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Schweiz CH: Das Crans-Montana-Feuer 02 - ab 10.1.2026

HaupttäterInnen: 1 Frau als Brandstifterin -- 1 DJ als tödlicher Irreführer in den Massenmord

Die kriminelle Antifa warnte seit ca. 3 Jahren immer wieder mit dem Wort "Inferno" - es fand in Crans-Montana statt...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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10.1.2026: Fragen an Informant Laborant
von Michael Palomino NIE IMPFEN

Die Schaumstoffmatten zur Schallisolation
-- Schaumstoff ist immer aus Erdöl hergestellt
-- jeder Kunststoff ist aus Erdöl hergestellt
-- Schaumstoff ist aber ein Polymer, also langkettig, nur schwer entzündlich -- Benzin ist kurzkettig u leicht entzuendlich, da reicht ein Funke einer Zigi
-- in der Regel sind die Schallisolationsplatten mit Brandschutz behandelt und so schwer entflammbar gemacht, mit einem Überzug

Es gibt andere schalldämmende Materialien
-- mit Eierkartons
-- mit Steinwolle, Stahlwolle - kostet viel
-- oder man installiert iene zusaetzliche Betonschicht, eine zusätzliche Backsteinmauer - kostet viel

-- bei einer Dreifachverglasung wird mit verschieden dicken Scheiben gearbeitet - dann schwingt das andere Glas nicht mit und stoppt so den Schall

Wie wurden die Schaumstoffmatten entzündet? Verdacht Stab der Wunderkerze - der Name der Servierdüse fehlt
Die Funken machen nichts. Aber der Stab einer Wunderkerze glüht. Die kriminelle und besoffene Servierdüse im Keller der Bar "Le Constellation" war mit zwei Champagnerflaschen auf den Schultern eines Mannes und erreichte mit dem Stab die Schaumstoffplatten, ev. hat sie sogar reingestochen, dann verdampfte der Schaumstoff lokal und das Gas entzündet sich dann sofort, dann reicht ein Funke zur Entzuendung - die Funken einer Wunderkerze.

Wie heiss ist der Stab einer Wunderkerze? ca. 400 Grad wie eine normale Kerze am heissesten Punkt, wo die Flamme blau ist.

Wie heisst die Servierdüse, die die Brandstifterin war? Der Name ist UNbekannt, die Medien verschweigen offensichtlich den Namen der Brandstifterin.


Giftgas und Rauchvergiftung

Wenn Schaumstoff verbrennt, dann entstehen giftige Gase:
Chlorwasserstoff - Zyanidgase - Kohlenmonoxid (CO) - wenn z.B. Teflon verbrennt, entseht auch Fluorwasserstoff und provoziert schlimmste Veraezungen
Dann werden die Leute ohnmächtig.
Die Lüftung des Barkellers ist bei einem grossen Feuer total überfordert und kann nicht alle Giftgase absaugen.

Verpuffung
-- die Gase entstehen bei der Verbrennung
-- die Gase sind brennbar
-- wenn der Raum geschlossen ist, ist das Feuer gehemmt und die Gase sammeln sich an
-- macht jemand die Tür auf, kommt Sauerstoff, das Feuer vergrössert sich, das Gas ist da und explodiert.

Verbrennung durch hohe Temperaturen ohne Kontakt zu einer Flamme
-- wenn es sehr heiss wird (ca. 400 Grad reichen aus), brennen gewisse Materialien auch OHNE Flamme
-- Eukalyptusbäume entflammen sich bei Waldbränden durch hohe Lufttemperaturen von selber
-- Vorhänge entzünden sich von selber
-- die Haut von vielen Opfern verbrannte OHNE Kontakt mit dem Feuer, das ist wie eine Verbrühung mit Heisswasser (50 Grad) oder mit heissem Dampf (50 Grad), oder durch heisse Luft (300-400 Grad): Heisse Luft bei einem Feuer kann nach kurzer Zeit die Haut abbrennen lassen, ohne dass Flammen die Haut berühren: Der Körper wird gekocht
-- es war ein oranges Feuer, also hatte das Feuer eine eher niedrige Temperatur
-- eine Kerze ist an der heissesten Stelle, wo die Flamme blau ist, ca. 400 Grad heiss
-- Sauna-Temperatur: 70 bis 90 Grad 10 Minuten lang - nach einer Stunde Sauna wäre die Haut auch weg, dann wäre man "gekocht" - so kommt es manchmal zu Unfällen, wenn dumme Frauen die Saunatür nicht mehr öffnen können und dann in der Sauna sterben

-- Weihnachtsbäume enthalten ätherische Öle - das ist KEIN gescheiter Weihnachtsbrauch - sie können sich allein von der heissen Luft einer Kerze von selbst entzünden

Danke für die Info Informant Laborant.

=====

INFERNO-Bar in Crans-Montana am 10.1.2026: Tote Servierdüse konnte nicht wiederbelebt werden:
Crans-Montana: Bar-Betreiber trauern um Angestellte (†24)
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-bar-betreiber-trauern-um-angestellte-24-67082972

Bar-Betreiber trauern um Angestellte
18.02: Immer mehr Details zur tragischen Silvesternacht von Crans-Montana kommen nach der Vernehmung des Wirte-Paars Moretti ans Licht.

So berichtet Jaques Moretti laut «BFMTV» vom Tod einer seiner Angestellten: «Ihr Freund und ich haben mehr als eine Stunde lang versucht, sie draussen auf der Strasse zu reanimieren.»

Doch es sei für die 24-jährige Angestellte Morettis bereits zu spät gewesen. Offenbar besonders tragisch: Das Wirte-Paar hatte eine enge Beziehung zu seiner Kellnerin.

Jessica Moretti meint dazu: «Sie war wie meine kleine Schwester. Sie hat Weihnachten mit uns verbracht. Ich bin am Boden zerstört.»


[Vielleicht war das Kellnerin Cyane, die am verschlossenen Notausgang scheiterte:

Todesfalle INFERNO-Bar in Crans-Montana am 8.1.2026: Service-Angestellte Cyane stand vor dem verschlossenen Notausgang:
Crans-Montana: «Sie hätte gerettet werden können» – Angehörige fassungslos
https://www.20min.ch/story/crans-montana-sie-haette-gerettet-werden-koennen-angehoerige-fassungslos-103482697

WIESO waren Notausgänge zugesperrt? Damit keine Leute reinkommen, die das Lokal genau kennen...]




Jetzt ermittelt Staatsanwaltschaft auch gegen die Gemeinde
https://www.20min.ch/story/crans-montana-liveticker-news-und-updates-103478718

«Vetternwirtschaft muss aufhören»: Calmy-Rey fordert Aufarbeitung
https://www.20min.ch/story/crans-montana-vetternwirtschaft-muss-aufhoeren-calmy-rey-fordert-aufarbeitung-103484018


Crans-Montana: Jetzt ermittelt Staatsanwaltschaft auch gegen die Gemeinde



Crans-Montana: Gelöschtes Video vom Le Constellation zeigt wilde Partyszenen
https://www.20min.ch/video/crans-montana-le-constellation-video-geloeschter-clip-zeigt-wilde-partys-103483890
Nach dem Brandunglück in Crans-Montana sorgt ein Video aus der Bar Le Constellation für Aufsehen. Wie die «Weltwoche» berichtet, zeigt ein inzwischen gelöschter Werbeclip exzessive Partyszenen. Das Video war bereits vor der Katastrophe online.


Türe verschlossen: «Mehr als 4,5 Jahre gibt das wohl trotzdem nicht»
https://www.20min.ch/story/tuere-verschlossen-fuer-eventualvorsaetzliche-toetung-reicht-das-wohl-nicht-103483907

Daniel Graf -- Jacques Moretti hat zugegeben, dass eine Servicetüre des Constellation von innen verschlossen war, und er Schallschutz aus dem Baumarkt verbaute. Anwalt Christian Lenz sagt, mehr als 4,5 Jahre dürften trotzdem nicht drohen.
  • Der Besitzer des Le Constellation hat gegenüber Ermittlern zugegeben, dass der eine Servicetüre der Inferno-Bar verschlossen gewesen sei.
  • Auch habe er Schallschutzmatten aus dem Baumarkt verbaut.
  • Laut einem Rechtsanwalt dürfte das aber nicht für eine Verurteilung wegen eventualvorsätzlicher Tötung ausreichen.
  • Das maximale Strafmass dürfte damit im Falle einer Verurteilung weiterhin 4,5 Jahre betragen.

Der Sicherheitsdirektor des Kantons Wallis verteidigt die NICHT-Vorschriften im Brandschutz:
Crans-Montana: «Es war wie Krieg»: Walliser Sicherheitsdirektor über Brandnacht
https://www.20min.ch/story/crans-montana-es-war-wie-krieg-walliser-sicherheitsdirektor-ueber-brandnacht-103483948
Karin Leuthold -- Stéphane Ganzer schildert die dramatische Nacht der Tragödie. Er verteidigt die Walliser Vorschriften im Brandschutz.



10.1.2026: Klare FRAGEN:
Tragödie in Crans-Montana: Trotz Vorstrafen: Warum durfte Moretti drei Lokale betreiben?

https://www.20min.ch/story/tragoedie-in-crans-montana-trotz-vorstrafen-warum-durfte-moretti-drei-lokale-betreiben-103483630

Selina Keller -- Barbesitzer Jacques Moretti wurde in Frankreich wegen Zuhälterei verurteilt und mit einem Verbot zum Führen eines Betriebs belegt. Trotzdem durfte er drei Lokale führen, obwohl das kantonale Gesetz dies verbietet.



Spekulationen in Crans-Montana am 10.1.2026: Neues Baugesetz für 2026 kann man anwenden: 
Crans-Montana: Es war erst 86 Minuten in Kraft: Gesetz könnte Gemeinde schützen
https://www.20min.ch/story/crans-montana-es-war-erst-86-minuten-in-kraft-gesetz-koennte-gemeinde-schuetzen-103483585

Alessia Rambaldi -- Wenige Minuten vor der Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation trat ein neues Gesetz in Kraft. Der Artikel 37 könnte die Gemeinde aus der Haftung nehmen – und von einem Millionen-Schadenersatz befreien.

    Ein neues Walliser Baugesetz ist kurz vor dem Brand in der Bar Le Constellation in Kraft getreten.
    Der Absatz 5 des Artikels 37 könnte die Gemeinde Crans-Montana vor Schadenersatzforderungen bewahren.
    Ob die Voraussetzungen einer Haftung erfüllt sind, wird derzeit untersucht.

An Neujahr trat im Wallis ein neues kantonales Gesetz in Kraft – nur 86 Minuten später kam es in der Bar Le Constellation zur Brandkatastrophe, bei der 40 Menschen ums Leben kamen und 116 teils schwer verletzt wurden.

Konkret wurde der Artikel 25 des Walliser Baugesetzes zu Artikel 37 umnummeriert und mit einem zusätzlichen Absatz ergänzt. Dieser könnte die Gemeinde Crans-Montana bei einer Klage vor einem allfälligen Schadenersatz in Millionenhöhe schützen. Das berichtet der «Blick».

Neuer Artikel auf Brand anwendbar
«Die zuständige Behörde haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass Bauherren und deren Vertreter gegen die Vorschriften dieses Gesetzes verstossen», heisst es im Artikel 37, Absatz 5, des Walliser Baugesetzes. Sollte diese Regelung bei einer Schadenersatzklage gegen Crans-Montana angewendet werden, könnte die Gemeinde theoretisch von einer Haftung für die beim Inferno entstandenen Schäden befreit sein.

Der ehemalige Artikel 25 wurde mit dem Jahreswechsel zum revidierten Artikel 37.Screenshot/lex.vs.ch

Der neue Artikel 37 sei auf den Brand in Crans-Montana anwendbar, erklärt Rechtsanwalt und SVP-Nationalrat Pascal Schmid der Zeitung auf Anfrage. Der Schaden habe sich realisiert, als die neue Bestimmung bereits in Kraft war.

Haftungsausschluss könnte nicht greifen
Ganz so einfach sei es jedoch nicht, erklärt der Anwalt: Man könne nicht ausschliessen, dass die Gerichte von einem «zusammengesetzten Tatbestand» ausgehen. «Die Gerichte könnten annehmen, das Schwergewicht liege nicht beim Brand, sondern bei der unterlassenen Aufsichtstätigkeit, die sich noch unter altem Recht zugetragen hat. Folglich würde der Haftungsausschluss nicht greifen.»

Weiter könne man die Haftung der Gemeinde nicht einfach auf die Barbetreiber überwälzen, erklärt Schmid mit Verweis auf die Walliser Kantonsverfassung. Diese sieht vor, dass der Kanton und die Gemeinden für den Schaden haften, den ihre Angestellten gegenüber Drittpersonen verursachen. Zivilrechtlich würden die Betreiber haften, öffentlich-rechtlich sei es jedoch die Gemeinde. «Das sind zwei getrennte Haftungen, die nebeneinanderstehen», sagt der Anwalt.
Artikel befreit Behörde nicht von jeglicher Haftung

Der Kanton Wallis erklärt dem «Blick» auf Anfrage, der neue Artikel 37 hebe die Haftung der Behörden weder allgemein noch in allen Fällen auf. Vielmehr solle er an die primäre Verantwortung der Bauherrschaft erinnern. Der Artikel befreie die Behörde nicht von jeglicher Haftung im Falle grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichen Handelns.

Und weiter: «Die Frage, ob die Voraussetzungen einer Haftung erfüllt sind, sowie die Frage der zeitlichen Anwendung des neuen Baugesetzes wird die derzeit von der Walliser Staatsanwaltschaft geführte Untersuchung beantworten.»




10.1.2026: Walliser Anästhesistin erzählt von Horror-Brandnacht: «Viele hatten verbrannte Hände»
https://www.blick.ch/schweiz/walliser-anaesthesistin-erzaehlt-von-horror-brandnacht-viele-hatten-verbrannte-haende-id21585670.html

Zitat:
Die Patienten, die aktuell im Spital behandelt werden, haben vor allem Verbrennungen im Bereich der Arme und Hände. «Doch auch das braucht viele Operationen. Hauttransplantationen, plastische Chirurgie», meint die Spezialistin. Die Heilung werde also noch einige Zeit dauern.

Der Artikel:

Mattia Jutzeler -- Redaktor News -- Natalie Urwyler arbeitete als Anästhesistin im Spital Wallis. Bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana war sie im Dienst. Jetzt erzählt sie von ihren Erlebnissen aus der Horror-Nacht.

Insgesamt 40 Menschen sind bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana gestorben. Hinzu kommen mindestens 116 Verletzte. Viele der Opfer wurden zuerst im Spital Wallis in Sitten VS behandelt. Als Anästhesistin war Natalie Urwyler in dieser Silvesternacht für die Narkose der Opfer zuständig. Gegenüber dem «Spiegel» erzählt sie von ihren Erlebnissen aus dieser Nacht.

So wurden die ersten Brandopfer von ihren Eltern in Privatautos ins Spital gebracht, erzählt Urwyler. «Sie hatten Verbrennungen im Gesicht, am Brustkorb oder dem Rücken. Sehr viele hatten auch verbrannte Hände, meist aussen, weil sie ihr Gesicht vor den Flammen schützen wollten.» Die Opfer seien ansprechbar, aber in Panik gewesen, schildert die Anästhesistin. Dazu hätten sie grosse Schmerzen gehabt.

Katastrophenplan funktionierte gut
Auch über eine Woche nach der Brandkatastrophe lassen die Erinnerungen aus der Katastrophennacht Urwyler nicht los. «Diese Angst und die Schmerzen, die die jungen Menschen hatten. An die werde ich mich sicher noch lange erinnern», sagt sie dem «Spiegel». «Es gab auch einige, die jünger waren als 16 Jahre.»

Das Spital Wallis musste in der Silvesternacht seinen Katastrophenplan aktivieren. Die Notfallbehandlung der Opfer sei im Grossen und Ganzen gut gelungen, erzählt Urwyler. «Die Rettungskette funktionierte sehr gut, die Informationen wurden weitergeleitet. Alle verfügbaren Dienste wurden aufgeboten.» Viele der schwerer verletzten Opfer wurden noch in der Silvesternacht vom Spital in spezialisierte Kliniken verlegt. «Jetzt haben wir noch etwa zehn Patientinnen und Patienten bei uns.»

Langer Heilungsprozess
Die Opfer im Spital Wallis würden alle sehr unterschiedlich mit den traumatischen Erlebnissen der Brandkatastrophe umgehen, erzählt Urwyler dem «Spiegel». «Manche versuchen, sich zusammenzureissen, andere lassen ihren Gefühlen eher freien Lauf», sagt die Anästhesistin. «Die, die ihre nahen Menschen verloren haben, sind am Boden zerstört.»

Die Patienten, die aktuell im Spital behandelt werden, haben vor allem Verbrennungen im Bereich der Arme und Hände. «Doch auch das braucht viele Operationen. Hauttransplantationen, plastische Chirurgie», meint die Spezialistin. Die Heilung werde also noch einige Zeit dauern.


Nicolas (55) am 10.1.2026: WIESO hat er nichts an der Mausefalle korrigiert?
Gemeinde-Chef Féraud: Wie tickt der «Dorfkönig» von Crans-Montana?
https://www.blick.ch/politik/gemeinde-chef-feraud-wie-tickt-der-dorfkoenig-von-crans-montana-id21583530.html

Céline Zahno und Joschka Schaffner -- Er wollte Crans-Montana zu neuem Glanz verhelfen – nun lastet auf dem Gemeindepräsidenten eine Tragödie, die die ganze Welt erschüttert. Wer ist Nicolas Féraud?

Nicolas Féraud (55) hatte eine Vision. Der Ruf Crans-Montanas VS soll in die Welt strahlen – und die Welt in den Walliser Skiort kommen. Unter ihrem Präsidenten wurde die Berggemeinde mondäner, grösser, luxuriöser. Milliardenschwere Megaprojekte, eine bevorstehende Ski-WM sowie der Verkauf der Bergbahnen an einen US-Giganten zeigen: Hier herrscht Aufbruchstimmung. Crans-Montana solle ein «nationales und internationales Leuchtfeuer für Wellness und Entwicklung» werden, wie der FDP-Politiker noch letztes Jahr bekräftigte.

Am Dienstag stehen Féraud und seine Gemeinde tatsächlich an der Weltöffentlichkeit. Die Welt blickt jedoch aus einem anderen Grund auf Crans-Montana, als es sich der Gemeindepräsident vorgestellt hatte: Fünf Tage nach der schrecklichen Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation muss er den über 100 Journalistinnen und Journalisten aus zahlreichen Ländern erklären, wie es zur Tragödie mit 40 Toten und 116 Verletzten kommen konnte.

Fragen gibt es viele. Féraud kennt darauf wenig Antworten. Stattdessen trifft der Gemeindepräsident eine fatale Aussage: «Die Gemeinde ist als Geschädigte am meisten betroffen, vor allen anderen.» Spätestens damit hat die internationale Presse ihren Sündenbock gefunden.

Gemeindepräsident seit 2012
Die Situation zeigt eindrücklich: Für den studierten Pharmazeuten war Druck bisher eher ein Fremdwort. Als die vier Dörfer Randogne, Chermignon, Montana und Mollens 2017 fusionierten, setzte er sich im Wahlkampf überraschend eindeutig gegen seinen Konkurrenten aus der Walliser Mitte durch.

Féraud, der in der Region geboren wurde, war davor keineswegs ein unbeschriebenes Blatt: Bereits seit 2009 sass er für die FDP im Gemeinderat von Randogne, 2012 wurde er in der Kleingemeinde zum Präsidenten. Crans-Montana führt er nun im Vollzeit-Amt. Dabei verdient er rund 180’000 Franken, wie die Walliser Tageszeitung «Le Nouvelliste» 2021 schrieb.

Zu Beginn seiner langen Amtszeit als erster und bisher einziger Gemeindepräsident von Crans-Montana sah sich Féraud aber durchaus so etwas wie Kritik ausgesetzt.

Eine neue Gemeinde aufzubauen sei «ein schweres Erbe», schrieb «Le Nouvelliste» ein Jahr nach Férauds Wahl. Crans-Montana brauche einen starken «Kapitän», um die Verwaltungen zusammenzuführen, Reglemente zu vereinheitlichen und dabei auch die zahlreichen lukrativen Bauprojekte nicht aus den Augen zu verlieren. Féraud handle «eigensinnig» und sei den komplexen Aufgaben nicht gewachsen, so der Vorwurf aus den anderen Parteien.

Crans-Montana im Aufbruch
Die Kritik währte nicht lange. Mittlerweile gilt Féraud im Walliser Nobelort als unbestrittenes Oberhaupt. Bereits zweimal wurde er wiedergewählt. In dieser Zeit trieb er den grossen Umbruch voran: In Crans-Montana entstehen zurzeit acht Megaprojekte, insgesamt werden 1,6 Milliarden Franken investiert. US-Touristen verbringen hier ihre Ferien, das Skigebiet wurde 2024 vom amerikanischen Konzern Vail Resorts übernommen.

Die Kirsche auf der Torte soll nächstes Jahr folgen: In die Ski-WM 2027 investiert Crans-Montana 42 Millionen Franken. Sportfan Féraud sitzt als Vizepräsident im Organisationskomitee des Grossevents.

Die verhängnisvolle Pressekonferenz
Seine Aufgaben löste Féraud bisher mit viel Lockerheit. In der Bevölkerung sei er beliebt, im Gespräch charismatisch, wie die «NZZ» schreibt. Unter den Lokaljournalisten gelte er als eine Art Dorfkönig. Als er Ende letzten Jahres Journalisten der «Zeit» empfing, chauffierte er sie im Jeep durch sein Reich. «Als wäre er auf Patrouille», so die Wochenzeitung.

Das Lockere, das ihn über Jahre so zuverlässig begleitete, verlor der Dorfsheriff nach der verhängnisvollen Silvesternacht innerhalb weniger Stunden. Zuerst bestritt Féraud, dass seine Gemeinde beim Brandschutz geschlampt hatte, und kanzelte Journalisten ab, die kritisch nachfragten. Dann tauchte er übers Wochenende ab, holte sich Hilfe bei namhaften PR-Experten. Nur um in aller Öffentlichkeit erneut zu versagen: Statt König wollte er plötzlich Opfer sein.


10.1.2026: Blocher zu Crans-Montana: «Ich schäme mich für die Schweiz»
https://www.blick.ch/politik/blocher-zu-crans-montana-ich-schaeme-mich-fuer-die-schweiz-id21586005.html

Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana mit 40 Todesopfern kritisiert Christoph Blocher nicht nur die Schweiz scharf, sondern zeigt auch Verständnis für die Kritik aus Italien.



Kanton Wallis am 11.1.2026: Junge Bevölkerung findet Hetze gegen die korrupten Strukturen daneben:
«Korruptions-Filz»: Wallis unter Beschuss – das denken Einwohner
https://www.20min.ch/story/walliser-in-zuerich-haetten-sie-das-nicht-besser-gemacht-103483938

Melissa Greiter -- Das Wallis steht in der Kritik für seinen Umgang mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Walliser verteidigen ihre Regierung – andernorts hätte man das nicht besser gemacht.

    Das Wallis steht in der Kritik.
    Die Behörden seien mit der Aufarbeitung des Infernos von Crans-Montana überfordert.
    Anders sehen das die Walliser selbst: Sie stehen hinter ihrer Regierung.
    Ein Fazit über die Untersuchung lasse sich aber erst am Ende ziehen.

Die Liste der Fehler, die dem Wallis, seiner Regierung sowie den Behörden im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana vorgeworfen werden, ist lang. Die Kontrollen hätten versagt. Der Gemeindepräsident habe an der Pressekonferenz versagt. Die Staatsanwaltschaft versage bei der Aufarbeitung des Falles, man müsse dem Wallis den Fall wegnehmen. Das Walliser System versage. Der ganze Kanton versage und setze den Ruf der Schweiz aufs Spiel.

Auch viele Kommentatoren auf Newsportalen oder Social Media orten ein Walliser Problem. Die Rede ist etwa vom «Korruptions-Filz im Wallis», der sichtbar werde. «Die Vetterliwirtschaft im ganzen Kanton ist Mitgrund für das Komplettversagen der Behörden und auch der Betreiber der Bar», schreibt ein 20-Minuten-Leser.

In Crans-Montana selbst will man davon nichts wissen. Zu gross sind Schock und Schmerz noch, um sich mit solchen Fragen zu befassen. Anders sieht es in Sierre aus. Auch wenn die Fähigkeit der Walliser Behörden auch hier nicht das zentrale Thema ist, verteidigen einige Walliser das System, wie eine Umfrage unter Passanten zeigt.

Emile (20)
«Ich setze mich zwar nicht gross mit Politik auseinander, aber ich finde, dass das Wallis einen guten Job macht. Im Kanton Zürich hätten sie das nicht besser gemacht. Generell macht das Wallis einen sehr guten Job, besser, als es etwa der Kanton Waadt nach den Ausschreitungen in Lausanne gemacht hat.»

Finn* (30)
«Crans-Montana war zweifellos extrem schlimm, aber die ganzen Anschuldigungen aus den anderen Kantonen, die darauf folgten, sind politischer Natur. Das interessiert mich nicht. Ich glaube nicht, dass das Wallis hier einen schlechten Job macht.»

Jade (24)
«Ich kenne jemanden, der in der Rechtsabteilung des Kantons Wallis arbeitet. Dort versteht niemand, wieso jetzt so über das Wallis hergezogen und behauptet wird, dass wir zu familiär seien und das nicht selbst schaffen würden. Ich kann verstehen, dass sie das nervt.»

Leon* (20)
«Wir haben in Crans-Montana Freunde verloren. Politische Vorwürfe interessieren uns nicht, damit beschäftigen wir uns nicht.»

Ines (23)
«So ein tragisches Ereignis braucht Zeit für die Aufarbeitung. Ich habe noch nichts von den Vorwürfen gegen das Wallis gehört, aber ich glaube, dass es noch zu früh ist, um über die Arbeit der Kantonsbehörden ein Urteil zu fällen.»

Georges (21)
«Man hört auf Social Media viele Stimmen, darum ist es schwierig, zu sagen, was stimmt und was nicht. Für mich ist es schwierig, die Arbeit der Behörden zu beurteilen – gerade bei einem Ereignis, das so tragisch und aussergewöhnlich ist.»

*Name geändert


Crans-Montana am 11.1.2026: «Es war wie Krieg»: Walliser Sicherheitsdirektor über Brandnacht

https://www.20min.ch/story/crans-montana-es-war-wie-krieg-walliser-sicherheitsdirektor-ueber-brandnacht-103483948


Haut für Brandopfer kann man züchten am 11.1.2026:
Lausanne: So züchtet Labor Haut für Brandverletzte von Crans-Montana
https://www.nau.ch/news/forschung/lausanner-labor-zuchtet-haut-fur-brandverletzte-von-crans-montana-67083065


Die Morettis am 11.1.2026: zu reich zum Denken: mit Masarati - mit schlechten Arbeitsbedingungen mit Zwang zum Schultersitz mit Champagnerflaschen-Wunderkerzen - geschlossenen Notausgängen und Feuerlöscher in Büro eingeschlossen usw.:
Wallis ermittelte bereits früher gegen Bar-Inhaber Moretti
https://www.nau.ch/news/schweiz/wallis-ermittelte-bereits-fruher-gegen-bar-inhaber-moretti-67083099

Redaktion -- Crans-Montana -- Beim Feuer in der Bar in Crans-Montana starben 40 Menschen, über 100 wurden verletzt. Im Ticker bleibst du über die neusten Entwicklungen im Bild.

Wallis ermittelte bereits gegen Bar-Inhaber Moretti

07.30: Nach der Brand-Katastrophe in Crans-Montana ermitteln die Behörden gegen die Barbetreiber Jacques und Jessica Moretti. Bereits bekannt war, dass Jacques Moretti in Frankreich wegen Zuhälterei verurteilt worden war. Nun schreibt die «Sonntags Zeitung», dass die Morettis auch im Wallis bereits mehrfach ins Visier der Justiz gerieten.

Erstmals untersuchten Walliser Behörden das Ehepaar 2020 im Zusammenhang mit einem Covid-Überbrückungskredit von 75’500 Franken. Kurz nach der Auszahlung kauften die Morettis einen Maserati im Wert von über 33’000 Franken. Das veranlasste die Walliser Kantonalbank dazu, die Justiz zu informieren.

Die Untersuchung wegen möglicher Zweckentfremdung des Kredits wurde jedoch eingestellt, da laut Behörden keine Straftat vorlag. Der Wagen war als Geschäftsvermögen der Bar deklariert. 2022 folgten weitere Abklärungen wegen Beschwerden von Mitarbeitenden über Arbeitsbedingungen in ihren Betrieben, deren Resultate nicht öffentlich bekannt sind.


Ex-Kellnerin kündigte wegen Sicherheitsbedenken
03.15: Im Rahmen der Untersuchungen rücken die Sicherheits- und feuerpolizeilichen Massnahmen in den Fokus. Was ehemalige Angestellte des «Le Constellation» sagen, erhöht den Druck auf das Inhaber-Paar weiter.

Gegenüber französischen Medien sagte Sarah, sie habe einst für dort gearbeitet, jedoch nach wenigen Monaten gekündigt. «Ich weigerte mich, viele der Dinge zu tun, die sie verlangten.»

