielt den "Blinden":
Crans-Feuerwehrchef: «Befinde mich in einem Albtraum»
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-feuerwehrchef-befinde-mich-in-einem-albtraum-67096045

Die Grausamkeit der Sachlichkeit: "Seine Aufgabe sei es, die Zugänge für die Feuerwehr zu überprüfen, nicht, die Sicherheit der Betriebe zu gewährleisten"

Die Grausamkeit der Sachlichkeit: "Es sei nicht seine Aufgabe gewesen, Materialien zu kontrollieren"


Elena Hatebur -- Crans-Montana -- Der Feuerwehrchef von Crans-Montana VS wurde am Montag zwölf Stunden lang einvernommen. Seit dem Brand lebe er wie «in einem Albtraum», erzählt er.

Diesen Montag wurde der amtierende Feuerwehrchef von Crans-Montana befragt.

Er war bei den Kontrollen 2018 anwesend, hat den Akustik-Schaum jedoch nicht beanstandet.

Der Kommandant zeigt sich erschüttert, die Befragung sei «sehr, sehr hart» gewesen.
«Ich weiss seit nun vierzig Tagen nicht mehr, ob ich mich in einem Traum oder in einem Albtraum befinde. Und jetzt befinde ich mich in einem Albtraum, und ich hoffe wirklich, dass wir da eines Tages rauskommen.»

Die Worte des Feuerwehrchefs von Crans-Montana VS, David Vocat, hallen nach. Am Montag wurde er von 8.30 bis 21 Uhr als Zeuge einvernommen. Eine zwölfstündige, emotional belastende Anhörung.

«Es war wirklich sehr, sehr hart», sagt Vocat sichtlich mitgenommen gegenüber RTS.

Feuerwehrchef hat Akustik-Schaum nicht überprüft – Er erklärt sich
Der amtierende Feuerwehrchef soll bei Kontrollen in der Bar «Le Constellation» im Jahr 2018 anwesend gewesen sein. Zum Akustik-Schaumstoff, der in der Silvesternacht das Feuer ausgelöst haben soll, hatte er sich aber damals offenbar nicht geäussert.

Vocat verteidigt sich: Seine Aufgabe sei es, die Zugänge für die Feuerwehr zu überprüfen, nicht, die Sicherheit der Betriebe zu gewährleisten. «Als ich dieses Gebäude überprüfte, ging es um diesen Feuerwehraspekt.»

Es sei nicht seine Aufgabe gewesen, Materialien zu kontrollieren. «Wenn es mein Job gewesen wäre, hätte ich es überprüft, ich hätte es gesagt.»

Der Fokus seiner Arbeit habe vor allem auf neuen Technologien und deren Risiken für Einsatzkräfte gelegen. «Aber nicht auf der Ebene brennbarer Materialien im Innern von Gebäuden», so Vocat.

«Für die Familien»
Der Kommandant zeigt sich tief erschüttert. Er äussere sich «für die Familien, damit sie Antworten bekommen».

Ein solches Drama dürfe sich auf keinen Fall wiederholen. «Ich könnte es nicht mehr ertragen», sagt er bestimmt.

Zum Schluss richtet er sich direkt an die Betroffenen: «Ich wünsche mir, dass alle Menschen, die am Leben sind, es bleiben, und es ihnen so gut wie möglich geht.»

Die Brandkatastrophe forderte neben 41 Toten auch über 100 Verletzte. Dutzende befinden sich noch immer im Spital.


=====

Achtung Befangenheit in Crans-Montana am 18.2.2026: Der Weinorden "de la Channe" wird plötzlich wichtig - oder ist doch nicht so wichtig?
Crans-Montana: Ermittlerin Pilloud in Bruderschaft mit Gemeindepräsident Féraud
https://www.20min.ch/story/weinorden-de-la-channe-naehe-wirft-fragen-auf-103508385

Karin Leuthold -- Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud gehört einem Weinorden an – ebenso der Gemeindepräsident von Crans-Montana. Kritik wird laut.
  • Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud leitet die Brand-Ermittlungen in Crans-Montana.
  • Sie ist Mitglied eines Weinordens, dem auch Gemeindepräsident Nicolas Féraud angehört.
  • Diese Verbindung wirft Fragen zur Unparteilichkeit der Ermittlungen auf.

Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud, die die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana leitet, ist Mitglied einer Bruderschaft, der auch Personen angehören, gegen die sie unter Umständen ermitteln muss. Das berichtete die «NZZ» am Dienstagabend. Besonders brisant: Auch der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud, ist Mitglied des Ordens.

Pilloud gehört dem Weinorden «de la Channe» an, der kürzlich eine Einladung an seine Mitglieder verschickte, wie es im Bericht weiter heisst. Für die nächste Generalversammlung Ende März – inklusive anschliessender Gala – war ausgerechnet Pilloud als Schirmherrin vorgesehen.

Beatrice Pilloud muss Vertreter des Kantons befragen
Der Ordensvorsitzende Patrick Bérod erklärt, Pilloud sei seit «einigen Jahren» Mitglied. Über ihre Schirmherrschaft, die sie gemeinsam mit einem Unternehmer übernehmen solle, sei bereits im Dezember entschieden worden. Zudem seien «praktisch alle Regierungsräte» des Kantons ebenfalls Mitglieder des Ordens.

Im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe hat die Staatsanwaltschaft bislang zwei Gemeindevertreter einvernommen: den amtierenden sowie einen ehemaligen Sicherheitsbeauftragten – beide als Beschuldigte. Vertreter des Kantons wurden bisher nicht befragt, obwohl dieser seiner Aufsichtspflicht im Bereich Brandschutz offenbar nur unzureichend nachgekommen ist. Das Walliser Kantonsgericht verpflichtete die Ermittlungsbehörden zudem, die mögliche Verantwortung des Kantons vertieft zu untersuchen.

Mitgliedschaft ist «problematisch»
Der Anwalt der Opferfamilien, Christophe de Galembert, zeigt sich überrascht über die mögliche gemeinsame Mitgliedschaft von Pilloud und Féraud in der Weinbruderschaft. Eine solche Verbindung könne die Unparteilichkeit der Walliser Staatsanwaltschaft infrage stellen. Auch die geplante Teilnahme der Generalstaatsanwältin an einer festlichen Gala erscheine unglücklich, während in Crans-Montana weiterhin Trauer herrsche.

Pilloud selbst betrachtete ihre vorgesehene Schirmherrschaft zunächst als private Angelegenheit und reagierte auf eine Nachfrage der «NZZ» irritiert. Von der Mitgliedschaft Férauds habe sie nichts gewusst, das sei für sie «problematisch», erklärte sie. Stunden später teilte sie der Zeitung mit, sie werde nicht an der Gala-Veranstaltung teilnehmen.




Kriminelle Katholiken-Freimaurer im Wallis am 19.2.2026: wollen ein Schweigen organisieren - Bericht von Grossrätin Frau Schöpfer im CH-TV:
Risse in der Mauer des Schweigens: Walliser Parteien wollten TV-Auftritt von Kritikerin verhindern
https://www.blick.ch/politik/risse-in-der-mauer-des-schweigens-walliser-parteien-wollten-tv-auftritt-von-kritikerin-verhindern-id21707802.html

Céline Zahno -- Redaktorin Politik --
Nach der Brandtragödie von Crans-Montana herrscht im Wallis politische Funkstille. Bei einem TV-Auftritt hat sich eine Grossrätin nun ausführlich geäussert. Die Parteien versuchten in einer Absprache, die Politikerin zurückzuhalten.

    Walliser Parteien einigten sich nach der Tragödie auf einen politischen Stillstand
    Grossrätin Schöpfer trat im SRF-«Club» auf
    Nervosität um öffentlichen Auftritt vor der März-Session

Nach der Brandtragödie in Crans-Montana steht das Wallis im Kreuzfeuer der Kritik. Die Anwälte der Opferfamilien attackieren Kanton und Gemeinde. Italien tobt über die Walliser Justiz – und zog sogar seinen Botschafter aus der Schweiz ab. Und auch aus Frankreich werden Stimmen laut, die die Ermittlungen kritisieren.

Nur aus dem Bergkanton selbst ist wenig zu hören. Seine sonst so streitlustigen Parlamentarier üben sich in Zurückhaltung. Auf Anfrage wollte sich in den letzten Wochen kaum jemand öffentlich äussern. Die französischsprachigen Parteien im Wallis haben sich gar auf eine Art politischen Waffenstillstand geeinigt.

Nun bilden sich allerdings Risse in der Mauer des Schweigens – und das sorgt für ordentlich Nervosität hinter den Kulissen, wie Blick weiss.
Auftritt mit Opferfamilien

Was ist passiert? Vergangene Woche nahm die Walliser Grossrätin Marie-Claude Schöpfer (48) von der Mittepartei Neo an der SRF-Sendung «Club» zur Brandkatastrophe teil. In der Runde trat unter anderem auch Laetitia Brodard-Sitre (42) auf, die ihren 16-jährigen Sohn in Crans-Montana verloren hat.

Bis das SRF auf der Suche nach einem Politgast endlich fündig wurde, musste der Sender verschiedenste Politiker und Politikerinnen kontaktieren. Blick weiss: Schon für die erste «Club»-Sendung zu Crans-Montana im Januar hat es unter den Fraktionschefs der Parteien eine Absprache gegeben, dass sie nicht an der Sendung teilnehmen.

Unter den Walliser Parteien löste nun auch die zweite SRF-Anfrage Nervosität aus. Gemäss Blick-Informationen wurde sie wieder auf Ebene der Fraktionschefs thematisiert. Dem Vernehmen nach war man sich einig, dass es besser wäre, wenn niemand an der Sendung teilnehmen würde. Lieber schweigen, lautet die Devise im Wallis!

Die Argumente für die Zurückhaltung verlaufen entlang der bekannten Walliser Linien: Die politische Aufarbeitung könne erst beginnen, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Weiter wurde die Situation mit zwei anwesenden Opferfamilien offenbar als zu heikel befunden.

Neo-Fraktionspräsident Martin Kalbermatter (63) bat schliesslich die frühere Parteipräsidentin Marie-Claude Schöpfer darum, ihren Auftritt zu überdenken. Er teilte ihr mit, dass sich der SP-Politiker Sebastian Werlen (33), der ursprünglich ebenfalls für die Sendung eingeladen war, zurückziehen werde, wenn sie es auch täte.

«Sebastian Werlen und ich traten in der Folge in Kontakt und befanden, dass wir die Haltung der Fraktionspräsidien nicht teilen», so Schöpfer zu Blick. Die Begründungen für eine Nichtteilnahme hätten sie nicht überzeugt, «weshalb ich mich entschied, wie geplant ins Leutschenbach zu fahren». Letztlich habe sie die Meinung vertreten, dass eine fehlende Repräsentation der Walliser Politik in der Sendung «sehr negativ für unseren Kanton wäre». Unabhängig davon hatte sich das SRF währenddessen entschieden, nur Schöpfer in den «Club» einzuladen.

Und Fraktionschef Kalbermatter, der am Auftritt wenig Freude hatte? «Zum Zeitpunkt der Anfrage waren Mitglieder des Büros zufällig zusammen», sagt er auf Anfrage. Im Büro des Grossrats sind neben den Fraktionsspitzen auch die Ratspräsidenten vertreten. Die Mitglieder seien nicht vollzählig gewesen. Er bestätigt: «Ich habe Frau Schöpfer mitgeteilt, dass ich finde, sie soll die Teilnahme an der Sendung überdenken.»

Es habe allerdings kein Verbot gegeben. Es sei an jeder Person selbst, zu entscheiden. Nach ihrer Antwort mit den Gründen für eine Teilnahme – und dem Hinweis, dass diese mit dem Parteipräsidenten ad interim abgesprochen sei – sei das Thema für ihn beendet gewesen, und er habe ihr schriftlich viel Erfolg für die Sendung gewünscht.

Was ist im Parlament zu erwarten?
Kurz vor der anstehenden Parlamentssession im März – der ersten nach der Brandtragödie – sind die Parteien nervös über ihren Auftritt. Unklar ist, wie weit sie sich während der Session aus dem Fenster lehnen werden. Vor allem im Ausland sind die Erwartungen an eine politische Reaktion gross. Gerade die Unterwalliser Sektionen vertraten bislang allerdings die Position, dass es erst Forderungen geben soll, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

Weiter bleibt abzuwarten, welche Möglichkeiten es für eine ausführliche Debatte während der Session gibt. Um einen Vorstoss zu diskutieren, muss er vom Büro als dringlich erklärt werden. «Unter dem Argument, dass zuerst die Untersuchung der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sein muss, kann man theoretisch jedes Dringlichkeitsgesuch abschmettern», sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Dabei rückt der Kanton nun immer stärker in den Fokus der Ermittlungen – denn auch beim Kanton wusste man offenbar, dass die Kontrollen nicht vollständig umgesetzt wurden. Das Thema sei wiederholt an Kursen des kantonalen Amts für Brandschutz diskutiert worden. Der ehemalige Sicherheitschef sagte in seiner Einvernahme: «Alle wussten Bescheid.»

Link:
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/staatsanwaltschaft-stellt-immer-mehr-unbequeme-fragen-jetzt-zieht-sich-die-schlinge-um-die-behoerden-zu-id21689147.html

Auch gesellschaftlicher Prozess sei nötig
Auch die Oberwalliser Parteien hätten ursprünglich am Schweige-Abkommen der Unterwalliser teilnehmen sollen, wie Martin Kalbermatter auf Anfrage bestätigt. Man habe allerdings befunden, dass das Ereignis eine politische Aufarbeitung benötige, so Kalbermatter. «Einfach erst aufgrund von Fakten und nicht vorher.»

Anderer Ansicht war offenbar Schöpfer: Parallel zum Gerichtsprozess müsse auch ein gesellschaftlicher Prozess stattfinden, um die Tragödie aufzuarbeiten, wie sie im «Club» sagte. «Ich bin heute Abend hier, um zu zeigen, dass ich bereit bin, das anzustossen», so Schöpfer.


INFERNO-Bar in Crans-Montana am 20.2.2026: Befragung von Überlebenden: Alle Notausgänge waren GESCHLOSSEN - es gab KEINE Anweisungen - Feuerlöscher wurden NICHT benutzt:
Crans-Montana: Opfer berichten von geschlossenen Ausgängen
https://www.suedtirolnews.it/chronik/crans-montana-opfer-berichten-von-geschlossenen-ausgaengen

Von: apa -- Die römischen Staatsanwälte, die zu dem Brandinferno im Schweizer Skiort Crans-Montana mit 41 Todesopfern ermitteln, haben mit der Befragung der italienischen Verletzten begonnen. Unter den Todesopfern waren auch sechs Italiener. Die Überlebenden berichteten den Ermittlern, dass alle Notausgänge im Lokal “Le Costellation” geschlossen gewesen seien, niemand Anweisungen nach Ausbruch der Flammen gegeben habe und Feuerlöscher nicht genutzt wurden.

“Das Feuer breitete sich in wenigen Minuten aus, es gab kein feuerfestes Material. Bareigentümerin Jessica Moretti? Sie ist geflohen”, heißt es in den Protokollen der ersten Befragungen, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Freitag berichtete.

Einlass trotz Überfüllung bei Getränkekauf

Zeugen berichteten außerdem, dass der Club trotz maximaler Kapazität gegen Bezahlung von Getränken betreten werden konnte. Bis zu 270 Euro wurde für eine Flasche Champagner gezahlt, es gab keine Alterskontrolle in Sachen Alkoholkonsum, so die Aussagen.

Nach einem sechsstündigen Treffen im Bundesamt für Justiz in Bern vereinbarten die Staatsanwaltschaften aus Rom und Sion am Donnerstag eine “verstärkte Zusammenarbeit”. Diese sei an die Souveränität der Strafverfahren und die Vorgaben des Schweizer Strafprozessrechts gebunden, wie Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, betonte. Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe, wie von der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gefordert, wird vorerst nicht gebildet.

Künftig können italienische Ermittler regelmäßig nach Sion reisen, um ausgewählte Akten einzusehen und zu übernehmen, hieß es aus Ermittlerkreisen in Rom. Im Gegenzug werden Ergebnisse der italienischen Untersuchungen – unter anderem Autopsien der in Italien verstorbenen Jugendlichen und Befragungen der Verletzten – den Schweizer Kollegen zur Verfügung gestellt. Am Freitag soll zudem eine umfassende forensische Begutachtung der medizinischen Unterlagen der italienischen Opfer erfolgen.



Valentin (16) am 21.2.2026: Er filmte den Brand, statt sofort zu flüchten:
Crans-Montana VS: Valentin (16) filmte den Brand – jetzt läuft er erstmals wieder
https://www.20min.ch/story/crans-montana-vs-valentin-16-filmte-den-brand-jetzt-laeuft-er-erstmals-wieder-103510712

Justin Arber -- Seine Videos gingen um die Welt. Sie zeigen den Moment nach dem Brandausbruch im Le Constellation in Crans-Montana. Valentin (16) wurde schwer verletzt und kämpft sich zurück ins Leben.

    Valentin (16) wurde bei einem Barbrand in Crans-Montana schwer verletzt.
    Nach langer Zeit im Koma kann er noch nicht sprechen, schreibt aber seine ersten Worte und hat seine ersten Schritte gemacht.
    Sein Bruder Ferdinand (19) half den Opfern. Die Familie erlebt nach der Tragödie grosse Solidarität.

