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Beat Balzli: Treuhänder des Reichs - Index
(2013)


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Vorwort


Kapitel 1: Die Schweiz und das 'hot money' (1933-1940)





Kapitel 2: Doppelte Böden (in den schweizer Banken)





Kapitel 3: Von offiziellen Stellen torpediert




Kapitel 4: Raubzug in den Alpen


Teil 1: Bankrotte Kleinbanken in den 1930er Jahren -- Judenfeindlichkeit in der Schweiz schreckt zum Teil Juden ab, ihr Geld in der Schweiz zu deponieren -- Der Transfer jüdischer Vermögen von der Schweiz nach 'Amerika' 1939 / 1940 - und Konto ohne Inhaber -- Arisierungen in Deutschland - und 'Kommissare' (Arisierer) der SS bei schweizer Banken -- Schweizer Unternehmer diskutieren, ob sie kuschen sollen - schweizer Banken 'überweisen' alles -- Arisierungen in Österreich 1938-1939 - und in der Schweiz werden die Konten 'abgeräumt'


Teil 2: Die Nazi-Praxis der 'privat motivierten Anweisung' oder 'Bevollmächtigung' -- Die 'Vollmacht' -- Die Politik der umzingelten Schweiz - oft noch mit geschmierten Politikern -- Die Sperre ausländischer Vermögen besetzter Länder - und die Umgehung durch Verrechnungsstelle oder heimliche Transaktion -- Eine jüdische Bank in Amsterdam wird 1940 zu einer Nazi-'Verwertungsstelle'



Kapitel 5: Unterwandert, bestochen, angezapft








Kapitel 6: Glänzende Geschäfte (es glänzt nach jüdischen Diamanten und nach Gold)







7. Papiere der Toten [geraubte jüdische Aktien, Obligationen, Wertpapiere und Prozesse um die Rückgabe]


Teil 1: Fall Meyer: Die zwei Obligationen der St. Galler Kantonalbank in Strassburg -- Affidavits als Unschuldsbestätigung für Wertpapiere - gefälschte Affidavits ermöglichen horrende Gewinne bei skrupellosen, schweizer Bankiers von Bankverein, Bankgesellschaft und Eidgenössischer Bank (Eiba) -- Das Currie-Abkommen im März 1945 mit Massnahmen gegen das sterbende Dritte Reich


Teil 2: Das schweizerische Rückgabegesetz ("Raubgutgesetz") vom 10. Dezember 1945 mit mehr Lücken als Substanz -- Der Raubgutprozess gegen die Galerie Fischer in Luzern - Urteil 1952 -- Die Grössenordnung des Verkaufs geraubter WPs in der Schweiz: geschätzt 50 bis 100 Millionen Franken -- Die schweizer Banken hintertreiben die Anstrengungen zur Verbesserung des Raubgutgetzes - betroffene Juden müssen selbst vorbeikommen und "persönlich einen Antrag stellen" - gestorbene Juden und Juden im Gulag können nicht vorbeikommen -- Beispiele für das perverse, schweizer Raubgutgesetz mit seinen Einschränkungen: Raubgut muss in der Schweiz sein - Raubgut muss aus "besetzten" Ländern stammen - alle deutschen Juden werden von Rückgaben ausgeschlossen - Prozesse von Sergoynne, Behaegel und Wilhelmy -- Fall Sergoynne: Zwei Aktien aus Belgien liegen in Genf in einer Filiale des Schweizerischen Bankvereins -- Fall Behaegel: Seine Wertpapiere liegen in Andorra und er bekommt nichts zurück -- Fall Eugenie Friess mit Wohnsitz in Mähren mit einem Aktiendepot in Wien - ist verteilt auf die SKA, SBG und Privatbank & Verwaltungsgesellschaft in Zürich -- Fall Jeanne Wilhelmy: Ein Aktienpaket aus Luxemburg liegt beim Bankverein in Zürich -- Von Juden abgepresste Diamanten aus Holland - und geraubte Obligationen aus Holland -- Das Bundesgericht begünstigt ab 1950 die Banken