So hätten die Kellnerinnen versuchen sollen, Kunden von den Champagnerflaschen mit den Wunderkerzen zu überzeugen, was sie für gefährlich hielt. Sie habe sich auch geweigert, mit der Flasche auf den Schultern einer anderen Angestellten zu sitzen. Es sei gefährlich mit all den betrunkenen Leuten, sie habe Angst um ihre Haare gehabt.

Zudem seien die Notausgänge immer verschlossen gewesen. Sie habe die Türe nur öffnen dürfen, um in die Wohnung darüber zu gehen. Die Feuerlöscher seien in einem Büro gewesen, das ebenfalls oft verschlossen gewesen sei.

Maxime, ein weiterer ehemaliger Kellner im «Le Constellation» bestätigt das. «Es bestand definitiv ein Risiko, die Feuerschutzmassnahmen waren mangelhaft.» Die Angestellten seien nicht instruiert worden, die Ausgänge seien verschlossen oder blockiert gewesen.


Mausefalle Crans-Montana am 11.1.2026: Die zu enge Treppe wird zum Hauptfaktor - und niemand will das 10 Jahre lang gemerkt haben:
Neue Berichte enthüllen Todesfalle: 34 der 40 Opfer von Crans-Montana starben auf Treppe
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/neue-berichte-enthuellen-todesfalle-34-der-40-opfer-sollen-auf-treppe-gestorben-sein-id21588398.html

Natalie Zumkeller -- Redaktorin News -- Laut Berichten italienischer Ermittler soll die Treppe im Le Constellation für den grössten Teil der Opfer zur Todesfalle geworden sein – 34 der 40 Toten wurden unter den Stufen gefunden.

40 Tote, der grösste Teil von ihnen junge Menschen – besonders verhängnisvoll dürfte für die Opfer der Brand-Katastrophe in Crans-Montana in der Silvesternacht die Treppe geworden sein. Das geht aus einem Bericht italienischer Ermittler hervor. Diese beschreiben, dass 34 der 40 Opfer dort gefunden worden sein sollen.

Ein internationales Team an Ermittlern sah sich die Inferno-Bar Le Constellation am 4. Januar, drei Tage nach der Tragödie, an. Das berichtet die italienische Zeitung «Il Giornale». Die Leichen sollen gestapelt am Fuss der Treppe aufgefunden worden sein – diese wurde bei Umbauarbeiten 2015 verkleinert.

Lokal wohl eigenhändig umgebaut
«34 Leichen wurden am Fusse der Treppe gestapelt gefunden», so der Bericht. Drei weitere Leichen seien laut «Bild» vor dem Raucherraum gefunden worden, die restlichen hätte man vor dem Lokal aufgefunden.

2015 übernahmen Jacques und Jessica Moretti die Beiz Le Constellation. Jacques Moretti baute die Bar in Eigenregie um. Die Treppe, die aus der Kellerbar ins Erdgeschoss führt, wurde beim Umbau verengt. Auch die Schallschutz-Deckenverkleidung wurde eigenständig angebracht. Diese fing in der dramatischen Nacht Feuer.


Zusammenfassung der Brandstiftung in Crans-Montana am 11.1.2026: Die kriminelle Servierdüse steckte im Suff die ganze Wunderkerze MIT dem brennenden Stäbchen in die Deckenisolation
von Michael Palomino NIE IMPFEN - 11.1.2026

Also die Servierdüse het mit dr Wundercherze dr Schümstoff gfigget.
Und das isch e chli zheiss gi gäl.

das wott doch niemer zuegä vo dene.

Das glühende Stäbli vo enere Wundercherze isch so 200 Grad scho.

aa die Servierdüse hets doch nume guet gmeint.


[Bis heute (12.1.2026) weiss NIEMAND, wie diese Brandstifter-Servierdüse heisst, und ob sie überlebt hat].




12.1.2026: Sitten: Barbesitzer von «Le Constellation» offiziell in Untersuchungshaft
https://www.nau.ch/news/schweiz/barbesitzer-von-le-constellation-offiziell-in-untersuchungshaft-67083323


https://orf.at/stories/3416910/


12.1.2026:
Crans-Montana: Gemeinde darf nicht als Klägerin auftreten
https://www.20min.ch/story/crans-montana-gemeinde-darf-nicht-als-klaegerin-auftreten-103484667

Reto Bollmann -- Wie die Walliser Staatsanwältin der Gemeinde mitteilte, darf diese ihren Klägerstatus nicht wahrnehmen. Crans-Montana zieht den Antrag zwar zurück, will im Verfahren aber doch mitreden.



12.1.2026: Arosa GR: «Gästen mulmig»: Bar entfernt zertifizierte Schallschutzmatten
https://www.20min.ch/story/brandschutz-in-graubuenden-arosa-zieht-konsequenzen-103483632


12.1.2026: Nun sollen die schwer entzündlichen Brandschutzmatten plötzlich "leicht entflammbar" sein:
Brandgefahr: «Leicht entflammbar»: Jumbo warnt nun vor Schallschutzmatten

https://www.20min.ch/story/brandgefahr-leicht-entflammbar-jumbo-warnt-nun-vor-schallschutzmatten-103484169


Vorfall mit "Wunderkerzen" in Italien am 12.1.2026: "Wunderkerzen" in einem Hotel in Ariano setzten Vorhänge in Brand - und weitere Feuer durch "Wunderkerzen" und Akustik-"Schaummatten":
West Warwick (Rhode Island) am 20.2.2003 mit 100 Toten -- Kocani (Nordmazedonien) am 16.3.2025 mit 63 Toten:
Hochzeit in Italien: Drei Tage vor Crans-Montana: Partyfontänen setzen Hotel in Brand
https://www.20min.ch/story/hochzeit-in-italien-drei-tage-vor-crans-montana-partyfontaenen-setzen-hotel-in-brand-103484487

Fototexte:

1. Nach dem Grossbrand in Crans-Montana stehen Partyfontänen als wahrscheinlicher Auslöser im Zentrum der Ermittlungen.
2. Die Gefährlichkeit solcher Partyeffekte im falschen Umfeld zeigen weitere ähnliche Fälle. In Italien entzündeten kurz vor dem Jahreswechsel Funken von Torten-Fontänen in einem Hotel Decke und Vorhänge – etwa 200 Hochzeitsgäste gerieten in Panik.
3. Der Bräutigam wurde verletzt, weil er noch versuchte, die Flammen zu stoppen, während das Feuer sich rasch ausbreitete.
4. Videos in sozialen Netzwerken zeigten das Inferno; die Feuerwehr brachte den Brand erst mit grosser Mühe unter Kontrolle.

Der Artikel:

Partyfontänen stehen nach der Brandnacht von Crans-Montana im Fokus. Ähnliche Fälle zeigen: Funken können innert Minuten zur Todesfalle werden. Eine Hochzeitsgesellschaft in Italien kam Ende 2025 noch glimpflich davon.

Während die Ermittlungen zur verheerenden Brandnacht in Crans-Montana andauern, stehen pyrotechnische Gegenstände, genauer gesagt sogenannte Partyfontänen, als Auslöser noch immer im Fokus. Gleichzeitig werden immer mehr ähnliche Fälle bekannt, deren Lehren in Crans-Montana offenbar missachtet wurden.

Auch bei Hochzeitsfeierlichkeiten in Italien kam es kurz vor der Jahreswende zu einem ähnlichen Fall, wie die italienische Tageszeitung «La Repubblica» berichtete. Auf einer Torte angebrachte Fontänen versprühten dabei Funken, die eine Zwischendecke und die Vorhänge im Kristall Palace in Ariano Irpino (Provinz Avellino) in Brand setzten. Die Gruppe von etwa 200 Personen brach in Panik aus.

Bräutigam mit Verbrennungen im Spital

Innerhalb weniger Minuten breitete sich das Feuer in der Eingangshalle aus. Für den Griff nach einem Feuerlöscher war es somit schnell zu spät. Das Hotelpersonal half den verängstigten Gästen, die Räume zu verlassen. Am schlimmsten traf es den Bräutigam, der mit Verbrennungen ins Spital gebracht wurde, nachdem er vergeblich versucht hatte, die Flammen zu löschen.

Tote waren in Ariano Irpino im Gegensatz zu Crans-Montana zum Glück keine zu beklagen. Weitere tödliche Fälle finden sich jedoch mehrere. So etwa das Station Fire, das sich am 20. Februar 2003 im US-amerikanischen West Warwick (Rhode Island) ereignete. Hier verloren 100 Personen ihr Leben, nachdem Bühnenfontänen, die sich fächerförmig von der Bühne ergossen, leicht entflammbaren Polyurethan-Schaum im Raum entzündet hatten.

Und gerade letztes Jahr, am 16. März 2025, starben bei einem Clubbrand in Kochani, Nordmazedonien, 63 Menschen. Auch hier entzündeten die Funken brennbare Akustikschaumplatten, die über die Dachkonstruktion brannten und den gesamten Veranstaltungsort schnell in Flammen und giftigen Rauch hüllten.


INFERNO-Bar in Crans-Montana am 12.1.2026: KEINE Notausgänge - Brandfall war nie "vorgesehen" - voll daneben:
Crans-Montana: Zeuge: «Mangel an Notausgängen überraschte mich»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-zeuge-mangel-an-notausgaengen-ueberraschte-mich-103484463

Justin Arber -- Mehrere Gäste, die sich in der Silvesternacht in der Bar Le Constellation aufhielten, erklärten gegenüber den Ermittlern, keine Notausgänge gesehen zu haben. Ausserdem soll es eine geheime Bar gegeben haben.

Darum gehts:
  • Bei dem Brand in Crans-Montana sahen mehrere Gäste keine Notausgänge, geht aus Zeugenaussagen hervor.
  • Eine ehemalige Angestellte sprach von fehlenden Sicherheitsvorkehrungen.
  • Der Barbetreiber sagt, es sei alles vorschriftsgemäss gebaut worden.

Mehr als ein Dutzend Personen wurden seit der tragischen Neujahrsnacht in Crans-Montana von den Walliser Behörden befragt. RTS hatte Einsicht in die mehr als 300 Seiten umfassende Akte und somit auch in die Zeugenaussagen. Fast alle hätten sich an jenem Abend im Untergeschoss der Bar Le Constellation befunden, dort, wo sich der Brandherd befand.

Insbesondere ein Punkt sticht hervor: In mehreren Befragungen äusserten die Betroffenen, sie hätten keinen Notausgang im Lokal gesehen. «Die Leute brauchten Zeit, um zu verstehen, dass es brannte. Was mich überraschte, war der Mangel an Notausgängen», wird ein 16-Jähriger zitiert.

Ehemalige Angestellte spricht über Mängel

In den Unterlagen findet sich auch die Befragung einer ehemaligen Barmitarbeiterin, die in jener Nacht kurzzeitig aushalf. Sie sagte, im Barbereich hätten Sicherheitsvorrichtungen für den Brandfall vollständig gefehlt.

Die Ermittlungen müssen nun zeigen, ob die Notausgänge schlecht gekennzeichnet oder durch Rauch verdeckt waren. Videos in den sozialen Medien legen nahe, dass zum Zeitpunkt des Unglücks die grünen Notausgangsschilder nicht beleuchtet waren.

Das sagen die Barbetreiber

Besitzer Jacques Moretti gab in einer ersten Befragung an, alles sei ordnungsgemäss gewesen. «Es gibt mindestens vier Richtungsanzeigen zu den Notausgängen», wird er zitiert. Später gab er an, eine der Nebeneingangstüren, bei der auch mehrere leblose Opfer gefunden wurden, sei von innen verschlossen gewesen. Es handelte sich dabei aber nicht um einen Notausgang.

Geheime Bar?

SRF hat den Grundriss des Le Constellation rekonstruiert. Die Grafik basiert auf Fotos und Videos aus den sozialen Medien, auf Zeugenaussagen sowie auf Geodaten.

Das Medienunternehmen kommt zum Schluss: Hinter der Bar im Untergeschoss hatte es wohl noch mindestens einen weiteren Raum mit der Bezeichnung Le Bar Clandestin. Dieser Raum war an den Fels gebaut. Auf Deutsch lautet der Name etwa «die geheime Bar». Es ist nicht bekannt, ob sie in der Neujahrsnacht geöffnet war.





Die Brandstifterin ist tot am 13.1.2026: Cyane Panine (24) entzündete mit dem heissen Stäbchen einer Wunderkerze eine Schallschutzmatte - dann war das Feuer nicht mehr zu halten:
Cyane Panine (†24) starb im Inferno von Crans-Montana - Das tragische Schicksal der Kellnerin mit Helm
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/cyane-panine-24-starb-im-inferno-von-crans-montana-das-tragische-schicksal-der-kellnerin-mit-helm-id21592329.html

Die Brandstifterin ist tot
                        am 13.1.2026: Cyane Panine (24) entzündete mit
                        dem heissen Stäbchen einer Wunderkerze eine
                        Schallschutzmatte - dann war das Feuer nicht
                        mehr zu halten
Die Brandstifterin ist tot am 13.1.2026: Cyane Panine (24) entzündete mit dem heissen Stäbchen einer Wunderkerze eine Schallschutzmatte -
dann war das Feuer nicht mehr zu halten [1]


Ralph Donghi und Qendresa Llugiqi -- Neue Details zur Brandkatastrophe von Crans-Montana: Bei der Kellnerin mit dem Helm, die den Brand wohl auslöste, handelte es sich um Cyane Panine (†24). Die Kellnerin starb in der Silvesternacht, nachdem Reanimationsversuche gescheitert waren.

Videos von ihr sind um die Welt gegangen: die Kellnerin mit Helm aus der Inferno-Bar Le Constellation in Crans-Montana VS. In der Silvesternacht trägt sie Champagnerflaschen, die mit Wunderkerzen versehen sind. Dabei sitzt sie auf den Schultern einer maskierten Person. Nichts ahnend kommt sie mit dem Feuerwerk nahe an die mit brennbarer Schallisolation versehene Decke, die plötzlich Feuer fängt – und innert Minuten den ganzen Raum in Brand setzt.

Es war der Beginn der Katastrophe, die zu 40 Toten und 116 Verletzten führte. Wer ist diese Frau – und hat sie überlebt? Blick-Recherchen zeigen: Bei der Helm-Frau handelt es sich um Cyane Panine (†24).

Die Kellnerin starb beim Inferno
Bekannt war schon zuvor, dass die junge Französin in der Bar als Kellnerin angestellt war – und beim verheerenden Brand ihr Leben verlor. Auf Social Media wurden in den letzten Tagen Aussagen und Fotos geteilt, die beweisen sollen, dass Cyane Panine die Frau mit dem Helm ist. Das auffälligste Indiz dabei: die extrem langen, blonden Haare – in der Silvesternacht zu einem Zopf geflochten, der hinten aus dem Helm ragt.

Der «Tages-Anzeiger» berichtete am Montag, dass der Redaktion Einvernahmeprotokolle des Bar-Betreiberpaars Moretti vorliegen. Daraus gehe hervor, dass das Paar die Frau auf Fotos der Aktion eindeutig identifiziert habe: Die verstorbene 24-Jährige sei eng vertraut gewesen mit dem Betreiberpaar.

Vergebliche Versuche der Wiederbelebung
Gemäss der Protokolle erklärte Jacques Moretti (49) zur Silvesternacht, dass er nach dem Brand versuchte, in die Bar zu gelangen. Über den Haupteingang sei das nicht gelungen. Erst über eine Servicetür konnten er und ein Begleiter sich Zutritt verschaffen. Diese Tür sei jedoch von innen verriegelt gewesen – was wohl mehreren Partygästen das Leben kostete. Weshalb, könne er nicht sagen, so Moretti.

Hinter der Tür hätten die Männer mehrere Personen reglos am Boden liegend gefunden, die sie ins Freie zogen. Darunter habe sich die junge Kellnerin befunden. «Wir haben über eine Stunde lang versucht, sie wiederzubeleben – bis die Rettungskräfte uns sagten, dass es zu spät sei», so Moretti.

Über die 24-jährige Kellnerin Cyane Panine sagte Barbetreiberin Jessica Moretti (40) der Polizei: «Sie war für uns wie eine Schwiegertochter, wie meine kleine Schwester. Sie hat Weihnachten mit uns verbracht. Ich bin am Boden zerstört.»

«In der Blüte ihres Lebens verstorben»
Blick hat Anwältin Sophie Haenni kontaktiert. Sie vertritt die Familie von Cyane Panine und erklärt: «Meine Mandanten haben ihre Tochter, ihre Schwester verloren. Ihnen wurde ein geliebter Mensch genommen, eine wunderbare Person.» Panine sei offensichtlich ein Opfer dieser tragischen Ereignisse. «Sie ist in der Blüte ihres Lebens verstorben. All ihre Träume wurden zerstört!»

Ob es tatsächlich ihre Tochter war, die den Brand ausgelöst hat, kann die Familie vor Abschluss der Ermittlungen nicht bestätigen. Was laut den Angehörigen klar ist: «Am Abend des 31. Dezember bestand ihre Aufgabe im Erdgeschoss darin, die Gäste zu empfangen und sie zu platzieren. Sie war nicht dafür vorgesehen, den Service am Tisch zu übernehmen», sagt Anwältin Haenni. «Frau Jessica Moretti bat sie, sich aufgrund der grossen Anzahl bestellter Flaschen ins Untergeschoss zu begeben, um ihren Kollegen zu helfen.» Panine sei dieser Anweisung gefolgt, habe ihre Arbeit verrichtet – und das in Anwesenheit von Geschäftsführerin Moretti.

«Sie ist zweifellos ein Opfer»
Haenni erklärt zudem: «Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Brand durch die Vielzahl gleichzeitig an derselben Stelle entzündeter Kerzen ausgelöst wurde. Die Ermittlungen werden dies jedoch klären müssen.» Und: «In jedem Fall hätte der Tod von 40 Personen und mehr als hundert Verletzte vermieden werden können, wenn die Sicherheitsnormen eingehalten und entsprechende Kontrollen durchgeführt worden wären.» Cyane Panine trage keinerlei Verantwortung.

Besonders tragisch: «Cyane wurde niemals über die Gefährlichkeit der Decke informiert und erhielt keinerlei Schulung im Bereich der Sicherheit», so Haenni. «Sie ist zweifellos ein Opfer! Wären die Brandschutzvorschriften eingehalten worden, wäre es schlichtweg nicht zu einem Brand gekommen.»

Eltern kritisieren verschlossene Tür
Die Eltern von Cyane Panine hatten schon früher über ihre verstorbene Tochter geredet – so etwa in einem Interview beim französischen Sender France 3. Die Mutter erklärte: «Sie war nicht nur von aussen schön, sondern hatte auch ein schönes Herz und eine schöne Seele.»

Ihre Eltern können bis heute nicht verstehen, warum die Tür – der rettende Ausgang – verschlossen war. «Natürlich wollte sie fliehen», sagte der Vater. «Sie wollte auch Gästen zur Flucht verhelfen, aber leider war da … diese Tür, die sich nicht öffnen lässt.» Für die Eltern «ist 2026 die Sonne nicht aufgegangen».


Kommentar 13.1.2026: Brandstifterin tot - Mörder tot - Delikte des Barchefs: maximale grobfahrlässige Begünstigung einer Brandkatastrophe in der Bar "Le Constellation"
von Michael Palomino NIE IMPFEN

Das Verrückte an dem FALL Crans-Montana ist:

-- die Brandstifterin ist am eigenen Feuer gestorben, das sie ausgelöst hat, und sie hatte keinen Notschlüssel für den Notausgang, obwohl das angezeigt gewesen wäre
-- und der DJ ist am eigenen Feuer gestorben, das er hat 5 Minuten sich entwickeln lassen, statt die Musik sofort abzubrechen und 1 Wort zu rufen: "sortez!".

Der Chef der Bar hat aber eine maximale grobfahrlässige Begünstigung zur Auslösung eines Brandes mit Massentod von 40 und Schwerverletzte in über 100 Fällen als Folge begangen. Inklusive Nichtinstallation eines Brandmelders und Nichtverteilen von Notschlüsseln für die Notausgänge.

Wegen dieser Begünstigung muss er sitzen. Und die Kontrollen merkten nicht mal, dass ein Feuermelder fehlt...

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Die Schweiz nach der INFERNO-Bar von Crans-Montana am 13.1.2026: ist nicht mehr sicher:
Silvester-Katastrophe: Verunsicherung nach Feuer: «Die Schweiz war für viele der sichere Hafen – dieses Bild litt»
https://www.20min.ch/story/nach-crans-montana-was-die-gesellschaft-jetzt-braucht-103484758



Die Brandstifterin hiess Cyane - und die meisten Opfer starben an Giftgas in der Luft: Hydrogen-Zyanid. Was für ein perverser Zufall. Es stinkt nach KI.

Siehe das folgende Video:
INFERNO-Bar Crans Montana am 13.1.2026: Die Mausefalle wurde zur Gaskammer mit Blausäure+CO:
Video: Kein Feuertod? Obduktions-Schock in Crans-Montana! (14'48'')
https://www.youtube.com/watch?v=7AUaqbnyayg -- YouTube-Kanal: Nhon Le -- hochgeladen am 13.1.2026




Die meisten starben durch Kohlenmonoxidvergiftung und sind müde "eingeschlafen"
-- die grosse Mehrheit der Toten war NICHT verbrannt, sondern starb an Giftgas in der Luft: Hydrogen-Zyanid (HCN), das ist Blausäure -- und sie starben auch an Kohlenmonoxid (CO) - das wurde in ihrem Blut gefunden (1'32'') -- so wurde die Bar "Le Constellation" nicht nur zur Feuerfalle, sondern auch zu einer GASKAMMER (1'35'') -- die Toten, die nicht verbrannt waren, sahen wie Schlafende aus -- kamen unversehrt bei den Forensikern an -- die Gesichter sind mit Russ verschmiert, aber die ganze Haut ist intakt (2'35'') -- die Temperaturen in der Mausefalle erreichten bis zu 800 Grad Celsius (2'46'') -- die Todesopfer weisen Russ in den Lungen auf, bis in die letzten Verästelungen der Bronchien (2'54'') -- das heisst, der Rauch ist eine der Todesursachen (3'5'') -- das Blut der intakten Toten war kirschrot, so sieht das Blut nach einer Kohlenmonoxidvergiftung aus (3'22'') -- "Das CO-Gas bindet sich 200mal stärker an die roten Blutkörperchen als Sauerstoff" (3'29'') -- das Blut ist voller Gift und kann keinen Sauerstoff mehr transportieren -- der Tod durch eine Kohlenmonixidvergiftung kommt langsam: Zuerst wird man müde, dann schläft man ein (3'40'') --

Einige starben auch an der Blausäure, die von den brennenden Schaumstoffmatten kam
Wieso sind viele aber einfach umgefallen und übereinander gelegen? Das Gewebe roch schwach nach Bittermandeln - nach Zyanid (4'4'') -- mit "zentraler Atemlähmung und inneres Ersticken durch Intoxikation" (4'14'') -- Und dieses Zyanid kommt durch die Verbrennung der Schaumstoffplatten (4'24'') -- Noch bevor sie fielen, waren sie schon tot (4'30''). -- Die Morettis verkleideten die Decke mit billigen Schaumstoffmatten, um Geld zu sparen. Feuerfeste Mineralwolle war ihnen zu teuer. Sie nahmen Verpackungsschaumstoff aus Polyurethan (PU), der kostet fast nichts - ist in Matratzen, Polstermöbeln, und in der Mausefalle war er an der Decke und in den Wänden (5'5'') -- Polyurethan ist festes Erdöl, besteht aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff -- bei einer Verbrennung unter Sauerstoffmangel kommt es zu einer "pyrolytischen Zersetzung" (5'37'') -- "die Molekülketten brechen auf, und der Stickstoff verbindet sich mit dem Wasserstoff und Kohlenstoff" (5'44'') -- und so entsteht die Blausäure HCN Hydrogen-Zyanid (5'49'') -- ein Hinrichtungsgas (5'54'') -- es ist sogar als chemische Waffe klassifiziert (5'57'') -- die Mausefalle wurde also zu einem "chemischen Reaktor" (6'4'') -- es tropfte brennendes Plastik herab, und es entwickelte sich "unsichbares Gift" -- durch 1kg brennendes Polyurethan wird ein ganzer Raum mit Blausäure gefüllt und alles abgetötet (6'21'') -- die Mausefalle war mit 100n Kilos Polyurethan angefüllt, wer nicht sofort flüchtete, hatte keine Chance - und so wurde aus Fahrlässigkeit ein Verbrechen (6'32'') -- die billigen Schaumstoffmatten waren eine Zeitbombe (6'40'') --

Der Blitztod durch Blausäure in der Luft in 30 Sekunden
-- Die ersten 10 Sekunden: -- plötzlich fiel das Licht aus, der Rauch kam und die Leute fielen tot um - sie haben geschriehen und so die Blausäure tief eingeatmet - das war der tödliche Fehler (7'37'') -- Blausäure ist "extrem flüchtig" und wird über die Lungenbläschen sofort ins Blut aufgenommen (7'51'')

-- Sekunde 10 bis 20: Nun rast das Zyanid durch den Blutkreislauf: In den Zellen wird nun das Enzym Cytochrom-c-Oxidase blockiert: Die Zellen werden gelähmt und können den Sauerstoff im Blut nicht mehr verwerten (8'9'') -- das Blut enthält Sauerstoff, aber die Zellen verwerten ihn nicht mehr und "verhungern" (3'17'') -- "Es ist ein inneres Ersticken." (8'19'') -- Hirn und Herz brauchen am meisten Sauerstoff - die Opfer spüren Schwindel, Übelkeit, Seekrankheit, "das Denken setzt aus - sie wissen nicht mehr, wo die Tür ist" (8'37'') -- "sie werden zu Zombies" (8'38'') --

-- Sekunde 20 bis 30: Kollaps: Das Zentrale Nervensystem wird funktionsunfähig, die Muskelspannung verschwindet, die Beine geben nach, viele sterben so vor der Treppe, "sie fielen übereinander" (9'2'') -- die untersten Leute wurden auch noch erdrückt, wer oben lag, atmete noch mehr Rauch ein (9'8'') -- ab 30 Sekunden: Nun kommt Bewusstlosigkeit, dann der Atemstillstand, am Ende das Herzversagen (9'17''). "Es war ein Sprint gegen die Chemie - und die Chemie war schneller" (9'40'')

An Fenstern gespart - nur schwache Lüftung, um Heizung zu sparen - KEINE Sprinkleranlage - KEINE Rauchabzugsanlage - die Mausefalle war bald mit Giftgas voll
-- die Mausefalle hatte keine Fenster und war schlecht belüftet, um Heizung zu sparen, so konnten die Giftgase nicht abziehen und füllten die Mausefalle, wenn die Gase schwerer als Luft sind, bedecken sie die Bodennähe - der "Thermal Inversion Effect" (10'15'') -- und so war die Mausefalle dann komplett mit Giftgas voll (10'30'') --

-- das Feuer verbrauchte den Sauerstoff und der brennende Schaumstoff lieferte das Zyanid und das Kohlenmonoxid (10'46'') -- der Sauerstoffgehalt der Luft sank von 21% auf unter 10% - und das Zyanid stieg auf über 300 ppm (11'1'') -- Sprinkleranlage gab es NICHT, Rauchabzugsanlage gab es NICHT, so zog der Rauch nicht durch Rohre ab, sondern füllte die Mausefalle und die Leute hatten keine Zeit mehr, um den Ausgang zu erreichen (11'14'') -- Moretti sparte am falschen Ort: Sprinkler KEINE, gute Lüftung wollte er nicht wegen Stromverbrauch, die Mausefalle war "dicht" (Fenster gab es keine, Notausgänge waren verschlossen), und so wurde die Mausefalle zur GASKAMMER (11'27'') --

Der Massenmord in 30 Sekunden kam durch die brennenden Schaumstoffmatten - verantwortlich sind die Morettis
-- die 40 Toten waren KEIN Unfall, sondern gezielte TÖTUNG: Feuer kann es immer als Unfall geben durch Kurzschluss, Unachtsamkeit etc. (11'42'') -- Und die billigen Schaumstoffplatten zu montieren war eine "BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG" (11'48'') -- Bauvorschriften sagen klar: Baumaterialien müssen schwer entflammbar und nicht tropfend sein -- "Polyuretan ist das Gegenteil davon" - und es ist klar ersichtlich: "Die Menschen starben nicht durch höhere Gewalt", sondern" Sie starben durch das Material" (12'12'') -- die Morettis sind direkt für den Tod durch Vergiftung durch die brennenden Isolationsmatten verantwortlich (12'23'') -- sie waren eine Zeitbombe und warteten nur auf den "Zünder" (12'29'') -- ein kleines Feuer hat in 30 Sekunden 40 Tote provoziert - die Schaumstoffplatten sind das wesentliche Element  (12'57'') -- Der Obduktionsbericht sagt klar: "Diese Menschen hätten eine Chance gehabt gegen das Feuer - aber sie hatten keine Chance gegen das Gift." (13'8'') --


Kommentar 17.1.2026: Brandstiftung - Massenmord - grobfahrlässige Begünstigung eines Massentods
von Michael Palomino NIE IMPFEN

Die BRANDSTIFTUNG kam von der Kellnerin auf den Schultern eines Mannes -- sie steckte scheinbar den ca. 300 Grad heissen Stift einer Wunderkerze minutenlang in den Schaustoff, und so brannte der Schaumstoff. Der MÖRDER war der DJ, der die Musik trotz Feuer 5 Min. lang weiterlaufen liess. Er warnte nicht mit "Feu - Sortez!" Nein, die Menge rannte erst nach dem Stromausfall!
Die Morettis haben GROBFAHRLÄSSIGE BEGÜNSTIGUNG eines Massentods begangen mit all den Gift-Materialien und fehlenden Sprinklern, Feuerlöschern, geschlossenen Notausgängen, die viel zu enge Treppe, schwache Lüftung, keine Rauchabzugsanlage (hat doch jede Küche) usw.
Und die Regierungen haben 0 Ahnung von Baumaterialien, die Feuerwehr hat NIE etwas gesehen, die Kontrollen haben NIE etwas gesehen und sie liessen die Schaumstoffmatten zu. Ein kurzer Test im Labor hätte klar ergeben: Polyurethan ist nicht verwendbar. Sie haben am Test auch noch gespart...