«Er redet nicht, aber er versucht zu reden, man hört halt nichts. Er schreibt», sagt die Mutter des 16-jährigen Valentin. Zusammen mit seinem grossen Bruder Ferdinand (19) feierte er in der Nacht zum 1. Januar 2026 in der Bar Le Constellation in Crans-Montana. Als das Feuer ausbrach, erlitt der Teenager schwere Verbrennungen.

In der ARD-Sendung «Weltspiegel» spricht seine Mutter über die herausfordernde Zeit, die die Familie seither durchmacht. Mit ihrem Mann fuhr sie noch in der Nacht der Tragödie acht Stunden lang von Frankreich nach Crans-Montana, um ihren Söhnen zu helfen.
Valentin schreibt auf Tafel

Gezeigt wird auch ein für die Angehörigen emotionaler Moment: Valentin hat vor wenigen Tagen wieder seine ersten Schritte gemacht – nach 23 Tagen in künstlichem Schlaf. Behandelt wird er in Lyon. Die Familie selbst wohnt in Paris. Aktuell leben Valentins Angehörige bei Freunden.

Weil Valentin noch nicht sprechen kann, hat das Pflegepersonal ihm eine Tafel gegeben, auf der die Buchstaben wieder ausgewischt werden können. Seine Mutter erzählt, seine ersten geschriebenen Worte seien «Je vous aime» (Ich liebe euch) gewesen. «Dann hat er auf mich und meinen Mann gezeigt, damit wir auch ja verstehen, wen er meint.» Eine Träne sei ihm dabei aus dem Auge gelaufen. «Das war wirklich unglaublich.»

Inzwischen konnte bei ihm auch der Beatmungsschlauch entfernt werden. Und er hat zahlreiche Hauttransplantationen am Oberkörper hinter sich.
Bruder rettete Opfer

Die Mutter erzählt, langsam würden seine Erinnerungen an die Nacht der Tragödie zurückkehren. «Das ist schwer für ihn», sagt sie zum «Weltspiegel».


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Die Macht auf dem Dorf am 21.2.2026: Demokratie eher nicht vorhanden:
Von Crans-Montana bis Ilanz: Die unheimliche Macht der Dorfkönige

https://www.blick.ch/politik/von-crans-montana-bis-ilanz-die-unheimliche-macht-der-dorfkoenige-id21714302.html

In manchen Gemeinden regieren Präsidenten fast ohne Gegenwehr. Kaum Konkurrenz, wenig Kontrolle, viel Einfluss. Aktuelle Beispiele: Ilanz, Crans-Montana. Über die stille Macht der Dorfkönige – und warum Wegschauen keine Option ist. Der Wochenkommentar.

    Gemeindepräsidenten in Graubünden und Wallis missachten demokratische Standards und Verantwortung
    41 Tote nach Brandschutzversäumnissen in Crans-Montana erschüttern Vertrauen
    Stimmbeteiligung bei Ilanz-Wahl 2025 nur 25 Prozent, Lohn 166'000 Franken

Rolf CavalliChefredaktor Blick

Wer kontrolliert eigentlich die Gemeindepräsidenten? In der Schweiz braucht es kein Schloss, keine Krone und keinen Hofstaat, um Macht zu konzentrieren. Ein Gemeindehaus genügt.

Der Zampano von Ilanz

Eine Petition ist das harmloseste Instrument unserer direkten Demokratie. Mehr als eine Bittschrift ist sie nicht. Doch Marcus Beer (64), Gemeindepräsident von Ilanz GR, behandelte die Senioren, die bargeldlose Parkuhren kritisierten, wie lästige Untertanen.

Nachdem Blick die Sache publik machte, entschuldigte sich Beer – und drehte den Spiess um. Er stellte die Vertrauensfrage. Doch das lokale Mini-Parlament musste passen: Ein Misstrauensvotum und eine damit verbundene Abwahl kennt die Gemeindeverfassung nicht. Der Dorfkönig zog gestärkt davon.

Ilanz/Glion im Bündner Oberland zählt rund 5000 Einwohner. Die meisten Unterländer steigen hier nur um – nach Brigels, Obersaxen, Flims. Wer hier lebt, ist froh, wenn überhaupt jemand den Gemeindepräsidenten macht. Beer wurde 2025 ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Stimmbeteiligung: magere 25 Prozent.

Für sein 80-Prozent-Amt erhält er gemäss lokalem Entschädigungsgesetz und kantonalen Lohnklassen 166’000 Franken im Jahr. Ein paar Hundert Stimmen bei den Wahlen mobilisieren reicht – und man regiert für Jahre.

Neben ihm arbeitet ein professioneller Gemeindeschreiber. Die Gemeinderäte sind Milizler. Wer wie Beer Vollprofi ist unter Nebenamtlichen, bestimmt die Spielregeln.

Der Kapitän von Crans-Montana

Noch krasser zeigt sich das Machtgefälle in Crans-Montana VS. Nach der Inferno-Tragödie in der Bar Le Constellation kam ans Licht: Jahrelang gab es keine Brandschutzkontrollen – obwohl sie vorgeschrieben sind.

Gemeindepräsident Nicolas Féraud (55) räumte ein, man habe die Kontrollen schleifen lassen. Später kam aus: Der Brandschutz-Zuständige verlangte mehr Mittel – der Gemeinderat wies ihn ab.

41 Menschen starben. Politische Verantwortung bleibt ein Fremdwort. In jedem Unternehmen wäre ein CEO nach solchen Versäumnissen weg. Féraud bleibt im Amt.

Er weiss, wie es läuft. Seit über 13 Jahren ist er Gemeindepräsident, seit 2017 führt er die Fusionsgemeinde Crans-Montana. Er nennt sich «Kapitän», den die neue Grossgemeinde brauche. Jahressalär gemäss «Nouvelliste» 180’000 Franken. In Crans-Montana ist Macht kein Amt, sie ist ein Netzwerk. Wer den Gemeindepräsidenten angreift, legt sich mit einem ganzen Geflecht an.

Milizsystem: Stärke und blinder Fleck

Starke Gemeindepräsidenten sind nicht per se ein Problem. Wer eine Gemeinde führt, braucht Rückgrat, Zeit und Kompetenz. Ein guter Lohn ist kein Skandal. Er ist die Voraussetzung, wenn man fähige Leute will – und keine Feierabendpolitiker.

Doch das Fundament bröckelt. Die Bindung mit der Wohngemeinde schwindet. Man wohnt dort, wo die Miete bezahlbar ist – nicht unbedingt dort, wo man sich zugehörig fühlt.

Die Folge: Es wird immer schwerer, Menschen für ein lokales Milizamt zu gewinnen. In Wassen UR wurde ein Bauer gegen seinen Willen gewählt. Amtszwang statt Ambition. Wo nur wenige Verantwortung tragen, wächst der Dorfkönig.

Einmischen, mitreden, abstimmen

Unser Milizsystem ist eine Stärke. Lokalpolitik ist das Fundament der Schweiz. Doch sie funktioniert nicht von selbst. Wer keine Dorfkönige will, muss sich einmischen. Abstimmen. Zur Gemeindeversammlung gehen. Mitreden. Nachfragen.

Ein Gemeindepräsident ist kein Monarch auf Zeit. Er arbeitet im Auftrag der Bürger. Wer wegschaut, darf sich nicht wundern, wenn im Gemeindehaus einer sitzt, der sich für unersetzlich hält.

Anders gesagt: Jedes Dorf bekommt den Gemeindepräsidenten, den es verdient.




INFERNO-Bar in Crans-Montana am 23.2.2026: Und sie steckte das heisse Stäbchen der "Wunderkerze" (ca.300 Grad heiss) in die Schaumisolation:
Crans-Montana-Inferno: Video zeigt erstmals Brandausbruch: Staatsanwaltschaft veröffentlicht neues Video
https://www.blick.ch/schweiz/mutter-von-brandopfer-achille-16-ich-wollte-nicht-dass-er-dorthin-geht-id21589870.html

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Die verheerende Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation forderte 41 Todesopfer
Das Barbetreiberpaar Jacques und Jessica Moretti wurde befragt
Das Feuer wurde durch Sprühkerzen an Champagnerflaschen ausgelöst

Gegen die Morettis wird wegen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung ermittelt

Erneut macht ein neues Video aus der Brandnacht die Runde. Wie «Corriere della Sera» am Montag berichtete, hat die Staatsanwaltschaft Sitten ein neues Video aus der Bar Le Constellation veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen deutlich, wie das Feuer ausgelöst wurde.

Die Kellnerin Cyane Panine (†24) ist in dem neuen Clip mit zwei Champagnerflaschen zu sehen. An beiden Flaschen sind Partyfontänen befestigt. Sie sitzt in dem Video auf den Schultern eines Kollegen, während die Funken der Fontänen die leicht entzündlichen Schallschutzmatten aus Schaustoff streifen. Dann gerät ein erstes Element in Brand.

In einer ersten Befragung hatte das Betreiberehepaar Moretti angegeben, dass die Kellner die Idee zur Sprühkerzen-Show gehabt haben sollen. Eine Zeugin gab jedoch an, dass Jessica Moretti die Aktion persönlich angeordnet hatte.

Der Helm, den Panine während der Show trug, dürfte ihre Sicht stark eingeschränkt haben. ​Eine Brandschutzschulung​ hat die Saisonkraft laut ihren Eltern nie erhalten.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 24.2.2026: Ex-Bundesrätin wird eingespannt:
Doris Leuthard wird Präsidentin der Crans-Montana-Stiftung: Unterstützung für Opfer
https://www.blick.ch/politik/unterstuetzung-fuer-opfer-doris-leuthard-wird-praesidentin-der-crans-montana-stiftung-id21724365.html




https://www.20min.ch/story/solidaritaet-crans-montana-bundesrat-zahlt-allen-brandopfern-50-000-franken-103513385

[Der Artikel VERSCHWEIGT, woher das Geld kommt].




26.2.2026: Die Ausrede von Frau Moretti:
Brand im «Constellation»
: Security blieb, Jessica Moretti floh: «Dachte, er tue das Nötige»

https://www.20min.ch/story/brand-im-constellation-security-blieb-jessica-moretti-floh-dachte-er-tue-das-noetige-103514184





INFERNO-Bar in Crans-Montana am 27.2.2026: Anwälte der kriminellen Morettis behaupten, alles sei nur ein "Unfall" gewesen:
Crans-Montana: Moretti-Anwälte prangern «Lynchjustiz» und Falschinformationen an
https://www.20min.ch/story/crans-montana-moretti-anwaelte-prangern-lynchjustiz-und-falschinformationen-an-103514568

Simon Misteli -- In einem Interview kritisieren die Anwälte der Morettis, dass neben «parteiischen Leaks» auch offensichtliche Falschinformationen in Umlauf geraten sind.

    Die Anwälte der Morettis wehren sich gegen «parteiische Leaks» und «Falschinformationen».
    Diese hätten zu einer «Lynchjustiz» gegen ihre Mandanten beigetragen.
    Sie erinnern daran, dass niemand diese Tragödie gewollt habe.




Crans-Montana-Effekt am 3.3.2026: Nachfrage nach Nothelferkursen bei Firmenchefs:
"Crans-Montana-Effekt spürbar": Firmenchefs wollen Nothelferkurse
aus: BLICK 3.3.2026

Der Brand in Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.

Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist bei vielen schweizer Firmen das INterese an Schulungen für das Personal gross. Die schreibt das Nothelferkurszentrum der Schweiz in einer Medienmitteilung. Es kommt demnach zu einem regelrechten "Crans-Montana-Effekt": Im Vergleich zum Vorjahr sei die Anzahl Buchungen im Firmenbereich um rund 50% gestiegen, schreibt Geschäftsführer Jérôme Fricker.




Herr Moretti meint am 5.3.2026: Er ist der "Chef"? Er ist ein SKLAVENTREIBER!
Crans-Montana«Jacques Moretti sagte: ‹Halt den Mund, ich bin der Chef!›»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-alt-bundesraetin-doris-leuthard-wird-stifungsratspraesidentin-103478718

Die Tamedia-Zeitungen berichten am Donnerstag über gravierende arbeitsrechtliche Missstände bei den Barbetreibern Moretti. So soll Cyane Panine, die mutmasslich mit ihrer Sprühkerze den verheerenden Brand verursacht hatte, am verhängnisvollen Abend krank gewesen sein. Gemäss der Familienanwältin soll sie auf Anweisung von Jessica Moretti trotzdem zur Arbeit erschienen sein.

Dem Bericht zufolge kam es auch zu mindestens drei Fällen, in denen die kantonale Schlichtungsbehörde hinzugezogen wurde. Die Daten sind in den Unterlagen für das Strafverfahren zu finden. Panine wandte sich demnach bereits rund ein Jahr vor der Silvesternacht an die Behörde, um ein Arbeitszeugnis und eine korrekte Lohnabrechnung zu erhalten. Im zweiten Fall ging es um Lohnzahlungen. Der dritte Fall betrifft einen jungen Franzosen. Er erzählt: «Ich arbeitete im Schnitt von 9 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts, mit nur einer Pause von 15 bis 15.30 Uhr. Ich war ganz allein, es wurde niemand eingestellt, man sagte uns: ‹Das kommt noch›, also dachte ich mir: Ich halte durch.» Verdient hatte er knapp 2000 Franken netto, Mietkosten für ein Studio abgezogen.

Der 22-Jährige ergänzt: «Jacques Moretti hat schlecht mit mir gesprochen. Er sagte Dinge wie: ‹Halt den Mund, ich bin der Chef, bleib an deinem Platz!›» Zudem sei von ihm verlangt worden, zahlreiche Überstunden zu leisten. Im August 2025 waren es gemäss Tamedia-Zeitungen 90 Stunden pro Woche. Einen Monat später wurde der Franzose für 45 Tage wegen einer Angst-Depressions-Störung krankgeschrieben. Seine Aussagen werden von mindestens fünf Personen, darunter Arbeitskollegen, bestätigt. Die Anwälte des Ehepaars haben sich zu den Vorwürfen nicht geäussert. (jar)




Es wird behauptet von der INFERNOBAR in Crans-Montana am 6.3.2026: "Patriot" (18) überlebte und klaute Sachen von seinem verstorbenen Kollegen:
Pully VD: Politiker (18) soll Opfer von Crans-Montana bestohlen haben
https://www.20min.ch/story/pully-vd-politiker-18-soll-opfer-von-crans-montana-bestohlen-haben-103520544

Alessia Rambaldi -- Ein 18-jähriges Mitglied des Rassemblement Romand Patriote soll nach dem Neujahrsbrand in Crans-Montana persönliche Gegenstände seines verstorbenen Kollegen entwendet haben. Er bestreitet die Vorwürfe.

    Ein RRP-Kandidat in Pully VD steht vor den Wahlen unter Diebstahlsvorwürfen.
    Die Familie eines Brandopfers von Crans-Montana wirft ihm vor, Gegenstände des Toten gestohlen zu haben.
    Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe und fühlt sich verraten.

Wenige Tage vor den Kommunalwahlen in Pully VD ist ein Rechtsstreit zwischen den Angehörigen eines Todesopfers der Brandkatastrophe von Crans-Montana und einem Kandidaten der rechtsextremen Partei Rassemblement Romand Patriote (RRP) entbrannt.

Die Familie wirft dem 18-jährigen RRP-Mitglied vor, nach der Neujahrstragödie mehrere persönliche Gegenstände seines verstorbenen Kollegen enwendet zu haben. Der Vater des Opfers ist zudem der Ansicht, dass die Totenruhe gestört worden sei.
Plötzlich fehlten Markenhemden und Schuhe

Die Anzeige, die «24heures» vorliegt, ist datiert auf den 2. März 2026. In den Tagen nach dem verheerenden Brand in der Bar Le Constellation sollen sich laut dem Dokument mehrere Bekannte des Opfers – darunter auch der Beschuldigte – am Wohnsitz seiner Mutter getroffen haben. Der 18-Jährige soll daraufhin vorgeschlagen haben, noch einige Tage dort zu bleiben, um gemeinsam mit der Familie zu trauern. Schliesslich habe er die Wohnung auf «ausdrücklichen Wunsch des Vaters» am 12. Januar 2026 verlassen.

Gemäss Anzeige habe die Familie am Tag nach seiner Abreise festgestellt, dass «eine Vielzahl persönlicher Gegenstände» des Verstorbenen verschwunden sei: Markenhemden, zwei Jacken, eine Reisetasche sowie ein Paar Schuhe. Der Vater wirft dem RRP-Kandidaten nun vor, die Gegenstände vor dem Verlassen der Wohnung oder sogar noch vor der Beerdigung gestohlen zu haben.
«Ich bin empört, dass man mir so etwas vorwirft»

Gegenüber «24heures» erklärte der Beschuldigte, er kenne den genauen Inhalt der Anzeige nicht. Er bestreitet die Vorwürfe des Diebstahls und der Störung der Totenruhe – es handle sich um «haltlose» Anschuldigungen. «Ich empfinde das als einen echten Verrat. Dieser Freund stand mir nahe, und ich bin empört, dass man mir so etwas vorwirft», sagt er.