8. Die Mär vom guten Glauben (Georg Leuch und der Vergleich mit 700 Juden in Holland von 1951)






9. Land des Scheins


Teil 1: Schweizer Holdings und Tarngesellschaften zur Rettung deutscher Beteiligungen in den "USA" -- Die Rettung von deutschen Patenten durch schweizer Scheinfirmen und oder durch schweizer Eigentümer -- Die Firma Krupp will Patente retten - und versucht in der Schweiz Firmengründungen -- Das Netz von deutschen Tarngesellschaften: Nazi-Grössen kaufen Firmen im Ausland auf und lassen sie für sich "arbeiten" - Beispiel Heydrich -- Die schweizer Hilfe für die Flucht der Nazi-Grössen und eines beträchtlichen Teils des Nazi-Geldes nach Süd-"Amerika" -- Schweizer als Mehrheitsaktionär für deutsche Scheinfirma gesucht - und deutsche Fluchtgeldaktionen -- Kontenfunde nach der Sperrung deutscher Konten in der Schweiz: Franz von Papens - Hjalmar Schacht - Walter Funk - Ribbentrop - Goebbels -- Der Banco Alemán Transatlántico (BAT) in Argentinien - direkte Verbindungen zur SKA / CS in Zürich -- Der Banco Germánico de la América del Sud - ebenfalls in Argentinien -- Die Schweizerische Bodenkreditanstalt (SBK) in Zürich mit Direktor Willy Schulthess - ein Hauptpunkt für deutsche NS-Fluchtkapitalien


Teil 2: Der Diplomatenkoffer und "diplomatisches Gepäck" von schweizer Botschaftern -- Das Gepäck von internationalen Organisationen, z.B. IKRK - ein deutscher Spediteur Bernsen transportiert nicht nur Lebensmittel für griechische Kinder -- Oft keine Strafverfolgung wegen Import geraubter Gütern - reiche Schweizer in hohen Positionen werden prinzipiell nicht verfolgt -- Klassische Methode der Geldverschiebung mit Preismanipulationen oder mit Fake-Aufträgen



10. Gelder für den Untergrund (Vorbereitungen für ein "Viertes Reich" - und die Fluchtburg Liechtenstein)





11. Fluchtburg Liechtenstein (Kurt Herrmann, Strohmann von Göring, wird Liechtensteiner)






12. Der geheime Pakt (schweizer Lebensversicherungen in der Schweiz wenden Reichsgesetze gegen Juden an)


Das Vermögen von Italiens Aussenminister Ciano -- Schweizer Lebensversicherungen für Deutsche und deutsche Juden -- Lebensversicherung von Wilhelm Oeding bei der Vita -- Versicherungspolicen in der Schweiz wurden durch die Zwangsumstellung von Franken auf Reichsmark aus der Schweiz massenweise abgezogen -- Bilanz Ende 1938: Verluste für schweizer Lebensversicherer wegen deutschen Lebensversicherungen, die abgezogen worden sind -- Jüdische Lebensversicherungen bei einer "Devisenbank" mit "J"-Stempel - eingefrorene oder blockierte Lebensversicherungen - aufgegebene, jüdische Policen, weil keine Prämien mehr überwiesen werden - erloschene jüdische Policen -- Die systematische Enteignung von Juden mit dem Raub jüdischer Lebensversicherungspolicen in der Schweiz -- 1946: Lewis Wilding verlangt seine Lebensversicherung zurück - die Police wurde am 25. November 1941 durch einen Zusatz zum Reichsbürgergesetz von Nazi-Deutschland "eingezogen" -- Fall Kirchberger: Der jüdische Anwalt Hans Kirchberger, in die "USA" ausgewandert, will seine Versicherungspolice bei der Basler zurück -- Fall Bieber: Die Vorsorge mit einem zweiten Auszahlungsort im Versicherungsvertrag - die Basler Versicherung schiebt eine fehlende, deutsche Bewilligung vor und gewährt kein Darlehen in Basel -- Die Absprachen zwischen den Versicherungsgesellschaften - "Verstaatlichung" des jüdischen Vermögens von deutschen Juden in der Schweiz 1944 -- Es soll keine weiteren Auszahlungen geben - NS-Storck will in der Schweiz Prozesse sehen -- Ministerialrat Storck feiert die schweizer Kollaboration gegen jüdische Versicherte -- 1945-1946: Die russische Besatzungsmacht plündert die Tresore der schweizer Versicherungen in Berlin -- 1996: Die Amnesie bei den schweizerischen Lebensversicherungen - vernichtete Archive