INFERNO-Bar in Crans-Montana 14.1.2026: Servierdüse Cyane war GAR NICHT mit den Morettis befreundet - sondern wurde mit Überstunden ausgenützt:
Kellnerin soll Morettis gar nicht nahe gestanden haben
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-walliser-staatsrat-spricht-10000-franken-pro-opfer-67083932

Sina Barnert -- Crans-Montana -- In der Silvesternacht kam es in Crans-Montana zu einem verheerenden Brand in einer Bar. 40 Menschen kamen ums Leben. Das Neuste dazu liest du im Nau.ch-Ticker.

17.54: Unter den Todesopfern befindet sich auch die 24-jährige Cyane. Die junge Frau arbeitete am Silvester-Abend als Kellnerin im Lokal.

Bis anhin wurde immer die grosse Nähe zum Betreiber-Paar hervorgehoben. In einem Statement bestreitet dies nun die Familie der Kellnerin.

Die Eltern haben sich über ihren Anwalt gemeldet, wie «Blick» zuerst berichtete: «Cyane und die Eheleute Moretti haben sich nie geduzt. Dies geht eindeutig aus den sehr professionellen Nachrichten hervor, die zwischen ihnen ausgetauscht wurden – und dies noch am Tag des Brandes.»

Laut Aussagen ihrer Angehörigen musste die junge Kellnerin pausenlos arbeiten. Ein Arbeitsgericht sei bereits eingeschaltet worden.

«Sie hatte das Gefühl, ausgenutzt zu werden», werden die Eltern zitiert.


Kommentar 14.1.2026: Realitätsverlust bei den Morettis - und damit UNzurechnungsfähig
von Michael Palomino NIE IMPFEN
Die Morettis haben eine Krankheit: Es ist bewiesen, dass sie die Realität nicht mehr einschätzen können: kollektiver Realitätsverlust - und damit existiert eine starke Gefährdung von allen Leuten, die in ihren Lokalen sind, Angestellte und Gäste.
Hat jemand die anderen Lokale der Morettis kontrolliert?




Realitätsverlust bei den Morettis am 14.1.2026: Ca. 20 "Wunderkerzen" brennen im Keller - und das Personal ist für einen Brandfall NICHT GESCHULT (??!!):
Le Constellation: So beschreiben die Morettis die Brandschutzmassnahmen in der Bar
https://www.20min.ch/story/le-constellation-so-beschreiben-die-morettis-die-brandschutzmassnahmen-in-der-bar-103485455

Simon Misteli -- Arnaud Gallay -- In Aussagen, die die Barbetreiber in den ersten Stunden nach dem Brand vor der Polizei machten, beschreibt das Paar die Sicherheitssituation der Bar.

In den Stunden nach dem katastrophalen Brand in Crans-Montana wurden elf Personen zu den Umständen im Le Constellation befragt. Darunter auch das Ehepaar Moretti.

«Le Temps» hat Einsicht in die Ermittlungsakten erhalten und Aussagen daraus veröffentlicht. So beschrieben die Betreiber die Sicherheitssituation vor Ort.
Vier Feuerlöscher, aber keine Schulung

Laut den Morettis sei der Notausgang gegenüber den Toiletten deutlich gekennzeichnet gewesen. Ein defektes Leuchtschild sei kurz zuvor sogar repariert worden. Im Erdgeschoss war eine Nebeneingangstür – die offenbar kein Notausgang war – verschlossen. Jacques Moretti gibt an, nicht zu wissen, warum. Er habe sie schliesslich von aussen aufgebrochen.

Zudem habe es vier Feuerlöscher gegeben, drei davon waren im Keller stationiert. Im August 2025 seien sie zuletzt überprüft worden. Moretti räumt jedoch ein, dass die Angestellten für einen solchen Notfall nicht geschult worden seien. Weiterhin fehlte eine Sprinkleranlage.

Laut Jacques Moretti sind 300 Besucher in der Bar zugelassen (die Gemeinde gab zuvor 200 an). Jessica Moretti versicherte in den Aussagen, dass die Kapazitätsgrenze an diesem Abend nicht überschritten wurde. Zwei Sicherheitsleute seien für die Einlasskontrolle und Altersprüfung zuständig gewesen. Als sie alarmiert wurden, seien sie ins Untergeschoss gerannt, so Jessica Moretti.



Kanton Wallis am 14.1.2026: Die Kantonsregierung gibt eine kleine Spende:
Sitten: Wallis hilft Familien von Brandopfern mit 10'000 Franken
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/wallis-verbietet-feuerwerkskorper-in-innenraumen-67083931

Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Die Familien der 40 Toten sowie 116 Verletzen der Brandkatastrophe von Crans-Montana erhalten vom Kanton Wallis jeweils einen Pauschalbetrag von 10’000 Franken. Dies hat die Kantonsregierung am Mittwoch beschlossen.




15.1.2026:
Bars in Crans-Montana öffnen wieder – aber ohne DJ
https://www.nau.ch/news/schweiz/bars-in-crans-montana-offnen-wieder-aber-ohne-dj-67084093

Karin Aebischer -- Crans-Montana -- Zwei Wochen nach dem Brand mit 40 Toten in Crans-Montana erwacht das Dorf behutsam wieder zum Leben. Heute öffnet die Monk'is Bar. Aber nicht wie gewohnt.




16.1.2026:
Moretti bald frei? Vertrauter bietet 200'000 Franken Kaution
https://www.nau.ch/news/schweiz/moretti-bald-frei-vertrauter-bietet-200000-franken-kaution-67084524


16.1.2026: Die kriminellen Morettis sollen frei herumlaufen?
Crans-Montana: Kaution für Barbesitzer-Ehepaar beträgt je 200'000 Fr.
https://www.nau.ch/news/schweiz/kaution-fur-barbesitzer-ehepaar-betragt-je-200000-franken-67084574


Neuer SKANDAL wegen Crans-Montana am 16.1.2026: Leichen nicht obduziert - nun exhumiert - Schweiz ist absolute Katastrophe:
Crans-Montana: Nicht alle Leichen obduziert – «dabei ist das absolut notwendig»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-nicht-alle-leichen-obduziert-dabei-ist-das-absolut-notwendig-103487086

Benedikt Hollenstein -- 40 Personen starben beim Brand im Le Constellation. Nicht alle Leichen wurden vor den Beerdigungen obduziert. Rechtsanwalt Mickaël Guerra kritisiert die Behörden deshalb scharf.

  • Beim Brand in Crans-Montana starben 40 Personen. Viele Opfer waren minderjährig.
  • Nicht alle Leichen wurden vor der Beerdigung obduziert. Dies kritisiert Anwalt Mickaël Guerra.
  • In Italien wurde bereits eine Exhumierung angeordnet.

Einen halben Monat nach dem tödlichen Brand in der Neujahrsnacht in Crans-Montana hat sich der Schock in Trauer gewandelt: Am Donnerstag traf sich Papst Leo mit den Angehörigen der Toten und Verletzten und sprach ihnen Trost zu, während Kanton und Bund den Hinterbliebenen zuletzt finanzielle Unterstützung zusicherten.

Jetzt droht Exhumierung

Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Italien und Frankreich wurden in den vergangenen Tagen diverse der 40 Todesopfer, von denen mehr als die Hälfte minderjährig war, beerdigt. Ihre ewige Ruhe haben sie damit aber möglicherweise nicht gefunden: Diverse Leichen müssten in Zukunft möglicherweise wieder ausgegraben werden, wie Mickaël Guerra gegenüber «24Heures» sagt.

Verantwortlich dafür macht der Lausanner Rechtsanwalt den Kanton Wallis – denn offenbar wurden viele der 40 Leichen gar nie obduziert. «Dabei ist das bei einem gewaltsamen Tod eine Standardmassnahme und notwendig», so Guerra, der mehrere Opfer und Angehörige aus der Romandie vertritt.

Im von ihm behandelten Fall sei der Leichnam von den Strafbehörden freigegeben worden, ohne dass er rechtsmedizinisch untersucht wurde. «Am Ende wurde die Obduktion doch durchgeführt, aber wir mussten darauf drängen», berichtet er. Dies hatte auch Folgen für die Angehörigen: Die ursprünglich früher geplante Beerdigung musste auf Freitag verschoben werden.

Leiche in Italien exhumiert

Wenn die Angehörigen von bereits beigesetzten Brandopfern nachträglich eine Obduktion fordern, da nie eine solche durchgeführt wurde, müssten die Leichen also wieder ausgegraben werden. In Italien ist dies bereits Thema geworden: Die italienische Staatsanwaltschaft, die ebenfalls zum Brand-Inferno ermittelt, hat auf Wunsch der Angehörigen bereits die Ausgrabung mindestens einer Leiche angeordnet.

«Habe Mühe zu verstehen, dass das nicht gemacht wurde»

Nationalrat und Anwalt Jean-Luc Addor

Der Umstand, dass der Leichnam extra wieder ausgegraben werden muss und nicht bereits von den Schweizer Behörden obduziert worden war, hat in der katholisch geprägten Bevölkerung des Landes grosse Empörung ausgelöst. Auch Jean-Luc Addor zeigt sich erstaunt über das Vorgehen der Walliser Behörden: «Ich habe Mühe zu verstehen, dass [die Obduktionen] nicht gemacht wurden», so der Nationalrat und Anwalt.

Nicht alle Anwälte sind gleicher Meinung

Andere Rechtsvertreter der Angehörigen erachten es derweil nicht als nötig, dass jede der 40 Leichen obduziert wird. Sophie Haenni zeigt zwar Verständnis für das Bedürfnis der Familien, die Leichname ihrer Kinder einer rechtsmedizinischen Untersuchung zu unterziehen – die Obduktion stellt aus Sicht der Anwältin aber keinen «ausschlaggebenden» Verfahrensschritt dar. Viel wichtiger sei es, bei Kanton, Gemeinde und den Betreibern der Bar die Personen ausfindig zu machen, die für die Katastrophe verantwortlich sind.


Crans-Montana am 16.1.2026: Die Morettis sind mit der Mafia aus Korsika verbunden:
Silvester-Katastrophe: Ehepaar Moretti: Mafiajäger sieht Verbindungen nach Crans-Montana
https://www.20min.ch/story/silvester-katastrophe-ehepaar-moretti-mafiajaeger-sieht-verbindungen-nach-crans-montana-103486461

Shirin Camenisch -- Der als Mafiajäger bekannte Roberto Saviano glaubt an eine Verbindung des Le-Constellation-Betreiberpaars zur korsischen Mafia. Das sagen die Bundespolizei und eine Expertin dazu.

    Mafiajäger Roberto Saviano vermutet Verbindungen des Ehepaars Moretti zur korsischen Mafia.
    Er kritisiert die undurchsichtige Finanzierung ihrer Lokale in Crans-Montana.
    Die Bundespolizei bestätigt, dass mafiöse Gruppen in der Schweiz aktiv sind.
    Eine Expertin bemängelt die Naivität der Behörden gegenüber organisiertem Verbrechen.

Der als Mafiajäger bekannte Roberto Saviano erhebt in einem im «Corriere Della Sera» erschienen Artikel Vorwürfe gegen das Ehepaar Moretti und die Schweizer Behörden. Darin schreibt er: «Es geht nicht nur darum, was sie in jener Nacht nicht taten. Es geht darum, was ihnen in den Jahren zuvor erlaubt war. Und vor allem darum, woher diese Macht stammt.»

Saviano erlangte im Jahr 2006 durch seinen Bestseller «Gomorrah» Bekanntheit, welcher die Machenschaften der neapolitanischen Mafia beleuchtete. Der Italiener steht seitdem unter Polizeischutz.

Auch andere Medien haben bereits die Frage aufgeworfen, ob Jacques Moretti Verbindungen zur korsischen organisierten Kriminalität haben könnte. Er und seine Ehefrau Jessica Moretti seien im Wallis als «die Korsen» bekannt gewesen. Diese Vorwürfe macht Saviano.

Schwarzgeld-Vorwurf: «Woher kommt sein Geld?»
Saviano thematisiert in seinem Artikel insbesondere die aus seiner Sicht fehlende Transparenz bei der Finanzierung der Lokale der Morettis. Um die Bar Le Constellation sei innerhalb weniger Jahre ein «ungewöhnlicher wirtschaftlicher Aufschwung» entstanden. Neben der Bar, in der sich die Silvester-Katastrophe ereignete, betreibt das Ehepaar in Crans-Montana und Umgebung noch zwei weitere Restaurants. Saviano meint, diese seien ohne Hypotheken und ohne Bankkredite erworben worden.

Bei den Einwohnern von Crans-Montana sollen diese Investitionen ebenfalls Fragen aufgeworfen haben. «Seit seiner Ankunft vor zehn Jahren fragt sich der ganze Ort, wie er seine Käufe finanziert», sagt einer von ihnen gegenüber 20 Minuten. «Niemand versteht, wie er all diese Immobilien kaufen konnte. Wir haben uns immer gefragt: ‹Aber woher kommt sein Geld?›»

Das sagt das Fedpol [das Fedpol ist auch in der internationalen Mafia drin]
Laut Fedpol sind diverse mafiöse Gruppierungen in der Schweiz tätig. Von offen ausgetragener Gewalt sei man zwar bisher verschont worden, allerdings würden Drogenlieferungen im Tonnenbereich und die professionelle Planung von Tötungsdelikten auch aus der Schweiz heraus organisiert.

Neben den italienischen Gruppierungen sei auch die korsische organisierte Kriminalität aktiv. Die korsische Mafia war etwa in einen Banküberfall in Le Locle 2016 involviert. Unter dem Deckmantel legaler Wirtschaftstätigkeit soll sie zudem Restaurants, Bars und Clubs betreiben, die zur Geldwäsche gebraucht werden. Zum Fall Moretti äussert sich Fedpol nicht.

Wegschau-Vorwurf: Sind unsere Behörden zu naiv?
Die Frage nach der Mafia-Verbindung in Crans-Montana ist laut Saviano aber gar nicht die entscheidende. Vielmehr müsse man sich fragen: «Wie viele Unternehmen in Europa wachsen heute, ohne dass irgendjemand hinterfragt, woher das Geld kommt und welche Macht dahintersteckt?»

Das sagt die Expertin
Die deutsche Journalistin Petra Reski beschäftigt sich seit Langem mit den Aktivitäten der Mafia in- und ausserhalb Italiens.

Ähnlich äussert sich Petra Reski und spricht von fehlender Sensibilität der Behörden, wenn es um organisiertes Verbrechen geht. Die deutsche Journalistin lebt seit 1991 in Italien und schreibt insbesondere zur italienischen Mafia in Deutschland. «Tourismus und Gastronomie sind ein uraltes Standbein der Mafia», sagt Reski. Sie meint, Behörden agierten oft naiv und uninformiert: «Man freut sich über Investitionen, aber fragt nicht, woher das Geld kommt.»

    «In ganz Europa sieht keiner richtig hin, wenn es ums Geld geht.»

Petra Reski, Journalistin
Das öffentliche Bewusstsein für die Thematik habe in den letzten Jahren eher noch abgenommen: «Die Öffentlichkeit empfindet organisiertes Verbrechen nicht als Problem, deshalb nehmen sich auch Politiker des Themas nicht an.» Tatsächlich ist ausserhalb Italiens die alleinige Mitgliedschaft bei einer mafiösen Gruppierung nicht strafbar. Dies, obwohl die europäische Sicherheitsstrategie von 2025 organisierte Kriminalität als eine der zentralen Bedrohungen europäischer Sicherheit einstuft. Reski sagt: «In ganz Europa sieht keiner richtig hin, wenn es ums Geld geht.»

Fazit: Ob die Morettis Kontakte zur Mafia pflegten oder beim Aufbau ihres Vermögens Gesetze brachen, wird die Justiz beurteilen müssen. Dass mafiöse Strukturen in der Schweiz existieren, ist Tatsache. Und dass Behörden da wegschauen, wo sie eigentlich hinschauen müssten, beurteilt die Expertin auch für die Schweiz zumindest als realistisches Szenario.



Brandwunden zu krass bei Elsa (15) am 16.1.2026:
Zustand von Brandopfer Elsa R. (15) sehr kritisch -- Zürcher Spital muss dritte Operation verschieben
https://www.blick.ch/schweiz/regelmaessig-inspiziert-ex-wirt-der-inferno-bar-weist-jede-schuld-von-sich-id21589870.html

Zustand von 15-jährigem Brandopfer sehr kritisch – Operation verschoben
Von Alexander Terwey, Stv. Teamlead Newsdesk
Eines der Brandopfer, die offenbar in Zürich behandelt werden, ist die 15-jährige Elsa R*. Der Zustand der jungen Italienerin sei weiterhin sehr kritisch, berichtet der italienische Sender Rai in Berufung auf die Familie der Verletzten. Ihr Zustand ist offenbar so kritisch, dass die dritte Operation verschoben werden musste. Die Ärzte des Spitals hätten sich entschieden, abzuwarten, heisst es in dem Bericht weiter. Mitunter deshalb habe Elsa R. noch nicht in ein italienisches Spital verlegt werden können.




Crans-Montana am 17.1.2026: Sie machen eine "Simulation":
Brand-Katastrophe: Simulation zeigt: Flucht dauerte fast 7 Minuten
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-flucht-dauerte-laut-simulation-fast-7-minuten-67084647



Verdacht hohe Korruption in Crans-Montana am 18.1.2026:
Vorwürfe: Handys der Barbesitzer erst nach acht Tagen beschlagnahmt
https://www.nau.ch/news/schweiz/handys-der-barbesitzer-moretti-erst-nach-acht-tagen-beschlagnahmt-67084847


Es wird behauptet am 18.1.2026:
Beatrice Tschanz«10'000 Fr. ist lächerlich»: Swissair-Legende kritisiert Wallis
https://www.20min.ch/story/beatrice-tschanz-reaktion-zur-entschaedigung-10-000-franken-das-ist-laecherlich-103488134


Das Champagner-Ritual mit Wunderkerzen am 18.1.2026: Das Heinstechen mit dem 300 Grad heissen Stäbchen in den Schaumstoff wird bis heute verschwiegen:
Silvester-Katastrophe: VerhörprotokollJessica Moretti war an Champagner-Show beteiligt
https://www.20min.ch/story/verhoerprotokoll-vs-zeugen-jessica-sagte-cyane-sie-solle-den-helm-aufsetzen-103488125




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                        minuten online, Logo

INFERNO-Bar in Crans-Montana am 20.1.2026: Moretti zeigt Videoüberwachung nur bis 3 Minuten VOR der Brandstiftung:
Le Constellation: Jacques Moretti: Aufnahmen nur bis drei Minuten vor Brandausbruch
https://www.20min.ch/story/le-constellation-kurz-vor-der-katastrophe-sollen-die-kameras-ausgefallen-sein-103489904

Simon Misteli -- Aus Ermittlungsakten geht hervor, dass die Überwachungskameras von Le Constellation kurz vor dem Brand nicht mehr aufnahmen. Screenshots zeigen einen geöffneten aber blockierten Notausgang.

    Die Überwachungskameras in der Bar Le Constellation fielen kurz vor dem Brand aus.
    Die Aufnahmen endeten drei Minuten vor dem Feuer.
    Ermittlungsakten zeigen einen blockierten Notausgang in der Bar.
    Ein Möbelstück versperrte den Weg nach draussen.

Elf Kameras zeigen die Szenen aus der Bar Le Constellation aus verschiedenen Blickwinkeln. Wenige Minuten vor Ausbruch des Feuers brechen die Aufnahmen jedoch alle ab. Dies geht aus Ermittlungsakten hervor, die «Bild» vorliegen.

«Zu diesem Zeitpunkt hat sich das System aufgehängt. Ich kann es nicht mehr zurückset­zen», soll Jacques Moretti gegenüber der Polizei gesagt haben. In der Befragung vom 1. Januar, als er noch nicht als Verdächtiger in Untersuchungshaft war, soll der Barbetreiber der Polizei Screenshots aus den Videoaufnahmen vorgelegt haben, wie die Zeitungen der CH-Media schreiben.

Notausgang durch Möbelstück blockiert
Der katastrophale Brand brach laut Ermittlungen um 1.26 Uhr aus. Die Bilder, die in den Akten auftauchen, zeigen die Situation in der Bar von 1.23 Uhr. Danach gebe es keine Aufnahmen mehr, so Moretti. Das obere Stockwerk scheint um diese Zeit fast leer zu sein, wie die Aufnahme einer Kamera zeigt. Die untere Etage sieht rappelvoll aus. Ein weiteres Bild zeigt den Notausgang der Bar.

Dieser scheint geöffnet zu sein. Allerdings scheint ein Möbelstück den Durchgang zu blockieren. In der Aufnahme ist auch ein Feuerlöscher zu sehen, der an der Wand daneben hängt. Ob die Situation drei Minuten später ähnlich aussah, oder ob etwas verändert wurde, ist nicht bekannt.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 20.1.2026: Tod durch Rauchgasvergiftung bei Emanuele (16):
Rätsel um toten Emanuele (†16): Jetzt ist das Obduktions-Ergebnis da!
https://www.blick.ch/schweiz/regelmaessig-inspiziert-ex-wirt-der-inferno-bar-weist-jede-schuld-von-sich-id21589870.html

CT-Scan und Forensik klären Todesursache

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Der 16-jährige Emanuele G. war das erste identifizierte Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Lange war unklar, ​​an was genau der italienische Golfspieler gestorben ist​​. Eine Autopsie der Leiche liefert nun Klarheit.

Wie «La Repubblica» berichtet, starb Emanuele an einer Rauchgasvergiftung., nachdem er in der Inferno-Bar zu viele giftige Dämpfe eingeatmet hat. Ein CT-Scan ergab bereits, dass der 16-Jährige nicht von einer Menschenmenge in der Bar Le Constellation erdrückt wurde. Dies wurde im Vorfeld von seinen Angehörigen befürchtet.

An Emanueles Leiche wurden nach der Katastrophe keine Brandverletzungen gefunden. Seine Eltern wussten nicht einmal, ob ihr Sohn innerhalb oder ausserhalb von Le Constellation gefunden wurde. Jetzt sollen weitere Tests ergeben, welche giftigen Gase in kurzer Zeit so tödlich für Emanuele waren.





Es wird behauptet am 21.1.2026: Morettis haben Hypotheken von über 6 Millionen Franken:
Laut Medienbericht: Morettis sollen Kredite über fast 6 Mio Franken aufgenommen haben
https://www.blick.ch/schweiz/inferno-wirt-moretti-ich-trage-keine-schuld-es-ist-nicht-meine-verantwortung-id21589870.html

In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem verheerenden Brand, der 40 Todesopfer forderte. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.



INFERNOBAR von Crans-Montana am 22.1.2026: Wie viel verdient der Gemeindepräsident, der bei den Feuerkontrollen versagte?
Crans rückt Lohn von Gemeindepräsident nicht heraus
https://insideparadeplatz.ch/2026/01/21/crans-rueckt-lohn-von-gemeindepraesident-nicht-heraus/

Verschlampte Kontrollen, kein Beharren auf Brandschutz- und Evakuations-Auflagen bei Todesbar, Mauern beim Lohn des Chefs. Der Sicherheitschef von Crans-Montana verlangte von den „Le Constellation“-Betreibern mehrere Verbesserungen bei Brandschutz, Evakuation und maximaler Gästezahl im Lokal. Das berichtete gestern das Westschweizer Fernsehen RTS. Frist für die Umsetzung: 3 Monate. 2019 gabs eine nächste Kontrolle durch den Sicherheits-Verantwortlichen …




Kanton Wallis am 23.1.2026: Die katholische Mafia spielt: Kaution von 200.000 Franken bringt den Begünstiger von Massenmord in der Inferno-Bar - Herr Moretti - wieder auf freien Fuss:
Walliser Gericht lässt Barbesitzer Jacques Moretti frei
https://www.nau.ch/news/schweiz/walliser-gericht-lasst-barinhaber-jacques-moretti-frei-67086895

Keystone-SDA -- Sion -- Jacques Moretti darf die Untersuchungshaft gegen 200’000 Franken Kaution verlassen. Fluchtgefahr soll mit strengen Auflagen unterbunden werden.

Barbesitzer Jacques Moretti wird nach Brand in Crans-Montana aus U-Haft entlassen.
Das Zwangsmassnahmengericht setzte eine Kaution von 200'000 Franken fest.
Statt Haft gelten nun strenge Ersatzmassnahmen wegen Fluchtgefahr.

Jacques Moretti kann das Gefängnis verlassen. Das Zwangsmassnahmengericht hat am Freitag die Aufhebung der Untersuchungshaft des Besitzers der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana bekanntgegeben.

Das Lokal war in der Neujahrsnacht in Brand geraten; dabei kamen 40 Menschen ums Leben, 116 wurden verletzt.

Das Gericht setzte die Kaution auf 200’000 Franken fest – «ein Betrag, der von der Staatsanwaltschaft beantragt und vom Gericht als angemessen und abschreckend beurteilt wurde», teilte das Zwangsmassnahmengericht am Abend mit.

Die Summe sei noch am selben Tag auf das Konto der Staatsanwaltschaft überwiesen worden.

Zu diesem Entscheid kam das Zwangsmassnahmengericht nach einer «neuen Beurteilung des Fluchtrisikos» sowie nach Prüfung der Herkunft der Gelder und der Beziehungen zwischen dem Beschuldigten und der Person, die den Betrag bezahlt hat. Dabei handle es sich um «einen engen Freund» von Moretti, so das Gericht.

Das Zwangsmassnahmengericht nannte weder Zeitpunkt noch Datum der Freilassung und betonte, dass es keine Fragen beantworten werde. Moretti könnte jedoch in den nächsten Stunden freikommen.

Das Gericht hatte die Untersuchungshaft ursprünglich für drei Monate angeordnet, weil ein Fluchtrisiko bestanden habe. Moretti befand sich seit dem 9. Januar in der Strafanstalt Les Iles in Sitten.

Freilassung unter mehreren Auflagen
«Anstelle der Untersuchungshaft hat das Zwangsmassnahmengericht (...) folgende Ersatzmassnahmen angeordnet, um dem beim Beschuldigten bestehenden Fluchtrisiko entgegenzuwirken», erklärte das Gericht weiter.

Es handle sich um klassische Massnahmen: das Verbot, die Schweiz zu verlassen, die Pflicht, alle Identitäts- und Aufenthaltsdokumente bei der Staatsanwaltschaft zu hinterlegen, die Pflicht, sich täglich bei einer Polizeistelle zu melden, sowie die Verpflichtung, Sicherheiten zu leisten.

Das Zwangsmassnahmengericht erinnerte zudem daran, dass jede beschuldigte Person bis zu einem rechtskräftigen Urteil als unschuldig gilt.

«Der zentrale Grundsatz im Schweizer Strafverfahren ist daher, dass der Beschuldigte bis zu seinem Urteil in Freiheit bleibt; Untersuchungshaft darf nur in Ausnahmefällen als ultima ratio angeordnet werden, um den ordnungsgemässen Ablauf der Untersuchung zu gewährleisten», hielt das Gericht fest.

Wenn weniger einschneidende Massnahmen denselben Zweck erfüllten, müssten diese zwingend anstelle der Haft angeordnet werden. Zudem betonte das Zwangsmassnahmengericht, dass die bisherige Untersuchungshaft nicht dem Zweck gedient habe, den Beschuldigten bereits zu bestrafen.

Opferanwalt reagiert mit Unverständnis
Romain Jordan, Anwalt mehrerer Opferfamilien, reagierte umgehend in einer Mitteilung: «Ich kommentiere die Fragen der Untersuchungshaft nicht.»

Aus Sicht seiner Mandanten werde jedoch erneut nicht auf das Risiko von Absprachen und Beweisvernichtung eingegangen – ein Risiko, das sie stark beunruhige und die Integrität der Ermittlungen gefährden könne.