Seine Darstellung der Ereignisse unterscheidet sich von jener in der Anzeige. Der Verstorbene sei auch Mitglied der RRP gewesen. «Er war mein Wahlkampfleiter für die Gemeinde», erklärt er. Er habe bereits vor der Katastrophe bei seinem Parteikollegen gewohnt, um die Strategie auszuarbeiten. Nach dem Unglück habe ihn dann die Mutter gebeten, noch einige Tage zu bleiben.
Beschuldigter prüft rechtliche Schritte

Nach den Diebstahlvorwürfen sei die Situation eskaliert. Der 18-Jährige habe versucht, sich zu erklären, doch der Vater habe nichts davon hören wollen und sich sehr aufgebracht gezeigt. Nun erwägt der RRP-Kandidat auch rechtliche Schritte. Der Anwalt des Klägers wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zur Angelegenheit äussern.

Der 18-Jährige kandidiert aktuell für die Kommunalwahlen der Gemeinde Pully. Er vermutet, das Geschehene werde keine Auswirkungen auf seinen Wahlkampf haben. «Die Bevölkerung von Pully kennt mich gut. Sie weiss, wer ich bin und warum ich kandidiere», erklärt er.




INFERNOBAR in Crans-Montana am 9.3.2026: Gegen die 41-fache "fahrlässige Tötung" wird endlich ermittelt: Herr Féraud:
Crans-Montana: Fahrlässige Tötung: Gegen Gemeindepräsident Féraud wird ermittelt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-alt-bundesraetin-doris-leuthard-wird-stifungsratspraesidentin-103478718

Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana, ist einer von fünf neuen Beschuldigten.

20 Minuten -- Newsdesk -- Der Brand in Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.

Ermittlungen gegen Gemeindepräsident
Die Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe in Crans-Montana wird auf Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana, ausgeweitet. Wie «24heures» am Montag berichtet, hat die Walliser Staatsanwaltschaft dies am Freitag verfügt.

Neben dem Gemeindepräsidenten wurde die Untersuchung am selben Tag auch auf vier weitere Personen ausgeweitet: den ehemaligen Gemeinderat, der zwischen 2021 und 2024 für die öffentliche Sicherheit zuständig war, den früheren Verantwortlichen für den Brandschutz sowie dessen Stellvertreter (2020–2024) und ein Mitglied des aktuellen Teams für öffentliche Sicherheit. Ihnen allen werden fahrlässige Brandstiftung, fahrlässige Tötung sowie schwere fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Insgesamt werden nun neun Personen im Verfahren als Beschuldigte geführt:

Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskräftigen Schuldspruch.



Die Morettis in Crans-Montana am 9.3.2026: Luxusuhren und Pistole bei Moretti gefunden:
Crans-Montana: Fahrlässige Tötung: Gegen Gemeindepräsident Féraud wird ermittelt
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Das Rätsel um die Herkunft der Akustikpanels, die vermutlich zur verheerenden Brandkatastrophe beigetragen haben, scheint gelöst. Wie «24heures» am Montag schreibt, reichte Jacques Moretti Ende Februar Belege zum Kauf ein. 1360 Stück im Gesamtwert von 13'464 Euro sollen im September 2015 bei einem Unternehmen in Ostdeutschland gekauft worden sein.

Die Schweizer Justiz hat bei den deutschen Behörden Hilfe erbeten, um weitere Details zu Verkäufer und des Produkts zu erlangen.

«24heures» schreibt, in einer archivierten Online-Beschreibung wurde der Akustikschaum als «nicht entflammbar» und «selbstlöschend» bezeichnet, sollte also beim Kontakt mit einer Hitzequelle höchstens für einige Momente brennen. Das Material sei geeignet für «Kindertagesstätten, Schulen, Restaurants und Bars».

Die Behörden haben auch das Grundstück der Morettis in Lens VS durchsucht. Dabei wurden unter anderem sechs Luxusuhren der Marken Rolex, Hublot und Audemars Piguet sichergestellt sowie verschiedene Dokumente. In einem Koffer befand sich zudem eine Pistole vom Typ Glock 19 mit einem 14-Patronen-Magazin und einem leeren Magazin. Ob er die Waffe rechtmässig besessen hat, ist nicht klar.

Die Funde werden von einem Opferanwalt kritisiert, schreibt «24heures». Dies, weil Moretti bei einer ersten Einvernahme angegeben hatte, keine Wertgegenstände zu besitzen. Diese Aussage bildete die Grundlage für die Festsetzung der Kautionshöhe. (jar)




9.3.2026: Schweiz: Ab 1. April 2026 gilt ein Pyroverbot für öffentliche Räume
https://www.20min.ch/story/schweiz-pyroverbot-fuer-oeffentliche-raeume-gilt-ab-1-april-103520458

Reto Bollmann -- Ab dem 1. April dürfen in öffentlich zugänglichen Räumen keine Pyros mehr gezündet werden, wie das IOTH entschieden hat.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 9.3.2026: Nun wackelt der Gemeindepräsident M. Nicolas Féraud:
Ermittlungen gegen Gemeindepräsident von Crans-Montana: Wie sich die Schlinge um den Hals von Nicolas Féraud (55) immer weiter zuzog
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/ermittlungen-gegen-gemeindepraesident-von-crans-montana-wie-sich-die-schlinge-um-nicolas-ferauds-hals-55-immer-weiter-zuzog-id21764839.html

Daniel Macher -- Redaktor News -- Lange hatte Gemeindepräsident Nicolas Féraud nach der Brandkatastrophe versucht, die Verantwortung abzuschieben, nun wird wegen fahrlässiger Tötung gegen ihn ermittelt. Vom PK-Desaster bis zur Schlinge um den Hals der Walliser Exekutive – das Protokoll des Versagens.

Gemeindepräsident Nicolas Féraud wird nach Brandkatastrophe in Crans-Montana beschuldigt
Vorwürfe: Fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und Verletzung von Amtspflichten
41 Tote, über 100 Verletzte, Sicherheitskontrollen jahrelang nicht durchgeführt

Zuerst brannte eine Bar – am Ende stand ein ganzes System in Flammen. Mehr als zwei Monate nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana richten sich die Ermittlungen der Walliser Staatsanwaltschaft nicht länger nur gegen die Betreiber des Le Constellation. Neu steht auch der Gemeindepräsident Nicolas Féraud (55) im Fokus. Das berichtet der «Corriere della Sera».

Dem Mann, der sich bei der ersten Pressekonferenz nach der Tragödie noch hinter Floskeln und routinierter Betroffenheitsrhetorik verbarg, macht die Justiz nun schwere Vorwürfe: fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung, Brandstiftung sowie Verletzung von Amtspflichten.

Was wie ein überraschender Kurswechsel wirkt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines viel zu langen Prozesses – eines Prozesses, der nun weitere Verantwortliche ins strafrechtliche Visier rückt.

DIE KATASTROPHE
In der Neujahrsnacht bricht in der Lounge-Bar Le Constellation ein Feuer aus. Insgesamt sterben 41 Menschen, über hundert werden verletzt. Noch in derselben Nacht nimmt die Walliser Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf – formal richten sie sich zuerst gegen die Bar-Betreiber Jessica (40) und Jacques Moretti (49), nicht gegen die Behörden.

Im Gegenteil: Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud und Féraud zeigen sich in den darauf folgenden Tagen mehrfach Seite an Seite, stehen am 3. Januar beispielsweise zusammen am Gedenkort vor der Todes-Bar.

DAS PK-DESASTER
Zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderats tritt Gemeindepräsident Nicolas Féraud erstmals vor die Medien. Er zeigt sich betroffen, spricht jedoch gleichzeitig davon, dass die Gemeinde als Geschädigte am meisten betroffen sei, «vor allen anderen» – eine klare Entschuldigung gegenüber den Angehörigen bleibt aus. Kommunikationsfachleute sprechen von einem «Super-GAU»: Statt Verantwortung zu übernehmen, klingt Féraud wie ein Tourismusdirektor, der um das Image des Ortes fürchtet.

Das Einzige, was er unter öffentlichem Druck einräumt: Dass der Club seit Jahren nicht mehr brandschutztechnisch kontrolliert wurde. Er spricht von «bedauerlichen Versäumnissen», bleibt aber die entscheidende Antwort schuldig: Wer in der Gemeinde dafür hätte sorgen müssen, dass diese Kontrollen stattfinden – und warum das niemand tat.

DIE AKTEN
Nach und nach werden interne Listen und Unterlagen publik: Sie zeigen, dass nicht nur der Club, sondern zahlreiche Betriebe und Gebäude in Crans-Montana ohne aktuelle Sicherheitskontrollen dastanden. Hotels, Bars, zum Teil auch öffentliche Gebäude: Ein ganzes Kontrollsystem, das über Jahre nicht funktioniert hat – unter den Augen von Gemeinderat und -präsident.

DIE VERANTWORTUNG
Die Staatsanwaltschaft nimmt erste Gemeindefunktionäre mit Sicherheitsdossier und frühere Brandschutzverantwortliche ins Visier. Juristen weisen darauf hin: Wenn Angestellte schlecht instruiert, nicht kontrolliert oder systematisch überlastet werden, endet die Verantwortung nicht bei ihnen – sondern weiter oben, bei der politischen Führung der Gemeinde.

FÉRAUDS DOPPELBOTSCHAFT
In Interviews gibt sich Féraud zerknirscht, spricht von «Fehlern», die man analysieren müsse. Gleichzeitig betont er, er sei von der Staatsanwaltschaft noch nicht einmal einvernommen worden und habe vieles erst aus den Akten erfahren. Für Angehörige wirkt das wie eine Schutzbehauptung: Der Gemeindepräsident präsentiert sich als erstaunter Beobachter – obwohl die Versäumnisse in seiner Amtszeit passiert sind.

DAS SYSTEM DES WEGSCHAUENS
Während sich die Strafverfolger weiterhin vor allem auf die Betreiber konzentrieren, zeichnen Medien das Bild eines Behördenapparats, der jahrelang wegschaut: fehlende Kontrollen, unvollständige Dossiers, Verantwortlichkeiten, die zwischen Verwaltung, Sicherheitskommission und Gemeinderat hin- und hergeschoben werden. In der Mitte dieses Systems: Ein Präsident, der sich auf «Zuständigkeiten» beruft, statt Führung zu übernehmen.

Am 9. Februar kommt es bei einer Anhörung zu weiteren brisanten Aussagen: Der aktuelle Sicherheitschef von Crans-Montana erklärt in seiner Einvernahme, dass für die angesetzten Kontrollen die nötigen Ressourcen fehlten. Der frühere Sicherheitschef hatte das bei seiner Einvernahme am Vortag ebenfalls ausgesagt. Wegen Personalmangels sei es unmöglich gewesen, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. In seinen Berichten habe er wiederholt auf den Mangel hingewiesen. Der aktuelle Sicherheitschef sagt zudem, er habe das Problem direkt mit dem zuständigen Gemeinderat besprochen.

FÉRAUD WIRD ZUM BESCHULDIGTEN
Mehr als zwei Monate nach dem Brand leitet die Staatsanwaltschaft offiziell eine Strafuntersuchung gegen Gemeindepräsident Nicolas Féraud ein. Es soll ermittelt werden, ob er seine Pflicht zur Durchsetzung der Sicherheitsvorschriften verletzt – und damit zu einer Situation beigetragen hat, in der der Club zur Todesfalle werden konnte.

Die Vorwürfe gegen die Behörden wiegen schwer. «Es gibt hinreichende Gründe für die Annahme, dass die Gemeinde ihrer Pflicht zur Durchsetzung der Vorschriften nicht nachgekommen ist, um das Leben der Besucher der Bar Le Constellation zu schützen», heisst es in den Ermittlungsdokumenten.

Neben Féraud stehen auch fünf weitere Personen im Fokus der Ermittlungen, darunter Kévin Barras (36), ehemaliger Sicherheitsverantwortlicher und derzeit Abgeordneter im Kantonsrat. Während seiner Amtszeit von 2021 bis 2024 wurde in der Bar Le Constellation kein einziges Mal eine Brandschutzkontrolle durchgeführt.

Das erste Mal seit der Brandkatastrophe tagte am Montagmorgen der Walliser Grosse Rat. Patricia Constantin (54), Präsidentin des Kantonsparlaments, versicherte: «Der Kanton wird seine Arbeit fortsetzen, um die Verantwortlichen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.»



10.3.2026:
«Neues Gesicht akzeptieren»: Crans-Montana-Opfer Mélanie (32) fordert Wiedergutmachung
https://www.blick.ch/schweiz/ermittlungen-gegen-feraud-jetzt-reagiert-der-gemeindepraesident-id21589870.html


10.3.2026:
Gegen ihn wird ermittelt: Nicolas Féraud gibt Inferno-Dossier ab!
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/anklage-zur-kenntnis-genommen-nicolas-feraud-bleibt-vorerst-gemeindepraesident-von-crans-montana-id21767437.html


Crans-Montana am 10.3.2026: Der Gemeindepräsident muss eine Pause machen:
Nicolas Féraud: Er bleibt Gemeindepräsident, tritt aber in den Ausstand
https://www.20min.ch/story/crans-montana-morettis-geloeschte-facebookkonten-sollen-wiederhergestellt-werden-103478718





11.3.2026: Feuer, Geld und ein tödliches Netzwerk: Das rätselhafte Geschäftsmodell der Morettis

Mehrere Brände, dubiose Geldflüsse und Verbindungen zu vermögenden Investoren: Die Schweizer Bundespolizei vermutet hinter den Barbetreibern von Crans-Montana ein kriminelles Finanzsystem – mit fatalen Folgen.

https://transition-news.org/feuer-geld-und-ein-todliches-netzwerk-das-ratselhafte-geschaftsmodell-der


ZAHLEN zur INFERNO-Bar in Crans-Montana am 11.3.2026:
164 Personen waren in Unglücksbar - nur 8 blieben unverletzt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-morettis-geloeschte-facebookkonten-sollen-wiederhergestellt-werden-103478718

Von den 164 zum Unglückszeitpunkt anwesenden Personen befanden sich 132 im Untergeschoss der Bar – erlaubt wären 100 gewesen.

164 Personen waren in Unglücksbar – nur 8 blieben unverletzt

Neue Zahlen bestätigen das Ausmass der Brandkatastrophe von Crans-Montana: Zum Zeitpunkt, als sich die Flammen in der Bar Le Constellation ausbreiteten, waren 164 Personen anwesend. Dies teilte die Walliser Staatsanwaltschaft am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit und bestätigte damit Informationen der Zeitung «Le Temps».

Von den 164 Personen befanden sich 132 im Untergeschoss. Laut dem Sicherheitsbericht der Gemeinde vom Juni 2019 war die Bar berechtigt, 100 Personen im Untergeschoss und 50 im Obergeschoss zu empfangen.

Wie bekannt, kamen von den 164 anwesenden Personen 41 ums Leben und 115 wurden verletzt. Das bedeutet, dass nur acht Personen das Lokal unverletzt verlassen konnten.

Laut den Ermittlungen vergingen von den ersten Flammen bis zum «Flashover» – also dem plötzlichen und heftigen Ausbruch des Brandes – etwas mehr als eine Minute und 30 Sekunden. (bre)






14.3.2026:
Charles (15) überlebte Inferno: «Er hat acht von zehn Fingern verloren»
https://www.blick.ch/schweiz/charles-15-ueberlebte-inferno-er-hat-acht-von-zehn-fingern-verloren-id21589870.html



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 15.3.2026: Neuer Täter Jean-Marc Gabrielli: soll mitverantwortlich sein, dass eine Tür verschlossen war:
Strafanzeige gegen Morettis Stiefsohn Jean-Marc Gabrielli
https://www.nau.ch/news/schweiz/strafanzeige-gegen-morettis-stiefsohn-jean-marc-gabrielli-67106020

Laurin Zaugg -- Crans-Montana -- Jacques Morettis Stiefsohn, Jean-Marc Gabrielli, soll mitverantwortlich sein, dass eine Servicetür in der Unglücksnacht geschlossen war. Nun wurde er angezeigt.

    Bei der Brandkatastrophe in der Neujahrsnacht in Crans-Montana gab es nur einen Fluchtweg.
    Eine Servicetür soll unter anderem wegen Jean-Marc Gabrielli geschlossen gewesen sein.
    Gegen den Stiefsohn des Barbetreibers wurde deshalb Strafanzeige eingereicht.

Hat Jean-Marc Gabrielli, der Stiefsohn von Jacques Moretti, in der Neujahrsnacht in der Katastrophen-Bar gearbeitet? Diese Frage versucht die Walliser Staatsanwaltschaft aktuell zu beantworten.

Die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in der Bar «Le Constellation», die 41 Todesopfer und über 100 Verletzte forderte, dauern an.

Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, hat der Vater des jüngsten Todesopfers nun Strafanzeige gegen den Stiefsohn von Barbetreiber Jacques Moretti eingereicht. Ausschlaggebend für die Anzeige ist eine Servicetür im hinteren Bereich der Bar.

Betreffend dieser Servicetür unterscheiden sich Aussagen des Barbetreibers Moretti und einem Sicherheitsmann, der in der Unglücksnacht in der Bar arbeitete.
Angestellter habe die Tür verschlossen

Moretti behauptet, ein Angestellter seines anderen Lokals, dem «Vieux Chalet», habe Eiswürfel in die Bar gebracht und die Tür verriegelt. «Ohne dass man versteht, warum», so Moretti. Der Mann sei am Morgen nach dem Brand abgereist.