13. Sabotage in vier Akten



Teil 1: Die Kurzstudie des Zionisten Bienenfeld vom WJC 1946: Auf jüdischen, "erblosen" Konten liegen "mehrere Hundert Millionen Dollar" - Schweiz, Holland, Schweden, Palästina -- Deutsche Vermögen in der Schweiz: Die Washingtoner Verhandlungen und das Abkommen 1946 -- Stuckis Rechnung mit rund 1 Milliarde deutscher Vermögen in der Schweiz - Stuckis behauptet gegenüber den Amis nur 200 bis 300 Millionen Franken deutsche Vermögen in der Schweiz -- 1945: Der heimliche Antrag der Alliierten auf Übertragung der nachrichtenlosen, jüdischen Vermögen zugunsten der Flüchtlingsorganisationen - weitere Antragsteller - die Empfehlung der Reparationskonferenz -- Der Unterhalt für jüdische Flüchtlinge in der Schweiz wird bisher von jüdischen Gemeinden bezahlt - und die Eidgenossenschaft kompensiert die 54 Millionen Franken bisher nicht



Teil 2: Die schweizer Banken, Anwälte, Versicherungen und Treuhänder wollen keinen Fond - Berufsgeheimnis! (und Bankgeheimnis!) -- Kein Fond - und neue Proteste des SIG - neue Beispiele von Konten, die noch da sein müssen -- Die Schweiz stellt Polen 2 Mio. Franken in Aussicht - aber es werden nur 600.000 Franken -- Abmachungen der schweizer Regierung mit Ungarn und Rumänien - jüdische Forderungen nach einem Gesetz oder einer Meldepflicht - es wird nichts gemeldet -- Abmachungen der schweizer Regierung mit Ungarn und Rumänien -- Jüdische Forderungen nach einem Gesetz oder einer Meldepflicht für die herrenlosen Vermögen - es wird doch nichts gemeldet -- Fall: Otto Trachsel mit einem Konto in Obersimmental - Auszahlung nach 20 Jahren ohne Zins -- Depots oder Safes bei der Schweizerischen Nationalbank fallen OFFIZIELL an die Schweiz - in einen "Personalfond" -- Schweizerische Nationalbank: Schrankfächer werden geöffnet - und in KEINEM Bericht je erwähnt -- Bundesrat Wahlen (SVP) setzt eine "Meldepflicht" durch -- Die schweizer Anwälte beharren auf das Berufsgeheimnis -- 1962: Das Meldegesetz mit vielen Lücken und Hürden für die Antragsteller - ganz nach dem Geschmack der schweizer Bankiers -- Ergänzung: Da steckt noch mehr dahinter: Die Verhinderung, dass die Gelder in zionistische Hände gelangten



14. Heimliche Profiteure (Anwälte, Treuhänder, Geschäftsfreunde, Bankangestellte)



Die "Meldestelle" in Bern ab 1962: Die Meldungen durch das neue Meldegesetz unter Leitung von Dr. Hans Weber -- Zuständigkeiten abgegrenzt - Hungertod oder Krankheit wird nicht als "Gewalt" anerkannt - Vermögen fallen durch die Maschen -- Verweigerung von Untersuchungen im kommunistischen Russland und in der kommunistischen Ukraine -- Das "Schnellverfahren", um Vermögen in den Ostblock zu stoppen: Bundesrat Furgler unterschreibt sofort -- Der Stand des Fonds vor der Schliessung: Viele Ostgelder, wenige Westgelder, und "Bagatellwerte" - die Verwertungsfrage -- Auszahlungen an Ungarn und Polen, an den SIG und an die Flüchtlingshilfe -- Es wurde doch nur ein Bruchteil gemeldet -- Jüdische Firmen sowie Konten mit Decknamen bleiben unentdeckt - schweizer Strohmänner, die jüdische Gelder auf das eigene Konto gebucht haben, können meistens alles behalten -- Keine Registrierung der Vollmachten - Geheimzeichen auf der Vollmachtenkarte - die mit Strohmännern versteckten Gelder tauchen nirgendwo auf



15. Archivquellen und Literatur


16. Register










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