Protest gegen die Walliser Katholiken-Mafia am 23.1.2026:
Crans-Montana: Eltern der Opfer wütend über Morettis Freilassung: «Eine Farce»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-nach-22-tagen-15-jaehriges-brandopfer-wacht-aus-koma-auf-103478718



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 23.1.2026: Die Decke brannte schon, und die Servierdüsen tanzten mit Champagnerflaschen:
INFERNO IN CRANS-MONTANA: Video zeigt tanzendes Barpersonal – während die Decke brannte
Video-Link: https://www.20min.ch/story/inferno-in-crans-montana-video-zeigt-tanzendes-barpersonal-waehrend-die-decke-brannte-103492106

Karin Leuthold -- Ein 15-jähriger Italiener filmte kurz nach Ausbruch des Brands in der Bar «Constellation». Die Bilder zeigen, wie Angestellte ahnungslos weiterfeiern.

Am Freitag wurden bislang unveröffentlichte Aufnahmen der Brandkatastrophe in der Bar Constellation bekannt. Ein 15-jähriger Italiener, der in der tragischen Silvesternacht die tanzende Gruppe mit Sprühkerzen gefilmt hatte, stellte das Video dem französischen Sender BFMTV zur Verfügung.

Die Aufnahmen entstanden um 1.27 Uhr – rund eine Minute nach Ausbruch des Feuers. Zu sehen ist das Barpersonal, das mit brennenden Flaschen tanzt, darunter die französische Kellnerin Cyane Panine, die auf den Schultern einer Kollegin sitzt, sowie Jessica Moretti, die Geschäftsführerin des Lokals.

Es brannte, aber alle tanzten weiter
Auf dem Video ist zu erkennen, dass das Feuer zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebrochen war, von den Angestellten jedoch offenbar noch nicht bemerkt wurde. Während sich die Flammen bereits an der Decke ausbreiteten, tanzten sie weiter in einer Reihe.

«Draussen rief ich um 1.29 Uhr die Notrufnummer 144 an und meldete, dass es brennt und das Lokal in Flammen steht. Ein oder zwei Minuten später hatte das Feuer bereits das Obergeschoss erreicht», schilderte der Autor des Videos am Morgen nach der Tragödie. Als «einer der wenigen Unverletzten», wie er sich selbst beschreibt, half er draussen den Verletzten. «Die ersten, die nach mir herauskamen, hatten bereits schwere Verbrennungen», so der Teenager.

Am Freitagabend wurde Jacques Moretti, der Betreiber der Bar, nach Kautionszahlung aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Wie das zuständige Gericht im Kanton Wallis mitteilte, wurde die U-Haft des 49-Jährigen gegen Zahlung von 200'000 Franken aufgehoben. Moretti seien «Ersatzmassnahmen» auferlegt worden, um einem bestehenden Fluchtrisiko entgegenzuwirken.


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Der Helm der Brandstifterin-Servierdüse am 23.1.2026: war von Dom-Pérignon:
LVMH schweigt: Kellnerin entfachte Feuer in Dom-Pérignon-Helm: «Ein PR-Desaster»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-kellnerin-entfachte-feuer-in-dom-perignon-helm-ein-pr-desaster-103490342

Fabian Pöschl -- Das Bild der Kellnerin mit Helm in der Katastrophenbar ging um die Welt. Der Helm ist ein Werbegeschenk und bringt mehr Aufmerksamkeit als gewünscht. Dom Pérignon schweigt.


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In den Kantonen Wallis+Waadt am 23.1.2026:  "gibt es keine obligatorische Grundausbildung für Kontrolleure":
Brandschutzkontrollen: Manche Beizen werden von Hobby-Kontrolleuren geprüft
https://www.20min.ch/story/brandschutzkontrollen-manche-beizen-werden-von-hobby-kontrolleuren-geprueft-103491415

Karin Leuthold -- Obwohl die Vorschriften schweizweit gelten, sind die Kontrollen in der Westschweiz sehr unterschiedlich – teilweise sind Gemeinderäte dafür zuständig.

Darum gehts

    Brandschutzkontrollen in Restaurants sind in der Westschweiz uneinheitlich.
    Die Ausbildung der Brandschutzinspektoren variiert stark zwischen den Kantonen.
    Im Wallis und in der Waadt gibt es keine obligatorische Grundausbildung für Kontrolleure.

Wie sorgfältig Brandschutzkontrollen in Restaurants, Cafés und Bars ausfallen, hängt stark vom Standort ab. In den Westschweizer Kantonen bestehen teils erhebliche Unterschiede in der Ausbildung der Inspektoren, berichtet RTS. Lokale werden nicht überall gleich häufig kontrolliert – und nicht überall von gleich qualifizierten Fachpersonen.

Zwar gelten die Brandschutzvorschriften schweizweit, doch der Spielraum ist gross, auch bei der Ausbildung. Für Jean-François Steiert, Freiburger Staatsrat und Präsident der Interkantonalen Behörde für technische Handelshemmnisse (AIET), welche die Brandschutzbestimmungen genehmigt, ist diese Uneinheitlichkeit problematisch.


24.1.2026: 40 Tote in Cranz-Montana sind KEIN Grund für einen "ausserordentlichen Staatsanwalt" - die Katholen-Mafia will unter sich bleiben:
Abgelehnt: Kein ausserordentlicher Staatsanwalt in Crans-Montana
https://www.nau.ch/news/schweiz/abgelehnt-kein-ausserordentlicher-staatsanwalt-in-crans-montana-67086714

Die Staatsanwaltschaft wird keinen ausserordentlichen Staatsanwalt im Crans-Montana-Fall einsetzen.

    Die Ermittlungen zu der Silvester-Tragödie in Crans-Montana schreiten voran.
    Ein ausserordentlicher Staatsanwalt im Crans-Montana-Fall wurde abgelehnt.

Im Zusammenhang mit der Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe von Crans-Montana ernennt das Wallis keinen ausserordentlichen Staatsanwalt. Die Walliser Staatsanwaltschaft führt die Strafuntersuchung mit einem verstärkten Team weiter. Sie betont, dass die Ermittlungen voranschreiten.

«Das Büro ist zum Schluss gekommen, dass es keinen objektiven oder rechtlichen Grund gibt, der die Ernennung eines ausserordentlichen Staatsanwalts rechtfertigt», schreibt die Staatsanwaltschaft in einer von Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud unterzeichneten Medienmitteilung vom Freitag.

Die Staatsanwaltschaft sei am 19. Januar zusammengekommen, um über dieses Gesuch zu entscheiden, das von mehreren Anwälten der Opferfamilien eingereicht worden war.




https://de.rt.com/meinung/268281-korrupte-schweiz-wenn-kautionen-mehr/

Von Hans-Ueli Läppli -- Die Freilassung von Jacques Moretti ist mehr als ein umstrittener Justizentscheid. Sie legt ein System offen, in dem finanzielle Sicherheiten schwerer wiegen als politische Sensibilität und moralische Verantwortung. Der Fall Crans-Montana wirft ein grelles Licht auf eine Schweiz, die sich hinter Verfahren verschanzt und den Vertrauensverlust in Kauf nimmt.

Die diplomatischen Spannungen zwischen der Schweiz und Italien verschärfen sich nach der bedingten Freilassung von Jacques Moretti.

    🚨🇨🇭 ALERTE INFO - Jacques Moretti, gérant du bar incendié de Crans-Montana, a été placé en détention. (Blick) pic.twitter.com/v4VPd56q8Y
    — SuisseAlert (@SuisseAlert) January 9, 2026

Der Betreiber der Bar Le Constellation in Crans-Montana, in der in der Neujahrsnacht mindestens 40 Menschen bei einem Brand ums Leben kamen, wurde am Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen.

Italien ruft Botschafter zurück

Italien reagierte mit einem ungewöhnlich deutlichen Schritt und berief seinen Botschafter aus Bern zurück.

Wie die Zeitung La Côte berichtet, hat Rom den Schweizer Behörden damit offiziell seinen Protest übermittelt. Aus Sicht der italienischen Regierung ist die Freilassung Morettis ein Affront gegenüber den Opfern und deren Angehörigen, von denen viele aus Italien stammen.

Außenminister Antonio Tajani sprach von einer Entscheidung, die das Gerechtigkeitsempfinden der betroffenen Familien verletze.

Moretti war seit dem 9. Januar in Sitten in Untersuchungshaft. Das Walliser Zwangsmassnahmengericht ordnete am Freitag seine Freilassung unter strengen Auflagen an.
Betreiber der Bar Le Constellation wegen Fluchtgefahr festgenommen
Betreiber der Bar Le Constellation wegen Fluchtgefahr festgenommen

Der 49-Jährige hinterlegte eine Kaution von 200.000 Franken, musste sämtliche Ausweispapiere abgeben, darf die Schweiz nicht verlassen und ist verpflichtet, sich täglich bei einer Polizeistelle zu melden. Das Gericht begründete den Beschluss mit einer erneuten Prüfung des Fluchtrisikos sowie der Möglichkeit, dieses durch Ersatzmaßnahmen ausreichend zu begrenzen.

Die Reaktionen auf die Entscheidung fielen scharf aus. Mehrere Anwälte von Opferfamilien äußerten erhebliche Zweifel daran, dass die Auflagen ausreichen. Sie verwiesen insbesondere auf die Gefahr von Absprachen und die mögliche Beeinflussung von Beweismitteln.

Der Walliser Politiker und Anwalt Jean-Luc Addor sprach von einem Skandal.

Auch Angehörige der Opfer zeigten sich fassungslos. Die Mutter eines 16-jährigen Opfers bezeichnete die Freilassung gegenüber französischen Medien als Farce.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni äußerte öffentlich ihre Empörung:

    "Ich bin empört über die Nachricht von der Freilassung von Jacques Moretti, dem Betreiber des Lokals Le Constellation in Crans-Montana.

    Ich betrachte diesen Entscheid als eine Verletzung des Andenkens an die Opfer der Neujahrstragödie und als Beleidigung ihrer Familien, die unter dem Verlust ihrer Angehörigen leiden.

    Die italienische Regierung wird die Schweizer Behörden für das Geschehene zur Verantwortung ziehen."

    Sono indignata dalla notizia della scarcerazione di Jacques Moretti, proprietario del locale Le Constellation di Crans-Montana. La considero un oltraggio alla memoria delle vittime della tragedia di Capodanno e un insulto alle loro famiglie, che stanno soffrendo per la scomparsa…
    — Giorgia Meloni (@GiorgiaMeloni) January 23, 2026

Die Entscheidung sei eine Beleidigung des Andenkens an die Opfer und ein Schlag ins Gesicht der Familien. Rom kündigte an, den Fall auf politischer Ebene weiter zu verfolgen.

Bereits am Freitag hatte sich Bundespräsident Guy Parmelin mit Angehörigen italienischer Opfer getroffen. Er sagte vollständige Transparenz bei der Aufarbeitung der Ereignisse zu und stellte aussergewöhnliche Massnahmen bei Entschädigungsfragen in Aussicht. Italien fordert, dass die Schweiz die Gesamtverantwortung übernimmt und alle Opfer gleich behandelt.

Juristisch gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Die Freilassung aus der Untersuchungshaft bedeutet keine Vorwegnahme eines Urteils, sondern basiert auf der Einschätzung, dass die Haftgründe durch mildere Mittel ersetzt werden können.

Politisch und emotional jedoch bleibt der Entscheid hoch umstritten. Der Brand von Crans-Montana hat sich zu einer Belastungsprobe für das Verhältnis zwischen Bern und Rom entwickelt.



200.000 Franken Kaution am 24.1.2026: Protest in Italien gegen Moretti-Freilassung auf Kaution:
Italien ruft nach Moretti-Freilassung Botschafter zurück
https://www.nau.ch/news/schweiz/bar-betreiber-jacques-moretti-aus-u-haft-entlassen-67087018

Stephan Felder -- Sion -- Italiens Regierung protestiert gegen die Freilassung von Barbesitzer Moretti. Sie beorderte den italienischen Botschafter in der Schweiz nach Rom zurück.

Jacques Moretti ist nicht mehr in Untersuchungshaft.
Der Betreiber der Bar « Le Constellation» ist gegen eine Kaution entlassen worden.
Moretti befand sich seit dem 9. Januar in Untersuchungshaft.
Jacques Moretti, Betreiber und Mitinhaber der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, ist frei.

Er soll gegen eine Kaution von 200'000 Franken aus dem Gefängnis in Sion entlassen worden sein.

Schon am Freitag freigekommen?
Das berichtet der französische Fernsehsender BFMTV unter Berufung auf eine Quelle. Die Zeitung «24 heures» schreibt hingegen, Moretti sei bereits am Freitag freigekommen.

Der Barbetreiber befand sich seit dem 9. Januar in Untersuchungshaft.
Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Wallis ordnete seine Freilassung an, knüpfte diese jedoch an Ersatzmassnahmen, um eine Flucht zu verhindern.

Er muss seine Ausweis- und Aufenthaltsdokumente bei der Staatsanwaltschaft hinterlegen und sich täglich bei einer Polizeidienststelle melden.

Italien mit scharfen Worten
Italien reagierte mit scharfen Worten: Der Entscheid des Gerichts stelle eine schwere Beleidigung und einen weiteren Schmerz für die Familien der Opfer dar.

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Aussenminister Antonio Tajani hätten deshalb den Botschafter Gian Lorenzo Cornado nach Rom zurückgerufen. Dort soll das weitere Vorgehen besprochen werden.


Widerstand gegen die skandalöse Freilassung von Mord-Beihelfer Moretti am 24.1.2026:
Moretti frei: Meloni will «Schweizer Behörden zur Rechenschaft ziehen»
https://www.nau.ch/news/schweiz/jacques-moretti-kann-aus-untersuchungshaft-entlassen-werden-67086952


Widerstand gegen die skandalöse Freilassung von Mord-Beihelfer Moretti am 24.1.2026:
Freilassung von Moretti: Giorgia Meloni: «Wir werden die Schweiz zur Rechenschaft ziehen»
https://www.20min.ch/story/freilassung-von-moretti-giorgia-meloni-wir-werden-die-schweiz-zur-rechenschaft-ziehen-103492227


24.1.2026:
Wegen Moretti-Freilassung: Jetzt zieht Italien den Botschafter aus Bern ab
https://www.blick.ch/schweiz/ueberwaeltigender-moment-brandopfer-elsa-r-15-erwacht-aus-koma-und-erkennt-eltern-id21589870.html

In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem verheerenden Brand, der 40 Todesopfer forderte. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Nach Moretti-Entlassung :Diplomatische Krise zwischen Schweiz und Italien eskaliert
Die Freilassung des Barbesitzers Jacques Moretti aus der Untersuchungshaft hat zu einer schweren diplomatischen Verstimmung zwischen der Schweiz und Italien geführt. Die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49) wertet den Entscheid des Walliser Zwangsmassnahmengerichts als Beleidigung der Opferfamilien und rief ihren Botschafter aus Bern nach Rom zurück. Rom fordert Aufklärung von den Schweizer Behörden und spricht von tiefer Empörung.

Bundespräsident Guy Parmelin (66) zeigte Verständnis für die Entrüstung Italiens, verwies jedoch auf die Gewaltentrennung und die Unabhängigkeit der Schweizer Justiz. Diese müsse nun transparent klären, ob Fehler gemacht wurden. Aussenminister Ignazio Cassis betonte in einer Stellungnahme die gemeinsame Trauer beider Länder über die Tragödie von Crans-Montana und kündigte enge Abstimmung mit Italien an.

Die Walliser Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud erklärte, der Entscheid zur Freilassung sei nicht von der Staatsanwaltschaft, sondern vom zuständigen Gericht gefällt worden. Sie habe den italienischen Botschafter entsprechend informiert und betont, keinem politischen Druck nachzugeben.

Wie es nun diplomatisch weitergeht, welche Rolle die Justiz spielt und wie Politik und Behörden auf die Forderungen aus Italien reagieren, liest du hier im Artikel meiner Kolleginnen und Kollegen.


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Frankreich+Italien am 24.1.2026: Spendenaktionen für Brandopfer: Haare für Perücken:
Hilfe aus Italien nach Tragödie von Crans-Montana: „Kostenloser Schnitt für alle, die Haare für Verbrennungsopfer spenden!“
https://www.suedtirolnews.it/italien/kostenloser-schnitt-fuer-alle-die-haare-fuer-verbrennungsopfer-spenden

Von: ka

Musano/Occhieppo Inferiore – Nach einem Aufruf aus Frankreich begannen auch in Italien zwei Friseursalons damit, Echthaar für die Brandopfer der Tragödie von Crans-Montana zu sammeln. Denn viele der zumeist schwerverletzten Opfer haben nicht „nur” schwere Verbrennungen am ganzen Körper erlitten, sondern durch das Feuer auch einen Großteil ihrer Haare verloren.

Um auf die Not der Opfer aufmerksam zu machen und sich bei ihren spendenfreudigen Kundinnen zu bedanken, starteten die beiden Friseurinnen eine großzügige Aktion. „Wir verwandeln Trauer in Hilfe: Kostenloser Haarschnitt und Föhnen für alle, die Haare für Verbrennungsopfer spenden“, so die Inhaberin des Salons Laura Hair in Musano bei Treviso. „Am Dienstag gab es die erste Spende. Wir haben viele Termine, das Telefon klingelt ununterbrochen. Wir sind von dieser Resonanz überrascht.“ Auch ihre Kollegin Erika Schiapparelli aus dem Piemont ist vom Erfolg der ursprünglich aus Frankreich und der Schweiz stammenden Idee tief berührt. „Es ist eine Möglichkeit, den Betroffenen ein normales Leben zurückzugeben – wer macht mit?”

Facebook/L’Atelier Capillaire d’Aurélie

„Allen, die ihre Haare spenden möchten, um den von der Tragödie in Crans-Montana betroffenen Jugendlichen zu helfen, biete ich einen kostenlosen Haarschnitt und Föhnen an. Das ist eine Möglichkeit, den Jugendlichen zu helfen, morgen wieder ein normales Leben führen zu können.“ Erika Schiapparelli, die in Occhieppo Inferiore in der Provinz Biella den Salon Beauty Corner betreibt, zögerte keinen Moment, an der Aktion teilzunehmen, bei der Echthaar für die Brandopfer der Tragödie von Crans-Montana gesammelt wird.

Facebook/L’Atelier Capillaire d’Aurélie

„Ich habe bereits sieben Zusagen erhalten“, erzählt sie. „Das war nicht selbstverständlich, denn es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen.“ So müssen die Haare beispielsweise mindestens 30 Zentimeter lang sein. Sowohl naturbelassene als auch gefärbte Haare werden akzeptiert. Die Haarsträhnen werden von einer französischen Kollegin an eine Schweizer Wohltätigkeitsorganisation geschickt. Diese stellt den betroffenen Jugendlichen dann Perücken zur Verfügung.“

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INFERNO-Bar in Crans-Montana am 24.1.2026: Stawa warnt, die Ermittlungen auszuweiten, wer den Brand alles begünstigt hat:
Weitere Menschen nach Crans-Montana im Visier der Ermittler
https://www.suedtirolnews.it/italien/weitere-menschen-nach-crans-montana-im-visier-der-ermittler

Von: APA/sda/dpa

Nach dem Feuerinferno von Crans-Montana in der Silvesternacht könnte der Kreis der Beschuldigten wachsen. Das teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis am Freitag mit. Sie ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung in der Bar “Le Constellation”, in der 40 Menschen starben und 116 größtenteils schwer verletzt wurden. Der Betreiber der Bar ist in Untersuchungshaft, seine Frau auf freiem Fuß.

“Derzeit gelten ausschließlich die Betreiber als beschuldigte Personen”, teilte Staatsanwältin Beatrice Pilloud mit. “Die Staatsanwaltschaft behält sich jedoch ausdrücklich vor, das Verfahren auf alle Personen auszuweiten, deren strafrechtliche Verantwortung in Betracht gezogen werden könnte.”

Fehlende Brandschutzkontrollen

Die Gemeinde Crans-Montana hatte eingeräumt, dass die eigentlich vorgeschriebenen Brandschutzkontrollen in der Bar seit 2019 nicht mehr durchgeführt worden waren. Die Verantwortlichen lassen sich inzwischen von Anwälten vertreten und geben keine Auskunft.

In der Bar war beim Feiern wahrscheinlich durch funkensprühende Partyfontänen Schaumstoff an der Decke in Brand gesetzt worden. Rund 80 Besucher überlebten das Inferno mit schweren Brandwunden, die teils monate- oder jahrelange Behandlungen brauchen. Rund 130 Opfer und Angehörige haben sich als Zivilkläger registriert, wie Pilloud berichtet. Sie würden von rund 50 Anwältinnen und Anwälten vertreten.

Freunderlwirtschaft oder “Walliserei”

Weil sich in den kleinen Gemeinden im Kanton Wallis alle Amtsträger kennen und viele Anrainer über ihre Parteizugehörigkeit vernetzt sind, wird oft die Gefahr von Freunderlwirtschaft genannt. Dafür gibt es einen eigenen Begriff, die “Walliserei”. Deshalb haben Kritiker gefordert, dass die Ermittlungen von einem Sonderstaatsanwalt von außerhalb des Kantons geführt werden. Pilloud weist dies zurück. Es gebe weder objektive noch rechtliche Gründe dafür.

Die Walliser Staatsanwaltschaft setzt ihre Ermittlungen fort, wie diese am Freitag mitteilte. “Das Büro ist zum Schluss gekommen, dass es keinen objektiven oder rechtlichen Grund gibt, der die Ernennung eines außerordentlichen Staatsanwalts rechtfertigt”, schreibt die Staatsanwaltschaft in einer von Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud unterzeichneten Medienmitteilung.

Italienische Staatsanwälte reisen in die Schweiz

Bei dem Feuer in der Bar “Le Constellation” kamen in der Silvesternacht 40 junge Menschen ums Leben, 116 weitere wurden verletzt. Sechs Tote und 14 Verletzte stammen aus Italien. Nun wollen italienische Ermittler ihre Zusammenarbeit mit den Schweizer Behörden ausweiten. Die Staatsanwaltschaft in Rom hat beantragt, dass die italienische Kriminalpolizei an den Ermittlungen beteiligt wird. Darüber soll in den kommenden Tagen bei einem Treffen mit der Staatsanwaltschaft im Wallis entschieden werden.

Hintergrund des Vorstoßes sind anhaltende Kontroversen über den bisherigen Verlauf der Ermittlungen in der Schweiz. Kritisiert wird insbesondere, dass keine Obduktionen oder weitergehenden forensischen Untersuchungen der Todesopfer angeordnet wurden. Die ausgestellten Sterbeurkunden enthalten demnach keine konkreten Angaben zur Todesursache. Nach der Überführung der Leichname nach Italien ließ die Staatsanwaltschaft in Rom eigene Obduktionen durchführen.

Positive Nachrichten zu Verletzten

Unterdessen gibt es aus Italien vorsichtig positive Nachrichten über den Gesundheitszustand einiger Verletzter. Zehn Jugendliche, überwiegend im Alter von 15 und 16 Jahren, werden weiterhin im Krankenhaus Niguarda in Mailand behandelt. Vier von ihnen befinden sich noch auf der Intensivstation, sechs im Brandverletztenzentrum. Nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörden könnten einzelne Patienten in den kommenden Tagen entlassen werden.

In Zürich erwachte unterdessen eine 15-jährige Italienerin nach mehr als drei Wochen aus dem Koma. Sie erkannte ihre Eltern wieder, befindet sich jedoch weiterhin in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Das Mädchen wurde bereits mehrfach operiert, ein weiterer Eingriff musste wegen des fragilen Zustands der Jugendlichen verschoben werden.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 25.1.2026: Frau Moretti hat gelogen:
Brisante Details: War Jessica Moretti viel näher am Brand, als sie zugeben will?
https://www.20min.ch/story/crans-montana-neue-beweise-belasten-jessica-morettis-aussage-103492983

Jonah Weibel -- Jessica Moretti hat für die Polizei eine Momentaufnahme der Bar bei Brandausbruch skizziert. Ein Abgleich mit Fotos zeigt: Die Skizze ist falsch.

    Jessica Moretti skizzierte für die Polizei den Brand in Crans-Montana.
    Fotos widerlegen ihre Darstellung der Ereignisse.
    Sie war dem Brand viel näher, als sie angab.

Einen Tag nach der Katastrophe von Crans-Montana zeichnete Jessica Moretti für die Polizei eine Momentaufnahme vom Ausbruch des Brandes. Neue Informationen zeigen aber, dass diese nicht ganz wahrheitsgetreu ist.
War Jessica Moretti näher am Feuer als angegeben?

«Ich markiere auf der Karte mit einem Kreuz und dem Buchstaben A den Ort, an dem ich mich befand, als mir klar wurde, dass sich ein Vor­fall ereignete», sagte sie gemäss der «Bild» zu den Beamten.

Dieser Punkt befindet sich neben der Treppe. Die Bar ist aus Morettis Perspektive links vor ihr. Fotos zeigen die Betreiberin aber mit einer Champagnerflasche und dem Handy rechts von der Bar – und viel näher an dem mit «B» markierten Ort des Brandausbruchs (schraffierter Bereich).

Gemäss Angaben der Wirtin habe sie «ein orangefarbenes Licht in der Nähe der Ecke der Bar und der Tische 60 und 61» gesehen. In Wahrheit muss sie sich im Gegensatz zu ihrer Skizze auf der anderen Bar-Seite auf Höhe von Tisch 86 aufgehalten haben, als ihr der Brand ins Auge stach. Gemäss ihrer Skizze waren dort lediglich «zwei junge italienische Mädchen», berichtet die «Bild».

Zehn Flaschen Champagner bestellt

Das Personal brachte sieben Flaschen Champagner und eine Flasche Wodka mit Wunderkerzen zu den Tischen 53, 54 und 56. Drei Flaschen Champagner und zwei Flaschen Wodka waren es für die Tische 52 und 51. Auf Jessica Morettis Skizze steht sie genau zwischen diesen beiden Grup­pen, Kellnerin Cyane (24) hät­te ihr dann entgegenkommen müssen – die Fotos widerlegen diese Schilderung.

Ein weiteres Detail, das nicht stimmt: Auf der Skizze wurde der «sortie sécours», also der Notausgang, als offen eingezeichnet. In Wahrheit wurde er mindestens durch einen Stuhl blockiert und drei Opfer wurden tot davor vorgefunden.
Eine Grafik des Forensischen Instituts bringt Klarheit

Die Darstellung zeigt, wo die Leichen gefunden wurden (rosa Bereiche). Die meisten lagen vor der auf 1,37 Meter Breite verschmälerten Treppe. Die Wirtin gab an, dass diese «bestimmt noch etwa zwei Meter breit» sei.


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Die Mafia-Schweiz seit 2001 am 25.1.2026: Beispel Crans-Montana: Es wurde alles kontrolliert, nur der Schaumstoff NIE:
Crans-Montana: Schlupflöcher machten Kontrollen im Le Constellation wirkungslos
https://www.20min.ch/story/le-constellation-kontrollen-scheitern-an-schlupfloechern-103493293

Jonas Bucher -- Mehrere administrative Versäumnisse haben dazu geführt, dass der Barbetrieb im Le Constellation in Crans-Montana trotz Kontrollen jahrelang unzureichend überprüft wurde.

Trotz offizieller Kontrollen wurde die Gefahr des brennbaren Schaumstoffs in der Bar Le Constellation in Crans-Montana vor dem tödlichen Brand nicht erkannt. In der Neujahrsnacht starben 40 Menschen, 116 wurden verletzt. Erste Ergebnisse der Untersuchung zeigen eine Kette administrativer Versäumnisse. Mehrere Zuständigkeiten griffen nicht.

Seit der Übernahme des Lokals durch Jacques und Jessica Moretti im Jahr 2015 wurde der Betrieb mehrfach kontrolliert. Der gefährliche Schaumstoff im Untergeschoss blieb jedoch unbeachtet. «24 Heures» hat die administrativen Schlupflöcher aufgelistet, die es den Betreibern der Bar ermöglichten, trotzdem zu operieren.

1. Umbau ohne Baubewilligung
2015 bauten Jacques und Jessica Moretti das frühere Constellation zu einer Lounge-Bar um. Jacques Moretti führte die Arbeiten grösstenteils selbst aus, teilweise mithilfe eines rumänischen Schwarzarbeiters.

Am 9. Januar erklärte Moretti bei einer Einvernahme: «Es gab Kontrollen. Ich wurde zur Zahlung einer Busse verurteilt.» Den Walliser Behörden war somit bekannt, dass gebaut wurde. Trotzdem beantragten weder Moretti noch der damalige Eigentümer eine Baubewilligung. In dieser Phase wurde der Schaumstoff angebracht, der in der Todesnacht Feuer fing.

Der frühere Eigentümer erklärte, für Innenumbauten habe es «keine Baubewilligung gebraucht». Nach Walliser Recht sind «Änderungen im Innern von Gebäuden» grundsätzlich bewilligungsfrei. Entscheidend ist deren Umfang. Der Berner Brandschutzexperte Urs Käser sagt: «Erst die Untersuchung wird zeigen, ob diese Arbeiten den Behörden hätten gemeldet werden müssen.»