Gemäss der Strafanzeige gegen Morettis Stiefsohn Jean Marc-Gabrielli war die Tür jedoch aus einem anderen Grund geschlossen. Sicherheitsmann Predrag J. meint, die zusätzlichen Ausgänge der Bar seien verriegelt worden, um zu verhindern, dass jemand, ohne zu bezahlen, rauskönne.
Moretti-Stiefsohn laut Sicherheitsmann mitverantwortlich

Laut Predrag J. war dies ein Entschluss von Jessica Moretti, Jean-Marc Gabrielli und seiner Freundin, der Barmitarbeiterin Cyane Panine. «Jean-Marc Gabrielli arbeitete ebenfalls im Constellation an diesem Abend», so der Sicherheitsmann bei der Kantonspolizei.

Gabrielli selbst bestritt dies, so die Zeitung. Er sei nur dort gewesen, da er seiner Freundin Cyane, die dort arbeitete, ein «gutes neues Jahr wünschen» wollte.
Videoaufnahmen bestärken den Vorwurf

Videoaufnahmen, die von der Kantonspolizei ausgewertet wurden, scheinen jedoch die Aussagen des Sicherheitsmannes zu belegen. Das Protokoll, das dem «Tagesanzeiger» vorliegt, zeigt, dass Gabrielli gemeinsam mit Predrag J. und Cyane Panine Zutrittskontrollen durchführte.

Der Entscheid, wer nun recht hat und ob ein Strafverfahren gegen Jean-Marc Gabrielli eröffnet wird, liegt bei der Walliser Staatsanwaltschaft. Nach wie vor gilt Gabrielli deshalb nicht als Beschuldigter, sondern als Zeuge, bzw. Auskunftsperson.





INFERNO-Bar in Crans-Montana am 17.2.2026: Jacken holen vor der Flucht, bis es zu spät war:
Gäste holten zuerst Jacken, statt zu flüchten
https://www.nau.ch/news/schweiz/gaste-holten-zuerst-jacken-statt-zu-fluchten-67107043

Redaktion -- Crans-Montana -- Neue Videos zeigen: Mehrere Gäste holten ihre Jacken im hinteren Teil der Bar, anstatt zu fliehen, und gingen dabei an einem blockierten Notausgang vorbei.

    Gäste holten nach dem Brandausbruch zuerst ihre Jacken, statt zu flüchten.
    Dabei liefen sie an einem blockierten Notausgang vorbei.
    Das zeigen neue Videoaufnahmen der Überwachungskameras der Bar.

Neue Aufnahmen aus Überwachungskameras der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana zeigen schwerwiegende Fehlentscheidungen in der Nacht des Unglücks.

Beim Brand an Silvester kamen 41 Menschen ums Leben, 115 weitere wurden verletzt.

Anstatt das Gebäude umgehend zu verlassen, bewegten sich einige Gäste in Richtung eines hinteren Raums, der als «Bar Clandestin» bekannt ist, um Jacken und persönliche Gegenstände zu holen.

Dieser Bereich wurde offenbar als provisorische Garderobe genutzt, befand sich jedoch auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptausgangs, wie «24 Heures» berichtet.

Notausgang war durch Barhocker blockiert
Ein Bericht der Walliser Polizei, der der Zeitung vorliegt, zeige, dass mehrere Personen dabei zweimal an einem Notausgang vorbeigingen, ohne ihn zu benutzen – offenbar, weil ein Barhocker den Zugang versperrte.

Dies hatte gravierende Folgen: Nur jene, die den Raum in den ersten Momenten verliessen, konnten sich retten oder schwere Verletzungen vermeiden.

Der Waadtländer Brandschutzexperte Olivier Burnier erklärt gegenüber «24 Heures», dass ein solches Verhalten bei Fluchtreaktionen nicht ungewöhnlich sei.

Häufig werde unterschätzt, wie schnell sich ein Feuer ausbreitet, da viele davon ausgehen, dass sich Flammen gleichmässig entwickeln. In Wirklichkeit beschleunigt sich die Ausbreitung nach einer anfänglichen Phase jedoch stark.

Zudem versuchten Menschen oft, noch persönliche Gegenstände mitzunehmen, und liessen sich durch vermeintlich kleine Hindernisse vor Notausgängen abschrecken. «Ein Hindernis bedeutet für viele schlicht: nicht zugänglich. Also kehren sie um und nehmen den Weg zurück, den sie gekommen sind», so Burnier.

Sein Fazit fällt klar aus: Wäre der zweite Ausgang frei zugänglich gewesen und genutzt worden, hätten vermutlich mehr Menschen überlebt.

Beim Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana haben sich laut «24 Heures» und «Tribune de Genève» 132 Personen im Untergeschoss aufgehalten. Ein erster Polizeibericht vom 23. Februar halte fest, dass sich insgesamt 164 Personen in dem Lokal befunden hätten.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 18.3.2026: Sie wollten ihre Jacken retten statt sich selbst:
Videoaufnahmen zeigen: Gäste holten Jacken, statt sich zu retten
https://www.20min.ch/story/brand-crans-montana-videoaufnahmen-zeigen-gaeste-holten-jacken-statt-sich-zu-retten-103528592

Reto Bollmann -- Gäste gingen zur Garderobe, statt zu fliehen, und verpassten einen blockierten Notausgang. Videoaufnahmen offenbaren neue Details zum tödlichen Brand.

Neue Videoaufnahmen, die in der tragischen Nacht in der Bar Le Constellation in Crans-Montana durch Überwachungskameras aufgezeichnet wurden, zeigen dramatische Fehler. Beim Feuer an Silvester verloren 41 Menschen ihr Leben, 115 wurden verletzt.

Statt sofort zu fliehen, verloren einige Gäste im Untergeschoss wertvolle Zeit: Sie liefen in Richtung eines hinteren Raums, genannt Bar Clandestin, um ihre Jacken und persönlichen Gegenstände zu holen. Dieser Bereich diente offenbar als improvisierte Garderobe, lag jedoch genau entgegengesetzt zum Hauptausgang, wie «24 Heures» berichtet.
Hocker schreckte flüchtende Personen ab

Gemäss einem Bericht der Walliser Polizei passierten mehrere Personen dabei gleich zweimal einen Notausgang, ohne ihn zu nutzen. Der Grund: Ein Barhocker blockierte offenbar den Zugang. Die Folgen davon waren fatal, denn nur jene, die den Raum in den ersten Sekunden verliessen, konnten sich retten oder schwerste Verletzungen vermeiden.

Die Aufnahmen zeigen hektische Szenen: Gäste rennen durcheinander, stossen zusammen und suchen ihre Kleidung. Wenige Sekunden später füllt dichter Rauch den Raum. Einige bewegen sich gebückt oder kriechend, um überhaupt noch Luft zu bekommen.
Notausgang wurde offenbar nicht genutzt

Den versperrten Notausgang erwähnte auch eine 16-jährige Überlebende in ihrer Strafanzeige. Ihre Gruppe sei umgekehrt, nachdem sie den blockierten Durchgang gesehen habe, und habe versucht, über die Haupttreppe zu fliehen. Auf dieser herrschte bereits Panik. Die 16-Jährige überlebte schwer verletzt.

Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass jemand den erwähnten Notausgang tatsächlich benutzte. Erst später drang ein Feuerwehrmann von aussen durch diese Tür ein.
Impuls, persönliche Gegenstände zu retten, ist verbreitet

Der Waadtländer Brandschutzexperte Olivier Burnier erklärt gegenüber «24 Heures», dass das Verhalten der flüchtenden Menschen leider typisch gewesen sei. Oft werde die Geschwindigkeit, mit der sich Feuer ausbreitet, unterschätzt. Man gehe fälschlicherweise davon aus, dass sich die Flammen linear ausbreiten würden. Tatsächlich nehme jedoch die Ausbreitungsgeschwindigkeit nach einer langsamen Startphase rasch zu.

Zudem werde oft versucht, noch persönliche Gegenstände zu retten. Auch sei die Wirkung von scheinbar harmlosen Hindernissen vor Notausgängen oft sehr gross. «Ein Hindernis bedeutet für viele schlicht: nicht zugänglich. Also kehren sie um und nehmen den Weg zurück, den sie gekommen sind», so Burnier. Das Fazit des Experten ist deutlich: Wäre der zweite Ausgang frei gewesen und genutzt worden, hätten wohl mehr Menschen überlebt.





INFERNO-Bar Crans-Montana am 19.3.2026:
Ermittler konnten Video-Aufnahmen retten - Angehörige erhalten Einsicht
https://www.blick.ch/schweiz/entscheidung-kostete-zeit-videoaufnahmen-enthuellen-weitere-tragische-details-id21589870.html




Komisches Verhalten am 22.3.2026:
Crans-Montana
: Jessica Moretti kassierte Mutterschaftsversicherung doppelt

https://www.20min.ch/story/crans-montana-jessica-moretti-kassierte-mutterschaftsversicherung-doppelt-103531399




Totale Spinner in einer Krisensituation:
Identitäten gefälscht in Crans-Montana am 28.3.2026: Leute gaben sich als Angehörige aus, ohne es zu sein:
Brandkatastrophe: Unbeteiligte gaben sich als Freunde von Crans-Todesopfern aus
https://www.20min.ch/story/brandkatastrophe-unbeteiligte-gaben-sich-als-freunde-von-crans-todesopfern-aus-103532432

Céline Trachsel -- Im engsten Umfeld der trauernden Familien der Tragödie von Crans-Montana befanden sich Personen, die die verstorbenen Töchter und Söhne nie kannten – aber vorgaben, mit ihnen befreundet gewesen zu sein. Zwei von ihnen gaben Interviews, einer entschuldigte sich.

    Fremde gaben vor, Freunde von Todesopfern der Crans-Montana-Tragödie zu sein.
    Sie schlossen sich den trauernden Familien an. Sie gaben Interviews und posteten in sozialen Medien.
    Einer der falschen Freunde entschuldigte sich später.
    Die Familien reagierten unterschiedlich auf die Unterstützung dieser Unbeteiligten: Manche schätzten sie, manche fanden das suspekt.

«Ich muss mich bei euch entschuldigen wegen der Geschichten über Crans», schreibt ein junger Mann in der Whatsapp-Gruppe, in der sich rund 80 junge Angehörige von Verstorbenen der Brandkatastrophe in Crans-Montana austauschen. Brüder, Schwestern sowie Freundinnen und Freunde der Todesopfer schreiben in der Whatsapp-Gruppe regelmässig – auch der junge Mann. «Ich hatte nichts mit dem Le Constellation zu tun», schreibt er weiter. Er sei eigentlich nur ein Feuerwehrmann aus einem anderen Kanton.

Der 20-Jährige hatte sich den Trauernden angeschlossen und mehrfach vorgegeben, auch einen Freund bei der Tragödie verloren zu haben. Dies wiederholte er in mehreren Interviews. Zudem war er überall mit dabei, wenn die Trauerfamilien zusammenkamen: Beerdigungen, Trauermärsche oder die Moretti-Eskalation in Sitten.
Er trat als «Unterstützer» von Trauernden auf

Als die Eltern eines Todesopfers im Zug zur Moretti-Befragung reisten, sass der angebliche Freund ihres Sohnes mit im Abteil. Zu einer Tageszeitung sagte er, er sei seit der Tragödie «zum Unterstützer der trauernden Familie geworden» – er habe sich gar den 1.1.2026 auf den Unterarm tätowiert. Auch zu 20 Minuten sagte er in einem Videointerview mit trauriger Miene: «Ich habe einen Freund verloren.» Aber alles war gar nicht wahr, wie er nun selbst zugab: Er kannte keines der Todesopfer.

Um die Trauerfamilien haben sich noch weitere Nicht-Betroffene geschart, die sich als trauernde Freunde ausgaben. So lud eine angebliche Freundin von Trystan 20 Minuten gar zu sich nach Hause ein. Die 15-Jährige gab an, Trystan online kennengelernt zu haben und sich mit ihm regelmässig in Lausanne getroffen zu haben. Sie vermisse nun seine «lustigen Videos». Als Beweis für die Freundschaft zeigte die Jugendliche ein selbst gebasteltes Perlenarmband, auf dem «T.R.Y.S.T.A.N.» stand. Aufgrund der starken Zweifel an der Richtigkeit ihrer Angaben publizierte 20 Minuten das Interview nie.

Auf eine konfrontative Nachricht antwortete die angebliche Trystan-Freundin nie. Der junge Mann hingegen schon: «Ich habe inzwischen Abstand genommen. Zudem befinde ich mich nun in medizinischer Behandlung», gab er an. Er habe niemandem Böses gewollt, im Gegenteil, er sei für die Trauernden da gewesen – und habe sich bei mehreren Betroffenen über die Whatsapp-Nachricht hinaus noch persönlich entschuldigt.
Ein Papa schätzte das Engagement, eine Mutter fand es suspekt

Der Vater eines Verstorbenen findet dennoch nur gute Worte für diese «Unbeteiligten»: «Ja, manche Personen kannten Trystan, Arthur, Cyane oder die anderen nicht. Und sie waren auch nicht in Crans-Montana an diesem Abend. Aber sie waren danach da, als uns nur noch Stille, Leere und Tränen blieben. Sie sind gekommen, haben Blumen auf die Gräber gelegt und Hände gehalten. Für viele waren sie ein Rettungsanker.»

Die Unterstützung sei von vielen Trauerfamilien geschätzt worden – die Legitimität ihrer Trauer würde der Vater deshalb nicht bewerten wollen. «Es gab andere, die sagten, gewisse Eltern seien zu präsent in den Medien, zu zurechtgemacht, zu geschminkt. Sie haben Familien verurteilt, weil sie Geld haben – als hätte Trauer ein Bankkonto. Sie haben die Eltern verantwortlich gemacht, weil die Jugendlichen zu jung seien, um in dieser Bar zu feiern. Diese Menschen haben alles kommentiert, aber nichts getan. Und dann gab es Menschen wie den jungen Mann, die keinen speziellen Grund hatten, sich zu engagieren, aber wirklich da waren – vom ersten Tag an.» Er hätte sich gewünscht, dass «diejenigen, die kritisieren, wenigstens die Hälfte der Menschlichkeit, des Mutes und der Präsenz besessen hätten wie diejenigen, die sich unseren Schmerz vielleicht nur ‹ausgeliehen› haben».
«Der Typ war mir immer suspekt»

Er sagt: «Die Grossen redeten viel Unsinn in den Medien. Sie versprachen, kündigten an, gaben Erklärungen ab – danach Stille. Es waren am Ende die einfachen Leute, die die Ärmel hochkrempelten.»

Die Mutter einer verstorbenen jungen Frau sieht die Sache dagegen anders: «Der Typ war mir immer suspekt. Und wenn ich versuchte, herauszufinden, zu welcher Familie er gehört, sagte er mal, er sei in der Brandnacht in Crans-Montana gewesen, mal sagte er, er sei ein Freund eines Verstorbenen gewesen, mal war er Feuerwehrmann. Auch seine Herkunft blieb unklar, er sagte, er sei Walliser, dann Waadtländer, dann Freiburger – ich merkte schnell, dass man ihm nicht glauben kann. Am Ende konnte er mir nicht mehr in die Augen blicken.»




Pully (Schweiz) am 1.4.2026: Zwei Opfer der INFERNOBAR wurden "falsch" begraben:
Pully VD: «Traumatisch»: Zwei Crans-Montana-Opfer werden exhumiert
https://www.20min.ch/story/pully-vd-traumatisch-zwei-crans-montana-opfer-werden-exhumiert-103538826

Céline Trachsel -- Weil ihre Söhne im falschen Grab liegen, müssen zwei Familien die Opfer der Crans-Montana-Tragödie auf dem Friedhof in Pully umbetten lassen. Den Irrtum entdeckte die Mutter von Trystan erst diese Woche.

    ie Familien zweier Crans-Montana-Opfer müssen ihre Söhne umbetten lassen.
    Die Leichen liegen auf dem Friedhof von Pully VD in einem Reihen- statt in einem Konzessions-Grab.
    Die Gemeinde lehnt eine Umzonung der heutigen Gräber ab, wo die beiden 17-Jährigen bereits zur Ruhe gebettet wurden.
    Deshalb müssen die beiden Leichen exhumiert und an einem anderen Ort auf dem Friedhof neu bestattet werden.

Die Leidensgeschichte der Eltern der beiden besten Freunde und Brandopfer der Silvester-Katastophe in Crans-Montana, Trystan und Guillaume, geht weiter.

Zuerst wurden die Familien am Vorabend der geplanten Beerdigung im Januar von der Staatsanwaltschaft informiert, dass die Leichen zur Obduktion abgeholt werden. Die Beerdigung musste kurzfristig abgesagt werden – denn die Leichen wurden für mehrere Tage weggebracht. Doch obwohl die beiden Freunde nun nebeneinander auf dem Friedhof von Pully beerdigt liegen, haben sie ihre letzte Ruhe immer noch nicht gefunden. Ihre Körper müssen nämlich exhumiert werden.

«Ich will irgendwann neben meinem Sohn liegen»
Am Dienstag entdeckte die Mutter von Trystan nämlich, dass direkt vor dem Grab ihres ältesten Sohnes ein Loch gegraben wurde – eine ihr unbekannte Person wird dort demnächst beerdigt. Sie dachte, die Zone sei für ihre Familie reserviert. «Ich will doch irgendwann neben meinem Sohn liegen», sagt Vinciane Stucky zu 20 Minuten.

Doch als sie nachfragt, entdeckt sie einen fatalen Irrtum: Trystan und Guillaume liegen nämlich in einem normalen Reihen-Grab. Dort werden die Verstorbenen aus der Gemeinde Pully einer nach dem anderen in der Reihenfolge ihres Hinscheidens bestattet. Diese kostengünstigen Gräber werden nach 20 bis 25 Jahren aufgehoben. «Das ist untragbar, das wollten wir nie», sagt sie.

«Wir konnten das Grab nie auswählen»
Die Mutter von Trystan kritisiert, dass die Friedhofsverwaltung sie nie aufgeklärt habe. «Wir konnten den Ort auch gar nicht wählen, während andere Familien offenbar über den Friedhof geführt wurden und einen schönen Platz aussuchen konnten.» Vor der Beerdigung seien ohnehin alle Angehörigen völlig durch den Wind gewesen – in diesen schweren Tagen konzentrierte sich die Mutter von Trystan darauf, für ihren Sohn einen blauen Sarg zu besorgen, wie er es sich gewünscht hatte.

An die Art der Grabstätte und dass es Unterschiede geben könnte, dachten weder die Eltern von Trystan noch die Eltern von Guillaume zu dieser Zeit. Geld sei kein Thema – ein konzessioniertes Grab bezahlen sowohl Trystans wie auch Guillaumes Eltern gerne. Ein solches sollen sie nun bekommen – nur ist eben eine Umbettung nötig.

Gemeinde bleibt stur: Umzonung nicht möglich
Am Mittwochmorgen trafen sich die Eltern deshalb mit Vertretern der Gemeinde, unter anderem waren zwei Gemeinderätinnen und acht Polizisten dabei. Die Bitte der Familie: «Zont doch einfach die bestehenden Grabstellen unserer Söhne um.»

Da sich hinter Guillaume und Trystan ohnehin Konzessions-Gräber befinden und die beiden besten Freunde das Ende der Reihe bilden, hätte im Zonenplan nur eine Ecke hinzugefügt werden müssen. Guillaumes Papa kritisiert: «Statt einfach diese Änderung unbürokratisch vorzunehmen, bevorzugen es die Gemeindevertreter, unsere Kinder wieder auszugraben. So wenig Respekt hat man in der Schweiz vor den Toten.»

Obwohl die Behördenvertreter beim Treffen offenbar eine Eskalation erwartet hatten und deshalb die Polizei aufboten sowie 20 Minuten des Platzes verwiesen, blieb die Situation ruhig: Die Beteiligten einigten sich darauf, dass auf dem Friedhof ein neuer Platz für die zwei Verstorbenen gefunden werden müsse.

Drei Stellen wurden besichtigt – in unmittelbarer Nähe zu weiteren Todesopfern von Crans-Montana, die ebenso aus Pully stammen. «Aber es ist traumatisch für uns, es ist einfach eine untragbare Situation. Statt dass wir endlich trauern und unsere toten Kinder Ruhe finden könnten, kommt immer wieder etwas dazu», sagt Vinciane Stucky.

Am Geburtstag soll Trystan in letzter Ruhestätte liegen
Auf einen definitiven Platz haben sich die Trauerfamilien noch nicht geeinigt – die Mutter von Guillaume muss die drei möglichen Ruhestätten noch besichtigen. Diese Woche wollen sie sich aber entscheiden. Die Mutter von Trystan und der Vater von Guillaume sind sich einig: Bis Ende April soll die Exhumierung und neue Beerdigung ihrer Söhne vollzogen sein – am 30. April wäre Trystan nämlich 18 geworden. «Ich möchte, dass er an seinem Geburtstag in seiner letzten Ruhestätte liegt», sagt Vinciane Stucky. «Und ich brauche die Unterstützung unsers Priesters.» Für die Sturheit der Gemeinde hat dennoch kein Elternteil Verständnis. «Respektlos» findet es der Vater von Guillaume. Als «Gewalt» bezeichnet es sogar Trystans Vater. «Können wir diese Kinder nicht endlich in Frieden ruhen lassen?», fragt er. «Unsere Kinder sind keine bürokratischen Objekte. Sie sind keine Akten, die man hin- und herschiebt.»
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Die vor Ort anwesenden Gemeindevertreter wollten gegenüber 20 Minuten keine Stellung nehmen. Eine schriftliche Anfrage bei der Gemeinde Pully ist hängig.




Moretti am 2.4.2026: hat nun plötzlich Erinnerungslücken wegen dem Schaumstoff - von wo kam er?
Hornbach oder doch nicht Hornbach? Rätsel um Inferno-Schaum von Crans-Montana – Erinnerungslücke bei Moretti
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/hornbach-oder-doch-nicht-hornbach-raetsel-um-inferno-schaum-von-crans-montana-erinnerungsluecke-bei-moretti-id21838528.html

Martin Meul -- Reporter News -- Neue Wendung im Fall der Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation: Betreiber Jacques Moretti hat falsche Angaben zur Herkunft des gefährlichen Schaumstoffs gemacht. Nun stehen Ermittler wieder vor einem Rätsel.

    rennender Akustikschaumstoff verursachte am 1. Januar die Katastrophe in der Bar Le Constellation
    Moretti legte falsche Rechnungen vor
    Woher der Schaumstoff stammt, bleibt unklar

Brennender Akustikschaumstoff hat am 1. Januar die Katastrophe in der Bar Le Constellation ausgelöst. Deshalb stehen das Material und seine Herkunft im Zentrum der Ermittlungen. Die Frage nach der Herkunft ist für die Ermittlungen zentral. Sie könnte Aufschluss darüber geben, ob Betreiber Jacques Moretti (49) beim Kauf wusste, dass der Schaumstoff nicht den Brandschutzvorschriften entspricht.

Zunächst hiess es, Moretti habe den Schaumstoff 2015 für den Umbau des «Le Constellation» beim Baumarkt Hornbach gekauft. Doch diese Aussage entpuppte sich als falsch.

Kurz darauf reichte Moretti bei den Behörden eine Rechnung des deutschen Onlinehändlers Fortis ein. In einem Schreiben von Morettis Anwalt Patrick Michod an die Walliser Staatsanwaltschaft, das Blick vorliegt, schreibt dieser: «So fand mein Mandant eine Rechnung von 2015 auf den Namen Fortis und übermittelte sie den Ermittlern in der Überzeugung, dass diese Rechnung dem Kauf der Schaumstoffe entsprach, die sich an der Decke der Bar Le Constellation befanden.»

Doch auch das stimmt offenbar nicht!

Ein anderer Händler
Nachdem der Name Fortis bekannt geworden war, hatten Medien die vom Händler 2015 verkauften Schaumstoffe genauer unter die Lupe genommen. Morettis Anwalt schreibt: «Mein Mandant stellte daraufhin fest, dass die Schaumstoffe, die damals auf der Seite abgebildet waren und der Beschreibung der Rechnung entsprachen, die er am 20. Februar übermittelt hatte, nicht das gleiche Aussehen hatten wie jene, an deren Anbringung im Jahr 2015 im Betrieb er sich erinnert.»

Heisst: Moretti ist eingefallen, dass er doch nicht bei Fortis gekauft hat. «Die gefundene und eingereichte Rechnung entspricht möglicherweise nicht einer Bestellung, die bei Fortis abgeschlossen wurde», schreibt der Anwalt.

Moretti ist nun der Überzeugung, dass die Akustikschaumstoffe in Wirklichkeit bei einem anderen Lieferanten erworben worden waren. «Wobei festzuhalten ist, dass mein Mandant weiterhin davon überzeugt ist, diese Schaumstoffe im Internet bei einem Lieferanten in Deutschland nach seinem Besuch bei Hornbach erworben zu haben», so sein Anwalt.

Mehr weiss Moretti nicht
Wo genau Moretti die Akustikschaumstoffe gekauft hat, ist unklar. «Mein Mandant ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage, Antworten zu diesem Thema zu geben», schreibt der Anwalt.

Sein Mandant sei in jedem Fall aber überzeugt, dass die verschiedenen während der Hausdurchsuchung mitgenommenen Dokumente es ermöglichen werden, klare Antworten zur Herkunft dieser Schaumstoffe zu liefern. Die Ermittler müssen nun wieder über die Bücher.

Als Grund für die neuerliche Wendung in der Frage nach der Herkunft des Schaumstoffs nennt der Anwalt den enormen Druck, der auf Jacques Moretti lastet. «Dieser hat ihn wahrscheinlich dazu veranlasst, um jeden Preis Informationen geben zu wollen, was ihn offensichtlich dazu bringt, sich zu übereilen und zu irren.»



OPFERFAMILIE der INFRNO-Bar am 3.4.2026: Da werden Millionensummen genannt:
56 Millionen Schadenersatz allein für eine Familie: Crans-Montana könnte Milliarden kosten – der Fall von Familie I. zeigt, warum
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/crans-montana-koennte-milliarden-kosten-der-fall-von-familie-i-zeigt-warum-56-millionen-schadenersatz-allein-fuer-eine-familie-id21841997.html

Martin Meul -- Reporter News -- 56 Millionen Franken fordert die Familie I. nach dem tragischen Barbrand in Crans-Montana. Die Geschwister Fabienne (18) und Gilles I. (25) überlebten schwer verletzt und leiden seither an physischen und psychischen Folgeschäden.

Geschwister fordern 56 Mio. CHF Schadenersatz für Brandverletzungen in Crans-Montana
Fabienne erlitt Verbrennungen an 10 Prozent, Gilles an 30 Prozent des Körpers
Insgesamt über 1 Milliarde CHF Schadensersatzforderungen gegen mutmasslich Verantwortliche erwartet

Die Geschwister Fabienne I.* (18) und Gilles I.* (25) aus dem Kanton Waadt erleben am Neujahrstag Schlimmes. Gegen 00.30 Uhr treffen die beiden mit einer Kollegin im «Le Constellation» in Crans-Montana ein. Nur eine Stunde später werden beide schwer verletzt und auf dem Weg ins Spital sein.

Für die traumatischen Erlebnisse und die Verletzungen, die die beiden erleben mussten, fordern sie nun Schadensersatz. Fabienne und Gilles wollen je 25 Millionen Franken. Die Forderung zeigt: Neben den Schicksalen und der juristischen Aufarbeitung geht es beim Inferno von Crans-Montana auch um Geld – um sehr viel Geld.

Gedränge auf der Treppe
Berichte, die Blick einsehen konnte, zeigen, was Fabienne und Gilles I. im «Le Constellation» widerfahren ist. Sekunden vor der Katastrophe beobachtete Fabienne einen Aufzug von Kellnern, die Champagnerflaschen bringen, an deren Hälsen brennende Wunderkerzen befestigt sind. Diese Show findet direkt an ihrem Tisch und dem Nachbartisch statt, die für diesen Zweck zusammengeschoben werden.

Plötzlich hört die junge Frau ein Geräusch, dreht sich zur Bar um und sieht das Feuer an der Decke. Die Flammen breiten sich extrem schnell aus. Fabienne I. schreit mehrmals: «Es brennt!».

Ihr Bruder Gilles schiebt sie in Richtung der Treppe, um ins Freie zu gelangen. Als sie die Treppe erreichen, lodert das Feuer bereits über ihnen an der Decke, die Luft ist brennend heiss.

Auf der Treppe vom Keller nach oben staut sich eine Menschenmenge. Fabienne ist in der Masse gefangen, kann sich nicht mehr bewegen und sieht nur noch oranges Licht. In diesem Moment glaubt sie, sterben zu müssen. Sie beschreibt, wie sie plötzlich von einer «Feuerwalze» überrollt wird und spürt, wie das Feuer ihren Körper durchdringt.

Gerettet vom Bruder
Kurz darauf spürt Fabienne die frische Luft. Wie sie es aus der Bar geschafft hat, kann sie nicht erklären. Erst draussen bemerkt sie, dass ein Teil ihrer Haare verbrannt ist.

Ihre Rettung verdankt Fabienne ihrem Bruder. Gemäss seinen Aussagen schiebt er sie durch das Gedränge auf der Treppe. Dabei erleidet er schwere Verbrennungen im Nacken, am Rücken und an den Händen.

Im Erdgeschoss bricht Gilles zusammen, wird ohnmächtig. Er kommt erst draussen vor dem «Le Constellation» wieder zu sich.

In einer nahe gelegenen Bar trifft er später wieder auf seine Schwester. Von dort kommen die beiden ins Spital.

Fabienne I. fordert 25 Millionen Franken
Für das erlebte Martyrium fordern die Familie I. von den mutmasslich verantwortlichen Personen nun Schadenersatz. Gemeint sind damit alle, gegen die derzeit eine Strafuntersuchung läuft. Also Jacques (49) und Jessica Moretti (40), aber auch der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud, sowie verschiedene aktuelle und ehemalige Beamte. Fabienne I. fordert 25 Millionen Franken. Die Begründung: Sie erlitt schwere Verbrennungen an 10 Prozent des Körpers und musste mehrfach operiert werden.

Als Schülerin im Abschlussjahr muss sie aufgrund ihrer Verletzungen das Schuljahr wiederholen. Die Forderung begründet sich zudem durch das Erleben von Todesangst während des Brandes und den Verlust enger Freunde. «Seitdem leide ich unter sehr präsenten Erinnerungen an diese Nacht, unter starken Ängsten und grossen Schwierigkeiten, wieder ein normales soziales Leben aufzunehmen», erklärt die junge Frau.

Insgesamt 56 Millionen Franken
Auch ihr Bruder Gilles fordert 25 Millionen Franken. Er erlitt Verbrennungen an 30 Prozent des Körpers. «Bei meiner Ankunft im Spital musste ich sofort intubiert und für mehrere Tage in ein künstliches Koma versetzt werden, während mein Leben ernsthaft in Gefahr war. Anschliessend wurde ich nacheinander nach Zürich, Luzern und ins Unispital Lausanne verlegt, um mehrere chirurgische Eingriffe sowie Hauttransplantationen zu erhalten, fern von meiner Familie und meinen Angehörigen, die im Kanton Waadt leben», so Gilles I.

Er ist zu 100 Prozent arbeitsunfähig und auf ständige Reha angewiesen. Die Forderung umfasst auch physische Schmerzen, psychische Traumata sowie berufliche und persönliche Einbussen. «Die Schäden, die ich erlitten habe, stehen in direktem Zusammenhang mit dem Brand. Was ich erlebt habe, verfolgt mich bis heute.»

Die Mutter und der Vater fordern jeweils 2,5 Millionen Franken. Wegen der psychischen Belastung für die Familie, die Reisekosten und die beruflichen Ausfälle. Auch der Bruder fordert eine Million Franken – wegen der Auswirkungen des Infernos auf die Familie und sein Studium.

Aberhunderte Millionen Franken
Zusammengefasst fordert allein die Familie I. 56 Millionen Franken und macht klar: Die mutmasslich Verantwortlichen sollen nicht nur juristisch bestraft, sondern auch finanziell massiv zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Frage nach den finanziellen Folgen des Infernos dürften in den kommenden Wochen und Monaten, neben den strafrechtlichen Untersuchungen, zunehmend in den Fokus rücken und gewaltige Dimensionen erreichen.

Opferanwalt Sebastien Fanti erklärte gegenüber Blick schon Anfang Februar: «Wir sprechen hier von Hunderten Millionen Franken.» Geld, das Fanti und andere Opferanwälte für die Opfer erkämpfen wollen. Fanti erklärt: «Wir hoffen, dass das schnell passiert, wenn möglich aussergerichtlich. Wir werden aber sicher alle Möglichkeiten ausschöpfen, auch internationale.»

Andere Schätzungen gehen von über einer Milliarde Franken aus, die an die Opfer gezahlt werden müssen. Staatsrechtsexperten gehen davon aus, dass eine Staatshaftungsklage gegen die Gemeinde Crans-Montana aussichtsreich sein könnte. «Feuerpolizeiliche Normen sind elementare Verpflichtungen von Gemeinwesen, um für eine gewisse Sicherheit zu sorgen», sagte Felix Uhlmann, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht gegenüber «SRF».

* Namen geändert



https://orf.at/stories/3426033/

Mehr als drei Monate nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana mit über 40 Todesopfern haben die örtlichen Rettungsdienste wegen der Veröffentlichung von Notrufen die Justiz eingeschaltet. Wie die Nachrichtenagentur AFP heute von der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO) erfuhr, wurde „Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht“. Grund dafür sei die „unrechtmäßige Weitergabe interner Dokumente“. Die KWRO arbeite mit den Ermittlern zusammen und werde keinen weiteren Kommentar abgeben.

Laut Berichterstattung der Schweizer „Sonntagszeitung“ bezieht sich die Strafanzeige auf den Vorwurf des Verstoßes gegen das Berufs- und Amtsgeheimnis sowie das Datenschutzgesetz. Demzufolge seien jegliche Audioaufzeichnungen der Notrufe aus der Unglücksnacht an die ins Verfahren involvierten Anwälte, Ermittler, sowie die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden, darunter auch solche, die keinen Bezug zu dem Unglück in Crans-Montana hatten. Inhalte der Notrufe seien anschließend von französischsprachigen Nachrichtenseiten und später von weiteren Medien veröffentlicht worden.

Mehrere Ermittlungsverfahren

In Crans-Montana waren in der Silvesternacht 41 Menschen bei einem Brand im Untergeschoß der Bar Le Constellation ums Leben gekommen. Den Ermittlern zufolge wurde die Brandkatastrophe wahrscheinlich durch an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen ausgelöst, die zu nahe an die mit Schaum verkleidete Decke gehalten wurden.