Der Waadtländer Brandschutzexperte Olivier Burnier hält fest: «Dieses Projekt wurde nach den heute vorliegenden Informationen nie gemeldet, und genau das ist aus meiner Sicht das Kernproblem.» Ohne Baugesuch gebe es keine Prüfung und kein verpflichtendes Brandschutzkonzept.
Jacques Moretti während der Sanierungsarbeiten im Jahr 2015.
Jacques Moretti während der Sanierungsarbeiten im Jahr 2015.Facebook

2. Betrieb ohne Brandschutzkonzept
Am 26. August 2015 erteilte die damalige Gemeinde Chermignon die Betriebsbewilligung. Sie prüfte den französischen Strafregisterauszug von Jacques Moretti. Dieser war leer, obwohl er 2008 in Annecy (F) verurteilt worden war. Die Gemeinde bestätigte auch seine fachliche Eignung. Moretti hatte 2011 eine Wirteausbildung in Pully absolviert.

Ein Brandschutzkonzept wurde nicht verlangt. Laut Urs Käser wäre dies üblich gewesen. Auch bei der letzten Kontrolle im Jahr 2019 existierte kein solches Konzept.
Die Gemeinde bestätigte die fachliche Eignung von Jacques Moretti.
Die Gemeinde bestätigte die fachliche Eignung von Jacques Moretti.AFP

3. Zu eingeschränkte Kontrolle
Ende 2015 wurde eine Veranda gebaut. Dafür lag eine Baubewilligung vor. Die Gemeinde untersagte Heizstrahler und schloss eine Haftung bei Unfällen aus. Der Kanton Wallis gab eine positive brandschutzrechtliche Stellungnahme ab. Diese bezog sich ausschliesslich auf die Veranda. In einem Schreiben hiess es: «Ihr Konzept wurde geprüft, es erscheint vollständig, verständlich und plausibel.» Der Schaumstoff im Untergeschoss blieb unbeachtet.

Jacques Moretti wurde als «verantwortlich für die Qualitätssicherung» im Brandschutz eingesetzt. Laut Normen setzt dies «gute Kenntnisse» voraus. Moretti erklärte später, er habe die Schule mit 14 Jahren verlassen und Ausbildungen als Elektriker, Maurer und Landwirt absolviert. Ob er die Schweizer Brandschutzvorschriften kannte, ist unklar.
Für die Veranda lag eine Baubewilligung vor.
Für die Veranda lag eine Baubewilligung vor.AFP

4. Pläne verlangt, aber nie eingereicht
Während der Verandaarbeiten verlangte das kantonale Feuerinspektorat Gesamtpläne des Lokals. Diese wurden laut Recherchen von RTS und «NZZ am Sonntag» nicht eingereicht. Der Kanton erklärte: «Die zuständige Behörde, nämlich die Gemeinde, hat uns den Beginn der Arbeiten nicht gemeldet. Die zuständige Behörde ist daher davon ausgegangen, dass die Arbeiten nicht ausgeführt wurden.»

Die Veranda wurde dennoch gebaut. In der Brandnacht wurde sie zur tödlichen Falle für zahlreiche Gäste.

5. Kontrollen überall, nur nicht beim Schaumstoff
2018 und 2019 stellte die Gemeinde mehrere Mängel fest. Beanstandet wurden unter anderem eine mit Holz verkleidete Treppe, nicht normgerechtes Glas, fehlende Schulungen des Personals sowie keine Evakuationsübungen. Der Betrieb durfte unter Auflagen dennoch weitergeführt werden.

Nach 2019 gab es keine weiteren Kontrollen. Die nächste Inspektion war für das Frühjahr 2026 geplant. Der Bericht von 2019 erwähnt den Schaumstoff nicht.

Jacques Moretti erklärte gegenüber den Ermittlern, er habe selbst einen Brandtest durchgeführt und sei von der starken Rauchentwicklung überrascht gewesen. Der Schaumstoff wurde nicht ersetzt.
Der Schaumstoff an der Decke geriet in Brand.
Der Schaumstoff an der Decke geriet in Brand.X
Schuldfrage muss geklärt werden

Die Ermittlungen müssen klären, wer verantwortlich ist. Nach Walliser Recht trägt der Betreiber die Hauptverantwortung für den Brandschutz. Auch der Eigentümer hat Pflichten. Die Behörden sind zur Aufsicht verpflichtet.

Beschuldigt sind derzeit Jacques Moretti und seine Ehefrau. Die Staatsanwaltschaft erklärt, sie behalte sich vor, «das Verfahren auf alle Personen auszuweiten, deren strafrechtliche Verantwortung infrage kommt».



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 26.1.2026: Meloni fordert eine multinationale Ermittlergruppe:
Meloni: Nur dann kehrt Botschafter nach Bern zurück
https://www.nau.ch/news/schweiz/kanton-wallis-will-stiftung-mit-10-mio-franken-unterstutzen-67087521

20.20: Meloni kehrt Rückkehr des Botschafters an Bedingung
Giorgia Meloni hat am Montag in Rom den italienischen Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado, empfangen. Dessen Rückkehr nach Bern wird von Italien von der Bildung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe zur Brandkatastrophe von Crans-Montana abhängig gemacht.

Cornado war am Samstag von Aussenminister Antonio Tajani nach Rom zurückgerufen worden, nachdem das Zwangsmassnahmengericht in Sitten die Freilassung von Jacques Moretti, des Betreibers der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana VS, angeordnet hatte.

An dem Treffen vom Montag in Rom, an dem auch Staatssekretär Alfredo Mantovano und Generalstaatsanwältin Gabriella Palmieri Sandulli teilnahmen, wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur Adnkronos beschlossen, die Rückkehr des Botschafters in die Schweiz von der Aufnahme einer effektiven Zusammenarbeit zwischen den Justizbehörden beider Staaten und der sofortigen Bildung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe abhängig zu machen.

Es gehe darum, dass ohne weitere Verzögerungen die Verantwortlichkeiten für die Brandkatastrophe von Crans-Montana am 1. Januar geklärt werden können, wurde im Anschluss an das Treffen mitgeteilt. Die italienische Regierung hatte der Schweiz eine solche Zusammenarbeit bereits unmittelbar nach der Tragödie vorgeschlagen, das Angebot wurde jedoch abgelehnt.

13.38: Nicht nur Verstorbene und Verletzte sollen als Opfer gelten
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS sollen nicht nur Verstorbene und Verletzte als Opfer betrachtet werden. Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren (SODK) empfiehlt den Kantonen, die Opfereigenschaft in diesem Fall auszuweiten.

Laut einer SODK-Mitteilung vom Montag sollten aus Sicht des Vorstands auch Menschen als Opfer gelten dürfen, welche sich zum Unglückszeitpunkt im Lokal befanden oder die versuchten, Personen aus dem brennenden Lokal zu retten.

Ebenso sollten für den SODK-Vorstand Personen als Opfer gelten, welche sich in unmittelbarer Nähe der Bar «Le Constellation» aufhielten und begründete Befürchtungen um die persönliche Integrität einer nahestehenden Person hatten.

All diese Personen sowie ihre Angehörigen sollten Anspruch auf Opferhilfeleistungen haben, heisst es in der Mitteilung weiter.

12.05: Kanton Wallis will Opfer-Stiftung mit 10 Mio. Franken unterstützen
Der Kanton Wallis möchte die Opfer der Brandkatastrophe in finanzieller, rechtlicher und administrativer Hinsicht langfristig unterstützen.

Die derzeit gegründete Opfer-Stiftung möchte der Staatsrat deshalb mit einem Kapital von 10 Millionen Franken dotieren. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung hervor.




Provokation gegen Opferfamilien in Crans-Montana am 26.1.2026: Ein Haupttäter läuft frei herum dank Kaution:
Jacques Moretti: Dank Millionär frei, keine Fussfessel: Wie ist das möglich?
https://www.20min.ch/story/jacques-moretti-dank-millionaer-frei-keine-fussfessel-wie-ist-das-moeglich-103493983

Shirin Camenisch -- Jacques Moretti ist auf Kaution frei und trägt auch keine Fussfessel. Italien tobt, und auch in der Schweiz herrscht viel Unverständnis. Zwei Experten erklären.



Hornbach meint lapidar am 26.1.2026: Jeder muss selber das Produkt testen:
Akustikschaum: Morettis geben Hornbach die Schuld: Jetzt kontert der Baumarkt
https://www.20min.ch/story/akustikschaum-hornbach-wer-material-verbaut-muss-pruefen-ob-es-geeignet-ist-103493926

Daniel Graf -- Fabian Pöschl -- Die Morettis haben in ihrer Einvernahme indirekt den Baumarkt Hornbach mitverantwortlich für den Brand im Constellation gemacht. Das sagt das Unternehmen dazu.

Bei Hornbach heisst es auf Anfrage, man verfolge die Berichterstattung zu den möglichen Ursachen des Brandes aufmerksam. «Auch das Thema Akustikschaum. Wir stehen diesbezüglich im engen Austausch mit den Herstellern, die die Hinweise an ihren Produkten sowie deren Auszeichnung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ausführen», heisst es von einem Unternehmenssprecher.




INFERNO-Bar in Montana-Crans am 27.1.2026: Nun soll's der Klebstoff sein:
Crans-Montana: Barchef vermutet: «Klebstoff war möglicherweise entzündlich»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-angestellter-widerspricht-morettis-darstellungen-103478718



Komisches Crans-Montana am 27.1.2026:
Silvester-Katastrophe: Crans-Montana: 250 Kameras im Dorf – trotzdem fehlen Aufnahmen der Brandnacht
https://www.20min.ch/story/crans-montana-250-kameras-im-dorf-trotzdem-fehlen-aufnahmen-der-brandnacht-103494332




28.1.2026:
Neun Brandopfer in Frankreich weiterhin auf Reanimationstationen
https://www.nau.ch/news/ausland/neun-brandopfer-in-frankreich-weiterhin-auf-reanimationstationen-67088641

Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Neun Menschen, die bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana schwer verletzt wurden, befinden sich in Frankreich weiterhin auf Reanimationsstationen. Dies teilte das französische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Die Erklärung erfolgte anlässlich eines Dankesbesuchs der Schweizer Botschafterin in Frankreich.

«Vielen, vielen Dank (...) Danke ist eigentlich ein viel zu kleines Wort» für die geleistete Arbeit, sagte die Schweizer Botschafterin Tania Cavassini dem Personal des operativen Krisenzentrums des Gesundheitsministeriums, das sie gemeinsam mit der französischen Gesundheitsministerin Stéphanie Rist besuchte.

Am Morgen des 1. Januar, kurz nach dem Drama, begannen die Mitarbeitenden dieses Krisenzentrums, zum Teil aus eigener Initiative, ins Ministerium zu kommen, wie dessen Verantwortliche betonten.

In den darauffolgenden Stunden koordinierte das Krisenzentrum die Bereitstellung von Betten für Schwerbrandverletzte in Frankreich sowie den Einsatz medizinisch-psychologischer Teams, die auch mehrere Tage nach der Katastrophe noch im Einsatz blieben.

Insgesamt wurden 20 Opfer des Brandes in französischen Spitälern aufgenommen. 18 Patientinnen und Patienten wurden am 1. Januar sowie in den drei darauffolgenden Tagen eingeliefert. Zwei weitere wurden in der darauffolgenden Woche aufgenommen, damit sie näher bei ihrem Wohnort behandelt werden konnten.

Von den 20 Patientinnen und Patienten konnten fünf inzwischen nach Hause zurückkehren. Sechs befänden sich noch in intensivmedizinischer Behandlung, neun weiterhin auf der Reanimationsstation, fügte das Krisenzentrum hinzu.

In den Tagen nach dem Brand habe es «die Koordination zwischen Frankreich und der Schweiz ermöglicht, verlässliche Informationen bereitzustellen», betonte Rist zudem. Dies sei besonders wichtig, wenn Familien nach Angehörigen suchten oder erfuhren, dass diese unter den Opfern seien.

In Frankreich gibt es 15 spezialisierte Abteilungen für die Behandlung von Schwerbrandverletzten mit insgesamt etwa 180 bis 200 Betten, wie bei diesem Besuch weiter mitgeteilt wurde. In der Schweiz gibt es zwei solche spezialisierte Zentren, im Universitätsspital Chuv Lausanne und im Universitätsspital Zürich.




INFERNO-Bar in Crans-Montana am 28.1.2026: Moretti hat in Genf einen Uhren-Freund, der Millionen hat:
Dank 200'000 Franken wurden der Barbetreiber von Crans-Montana aus der U-Haft entlassen. Steckt ein Schweizer Uhren-Erbe hinter Morettis Kaution?
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/dank-200000-franken-wurden-der-barbetreiber-von-crans-montana-aus-der-u-haft-entlassen-hat-ein-reicher-schweizer-uhren-erbe-die-kaution-fuer-moretti-bezahlt-id21640374.html

Daniel Jung, Martin Meul, Nicolas Lurati und Qendresa Llugiqi -- Woher kamen die 200'000 Franken, die dem Barbetreiber Jacques Moretti den Weg in die Freiheit ebneten? Die Hinweise verdichten sich nun, dass das Geld von einem bedeutenden Uhrenunternehmer aus der Westschweiz kam.

Am letzten Freitag war Jacques Moretti (49), Betreiber der Bar Le Constellation in Crans-Montana, aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Zuvor hatte das Walliser Zwangsmassnahmengericht die dafür nötige Kaution auf 200'000 Franken festgelegt. Anstelle der Haft «wurden Ersatzmassnahmen angeordnet, um der Fluchtgefahr des Angeklagten entgegenzuwirken», heisst es in dem Schreiben des Gerichts. Er muss seine Ausweis- und Aufenthaltsdokumente bei der Staatsanwaltschaft hinterlegen und sich täglich bei einer Polizeidienststelle melden. Dazu eben die Kaution.

Zunächst war unklar, woher das Geld kam. Gemäss Medienberichten wurden die 200'000 Franken von einem «anonymen Freund» bezahlt. Auch für Jessica Moretti sollen 200'000 hinterlegt worden sein – von der gleichen Person, wie etwa «Corriere della Sera» schreibt. Wie «La Repubblica» berichtete, handelt es sich dabei um einen Genfer Millionär mit Konto in Dubai. Vom Gericht heisst es dazu nur: Die «Herkunft der Gelder sowie die Art der Beziehungen zwischen dem Angeklagten und der Person, die diesen Betrag gezahlt hat, einem seiner engen Freunde», sei geprüft worden.

Hat ein Uhren-Erbe das Geld ausgelegt?
Wie Blick nun aus dem Umfeld der Opfer des Infernos von Crans-Montana vernommen hat, soll die Kaution von einem bedeutenden Uhren-Erben beglichen worden sein. Dabei geht es um eine der reichsten Uhrenfamilien der Schweiz.

Der Erbe hatte schon mehrfach öffentlich dokumentierte Kontakte mit Jacques Moretti. Der Uhren-Spross ist neben der Uhrenindustrie in weiteren Branchen aktiv, etwa mit mehreren Immobilienfirmen in der Waadt und im Wallis. [Es stinkt nach krimineller Freimaurerei].

So hatte Jacques Moretti eine Immobilie von ihm gekauft. Der Kaufpreis ist nicht öffentlich bekannt.

Eine aussergewöhnliche Männerfreundschaft
Mit Jacques Moretti teilt der Uhren-Erbe auch eine Leidenschaft für besondere und wertvolle Autos. Die beiden haben gemeinsam an einer Rallye mit historischen Fahrzeugen auf der französischen Insel Korsika teilgenommen. Dies legt nahe, dass die beiden Herren nicht nur eine geschäftliche, sondern auch eine freundschaftliche Beziehung verbindet.

Als Blick den Moretti-Kumpel am Dienstagabend am Telefon zur Kaution befragen will, beendet der Multimillionär das Gespräch sofort, als das Wort «Journalist» fällt.




Komische Justiz im Kanton Wallis am 29.1.2026: Haft von Wahrheitswissern während der "Coronazeit" war normal - nach dem INFERNO von Crans-Montana mit 40 Toten aber nicht???
Zweierlei Maß bei der Untersuchungshaft

Während der «Corona-Zeit» griff die Justiz rasch zu Verhaftungen. Im Katastrophenfall von Crans-Montana hingegen werden selbst bei ungeklärten Kernfragen Flucht- und Kollusionsgefahr erstaunlich tief gewichtet.

https://transition-news.org/zweierlei-mass-bei-der-untersuchungshaft




INFERNO-Bar in Crans-Montana am 29.1.2026: Was hat der Kontrolleur 2018 und 2019 falsch gemacht? Er hat geschwiegen, dass seine Empfehlungen nicht umgesetzt wurden!
Verfahren gegen Ex-Sicherheitsverantwortlichen von Crans-Montana
https://www.nau.ch/news/ausland/verfahren-gegen-ex-sicherheitsverantwortlichen-von-crans-montana-67089072

Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS mit 40 Toten und 116 Verletzten vor knapp einem Monat hat die Walliser Staatsanwaltschaft das Strafverfahren ausgeweitet. Nun gerät auch ein ehemaliger Sicherheitsverantwortlicher der Gemeinde in das Visier der Justiz.

Der Mann war während der Sicherheitskontrollen von 2018 und 2019 in der Gemeinde Crans-Montana tätig. Seine Empfehlungen seien zweimal vom Betreiber nicht umgesetzt worden. Nun wird er als Beschuldigter von der Staatsanwaltschaft einvernommen.

«Ich bestätige, dass mein Mandant für den 9. Februar als Beschuldigter vorgeladen ist», sagte der Rechtsanwalt David Aïoutz am Donnerstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit eine Meldung des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS.

Mit dem Verfahren sollen mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit den festgestellten Mängeln in der Bar nach dem Brand bestimmt werden.

Der verheerende Brand in der Silvesternacht wurde gemäss den Ermittlern höchstwahrscheinlich von Wunderkerzen auf Champagnerflaschen ausgelöst. Diese sollen die aus aus Schaumstoff bestehende, schalldämmende Decke im Untergeschoss der Bar in Brand gesetzt haben. Dabei hat es sich mutmasslich um leicht entzündliches Material gehandelt.

Die Bar «Le Constellation» war in den Jahren 2016, 2018 und 2019 dreimal kontrolliert worden. Allerdings wurde 2016 nur die Veranda begutachtet, durch die Gemeinde Chermignon. Die Kontrollen hätten eigentlich jährlich stattfinden sollen. Wer für die Versäumnisse bei den Brandschutzkontrollen verantwortlich ist, ist Gegenstand der Ermittlungen.


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Bank Crédit Lyonnais gegen Moretti am 29.1.2026: gab ihm keinen Kredit - schweizer Banken aber schon:
Tragödie in Crans-Montana: Kein Geld für Morettis: Französische Bank stoppte Kreditvergabe
https://www.20min.ch/story/tragoedie-in-crans-montana-im-reich-der-schweizer-blinden-neue-vorwuerfe-gegen-morettis-103495106

Arnaud Gallay -- Laut «Le Canard enchaîné» hatten die Besitzer des Le Constellation Streitigkeiten mit der französischen Bank, während Schweizer Institute ihnen Millionen liehen.

    Die französische Bank Crédit Lyonnais stoppte Kredite an das Ehepaar Moretti.
    Die Bank vermutete Fälschungen bei den Finanzierungsunterlagen des Paares.
    Trotzdem liehen Schweizer Banken den Morettis Millionen für Immobilienkäufe.

«Im Reich der Schweizer Blinden sind die französischen Einäugigen Könige», schreibt «Le Canard enchaîné». In seiner Ausgabe von diesem Mittwoch enthüllt das satirische Wochenblatt, dass eine der wichtigsten französischen Banken, die Crédit Lyonnais, aufgehört hatte, dem Ehepaar Moretti Geld zu leihen.

Im März 2021 hatten Zahlungsverzögerungen das Institut dazu veranlasst, die vom Paar für Kredite in Höhe von insgesamt über 1,1 Millionen Euro bereitgestellten Garantien genauer zu prüfen. Diese dienten dem Kauf einer Pariser Wohnung im Jahr 2015, einer Villa auf Korsika im Jahr 2018 und anschliessend den Renovationsarbeiten in besagter Villa im folgenden Jahr.

13'827 Euro Lohn im Le Constellation
Crédit Lyonnais vermutete laut dem Bericht gefälschte Unterlagen im Finanzierungsdossier. In der Folge forderte die Bank die sofortige Rückzahlung der Kredite. Es kam zu einem Vergleich, der durch ein Gericht bestätigt wurde – laut dem Magazin ein äusserst seltener Vorgang.

Der Bank seien neue Garantien vorgelegt worden. Jessica Moretti gab darin ihr Einkommen an: 13'827 Euro pro Monat als Angestellte des Le Constellation. Ihr Mann, Jacques, gab an, eine Invalidenrente und eine «zusätzliche Entschädigung» von einer Versicherungsgesellschaft zu beziehen, was insgesamt 38'000 Euro pro Jahr ausmachte.

Mehr als 6 Millionen Euro geliehen
Zur gleichen Zeit, als Crédit Lyonnais das Vertrauen in das Paar verlor, erhielten die Morettis von Schweizer Banken hohe Kredite. Laut «Le Canard enchaîné» investierten sie insgesamt über 6 Millionen Euro in Immobilien. Darunter auch mehrere Objekte im Oberwallis, insbesondere in Crans-Montana, sowie ein Anwesen in Cannes (F).

Welche Sicherheiten sie den Schweizer Instituten vorlegten, ist unklar. Jacques Moretti machte laut einem Anwalt der betroffenen Familien bei seiner letzten Befragung nur «äusserst vage Angaben» dazu.


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29.1.2026: Kaution 400.000 Franken:
Uhren-Erbe: Quittung zeigt, wer die Moretti-Kaution bezahlte
https://www.20min.ch/story/uhren-erbe-quittung-zeigt-wer-die-moretti-kaution-bezahlte-103495744

Justin Arber -- Die Kaution für die Barbetreiber von Crans-Montana wurde Berichten zufolge von einem Genfer Millionär eingezahlt. Er pflegt in zweierlei Hinsicht eine Beziehung zu Jacques Moretti.

    Ein reicher Uhren-Erbe bezahlte die Kaution für Jacques und Jessica Moretti, belegt eine Quittung der Zahlung.
    Die Walliser Staatsanwaltschaft erhielt 400'000 Franken.
    Der Erbe und Moretti pflegten Berichten zufolge eine geschäftliche und persönliche Beziehung.

Eine von der «Bild»-Zeitung veröffentlichte Quittung der Walliser Staatsanwaltschaft gibt Aufschluss darüber, wer die Kaution für Jacques und Jessica Moretti in der Gesamthöhe von 400'000 Franken beglichen hat. Der Name ist geschwärzt, die Boulevardzeitung schreibt dazu, es handle sich um ein «Mitglied einer der reichsten Familien der Schweiz».

Die Familie stamme aus der Uhrenbranche, und der Spender selbst sei auch als Investor in der Immobilienbranche tätig.
Beziehung zu Moretti

Einerseits wird in den Medien die geschäftliche Beziehung zwischen Moretti und dem Genfer Millionär thematisiert. So soll Jacques Moretti eine Immobilie zu einem unbekannten Kaufpreis von ihm erworben haben. Andererseits gibt es auch Details über die private Beziehung der beiden.

«Blick» berichtet darüber, dass die beiden begeisterte Bewunderer von wertvollen historischen Fahrzeugen seien. So hätten sie auch schon eine Oldtimer-Rallye auf Korsika gemeinsam besucht.

Der Kautionshinterleger hat auf eine «Bild»-Anfrage bisher nicht reagiert. «Blick» hat ihn zwar telefonisch erreicht, er habe das Gespräch aber sofort beendet.
Was passiert jetzt mit dem Geld?

Der italienischen Zeitung «La Repubblica» zufolge soll die Kaution nach Verfahrensende dem Millionär vollständig zurücküberwiesen werden. Anders wäre es gewesen, wenn die Morettis den Betrag aus eigener Tasche hätten hinterlegen lassen. Dann wäre die fast halbe Million zur Deckung der Verfahrenskosten sowie als Vorschuss für absehbare Schadenersatzforderungen verwendet worden.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 30.1.2026: Frau Moretti schaute dem Feuer zu statt zu handeln:
Brandopfer Roze (18): «Jessica Moretti stand einfach nur da»
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/kritik-an-morettis-verhalten-und-verschlossener-notausgangstuer-schweizer-brandopfer-roze-18-meldet-sich-aus-belgischem-spital-id21645028.html





Kriminelle Schweizer in Crans-Montana:
INFERNO-Bar in Crans-Montana mit Beweisvernichtung am 31.1.2026: Überwachungsvideos nur von 0 bis 6 Uhr morgends gesichrt, der Rest wurde gelöscht:
Crans-Montana: Gelöschte Beweise, verlorene Zeit – und Italiens offene Kritik

Nach dem Inferno von Crans-Montana geraten nicht nur die Betreiber und die Gemeinde unter Druck. Gelöschte Videos, späte Eingriffe und deutliche Kritik aus Italien werfen Fragen zur Ermittlungsführung auf.

https://transition-news.org/crans-montana-geloschte-beweise-verlorene-zeit-und-italiens-offene-kritik

Vier Wochen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana mit 40 Toten und über 100 Verletzten steht nicht mehr nur das Nachtlokal «Le Constellation» im Fokus, sondern zunehmend auch das Vorgehen der Behörden. Mit jedem neuen Detail verdichten sich Hinweise darauf, dass entscheidende Zeit verstrichen ist – und mit ihr möglicherweise Beweise.

Zentral ist das Verschwinden von Videoaufnahmen. Laut Medienberichten sicherte die Polizei von Crans-Montana Überwachungsvideos erst ab Mitternacht bis 6 Uhr morgens am 1. Januar, wie aus einem Schreiben an die Walliser Staatsanwaltschaft hervorgeht. Zwar ist damit der Zeitraum des Brandes erfasst, doch frühere und spätere Aufnahmen, die die Staatsanwaltschaft ebenfalls verlangte, wurden nicht gesichert und offenbar automatisch gelöscht. Unklar bleibt, ob die Polizei von sich aus zu einer längeren Aufbewahrung verpflichtet gewesen wäre. Zusätzlich zeigt sich, dass die Bar selbst über zahlreiche Kameras verfügte, diese jedoch just wenige Minuten vor dem Brand ausfielen.

Für die Opferseite ist der Schaden bereits eingetreten. Aus ihrer Sicht hätten unmittelbar nach der Tat umfassende Zwangsmaßnahmen erfolgen müssen: Durchsuchungen nicht nur im Lokal, sondern auch bei der Gemeindeverwaltung und bei involvierten Funktionsträgern. Stattdessen sei Beweismaterial verschwunden. Der Verdacht steht im Raum, dass die Strafprozessordnung nicht ausgeschöpft wurde.

Kritisch beurteilt wird auch die frühe Einvernahmepraxis. Die Hauptbeschuldigten wurden zeitlich getrennt, aber nicht voneinander isoliert befragt. Damit bestand die Möglichkeit von Absprachen. Gleichzeitig wurden offenbar keine Maßnahmen ergriffen, um Kontakte zwischen den Betreibern und weiteren potenziell verantwortlichen Personen in der Gemeinde zu unterbinden – obwohl Hinweise bestehen, dass die Verantwortung über das Betreiberpaar hinausreichen könnte.

Parallel dazu verdichten sich die Fragen zur materiellen Ursache des Brandes. Öffentlich gewordene Bilder zeigen, dass brennbarer Kunststoff an der Decke notdürftig mit Billardstöcken gestützt wurde. Zeugenaussagen zufolge hatte sich die Akustikdämmung bereits Wochen zuvor gelöst. Ob sie kurz vor der Brandnacht erneut befestigt – möglicherweise mit leicht entflammbarem Klebstoff – worden war, wird untersucht. In der Katastrophennacht entzündeten Wunderkerzen, Teil einer routinemäßigen Show, den Deckenbereich. Sekunden später kam es zum Flashover.

Ein internes Prüfprotokoll zeigt, dass bei der feuerpolizeilichen Kontrolle der Bar Le Constellation 2019 gravierende Mängel übersehen oder unklar festgehalten wurden. Besonders brisant ist, dass der leicht entflammbare Schaumstoff an der Decke im Bericht nicht erwähnt wurde, obwohl er seit Jahren installiert war. Trotz dieser Defizite erhielt der Betrieb eine positive Beurteilung, weitere Kontrollen unterblieben. Zusätzlich wirft der Fall Fragen zur Bewilligungspraxis auf, da Barbetreiber Jacques Moretti nicht nur in Frankreich, sondern auch 2016 in der Schweiz wegen Schwarzarbeit verurteilt worden war.

Auch das Umfeld der Betreiber rückt stärker in den Blick. Trotz offiziell vergleichsweise tiefer Einkommen und der Vorstrafe von Jacques Moretti erhielt das Ehepaar über Jahre hinweg Millionenbeträge von Schweizer Banken und Bürgschaftsstellen. Damit finanzierten sie mehrere Lokale und Immobilien – auch nach früheren Bränden. Die Kautionszahlungen in sechsstelliger Höhe wurden über ein Konto in Dubai abgewickelt. Sie stammt Berichten zufolge von einem Genfer Uhren-Erben, der enge Beziehungen zu Moretti pflegt.

Besonders brisant ist die internationale Dimension des Falls. Unter den Todesopfern befinden sich mehrere italienische Staatsangehörige. Die römische Justiz eröffnete deshalb ein eigenes Strafverfahren und stellte ein Rechtshilfeersuchen an die Schweiz, das über das Bundesamt für Justiz an die Walliser Staatsanwaltschaft weitergeleitet wurde.

Aus Rom kommt deutliche Kritik am frühen Vorgehen der Schweizer Ermittlungsbehörden. Beanstandet wird insbesondere, dass Überwachungsaufnahmen nicht umgehend beschlagnahmt und gesichert wurden. Dadurch könnten entscheidende Beweise unwiederbringlich verloren gegangen sein. Italien fordert eine vollständige, unabhängige und professionelle Aufarbeitung der Ursachen und Verantwortlichkeiten.

Auch auf diplomatischer Ebene wurde der Unmut öffentlich. Der Schweizer Botschafter in Italien, der Tessiner Roberto Balzaretti, sprach von «Unverständnis über gewisse Entscheide der Walliser Untersuchungsbehörden». Die Sorge in Rom: Sollten sich Beschuldigte der Schweizer Justiz entziehen, wären die Möglichkeiten begrenzt. Frankreich liefert eigene Staatsangehörige nicht an Nicht-EU-Staaten aus – ein Umstand, der das Fluchtrisiko zusätzlich verschärft. Der Opferanwalt Christophe de Galembert sieht in der Reaktion Italiens ein deutliches Signal und sagte dazu:

«Die Kritik Italiens sagt viel über die Art und Weise aus, wie die Schweizer Ermittlungen geführt werden.»

Inzwischen hat die Walliser Staatsanwaltschaft mehrere Strafverfahren eröffnet, auch gegen frühere und aktuelle Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde. Im Raum steht der Vorwurf, dass vorgeschriebene Kontrollen über Jahre hinweg unterblieben seien, obwohl Mängel bekannt waren.

Was bleibt, ist der Eindruck eines fortschreitenden Kontrollverlusts: Je mehr Zeit verging, desto mehr Fragen kamen hinzu – und desto weniger Antworten sind gesichert. Die juristische Aufarbeitung der Katastrophe von Crans-Montana wird damit nicht nur zur Klärung individueller Schuld, sondern zur Bewährungsprobe für das Vertrauen in die Schweizer Strafverfolgung.

Quelle:

NZZ: «Die Staatsanwaltschaft hätte längst die Gemeindeverwaltung durchsuchen müssen», sagt ein Opferanwalt zum Fall Crans-Montana - 29. Januar 2026


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Zu dumm zum Weglaufen, wenn es brennt am 31.1.2026: aber dann demonstrieren gehen:
Lutry VD: Hunderte trauern in Lutry um Brandopfer und fordern Gerechtigkeit
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/hunderte-trauern-in-lutry-um-opfer-von-crans-montana-67089710

Keystone-SDA -- Paudex -- Mehrere hundert Menschen haben am Samstagnachmittag in Lutry zusammengefunden, um der Opfer von Crans-Montana zu gedenken. Es war die zweite Trauerfeier in der schwer getroffenen Waadtländer Gemeinde.

Vor Beginn des Trauermarsches versammelten sich Angehörige der Verstorbenen hinter einem grossen weissen Banner mit der Aufschrift «Hommage aux victimes de Crans-Montana. Justice et vérité» («Gedenken an die Opfer von Crans-Montana. Gerechtigkeit und Wahrheit») in schwarzen Buchstaben.

Vor Dutzenden Schweizer und internationalen Medien ergriffen Eltern der Verstorbenen nacheinander das Wort. «Wir stehen nicht vor Ihnen, um ins Rampenlicht zu treten. Licht muss auf Gerechtigkeit und Wahrheit fallen», sagte eine Mutter, die ihren Sohn verloren hatte.

«Heute bin ich Mutter von 156 Kindern», sagte ein anderes Elternteil auf Italienisch in Anspielung auf die Zahl der Opfer der Tragödie. Die Botschaft: «Nie wieder». Beim Brand in der Silvesternacht sind 40 Menschen ums Leben gekommen, 116 weitere wurden grösstenteils schwer verletzt.

Ab kurz nach 14.45 Uhr zogen die Trauernden durch die Strassen von Lutry, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Im Laufe des Trauermarsches schlossen sich demnach viele Menschen an. Schätzungsweise tausend Personen waren schliesslich daran beteiligt.

Sie waren angeführt von der Organisatorin der Veranstaltung, die den Opfern nahesteht. Sie hielt ein Schild mit der Aufschrift «Ihr seid nicht allein» in den Händen. Zahlreiche Menschen trugen Rosen.

Mehrere Opfer der Brandkatastrophe von der Silvesternacht lebten in Lutry. Besonders betroffen war der örtliche Fussballverein, da sich zahlreiche Junioren zum Zeitpunkt des Brandes in der Bar «Le Constellation» befanden. Sieben Mitglieder des Vereins kamen ums Leben.

Auch in Lugano fand am Samstag ein Schweigemarsch für Crans-Montana statt. Die Veranstaltung fand aufgrund der späten Uhrzeit und der zahlreichen Karnevalsfeiern, die zeitgleich im gesamten Tessin anstanden, allerdings wenig Beachtung. Etwa 50 Personen zogen still vom Seeufer in Richtung Stadtzentrum, wo eine Gedenkfeier durchgeführt wurde.

Zwei Privatpersonen veranstalteten den Marsch, um der Opfer zu gedenken und Solidarität mit den Angehörigen zu bekunden. Beim Brand kam eine 18-jährige Italo-Tessinerin aus Coldrerio im Süden des Kantons ums Leben.



1.2.2026: Er schaffte es nicht:
41. Todesopfer ist A. (†18) aus Lutry VD
https://www.nau.ch/news/schweiz/funf-schwerverletzte-weiterhin-im-unispital-zurich-67089904

Riccardo Schmidlin, Keystone-SDA, Elena Hatebur -- Crans-Montana -- Die Zahl der Toten bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana steigt von 40 auf 41. Am Samstag verstarb ein 18-Jähriger im Spital.
  • Am Samstag verstarb ein 18-jähriges Brandopfer in einem Zürcher Spital.
  • Damit steigt die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Katastrophe auf 41.
  • 115 weitere Personen sind verletzt.

Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat am Sonntag ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein 18-jähriger Schweizer ist am Samstag in einem Spital in Zürich verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41, wie die Walliser Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilt.

Die Zahl der Verletzten beläuft sich auf 115.

41. Todesopfer ist 18-jähriger A.

Bei dem 41. Todesopfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana handelt es sich gemäss Angaben von «20 Minuten» um den 18-jährigen A. aus Lutry VD.

Bestätigt wurde die Nachricht vom Vater eines weiteren Todesopfers (†17) der Silvesternacht. Auf Instagram schrieb er: «Noch ein Engel ist gegangen. Auf Wiedersehen A., du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.»

A. war ein junger Basketballer. Zum Zeitpunkt des nationalen Trauertags am 9. Januar gab der Lausanner Basketballclub, in dem A. Mitglied war, noch bekannt, dass sich der 18-Jährige in einem stabilen Zustand befinde.






Es wird behauptet am 2.22026: Unispital Zürich hat tödliche Keime - z.B. den "Acinetobacter baumannii":
Unispital Zürich: Crans-Opfer (†18) infizierte sich mit «Spital-Keim»
https://www.nau.ch/news/schweiz/zwei-brandopfer-von-crans-montana-fangen-spitalkeim-ein-67090067

Fototexte:
Ist die Haut zerstört, können Spitalkeime ungehindert in den Körper eindringen.
Am Unispital Zürich werden derzeit fünf Brandopfer von Crans-Montana behandelt.
Zwei Patienten steckten sich mit dem antibiotikaresistenten Keim namens Acinetobacter baumannii an.
«Acinetobacter baumannii tritt leider immer wieder im Zusammenhang mit der Behandlung von schwer brandverletzten Patienten auf», sagt Marcel Schlatter, Mediensprecher des Unispitals Zürich.
Das am Samstag verstorbene Brandopfer aus Lutry VD und ein weiteres Brandopfer haben einen Spitalkeim eingefangen.
Ob das verstorbene Brandopfer am Keim starb, ist zurzeit aber unklar.

Bettina Zanni -- Zürich -- Das Universitätsspital Zürich behandelt mehrere Brandopfer von Crans-Montana. Zwei infizierten sich mit einem Spitalkeim. Eines von ihnen ist gestorben.
  • Ein 18-jähriges Brandopfer aus Lutry VD starb am Samstag im Unispital Zürich.
  • Er und ein weiterer Patient steckten sich mit einem Spitalkeim an.
  • Ob er auch daran starb, ist aber entgegen eines Berichts unklar.

Fünf Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana kämpfen im Universitätsspital Zürich aktuell um ihr Leben. Für den 18-jährigen A. aus Lutry VD gibt es keine Hoffnung mehr.

Am Samstag ist der junge Basketballer gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41.

Er und ein weiterer Patient haben einen Spitalkeim eingefangen. Dabei handelt es sich um den antibiotikaresistenten Acinetobacter baumannii.

«Wir betreuen derzeit zwei Patienten mit einem antibiotikaresistenten Acinetobacter baumannii», bestätigt Marcel Schlatter gegenüber Nau.ch. Er ist Mediensprecher beim Unispital Zürich. «Darunter auch der gestern gestorbene Patient.»

«Tritt leider immer wieder auf»
Ist die Haut zerstört, verliert sie ihre Schutzfunktion. Da Keime ungehindert in den Körper eindringen können, ist das Infektionsrisiko von Brandopfern sehr hoch.

Gleichzeitig sind Spitäler ein Hotspot für multiresistente Keime.

«Acinetobacter baumannii tritt leider immer wieder im Zusammenhang mit der Behandlung von schwer brandverletzten Patienten auf», sagt Marcel Schlatter. Weitere Übertragungen hätten sie in den vergangenen vier Wochen verhindern können.

Mediensprecher dementiert
Das Portal «Inside Paradeplatz» sorgte am Montagmorgen mit einer Falschmeldung für grosse Betroffenheit. Demnach soll das Brandopfer aus Lutry an einem Krankenhauskeim gestorben sein.

«Diese Meldung kann ich nicht bestätigen», sagt Marcel Schlatter auf Anfrage.

Die Brandopfer, die im Unispital in Behandlung sind, leiden laut dem Mediensprecher alle unter schwersten Verletzungen. «Insbesondere die durch das Feuer verursachten gravierenden Lungenschädigungen stellen derzeit eine grosse Herausforderung dar.»


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Der nächste Skandal in Crans-Montana am 2.2.2026:
Opfer-Familien warten noch immer auf ihr Geld - Nur leere Versprechen?
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/kanton-wallis-verspricht-den-opfer-familien-von-crans-montana-hilfe-aber-zahlt-bislang-nicht-wir-haben-die-kosten-jetzt-nicht-in-ein-paar-wochen-id21652917.html

Kanton Wallis verspricht den Opfer-Familien von Crans-Montana Hilfe, aber zahlt bislang nicht
«Wir haben die Kosten jetzt, nicht in ein paar Wochen»

Martin Meul -- Reporter News -- Der Kanton Wallis versprach 10'000 Franken für jedes Opfer von Crans-Montana VS. Doch bislang haben Opferfamilien wie die Michelouds aus Rechy VS noch kein Geld erhalten. Und das, obwohl die Kosten horrend sind.

Man kann sich kaum vorstellen, wie gross die Belastung für die Familien der Opfer von Crans-Montana VS ist. Egal, ob sie um tote Angehörige trauern oder sich um Verletzte kümmern, die im Spital liegen. Ein normales Leben ist undenkbar.

Und doch macht das Leben um die Familien herum keine Pause. Leila Micheloud (51) erklärt: «Die Rechnungen landen trotzdem im Briefkasten. Zum Beispiel von der Krankenkasse. Auch sonst kann ich nicht einfach sagen: Oh, im Moment ist es gerade schwierig mit dem Geld», erklärt sie in ihrem Haus in Réchy VS.

Zwei Töchter im Spital
Die Katastrophe vom 1. Januar hat die Familie Micheloud zerstört. Die beiden ältesten Töchter wurden beim Brand in der Bar Le Constellation schwer verletzt.

Besonders hart getroffen hat es Farah (20). Bis Freitag vor einer Woche lag die junge Frau mit schwersten Verbrennungen im Spital in von St. Gallen. Nun kümmert man sich in einer Spezialklinik in Morges VD um sie. Ihre jüngere Schwester Meissa (18) wird in der Suva-Klinik in Sitten VS behandelt. «Am Vormittag besuchen wir Farah, am Nachmittag sind wir bei Meissa, und den Abend verbringen wir mit unserer jüngsten Tochter Naiel (14)», beschreibt Leila Micheloud ihren Alltag.

An Arbeit ist für sie und ihren Mann deshalb nicht zu denken. «Wie lange das so bleiben wird, wir wissen es nicht», sagt die Mutter.

Viel mehr Ausgaben
Die Betreuung ihrer Kinder hat direkte Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Familie. Zwar erhalten die Eltern ihren Lohn – beide sind krankgeschrieben –, aber es fallen zusätzliche Kosten an. «Allein die Fahrtkosten haben es in sich, und auch Kleinigkeiten wie Kaffee oder Mahlzeiten in der Kantine im Spital summieren sich schnell», sagt Leila Micheloud.

Zudem rechnet die Mutter mit hohen Kosten für die psychologische Behandlung ihrer Töchter. «Das wird nötig sein, damit sie das Erlebte verarbeiten und wieder Vertrauen ins Leben fassen können. Sie haben nicht nur körperliche Verletzungen davongetragen», sagt Micheloud.

Kanton will schnell helfen, aber ...
Der Kanton Wallis hatte schon bald nach dem Inferno erklärt, dass er die Opfer – oder im gegebenen Fall – die Angehörigen der Tragödie finanziell unterstützen will. 10'000 Franken sollte es für jedes Opfer geben. Doch es gibt ein Problem: Noch haben die Opfer und ihre Familien kein Geld bekommen, obwohl seit dem Brand im «Le Constellation» ein Monat vergangen ist. Das stört Leila Micheloud. Sie sagt: «Wir haben die Kosten jetzt, nicht in ein paar Wochen.»





3.2.2026:
Crans-Montana stellt 1 Million Franken Soforthilfe bereit
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-stellt-1-million-franken-soforthilfe-bereit-67090682

Redaktion -- Crans-Montana -- Die Gemeinde will schnelle Hilfe leisten – rund 100 Franken pro Kopf. Das Geld fliesst in eine Stiftung, die Betroffene unbürokratisch unterstützen soll.






4.2.2026: Frankreich ernennt zwei Koordinatoren: "Verbindung zu schweizer Behörden sicherstellen"
https://www.blick.ch/schweiz/koerper-zu-30-prozent-verbrannt-inferno-opfer-coline-22-aus-dem-koma-erwacht-id21589870.html

In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem verheerenden Brand, der 41 Todesopfer forderte. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.





INFERNO-Bar in Crans-Montana am 4.2.2026: Überlebende Roze (18): Verbrannte Hände brauchen 2 Jahre für die Heilung:
Crans-Montana: «Ich schrie: ‹Es gibt ein Feuer!› Aber sie glaubten mir nicht»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-roze-18-die-bilder-verfolgen-mich-in-den-albtraeumen-103499283

Céline Trachsel -- Daniela Bertuzzi -- Roze (18) wurde beim Brand in Crans-Montana schwer verletzt. Nach 18 Tagen im Koma in einem belgischen Spital konnte sie am Montag in die Schweiz verlegt werden. Die körperlichen Narben sind für sie nicht schlimm – die seelischen dagegen sind umso tiefer.

    Roze (18) wurde beim Brand in Crans-Montana schwer verletzt.
    Sie lag 18 Tage im Koma in einem belgischen Spital.
    Nun wurde sie in die Schweiz verlegt und liegt in Morges VD.
    Die Bilder des Brandes verfolgen sie in Albträumen.
    Ihre körperlichen Wunden heilen gut.

Roze (18) entkam dem Inferno – aber sie entkommt nicht den Bildern, die sie bis heute verfolgen. Die Waadtländerin wurde bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana schwer verletzt. Sie entkam der sengenden Hitze nur dank eines Passanten, der die Seitentür im Wintergarten des Le Constellation öffnete. In einem Brunnen kühlte sie sofort ihre Hände, die schwerst verbrannt wurden, als sie instinktiv ihr Gesicht schützte.

Als sie noch am selben Tag in ein belgisches Spital verlegt wurde, reiste ihr Vater Hüseyin nach. «Ich wachte Tag und Nacht an ihrem Bett», sagt er zu 20 Minuten. 18 Tage lang habe Roze im künstlichen Koma gelegen. «Das war eine sehr schwierige Zeit», so der Papa. Es folgten eine Aufwachphase und zwei Hauttransplantationen in Belgien. Am Montag konnte Roze endlich in die Schweiz zurückgebracht werden.

Vater: «Sie schläft schlecht»
«Ich bin glücklich, bin ich auf dem Weg der Besserung, aber ich denke auch an die anderen, denen es schlechter erging», sagt Rozerin. Dass sie optische Narben davontragen werde, sei kein Drama – aber die Flashbacks seien schlimm. Auch im Spital in Morges wacht ihr Vater deshalb stets an ihrem Bett. «Besonders nachts bin ich an ihrer Seite, denn sie schläft schlecht», sagt Hüseyin.

«Die Bilder verfolgen mich in meinen Albträumen», bestätigt die 18-Jährige. «Die Flammen, die Schreie, die Leute am Boden und die Rettungskräfte, die Herzmassage machten an Jugendlichen, die auf dem Asphalt lagen.»

Keine lebenslangen gesundheitlichen Folgen
Die anfängliche Wut habe sich dagegen gelegt. «Es ist einfach wichtig, dass die Justiz ihren Job jetzt richtig macht. Niemand hat so etwas gewollt – nichtsdestotrotz müssen die Verantwortlichen gefunden werden.»

Ihre Fotokamera hat sie deshalb auch der Walliser Polizei übergeben, denn Roze war von den Morettis angestellt, um Bilder für Social Media zu machen. Sie habe auch den Umzug mit den Champagnerflaschen und den Sprühkerzen gefilmt, die den Brand auslösten. «Die Kamera hat die Hitze erstaunlicherweise überlebt. Die Aufnahmen können von der Polizei ausgewertet werden», sagt Roze.

Ihr körperlicher Genesungsprozess ist nun auf gutem Weg. Das Gesicht werde vollständig heilen, erklärt Roze. Die Ärzte wechseln alle zwei Tage ihren Kompressionsverband an den Händen. Ein Jahr lang werde sie Bandagen tragen müssen, zwei Jahre lang dürfe sie Hände nicht der Sonne aussetzen. «Aber die Ärzte glauben, die Hände werden heilen und ich werde keine lebenslangen Schäden davontragen.»


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INFERNO-Bar in Crans-Montana am 4.2.2026: Laeticia überlebte das Inferno UNverletzt - aber hat psychisch alle Gefühle "abgeschaltet":
Crans-Montana VS: Laeticia (17): «Da dachte ich: ‹Das ist das Ende, ich sterbe›»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-roze-18-die-bilder-verfolgen-mich-in-den-albtraeumen-103499283

Justin Arber - Die 17-jährige Laeticia hat die Brandkatastrophe von Crans-Montana ohne Verbrennungen überlebt. In einer SRF-Doku spricht sie über ihre Erinnerungen.

    Laeticia überlebte das Feuer in Crans-Montana in der Neujahrsnacht.
    Sie ist körperlich unversehrt. Die psychische Belastung ist jedoch gross.
    Ihre Mutter Sorina erhielt einen panischen Anruf. Sie fand Laeticia alleine vor dem Brandort.

Die 17-jährige Laeticia hat die Brandkatastrophe in der Neujahrsnacht in Crans-Montana VS ohne Verbrennungen überlebt. Sie befindet sich seither aber in therapeutischer Behandlung, wie es im SRF-Dokfilm «Crans-Montana – Weiterleben nach der Brandkatastrophe» heisst.

Sie sagt: «Ich habe das Gefühl, dass das nicht wirklich ich war, die das erlebt hat.» Sie sehe die Bilder in ihrem Kopf vorbeilaufen, aber die Emotionen, die sie in jenem Moment gefühlt hatte, verspüre sie nicht. «Ich weiss, dass irgendwann alles herauskommen wird und ich alle Emotionen empfinden werde, die in einer solchen Situation normal sind», sagt sie weiter.

Dichter Rauch
Sie erzählt, mit ihrer Freundin sei sie ins Le Constellation gegangen, um den Abend ausklingen zu lassen. Im unteren Teil des Lokals habe sie sogleich dann einen weiteren Freund angetroffen. «Wir fangen an zu reden, dann drehe ich mich um und sehe das Feuer.» Obwohl zunächst niemand reagierte, habe sie den Reflex gehabt, rausgehen zu müssen. «Erst, als mir der ganze Rauch in die Augen stieg und ich nicht mehr atmen konnte, wurde mir klar, dass es ernst war.»

Aufgrund des dichten Rauchs habe sie nichts mehr gesehen und musste sich blind zurecht finden. «Ich tastete mich vor und dann fiel ich plötzlich hin. Das war der Moment, in dem Menschen auf mir drauf lagen, die bereits verbrannt waren.» Sie habe dann gewusst, dass das Feuer ganz in der Nähe von ihr sein musste. «Das war der Moment, an dem ich dachte: ‹Das ist das Ende, ich sterbe›».

Laeticia lag bei Todesfalle
Laeticia erzählt, sie habe direkt bei der Treppe gelegen. Also direkt dort, wo später die meisten Todesopfer gefunden wurden. Insgesamt 37 der 41 Toten lagen dort. Sie sei dann rausgekommen, habe sich an eine Seite gestellt und einfach angefangen zu schreien.

Eltern finden Laeticia ganz alleine
Auch Laeticias Eltern erlebten die Brandnacht. Sie waren schnell nach Ausbruch des Feuers vor Ort. «Ich fühle mich noch immer ein bisschen leer», erzählt Sorina, die Mutter von Laeticia. Um 1.30 Uhr habe sie einen Anruf von ihrer Tochter erhalten. «Sie hat geschrien, sie hat geschrien, komm schnell!» Sie hätten sie dann ganz alleine vor dem Lokal gefunden. Nur in Socken, ohne Schuhe, mit wild abstehenden Haaren.

Die Brandkatastrophe in der Nacht vom 1. Januar 2026 fordert 41 Todesopfer, über 100 Menschen wurden verletzt. Viele von ihnen werden noch immer in Spitälern europaweit behandelt.

«Ich weiss, dass ich grosses Glück hatte», sagt Laeticia. «Deshalb bin ich wirklich dankbar, für das Glück, das ich hatte, im Vergleich zu anderen, die schwere Verbrennungen oder schlimmeres haben.»

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Einvernahmen in Crans-Montana am 4.2.2026:
Crans-Montana: Zu viele Anwälte: Staatsanwaltschaft hält Anhörung in Schulaula
https://www.20min.ch/story/crans-montana-zu-viele-anwaelte-staatsanwaltschaft-haelt-anhoerung-in-schulaula-103498541

Reto Bollmann -- Die Strafuntersuchung zur Tragödie von Crans-Montana stösst angesichts der schieren Zahl von Anwälten und Beteiligten an ihre Grenzen.
  • Die Staatsanwaltschaft steht im Zusammenhang mit der Tragödie von Crans-Montana vor grossen Herausforderungen.
  • Rund 50 Anwälte und 130 Privatkläger sind am Verfahren beteiligt.
  • Die Staatsanwaltschaft verlegt Anhörungen in eine Schulaula in Sitten.

Aufgrund der vielen Beteiligten stösst die Strafuntersuchung zur Tragödie von Crans-Montana an ihre Grenzen und stellt die Walliser Justiz vor aussergewöhnliche Herausforderungen. Rund 130 Privatkläger, vertreten von etwa 50 Anwälten – Tendenz weiter steigend –, beteiligen sich am Verfahren. Diese Masse führt zu erheblichen logistischen Problemen, Verzögerungen und zunehmenden Spannungen zwischen den Parteien, wie «Le Temps» (Bezahlartikel) schreibt.

Moretti-Einvernahmen dauerten je zehn Stunden

Bereits erste Einvernahmen des Ehepaars Moretti dauerten jeweils über zehn Stunden und konnten wegen der Flut an Fragen nicht abgeschlossen werden. Die Staatsanwaltschaft musste Anwälte teilweise per Videokonferenz zuschalten, was für zusätzlichen Unmut sorgte. Um alle Beteiligten unterzubringen, werden kommende Anhörungen nun in die Aula der Hochschule HES-SO Valais-Wallis in Sitten ausgelagert – ein ungewöhnlicher Schritt, der auch sicherheitstechnische Fragen aufwirft.

Wegen der Flut an Fragen konnten die Einvernahmen der Morettis nicht abgeschlossen werden.AFP

Um das Verfahren zu beschleunigen, verlangte die Staatsanwaltschaft von den Anwälten, ihre Fragen im Voraus einzureichen. Dieses Vorgehen stiess auf Widerstand, da mehrere Verteidiger auf der Mündlichkeit des Verfahrens beharren und teils Hunderte Fragen ankündigen. Auch bei Zeugenbefragungen kam es zu Kritik an Sitzordnung und Protokollführung, da aus Effizienzgründen nicht alles laut verlesen wird.

Fehlende Koordination unter den Anwälten

Neben den praktischen Schwierigkeiten erschwert auch die fehlende Koordination unter den Anwälten den Fortgang. Unterschiedliche Strategien, persönliche Spannungen und teils aggressive Wortmeldungen gegenüber der Staatsanwaltschaft prägen das Bild. Versuche einzelner Anwälte, eine Zusammenarbeit oder gemeinsame Fragenkataloge zu etablieren, blieben bislang weitgehend erfolglos.

Juristen sehen im Verfahren einen Belastungstest für die Schweizer Strafprozessordnung. Der Blick auf frühere Grossverfahren – etwa jenes der Mont-Blanc-Tunnelkatastrophe – zeigt jedoch, dass auch extrem komplexe Fälle mit vielen Beteiligten zu geordneten Abschlüssen führen können. Ob dies auch in Crans-Montana gelingen wird, bleibt offen.


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Crans-Montana am 4.2.2026: Die Hinweis-Webseite von Anwalt Romain Jordan bleibt online - die Moretti-Verbrecher wollten sie blockieren:
Kanton Wallis: Morettis wollten Hinweis-Seite blockieren – und scheitern
https://www.20min.ch/story/kanton-wallis-morettis-wollten-hinweis-seite-blockieren-und-scheitern-103498899

Jonas Bucher -- Nach dem Brand in Crans-Montana bleibt die von Anwalt Romain Jordan eingerichtete Hinweisplattform online. Die Walliser Staatsanwaltschaft sieht keinen Grund, gegen die Seite vorzugehen.

    Die Website crans.merkt.ch bleibt online. Sie sammelt Hinweise zum Brand in Crans-Montana.
    Anwalt Romain Jordan hat die Seite für Opferfamilien eingerichtet.
    Die Barbetreiber Jacques und Jessica Moretti hatten Einspruch gegen die Plattform erhoben.

Die Website crans.merkt.ch, auf der Hinweise und Dokumente zur Brandkatastrophe in der Loungebar Le Constellation in Crans-Montana gesammelt werden, bleibt online. Das hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis entschieden, wie «Léman Bleu» berichtet. Die Seite wurde am 13. Januar von Anwalt Romain Jordan eingerichtet, der mehrere Opferfamilien vertritt.

Die Verteidigung der Barbetreiber Jacques und Jessica Moretti, die im Zusammenhang mit dem Brand im Fokus der Ermittlungen stehen, hatte gegen die Plattform Einspruch eingelegt. Sie zweifelte an, ob die dort gesammelten Informationen vor Gericht verwendet werden dürfen.
Anwälte dürfen Beweismittel sammeln

Die zuständigen Staatsanwältinnen lehnten jedoch Massnahmen gegen die Seite ab. Laut ihrer Begründung dürfen Anwälte Beweismittel sammeln, um sie der Staatsanwaltschaft vorzulegen. Es gebe keinen Hinweis darauf, dass durch die Plattform potenzielle Zeugenaussagen beeinflusst würden.

In einem Schreiben der Staatsanwaltschaft, das «Léman Bleu» einsehen konnte, heisst es: «Romain Jordan scheint sich dieser Grenze bewusst zu sein, indem er die Personen, die Zeugen des Dramas in Crans-Montana gewesen sein könnten, nicht direkt anspricht. Er stellt lediglich eine Plattform zur Verfügung, auf der Informationen übermittelt werden können, ohne dass ein Austausch stattfindet.»

Opferanwalt begrüsst Entscheid

Jordan selbst begrüsste die Entscheidung. Gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte er: «Das ist eine gute Nachricht für die Opfer und die Ermittlungen.» Damit sei klargestellt, dass seine Initiative zulässig sei.

Die Staatsanwaltschaft betonte, sie werde die Situation weiter aufmerksam beobachten. Es seien derzeit jedoch keine Gründe ersichtlich, die ein Einschreiten gegen die Plattform rechtfertigen würden.