Gegen die Betreiber der Bar sowie gegen den ehemaligen und den aktuellen Sicherheitsbeauftragten der Gemeinde Crans-Montana wird bereits seit Wochen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.




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                          minuten online, Logo

[Natron und Apfelessig ist unbekannt?]
https://www.20min.ch/story/friends-star-lisa-kudrow-nur-10-tage-nach-geburt-zurueck-ans-set-103543470

Simon Misteli  -- Céline Trachsel -- Ein Franzose erlitt in der Brandnacht von Crans-Montana eine Rauchvergiftung. Seither kann er nicht mehr arbeiten. Nothilfe von der Schweiz erhält er nicht.

    Célim rettete in der Silvesternacht Menschen aus dem Brand in Crans-Montana.
    Er erlitt dabei Lungenschäden und kann nicht mehr arbeiten.
    Trotzdem erhält er offenbar keine Nothilfe aus der Schweiz.

Sélim wurde zum Helden, als sich in der Silvesternacht die Flammen in der Bar Le Constellation ausbreiteten. Der 30-jährige Franzose konnte sich und seine Freundin Camille aus dem Inferno retten, kehrte jedoch wieder zurück, um anderen zu helfen.

Wie «Le Parisien» berichtet, eilte der Bauunternehmer mehrmals zurück in die Bar. Nun sei seine Lunge so schwer verletzt, dass er nicht mehr arbeiten könne. Trotzdem erhalte er keine Hilfe aus der Schweiz.

Wie aus seiner einsehbaren Zeugenaussage gegenüber der Polizei vom 2. Januar zu entnehmen ist, hat es Sélim nicht geschafft, ganz in die Bar zu gelangen. «Ich schaffte es fast hinein, aber schliesslich nicht. ... Wir schnappten uns ein paar Kleidungsstücke, um sie uns über die Gesichter zu legen, aber wir konnten nicht in den Rauch gelangen. Die Hitze und der Rauch ... es war unerträglich. Danach rannte ich zur Feuerwache (1900), wir holten Wasser, Laken und Handtücher und halfen dann den Feuerwehrleuten, alle herauszuholen.»

«Spuren des Feuers» in der Lunge
Camille habe Verbrennungen an der Hand erlitten, Sélim eine Lungenschädigung durch eine Rauchvergiftung. «Meine Bronchien sind betroffen», erzählt Sélim. Einen Monat nach dem Unglück seien in seiner Lunge noch «Spuren des Feuers» gefunden worden. Er müsse weiterhin Medikamente einnehmen, um frei atmen zu können.

Auch psychisch sei das Paar seit dem Vorfall angeschlagen. Beide gingen in Therapie. Auch Camille könne nicht mehr arbeiten. «Wir haben viele Freunde verloren», erzählt Sélim weiter. Darunter auch die beste Freundin von Camille. Er könne kaum noch schlafen. «Alle zwei Stunden wache ich auf», sagt er.
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Die Rechnungen häuften sich, erzählt Sélim weiter, und ihre Möglichkeiten, sie zu bezahlen, schwinden. Die Nothilfe aus der Schweiz in der Höhe von 10'000 bis 50'000 Franken stehe dem Paar nicht zu, wie Sélim weiter ausführt. Lediglich Patienten, die mindestens eine Nacht stationär im Spital verbracht haben, hätten Anspruch auf die Hilfe. Dies treffe nicht auf Sélim und Camille zu.



Täter Moretti am 10.4.2026: simuliert "Depression" - renoviert aber ein Lokal:
Crans-Montana: Befragungspause wegen Depression – derweil baut Moretti Lokal um
https://www.20min.ch/story/crans-montana-24-millionen-franken-spendegeld-stiftung-beloved-gegruendet-103478718

Jacques Moretti baut sein Lokal in Lens um

Jacques Moretti baut derzeit offenbar sein Lokal Le Vieux Chalet in Lens VS in der Nähe seines Wohnsitzes um, berichtet der italienische Fernsehsender RAI 1 HD. Er ist derzeit von den Befragungen suspendiert, gibt sein Anwalt bekannt. Laut ärztlichem Befund leidet er an einem depressiven Zustand mit starkem psychischem Stress und geistiger Verwirrung, begleitet von erheblichem Gewichtsverlust.
Der Anwalt habe beantragt, dass sein Mandant nicht verhört wird.
Die Staatsanwaltschaft habe beschlossen, die Vernehmung auf unbestimmte Zeit zu verschieben.


ebenda:

Täter Moretti am 10.4.2026: simuliert "Depression" - repariert aber Dach von seinem Restaurant in Lens (Kanton Wallis):
Gerichtstermine verpasst: Jacques Moretti bei Dacharbeiten erwischt
https://www.nau.ch/news/schweiz/gerichtstermine-verpasst-jacques-moretti-bei-dacharbeiten-erwischt-67115816

Fototexte:
Das Betreiberpaar der Bar «Le Constellation» Jacques und Jessica Moretti: Jacques verpasste die letzten drei Gerichtstermine krankheitsbedingt.
Einen Tag nach der für diesen Dienstag vorgesehenen Einvernahme wurde er von italienischen Reporten bei Dacharbeiten gefilmt.
Er führte dabei Arbeiten an seinem Restaurant in Lens VS aus.
Laut dem Arztzeugnis, das Morettis Anwalt präsentierte, leidet er an Depressionen mit starkem psychischem Stress und geistiger Verwirrung. Dies begleitet von starker Gewichtsabnahme.
Als ihn die Reporterin befragt, will Moretti keine Erklärung abgeben. Stattdessen verweist er auf seinen Anwalt. - Screenshot www.raiplay.it

Der Artikel:

Antun Boskovic, Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Jacques Moretti verpasste mehrere geplante Einvernahmen krankheitsbedingt – so auch diese Woche. Nun wurde er bei Dacharbeiten an seinem Restaurant gefilmt.
  • Am Dienstag verpasste Jacques Moretti krankheitsbedingt einen Gerichtstermin.
  • Eine italienische Reporterin erwischte ihn einen Tag später bei Dacharbeiten in Lens VS.
  • Laut Arztzeugnis leidet er an Depressionen mit starkem psychischem Stress.

Diesen Dienstag wäre die nächste Einvernahme des Barbetreibers Jacques Moretti im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS vorgesehen gewesen. Doch der Besitzer der Unglücksbar «Le Constellation» wurde dispensiert – einmal mehr.

Sein Anwalt hatte zwei Arztzeugnisse eingereicht, diese wurden akzeptiert. Damit hat Moretti schon drei geplante Gerichtstermine krankheitsbedingt verpasst.

In einem ersten, auf den 18. März datierten Attest hiess es, dass der Barbetreiber «unter einer reaktiven Depression» leide. Ein neuer Termin für die Anhörung von Jacques Moretti steht noch nicht fest.

Italiener spotten über Morettis Krankschreibung
Doch nur einen Tag nach der am Dienstag verpassten Anhörung arbeitete er an seinem Restaurant «Le Vieux Chalet» in Lens VS. Ein italienisches Reporter-Team von «Rai» filmte ihn bei Arbeiten auf dem Dach des Betriebs.

Bruno Vespa, Moderator der Sendung «Porta a Porta», kündigt den Beitrag dazu spöttisch mit folgenden Worten an: «Der arme Kerl konnte wegen Depressionen nicht befragt werden – und musste in seinem Lokal arbeiten.»

Gemäss der italienischen Reporterin liess er auch den Gerichtstermin diese Woche wegen Depressionen sausen.

Laut dem Arztzeugnis, das Morettis Anwalt vorlegte, leidet er an Depressionen mit starkem psychischem Stress und geistiger Verwirrung. Begleitet wird dies von starker Gewichtsabnahme.

Als ihn die Reporterin befragt, will Moretti keine Erklärung abgeben. Stattdessen verweist er auf seinen Anwalt.

Brandkatastrophe ist grosses Thema in Italien
Der verheerende Brand in der Silvesternacht in Morettis Bar «Le Constellation» kostete 41 Menschen das Leben. Über 115 Personen erlitten zudem Verletzungen.

Unter den 41 Todesopfern der Katastrophe befinden sich sechs italienische Staatsbürger, zudem wurden rund zehn weitere verletzt. Deshalb berichten auch italienische Medien immer wieder darüber.

Zwischenzeitlich wurde sogar der italienische Botschafter in der Schweiz nach Rom zurückbeordert: Wegen der Kritik an den Ermittlungen.

Dieser ist aber mittlerweile zurückgekehrt. Zudem arbeiten die italienischen mit den Schweizer Behörden zusammen.

Insgesamt neun Personen unter Verdacht
Jacques Morettis letzte Vernehmung fand am 11. Februar statt. Insgesamt stehen neun Personen unter Verdacht. Diese müssen sich wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung verantworten.

Drei Einvernahmen stehen noch an: Jene eines Mitglieds des aktuellen Teams der öffentlichen Sicherheit am Freitag, jene des Gemeindepräsidenten von Crans-Montana, Nicolas Féraud, am kommenden Montag sowie jene des früheren Gemeinderats für öffentliche Sicherheit von 2021 bis 2024 am darauffolgenden Mittwoch.




Täter Moretti am 11.4.2026: Schaumstoff bei Hornbach gekauft, wo er nicht im Sortiment war - Schaumstoff in Hoyerswerda gekauft mit FAKE-Rechnung:
Crans-Montana: Jacques Moretti verstrickt sich beim Schaumstoff in Widersprüche
https://www.20min.ch/story/crans-montana-24-millionen-franken-spendegeld-stiftung-beloved-gegruendet-103478718

20 Minuten -- Newsdesk -- Der Brand in Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.

Bei den Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana widerspricht sich der Barbetreiber Jacques Moretti zur Herkunft des verbauten Schaumstoffs. Das Material gilt als möglicher Brandbeschleuniger.

Moretti hatte zunächst angegeben, den Schaumstoff 2015 bei Hornbach in Riddes gekauft zu haben. Dort habe man ihn beraten und ihm die Eignung für eine Bar bestätigt. Auch seine Frau stützte diese Darstellung. Der Baumarkt widersprach jedoch: Das entsprechende Produkt sei damals nicht im Sortiment gewesen.

Daraufhin änderte Moretti seine Version, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Neu will er den Schaumstoff in Ostdeutschland, bei einer Firma in Hoyerswerda, gekauft haben. Als Beleg übergab er der Polizei nachträglich eine Rechnung. Doch das Dokument wirft Fragen auf: Es ist auf ein Unternehmen ausgestellt, das zum angegebenen Zeitpunkt noch nicht existierte, enthält widersprüchliche Angaben und weist formale Mängel auf, schreibt die Zeitung weiter.

Selbst Morettis Anwälte räumen inzwischen ein, dass die Rechnung möglicherweise keiner tatsächlichen Bestellung entspricht. Woher der Schaumstoff tatsächlich stammt, bleibt damit ungeklärt.



INFERNOBAR in Crans-Montana am 13.4.2026: Befragung von Herrn Féraud: "nichts gewusst":
Crans-Montana: Gemeindepräsident Féraud wurde in Sitten erstmals befragt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-24-millionen-franken-spendegeld-stiftung-beloved-gegruendet-103478718

Gemeindepräsident von Crans-Montana in Sitten befragt

Heute fand in Sitten, in einem Hörsaal der Ingenieurschule, die Befragung von Nicolas Féraud, dem Gemeindepräsident von Crans-Montana, statt. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis fahrlässige Brandstiftung, Körperverletzung und fahrlässige Tötung vor, im Zusammenhang mit unterlassenen Kontrollen im Lokal. Der Bürgermeister betrat das Gebäude durch einen Nebeneingang, um den Journalisten auszuweichen, wie Rai News berichtet.

Der Gemeindepräsident beantwortete die Fragen der Ermittler zur Organisation der Sicherheitskontrollen in den Lokalen durch die Gemeinde.

Féraud gab an, nichts vom Ausmass der Probleme gewusst zu haben: «Ich wusste nicht, dass es Probleme bei den Sicherheitskontrollen der Lokale gab, aufgrund von Personalmangel. Niemand hatte mich vor der Tragödie darüber informiert.» Damit liefert der Gemeindepräsident eine Version, die völlig von jener seiner bereits von den Staatsanwälten befragten Gemeindebeamten abweicht.

Diese hatten sich mit einem chronischen Mangel an Personal und Ressourcen gerechtfertigt, der die Einhaltung der Fristen unmöglich machte. Der Gemeindepräsident – dessen Handy erst heute beschlagnahmt wurde – erklärte: «Wir waren überzeugt, dass alles gut funktionierte. Wir waren immer stolz auf unseren Sicherheitsdienst, der im Kanton sogar als Beispiel genannt wurde.»

An der Anhörung, die als einer der entscheidenden Momente der Ermittlungen gilt, nahmen neben der stellvertretenden Generalstaatsanwältin Catherine Seppey, die den Fall leitet, auch rund siebzig Anwälte der Zivilparteien teil. Nicht anwesend waren Jacques und Jessica Moretti, die Eigentümer des Lokals, in dem sich die Neujahrstragödie ereignete, und die wegen derselben Delikte untersucht werden. Ihre Anwälte waren jedoch anwesend.(bre)



INFERNOBAR in Crans-Montana am 13.4.2026: Morettis Vermögen in Frankreich bleibt - weil die CH nicht EU ist:
Französische Justiz weigert sich, Vermögenswerte der Morettis zu beschlagnahmen
https://www.20min.ch/story/crans-montana-24-millionen-franken-spendegeld-stiftung-beloved-gegruendet-103478718

Die französische Justiz hat es abgelehnt, ein internationales Rechtshilfeersuchen der Schweiz auszuführen, das die Beschlagnahmung von Vermögenswerten der Eigentümer der Bar im Skiort Crans-Montana verlangte, deren Brand in der Neujahrsnacht 41 Tote und 115 Verletzte forderte. Dies geht aus einer von AFP eingesehenen Entscheidung hervor, über die der «Blick» berichtet.

Der leitende Untersuchungsrichter des Gerichts von Grasse (Alpes-Maritimes) lehnte «die Ausführung des Rechtshilfeersuchens der schweizerischen Justizbehörden vom 14. Januar 2026 betreffend Jacques Moretti und Jessica Maric, Ehefrau Moretti» ab, wie aus der am 27. Februar datierten und von AFP eingesehenen Verfügung hervorgeht.

Der Richter präzisiert, dass «internationale Rechtshilfeersuchen, die sich auf Vermögenswerte beziehen, die weder direkt noch indirekt mit der Straftat in Verbindung stehen, in Frankreich auf Antrag von Behörden ausserhalb der Europäischen Union grundsätzlich nicht möglich sind, sofern kein entsprechendes internationales Abkommen dies ausdrücklich vorsieht, und daher abgelehnt werden müssen».


INFERNOBAR in Crans-Montana am 13.4.2026: Herr Nicolas Féraud soll endlich mal was sagen:
Gemeindepräsident muss nach Brand-Tragödie erstmals aussagen
https://www.nau.ch/news/schweiz/gemeindeprasident-sagt-zu-katastrophe-von-crans-montana-aus-67116883

Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Nach der Brandkatastrophe mit 41 Toten wird Nicolas Féraud befragt. Für die Opferfamilien kommt die Einvernahme des Gemeindepräsidenten erst sehr spät.

    Nicolas Féraud wird als achter von neun Beschuldigten erstmals angehört.
    Ihm werden fahrlässige Tötung, Verletzung und Brandstiftung vorgeworfen.
    Die Opferfamilien verlangen Antworten und klare Verantwortung nach der Katastrophe.

Der Gemeindepräsident von Crans-Montana VS, Nicolas Féraud, wird am Montag erstmals im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe vom 1. Januar von der Staatsanwaltschaft angehört. Er ist der achte von insgesamt neun Beschuldigten, die in diesem Fall befragt werden.

«Diese Anhörung bedeutet, dass es drei Monate und zehn Tage gedauert hat, bis der Gemeindepräsident als Beschuldigter einvernommen wurde, obwohl er bereits am 6. Januar schwerwiegende Versäumnisse eingeräumt hatte», sagte Opferanwalt Sébastien Fanti zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Für die Familien ist das Wort, das sich aufdrängt, 'endlich'.»

Auftritt unter grossem Medieninteresse
Féraud traf gegen 8.30 Uhr in Begleitung seines Anwalts Christian Delaloye ein. Der FDP-Politiker wurde von zahlreichen Journalisten, Fotografen und Kamerateams erwartet. Er entschied sich, über einen der Seiteneingänge zur Aula des Campus Energypolis in Sitten – dem Ort der Anhörung – einzutreten.

Wie die anderen Beschuldigten wird Féraud der fahrlässigen Tötung, fahrlässigen Körperverletzung und fahrlässigen Brandstiftung beschuldigt. Beim Brand in der Bar «Le Constellation» waren in der Silvesternacht 41 Menschen ums Leben gekommen und 115 verletzt worden. 38 befanden sich zunächst weiterhin im Spital.

Fünf Tage nach der Tragödie hatte die Gemeinde Crans-Montana über ihren Präsidenten an einer Medienkonferenz eingeräumt, dass die Bar «Le Constellation» seit 2019 nicht mehr kontrolliert worden war. «Wir können uns nicht erklären, warum diese Kontrollen nicht durchgeführt wurden», hatte Féraud damals erklärt.