INFERNO-Bar in Crans-Montana am 5.2.2026: Frau Moretti behauptet, es wurden "viele Lügen" erzählt:
Jessica Moretti teilt gegen Medien aus: «Falsch! Falsch! Es wurden so viele Lügen erzählt»:
Jessica Moretti: «Es wurden so viele Lügen erzählt, viel zu viele»
https://www.blick.ch/schweiz/sie-erklaeren-ihr-schweigen-ehepaar-moretti-schickt-brief-an-bar-mitarbeiter-id21589870.html

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Der «Corriere della Sera» hat sich mit Jessica Moretti in einer in Bar in Sitten getroffen. Moretti, die zusammen mit ihrem Ehemann Jacques die Inferno-Bar Le Constellation führt, teilte im Interview erneut gegen die Medien aus. «Es wurden so viele Lügen erzählt, viel zu viele», erzählte sie der Zeitung. «Unter anderem, dass ich mit dem Geld geflohen sei. Falsch! Falsch! Ich bin nie geflohen. Und ich laufe auch jetzt nicht weg, denn ich will die Wahrheit.»

«Ich verstehe den Zorn der Opfer», sagte sie weiter. «Aber die Ermittlungen werden die Wahrheit ans Licht bringen. Und die Wahrheit wird auch ihnen helfen.» Moretti möchte weiterhin mit den Behörden zusammenarbeiten.

Jessica und ihr Ehemann hätten während den Ermittlungen in völliger Isolation gelebt. Deshalb habe das Ehepaar sich dazu entschieden, einen Brief an ihre Mitarbeitenden zu schreiben. «Es war uns wichtig, die Dinge richtigzustellen. Der Brief war unsere einzige Möglichkeit, uns auszudrücken. Er schützt uns.»

In ihrem Brief übernehmen die Morettis in Bezug auf die Brandkatastrophe zum ersten Mal eine gewisse Verantwortung für die Brandkatastrophe. Bis anhin hat das Ehepaar die Schuld von sich weggeschoben und etwa seinen Angestellten oder den Behörden Vorwürfe gemacht.

Während Jessica Moretti mit dem «Corriere della Sera» sprach, wurde ihr Ziehsohn Jean-Marc Gabrielli von den Ermittlern verhört.


https://orf.at/stories/3419327/


INFERNO-Bar in Crans-Montana am 5.2.2026: Die Morettis setzen noch mehr Lügen oben drauf, um ihr "Image" zu retten:
Moretti-Brief sorgt für Kritik bei Opferanwälten: «Zynischer Versuch das angeschlagene Image wiederherzustellen»
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/moretti-brief-sorgt-fuer-kritik-bei-opferanwaelten-zynischer-versuch-das-angeschlagene-image-wiederherzustellen-id21666240.html

Martin Meul -- Reporter News -- In einem Brief haben sich Jacques und Jessica Moretti nach über einem Monat an ihre Angestellten gewendet. Zwei Opferanwälte kritisieren das Schreiben der Le-Constellation-Betreiber als taktisch und unaufrichtig. Derweil stehen weitere Befragungen an.

Jacques (49) und Jessica (40) Moretti haben ihr Schweigen gebrochen. In einem Brief wendet sich das Betreiber-Ehepaar des «Le Constellation» nach über einem Monat an seine Angestellten.

In dem Schreiben, das Blick vorliegt, sprechen die beiden ihr Bedauern über die Tragödie aus. «Aufgrund der laufenden Ermittlungen waren wir gezwungen, die Worte tiefen Mitgefühls zurückzuhalten, die wir euch unmittelbar nach dieser Tragödie aussprechen wollten», heisst es.

Für Opferanwalt Sébastien Fanti ist der Brief eine Farce. «Das ist nichts als reine Taktik. Es geht nur darum, die Gemüter zu beruhigen», sagt er am Donnerstag zu Blick.

Sorry für den Lohnausfall
Der Grund für diese Aussage: In dem Brief tun sich die Morettis vor allem selbst leid. So heisst es etwa: «Die Medien wüten und verbreiten manchmal schwere Lügen ohne jegliche Zurückhaltung. Eine der abscheulichsten war die sofortige Flucht vom Tatort mit der Kasse unter dem Arm», heisst es und weiter: «Wir wurden durch etliche verbreitete Verleumdungen unendlich verletzt.»

Zudem bittet das Betreiber-Ehepaar um Nachsicht, dass kein Lohn ausgezahlt wurde. «All unsere geschäftlichen und privaten Konten wurden gesperrt, und wir hoffen, dass die Staatsanwaltschaft einer teilweisen Aufhebung für dringende Auszahlungen zustimmen wird.»

Sébastien Fanti glaubt, dass es vor allem um diese Passage geht. Der Opferanwalt ist sich sicher, dass die Morettis wegen der ausstehenden Löhne zunehmend unter Druck geraten. «Die Morettis müssen ihre Angestellten beruhigen, dass ihr Lohn kommt. Wütende Angestellte sind bei den anstehenden Befragungen sicher kein Vorteil.» Es gehe darum, die eigene Haut zu retten. «Das zeigt sich auch daran, dass die Toten und Verletzten fast nicht erwähnt werden.»

Zudem haben die Mandanten von Sébastien Fanti immer noch nichts von den Morettis gehört. «Bei der nächsten Einvernahme will ich wissen, warum?», sagt der Opferanwalt und verweist drauf, dass sich der Brief liest, als wäre er von Morettis Anwälten verfasst worden. «Ich sehe da keine echten Emotionen.»

Zynischer Brief
Wenig Freude an dem Brief hat auch Opferanwältin Sophie Haenni. Sie vertritt die Hinterbliebenen von Cyane Panine (†24). Die Moretti-Kellnerin kam mit 40 anderen Personen beim Brand am 1. Januar ums Leben. Cyane Panine wurde bekannt als die «Frau mit Helm». Sie hat wohl die Decke des Le Constellation beim Servieren von Champagnerflaschen in Brand gesteckt.

Anwältin Haenni sagt zu Blick: «Dieser Brief zeugt eindeutig von Unaufrichtigkeit. Im Gegensatz zu dem, was geschrieben steht, weicht das Ehepaar Moretti beharrlich seiner Verantwortung aus und schiebt die Schuld ungeschickt auf ihre Angestellten.» Ein Beobachter könne in diesem Schreiben nur einen zynischen und vergeblichen Versuch der Morettis erkennen, ihr «ohnehin schon angeschlagenes Image wiederherzustellen».

Derweil wird sich am Freitag die Aufmerksamkeit auf den anderen Teil der mutmasslich Verantwortlichen richten. Die Befragung von Georges T.*, dem aktuellen Sicherheitschef von Crans-Montana, steht an.

Auch Sébastien Fanti wird vor Ort sein. «Ich will wissen, wer, wann, wie und wo kontrolliert hat», sagt er. Denn der Opferanwalt hat wenig Vertrauen in die Walliser Justiz. Fanti sagt: «Mein Gefühl ist, dass bis jetzt eine Low-Budget-Untersuchung durchgeführt wurde, das kann nicht so weitergehen.»

* Name geändert




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Verdacht neue Lüge am 7.2.2026: Neue Software soll Schuld sein, dass die INFERNO-Bar 6 Jahre lang nie kontrolliert wurde:
Sitten VS: Sicherheitschef von Crans: Darum wurde die Bar nicht kontrolliert
https://www.20min.ch/story/sitten-sicherheitschef-von-crans-darum-wurde-die-bar-nicht-kontrolliert-103500780

Reto Bollmann -- Weil die Software ausgetauscht worden sei, hätten sechs Jahre lang keine Kontrollen stattgefunden, sagt der Sicherheitschef von Crans-Montana. Er hatte zudem keine Brandschutzzertifizierung.

    Der Sicherheitschef von Crans-Montana wird nach dem Brand im Le Constellation befragt.
    Er hatte keine Brandschutzzertifizierung, nur eine für Gesundheit und Sicherheit.
    Der Sicherheitschef macht IT-Probleme für fehlende Kontrollen in der Bar verantwortlich.

Gut einen Monat nach dem verheerenden Brand im Le Constellation wurde am Freitag der Sicherheitschef der Gemeinde Crans-Montana vernommen. Mit dabei war auch Jacques Moretti, der Miteigentümer der Walliser Bar. «Wir sind am Boden zerstört», sagte Moretti bei seiner Ankunft. Er wohnt der Anhörung bei.

Keine Brandschutzzertifizierung
Jetzt dringen erste Details der Anhörung durch. So hatte der Sicherheitsbeauftragte offenbar keine Brandschutzzertifizierung, sondern lediglich eine Zertifizierung im Bereich Gesundheit und Sicherheit, wie das italienische Medium «Rai News» berichtet. Sein Mobiltelefon war zuvor von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden. Es ist derzeit unklar, ob die fehlende Zertifizierung für die Position des Befragten erforderlich gewesen wäre.

Auch zu den fehlenden Kontrollen der Unglücksbar hat sich der Sicherheitschef geäussert. Die sechsjährige Lücke – zwischen 2019 und 2025 hatten keine Sicherheitskontrollen stattgefunden – sei demnach durch Probleme bei der Aktualisierung des IT-Systems verursacht worden. Eine Softwareumstellung habe die Aktualisierung der Kontrolldateien verzögert.

«Wir denken keinen einzigen Augenblick nicht an die Opfer»
Zuvor hatten die Morettis auf dem Weg zur Anhörung beteuert, dass kein Tag vergehe, an dem sie nicht an die Opfer denken würden. «Wir denken keinen einzigen Augenblick nicht an die Opfer», sagte Jacques Moretti zur französischen Nachrichtenagentur AFP. Und weiter: «Nicht einen einzigen Augenblick, so Gott will.»

Am Donnerstag war bereits Jean-Marc G., der von Jacques und Jessica Moretti als ihr «Adoptivsohn» betrachtet wird, von den Staatsanwälten und Anwälten angehört worden. Dabei wurde er auch zur geschlossenen Servicetür befragt. Dazu gibt es zwei widersprüchliche Darstellungen: Jacques Moretti behauptet, ein Angestellter habe zugegeben, die Tür geschlossen zu haben. Ein Mitarbeiter hingegen sagt, die Tür sei bereits geschlossen gewesen. Jean-Marc G. stützte bei der Anhörung eher die Version des Besitzers, wie BFMTV berichtet.




Der nächste Brand in Crans-Montana:

https://orf.at/stories/3419582/




INFERNO-Bar in Crans-Montana am 8.2.2026: Die Software der Gemeinde ist seit 6 Jahren defekt - keine Kontrollen der Lokale:
Sicherheitschef von Crans: Darum wurde die Bar nicht kontrolliert
https://www.20min.ch/story/sitten-sicherheitschef-von-crans-darum-wurde-die-bar-nicht-kontrolliert-103500780

Weil die Software ausgetauscht worden sei, hätten sechs Jahre lang keine Kontrollen stattgefunden, sagt der Sicherheitschef von Crans-Montana. Er hatte zudem keine Brandschutzzertifizierung.

  • Der Sicherheitschef von Crans-Montana wird nach dem Brand im Le Constellation befragt.
  • Er hatte keine Brandschutzzertifizierung, nur eine für Gesundheit und Sicherheit.
  • Der Sicherheitschef macht IT-Probleme für fehlende Kontrollen in der Bar verantwortlich.

Gut einen Monat nach dem verheerenden Brand im Le Constellation wurde am Freitag der Sicherheitschef der Gemeinde Crans-Montana vernommen. Mit dabei war auch Jacques Moretti, der Miteigentümer der Walliser Bar. «Wir sind am Boden zerstört», sagte Moretti bei seiner Ankunft. Er wohnt der Anhörung bei.

Keine Brandschutzzertifizierung

Jetzt dringen erste Details der Anhörung durch. So hatte der Sicherheitsbeauftragte offenbar keine Brandschutzzertifizierung, sondern lediglich eine Zertifizierung im Bereich Gesundheit und Sicherheit, wie das italienische Medium «Rai News» berichtet. Sein Mobiltelefon war zuvor von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden. Es ist derzeit unklar, ob die fehlende Zertifizierung für die Position des Befragten erforderlich gewesen wäre.

Auch zu den fehlenden Kontrollen der Unglücksbar hat sich der Sicherheitschef geäussert. Die sechsjährige Lücke – zwischen 2019 und 2025 hatten keine Sicherheitskontrollen stattgefunden – sei demnach durch Probleme bei der Aktualisierung des IT-Systems verursacht worden. Eine Softwareumstellung habe die Aktualisierung der Kontrolldateien verzögert.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 8.2.2026: Ein IT-Mann aus Sitten soll das IT-System von Polizei und Feuerwehr von Crans-Montana geleitet haben - Erpressung für mehr Gehalt - Drohung mit Satanismus-Fakten - Psychiatrie-Einweisung 2023 - schriftliches Nachführen wird verhindert:
Crans-Montana: Brandkatastrophe: So gross war das IT-Debakel im Wallis wirklich
https://www.20min.ch/story/crans-montana-brandkatastrophe-so-gross-war-das-it-debakel-im-wallis-wirklich-103501686

Jonah Weibel -- Wegen eines psychisch kranken Informatikers und zu wenig Stellenprozenten gab es in der Gemeinde ein IT-Chaos. Die Sicherheitsdienste wussten nicht, welche Lokale sie bereits kontrolliert haben.

    Ein Informatiker mit Wahnvorstellungen legte das IT-System diverser Walliser Behörden lahm.
    Er drohte mit der Veröffentlichung sensibler Daten und wurde verhaftet.
    Die Gemeinde Crans-Montana wusste deshalb sechs Jahre lang nicht, welche Lokale kontrolliert wurden.

Nach der Katastrophe in Crans-Montana mit mindestens 41 Toten stellte sich vielen die Frage, warum die Behörden das Lokal Le Constellation sechs Jahre lang nicht kontrolliert haben. Jetzt ist klar: Grund dafür ist ein bizarres IT-Debakel.
Informatiker glaubt, dass «Wirtschaftsmänner» Babys essen – und sorgt für IT-Chaos

Das IT-System der Polizei und der kantonalen Feuerwehr wurde jahrelang von einem externen Einmannbetrieb aus Sitten verwaltet. Doch die Zusammenarbeit wurde zum Desaster. Der 60-jährige Informatiker habe einerseits stetig höhere Summen verlangt, andererseits soll er schwere psychische Probleme entwickelt haben. Das zeigen die Untersuchungsberichte aus dem Prozess.
Schwere Folgen: Der für das Nachführen der Kontrollen verantwortliche Informatiker (60) verbreitete plötzlich Verschwörungserzählungen – und versagte auf ganzer Linie.
Schwere Folgen: Der für das Nachführen der Kontrollen verantwortliche Informatiker (60) verbreitete plötzlich Verschwörungserzählungen – und versagte auf ganzer Linie.ZüriNews

Gemäss dem Bericht verbreitete der Mann «wirre Theorien über Satanismus» und behauptete in einem Blog, prominente Persönlichkeiten, darunter ein bekannter Wirtschaftsmann, würden Babys essen. Eine Behördenvertreterin habe ihn zur Besprechung sogar einmal im Wald treffen müssen. Die Erzählungen erinnern an Verschwörungserzählungen der US-amerikanischen Gruppe QAnon, deren Unterstützer behaupten, dass eine geheime, satanistische Elite aus Politik, Wirtschaft und Medien die Welt kontrolliere. Angehörige dieser «Elite» sollen Babys essen, um deren Lebenskraft zu erhalten.

Die Situation eskalierte Anfang 2023, als der Informatiker drohte, sensible Polizeidaten im Darknet zu veröffentlichen. Er wurde verhaftet und in eine geschlossene Psychiatrie in Genf eingewiesen. Die Folge: Die Software musste ausser Betrieb genommen werden. Die Behörden hatten keinen Zugriff mehr auf die Daten und wussten nicht mehr, «welche Betriebe wann kontrolliert worden waren und welche nicht».
IT-Chaos sorgte für Mehraufwand – doch Stellen lagen keine mehr drin

Das IT-Chaos sorgte für enormen Mehraufwand. Der Sicherheitschef der Gemeinde erklärte bei der Anhörung vor der Staatsanwaltschaft, man habe «alles manuell nachführen» müssen. Um dieses Chaos zu bewältigen, beantragte er fünf bis sechs zusätzliche Stellen. Doch die Gemeinde lehnte die Aufstockung ab, obwohl Gemeindepräsident Nicolas Féraud laut Aussagen über die Probleme informiert war. Der Sicherheitsbeauftragte gab an, er habe sich irgendwann «nicht mehr getraut, nachzufragen», da die Sicherheitsabteilung bereits gross gewesen sein soll.

Erste Konsequenzen wurden bereits gezogen: Ein Hotel musste wegen Brandschutzmängeln geschlossen werden, Turnhallen dürfen nur noch weniger Personen einlassen. Dies bestätigt Bruno Huggler, Direktor Crans-Montana Tourismus gegenüber dem «Tagesanzeiger».

Riesenprozess in Sitten
Das Interesse an der Aufarbeitung des Falles ist riesig. Weil bis zu 130 Anwälte der Opfer und der Beschuldigten an den Befragungen teilnehmen, mussten diese von der Staatsanwaltschaft auf den Campus der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) verlegt werden.

Das Informatikdebakel, das eigentlich abgeschlossen schien, könnte die Gemeinde Crans-Montana und den Kanton Wallis einholen. Denn wenn es stimmt, was der Sicherheitschef der Gemeinde gegenüber der Staatsanwaltschaft sagte, müssten der Kanton und die Gemeinde für die Versäumnisse zahlen. Nach der Einvernahme des aktuellen Sicherheitschefs soll kommende Woche auch der frühere Sicherheitschef der Gemeinde befragt werden, der 2018 und 2019 für die Kontrollen in der Bar Le Constellation verantwortlich gewesen war, schreibt der «Tages-Anzeiger».





Begräbnis von Opfer Noémie (26) am 9.2.2026: Wieso ist sie nicht sofort weggelaufen?
500 Menschen verabschieden sich von Noémie (†26): Sie starb im Bar-Inferno
https://www.blick.ch/schweiz/sicherheitschef-befragt-habe-brandschutzpruefung-nicht-bestanden-sie-war-sehr-schwierig-id21589870.html

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk -- In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem verheerenden Brand, der 41 Todesopfer forderte. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Noémie D. (†26) kam ursprünglich aus Eaunes in Frankreich, lebte und arbeitete aber bereits seit zwei Jahren in Crans-Montana VS. Die junge Frau starb beim Bar-Inferno im Le Constellation. Fünfhundert Menschen haben ihr jetzt bei ihrer Beerdigung die letzte Ehre erwiesen, schreibt «La Dépêche du Midi».

In der Zeitung bedanken sich Noémies Eltern für die grosse Anteilnahme. «Seit dem tragischen Tod unserer Tochter Noémie möchten wir uns von Herzen bei allen bedanken, die für uns da waren. Eure Nachrichten, eure Anwesenheit, eure Gesten, manchmal auch die stillen, waren uns eine unschätzbare Stütze. In diesem Moment tiefster Trauer hat es uns sehr berührt zu wissen, dass wir nicht allein sind. Wir danken euch einfach für eure Menschlichkeit, eure Güte und euren Respekt.»

Noémie hatte Silvester in der Bar mit einer Freundin gefeiert.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 11.2.2026: Detailfotos:
Neue Bilder aus der Inferno-Bar in Crans-Montana aufgetaucht – Brand-Experte schockiert: «Bin verwundert, dass es nicht mehr Tote gab»
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/neue-bilder-aus-der-inferno-bar-in-crans-montana-aufgetaucht-brand-experte-schockiert-bin-verwundert-dass-es-nicht-mehr-tote-gab-id21685255.html

Sandro Zulian -- Reporter News -- Der französischer Fernsehsender BFMTV zeigt erstmals Bilder aus dem Innern der Inferno-Bar Le Constellation in Crans-Montana VS. Ein Brand-Experte schaut sich zusammen mit Blick die Bilder an. Seine Fazit: Ein Wunder ist nicht mehr passiert.

Die Bar Le Constellation in Crans-Montana VS brannte in der Silvesternacht lichterloh. 41 meist junge Personen wurden dabei getötet, viele weitere trugen schwerste Verbrennungen davon.

Am Mittwoch wurden bisher unveröffentlichte Aufnahmen aus dem Innern der Inferno-Bar publik. Darauf zu sehen: Das Interieur des Untergeschosses, wo der Brand ausbrach.

«Schnell und unaufhaltsam»
Blick zeigt die Bilder, die der französische Fernsehsender «BFMTV» zuerst veröffentlichte, einem Brandexperten. Marcus Alter (51) ist zertifizierter Sachverständiger des vorbeugenden und gebäudetechnischen Brandschutzes bei Ignis Protect GmbH in Worms (D). Davor war er über 25 Jahre lang Berufsfeuerwehrmann. Die Aufnahmen schockieren den Experten.

«Das klingt jetzt blöd: Aber nachdem ich diese Bilder gesehen habe, bin ich verwundert, dass es nicht von Anfang an mehr Tote gegeben hat.» In der Bar müssen Zustände direkt aus der Hölle geherrscht haben: Dichter, beissender, giftiger und extrem heisser Rauch, überall Feuer, extrem hohe Temperaturen und eine Decke aus Kunststoff-Dämmmaterial, von der dann brennendes Kunststoffmaterial in Form von heissen brennender Tropfen auf die Menschen heruntergefallen sind.

Experte sieht, was Laien nicht sehen
Das Feuer habe sich «schnell und unaufhaltsam» ausgebreitet. Das ist für den Experten schnell ersichtlich. Ihm fallen aber noch weitere Details auf.

«Hier ist die Decke brennend heruntergetropft – und unten rechts sieht man einen fast unberührten Stuhl», sagt Alter. «Ich gehe davon aus, dass dieser einmal am Boden lag und darum nicht so viel Hitze abbekommen hat, wie andere Stühle auf diesem Bild.»

Alter nimmt an, dass der rote Stuhl bei der Flucht in Panik umgestossen und später womöglich von Einsatzkräften wieder aufgestellt wurde.

Mindestens 150 Grad – auch am Boden!
Auf einem anderen Bild sei gut zu sehen, wie sich das Holz an der Wand verfärbt habe. «Die thermische Zersetzung von Holz beginnt ungefähr ab circa 100 bis 200 Grad, es beginnt zwischen 150 und 550 Grad Prolysegase auszustossen. Dann beginnt es, sich braun zu färben. Ab einer Temperatur von etwa 300 Grad wird die grösste Zersetzung erreicht, wobei Flammen entstehen können, die über 1000 Grad heiss werden.»

Gut zu sehen: «Im unteren Bereich gab es schon Temperaturen von 150 Grad. Dort hat sich das Holz schon verfärbt.» Alter geht davon aus, dass in der Bar auch auf Höhe des Bodens Temperaturen von 150-200 Grad geherrscht haben müssen – ab der schwarzen Verkohlung der Holzverkleidung seien es sogar weit über 300 Grad gewesen.

Doch hier ist noch nicht Schluss. Denn die Menschen, die es aus der Bar im Untergeschoss herausschafften, seien noch lange nicht in Sicherheit gewesen. Ein Bild zeigt den oberen Teil der Bar im Parterre – nur wenige Meter entfernt zur rettenden Strasse.

«Man sieht hier gut, wo die Extremtemperaturen wie durch einen Kamin nach oben gezogen sind.» Die Deckenkonstruktion hängt nach unten. Auch hier seien brennende Kunststoffteile heruntergefallen. «Das spricht für die massiven Verletzungen der Personen, denn denen ist einfach teils flüssiges Material brennend auf den Kopf gefallen», sagt der Experte.

Schalldämmung kam in Tropfen herunter
Wahrscheinlich auch für viele Verletzungen verantwortlich und auf zahlreichen Bildern deutlich zu sehen: Die vieldiskutierte Schalldämmung, die Betreiber Jacques Moretti eigenhändig vor 10 Jahren an die Decke montierte. Davon zu sehen sind jetzt nur noch Spuren auf Tischen und auf dem Boden – sie ist geschmolzen und von der Decke getropft.

Für die flüchtenden Menschen in der Silvesternacht sei nicht nur das Feuer extrem gefährlich gewesen, sondern auch der Rauch. «Je dichter der Rauch ist, umso mehr giftige Gase sind drin. Kohlenmonoxid, Ammoniak, Salzsäure, Kohlenmonoxid, Blausäure.» Gase, die alleine schon je nach Konzentration tödlich sein können. «Hier im Brandrauch sind sie geballt vorhanden», sagt Alter.

Die umgestürzten Stühle deuteten auf eine grosse Panik hin. Falle man bei der Flucht hin, könne es sein, dass das bereits das Ende bedeutete. «Drei, vier Atemzüge, je nach Intensität und man wird bewusstlos. Dann wird man entweder zu Tode getrampelt oder stirbt an einer Rauchgasvergiftung.»

Als Blick Marcus Alter vor dem Interview fragte, wie es ihm gehe, sagte er: «Seit ich diese Bilder gesehen habe – nicht mehr so gut.» Jetzt schliesst er mit den Worten: «Ich wünsche den Verletzten, allen Angehörigen, sowie allen Einsatzkräften, die vor Ort waren, gute Besserung, viel Kraft das Erlebte zu verarbeiten und schnell so zu genesen, dass ein Leben in annähernder Normalität irgendwann wieder möglich sein wird.»


Kanton Wallis am 12.2.2026: Die "Sicherheitsbeamte" könnten wohl 50% der Lokale schliessen, wenn man alles kontrollieren und alle Vorschriften durchsetzen würde - aber es fehlt an Geld im ARMEN WALLIS!
Wallis:
«In der Branche herrscht Panik»: Sicherheitsbeamte rebellieren

https://www.20min.ch/story/wallis-unzufriedenheit-mit-kanton-sicherheitsbeamte-erwaegen-ruecktritt-103504909

Justin Arber -- Nach einem Treffen mit dem Kanton bleiben für viele Sicherheitsverantwortliche der Gemeinden vorerst Fragen offen. Sie denken darüber nach, ihre Position aufzugeben.

Der Kanton Wallis lud Sicherheitsverantwortliche nach der Tragödie in Crans-Montana zu einem Treffen ein.
Die Beamten kritisieren fehlende Mittel und unzureichende Antworten des Kantons.
Der Kanton hat schriftliche Stellungnahmen zu den Fragen bis Ende Februar zugesagt.

Am Mittwoch lud der Kanton Wallis alle Sicherheitsverantwortlichen der Gemeinden zu einem runden Tisch ein. Von dem Ergebnis sind einige von ihnen enttäuscht, wie RTS berichtet. Das Medienunternehmen hat mit einigen Teilnehmenden gesprochen, alle wollten anonym bleiben.

Die Erzählenden kritisieren unter anderem die fehlenden Mittel. Es sei so unmöglich, ihre Aufgabe ordnungsgemäss zu erfüllen. Die drängendsten Fragen der Teilnehmenden dazu habe der Kanton nicht beantwortet, so eine Quelle. Der Kanton hat jedoch eine schriftliche Stellungnahme zu rund 270 eingereichten Fragen bis Ende Februar in Aussicht gestellt.
Sicherheitsbeamte denken über Rücktritt nach

Die Leiterin des kantonalen Sicherheitsdienstes, Marie Claude Noth-Ecoeur, nannte das Zusammentreffen gegenüber RTS «konstruktiv». Die Inputs der Teilnehmenden seien wertvoll für die weitere Überarbeitung des neuen kantonalen Brandschutzgesetzes. Weiter sagt Noth-Ecoeur, ein grosser Teil der 270 Fragen sei erst am Freitag eingereicht worden.

Offenbar erwägen jedoch einige Sicherheitsverantwortliche, ihre Position aufzugeben, schreibt RTS. Einige Politikerinnen und Politiker zeigen sich angesichts dieser Entwicklung nachdenklich. «In der Branche herrscht Panik. Zwei von ihnen stehen vor Gericht. Man lädt enorme Verantwortung auf Menschen, die teilweise nur 5000 Franken im Monat verdienen», so ein Walliser Gemeindepräsident.




INFERNO-Bar in Crans-Montana am 12.2.2026: Frau Moretti bekommt Probleme oder spielt Probleme vor:
Sitten VS
: Jessica Moretti bricht vor Anhörung zusammen

https://www.20min.ch/story/sitten-vs-jessica-moretti-bricht-vor-anhoerung-zusammen-103504176


INFERNO-Bar in Crans-Montana mit Anhörung in Sion am 12.2.2026: Opfer-Angehörige stürmen zu Frau Moretti:
Sitten VS: «Du hast meinen Bruder getötet»: Jessica Moretti den Tränen nahe
https://www.20min.ch/video/jessica-moretti-wird-von-angehoerigen-in-sitten-angeschrien-103504591

Céline Trachsel -- Nora Haider -- Als Jacques und Jessica Moretti am Donnerstag vor dem Gebäude in Sitten eintreffen, wo Jessica Moretti heute vernommen wird, stürmen sofort mehrere Angehörige der Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS auf sie zu. Jessica Moretti habe beinahe angefangen zu weinen, erzählt 20-Minuten-Reporterin Céline Trachsel. «Du hast unsere Kinder getötet», schrien die Angehörigen.

Jessica Moretti findet sich am Donnerstag zu ihrem vierten Befragungstag in Sitten ein und wird von Jacques Moretti begleitet.