Opferanwälte fordern Antworten und Verantwortung
«Meine Mandanten brauchen Antworten, jemanden, der ihre Fragen beantwortet und Verantwortung übernimmt», sagte der Genfer Anwalt mehrerer Opferfamilien, Romain Jordan.

«Warum gab es keine Kontrollen? Warum erfolgte keine Nachverfolgung der 2019 festgestellten Abweichungen? Warum wurden Hilferufe einzelner Mitarbeitender wegen fehlender Mittel nicht ernst genommen?»

In einem Interview mit Keystone-SDA hatte Féraud Ende Januar erstmals ein Schuldeingeständnis formuliert. «Ich werde Verantwortung übernehmen für das, was ich zu verantworten habe, falls ich angeklagt werde», erklärte er damals.

«Es geht nun nicht mehr nur um Kommunikation, sondern darum, präzise zu klären, welche Entscheidungen unter welchen Bedingungen getroffen wurden und welche Verantwortlichkeiten auf Gemeindeebene und in den betroffenen Bereichen wahrgenommen wurden – auch bei der Abwägung zwischen Sicherheitsanforderungen, touristischer Entwicklung sowie den von der Gemeinde eingesetzten Ressourcen», sagte der Waadtländer Anwalt mehrerer Familien, Gilles-Antoine Hofstetter.

Weitere Einvernahmen bereits erfolgt
In der vergangenen Woche standen vier Anhörungen auf dem Programm: Barbetreiber Jacques Moretti war aus medizinischen Gründen nicht anwesend.

Weiter wurde der ehemalige Verantwortliche für den Brandschutz der Gemeinde Chermignon befragt, der laut seinem Anwalt mangels Akteneinsicht keine Fragen beantwortete.

Zudem hörte die Staatsanwaltschaft den stellvertretenden Leiter des Gemeindesicherheitsdienstes (2020 – 2024) und ein aktuelles Mitglied des Teams für öffentliche Sicherheit der Gemeinde Crans-Montana an.






Brutale Schweiz am 17.4.2026: "Spital Wallis" schickt Rechnung an INFERNO-Opfer von 70.000 Franken:
Crans-Montana: Meloni tobt wegen 70’000 Franken Spitalrechnung
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-brandopfer-16-kassiert-70000-fr-spital-rechnung-67119759

Simon Binz

Crans-Montana,

Nach der Brand-Katastrophe von Crans-Montana VS erhält ein italienisches Brandopfer (16) eine Spital-Rechnung von 70'000 Franken. Die Familie ist geschockt.

    Die Familie eines Montana-Brandopfers erhielt eine 70'000-Franken-Spital-Rechnung.
    Der Kanton Wallis nennt den Versand einen Fehler – es müsse nichts bezahlt werden.
    Der italienische Botschafter für die Schweiz hat sich derweil erneut eingeschaltet.

Der 16-jährige Manfredi Marcucci gehört zu den 19 italienischen Schwerverletzten der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS. Nur wenige Stunden verbrachte der Teenager auf der Intensivstation in Sitten. Dann fuhr ihn sein Vater Umberto zusammen mit zwei weiteren schwer Verbrannten ins Mailänder Spital Niguarda.

Auch eine junge Italienerin und ein französischer Jugendlicher sassen im Auto. Bei der Katastrophe verlor Manfredi seinen Freund Riccardo Minghetti. Der junge Römer war eines von sechs italienischen Todesopfern des Brandes.

Umso grösser war das Entsetzen in der Familie, als dieser Tage ein Brief aus Sitten eintraf. Darin: Eine Rechnung über umgerechnet 75'000 Euro – rund 70'000 Franken.

Im Schreiben stand zwar, dass es sich um eine reine Informationsmitteilung handle und der Betrag nicht bezahlt werden müsse. Doch allein der Erhalt des Dokuments sorgte für Unverständnis.

«Wir waren sehr überrascht»
«Wir waren sehr überrascht. Mein Sohn wurde dort nur stabilisiert, bevor wir ihn verlegt haben», erklärt Umberto Marcucci gegenüber dem «Corriere della Sera». Bei der Übergabe der Krankenakten sei der Familie versichert worden, dass der Kanton Wallis sämtliche Kosten trage.

«Das ist eine absurde Forderung. Wir stehen mit unserer Botschaft in Kontakt und möchten eine schriftliche Bestätigung, dass wir nichts zu bezahlen haben – alles andere wäre paradox nach dem, was unsere Kinder durchgemacht haben. Auch diese Angelegenheit lässt uns die Qualität des öffentlichen Gesundheitssystems in Italien noch mehr schätzen.»

Nun schaltete sich auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ein. In einem Facebook-Post nannte sie den Irrtum «eine Beleidigung und zugleich einen Hohn, wie ihn nur unmenschliche Bürokratie hervorbringen kann».

Meloni erklärte, sie habe wie die betroffene Familie den italienischen Botschafter in Bern kontaktiert. Dieser habe bestätigt, dass die Rechnung auf einem Fehler der Schweizer Behörden beruhe.

Meloni sagte weiter: «Ich bat den Botschafter jedoch, dieser Angelegenheit weiterhin grösste Aufmerksamkeit zu widmen, da es unerträglich wäre, wenn solche Kosten den Opfern oder Italien aufgebürdet würden.»

Laut Medienbericht könnten auch andere Familien der 19 italienischen Schwerverletzten ähnliche Schreiben erhalten haben. Unmittelbar nach der Tragödie hatten die Behörden zugesichert, der Kanton Wallis übernehme sämtliche Spitalkosten.

Botschafter schaltet sich ein
Italiens Botschafter Gian Lorenzo Cornado griff umgehend ein. Der Diplomat ist erst kürzlich in die Schweiz zurückgekehrt. Die italienische Regierung hatte ihn im Januar aus Protest abgezogen.

Gründe waren die aus italienischer Sicht mangelnde Kooperation der Schweizer Behörden bei den Ermittlungen sowie die Freilassung des Bar-Besitzers Jacques Moretti und seiner Lebensgefährtin Jessica Maric.

Am Montagnachmittag führte Cornado ein erstes Gespräch mit dem Walliser Staatsratspräsidenten Mathias Reynard. Dieser versicherte, dass der Versand der Rechnung ein Fehler gewesen sei. Die Familien der verletzten Jugendlichen schuldeten absolut nichts, so Reynard gemäss dem Botschafter.

Laut Reynard sei den Angehörigen in den vergangenen Wochen bereits ein Informationsschreiben zugestellt worden – mit Hinweisen, wie im Fall einer fälschlich eingetroffenen Rechnung zu verfahren sei. Sämtliche Kosten trage der Kanton Wallis. Vom italienischen Staat oder den italienischen Regionen werde nichts als Rückerstattung verlangt. So sähen es die bestehenden Abkommen zwischen beiden Ländern vor.

Vater Marcucci kontert allerdings: «Uns ist keine vorgängige Mitteilung über den Versand der Rechnung zugekommen und auch kein Link.»

Treffen am Freitag
Für den Botschafter ist die Sache damit nicht erledigt. Am Freitag trifft er Staatsratspräsident Reynard persönlich. Auf dem Tisch liegen nicht nur die Rechnungsfrage, sondern auch die versprochenen Hilfsgelder für die Familien der Opfer.

Zunächst war von 10'000 Schweizer Franken pro Familie die Rede. Später wurde die Summe auf 50'000 und schliesslich auf 60'000 Franken erhöht. Das Schweizer Parlament hat den Betrag laut Bericht bereits beschlossen. Ausbezahlt ist er bis heute nicht.




Verdacht Satanisten-Elite in Crans-Montana:
INFERNOBAR in Crans-Montana am 19.4.2026: Der kriminell-katholische Filz hat Akten geschwärzt:
Crans-Montana-Akten geschwärzt an Staatsanwaltschaft übergeben
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-akten-geschwarzt-an-staatsanwaltschaft-ubergeben-67119277

Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Geschwärzte Akten im Fall des tödlichen Brandes von Crans-Montana sorgen für Wirbel. Und werfen neue Fragen zur Aufklärung der Tragödie auf.

    Teile der Akten von Crans-Montana zur Brandkatastrophe wurden geschwärzt übergeben.
    Die Zahl der Beschuldigten ist auf 13 gestiegen.
    Bei der Tragödiekamen 41 Menschen ums Leben, über 100 wurden verletzt.

Ein Teil der Dokumente im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist von der Gemeinde geschwärzt an die Staatsanwältinnen übergeben worden.

Die Walliser Staatsanwaltschaft bestätigte am Sonntag eine entsprechende Information der «Sonntagzeitung».

Insbesondere Vor- und Nachnamen seien in den Akten unleserlich gemacht worden, hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Staatsanwaltschaft müsse nun klären, ob diese «mit schwarzem Filzstift geschwärzten Passagen» in direktem Zusammenhang mit dem Fall stehen. Oder ob sie für die Untersuchung der Tragödie vom 1. Januar nicht von Belang sind.

Die Manipulation der Unterlagen kam während der Einvernahme von Nicolas Féraud, dem Gemeindepräsidenten von Crans-Montana, am vergangenen Montag ans Licht.

Laut einer mit dem Fall vertrauten Quelle wurden die Schwärzungen aber nicht von Nicolas Féraud selbst vorgenommen.

Wiederaufnahme der Einvernahmen am 11. Mai

Seit vergangenem Donnerstag ist die Liste der Beschuldigten von neun auf dreizehn Personen angewachsen.

Sie alle müssen sich wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung verantworten.

Die Einvernahmen werden am 11. Mai mit jener des für Sicherheit zuständigen Gemeinderats von Crans-Montana, Patrick Clivaz, wieder aufgenommen.

Bei dem Brand in der Bar «Le Constellation» in der Neujahrsnacht waren 41 Menschen ums Leben gekommen und 115 verletzt worden. 38 Personen befinden sich noch im Spital.





INFERNO-Bar in Crans-Montana am 22.4.2026: "Spital Wallis" stellt einfach Rechnungen aus ohne Vorwarnung - geschmacklos:
Crans-Montana: Opfer müssen hohe Spitalrechnungen nicht zahlen
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-opfer-mussen-hohe-spitalrechnungen-nicht-zahlen-67120204

Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Nach der Verunsicherung um hohe Spitalrechnungen für italienische Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana beschwichtigt der Kanton Wallis.
  • Das Spital Wallis stellte italienischen Brandopfern Rechnungen für die Behandlung zu.
  • Der Kanton stellt klar: Die Familien müssen die medizinischen Kosten nicht selbst tragen.
  • Wallis-Staatsratspräsident Reynard trifft am Freitag den italienischen Botschafter.

Das Spital Wallis hatte vergangene Woche drei italienischen Familien Kopien von Spitalrechnungen zugestellt. Die Beträge für die Behandlung von drei Verletzten am 1. Januar liegen zwischen 17'000 und 66'800 Franken. Sie sorgten bei den Betroffenen für grosse Verunsicherung.

Nun beschwichtigt der Kanton Wallis und stellt klar, dass die betroffenen Familien die Kosten nicht selbst tragen müssen. «Die im Spital Wallis erbrachten Leistungen gehen nicht zulasten der Familien», teilte die Dienststelle für Gesundheitswesen am Dienstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. Sie bestätigte damit frühere Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.

Die Familien seien bereits Ende Februar bis Anfang März schriftlich über das Vorgehen informiert worden, falls sie entsprechende, für sie nicht zahlungspflichtige Rechnungen erhalten, hiess es weiter.

«Familien haben keine medizinischen Rechnungen zu bezahlen»

Konkret wurden die drei Rechnungen demnach an die Gemeinsame Einrichtung KVG weitergeleitet. Diese klärt zusammen mit den italienischen Versicherungen und den zuständigen Verbindungsstellen ab, welche Kosten von welcher Versicherung übernommen werden.

Sollte ein Restbetrag offenbleiben, übernehmen ihn die Opferhilfestellen gemäss Opferhilfegesetz. «In jedem Fall haben die Familien keine medizinischen Rechnungen zu bezahlen», bekräftigte der Staat Wallis, um weitere Missverständnisse zwischen Italien und der Schweiz im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe zu vermeiden.

Spital Wallis: «Alles regelkonform»
Alle Rechnungen im Zusammenhang mit dem Ereignis von Crans-Montana seien gemäss den geltenden Abkommen weitergeleitet worden, erklärt das Spital Wallis derweil.

Für in der Schweiz wohnhafte Patientinnen und Patienten gingen sie an die jeweiligen Versicherer, für europäische Patienten an die gemeinsame Einrichtung der Krankenversicherung. Die Rechnungen entsprächen den tariflichen Vorgaben.

Zudem handle es sich bei den zugestellten Dokumenten lediglich um Kopien zur Information der Betroffenen – ein in der Schweiz übliches Vorgehen gemäss Krankenversicherungsgesetz.

Regierungspräsident trifft Botschafter
Um die Lage weiter zu klären, telefonierte der Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard (SP) am Montagabend mit dem italienischen Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado. Ein Treffen ist für Freitag im Wallis geplant, um offene Fragen zu klären und Missverständnisse – insbesondere rund um den Versand der Rechnungen – auszuräumen.

Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni äusserte sich in sozialen Medien. Sie habe ihren Botschafter in Bern angewiesen, «wachsam zu bleiben». Es wäre «inakzeptabel», wenn solche Kosten von den Familien oder vom italienischen Staat getragen werden müssten.

Kanton schiesst Geld vor

Der Kanton Wallis übernimmt im Auftrag des Bundes zunächst die Auszahlung der von National- und Ständerat beschlossenen Soforthilfe von 50’000 Franken pro Brandopfer. Diese Unterstützung ist für die bei der Neujahrsnacht in Crans-Montana verstorbenen oder hospitalisierten Personen vorgesehen.

Wie der Kanton gegenüber Keystone-SDA mitteilte, werden die Kosten – wie geplant – zunächst vom Kanton vorfinanziert und anschliessend vom Bund zurückerstattet.

Bereits zuvor hatte der Kanton eine eigene Soforthilfe von 10’000 Franken an die Opfer und deren Angehörige ausgerichtet. Die Kontaktaufnahme mit den Betroffenen und ihren Familien hat in dieser Woche begonnen.

Alle Anspruchsberechtigten sollen für die administrativen Schritte kontaktiert werden, insbesondere um ihr Einverständnis für die Auszahlung einzuholen und die Begünstigten zu bestimmen. Sobald diese Informationen vorliegen, können die entsprechenden Entscheide gefällt werden.




Die katholische Mafia-Regierung von Kanton Wallis ist nume no pervers:
Die ARME Schweiz am 24.4.2026: hat zu wenig Brandkontrolleure (!) und will Schäden aus der CH dem Ausland aufbürden (!):
Vater von Brandopfer enttäuscht über die Schweiz: «Absolut unangemessen»
https://www.blick.ch/schweiz/krankenakte-von-brandopfer-steckt-am-schweizer-zoll-fest-id21589870.html

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk -- «Die Schweizer Behörden begegnen dieser Angelegenheit mit passiver Akzeptanz»

Manfredi M.* (16) erlitt in der Silvesternacht im Le Constellation schwere Brandverletzungen. Wenige Stunden lag der Teenager auf der Intensivstation in Sitten. Dann fuhr ihn sein Vater Umberto M.* zusammen mit zwei weiteren Schwerverletzten ins Mailänder Spital Niguarda. Umso mehr ist Manfredis Familie schockiert, dass sie eine Rechnung über rund 70'000 Franken vom Sittener Spital erhielt.

Grund dafür: Der Kanton Wallis soll keine rechtlichen Möglichkeiten haben, die Kosten für die Behandlung dreier italienischer Brandopfer im Spital Sitten zu decken. Stattdessen soll nun Italien zahlen. Die italienische Ministerpräsidentin Georgia Meloni und der italienische Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado, reagierten bereits mit Entrüstung und betonten: Italien werde nicht zahlen.

Nun hat sich Umberto M. im Interview mit «Corriere della Sera» zu den Spitalkosten geäussert. «Diese Erstattungsproblematik ist unglaublich traurig. Wir haben immer noch Kinder im Spital, die dort leider lange bleiben müssen. Anstatt über sie zu sprechen, sind wir gezwungen, mit der Schweiz über Geld zu streiten. Das finde ich absolut unangemessen», so der Vater.

Er zeigte sich enttäuscht über die Haltung der Schweiz: «Mir scheint, die Schweizer Behörden begegnen dieser Angelegenheit mit einer Art passiver Akzeptanz dessen, was geschehen ist und was getan werden muss, sodass wir wie Fremde wirken. Dabei fordern wir doch nur legitime Dinge. Ich würde sogar sagen: banale.»

* Name bekannt



INFERNOBAR am 25.4.2026: Italien muss die Spitalrechnungen sicher NICHT zahlen:
Meloni droht der Schweiz erneut: «Italien wird nicht zahlen»
https://www.watson.ch/schweiz/italien/138256662-meloni-droht-der-schweiz-erneut-italien-wird-nicht-zahlen

Nach den Rechnungskopien an italienische Brandopfer von Crans-Montana eskaliert der Streit weiter. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigt an, dass ihr Land überhaupt keine Rechnungen bezahlen werde.

Giorgia Meloni attackiert die Schweiz auf dem Kurznachrichtendienst X erneut: Sie habe aus Medienberichten erfahren, dass Schweizer Behörden beabsichtigten, Italien die «horrenden medizinischen Kosten» in Rechnung zu stellen, die das Spital Sitten für verletzte italienische Jugendliche getragen habe, schrieb Italiens Ministerpräsidentin.