Brandopfer: Giovanni (16) soll in Italien ein eigenes «Dorf» bekommen

https://www.20min.ch/story/italien-giovanni-16-soll-in-italien-ein-eigenes-dorf-bekommen-103504440
https://www.20min.ch/story/crans-montana-moretti-soll-die-vielen-familien-sehen-die-sie-zerstoert-hat-103503842

Crans-Montana: «Intensiver Moment»: Mutter von zwei Brandopfern traf Morettis

https://www.20min.ch/story/crans-montana-intensiver-moment-mutter-von-zwei-brandopfern-traf-morettis-103504141



Crans-Montana am 12.2.2026: Korrupte Anwälte verteidigen die hochkriminell-korrupten Morettis:
Moretti-Verteidiger fühlen sich bedroht
https://www.blick.ch/schweiz/familie-eines-opfers-reicht-anzeige-gegen-gemeindepraesident-von-crans-montana-ein-id21589870.html

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

Am Donnerstagmorgen konfrontierten Opfer-Angehörige das Betreiberpaar vor dessen Befragung bei der Staatsanwaltschaft in Sitten. Am Abend wollten Angehörige die Morettis ein weiteres Mal konfrontieren, doch die Befragung endete vorzeitig. Mehr dazu liest du​ im Artikel meines Kollegen Martin Meul und mir​ . Offenbar seien auch die Anwälte der Morettis in letzter Zeit angegriffen und bedroht worden, berichtet ​RSI.

Die Präsidenten der Anwaltskammern von Waadt, Wallis und Genf verurteilen am Freitag die verbalen und physischen Angriffe sowie die Drohungen gegen die Verteidiger der Morettis, heisst es weiter. In einer veröffentlichten Erklärung fügten sie hinzu, dass diese Haltungen «ihre Integrität beeinträchtigen, die Justiz schwächen und das Grundrecht auf Verteidigung gefährden» würde. 

Weiter verwiesen sie darauf, dass Anwälte «nicht mit den Interessen ihrer Mandanten gleichgesetzt werden dürfen und bei der Ausübung ihres Mandats geschützt werden müssen, wenn sie bedroht werden». Vor allem die intensive Medienberichterstattung habe das entstandene Klima befeuert und zu einer angespannten Atmosphäre beigetragen, erklärten die Autoren. 

Es sei daher unerlässlich, dass dieses Verfahren in einer ruhigen Atmosphäre durchgeführt werde und die Opfer, ihre Angehörigen und die Rechte aller Beteiligten respektiert würden. «Nur so kann die Justiz ihre Aufgabe vollumfänglich erfüllen», lautet der Schluss der Westschweizer Anwaltskammern.








13.2.2026:


Kanton Wallis am 13.2.2026: Zu wenig Geld für Sicherheit vorhanden:
Nach Bar-Brand: Erste Sicherheitsbeauftragte im Wallis kündigen
https://www.nau.ch/news/schweiz/nach-bar-brand-erste-sicherheitsbeauftragte-im-wallis-kundigen-67094344


FALL INFERNO-Bar am 13.2.2026: Anwälte der kriminellen Morettis werden angegriffen - aber nur verbal:
Wallis, Waadt und Genf: Moretti-Verteidiger angegriffen: Anwaltskammern schlagen Alarm
https://www.20min.ch/story/wallis-waadt-und-genf-moretti-verteidiger-angegriffen-anwaltskammern-schlagen-alarm-103505627

Simon Misteli -- Die «intensive Medienberichterstattung» führe zu einer angespannten Atmosphäre, schreiben die Anwaltskammern aus drei Kantonen. Sie warnen, Angriffe gegen Morettis Anwälte würden der Justiz schaden.

    Die Anwälte des Ehepaares Moretti wurden verbal attackiert.
    Anwaltskammern verurteilen diese Angriffe scharf.
    Sie sehen darin eine Schwächung der Justiz und des Rechts auf Verteidigung.

Jessica Moretti beantwortet Fragen unter Tränen. Wenig später bricht sie vor laufender Kamera zusammen. Zuvor sei sie von Angehörigen der Brandopfer in ihrer Bar beleidigend angegangen worden.

Offenbar wurden in letzter Zeit auch die Anwälte der Morettis verbal angegriffen. Die Präsidenten der Anwaltskammern Waadt, Wallis und Genf verurteilten am Freitag die verbalen und physischen Angriffe sowie die Drohungen gegen die Verteidiger auf das Schärfste, wie RSI berichtet.
Angriffe «schwächen die Justiz»

Die Präsidenten der Anwaltskammern schreiben weiter, dass die Angriffe «die Justiz schwächen und das Grundrecht auf Verteidigung gefährden». Anwälte dürften «nicht mit den Interessen ihrer Mandanten gleichgesetzt werden».

In der Erklärung verweisen die Autoren darauf, dass die «intensive Medienberichterstattung» zu der angespannten Atmosphäre beigetragen habe. Sie erinnern daran, dass Anwälte ihre Aufgabe in erster Linie vor Gericht und nicht in den Medien erfüllen müssten. Sie bestehen darauf, dass das Verfahren in einem ruhigen Klima durchgeführt wird und die Rechte aller Beteiligten respektiert werden sollen.


Es ist ALLES BEWIESEN:
INFERNO-Bar in Crans-Montana am 13.2.2026: Barchef Moretti ist 41facher Todschläger, WEIL:
Moretti soll feuerfestes Material abgelehnt haben: «Zu teuer»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-zu-teuer-moretti-soll-feuerfestes-material-abgelehnt-haben-103505472

Justin Arber -- Der Lieferant des Materials für den Umbau des Le Constellation erhebt in einem E-Mail Vorwürfe gegen Jacques Moretti. Dieser habe feuerfestes Material abgelehnt.

Darum gehts

    Robert Borbiro, ein Lieferant, beschuldigt Jacques Moretti in einem E-Mail.
    Moretti lehnte feuerhemmenden Schaumstoff für das Le Constellation ab.
    Er tat dies laut Borbiro aus Kostengründen.
    Borbiro bemerkte auch weitere Sicherheitsmängel im Lokal.

Italienische Medien, darunter «Il Messaggero», berichten über einen «entscheidenden Zeugen» im Verfahren rund um die Tragödie in Crans-Montana. Der Mann mit dem Namen Robert Borbiro habe bereits am 3. Januar 2026 die Polizei kontaktiert.

«Ich habe für Herrn und Frau Moretti die Inneneinrichtung zur Eröffnung ihres Lokals im Jahr 2016 realisiert. Bei der Auftragsbestätigung schlug ich vor, alles mit feuerhemmendem Schaumstoff zu verkleiden. Diese Option wurde vom Kunden aus Budgetgründen abgelehnt», zitiert «Il Messaggero» aus einem E-Mail.

Sicherheitsmängel bemerkt

Ein Arbeiter habe bei den Renovierungsarbeiten zudem Sicherheitsmängel festgestellt. «Der Zugang von der Strasse erfolgt nur über eine kleine, schmale Treppe. Der Raum verfügte über kein geschlossenes Belüftungssystem. Im hinteren Teil des Saals führt eine kleine Tür zu einem offenen Bereich, doch dieser stellt keinen den Vorschriften entsprechenden Notausgang dar.»

Borbiro gibt an, zwischen 1991 und 1995 in Frankreich als operativ Verantwortlicher für eine Hotelkette tätig gewesen zu sein. «Ich verstehe nicht, wie die Einrichtung eine Betriebsgenehmigung erhalten konnte», ergänzt er. Ein ehemaliger Angestellter des Le Constellation verteidigt die Morettis in diesem Punkt. Er habe nie Gefahren bemerkt.

Geheimtreffen?

Opferanwalt Sébastien Fanti hat gemäss «Il Messaggero» diese belastende Kommunikation entdeckt. Sie sei jedoch «nicht n den Akten enthalten». Er könne sich nicht erklären, weshalb dies passiert sei, schrieb er in einem E-Mail an die Staatsanwaltschaft. Es handle sich um «eindeutig belastende Beweise, die rasch zu einer Verurteilung führen könnten.» Andere Anwälte vermuten, die Morettis könnten wenige Tage nach dem Brand aktuelle und ehemalige Angestellte kontaktiet haben, um sie als Zeugen zu beeinflussen. Es soll am 7. Januar «zu einem geheimen Treffen» gekommen sein.

Das angebliche Treffen wurde vom Ehepaar während der Einvernahme bestritten: «Die Mitarbeitenden haben sich untereinander getroffen, wir waren nicht dabei», sagte Jacques Moretti.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 13.2.2026: Nun wird auch noch ein "Nadelöhr" erfunden: "Nadelöhr-Treppe" und verriegelter Notausgang:
Bildprotokoll: Fotos zeigen verriegelte Tür und Nadelöhr-Treppe nach dem Brand
https://www.20min.ch/story/bildprotokoll-fotos-zeigen-verriegelte-tuer-und-nadeloehr-treppe-nach-dem-brand-103505322

Benedikt Hollenstein -- Während die rechtliche Aufarbeitung der Brandkatastrophe anläuft, zeigen Aufnahmen von der Staatsanwaltschaft Wallis die Zerstörung in der Bar direkt nach der Tragödie.
  • Neue Aufnahmen zeigen die Zerstörung in der Bar Le Constellation nach dem Brand.
  • Eine schmale Treppe und eine verschlossene Tür waren tödliche Fallen.
  • 34 der 41 Opfer starben am Fuss der Treppe.
  • Ein Notausgang im Keller war durch einen Barhocker versperrt.

Sechs Wochen nach der Silvestertragödie von Crans-Montana sitzt der Schock auch über die Schweiz hinaus weiterhin tief. Am Donnerstag kam es am Rande der Anhörung der Morettis zur Konfrontation zwischen dem Wirtepaar und Angehörigen der Toten und Verletzten, nach der Jessica Moretti zwischenzeitlich zusammenbrach.

Während sich die Verfahren mit rund 130 Privatklägern noch ganz am Anfang befinden, wurden am Donnerstag Fotos aus den Ermittlungsakten publik, die am 2. Januar 2026 aufgenommen wurden – also nur einen Tag nach dem verheerenden Brand, der 41 Menschenleben forderte. Die Aufnahmen der Staatsanwaltschaft Wallis liegen unter anderem dem «

Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Flammen in der Silvesternacht in der Bar in Crans-Montana wüteten. Sie zeigen erneut klare Schwachstellen bei den Sicherheitsvorkehrungen in der Bar des Moretti-Ehepaars, das nach dem Brand auch wegen der kriminellen Vorgeschichte von Jacques Moretti und der fragwürdigen Finanzierung der Lokale in der Kritik steht.

Auf den Bildern sind auch die enge Treppe ins Obergeschoss und die Servicetür zu sehen, die vielen der 41 Opfer zum Verhängnis wurden:


Der verriegelte Notausgang

Notausgang war verriegelt, und der Riegel wurde im Rauch und in der Panik nicht gesehen:

Foto 13: Auch die Schäden an der Decke oberhalb der Treppe lassen die Zerstörungskraft der Flammen erahnen. Der rote Pfeil markiert die in der Brandnacht verschlossene Servicetür.Akten StaWa

Foto 15: Diese war von innen verriegelt. Durch die Panik und den Rauch wurde dies von den Flüchtenden aber nicht bemerkt, die ohne Erfolg versuchten, die Tür aufzustemmen. Später wurde sie von aussen von Jacques Moretti und weiteren Ersthelfern aufgebrochen.Akten StaWa Wallis



Im Untergeschoss gab es laut Bauplänen ebenfalls einen Notausgang. Dieser war aber in der Brandnacht durch einen vor die Tür gestellten Barhocker blockiert, zudem ist unklar, ob die Tür auch offiziell als Notausgang beschildert war.

Der Brand im Untergeschoss dauerte nur kurz, wütete aber mit grosser Zerstörungskraft: Während nahe der Decke gelagerte Gläser durch die enorme Hitze schmolzen, sind Teile der Holzverkleidung nahe dem Boden praktisch unversehrt geblieben.




https://orf.at/stories/3420201/


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Crans-Montana IST ein PROBLEM!
14.2.2026: Probleme in Crans-Montana in Bericht von 2023 festgehalten: Crans-Montana hat nicht nur Probleme mit dem Brandschutz:

Gemeinde Crans-Montana: Prüfbericht von 2023 wies auf Mängel in der Verwaltung hin
https://www.20min.ch/story/gemeinde-crans-montana-pruefbericht-von-2023-wies-auf-maengel-in-der-verwaltung-hin-103506279

Simon Misteli -- Ein Prüfbericht aus dem Jahr 2023 wies auf Mängel im Management der Gemeindeverwaltung von Crans-Montana hin. Auch die Brandschutzabteilung war betroffen.

    Ein Prüfbericht vom 31. August 2023 deckt Mängel in Crans-Montanas Gemeindeverwaltung auf.
    Er zeigt Probleme in Management, Organisation und Kommunikation.
    Es herrschte Ressourcenmangel, besonders im Brandschutz.

Ein Dokument, das auf den 31. August 2023 datiert ist, wirft ein schlechtes Licht auf die Gemeindeveraltung von Crans-Montana. RTS erhielt Einsicht in das Papier mit dem Namen «Zusammenfassung einer Kurzprüfung der Arbeitsmethoden der Gemeinde Crans-Montana in Bezug auf Management, Organisation und Kommunikation».

Es enthüllt, dass Mitglieder des Gemeinderats über Mängel in den städtischen Dienstleistungen informiert wurden – auch in der Abteilung für Brandschutzinspektionen in öffentlichen Gebäuden.
Ressourcenmangel in der Brandschutzabteilung

Der Bericht hält «unbearbeitete oder ignorierte Disziplinarfälle» und «Verweigerungen von Aufgaben» einiger Arbeiter fest. Der Rekrutierungsprozess fokussiert laut dem Bericht nicht auf Qualifikationen der Bewerber, sondern auf deren persönliche und politische Verbindungen.

Zudem wird im Bericht Ressourcenmangel erkannt. «Die den Abteilungsleitern zur Verfügung stehenden Ressourcen, Mitarbeiter und Zeit sind im Verhältnis zu ihren Aufgaben unzureichend», heisst es laut RTS. Dieser Mangel wird insbesondere in der Brandschutzabteilung hervorgehoben. Dies könnte erklären, warum die letzte Inspektion der Bar Le Constellation in 2019 stattgefunden hatte.

Die Korrekturmassnahmen, die der Prüfbericht empfiehlt, wurden laut «mehreren anyonymen Quellen», wie RTS schreibt, nur unzureichend umgesetzt. Auf Anfrage von RTS erklärte die Gemeinde: «Die Gemeinde Crans-Montana äussert sich nicht zu laufenden Gerichtsverfahren. Daher werden derzeit keine Interviews gegeben. Die Gemeinde Crans-Montana kooperiert mit den Justizbehörden, um die Sachverhaltsaufklärung und die Feststellung der Verantwortlichkeit zu ermöglichen. Sollte die Gemeinde für schuldig befunden werden, wird sie die Verantwortung dafür übernehmen.»




VERBRECHER Herr+Frau Moretti in Crans-Montana am 14.2.2026: KEINE feuerfesten Möbel, weil sie "Verwandte" in der Dorfregierung haben (!):
Inferno-Bar-Lieferant packt aus: Darum wollten die Morettis keine feuerfesten Möbel:
Barlieferant packt in Interview aus
https://www.blick.ch/schweiz/familie-eines-opfers-reicht-anzeige-gegen-gemeindepraesident-von-crans-montana-ein-id21589870.html

Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am News-Desk -- Die Schlinge um den Hals des Betreiberehepaars Moretti zieht sich immer weiter zu. In einem Interview mit dem italienischen Sender Rai packte der Möbellieferant des «Le Constellation» über seine Aufeinandertreffen und die Einstellungen der Morettis aus – die Aussagen schockieren.

Der Mann hatte das Paar 2015 bei der Eröffnung der Bar mit allem beliefert, was sie für den Betrieb brauchten. «Sofas, Stühle, Parkett … er hat alles bei mir bestellt. Er hat bei mir bestellt und dabei gesagt, dass er keinen Brandschutz für die Einrichtung wollte», so der Lieferant. «Wenn man ein Sofa kauft, muss die Polsterung feuerfest sein, wenn sie für ein Lokal verwendet wird. Aber sie wollten das nicht.»

Den Brandschutz habe Moretti aufgrund des 15-prozentigen Aufpreises nicht gewollt. Die E-Mail-Korrespondenz, die seine Angaben unterstreichen, habe der Lieferant noch immer. «Ich habe auch eine E-Mail, in der Moretti droht, mir die Knochen, die Beine und die Arme zu brechen, weil ich seiner Meinung nach zu direkt mit seiner Frau gesprochen habe

Eine Begegnung mit den Morettis in Paris bleibe ihm dabei besonders in Erinnerung. «Wir waren drei Stunden lang in einem Besprechungsraum. Seine Frau sagte mir, der Grund, warum sie keine feuerfeste Polsterung bräuchten, sei, dass sie Verwandte in hohen Positionen in der Gemeinde Crans-Montana hätten. Ein Familienmitglied, vielleicht kein enger Verwandter, eher ein Cousin oder so etwas – und deshalb bräuchten sie keine feuerfeste Einrichtung, weil sie diese Leute eben gut kennen.»





WER kontrolliert die Lokale in Crans-Montana am 15.2.2026: Brandschutzfachmann - nur ca. 20% der Kontrollen wurden überhaupt durchgeführt:
Crans-Montana: Autoverkäufer und Holzfäller verantworteten Brandschutz
https://www.nau.ch/news/schweiz/holzfaller-und-autoverkaufer-verantworteten-brandschutz-67094983

Simon Huber -- Crans-Montana -- Der Brandschutz in Crans-Montana steht massiv in der Kritik. Statt rund 500 gesetzlich vorgesehenen Kontrollen wurden jährlich nur 120 durchgeführt.

Der frühere Sicherheitschef verfügte über keine klassische Brandschutz-Ausbildung.
Nach einem IT-Zwischenfall gingen wichtige Kontrolldaten verloren.
Statt rund 500 Kontrollen pro Jahr wurden nur 119 durchgeführt.

Nach dem Brand in der Bar «Le Constellation» mit 41 Toten gerät der kommunale Brandschutz in die Kritik. Im Zentrum stehen zwei frühere Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde.

Der bis Anfang 2024 zuständige Leiter Simeon J. erklärte bei seiner Einvernahme am Montag, er habe ursprünglich eine Ausbildung als Holzfäller absolviert.

Im Anschluss habe er zwölf Jahre als Lokführer gearbeitet. Wie die «Sonntagszeitung» berichtet, habe er eine umfassende brandschutztechnische Ausbildung erst nachträglich in Kursen erworben. Ein formelles Pflichtenheft für seine Tätigkeit habe es nicht gegeben.

Zu seinem Aufgabenbereich gehörten laut Protokoll nicht nur Baugesuche und Kontrollen, sondern auch Feuerwerksbewilligungen sowie Unterhaltsarbeiten. So war der Sicherheitsverantwortliche auch für das Mähen von Wiesen zuständig. Mehrfach habe er intern auf fehlende personelle Ressourcen hingewiesen.

Daten gehen wegen IT-Kollaps verloren
Erschwerend kam ein Informatikproblem hinzu. Das damals verwendete Verwaltungssystem wurde nach einem Sicherheitsvorfall gesperrt.

Dabei gingen zahlreiche gespeicherte Dokumente und Fotos verloren. Zurück blieb lediglich eine unvollständige Excel-Datei mit Textvermerken.

Der neue Sicherheitschef Christoph B. übernahm den Posten im Mai 2024. Zuvor war er als Autoverkäufer und Immobilienmakler tätig. 2017 habe er die Prüfung zum Brandschutzfachmann absolviert.

«Wie 85 Prozent der Kandidaten bin ich durchgefallen», sagte er in der Einvernahme. Trotzdem wurde er eingestellt. Er fand laut eigenen Aussagen eine lückenhafte Dokumentation vor und musste zunächst Personal rekrutieren und ein neues Kontrollsystem aufbauen.

Hunderte Kontrollen fehlen
Um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, wären jährlich rund 500 Kontrollen notwendig gewesen. Tatsächlich wurden nur 119 Besuche durchgeführt. Dazu gehören auch Neueröffnungen und Nachkontrollen.

Für die betroffene Bar war die nächste periodische Kontrolle erst für April 2026 geplant, obwohl jährliche Überprüfungen vorgesehen sind.




Es wird behauptet in Crans-Montana am 16.2.2026: Die Morettis sind auch mit dem Roten Licht verbunden - also ein "Massagesalon-Kollege" mit Frauenhandel:
Morettis sollen Geld aus Rotlicht-Milieu erhalten haben
https://www.nau.ch/news/schweiz/morettis-sollen-geld-aus-rotlicht-milieu-erhalten-haben-67095243

Sina Barnert -- Crans-Montana -- Rund um die Finanzen des Ehepaars Moretti kommen weitere Details ans Licht. Nun heisst es: Für eine Bar-Renovation erhielten sie Geld aus dem Rotlicht-Millieu.

[...]

Im Zuge der Ermittlungen zum verheerenden Brand-Unglück in Crans-Montana kommen immer mehr Details über das Betreiber-Ehepaar Moretti ans Licht.

Moretti-Kontakte ins Rotlicht-Millieu bestehen offenbar weiter

So hat Jaques Moretti eine kriminelle Vergangenheit, sass in Frankreich 2005 wegen Anstiftung zur Prostitution in Haft. Er hatte junge Frauen angeworben, in einem Genfer Massagesalon zu arbeiten, den er während drei Monaten führte.

Nun kommt aus: Jaques Moretti hat seine Vergangenheit im Rotlicht-Millieu wohl nicht hinter sich gelassen.


Denn für die Renovation des «Le Constellation» erhielt er Geld von einem ehemaligen Geschäftspartner, berichtet «RTS». Dieser war in den gleichen Prostitutions-Fall verwickelt wie Moretti.

50'000 Franken für Bar-Renovierung

Konkret soll der Mann den Morettis 50'000 Franken geliehen haben, um die Eröffnung und Renovierung des «Le Constellation» zu finanzieren.

Das Geld habe das Paar später zurückzahlen können. Insgesamt habe das Ehepaar dafür rund 300'000 Franken von Freunden und Familie erhalten.


Der Mann aus dem Milieu war er auch bei der Einweihung der Bar im Jahr 2015 zugegen. Das belegen Fotos in den Sozialen Medien.

Gegenüber RTS erklärt der Mann zudem: «Jacques und Jessica sind nicht die Monster, als die sie manche darstellen wollen.»


Dubioser Mann aus dem Rotlicht-Milieu wollte Moretti-Kaution stellen

Doch der Mann hat den Morettis nicht nur Geld für ihre Bar-Renovation geliehen. Der in der Westschweizer Prostitutionsszene bekannte Mann soll angeboten haben, die Kaution der Morettis zu stellen.

Aber: «Jessica sagte mir, dass bereits eine andere Lösung gefunden worden sei.»



Nach Recherchen von RTS handelt es sich bei Morettis Financier um einen mehrfach strafrechtlich verfolgten Mann. Er führt in der Westschweiz mehrere Massagesalons.

Es wurde unter anderem wegen Wucher zum Nachteil von Prostituierten ohne Papiere gegen ihn ermittelt.

Morettis wollen nichts zu den Rotlicht-Kontakten sagen

Brisant: Jaques Moretti und seine Anwälte hatten seine Rotlicht-Vergangenheit als «Jugendsünde» dargestellt. Doch die Kontakte bestanden auch Jahre nach seiner Verhaftung in Frankreich noch.






Crans-Montana am 16.2.2026: Rom ordnet forensische Untersuchung von Brandopfern an
https://www.nau.ch/news/europa/rom-ordnet-forensische-untersuchung-von-brandopfern-an-67095516





Katholische Mafia im Kanton Wallis:
Krimineller Kanton Wallis am 17.2.2026: hält Brandschutz nicht ein: Sitzung mit 90 "Sicherheitsbeauftragten" findet in einem Raum OHNE sichtbaren Notausgang statt (!):
Brisantes Treffen im Wallis: Kanton predigt Brandschutz – und missachtet selbst Regeln
https://www.blick.ch/politik/brisantes-treffen-im-wallis-kanton-predigt-brandschutz-und-missachtet-selbst-regeln-id21704314.html

Myret Zaki -- Nach der Tragödie von Crans-Montana traf sich der Kanton mit den Sicherheitsbeauftragten der Gemeinden zum Thema Brandschutz. Doch ausgerechnet bei diesem Treffen sollen zentrale Vorschriften missachtet worden sein.

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS sind die Spannungen bis in die Amtsstuben des Kantons Wallis spürbar. Das zeigte sich am 12. Februar: Die kantonale Dienststelle für zivile Sicherheit und Militär lud die Sicherheitsbeauftragten der Gemeinden zu einer Sitzung ein, um über die Brandschutznormen zu diskutieren.

Ziel des Treffens war es, «einen direkten Austausch und eine Informationsweitergabe» über die Sicherheit von Einrichtungen, die aktuelle Praxis und die Realitäten in den Gemeinden zu ermöglichen. Gleichzeitig sollten die kommunalen Sicherheitsbeauftragten Rückmeldungen zu den Herausforderungen vor Ort geben. Die Erkenntnisse aus dem Austausch sollen dazu beitragen, den Bedarf an Unterstützung zu klären – und den Sicherheitsbeauftragten Instrumente zur Verfügung zu stellen, die sie bei ihren Aufgaben unterstützen. Das Treffen fand an einem öffentlich nicht bekannten Ort statt.

90 Teilnehmer, ein einziges Ergebnis
Doch das Treffen verlief offenbar nicht wie geplant. Wie Blick erfuhr, soll an der Sitzung ein angespanntes Klima geherrscht haben – auch die Organisation an sich sorgte für Unmut. Pikant: Die Durchführung [des Treffens] selbst soll laut übereinstimmenden Quellen gegen mehrere Sicherheitsvorschriften verstossen haben.

Demnach waren rund 90 Teilnehmer in einem Raum versammelt, der nur über einen einzigen Notausgang verfügte – obwohl die Normen der Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen für Räume mit mehr als 50 Personen zwei Ausgänge vorsehen. Während der Sitzung sei zudem darauf hingewiesen worden, dass die Belegung auf maximal 20 Personen beschränkt werden müsste, wenn ein Raum die vorgeschriebenen Anforderungen nicht erfüllt.

Eine sichtbare Beschilderung eines Notausgangs habe ebenfalls gefehlt, berichten Teilnehmer weiter. Ausserdem habe sich die Tür nicht in Fluchtrichtung geöffnet. Die Teilnehmer seien anschliessend zu einem Apéro in einen Raum im Untergeschoss eingeladen worden – ohne sichtbare Hinweise auf Fluchtwege.

Auch seien nach der Sitzung viele Fragen offengeblieben. Antworten der Kantonsvertreter seien von den kommunalen Sicherheitsbeauftragten als unvollständig oder widersprüchlich eingestuft worden, und die für den Austausch aufgewendete Zeit sei als unzureichend empfunden worden.

Sogar Rücktritte gefordert
Die Sicherheitsbeauftragten der Gemeinden sollen laut Informationen von Blick mit einer kollektiven Kündigung gedroht haben, «wenn keine Klärung oder Entwicklung stattfindet». Zudem sollen einzelne Stimmen den Rücktritt der Chefin der Dienststelle für zivile Sicherheit des Kantons Wallis, Marie-Claude Noth-Ecoeur, sowie des Generalsekretärs des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, Olivier Beney, gefordert haben.

Noth-Ecoeur nahm gegenüber Blick im Namen beider Stellung: Die erwähnten Kündigungsdrohungen seien «uns in dieser Sitzung nicht mitgeteilt worden», erklärte sie.

«Mit Brandmeldeanlage ausgestattet»
Zu den Sicherheitsstandards, die am Tag der Sitzung nicht eingehalten worden sein sollen, zitiert Noth-Ecoeur die entsprechende Brandschutznorm, die besagt, dass «im Einzelfall statt der vorgeschriebenen Massnahmen andere Brandschutzmassnahmen angewendet werden können, sofern diese für das betreffende Objekt eine gleichwertige Sicherheit bieten». Das fragliche Gebäude sei «mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet, die als Ausgleichsmassnahme installiert wurde».

Zudem gab sie an, dass viele Fragen an dieser Sitzung innerhalb der vorgesehenen Zeit beantwortet worden seien: «Die Sicherheitsbeauftragten haben uns 270 Fragen übermittelt. Ein Teil davon bedurfte einer Klärung. Das kantonale Feueramt hat sich verpflichtet, alle Antworten bis Ende des Monats schriftlich zu liefern, wie an der Sitzung angekündigt.»

Zusätzliche Unterstützung durch den Kanton
Noth-Ecoeur und Beney halten in ihrer Stellungnahme weiter fest, sie hätten vollstes Verständnis dafür, dass die Sicherheitsbeauftragten der Gemeinden «sich viele Fragen stellen und im Hinblick auf die Aufgaben und Aufträge, die von ihnen erwartet werden, möglicherweise Bedenken haben». Aus diesem Grund «beabsichtigt das Departement, die Gemeinden im Bereich des Brandschutzes zusätzlich zu unterstützen».

Konkret habe das Departement beschlossen, die Ausbildung der kommunalen Sicherheitsbeauftragten zu verstärken und eine IT-Plattform zu entwickeln, die die Überwachung der von den Gemeinden durchzuführenden Kontrollen erleichtern soll. Parallel dazu soll die im November 2025 eingeleitete Totalrevision des Gesetzes über den Schutz vor Feuer und Naturgefahren die Lehren aus dem Drama aufnehmen und so rasch wie möglich vorangetrieben werden.

Dieser Text erschien zuerst bei Blick.ch/fr und wurde aus dem Französischen übersetzt und gekürzt.




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