Sollte diese «schändliche Forderung» umgesetzt werden, werde Italien sie «an den Absender zurückschicken» und ihr keinerlei Folge leisten.

Hintergrund ist ein Streit um Rechnungskopien, die das Spital Wallis letzte Woche an italienische Familien verschickt hatte. Sie sorgten bei den Betroffenen für Verunsicherung und in Italien für Empörung.

Keinen Spielraum
Der Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard bekräftigte am Freitag nach einem Treffen mit dem italienischen Botschafter Gian Lorenzo Cornado, dass die italienischen Patienten selbst nichts bezahlen müssten. Die Rechnungen wurden laut an die «Gemeinsame Einrichtung KVG» weitergeleitet.

Diese Schweizer Koordinationsstelle klärt bei grenzüberschreitenden Behandlungen mit ausländischen Versicherungen und Verbindungsstellen, wer die Kosten übernimmt. Reynard sagte laut italienischen Medien zudem, der Kanton Wallis habe unter den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen keinen Spielraum, die Beträge selbst zu begleichen. Genau daran entzündet sich nun der Streit: Italien will eine mögliche Forderung nicht akzeptieren.

Die Angelegenheit ist nicht die erste Verstimmung zwischen der Schweiz und Italien nach der Brandkatastrophe. Rom hatte seinen Botschafter Ende Januar zeitweise aus Bern zurückgerufen, aus Protest gegen die Ermittlungen der Walliser Behörden. Bei dem Brand in der Bar «Le Constellation» starben 41 Menschen, 115 wurden teils schwer verletzt. Sechs Todesopfer und zehn Verletzte stammen aus Italien.

(kma/sda)




INFERNOBAR in Crans-Montana: Es scheint alles arrangiert - ein satanistisches Opferritual, wenn die Chefin nicht Alarm schlägt!

28.4.2026: WAS machte Frau Moretti? Sie floh und warnte NICHT!
Crans-Montana
: «Jessica Moretti drängte sich durch Menge und floh ohne Alarm»

https://www.20min.ch/story/crans-montana-brand-ticker-entwicklungen-zur-katastrophe-103478718

Jessica Moretti soll Wunderkerzen entzündet haben

Neue Videoaufzeichnungen zum Brandunglück in Crans-Montana setzen die Betreiberin des Lokals erheblich unter Druck: Die mehr als 100 Tage lang zurückgehaltenen Bilder einer Überwachungskamera legen nach Angaben der Anwälte der Opferfamilien nahe, dass Inhaberin Jessica Moretti offenbar selbst die Wunderkerzen an Champagnerflaschen entzündet hat, die als Auslöser des Feuers gelten.

Darüber hinaus halten die Aufnahmen aus der Bar tumultartige Szenen unmittelbar nach dem Brandausbruch fest. Demnach verliess Jessica Moretti das Lokal über eine Treppe, während sich zahlreiche Gäste in dichtem Gedränge befanden.

Aussagen von Angehörigen und deren juristischen Vertretern zufolge habe sie dabei keinen Alarm ausgelöst, sondern sich stattdessen schnell in Sicherheit gebracht.

Jessica Moretti drängt sich durch die Menge junger Menschen, die sich zwischen DJ-Pult und Bar stauen. Sie eilt die Treppe hinauf und bringt sich in Sicherheit – ohne Rücksicht auf die anderen, schreibt «Il Messaggero». Sie versperrt ihnen sogar den Weg.

Die Sperrfrist für die Videos wurde gestern um 14 Uhr in Sitten aufgehoben. Zu den ersten Personen, die von der Polizei vorgeladen wurden, um diese Aufnahmen zu sichten, gehörte der Anwalt der Familie des verstorbenen Trystan Pidoux (17) aus Lausanne.

«Sie flieht, während die Kinder nicht erfassen, was geschieht: Obwohl sie erkennt, dass sich etwas Schreckliches anbahnt, löst sie keinen Alarm aus. Stattdessen ergreift sie die Flucht – ja, sie läuft davon. Sie hat zwar nicht die Kasse mit den Einnahmen bei sich, doch ihr Handeln zeigt, dass sie allein an ihr eigenes Überleben denkt. Nicht an das ihrer Gäste – Kinder, allesamt sehr jung –, die sie zurücklässt und in ihrer Situation zusätzlich behindert», sagen Trystans Eltern zur italienischen Zeitung.



https://www.20min.ch/story/crans-montana-fuer-seinen-bruder-lief-er-ins-inferno-das-wird-ihm-zum-nachteil-103560216

Jonah Weibel -- Ein Jugendlicher rettete seinen Bruder aus dem brennenden Le Constellation. Trotzdem verweigert ihm die Staatsanwaltschaft volle Opferrechte.

    Vier Monate nach dem Brand im Le Constellation in Crans-Montana prüfen Staatsanwälte, wer als Opfer oder Angehöriger anerkannt wird.
    Der Status entscheidet über die Rechte im Strafverfahren – wer nicht anerkannt wird, hat beschränkte Möglichkeiten beim Schadenersatz.
    Ein Belgier, der ins brennende Gebäude zurückkehrte, um seinen Bruder zu retten, soll laut Staatsanwaltschaft nur als indirektes Opfer gelten.

Ein Jugendlicher, der ins brennende Le Constellation zurückeilte, um seinen Bruder zu retten, wird von der Staatsanwaltschaft Wallis nicht als direktes Opfer anerkannt. Dadurch kann er möglicherweise nicht als Kläger beim Strafverfahren auftreten. Das erschwert den Zugang zu Schadenersatz, wie CH Media berichtet.
Beschränkte Rechte für den helfenden Bruder

Vier Monate nach der Tragödie in Crans-Montana prüfen die Staatsanwälte, wer im Strafverfahren gegen die Beschuldigten zugelassen wird. Es geht darum, herauszufinden, wer als direktes Opfer und wer als Angehöriger eines direkten Opfers anerkannt wird. Für die Betroffenen kann der Status einen grossen Unterschied machen: Wer nicht als Angehöriger oder als Opfer anerkannt wird, hat beschränkte Rechte, was das Klagen und den Schadenersatz angeht.

Er eilte in das brennende Gebäude zurück, um seinen Bruder zu retten.
Er eilte in das brennende Gebäude zurück, um seinen Bruder zu retten.Screenshot/BFMTV

Die beiden Brüder aus Belgien waren zum Zeitpunkt des Brandes im Le Constellation. Der eine bemerkte, als er dem Gedränge entkam, dass sich sein Bruder noch im Gebäude befindet. Er eilte zurück, um ihn zu retten, und zog sich dabei Verbrennungen zweiten Grades zu. Als direktes Opfer will ihn die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis nicht anerkennen. Der Grund: Er sei «freiwillig» in die Bar zurückgeeilt.

Entfernte Verwandte haben kein Anrecht auf Schadenersatz
Anwalt Loïc Parein, der sechs Opferfamilien vertritt, sagte gegenüber CH Media: «Wir sprechen nicht von einem Feuerwehrmann, für den andere Grundsätze gelten, sondern von einem Jugendlichen, der selbst als Opfer mitten im Geschehen stand.» Sein Mandant müsse zwingend als direktes Opfer anerkannt werden, um die vollen Opferrechte wahrnehmen zu können.

In den übrigen Prozessen gehe es um die Anerkennung von Angehörigen der direkten Opfer. Wenn Eltern ihr Kind verlieren, können sie Schadenersatz geltend machen und als Kläger auftreten. Die Anwaltschaft muss aber ermitteln, welcher Angehörige dem Opfer wie nahestand. Entfernte Tanten könnten beispielsweise kaum Opferrechte wahrnehmen. Entscheidend für die Einstufung seien die Häufigkeit des Kontaktes und die Intensität der Beziehung. Bei einigen Geschwistern von verstorbenen Brandopfern bezweifelte die Staatsanwaltschaft, dass die Kriterien erfüllt sind, was für Kontroversen sorgte.



INFERNOBAR Crans-Montana am 10.5.2026: Die Regierung im Wallis will nicht alle Dokumente zeigen - Argument: Schockwelle möglich:
Nach Silvester-Tragödie: Kanton Wallis verweigert Freigabe von Akten zu Crans-Montana
https://www.20min.ch/story/nach-silvester-tragoedie-kanton-wallis-verweigert-freigabe-von-akten-zu-crans-montana-103560440

Simon Misteli -- Die Verantwortlichen argumentieren, dass die darauffolgende Medienberichterstattung die Entscheidungsfindung der Behörden beeinflussen könnte.

Der Kanton Wallis verweigert die Herausgabe von Akten zum Brand in Crans-Montana.
Neue Dokumente könnten einen «Medienhype» auslösen und den Entscheidungsprozess der Staatsanwaltschaft belasten, so das Argument.
Kritiker warnen vor einem «problematichen Präzedenzfall».

Die «Sonntagszeitung» erhielt Einsicht in ein Schreiben, das im Rahmen eines Mediationsverfahrens vom Dienst für zivile Sicherheit und Militär eingereicht wurde. Darin argumentiert der Kanton: «Die Veröffentlichung könnte die öffentliche Kritik weiter anheizen und die Staatsanwaltschaft unter zusätzlichen Druck setzen.»

269 Medienartikel über Crans-Montana vorgelegt

Artikel 15 des Öffentlichkeitsprinzips beschreibt Ausnahmen, bei denen bestimmte Dokumente nicht herausgegeben werden müssen. Absatz 2, Buchstabe C erlaubt eine Verweigerung der Herausgabe, wenn diese den Entscheidungsprozess einer Behörde beeinträchtigen könnte. Genau damit argumentiert der Kanton.

Um das Argument zu unterstreichen legte der Kanton dem Datenschutzbeauftragten offenbar 269 Medienartikel mit detaillierten Analysen vor. Dabei werden unter anderem Forderungen nach ausserordentlichen Ermittlern, internationale Kritik (aus Italien) und ein persönlicher Druck auf die Walliser Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud hervorgehoben.

Der Kanton schreibt offenbar, die Herausgabe neuer Dokumente würde «einen neuen Medienhype auslösen, neue Kritik provozieren und könnte den Entscheidungsprozess der Staatsanwaltschaft weiter belasten».

Ein «problematischer Präzedenzfall»?

Kritiker sehen in der Argumentation einen problematischen Präzedenzfall. «Je grösser das öffentliche Interesse und die Kritik, desto einfacher könnten Behörden künftig Transparenz verweigern», sagt etwa der Opferanwalt Sébastien Fanti. Er arbeitete früher als Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter des Kantons.

Mehrere Opferanwälte verlangen eine Hausdurchsuchung beim kantonalen Feueramt, weil es die Herausgabe der Akten verweigert, obwohl diese von der Staatsanwaltschaft explizit angeordnet wurde. Gegen mehrere Verantwortliche des Dienstes sind bereits Strafanzeigen eingereicht worden.
Nicht Kritik problematisch sondern der Druck

Am 1. Juni soll eine Mediationssitzung stattfinden. Sollte dort keine Lösung gefunden werden, könnte der Streit um die Akten-Herausgabe vor Gericht kommen. Dort könnte er sich zu einem Grundsatzfall über die Grenzen des Öffentlichkeitsprinzips entwickeln.

Problematisch sei nicht die Angst vor medialer Kritik, welche die Veröffentlichung der verlangten Dokumente hervorrufen könnte, sondern der Druck, den diese Kritik auf den Entscheidungsprozess der Staatsanwaltschaft ausüben könnte, erklärt André Mudry, Informationschef des Wallis, gegenüber der «Sonntagszeitung».




17.5.026: Moretti wollte über Brandschutz nix lernen:
Jacques Moretti: Bei Wirteprüfung: Jacques Moretti scheiterte bei Brandschutz-Modul
https://www.nau.ch/news/schweiz/skandal-wirt-jacques-moretti-scheiterte-bei-brandschutz-modul-67129155



18.5.2026:
Crans-Montana: Vater der toten Alice (15) zieht als Erster vor Bundesgericht
https://www.20min.ch/story/crans-montana-vater-der-toten-alice-15-zieht-als-erster-vor-bundesgericht-103565584

Jonas Bucher -- Antonis Kallergis, der in Crans-Montana seine 15-jährige Tochter verlor, zieht den Fall vor das Bundesgericht.





Die Morettis scheinen kriminelle Freimaurer am 31.5.2026: Bankkarte von "Revolut" ohne Limit bei Frau Moretti:
Geheimes Konto von Jessica Moretti aufgetaucht - Karte ohne Geldlimit
https://www.blick.ch/schweiz/karte-ohne-geldlimit-geheimes-konto-von-jessica-moretti-aufgetaucht-id21990947.html

Mattia Jutzeler -- Redaktor News -- Neue Enthüllungen um Jessica Moretti: Eine Informantin berichtete von einem geheimen Bankkonto und einer Revolut-Bankkarte ohne Limit. Am Freitag wird das Ehepaar in Sitten VS verhört.

Jessica und Jacques Moretti werden am Freitag in Sitten befragt
Jessica Moretti soll ein geheimes Revolut-Konto ohne Geldlimit besitzen
Ermittlungen: Verdacht auf Geldwäsche und verschleierte Schulden in Millionenhöhe

Am Freitag muss sich das Ehepaar Jessica und Jacques Moretti in Sitten VS einer Doppelbefragung stellen. Die erneute Vernehmung der Le-Constellation-Betreiber wird mit grosser Spannung erwartet. Die beiden werden gleichzeitig von der Justiz befragt, um widersprüchliche Aussagen zu vermeiden.

Die Ermittler wollen dabei vor allem klären, wer dafür verantwortlich war, dass die Notausgänge in der Brandnacht verschlossen oder blockiert waren. Gegen die Morettis wird aber nicht nur wegen der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS ermittelt, sondern auch wegen mutmasslicher Geldwäscherei. Diesbezüglich ist nun ein neuer Hinweis aufgetaucht.

Wie die «SonntagsZeitung» berichtet, erzählte eine Informantin aus Frankreich der Walliser Staatsanwaltschaft von einem geheimen Bankkonto von Jessica Moretti.

Laut der Informantin habe Jessica Moretti von einer unbekannten Person eine Revolut-Bankkarte erhalten. Weil die Karte kein Geldlimit haben soll, hätte die Informantin mögliche Geldwäscherei vermutet. Dieser Hinweis deckt sich mit einem Bericht, den die Geldwäscherei-Meldestelle MROS verfasst hat. Demnach soll Jessica Moretti regelmässig Geld zwischen ihren Betrieben hin- und hergeschoben haben.

Die Ehefrau von Jacques Moretti war Geschäftsführerin der drei Gastrobetriebe, die dem Paar gehörten. Aus diesen Transaktionen sei ein Geflecht von Schulden entstanden. Die Ermittler beschreiben die Moretti-Firmen als «leere Hüllen», deren Liquidität durch ein komplexes System von Hin- und Herüberweisungen vorgetäuscht werde.

Zudem bestehe laut dem MROS-Bericht der Verdacht, dass gewisse Gelder der Morettis nicht versteuert oder deklariert worden seien. In dem Bericht ist ausserdem bereits von einem Revolut-Konto die Rede.




INFERNOBAR in Crans-Montana am 5.6.2026: Frau Moretti soll eine Rechnung für die brennbaren Schall-Paneele gefälscht haben - warum bloss?
Crans-Montana: Hat Jessica Moretti die Schaumstoff-Rechnung gefälscht?
https://www.20min.ch/story/crans-montana-jessica-moretti-nun-auch-wegen-urkundenfaelschung-angeklagt-103478718

20 Minuten Newsdesk -- Der Brand in Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.

In einer Bar in Crans-Montana VS ist am frühen Neujahrsmorgen ein Brand ausgebrochen.
41 Menschen sind gestorben, 115 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Die Barbetreiber Jacques und Jessica Moretti sind unter Auflagen auf freiem Fuss.

05.06.2026

Fr 13:42
Staatsanwaltschaft wirft Jessica Moretti Urkundenfälschung vor

Laut RTS wurden am Freitag neue Vorwürfe gegen Jessica Moretti erhoben. Mehreren Quellen zufolge wird der Französin nun auch Urkundenfälschung vorgeworfen.

Dieser neuer Vorwurf steht offenbar im Zusammenhang mit der Vorlage einer gefälschten Rechnung für den berüchtigten Schaum, der am 1. Januar Feuer fing.

Morettis Ehemann Jacques hatte lange behauptet, den Schaumstoff in einem Baumarkt im Wallis gekauft zu haben. Im Februar dann übergab er der Polizei eine angebliche Rechnung von einem ostdeutschen Lieferanten.

04.06.2026

Do 16:18
Morettis müssen am Freitag für erneute Befragung antraben

Jacques Moretti, der Betreiber des Le Constellation, muss am Freitag erneut vor den Ermittlern aussagen. Dies berichtet «Ouest France». Der Termin ist demnach Ersatz für die eigentlich für den 7. April geplante Anhörung, die verschoben wurde, nachdem Morettis Anwälte ärztliche Atteste eingereicht hatten.
Das Moretti-Ehepaar im Januar 2026, wenige Tage nach der Brandkatastrophe.
Das Moretti-Ehepaar im Januar 2026, wenige Tage nach der Brandkatastrophe.AFP

Wie die Zeitung weiter schreibt, werde auch seine Ehefrau Jessica Moretti am 5. Juni in Sion vor den Ermittlern zu den Geschehnissen in der Brandnacht aussagen. (bho)






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